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1088/2017

Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten 2017

Beschlussvorlage Ausschuss 26.04.2017

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Anlage 2 - Renovierungsprogramm Gesamtliste

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 - Beschreibung Maßnahmen

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Ansehen

Anlage 2 - Renovierungsprogramm Gesamtliste

2081 Zeichen

Anlage 2, Renovierungsprogramm 2017 - 2019 in Listenform
Maß.-Nr. Beschreibung 2016 2017 2018 2019
Ansatz Renovierungsprogramm 1.600.000 1.588.000 1.576.134 1.576.217
Maßnahmen Renovierungsprogramm 2017-2019
  - Oberste Priorität - 
A.1 PK Bauabteilung vor 2017 p.a. 280.000 280.000 280.000 280.000
A.2 PK Bauabteilung zusätzl. ab 2017 p.a. 163.000 244.000 244.000
B.1 Brandschutzklappen ML 150.000
B.2 Schottung Wandhydranten ML 24.000
B.3 Inventarisierung MAKK 40.000
B.4 Beleuchtung MOK 931.000 -144.000
Zwischensumme I 280.000 1.588.000 380.000 524.000
Maßnahmen Renovierungsprogramm 2017-2019
  - Finanzierung aus übertragenen Mitteln - 
C.1 Museum Ludwig
C.1.1 ML Umgest. Foyer- und Kassenbereich 160.000
C.2 Rautenstrauch-Joest-Museum
C.2.1 Einhausung RJM* 70.000
C.3 Museum für Ostasiatische Kunst
C.3.1 Teichanlage MOK* 35.000
C.4 Museum für Angewandte Kunst
C.4.1 Sanierung der Außenverglasung 487.134 746.217
C.4.2 Weitere Maßnahmen im Rahmen der Fenstersanierung
C.4.2.1 Objekthandling Fenstersan. Schausammlung MAKK* 250.000 150.000 23.000
C.4.2.2 Malerarbeiten MAKK 100.000 100.000
C.4.2.3 Blendschutz Ausstellungsräume MAKK* 198.000 169.000 133.000
C.4.2.4 Neugestalt. der Sammlungspräsent. MAKK* 140.000 130.000
C4.3 Weitere Maßnahmen im MAKK
C.4.3.1 Herrichtung Grafik MAKK* 170.000
C.4.3.2 Umlagerung Restaurierungswerkst. MAKK* 20.000
C.4.3.3 Einrichtung Keramikdepot MAKK* 9.000
C.4.3.4 Renovierung Verwaltungsarbeitsplätze MAKK* 20.000
C.4.3.5 Besuchertoiletten MAKK* 15.000
C.4.3.6 Glasdach Möbelrestaurierung MAKK 50.000
C.4.3.7 MAKK Overstolzensaal Mehrkosten* 273.000
C.4.3.8 MAKK Vordach* 120.000
Zwischensumme II 0 1.320.000 1.196.134 1.052.217
GESAMTSUMME MAßNAHMEN 280.000 2.908.000 1.576.134 1.576.217
Restmittel Renovierungsprogramm* 1.320.000 -1.320.000 0 0
Aufteilung auf die Haushaltsjahre 280.000 2.908.000 1.576.134 1.576.217
in 2016 280.000
in 2017* 0 2.908.000
Gesamtsumme zu verteilende Mittel 2017 2.908.000
Renovierungsprogramm 2017-2019
* Die in 2016 verbleibenden Mittel in Höhe von 1,32 Mio. € wurden zur Übertragung nach 2017 beantragt.

Beschlussvorlage Ausschuss

4656 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 1088/2017 
Freigabedatum  26.04.2017 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten 2017 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Durchführung der von der Verwaltung vorge-
schlagenen Maßnahmen aus dem Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten für das 
Jahr 2017 über insgesamt 2,9 Mio. € in der Aufteilung der als Anlage 1 beigefügten Auflistung. 
 
2. Der Finanzausschuss beschließt die Mittelfreigabe für diese Maßnahmen. 
 
 
 
Beschlussalternative: 
 
1. Der Ausschuss für Kunst und Kultur lehnt die Durchführung der im Beschlussvorschlag benann-
ten Maßnahmen ab. 
 
2. Der Finanzausschuss lehnt die Mittelfreigabe für die im Beschlussvorschlag benannten Maß-
nahmen ab. 
 
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2017 
Finanzausschuss 15.05.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  s- Anl. 2 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja s. Anl. 1    % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Die verwaltungsinternen Abstimmungen zur Vorlage konnten leider nicht vorzeitiger abgeschlossen 
werden. Einige der vorgeschlagenen Maßnahmen aber inzwischen dringlich anzugehen, so dass die 
Vorlage schnellstmöglich behandelt werden soll.  
Begründung: 
Das Renovierungsprogramm Museen und Kulturbauten wurde im Jahre 2011 aufgelegt. Die Verwal-
tung listet seither die Maßnahmen und deren Kosten für dringend notwendige Renovierungen an Mu-
seumsbauten und Kulturbauten auf und legt die für das jeweilige Jahr anstehenden Maßnahmen zur 
Beschlussfassung durch den Ausschuss für Kunst und Kultur und der Mittelfreigabe durch den Fi-
nanzausschuss vor.  
 
Mit der ersten Veranschlagung im Haushaltsplan 2011 wurden für das Renovierungsprogramm 2,6 
Mio. € bereitgestellt. Der Ansatz wurde seit dem Haushalt 2012 auf 1,6 Mio. € reduziert, weil wegen 
der angespannten Haushaltslage eine höhere Mittelbereitstellung nicht möglich war. Auch im aktuel-
len Haushaltsplan 2016/17 sind die Mittel veranschlagt; in 2016 stehen 1,6 Mio. € bereit, in 2017 sind 
es aufgrund der Kürzung 1,58 Mio. €. 
 
Die Mittel für das Renovierungsprogramm sind zentral im Teilplan 0401 – Museumsreferat veran-
schlagt. Die mit der Verteilung auf die maßgeblichen Teilpläne einhergehenden überplanmäßigen 
Aufwendungen werden gemäß § 8 Nr. 11 der Haushaltssatzung der Stadt Köln durch die Kämmerin 
genehmigt.  
 
Zuletzt wurden dem Ausschuss Kunst und Kultur/Finanzausschuss Maßnahmen im Jahr 2013 mit 
einem Kostenvolumen der für dieses Jahr bereitgestellten Haushaltsmitteln in Höhe von 1,0 Mio. € 
zur Beschlussfassung vorgelegt (Vorlagen-Nr.: 1639/2013, Sitzungen 12.07. bzw. 15.07.2013). Für 
die folgenden Jahre 2014 bis 2016 erfolgte sodann auf Basis des Ratsbeschlusses vom 17.12.2013

3 
zur Sanierung der Fensteranlage im Museum für Angewandte Kunst (MAKK) die Festschreibung der 
Mittelverwendung aus dem Renovierungsprogramm für diese Großmaßnahme in folgender Höhe: 
 
2014  1,0   Mio. € 
2015  1,32 Mio. € und  
2016  0,73 Mio. €. 
 
Die Fenstersanierung im MAKK konnte jedoch in diesen Jahren nicht durchgeführt werden. Auf die 
Darlegung in der als Anlage 1 beigefügten Maßnahmenbeschreibung wird verwiesen.  
 
Die aus dem Ansatz des Renovierungsprogrammes in 2016 noch zur Verfügung stehenden Restmit-
tel von rd. 1,32 Mio. € sind zur Übertragung in das Haushaltsjahr 2017 vorgesehen, so dass insge-
samt für die diesjährigen Maßnahmen 2,9 Mio. € zur Verfügung stehen. 
 
Die Anlagen 1 und 2 weisen daher im ersten Schritt die Maßnahmen aus, die aus dem Renovie-
rungsprogramm 2017 finanziert werden können und höchste Priorität haben, im zweiten Teil die 
Maßnahmen, deren Finanzierung aus den noch zu übertragenden Restmitteln aus 2016 sichergestellt 
werden kann. 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 Beschreibung der Maßnahmen aus dem Renovierungsprogramm 2017 
 
Anlage 2 Zusammenfassung derselben in Listenform

Anlage 1 - Beschreibung Maßnahmen

29830 Zeichen

Anlage 1, Seite1 
 
 
 
 
Renovierungsprogramm 2017 – Maßnahmenbeschreibung und deren Mittelbedarf: 
 
 
 
Die einzelnen Kostenpositionen wurden, soweit noch keine Kostenberechnungen nach DIN 276 vor-
liegen, nach Beratung mit den in der Bauabteilung der Museen tätigen Architekten ermittelt. In diesen 
Fällen handelt es sich um Kostenschätzungen bzw. grobe Kostenannahmen. 
 
Die Renovierungsmittel sind konsumtiv veranschlagt. Da zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Zuord-
nung der Maßnahmen nach konsumtiver oder investiver Finanzwirksamkeit noch nicht abschließend 
geprüft wurde, kann teilweise eine nachträgliche Umschichtung bzw. Umverteilung erforderlich wer-
den. Zu den Renovierungsmaßnahmen bzw. Vorschlägen zur Mittelverwendung im Einzelnen (alle 
Kosten in T€, tabellarische Auflistung s. Anlage 2). 
 
Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Beschluss zum Renovierungsprogramm nicht die Bedarfs-
prüfung wie auch die Prüfung und Freigabe der Kostenschätzung durch das Rechnungsprüfungsamt 
und erforderliche Baubeschlüsse durch die zuständigen politischen Gremien ersetzt. Die noch aus-
stehenden Prüf- und Beschlussverfahren werden separat durchgeführt. 
 
 
 
A. Sonderbedarfe des Kulturdezernates (Personalbedarf Bauabteilung) 
hier: Mittelverwendung aus Renovierungsprogramm 2017 
 
Seit 2013 wird eine Personalaufstockung in der Abteilung Kulturbauten des Kulturdezernates aus 
den Mitteln des Renovierungsprogrammes finanziert, da dem sich verschlechternden baulichen 
Zustand der Kölner Museen mit den zu geringen Personalressourcen der Bauabteilung der Mu-
seen nicht abzuhelfen war. Hierbei handelt es sich um 4,5 Stellen Diplom-Ingenieure mit jährli-
chen Personalkosten von 280 T€. Hierüber wurde auch die Stelle Energiebeauftragte/r besetzt, 
über die bereits erhebliche Einsparpotenziale realisiert werden konnten. So konnten bereits 
150.000 € p.a. an Energiekosten und 140.000 € Investitionskosten eingespart werden. 
 
Allerdings zeigt sich, dass auch diese zusätzliche Personalkapazität bei weitem nicht ausreicht. 
Bei den regelmäßigen Prüfungen und Wartungen der technischen Anlagen in den Museen ist 
festzustellen, dass immer häufiger Mängel an den Anlagen festgestellt werden und die daraus 
resultierenden Folgearbeiten zur Wiederherstellung der technischen Funktionsfähigkeit der Anla-
gen in den Museen somit qualitativ und quantitativ deutlich zugenommen haben. Dies ist zuletzt 
dem Umstand geschuldet, dass sich große Teile der Anlagen dem Ende ihres Lebenszyklus nä-
hern. Auch eine gestiegene Anzahl zu beachtender Vorschriften im Umgang mit den Anlagen und 
Auflagen, wie z.B. welche, die dem Umweltschutz dienen, haben zusätzlich zu einer deutlichen 
Erschwernis dieser Arbeiten geführt.  
 
Das erhöhte Arbeitsaufkommen war und ist mit der vorhandenen Personalkapazität nicht zu be-
wältigen. 
 
Derzeit wird der tatsächliche Personalbedarf entsprechend des tatsächlich gegebenen Arbeitsvo-
lumen der Bauabteilung verwaltungsintern ermittelt. Vorab wurde übereingekommen, den Vor-
schlag zu unterbreiten, 3,5 weitere Stellen aus dem Renovierungsprogramm zu finanzieren.  
Bei den Stellen handelt es sich um 
 
- 1,0 Stelle Ingenieur/in  E 11 mit jährlichen Personalkosten von 74,0 T€ 
- 2,5 Stellen Ingenieur/in E 10 mit jährlichen Personalkosten von   170,0 T€

Anlage 1, Seite 2 
 
 
Die jährlichen Personalkosten für diese 3,5 Stellen betragen zum Stand 2017 rd. 244 T€. Da die 
Stellen realistisch erst ab Mai 2017 Zug um Zug besetzt werden können, betragen die anteiligen 
Personalkosten für das laufende Jahr höchstens 163 T€. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
A.1 Personalzusetzung Bauabteilung seit 2013 (4,5 Stellen) 280 280 280 
A.2 Weitere Personalzusetzung ab 2017 (3,5 Stellen) 163 244 244 
Gesamt 343 524 524 
 
Darüber hinaus sind die Maßnahmen 
- C.4.2.2 Malerarbeiten Hauptgeschoss und Designabteilung 
- C.4.2.3 Blendschutz und Verschattung 
- C.4.3.5 Besuchertoiletten 
- C.4.3.6 Glasdachsanierung Möbelrestaurierung 
kurzfristig geplant worden. Diese Maßnahmen konnten bisher noch nicht „personalisiert“ werden, 
d.h. derzeit steht kein Personal für diese Maßnahmen zur Verfügung. Die Verwaltung versucht im 
Rahmen einer optimierten Maßnahmenabwicklung diese Projekte dennoch durchzuführen. Sollte 
sich abzeichnen, dass zusätzliches Personal erforderlich ist, wird die Verwaltung eine angemes-
sene Personalzusetzung beantragen. 
 
 
 
 
B. Dringliche Renovierungsmaßnahmen 
hier: Mittelverwendungen aus dem Renovierungsprogramm 2017 
 
Aufgrund höchster Dringlichkeit müssen die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen vorgezo-
gen und in diesem Jahr durchgeführt werden: 
 
 
 
B.1 Museum Ludwig: Erneuerung von Brandschutzklappen 
 
Die Brandschutzklappen müssen zur Sicherung ihrer Funktionstüchtigkeit erneuert 
werden.  
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Brandschutzklappen 150 0 0 
 
 
 
B.2  Schottung Wandhydranten 
 
Abschottung der Wandhydranten zur Verhinderung einer bakteriellen Verunreinigung 
der Wasserzuleitung. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Wandhydranten 24 0 0

Anlage 1, Seite 3 
 
 
B.3   Museum für Angewandte Kunst: Inventarisierung/Objektverwaltung 
 
Das MAKK hat im Sommer 2016 die Museumsdatenbank MuseumPlus eingeführt. 
Hiermit soll im Hinblick auf die Fenstersanierung und die bevorstehende Neukonzepti-
on der Schausammlung Kunsthandwerk eine digitale Objekterfassung durchgeführt 
werden. Im Rahmen der Objektumlagerung während der Fenstersanierung werden zu-
dem rund 10.000 Objekte bewegt. Hierzu ist eine entsprechende Objektverwal-
tung/Inventarisierung und Standorterfassung erforderlich.  
Die Inventarisierung mit MuseumPlus im Rahmen der Fenstersanierung erbringt erheb-
liche und weitreichende Synergien:  
 
- Aktualisierung der zum Teil überalterten oder nur unzureichend vorhandenen Objek-
tinformationen 
- Einführung einer Standortverwaltung nach musealen Standards 
- Erhebliche Vorarbeit für die bevorstehende Neugestaltung der Schausammlung des 
Bereichs Angewandte Kunst. Denn hiermit ist erstmals die digitale Objektrecherche 
möglich, die die Erarbeitung eines inhaltlichen Konzeptes maßgeblich erleichtern 
wird. 
Die Inventarisierung kann nicht ausschließlich vom Museumspersonal geleistet wer-
den, das vorrangig mit den operativen Maßnahmen zur Umlagerung und Objektsiche-
rung befasst ist. 
Zur Unterstützung des Museumsteams ist deshalb die Schaffung einer temporären 
Stelle für eine wissenschaftliche Kraft auf der Basis von E 13 für sechs Monate (Perso-
nalkosten rd. 41 T€) erforderlich. Die Qualifikation mit einem abgeschlossenen Kunst-
geschichtsstudium ergibt sich aus der Aufgabenstellung, denn die vielzähligen Objekte 
aus allen Gattungen, Epochen und Materialgruppen müssen ohne Rechercheaufwand 
inventarisiert werden, wofür ein hohes Maß an kunsthistorischer Sachkenntnis erfor-
derlich ist. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Inventarisierung/Objektverwaltung 40   
 
 
B.4  Museum für Ostasiatische Kunst: Erneuerung der Beleuchtungsanlage  
 
Die Beleuchtungsanlage des MOK ist defekt und kann nur noch behelfsmäßig mit deut-
lich verminderter Leistung betrieben werden. Ersatzteile sind nicht mehr zu erhalten. 
Da ein Totalausfall droht, wird die Erneuerung dieser Anlage mit höchster Priorität be-
trieben. Die Anlage soll noch in 2017 erneuert werden. Die abschließende Kosten-
schätzung liegt mit insgesamt 947.000 € netto vor. Für die Maßnahme gewährt das 
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eine Projekt-
förderung in Höhe von insgesamt rd. 160.000 €. Der Zuwendungsbescheid liegt vor, 
die Fördermittel werden in 2017 in Höhe von 15.976 € und 2018 in Höhe von 143.786 € 
ausgezahlt. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 Gesamt 
Beleuchtungsanlage MOK 947 0  
Fördermittel -16 -144  
Anteil Stadt Köln 931 -144 787 
 
Der Mittelbedarf zur Finanzierung aus dem Renovierungsprogramm 2017 beträgt 
931.000 €. Der erst im Folgejahr mögliche Mittelabruf erfolgt direkt Anfang des kom-
menden Jahres. Diese Fördermittel können dann für andere Renovierungsmaßnahmen 
eingesetzt werden.

Anlage 1, Seite 4 
 
 
C. Weitere dringliche Renovierungsmaßnahmen 
 
 
C.1  Museum Ludwig 
 
C.1.1 Umgestaltung Foyer und Kassenbereich 
Um die Klimaprobleme im Treppenhausbereich des Museums zu beheben, die durch 
den starken Windzug über die großen Schiebetüren des Museumseingangs verursacht 
werden, werden Luftschleusen eingebaut. In diesem Zusammenhang soll die Kassen- 
und Infotheke in die Eingangshalle verlagert werden. Das Foyer kann dann als Ausstel-
lungs- und Veranstaltungsbereich genutzt werden.  
 
Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 1,8 Mio. €, wobei vorab Kosten für die 
Planung der Leistungsphase 1-3 anfallen, um die genaue Kostenhöhe zu ermitteln. Die 
erforderlichen Planungsmittel werden auf rd. 160 T€ geschätzt. Mangels anderweitiger 
Haushaltsmittel wird eine Finanzierung aus dem Renovierungsprogramm für das Jahr 
2018 erforderlich.  
 
Mittel in Höhe von 140.000 € wurden bereits zum Haushalt 2015 veranschlagt und, da 
die Maßnahme noch nicht ausgeführt werden konnte, eine Rückstellung gebildet. Hier 
ist im Nachgang die Anrechnung auf die Gesamtmaßnahme zu prüfen, so dass sich 
die Kosten entsprechend reduzieren ließen. Die Umsetzung der Maßnahme ist jedoch 
nur mit zusätzlichem Personal in der Bauabteilung möglich, so dass die Kosten ent-
sprechend nach oben angepasst werden müssen. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Umgest. Foyer/Kassen  160 0 
 
 
 
C.2 Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
C.2.1 Einhausung Treppenabgänge Nordseite 
Die beiden westseitigen äußeren Treppenabgänge (Fluchttreppen des Parkhauses) 
werden von lagernden Personen regelmäßig verschmutzt. Die Verschmutzungen sind 
erheblich wie auch gesundheitsschädlich. Aus diesem Grunde wurden die Treppenab-
gänge bereits provisorisch durch Holzverschläge eingehaust. Diese provisorische Lö-
sung soll nun durch optisch ansprechendere Edelstahlgitterkonstruktionen ersetzt wer-
den. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Einh. Treppenabgänge 70 0 0

Anlage 1, Seite 5 
 
 
C.3 Museum für Ostasiatische Kunst 
 
C.3.1 Sanierungen Teichanlage 
 
Eine Erneuerung der Teichanlage wurde zwar zum Renovierungsprogramm 2011 mit 
360 T€ in Planung gebracht, jedoch stellte sich über Untersuchungen heraus, dass ei-
ne Sanierung in diesem Umfang nicht erforderlich war und die Mittel dem Haushalt 
wieder zur Verfügung gestellt werden konnten. Aktuell ist werden Arbeiten an der 
Trennmauer zum Aachener Weiher erforderlich und für das Haushaltsjahr 2017 finan-
ziell beplant. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Teichanlage MOK 35 0 0 
 
 
 
C.4 Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) 
 
Das Museumsgebäude ist seit nunmehr 60 Jahren in Betrieb. Der Komplex zeigt al-
tersbedingte Sanierungsbedarfe erheblichen Ausmaßes, die in den kommenden Jah-
ren nach und nach abzuarbeiten sind.  
 
Der aktuell größte Block ist die Fenstersanierung und die damit verbundenen Maß-
nahmen. 
 
 
C.4.1 Sanierung Außenverglasung und damit verbundene Maßnahmen 
 
Trotz des erheblichen Zeitverbrauchs können die Sanierungsarbeiten der Fenstersa-
nierung wegen vielschichtiger Probleme erst Mitte 2017 aufgenommen werden. 
 
Primär Verzögerungen in den VOF-Verfahren machten es unmöglich, die Maßnahme 
bereits früher anzugehen. Auch die Vorgaben des Denkmalschutzes einhergehend mit 
vergaberechtlichen Problemstellungen bei der Leistungsdefinition (die benötigten Fens-
terprofile sind auf dem Markt nicht erhältlich und mussten erst planerisch entwickelt 
werden) sowie eines notwendigen Wechsels des Planungsbüros verzögerten die Bau-
planungen. Die Baumaßnahme selbst steht nun jedoch kurz vor der Ausschreibung, so 
dass mit Aufnahme der Arbeiten ab ca. Sommer 2017 zu rechnen ist.  
 
Die Sanierungsarbeiten werden über etwa drei Jahre ausgeführt und aller Voraussicht 
nach etwa Mitte 2020 abgeschlossen.  
 
Baukosten 
 
Nach der aktuellen und abschließenden Kostenberechnung gem. DIN 276 betragen die 
Baukosten insgesamt rd. 3.670.000 €. 
 
In diesem Betrag enthalten sind Positionen, die in den früheren Kostenberechnungen 
noch nicht berücksichtigt waren. Diese sind im Wesentlichen der Einbau von Staub-
schutzwänden und Bodenabdeckungen während der Arbeiten in den Sammlungsberei-
chen wie auch Maßnahmen im Bereich der vorhandenen technischen Anlagen. 
 
Finanzierung 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 17.12.2013 die Aus- und Fortführung der Maßnahme 
beschlossen (Vorlage Nr.: 1375/2013). Mit diesem Beschluss wurde die Verwaltung

Anlage 1, Seite 6 
 
 
beauftragt, die zur Finanzierung benötigten Finanzmittel aus dem Renovierungspro-
gramm ab dem Haushaltsjahr 2014 ff bereitzustellen. Die Mittelbereitstellung war wie 
folgt aufgeschlüsselt: 
 
Renovierungsprogramm 2014 1.000.000 € 
Renovierungsprogramm 2015 1.320.000 € 
Renovierungsprogramm 2016    730.000 € 
Summe    3.050.000 € 
 
Die Summe in Höhe von 3.050.000 € bezog sich auf die damalige Kostenschätzung, 
die, wie oben bereits angesprochen, einige Positionen noch nicht enthielt. Die Ge-
samtbaukosten für die Maßnahme wurden mit diesem Beschluss auf 3.730.000 € bezif-
fert. Die Differenz zwischen diesen beiden Beträgen in Höhe von 680.000 € bedingt 
sich aus den bis zu diesem Zeitpunkt bereits freigegebenen Haushaltsmitteln. Schon 
zum Renovierungsprogramm 2011 wurden für die Fenstersanierung 680.000 € bewil-
ligt. Von diesem Betrag wurden in 2011 für vorbereitende konservatorische Maßnah-
men und für die Vorplanung 352.000 € verausgabt. Für den verbliebenen Betrag in 
Höhe von 328.000 € wurde eine befristete Rückstellung gebildet, die mittlerweile auch 
aufgrund haushaltsrechtlicher Bestimmungen  nicht mehr zur Verfügung steht. 
 
Noch in der Rückstellung befinden sich allerdings die per o.g. Ratsentscheidung zur 
Finanzierung aus dem Renovierungsprogramm für die Jahre 2014 bis 2016 beschlos-
senen Finanzmittel in Höhe von 2.320.000 €. Hiervon wurden bereits 152.000 € für 
Planungskosten verausgabt. Mithin steht noch ein Betrag in Höhe von 2.168.000 € 
über die Rücklage zur Verfügung.  
 
Für 2016 bereitgestellte Mittel ist folgende Verfahrensweise vorgesehen: 
 
Da nach aktuellem Stand der Ausführungsplanung der Fenstersanierung die für diese 
Maßnahme für das Jahr 2016 vorgesehenen Mittel in Höhe von 730.000 € erst in den 
Jahren 2018/2019 benötigt werden, ist aufgrund der mehrjährigen Verzögerungen eine 
Rückstellungsbildung nicht zulässig. Daher wird von der Verwaltung vorgeschlagen, 
diese Mittel bedarfsgerecht für eine Reihe flankierender Maßnahmen im direkten Zu-
sammenhang mit der Fenstersanierung einzusetzen und den Restmittelbedarf für die 
Fenstersanierung aus den kommenden Haushaltsansätzen des Renovierungspro-
grammes 2018 und 2019 zu finanzieren. 
 
Nach dem aktuellen Stand stellt sich die Finanzierung der Maßnahme wie folgt dar: 
 
Baukosten gem. akt. Kostenberechnung inkl. Puffer 3.705.351 € 
Bereits geleistete Zahlungen - 152.000 € 
Restl. Baukosten 3.553.351 € 
  
Finanzierung  
Rückstellung aus 2014/15 2.320.000 € 
Anteilsfinanzierung aus Renovierungsprogr. 2018 487.134 € 
Anteilsfinanzierung aus Renovierungsprogr. 2019 746.217 € 
Summe 3.553.351 € 
 
Mithin wird eine Restfinanzierung der Maßnahme wie folgt notwendig: 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Fenstersanierung MAKK 0 487 746

Anlage 1, Seite 7 
 
 
C.4.2 Weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Fenstersanierung 
 
Inzwischen können auch die Maßnahmen konkretisiert werden, die praktischerweise 
anlässlich der Fenstersanierung durchgeführt werden können. 
 
- Einbau von Staubschutzwänden in den Präsentationsräumen 
- Umlagerung der Sammlungsobjekte/Objekthandling 
- Malerarbeiten Hauptgeschoss und Designabteilung 
- Einbau von Blendschutz- und Verschattungselementen 
- Herrichtung / Neukonzeption der Schausammlungsräume und Schaudepots 
- Inventarisierung/Objektverwaltung 
 
Des Weiteren ist auch das Beleuchtungssystem überaltert und nicht mehr erneuerbar. 
Da die Erneuerung personell derzeit nicht leistbar ist und vom Kostenvolumen her den 
Rahmen des Renovierungsprogramms sprengen würde, wird erwogen, diese Maß-
nahme über einen der kommenden Haushaltspläne anzumelden. 
 
 
 
C.4.2.1 Umlagerung der Sammlungsobjekte/Objekthandling 
 
Im Rahmen der Fenstersanierung müssen auf insgesamt ca. 4000 m² kleinere Räume 
wie Büros komplett geräumt sowie Depots stellenweise umgelagert und komprimiert 
werden. In den großen Schausammlungsräumen werden die Exponate, Vitrinen und 
Sockel innerhalb des Gebäudes verlagert und die Beleuchtung demontiert. Nach Ab-
schluss der Arbeiten in den jeweiligen Bauabschnitten werden Ausstellungsarchitektur 
und Exponate wieder zurückgeführt.  
Ein Sonderfall stellt die sich über zwei Etagen erstreckende Designabteilung dar. Hier 
sind mit der Neueinrichtung von 2008 Architekturteile wie Ausstellungswände mit Vitri-
nen, Sockeln und Illustrationen vor die Fenster eingebaut worden, die komplett demon-
tiert und im Anschluss neu errichtet/hergestellt werden müssen.  
 
Die Arbeiten werden bei laufendem Betrieb vom Museumspersonal mit externer Unter-
stützung durch ein Umzugsunternehmen durchgeführt. Da das Haus nur über einen 
Verwaltungsleiter verfügt, bedarf es zu seiner Unterstützung einer temporären Stellen-
zusetzung (0,5 Stelle für 1 Jahr, Wertigkeit EG 10). Diese ist erforderlich, weil die hier 
dargelegten die Fenstersanierung flankierenden Maßnahmen einen erheblichen Mehr-
aufwand sowohl bei der Bearbeitung der Vergabevorgänge wie auch für die Terminie-
rung/Überwachung der externen Arbeiten und deren Abrechnung verursachen. An die-
ser sensiblen Nahtstelle würden Verzögerungen in Blickrichtung Fenstersanierung er-
hebliche Bauverzögerungen auslösen, aus denen wiederum Baukostensteigerungen 
resultieren könnten.  
 
Die Kosten für das Objekthandling werden insgesamt auf ca. 380 T€ geschätzt. Ein-
schließlich der Kosten für die vorübergehende personelle Verstärkung in Höhe von 43 
T€ belaufen sich die Gesamtkosten auf 423 T€, die sich wie folgt auf 2017/18 aufteilen: 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Objekthandling während 
Fenstersanierung 
250 150 23

Anlage 1, Seite 8 
 
 
C.4.2.2 Malerarbeiten Hauptgeschoss und Designabteilung 
 
Wie bereits einleitend angemerkt, sollten sämtliche repräsentativen Räumlichkeiten 
(die Publikumsbereiche) nach Einbau der neuen Fenster neu gestrichen werden. Wann 
die letzten Anstriche erfolgt sind, ist im Einzelnen nicht mehr zu ermitteln. Große Berei-
che, wie die Schausammlung im Hauptgeschoss, wurden zuletzt 1989 gestrichen. Mitt-
lerweile ist  eine umfassende Renovierung dieser Räumlichkeiten weit überfällig. Diese 
Arbeiten direkt mit der Fenstersanierung auszuführen, ist aus sachlichen und wirt-
schaftlichen Gründen sinnvoll. Zu einem späteren Zeitpunkt wäre der Aufwand erheb-
lich höher, da die Exponate wiederholt umgelagert bzw. aufwendig vor Feinstaub ge-
schützt werden müssten. 
 
Der Mittelbedarf beträgt ca. 200 T€ und fällt zu gleichen Anteilen hälftig in den Jahren 
2018/19 an: 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Malerarbeiten          
Schausammlungen nach 
Fenstersanierung  
 100 100 
 
 
 
C.4.2.3 Blendschutz und Verschattung 
 
Eine Außenverschattung ist aus Gründen des Denkmalschutzes nicht realisierbar. Aus 
konservatorischen Gründen (in den Sammlungsbereichen) und arbeitsplatzrechtlichen 
Gründen (für die Arbeitsplätze der Museumsverwaltung und Restaurierung) ist der Ein-
bau eines inneren Blendschutzes bzw. einer Verschattung der Fenster unumgänglich 
(der 1989 eingebaute textile Blendschutz ist nicht wiederverwendbar). Die Maßnahme 
sollte im direkten Anschluss an die jeweiligen Fensterarbeiten und im Zusammenhang 
mit der Wiedereinrichtung der Schausammlungen erfolgen und zeitgemäßen konserva-
torischen und ästhetischen Standards entsprechen.  
 
Die Gesamtkosten werden auf insgesamt rd. 500 T€ eingeschätzt und verteilen sich al-
ler Voraussicht nach wie folgt: 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Einbau Blendschutz und 
Verschattung 
198 169 133 
 
 
 
C.4.2.4 Herrichtung / Neukonzeption der Schausammlungsräume und 
Schaudepots 
 
Diese Maßnahme soll nach der Fenstersanierung realisiert werden. Da die Ausstel-
lungskonzeption der Schausammlungen (bis auf die der im Jahre 2008 eingerichteten 
Designabteilung) seit Jahrzehnten nicht mehr erneuert wurde, ist eine umfassende 
Neugestaltung mehr als geboten. Die Fenstersanierung bietet die Gelegenheit, ein sol-
ches Konzept zu erarbeiten und die Grundzüge der kommenden Neugestaltung bereits 
bei der Wiedereinrichtung der Schausammlungsräume soweit wie möglich zu berück-
sichtigen.  
 
Zur Entwicklung eines inhaltlichen Konzepts ist eine personelle Unterstützung des Ku-
ratorenteams erforderlich, da dieses mit der Programmatik und wissenschaftlichen Ar-
beit ausgelastet ist. Zur Unterstützung des Teams für die Neukonzeption der Schaus-

Anlage 1, Seite 9 
 
 
ammlung ist geplant, temporär für die Dauer von drei Jahren eine zusätzliche wissen-
schaftliche Stelle zu schaffen. Die Mittel hierfür belaufen sich für den Zeitraum von Mit-
te 2017 bis Mitte 2020 auf ca. 152.000 € (volle Stelle E 13). Auf der Basis des inhaltli-
chen Konzeptes soll dann parallel ein externes Gestaltungsbüro beauftragt werden, um 
das Gestaltungskonzept zu entwickeln und die Kosten zu konkretisieren.  
 
Eine belastbare Kostenkalkulation für die Neugestaltung kann erst auf der Basis des 
inhaltlichen Ausstellungskonzeptes ermittelt werden. Dem MAKK ist bewusst, dass in 
der derzeitigen Haushaltslage eine generelle Neugestaltung der Schausammlungen 
nicht zu finanzieren ist. Daher wird aktuell mit einem Kostenvolumen von ca. 800 T€ für 
die kommenden vier Jahre an der Untergrenze kalkuliert. Dieser Betrag orientiert sich 
an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten des Renovierungsprogramms. Realis-
tisch können aus diesem Programm für die Neukonzeption folgende Mittel bereitge-
stellt werden: 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Neugestaltung der Schau-
sammlungen 
140 130  
 
Der verbleibende Rest von 530 T€ wäre sodann aus den Mitteln des Renovierungspro-
gramms für 2020/21 bereitzustellen. Für 2019 zeigt sich zum heutigen Stand noch kei-
ne Möglichkeit zur Finanzierung aus dem Renovierungsprogramm. 
 
 
 
C.4.3 Weitere Maßnahmen im MAKK 
 
Gerade über den sich über die Fenstersanierung ergebenden Umbruch im MAKK ste-
hen die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen, aus denen im Endeffekt eine Ver-
besserung der Depotsituation wie auch der Präsentationssituation für die Museumsbe-
sucher resultieren. Es ist sinnvoll, diese Maßnahmen im zeitlichen Zusammenhang mit 
den durch die Fenstersanierung notwendigen Objektumlagerungen durchzuführen. Der 
Aufwand hiernach wäre wesentlich höher und damit kostenintensiver. 
 
 
 
C.4.3.1 Einrichtung Studiensammlung Grafik und Vorlagensammlung 
 
Das MAKK verfügt über eine herausragende Sammlung von über 20.000 Ornamentsti-
chen (Mittelalter bis 20. Jahrhundert) und über eine Plakatsammlung mit rund 45.000 
Objekten, die bislang nicht adäquat magaziniert sind.  
Da die Objekte im Kontext der Fenstersanierung umgelagert werden müssen, soll eine 
moderate Renovierung des neuen Depotraums im Obergeschoss (Anstrich, Teppich 
entfernen) realisiert werden. Der Depotraum wird nach der Fenstersanierung als Studi-
ensammlung öffentlich zugängig gemacht.  
 
Die Kosten liegen nach aktuellen Schätzungen infolge von Preissteigerungen bei 
170.000 €.  
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Einrichtung Studien-
sammlung 
170

Anlage 1, Seite 10 
 
 
C.4.3.2 Umlagerung Restaurierungswerkstätten 
 
Aktuell befinden sich im Obergeschoss des Museums neben Depots auch Restaurie-
rungswerkstätten. Problematisch sind hier die Werkstattflächen für Keramik, Glas und 
Metall aus folgenden Gründen: 
 
- Keine klare Abtrennung zu den Depotbereichen 
- In Bereichen ungeeignete und überalterte Werkstatteinrichtung 
- Aufgrund der räumlichen Situation nur provisorische Werkstatteinrichtung 
- Die Räume werden von einem Fluchtweg aus den Ausstellungsräumen durch-
quert, was ein Sicherheitsrisiko birgt 
- Ungeeignete Arbeitsräume, da diese als Ausstellungsräume geplant und so auch 
ursprünglich genutzt wurden 
Aufgrund dieser Situation sollen die genannten Werkstatträume verlagert werden, da-
mit die Ost- und Westflügel ausschließlich zur Unterbringung von Objekten genutzt 
werden können. Diese ehemals als Ausstellungsräume genutzten und deshalb klimati-
sierten Flächen sollen wie ursprünglich nach 1989 geplant im Rahmen der Neukonzep-
tion der Schausammlungen als Schaudepots hergerichtet werden, wodurch dann mehr 
als doppelt so viele Exponate als bisher der Öffentlichkeit zugänglich sind und damit 
auch die Attraktivität des Museums erheblich gesteigert werden kann.  
 
Durch ein neues Raumnutzungskonzept können im 1. Untergeschoss Arbeitsräume 
(mit Fenster Richtung Kolpingplatz) geschaffen werden, die erstmals eine sinnvolle Un-
terbringung der Restaurierungswerkstätten ermöglichen. Im Rahmen von moderaten 
Umbaumaßnahmen, der Installation von neuen Deckenleuchten und der Anpassung an 
aktuelle Arbeitsanforderungen ist ein Budget von 20T€ erforderlich. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Umlagerung Restaurie-
rungswerkstätten 
20   
 
 
 
C.4.3.3 Schaffung eines neuen Depots für Keramik 
 
Durch Umstrukturierungs- und Umnutzungsmaßnahmen konnten bereits im 1. Unter-
geschoss des MAKK Flächen zur adäquaten Unterbringung von Teilen der Keramik-
sammlung (Steingut) geschaffen werden. Für die weitere Herrichtung dieser Räumlich-
keit entstehen noch verhältnismäßig geringe Kosten: 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Einrichtung Keramikdepot 9   
 
 
 
C.4.3.4 Renovierung Verwaltungsarbeitsplätze 
 
Die Verwaltungsarbeitsplätze sind dringend renovierungsbedürftig.  
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Renovierung Verwaltungs-
arbeitsplätze 
20

Anlage 1, Seite 11 
 
 
C.4.3.5 Besuchertoiletten 
 
Im Rahmen des KP II-Projektes wurden nur Teilbereiche der Toiletten (Behinderten-
WC) erneuert. Die noch nicht erneuerten Kabinen sind häufig defekt und nur einge-
schränkt funktionsfähig. Die starken Gebrauchsspuren wirken unhygienisch.  
 
Maßn./Jahr/Kosten in 
T€ 
2017 2018 2019 ff 
Erneuerung Besucher-
toiletten 
15   
 
 
 
 
 
Die folgenden Maßnahmen stehen nicht im Zusammenhang mit der Fens-
tersanierung: 
 
 
 
C.4.3.6 Glasdachsanierung Möbelrestaurierung 
 
Das Schadensbild des Glasdaches in der Möbelrestaurierung entspricht dem der Glas-
dächer des Hauptgebäudes. Die Maßnahme ist der eigentlichen Dachsanierung aus 
arbeitsschutzrechtlichen und konservatorischen Gründen vorzuziehen.  
 
So ist die in dem betreffenden Gebäudetrakt untergebrachte Möbelrestaurierung auf-
grund der aktuellen Situation nur bedingt funktionsfähig, d.h. Restaurierungsmaßnah-
men können dort nicht durchgeführt, sondern müssen extern vergeben werden. Die 
Kosten werden grob auf rd. 400.000 € geschätzt. Die Maßnahme muss mangels Fi-
nanzmittel weiter zurückgestellt werden.  
 
Es ist jedoch davon auszugehen, dass spätestens 2019 mit der Maßnahmenplanung 
durch ein externes Büro begonnen werden muss, um sie dann ab 2020 umzusetzen.  
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Glasdachsanierung Möbel-
restaurierung 
  50 
 
 
 
C.4.3.7 Sanierung Kinosaal (Overstolzensaal) 
 
Der Baubeschluss wurde vom Ausschuss Kunst und Kultur zur Sitzung am 09.06.2015 
getroffen mit einem Kostenvolumen auf Basis der Planung von insgesamt 600 T€.  
Die Maßnahme konnte seither wegen des hohen Auslastungsgrades des technischen 
Personals der Bauabteilung des Kulturdezernates noch nicht ausgeführt werden. Die 
seinerzeit zur Finanzierung der Maßnahme überplanmäßig bereitgestellten Mittel in 
Höhe von 153 T€ wurden 2015 nicht in Anspruch genommen. Dieser Betrag wird daher 
im diesjährigen Renovierungsprogramm neu und bedarfsgerecht beplant. 
 
Inzwischen ist die Ausschreibung erfolgt. Hiernach beträgt das Gesamtkostenvolumen 
brutto einschl. Planungskosten rd. 720 T€. Von der Ausschreibung ausgenommen 
wurde die nach der ursprünglichen Vorplanung noch vorgesehene „Wellenfeldsynthe-
se“. Wie die präzisierenden Planungen zeigten, hätte ein solches Beschallungssystem

Anlage 1, Seite 12 
 
 
unangemessen höhere Kosten als ursprünglich eingeschätzt verursacht. Stattdessen 
wird nun ein herkömmliches Beschallungssystem eingebaut.  
 
Mangels anderweitiger Finanzen kann der fehlende Betrag in Höhe von 120 T€ (zu-
sätzlicher Mittelbedarf auf Basis der vorliegenden Angebote nach erfolgter Ausschrei-
bung) und 153 T€ (nicht übertragene Mittelbereitstellung aus 2015) nur aus dem Reno-
vierungsprogramm bereitgestellt werden. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Sanierung Kinosaal, Mehrkosten 273   
 
 
 
C.4.3.8 Sanierung Vordach 
 
Für die Sanierung des Eingangsvordachs des Museums wurde in 2011 ein Kostenvo-
lumen in Höhe von 100 T€ ausgewiesen und die Mittel über das Renovierungspro-
gramm freigegeben. Da die Maßnahme wegen prioritärer Aufgaben des Museums 
nicht umgesetzt werden konnte, wurden Rückstellungen  in entsprechender Höhe ge-
bildet. Da diese Mittel nicht innerhalb von vier Jahren in Anspruch genommen wurden, 
ist die Rückstellung entsprechend der haushaltsrechtlichen Regelungen im Rahmen 
der Jahresabschlussarbeiten 2015 aufgelöst worden. Die Maßnahme soll in 2017 um-
gesetzt werden, so dass die Mittel bedarfsorientiert im aktuellen Programm geplant 
sind. 
 
Nach vorliegender Planung betragen die Kosten für die Sanierung des Vorbaus bedingt 
durch die Kupferbewehrung rd. 120 T€. Da die Arbeiten nunmehr ausgeschrieben wer-
den können, ist eine abermalige Finanzierung erforderlich. 
 
Maßn./Jahr/Kosten in T€ 2017 2018 2019 ff 
Sanierung Vordach 120

Beratungsverlauf (2)

02.05.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
15.05.2017 Finanzausschuss
TOP 12.18 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1088/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
26.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27