Mandari Insight

V/0239/2010

Ergebnisse der Bürgerumfrage zum Thema "Verkehrssicherheit"

Vorlagen 29.03.2010

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Vorlage_239_2010_Anlage1

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Berichtsvorlage

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Ansehen

Vorlage_239_2010_Anlage1

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Kontrollen Wohngebiete 2,3 2,0 2,2 2,1 2,2 
Allg. Verkehrskontrollen 2,4 2,1 2,3 2,1 2,3 
Aufklärungskampagnen 2,6 2,3 2,6 2,5 2,6 
Kontrollen Verkehrssstraßen 2,8 2,3 2,5 2,4 2,6 
Tempo 50 3,1 2,4 2,6 2,5 2,7



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Berichtsvorlage

4476 Zeichen

V/0239/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Ergebnisse der Bürgerumfrage zum Thema "Verkehrssicherheit" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
22.04.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht
01.06.2010 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Ende 2008 wurden in einer repräsentativen Bürgerumfrage über 5.000 Bürgerinnen und Bürger 
zu aktuellen Themen befragt. Im Mittelpunkt der Umfrage stand neben dem „Klimaschutz“ insbe-
sondere das Thema „Verkehrssicherheit“. Ziel der Umfrage war es, die Wahrnehmung der Ver-
kehrssicherheitslage in Münster durch die Bürgerinnen und Bürger zu erheben, um diese Er-
kenntnisse in die Umsetzung des Masterplans „Verkehrsunfallprävention“ und des „Verkehrssi-
cherheitsprogramms 2009 - 2013“ einbeziehen können (V/0997/2008).  
 
In Ergänzung zu den objektiven Fakten zur Gefahrenlage im Straßenverkehr konzentrierten sich 
die Fragen zur Verkehrssicherheit auf drei Aspekte: 
• Subjektives Sicherheitsempfinden im Straßenverkehr 
• Einschätzungen zu besonderen Gefährdungen im Straßenverkehr 
• Beurteilung von Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit 
 
Die Ergebnisse der Bürgerumfrage wurden am 19.11.2009 der Öffentlichkeit vorgestellt. Parallel 
erhielten die Damen und Herren des Rates sowie die Mitglieder und sachkundigen Bürgerinnen 
und Bürger ausgewählter Gremien ein Exemplar des Auswertungsberichtes. Der Bericht wurde 
zudem im Internetangebot des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung unter 
„Bürgerumfrage 2008“ (Beiträge zur Statistik 110) zum Download bereitgestellt und kann unter 
„www.muenster.de/stadt/stadtplanung“ abgerufen werden. 
 
Wie mit der Vorlage „Fortschreibung Masterplan Verkehrsunfallprävention 2008 und Aufstellung 
eines Verkehrssicherheitsprogrammes Münster 2009 – 2013“ (V/0997/2008) intendiert, werden 
die Umfrageergebnisse zur weiteren Qualifizierung dieser Instrumente genutzt. Hierzu wurden 
die Ergebnisse am 04.02.2010 in der Lenkungsgruppe und 25.02.2010 in der Vollversammlung 
der „Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention“ vorgestellt und diskutiert. Die Präsentati-
onsfolien sind dieser Vorlage als Anlage beigefügt. 
Vorlagen-Nr.: 
V/0239/2010 
Auskunft erteilt: 
Herr Hauff 
Ruf: 
492 6135 
E-Mail: 
HauffTho@stadt-muenster.de 
Datum: 
29.03.2010 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0239/2010 
 
 
Im Ergebnis bleibt festzuhalten: 
• Die Bürgerinnen und Bürger besitzen ein rela tiv hohes Sicherheitsempfinden im Straßenver-
kehr, das im deutlichen Gegensatz zur objektiven Gefahrenlage steht (vgl. Folie 4, 5). Hier-
aus resultiert, dass breit angelegte Aufklärung, Informationen über Gefahrensituationen und 
zielgruppenorientierte Sicherheitskampagnen notwendig sind. 
• Bei den Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit finden die „Überwachung der 
Radfahrer“ (37 % sehr wichtig/ 33 % wichtig), „Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen in 
Wohngebieten“ (29 % sehr wichtig/ 37 % wichtig) und „Allgemeine Verkehrskontrollen“ (20 % 
sehr wichtig/ 41 % wichtig) die höchste Zustimmung (vgl. Folie 8, 9). 
Auch die weiteren abgefragten Maßnahmen werden von den Bürgerinnen und Bürgern in ei-
nem erheblichen Umfang als relevant eingesc hätzt: „Aufklärungskampagnen“ (16 % sehr 
wichtig/ 34 % wichtig), „Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen auf Verkehrsstraßen“ (17 % 
sehr wichtig/ 33 % wichtig), „Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit auf Tempo 50 auf 
allen unfallhäufigen Straßen“ (20 % sehr wichtig/ 27 % wichtig) (vgl. Folie 8, 9). 
• Mehr als die Hälfte der Befragten (58 %) sprach sich für eine Veränderung der Ampelschal-
tungen an unfallhäufigen Stellen zu Gunsten der Verkehrssicherheit aus, auch wenn dadurch 
alle Verkehrsteilnehmer länger warten müssen. 32 % lehnten eine Veränderung der Ampel-
schaltungen ab (vgl. Folie 10).  
 
Die Verwaltung wertet die Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger als grundsätzliche Unter-
stützung für die laufende Umsetzung des Verkehrssicherheitsprogramms und als wichtige Grund-
lage für die weitere Arbeit. Es ist geplant, die Thematik „Verkehrssicherheit“ in 3-5 Jahren wieder 
in einer Bürgerumfrage aufzugreifen.  
 
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
 
Anlagen: 
Foliensatz „Vorstellung der Ergebnisse der Bürgerumfrage 2008 zum Thema Verkehrssicherheit“ 
(Vollversammlung Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention 25.02.2010)

Beratungsverlauf (2)

22.04.2010 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 7.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.06.2010 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung
TOP 2 Bericht
Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0239/2010
Typ
Vorlagen
Datum
29.03.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37