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1683/2024/1

Planerische Vorstudie für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept im Stadtteil Kalk

Mitteilung Ausschuss 16.10.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 28.11.2024, TOP 10.2.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage: Planerische Vorstudie (nur digital, kein Druck) (neu 25.10.24))

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Mitteilung Ausschuss

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Dezernat, Dienststelle  
IX/15/152 
 
Vorlagen-Nummer 16.10.2024 
 1683/2024/1 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 07.11.2024 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.11.2024 
 
Planerische Vorstudie für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept im Stadtteil Kalk 
Im Juni 2024 wurden die politischen Gremien über die Beauftragung einer planeri-
schen Vorstudie zur analytischen und handlungsfeldübergreifenden Vorbereitung ei-
nes Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) im Stadtteil Kalk informiert (Vorla-
gen-Nr. 1683/2024). Gegenstand des Untersuchungsauftrags waren eine Bestands-
aufnahme der städtebaulichen Entwicklungsbedarfe und Optionen eines möglichen 
weiteren Vorgehens.   
Die planerische Vorstudie für den Sozialraum Kalk liegt nun vor und umfasst inte-
grierte Handlungsansätze, die eine resiliente und zukunftsweisende Stadtteilentwick-
lung fördern sollen. Sie adressiert dabei sowohl zukünftige als auch bestehende Her-
ausforderungen eines hochverdichteten, multikulturell geprägten Stadtteils und sucht 
nach Lösungen für zentrale Handlungserfordernisse. 
Zu den wesentlichen Herausforderungen zählen unter anderem die geringe Grün-
raumversorgung in einem dicht besiedelten Gebiet sowie die Risiken, welche infolge 
des Klimawandels resultieren.  
Die Vorstudie ist das Ergebnis eines intensiven, interdisziplinären Beteiligungsprozes-
ses, an dem verschiedene Fachämter der Stadt Köln sowie ausgewählte Schlüsselak-
teur*innen des Stadtteils beteiligt waren. Die aus diesem Prozess abgeleiteten Projek-
tideen sind Grundlage für die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzep-
tes, mit dem die Verwaltung beabsichtigt, für ein noch abzustimmendes Maßnahmen-
paket Städtebaufördermittel zu beantragen. 
Die planerische Vorstudie ist in digitaler Form als Anlage beigefügt.  
 
 
Gez. Haack

Anlage: Planerische Vorstudie (nur digital, kein Druck) (neu 25.10.24))

187272 Zeichen

PLANERISCHE VORSTUDIE
ENTWICKLUNG VON INTEGRIERTEN 
HANDLUNGSANSÄTZEN IM SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 3
Inhaltsverzeichnis 3
Vorwort 5
Kurzf
assung 7
9
10
13
14
17
18
24
28
30
34
40
44
50
54
56
59
60
62
64
65
66
78
79
80
90
91
92
100
101
102
108
109
110
116
118
121
122
125
126
1. AUFGABE UND ZIEL
Hintergrund und Aufgabenstellung
2. HERANGEHENSWEISE UND METHODIK
Herangehensweise und
 Methodik
3. BESTANDSAUFNAHME UND ANALYSE
Konzepte, Strategien und Planungen
Historische entwicklung Kalk
Räumliche Lage
Freiraum und Grün
W
ohnen, Leben und Soziales
Wirtschaft, Kultur und Innovation
Mo
bilität und Digitalisierung
Energie, Klima
 und Ressourcenschutz
Räumliche Zusammenfassung
SWOT-Analyse
4. NEUE PERSPEKTIVE SOZIALRAUM KALK - LEITBILD UND PROJEKTE
 
Leitbild
Leitprojekte i
m Sozialraum
Projektübersicht - Neuer Freiraum für Kalk
Handlungsfeld - Neuer Freiraum für Kalk
Perspektive - Neuer Freiraum für Kalk
Projektübersicht - Gut Leben in Kalk
Handlungsfeld - Gut Leben in Kalk
Perspektive - Gut 
Leben in Kalk
Projektübersicht - Neue Impulse für Kalk
Handlungsfeld - Neue Impulse Kalk
Perspektive - Neue Impulse für Kalk
Projektübersicht - Kalk neu verknüpft
Handlungsfeld - Kalk neu verknüpft
Perspektive - Kalk neu verknüpft
Pr
ojektübersicht - Klimakluges Kalk
Handlungsfeld - Klimakluges Kalk
Perspektive - Klimakluges Kalk
Integrierte Verortung räumlicher Maßnahmen
Projektübersicht
5. MÖGLICHE FÖRDERZUGÄNGE
Mögliche Förderzugänge
6. IMPRESSUM
Abbildungsverzeichnis
Impressum 129
INHAL TSVERZEICHNIS

HINWEIS: 
Der im Rahmen der Vorstudie verwendete Begriff 
„Sozialraum“ bezieht sich primär auf die Sied-
lungsbereiche des Stadtteils Kalk, welche einen 
besonderen Entwicklungsbedarf aufweisen. Die 
Begrifflichkeit ist angelehnt an den §171 e BauGB 
„Maßnahmen der Sozialen Stadt“ . 
Im Rahmen der Stadt Köln umfasst der Begriff 
zudem den Handlungsraum der jeweiligen Sozial-
raumkoordination des Stadtteils.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 5
Geprägt durch die starke Nutzungsmischung 
von Wohnen und Gewerbe und den Struk-
turwandel der letzten Jahrzehnte weist Kalk 
spürbare städtebauliche und soziale Prob-
lemlagen auf. Seit 1994 wurde mit verschie-
denen Förderprogrammen auf diese Situa-
tion reagiert – zuletzt mit dem im Dezember 
2023 abgeschlossenen Integrierten Stadtent-
wicklungskonzept „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ des Programms „Starke Veedel – Star-
kes Köln“ mit Maßnahmen zur Verbesserung 
der Lebensbedingungen von Bürger*innen 
in elf Sozialräumen. Das Programm wurde 
mit Fördermitteln der Städtebauförderung 
und des Europäischen Fonds für regionale 
Entwicklung umgesetzt und enthielt neben 
Bauprojekten wie der Neugestaltung des 
Spielplatzes Eythstraße im Kalker Norden 
auch flankierende soziale Maßnahmen. Eine 
Evaluation des Programms zeigt deutliche 
Erfolge, aber nach wie vor noch weitere 
Handlungsbedarfe in Kalk. Diese bestehen 
verstärkt im Bereich der Klimawandelanpas-
sung und Versorgung des hoch versiegelten 
Stadtteils mit Grün- und Freiräumen.
So besteht weiterhin Bedarf an Grünflächen, 
Plätzen mit Aufenthaltsqualität und Begeg-
nungsräumen für die vielen unterschiedli-
chen Nutzergruppen. Gleichzeitig bietet Kalk 
zahlreiche Chancen und Potenziale durch 
Entwicklungsflächen wie die Industriebrache 
der Hallen Kalk, durch kulturelle Vielfalt sowie 
durch eine beachtliche Anzahl an bürger-
schaftlichen Initiativen und innovativen Im-
pulsgebern. 
Wie die Chancen im Stadtteil genutzt und 
Problemlagen nachhaltig abgebaut werden 
können, zeigt diese planerische Vorstu-
die. Auf der Grundlage einer umfassenden 
Bestandsanalyse und den Ergebnissen 
verschiedener interaktiver Formate mit 
städ-tischen Fachämtern und Schlüssel-
akteur*innen der Stadtgesellschaft werden 
Perspektiven und Entwicklungsziele für Kalk 
entworfen. Dabei liegt der Schwerpunkt 
stets in einer strukturellen Stärkung des 
Stadtteils sowie Verbesserung der Wohn- 
und Lebensqualität vor Ort. Auf dieser Basis 
wird vom Amt für Stadtentwicklung und Sta-
tistik geprüft, ob über ein Integriertes Stadt-
entwicklungskonzept der Zugang zu Mitteln 
der Städtebauförderung geschaffen werden 
kann.
Ich danke allen Akteur*innen in Kalk, die sich 
für die Weiterentwicklung ihres Stadtteils 
eingesetzt haben und täglich mit großem 
Engagement die Zukunft ihres „Veedels“ 
sichern. Ich wünsche mir, dass die Menschen 
in Kalk bald von weiteren Fördermaßnahmen 
und damit einhergehenden Verbesserungen 
profitieren werden.
Ihr
Andree Haack
Beigeordneter der Stadt Köln 
für Stadtentwicklung, Wirtschaft, 
Digitalisierung und Regionales
VORWORT

6 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 7
Die vorliegende planerische Vorstudie für 
den Sozialraum Kalk umfasst integrierte 
Handlungsansätze, die eine resiliente und zu-
kunftsweisende Stadtteilentwicklung fördern 
sollen. Sie adressiert dabei sowohl zukünfti-
ge als auch bestehende Herausforderungen 
eines hochverdichteten, multikulturell ge-
prägten Stadtteils und sucht nach Lösungen 
für zentrale Handlungserfordernisse.
Zu den wesentlichen Herausforderungen 
zählen unter anderem die geringe Grün-
raumversorgung in einem dicht besiedelten 
Gebiet sowie die Risiken, welche infolge des 
Klimawandels resultieren. Zudem steht der 
steigende Wohnungsdruck im Fokus, der die 
Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Ange-
botsvielfalt im Sozialraum hervorhebt. 
Die Vorstudie ist das Ergebnis eines intensi-
ven, interdisziplinären Beteiligungsprozesses, 
an dem verschiedene Fachämter der Stadt 
Köln sowie ausgewählte Schlüsselakteur*in-
nen des Stadtteils beteiligt waren. Die aus 
diesem Prozess abgeleiteten Projektideen 
und räumlichen Zusammenhänge mün-
deten in eine gemeinsame Perspektive für 
den Sozialraum Kalk. Bereits bestehende 
sowie mögliche Entwicklungsdynamiken und 
Potenziale wurden infolgedessen in unter-
schiedlichen Handlungsfeldern gegliedert.
Unter den Titeln „Neuer Freiraum für Kalk“, 
„Gut Leben in Kalk“, „Neue Impulse für Kalk“, 
„Kalk neu verknüpft“ und „Klimakluges Kalk“ 
wurden fünf Handlungsfelder definiert, die 
sich in einem gemeinsamen Leitbild unter 
dem Titel „Köln-Kalk als vielfältiger und 
klimaresilienter Stadtraum der Zukunft“, 
zusammenfassen lassen. Diese Handlungs-
felder schlüsseln sich in die folgenden Leit-
sätze auf:
1. Neuer Freiraum für Kalk – Handlungsfeld 
Grün und Aufenthaltsqualität: Schaffung 
eines zusammenhängenden Grün- und Frei-
raumnetzes für den Stadtteil Kalk.
2. Gut leben in Kalk – Handlungsfeld Woh-
nen, Leben und Soziales: Bereitstellung 
eines vielfältigen, qualitätsvollen Wohn- und 
Lebensraums für alle.
3. Neue Impulse für Kalk – Handlungsfeld 
Wirtschaft, Kultur und Innovation: Förde-
rung neuer Arbeitswelten und Innovationen 
im multikulturellen Quartier.
4. Kalk neu verknüpft – Handlungsfeld 
Mobilität: Entwicklung eines klimaneutralen, 
multimodalen Mobilitätssystems der Zu-
kunft.
5. Klimakluges Kalk – Handlungsfeld Ener-
gie und Ressourcen: Etablierung eines klima-
resilienten Energie- und Ressourcensystems 
auf Stadtteilebene.
Die Vorstudie zeigt verschiedene  Möglich-
keiten auf, wie Kalk als vielfältiger und klima-
resilienter Stadtraum der Zukunft weiterent-
wickelt werden kann. Das entwickelte Leitbild 
soll in den kommenden Jahren als Zielgerüst 
für integrierte Stadtentwicklungskonzepte 
dienen. Der daraus abgeleitete Projektkata-
log bietet darüber hinaus die Chance, ein-
zelne Projekte unter Berücksichtigung des 
gemeinsamen integrierten Leitbildes zu reali-
sieren und somit stufenweise Entwicklungen 
im Stadtteil voranzutreiben.
Im Rahmen dessen wird die Notwendig-
keit eines integrierten Ansatzes betont, um 
den komplexen Herausforderungen eines 
hochverdichteten und multikulturellen Stadt-
teils gerecht zu werden. Durch die enge 
Zusammenarbeit verschiedener Fachämter 
und Schlüsselakteur*innen wurde eine ge-
meinsame Vision für die Zukunft Kalks ent-
wickelt, die sowohl soziale, wirtschaftliche 
als auch ökologische Aspekte berücksichtigt. 
Mit dem Ziel, die Lebensqualität zu erhöhen 
und den Stadtteil an die Herausforderungen 
des Klimawandels anzupassen, bietet die 
Vorstudie eine umfassende Strategie für eine 
nachhaltige und zukunftsweisende Stadtteil-
entwicklung.
KURZFASSUNG

8 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 9
1
AUFGABE UND ZIEL

10 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
HINTERGRUND UND AUFGABENSTELLUNG
Planerische Vorstudie für die Entwicklung von integrier-
ten Handlungsansätzen im Sozialraum Kalk
Der Sozialraum Kalk liegt im Westen des 
Stadtbezirks Kalk im rechtsrheinischen Köln.  
Er grenzt im Norden an den Stadtbezirk 
Köln-Mülheim, im Westen an Köln-Deutz, im 
Süden an den Stadtteil Humboldt-Gremberg 
und im Osten an die Stadtteile Vingst und 
Höhenberg. Der Stadtteil Kalk ist durch den 
ÖPNV sowie durch den motorisierten Indivi-
dualverkehr grundsätzlich gut angebunden. 
Köln-Kalk gilt als einer der am dichtesten be-
siedelten Kölner Stadtteile. Gleichzeitig zeich-
net sich der Sozialraum durch eine vielfältige 
Sozialstruktur aus. Diese umfasst neben 
einer hohen Arbeitslosenquote und einem 
hohen Anteil an ökonomisch schlechter ge-
stellten Bevölkerungsgruppen ebenfalls eine 
große Gruppe an jungen Akademiker*innen, 
welche nach Studienabschluss im Stadtteil 
verblieben sind. In Köln-Kalk existierten zu-
dem eine hohe Nutzungsvielfalt und Mi-
schung von Funktionen wie Wohnen, Arbei-
ten, Kultur und Freizeit auf engstem Raum. 
Die Grünraumversorgung des Stadtteils Kalk 
ist im Vergleich zu anderen Stadtteilen sehr 
gering. Kalk zeichnet sich durch ein ausge-
prägtes bürgerschaftliches Engagement mit 
einer Vielzahl von Initiativen und engagierten 
Akteur*innen aus.
Aus den beschriebenen Rahmenbedingun-
gen resultieren eine große Vielfalt und Le-
bendigkeit des Kölner Veedels, aber auch be-
sondere Herausforderungen, die planerische 
Konzepte und Strategien erfordern. Laufende 
Strukturwandelprozesse, in den durch Indus-
trie und Gewerbe geprägten Bereichen des 
Stadtteils erhöhen zusätzlich den Handlungs-
bedarf, eröffnen aber auch neue Perspekti-
ven. Ein Beispiel dafür ist die avisierte Revi-
talisierung der Industriebrache „Hallen Kalk“, 
der ehemaligen Werkshallen der Klöckner 
Humboldt Deutz AG, sowie ihre Anbindung 
an das Bezirkszentrum. 
Die Stadt Köln hat auf der Basis des Pro-
gramms „Starke Veedel – Starkes Köln“ ein 
integriertes Stadtentwicklungskonzept, 
welches Maßnahmen zur Verbesserung der 
Lebensbedingungen unter anderem für den 
Sozialraum „Humboldt / Gremberg und Kalk“ 
vertieft. Der Durchführungszeitraum des 
ISEK endete zum 31. Dezember 2023. Darauf 
aufbauend sollte die vorliegende planerische 
Vorstudie eine Grundlage für folgende Stadt-
entwicklungskonzepte schaffen und so erste 
konkrete planerische und städtebauliche Ent-
wicklungen anstoßen. Aufbauend auf bereits 
vorhandenen Vorüberlegungen und Maß-
nahmenvorschlägen der Fachämter wurden 
in Kooperation mit diesen und ausgewählten 
Schlüsselakteur*innen der Stadtgesellschaft 
geeignete Handlungsräume und Projekt-
ideen gesammelt und zusammengeführt, 
die im folgenden Prozess aufgegriffen wer-
den können. Ziel ist es, hierüber eine sozial, 
städtebaulich und ökologisch ausgewogene 
Entwicklung des Stadtteils vorzubereiten, um 
in den nächsten Jahren konkrete Projekte auf 
den Weg bringen zu können. Entlang eines 
gemeinsamen Zielbildes und räumlichen 
Gesamtkonzeptes soll die Vielzahl an Poten-
zialflächen im Stadtteil Kalk für eine zukunfts- 
und qualitätsorientierte Stadtentwicklung im 
21. Jahrhundert genutzt werden.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 11
Kalk
Mülheim
NippesEhrenfeld
Lindenthal
Rodenkirchen Porz
Chorweiler
InnenstadtKalk
Abbildung 1 Gesamtübersicht der Stadtbezirke und  
Verortung des Stadtteils Kalk

12 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 13
2
HERANGEHENSWEISE 
UND METHODIK

14 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
HERANGEHENSWEISE UND METHODIK
Herangehensweise und Methodik im Dialogprozess
Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des im 
Jahr 2015 fertiggestellten integrierten Hand-
lungskonzeptes „Starke Veedel – starkes 
Köln“ für ausgewählte Sozialräume der Stadt 
Köln und des darauf aufbauenden integrier-
ten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für 
den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ (2017) hat sich die Stadt Köln dazu ent-
schieden, eine tragfähige Vorstudie für eine 
zukunftsfähige Stadtentwicklung in Kalk zu 
erarbeiten. 
Im Mittelpunkt des Verfahrens standen meh-
rere, fachämterübergreifende Werkstätten, 
die interdisziplinär und kooperativ mehrere 
Handlungsfelder einer zukunftsorientierten 
Stadtentwicklung in den Blick nahmen. Auf 
diese Weise konnten die spezifischen He-
rausforderungen aber auch Chancen und 
Potenziale gemeinsam betrachtet und in 
integrierte, fachübergreifende Strategien 
und Projekte übersetzt werden. Wichtige 
Grundlage und Voraussetzung dieser IM-
PULS-Werkstätten waren neben einer städ-
tebaulichen Analyse des Sozialraums Kalk 
und Auswertung bestehender Konzepte auf 
regionaler, städtischer und stadtteilbezoge-
ner Ebene, insbesondere die Durchführung 
von Vorgesprächen mit Expert*innen der 
jeweiligen Handlungsfelder. 
In den interdisziplinär besetzten IMPULS-
Werkstätten bestehend aus Vertreter*innen 
der jeweiligen Fachämter der Stadt Köln 
sowie ausgewählten Schlüsselakteur*innen 
und Sprecher*innen von Initiativen des So-
zialraums, wurden handlungsfeldbezogen 
räumliche Fragstellungen und mögliche 
Projektansätze, welche langfristig zu einer 
Weiterentwicklung des Sozialraums Kalk 
beitragen können, gemeinsam diskutiert. 
Somit konnten bereits während der Konzept-
erstellung vielfältige Perspektiven zusam-
mengebracht werden und frühzeitig Ver-
antwortlichkeiten für die unterschiedlichen 
Maßnahmen zugeordnet werden. Hieraus 
resultieren sowohl eine notwendige Akzep-
tanz des Konzeptes als auch eine realistische 
Umsetzungsperspektive in den nächsten 
Jahren. Durch die Kooperation der unter-
schiedlichen Fachämter und dem daraus 
resultierenden interdisziplinären Ansatz kön-
nen Projektansätze ganzheitlich angegangen 
und sowohl notwendige planungsrechtliche 
wie auch finanzierungs-/fördertechnische 
Fragestellungen gemeinsam gelöst werden. 
Durch den gezielten Einbezug ausgewählter 
lokaler Schlüsselakteur*innen sollte bereits 
zu Beginn des Prozesses die Perspektive der 
Menschen, Institutionen, Vereine und Unter-
nehmen vor Ort integriert werden. Diese 
Akteurskooperation gilt es im weiteren Ent-
wicklungsprozess zu verstetigen und weiter 
auszubauen, um „Beteiligte zu Akteur*innen 
zu machen“. Nur so können diese zu echten 
Impulsgeber*innen und langfristigen Pro-
jektträger*innen einer zukunftsorientierten 
Stadtentwicklung werden und nachhaltig an 
der Umsetzung eines gemeinsamen Konzep-
tes mitwirken. 
„Durch die Kooperation der 
unterschiedlichen Fachäm-
ter und den daraus resul-
tierenden interdisziplinären 
Ansätzen können Projekte 
ganzheitlich angegangen 
und sowohl notwendige pla-
nungsrechtliche wie auch 
finanzierungs-/fördertech-
nische Fragestellungen ge-
meinsam gelöst werden.“
„

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 15
Abbildung 2 Eindrücke aus dem Beteiligungsver-
fahren. 
Quelle: stadtland Impuls
Vorgespräche / Interviews
Zur Vorbereitung des avisierten Mitwirkungspro-
zesses wurden vorbereitende Gespräche / Kurz-
interviews mit ausgewählten Expert*innen der 
jeweiligen Themenschwerpunkte geführt. Somit 
konnte eine zielgerichtete Vorbereitung der Werk-
stätten gewährleistet und die Ergebnisse der Ana-
lyse und Bestandserhebung durch weitere Infor-
mationen angereichert werden. 
IMPULS-Werkstätten 
Im Rahmen von interaktiven Impuls-Werkstätten 
wurden gemeinsam mit Vertreter*innen der Fach-
ämter sowie ausgewählten Schlüsselakteur*innen 
Entwicklungsziele und Projektideen für den So-
zialraum Kalk erarbeitet. Die sieben interaktiven 
Formate gliederten sich wie folgt auf: 
Gemeinsame Auftakt-Werkstatt  
Im Rahmen einer gemeinsamen digitalen Auf-
takt-Veranstaltung wurden Zwischenergebnisse 
der Analysen sowie erste integrierte räumliche 
Betrachtungen in einem digitalen Arbeitsraum 
diskutiert.  
Handlungsfeldbezogene IMPULS-Werkstätten  
Gemeinsam mit Vertreter*innen und Expert*in-
nen der jeweiligen Handlungsfelder wurden in 
fünf handlungsfeldbezogenen Impuls-Werk-
stätten die Handlungsbedarfe und Potenziale 
des Sozialraums Kalk diskutiert. Anhand eines 
interaktiven Arbeitsmodells sowie Projektsteck-
briefen wurden zum einen räumliche Zusam-
menhänge als auch Projektideen und Maßnah-
men zur Weiterentwicklung des Sozialraums 
erarbeitet.  
Gemeinsame Abschluss-Werkstatt  
In einer gemeinsamen Abschluss-Werkstatt 
wurden die entwickelten Projekte zusammen-
getragen und gemeinsam weiter profiliert. Da-
rüber hinaus wurden anhand eines interaktiven 
Arbeitsmodells die bereits aufbereiteten räum-
lichen Zusammenhänge nochmals reflektiert. 
Interaktive Formate im Dialogprozess
© STADTLAND IMPULS (ABB 2)

16 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 17
3
BESTANDSAUFNAHME 
UND ANAL YSE

18 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
KONZEPTE, STRATEGIEN UND PLANUNGEN
Bestandsaufnahmen
Informelle Strategien, Konzepte und  
Planungen 
Regionale Konzepte
Agglomerationskonzept der Region Köln / 
Bonn (2019)
Das im Auftrag des Köln/Bonn e.V. für die 
Region Köln/Bonn erarbeitete Agglomera-
tionskonzept stellt ein innovatives und stra-
tegisches Projekt zur Sicherung der Entwick-
lungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes 
Region Köln/Bonn dar. 
Das Agglomerationskonzept definiert Per-
spektiven für eine raumverträgliche und 
integrierte Siedlungs-, Mobilitäts- und Frei-
raumentwicklung der Region  und formuliert 
sieben „Regionale Entwicklungsräume“. Für 
die rechtsrheinischen Stadtteile Kölns ist 
hierbei der „Rechtsrheinische Korridor“ als 
„Raum für urbane, durchmischte Entwick-
lungen“ von besonderer Bedeutung. Hierzu 
gehören unter anderem gewerbliche Nut-
zungen, Büro/Dienstleistung sowie urbane 
Produktion, welche an die nationalen sowie 
internationalen Kommunikations- und Men-
schenströme anknüpfen. 
Eine Reihe bestehender, informeller wie formeller Konzepte, Strategien und Planungen 
liefert auf unterschiedlichen Ebenen und Maßstäben mögliche Anknüpfungspunkte für 
die planerische Vorstudie für den Sozialraum Kalk. Im Folgenden sollen ohne Anspruch 
auf Vollständigkeit einige davon schlaglichtartig vorgestellt werden, um mögliche Rück-
schlüsse auf die vorliegende Studie ziehen zu können und diese besser in einen überge-
ordneten Kontext einzubinden.
Abbildung 3 Agglomerationskonzept Region Rhein Köln / Bonn. Quelle: Köln/Bonn e.V.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 19
Gesamtstädtische Konzepte
Städtebaulicher Masterplan Innenstadt  
(Fortschreibung 2020 – 2025)
Der städtebauliche Masterplan für die Kölner 
Innenstadt (Albert Speer + Partner) konsta-
tiert, dass die rechtsrheinische Innenstadt 
ein in weiten Teilen heterogenes Gefüge bau-
licher Strukturen mit unterschiedlicher Bau-
substanz, Größe und Nutzung ist. Er stellt 
fest, dass sich hier über die Jahrzehnte viele 
Funktionen angesiedelt haben, die aufgrund 
der linksrheinisch erhaltenen oder rekonst-
ruierten historischen Strukturen keinen Platz 
finden konnten. Vor diesem Hintergrund 
formuliert der Masterplan Innenstadt für den 
Fokusraum „Rechte Rheinseite“ u.a. das Ziel, 
die einzelnen Quartiere einheitlicher anzu-
ordnen, untereinander besser zu vernetzen 
sowie die dazwischen liegenden Grauzonen 
aufzulösen und besser nutzbar zu machen.
Rechtsrheinische Perspektiven (2010)
Im Rahmen des NRW-Strukturförderpro-
gramms REGIONALE 2010 wurden im Zuge 
eines offenen Planungsdialoges unter dem 
programmatischen Namen „Rechtsrheini-
sche Perspektiven“ sowohl übergeordnete 
Zusammenhänge als auch konkrete Ent-
wurfsideen diskutiert und entwickelt. Dabei 
wurde u.a. festgehalten, dass das rechts-
rheinische Köln durch einen bereits mehrere 
Jahrzehnte währenden Strukturwandel ge-
prägt ist. Verkehrstrassen und städtebau-
liche Großstrukturen wirken vielerorts als 
Barrieren und zerschneiden den Stadtraum.  
Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass 
die im Zuge des Strukturwandels aufge-
lassenen Standorte ein enormes Stadtent-
wicklungspotenzial in innerstädtischer Lage 
bieten. Das rechtsrheinische Stadtgebiet 
würde das Potenzial bieten, zum Bindeglied 
zwischen dem Rhein und der Mittelgebirgs-
landschaft des Bergischen Landes im Osten 
zu werden, bislang fehlt es hierfür jedoch an 
verbindenden Freiräumen. Vor diesem Hin-
tergrund wird vorgeschlagen, die mit dem 
Wandlungsprozess verbundene historische 
Chance zu nutzen, die Freiraumausstattung 
und Vernetzung im Rechtsrheinischen zu 
verbessern, Barrieren in Verbindungen umzu-
wandeln und die vorhandenen Zentren und 
Siedlungsstrukturen zu stärken.
Stadtentwicklungskonzept Wohnen und 
Wohnungsbauprogramm (2015)
Im Jahr 2014 verabschiedete die Stadt Köln 
das Stadtentwicklungskonzept Wohnen als 
gesamtstädtisches Konzept zur strategi-
schen Lösung des steigenden Wohnungs-
drucks. Differenziert wurde zwischen den 
zwei Grundtypen „generelle Wohnraumnach-
frage im Bestand“ und „Neubaubedarf“. Das 
Stadtentwicklungskonzept Wohnen greift 
den Grundgedanken eines offenen Prozesses 
auf, welcher Akteur*innen der Stadtgesell-
schaft dazu anregen soll, aktiv an der Fin-
dung von Lösungswegen teilzuhaben. Auf 
Basis einer sozialorientierten Wohnungspoli-
tik strebt die Stadt an, nicht nur quantitativ 
neuen Wohnraum zu schaffen, sondern auch 
eine qualitative Neu- und Weiterentwicklung 
der Stadt voranzutreiben. Die gesetzten Ziele 
und Leitlinien münden in einem konkretisier-
ten Handlungsprogramm, bestehend aus 
neuen Handlungsfeldern und 22 dazugehöri-
gen Maßnahmen mit allgemeinen Aussagen 
zur Wohnraumentwicklung auf gesamtstäd-
tischer Ebene.

20 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Kooperatives Baulandmodell (2017)  
Im Zuge des immer stärkeren Rückgangs von 
sozial-gefördertem Wohnungsbau wurde im 
Jahr 2014 das „Kooperative Baulandmodell 
Köln“ verabschiedet. Zielsetzung des Inst-
rumentes ist die Stärkung des Wohnungs-
angebotes im öffentlich-geförderten sowie 
preisgünstigen Wohnungssegment der Stadt 
Köln. Im Zuge dessen werden Bauvorha-
benträger*innen an der Bedarfsabdeckung 
und Errichtung von Wohnfolgeeinrichtun-
gen sowie Qualifizierung des bestehenden 
Wohnumfelds maßgeblich beteiligt. Die Fort-
schreibung im Jahr 2017 soll eine vereinfach-
te Anwendung und Umsetzung ermöglichen. 
Konkret sieht das Instrument die Errichtung 
von anteilig 30 % öffentlich-geförderten 
Wohnungsbau innerhalb von Planungsgebie-
ten sowie eine anteilige Beteiligung an den 
Kosten zur Errichtung bzw. Nachbesserung 
von öffentlichen Infrastrukturen vor. 
Stadtstrategie Kölner Perspektiven (2020)
Mit der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 
2030+“ stellt sich die Stadt Köln den Heraus-
forderungen unserer Zeit, wie Stadtwachs-
tum, Klimawandel, Mobilitätswende, demo-
graphischer Wandel, Globalisierung oder 
Digitalisierung. Die Stadtstrategie dient dabei 
als räumliches sowie konzeptionelles Leitbild 
mit strategischen Handlungsempfehlungen. 
Mit Blick auf den Stadtteil Kalk können dabei 
folgende Ansätze abgeleitet werden: 
•
 Empf
ehlung einer „mittleren Dich-
te“ (GFZ 1.2) für den an die Innenstadt 
grenzenden Stadtteil Kalk, mit einem 
besonderen Fokus auf Nutzungs- sowie 
Typologien-Mischung. 
•
 Stär
kung des Sozialraumgebiets „Le-
benswerte Veedel“ mit einem besonde-
ren Fokus auf soziale, kulturelle sowie 
Bildungsinfrastrukturen.
Abbildung 4 Zielkarte „Kölner Perspektiven 2030+. Quelle: Stadt Köln

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 21
• Weiterentwicklung der Kalker Haupt-
str
aße als bedeutende Stadtachse , 
Identifizierung als „Entwicklungsfläche“ 
und Kennzeichnung als „Zukunftsachse“ 
mit besonderer Profilierung 
•
 Aufw
ertung der Versorgungszentren 
und Stärkung des Areals der Hallen Kalk 
als Transformationsort für innovative, 
gemischte Gewerbegebiete / Kreativ-
quartier 
•
 Profi
lierung und Nachverdichtung des 
Gewerbegebietes an der Wipperfürther-
Straße / Kalk-Nord 
•
 Verb
esserung des kleinräumigen 
Stadtklimas und Ausbau der Grünstruk-
tur in rechtsrheinischen Gebieten. 
•
 Verb
esserte Anbindung ans regionale 
Schienennetz durch Schluss des S-
Bahn-Rings und Errichtung einer neuen 
S-Bahn-Haltestelle nordwestlich von 
Kalk 
Masterplan Stadtgrün (2023)
Die Stadt Köln hat im Jahr 2023 den soge-
nannten Masterplan Stadtgrün beschlossen. 
Dieser hat zum Ziel, die bestehenden Grün-
gürtel, Grünzüge und Grünstrukturen in Köln 
zu schützen und zu erweitern. Damit einher 
geht das Ziel, das städtische Klima zu ver-
bessern und den Kölner Bürger*innen in allen 
Stadtbezirken qualitätsvolle Erholungs- und 
Aufenthaltsmöglichkeiten zu bieten.
Der Masterplan Stadtgrün beinhaltet zu-
nächst eine umfassende Analyse der Grün- 
und Freiflächen in der Gesamtstadt, um 
deren Funktion und ökologische Leistung für 
das Stadtgebiet herauszuarbeiten. Ein beson-
derer Fokus soll dabei auf multifunktionalen 
Flächen liegen, welche sich in ein gesamt-
strategisches Grün- und Freiraumnetz ein-
betten lassen. Aktuell findet auf Ebene der 
Stadtbezirke eine umfassende Bürger*innen-
beteiligung statt, die deren Perspektiven 
und Alltagserfahrungen vor Ort in konkrete 
Handlungsempfehlungen übersetzen soll. 
Anschließend erfolgt dann eine planerische 
Konkretisierung und  Zusammenführung in 
ein gesamtstädtisches Konzept. Im Stadt-
bezirk Kalk fand dieses Verfahren im Jahr 
2023 statt. Dabei wurde u.a. der besondere 
Bedarf an für jedermann erreichbaren und 
zugänglichen, qualitätsvollen Freiräumen und 
Grünstrukturen für den stark verdichteten 
Stadtteil deutlich. Auch wurden im Rahmen 
der Bürger*innen-Beteiligung bereits erste 
Projektvorschläge wie die Herstellung eines 
zusammenhängenden Grün- und Freiraum-
netzes z.B. über miteinander verknüpfte 
„Pocket Parks“ oder die Neugestaltung und 
qualitative Aufwertung der Kalker Hauptstra-
ße (vom Straßenraum zum Stadtraum) for-
muliert, die in der vorliegenden Vorstudie mit 
aufgegriffen werden.
Konzepte auf Stadtteilebene  
Zukunftsagenda Köln-Kalk: Partizipatives 
Handlungskonzept (2023)
Im Zuge des Programmaufrufs „Sofortpro-
gramm zur Stärkung unserer Innenstädte 
und Zentren in Nordrhein-Westfalen“ wurde 
die Möglichkeit geboten, pandemiebedingten 
Entwicklungen entgegenzuwirken. Die Stadt 
Köln entwickelte mit der Zukunftsagenda 
Köln-Kalk ein partizipatives Handlungskon-
zept zur Stärkung des Stadtteilzentrums Kalk, 
das als zentrale Versorgungsinfrastruktur 
wichtige Funktionen für den Bezirk und die 
Gesamtstadt übernimmt. Die Zukunfts-
agenda formuliert unter anderem folgende 
Zielsetzungen entlang von vier unterschied-
lichen Quartieren als spezifische Transforma-
tions- und Entwicklungsräume:

22 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
• Versorgung und Shopping (Q1) – Kalk 
Arc
aden bis Neuerburgstraße mit dem 
Transformationsraum Kalk Post 
• Kult
ur und Vielfalt (Q2) – mit dem 
Transformationsraum Kalk-Mühlheimer-
Straße 
•
 Gastr
onomie und Aufenthalt (Q3) – 
vom Markt über den Stadtgarten bis zur 
Sünner Brauerei mit dem Transforma-
tionsraum Kalk-Kapelle / Stadtgarten 
•
 Diens
tleistung und Gesundheit (Q4) – 
Kalk Karree über die Kapellenstraße bis 
zum Bezirksrathaus. 
ISEK Humboldt-Gremberg / Kalk (2017)
Im Jahr 2017 verabschiedete die Stadt Köln 
auf Basis des Programms „Starke Veedel 
– Starkes Köln“ ein integriertes Stadtent-
wicklungskonzept (ISEK) für den Sozialraum 
Humboldt-Gremberg / Kalk mit dem Ziel, 
verbesserte Lebensbedingungen der Men-
schen  zu ermöglichen. Das ISEK, dessen 
Förderzeitraum im Dezember 2023 endete, 
knüpfte dabei an bereits erfolgreich ge-
startete Programme zur Verbesserung der 
Lebenssituation im Sozialraum Kalk an. 
Abbildung 5 Ziel-Karte Köln-Kalk. Auszug aus der Zukunftsagenda (2023). Quelle: Stadt + Handel

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 23
Hervorzuheben sind insbesondere folgende 
Projektbausteine: 
• „Ver
besserte Teilhabe und Mitwir-
kung“: Büro für Quartiersmanagement 
(Starke Veedel Büro) 
•
 „Öff
entlicher Raum“: Spielplatz Eyth-
straße 
•
 Haus
, Hof- und Fassadenprogramm
Formale Planungen
Flächennutzungsplan 
Der Flächennutzungsplan wurde als Gesamt-
plan für das Stadtgebiet Köln letztmalig 1982 
angepasst. Seither erfolgten eine Vielzahl 
teil-räumlicher Änderungen und Anpassun-
gen, so auch für den Sozialraum Kalk. Für den 
Stadtteil Kalk weist der Flächennutzungsplan 
primär Flächen als besondere Wohngebiete 
sowie Wohnbauflächen aus. Im Süden ist zu-
dem ein großflächiger Bereich als Industrie-
fläche ausgewiesen (Bereich Hallen Kalk). 
Bebauungspläne 
Kalk Post – Köln–Kalk (2017)
In seiner Sitzung vom 30. März 2017 hat der 
Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln 
den Beschluss zur Aufstellung eines Bebau-
ungsplans mit Festsetzungen nach §9 Absatz 
2b Baugesetzbuch (BauGB) für den Teilbe-
reich südlich der Kalker Hauptstraße östlich 
der Trimbornstraße, nördlich der Dillenburger 
Straße und westlich der Robertstraße im 
Stadtteil Köln-Kalk, beschlossen. Zielsetzung 
ist es, in diesem Bereich eine weitere Beein-
trächtigung der städtebaulichen Funktion 
des Bezirkszentrums durch die zunehmende 
Konzentration von Vergnügungsstätten aus-
zuschließen. 
Kalker Hauptstraße  / Wippermannstraße 
in Köln-Kalk (2020)
Am 16. Juni 2020 fasste der Stadtentwick-
lungsausschuss den Beschluss nach §12 
Absatz 2 BauGB zur Aufstellung eines vor-
habenbezogenen Bebauungsplans (nach 
§13a BauGB) für das Gebiet südlich der Kalker 
Hauptstraße, westlich der Wippermannstra-
ße und östlich der Zechenstraße.  Zielset-
zung ist die Festsetzung einer Wohnbebau-
ung, einer öffentlichen Grünfläche (Spielplatz) 
sowie einer kulturellen Nutzung und einer 
Kindertagesstätte. 
Abbildung 6 Bisherige Programmgebiete der Städte-
bauförderung im Sozialraum Kalk von 1990 bis 2023. 
Quelle: Stadt Köln

24 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
HISTORISCHE ENTWICKLUNG KALK
Analyse auf Ebene des Sozialraums Kalk
Ausgehend von einem Bauverbot im Umkreis von Festungsanlagen, wichen Kölner 
Unternehmen Mitte des 19. Jahrhunderts auf Flächen außerhalb der Stadtgrenzen aus. 
Der heutige Stadtteil Kalk verfügte damals über günstiges Bauland und geringe Auflagen 
hinsichtlich der Bebauungsstruktur. Dies führte zu einer verstärkten Ansiedlung von 
verarbeitender Industrie und Produktionsgewerbe. Ab 1910 erfolgte die Eingliederung in 
die Stadt Köln. 
Im Jahr 1856 etablierte sich die 
„Maschinenfabrik für den Bergbau von 
Sievers und Co“ in Kalk bei Deutz am 
Rhein. Das später als „Klöckner Humboldt 
Deutz AG“ bekannte Unternehmen 
prägte den Stadtteil bis Ende des 20. 
Jahrhunderts maßgeblich. Nach Ende 
des Zweiten Weltkriegs, bei dem 
Kalk zu 90 % zerstört wurde, erfolgte 
zunächst ein rascher Wiederaufbau 
und die Wiederinbetriebnahme der 
Industrie. Im Zuge des wirtschaftlichen 
Aufschwungs der 1960er Jahre führte 
der hohe Arbeitskräftebedarf zu einem 
starken Zuzug an Gastarbeiter*innen. Kalk 
wurde aufgrund der direkten Nähe zu den 
Industrieunternehmen sowie günstigen 
Mieten zur Ankunftsstätte für viele 
Migrant*innen. Diese kulturelle Vielfalt prägt 
den Stadtteil noch heute maßgeblich und ist 
fest mit der Identität des Stadtteils verankert.  
Infolge der Rezession ab den 1970er Jahren 
und einem resultierenden strukturellen 
Wandel erfolgte die Aufgabe einer 
Vielzahl von Industriestandorten. Diese 
ehemaligen Industrieareale ermöglichten die 
Transformation zu neuen, innerstädtischen 
Wohn- und Siedlungsgebieten im Stadtteil 
Kalk.  Vereinzelt sind noch heute Zeugnisse 
der damaligen Industriekultur, unter anderem 
im Bereich der Hallen Kalk, erkennbar. 
Abbildung 7 Historische Karten Stadtteil Kalk 1904.  
Quelle: GeoBasis NRW
Abbildung 8 Historische Karten Stadtteil Kalk 1924.  
Quelle: GeoBasis NRW

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 25
Abbildung 9 Historische Karten Stadtteil Kalk 1946.  
Quelle: GeoBasis NRW

26 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Abbildung 10 Historische Karten Stadtteil Kalk 1993.  
Quelle: GeoBasis NRW

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 27
Abbildung 11 Historische Karten Stadtteil Kalk 2018.  
Quelle: GeoBasis NRW

28 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
RÄUMLICHE LAGE
Allgemeine Einordnung
Der Stadtteil Kalk bildet das Bezirkszentrum des Stadtbezirks Kalk. Dieser umfasst neun 
Stadtteile und bildet die östliche Grenze der Stadt Köln. 
Abbildung 12 Bevölkerungsdichte Einwohner*innen / km². Quelle: Stadt Köln
8.393
5.357
11.302
5.709
3.724
2.983
1.364
916
8.342
3.191
2.884
1.454
1.240
3.711
4.591
3.672
833
7.821
KALK
HUMBOLDT/GREMBERG
VINGST
HÖHENBERG
OSTHEIM
MERHEIM
BR ÜCK
RATH/HEUMAR
NEUBRÜCK
B EZ. KALK
B EZ. MÜLHEIM
BEZ. PORZ
BEZ. CH ORWEILER
BEZ. NI PPES
BEZ. EHRENFELD
BEZ. LINDENTHAL
BEZ. RO DENKIRCHEN
BEZ. I NNENST ADT
0 2000 4000 6000 8000 10000 12000
Bevölkerungsdichte in Kölner Stadtteilen & Stadtbezirken in Einwohner*innen/km2
Verortet im rechtsrheinischen Köln, liegt 
der Stadtteil Kalk östlich des Innenstadtbe-
zirks und grenzt im Westen an den Stadtteil 
Deutz, im Norden an den Stadtteil Buchforst 
(Stadtbezirk Mülheim) sowie im Osten an 
die Stadtteile Höhenberg und Vingst und im 
Süden an den Stadtteil Humboldt-Gremberg 
(alle Stadtbezirk Kalk).
Als Verwaltungsstandort und Bezirkszentrum 
hat der Stadtteil Kalk eine übergeordnete 
Bedeutung für den Stadtbezirk und die Stadt 
Köln. Prägend sind insbesondere die „Kalker 
Hauptstraße“ als Hauptgeschäftsstraße und 
direkte Anbindung an den Stadtteil Deutz 
und die Kölner Innenstadt sowie die Kölner 
Arcaden als Einkaufzentrum mit überregiona-
ler Anziehungskraft. Die Hallen Kalk als Erbe 
der Industriekultur, mit den Abenteuerhallen 
Kalk, die Sünner-Brauerei und das Odysseum 
sind als ortsbildprägende und anziehungs-
starke Strukturen zu benennen. Darüber hin-
aus wird das Stadtbild durch gründerzeitliche 
Wohnbebauung sowie infolge der Kriegszer-
störung errichtetem Geschosswohnungsbau 
der 1950er und 1960er—Jahre geprägt.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 29
Abgrenzung des Untersuchungsbereichs 
Der Stadtteil Kalk umfasst eine Fläche von 297 ha und zählt 24.911 Einwohner*innen (Stand 
09 / 2023). Er ist somit nach dem Stadtteil Vingst der am dichtesten besiedelte Stadtteil des 
Stadtbezirks. Kalk verfügt in Relation zum Versiegelungsgrad über einen geringen Anteil 
an verfügbarem Grün- und Freiraum. Bahndämme und -Gleisanlagen im Nord-Westen, 
Osten und Süd-Westen sowie die Autobahnzubringer der A3 (Bundesstraße 55a) im Norden 
grenzen den Stadtteil räumlich ab und versetzen ihn in eine insulare Lage in Bezug auf die 
angrenzenden Stadtteile. Die Bundesstraße trennt den zum Stadtteil gehörigen „Kalkberg“ 
vom Stadtteil räumlich ab. 
Abbildung 13 Luftbild Stadtteil Kalk Quelle: GeoBasis NRW

30 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
FREIRAUM UND GRÜN
Allgemein Einordnung
Der Sozialraum Kalk verfügt über einen vergleichsweise geringen Anteil an 
qualitätsvollen Grünflächen. Die Vielzahl von Bewohner*innen aller Altersgruppen 
mit ihren Ansprüchen sowie eine steigende Hitzebelastung und zunehmende 
Starkregenereignisse im Kontext des Klimawandels machen in hochverdichteten, 
„steinernen“ Stadträumen wie Kalk eine ausreichende Grün- und Freiraumversorgung 
unerlässlich. 
Anbindung an übergeordnete Grünraumstrukturen
500m 1.000m 2.000m 5.000 m
Der Stadtteil Kalk weist durch seine insulare 
Lage derzeit keine Einbindung in ein überge-
ordnetes Grünraumnetz vor. Nahe gelegene 
Grün- und Freiraumstrukturen sind mittels 
Umweltverbund und MIV grundsätzlich er-
reichbar, fußläufig jedoch kaum erreichbar.
Etwas außerhalb des Stadtteils Kalk liegen 
in etwas größerer Entfernung einige, über 
ÖPNV/MIV erreichbare übergeordnete Frei-
raumstrukturen. Hierzu gehören unter an-
derem der Rhein und die Rheinterrassen im 
Westen (ca. 2 km Luftlinie von Kalk Post), die 
Merheimer Heide im Osten (ca. 2,8 km Luftli-
nie) sowie der Westerwaldpark im Süden mit 
Übergang in das Gremberger Wäldchen (ca. 
1,2 km Luftlinie). Ebenso stellt der Königs-
forst mit seiner großflächigen Waldstruktur 
im Osten des Stadtbezirks ein Naherholungs-
gebiet mit stadtweiter Bedeutung dar (ca. 6 
km Luftlinie). 
Abbildung 14 Grünflächenversorgung im Stadtbezirk Köln. Quelle: GeoBasis NRW

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 31
Grünflächen im Bestand 
Kleingärten 
Sportflächen 
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende
Übergeordnete Grünstrukturen
In Kalk gibt es große Potenziale einer verbesserten stadtteilinternen wie auch externen Grün-
raumvernetzung. Hierbei ist insbesondere eine verbesserte Nord-Süd-Verbindung über den 
Deutzer Ring und in der Verlängerung des Kalkbergs zu nennen. Des Weiteren gibt es die 
Möglichkeit, quartiersbezogene Durchwegungen sowie Grün- und Freiraumverbindungen 
über die Aufwertung kleinerer Flächen in  die vorhandene städtebauliche Struktur zu integ-
rieren. Zusätzlich ist eine Aktivierung der Innenhöfe als wohnraumnahe Grün- und Freiräume 
möglich.
Abbildung 15 Übergeordnete Grünstrukturen. Quelle: Kartengrundlage GeoBasis NRW

32 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Grünstrukturen im Stadtteil
Fehlende qualitätvolle und wohnraumnahe Freiräume sind ein starkes Defizit im Stadtteil 
Kalk. Dies führt auf Stadtteilebene nicht nur zur Bildung von Hitzeinseln, sondern 
schwächt auch maßgeblich die Aufenthalts- und Lebensqualität im Stadtteil.
Abbildung 16 Prozentuale Flächenverteilung im  
Stadtteil Quelle: Stadt Köln
Prozentuale Flächenverteilung auf Stadtteilebene
56,9%35,4%
5,4%
1%
1,3%
Bebaute Flächen
Verkehrsflächen
Parks
Friedhöfe
Waldflächen
Im Stadtteil Kalk ist die Erreichbarkeit von 
öffentlichen Freiräumen insbesondere in 
den Siedlungsbereichen sehr gering. Für 
den Stadtteil Kalk existiert ein Straßen-
baumkonzept, das auf einen hohen Anteil 
an bestehenden Straßenbäumen verweist 
und derzeit keinen Bedarf an ergänzenden 
Baumpflanzungen im Straßenraum vorsieht. 
Dort, wo sich durch veränderte Straßen-
raumquerschnitte neue Aufenthaltsräume 
und Platzsituationen ergeben können aber 
neue Freiräume für straßenbegleitende oder 
platzdefinierende Bäume entstehen. Die 
Innenhofbereiche parallel zur Kalker Haupt-
straße und Kalk-Mülheimer-Straße bieten 
die besondere Gelegenheit, wohnraumnahe 
Grünraumstrukturen zu ergänzen und bar-
rierefreie Wegeverbindungen zu etablieren. 
Darüber hinaus bieten bereits vorhandene 
Grünflächen im Kalker Norden großes Poten-
zial zur Stärkung der Biodiversität im Stadt-
teil. Mancherorts verhindern spezifische 
Bodenbeschaffenheiten neue Pflanzungen. 
So weist Kalk insbesondere im Bereich der 
ehemaligen Industrieareale hohe Bodenlast-
werte auf, was die  wünschenswerte Ent-
siegelung von Teilflächen im Westen sowie 
Süd-Westen verhindert. 
Potenziale für übergeordnetes  
Grünraumnetz
Ein Ausbau des Grünraumnetzes auf Stadt-
teil- und Stadtbezirksebene könnte zu einer 
besseren Vernetzung des Stadtteils mit 
seiner Umgebung und umliegenden Stadt-
teilen führen. Beispielsweise wäre eine neue 
Grün- und Freiraumverbindung entlang der 
Kalker Höfe möglich. Auch die gestalterische 
Aufwertung der Straßenräume hin zu quali-
tätsvollen Stadträumen wäre eine Möglich-
keit zur Verwirklichung eines zusammenhän-
genden Grünraumnetzes.
Abbildung 17 Flächenverteilung versiegelte Fläche zu 
Grünfläche. Quelle: GeoBasis NRW

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 33
Grün- und Freiraumversorgung auf Stadtteilebene
Der Stadtteil weist insbesondere in den dichteren Siedlungsbereichen eine unzureichende   
Versorgung mit gut erreichbaren, wohnraumnahen Freiflächen auf. Insbesondere der Kalker 
Norden weist tendenziell wenig Grünräume mit Aufenthaltsqualität auf. Die bestehenden 
Parkanlagen „Bürgerpark“, „Alter Friedhof“ und der „alte Stadtgarten“ sind trotz ihres gerin-
gen Einzugsbereichs bereits stark frequentiert und überlastet. Die im Bereich der Siedlungs-
bauten in Zeilenbauweise vorzufindenden Grünstrukturen sind monofunktional gestaltet und 
weisen keinen Mehrwert für das Quartier auf. 
Abbildung 18 Analyse der Grünstrukturen auf Stadtteilebene 
Quelle: GeoBasis NRW

34 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
WOHNEN, LEBEN UND SOZIALES
Bebauungsstruktur und öffentliche Infrastruktur
Mit seiner dichten Siedlungs- und vielfältigen Sozialstruktur steht der Stadtteil Kalk 
zunehmend vor der Herausforderung der Wohnungsknappheit in Köln und sich 
verändernden Lebens- und Wohnmodellen. 
Haushaltsverteilung auf Stadtbezirksebene
Abbildung 19 Haushaltsverteilung auf Stadtbezirksebene Quelle: Stadt Köln
0 2000 4000 6000 8000 10000 12000 14000
801 Humboldt/Gremberg
802 K alk
803 V ingst
804 Höhenberg
805 Ostheim
806 Merheim
807 Brück
808 R ath / Heumar
809 Neubrück
Einpersonenhaushalte
2-Personenhaushalte
3-Personenhaushalte
4-Personenhaushalte
5-Personenhaushalte
Kalk als Wohn- und Lebensraum ist von 
einem dichten Wohnraumangebot geprägt. 
Typische Wohnformen sind Miet- und Eigen-
tumswohnungen im Geschosswohnungsbau 
und in gründerzeitlichen Blockstrukturen. 
Trotz vieler Wohnungen fehlt es vielerorts an 
vielfältigen und qualitätsvollen Wohnraum-
angeboten. Insbesondere im Kalker Norden 
existiert ein hoher Sanierungsbedarf des 
Wohnungsbestandes. In den letzten 20 Jah-
ren führte eine verstärkte Wohnbautätigkeit 
neben einem erweiterten Wohnraumange-
bot auch zu einer stetig steigenden Bevölke-
rungsentwicklung im Stadtteil. Seit 2010 ist 
ein Bevölkerungszuwachs von mehr als 15 % 
zu verzeichnen. Kalk gehört damit zu den elf 
entwicklungsstärksten Stadtteilen der Stadt 
Köln und ist gleichzeitig der entwicklungs-
stärkste Stadtteil mit direktem räumlichen 
Bezug zur Innenstadt. Zudem verzeichnet er 
den höchsten Wanderungssaldo im Stadt-
gebiet. 
Ausgehend von seiner historischen Ent-
wicklung ist Kalk noch heute ein Stadtteil mit 
einer spezifisch multikulturellen Prägung, 
welche sich auch in einer vielfältigen und 
integrativen Angebots- und Nutzungsstruk-
tur widerspiegelt. Der Bevölkerungsanteil 
mit Migrationshintergrund betrug 2022 über 
60 % und liegt somit weit über dem städti-
schen Durchschnitt (41.2 %). Zudem ist ein 
vergleichsweiser hoher Anteil an Ein-Per-
sonen-Haushalten zu erkennen. Zusätzlich 
verfügt der Stadtteil über eine hohe Dichte 
an bürgerschaftlichen und gesellschaftlichen 
Initiativen mit dem Schwerpunkt auf sozio-
kulturellen Angeboten.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 35
Blockrand
Zeilenbebauung
Punkthäuser
Gewerbe
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende
Bebauungsstruktur und öffentliche Infrastruktur
Die Bebauungsstruktur des Stadtteils ist überwiegend von geschlossenen Blockstrukturen 
bestimmt. Diese integrieren teils begrünte, teils als Werkhöfe oder durch den ruhenden 
Verkehr genutzte Innenhöfe. Insbesondere im Bereich der Kalker Hauptstraße sowie der 
Kalk-Mülheimer-Straße werden die Erdgeschosszonen durch vielfältige Angebote des Einzel-
handels und Dienstleistungsangebote bespielt. Im Kalker Norden und Nord-Osten prägen 
Siedlungen mit überwiegender Zeilenstruktur das Stadtbild, welche durch halb-öffentliche 
Grünflächen ergänzt werden. Soziale Infrastrukturen wie Kindertagesstätten, Schulen oder 
religiöse Einrichtungen lassen sich primär im Kalker Süden und im Nord-Westen des Stadtteils 
verorten, während der Norden in vielen Teilen eine nur geringe Versorgungsdichte aufweist. 
Abbildung 20 Analyse der Bebauungsstruktur.  
Quelle: GeoBasis NRW

36 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
23
29
28
10
13
7
16
5
33
25
27
1
11
18
31
153
19
1
1
2
20
2
1
3
1
1
24
4
3
2
1
21
12
14
Siedlungsbereich (Wohnen)
Videoüberwachter Bereich
Quartiersplätze
Bezirkszentrum mit multikultureller Prägung
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Beratungsstellen 
Bürgervereine 
Bürgerzentrum 
Jugendzentrum 
Kaufhaus für Bedürftige 
Kleiderkammer
Seniorennetzwerk 
Sonstige Vereine 
Legende
Sozio-kulturelles und soziales Angebot im Sozialraum
Der Stadtteil Kalk verfügt über eine Vielzahl an ehrenamtlichen und sozialen Infrastrukturen. 
Hiervon ist ein Großteil räumlich im Umfeld des Bezirkszentrums zu verorten. Das vielfälti-
ge, soziale Angebot reicht von integrativen Angeboten bis zu Angeboten der Sozial- und Fa-
milienhilfe. Auch aufgrund der langen Historie an strukturfördernden Handlungskonzepten 
sind soziale Einrichtungen und Anlaufstellen fest im Sozialraum verankert. Vor dem Hinter-
grund zunehmender, gesellschaftlicher Herausforderungen stoßen sie jedoch vielerorts an 
ihre Kapazitätsgrenzen.
Abbildung 21 Soziale Infrastruktur im Stadtteil. Quelle: GeoBasis NRW

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 37
3
21
1
1
19
2
7
25
3
11
29
15
1
5
23
1
9
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13
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17
1
4
22
1
2
20
3
8
26
12
30
16
2
6
24
2
10
28
1
14
32
18
1
180 Grad Wende
Diakonie 
Michaelshoven
Pavillon e.V. Jugendzen-
trum
Impulsgruppe Kaktus-
blüte e.V. Ev. Krankenh.
Sozialraumkoordination 
Kalk
SeniorenNetzwerk KalkInterkultureller Dienst 
Remscheiderstr.
Verbraucherberatung 
im Quartier Kalk
Naturfreundehaus KalkKinderschutzbund Köln 
e.V. Kalker Laden
Kath. Jugendagentur 
Köln Kalker Jugendbüro
Caritas Perspektivbera-
tung für Flüchtlinge
Seniorenberatung im 
Bezirksrathaus Kalk
Abenteuerhalle KalkIMB - Institut für Migra-
tionsforsch. & Bildung
SprachHaus
Seniorenvertretung im 
Stadtbezirk Kalk
Internationaler Bund Ju-
gendmigrationsdienst
Vision e.V. Verein für 
inno. Drogenselbsthilfe
SC Borussia 05 Köln-
Kalk e.V.
Kinderschutzbund Kön 
e.V. Kalker Tref f
Streetwork
Caritas Zentrum Kalk
Seniorenberatung im 
Stadtbezirk Kalk
Diakonie Michaelsho-
ven FairstoreIntegra AK Ltd.
Stadtteilbüro Kalk-Nord 
Veedel e.V.
Altenclub im Bürger-
haus Kalk
Jugendwerkstatt 
Kalk
 
Bera
tungstelefon für 
Senioren & Behinderte
Klarissenkloster Cari-
tasverband e.V.
Bürgerverein Kalk e.V.Kalker Netzwerk für 
Familien
Bürgerhaus Kalk
Familienberatung und 
Schulpsycholg. Dienst
Seniorenkoordination 
im Stadtbezirk Kalk
Diakonie Michaelsho-
ven Spendenlager
Integrationshaus Kalk 
e.V.
Kölner Flüchtlingsrat 
e.V.
Deutsche Pfadfinder-
schaft St.Georg
Kinderschutzbund Köln 
e.V.
Zentrum Querbeet
Beratungsstelle 
„Vor Ort“ Kalk
Bürgerverein Quartier 
Colonia e.V.
Polizeipräsidium Köln 
Opferschutz Kriminalität
BUGS Caritas Mobile Kin-
der- und Jugendarbeit
Soziale Infrastruktur in Kalk
1
2

38 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Soziale Infrastruktur mit Schwerpunkt Kinder / Jugend
Der Stadtteil Kalk zeichnet sich durch einen hohen Jugendquotienten und eine junge 
Bevölkerungsstruktur aus. Dies spiegelt sich auch in entsprechenden Angeboten im 
Bereich Kultur- und Freizeit wider. Mit Blick auf die multikulturelle Bevölkerungsstruktur 
übernehmen Kultur- und Freizeiteinrichtungen aber auch die bestehenden und 
perspektivisch hinzukommenden Schulstandorte wichtige integrative Aufgaben im 
Stadtteil. 
Verteilung Schüler*innen nach Schulform (2021)
Abbildung 22 Verteilung der Schüler*innen nach Schulform. Quelle: Stadt Köln
56,9%35,4%
5,4%
1%
1,3%
0 500 1000 1500 2000 2500
Kalk
Humboldt/Gremberg
Vingst
Höhenberg
Ostheim
Merheim
Brück
Rath / Heumar
Neubrück
Grundschule Hauptschule
 Realschule
Gymnasium
 Gesamtschule Förderschule
478
823
Schüler*innen (gesamt)
526
1028
2171
1620
782
812
2138
Zielschulformen nach Abschluss der
Grundschule (Stadtteil | Stadt):
Hauptschule: 10,0 - 19,9% | 3,9%
Realschule: 25,0 - 49.9% | 19,2%
Gesamtschule: 25,0 - 49,9% | 26,4%
Gymnasium: 25,0 - 49,9% | 49,7%
Gymnasialquote: 28,3 %| 42,4%
Der Stadtteil Kalk verfügt insgesamt über 16 
Kindertagesstätten sowie drei Grundschulen 
und zwei weiterführende Schulen. Hiervon ist 
eines von zwei bestehenden Gymnasien des 
Stadtbezirks im Stadtteil zu verorten, was 
zu einer vergleichsweisen hohen Schüler-
quote im Vergleich zu anderen Stadtteilen im 
Stadtbezirk führt. Der prozentuale Anteil an 
Schüler*innen im Stadtteil macht knapp ein 
Fünftel der Gesamtzahl an Schüler*innen (ca. 
10.300 Schüler*innen) aus. Darüber hinaus 
ist eine von zwei bestehenden Hauptschul-
standorten des Stadtbezirks im Stadtteil ver-
ortet. Das bestehende Schulangebot stützt 
dabei die prozentuale Verteilung der Abgän-
ge nach der vierten Klasse auf die jeweiligen 
Zielschulformen. Insbesondere in Bezug auf 
den Wechsel von Grund- zu Hauptschule 
ist der Bedarf in Kalk im gesamtstädtischen 
Vergleich leicht erhöht und liegt über dem 
gesamtstädtischen Prozentsatz von 3.9 %. 
Unter dem Projekt „Bildungscampus Kalk – 
Eine Schule für alle“ soll an der Dillenburger 
Straße/ Ecke Christian-Sünner-Straße eine 
integrative Gesamtschule entstehen. Die 
Grundschule des Bildungscampus eröffnete 
im Jahr 2020 / 21 als Interimsbau. Die Eröff-
nung der Gesamtschule ist für das Schuljahr 
2024 / 2025 geplant.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 39
Soziale Infrastrukturen für Kinder / Jugendliche 
Mit Blick auf die räumliche Verteilung der sozialen Infrastrukturen im Stadtteil ist 
auffällig, dass im Vergleich zum Norden vor allem im Süden sowie Süd-Westen 
eine hohe Angebotsdichte gegeben ist. Trotz hoher Wohndichte ist das wohn-
raumnahe Betreuungsangebot für Kinder unter sechs Jahren sowie Kinder im 
Grundschulalter gering. Ähnliche Aussagen lassen sich über das verfügbare Spiel- 
und Sportangebot für Kinder- und Jugendliche im Stadtteil treffen. Diese - meist in 
Verbindung mit Grünflächen stehenden - Angebote lassen sich primär im Süden 
sowie im Süd-Westen des Stadtteils verorten.
Typologien
Potentialräume
Spielplätze  
Vereinssport
Kitas
Grundschulen
Weiterführende Schulen
Stadtteilgrenze
Sozialraugrenze
Anteil an unter 18-Jährigen nach Quartier
25 - 30%
20 - 25%
15 - 20%
10 - 15%
weniger als 10%
Legende
Neuer Bildungscampus Kalk
Köln Arcaden
Technologie und Industriepark
Kalk-Süd
Kalk-
Trimbornstr.
Kalk-St. Marien
Kalk-
Vorsterstr.
Kalk-
Thumbstr.
Kalk-Nord
Krankenhaus
Kalk-St. Joseph
Kalk-
Nießenstr.
Kalk-Nord
Albermannstr.
Kalk-Nord
Lüttringhauserstr. Kalk-Nord
Eythstr.
Köln Arcaden
Technologie und Industriepark
Kalk-Süd
Kalk-
Trimbornstr.
Kalk-St. Marien
Kalk-
Vorsterstr.
Kalk-
Thumbstr.
Kalk-Nord
Krankenhaus
Kalk-St. Joseph
Kalk-
Nießenstr.
Kalk-Nord
Albermannstr.
Kalk-Nord
Lüttringhauserstr. Kalk-Nord
Eythstr.
Jugendquotient im Vergleich: 
Stadtteil Kalk: 20,0 - 24,9% 
Stadtbezirk Kalk: 25,0 - 29,9%
Stadt Köln: 24,5%
Abbildung 23 Verortung von Bildungsinfrastruktur und prozentuale 
Verteilung der schulpflichtigen Kinder sowie Jugendquotient in Köln 
Quelle: GeoBasisNRW / Stadt Köln

40 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
WIRTSCHAFT, KULTUR UND INNOVATION
Allgemeine Einordnung
Als Bezirkszentrum mit einer hohen Dichte und Vielfalt an Nutzungsangeboten in 
Verbindung mit einem ausgeprägten, multikulturellen Milieu wirkt Kalk als besonders 
vitaler und kreativer Stadtteil schon heute weit über seine Grenzen hinaus. Vor dem 
Hintergrund des strukturellen Wandels, eines sich verändernden Konsumverhaltens 
sowie eines verstärkten Fachkräftemangels in Verbindung mit stetig wachsenden 
Ansprüchen an das (Aus)Bildungsniveau steht der Sozialraum Kalk gleichermaßen vor 
besonderen Herausforderungen und Chancen. 
Nutzungsverteilung Erdgeschosszonen
Abbildung 24 Nutzungsverteilung der Erdgeschosszonen und Einzelhandelsbedarfe Quelle: Stadt Köln
100
38
8
24
213
Nutzungen
 (abs.) 384
41
3326
Bedarfe im Einzelhandel auf Stadtteilebene
Einzelhandel
Dienstleistungen
Gastronomie
soziale Infrastrukturen
Leerstände
Das Kalker Bezirkszentrum weist eine Län-
genausdehnung von rd. 1,3 km entlang der 
Kalker Hauptstraße auf. Der Bereich reicht 
vom Standort Kalk-Post mit dem struktur-
prägenden Einkaufszentrum „Köln Arcaden“ 
bis zur Kreuzung Eythstraße im Osten. 
Wichtige Ankernutzungen konzentrieren 
sich primär im Umfeld der „Köln Arcaden“ im 
Westen des Stadtteils, welche sich gen Os-
ten entlang der Hauptstraße in kleinteiligen 
Facheinzelhandel und ergänzende Versor-
gungsstrukturen auflösen. Insbesondere die 
„Köln Arcaden“ sowie die Sünner Brauerei 
bilden im Westen und Osten Kalks wichtige 
Infrastrukturen mit stadtteilübergreifender 
Strahlkraft. Des Weiteren ist das hohe An-
gebot an internationalen Einzelhandel- und 
Gastronomieangeboten hervorzuheben, 
welches eine Besonderheit und Chance des 
Stadtteils in seiner Funktion als Ankunfts-
standort stärkt. Derweil sind insbesondere 
an den Randbereichen sowie innerhalb des 
Bezirkszentrums sogenannte „Trading-
Down-Tendenzen“ erkennbar. Diese machen 
sich in Form von anhaltendem Sanierungs-
stau sowie strukturellen und kurzfristigen 
Leerständen bemerkbar. Darüber hinaus ist 
eine zunehmende Konzentration an Ver-
gnügungsstätten sowie die teilweise damit 
im Zusammenhang stehende, anhaltende 
Problematik des Konsums und Verkaufs von 
Rauschmitteln im Bezirkszentrum erkennbar. 
Die resultierenden Herausforderungen für 
den Einzelhandel und die Nutzungsangebote 
entlang der Kalker Hauptstraße im Zuge des 
hohen Verkehrsaufkommens werden unter 
dem Themenfeld „Mobilität und Digitalisie-
rung“ gesondert behandelt. 
Im Jahr 2023 wurde im Rahmen des För-
derprogramms „Sofortprogramm zur Stär-
kung unserer Innenstädte und Zentren in 
Nordrhein-Westfalen“ unter dem Titel „Zu-
kunftsagenda Köln-Kalk“  ein partizipatives 
Handlungskonzept für das Bezirkszentrum 
erarbeitet. Im Rahmen dessen werden unter 
Berücksichtigung verschiedener Nutzungs-
schwerpunkte Transformations- und Ent-
wicklungsräume ausgewiesen. Vorgeschla-
gene Handlungsempfehlungen sehen u.a. 
Beratungsangeboten und Workshops für 
Immobilieninhaber*innen, ein proaktives 
Leerstandsmanagement sowie Maßnahmen 
zur Vernetzung von Akteur*innen vor. 
kurzfristige (tägliche) Bedarfe
mittelfristige Bedarfe (z.B. 
Bekleidungsangebote)
langfristige Bedarfe  
(sonstige Angebote)

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 41
11 Leerstände
Industrie- und 
Technologiepark Kalk-Süd
Gewerbepark „Wipperfürtherstraße“
Hallen Kalk
machwerkhaus Köln
Gewerbenutzung und Gewerbegebiete
Straßenraum „Kalker Hauptstraße“
Straßen
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende 
Gewerbestandorte Kalk 
Der Stadtteil Kalk verfügt neben dem Bezirkszentrum, welches sich entlang der Kalker 
Hauptstraße von Westen nach Osten erstreckt, über zwei als Gewerbegebiete ausgewie-
sene Flächen im Norden sowie im Süden des Stadtteils. Der Gewerbepark „Wipperfürther 
Straße“ weist vorwiegend ein großflächiges Einzelhandelsangebot (Baumarkt, Music Store 
etc.) auf sowie Komplementärnutzungen im Dienstleistungssegment und Fahrzeughandel. 
Im Gegensatz dazu ist der Technologie- und Industriepark Kalk-Süd vorwiegend als Stand-
ort für produzierendes Gewerbe zu klassifizieren mit einem Schwerpunkt in der Metallver-
arbeitung. Als Zeugen des ehemaligen Industriestandortes Köln-Kalk sind die „Hallen Kalk“ 
mit ihrem industriekulturellem Charme und ihren besonderen Entwicklungspotenzialen 
hervorzuheben. Auch wenn in diesem Bereich meist ein noch offener, „unfertiger“ Entwick-
lungsstatus vorherrscht, werden sie bereits heute durch verschiedene Initiativen und kultu-
relle/freizeitbezogene Angebote genutzt (z.B. Abenteuerhallen Kalk).
Abbildung 25 Gewerbestandorte in Kalk. Quelle: GeoBasis NRW

42 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Wirtschafts- und Arbeitsstandort Kalk
Aus wirtschaftlicher Perspektive heraus birgt der Sozialraum Kalk neben seinen Flächen- 
und Standortpotenzialen aufgrund seiner hohen Bevölkerungsdichte und -vielfalt ein 
hohes Potenzial an Fachkräften jeglicher Art. Dieses Potenzial gilt es stärker, als bisher zu 
nutzen und Angebote zu schaffen, die den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erleichtern. 
Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte
Abbildung 26 Sozialversicherungspflichtigte Beschäftigte und Arbeitslosenquote auf Quartiersebene  
Quelle: Stadt Köln
Köln Arcaden
Technologie und Industriepark
Kalk-Süd
Kalk-
Trimbornstr.
Kalk-St. Marien
Kalk-
Vorsterstr.
Kalk-
Thumbstr.
Kalk-Nord
Krankenhaus
Kalk-St. Joseph
Kalk-
Nießenstr.
Kalk-Nord
Albermannstr.
Kalk-Nord
Lüttringhauserstr. Kalk-Nord
Eythstr.
Sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigung
mehr als 65%
60-65%
55-60%
50-55%
weniger als 50%
Arbeitslosenquote
Arbeitslosenquote
25-30%
20-25%
15-20%
10-15%
weniger als 10%
Köln Arcaden
Technologie und Industriepark
Kalk-Süd
Kalk-
Trimbornstr.
Kalk-St. Marien
Kalk-
Vorsterstr.
Kalk-
Thumbstr.
Kalk-Nord
Krankenhaus
Kalk-St. Joseph
Kalk-
Nießenstr.
Kalk-Nord
Albermannstr.
Kalk-Nord
Lüttringhauserstr. Kalk-Nord
Eythstr.
Der Anteil der sozialversicherungspflich-
tig Beschäftigten im Stadtteil Kalk liegt mit 
einem Prozentsatz von 55,5 % (Stand: 2021) 
wie auch in den angrenzenden Stadtteilen 
Vingst, Ostheim, Neubrück und Gremberg-
hoven unterhalb des gesamtstädtischen 
Durchschnitts (59,7 %). Die Arbeitslosenquo-
te des Stadtteils lag im Jahr 2021 bei 17 %, 
was sich auch in einer vergleichsweise hohen 
Jugendarbeitslosenquote widerspiegelt, die 
im Stadtteil mit einem Prozentsatz von 7 ,5 
bis 9,9 % über der gesamtstädtischen Quote 
von 5,5 % liegt. Mit Blick auf den vergleichs-
weise hohen Jugendquotienten von 24,9 % 
wird die Bedeutung verbesserter Zugänge 
zu Aus- und Weiterbildungsangeboten nach 
der schulischen Ausbildung als Grundvoraus-
setzung für eine nachhaltige Entwicklung des 
Wirtschaftsstandortes Kalk deutlich.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 43
Ankernutzungen im Sozialraum
Kalk besitzt entlang der Kalker Hauptstraße einen wirtschaftlichen Schwerpunktraum mit 
Einzelhandel und Gastronomie. Im Norden von Kalk befindet sich der Gewerbepark „Wipper-
fürther Straße“ der sich auf großflächiges Einzelhandelsangebot und Dienstleistungen spe-
zialisiert hat. Im Kalker Süden wiederum liegt ein großes Industriegebiet mit dem Industrie- 
und Technologiepark Kalk-Süd, den Hallen Kalk und dem machwerkhaus Köln. 
Sünner Brauwelt
Köln Arcaden
Kalker Hauptstraße
Anziehungsstarke Infrastrukturen
Bezirkszentrum Kalk 
Hauptverkehrsstraße „Kalker Hauptstraße“
Geltungsbereich Zukunftsagenda
Gewerbe
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende 
 machwerkhaus
Abenteuer Hallen Kalk
DOMiD (ab 2029)
Abbildung 27 Ankernutzungen im Stadtteil. Quelle: GeoBasis NRW

44 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
MOBILITÄT UND DIGITALISIERUNG
Einbindung in den städtischen Kontext
Die den Stadtteil Kalk umgebenden Verkehrstrassen binden diesen nicht nur 
innerstädtisch und übergeordnet gut an. In manchen Bereichen bilden sie auch 
Barrieren hin zu angrenzenden Stadtteilen und führen innerhalb des Stadtbezirks zu 
einer „insularen“ Lage Kalks. Obwohl eine gute Anbindung an den ÖPNV besteht, wird 
der Stadtteil primär durch den MIV dominiert. In manchen Teilen wäre der Ausbau des 
ÖPNV-Angebotes wünschenswert (z.B. verbesserte Busanbindung), eine Förderung 
des Fußgänger- und Radverkehrs in Verbindung mit einer neuen Aufenthaltsqualität in 
Straßenräumen fehlt bislang im gesamten Stadtteil.
Abbildung 28Verkehrswege mit Innenstadtbezug. Ziel- und Quellverkehr in Mio. Wege / Jahr.  
Auszug aus dem Kurzbericht für Mobilitätsverhalten 2022. Quelle: Stadt Köln
Chorweiler
Nippes
Mülheim
Kalk
Porz
Rodenkirchen
Lindenthal
Ehrenfeld
Innenstadt
21
18
17
23
36
24
23
7
107
18
Kalk ist ein Stadtteil, der grundsätzlich eine 
gute Anbindung an den Stadtverkehr sowohl 
durch MIV als auch durch Umweltverbund 
hat. Über die B55 ist er an die Autobahn (A3/
A4) angebunden, die in Richtung Norden 
nach Leverkusen (A3) und in Richtung Osten 
ins Bergische Rheinland und in das Sauerland 
Verbindungen herstellt. Mit der Nähe zum 
ICE Bahnhof „Köln / Messe Deutz“ hat Kalk 
eine schnelle Anbindung an den Regional- 
und Fernverkehr und durch die im Stadtteil 
liegende S-Bahn-Haltestelle Trimbornstraße 
wird der Stadtteil zudem an den Stadt- und 
Regionalverkehr angebunden. Allerdings ist 
der Verkehrsraum im gesamten Stadtteil in 
erster Linie auf den MIV ausgelegt, was mit 
wenig Aufenthaltsqualität für Fußgänger*in-
nen und Fahrradfahrer*innen einhergeht. 
Eine große Herausforderung innerhalb des 
hochverdichteten Stadtteils stellt der ruhen-
de Pkw-Verkehr im Straßenraum dar, wo-
durch die Nutzungs- und Aufenthaltsqualität 
des Stadtraums maßgeblich beeinträchtigt 
wird. 
Perspektivisch sind durch die großen Ent-
wicklungsgebiete „Deutzer Hafen“ sowie 
„Mülheimer Hafen“ Veränderungen in Bezug 
auf die Verkehrsbelastung in Kalk zu er-
warten. Abgeleitet aus der Stadtstrategie 
„Kölner Perspektiven“ ist zur Verbesserung 
des schienengebundenen ÖPNV-Angebotes 
eine Vollendung des S-Bahnrings entlang 
der Stadtteilgrenze Kalk denkbar, was eine 
zusätzliche Haltestelle im Kalker Westen er-
möglichen würde.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 45
Übergeordnete verkehrliche Anbindung 
Der Stadtteil Kalk ist über die B55 und von dort an die Autobahn A3/A4 mit dem MIV (über)
regional gut angebunden. Durch die Regionalbahn-Anbindung über die S-Bahn-Haltestelle 
„Trimbornstraße“ und die Nähe zum ICE Bahnhof „Köln/Messe Deutz“, die eine Verbindung 
zum Regional- und Fernverkehr schafft, ist grundsätzlich auch eine gute ÖPNV-Anbindung 
des Sozialraums gegeben. Über die Stadtbahn-Linien 1 und 9 ist der Stadtteil in Ost-West-
Richtung gut an die Kölner Innenstadt angebunden. Derzeit ist eine überregionale Schnell-
radverbindung entlang der Dillenburger Straße sowie entlang der Wipperfürther Straße in 
Planung, welche den Stadtteil zukünftig an das regionale Radwegenetz anbinden wird. 
Abbildung 29 Übergeordnete Ankernutzungen. 
Quelle. GeoBasis NRW

46 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Analyse des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) 
und nicht motorisierter Verkehrsmittel
Der Stadtteil Kalk verfügt bereits über eine zwar funktionsfähige jedoch stark 
überlastete ÖPNV-Anbindung. Insbesondere im Bereich der Kalker Hauptstraße 
sind die Verkehrswege von einer starken Konkurrenz der verschiedenen 
Verkehrsteilnehmer*innen untereinander geprägt. Zusätzlich sind die Wege für nicht 
motorisierte Verkehrsmittel (insbes. Fahrrad) und Fußgänger*innen meist ohne 
Aufenthaltsqualität und weisen Sicherheitslücken auf.
Vergleich des Mobilitätsverhaltens auf Stadtbezirksebene
Abbildung 30 Auszug aus dem Kurzbericht für Mobilitätsverhalten 2022. Quelle: Stadt Köln
0 20 40 60 80 100
Stadt Köln (gesamt)
Innenstadt
Rodenkirchen
Lindenthal 
Ehrenfeld
Nippes
Chorweiler
Porz
Kalk 
Mülheim
Zu Fuß Fahrrad E-Bike  ÖV 
MIV (Fahrer*in)  MIV (Mitfahrer*in)
in %
Der Stadtteil Kalk ist mittels der KVB-Linien 1 
und 9 gut an den Stadtverkehr der Stadt Köln 
angeschlossen. Die beiden Haltestellen „Kalk-
Post“ sowie „Kalk-Kapelle“ bilden zudem 
wichtige stadtteilinterne Verkehrsknoten 
mit einer hohen Bündelungsfunktion für 
verschiedene Verkehrsteilnehmer*innen 
und Nutzungsangebote. In ihrer Funktion 
als städtische Ost-West-Verbindung sind 
die Stadtbahnlinien stark frequentiert und 
teils überlastet. Mittels der Haltestelle 
„Trimbornstraße“ ist der Stadtteil zudem an 
den schienengebundenen Regionalverkehr 
angebunden. Defizite weist der ÖPNV 
insbesondere in den dicht besiedelten 
Wohngebieten im Kalker Norden auf. 
Dieser ist zwar an das städtische 
Busliniennetz angebunden, weist jedoch 
eine hohe Auslastung bei nur geringer 
Taktungsfrequenz auf, und bietet daher nur 
bedingt eine echte Alternative zum MIV. 
Das Radwegekonzept in Kalk sieht 
überwiegend eine gemischte 
Verkehrsführung in den Siedlungsbereichen  
sowie ein getrenntes System entlang 
der Kalker Hauptstraße vor. Derzeit ist 
die Radverkehrsführung auf der Kalker 
Hauptstraße in Abschnitten als getrennte 
bzw. teilweise als gemischte Verkehrsführung 
ausgebaut. Ein durchgängig getrenntes 
System wird angestrebt. Perspektivisch 
ist die Anbindung des Stadtteils an das 
regionale Radwegenetz in Richtung des 
Bergischen Rheinlandes angedacht und in 
Planung.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 47
Anbindung an den öffentlichen Verkehr (ÖV)
Im Bereich der Kalker Hauptstraße ist die Angebotsdichte an verschiedenen Verkehrsmitteln 
hoch, nimmt jedoch insbesondere im Norden Kalks trotz hoher Wohndichte maßgeblich ab. 
Die Hauptverkehrsstraßen weisen eine hohe Verkehrsdichte auf, was eine geringe Aufent-
haltsqualität insbesondere für Anwohner*innen,  sowie für Fußgänger*innen- und Radver-
kehr zur Folge hat. 
S
U
U
S
U
Buslinien (Einzugsradius 200m)
Stadtbahnstationen (Einzugsradius 500m)
S-Bahnstationen (Einzugsradius 1000m)
Radwege (getrennte Fahrbahnen)
prinzipiell mögliche Fahrradstraße
potenziell mögliche Fahrradstraßen 
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende 
Abbildung 31 ÖPNV-Netz Stadtteil Kalk. Quelle: GeoBasis NRW

48 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Analyse des motorisierten Individualverkehrs (MIV)
Als Folge der hohen Wohndichte im Stadtteil weist Köln-Kalk ein hohes Aufkommen 
an motorisiertem Individualverkehr auf (MIV). Dies führt neben einem starken 
Verkehrsaufkommen im Straßenraum und einer Überlastung von teils hochfrequentierten 
Straßen (Kalker Hauptstraße) insbesondere zu einer Reduktion der Aufenthaltsqualität 
im Stadtraum infolge des ruhenden Verkehrs.
Vergleich der Stellplatzsituation auf Ebene der Stadtbezirke
Abbildung 32 Auszug aus dem Kurzbericht für Mobilitätsverhalten 2022. Quelle: Stadt Köln
0 20 40 60 80 100
Stadt Köln (gesamt)
Innenstadt
Rodenkirchen
Lindenthal 
Ehrenfeld
Nippes
Chorweiler
Porz
Kalk 
Mülheim
in %
Garage / Prvater Parkplatz  Straßenrand
Öffentlicher Parkplatz Sonstiges  keine Ahnung  
Die Stadtautobahn im Norden des 
Stadtteils versetzt den Stadtteil neben 
den Gleisanlagen in eine insulare Lage und 
erzeugt durch die Autobahnabfahrt ein 
erhöhtes Verkehrsaufkommen im Kalker 
Nord-Westen und am Knotenpunkt Kalker 
Hauptstraße / Walter-Pauli-Ring. An den 
innerstädtischen Verkehr ist der Stadtteil 
über die Kalker Hauptstraße in Ost-West-
Richtung sowie die Kalk-Mülheimer-Straße 
in Nord-Süd-Richtung verkehrstechnisch 
gut angebunden. Insbesondere die Kalker 
Hauptstraße bindet als Hauptverbindung 
den Stadtteil an die Innenstadt an und ist 
von übergeordneter Bedeutung über den 
Stadtteil hinaus. Vielerorts schränkt der 
MIV die Aufenthalts- und Mobilitätsqualität 
des Stadtteils (insbesondere für Fuß- und 
Radfahrer) erheblich ein. Neben einer 
deutlichen Reduktion des Freiraums durch 
den ruhenden Verkehr ist der innerstädtische 
MIV auch Quelle starker Lärm- und 
Abgasbelastungen.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 49
Flächen des ruhenden Verkehrs
Der Stadtteil Kalk weist eine Vielzahl versiegelter Verkehrsflächen auf (rd. 35 %). Insbesondere 
die Flächen für den ruhenden Verkehr bieten durch Bündelung und Neusortierung vielfältige 
Möglichkeiten für flächeneffizientere Nutzungen und Entsiegelung. Bestehende Parkhäuser 
im Stadtteil sind meist nicht voll ausgelastet und bieten das Potenzial einer effizienteren Nut-
zung, was andernorts wieder zu Flächeneinsparungen und neuen Freiräumen führen kann.  
30er Zone
30er Zone
Flächen des ruhenden Verkehrs
Straßen
30er Zonen
E-Ladestationen
Car-Sharing-Angebote
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende 
Abbildung 33 Bestandserhebung MIV. Quelle: GeoBasis NRW

50 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
ENERGIE, KLIMA UND RESSOURCENSCHUTZ
Allgemeine Einordnung
Wie dargestellt ist Köln-Kalk ein Stadtteil mit einem hohen Versiegelungsgrad und 
einem sehr geringen Anteil an Grün- und Freiräumen. Im Zuge des Klimawandels 
resultiert daraus ein verstärkter Hitzeinseleffekt, der sich insbesondere im Bereich des 
Bezirkszentrums konzentriert. Im gesamtstädtischen Vergleich gehört Kalk zu den 19 
besonders stark durch Starkregen und Hitze betroffenen Fokusgebieten.
Starkregenereignisse (100-jähriges Hochwasser) und Hochwassergefahr
Abbildung 34 Darstellung von belasteten Flächen bei Starkregenereignissen (links) und Hochwassergefahren-
flächen (rechts). Quelle: Stadt Köln
Starkregengefahrenkarte für ein 100-jährliches Ereignis (SRI 7)
 1 km
Starkregengefährdung 100-jährliches Ereignis (SRI 7)
Kontakt:
StEB Köln, Ostmerheimer Straße 555 - 51109 Köln, Telefon 0221/221-26868
Hochwassergefahrenkarte für ein extremes Ereignis
 1 km
Zu erwartende Überflutungshöhen extremes Ereignis
in Gebieten ohne Schutzmaßnahmen:
 in Gebieten mit Schutzmaßnahmen:
(bei Versagen/Überströmen)
Kontakt:
StEB Köln, Ostmerheimer Straße 555 - 51109 Köln, Telefon 0221/221-26868
Die dicht bebauten, stark versiegelten 
Stadtquartiere Kölns, wozu auch Köln-Kalk 
gehört, heizen sich gegenüber dem Kölner 
Umland wesentlich schneller und stärker 
auf (urbane Wärmeinsel). Hinzu kommt 
eine erhöhte Luftbelastung   in den stark 
verkehrsbelasteten Bereichen. Dabei ist 
der erhöhte Hitzestress insbesondere 
für sensible Bevölkerungsgruppen wie 
beispielsweise Kinder, ältere und kranke 
Menschen eine erhebliche gesundheitliche 
Belastung und schränkt deren Lebensqualität 
deutlich ein. In städtischen Bereichen mit 
ausreichend Grünstrukturen ist dieser urbane 
Wärmeinsel-Effekt geringer. 
Es existieren bereits einige Projektideen 
und Strategien in Richtung Klimaanpassung, 
wie beispielsweise der Hitzeaktionsplan 
der Stadt Köln (2020) oder das „Stadtgrün 
naturnah“ aus dem Jahr 2018. Ein wichtiges 
Förderprogramm in Bezug auf Dach- und 
Fassadenbegrünung stellt „GrünHoch3“ dar, 
das den Privateigentümern Anreize gibt und 
Eigenengagement fördert.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 51
Umweltbelastung im Stadtteil Kalk 
Insbesondere der Bereich von Kalk-Kapelle bis zum Kalk Markt weist ein erhöhtes Hitzepoten-
zial auf. Ebenso hat die Kalker Hauptstraße durch ihr hohes Verkehrsaufkommen einen nega-
tiven Effekt auf das Stadtklima in Kalk. Gleichzeitig sind in diesen Bereichen große Potenzial-
flächen zu Entsieglung vorhanden, wodurch neue Grünstrukturen geschaffen und Hitzeinseln 
reduziert werden könnten. Hierbei besteht jedoch die Notwendigkeit Entsiegelungsmaß-
nahmen unter Berücksichtigung von Altlastenverdachtsflächen zu vollziehen, welche sich im 
Westen des Stadtteils in Nord-Süd-Richtung verorten lassen. 
Abbildung 35 Hitzebelastung und Altlastenverdachtsflächen (oben) sowie Lärmbelastung im Stadtteil (unten). 
Quelle: GeoBasis NRW
sehr hochbelastete Flächen
hochbelastete Flächen
belastete Flächen
klimaaktive Flächen
starke klimaaktive Flächen
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze 
Legende
© LANUV NRW, © EBA 2017, © Straßen.NRW, © GeoBasis-DE / BKG (2022)
dl-de/by-2-0, © Land NRW (2022), © Copernicus Sentinel-2 Daten (2022)
© LANUV NRW, © EBA 2017, © Straßen.NRW, © GeoBasis-DE / BKG (2022)
dl-de/by-2-0, © Land NRW (2022), © Copernicus Sentinel-2 Daten (2022)
Hitzebelastung in Kalk Altlastenverdachtsflächen
Lärmbelastung (Straßenverkehr) Lärmbelastung (Schienenverkehr)
Altlastenverdachtsflächen
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende

52 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Analytische Betrachtung von Dachflächenpotenzialen 
und lokaler Energieversorgung 
Die regenerative Energieversorgung in Kalk ist stark ausbaufähig. Darüber hinaus besteht 
insbesondere im Bereich Kalk-Nord mit einem Geschosswohnungsbau der 1960er Jahre 
einer hoher energetischer Sanierungsstau. 
Energetische Gebäudesanierung (Modernisierungspotenziale vs. Realisierungschancen)
Abbildung 36 Potenziale (links) und Realisierungschancen (rechts) zur energetischen Gebäudesanierung auf 
Baublockebene. Quelle: Energieatlas NRW. LANUV
deutlich überdurchschnittlich 
überdurchschnittlich
durchschnittlich 
unterdurchschnittlich 
deutlich unterdurchschnittlich
deutlich überdurchschnittlich 
überdurchschnittlich
durchschnittlich 
unterdurchschnittlich 
deutlich unterdurchschnittlich
Die Energieversorgung des Stadtteils 
erfolgt aktuell primär über fossile 
Energieträger wie Gas und Erdöl. Dem 
gegenüber stehen überwiegend ungenutzte 
Dachflächenpotenziale für eine mögliche 
Installation regenerativer Energiequellen 
(Photovoltaik und Solarthermie) sowie das 
Potenzial lokaler Abwärmenutzung (lokales 
Wärmenetz). 
In Bezug auf den Gebäudebestand ist 
zudem ein hohes Maß an energetischem 
Sanierungsbedarf zu verzeichnen, welches 
sich in erster Linie auf den Siedlungsbestand 
im Kalker Norden konzentriert. Im Rahmen 
des vom LANUV erstellten Energie-Atlasses 
lassen sich jedoch (basierend aus den 
derzeitigen Wohnraumentwicklung und 
sozio-ökonomischen Faktoren) lediglich 
geringe Modernisierungschancen erkennen 
(Stand 2022).

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 53
Dachflächenpotenziale in Kalk 
Die Karte zeigt die im Stadtteil Kalk vorhandenen und bislang kaum genutzten Dachflächen-
potenziale für Photovoltaik und Solarthermie.
nicht genutzte Dachflächenpotenziale
bestehende E-Ladesäulen
Stadtteilgrenze
Sozialraumgrenze
Legende 
Abbildung 37 Dachflächenpotenziale in Kalk Quelle: GeoBasis NRW

54 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
3
1
2
2
5
1
3
2
4
5
7
6
3
2
1
1
2 1
3
3
1
4
1
1
1
1
Legende
 Räumliche Stärken im Stadtteil
 Räumliche Schwächen im Stadtt
eil
 Räumliche Chancen im Stadtteil 
 Räumliche Risiken im Stadtteil
RÄUMLICHE ZUSAMMENFASSUNG 
(SWOT)
Stärken 
1) Bestehende Grünstrukturen mit teilw. Aufenthaltsqualität 
2) Bereits begrünte Innenhöfe mit Aufwertungspotenzial
3) Bürgerhaus als feste Instanz im Stadtbezirk
5) Kalker Hauptstraße und Kalk-Mülheimer-Straße als 
 multikulturelle Zentren 
Schwächen
1) Starkversiegelte Plätze mit geringer Aufenthaltsqualität und 
monofunktionalen Nutzungen 
2) Kalker Hauptstraße als Straßenraum mit  
geringer Aufenthaltsqualität 
3) Nicht ausgelastete, teils sanierungsbedürftige Parkhäuser 
4) Monofunktionale Gewerbeflächen 
Chancen 
1) Flächen nördlich und westlich der Hallen Kalk  
mit Potenzial zur Entwicklung qualitativer Grünflächen
2) Hallen Kalk und Umgebung mit hohem 
Entwicklungspotenzial und Impulskraft für den Stadtteil 
3) Entwicklung eines zusammenhängenden Wegenetzes
4) Entsiegelung der Innenhofbereiche
5) Anbindung des Stadtteils an den Kalkberg
6) Aktivierung des Kalkbergs (Machbarkeitsstudie läuft) 
7) Wohnraumentwicklung Wippermannstraße 
Risiken
1) Hohe Hitzebelastung im Stadtteil (Hitzeinsel-Effekt) 
2) Unterversorgung Kalk Nord
3) Kalk Post und Umgebung als Bereich mit einem hohen Drogen-
konsum und damit einher gehende Kriminalitätsrate / fehlende 
Sicherheit

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 55
3
1
2
2
5
1
3
2
4
5
7
6
3
2
1
1
2 1
3
3
1
4
1
1
1
1
Abbildung 38 Räumliche Zusammenfassung (SWOT)  
Quelle: stadtland Impuls

56 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
SWOT-ANALYSE
• hohe (multi)kulturelle Angebotsvielfalt und 
Leben
digkeit des urbanen Stadtteils Kalk 
insbesondere im Bereich der Kalker Haupt-
straße und Kalk-Mülheimer-Straße
• gelebt
e Vielfalt einer sozial gemischten, 
multikulturellen Gesellschaft
• sehr j
unger Stadtteil (Sozialstruktur mit 
hohem Jugendquotient)
• ausgepr
ägtes bürgerschaftliches Engage-
ment mit einer Vielzahl unterschiedlicher 
Initiativen
•
 beso
nderes kulturelles Angebot im Bereich 
der Hallen Kalk
• Grund
versorgung an gemeinschaftlich 
nutzbaren Grün- und Freiflächen vorhan-
den, jedoch stark überfrequentiert 
•
 gute Ö
PNV-Anbindung in Richtung Kölner 
Innenstadt (Stadtbahnlinien 1 / 9) sowie an 
den Regional- und Fernverkehr (Haltestelle 
Trimbornstraße)
Strenghts (Stärken)
• niedriger Bildungsquotient  und hohe 
Arb
eitslosenquote im Quartier
• gerin
ge Vielfalt an Wohnraumangeboten 
(Schwerpunkt auf Ein-Personen-Haushal-
ten)
• geri
nge Grün- und Freiraumraumversor-
gung
• hoher Ver
siegelungsgrad mit starker Hit-
ze- und Starkregenbelastung im Kontext 
des Klimawandels
•
 geri
nge Aufenthaltsqualität im Stadtraum 
(insbes. Kalker Hauptstraße und Umge-
bung), der an vielen Stellen monofunktio-
nal vom MIV (insbes. ruhender Verkehr) 
geprägt ist
•
 fehlen
de Barrierefreiheit im Quartier
• hinte
r ihren Möglichkeiten zurückbleiben-
de, monofunktionale Gewerbeflächennut-
zung im Kalker Norden mit ineffizienter 
Flächennutzung  
•
 geringer
 Ausbaustandard erneuerbarer 
Energien
Weakness (Schwächen)
Nachfolgend werden die Erkenntnisse der Analyse sowie der räumlichen Zusammenfas-
sung im Rahmen einer SWOT-Analyse zusammenfassend erläutert. Die Ergebnisse beru-
hen aus den Erkenntnissen des Beteiligungsverfahrens und der statistischen sowie räum-
lichen Datenerhebung.

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 57
• multikulturelle, heterogene Bevölkerungs-
str
uktur und vielfältige vorhandene Initia-
tiven  mit großem Potenzial für vielfältige 
kulturelle, soziale und integrative Angebo-
te im Quartier
• krea
tives und innovationsförderndes 
Milieu einer multikulturellen Stadtgesell-
schaft
• groß
es Potenzial an Fachkräftenachwuchs 
aufgrund des hohen Jugendquotienten im 
Stadtteil
•
 besond
ere, identitätsstiftende und quar-
tiersprägende Gebäudestruktur der „Hal-
len Kalk“ mit besonderem Entwicklungs-
potenzial für den Stadtteil 
•
 Nutz
ungsmischung im Quartier mit en-
gem Nebeneinander von Wohnen, Arbei-
ten und Kultur als besonderes Potenzial 
für einen „Stadtteil der kurzen Wege“ und 
neue, zukunftsfähige Formen der Arbeit
•
 Ansc
hlussfähigkeit an bereits bestehende 
Wegestrukturen mit hohem Potenzial für 
den Ausbau eines stadtteilübergreifen-
den, barrierefreien Wegenetzes
•
 geringe
 Auslastung bestehender Park-
häuser mit besonderem Potenzial für 
Bündelung
•
 minder
 genutzte Hofstrukturen in Köln-
Kalk mit besonderem Potenzial
Opportunities (Chancen)
• teil
weise strukturelle Schwäche und Un-
terversorgung an Wohnfolgeeinrichtun-
gen in Verbindung mit Defizit an wohn-
raumnahen Grünflächen und mangelnder 
ÖPNV-Anbindung im Norden
•
 Berei
ch der Kalker Hauptstraße im Um-
feld der Kalker Post weist einen starken 
Trading-Down-Effekt sowie hohe Kri-
minalitätsrate auf, die sich stark auf die 
Aufenthaltsqualität und Sicherheitsgefühl 
auswirken kann 
•
 Gefa
hr vor Hitzeinseln in den dichtbesie-
delten Bereichen sowie weitere Gefahren 
der Klimabelastung infolge von Starkre-
genereignissen 
•
 hohe
s Risiko für Verdrängungsprozesse 
im Stadtteil (Gentrifizierung)
• beson
deres Risiko eines Verlustes der 
identitätsstiftenden, historischen Gebäu-
desubstanz in Verbindung mit der be-
sonderen Vielfalt kultureller/gemeinwohl-
orientierter Angebote und Initiativen im 
Bereich der Hallen-Kalk 
Threats (Riskien)

58 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 59
4
NEUE PERSPEKTIVE  
SOZIALRAUM KALK -  
LEITBILD UND PROJEKTE

60 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Im Zuge des beschriebenen Dialog- und 
Planungsprozesses der Vorstudie für den 
Sozialraum Kalk wurde in enger Kooperation 
mit den unterschiedlichen Fachämtern und 
Schlüsselakteur*innen ein gemeinsames 
Leitbild für eine zukunftsorientierte Entwick-
lung des Stadtteils konkretisiert. Unter dem 
Titel „Köln-Kalk als vielfältiger und (klima)
resilienter Stadtraum der Zukunft“ soll 
der Sozialraum Kalk zum Modellgebiet für 
einen qualitätsorientierten Umgang mit einer 
hochverdichteten, vielfältigen und nutzungs-
gemischten Stadtstruktur werden. Ziel ist es, 
über integrierte, multifunktionale Flächen-
nutzungen neue Synergien und Koopera-
tionen zu ermöglichen. Eine zentrale Rolle 
sollen dabei die im Sozialraum besonders 
ausgeprägten bürgerschaftlichen Initiativen 
und innovativen Impulsgeber*innen spielen, 
die in Kalk die vorhandene Vielfalt und Le-
bendigkeit der Akteur*innen und Perspek-
tiven in ein vielfältiges, kreatives Milieu und 
zukunftsorientiertes Handeln vor Ort über-
setzen. Ein neues stadtteilweites Grün- und 
Freiraumnetz soll als starkes städtebauliches 
Gerüst dabei helfen, vielfältige Projekte und 
Maßnahmen unterschiedlicher Handlungs-
felder im Sinne einer integrierten Gesamt-
strategie miteinander zu verknüpfen und eine 
zukunftsorientierte Stadtentwicklung vorzu-
bereiten. Zentrales Querschnittsthema über 
die unterschiedlichen Handlungsfelder und 
Einzelprojekte hinaus ist eine verbesserte 
(Klima)Resilienz des Sozialraums. Diese soll 
über vielfältige, zielorientierte Maßnahmen 
und eine ganzheitliche Gesamtstrategie 
der (Klimawandel)Anpassungs- und Wider-
standsfähigkeit sowie Flexibilität des Quar-
tiers gegenüber den Herausforderungen des 
21. Jahrhunderts sichergestellt werden.
Das Leitbild eines „vielfältigen und (klima)
resilienten Stadtraums der Zukunft“ wird 
in mehrere thematische Handlungsfelder mit 
systemischen Gesamtstrategien und spezi-
fischen Entwicklungszielen übersetzt, aus 
denen sich konkrete Projekte ableiten lassen:
NEUER FREIRAUM FÜR KALK                                    
Handlungsfeld Grün- und  
Aufenthaltsqualität  
 
GUT LEBEN IN KALK
                                        
Hand
lungsfeld Wohnen, Leben und 
Soziales 
NEUE IMPULSE FÜR KALK  
Hand
lungsfeld Wirtschaft, Kultur  
und Innovation 
KALK NEU VERKNÜPFT                   
Handlu
ngsfeld Mobilität  
und Digitalisierung 
KLIMAKLUGES KALK                        
Hand
lungsfeld Energie, Klima  
und Ressourcenschutz
LEITBILD 
„Das Leitbild eines „vielfäl-
tigen und (klima)resilienten 
Stadtraums der Zukunft“ 
wird in mehrere thematische 
Handlungsfelder mit systemi-
schen Gesamtstrategien und 
spezifischen Entwicklungszie-
len übersetzt“
„
Köln-Kalk als vielfältiger und (klima)resilienter Stadtraum 
der Zukunft

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 61
Abbildung 40 Neue Mobilitätsformen Kopenhagen.  
Quelle: DeutschlandFunk-Kultur 
Abbildung 39 Stadtraumgestaltung in Barcelona. Quelle: barcelo -
na.de
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © BARCELONA (ABB 39)
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © BARCELONA (ABB 40)

62 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Leitprojekt
1.3 - Freilufthalle / Halle 71
Multifunktionale Grüninfrastruktur
Leitprojekt
1.1 - Kalker Höfe
Ausbau von 
Grünverbindungen
Leitprojekt
1.2 - Pocket-Park-Netz Kalk
Herstellung kleinerer „Stadtoasen“
Leitprojekt
2.1 - Aussenfläche des Bürgerhaus Kalk 
Stärkung von Begegnungsorten im Stadtteil
Leitprojekt
3.1 - Osthof - Hallen Kalk
Gemeinwohlorientierte Projektentwicklung
Leitprojekt
3.2 - machwerkhaus +
Innovativer Standort für 
Produktion und Design
Leitprojekt
4.1 Stadtraum Kalker Hauptstraße
Weiterentwicklung zum qualitätsvollen 
Stadtraum
Leitprojekt
5.1 - Pilotquartier „Klimaschutz“
Klimafolgeanpassung im Bestand
LEITPROJEKTE IM SOZIALRAUM
Abbildung 41 Isometrie zur Verortung der Leitprojekte. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 63
Leitprojekt
1.3 - Freilufthalle / Halle 71
Multifunktionale Grüninfrastruktur
Leitprojekt
1.1 - Kalker Höfe
Ausbau von 
Grünverbindungen
Leitprojekt
1.2 - Pocket-Park-Netz Kalk
Herstellung kleinerer „Stadtoasen“
Leitprojekt
2.1 - Aussenfläche des Bürgerhaus Kalk 
Stärkung von Begegnungsorten im Stadtteil
Leitprojekt
3.1 - Osthof - Hallen Kalk
Gemeinwohlorientierte Projektentwicklung
Leitprojekt
3.2 - machwerkhaus +
Innovativer Standort für 
Produktion und Design
Leitprojekt
4.1 Stadtraum Kalker Hauptstraße
Weiterentwicklung zum qualitätsvollen 
Stadtraum
Leitprojekt
5.1 - Pilotquartier „Klimaschutz“
Klimafolgeanpassung im Bestand
Zur Realisierung des Leitbilds eines „vielfältigen und (klima)resi-
lienten Stadtraums der Zukunft“ wurden je Handlungsfeld Leit-
projekte entwickelt, durch deren Umsetzung sowohl das überge-
ordnete Leitbild als auch die Leitziele der jeweiligen Handlungsfelder 
maßgeblich vorangebracht werden. Diese sind nachfolgenden im 
Zusammenhang mit begleitenden Maßnahmen verortet.

64 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
1.1
1.2
1.3
1.5
1.8
1.7
1.6
1.4
1.6
1.6
Maßnahmen- und Projektübersicht
1.1 - Kalker Höfe
1.2 - Pocket-Park-Netz Kalk 
1.3 - Freilufthalle - Halle 71
1.4 - Grünzug Kalk-Süd
1.5 - Initiative Spiel und Sport 
1.6 - Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen
1.7 - Umgestaltung Fred-Sauer-Platz
1.8 - Freiflächen westlich der Hallen Kalk 
1.9 - Straßenbaumkonzept 2.0
PROJEKTÜBERSICHT - NEUER FREIRAUM FÜR KALK
Abbildung 42 Kartierung der Maßnahmen im HF „Grün und Freiraum. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 65
HANDLUNGSFELD - NEUER FREIRAUM FÜR KALK
Zusammenhängendes Grün- und Freiraumnetz für den Stadtteil Kalk
Das strategische Handlungsfeld „Neuer Freiraum für Kalk“ umfasst das übergeordnete Ziel 
eines zusammenhängenden Grün- und Freiraumnetzes für den Sozialraum Kalk. Der stark 
urbanisierte und hochverdichtete Stadtteil soll durch geeignete Maßnahmen ein qualitäts-
volles und von allen sozialen Gruppen erreichbares, barrierefreies und vielfältig nutzbares 
Freiraumangebot bekommen. Hieraus ergeben sich folgende, spezifische Entwicklungsziele 
innerhalb des Handlungsfeldes:
•
 (Wie
der)Herstellung qualitätsvoller Grün- und Freiräume und deren Verknüpfung zu zu-
sammenhängenden Grünverbindungen
• mult
ifunktionale Grüne Infrastruktur, die vielfältige Aufgaben im Quartier übernimmt 
(Aufenthalt im Freien, Ökologie, Klimawandelanpassung)
• Ents
chleunigung und qualitätsvolle Weiterentwicklung von Straßenräumen zum leben-
digen Stadtraum
• Tref
fpunkte für „Jung und Alt“ im Freien / Orte der Begegnung
• für al
le soziale Gruppen erreichbarer, barrierefrei nutzbarer und aneignungsfähiger, öf-
fentlicher Raum
• Frei
räume für Kooperation, Engagement und (Mit)Gestaltung
• barr
ierefreie, allgemein zugangliche Sport- und Bewegungsangebote für alle Menschen 
in der Stadt
• Maßn
ahmen zur Klimawandelanpassung bei der Freiraumgestaltung (Etablierung von 
Stadtgrün als stadtklimatischer Beitrag, Entsiegelung und Schaffen von Versickerungs-
flachen vor dem Hintergrund von Starkregenereignissen)
Handlungsfeld und Leitziele

66 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Leitprojekt
1.3 - Freilufthalle / Halle 71
Multifunktionale Grüninfrastruktur
Leitrojekt
1.1 - Kalker Höfe
Ausbau von 
Grünverbindungen
Leitprojekt
1.2 - Pocket-Park-Netz Kalk
Herstellung kleinerer „Stadtoasen“
1.5 - Initiative Spiel-und Sport
Stärkung von Spiel- und 
Sportangeboten
1.4 - Grünzug Kalk-Süd
Freiräumliche Anbindung 
der Hallen Kalk 
1.7 - Umgestaltung Fred-Sauer-Platz
Aufwertung des öffentlichen Raums
1.6 - Entsiegelung und 
Begrünung von Schulhöfen
Aufwertung bestehender Flächen
1.8 - Freiflächen westlich der Hallen Kalk 
Aktivierung von Brachen
PERSPEKTIVE - NEUER FREIRAUM FÜR KALK
Zusammenhängendes Grün- und Freiraumnetz  
für den Stadtteil Kalk
Abbildung 43 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 67
Leitprojekt
1.3 - Freilufthalle / Halle 71
Multifunktionale Grüninfrastruktur
Leitrojekt
1.1 - Kalker Höfe
Ausbau von 
Grünverbindungen
Leitprojekt
1.2 - Pocket-Park-Netz Kalk
Herstellung kleinerer „Stadtoasen“
1.5 - Initiative Spiel-und Sport
Stärkung von Spiel- und 
Sportangeboten
1.4 - Grünzug Kalk-Süd
Freiräumliche Anbindung 
der Hallen Kalk 
1.7 - Umgestaltung Fred-Sauer-Platz
Aufwertung des öffentlichen Raums
1.6 - Entsiegelung und 
Begrünung von Schulhöfen
Aufwertung bestehender Flächen
1.8 - Freiflächen westlich der Hallen Kalk 
Aktivierung von Brachen

68 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
1.1 KALKER HÖFE
Ausgangssituation 
Der Sozialraum Kalk ist durch einen hohen 
Versiegelungsgrad und wenig qualitativ 
hochwertige Grünflächen geprägt. Zudem 
verfügt der Betrachtungsraum über kein 
zusammenhängendes Freiraumangebot 
sowie parallel zur Kalker Hauptstraße über 
einige minder genutzte Hinterhöfe mit we-
nig Aufenthaltsqualität. Nachbarschaftliches 
Engagement ist in hohem Maße vorhanden, 
wurde jedoch bisher nicht systematisch ein-
gebunden.
Zielsetzung 
Um die Nutzung der Grünflächen in Kalk zu 
verbessern, sollte eine durchgängige Grün-
verbindung geschaffen werden, die verschie-
dene Flächen miteinander verbindet. Zudem 
sollten mehr qualitätsvolle Grünräume ge-
schaffen sowie die bestehenden Grünflächen 
in den Hinterhöfen aufgewertet werden. 
Durch die Neuorganisation von Parkplatzflä-
chen können zudem neue Freiflächenpoten-
ziale erschlossen werden.
Projektbeschreibung
Phase 1 
In der ersten Phase ist geplant, die drei 
„Kalker Höfe“ nördlich der Kalker Hauptstraße 
aufzuwerten und miteinander zu vernetzen. 
Zudem soll die Zugänglichkeit und Sichtbar-
keit der Eingänge von der Kalker Hauptstra-
ße aus durch Maßnahmen wie einheitliche 
Bodenbeläge, Hinweisschilder und mobile 
Grünkästen optimiert werden. Ein „Brücken-
schlag“ über die Kalker Hauptstraße kann 
perspektivisch die Zugänglichkeit zum Kalker 
Norden verbessern. Darüber hinaus sollen 
Partnerschaften und Kooperationen mit 
Initiativen und Anwohner*innen durch eine 
intensive Öffentlichkeitsbeteiligung und eine 
bedarfsorientierte Planung gefördert wer-
den.
Phase 2 
Der Parkplatz zwischen der Vorsterstraße 
und der Kalker Hauptstraße könnte perspek-
tivisch in der zweiten Phase entsiegelt und 
qualifiziert werden. Dabei ist die Begrünung 
der umliegenden Fassaden sowie eine Um-
strukturierung und vertikale Bündelung der 
Parkplätze vorstellbar. Im weiteren Prozess 
ist eine Erweiterung der Kalker Höfe nach 
Norden denkbar und somit eine räumliche 
Anbindung an den Kalkberg perspektivisch 
möglich.
Die Entwicklung der Kalker Höfe bietet die Chance, ein stadtteilinternes Wegenetz 
aufzubauen, welches durch qualitative Grünräume begleitet wird. Dies kann zu einer 
Entlastung der Kalker Hauptstraße beitragen und neue wohnraumnahe Aufenthalts- und 
Freiflächen schaffen.
Ausbau von Grünverbindungen 
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / Mobilität und Digita-
lisierung / Energie, Klima und Ressourcenschutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln in Kooperation mit initiativen und zivil-
gesellschaftlichen Akteur*innen
ZIELGRUPPE
Bewohner*innen des Stadtteils

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 69
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Hauptstraße
Abbildung 46 Bestandssituation Kalker 
Höfe. Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 47 Bestandssituation Kalker 
Höfe. Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 45 Taxispark München Quelle: Stadt 
München
Abbildung 44 Park Duisdorf. Quelle: Stadt Bonn
LEITPROJEKT
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 46)
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © STADT BONN (ABB 48) MÖGLICHE PERSPEKTIVE © STADT MÜNCHEN (ABB 49)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 47)
Abbildung 48 Isometrische Darstellung des Projektbausteins „Kalker Höfe“. Quelle: stadtland Impuls

70 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Hauptstraße
1.2 POCKET-PARK-NETZ KALK
Ausgangssituation 
In Kalk sind Grünflächen mit hoher Aufent-
haltsqualität, insbesondere schattige Plätze, 
Mangelware. Dabei ist der Bedarf groß und 
selbst Flächen mit geringer Qualität und Aus-
stattung werden als Aufenthaltsorte intensiv 
genutzt. 
Zielsetzung 
Aufgrund dieser Ausgangssituation ist ge-
plant, auch kleinere Grünflächenpotenziale 
zu aktivieren und miteinander zu verknüpfen, 
um dadurch insgesamt die Aufenthaltsqua-
lität im Stadtteil zu steigern. Daher sollen 
bereits genutzte Treffpunkte gestalterisch 
aufgewertet und durch eine kleinteilige Ge-
staltung und Verknüpfung qualitätsvoller 
Grün- und Freiflächen ergänzt werden. Au-
ßerdem soll durch ein umfassendes Pocket-
Park-Netz eine klimatische Entlastung von 
Hitzeinseln erfolgen.
Projektbeschreibung
Um ein zusammenhängendes Netz kleinerer 
Pocket-Parks aufzubauen, sind gezielte Maß-
nahmen unterschiedlicher Maßstäbe erfor-
derlich, um kleine Plätze und Grünflächen mit 
hoher Qualität zu schaffen und miteinander 
zu verknüpfen. Bestehende Aufenthaltsorte 
sollen durch Aufwertung bzw. Herstellung 
von Möblierung und Verschattungsele-
menten eine bessere Aufenthaltsqualität 
erhalten. Zusätzlich können punktuelle Ent-
siegelungsmaßnahmen und Veränderungen 
des Bodenbelages als Retentions- und Be-
grünungsmaßnahmen wirken. Neue grüne 
Wege können dazu beitragen, Personenströ-
me im Quartier besser zu verteilen und auf 
Angebote aufmerksam zu machen. Insge-
samt könnten infolge kleinteiliger Platzsitua-
tionen der Norden mit dem Süden der Kalker 
Hauptstraße besser miteinander vernetzt 
und kleinteilige „Stadtoasen“ zur Verbesse-
rung des Mikroklimas geschaffen werden.
Die Etablierung eines „Pocket-Park“-Netzes bietet die Chance, kleinteilige 
Aufenthaltsmöglichkeiten im verdichteten Stadtraum zu ermöglichen. Eine Abfolge von 
kleineren Plätzen und Grünstrukturen in Verbindung mit einer qualifizierten Aufwertung 
der Verkehrswege würde zudem zu einer verbesserten Durchwegung in Nord-Süd-
Richtung beitragen und die Anbindung des Kalker Nordens an die Hallen Kalk im Süden 
des Stadtteils verbessern.
Herstellung und Verknüpfung von kleineren  
„Stadtoasen“ zur Verbesserung des Mikroklimas
Abbildung 49 Isometrische Darstellung des Projektbausteins „Pocket-Park-Netz Kalk“. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 71
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Hauptstraße
Abbildung 51 Bestandssituation Fred-Sau-
er-Platz als Teil des Pocketparknetzes. 
Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 50 Pocket-Park Barcelona. Quelle: Land-
zine.com
LEITPROJEKT
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / Mobilität und 
Digitalisierung / Energie, Klima und Ressour-
censchutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln in Kooperation mit initiativen und zi-
vilgesellschaftlichen Akteur*innen, Wohnungs-
baugesellschaft (z.B GAG) 
ZIELGRUPPE
Bewohner*innen des Stadtteils 
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © BARCELONA ABB 52)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 51)

72 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
1.3 FREILUFTHALLE (HALLE 71) - HALLEN KALK
Ausgangssituation 
Die bestehende, in Teilen erhaltene Dach- 
und Fassadenstruktur der Halle 71 hat eine 
besondere, standortprägende Qualität. Es 
bestehen Vorüberlegungen bzw. Planun-
gen bezüglich eines (Teil-)Erhalts und der 
Nutzung des Gebäudes als „Freilufthalle“ 
für Freiraumnutzungen und die Entwicklung 
stadtnaturähnlicher Strukturen. An die Halle 
71 grenzt die Halle 70, die demnächst eine 
neue Ankernutzung als Dokumentations-
zentrum und Museum über die Migration in 
Deutschland (DOMiD) übernehmen wird. Der 
Bereich der Halle 71 mit seiner Umgebung 
besitzt außerdem ein besonderes grün- und 
freiraumplanerisches Entwicklungspotenzial.
Zielsetzung 
Ziel des Projekts ist die Entwicklung und (Teil)
Instandsetzung der Freilufthalle als öffentli-
cher Freiraum unter Einbezug der geplanten 
umliegenden Nutzungen. Zudem soll eine 
Verknüpfung mit dem Grünzug im Norden 
entstehen, sodass eine zusammenhängende 
Wege- und Grünverbindung geschaffen wird. 
Der Bereich der Halle 71 soll gleichzeitig als 
Entrée für das DOMiD fungieren und einen 
zusätzlichen Eingang zum Osthof bieten.
Projektbeschreibung
Es soll eine vielfältig nutzbare, standortprä-
gende Freilufthalle entstehen, die von Nord 
nach Süd folgende Teilbereiche umfasst:
Forum (nördlicher Teilabschnitt): Wetterge-
schützte, nutzungsneutrale Aktionsfläche 
inkl. Eingangsbereich DOMiD mit Ausstel-
lungs- sowie Gastronomieangeboten. 
 
Freigelegtes Tragwerk (mittlerer Teilab-
schnitt): Multifunktionale grüne Infrastruktur/
Stadtlandschaft: „Grünes Quartierswohnzim-
mer“ im Freien, vielfältige öffentliche Frei-
raumangebote
Kopfbau (südlicher Teilabschnitt): Stand-
ortgerechte Nutzungsangebote und eine 
gemeinwohlorientierte, quartiersbezogene 
Ausrichtung in Kooperation mit DOMiD und 
Machwerkhaus 
Zusätzlich soll eine „Magistrale“ in West-Ost-
Richtung als verbindendes Element zwischen 
Freilufthalle und Osthof entstehen. Eine enge 
Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen 
und den vielfältigen Nutzergruppen vor Ort 
ist bei der Entwicklung von Angeboten und 
Flächen unerlässlich. Sinnvoll wäre zudem 
eine Synchronisierung mit einer qualitätsvol-
len Umfeldentwicklung in Abstimmung mit 
angrenzenden Nutzungskonzepten und einer 
qualitätsorientierten Weiterentwicklung von 
Freiräumen.
Die Entwicklung der Halle 71 als „Freilufthalle“ bietet als multifunktionale Grüne 
Infrastruktur das Potenzial für vielseitige Freiraumnutzungen und stadtnaturähnliche 
Strukturen. Hierüber sollen nicht nur die Aufenthaltsqualität erhöht, sondern auch das 
lokale Mikroklima und die Biodiversität im Quartier gefördert werden.
Multifunktionale Grüninfrastruktur im Quartier
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / Wirtschaft, Kultur 
und Innovation
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln (versch. Ämter, DOMiD, lokale Initiati-
ven, VGO und Abenteuerhallen Kalk)
ZIELGRUPPE
Bewohner*innen des Stadtteils

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 73
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Kalker Hauptstraße
Abbildung 55 Gare-Martim Brüssel. Quelle: 
landzine.comAbbildung 54 U-Halle Mannheim. Quelle: 
BUGA23 / Mannheim
Abbildung 53 Bestandsituation Freiluft Halle /
Halle 71. Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 52 Bestandsituation Freiluft Halle /
Halle 71. Quelle: stadtland Impuls
LEITPROJEKT
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © BUGA23 (ABB 54)
MÖGLICHE PERSPEKTIVE 
 © BRÜSSEL( ABB 55)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 52) BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 53)
Abbildung 56 Isometrische Darstellung des Projektbausteins „Freilufthalle“. Quelle: stadtland Impuls

74 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Abbildung 57 Isometrische Darstellung des 
Projektbausteins „Freilufthalle“. Quelle: stadt-
land Impuls
1.4 GRÜNZUG KALK-SÜD
Ausgangssituation 
Im südlichen Teil von Kalk gibt es verschie-
dene, bislang ungenutzte Grünflächenpoten-
ziale. Die geplante Entwicklung der Hallen 
Kalk soll perspektivisch durch qualitätsvolle 
Grün- und Freiflächen aufgewertet werden. 
Der bereits heute vielfältig kulturell und frei-
zeittechnisch genutzte Bereich der Hallen 
Kalk liegt aufgrund seiner nicht vorhandenen 
Freiraumanbindung bislang innerhalb des 
Stadtteils relativ isoliert.
Zielsetzung  
Mit besonderem Fokus auf den Grünzug ent-
lang der Kantstraße zielt das Projekt darauf 
ab, eine neue Grünachsenverbindung von 
der Kalker Hauptstraße in Richtung Süden zu 
schaffen und dadurch die bestehenden Grün-
flächenpotenziale zu aktivieren. Der Raum 
soll dabei eine attraktive und generations-
übergreifende Gestaltung erhalten. Darüber 
hinaus sollen Möglichkeiten zur Entsiegelung 
erschlossen und unter Berücksichtigung 
zukünftiger Bedarfe Grünflächenpotenziale 
nachhaltig genutzt werden.
Projektbeschreibung
Es soll eine attraktive Wege- und Freiraum-
verbindung von den Kalker Höfen zu den 
Hallen Kalk geschaffen werden, wobei klein-
teilige Flächen entlang des Weges entsiegelt 
und begrünt werden sollen. Des Weiteren 
soll ein zusammenhängender Grünzug ent-
lang der Kantstraße umgesetzt werden, der 
ein generationsübergreifendes Freirauman-
gebot bieten soll. Bestehende Grünflächen-
potenziale, wie zum Beispiel die Pflanzstelle, 
sollen in das Freiraumkonzept integriert und 
gestärkt werden. Eine verstärkte soziale Kon-
trolle innerhalb des besonders lebendigen 
Bereiches der Hallen Kalk soll Sicherheit und 
Sauberkeit der Grünflächen gewährleisten.
Durch eine verbesserte freiräumliche Anbindung der Hallen Kalk können diese in 
ihrer Funktion gestärkt, räumlich an das Bezirkszentrum angebunden und neue 
Aufenthaltsqualitäten geschaffen werden. Die Herstellung präsenterer Ein- und Zugänge 
kann sich zudem positiv auf die bestehenden und zukünftigen Nutzungen der Hallen 
auswirken.
Freiräumliche Anbindung der Hallen Kalk
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln (versch. Ämter, DOMiD, lokale Initiati-
ven, VGO und Abenteuerhallen Kalk)
ZIELGRUPPE
Bewohner*innen des Stadtteils 
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © ANTWERPEN ( ABB 58)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 57)
Abbildung 58 Grünzug Antwerpen. Quelle: 
landzine.com

75 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
Abbildung 60 Platzgestaltung Stadt Witten. 
Quelle: BaukulturNRW
Abbildung 59 Bestandssituation am Ottmar-
Pohl-Platz. Quelle: stadtland Impuls
1.5 INITIATIVE SPIEL UND SPORT
Ausgangssituation 
In Kalk gibt es ein begrenztes Angebot an 
öffentlichen und frei zugänglichen Spiel- und 
Sportflächen für alle Altersgruppen. Zudem 
gibt es ein geringes Angebot für Vereinssport 
und wenig Flächen für vielfältige Aneignung. 
Gleichzeitig gibt es im Stadtteil sehr viele Kin-
der und Jugendliche ökonomisch schwacher 
Familien, die sich kostenpflichtige Freizeit- 
und Sportangebote nicht leisten können.
Zielsetzung 
Vor dem beschriebenen Hintergrund soll ein 
nicht-kommerzielles Angebot für Kinder und 
Jugendliche unterschiedlicher Altersstufen 
im Bereich Spiel und Sport geschaffen wer-
den. Zusätzlich sollen allgemein zugängliche, 
barrierefreie Aneignungsflächen für verschie-
dene Altersgruppen entstehen sowie eine 
kurzfristige Aktivierung von vorhandenen 
Flächenpotenzialen mit temporären Angebo-
ten erfolgen. Dies kann unter Einbeziehung 
von Kindern und Jugendlichen in einem ge-
meinsamen Gestaltungs- und Umsetzungs-
prozess geschehen.
Projektbeschreibung
Der Ausbau frei zugänglicher Spiel- und 
Sportangebote für alle Altersgruppen im 
Stadtteil soll  zunächst über temporäre Maß-
nahmen als Vorbereitung für langfristige 
Transformationen eingeleitet werden. Zu-
sätzlich ist geplant, ein mobiles Sport- und 
Spielangebot auf bereits versiegelten Flächen 
zur kurzfristigen Aktivierung von Flächen zu 
errichten. Dabei ist es wichtig, dass Kinder 
und Jugendliche in die Gestaltungs- und Um-
setzungsprozesse eingebunden werden und 
auf bereits vorhandene Materialien und Bau-
steine zurückgegriffen wird. Starterprojekte 
können z.B. der Schulhof an der Vietorstraße 
oder der Ottmar-Pohl-Platz sein.
Stärkung der Spiel- und Sportangebote in Kalk
Der Ausbau konsumfreier, nicht kommerzieller Angebote soll Kindern und Jugendlichen 
des Sozialraums die Möglichkeit zur Teilhabe und Teilnahme an Freizeitaktivitäten 
unabhängig von ihrem sozialen und ökonomischen Hintergrund bieten und die 
Integration im Sozialgefüge stärken.
HANDLUNGSFELD 
Grün- und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Pavillon e.V., Bürgerhaus Kalk, Wohnungsbauge-
sellschaft (z.B. GAG), Sportveranstalter*innen und 
weitere Initiativen
ZIELGRUPPE
Bewohner*innen des Stadtteils und angrenzender 
Stadtteile 
 
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © WITTEN ( ABB 60)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 59)

76 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
WEITERE PROJEKTIDEEN
Ausgangssituation 
Der Fred-Sauer-Platz südlich der Kalker 
Hauptstraße ist derzeit in erster Linie durch 
seine überwiegende Nutzung als Parkplatz-
fläche und seinen hohen Versiegelungsgrad 
geprägt. Trotz seines ausgeprägten Baum-
bestandes ist der Platz daher bislang von nur 
sehr geringer Aufenthaltsqualität.
Zielsetzung 
Perspektivisch könnte der Platz durch eine 
kluge Neuorganisation des ruhenden Ver-
kehrs zu einem qualitätsvollen Treffpunkt 
weiterentwickelt werden, der attraktive Auf-
enthalts- und Verweilmöglichkeiten integ-
riert. Zudem lässt er sich in das Gesamtkon-
zept des Pocket-Park-Netzes einbetten.
Projektbeschreibung
Im Zuge einer Umgestaltung soll der Fred-
Sauer-Platz wieder zu einem vielfältig ge-
nutzten Quartiersplatz fortentwickelt wer-
den. Die bereits bestehende Teilnutzung als 
Spielfläche könnte dabei ergänzt und auf-
gewertet werden. Ebenso kann zusätzliches 
Stadtmobiliar sowie eine Entsiegelung und 
Integration von Retentionsflächen umgesetzt 
werden. Neben dem Erhalt des Baumbe-
stands sind auch ergänzende Pflanzungen 
denkbar. 
Ausgangssituation 
Vor dem Hintergrund eines hohen Hitzeinsel-
effekts in dicht besiedelten Bereichen wie 
Köln-Kalk gilt es, an geeigneter Stelle ent-
sprechende Entsiegelungspotenziale zu akti-
vieren. Fünf verschiedene Schulstandorte in 
Kalk bieten mit ihrem hohen Versiegelungs-
grad ideale Modellräume mit besonderem 
Handlungsbedarf.
Zielsetzung 
Durch die Teilentsiegelung und Begrünung 
von Schulhöfen kann die Aufenthaltsqualität 
für Schüler*innen und Lehrer*innen maßgeb-
lich gesteigert werden.
Projektbeschreibung
Die Qualifizierung, Entsiegelung und Be-
grünung von 5 Schulhöfen in Kalk stellt eine 
wichtige Maßnahme zur Klimawandelanpas-
sung dar. Gleichzeitig bietet sie die Möglich-
keit, auch Schüler*innen aktiv in Stadtgestal-
tungsprozesse einzubinden. In Verbindung 
mit einer möglichen Öffnung von Schulhöfen 
kann durch die gezielte Ergänzung von Nut-
zungsangeboten und Stadtmobiliar ein neuer 
qualitativer Stadtbaustein in Kalk entwickelt 
werden.
1.7 UMGESTALTUNG FRED-SAUER-PLATZ
1.6 ENTSIEGELUNG UND BEGRÜNUNG VON SCHULHÖFEN
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Schulen des Stadtteils, Pavillon e.V.
ZIELGRUPPE 
Bewohner*innen / Kinder u. Jugendliche des  
Stadtteils
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Mobilität und Digitalisierung, Klima, Energie u. 
Ressourcenschutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln 
ZIELGRUPPE 
Bürger*innen des Stadtteils

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 77
Ausgangssituation 
Hohe Versiegelungsgrade bei immer heißer 
werdenden Sommern erfordern schatten-
spendende Baumstrukturen in den hoch-
verdichteten Straßenräumen des Stadtteils. 
Aufgrund notwendiger infrastruktureller 
Erneuerungen (Rohrleitungen) anstehende 
Bodenmaßnahmen im Straßenraum bieten 
den Anlass, das bestehende Straßenbaum-
konzept weiterzuentwickeln und zusätzliche 
Bäume im Sozialraum zu pflanzen.
Zielsetzung
Zielsetzung ist die systematische Nachpflan-
zung und Ergänzung von Straßenbäumen im 
Stadtteil. Vor dem Hintergrund des hohen 
Versiegelungsgrades und eines geringen 
Anteils an Freiflächenpotenzialen bietet sich 
eine Evaluierung des bestehenden Straßen-
baumkonzeptes an, um ergänzende Pflan-
zungspotenziale berücksichtigen zu können.
Projektbeschreibung
Aufbauend auf dem bestehenden Straßen-
baumkonzept sind derzeitige Lückenschlüsse 
zu analysieren und mögliche Neupflanzun-
gen im Rahmen einer Fortschreibung zu er-
mitteln. Durch diese ergänzenden Pflanzun-
gen können neben der positiven Auswirkung 
auf das Stadtklima wichtige Straßenzüge und 
Wegeverbindungen prominent hervorgeho-
ben werden.
Ausgangssituation 
Die bestehende Brachfläche westlich der 
Freilufthalle stellt die letzte vakante Fläche 
zur Entsiegelung und Entwicklung qualitäts-
voller Freiräume im Stadtteil Kalk dar.
Zielsetzung
Im Rahmen der Gesamtentwicklung der 
Hallen Kalk besteht die Möglichkeit, einen 
großzügigen, zusammenhängenden Frei-
raum zu gestalten, der durch verschiedene 
Nutzungen angereichert wird. In Kooperation 
mit den benachbarten Nutzungen kann ein 
attraktiver Grünraum mit hoher Aufenthalts- 
und Nutzungsqualität entstehen.
Projektbeschreibung
Während das derzeitige Nutzungskonzept 
eine bauliche Nachverdichtung vorsieht, 
ist unter Berücksichtigung des hohen Frei-
flächenbedarfs in Kalk eine Entwicklung der 
Fläche als öffentlicher Freiraum anzustreben. 
In Verbindung mit den bestehenden und 
zukünftigen Nutzungen könnte somit eine 
qualitätsvolle Grünfläche entwickelt werden, 
die im Sinne einer multifunktionalen Grünen 
Infrastruktur verschiedene Nutzungs- und 
Freiraumangebote integriert und somit die 
stark frequentierten Grünflächen im Stadt-
raum entlastet.
1.9 STRASSENBAUMKONZEPT 2.0
1.8 FREIFLÄCHE WESTLICH DER HALLEN KALK
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
DOMiD, VGO u. Abenteuerhallen sowie lokale Ini-
tiativen u. Vereine 
ZIELGRUPPE 
Bürger*innen des Stadtteils
HANDLUNGSFELD 
Grün und Aufenthaltsqualität
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Mobilität und Digitalisierung, Klima, Energie u. 
Ressourcenschutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln 
ZIELGRUPPE 
Bürger*innen des Stadtteils

78 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
2.1
2.2
2.4
Projekt- und Maßnahmenübersicht 
2.1 - Aussenflächen des Bürgerhaus Kalk 
2.2 - Quartiersversorgung Kalk-Nord
2.3 - Zukunft Pflege Kalk 
2.4 - Neues Wohnen Wippermannstraße 
2.5 - „Wohnraumoffensive“: Sozialgerechter Wohnraum Kalk 
2.6 - Versorgungskonzept und Drogenprävention
2.7 - Koordinationsstelle Kalk
2.8 - Kreativraumbörse Kalk - Plattform für Soziale und Kreative-Räume
2.9 - Junges Kalk - Kooperationskonzept zur besseren Einbindung von Kindern und Jugendlichen
PROJEKTÜBERSICHT - GUT LEBEN IN KALK
Abbildung 61 Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „Wohnen, Leben und Soziales“. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 79
HANDLUNGSFELD - GUT LEBEN IN KALK
Handlungsfeld und Leitziele
Vielfältiger, qualitätsvoller Wohn- und Lebensraum für alle
Das strategische Handlungsfeld „Gut Leben in Kalk“ umfasst das übergeordnete Entwick-
lungsziel, nachhaltige Wohn- und Lebensqualität in Verbindung mit sozialen Angeboten zu 
schaffen. Köln-Kalk soll sich zu einem vielfältigen, qualitätsvollen Wohn- und Lebensraum für 
alle weiterentwickeln. Hieraus ergeben sich folgende, spezifische Entwicklungsziele innerhalb 
des Handlungsfeldes:
•
 neue W
ohn- und Lebensqualität für Jung & Alt
• viel
fältiger und sozialgerechter Wohnraum im Quartier
• lebend
iger Stadtteil der kurzen Wege
• für al
le erreichbare, barrierefreie Sozial-, Kultur- und (Nah)Versorgungsangebote
• Förd
erung attraktiver „dritter Orte“ im Quartier
• Mögl
ichkeit der aktiven Mitgestaltung der Bürgerschaft (Vereine, Initiativen…)
• Förd
erung von Integration und Inklusion
Abbildung 61 Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „Wohnen, Leben und Soziales“. Quelle: stadtland Impuls

80 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Leitprojekt
2.1 - Aussenfläche des Bürgerhaus Kalk 
Stärkung von Begegnungsorten im Stadtteil
2.2 - Quartiersversorgung Kalk 
Erweiterung des Nachbarschaftstreff 
an der Loestraße
2.3 - Neues Wohnen Wippermannstr.
Bedarfsgerechte Wohnraumentwicklung
PERSPEKTIVE - GUT LEBEN IN KALK
Kalk als vielfältiger und urbaner Lebensraum mit  
hoher Qualität für Alle
Abbildung 62 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 81
Leitprojekt
2.1 - Aussenfläche des Bürgerhaus Kalk 
Stärkung von Begegnungsorten im Stadtteil
2.2 - Quartiersversorgung Kalk 
Erweiterung des Nachbarschaftstreff 
an der Loestraße
2.3 - Neues Wohnen Wippermannstr.
Bedarfsgerechte Wohnraumentwicklung
Abbildung 62 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

82 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
2.1 AUSSENFLÄCHE DES BÜRGERHAUS KALK
Ausgangssituation 
Das Bürgerhaus Kalk ist bereits heute im 
Stadtteil Kalk ein wichtiger Treffpunkt für die 
Bürger*innen. Als sozio-kultureller Anlauf-
punkt und „dritter Ort“ übernimmt es eine 
zentrale Funktion im Sozialraum. Der stark 
versiegelte Innenhof mit nur geringer Aufent-
halts- und Grünraumqualität stellt jedoch ein 
ungenutztes Potenzial dar, das bislang weit 
hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.
Zielsetzung 
Ziel ist eine weitestgehende Begrünung des 
gesamten Innenhofes sowie die Aufwertung 
des Treffpunkts durch wetterunabhängi-
ge Aktionsflächen und attraktiv gestaltete 
Ruhezonen. Ein klarer Vorteil für den Stadt-
teil wäre es, die Fläche als Anlaufstelle, Be-
gegnungs- und Kommunikationsraum für 
alle Altersgruppen auszurichten, sodass ein 
„Dorfplatz für Kalk“ mitten in der Stadt ent-
steht. Dafür müsste auch die Sichtbarkeit 
und Zugänglichkeit des Eingangsbereichs in 
den Innenhof verbessert werden. Um das 
Bürgerhaus klimaneutral zu gestalten, wäre 
im Zuge der Hofgestaltung auch die Schaf-
fung von Flächen für erneuerbare Energien 
wünschenswert.
Projektbeschreibung
Der Hof des Bürgerhauses Kalk soll zu einem 
vielseitigen Treffpunkt für den Sozialraum 
weiterentwickelt werden. Geplant ist eine 
Mischnutzung aus Grünflächen, Spiel-, Kul-
tur- und Aktionsflächen. Zudem sollen mo-
bile Überdachungskonstruktionen für die 
Aktionsflächen errichtet werden, um ganz-
jährig wetterunabhängige Begegnungen und 
Open-Air-Veranstaltungen zu ermöglichen. 
Der Hauptfokus liegt dabei auf qualitätsvol-
len Grünflächen, die einen inklusiven Treff-
punkt für alle soziale Gruppen im Quartier 
ermöglichen sollen. Darüber hinaus soll ein 
energetisches Konzept für das Bürgerhaus 
und das umliegende Quartier mitgedacht 
werden. Das stadtteilbezogene Wegekon-
zept soll ebenfalls mit einbezogen werden 
und den Eingang von der Kalk-Mülheimer 
Straße besser sichtbar machen. Ebenso soll 
die Nutzung bzw. Wiederverwendung von 
Regenwasser mitgeplant werden. Betrei-
ber und Träger der Fläche ist die Stadt Köln.
Perspektivisch wäre eine zusätzliche Öffnung 
zur Josephkirchstraße wünschenswert. Auch 
besteht über eine Öffnung des Hinterhofs im 
Süden eine potenzielle Anbindung des Be-
reichs an die Kalker Höfe.
Durch die Begrünung und gestalterische Aufwertung des Innenhofs des Bürgerhauses 
Kalk soll ein attraktiver Treffpunkt für alle Altersgruppen geschaffen werden. Diese 
Maßnahme zielt darauf ab, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und das Bürgerhaus als 
sozio-kulturellen Anlaufpunkt im Stadtteil Kalk zu stärken.
Stärkung von Begegnungsorten im Stadtteil
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wirtschaft, Kultur und Innovation, Grün- und Auf-
enthaltsqualität, Energie, Klima und Ressourcen-
schutz, Mobilität u. Digitalisierung 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Bürgerhaus der Stadt Köln 
ZIELGRUPPE
Bewohner*innen des Stadteils und Stadtbezirks, 
Kooperationen mit Schulen und sozialen Einrich-
tungen

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 83
Bürgerhaus
Kalker Stadtgarten
Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Hauptstraße
Abbildung 66 Doppel-Codierung von Flächen.  
Quelle: IBA Wien
Abbildung 65 Quartiersplatz Prinz Eugen 
Quartier. Quelle: Stadt München
Abbildung 63 Bestandsituation Bürgerhaus 
Kalk. Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 64 Bestandsituation Bürgerhaus 
Kalk. Quelle: stadtland Impuls
LEITPROJEKT
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © MÜNCHEN ( ABB 65) MÖGLICHE PERSPEKTIVE © IBA WIEN ( ABB 66)
Abbildung 67 Isometrische Darstellung des Projektbausteins „Außenflächen des Bürgerhaus“  
Quelle: stadtland Impuls
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 63) BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 64)

84 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Abbildung 68 Bestandsituation Kalk-
Nord 
Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 69 Quartiersladen Vauban-Frei-
burg. Quelle: Quartiersladen.de
2.2 QUARTIERSVERSORGUNG KALK-NORD
Ausgangssituation 
In Kalk herrscht eine hohe Dichte an sozial 
benachteiligten Gesellschaftsgruppen (z. B. 
hohe Arbeitslosenquote des Sozialraums) 
sowie ein Mangel an bedarfsgerechten An-
geboten für Wohnquartiere. Insbesondere im 
Kalker Norden fehlen qualitätsvolle Versor-
gungsinfrastrukturen des täglichen Bedarfs.
Zielsetzung
Ziel des Projektes ist es, lokale Angebote im 
Quartier zu fördern und besser zu koordi-
nieren, um den sozialen Herausforderungen 
gezielt begegnen zu können. Dabei sollen 
auch kleinteilige Ergänzungen vorhandener 
sozialer Infrastrukturen und lokaler Nahver-
sorgungsangebote vorgenommen werden.
Projektbeschreibung
Das Projekt umfasst ein strategisches Ge-
samtkonzept für den Ausbau des Nachbar-
schaftstreffs Loestraße. Im Zuge dessen 
sollen gezielte Ergänzungen des bestehen-
den Angebotes sozialer Dienstleistungen 
vorgenommen werden, beispielsweise in 
Form eines kleinen Quartiersladens zur Ver-
besserung der Nahversorgung. Ein Vor-Ort-
Büro als Anlaufstelle für soziale Fragen, z. B. 
als Außenstelle des Bürgerhauses Kalk, soll 
ebenfalls eingerichtet werden. Denkbar wäre 
hier, auf die bestehende Nutzung des Nach-
barschaftstreffs in Kalk-Nord aufzubauen, 
diesen in seiner Funktion zu stärken und als 
„dritten Ort“ für die Nachbarschaft weiterzu-
entwickeln.
Erweiterung des Nachbarschaftstreff an der Loestraße 
zum Dritten Ort
Die Erweiterung des Nachbarschaftstreffs Loestrasse soll einen attraktiven „dritten 
Ort“ im Stadtteil schaffen. Ziel ist es, soziale Angebote zu verbessern, eine zentrale 
Anlaufstelle für die Nachbarschaft zu  etablieren und die lokale Infrastruktur zu stärken. 
Durch dieses Projekt soll die Lebensqualität im Quartier nachhaltig verbessert werden.
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Bürgerhaus Kalk, Nachbarschaftstreff Kalk u. 
weitere lokale Initiativen und Vereine
ZIELGRUPPE
Insbesondere Bevölkerungsgruppen mit geringeren 
wirtschaftlichen Ressourcen 
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © IBA WIEN ( ABB 46)
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © VAUBAN ( ABB 69)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 68)

85 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
Abbildung 71 Neue Mobilitätsformen Pflege. 
Quelle: wohnen-im-Alter
Abbildung 70 Bestandsituation der Pflege-
Versorgung Caritas Köln. Quelle. Caritas Köln
2.3 ZUKUNFT PFLEGE KALK 
Ausgangssituation 
Bei der ambulanten Pflege besteht zum 
einen ein hoher Anpassungsbedarf von Be-
standswohnungen im Pflegefall. Zum an-
deren existieren große Schwierigkeiten der 
ausschließlich auf den Pkw ausgerichteten 
mobilen Pflegedienstleistungen. Dies erfor-
dert alternative Konzepte in vielen Bereichen.
Zielsetzung
Vor dem Hintergrund der beschriebenen 
Ausgangssituation sollte der ambulante Pfle-
gedienst zukunftsfähig fortentwickelt wer-
den, um pflegebedürftigen Menschen eine 
wohnortnahe Pflege zu ermöglichen. Genau-
so sollen neue Arbeits- und Bewegungsmög-
lichkeiten für Pfleger*innen sowie Strategien 
für die Anpassung und Optimierung von 
Wohnungen geschaffen werden.
Projektbeschreibung
Das Projekt beschreibt den gesamtstrate-
gischen Ansatz einer zukunftsorientierten 
Neuausrichtung der Pflege im Sozialraum 
Kalk. Dies impliziert zum einen ein Pro-
gramm zur barrierefreien Umgestaltung von 
Wohnungen zur Entlastung von stationären 
Einrichtungen. Hierzu gehören sowohl  se-
niorengerechte wie generationsübergrei-
fende Wohnungen, als auch die Integration 
von Begegnungsorten, um Einsamkeit ent-
gegenzuwirken. Zum anderen soll ein neues 
Arbeits- und Mobilitätskonzept für Pfleger*in-
nen entwickelt werden, welches mobile Aus-
stattungen und unterschiedliche Fortbewe-
gungsmittel integriert. Nicht zuletzt soll eine 
Kommunikationsstrategie zur Bewerbung 
von Programmen und Unterstützungsmög-
lichkeiten für eine barrierefreie Umgestaltung 
von (Privat-)Wohnungen entwickelt werden.
Aufbau eines Pflegekonzeptes für den Sozialraum Kalk
Das Projekt zielt darauf ab, die ambulante Pflege in Kalk durch barrierefreie 
Wohnungsanpassungen und alternative Mobilitätskonzepte für Pfleger*innen 
zukunftsfähig auszurichten, um die Lebensqualität der pflegebedürftigen Menschen zu 
verbessern.
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Mobilität und Digitalisierung
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
SoliMed Köln e.V.
ZIELGRUPPE
Pflegebedürftige Personen im Stadtteil
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © MOBILITÄT  
PFLEGE( ABB 71)
BESTANDS-SITUATION ©CARITAS KÖLN (ABB 70)

86 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Abbildung 73 Hunziker Areal-Zürich.  
Quelle: Mehr-als-Wohnen.de
Abbildung 72 Bestandssiuation Wippermann-
Str.. Quelle: stadtland Impuls
2.4 NEUES WOHNEN WIPPERMANNSTRASSE 
Ausgangssituation 
Das Areal westlich des Rangierbahnhofs und 
südlich der Kalker Hauptstraße ist derzeit 
durch gewerblich genutzte Hallen, Einzel-
handel und Verwaltungsgebäude gekenn-
zeichnet. In den rückwärtigen Bereichen sind 
zudem kulturelle Nutzungen verortet. Die 
kulturelle Einrichtung soll durch eine bürger-
schaftliche Initiative getragen werden. Die 
Wohnbebauung wird derzeit durch Inves-
tor*innen finanziert. 
Zielsetzung 
Ziel ist die Realisierung von sozial-gemisch-
tem, preisgedämpftem Wohnungsbau süd-
lich der Kalker Hauptstraße, um dort ein 
vielfältiges und lebendiges Stadtquartier 
zu stabilisieren. Der Erhalt der ehemaligen 
Maschinenfabrik und Eisengießerei, die heute 
als soziokulturelle Einrichtung genutzt wird, 
soll zusätzlich zur Vitalität und Attraktivität 
dieses Bereiches beitragen. 
Projektbeschreibung
Unter dem Titel „Kulturfabrik Kalk“ sollen die 
Gebäude der Wippermannstraße 12 und 12a 
erhalten werden. Perspektivisch können hier 
preisgünstige Ateliers, Werkstätten sowie La-
ger- und Veranstaltungsflächen realisiert wer-
den. In Verbindung mit der Wohnungsbau-
entwicklung entlang der Wippermannstraße 
kann an dieser Stelle auch ein neues sozial 
gemischtes Wohnquartier in Kalk entstehen. 
Es wird empfohlen, eine Bedarfsprüfung zur 
Realisierung verschiedener Wohntypologien 
sowie neuer Formen des Zusammenlebens 
durchzuführen und anschließend über ge-
eignete Vergabeverfahren (z.B. Konzeptver-
gabe) vielfältige und bezahlbare Wohnraum-
angebote zu realisieren. Für eine verbesserte 
Anbindung an den Alten Friedhof südlich des 
Areals ist zudem eine durchgängige Wege-
verbindung zu initiieren.
Bedarfsgerechte Wohnraumentwicklung in Kalk
Das Projekt zielt darauf ab, das Areal westlich des Rangierbahnhofs durch sozial-
gemischten, preisgedämpften Wohnungsbau und Erhalt soziokultureller Einrichtungen zu 
revitalisieren und zu einem lebendigen Wohn- und Kulturquartier zu transformieren.
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln, Bauträgergesellschaft des Neubauquar-
tiers, Kultur Fabrik Kalk 
ZIELGRUPPE
Stadt Köln, Bauträgerschaft des Neubauquartiers, 
Kulturfabrik Kalk 
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © ZÜRICH( ABB 73)
BESTANDS-SITUATION ©STADTLAND IMPULS (ABB 72)

87 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
Abbildung 75 Hunziker Areal-Zürich.  
Quelle: IBA Wien
Abbildung 74 Bestandssiuation Wippermann-
Str.. Quelle: stadtland Impuls
2.5 „WOHNRAUMOFFENSIVE:  
„SOZIALGERECHTER WOHNRAUM KALK“
Ausgangssituation
Durch eine Vielzahl von Entwicklungspro-
zessen nehmen die Gefahren von Verdrän-
gungsprozessen stark zu. Zudem verzeichnet 
der Stadtteil derzeit ein geringes Maß an 
Neubaupotenzialen und einen steigenden 
Abgang an sozial-geförderten Wohnungs-
baus, was langfristig zu einer Verdrängung 
ökonomisch benachteiligter Bevölkerungs-
gruppen führen könnte.
Zielsetzung
Zur Sicherung des Lebensumfelds sind im 
Rahmen strategischer Überlegungen neue 
Konzepte zur sozial-gerechten Wohnraum-
entwicklung in Betracht zu ziehen. Die Stadt 
Köln verfügt bereits über Instrumente zum 
Schutz bestehender sozialer Strukturen. In 
den weiteren Entwicklungsprozessen gilt 
es diese Instrumente sowohl bei Neubau-
projekten (Kooperative Bauland-Modell) als 
auch bei Sanierungen des Bestands (Soziale 
Erhaltungssatzung) aktiv anzuwenden und zu 
berücksichtigen.
Projektbeschreibung 
Aufgrund des geringen Neubaupotenzials 
sind neue Lösungen zum Erhalt des bezahl-
baren Wohnungsbaus im Bestand zu finden. 
Im Rahmen einer Wohnraumoffensive kön-
nen neue Formen des Zusammenlebens 
entwickelt und gleichsam durch Umbau im 
Bestand neue Wohnraumpotenziale er-
schlossen werden. Dies kann die Anpassung 
bestehender Grundrisse, den barrierefreien 
Umbau sowie Formate wie „Wohnungs-
tauschbörsen“ umfassen. Der Einsatz der 
sozialen Erhaltungssatzung dient hierbei zum 
Schutz der bestehenden Mieterschaft, um 
Luxussanierungen zu verhindern. Darüber 
hinaus können durch die Erschließung mögli-
cher Neubauprojekte bestehende Instrumen-
te in Kraft treten und somit die sozial-gerech-
te Wohnraumentwicklung aktiv fördern.
Schutz und Schaffung von bezahlbaren Wohnraum 
Der Stadtteil Kalk verzeichnet ein geringes Maß an Neubaupotenzialen sowie steigende 
Mietpreise im Bestand. Durch eine Wohnraumoffensive sollen neue Potenziale erschlossen 
werden und Lösungen zur Schaffung sozialgerechten Wohnraums gefunden werden. 
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln, Wohnungsbaugesellschaften 
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils 
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © IBA WIEN( ABB 75)
BESTANDS-SITUATION ©STADTLAND IMPULS (ABB 74)

88 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
WEITERE PROJEKTIDEEN 
Ausgangssituation 
Im Stadtteil Kalk gibt es eine große Anzahl an 
suchtkranken und wohnungslose Menschen, 
was erhebliche Herausforderungen für den 
Sozialraum mit sich bringt. Zudem ist eine 
steigende Anzahl an drogenkonsumierenden 
Jugendlichen zu verzeichnen.
Zielsetzung 
Ziel ist die Entwicklung eines geeigneten 
Betreuungs- und Beratungsangebotes, das 
zum einen Betroffenen eine neue Perspek-
tive bietet und zum anderen aufklärend und 
präventiv berät. Zusätzlich soll die Sicherheit 
im öffentlichen Raum erhöht werden.
Projektbeschreibung
Zunächst soll eine Analyse der bestehenden 
Drogenkonsumräume sowie die Ermittlung 
neuer, geeigneter Standorte durchgeführt 
werden. Anschließend sollen an geeigneten 
Stellen Drogenkonsumräume und Beratungs-
stellen errichtet werden, um einen sicheren 
und hygienischen Ort für Drogenkonsum mit 
medizinischer Aufsicht zu schaffen. 
2.6 VERSORGUNGSKONZEPT UND DROGENPRÄVENTION
Ausgangssituation 
Der Stadtteil Kalk verfügt mit der bestehen-
den Sozialraumkoordination bereits über eine 
feste Instanz im Stadtteil, welche bereits als 
Schnittstelle zwischen Bürgerschaft und Ver-
waltung fungiert. Auch die im Rahmen der 
vorliegenden ISEK-Vorstudie  benannten Pro-
jekte und Strategien bedürfen in den nächs-
ten Jahren einer entsprechenden Schnittstel-
lenkoordination.
Zielsetzung 
Das avisierte Modell dient der Umsetzung 
und Begleitung von Maßnahmen im Prozess 
der integrierten Stadtentwicklung vor Ort im 
Stadtteil Kalk. Aufbauend auf die bisherigen 
Erfahrungen und Strukturen soll somit ein 
transparenter Umsetzungsprozess gewähr-
leistet werden. 
Projektbeschreibung
Anknüpfend an bereits bestehende Struktu-
ren sollen in den nächsten Jahren verschie-
dene Projekte und Ideen in Kooperation mit 
den Bürger*innen entwickelt und realisiert 
werden. Durch ein Vor-Ort-Büro im Sozial-
raum können zudem Anregungen und Anlie-
gen der Bürger*innen zentral und kurzfristig 
behandelt werden, um einen stetigen Aus-
tausch mit der Bewohnerschaft zu gewähr-
leisten.
2.7 KOORDINATIONSSTELLE KALK
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Mobilität u. Digitalisierung 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Vision e.V., Pavillon e.V.
ZIELGRUPPE 
Suchtkranke und wohnungslose Menschen, Prä-
ventionsarbeit für Jugendliche
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wirtschaft, kultur u. Innovation / Mobilität u. Digi-
talisierung / Energie, Klima u. Ressourcenschutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Sozialraumkoordination
ZIELGRUPPE 
Bewohner*innen des Stadtteils

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 89
Ausgangssituation 
Köln-Kalk ist ein vergleichsweise junger 
Stadtteil einem hohen Jugendquotienten. 
Bezüglich spezifischer Angebote und Ent-
wicklungsmöglichkeiten für die junge Ge-
neration gibt es jedoch nach wie vor Hand-
lungsbedarf.  
Zielsetzung 
Ziel ist es, durch geeignete Formate und Stra-
tegien Kinder und Jugendliche in Kalk stärker 
in die avisierten Stadtentwicklungsprozes-
se einzubeziehen. Dabei geht es nicht nur 
darum, die gemeinsame Akzeptanz neuer 
Projekte zu erhöhen. Über konkrete Teilha-
be und aktive Mitgestaltung der Umgestal-
tungsprozesse im Stadtraum sollen auch das 
kreative Potenzial und die Bereitschaft junger 
Menschen im Stadtteil Verantwortung zu 
übernehmen, erschlossen werden. 
Projektbeschreibung
Der Aufbau eines Kooperationskonzeptes 
soll an die bereits bestehende Kinder- und 
Jugendarbeit anknüpfen und neue Formate 
der aktiven Teilhabe und Mitgestaltung jun-
ger Menschen in Kalk etablieren. Ein solches 
Konzept geht über die bloße Beteiligung 
hinaus und soll über Aktionstage und Model-
le der Zusammenarbeit die junge Generation 
zu Projektpartner*innen machen und zu 
einer Umgestaltung des Stadtteils beitragen.
Ausgangssituation 
Kalk ist ein Standort mit einer hohen Dichte 
an Kreativen und Kulturschaffenden. Es man-
gelt jedoch vielerorts an kreativ nutzbaren 
Räumen mit niedrigschwelligen Zugängen. 
Insofern besteht in Kalk ein erheblicher Be-
darf an flexibel nutzbaren Räumlichkeiten 
und Aneignungsflächen.
Zielsetzung 
In Kalk sollen mehr Räume für Künstler*in-
nen, junge Menschen und kreatives Arbeiten 
geschaffen werden bzw. zugänglich gemacht 
werden. Auch temporär zur Verfügung ge-
stellte Räumlichkeiten könnten neue Spiel-
räume und Möglichkeiten eröffnen. 
Projektbeschreibung
In Kalk soll ein Vor-Ort-Büro entstehen, das 
auf der vorhandenen Sozialraumkoordination 
aufbaut und als sichtbare Anlaufstelle der 
besseren Vermittlung von Kreativ-Räumen 
im Sozialraum dient. In Ergänzung dazu soll 
eine interaktive, digitale Plattform als „Su-
che-Biete-Börse“ bestehende Angebote 
sowie Nachfragen sichtbar machen und zu-
sammenbringen (Suche-Biete-Börse). Auch 
Kooperationen mit Wohnungsbaugesell-
schaften im Quartier, die Räume zur Verfü-
gung stellen könnten, sind möglich.
2.8 KREATIVRAUMBÖRSE KALK –  
PLATTFORM FÜR SOZIALE UND KREATIVE RÄUME IM STADTTEIL 
2.9 JUNGES KALK – KOOPERATIONSKONZEPT  ZUR BESSEREN EINBINDUNG VON KIN-
DERN UND JUGENDLICHEN
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN 
Wirtschaft, Kultur u. Innovation / Grün u.  
Aufenthaltsqualität 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln, Vereine / Jugendarbeit und Initiativen
ZIELGRUPPE 
Kinder und Jugendliche des Stadtteils
HANDLUNGSFELD 
Wohnen, Leben und Soziales
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN 
Wirtschaft, Kultur u. Innovation
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln in Koop. mit Initiativen, Wohnungsbau-
gesellschaften (z.B. GAG) und Gewerbetreibenden
ZIELGRUPPE 
Bewohner*innen des Stadtteils

90 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
3.1
3.2
3.3
3.4
3.6
Projekte- und Maßnahmen 
3.1 - Osthof (Hallen Kalk) 
3.2 - machwerkhaus plus
3.3 - DOMiD (Hallen Kalk)
3.4 - Kulturhallen Kalk (Hallen Kalk) 
3.5 - Integrative Nachwuchsförderung
3.6 - Nachhaltige Gewerbeprofilierung Kalk-Nord
PROJEKTÜBERSICHT - NEUE IMPULSE FÜR KALK
Abbildung 76 Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „Wirtschaft, Kultur und Innovation“.  
Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 91
HANDLUNGSFELD - NEUE IMPULSE KALK
Neue Arbeitswelt und Innovation im multikulturellen Quartier
Das strategische Handlungsfeld „Neue Impulse für Kalk“ umfasst das übergeordnete Ziel 
eines innovativen und lebendigen Stadtquartiers mit vielfältigen (multi)kulturellen Angeboten 
und zukunftsfähigen, wirtschaftlichen Perspektiven. Unter Rückgriff auf seine lange Tradition 
des Stadtteils als leistungsstarker Industrie- und Wirtschaftsstandort und das vorhandene, 
kreative Milieu sollen neue Möglichkeiten des Arbeitens in der Stadt (Urbane Produktion) in 
Verbindung mit einer vielfältigen Stadtkultur erschlossen werden. Hieraus ergeben sich fol-
gende, spezifische Entwicklungsziele innerhalb des Handlungsfeldes:
•
 Neue
s Arbeiten in der Stadt > Urbane Produktion
• Etab
lierung kreativer Milieus / Förderung von Innovation
• Förd
erung einer vielfältigen Geschäftsstruktur im Stadtteil
• Nebenei
nander von Wohnen, Arbeiten und Kultur (nutzungsgemischter „Stadtteil der 
kurzen Wege“ _ 24/7 lebendiges Quartier)
• Neue
 (Berufs-/Bildungs-)Perspektiven für multikulturelle, vielfältige Gesellschaft
• Aufba
u lokaler Wertschöpfungsketten
Handlungsfeld und Leitziele

92 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Leitprojekt
3.1 - Osthof - Hallen Kalk
Gemeinwohlorientierte Projektentwicklung
Leitprojekt
3.2 - machwerkhaus +
Innovativer Standort für 
Produktion und Design
3.3 - DOMiD
Haus der Einwanderungsgesellschaft
3.4 - Kulturhallen Kalk 
Re-Aktivierung von Industriebrachen
3.5  Nachhaltige Gewerbeflächenprofilierung
Weiterentwicklung monofunktionaler 
Gewerbeflächen
PERSPEKTIVE - NEUE IMPULSE FÜR KALK
Neue Arbeitswelt und Innovation im multikulturellen 
Quartier
Abbildung 77 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 93
Leitprojekt
3.1 - Osthof - Hallen Kalk
Gemeinwohlorientierte Projektentwicklung
Leitprojekt
3.2 - machwerkhaus +
Innovativer Standort für 
Produktion und Design
3.3 - DOMiD
Haus der Einwanderungsgesellschaft
3.4 - Kulturhallen Kalk 
Re-Aktivierung von Industriebrachen
3.5  Nachhaltige Gewerbeflächenprofilierung
Weiterentwicklung monofunktionaler 
Gewerbeflächen
Abbildung 77 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

94 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
3.1 OSTHOF - HALLEN KALK 
Ausgangssituation 
Der Osthof der Hallen Kalk mit seiner histo-
rischen und standortprägenden Gebäude-
substanz weist derzeit einen hohen Sanie-
rungsstau mit akutem Handlungsbedarf 
auf. Gleichzeitig zeichnet sich dieser Bereich 
durch seine bestehende Akteurs- und Initia-
tiven-Landschaft rund um die Verantwor-
tungsgemeinschaft Osthof (VGO) aus, die 
bereits heute vielfältige, kulturelle und frei-
zeitbezogene Angebote am Standort organi-
siert. Im Sommer 2024 wurde der Osthof in 
einer ersten Pilotphase durch verschiedenen 
Veranstaltungsangebote aktiviert. 
Zielsetzung 
Ziel der Entwicklung ist die Instandsetzung 
des vorhandenen Gebäudekomplexes in 
Verbindung mit einer gemeinwohlorien-
tierten Standortentwicklung. In den Hallen-
strukturen sollen neue Formen kultureller 
Angebote geschaffen werden, die innovative 
Impulse und vielfältige Anknüpfungspunkte 
für ein lebendiges Stadtquartier liefern. Die 
Profilierung der neuen Nutzungen bietet 
die Chance, über alternative Trägermodelle 
gemeinnützige und solidarische, öffentli-
che Angebote mit besonderer Strahlkraft zu 
realisieren, die in dieser Form einmalig für die 
Stadt Köln sind.
Projektbeschreibung
Aufbauend auf die im Sommer/Herbst 2024 
geplanten kurzfristigen Aktivierungsmaß-
nahmen (Zwischennutzungen und Interven-
tionen) sollen langfristige Maßnahmen zur 
Etablierung eines vielfältigen, gemeinwohl-
orientierten Kultur- und Freizeitstandortes 
realisiert werden. Die Entwicklungen sollen 
neben der Öffnung, Instandsetzung und 
nachhaltigen Reaktivierung des Gebäude-
komplexes auch einen besonderen Impuls 
für die Umfeldentwicklung vorsehen. Somit 
ist der Osthof als zentraler Entwicklungs-
baustein in das zukunftsorientierte Gesamt-
konzept der Hallen Kalk eingebettet. Hierbei 
ist eine aktive Einbindung der vielfältigen 
Nutzer*innengruppen, Initiativen und Öffent-
lichkeit unerlässlich, um das kreative Poten-
zial und die Verantwortung möglichst vieler 
Akteur*innen zu erschließen. Gleiches gilt für 
die Aktivierung und Belebung des Osthofes 
durch Pioniernutzungen unter Berücksichti-
gung besonderer Gemeinwohlkriterien zur 
Erprobung und Sicherung einer langfristigen 
Ausrichtung der Projekte. Hierzu gehören 
nach derzeitigem Planungsstand unter ande-
rem die folgenden Nutzungsbausteine: 
•
 Selb
storganisiertes Quartierszentrum
• Kult
urhof e.V.
• Krea
tionszentrum zeitgenössischer 
Zirkus
• Handw
erks- und Werkstatthof
• Inklu
sives Atelier und Kunsthaus Kalk
• Quart
iershalle
Der Osthof der Hallen Kalk ist durch seine bereits bestehende, vielfältige Initiativen-
Landschaft und seine besondere Entwicklungsdynamik ein wichtiger impulsgebender 
Baustein des Gesamtkomplexes der Hallen Kalk mit besonderer Strahlkraft. Hier bietet 
sich die Möglichkeit, einen wichtigen Baustein gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung 
zu realisieren und damit nachhaltig zu einer qualitätsvollen und lebendigen Entwicklung 
des Sozialraums Kalk beizutragen. Im Jahr 2024 startete eine erste Pilotphase zur 
Öffnung des Osthofs inform von temporären Veranstaltungsangeboten. 
Gemeinwohlorientierte Projektentwicklung in Kalk
HANDLUNGSFELD 
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Grün und Freiraum / Wohnen, Leben und Soziales  
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Moderne Stadt (Projektmanagement) und ggf. 
Belius i.A. Stadt Köln , VGO als Träger*in Osthof, 
DOMID als Träger*in der Halle 70, Abenteuerhalle 
Kalk sowie weitere Initiativen (z.B. Pflanzstelle)
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils und der Stadt Köln

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 95
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Kalker Hauptstraße
Abbildung 81 Alte Spinnerei Leipzig. Quelle: 
Spinnerei.de
Abbildung 80 Uferhalle e.V. Berlin. Uferhallen-
ev.de
Abbildung 79 Bestands-Situation Osthof Hallen 
Kalk. Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 78 Bestands-Situation Osthof Hallen Kalk. 
Quelle: stadtland Impuls
LEITPROJEKT
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © BERLIN ( ABB 80) MÖGLICHE PERSPEKTIVE © LEIPZIG ( ABB 81)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 78) BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 79)
Abbildung 82 Isometrische Darstellung des Projektbausteins „Osthof Kalk“. Quelle: stadtland Impuls

96 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Ausgangssituation 
Derzeit wird der ehemalige Technikhof Kalk 
zu einem Zentrum für Design und urbane 
Produktion transformiert. Gemeinsam mit 
Kölner Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirt-
schaft und Gesellschaft wurde unter dem 
Titel „machwerkhaus“ ein innovatives Nut-
zungskonzept für den Bestandsbau entwi-
ckelt.
Zielsetzung 
Zielsetzung des machwerkhaus Köln ist es, 
als zukunftsorientiertes Impulsprojekt den 
Aufbau und die Skalierung eines lebendigen 
Ökosystems zur Vernetzung von Kreativwirt-
schaft, Handwerk, Technologie und Handel 
zu realisieren. Das machwerkhaus soll als 
Motor nachhaltiger Stadtentwicklung fungie-
ren und gleichzeitig innovative wie zirkuläre 
Wertschöpfungsprozesse im Quartier för-
dern. Darüber hinaus wird unter dem Titel 
„machwerkhaus plus“ die Entwicklung der 
angrenzenden Gewerbeflächen mit einem 
besonderen Fokus auf inklusive (Weiter-)
Bildungsarbeit sowie betreuten Wohnen für 
behinderte Menschen angestrebt.
Projektbeschreibung
Mit dem machwerkhaus soll ein impulsge-
bendes Zentrum für „urbane Produktion“ 
im Stadtteil Kalk entstehen.  Zu fairen und 
flexiblen Mietkonditionen sollen vielfältige 
Räume und Möglichkeiten zur Entwicklung, 
Fertigung, Konfektionierung, Präsentation 
sowie zum Vertrieb von nachhaltigen Pro-
dukten und Dienstleistungen angeboten 
werden. Der Nutzungsschwerpunkt liegt da-
mit auf Manufakturen, Handwerksbetrieben, 
Design-Labs sowie innovativen Klein- und 
Kleinstunternehmen der Kreislaufwirtschaft. 
Besucher*innen des Standorts erhalten 
transparenten Einblick in Produktionsverfah-
ren. Langfristig sollen auch Clubnutzungen, 
eine Markthalle sowie weitere multifunktio-
nale Räumlichkeiten nach einem 24/7 Modell 
ihren Platz finden.
Das Projekt steht in einem engen synergeti-
schen Zusammenhang mit seiner näheren, 
räumlichen Umgebung, woraus sich zukünf-
tig zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten 
ergeben. So ist die berufliche Förderung von 
Migrant*innen in Zusammenarbeit mit dem 
DOMiD e.V. geplant und in Kooperation mit 
benachbarten Nutzungen (Bildungscampus, 
Hallen Kalk) sind weitere gemeinwohlorien-
tierte (Bildungs-)Angebote vorstellbar. 
3.2 MACHWERKHAUS +
Das machwerkhaus Köln ist eine im Aufbau befindliche innovative Standortentwicklung 
im Nordosten Kalks. Auf dem Gelände des ehemaligen Technikhofs soll ein innovatives 
Zentrum für Design und urbane Produktion entstehen, das langfristig wichtige Impulse 
im Kreativquartier Kalk liefern kann. In Nachbarschaft zu den Hallen Kalk und der sich 
angrenzend dazu entwickelnden Bildungslandschaft entstehen vielfältige Synergien, die 
den Stadtteil Kalk nachhaltig stärken. 
Innovativer Standort für Produktion und Design
HANDLUNGSFELD 
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Grün und Freiraum / Wohnen, Leben und Soziales  
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Die Zusammenarbeit mit Initiativen aus dem Vee-
del – insbesondere rund um die Entwicklung der 
Hallen Kalk – ist ausdrücklich erwünscht.
machwerkhaus köln GmbH in Kooperation mit 
Initiativen und Einrichtungen des Stadtteils, Vertre-
tern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und 
Kultur
ZIELGRUPPE
Kreativwirtschaft, Handwerker, Kreislaufwirtschaft, 
StartUps, Stadtgesellschaft, Jugend

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 97
Abbildung 84 Bestandsituation 
machwerkhaus. Quelle: stadtland 
Impuls
Abbildung 83 Bestandsituation 
machwerkhaus. Quelle: stadtland 
Impuls
LEITPROJEKT
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 83) BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 84)
Abbildung 85  Konzeptskizze machwerkhaus Köln. Quelle: machwerkhaus Köln gmbH

98 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
WEITERE PROJEKTIDEEN
Ausgangssituation 
Kalk steht als Mikrokosmos stellvertretend 
für die bundesweite Migrationsgesellschaft. 
Auf dem ehemaligen Werksgelände der 
Klöckner-Humboldt-Deutz AG soll bis 2029 
das Dokumentationszentrum und Museum 
über die Migration in Deutschlad (DOMiD) 
entstehen. Die ehemaligen Industriehallen 
waren wie der Stadtteil Kalk im Laufe ihrer 
Geschichte stets von Migration geprägt. 
Zielsetzung 
Als Kultur- und Begegnungsstätte möchte 
das „Haus der Einwanderungsgesellschaft“ 
mit den Menschen des Veedels zusammen-
arbeiten, um gemeinsam Kalk als Ort für 
Kultur und Begegnung wachsen zu lassen. 
Ziel des Projekts ist die Förderung der Teil-
habe und die Vermittlung von Inhalten der 
Migrationsgeschichte.
Projektbeschreibung
Das DOMiD stellt ein wichtiges Impulspro-
jekt für den Stadtteil Kalk dar. Im Zuge des 
Projektes wird die Sanierung und der Umbau 
der Halle 70 angestrebt sowie die langfristi-
ge bauliche Trennung der Hallen 70 und 71. 
Neben der Museumsnutzung sollen offene 
Räume für Workshops angeboten werden, 
die für den Stadtteil geöffnet sind und neben 
verschiedenen Dauer- und Wechselausstel-
lungen wichtige Impulse geben sollen. 
3.3 DOMID (HALLEN KALK)
3.4
 KULT
URHALLEN KALK 
Ausgangssituation 
Die Gebäudestrukturen westlich des Haupt-
komplexes der Hallen Kalk weisen einen 
hohen Sanierungsstau und entsprechenden 
Handlungsbedarf auf. Derzeit stehen die 
unter dem Namen „Kulturhallen Kalk“ laufen-
den Gebäude leer.
Zielsetzung 
Ziel ist die Re-Aktivierung sowie Re-Vitalisie-
rung des Hallenkomplexes in Kooperation 
mit bestehenden sowie möglichen Nut-
zer*innen. Durch verschiedene Aktivierungs-
maßnahmen und Pilotprojekte sollen lang-
fristige Nutzungen der derzeit leerstehenden 
und stark  sanierungsbedürftigen Gebäude-
strukturen initiiert werden.
Projektbeschreibung
Im Rahmen einer Sanierung und Re-Vitalisie-
rung der Kulturhallen soll neben der Schaf-
fung von gemeinwohlorientierten, kulturellen 
Angeboten mit besonderer Strahlkraft ein 
langfristig tragfähiges Nutzungskonzept 
erstellt und profiliert werden. Hierbei könn-
ten auch alternative Nutzungsszenarien wie 
alternative Wohnmodelle oder Freiraumnut-
zungen geprüft werden. Eine gemeinsame 
Entwicklung und synergetische Verknüpfung 
mit dem nördlich gelegenen Ottmar-Pohl-
Platz ist dabei vorstellbar.
HANDLUNGSFELD 
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales /  
Grün und Aufenthaltsqualität
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln und Initiativen im Stadtteil 
ZIELGRUPPE
Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt Köln
HANDLUNGSFELD 
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales /  
Grün und Aufenthaltsqualität
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln und Initiativen im Stadtteil 
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils und der Stadt Köln

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 99
Ausgangssituation 
Der Stadtteil Kalk zeichnet sich durch eine 
vielfältige, sozial gemischte Sozialstruktur 
mit besonderen Herausforderungen und 
Chancen aus. Derzeit ist die Arbeitslosig-
keit in Kalk vergleichsweise hoch, und der 
Bildungsabschluss im Durchschnitt niedriger 
als in anderen Stadtteilen. Gleichzeitig ist der 
Sozialraum Kalk auch durch einen hohen Ju-
gendquotienten geprägt, der ein besonderes 
Potenzial an jungen Fachkräften darstellt.
Zielsetzung 
Vor dem Hintergrund der beschriebenen 
Ausgangslage sollen verschiedene Akteur*in-
nen im Bereich Bildung und Jugendarbeit 
besser miteinander vernetzt werden. Ziel ist 
es, das Bildungsangebot und die Bildungs-
abschlüsse zu verbessern, und dadurch die 
Arbeitslosenquote zu senken.
Projektbeschreibung
Eine bessere Verknüpfung und Neuaus-
richtung bestehender Beratungsangebote 
und -initiativen soll Basis einer integrativen 
Nachwuchsförderung im Stadtteil sein. Hier-
zu gehört auch die Unterstützung von Pro-
jekten, die einen verbesserten Zugang zum 
Arbeitsmarkt ermöglichen. Auch sollen durch 
die Einrichtung von Beratungsangeboten an 
Schulen sowie über Projekttage und die Ein-
bindung von Schüler*innen  in innovations- 
und berufsfördernde Konzepte und Standor-
te mögliche Perspektiven aufgezeigt werden.
3.5 INTEGRATIVE NACHWUCHSFÖRDERUNG  
3.6 NACHHALTIGE GEWERBEFLÄCHENPROFILIERUNG KALK NORD  
Ausgangssituation 
Das Gewerbegebiet „Wipperfürther-Straße 
/ Kalk-Nord“ ist derzeit vor allem durch eine 
monofunktionale Nutzungsstruktur und in-
effiziente Flächenauslastung charakterisiert. 
Im Zuge der Stadtstrategie „Kölner Perspek-
tiven“ wurde das Gebiet für eine gezielte, 
inhaltliche Neu-Profilierung und räumliche 
Nachverdichtung vorgeschlagen.
Zielsetzung 
Ziel des Projektes ist die zukunftsorientierte 
Neuausrichtung des bestehenden Gewerbe-
gebietes. Neben der qualitativen und funktio-
nalen Aufwertung vorhandener Nutzungen 
und Strukturen, geht es dabei v.a. um eine 
effizientere Auslastung der zur Verfügung 
stehenden Flächen und Ressourcen.
Projektbeschreibung
Das Projekt sieht vor, das Gewerbegebiet 
durch eine intelligente und nachhaltige Ge-
staltung neu zu profilieren. Multicodierte, 
vertikale Strukturen sollen dabei helfen, die 
Flächeneffizienz zu erhöhen sowie kluge Lo-
gistik- und Erschließungskonzepte sowie Frei-
räume im Bestand zu ermöglichen. Durch die 
Schaffung neuer Wege soll die Vernetzung 
mit der Umgebung verbessert werden. Qua-
litätsvolle Aufenthaltsflächen und moderne 
Arbeitswelten sollen den Gewerbebereich 
aufwerten und positive Impulse setzen.
HANDLUNGSFELD 
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
machwerkhaus Köln, VGO Osthof, Pavillon e.V. 
ZIELGRUPPE
Jugendliche, Schulabgänger*innen und Familien
HANDLUNGSFELD 
Wirtschaft, Kultur und Innovation 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Gewerbetreibende, Wirtschaftsförderung
ZIELGRUPPE
Gewerbetreibende im Stadtteil und der Stadt Köln

100 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
4.1
4.3
4.2
4.3
Abbildung 86 Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „Mobilität und Digitalisierung“.  
Quelle: stadtland Impuls
Projekte und Maßnahmen
4.1 - Kalker Hauptstraße
4.2 - Barrierefreies Kalk - Integriertes Wegekonzept
4.3 - Entwicklung und Ertüchtigung von Mobilitäts-Hubs 
4.4 - Parkraumkonzept Kalk
PROJEKTÜBERSICHT - KALK NEU VERKNÜPFT

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 101
HANDLUNGSFELD - KALK NEU VERKNÜPFT
Klimaneutrales, multimodales Mobilitätssystem der Zukunft
Das strategische Handlungsfeld „Kalk neu verknüpft“ umfasst das übergeordnete Ziel eines 
nachhaltig mobilen Stadtteils mit zukunftsfähigen, klimaneutralen und öffentlich nutzbaren 
Verkehrsangeboten für alle Menschen. Der Sozialraum Kalk soll sich auf Basis eines integ-
rierten Mobilitätskonzeptes vom heute nahezu ausschließlich auf den MIV zugeschnittenen 
Durchfahrtsort zum multimodal angebundenen und verknüpften Stadtraum mit Aufenthalts-
qualität entwickeln, in dem die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer auf Augenhöhe einan-
der gleichberechtigt begegnen. Hieraus ergeben sich folgende, spezifische Entwicklungsziele 
innerhalb des Handlungsfeldes:
•
 Etab
lierung eines intermodalen, klimaneutralen Mobilitätskonzeptes
• inte
griertes, barrierefreies Konzept für alle Verkehrsteilnehmer „auf Augenhöhe“
• MIV:
 Bündelung ruhender Verkehr, Entschleunigung, Ausbau E-Mobilität
• von de
r Durchfahrtsstraße zum Stadtraum mit Aufenthaltsqualität für die Bewoh-
ner*innen vor Ort („menschlicher Maßstab“)
• Ausb
au/Priorisierung von Fußgänger-/Fahrrad-Angeboten (Radschnellwege, mehr 
Platz für das Fahrrad)
• Verbe
sserung ÖPNV-Anbindung (insbes. im Kölner Norden)
• „15-
Minuten-Stadt“ für alle
Handlungsfeld und Leitziele

102 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Leitprojekt
4.1 Stadtraum Kalker Hauptstraße
Weiterentwicklung zum qualitätsvollen 
Stadtraum
4.2 - Entwicklung und Ertüchtigung von 
Mobilitäts-Hubs
Förderung von qualitätsvollen und 
vielfältigen Mobilitätsangeboten
PERSPEKTIVE - KALK NEU VERKNÜPFT
Klimaneutrales, multimodales Mobilitätssystem  
der Zukunft
Abbildung 87 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 103
Leitprojekt
4.1 Stadtraum Kalker Hauptstraße
Weiterentwicklung zum qualitätsvollen 
Stadtraum
4.2 - Entwicklung und Ertüchtigung von 
Mobilitäts-Hubs
Förderung von qualitätsvollen und 
vielfältigen Mobilitätsangeboten
PERSPEKTIVE - KALK NEU VERKNÜPFT
Abbildung 87 Isometrie mit der Verortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls

104 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Ausgangssituation 
Die Kalker Hauptstraße ist die zentrale Ver-
kehrsachse im Stadtteil und durch Pkw, 
Fahrräder, Fußgänger*innen und Gewerbe 
stark frequentiert. Durch die fehlende Auf-
enthaltsqualität und das geringe Grün ist die 
Kalker Hauptstraße kein qualitätsvoller Stra-
ßen- bzw. Stadtraum für die Anwohner*innen 
des Quartiers. Zudem besteht eine hohe 
Konkurrenz zwischen den Verkehrsteilneh-
menden, wobei Fußgänger*innen und Fahr-
radfahrer*innen oft benachteiligt sind.
Zielsetzung des Projekts 
Ziel ist es, die Kalker Hauptstraße vom mo-
nofunktionalen Straßenraum zum vielfältig 
nutzbaren Stadtraum umzugestalten, in-
dem neue Aufenthaltsqualitäten geschaffen 
werden. Außerdem sollen Maßnahmen zur 
Begrünung und Klimawandelanpassung im 
Stadtraum umgesetzt werden.
Projektbeschreibung
Durch eine Neugestaltung des Straßenquer-
schnitts und die Integration neuer Freiraum- 
und Grünstrukturen sollen entlang der Kalker 
Hauptstraße neue Aufenthaltsqualitäten für 
die Bewohner*innen vor Ort geschaffen wer-
den. Im Ergebnis soll mehr Bewegungsraum 
und Sicherheit für Fußgänger*innen und 
Fahrradfahrer*innen entstehen, inklusive aus-
reichend breiter Radwege in beide Richtun-
gen. Vorhandene kleinere wie größere Plätze 
links und rechts der Kalker Hauptstraße 
sollen besser in den Straßenraum integriert 
werden, um einen zusammenhängenden 
und hochwertigen Stadtraum hoher Auf-
enthaltsqualität zu schaffen (z. B. Platz Kalk 
Post). Durch die Bündelung von Parkplätzen 
an geeigneter Stelle (Verlagerung in Park-
häuser/Quartiersgaragen) kann der ruhende 
Verkehr im Straßenraum reduziert werden. 
Auch soll geprüft werden, ob die Umwand-
lung der Kalker Hauptstraße in eine Einbahn-
straße eine sinnvolle Lösung ist, um den 
Verkehrsfluss zu optimieren, die Sicherheit zu 
erhöhen und zusätzlichen Freiraum für Auf-
enthaltsflächen zu gewinnen. Eine Zonierung 
der Kalker Hauptstraße in unterschiedliche 
Bereiche soll dabei helfen, je nach Abschnitt 
verschiedene Nutzungen und Bedürfnisse 
besser zu koordinieren und diesen besser 
gerecht zu werden. Nicht zuletzt sollen durch 
neue Synergien und Kooperationen im öf-
fentlichen Raum geeignete Lösungen für 
Nutzer*innen-Konflikte gefunden werden wie 
z.B. innovative Konzepte der Gastronomie 
und des Einzelhandels im Straßenraum, ohne 
Bewegungs- und Aufenthaltsräume einzu-
schränken.
4.1 STADTRAUM KALKER HAUPTSTRASSE  
Das Projekt zielt darauf ab, die Kalker Hauptstraße vom monofunktionalen Straßenraum 
zum vielfältig nutzbaren Stadtraum im Quartier umzugestalten. Dort wo sich 
bislang in erster Linie Autos bevorzugt durch den Stadtteil bewegen, sollen neue 
Aufenthaltsqualitäten auch für Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen geschaffen, 
Grünstrukturen integriert und Maßnahmen zur Klimawandelanpassung umgesetzt 
werden.
Weiterentwicklung zum qualitätsvollen Stadtraum
HANDLUNGSFELD 
Mobilität und Digitalisierung 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / 
Grün und Aufenthaltsqualität / Energie, Klima  
und Ressourcenschutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln und lokale Initiativen  
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 105
Kalker Hauptstraße
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Klimaquartier
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Abbildung 90 Beispielhafte Umsetzungen des 
Masterplan Gehen Wien. Quelle: Stadt Wien Abbildung 91 Straßenraum in Kopenhagen. 
Quelle: Zukunft-Mobilität.net
Abbildung 89 Bestandssituation Kalker Haup-
straße Quelle: stadtland ImpulsAbbildung 88 Bestandssituation Kalker Haup-
straße Quelle: stadtland Impuls
LEITPROJEKT
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © WIEN ( ABB 90) MÖGLICHE PERSPEKTIVE © KOPENHAGEN ( ABB 91)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 88) BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 89)
Abbildung 92 Isometrische Darstellung des Projektbausteins „Kalker Hauptstraße“ Quelle: stadtland Impuls

106 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Abbildung 93 Bestandssituation Kalker 
Hauptstraße. Quelle: stadtland Impuls
Abbildung 94 Projektraum Masterplan 
Gehen Wien. Quelle: Stadt Wien
4.2 BARRIEREFREIES KALK 
Integriertes Wegekonzept
Ausgangssituation 
Im Stadtteil Kalk bestehen viele unsichere 
und schlechte Wegestrukturen, Fußgän-
gerwege sind oft zu schmal und nicht bar-
rierefrei. Auch viele andere Bereiche des 
öffentlichen Raums  benachteiligen mobili-
tätseingeschränkten Personengruppen. Hier-
zu gehören beispielsweise öffentliche Plätze 
mit Höhenversprüngen, Haltestellen oder 
schwer zugängliche Innenhöfe der gründer-
zeitlichen Blockstrukturen.
Zielsetzung
Aufgabe des Projektes ist es, Kalk vollstän-
dig barrierefrei zu gestalten. Ziele sind eine 
durchgängige niveaugleiche Zugänglichkeit, 
Sicherheit und Aufenthaltsqualität des öf-
fentlichen Raums für alle Personengruppen 
im Stadtteil. Ein stadtteilweites barrierefreies 
Wegekonzept soll dafür sorgen, dass alle 
wichtigen, öffentlichen Bereiche und Ange-
bote des Stadtteils von allen Menschen un-
abhängig von individuellen Beeinträchtigun-
gen auf einfache Weise erreicht und genutzt 
werden können.
Projektbeschreibung
Das Projekt beschreibt ein integriertes Ge-
samtkonzept für ein barrierefreies Kalk. Ein 
zusammenhängendes, sicheres und quali-
tätsvolles Wegenetz durch den Stadtteil Kalk 
soll dazu beitragen, dass alle Menschen im 
Quartier sich überall frei bewegen und vor-
handene Freiraumangebote ungehindert 
nutzen können. Hierbei sollen taktile Leitkon-
zepte stärker gefördert und die im Zuge des 
Fußverkehrs-Checks gewonnenen Erkennt-
nisse im Rahmen der Konzeption genutzt 
werden. Das Projekt kann dabei auf dem be-
stehenden Konzept für Leitsysteme der Stadt 
Köln aufbauen.
Das Projekt zielt darauf ab, den Stadtteil Kalk vollständig barrierefrei zu gestalten. Ziel 
ist ein integriertes Gesamtkonzept, das insbesondere allen Personengruppen mit und 
ohne Einschränkungen sichere, zugängliche und qualitätsvolle Wegestrukturen und 
Aufenthaltsflächen überall im Sozialraum zur Verfügung stellt.
HANDLUNGSFELD 
Mobilität und Digitalisierung 
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / 
Grün und Aufenthaltsqualität 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Behindertenbeauftragten, Arbeitskreis barrierefrei-
es Köln, Interkulturelles Zentrum, Diakonie
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils und angrenzender 
Stadtteile
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 93)
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © STADT WIEN (94)

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 107
WEITERE PROJEKTIDEEN
Ausgangssituation 
Das bestehende ÖPNV-Netz in Kalk ist der-
zeit stark nachgefragt, weist jedoch teilweise 
nur eine geringe Taktung auf. Darüber hinaus 
dominiert der MIV nachwievor stark den Stra-
ßenraum. Sharing-Angebote sowie E-Lade-
stationen sind nur vereinzelt vorzufinden. 
Zielsetzung 
Ziel ist es, qualitätsvolle und vielfältige Mo-
bilitätsangebote im Stadtteil sicherzustellen. 
Durch eine bessere Verknüpfung und Syn-
chronisation verschiedener klimaneutraler 
Mobilitätsformen sowie eine Verbesserung 
der Angebotsvielfalt soll der ÖV gesteigert 
werden. Neue und weiterqualifizierte Mobili-
tätsknoten sollen Mobilitätsangebote besser 
miteinander verknüpfen und die Umsteige-
situationen verbessern.
Projektbeschreibung
Das Projekt umfasst die Errichtung neuer und 
Ertüchtigung bestehender Mobilitätshubs. 
Eine bessere Kombination und Verknüpfung 
von klimaneutralen Mobilitätsformen soll 
an wichtigen Knotenpunkten Umsteigesi-
tuationen verbessern. Im Zuge dessen sind 
alternative Mobilitätsangebote zu prüfen. 
Durch die Bündelung des ruhenden Verkehrs 
besteht die Möglichkeit, neue Freiräume zu 
schaffen. Ein mögliches Einstiegsprojekt 
könnte das Parkhaus an der Dillenburger 
Straße darstellen.
4.3 ENTWICKLUNG UND ERTÜCHTIGUNG VON MOBILITÄTS-HUBS  
4.4
 PARK
RAUMKONZEPT KALK  
Ausgangssituation 
Der Straßenraum in Köln-Kalk wird nicht nur 
durch den fahrenden, motorisierten Individu-
alverkehr (MIV) geprägt. Gerade der ruhende 
Verkehr prägt vielerorts den öffentlichen 
Raum und reduziert nutzbaren Freiraum im 
Quartier.
Zielsetzung 
Ziel des Parkraumkonzepts für Kalk ist es, 
über eine integrierte Gesamtstrategie der 
Parkraumbewirtschaftung eine Entlastung 
und Aufwertung des Straßenraums zu errei-
chen. Durch Bündelung des ruhenden Ver-
kehrs sollen gemeinsam mit einer besseren 
Auslastung bestehender Parkhäuser neue 
Freiräume gewonnen und eine Attraktivie-
rung des öffentlichen Raums erzielt werden. 
Projektbeschreibung
Ein integriertes Parkraumkonzept soll in meh-
reren Schritten vollzogen werden. Zunächst 
soll eine Parkraumerhebung durchgeführt 
werden, um vorhandene Handlungsbedarfe 
und Potenziale herauszuarbeiten. In einem 
nächsten Schritt soll ein Gesamtkonzept er-
arbeitet werden, das durch ein digitales Park-
leitsystem zusätzlich gestützt wird. Durch 
die Schaffung von Quartiersgaragen können 
gebündelte Alternativen geschaffen werden. 
Zudem sind Möglichkeiten für eine bessere 
Auslastung von Tiefgaragen zu prüfen.
HANDLUNGSFELD 
Mobilität und Digitalisierung
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN 
Grün und Aufenthaltsqualität, Energie, Klima u. 
Ressourcenschutz
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Verkehrsbetriebe (KVB), Stadt Köln (Amt für nach-
haltige Mobilitätsentwicklung), Bündnis Verkehrs-
wende Kalk, Bundesverband Parken e.V. 
ZIELGRUPPE 
Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt Köln
HANDLUNGSFELD 
Mobilität und Digitalisierung
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln, Bundesverband Parken e.V., Wohnungs-
baugesellschaften  
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils

108 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
5.1
5.2
Maßnahmen und Projektübersicht
5.1 - Pilotquartier „Klimaschutz“
5.2 - Regenwassermanagement 
5.3 - Photovoltaik-Offensive Kalk 
5.4 - Hof- und Fassadenprogramm
PROJEKTÜBERSICHT - KLIMAKLUGES KALK
Abbildung 95 Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „Energie, Klima und Ressourcenschutz“

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 109
HANDLUNGSFELD - KLIMAKLUGES KALK
Klimaresilientes Energie- u. Ressourcensystem auf Stadtteilebene
Das strategische Handlungsfeld „Klimakluges Kalk“ umfasst das übergeordnete
Ziel eines klimaneutralen, energie- und ressourcenklugen Stadtteils der Zukunft. Der Sozial-
raum Kalk soll zum Modellraum für Klimawandelanpassung sowie regeneratives und kreis-
lauforientiertes Handeln in hochverdichteten Stadträumen werden. Hieraus ergeben sich 
folgende, spezifische Entwicklungsziele innerhalb des Handlungsfeldes, die als Querschnitts-
themen gleichzeitig wichtige Schnittstellen und enge Bezüge zu anderen Handlungsfeldern 
abbilden:
•
 Anal
yse und Umsetzung von Energie- und Ressourceneinsparpotenzialen
• Etab
lierung eines lokalen Energiemangements & Ausbau erneuerbarer Energien
• Ersc
hließung CO2-Einsparpotenziale /wirksame Klimaschutzmaßnahmen in allen Berei-
chen (Energie, Mobilität, Bauen…)
• Durch
führung von Maßnahmen der Klimawandelanpassung (z.B. Begrünung, Regen-
wassermanagement, Retention)
• Etab
lierung von Ressourcen- und Wertschöpfungskreisläufen
• Init
iierung von (Impuls)Projekten mit sichtbaren Mehrwerten
• „Sma
rt City“ – der energie- und ressourcenkluge Stadtteil
Handlungsfeld und Leitziele

110 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
Leitprojekt
5.1 - Pilotquartier „Klimaschutz“
Klimafolgeanpassung im Bestand
5.2 - Regenwassermanagement 
Kluger Umgang mit Ressourcen am 
Beispiel Peter-Stühlen-Straße
PERSPEKTIVE - KLIMAKLUGES KALK
Klimaresilientes Energie- und Ressourcensystem  
auf Stadtteilebene
Abbildung 96 Isometrische Darstellung der Handlungsräume. Quelle: stadtland Impuls

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 111
Leitprojekt
5.1 - Pilotquartier „Klimaschutz“
Klimafolgeanpassung im Bestand
5.2 - Regenwassermanagement 
Kluger Umgang mit Ressourcen am 
Beispiel Peter-Stühlen-Straße
PERSPEKTIVE - KLIMAKLUGES KALK

112 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
5.1 PILOTQUARTIER „KLIMASCHUTZ“
Ausgangssituation 
Kalk hat einen sehr hohen Versiegelungs-
grad, der sich sowohl auf Verkehrs- als auch 
auf Siedlungsflächen verteilt. Zudem be-
steht insbesondere im Norden des Stadtteils 
eine hohe Anzahl an Bestandsbauten mit 
überwiegender Wohnnutzung und teilweise 
hohem energetischen Sanierungsstau.
Zielsetzung 
Ziel des Projekts ist die Realisierung eines 
Modellquartiers mit ganzheitlichem Klima-
konzept. Dabei sollen einerseits auf Quar-
tiersebene neue Wärmenetze und Flächen 
für die Energieerzeugung erschlossen wer-
den. Andererseits geht es darum, geeignete 
Maßnahmen der Klimawandelanpassung im 
Stadtteil zu realisieren.
Projektbeschreibung
Im Zuge des Projekts soll ein geeignetes Be-
standsgebiet als Modellquartier (z. B. in Ko-
operation mit Wohnungsbaugesellschaften) 
ausgewählt werden. Dabei soll die heutige 
energetische Versorgung im Stadtteil (Über-
sicht zu BHKW und Potenziale für Wärme-
pumpen) hinsichtlich ihrer Potenziale und 
Handlungsbedarfe analysiert und ein inte-
griertes erneuerbares Energie- und Klima-
konzept für das Quartier erarbeitet werden. 
Geeignete Maßnahmen wären hierbei z. B.:
•
 Nutz
ung von Abwärme aus Abwasser
• Ersc
hließung und Durchführung geeigne-
ter Begrünungsmaßnahmen
• Gest
altung der Hausfassaden als aktive 
Elemente im Straßenraum (z. B. mit integ-
rierten Sitzgelegenheiten und Begrünung)
Parallel dazu sollen geeignete Maßnahmen 
und Strategien der Klimawandelanpassung 
auf Quartiersebene analysiert und konkreti-
siert werden. Hierzu gehören beispielsweise:
•
 Rete
ntionsmaßnahmen zur Kompensa-
tion von Starkregenereignissen
• Fass
aden- und Dachbegrünungen oder 
Baumpflanzungen, um „Hitzeinsel“-Effek-
ten entgegen zu wirken
Zudem sollen niederschwellige Kommu-
nikationsmedien verwendet werden, um 
unterschiedliche Zielgruppen im Quartier zu 
erreichen und zu beteiligen.  Hierbei soll auch 
eine Klimasimulation miteinbezogen werden.
•
 Aufbau
 eines Leitfadens zur „Klimafolge-
anpassung“ als weiterführendes Konzept: 
• Entw
icklung eines „Baukastens“ für Klima-
maßnahmen 
• Moni
toring und Begleitung sowie Anpas-
sungen während der Pilotphase 
• Bild
ungsangebote – Suffizienz 
• Gemein
same(s) Aktionen / „Mitmachen“
• Entw
icklung und Aufzeigen von konkre-
ten, standortgerechten Maßnahmen zur 
Klima-Optimierung von Gebäuden 
•
 Poten
zialanalyse für Flächen(entsiege-
lung)
• Vor-
Ort-Büro als Anlaufstelle zur Informa-
tion und Beratung 
Das Projekt zielt darauf ab, im Sozialraum Kalk ein Klima-Pilotquartier zu realisieren, in 
dem neue Maßnahmen und Strategien  der Kombination von Klimaschutz (Energetische 
Sanierung, Erneuerbare Energien) und Klimawandelanpassung (Retentionsmaßnahmen, 
schattenspendende Baumpflanzungen etc.) im Sinne eines integrierten Gesamtkonzeptes 
erprobt und umgesetzt werden.
Klimafolgeanpassung im Bestand
HANDLUNGSFELD 
Energie, Klima und Ressourcenschutz
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / 
Grün und Aufenthaltsqualität 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln, Wohnungsbaugesellschaften (z.B. 
GAG), RheinEnergie, heutestadtmorgen – Klimage-
nossenschaft Köln e.G.
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils bzw. des Pilotquartiers

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 113
Ü
FASSADENBEGRÜNUNG
P H O T O V O L T A I K
DAC H B EG R U N U N G R E T E N T I O N
Kalker Stadtgarten
Bürgerhaus
 Breuer-Park
Kleiner Breuer-Park
Kalker Höfe
Osthof
DOMiD
FreilufthalleKulturhallen
Kalker Hauptstraße
Klimaquartier
Abbildung 100 Ökologische Quartier Malmö 
(Schweden). Quelle:  Aline Lessnerin dbzAbbildung 99 Klimaquartier „Prinz-Eugen-
Quartier“ in München. Quelle: Stadt München
Abbildung 98Bestandssituation Kalk-Nord 
Quelle: stadtland ImpulsAbbildung 97Bestandssituation Kalk-Nord 
Quelle: stadtland Impuls
LEITPROJEKT
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © MÜNCHEN ( ABB 99) MÖGLICHE PERSPEKTIVE © MALMÖ ( ABB 100)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 97) BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 98)
Abbildung 101 Isometrische Darstellung des Projektbausteins “Pilotquartier Klimaschutz“ Quelle: stadtland Impuls

114 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK 
 
Abbildung 103 Regenwassermanagement in 
Ostfildern. Quelle: deutsche-wohnwerte.de
Abbildung 102 Bestandssituation in Kalk 
Quelle: stadtland Impuls
5.2 REGENWASSERMANAGEMENT KALK
Kluger Umgang mit Ressourcen
Ausgangssituation 
Die Folgen des Klimawandels erfordern einen 
ressourcenklugen Umgang mit anfallendem 
Regenwasser. Durch den Aufbau eines quar-
tiersweiten Regenwassermanagements soll 
der Sozialraum Kalk neue Strategien und 
Maßnahmen der Regenwasserrückhaltung 
(Retention) und -wiederverwendung im 
Stadtteil erproben. 
Zielsetzung
Ziel des Projektes ist ein kluges Regenwas-
sermanagement auf Quartiersebene, das 
den gesamten Wasserkreislauf in den Blick 
nimmt: Anfallendes Regenwasser auf unver-
siegelten Spiel-, Sport- und Freiflächen zu-
rückzuhalten, zu sammeln und in Zisternen 
zu speichern. Anschließend soll das gespei-
cherte Wasser im Quartier, nach Möglichkeit 
im Stadtteil wiederverwendet werden.
Projektbeschreibung
Das Projekt beschreibt die Etablierung eines 
Regenwassermanagements auf Quartiers-
ebene. Entlang des gesamten natürlichen 
wie technischen Wasserkreislaufes sollen 
ressourcenkluge Maßnahmen zum Einsatz 
kommen und ineinandergreifen. Hierzu ge-
hört die Herstellung neuer Retentionsflächen 
sowie die Installation oberflächennaher Was-
serspeicher. Die geografischen Tiefpunkte im 
Quartier sollten dabei aktiviert werden, um 
den natürlichen Wasserfluss zu nutzen. Um 
neue Strategien der Regenwasserverwertung 
im Quartier zu ermöglichen, sollen mögliche 
Anschlüsse und Kooperationen zu bestehen-
den Grüninitiativen, möglichen Abnehmern 
und weiteren Wassernutzungspotenzialen 
im Quartier geprüft werden. Auch die Mög-
lichkeit einer quartiersbezogenen Trinkwas-
seraufbereitung sollte untersucht werden. 
Startpunkt kann hier die Peter-Stühlen-Straße 
darstellen. 
Die Folgen des Klimawandels erfordern einen ressourcenklugen Umgang mit anfallendem 
Regenwasser. Durch den Aufbau eines quartiersweiten Regenwassermanagements soll 
der Sozialraum Kalk neue Strategien und Maßnahmen der Regenwasserrückhaltung 
(Retention) und -wiederverwendung im Stadtteil erproben.
HANDLUNGSFELD 
Energie, Klima und Ressourcenschutz
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN
Wohnen, Leben und Soziales / 
Grün und Aufenthaltsqualität 
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
Stadt Köln
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils
MÖGLICHE PERSPEKTIVE © OSTFILDERN ( ABB 103)
BESTANDS-SITUATION © STADTLAND IMPULS (ABB 102)

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 115
WEITERE PROJEKTIDEEN
Ausgangssituation 
In Köln-Kalk werden die im Stadtteil reich-
lich vorhandenen Potenziale von Dach- und 
Fassadenflächen zur Erzeugung erneuerbarer 
Energien bisher nur wenig genutzt.
Zielsetzung 
Aus diesem Grund ist geplant, diese reichlich 
vorhandenen Potenziale für PV-Anlagen im 
Stadtteil zu erfassen und zu aktivieren. Dazu 
sollen insbesondere Investor*innen, Woh-
nungsbaugesellschaften und private Eigentü-
mer*innen dazu motiviert werden, geeignete 
Dächer und Fassaden mit PV-Anlagen aus-
zustatten, um erneuerbare Energie für den 
Stadtteil bereitzustellen.
Projektbeschreibung
Das Projekt beschreibt den integrierten 
Gesamtansatz einer stadtteilweiten Photo-
voltaik-Offensive, mit mehreren, aufeinander 
aufbauenden Bausteinen. Zunächst muss 
eine Bestandsanalyse der Energie- und 
Flächenpotenziale erstellt werden. Hier-
bei bedarf es  einer aktiven Mitwirkung der 
Akteur*innen, der eine gezielte Ansprache 
durch persönlichen Kontakt vorangeht. Hier 
könnte ein Vor-Ort-Büro bzw. Info-Stand bei 
Stadtteilfesten individuelles Beratungsange-
bot ermöglichen. Ggf. wäre eine Bündelung 
von Aufträgen für den Stadtteil sinnvoll, um 
preiswertere Pakete in Verbindung mit För-
derprogrammen anbieten zu können. Nicht 
zuletzt wäre die Durchführung von Pilotmaß-
nahmen wünschenswert, um Mehrwerte für 
andere sichtbar zu machen.
5.3 PHOTOVOLTAIK-OFFENSIVE KALK
5.4
 HOF- U
ND FASSADENPROGRAMM 
Ausgangssituation 
Große Teile des Stadtteils Kalk weisen stark 
sanierungsbedürftigen Gebäudebestand auf. 
Hierzu gehören insbesondere die hochver-
dichteten, gründerzeitlichen Blockstrukturen, 
die mit ihren meist stark versiegelten und 
kaum begrünten Innenhöfen vor dem Hinter-
grund des Klimawandels an heißen Sommer-
tagen zu gefährlichen „Hitzeinseln“ werden. 
Zielsetzung 
Ziel des Projektes ist es, durch gestalterische 
Aufwertung und Begrünung gerade in den 
hochverdichteten Bereichen des Sozialraums 
die Höfe und Fassaden nachhaltig umzu-
gestalten. Maßnahmen dieser Art sollen zu 
einer signifikanten Verbesserung des Stadt-
klimas und der Stadtökologie beitragen. 
Projektbeschreibung
Das Projekt beschreibt eine strategische 
Offensive für eine stärkere Begrünung der In-
nenhöfe und Fassaden in den hochverdichte-
ten Blockstrukturen des Stadtteils. Dies um-
fasst ein vielfältiges Maßnahmenpaket, das 
mit einer gezielten Kommunikationskampag-
ne seinen Anfang nimmt: Passgenaue Infor-
mations- und Beratungsangebote für private 
Träger*innen sollen dabei helfen, Zugänge zu 
Fördermitteln zu erleichtern und technische 
Fragestellungen zu klären. Darüber hinaus ist 
in Verbindung mit weiteren Projektbaustei-
nen zu prüfen, inwiefern bei der Umsetzung 
entsprechend unterstützt werden kann. 
HANDLUNGSFELD 
Energie, Klima und Ressourcenschutz
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN 
Wohnen, Leben und Soziales
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
RheinEnergie
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils
HANDLUNGSFELD 
Energie, Klima und Ressourcenschutz
SCHNITTSTELLEN / SYNERGIEN 
Wohnen, Leben u. Soziales / Grün u. Freiraum
MÖGLICHE PROJEKTBETEILIGTE  
RheinEnergie
ZIELGRUPPE
Bürger*innen des Stadtteils

116 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.8
1.7
1.6
2.1
2.4
3.1
3.2
3.3
3.4
4.1
5.1
5.2
3.6
2.1
INTEGRIERTE VERORTUNG  
RÄUMLICHER MASSNAHMEN
Legende
 Qualifizierbare Flächen (Grünräume) 
 Grünräume im Bestand
 Qualifizierbare Flächen (Öffentliche Räume)
 Verkehrs
wege
 Leitprojekt
e 
 Raumkanten wichtiger Handlungsr
äume
Handlungfeld „Grün und Aufenthaltsqualität“
1.1 Kalker Höfe 
1.2 Pocket-Park-Netz Kalk 
1.3 Freilufthalle (Hallen Kalk)
1.4 Grünzug Kalk Süd 
1.5 Initiative Spiel und Sport in Kalk 
1.6 Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen
Handlungsfeld „Wohnen, Leben und Soziales“
2.1 Außenanlage Bürgerhaus Kalk
2.2  Quartiersversorgung Kalk-Nord
2.4 Wohnraumentwicklung Wippermannstraße
Handlungfeld „Wirtschaft, Kultur und Innovation“
3.1 Osthof (Hallen Kalk)
3.2 machwerkhaus plus 
3.3 DOMiD
3.4 Kulturhallen Kalk (Hallen Kalk) 
3.6 Nachhaltige Gewerbeflächenprofilierung
Handlungsfeld „Mobilität und Digitalisierung“
4.1 Kalker Hauptstraße
Handlungsfeld „Energie, Klima und Ressourcenschutz“
5.1 - Pilotquartier „Klimaschutz“ 
5.2 - Regenwassermanagement

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 117
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.8
1.7
1.6
2.1
2.4
3.1
3.2
3.3
3.4
4.1
5.1
5.2
3.6
2.1
Abbildung 104 Räumliche Zusammenfassung der Maßnahmen.  
Quelle: stadtland Impuls

118 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
PROJEKTÜBERSICHT
HF 
1
HF
5
HF
3
HF
2
HF 
4
SCHNITTSTELLEN
Handlungsfeld 1:  
„Neuer Freiraum für Kalk: Grün und Aufenthaltsqualität“
1.1 Kalker Höfe*
1.2 Pocket-Park-Netz Kalk*
1.3 Freilufthalle / Halle 71 - Hallen Kalk*
1.4 Grünzug Kalk-Süd**
1.5 Intitiative Spiel- und Sport**
1.6 Entsiegelung und Begrünung von Schulhöfen
1.7 Umgestaltung Fred-Sauer-Platz
1.8 Freiflächen westlich der Hallen Kalk
1.9 Straßenraumkonzept 2.0 
2.1 Außenflächen des Bürgerhaus Kalk*
2.2 Quartiersversorgung Kalk-Nord**
2.3 Zukunft Pflege Kalk**
2.4 Neue Wohnen Wippermannstraße**
2.5 Wohnraumoffensive - Sozialgerechter Wohnraum in Kalk** 
Handlungsfeld 2:  
„Gut Leben in Kalk: Wohnen, Leben und Soziales“
2.6 Versorgungskonzept und Drogenprävention
2.7 Koordinationsstelle Kalk 
2.8 Kreativraumbörse Kalk: Plattform für Soziale  
und Kreative Räume
2.9 Junges Kalk - Kooperationskonzept zur besseren 
Einbindung von Kindern und Jugendlichen
SEITE
68
70
72
74
77
76
75
76
77
82
84
85
86
87
88
88
89
89

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 119
HF 
1
HF
5
HF
3
HF
2
HF 
4
SCHNITTSTELLEN
Handlungsfeld 3:  
„Neue Impulse für Kalk - Wirtschaft, Kultur und Innovation“
3.1 Osthof - Hallen Kalk*
3.2 machwerkhaus plus*
3.3 DOMiD - Hallen Kalk 
3.4 Kulturhallen Kalk - Hallen Kalk 
3.5 Integrative Nachwuchsförderung
3.6 Nachhaltige Gewerbeflächenprofilierung Kalk-Nord
4.1 Stadtraum Kalker Hauptstraße*
4.4 Parkraumkonzept Kalk
5.1 Pilotquartier „Klimaschutz“*
5.2 Regenwassermanagement Kalk** 
5.3 Photovoltaik-Offensive Kalk
5.4 Hof und Fassadenprogramm
Handlungsfeld 5:  
„Klimakluges Kalk: Energie, Klima und Ressourcenschutz“
Handlungsfeld 2:  
„Gut Leben in Kalk: Wohnen, Leben und Soziales“
4.2 Barrierefreies Kalk - Integriertes Wegekonzept**
4.3 Entwicklung und Ertüchtigung von Mobilitäts-Hubs
SEITE
94
96
98
98
99
99
104
106
107
107
112
114
115
115
* Leitprojekte des jeweiligen Handlungsfelds 
** Weitere (strategisch/konzeptionelle) Projekte

120 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 121
MÖGLICHE  
FÖRDERZUGÄNGE
5

122 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
MÖGLICHE FÖRDERZUGÄNGE
FÖRDERZUGANG 1
Projektübersicht
1.1 Kalker Höfe*
1.5 Initiative Spiel- und Sport*
1.2 Pocket-Park-Netz Kalk 
2.1 Außenflächen Bürgerhaus Kalk*
1.3 Freilufthalle / Halle 71 
2.2 Quartiersversorgung Kalk-Nord
2.3 Zukunft Pflege Kalk 
Fördermöglichkeiten und Projektzuordnung
2.4 Neues Wohnen Wippermannstraße
4.1 Stadtraum Kalker Haupstraße
2.5 Wohnraumoffensive Kalk 
4.2 Barrierefreies Kalk - Integriertes Wegekonzept
3.1 Osthof - Hallen Kalk 
5.1 Pilotquartier „Klimaschutz“
5.2 Regenwassermanagement
1.4 Grünzug Kalk-Süd*
3.2 machwerkhaus plus
Die nachfolgende Übersicht zeigt mögliche Förderzugänge auf, welche über die 
Städtebauförderung hinaus gehen. Dabei wurden nur Förderzugänge für solche Projekte 
ermittelt, welche bereit einen gewissen Konkretisierungsgrad vorweisen. Hierbei ist 
zu vermerken, dass einige Fördertöpfe (z.B. Wohnviertel im Wandel (EFRE.NRW)) zum 
Zeitpunkt dieser Vorstudie bereits ausgeschöpft sind. Die Möglichkeit eines erneuten 
Förderaufrufs ist derzeit jedoch nicht auszuschließen.
Bundesprogramm Anpassung urbaner und  
ländlicher Räume an den Klimawandel
Bundesprogramm Anpassung urbaner und  
ländlicher Räume an den Klimawandel
Transformationscluster Soziale Innovationen  
für nachhaltige Städte
chance.natur – Bundesförderung Naturschutz
Klimaanpassung.Kommunen.NRW (EFRE.NRW)
Bundesprogramm Anpassung urbaner und  
ländlicher Räume an den Klimawandel
Transformationscluster Soziale Innovationen  
für nachhaltige Städte
Transformationscluster Soziale Innovationen  
für nachhaltige Städte
Nationale Projekte des Städtebaus
Experimenteller Wohnungs- und Städtebau 
(ExWoSt)
Modelle für Kulturinstitutionen von morgen (AT), 
Kulturstiftung des Bundes
Forschungsinfrastrukturen.NRW (EFRE.NRW)
Nachhaltige Städtische Mobilität für alle (EFRE.
NRW)
Nachhaltige Städtische Mobilität für alle (EFRE.
NRW)
Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Förder-
thema 5: Energie- und ressourcenschonende 
Quartiersentwicklung und -erneuerung
Klimaanpassung.Kommunen.NRW (EFRE.NRW)

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 123
FÖRDERZUGANG 2 FÖRDERZUGANG 4FÖRDERZUANG 3
Grüne Infrastruktur  
(EFRE.NRW)
Transformationscluster Soziale Innovationen  
für nachhaltige Städte
Wohnviertel im Wandel 
(EFRE)
Grüne Infrastruktur  
(EFRE.NRW)
Transformationscluster Soziale Innovationen  
für nachhaltige Städte
Wohnviertel im Wan-
del (EFRE.NRW)
Modelle für Kulturinstitutionen von morgen 
(AT), Kulturstiftung des Bundes
Grüne Infrastruktur  
(EFRE.NRW)
Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im 
Bereich Naturschutz und Landschaftspflege
Wohnviertel im Wandel 
(EFRE.NRW)
Klimaanpassung.Kom-
munen.NRW (EFRE.NRW)
Transformationscluster Soziale Innovationen  
für nachhaltige Städte
Modellprogramm zur Entwicklung oder Erprobung in-
novativer Versorgungsansätze nach § 8 Abs. 3a SGB XI
Zukunftsfähige Innenstädte 
und Zentren (ZIZ)
Experimenteller Wohnungs- und Städtebau 
(ExWoSt)
Kreatives Europa – Kultur 
(2021–2027)
Kreatives Europa – Kul-
tur (2021–2027)
Klimaanpassung.Kommu-
nen.NRW (EFRE.NRW)
Klimaschutzinitiative – Kommunale  
Klimaschutz-Modellprojekte
progres.nrw
progres.nrw Klimaschutzinitiative – Kommunale Klima-
schutz-Modellprojekte
Wohnviertel im Wandel 
(EFRE)
EU-LIFE – Programm für die Um-
welt und Klimapolitik (2021–2027)
Klimaanpassung.Kommunen.
NRW (EFRE.NRW)
* das Projekt ist vorrangig der  
Städtebauförderung zuzuordnen

124 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 125
6
IMPRESSUM

126 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK
 
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1  Gesamtübersicht der Stadtbezirke und V erortung des Stadtteils Kalk 11
Abbildung 2  Eindrücke aus dem Beteiligungs
verfahren. Quelle: stadtland Impuls 15
Abbildung 3  Agglomerationskonz
ept Region Rhein Köln / Bonn. Quelle: Köln/Bonn e.V. 18
Abbildung 4  Zielkarte „K
ölner Perspektiven 2030+. Quelle: Stadt Köln 20
Abbildung 5  Ziel-Karte K
öln-Kalk. Auszug aus der Zukunftsagenda (2023). Quelle: Stadt + Handel  22
Abbildung 6  Bisherige Programmgebie
te der Städtebauförderung im Sozialraum Kalk von 1990 bis 2023.   
  Quelle: Stadt Köln 23
Abbildung 7  Historische Kart
en Stadtteil Kalk 1904. Quelle: GeoBasis NRW 24
Abbildung 8  Historische Kart
en Stadtteil Kalk 1924. Quelle: GeoBasis NRW 24
Abbildung 9  Historische Kart
en Stadtteil Kalk 1946. Quelle: GeoBasis NRW 25
Abbildung 10  Historische Kart
en Stadtteil Kalk 1993. Quelle: GeoBasis NRW 26
Abbildung 11  Historische Kart
en Stadtteil Kalk 2018. Quelle: GeoBasis NRW 27
Abbildung 12  Bevölkerungsdicht
e Einwohner*innen / km². Quelle: Stadt Köln 28
Abbildung 13  Luftbild Stadtteil Kalk Quelle: GeoBasis NR
W 29
Abbildung 14  Grünflächenversorgung im Stadtbe
zirk Köln. Quelle: GeoBasis NRW 30
Abbildung 15  Übergeordnet
e Grünstrukturen. Quelle: Kartengrundlage GeoBasis NRW 31
Abbildung 16  Proz
entuale Flächenverteilung im Stadtteil Quelle: Stadt Köln 32
Abbildung 17  Flächenvert
eilung versiegelte Fläche zu Grünfläche. Quelle: GeoBasis NRW 32
Abbildung 18  Analyse der Grünstrukturen auf Stadtteilebene Quelle: GeoBasis NR
W 33
Abbildung 19  Haushaltsvert
eilung auf Stadtbezirksebene Quelle: Stadt Köln 34
Abbildung 20  Analyse der Bebauungsstruktur. Quelle: GeoBasis NRW 35
Abbildung 21  Soziale Infrastruktur im Stadtteil. Quelle: GeoBasis NR
W 36
Abbildung 22  Verteilung der Schüler*innen nach Schulf
orm. Quelle: Stadt Köln 38
Abbildung 23  Verortung v
on Bildungsinfrastruktur und prozentuale Verteilung der  
  schulpflichtigen Kinder sowie Jugendquotient in Köln Quelle: GeoBasisNRW
 / Stadt Köln 39
Abbildung 24  Nutzungsvert
eilung der Erdgeschosszonen und Einzelhandelsbedarfe Quelle: Stadt Köln 40
Abbildung 25  Gewerbestandort
e in Kalk. Quelle: GeoBasis NRW 41
Abbildung 26  Sozialversicherungspflichtigte Beschäftigt
e und Arbeitslosenquote auf Quartiersebene 
  Quelle: Stadt Köln 42
Abbildung 27  Ankernutzungen im Stadtteil. Quelle: GeoBasis NRW 43
Abbildung 28 Verkehrsw
ege mit Innenstadtbezug. Ziel- und Quellverkehr in Mio. Wege / Jahr.  
  Auszug aus dem Kurzbericht für Mobilitätsv
erhalten 2022. Quelle: Stadt Köln 44
Abbildung 29  Übergeordnet
e Ankernutzungen. Quelle. GeoBasis NRW 45
Abbildung 30  Auszug aus dem Kurzbericht für Mobilitätsv
erhalten 2022. Quelle: Stadt Köln 46
Abbildung 31  ÖPNV-Netz Stadtteil K
alk. Quelle: GeoBasis NRW 47
Abbildung 32  Auszug aus dem Kurzbericht für Mobilitätsv
erhalten 2022. Quelle: Stadt Köln 48
Abbildung 33  Bestandserhebung MIV. Quelle: GeoBasis NRW 49
Abbildung 34  Darstellung von belaste
ten Flächen bei Starkregenereignissen (links) und  
  Hochwassergef
ahrenflächen (rechts). Quelle: Stadt Köln 50
Abbildung 35  Hitzebelastung und Altlastenv
erdachtsflächen (oben) sowie Lärmbelastung im Stadtteil  
  (unten). Quelle: GeoBasis NRW 51
Abbildung 36  Potenziale (links) und R
ealisierungschancen (rechts) zur energetischen Gebäudesanierung  
  auf Baublockebene. Quelle: Energieatlas NRW
. LANUV 52
Abbildung 37  Dachflächenpotenziale in Kalk Quelle: GeoBasis NRW 53
Abbildung 38  Räumliche Zusammenfassung (SW
OT). Quelle: stadtland Impuls 55
Abbildung 39  Stadtraumgestaltung in Barcelona. Quelle: bar
celona.de 61
Abbildung 40  Neue Mobilitätsformen Kopenhagen. Quelle: DeutschlandFunk
-Kultur  61
Abbildung 41  Isometrie zur Ver
ortung der Handlungsräume. Quelle: stadtland Impuls 62
Abbildung 42  Kartierung der Maßnahmen im HF „Grün und F
reiraum. Quelle: stadtland Impuls 64
Abbildung 43  Isometrie mit der Ver
ortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen.  
  Quelle: stadtland Impuls / 66
Abbildung 46  Bestandssituation Kalker Höfe. Quelle: stadtland Impuls 69
Abbildung 44  Park Duisdorf. Quelle: Stadt Bonn 69
Abbildung 48  Isometrische Darstellung des Pr
ojektbausteins „Kalker Höfe“ . Quelle: stadtland Impuls 69
Abbildung 45  Taxispark München Quelle: Stadt München 69
Abbildung 47  Bestandssituation Kalker Höfe. Quelle: stadtland Impuls 69
Abbildung 49  Isometrische Darstellung des Pr
ojektbausteins „Pocket-Park-Netz Kalk“ .  
  Quelle: stadtland Impuls 70
Abbildung 50  Pocket-P
ark Barcelona. Quelle: Landzine.com 71

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 127
Abbildung 51  Bestandssituation Fred-Sauer
-Platz als Teil des Pocketparknetzes. Quelle: stadtland Impuls 71
Abbildung 52  Bestandsituation Freiluft Halle /Halle 71. Quelle: stadtland Impuls 73
Abbildung 54  U-Halle Mannheim. Quelle: BUGA23 / Mannheim 73
Abbildung 56  Isometrische Darstellung des Pr
ojektbausteins „Freilufthalle“ . Quelle: stadtland Impuls 73
Abbildung 53  Bestandsituation Freiluft Halle /Halle 71. Quelle: stadtland Impuls 73
Abbildung 55  Gare-Martim Brüssel. Quelle: landzine.c
om 73
Abbildung 57  Isometrische Darstellung des Pr
ojektbausteins „Freilufthalle“ . Quelle: stadtland Impuls 74
Abbildung 58  Grünzug Antwerpen. Quelle: landzine.com 74
Abbildung 59  Bestandssituation am Ottmar-Pohl-Platz. Quelle: stadtland Impuls 75
Abbildung 60  Platzgestaltung Stadt Witten. Quelle: Bauk
ulturNRW 75
Abbildung 61  Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „
Wohnen, Leben und Soziales“ .  
  Quelle: stadtland Impuls 78
Abbildung 62  Isometrie mit der Ver
ortung von handlungsfeldbezogenen Maßnahmen.  
  Quelle: stadtland Impuls 80
Abbildung 63  Bestandsituation Bürgerhaus Kalk. Quelle: stadtland Impuls 83
Abbildung 65  Quartiersplatz Prinz Eugen Quar
tier. Quelle: Stadt München 83
Abbildung 67  Isometrische Darstellung des Pr
ojektbausteins „Außenflächen des Bürgerhaus“  
  Quelle: stadtland Impuls 83
Abbildung 64  Bestandsituation Bürgerhaus Kalk. Quelle: stadtland Impuls 83
Abbildung 66  Doppel-Codierung von Flächen.  Quelle: IBA 
Wien 83
Abbildung 68  Bestandsituation Kalk-Nord. Quelle: stadtland Impuls 84
Abbildung 69  Quartiersladen Vauban-F
reiburg. Quelle: Quartiersladen.de 84
Abbildung 70  Bestandsituation der Pflege-Versorgung Caritas K
öln. Quelle. Caritas Köln 85
Abbildung 71 Neue Mobilitätsformen Pflege. Quelle: wohnen-im-Alt
er 85
Abbildung 72  Bestandssiuation Wippermann-Str.. Quelle: stadtland Impuls 86
Abbildung 73  Hunziker Areal-Z
ürich. Quelle: Mehr-als-Wohnen.de 86
Abbildung 74  Bestandssiuation Wippermann-Str.. Quelle: stadtland Impuls 87
Abbildung 75  Sonnenwend-Vier
tel Wien. Quelle: IBA Wien 87
Abbildung 76  Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „
Wirtschaft, Kultur und Innovation“ .  
  Quelle: stadtland Impuls 90
Abbildung 77  Isometrie mit der Ver
ortung von Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls 92
Abbildung 78  Bestands-Situation Osthof Hallen Kalk. Quelle: stadtland Impuls 95
Abbildung 82  Isometrische Darstellung des Pr
ojektbausteins „Osthof Kalk“ . Quelle: stadtland Impuls 95
Abbildung 80  Uferhalle e.V. Berlin. Uf
erhallen-ev.de 95
Abbildung 79  Bestands-Situation Osthof Hallen Kalk. Quelle: stadtland Impuls 95
Abbildung 81  Alte Spinnerei Leip
zig. Quelle: Spinnerei.de 95
Abbildung 83  Bestandsituation machwerkhaus. Quelle: stadtland Impuls 97
Abbildung 85   Konzeptskizze mach
werkhaus Köln. Quelle: machwerkhaus Köln gmbH 97
Abbildung 84  Bestandsituation machwerkhaus. Quelle: stadtland Impuls 97
Abbildung 86  Kartierung der Maßnahmen im HF „Mobilität und Digitalisierung“ . Quelle: stadtland Impuls 100
Abbildung 87  Isometrie mit der Ver
ortung von Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls 102
Abbildung 88  Bestandssituation Kalker Haupstraße Quelle: stadtland Impuls 105
Abbildung 90  Beispielhafte Umsetzungen des Masterplan Gehen 
Wien. Quelle: Stadt Wien 105
Abbildung 92  Isometrische Darstellung des Pr
ojekts“Kalker Hauptstraße“ Quelle: stadtland Impuls 105
Abbildung 89  Bestandssituation Kalker Haupstraße Quelle: stadtland Impuls 105
Abbildung 91  Straßenraum in Kopenhagen. Quelle: Z
ukunft-Mobilität.net 105
Abbildung 93 Bestandssituation Kalker Hauptstraße. Quelle: stadtland Impuls 106
Abbildung 94  Projektraum Mast
erplan Gehen Wien. Quelle: Stadt Wien 106
Abbildung 95  Kartierung der räumlichen Maßnahmen im HF „Ener
gie, Klima und Ressourcenschutz“ 108
Abbildung 96  Isometrische Darstellung des Pr
ojekts “Kalker Hauptstraße“ Quelle: stadtland Impuls 110
Abbildung 97 Bestandssituation Kalk-Nord Quelle: stadtland Impuls 113
Abbildung 101  Isometrische Darstellung des Pr
ojekts “Pilotquartier Klimaschutz“ Quelle: stadtland Impuls 113
Abbildung 99  Klimaquartier „Prinz-Eugen-Quar
tier“ in München. Quelle: Stadt München 113
Abbildung 98 Bestandssituation Kalk-Nord. Quelle: stadtland Impuls 113
Abbildung 100  Ökologische Quartier Malmö (Schw
eden). Quelle:  Aline Lessnerin dbz 113
Abbildung 102  Bestandssituation in Kalk. Quelle: stadtland Impuls 114
Abbildung 103  Regenwassermanagement in Ostfildern. Quelle: deutsche-
wohnwerte.de 114
Abbildung 104  Räumliche Zusammenfassung der Maßnahmen. Quelle: stadtland Impuls 117

128 | VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK

VORSTUDIE SOZIALRAUM KALK | 129
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sind. Sie finden die vollständigen Lizenzbestimmungen unter http://creativecommons.org/licenses/by_nc_
nd/3.0/

Köln, Juli 2024

Beratungsverlauf (2)

07.11.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.11.2024 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1683/2024/1
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.10.2024
Erstellt
25.09.2024 15:27