3964/2024
Ostlandstraße in Köln-Weiden
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle VIII/23/235/1 Vorlagen-Nummer 3964/2024 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Ostlandstraße in Köln-Weiden - Ergebnisse der Anwohner*innenbefragung und Öffentlichkeitsbeteiligung Beschlussorgan Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Lindenthal nimmt das Gutachten des Historischen Beirats sowie die Er- gebnisse aus der Anwohner*innenbefragung und der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Kenntnis und beschließt, die Ostlandstraße in Köln-Weiden umzubenennen. Alternativ: Die Bezirksvertretung Lindenthal nimmt das Gutachten des Historischen Beirats sowie die Er- gebnisse aus der Anwohner*innenbefragung und der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Kenntnis und beschließt, die Ostlandstraße in Köln-Weiden nicht umzubenennen. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 27.01.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: In ihrer Sitzung vom 17.06.2024 hat die Bezirksvertretung Lindenthal das Gutachten des His- torischen Beirats zur Ostlandstraße zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt, eine Anwohner*innenbefragung sowie eine Öffentlichkeitsbeteiligung zu einer möglichen Um- benennung der Ostlandstraße in Köln-Weiden durchzuführen. a) Ausgangslage 2021 hat der Verwaltungsvorstand das Projekt „Umgang mit dem (post)-kolonialen Erbe Kölns“ im Amt für Integration und Vielfalt initiiert. In einem Teilprojekt „Straßennamen“ im Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster wurde ein Konzept zur Untersuchung aller Kölner Straßennamen mit postkolonialem und nati- onalsozialistischem Hintergrund erarbeitet mit dem Ziel, kritische und undemokratische Stra- ßennamen zu identifizieren und den zuständigen Bezirksvertretungen Handlungsempfehlun- gen zum Umgang mit diesen problematischen Straßennamen zu übermitteln. Die Recherche und Begutachtung wurde durch einen eigens hierfür gegründeten Historischen Beirat, beste- hend aus einem Historiker*innenteam mit nachgewiesener Fach- und Sachkompetenz, durch- geführt. Der Historische Beirat hat für die Ostlandstraße festgestellt, dass (Auszug aus dem Gutach- ten) „der Straßenname vor allem mit dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg im Osten und der Ermordung großer Bevölkerungsteile in den besetzten Gebieten in Verbindung ge- bracht wird. Aufgrund des Bezugs zur nationalsozialistischen Ostpolitik und des ehemaligen „Reichskommissariats Ostland“ wird die Umbenennung der Straße empfohlen.“ Das gesamte Gutachten ist als Anlage beigefügt. b) Erkenntnisse aus der Anwohner*innenbefragung Wenn das Anliegen besteht, eine Straße umzubenennen, hat gemäß Punkt 4.4 der Richtlinien des Rates der Stadt Köln für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen eine An- wohner*innenbefragung zu erfolgen. Gemäß Punkt 4.4.3 der Richtlinien sind die aus der Anwohner*innenbefragung gewonnenen Erkenntnisse, insbesondere ein sich ergebendes berechtigtes Interesse an einer Umbenen- nung oder Beibehaltung der bisherigen Straßenbezeichnung, darzustellen. Die Auswertung der Stellungnahmen hat in der Hauptsache folgende Punkte ergeben: Über 80 % der Befragten sind gegen eine Umbenennung. Dies geschieht sehr häufig aus – persönlichen oder staatlichen – Kostengründen. Der Aufwand wird in keiner Relation zum Nut- zen empfunden. Sehr oft wird der Bezug der Bezeichnung „Ostland“ zum nationalsozialistischen Reichskom- 3 missariat in Frage gestellt. Vielmehr ist man der Meinung, dass mit dem Begriff an die Vertrei- bung von Menschen aus dem Osten im Zweiten Weltkrieg erinnert werden sollte. Es wird auf die umliegenden Straßen wie beispielsweise Tilsiter Weg, Königsberger Straße oder Bres- lauer Straße verwiesen. Die detaillierte Auswertung der Anwohner*innenbefragung ist als Anlage beigefügt. c) Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung Die Öffentlichkeitsbeteiligung zu einer möglichen Umbenennung der Ostlandstraße in Köln- Weiden hat vom 21.Oktober bis 3. November 2024 stattgefunden. Es gab die Möglichkeit ei- ner digitalen Beteiligung über das Beteiligungsportal „Meinung für Köln“ sowie die einer analo- gen Beteiligung. Hierzu wurde im erweiterten Umkreis der Ostlandstraße mittels Flyern infor- miert. Die analoge Beteiligung konnte durch die Rücksendung von Postkarten erfolgen, die den Flyern beigefügt waren. 452 Rückmeldungen haben die Verwaltung erreicht. Davon sind 320 über das Beteiligungs- portal und 132 per Postkarte eingegangen. Von den 452 Rückmeldungen wird sich in 62 Rückmeldungen für und in 392 gegen die Umbe- nennung ausgesprochen. Das entspricht einen Prozentsatz von 13,72 % für und 86,73 % ge- gen eine Umbenennung. 2 Rückmeldungen – 0,44 % - erhielten Doppelangaben. Die Diagramm-Darstellung der verschiedenen Perspektiven, die an der Öffentlichkeitsbeteili- gung teilgenommen haben, ist als Anlage beigefügt. Zusammenfassend ergibt sich nach Auswertung der Rückmeldungen folgendes Bild: Die entstehenden Kosten und Aufwände sowie die Verschwendung von Steuergeldern werden kritisiert. Auf ggf. wichtigere Projekte wird hingewiesen. Die Öffentlichkeit ist überzeugt, dass der Straßenname bewusst gewählt wurde als Er- innerung an Flucht und Vertreibung aus ihrer Heimat für die zur Zeit der Benennung dort hingezogenen Menschen. Befürworter*innen einer Umbenennung beziehen sich hauptsächlich auf den Vernich- tungskrieg und die Vertreibung von Menschen. Die gesamte Rückmeldungen, die zum Teil sehr ausführlich ausfallen, sind als Anlage beige- fügt. Anlagen Anlage 1 - Gutachten zu Ostland Anlage 2 - Auswertung der Anwohner*innenbefragung Anlage 3 - Diagramm-Darstellung der Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 4 - Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 1 - Gutachten Ostlandstraße_Hoffmann
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Gutachten „Ostlandstraße“ Dr. Hoffmann, Philipp 1
1
Historischer Beirat der Stadt Köln zur Überprüfung der Kölner Straßennamen
Hier: Ostlandstraße
Die Ostlandstraße befindet sich im heutigen Stadtteil Weiden im Stadtbezirk Lindenthal. Der
heutige Stadtteil Weiden wurde als Teil der Gemeinde Lövenich am 1. Januar 1975 im
Rahmen der kommunalen Gebietsreform eingemeindet. 1928 wurde die Bürgermeisterei
Lövenich in Amt Lövenich und 1937 in Amt Weiden umbenannt. Mit Auflösung des Amtes
Weiden 1951 wurde die Gemeinde Lövenich mit dem heutigen Stadtteil Weiden bis zur
Eingemeindung 1975 amtsfreie Gemeinde.
Die zunächst als Oststraße benannte Straße erhielt ihre Benennung infolge eines
entsprechenden Beschlusses des Hauptausschusses der Gemeinde Lövenich vom
29.04.1949. Es handelte sich um eine bislang unbenannte Planstraße im Gebiet zwischen
Aachener Straße und Grüner Weg (Siedlung Bosch).1 Im Nachgang an diesen Beschluss
folgt der Vorschlag des Amtsdirektors des Amtes Weiden vom 23.06.1949, die Oststraße in
Ostlandstraße umzubenennen, da der Straßenname Verwirrung stifte. Begründet wurde
dieser Vorschlag mit der Lage der Straße im Süden der Gemeinde. Der Empfänger
vermerkte handschriftlich: „Ich halte den Vorschlag für gut, da er treffender das Ausdrückt,
was gewollt ist.“ Es folgte ein erneuter Beschluss, diesmal des Rates der Gemeinde
Lövenich, vom 12.09.1949. Die Oststraße in der Siedlung Bosch wurde in Ostlandstraße
umbenannt.2
Die Straße wurde zwar erst 1949 benannt, die Benennung bildet aber einen Bezug auf die
ehemals vom nationalsozialistischen Deutschland besetzten „Ostgebiete“. So findet sich im
Beschluss des Hauptausschusses der Gemeinde Lövenich vom 20.04.1949 auch ein klarer
Bezug auf die im Zweiten Weltkrieg „abgetrennten Ostgebiete“: „Der Ausschuss schließt sich
dem Vorschlag der Verwaltung an, in dem genannten Gebiet Straßenbezeichnungen nach
den Städtenamen aus den nach dem Kriege abgetrennten Ostgebieten zu nehmen. […] In
den genannten Gebiet sollen bei weiterem Ausbau einheitlich Städtenamen aus den
Ostgebieten verwandt werden.“3 Neben der Oststraße bzw. Ostlandstraße sind in diesem
Beschluss zudem die Breslauer Straße, die Danziger Straße und die Königsberger Straße
benannt worden. Entsprechend dem Beschluss weisen auch weitere Straßen im direkten
Umfeld Namen von Städten auf, die nach 1945 etwa an Polen in Folge der Festlegung der
Oder-Neiße-Grenze abgetreten wurden.
1 HAStK Acc. 420, A 470: Straßenbenennungen 1949-1964.
2 HAStK Acc. 420, A 931
3 HAStK Acc. 420, A 470: Straßenbenennungen 1949-1964.
Anlage 1
Gutachten „Ostlandstraße“ Dr. Hoffmann, Philipp 2
2
Köln zeigt damit ein Phänomen, dass sich in zahlreichen Städten in Deutschland
wiederspiegelt: Die Erinnerung an Flucht- und Vertreibung in Form von Straßennamen.
Insbesondere die Hauptstädte der alten preußischen Provinzen finden sich in den
Straßenverzeichnissen. So finden sich heute noch je über 1.000 Straßen in Deutschland mit
den Namen Breslau, Königsberg, Danzig oder Stettin. Im Bereich der ehemaligen DDR
finden sich diese Straßennamen kaum.4 In der Bundesrepublik setzte unmittelbar nach ihrer
Gründung eine lebhafte Diskussion um das Erbe der ehemaligen Ostgebiete ein. Besonders
Vertriebenenverbände setzten sich dafür ein, die „Heimat im Osten“ als Teil der sichtbaren
Erinnerungskultur im Stadtbild zu verankern. Die Kommunen unterstützen diese Forderung.
Eine Richtlinie des Deutschen Städtetages vom Dezember 1953 sah vor, dass pro
Gemeinde „wenigstens eine bedeutsame Straße oder ein bedeutsamer Platz oder ein
öffentliches Gebäude (insbesondere Schulen) oder ein Teil eines öffentlichen Gebäudes […]
einen an Ostdeutschland erinnernden Namen tragen“ sollte.5
So nachvollziehbar die Erinnerung an Flucht- und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg
durch Straßenbenennung nach ehemals deutschen Städten in den 1940er und 1950er
Jahren erscheint, so problematisch erscheint die Benennung der Ostlandstraße. Die
ursprüngliche Benennung Oststraße als allgemeine geographische Bezeichnung war in
ihrem Bezug allgemeiner, aber auch klarer. Auch im Kontext der geographischen Lage der
Bezugsstädte der umliegenden Straßennamen kann der Begriff „Ostland“ nur schwerlich als
Sammelbegriff für Pommern, Westpreußen oder anderer ehemaliger preußischer Provinzen
im Osten verstanden werden. Die Quellen geben über den konkreten geographischen Bezug
keine Klarheit. So bezog sich zu Zeitpunkt der Straßenbenennung auch noch heute die
Bezeichnung „Ostland“ vor allem auf das „Reichskommissariat Ostland“.6 Hauptziel der
nationalsozialistischen Ostpolitik in „Reichskommissariat Ostland“, das nach dem Angriff auf
die Sowjetunion von Juli 1941 bis ins Frühjahr 1945 im Baltikum und in Teilen von Belarus
entstand, war die Germanisierung großer Bevölkerungsteile und die Vernichtung der
jüdischen Bevölkerung. Etwa eine Millionen Jüdinnen und Juden wurden im
„Reichskommissariat Ostland“ ermordet. Der Straßennamen wird daher vor allem mit dem
nationalsozialistischen Vernichtungskrieg im Osten und der Ermordung großer
Bevölkerungsteile in den besetzten Gebieten in Verbindung gebracht. Damit ist die
4 Vgl. Lotz, Christian: Im erinnerungspolitischen Sog. Debatten um die Erinnerung an Flucht, Vertreibung und die Ostgebiete
im geteilten Deutschland, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 59/3 (2010), S. 323–343.
5 Zitiert nach: Weger, Tobias: Straßennamen, in: Scholz, Stephan u. a. (Hrsg.): Die Erinnerung an Flucht und
Vertreibung. Ein Handbuch der Medien und Praktiken, Paderborn 2015, S. 409–419, hier 410.
6 Vgl. Zellhuber, Andreas: „Unsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu …“. Das Reichsministerium für die
besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941–1945. München 2006.
Sowie:
Gutachten „Ostlandstraße“ Dr. Hoffmann, Philipp 3
3
Benennung ein Zeugnis für die ideologischen Kontinuitäten der NS-Zeit in die Nachkriegszeit
und die junge Bundesrepublik hinein.
Aufgrund des Bezugs zur nationalsozialistischen Ostpolitik und des ehemaligen
„Reichskommissariats Ostland“ wird die Umbenennung der Straße empfohlen.
Köln, Juli 2023
Dr. Philipp Hoffmann
Anlage 3 - Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung Ostlandstraße - Diagramme
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Auswertung Ostlandstraße 1 Anlage 3 255 12 136 45 19 Anwohner*innen Vereinsmitglieder Interessierte Betroffene Besucher*innen einer Einrichtung Wer hat sich beteiligt? • 452 Rückmeldungen • 467 Angaben zu Perspektiven Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 2 Wie haben sich die Teilnehmenden positioniert? 62 392 Positionierung aller Teilnehmenden für die Umbenennung gegen die Umbenennung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 3 Wie haben sich die unterschiedlichen Perspektiven positioniert? Positionierung der teilnehmenden Anwohner*innen Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 31 225 1 0 50 100 150 200 250 für die Umbenennung gegen die Umbenennung keine eindeutige Angabe 4 Wie haben sich die unterschiedlichen Perspektiven positioniert? Positionierung der teilnehmenden Mitglieder von Vereinen und Institutionen Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 7 5 0 1 2 3 4 5 6 7 8 für die Umbenennung gegen die Umbenennung 5 Wie haben sich die unterschiedlichen Perspektiven positioniert? Positionierung der teilnehmenden Interessierten Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 24 113 1 0 20 40 60 80 100 120 für die Umbenennung gegen die Umbenennung keine eindeutige Angabe 6 Wie haben sich die unterschiedlichen Perspektiven positioniert? Positionierung der teilnehmenden Betroffenen Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 3 42 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 für die Umbenennung gegen die Umbenennung 7 Wie haben sich die unterschiedlichen Perspektiven positioniert? Positionierung der teilnehmenden Besucher*innen von Einrichtungen vor Ort Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 2 17 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 für die Umbenennung gegen die Umbenennung 8
Anlage 4 - Auswertung Öffentlichkeitsbeteiligung Ostlandstraße
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Seriennummer Eingaben-ID Erstellt Gutachten nachvollziehbar? Ich bin für die Umbenennung der Ostlandstraße. Ich bin gegen die Umbenennung der Ostlandstraße. Meine Gründe für oder gegen die Umbenennung der Straße: Ich bin...: Anwohner*in Ich bin...: Mitglied einer Initiative / eines Vereins. Ich bin...: am dem Thema interessiert. Ich bin...: Betroffene*r aufgrund meines persönlichen Hintergrundes. Ich bin...: Besucher*in einer Einrichtung vor Ort. 1 18807 21.10.2024 05:25 Ja x x 2 18808 21.10.2024 06:41 Nein x - Am wichtigsten: Umbenennung führt zu einem unverhältnismäßig großen Verwaltungsaufwand für Bewohner und andere Betroffene (z. B. Umbenennung der Haltestelle Ostlandstraße). '- Das Gutachten ist m.E. nicht vollständig, denn es berücksichtigt nicht, dass in der Umgebung auch Straßen nach deutschen Städten im Osten (auch außerhalb der ehem. DDR) benannt wurden (z.B. Potsdamer oder Lübecker Straße). x 3 18809 21.10.2024 07:04 Ja x x 4 18811 21.10.2024 09:03 Nein x x 5 18812 21.10.2024 10:31 Ja x Eine Umbenennung des Straßennamens ist nicht nötig, denn damit entstehen nur Kosten und das ändert leider auch nichts an den Verbrechen in der damaligen Zeit! x 6 18813 21.10.2024 10:34 Nein x Die Bedeutung und der Ursprung von Straßennamen wird derzeit erheblich überbewertet und die vielen vorgeschlagenen Namensänderungen stehen in ihrer Auswirkung in keinem Verhältnis zu den für die Anwohner und Betriebe entstehenden Kosten einer solchen Änderung. x 7 18814 21.10.2024 10:47 Nein x Das Gutachten weißt gravierende Mängel auf und ist daher nicht für eine seriöse Informierung bzw. Befragung geeignet. Bezug zum Reichskommissariat ist nicht gegeben. x 8 18815 21.10.2024 10:51 Nein x Die Benennung erfolgte 1949, mithin Jahre nach den Nationalsozialisten. Hier in Weiden-Üsdorf verweisen mehrere Straßennamen (z.B. Breslauer-, Danziger- und Königsberger Straße) auf die ehemaligen deutschen Gebiete. Ich erachte es für völlig absurd, Ostland ausschließlich mit Gräueltaten in Verbindung zu setzen. Zudem stehen die notwendigen Änderungen in keinem vernünftigen Verhältnis. Frau Reker gibt an, dass die Personalausweisänderung seitens der Stadt getragen wird. Die An- und Abfahrt sowie die Zeit in den Bürgerämtern werden jedoch nicht ersetzt. Die Folgekosten für Visitenkarten, Briefpapier, Unterrichtung der verbundenen Kreditinstitute und aller weiteren Behörden, Unternehmen und Privatpersonen sind ebenfalls nicht abgedeckt. Zwei meiner Nachbarn sind Ausländer und müssen zwecks Umschreibung ihrer Dokumente nach Frankfurt. Desweiteren müssen alle Haltestellen und Fahrpläne der KVB geändert werden, und dieses Unternehmen ist nicht bekannt für Profitabilität. Fazit: es werden Steuergelder verschwendet und Bürger schikaniert. x 9 18816 21.10.2024 11:10 Nein x Umbenennung Ostlandstraße Hiermit erkläre ich mich mit der Umbenennung der Ostlandstraße NICHT einverstanden. … und ich will Ihnen auch meine Begründung geben: Wir haben hier in unmittelbarer Umgebung eine Bunzlauer Straße (Schlesien) Breslauer Straße (Schlesien) Liegnitzer Weg (Schlesien) Stettiner Weg (Pommern) Danziger Straße (West-Preußen) Königsberger Straße (Ost-Preußen) Tilsiter Weg (Ost-Preußen) Küstriner Weg…..Alle diese Straßennamen beziehen sich auf den (ehemals) deutschen Osten. Meine Mutter stammt aus Oberschlesien, mein Vater aus Pommern - also aus dem ehemals deutschen Osten. Meine gesamten Vorfahren stammen aus den ehemals deutschen Ostgebieten….Und ich bin STOLZ darauf, in einer OSTLANDstraße zu wohnen. Nichts anderes bedeutet dieser Name für mich. Er bedeutet für mich die Erinnerung an die Heimat meiner Vorfahren – (deutsches) OSTLAND. Ach, mir fällt noch ein, dass es auf der schönen Insel Borkum einen Ortsteil namens… genau, OSTLAND gibt. Und eine Wohnungsgesellschaft in Hannover trägt auch diesen fürchterlichen Namen OSTLAND…Und so gibt es wahrscheinlich noch hunderte andere Möglichkeiten, soll jetzt überall der Rotstift angesetzt werden? Ich bin mittlerweile 70 Jahre alt und bin bis heute nicht auf den irrwitzigen Gedanken gekommen, diesen Straßennamen mit dem WII in Verbindung zu bringen. Ja, ich weiß, was Ostland noch bedeutet – jedoch zähle ich mich nicht zu der plötzlich aus dem Nichts aufgetauchten „woken“ Gesellschaft, die nun meint, dieses und jenes und am besten die ganze Welt auf den Kopf stellen zu müssen…. Und ich bin überzeugt, wenn „der Historische Beirat“ jeden einzelnen Bewohner der Ostlandstraße – jeden einzelnen – befragen würde, mit was er „Ostland“ in Verbindung bringt, dann würden vielleicht 10 % der heutigen Bewohner die Antwort geben können, die „der Historische Beirat“ erwartet…. (nicht umsonst wird so impertinent durch die Medien – und hier im Besonderen der Stadt Köln etc. – der Name Ostlandstraße „verteufelt“ – wohl weil man ebenso denkt, dass nämlich kaum noch jemand diesen Namen mit dem WII in Verbindung bringt…). Wenn „der Historische Beirat“ so sehr darauf erpicht ist, Namen, die mit der NS-Zeit bzw. dem WII in Verbindung gebracht werden können, „auszumerzen“: Wann werden denn Nachnamen verboten, die damit in Verbindung gebracht werden können? Göring (sogar in der Regierung sitzend….), Himmler, Heydrich, Bormann, Heß usw. usw.? Wo ist hier der Unterschied zwischen einem Straßennamen und einem Nachnamen? Beides hat den gleichen Bezug….Wenn man ganz sarkastisch wäre, könnte man auch gleich noch „BRAUN“ verbieten… schließlich wird damit auch Bezug auf „damals“ genommen – heute noch… fangen wir mal an:(Köln)- BRAUNsfeld, BRAUNschweig, BRAUNlage, BRAUNfels, BRAUNweiler usw. Und natürlich müsste das Vögelchen „HeckenBRAUNelle“ auch umbenannt werden….. wenn schon – denn schon….Es ist ja sehr „freundlich“ von „der Stadt Köln“, die Kosten für die Ausweis-Ummeldung zu übernehmen…Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man herzhaft darüber lachen. Gerade Köln – wo es an allen Ecken und Enden fehlt, sollen für diesen – Entschuldigung – Schwachsinn nun tausende und abertausende Euro herausgeworfen werden… aber ja, für „so etwas“ scheint Geld im Überfluss da zu sein…Von dem Ärger, den Problemen, den Laufereien, den Ummeldungen per Post, Mail, Telefon etc. pp., die Sie den einzelnen Bewohnern damit zumuten, ganz zu schweigen. Nein – und abermals nein – ich lehne die Umbenennung der Ostlandstraße kategorisch ab. Und empfehle stattdessen – egal wem auch immer – in der HEUTIGEN Zeit zu leben. Im OSTEN geht die Sonne auf – im WESTEN geht sie unter…. wie passend dies doch wieder einmal zutrifft…..(Persönliche Angaben) PS: Ich behalte mir vor, obigen Text auch an anderen Stellen zu veröffentlichen. x 10 18817 21.10.2024 11:11 Ja x Jede (!) mit zusätzlichen Kosten verbundene Maßnahme gehört mit Blick auf die desaströse Haushaltslage der Stadt Köln auf den Prüfstand. Die Umbenennung von Straßennamen, bei der die überwiegende Mehrheit der Kölnbewohnenden überhaupt kein Störgefühl hat, gehört dabei sicher nicht zu den priorisierenden Projekten. Im Sinne einer sozial verantwortlichen Verwendung der kommunalen Steuermittel sollten diese Projekte b.a.w. unbedingt zurück gestellt werden. x 11 18818 21.10.2024 11:32 Nein x x 12 18819 21.10.2024 11:53 x Totale Geldverschwendung. Damit können die Verbrechen in der damaligen Zeit auch nicht rückgängig gemacht werden. Das Geld sollte für Schulen und Kindergärten sinnvoller eingesetzt werden! x 13 18820 21.10.2024 12:04 Ja x Die im Gutachten erwähnten umliegenden Straßennamen mit Bezug zu ehemaligen deutschen Gebieten im Osten Europas werden heutzutage kaum mehr als Statement gegen die Vertreibungen nach dem Zweiten Weltkrieg wahrgenommen. Auch dürfte nur noch den allerwenigsten Weidener*innen bewusst sein, dass die älteren Gebäude in diesen Straßen nach dem Krieg überwiegend von Vertriebenen errichtet worden sind und teilweise auch noch von ihnen bzw. ihren Nachkommen bewohnt werden. Sie wohnen also quasi in einer Straße, deren Bezeichnung ihre eigenen Wurzeln widerspiegelt. Heutzutage vermutet man eher "einfach nach irgendwelchen Städten benannte" Straßen. Zwar mag der/dem ein oder anderen komisch vorkommen, dass noch der alte deutsche Städtename verwendet wurde, um den eigentlichen Bezug herzustellen, bedarf es allerdings historischer Vorkenntnisse. Umso wichtiger erscheint mir, die Ostlandstraße dergestalt umzubenennen, dass die Bezeichnung auch iin Zukunft eine Art Klammer oder Überschrift für diesen Teil Weidens bildet. Mein Vorschlag wäre daher: Straße der Vertriebenen. x 14 18821 21.10.2024 12:18 Nein x 1. Zunächst einmal ist zu prüfen, ob die Mitglieder des Historischen (!) Beirats zumindest den Magister- bzw. Mastergrad einer Universität im Hauptfach Geschichte haben. Ist das nicht der Fall, ist die fachfremde Empfehlung als irrelevant zu widerrufen. 2. Die Straßennamen in der Nähe der Ostlandstraße weisen eindeutig auf die ehemaligen deutschen Ostgebiete hin. Ein Bezug zur nationalsozialistischen Eroberungspolitik ist, anders als im Gutachten behauptet, nicht gegeben. Im Übrigen hat Deutschland die Ostgebiete nicht abgetreten, sondern sie wurden nach der Kapitulation ohne Friedensvertrag von der Sowjetunion und Polen völkerrechtswidrig annektiert. Insoweit ist das Gutachten sachlich unrichtig. 3. Es steht zu befürchten, dass die Umbenennung der Ostlandstraße dazu führen wird, auch Namen wie Breslauer Straße, Tilsiter Weg usw. zu beseitigen und damit geschichtsrevisionistisch einen Teil der deutschen Geschichte auszulöschen. x 15 18822 21.10.2024 12:22 Nein x Schon bei der Aufarbeitung und Vorbereitung zu meinem 3.Buch über Weiden ist mir die Ostlandstraße besonders aufgefallen. Mir sind vor allen Dingen die vielen Geflüchteten aus dem Osten aufgefallen, die sich in der Königsberger - und Danziger Straße niedergelassen haben. Auch in der Marienweg gab es einige dieser Bürger. Man erzählte mir von verschlammten Wegen, weil es noch keine rechten Straßen gab und in den Sechzigern gab es noch gar keine eigentliche Planung. Auf Grund der Ansammlung der vielen Ostdeutschen Städtenamen, wie Königsberger Straße, Danziger Straße, Küstriner Weg, Tilsiter Weg, Görlitzer Straße. Breslauer Straße, Bunzlauer Straße suchte man nun einen Namen für eine Verbindungstraße. Die Breslauer Straße, Tilsiter Weg, Küstriner Weg, Königsberger Straße münden oder stoßen auf der Ostlandstraße und die Bunzlauer schneidet diese. Der Name Ostlandstraße wurde in der 60-zigern ausgewählt, weil er sich nicht wie nun gesagt wird um Nazi-Jargon handelt, sondern weil unbedarfte Menschen auf die Städte des Ostens hinweisen wollten. 1965 dachte kein Mensch, insbesondere die, die dort wohnten, so wie Sie heute. Übrigens wurde auf der Südwestseite die Leipziger Straße, die Potsdamer Straße, die Kronstädter Straße und der Stettiner Weg angelegt. Das sollte man mit der Kernstraße: Ostlandstraße in Verbindung sehen; was soll da falsch sein? Ich frage mich manchmal, ob wir heutzutage nix Besseres zu tun haben als in der Vergangenheit herum zu stocheln. Meines Erachtens ist eine Umbenennung so unnötig wie ein Kropf. Ich frage mich auch was das für Stadthistoriker sind, die wahrscheinlich vom Schreibtisch aus Entscheidungen treffen, die den Bürger nur Geld kosten. Ich bin klar gegen eine Umbenennung. Wenn ich einen Vorschlag dazu machen dürfte, würde ich die Straße nach der Weidener Politikerin „Helga Schlapka“ benennen. Dieser Name gehört zum Beispiel in den Ort Weiden intrigiert. Mit freundlichen Grüßen (Persönliche Daten) x 16 18823 21.10.2024 12:51 Ja x x 17 18824 21.10.2024 13:02 Nein x Nach Studium des Gutachtens sind die Gründe für die Umbenennung der Ostlandstraße meiner Meinung nach nicht ausreichend. Unstrittig sind die Greueltaten des Hitlerregimes im Osten, Westen, Süden und Norden Europas und anderen Weltgegenden. Diese sind aber durch gar nichts wiedergutzumachen - weder den Opfern, Tätern oder deren Hinterbliebenen gegenüber. Das unvorstellbare Leid, noch die Schuldgefühle dürfen ignoriert, minimalisiert oder umbenannt werden. Ich glaube nicht, dass die Umbenennung der Ostlandstraße und ggfls. auch die der anderen Straßen mit Städtenamen der ehemaligen Ostprovinzen irgendetwas positives bewirken kann - außer vielleicht einem besseren Gewissen. Und das wäre der Thematik nicht angemessen! Ich stimme mit Ihnen überein, wenn es um die Umbenennung von personenbenannten Straßen und Plätzen geht. Kriegsverbrechern und Massenmördern muss man keine Ehrung in Form von Widmung einer Straße, eines Platzes oder eines Gebäudes zukommen lassen. Die ganze Katastrophe des 2. Weltkrieges und ihre Folgen für Deutschland muss meiner Meinung nach dazu dienen, die Geschichte niemals aus den Augen zu verlieren, niemals zu vergessen, wie es dazu kommen konnte und stets die Gegenwart im Auge zu haben - am Puls der Zeit zu fühlen. Wir alle sollten aus der Vergangenheit lernen in der Gegenwart eine bessere Zukunft zu schaffen. Damit haben wir als Gesellschaft und Sie als Stadtverwaltung Köln mehr als genug zu tun. Lassen Sie der Ostlandstraße ihren Namen. x Anlage 4 18 18825 21.10.2024 13:06 Nein x Hört endlich auf die Geschichte Deutschlands mit der Unbennung von Straßennamen zu verleugnen. Stattet die in euren Augen schwierigen Namen lieber mit Erklärschildern und Hinweisschildern aus. Die Geschichte Deutschlands auf diese Art und Weis e zu verleugnen ist wenig hilfreich und zudem völlig unnötig. Außerdem bitte ich Sie sich an die deutsche Rechtschreibung zu halten. Gendern ist für eine öffentliche Verwaltung negativ zu bewerten, weil es das Lesen von Informationen unnötig erschwe rt und schwer verständlich ist!!! x 19 18826 21.10.2024 13:11 Nein x x 20 18827 21.10.2024 13:31 Ja x Frau Cornelia Weitekamp, Sie sind wie ich kein Zeit zeuge der Geschehnisse der damaligen Verbrechen. Und die meisten Leute, mit denen ich gesprochen habe, wissen auch nichts mehr über den H intergrund, was sich dort seinerzeit ereignet hat. Ich finde es sehr traurig, davon zu erfahren und jetzt nichts mehr daran ändern zu können. Aber nun den Straßennamen abzuändern, hat weder für mich noc h für andere Personen Einfluß darüber, die Zeit zurückdrehen zu können ! x 21 18828 21.10.2024 13:49 Ja x Bei Ostland denkt heute niemand mehr an die Hintergründe wie im Gutachten beschrieben. Ich selber wohne in der Breslauer Str. Hier gibt es auch Bunzlauer, Bistrotzer, Danziger Str...Die müsste ma n dann auch alle umbenennen, denn diese Städte sind heute in Polen. Am besten fände ich erklärende Schilder unter all den Namen, auch Ostland. x 22 18829 21.10.2024 13:58 Ja x x 23 18830 21.10.2024 13:59 Ja x Ich bin für eine Umbennung. Allerdings ausschließlich in "OST" Straße. Begründung wäre seitenlang. Auf gar keinen Fall in eine zum Beispiel "Sabine- Leutheuser-Schnarrenberg- Straße" x 24 18831 21.10.2024 14:01 Nein x Zum Hintergrund sollte man wissen, dass diese Straß e 1949 bewusst in Erinnerung an Flucht und Vertreib ung in und nach dem Zweiten Weltkrieg so benannt wurde. Von ihr gehen ab: die Breslauer Stra ße, die Königsberger Straße, der Tilsiter und der S tettiner Weg. Im weiteren Umfeld gibt es noch die Danziger Straße, den Küstriner Weg die Bunzlauer Straße. Also alles Straßennamen in Erinnerung an Städte aus Ost- und Westpreußen, Pommern und Schlesien. Dieses „Ostland“ war gemeint, als der Lövenicher Gemeinderat die Benennung vornahm - und genau das wird durch diese Straßennamen auch heute assoziiert. In der Tat ist der Name geog rafisch nicht ganz genau eingrenzbar. Neben dem vom Gutachter bei Wikipedia ausgegrabenen „Reichskommissariat“ gibt es (von ihm nicht erwähnt) in der Literatur zur neueren deutschen Geschichte auch den Begriff „Deutsches Ostland“ für die durch den Versailler Vertrag – trotz gegenteiliger Volksabstimmungen – abtrennten ehemals deutschen Ost gebiete: Oberschlesien, Posen und das Memelland (was aber auch nicht gegen die Straßenbenennung spräche). Außerdem gibt es natürlich "Ostland " auch in vielfältigen anderen Kontexten. Die Unterstellung des Gutachters - und im Vorfeld wo hl auch des „Historischen Beirats“ der Stadt Köln - dass man mit dem Namen „Ostlandstraße“ ein nationalsozialistisches „Reichkommissariat“ ehre, ist genauso abwegig, als wenn jemand meint, mit der Bezeichnung „Führerschein“ Adolf Hitler zu huldigen. Im Gegenteil, eine Umbenennung wäre ein Schlag ins Gesicht der Opfer und Flucht und Vertreibung aus dem deutschen Osten und ihrer Nachkommen! x 25 18832 21.10.2024 14:45 Nein x Sehr geehrte Damen und Herren, Das Argument Ostlandstr. würde an das dritte Reich e rinnern, scheint mir als Argument sehr weit hergeho lt zu sein. Es ist Teil unserer Vergangenheit und darf nicht geleugnet werden .An der west Süd un d nord deutschen Grenze wurden ebenso gemordet .Ich gehe davon aus das dies von den Historikern ebenfalls gewünscht umbenannt zu werden. Für mich kommt eine Umbennung nicht in Frage ,sta ttdessen würde ich diesem Personenkreis eine sinnvollere Arbeit(gedanken) wünschen. Mit freundlichen (Persönliche Daten) x 26 18833 21.10.2024 15:07 Ja x x 27 18834 21.10.2024 16:30 Nein x Ich habe das Gutachten gelesen, bin aber nicht damit einverstanden, dass die Ostlandstraße unbenannt wir d. Heutzutage bringt niemand mehr den Namen Ostlandstraße mit dem Dritten Reich in Verbind ung. In Köln Weiden gibt es die Danziger Straße, die Leipziger Straße, die Breslauer Straße etc. Diese Straßen müssten demnach alle umbenannt werden . Bedenken Sie bitte, was für ein Umstand, das für die Anwohner der Ostlandstraße bedeuten würde. Personalausweise etc müssen geändert werden. Ein erheblicher Zeit und Kostenaufwand kommt auf d ie Bewohner zu.. Dazu bin ich als Anwohnerin nicht bereit. Ich wohne hier seit 51 Jah ren und noch nie ist jemand auf die Idee gekommen u nseren Straßennamen mit dem 3. Reich oder der Kolonialzeit in Verbindung zu bringen. Mit freundlichen Grüßen (Persönliche Daten) x 28 18835 21.10.2024 16:41 Nein x Ein großer Unsinn und pure Geld und Ressourcen Verschwendung! Man frage mal die Menschen vor Ort, was si e mit dem Namen verbinden… sicherlich sind nicht alle geschichtlich so bewandert, diese Z usammenhänge und Interpretationen herzuleiten…und w o genau besteht das Problem darin, sich an die Hintergründe zu erinnern? Es gibt st nun mal die Geschichte… x 29 18836 21.10.2024 17:05 Ja x Ich denke, dass es notwendig ist, sich mit Straßenn amen und ihren historischen Bezügen auseinander zu setzen. Es sprichts nichts dafür, durch Straßennamen koloniale oder nationalsozialistische Bezüge zu reproduzieren. x 30 18837 21.10.2024 18:02 Nein x x 31 18838 21.10.2024 18:09 Nein x Köln hat andere Probleme und kein Geld als sich mit sowas zu befassen. x 32 18839 21.10.2024 19:07 Ja x x 33 18840 21.10.2024 19:08 Ja x x 34 18841 21.10.2024 19:18 Ja x Der Name ist so unkonkret. Die Umbenennung erscheint mehr Aufwand als nutzen zu versprechen. x 35 18842 21.10.2024 19:21 Ja x x 36 18843 21.10.2024 20:13 Ja x Das die Stadt Köln durch den historischen Beirat ei ne Überprüfung der Straßennamen durchführt, finde ich sehr gut. Ein Aufarbeiten eines eventuellen Zusammenhang mit Verbrechen aus Kolonial- oder NS-Zeit sollte immer durchgeführt werden. Anstelle jedo ch den Namen „Ostlandstraße“ aus dem Stadtbild zu verbannen, sollte hier vielmehr eine A ufklärung erfolgen. Meiner Meinung nach bringt es nichts, wenn man einfach die Vergangenheit löscht. Hier ist es besser, wenn man darauf hinweist und au ch zukünftigen Generationen die Möglichkeit gibt, sich mit der Geschichte auseinander zu setzen. In diesem Kontext schlage ich vor, dass man unter die Straßennamensschilder eine Aufklärungsschrift anbringt. Dies hat den Vorteil, dass zum einen man auf die geschichtlichen Fakten Bezug nehmen kann und hier Aufklärung betreibt. Zum Anderen werden dadurch auch massive Kosten für die Stadt und die Anwohnern eingespart. x 37 18844 21.10.2024 21:02 x x 38 18845 21.10.2024 22:22 Nein x Kann man nicht die alten Straßennamen mit historisc her Bedeutung z.B. mit entsprechenden Erläuterungen an den betreffenden Straßenschildern versehen? Ist eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, auch wenn es schmerzhaft ist, nicht unbed ingt angezeigt? Es gibt heute bereits junge Leute, die nicht wissen, dass nach dem Krieg unzähl ige Menschen ihre alte Heimat in den östlichen Gebie ten verlassen mussten, damals ohne Hoffnung, diese jemals wiederzusehen. Das Gutachten ist daher für mich ÜBERHAUPT NICHT nachvollziehbar! Ich gehöre zu den Bürgern, die bereits verstorbene Verwandte haben, welche nach 1945 fliehen mussten b zw. vertrieben wurden. Ein großer Teil davon waren Frauen und Kinder. Für mich hört sich die Begründung so an, als ob alle Menschen aus dieser Z eit Nationalsozialisten gewesen wären. Und das ist ebenfalls Diskriminierung. x 39 18846 22.10.2024 08:25 Nein x Die Löschung von Straßennamen löscht nicht mögliche rweise von Menschen damit assoziierte historische B egebenheiten x 40 18847 22.10.2024 09:08 Nein x Für mich ist das an den Haaren herbeigezogen und absolut unnütz. Herausgeworfenes Geld, das woanders se he viel besser eingesetzt werden könnte wie beispielsweise kostenlose Sportangebote, kosten lose Fahrten mit Öffis, Gelder für Menschen, die am E xistenzminimum leben, . . x 41 18848 22.10.2024 09:26 Nein x Dieser gekünzelte Aktionismus ist mir ehrlich gesag t zuwider geworden in unserer Stadt. Alles was heut e nicht mehr tolerierbar oder nachvollziehbar ist, wird ausradiert. Was ändert man damit?-Dreht man da mit die Zeit zurück? Ich denke nicht. Generell sollt e man die Dinge auch mal belassen können. Ich sehe Änderungen der Strassennamen grundsätzlich kritisch: versetzen Sie Sich mal in die Lage älterer L eute. Abgesehen davon, kann ich als gebürtiger Kölner sagen: wir haben in Kölle genug Baustellen. Diese sind seit Jahren bekannt und dennoch herrscht Stillstand. Mit den beiden Zentralen Plätzen Ebertplatz und Neumarkt zähle ich nur zwei davon auf. Warum Zeit für kosmetische Änderungen von Namen verplempern wenn man an anderen Orten handen sollte? x 42 18849 22.10.2024 09:38 Nein x Ich bin strikt gegen die Umbenennung, da dies nur Geld kostet und rein gar nichts bringt. Es ist nicht ein Wort / eine Bezeichnung, die erregt, es ist die innere Haltung, und die hat mit Erziehung und Information zu tun. Das Geld sollte sinnvoller eingesetzt werden. x 43 18850 22.10.2024 10:16 Ja x Der bürokratische Aufwand ist nicht hinnehmbar. Ein e Umbenennung unterschlägt die Historie was zum Ver gessen führt. Die Ressourcen sollten lieber in eine aktive/passive Geschichtsvermittlung und die Opt imierung der Straße und anliegenden Grünanlagen investiert werden. x 44 18851 22.10.2024 10:18 Nein x x 45 18852 22.10.2024 11:11 Nein x Das ist unsere Vergangenheit. Wir können sie nicht wegdenken, wegstecken oder irgendwie vergessen. Uns ere Väter sind dafür gestorben . Unsere Familien haben gelitten und jetzt kommen Leute, die möchten alles unter den Deckmantel des Vergessens stecken. Um Gottes Willen keine Vergangenheit. Unsinn, Blödsinn und unseren Eltern und Großeltern kommt es nicht gerecht. Wir haben mal einfach diese Vergangenheit. Sie gehört zu unserem Leben. Reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. E s gibt noch einen anderen einfachen Grund. es ist sc hlichtweg zu teuer, alles umzuschreiben und die Bevölkerung hat auch keine Lust, wieder umzudenken. Ich bin gegen die Umbenennung!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! x 46 18853 22.10.2024 15:21 Ja x Meine Nachbarn und ich lehnen eine Umbenennung der Ostlandstraße ab, weil dadurch heutzutage nichts meh r rückgängig gemacht werden kann, was vor mehr als 79 Jahren an Unrecht geschehen ist. Es ist richtig, auf die schlimmen Vorkommnisse damals aufmerksam zu machen. Aber jetzt allein durch eine Umbenennung des Straßennamens entstehen nur Kosten, die für Schulen und Kindergärten dringender benötigt werden! x 47 18854 22.10.2024 17:02 Ja x Ich bin für eine Umbenennung der Ostlandstraße. Als ich vor einiger Zeit in den Stadtteil Weiden gezoge n bin, ist mir der Name als unangemessen aufgefallen, da ich den Eindruck hatte, dass hiermi t an Gebietsansprüche im heutigen Polen erinnert wer den soll. Diese Eindruck wurde durch Straßennamen im Umfeld verstärkt, die die deutschen Bezeichnungen polnischer Städte enthalten. Ich woh ne selbst nicht in der Ostlandstraße und bin auch froh, keine solche Postanschrift zu haben. Für die direkten Anwohner ist es aber sicher ein ho her Aufwand, die eigene Postanschrift bei einer Umb enennung ändern zu müssen. Gibt es dabei eine organisatorischen Unterstützung durch die Stadt Köl n? x 48 18855 22.10.2024 17:56 Nein x Einem mündigen Bürger darf eine historische Einordnung selbst zugemutet werden. Der für die Anwohner m it einer Umbenennung verbundene Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Zweck. x 49 18856 22.10.2024 18:10 Nein x x 50 18857 22.10.2024 18:28 Ja x Vorab Hinweis auf einen Fehler im Gutachten und auf dieser Seite: Die Ostlandstr. liegt im Stadtteil WEI DEN, und NICHT in Lövenich! Das ist schon peinlich genug. Der im Gutachten erklärte Hintergrund wird vom "Normalbürger" weder gekannt noch versta nden, es werden also künstlich Konflikte hervorgeholt. Hauptgrund: Der gesamte Aufwand für eine Umbenennung einer solch langen Straße mit vielen Anwohnern (H ochhäuser im Mittelteil!) steht in keinem Verhältnis zum Nutzen für die Allgemeinheit. Für jeden einzelnen Anwohner entspricht der Aufwand faktisch dem eines Umzuges. Angefangen von zu ändernden Personalpapieren, Mitteilungen an sämtliche geschäftlichen Kontakte, Änderung der Beschilder ungen bis zu Änderungen von Busfahrplänen etc. Und wer bezahlt das alles? Es alles bleibt ent weder am Einzelnen oder am Steuerzahler hängen, da haben wir wahrlich genug andere Baustellen. x 51 18858 22.10.2024 20:28 Ja x Straßenumbenennungen verursachen Kosten. Ich bin dafür überflüssige Kosten einzusparen. Das gesparte Ge ld kann verwendet werden um den Hebesatz für die Grundsteuer zu senken. x 52 18859 22.10.2024 21:59 Nein x Es gibt wichtigere Themen und Probleme!!! x 53 18860 22.10.2024 23:16 Ja x x 54 18861 22.10.2024 23:19 Ja x Ich bin für die Umbenennung, weil ich den Namen sch on immer unpassend fand. Der Verlust der Ostgebiete war die bittere Folge des rassistischen Angriffskriegs Deutschlands gegen seine östlichen N achbarn. Die Gefühle der Menschen, deren Angehörige vertrieben wurden, würde man am besten ausdrücken, wenn man die Straße in "Straße der verl orenen Heimat" umbenennen würde. Aber um deren Gefühle allein kann es nicht gehen. Mein Vater hatte sich als Nazi-Gegner von Anfang an dem Wehrdie nst entzogen. Er lebte in ständiger Todesangst entd eckt zu werden und litt deshalb sein Leben lang unter den Folgen der Nazidiktatur. Ich halte daher eine Umbenennung in "Völkerrechtsstraße" für geeignet daran zu erinnern, welche große zivilisatorische Errungenschaft das Völkerrecht darstellt und welche fürchterlichen Folgen die Miss achtung des Völkerrechts haben kann. Ich wohne übrigens in der Schulstr. und fahre oder gehe nahezu täglich durch die Ostlandstr. x55 18862 23.10.2024 09:51 Ja x Unnötiger Verwaltungsaufwand und Kosten. Es ist led iglich ein Name und bisher hat dies auch noch niema nd gestört. x 56 18863 23.10.2024 10:01 x Sehr geehrter Dr. Hoffmann, ich danke Ihnen für Ihr ausführliches Gutachten bezüglich der Ostlandstraße und schätze die gründliche h istorische Aufarbeitung, die Sie vorgenommen haben. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte und insbesondere mit den dunklen Kapiteln des Nationalsozialismus ist von großer Wichtigkeit für unser kollektives Gedächtnis. Allerdings möchte ich eine alternative Perspektive zur vorgeschlagenen Umbenennung der Ostlandstraße anbieten. Eine Umbenennung könnte als Versuch interpretiert werden, von den schmerzhaften Teilen unserer Geschichte we gzusehen, anstatt sich ihnen zu stellen. Es könnte argumentiert werden, dass gerade das Beibeha lten eines solchen Namens – bei gleichzeitiger klarer und deutlicher Aufklärung über seine Herkunft und die damit verbundenen historischen Ereignisse – eine Form der Auseinandersetzung und des aktiven Erinnerns darstellt. Die unveränderte Beibehaltung des Namens könnte somit nicht als Ignoranz gegenüber der Vergangenheit gesehen werden, sondern vielmehr als ein Zeichen dafür, dass eine Gesellschaft in der Lage is t, mit ihrer Geschichte zu leben und daraus zu lerne n. Es zeigt, dass die Erinnerung an die Fehler der Vergangenheit wachgehalten wird, nicht als Selbstge ißelung oder Ausdruck unaufgelöster Schuldgefühle, sondern als Mahnung für zukünftige Generationen, die Gräueltaten der Geschichte nicht zu wiederholen. Eine solche Perspektive könnte dazu beitragen, dass die Ostlandstraße als ein Ort des Gedenkens und der R eflexion über die Schrecken des Nationalsozialismus und die daraus resultierenden Lehren für die heutige und zukünftige Gesellschaft er halten bleibt. Indem wir die Namen beibehalten, die uns unangenehm sind, stellen wir uns der Geschic hte, anstatt sie zu verbergen. Dies könnte als ein wichtiger Schritt in Richtung Heilung und Versöhnung mit unserer Vergangenheit betrachtet wer den. Ich empfehle daher, diese Perspektive in die D iskussion um die Umbenennung der Ostlandstraße einzubeziehen um eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen, die sowohl der Bedeutung der Erinnerungskultur gerecht wird als auch der Notwendigkeit, aus der Geschichte zu lernen. (Persönliche Daten) x 57 18864 23.10.2024 11:44 Nein x Das Gutachten enthält zahlreiche Fehler. Die Schlussfolgerungen des Herrn Hofmann sind falsch und willk ürlich. Auf dieser Basis kann eine Umbenennung nicht stattfinden. Wenn der Strassennam en politisch gewünscht umbenannt werden soll, dann soll er in Anbetracht der 13 ostdeutschen Städte-Strassennamen, die sich der Name "Ostland" na chweißlich bezieht in Ostallee umbenannt werden. Die Straße ist von hohen, alten Bäumen gesäumt. Der Bezug der 13 ostdeutschen Städte-Straß ennamen, bleibt damit auch erhalten. x 58 18865 23.10.2024 13:04 Nein x Der Name ist mir seit 50 Jahren vertraut. Einen Bez ug zur NS Ideologie habe ich nie hergestellt. Für mich ist es ein beliebiger Straßenname. Es wäre schön, wenn mir der Name auch weiterhin erhalten bl eibt. x 59 18866 23.10.2024 13:40 Nein x x 60 18867 23.10.2024 14:26 Nein x Aus dem Gutachten geht klar hervor, dass die Gemeinde Lövenich bei der Benennung der Straße die sogenannten Deutschen Ostgebiete im Blick hatte (Schlesien, Hinterpommern und Ostpreußen). Der Name einer der längsten Straßen im Viertel sollte wohl e ine Art Oberbegriff zu einigen der übrigen Straßennamen dort bilden. Die Bezeichnung Ostland für Teile des ab 1941 besetzen Osteuropas (Weißrusslan d etc.) ist damals wie heute sehr ungeläufig und nur Fachleuten bekannt. Es handelte sich offenbar um einen Terminus technicus der Besat zungsverwaltung. Jeder, der heute das Straßenschild liest, denkt - wenn überhaupt - an Sc hlesien usw. Seit den Ostverträgen z. B. mit Polen 1 970 ist der Begriff nur noch Erinnerung an Flucht und Vertreibung und kein Kampfbegriff staatlichen Revisionismus. x 61 18868 23.10.2024 17:21 Nein x Jeder normaler Bürger wird nie den Strassennamen Ost landstrasse mit dem Vernichtungskrieg im Osten in ve rbinden .Dafür gibt die Stadt Köln Geld aus.Das ist lächerlich und unverschämt.In Köln gibt wichtigere Dinge, die gemacht werden müssen! x 62 18869 23.10.2024 18:59 Ja x Begriffe aus der Nazizeit hätten schon vor 50 Jahren in die Tonne gehört! x 63 18870 23.10.2024 19:55 Nein x x 64 18871 23.10.2024 20:27 Ja x Die Ostlandstraße besteht seit 1949 (wenn auch bis 1 973 nur als Feldweg) und war die Begrenzung des „Flüchtlingsviertels“ Danziger-, Königsberger- und Breslauer Str. sowie Stettiner- ,Tilsiter- und Küstriner Weg. Die Straßennamen sollte eine Erinner ung an die ehemalige Heimat der Geflüchteten sein, die in den „Ostländern“ gewohnt und in diesem Viertel eine neue Heimat gefunden hatten. Wer von den heu tigen Bewohnern der Ostlandstraße weiß denn noch etwas von dem Reichskommissariat Ostland. Die Straße heißt ja nicht „Reichskommissariat Ostlandstraße“!! Finden Sie, dass sich der Kostenaufwand für die Sta dt Köln und die ?- hundert Anwohner gerechtfertigt ist? Meines Erachtens NEIN !! Die eingesparten Kosten sollten lieber in einen ordentlichen Geschich tsunterricht investiert werden. x 65 18872 24.10.2024 02:42 Ja x Um das Problem belasteter Straßemnamen generell in den Griff zu bekommen, sollte sich gerell an der Wissenschaft, hier eben an dem Kurzggutachten orientiert werden. x 66 18873 24.10.2024 07:18 Ja x Niemand kennt den Hintergrund von Ostland, somit wir d auch niemand mit dem Namen diskriminiert oder aus geschlossen. Dieser Bereich der Straßen wurde einfach nach Städten benannt (Dürener Str., F rechener Weg und eben Ostlandstraße). Für Ansässige wäre eine Umbenennung zunehm extrem kostenintensiv und schwierig (meine Mutter ist bspw selbstständig). Außerdem leben meine Großeltern sei t Beginn an hier, ich bin nun schon die 3. Generation und ich möchte auch weiterhin in der Stra ße meiner Kindheit leben! Der OSTLANDSTRASSE. x 67 18874 24.10.2024 07:24 Nein x In der Ostlandstr wohnen meine Schwiegereltern seit über 40 Jahren. Ich selber wohne in der Berliner St raße in direkter Nähe. Mit allen Anwohnern, mit denen ich über dieses Thema gesprochen habe ist es besonders wichtig das der Straßenname so bleibt. Al so tut uns bitte allen einen Gefallen und lasst den Namen wie er ist x 68 18875 24.10.2024 07:25 Nein x x 69 18876 24.10.2024 07:34 Ja x x 70 18877 24.10.2024 07:35 Ja x So wie sich Nazis damals Wörter angeeignet haben, s o sollten wir diese auch zurückholen können. x 71 18878 24.10.2024 07:39 Ja x x 72 18879 24.10.2024 08:07 Ja x x 73 18880 24.10.2024 08:10 Nein x Ich finde die Umbenennung absolut lächerlich. Es kostet unnötig viel Geld und ich kann mir nicht vorste llen das sich jemand an dem Namen stört. x 74 18881 24.10.2024 08:20 Nein x x 75 18882 24.10.2024 08:23 Nein x Im Namen gibt es keinen direkten Hinweis aus die Nazizeit. Osten ist eine Himmelsrichtung und nicht wei ter. x 76 18883 24.10.2024 08:35 Nein x Für mich ist der Name Ostlandstr. lediglich eine Ric htungsangabe und nichts weiter! x 77 18884 24.10.2024 08:36 Nein x x 78 18885 24.10.2024 08:40 Ja x x 79 18886 24.10.2024 08:42 Nein x Niemand interessiert sich für den Ursprung der Name nsgebung, aber für die Bewohner und Nutzer der Straße ist die Umbenennung extrem aufwändig und unnötig. Wenn es ein Name wäre, mit dem man ein e negative Assoziation hätte wäre ich einverstanden , aber in diesem Fall finde ich es überflüssig. x 80 18887 24.10.2024 08:46 Nein x Ich verbinde mit dem Namen Ostlandtr. überhaupt nich ts negatives x 81 18888 24.10.2024 09:05 Ja x Ich finde den Namen Obstlandstraße schön und Nationalsozialismus und seine Folgen schrecklich. x 82 18889 24.10.2024 09:09 Ja x x 83 18890 24.10.2024 09:10 Nein x x 84 18891 24.10.2024 09:14 Nein x x 85 18892 24.10.2024 09:18 Nein x x 86 18893 24.10.2024 10:14 Nein x x 87 18894 24.10.2024 10:58 Nein x x 88 18895 24.10.2024 11:14 Ja x x 89 18896 24.10.2024 12:47 Nein x Was soll das? In fast allen Stadtbezirken gibt es e ine Siegstrasse . Da könnte man dann auch was gegen haben. x 90 18897 24.10.2024 12:49 Nein x Sehr geehrte Damen und Herren, zum Thema "Umbenennung Ostlandstraße" möchte ich mich äußern, obwohl ich – zwar an der Ecke Ostlandstraße/An der Alten Post wohnend – postalisch nicht direkt be troffen bin. Aber ich lebe nun schon so lange hier in diesem Bereich des Kölner Westens am RheinCenter, dass man sich trotzdem über die Benenn ung der umliegenden Straßen so seine Gedanken macht. Zunächst finde ich den Namen nicht besonders schön, die ursprüngliche Bezeichnung Ostst raße wäre vielleicht trotz der geographischen Irreführung besser gewesen. Nun denn – die Anwohner und Anwohnerinnen und Menschen hier im weiteren Viertel haben sich jetzt seit weit über einem halben Jahrhundert an den Namen gewöhnt. Da bedarf es schon schwerwiegender Gründe für eine U mbenennung. Das Thema Kolonialismus spielt hier ja keine Rolle, da wäre die Entscheidung gelegentlich sehr viel naheliegender. Das sogenannte Gutachten (wenn es sich dabei wirklich um die zwei DIN-A4-Seiten des Herrn Dr. Philipp Hoffmann handeln sollte) erfüllt allerdings in keiner Weise die Voraussetzungen für eine solche schwerwiegende Maßnahme: Die Ausführungen enthalten nicht nur mit methodologische, sondern auch tatsächlich klare logische Fehler. Hinwegsehen kann man über den Fehler, dass es sich nicht um den Stadtteil Lövenich handelt, sondern um Weiden, das zwar frühe r zur (1975 nach Köln eingemeindeten) Gemeinde Lövenich gehörte – nach deren Wegfall besteht Weiden aber natürlich als eigenständiger Stadtteil weiter. Bestenfalls wäre die dem Bezirksrathaus zug eordnete übergeordnete Benennung "Lindenthal" korrekt gewesen. Im 3. Absatz wird dann durchaus ko rrekt hergeleitet, dass die umliegenden Straßen nach Danzig, Breslau oder Königsberg benannt wurden – und damit an Städte im früheren östlichen Reichsgebiet. Der geschichtliche Bezug zur Nachkriegszeit und den Vertriebenen aus Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen ist ebenfalls korrek t. Soweit – so gut. Auf Seite 2 vermittelt der Auto r dann aber den Eindruck, dass sich hieraus ein Bezug zu einem ganz anderen Ostland herstellen lasse: Da wird in der Mitte von Seite 2 – trotz der klar en geographischen Bezüge der umliegenden Straßen (wie gerade beschrieben) – plötzlich behauptet, es lasse sich zu diesen kein Bezug herstellen. Jetzt der logische Fehlschluss: Warum das so sein soll, legt der Autor mit keinem Wort dar. Wenn man etwas derart offensichtliches wie die Zusammen fassung der umliegenden Städtenamen Danzig, Königsberg, Stettin oder Breslau etc. verneinen wil l, muss man schon etwas mehr argumentieren als in d em dann folgenden etwas mysteriösen und schlecht formulierten Satz: "So bezog sich zu Zeitp unkt der Straßenbenennung auch noch heute die Bezeichnung 'Ostland' vor allem auf das 'Reichskommissariat Ostland'." Diese Einrichtung des nationalsozialistischem Staates befand sich nach d em Überfall auf die Sowjetunion auf deren damaligem Staatsgebiet – das Kommissariat umfasste, wie der Autor ja völlig korrekt anmerkt – weitgehe nd die Bereiche des Baltikums und heutigen Belarus. Eine irgendwie geartete Verbindung zur Ostlandstraße stellt der Autor nicht her, sie ist auch denklogisch nicht möglich. Dazu ist die Einbettung in das umliegende Weidener Viertel zu eindeutig. Und dass nach verlorenem Krieg Ende der 40er oder Anfang der 50er Jahre jemand auf den Gedanken gekommen sein könnte, man wolle eine westdeutsche S traße nach Teilen der von Hitler besetzten Sowjetun ion benennen, ist völlig absurd! Es mutet seltsam an, dass der Autor eigentlich alle Gründe fü r eine Beibehaltung des Namens sauber anführt – dan n aber mit dem Reichskommissariat, das er wie ein Kaninchen aus dem Zylinder zieht, eine überhaupt nicht hergeleitete und völlig überraschende Schlu ssfolgerung bietet. Ich weiß nicht, ob es andere Gründe für eine Umbenennung geben mag. Dieses Gutacht en jedenfalls leistet das nicht. Es wäre sinnvoll, die für die Menschen im Veedel ja immer mit Umgewöhnung und teils auch Kosten verbundenen Umbenennungen auf die klaren Fälle zu beschränken, in denen die Namensgeber im Kolonialismus des Kaiserreichs Schuld auf sich geladen hatten ode r Nazis waren bzw. sich mit ihnen gemein gemacht ha ben. Ohne Not sollte man die eigentlich ja sehr gesunde Verbundenheit der Kölner Bürger mit ihrer Stadt nicht aufs Spiel setzen. (Persönliche Daten) x 91 18898 24.10.2024 13:14 Ja x x 92 18899 24.10.2024 14:16 Nein x Geld und Aufwände sind eher für eine Mahntafel zu ve rwenden. x 93 18900 24.10.2024 14:23 Nein x Dieser Herr Philipp Hoffmann hat überhaupt keine Ahnung was er in diesen Gutachten für einen Schwachsin n von sich gegeben hat. Er hat zum ersten noch nicht einmal Ahnung wo sich die Straße genau b efindet. Sie liegt nicht im Stadtteil Lövenich sond ern in Weiden. Sie ist auch keine Verbindung zwischen Grüner Weg und Aachener Straße. Was er über die Gemeinde geschrieben hat stimmt ebenfalls nicht . Er hat das Gutachten nur so erstellt wie sie es haben wollten. Ich bin in dieser Gegend aufge wachsen und es hat nie jemanden gestört das die Str aße Ostlandstraße heißt und es ist auch heute noch so. Das Geld was sie diesem Herrn Hoffmann beza hlt haben holen sie sich besser wieder zurück und v erwenden es für sinnvollere Projekte als für so etwas. x 94 18901 24.10.2024 14:26 Nein x Ostland ist kein belasteter Begriff x 95 18902 24.10.2024 14:32 Nein x Ostland bezeichnet ein Land in Himmelsrichtung Ost x 96 18903 24.10.2024 14:39 Nein x Das Gutachten ist falsch und irreführend. Mit "Ostlan d" ist in diesem Fall nicht das Reichskommissariat Ostland gemeint, sondern die Herkunftsgebiete der Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem ehemaligen deutschen Ostgebieten. Dass daran erinnert werden s ollte, zeigen auch die Quellen im Historischen Archiv. Diese habe ich mir selber ange schaut und der Bezirksvertretung im Rahmen meiner S tellungnahme auch eine Zusammenstellung geschickt. Vor diesem Hintergrund plädiere ich für die Beibehaltung des Namens (und damit die Beibehaltung der Erinnerung an die Herkunftsgebiete und die Integration der Flüchtlinge und Aussiedler nach dem II. Weltkrieg) und eine entsprechende Kontextu alisierung durch erläuternde Zusatzschilder, QR- Codes etc., die auch über das Reichskommissariat un d dessen Gräueltaten aufklären, aber klarstellen, dass dieser Bezug - entsprechend der Quellenlage - in diesem Fall nicht vorhanden ist. Bitte handeln Sie im Sinne der Anwohner:innen und Betroffenen! Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre erneute Prüfung, im besten Fall sogar eine neue Begutachtung. x 97 18904 24.10.2024 14:53 x x 98 18905 24.10.2024 16:03 Nein x bitte Aufhören mit dieser Hysterie. Wer denkt schon bei diesem Namen an irgendwelche, lange zurückliegende Schandtaten? Unzumutbarer Aufwand für Anlieger. x 99 18906 24.10.2024 18:28 Ja x Nicht jede Straße nach politischer Stimmung umbenen nen! Da wohnen auch Leute. Politische Korrektheit k ann im Extremfall auch selbst in Faschismus umschlagen. x 100 18907 24.10.2024 22:41 Ja x x 101 18908 24.10.2024 23:41 Nein x Ist nicht verhältnismäßig x 102 18909 25.10.2024 09:10 Nein x x 103 18910 25.10.2024 09:19 Ja x x 104 18911 25.10.2024 13:15 Nein x x 105 18912 25.10.2024 14:30 Nein x Die in dem Gutachten ausgeführte Beschreibung des Na mens "Ostland" ist heute nicht mehr geläufig. Eine U mbenennung der Straße sollte wegen der damit verbundenen Umständen nicht erfolgen. x 106 18913 25.10.2024 21:50 Ja x x 107 18914 25.10.2024 22:55 Nein x Die Begründung für die Umbenennung ist nicht wirklich nachvollziehbar und im allgemeinen Verständnis und Gebrauch wird mit dem Namen Ostland nicht eine nationalsozialistische oder revanchistis che Beziehung verbunden. x 108 18915 26.10.2024 00:59 Nein x x 109 18916 26.10.2024 11:31 Nein x Ich habe 30 Jahre in der Ostlandstr gelebt und wohne immer noch in der unmittelbaren Nachbarschaft und niemand hier assoziiert mir der Ostlandstr irgend etwas Negatives, vielmehr ist der Name für v iele Weidener Identitätsstiftend. x 110 18917 26.10.2024 12:14 Nein x Was noch ? Zehn kleine Negerlein, Mohrenkopf. Last die Kirche endlich im Dorf !! x 111 18918 26.10.2024 13:41 Ja x Die Straße sollte den Namen behalten und eine Umbenennung kostet auch zu viel Geld und Viele wollen und werden Flucht und Vertreibung aus Ostpreussen; Ostland, niemals vergessen und alle Anwo hner dort müssten bei einer Umbenennung dann ihre Adresse in den Persos ändern lassen und diese neuen Persos auch bezahlen. Falls aber durch anderslautende Mehrheit doch diese und auch andere Straßen doch noch umbenannt werden müssten, dann könnten Sie doch gerne Namen von berü hmten Tierforscher/innen nehmen wie Jane Goodall ode r Heinz Sielmann oder Bernhard Grczimek oder Hans Hass oder Jaques Cousteau oder Konrad Lorenz. x 112 18919 26.10.2024 14:28 Ja x Durch das Entfernen der Bezeichnung verschwindet au ch die Erinnerung an die Ereignisse. Die Kenntnisse über die Hintergründe sollten auch durch Straßennamen erhalten bleiben. Eine erklärende Tafel wäre gut. x 113 18920 26.10.2024 15:23 Nein x Mit dem Namen verbindet niemand die im Gutachten rec herchierte Situation, der damit verbundene Aufwand und Kosten stehen im Übrigen völlig außer Verhältnis zum Ziel. Nach 1945 sollte der Name lediglich die Verbundenheit mit den im 2. Weltkrieg an Polen und die Sowjetunion übergegangenen Orte und Gebiete dokumentieren - so wie es auch für viele andere Straßennamen (Breslauer, Bunzlauer, Danziger etc.) erfolgte. Die Stadt Köln sollte sich mit den wirklich drängenden Problemen in dieser Stadt beschäftigen, statt Zeit und Geld in die Findung küns tlicher Argumente zur Umbenennung von Straßen zu stecken. x 114 18921 26.10.2024 15:58 Nein x x 115 18922 26.10.2024 16:31 Nein x Die Ostlandstraße erinnert an unsere Herkunftsgebiete Schlesien und Ostpreußen. Bitte erhalten Sie diese n Namen und stellen Sie ein Zusatzschild zur Erklärung auf. So können Missverständnisse ausgeräumt werden. Danke für Ihr Verständnis. x 116 18923 26.10.2024 16:42 Nein x irrig, was der gesamte Kostenaufwand betrifft. Hat man eigentlich hier in Köln keine anderen Sorgen. Dreck in allen Ecken, verschmutzte Straßenschilder usw.. von den ewigen Baustellen haben wir eh die Na se voll. Kommt man aus dem Urlaub und sieht sich un sere Stadt an, dann fehlen einem einfach die Worte, wie blind unsere Politiker sind. x 117 18924 26.10.2024 17:36 Nein x x 118 18925 26.10.2024 21:58 Nein x 1. Löschen von Namen (außer von Verbrechern) ist ke ine GEEIGNETE Erinnerungskultur. 2. Bezug zu „Reichskommissariat“ ist weit hergeholt. Selbst ich (Jg.‘39) assoziierte nur (ehem. dt.) „Ostgebiete“ und gönne den Betroffenen die Erinnerung an ihre langjährige (legale) Heimat. 3. (Etwas polemisch:) Besser mehr gepflegte öffentl iche Toiletten als lauter neue Straßenschilder! 4. Stehen zur und erinnern an die deutsche Vergangenheit, selbst wenn nicht gerade ruhmreich! x 119 18926 27.10.2024 08:29 Nein x Unnötige Hysterie, einfaches Schild mit entsprechen der Erklärung darunter aufhängen,reicht völlig zu. x 120 18927 27.10.2024 08:54 Nein x Keine Zustimmung zum Gutachten da Bezug zu den ehemaligen deutschen Geschichte bitte den Namen beibehalt en danke x 121 18928 27.10.2024 09:33 Nein x Auch negative Geschichtsereignisse sollten sichtbar bleiben, zur Erinnerung und als Anregung zur Disskusion. x 122 18929 27.10.2024 10:23 Nein x x 123 18930 27.10.2024 11:17 Ja x Eine Umbenennung ist aus meiner Sicht nicht nötig. Ein erklärendes Zusatzschild, welchen des Straßennamen in den nötigen, historischen Kontext stellt wäre die von mir bevorzugte Lösung. x 124 18931 27.10.2024 11:43 Ja x Allerdings finde ich als Alternative einen mehrglie drigen Straßennamen, (womöglich nach einer Bürgermeisterin, die ihre Arbeit gemacht hat) wenig reizvoll. Wenn man schon so einen Aufwand betreibt, dann hat Köln doch sicher noch andere Größen zu bieten, die es wert wären, eine so große Straße nach ihnen zu benennen. x 125 18932 27.10.2024 11:49 Ja x Das Gutachten ist meines erachtens einseitig und ein Gefälligkeitsgutachten. x 126 18933 27.10.2024 12:01 Ja x Das Gutachten ist meines erachtens einseitig und ein Gefälligkeitsgutachten.Wer bezahlt bekommt seine ge wünschtes Ergebnis. Für wei naiv werden wir gehalten. Dann wird das Ergebnis nicht offen gelegt . Selbst wenn die Abstimmung dagegen ausfällt gibt es sicher gute Gründe doch die Umbenennung vorzunehmen. Aber ihr könnt sagen es gab eine Bürgerbeteiligung. Macht doch lieber was ihr wollt ohne Gutachten dann haben wir wenigstens weniger Kosten. Unter Demonkratie versteh ich etwas Anderes . x 127 18934 27.10.2024 12:10 Nein x x 128 18935 27.10.2024 12:17 Ja x x 129 18936 27.10.2024 12:37 Nein x x 130 18937 27.10.2024 13:59 Ja x Ich bin dagegen den Straßennmen zu ändern. Wir sollten bei dem bestehenden Namen bleiben und nicht auf grund vom Namen Ostland ändern. Wie soll das alles weitergehen, wenn dann alls geändert wird . Ich bin Eigentümerin dort, die Wohnung ist vermie tet. x 131 18938 27.10.2024 14:43 Nein x zu viel bürokratischer Aufwand für alle Beteiligten x 132 18939 27.10.2024 17:35 Nein x Ich wohne in Lövenich seit 50 Jahren. Die Ostlandstr aße ist mir vertraut und bekannt. Der Rat der Gemein de Lövenich hat sich nach! dem 2. Weltkrieg für die Umbenennung von Ost- in Ostlandstraße entschi eden. Vom Osten in Verbindung mit Menschenfeindlichk eit zu reden ist kein historischer Fakt. Reden wir nicht heute noch vom Beitritt der Ostlände r 1989 zur BRD? Es gibt nun mal westliche und östli che Länder. Wenn diese sicher gut bezahlte Historische Kommission so weitermacht, werden wohl noch die Hälfte der Kölner Straßen zur Umbenennung vorgeschlagen. Gerade jüngere Personen denken doch nicht an Nazisprache, wenn von Ostgebiet en die Sprache ist. Die sehen das eher geografisch. Wenn weitere Bürgerbefragungen einfach übergangen w erden wie bei der Mohrenstraße, ist der Schaden um Längen größer als die Belassung des Namens. Das Verhalten der Stadt trägt zur weiteren Politikfeindlichkeit bzw. Politikmüdigkeit der Bürger/innen bei. Ganz zu schweigen von den jeweiligen Kosten einer Umbenennung für die Kommune und die Anlieger. Aber mit Geldausgeben hat die Stadt Köln ja sowieso keine Probleme, siehe die endlosen Ausgaben für unvollendete Bauprojekte. Lasst die St raßennamen einfach so, wie sie der Bürger kennt; od er macht erklärende Täfelchen an die Schilder und behandelt die menschenfeindliche Naziideologie endlich verstärkt im Schulunterricht, wo die Fakten hingehören. x 133 18940 27.10.2024 18:10 Nein x Wo kommen wir denn hin, wenn jetzt jede 3. Straße v or der Umbennung steht? Der Name Ostlandstraße ist f ür mich völlig unbedenklich. Da ich meine gesamte Schulzeit auf dem benachbarten Georg-Büchner Gymnasium verbracht habe, bin ich über die zur Diskussion stehende Umbenennung sehr verwundert. Haben wir in Köln keine anderen Sorgen wie z. B. überbordende Migrantenkriminalität, Verwahrlosung von Plätzen wie dem Neumarkt oder die Verkehrswende? Lassen Sie sich bitte nicht von einer Linksgrünen Minderheit leiten. Der normale Bürger will diesen Unsinn nicht. x 134 18941 27.10.2024 21:32 Nein x Das ist Cancelculture. Die heißt seit 1949 so! x 135 18942 27.10.2024 22:22 Nein x Die Ostlandstraße hat keinen offesichtlich nationals ozialistischen, rassistischen, kolonialen oder sons tigen Bezug. Es erfordert schon Expertenwissen, um Gedanken, wie sie der Gutachter hat, zu entwickeln. W enn der Name also nur bei Experten und damit an einer verschwindend geringen Minderheit der Kölner Bevölkerung aneckt, dann sollten auch der bürokratische Aufwand (u.a. durch die Adressänderung in allen öffentlichen Büchern und Registern, in Ausweispapieren etc.) und der wirtschaftliche Schad en (u.a. durch Anpassung aller geschäftlichen Unter lagen, Werbe-Videos, Newsletter etc.) nicht nur bei Freiberuflern und Gewerbetreibenden, sondern bei Allen, auch Privatleuten jeden Alters. Stoppt dies en Unsinn, investiert - und steckt das Geld nicht in zusätzliche Bürokratie! x 136 18943 28.10.2024 08:18 Nein x x 137 18944 28.10.2024 09:08 Ja x Zu viel Arbeit x 138 18945 28.10.2024 09:13 Nein x x 139 18946 28.10.2024 09:39 Nein x Halte ich nicht für notwendig. x 140 18947 28.10.2024 10:12 Ja x x 141 18948 28.10.2024 10:29 Ja x Gutachten hin und her - es ist die Ostlandstraße - ic h habe noch nie die Schrecken mit dem Namen in Verb indung gebracht, sondern es war der Name der Straßen und die Erinnerung an die Straßennamen mit dem Bezug auf die Ostgebiete, aber nicht an die Taten in der NS Zeit. Dann sollte doch unter die Namensschilder Erklärungen abgegeben werden, die auch der nachkommenden und heutigen Generation eine Erklärung gibt, damit Erfolgt ein Hinweis auf die NS Zeit, die evtl. sonst irgendwann in Vergessenheit gerät . Ebenso die Namen der Stra ßen die auf die Kolonialzeit hinweist. Es ist Unrecht geschehen - mit der Ändert des Namens werde n die Erinnerungen an die Fehler aufgehoben und dann vergessen. x 142 18949 28.10.2024 11:45 Ja x Viel zu teuer, zu viele Anwohner sind von der Umbenennung betroffen. Der Prozess ist wesentlich zu auf wendig, umständlich, besonders für Menschen mit eingeschränkter Sprachkenntnis, große Probleme sind zu erwarten! 75 Jahre gab es kein Problem mit diesem Namen und jetzt werden Probleme geschaffen!! Was soll das ?(!) x 143 18950 28.10.2024 12:16 Ja x Zu teuer, sehr viele Anwohner sind betroffen. Umstä ndlicher Prozess für uns Bürger, der in keiner Weis e akzeptabel ist!! Probleme werden geschaffen nicht gelöst, haben wir nicht genug ?!! Sehr frustr ierend!! x 144 18951 28.10.2024 12:39 Ja x Eine riesen Aufwand, der in keinem Verhältnis zum E rgebnis steht. Wir Bürger können und wollen das nic ht hinnehmen. Es hat keinen positiven Effekt, macht uns unser Leben noch schwieriger und schafft Probleme !! x 145 18952 28.10.2024 12:49 x Mit ähnlicher Begründung könnte man noch mehr Straßen in Köln Weiden umbenennen. Z.B. Danziger Str.: M it der so benannten Straße könnte ja der Überfall auf Danzig und Polen sowie die Wiedereingliederung Danzigs ins "Reich" gefeiert werden. Breslauer Str.: Hier trauert man vielleicht dem Verlust von Breslau als ehemals deutscher Stadt nach oder m an gedenkt wehmütig des dort 1933 kurzzeitig existierenden KZs. Usw. usw. x 146 18953 28.10.2024 13:58 Ja x x 147 18955 28.10.2024 15:42 Nein x Guten Tag, ich finde das Gutachten nicht wirklich obj ektiv und wäre für eine erklärendes Zusatzschild, d as die Ostlandstraße einordnet. Ist das nicht auch deutlich kostengünstiger und zudem wird es so viell eicht beiden historischen Sachverhalten gerecht und ermöglicht eine weitere intensive Beschäftigung mit den Themen. Also nicht tilgen, sondern aufkläre n. x 148 18956 28.10.2024 15:52 Ja x unerheblich. Die Beziehung zum RKO ist nicht (mehr) geläufig. Im übrigen heißt auch ein Ortsteil von Bor kum so. x 149 18957 28.10.2024 15:53 Ja x Ich bin für die Umbennung, da ein starker Zusammenhang mit kolonial-imperialen Handeln besteht. x 150 18958 28.10.2024 17:38 Nein x Das Gutachten in der hier vorliegenden Form kann nicht mit 100proz. Sicherheit belegen, dass tatsächlic h bei der Namensgebung auf das Reichskommissariat Ostland Bezug genommen wurde. Da bei den umliegenden Straßen Namen von Städten aus den urdeutschen, nun aber abgetrennten Ostgebieten verwendet wurden, sehe ich in der Bezeichnung Ostlandstr. viel eher einen Bezug auf eben diese verloren gegangenen Gebiete. Eine Umbenennung lehne ich hiermit ab. x 151 18960 28.10.2024 21:14 Nein x Eine Straßenumbenennung ist immer mit sehr viel bür okratischem Aufwand für Anwohner verbunden, und in diesem Fall für mich nicht nachvollziehbar, auch aufgrund des „Gutachtens“ nicht. x 152 18961 28.10.2024 22:13 Ja x x 153 18962 28.10.2024 22:18 Nein x x x 154 18963 28.10.2024 22:51 Nein x x 155 18964 29.10.2024 04:35 Nein x Ich kann die Aufregung um die geplante Umbenennung der Ostlandstraße nicht nachvollziehen. Kein Mensch verbindet den Namen „Ostland“ heute noch mit der NS-Zeit. Eine Umbenennung würde keinerlei Verbesserung für die Betroffenen jener Zeit bringen. Stattdessen frage ich mich, warum die Stadt Köln Kapazitäten für dieses Thema aufwendet, anstat t sich vorrangig um die wirklich drängenden Problem e zu kümmern, die das Leben der Gemeinschaft spürbar verbessern könnten. Kriminalitä t auf den Straßen, Wohnungsnot, fehlende Kindergart enplätze, Sauberkeit öffentlicher Plätze und Straßenschäden – das sind nur einige der Themen, di e in Köln sofortige Aufmerksamkeit verdienen. Die K osten und der Aufwand für eine Umbenennung sind zudem enorm, denn es geht dabei nicht nur um n eue Personalausweise, sondern auch um viele weitere Dokumente und Urkunden. Selbst wenn die Befragung gegen eine Umbenennung ausgeht, empfinde ich es als Anmaßung, falls die Stad t sich über den Willen der Anwohner hinwegsetzen sollte. Das wäre für mich ein undemokr atischer Akt, und in unserem Viertel herrscht darüb er nur Unverständnis und Ärger. Niemand, der hier wohnt, möchte eine Umbenennung der Straße. x 156 18965 29.10.2024 07:00 Nein x x 157 18966 29.10.2024 08:50 x Der Straßenname sollte auf jeden Fall aufrechterhalten, zusätzlich aber mit einem Hinweisschild verseh en werden, auf dem an das Grauen des 2 Weltkriegs, und somit auch an die Vertreibung und F lucht aus den ehemaligen deutschen Gebieten erinnert werden sollte. x 158 18968 29.10.2024 09:15 Ja x Als Schulleiter des Georg-Büchner-Gymnasiums (Ostlands tr. 39), welches sich schon seit Jahrzehnten mit Ze itzeugengesprächen und Aktionen wie Stolpersteinverlegungen gegen das Vergessen aber eben auch für einen angemessenen Umgang mit der Verga ngenheit einsetzt, kann ich Argumente sowohl für die Umbenennung der Ostlandstraße als auc h gegen diese nachvollziehen. Sollte es eine Mehrheit für die Umbenennung geben, dann wäre mein Vorschlag "Straßburger Straße": - dieser Name würde sich in das von Städtenamen als Straßennamen geprägte Viertel einfügen - Georg Büchner hat von 1831 bis 1833 in Straßburg s tudiert, so dass hier auch ein klarer Bezug zu der größten Bildungseinrichtung in der Straße gegeben wäre (und potentiell auch unter dem Straßennamen vermerkt werden könnte) x 159 18969 29.10.2024 10:11 Nein x x 160 18970 29.10.2024 12:21 Ja x Siehe Gutachten x 161 18975 29.10.2024 16:54 Nein x x 162 18976 29.10.2024 17:26 Nein x Das sogenannte Gutachten (wenn es sich dabei wirklic h um die zwei DIN-A4-Seiten des Herrn Dr. Philipp Hoffmann handeln sollte) erfüllt allerdings in keiner Weise die Voraussetzungen für eine solche sc hwerwiegende Maßnahme: Die Ausführungen enthalten nicht nur mit methodologische, sondern auch tatsächlich klare logische Fehler. Hinwegsehen kann man über den Fehler, dass es sich nicht um de n Stadtteil Lövenich handelt, sondern um Weiden, das zwar früher zur (1975 nach Köln eingeme indeten) Gemeinde Lövenich gehörte – nach deren Wegf all besteht Weiden aber natürlich als eigenständiger Stadtteil weiter. Bestenfalls wäre d ie dem Bezirksrathaus zugeordnete übergeordnete Benennung "Lindenthal" korrekt gewesen. Im 3. Absatz wird dann durchaus korrekt hergeleitet, dass die umliegenden Straßen nach Danzig, Breslau oder Königsberg benannt wurden – und damit an Städte im früheren östlichen Reichsgebiet. Der gesc hichtliche Bezug zur Nachkriegszeit und den Vertriebenen aus Pommern, Schlesien, Ost- und Westpreußen ist ebenfalls korrekt. Soweit – so gut. Auf Seite 2 vermittelt der Autor dann aber den Ein druck, dass sich hieraus ein Bezug zu einem ganz anderen Ostland herstellen lasse: Da wird in der Mit te von Seite 2 – trotz der klaren geographischen Be züge der umliegenden Straßen (wie gerade beschrieben) – plötzlich behauptet, es lasse sich z u diesen kein Bezug herstellen. Jetzt der logische Fehlschluss: Warum das so sein soll, legt der Autor mit keinem Wort dar. Wenn man etwas derart offensic htliches wie die Zusammenfassung der umliegenden St ädtenamen Danzig oder Breslau etc. verneinen will, muss man schon etwas mehr argumenti eren als in dem dann folgenden etwas mysteriösen un d schlecht formulierten Satz: "So bezog sich zu Zeitpunkt der Straßenbenennung auch noch heute die Bezeichnung 'Ostland' vor allem auf das 'Reichsko mmissariat Ostland'." Diese Einrichtung des nationalsozialistischem Staates befand sich nach de m Überfall auf die Sowjetunion auf deren damaligem Staatsgebiet – das Kommissariat umfasste, wie der Autor ja völlig korrekt anmerkt – weitgehend die Bereiche des Baltikums und heutigen Belarus. Eine irgendwie geartete Verbindung zur Ostlandstraße stellt der Autor nicht her, sie ist auch denklogisc h nicht möglich. Dazu ist die Einbettung in das uml iegende Weidener Viertel zu eindeutig. Und dass nac h verlorenem Krieg Ende der 40er oder Anfang der 50er Jahre jemand auf den Gedanken gekommen sein könnte, man wolle eine westdeutsche Straße nach Teilen der von Hitler besetzten Sowjetunion be nennen, ist völlig absurd! Es mutet seltsam an, das s der Autor eigentlich alle Gründe für eine Beibehaltung des Namens sauber anführt – dann aber mit dem Reichskommissariat, das er wie ein Kaninche n aus dem Zylinder zieht, eine überhaupt nicht hergeleitete und völlig überraschende Schluss folgerung bietet. Ich weiß nicht, ob es andere Gründ e für eine Umbenennung geben mag. Dieses Gutachten jedenfalls leistet das nicht. Köln hat dri ngendere Probleme, für die vorhandene Kapazitäten eingesetzt werden sollten x 163 18977 29.10.2024 18:41 Ja x x 164 18978 29.10.2024 19:05 Ja x Aufarbeitung der Deutschen Vergangenheit x 165 18980 29.10.2024 19:34 Ja x Ich kann die Begründung zwar nachvollziehen, halte die Umbenennung aber wegen des damit verbundenen Aufwands für unverhältnismäßig, ebenso wie die Umbenennung anderer Straßen. Meines Erachtens würde es ausreichen, die Straßenschilder mit Zusatzs childern zu versehen, auf denen erläutert wird, warum der Straßenname aus heutiger Sicht krit isch betrachtet wird. x 166 18981 29.10.2024 20:55 Nein x Haben wir sonst keine Sorgen? Wäre das Geld für Gutac hten etc. und die Arbeitszeit der Mitarbeiter nicht besser in anderen Projekten angelegt? Die ganzen Namen beruhen auf Gegebenheiten die zur damaligen Zeit eben einfach so waren. Da kann man vielle icht am Strassenschild eine Infotafel befestigen und auf etwaige Probleme hinweisen. Aber umbenennen: das kostet nur unnütz Zeit und Geld und belastet alle Anwohner. x 167 18982 29.10.2024 21:11 Nein x Weil es an die Flüchtlinge und Vetriebenen erinnert und an nichts anderes x 168 18983 29.10.2024 21:12 Nein x x 169 18984 29.10.2024 21:14 Nein x Weil seine Quellen nicht im Zusammenhang passen es e rinnert an die Flüchtlinge aus dem Osten x 170 18985 29.10.2024 21:16 Nein x x 171 18986 29.10.2024 21:22 Ja x x 172 18987 29.10.2024 21:24 Ja x x 173 18988 29.10.2024 21:33 Ja x x 174 18989 29.10.2024 21:53 Nein x x 175 18990 29.10.2024 21:54 Nein x x 176 18991 29.10.2024 23:00 Nein x x 177 18992 30.10.2024 08:24 Ja x Es ist sehr wichtig, dass auch eine negative Geschic hte in Erinnerung bleibt x 178 18994 30.10.2024 09:46 Ja x Der Begriff Ostland muss nicht unbedingt mit der deu tschen Vergangenheit verknüpft werden, Mann kann es auch deuten, dass es auf östlich liegende Länder bezogen wird oder auf die Insel Borkum. x 179 18999 30.10.2024 11:25 Nein x Ich bin (ähnlich wie am Beispiel der Ostlandstraße i n Espelkamp) für eine Kontextualisierung der Ostlandstraße (Aufklärung über die Verbrechen des Reichskommissariats) und für die Beibehaltung des N amens zur Erinnerung an die ehemaligen deutschen Ost gebiete und das Schicksal der Millionen Flüchtlinge. x 180 19000 30.10.2024 12:41 Nein x Ausser dem Gutachter bringt kaum ein Anwohner die Ost landstraße mit der Nazi Zeit in Verbindung. Desweiteren und gerade deshalb werden bei einer Umbennung nach meiner Ansicht Steuergelder vergeudet. Die Stadt Köln hat sicherlich dringendere Themen zur KLärung und für die Gelder dringender benötigt werden x 181 19001 30.10.2024 12:53 Ja x Die Zusammenfassung von zwei Fragen bzgl. Gutachten und Nachvollziehbarkeit mit nur einer Antwortmöglichkeit ist mindestens fragwürdig. Meine Antwort wäre 1. ja, 2. nein! Der im Gutachten angefü hrte "Bezug auf die ehemals vom nationalsozialistis chen Deutschland besetzten „Ostgebiete“" ist im inhaltlichen Zusammenhang mit den nicht besetzten Os tgebieten, die unbestreitbarer Teil des deutschen S taatsgebiets waren, befremdlich. „Nach Ostland wollen wir fahren…“ In einem uralten Liederb uch finde ich diese „vlämische Volksweise“. Das Lied erinnert genauso wie etwa die Bezeichnung Fläming an die Auswanderung (bzw. Zuwanderung) von Menschen aus dem heutigen Belgien – lange vor dem „Tausendjährigen Reich“. Stichwort Belgien: Da fallen mir gerade im heutigen Kölner We sten etliche Bezüge ein: besonders zu den Belgische n Streitkräften in Deutschland (BSD/FBA, „tiende provincie“ oder der seinerzeit bei Kölner Kommunalpolitikern für Familienfeiern besonders beliebte Offiziersclub in Stadionnähe…). Hat man diese „West-Spur" bei der Suche nach dem Ursprung des Straßennamens auch verfolgt? Und überhaupt: (Achtung: Der folgende assoziative Hinweis kann auf manche Mimos*innen evtl. wegen mutmaßlicher „PI“ irritierend wirken!) Wer anfängt, Straßennamen nach t agesaktueller „Politischer Korrektheit“ zu ändern, darf sich nicht wundern, wenn eines (hoffen tlich fernen) Tages die Hühnergasse am Rathaus Stor ch-Weidel-Straße heißt. x 182 19002 30.10.2024 13:17 Nein x x 183 19003 30.10.2024 13:57 Ja x Der Straßenname "Ostlandstraße" erinnert an eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte: Den V ernichtungskrieg der Wehrmacht gegen die UdSSR, der Millionen Tote, Soldaten und Zivilisten, forderte. Die Nazis errichteten das "Reichskommiss ariat Ostland", in dem Hundertausende Menschen ermordet wurden. Es ist eine Schande, diese Taten d urch eine Straßenbenennung auch noch zu würdigen. x 184 19004 30.10.2024 14:18 Ja x Eine Kölner Straße sollte keinen Bezug zum "Reichskommissariat Ostland" haben, in dem von Deutschen so viele furchtbare Verbrechen begangen und Hunderttausende ermordet wurden. x 185 19005 30.10.2024 14:33 Ja x Das Gutachten spiegelt meine Gründe. x 186 19006 30.10.2024 15:33 Nein x x 187 19007 30.10.2024 15:50 Nein x Stellen Sie eine Gedenktafel auf und überlassen Sie es den Menschen sich kritisch mit der Vergangenheit auseinander zu setzen. Alles andere nimmt Orwellsche Züge an… x 188 19008 30.10.2024 15:51 Ja x Ich persönlich bin in der Ukraine geboren und lebe seit meinem 8 Lebensjahr in Deutschland. Mittlerwei le bin ich 30 Jahre alt und verspüre keinerlei Berührungspunkte zwischen der Ostlandstraße und dem 2 Weltkrieg. Ich lebe gerne in dieser Straße und wü rde den Namen gerne beibehalten. x 189 19009 30.10.2024 15:51 Nein x MEIND KINDER SIND HIER UND DAMIT AUFGEWACHSEN x 190 19010 30.10.2024 15:53 Ja x Ich wohne in der Ostlandstraße und möchte, dass der Name gleich bleibt. Der 2 Weltkrieg ist lange her u nd das Thema ist wirklich mittlerweile sehr alt und wir haben wirklich andere Probleme statt den Na men zu ändern. x 191 19011 30.10.2024 15:56 x x 192 19012 30.10.2024 15:59 Nein x Der Aufwand ist zu groß, keiner meiner Generation (Jahrgang 1990) sieht einen Zusammenhang zwischen Ostl and und dem Dritten Reich. Irgendwann muss auch Mal gut sein. x 193 19013 30.10.2024 16:06 Nein x x 194 19014 30.10.2024 16:23 Nein x x 195 19015 30.10.2024 16:24 Ja x Deutschland wird ja auch nicht umbenannt! x 196 19016 30.10.2024 16:33 Nein x x 197 19017 30.10.2024 16:35 Nein x Der Name Ostland hat nicht unmittelbar etwas Fremden feindliches etc. Daher sollten wir es unbedingt so belassen! Das steht nicht im Verhältnis und produziert den betroffenen Anwohnern nur Aufwand und Kosten. x 198 19019 30.10.2024 17:16 Nein x Alles nur mit Kosten verbunden da gibt es wichtig S achen wie zum Beispiel Altersarmut und Kindergärten x 199 19021 30.10.2024 18:44 Ja x Ich teile nicht die Meinung von Herrn Dr. Hoffmann, dass die Bezeichnung "Ostland" sich im Kontext der umliegenden Straßennamen (Danziger Straße, Breslauer Straße, etc.) nicht eindeutig in einen Zu sammenhang mit der Erinnerungskultur an Fluch und Vertreibung aus den Ostgebieten einordnen ließe. Ganz offenbar war es ja auch der Wunsch der Akteure 1949, der Erinnerung an die Heimat der neuangesiedelten Bürgerinnen und Bürger Ausdruck zu verleihen. Ich fände es für die Erinnerungskultur in unserer Stadt sehr wichtig, dass die positive Abs icht der Benennung nicht einfach "gelöscht" wird, d a es auch eine negative Konnotation des Begriffes "Ost land" gibt. Vielmehr sehe ich hier die Chance, die beiden Bedeutungen der Begrifflichkeit "Ostland" vor Ort - z.B. durch eine Informationstafel - für di e Bürgerinnen und Bürger einzuordnen und so einen wertvollen Beitrag zum Geschichtsbewusstsein zu leisten. Durch die Umbenennung wäre diese wichtige Chance vertan. x 200 19022 30.10.2024 19:00 Nein x Im historischen Archiv der Stadt Köln gibt es Dokum ente, die das Gegenteil des o.g. Gutachtens darstelle n. Eine erläuternde Erklärung unter dem Straßennamen/Straßenschild wäre sehr viel weniger a ufwändig. x 201 19023 30.10.2024 19:18 Ja x x 202 19024 30.10.2024 20:21 Ja x x 203 19025 30.10.2024 20:54 Nein x x 204 19026 30.10.2024 21:25 Ja x x 205 19027 30.10.2024 21:33 Ja x x 206 19030 30.10.2024 21:58 Nein x Jahrzehntelang hat die Ostlandstrasse ihren Namen! U nd jetzt gibt es einen eigens dafür ins Leben geruf enen Sachbearbeiter, der nichts anderes zu tun hat, als sich damit zu beschäftigen! Man sollte mei nen, dass es wirklich Wichtigeres gibt in Köln. Auc h das für die ganzen Umbenennungen erforderliche Steuergeld könnte für die wirklich notwendigen Dinge in Köln verwendet werden! Ich bin gegen eine Umbe nennung! x 207 19034 30.10.2024 22:49 Nein x Keine Notwendigkeit, da es nicht um das Reichskommi ssariat geht. Gutachten hat relevante Quellen und Gesc hichte des Viertels nicht adäquat berücksichtigt. Eine Öffentlichkeitsbefragung auf di eser Grundlage erscheint mehr als demokratisch fragw ürdig. Ein Erklärschild wäre eine adäquate Lösung. x 208 19035 30.10.2024 23:34 Ja x Der begriffliche Bezug zum Reichskommisariat Ostland macht den Straßennamen m.E. historisch nicht tragb ar- die Straße sollte dringend umbenannt werden! x 209 19036 31.10.2024 00:10 Ja x nicht alles im Osten war schlecht, wo soll es weiter gehen wenn wir unsere Geschichte leugnen. x 210 19037 31.10.2024 02:28 Nein x Praktisch niemand verbindet den Straßennamen damit, man muss sich erstmal einarbeiten und daher hat er auch nicht die behauptete Wirkung. Wegen der negativen Auswirkungen einer Umbenennung sollte man Straßen generell nicht umbenennen. x 211 19038 31.10.2024 04:17 Ja x x 212 19039 31.10.2024 07:23 Ja x x 213 19041 31.10.2024 08:23 Nein x Ich empfinde es als einfach lächerlich, eine Straße , die nichts für die damaligen Ereignisse kann, fas t 80 Jahre nach dem Krieg umzubenennen ‼ x 214 19042 31.10.2024 08:49 Ja x 80 Jahre nach dem Krieg und über 100 Jahre nach der Kolonialzeit muss es langsam auch mal gut sein, in der Vergangenheit rum zu wühlen. Nichts soll vergessen werden, aber den Nachfolgegenerationen ewig die deutsche Schuld aufzuerlegen, muss endlich e in Ende haben! x 215 19043 31.10.2024 08:49 Nein x Die Argumente für die Umbenennung sind sachlich nic ht richtig. Die Kosten, der Aufwand für die Betroff enen und die Allgemeinheit sind nicht zu rechtfertigen. Unsere Stadt hat genug andere, koste nrelevante Aufgaben und die Kassen sind nicht so vo ll, als dass Mann unnötige Projekte realisieren sollte. x 216 19044 31.10.2024 09:22 Nein x x 217 19045 31.10.2024 09:43 Nein x x 218 19046 31.10.2024 09:58 Nein x Das Gutachten basiert auf falschen Fakten. Ausserdem bin ich grundsätzlich gegen Umbenennungen, da es erhebliche Kosten verursacht und die Bürger und Geschäftsleute nur zusätzlich mit hohem Aufwand belästigt. x 219 19047 31.10.2024 10:02 Ja x Ich finde auch, dass eine Würdigung des nationalsoz ialistischen Erbes in From von Straßennahmen nicht angemessen ist. Zudem musste meine Großmutter während des zweiten Weltkriegs aus Königs berg flüchten x 220 19048 31.10.2024 11:42 Nein x Es bringt kaum ein Anwohner den Strassennamen in Ve rbindung wie im Gutachten beschrieben. Ausserdem gib t es weit wichtigere Probleme in Köln die besser endlich geregelt und vor allem finanziert we rden sollten. Unnötige Kosten auch für viele Anwohn er x 221 19049 31.10.2024 11:43 Nein x Da niemand den Namen zuvor mit der NS-Zeit in Verbindung gebracht hat. und da die Straße nach ende der NS-Zeit benannt wurde und somit ziemlich sicher nicht das Ostland-Kommissariat gemeint war so ndern eher das die Straße einen Ost-West verlauf hat oder ähnliches. x 222 19050 31.10.2024 11:54 Nein x Keiner (außer Historiker) der hier wohnenden bringt den Namen mit NS-Zeit in Verbindung. Die mögliche Umbenennung verursacht nur unnötige persönliche Kosten, ist unnötige Verschwendung von Steuergelder und Ressourcen. Ich glaube die Stadt hat andere Probleme als einen Straßennamen und die Gelder können sicherlich für sinnvollere Sac hen verwendet werden. Ich habe kein Problem mit dem Namen Ostlandstraße und fühle mich mit dem Straßennamen wohl. x 223 19051 31.10.2024 12:08 Nein x Hoher Verwaltungsaufwand, Kosten für die betroffene n Anwohner wegen Ausweisen etc. x 224 19052 31.10.2024 12:40 Ja x x 225 19053 31.10.2024 12:42 Nein x x 226 19054 31.10.2024 12:45 Nein x x 227 19055 31.10.2024 12:47 Ja x x Als ich 2008 in die Ostlandstraße gezogen bin, habe ich zuerst den Begriff "Ostland" gegoogelt und mir w ar gleich klar, dass der Name wegen des Bezugs zum Nationalsozialismus nicht geht. Ich bin überrascht, dass es mit dieser Umbenennung so lange gedauert hat. Allerdings ist die Art, wie sie die Nachbarschaft einbinden, nicht ideal: Alle Nachbarinnen und Nachbarn, mit denen ich gesprochen habe, w aren dagegen, weil sie sauer sind, dass die Umbenennung viele Kosten und Mühen mit sich bringt, bei der sie ihrer Ansicht nach von der Stadt allei ngelassen werden. Bemängelt wird auch, dass niemand sagen will, wie die Straße künftig heißen w ird. Also konkret: Werden sich die Kölner Verantwor tlichen wieder einen kontroversen Namen aussuchen, der in zehn Jahren erneut geändert werde n muss? x 228 19056 31.10.2024 12:58 Nein x Wieder ein Kniefall vor dem Ausland. Viel zuviel Bü rokratie und Kosten Aufwand. Kein Kosten nutzen Vor teil. Völlig unnütz und unnötig. x 229 19059 31.10.2024 13:10 Nein x Als diese Siedlung Anfang der 70er Jahre gebaut wur de, wurden alle umliegenden Straßen nach Ostländern oder Städten benannt. Daher wurde die Hauptstraße Ostlandstraße genannt. Es ist für mich u nverständlich die knappen Gelder der Stadt Köln für solche Projekte auszugeben nur um auf die Suche zu gehen ob man irgendwelche Straßennamen mit der Nazizeit öder Ähnlichem in Verbindung bringen zu können. Seit ca. 50 Jahren heißt diese Straße so und es hat nie jemanden gestört. Es gibt weitaus wichtigere Projekte in der Stadt Köln als s olch eine unnütze Kommission zu gründen .Des weiteren ist es unverschämt mich als Anwohner mit z usätzlichen Kosten und Unannehmlichkeiten zu belästigen. x 230 19060 31.10.2024 13:18 Ja x Sehr geehrte Damen und Herren, Vorstellung/Gegenstand:(Persönliche Daten) Ich nehme bezug auf Ihr Schreiben vom 18.07.2024 und der angeforderten Meinung zur Umbennung der Straße: Ostlandstraße nach der Sitzung vom 17.06. des Bezirksve rtretung Lindenthal (Tagesordnung 9.1.1). Eigene Position: Kurz - Ich bin gegen eine Umbennung und für die Beibehaltung "Ostlandstrasse". Begründ ung: Ein überlegter Umgang mit Geschichte ist nicht einfach. Eine einfache Umbennung kommt einer Tilgung von Geschichte gleich. Gerade wenn die histor ische Entwicklung einer Gesellschaft moralisch katastropahle Züge angenommen hat, wie in der Periode bis 1945, und darüber hinaus wirksam i st, ist eine Umbennung/Umbau manchmal sinnhaftig manchmal aber nicht. Umbennungen, Umbaut en, Abriss und Neuernungen von Orten in Städten muss möglich sein, muss sich aber der Kritik des Revisionismus aussetzen. Wird Geschichte unter d en Teppich gekehrt? Eine Tilgung von Geschichte habe n wir beim Abriss des Palastes der Republik erlebt. Zu jener Zeit lebte ich in Berlin, studierte Geschichte an der FU Berlin und habe mich an der Fakultät ausgiebig mit dem Thema befasst. Ich war auch gegen jenen Abriss, da dies für mich e in Fall von Geschichtsrevisionismus ist. Im Fall der Ostlandstrasse vertrete ich auch diese Position. Hier keine Person wird glorifiziert. Es findet keine Glorifizierung von Propaganda statt, sondern es ge ht um einen Teil der Ideologie; einer Siedlungspolitik und Institutionen, die diese Ideologie umsetzen sollte. Ich halte es für sinnvoller diesen Straßenname n zu erhalten und damit im Stadtbild mehrere Tatbestände (Textstelen) zu dokumentieren: Klar, es wird eine Ideologie dokumentiert, die sich nicht u m Menschenrechte kümmert und damit nicht den Weg in eine wünschenswerte Zukunft richtet. Zugleic h dokumentiert der Name wie die Haltung von lokalen Politikvertretern und Verwaltung ausgeprägt war. Das bemerkens-werte hierbei ist die Haltung de r Entscheider in der Mitte des 20. Jahrhunderts, al so sowohl zur Zeit der Diktatur als auch zur Zeit der frühen Bundesrepublik, die Haltung zu Teilen der Ideologie des Nationalsozialismus und dieser vertreibenden Siedlungspolitik. Ich habe mich in mehrere Diskussionen mit den Nachbarn begeben. Viele im Umfeld sehen eine Umbennung pragmatisch. Die U mbenennung führt zu unangenehmer Bürokratie und klaut Zeit, erzeugt Müll (z.B. Briefpapier muss neu entworfen & bedruckt, altes Papier vernichtet werden). Es gibt eine Anzahl von Ausländern, die gerade praktische Vorteile einer Beibehaltung in den Vordergrund stellen darunter der kurze und leicht verständlich Name und den Aufwand, den eine Umbennung nach sich ziehen würde, wie das zwingend notwendige persönliche Erscheinen bei der ausländischen Meldestelle in Deutschland, was im Falle französischer Mitbürger " nur" Frankfurt am Main wäre, in anderen Fällen aber ausschließlich Berlin sei. Eine Umbennung kann zur Folge haben, dass man einen "schlimmeren" Namen vorgesetzt bekommt. Einen neuen Namen, der schwere r auszusprechen, unbekannt, ungemocht oder am Telefon schwer verständlich und nicht leich t zu buchstabieren sein könnte. Auch daher kommt Ab lehnung, da unklar welcher Name als Ersatz ausgelost wird. So es mir bekannt ist, sollen anerk annte Frauen, bzw deren Namen ausgesucht werden: To ny Sender (Parlament SPD 1924-33) wäre in jedem Zusammenhang keine schlechte Wahl. Mit freund lichen Grüßen(Persönliche Daten) x 231 19061 31.10.2024 13:34 Nein x x 232 19063 31.10.2024 14:09 Ja x x 233 19064 31.10.2024 14:10 Ja x zuviel BÜROKRATIE!!!!! x 234 19065 31.10.2024 14:30 Ja x x 235 19066 31.10.2024 14:43 Ja x x 236 19067 31.10.2024 15:06 Nein x Unnötige Kosten für die Anwohner. x 237 19068 31.10.2024 15:10 Nein x Die Gründe für die Umbenennung sind für mich nicht n achvollziehbar x 238 19069 31.10.2024 15:21 Ja x Geschichtlicher Hintergrund x 239 19070 31.10.2024 15:32 Ja x x 240 19071 31.10.2024 15:40 Nein x Niemand fühlt sich durch den Namen gestört oder dif famiert. Den Wenigsten ist allerdings die Bedeutung Ostland ein Begriff. Anstatt die Straße nun nach Jahrzehnten unzubenennen um die Geschichte einfach zu verbannen, halte ich das Aufstellen einer Gedenkta fel für sinnvoller. Kosteneinsparungen und unnützer Aufwand für Anwohner und Geschäfte mal auße n vor gelassen. Bitte berücksichtigen Sie die Meinu ng der Mehrheit, die sich klar gegen eine Umbenennung ausspricht. x 241 19072 31.10.2024 15:53 Nein x x 242 19073 31.10.2024 16:01 Nein x x 243 19074 31.10.2024 16:03 Nein x x 244 19075 31.10.2024 16:09 Nein x Die Umbenennung der Ostlandstraße ist völliger Blödsinn. Das Gutachten ist unseriös, da nicht nur ein mö glicher sachlicher aber nicht zwingender Bezug zu den Ostgebieten hergestellt wird, sondern auch ei ne individuelle Wertung vorgenommen wird. Um dennoc h einem solchen möglichen Bezug entgegenzuwirken, könnte man in Köln eine andere (neue) Straße auch Westlandstraße nennen. Ich bin ent setzt, dass für diesen Unsinn Geld ausgegeben wird. x 245 19076 31.10.2024 16:17 Nein x x 246 19077 31.10.2024 16:26 Nein x Es liegt mir fern, dass es Leute gibt die sich durc h den Straßennamen unwohl fühlen oder auch nur an eine Verbindung mit dem NS gedacht haben, als sie mit dem Straßennamen konfrontiert worden sind. Zumindest ist das bei mir und meinem Umfeld der Fal l. Es bringt Unmengen von Umständlichkeiten mit sich einen Straßennamen zu ändern undzwar für jeden Anwohner. Es ist nicht zu verhindern, dass es bei irgendeinem irgendwann ein Problem geben wird, weil die neue Adresse nicht dokumentiert ist. Neben all den formalen Gründen, ist es auch eine Fr age des Wohlfühlens für mich, meiner Familie und bestimmt auch vielen anderen Anwohnern. Einige Lebe n ihr ganzes Leben schon in der „Ostlandstraße“ und es mag für einige nur ein Name sein aber für andere ist das einfach ein Teil von Zuhause. Eine U mstellung die durch einen anderen Straßennamen gegeben wäre, wäre für mich beispielsweise mit einem Unwohlsein verbunden. Ich finde grundsätzlich, dass wenn die Anwohner kein Problem in dem Namen sehen, es auch kein Problem sein sollte. Und selbst wenn irgendjemand meinte es sei notwendi g, kann ich diese Ansicht nicht verstehen, denn die Geschichte ist so wie sie ist und kann nicht durch die Änderung eines Straßennamen geändert oder verbessert werden. Anstatt also zu versuchen alles was damit in Verbindung gebracht werden könnte zu verändern und zu verstecken, sollten jeder von uns versuchen jeden Tag bessere Entscheidunge n zu treffen als die Menschen in der Zeit vor uns. Ich halte eine Straßennamenbenennung für nicht notwendig und finde damit kann nichts bewirkt werd en. x 247 19078 31.10.2024 16:47 Nein x Ich bin Schlesierin und komme aus den deutschen Ostg ebieten. Ich kann nicht verstehen, warum man diese Straße umbenennen will. Schließlich sind alle Nebenstraßen, die in die Ostlandstraße einmünden, nach Ostgebieten benannt. Ich wohne ja selbst auf der Breslauer Straße, die Hauptstadt von Schlesien. Dann müsste man ja die Nebenstraßen auch umbenennen. Völliger Irrsinn. Ich hoffe es wird ni cht geschehen. Außerdem wird damit unnötig viel Geld verschleudert. x 248 19079 31.10.2024 17:56 Nein x Eine Umbenennung wäre mit bürokratischen Aufwand ve rbunden. Ich bin daher dagegen. x 249 19080 31.10.2024 18:09 Ja x Es ist nicht nachvollziehbar, den Namen angesichts der historischen Vorbelastung zu behalten! x 250 19081 31.10.2024 18:10 Ja x x 251 19082 31.10.2024 19:33 Nein x x 252 19083 31.10.2024 19:33 Nein x x 253 19084 31.10.2024 19:56 Nein x "Nicht einverstanden, weil dies große Probleme und Kosten für die Anwohner und Geschäfte verursachen wü rde. Es zählt, wie der Name heute für uns wichtig ist." x 254 19085 31.10.2024 21:00 Ja x x 255 19086 31.10.2024 22:17 Nein x Unnötig, da Gemeinde vor Jahren bereits eine Umbenennung vorgenommen hat und der vorgesehener Name unpassend ist. x 256 19089 01.11.2024 10:20 Nein x x 257 19091 01.11.2024 10:52 Ja x Die Kosten, die für den Einzelnen und für die Stadt gemeinschaft entstehen, stehen m.E. in keinem Verhä ltnis zum geschichtlichen Hintergrund, der klar herausgearbeitet wurde und generell nachvollziehbar ist. Hier würde ich am Anfang und Ende der Ostlands traße zusätzlich erläuternde Hinweistafeln anbringen. x 258 19092 01.11.2024 11:01 Ja x Kosten für Umschreibungen, Verwirrung und Unannehmlichkeiten über Jahre! x 259 19093 01.11.2024 11:16 Nein x Geschichte wird nicht ungeschehen gemacht, indem man Strassennamen austauscht. Mit Ostland verbinden wir einen Teil der Insel Borkum, der Ostland heißt! In Köln gibt es sehr viele wichtige Dinge zu tun! Da sollte man sich nicht um völlig unsinnige Sachen wie eine Umbenennung einer Straße kümmern! x 260 19094 01.11.2024 11:29 Nein x Diese Strasse, wie auch das Viertel soll an die Flu cht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten( K önigsberg, Breslau usw.) erinnern. Meines Erachtens hat das keinen Bezug zum Reichskommissari at Ostland wie im Gutachten des Beirats dargestellt. x 261 19096 01.11.2024 13:34 Nein x x 262 19098 01.11.2024 14:42 Nein x Nicht nachvollziehbar, dass Ostland hauptsächlich mi t dem Nationalsozialismus in Verbindung steht. Ich persönlich habe diese Assoziation nicht. Außerdem ist der administrative Aufwand für mich zu groß. Man bekommt jetzt schon keine Termine beim A mt für einen neuen Ausweis. In diversen Städten gibt es auch weiterhin die Ostlandstraße. x 263 19099 01.11.2024 16:25 Ja x Die Stadt Köln hat angeblich kein Geld mehr, da sie ja lt. Berichten Eigentümer von Wohnungen und Häuse rn mit der Grundsteuer ab 2025 wieder zusätzlich schröpfen will. Aber dann Geld für eine S trassenumbenennung rausschmeissen. Man sollte eher Kinder in der Schule über unsere deutschen Vergangenheit sensibilisieren. Und sie sollte daher auch durch Straßennamen immer allgegenwärtig sein, als Mahnmal, daß so etwas nie wieder passiert. x 264 19102 01.11.2024 18:08 Nein x Das Gutachten ist nicht nachvollziehbar. x 265 19103 01.11.2024 18:41 Nein x 75 Jahre nach dem Beschluss soll jetzt die Umbenenn ung erfolgen, wenn es nach den Historikern geht. Da ss diese Personen eine andere Sichtweise haben als der Normalbürger ist nachvollziehbar. Da in und im Umkreis der Ostlandstr. ein hoher Prozenta nteil von Nicht-Deutschen wohnt, wird dort ein Desinteresse bzw. eine Ablehnung der Umbenennung vorliegen. Hinzu kommen die hohen Kosten für die Anwohner, die in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Wie wäre es, wenn man eine Umfrage bei den Anwohnern macht, was für eine Bedeutung der Name " Ostlandstr. " hat ? x 266 19104 01.11.2024 18:43 Nein x x 267 19105 01.11.2024 19:00 Nein x x 268 19106 01.11.2024 19:06 Nein x Das Gutachten ist m.E. inhaltlich falsch. x 269 19107 01.11.2024 19:07 Nein x Gutachten unschlüssig x 270 19108 01.11.2024 19:09 Nein x x 271 19109 01.11.2024 19:16 Nein x Die Bürger müssen einen wahnsinnigen Aufwand betreiben um sie umzumelden obwohl er nicht umgezogen ist . Personalausweis Führerschein Alle Versicherungen und so weiter anschreiben. Bitte ers paren Sie,dass allen Bürgern die dort wohnen. x 272 19110 01.11.2024 19:19 Nein x x 273 19111 01.11.2024 19:24 Ja x Historische Beweggründe x 274 19112 01.11.2024 19:53 Nein x x 275 19113 01.11.2024 20:02 Nein x Bezugnahme auf Quellen, die nicht dem Inhalt des Guta chtens entsprechen! Die Straße und ihr Name sollten die Menschen an ihre Heimat erinnern! Nichts anderes x 276 19114 01.11.2024 20:23 Nein x x 277 19115 01.11.2024 20:52 Nein x x 278 19116 01.11.2024 22:06 Nein x x 279 19117 01.11.2024 22:10 Nein x x 280 19118 01.11.2024 23:08 Ja x x 281 19119 02.11.2024 00:09 Nein x x 282 19121 02.11.2024 03:25 Ja x Kein Mensch denkt bei "Ostlandstraße" an das dritte Reich. Eine Umbenennung ist völliger Unsinn und kostet unnötig Geld. x 283 19122 02.11.2024 06:09 Nein x Aufzug aus der Seiter der Stadt Espelkamp zum Thema Ostland und damit verbunden dem Namen Ostlandstr. : Aus heutiger Sicht erscheint es wenig nachvollziehbar, „Ostland“-Benennungen einseitig als Ausdruck politischer Rückwärtsgewandtheit oder gar eines angeblich fortbestehenden, historisch nicht belegbaren „deutschen Drangs nach dem Osten“ einzustufen. Hinzu kommt: Räume – wie das Ostland! – können nicht haftbar gemacht werden für das, was sich in ihnen abspielt oder abgespielt hat . Verantwortlich sind die Menschen, die ihre Geschic hte gestalten. Ostlandstraßen, -plätze usw. können nicht „schuldig“ sein im rechtlichen und ethischen Sinne: Wäre dies der Fall, müssten Deutschla nd (Täterstaat in der NS-Zeit), Berlin (Schaltzentrale des NS-Machtapparats) oder Dachau (berüchtigter KZ-Standort) unverzüglich umbenannt werden. x 284 19123 02.11.2024 07:27 Ja x x 285 19124 02.11.2024 08:26 Ja x Allein der Akt der Umbenennung würde - gerade in Zeiten, in denen der Rechtsextremismus in Deutschland zunimmt - Aufmerksamkeit auf die nie wirklich abgeschlossene Aufarbeitung der Zeit des N ationalsozialismus in Deutschland erzeugen. Die Übernahme oder zumindest die Assoziation mit dem Begriff "Ostland", der in der NS-Zeit mit Tod un d Leid Unschuldiger zusammenhängt, steht für die Ko ntinuität oder wenigsten die Duldung rechtsextremen Gedankenguts. Ein Umbenennung der Straße könnte die gesellschaftliche Diskussion und Aufklärung fördern. x 286 19125 02.11.2024 08:36 Nein x Ich recherchiert und zum Thema Ostlandstr bin ich in der Stadt Espelkamp fündig geworden. Hier wurde si ch intensiv mit dem Namen Ostland auseinandergesetzt. Ein Auszug daraus: Aus heutiger Sicht erscheint es wenig nachvollziehbar, „Ostland“-Benennungen einseitig als Ausdruck politischer Rückwärtsgewandtheit oder gar eines angeblich fortb estehenden, historisch nicht belegbaren „deutschen Drangs nach dem Osten“ einzustufen. Hinzu kommt: Räume – wie das Ostland! – können nicht haftb ar gemacht werden für das, was sich in ihnen abspie lt oder abgespielt hat. Verantwortlich sind die Menschen, die ihre Geschichte gestalten. Ostlandstraß en, -plätze usw. können nicht „schuldig“ sein im rechtlichen und ethischen Sinne: Wäre dies der Fall, müssten Deutschland (Täterstaat in der NS-Zei t), Berlin (Schaltzentrale des NS-Machtapparats) oder Dachau (berüchtigter KZ-Standort) unverzüglich umbenannt werden. x 287 19126 02.11.2024 10:24 Nein x x 288 19127 02.11.2024 11:42 Nein x x 289 19129 02.11.2024 12:56 Ja x Um Kosten und Mühen zu sparen. Die NS Zeit verdient es zwar, weiter getilgt zu werden, andererseits ha ben manche Überbleibsel durchaus Denkmalcharakter für interessierte Personen. Für uninteressierte ist die Vergangenheit ohnehin getilgt . Der Straßenname hat keinen propagandistischen Effekt, die Umbenennung wird kaum einen positiven h aben. Lediglich werden einige Anwohner ein weiteres Stück Heimat verlieren, ein NS Bezug war effektiv nie da. Bei Namen von Personen des Regimes sieht das anders aus. Trotz guter demokratischer F ortschritte wird auch die Benennung von Straßen wie früher auch heute von einem eher kleinen Kreis Menschen gemacht. x 290 19131 02.11.2024 14:22 Nein x x 291 19132 02.11.2024 15:29 Nein x Ich sehe die Sach- und Rechtslage aufgrund der vorg elegten Unterlagen nicht. Die Umbenennung ist verbunden mit Kosten und Zeitaufwand für uns Anwohner. x 292 19134 02.11.2024 19:13 Ja x Zwar kann es grundsätzlich sein, dass mit Ostland ei n Bezug zur NS-Ideologie existiert, jedoch ist dieser kaum bis gar nicht bekannt. Weiterhin existieren noch andere Ostland Assoziationen, bspw. Generell mit den Ostländern. Die Historie im Bezug auf die NS-Zeit rechtfertigt also m.M.n. Nicht den enormen Verwaltungs und Organisationsaufwand, der mit einer Umbenennung einhergeht. Bei bspw. einer Goebbels-Straße wäre dies jedoch anders. x 293 19135 02.11.2024 20:57 Ja x x 294 19136 02.11.2024 21:01 Ja x x 295 19137 02.11.2024 21:03 Ja x Ich bin dagegen, weil ich keine Möglichkeit und keine Zeit habe, alle meine Dokumente wie Aufenthaltst itel und die andere zu ändern. x 296 19138 02.11.2024 21:05 Ja x Ich bin gegen die Umbenennung, weil ich keine Möglichkeit habe, alle meine persönliche Dokumente zu ändern. x 297 19139 02.11.2024 21:13 Nein x x 298 19140 02.11.2024 21:16 Nein x x 299 19141 02.11.2024 21:49 Ja x x 300 19142 03.11.2024 06:35 Ja x Mir gefällt der Straßenname. Ich und mein Mann wohnen seit über 35 Jahren hier. Zu keinem Zeitpunkt war dies ein Thema. Der Aufwand ist für uns zu hoch. Nutzen, Kosten und Aufwand stehen in keinem V erhältnis. x 301 19143 03.11.2024 06:37 Nein x Mir gefällt der Straßenname. Ich und meine Frau wohnen seit über 35 Jahren hier. Zu keinem Zeitpunkt war dies ein Thema. Der Aufwand ist für uns zu hoch. Nutzen, Kosten und Aufwand stehen in keinem V erhältnis. x 302 19144 03.11.2024 09:02 Ja x x 303 19145 03.11.2024 09:06 Ja x Teil der deutschen (Nach-)Kriegsgeschichte, die nic ht vergessen werden darf. Eine Erläuterung am Straß enschild wäre besser. x 304 19146 03.11.2024 09:57 Nein x Falscher Umgang mit Geschichte. Mein Bezug ist die I nsel Borkum mit seinem so benannten Ortsteil Ostland. Soll die Hohenzollernbrücke etwa auch umbenannt werden? Das Geld für diesen Unsinn kann Köln wirklich besser verwenden. x 305 19147 03.11.2024 10:26 Nein x Wofür soll für viel Geld eine Namensänderung kommen was niemand interessiert. Wir sollten uns für viele andere Themen, wichtiger sind stark machen als dies. x 306 19148 03.11.2024 11:13 Ja x x 307 19149 03.11.2024 11:43 Nein x x 308 19150 03.11.2024 13:13 Nein x Ich kann die Assoziationen, die aufgeführt werden und die eine Umbenennung der Ostlandstraße begründen sollen, nicht nachvollziehen. Vielmehr sehe ich den Namen als Erinnerungsgeste. Außerdem würde eine stupide Umbenennung der gefürchteten Assoziation in keiner Weise gerecht werden. x 309 19151 03.11.2024 15:09 Nein x x 310 19152 03.11.2024 15:25 Nein x Schlesien ist Heimat. Erneuerung ist wichtig. x 311 19153 03.11.2024 15:25 Ja x x 312 19154 03.11.2024 15:56 Nein x Als Betroffene und Besucher einer Einrichtung vor Or t finden wir Umbenennungen von kritischen Straßennamen grundsätzlich gut, können aber im Fall der Ostlandstraße keine Notwendigkeit erkennen. Vor dem Hintergrund der Quellen steht das "Ostland" (zusa mmen mit Namen wie Breslau und Königsberg) für uns vor allem für die ehemaligen de utschen Ostgebiete, auch für unsere Herkunft und Ide ntität. Das Gutachten ist eindeutig zu kurz und zu einseitig. Ein weiterer Austausch und die Einhol ung von weiteren Expertisen von Wissenschaftlern (M ittelosteuropäische Geschichte, Landsmannschaften, Bund der Vertriebenen etc) wäre angebracht. Wir würden uns wie im ähnlichen Fall in Espelkamp für die Beibehaltung der Erinnerung an die deutschen Ostgebiete bzw. die Herkunft von Millionen Menschen aus den heutigen polnischen Westgebieten sowie eine generelle Kontextualisierung aussprechen, bei welcher auch üb er das Reichskommissariat und dessen Verbrechen auf geklärt werden könnte; auch wenn wir hier einen konkreten Bezug zum Reichskommissariat nicht sehen können, weder damals noch im heutigen Sprachg ebrauch. Zudem bleibt fraglich, ob ein neuer Name wie z.B. "Helga Schlapka" (so der Presse entnommen) überhaupt zum Charakter des Viertels mi t seinen erinnernden Straßen passt. Hier wäre es doch schön, wenn der Kontext gewahrt bliebe . x 313 19155 03.11.2024 16:31 Ja x x 314 19156 03.11.2024 16:31 Ja x x 315 19157 03.11.2024 16:32 Ja x x 316 19158 03.11.2024 16:50 Nein x Meine Gründe gegen die Umbenennung habe ich bereits ausführlich bei meiner Stellungnahme Im Rahmen der Befragung der Anlieger (AZ: 235-1 Th) im Sommer dieses Jahres genannt und erläutert !! x 317 19159 03.11.2024 18:41 Nein x Niemand ,außer vielleicht ein paar damit beauftragt e Experten, kennt den geschichtlichen Zusammenhang des Namens ,, Ostlandstrasse,,. Von daher steht der Aufwand der Namensänderung in keinem Verhältnis zum Nutzen. x 318 19160 03.11.2024 18:58 Ja x x 319 19162 03.11.2024 21:17 Ja x Ja - der Name ist problematisch. Und es ist gut, da ss jemand von der Stadt aus dazu etwas ausgearbeite t hat, sofern es nur das Ziel ist, die Bürger zu informieren. Dieses Gutachten sollte aber keine Basi s für die Entscheidung der Stadt für eine Umbenennu ng (mit dem obligatorischen Partizipationsangebot für die Bürger) sein. Ausschl ießlich die Bewohner haben zu entscheiden. Da sich die Bewohner noch nie massiv gegen den Namen beschwert haben, sollte er erhalten bleiben. Aussch ließlich die jetzt dort Wohnenden haben darüber zu bestimmen, ob sie einen anderen Straßennamen wünschen. Nur für den Fall, dass Beschwerden vieler Bewohner an die Stadt herangetreten werden, sollte sie den Bewohnern mit Rat und Tat zur Seite stehen, um ihnen bei einem Entscheidungsprozess zu unterstützen. x 320 19163 03.11.2024 21:27 Nein x x Postkarte 1 x x Postkarte 2 Nein x - Meine Verfahren stammen aus den Ostgebieten - Änderung aller pers. Unterlagen x x Postkarte 3 Nein x "Was soll der Quatsch."Haben wir mal wieder Geld zu v iel!! Postkarte 4 Nein x zu grosser Aufwand zu hohe Kosten haben wir keine anderen Sorgen!? x Postkarte 5 Nein x Doch sehr weit hergeholt! x Postkarte 6 Nein x x Postkarte 7 Nein x Unnötige Kosten für die Stadt u. Anwohner Haben wir sonst keine Probleme x Postkarte 8 Nein x x Postkarte 9 Ja x Der Neo-Nazismus in der Politik reicht, da braucht es nicht noch "Assoziationen" an die schlechte Zeit ! x Postkarte 10 Ja x Niemand kennt diesen Hintergrund, somit wird auch n iemand durch diesen Namen verletzt oder diskriminiert. Wir wohnen im Bereich der nach Städten benannt ist (Dürenerstr., Achenerstr. Oder halt Ostla ndstr.) Für hier Arbeitende (meine Mutter ist selbs tständig) wäre eine Umbenennung mit enormen Kosten & Aufwand verbunden. Außerdem wohnt meine Fa milie schon in 3.Generation in der Ostlandstr. und da s möchte ich auch weiterhin!!! x Postkarte 11 Nein x ICH HABE FREUDE AUS OSTGEBIETEN ES GIBT VIELE NAMEN VON STÄDTEN OST: ES SOLLTE EINE VERBUNDHEIT FÜR DIE MENSCHEN x x Postkarte 12 Nein x WAT SOLL DÄ BLÖDSINN??! x Postkarte 13 Nein x Absolut unnötig! x Postkarte 14 Nein x Vielleicht sollte die Stadt das Geld in die Sauberke it der Stadt besser investieren x Postkarte 15 Nein x Die Stadt Köln sollte das Geld für wichtigere Dinge ausgeben x Postkarte 16 Ja x Man sollte nach 28 Jahren die "schwere Zeit für uns " ruhen lassen ? Postkarte 17 Nein x DER NAME IST SEIT ÜBER 70 JAHREN IN DER ANWOHNERSCHAFT ETABLIERT: DIE ANWOHNER IDENTIFIZIEREN SICH MIT IHRER WOHNANSCHRIFT. KEINER STELLT NACH ÜBER 70 JAHREN EINE VERBINDUNG ZUR NAZIZEITHER KEINE UMBENENNUNG AUS LINKS-WOKER IDEOLOGIE!! x Postkarte 18 Nein x WARUM x x Postkarte 19 Nein x Totale Geldverschwendung! Eine Umbenennung des Straß ennamens kann auch die Geschehenisse nicht rückgängi g machen! Die Kosten sollten sinnvoller eingesetzt werden. x Postkarte 20 Nein x Geschichte soll nicht getilgt werden durch Tilgung d er Namen! Dann müssten "politisch korrekt' auch die ?? Namen "Danziger Weg" äußerst aufwendig kompliziert ?? x x x x x Postkarte 21 Nein x x Postkarte 22 Nein x Es gibt Wichtigeres x Postkarte 23 Nein x x x Postkarte 24 Nein x Gründe für Umbenennung an Haaren herbeigezogen. Name ist für mich neutral und nicht negativ verhaftet. x Postkarte 25 Nein x x Postkarte 26 Nein x x Postkarte 27 Nein x Erinnerung sollte bleiben! Blödsinn -> Geld für die Aktion könnte viel nützlicher ausgegeben werden! x Postkarte 28 Nein x Die Stadt Köln hat wohl andere Problemen. Stadtteil Weiden soll mal sauber gemacht werden, besonders r und um die ausländerheimen x Postkarte 29 Nein x Blödsinn x Postkarte 30 Nein x Für so etwas sollte kein Geld der Steuerzahler ausgegeben werden. x Postkarte 31 Nein x Es gibt wichtigere Dinge. x Postkarte 32 Ja x Fast 80 Jahre nach dem ende des Zweiten Weltkriegs ist es immer noch eine Beleidigung für die Völker d er alliierten Nationen, einschließlich der UdSSR, und für die vielen Deutschen, die sich dem Naziregi me widersetzt haben, dass eines Nazi-Pseudostaates auf diese Weise gedacht werden soll. Mein Vorschlag wäre die Umbenennung in Straße der Befreiung oder in Straße des 6. März 1945 zum Gedenken an die Befreiung Kölns von der Nazi-Diktatur. x Postkarte 33 Nein x Großer Folgeaufwand x Postkarte 34 Nein x Ostlandstr.=Oststraße bedeutet für mich ehemalige Hei mat Ostpreußen (Königsbergerstr.) Nebenstr. Nelonstr .=TRIERSTR. x x Postkarte 35 Nein x Sollte so bleiben! x Postkarte 36 Nein x Zu hoher Verwaltungsaufwand kosten, falsche Scham u nd Kniefall vor den falschen Leuten x Postkarte 37 Nein x Hat die Stadt Köln nichts wichtigeres zu tun, Reeke r = scheiße x Postkarte 38 Nein x x Postkarte 39 Nein x geld sollte für Kitas + Schulen ausgegeben werden. x x Postkarte 40 Nein x Bitte auch den Kaiser-Wilhelm-Ring umbenennen, der Wilhelm war ein übler Monarch x Postkarte 41 Nein x die namensgeberin von Köln hieß aggrippa die war eine Kaisermörderin daher bitte auch die Stadt umbenn en x Postkarte 42 Nein x x Postkarte 43 Nein x Gründe bereits schriftlich mitgeteilt x Postkarte 44 x x Postkarte 45 Ja x Ich bin für die Umbenennung aber nur wenn ein neutraler Name z.B. Ürdenler Jh.gefunden wird. Kein ´Personenname! ?? x x Postkarte 46 Ja x Zuviel Bürokratiearbeit für mich. x Postkarte 47 Ja x Wir sehen den Kostenapparat, der dahinter steht(Eri nnerung von Karten, Schildern etc.) und sehen es li eber würde das Geld in Kinder und Jugend + Senioren investiert! x Postkarte 48 Ja x Viel zu teuer, zu viele Anwohner sind betroffen, zu aufwendig, umständlich für alle, schafft große Pro bleme!Unverhältnismäßiger Aufwand!!! x Postkarte 49 Nein x Unsinn x Postkarte 50 Nein x x Postkarte 51 Ja x Ich finde es unnötig und unzumutbar für Anwohner un d Geschäftsleute x Postkarte 52 x Wunderbares Land, über 10 Millionen Eigentümer des Landes und des sonstigen gesamten vermögens beraubt . Warum kein großes Denkmal in Berlin? x Postkarte 53 Ja x Geschichte x Postkarte 54 Ja x Aufwand und Nutzen stehe in keinem Verhältnis. Frage: Wann wird der Spielplatz Ecke Schulstr. Wieder a ufgebaut? Das wäre wichtiger!!! x Postkarte 55 x Postkarte 56 Nein x NEUES BRIEFPAPIER DRUCKEN LASSEN ADRESSE BEI ALLEN AKTIVITÄTEN UMÄNDERN LASSEN U.S.W. x Postkarte 57 Ja x Ich denke nicht, daß die Umbenennung ingendetwas verbessert oder ändert. Außer jeder Menge Aufwand, der keinem nützt. x Postkarte 58 Ja x Das Geld sollte für wichtigere Projekte (Oper,KVB Tun nel Neumarkt-Univers.str., Migranten integration et c. verwendet werden) x Postkarte 59 Nein x Als historisch interessierter Mensch finde ich die Argumentation zur Umbenennung doch recht weit hergeholt! x Postkarte 60 Nein x Das Geld für die Umbenennung sollte für die Sauberkeit der Stadt ausgegeben werden x Postkarte 61 Nein x Hintergrund sehr weit hergeholt x Postkarte 62 Nein x Erinnerung an ?? + Vertreibung wie Königsbergerstr. Etc wir sehen hier keine Verbindung zum Reichskomm isseriat Ostland in der Namensgebung! Ostlandstraße x Postkarte 63 Nein x MÖGLICHER ZUSAMMENHANG IN DER BEVÖLKERUNG UNBEKANNT, ZU HOHER AUFWAND FÜR ANWOHNER x Postkarte 64 Nein x Dieses kostet der Stadt Köln so wie den menschen hi er Zeit+Geld. Steckt das Geld in die Schulen und Kita s oder sorgt für Sauberkeit in dieser Stadt. Köln ist mitlerweile ein Drecksloch geworden. Ich s chäme mich für unsere Stadt. x Postkarte 65 Ja x Die Gründe für die Umbenennung sind für mich zu weit hergeholt. Der Aufwand rechtfertigt es nicht. x Postkarte 66 Nein x x Postkarte 67 Nein x x Postkarte 68 Ja x x x Postkarte 69 Nein x x Postkarte 70 Nein x x Postkarte 71 Nein x x Postkarte 72 Nein x Das Geld sollte für wichtigere / dringendere Sachen ausgegeben werden. x Postkarte 73 Nein x zu kostspielig und Aufwendig. x Postkarte 74 Nein x x Postkarte 75 Ja x x x Postkarte 76 Nein x Zu viel Aufwand! Die Kosten + Zeitaufwendung sind z u hoch. x Postkarte 77 Nein x Totale Geldverschwendung!! Und unbegreiflich x x Postkarte 78 Nein x getanes Unrecht darf kann sollte nicht gelöscht wer den (Kosten und Arbeitsaufwand zu hoch-) x Postkarte 79 Nein x Mit Ostland sind östliche Länder gemeint. Es gibt in Norddeutsch = land einen Ostlandplatz. x Postkarte 80 Nein x Die Argumente überzeugen mich nicht. Als Kind von V ertriebenen fühl ich mich in der Ostlandstraße wohl x x Postkarte 81 Nein x Mit Steuergeld verschwenden muß verboten werden Postkarte 82 Nein x Niemanden hat es bisher gestört! Scheinbar hatten e in paar sesselfurzer Langeweile!!! x Postkarte 83 Nein x In all den Gefahren hat sich kein Mensch daran gestö rt. Man kann alles schlechtreden. Wenn's garnicht g eht benennt um in "Ostpreußenstraße" x Postkarte 84 Nein x Die benachbarten Straßen; Breslauer, Königsberger, Danziger ?? Machen den geografischen und historischen Bezug klar. Das "Reichskommissariat Ostland" war nur eine von vielen Anwendungen des Wor tes "Ostland". Eine Umbenennung wäre ein Afront gege b Vertriebene und ihre Nachkommen! x x Postkarte 85 Nein x großen Verwaltungsaufwand mit Folgekosten für Betroffene (Pass etc.) x Postkarte 86 Ja x x Postkarte 87 Nein x Ich kann die ganze Diskussion nicht nachvollziehen!! Viel zu viele Kosten! Ich möchte, dass es so blei bt x x Postkarte 88 Nein x Die Stadt Köln sollte das Geld für wirklich WICHTIGER E Dinge ausgeben + an die Folgekosten der Anwohner denken!! x Postkarte 89 x Schwachsinn für den Geld ausgegeben wird, anstatt di e Straßen in Köln zu reparieren. Abgesehen von den Folgekosten auch für die Anwohner Hat die Stadt keine anderen Probleme? Postkarte 90 Ja x Ostland ist Historie, es gibt nur Deutschland! (pers önliche Daten wurden entfernt) x x Postkarte 91 Nein x Nicht ihr habt zu entscheiden! Nur die Anwohner der Ostlandstr solle entscheiden! x Postkarte 92 Nein x DAS GUTACHTEN IST NICHT ÜBERZEUGEND. UNBEWIESENE BEHAUPTUNGEN x Postkarte 93 Ja x Ostlandstraße o.ä. ist politisch-hist. Unverfängl. U nd kann nicht missverstanden werden x Postkarte 94 Nein x x Postkarte 95 Nein x "-unangemessener Übereifer, Riesenaufwand nötig - andere Str. im Viertel abgeleitet, neutrale Sicht is t möglich (Breslauer/ Danziger/ Bunzlauer/ Freiberger/Potsdamer) - Umbenennung wäre Art "Totsc hweigen" deutscher Geschichte (evtl. lieber erklären de Schautafel an ?? Stelle) x Postkarte 96 Nein x x Postkarte 97 Nein x x Postkarte 98 Nein x Gib es in Köln nichts wichtigeres?? So ein Unsinn Si e können nicht mit Geld umgehen x Postkarte 99 x x Postkarte 100 Nein x erheblicher Aufwand und Kosten für die Änderung von Dokumenten x Postkarte 101 Ja x DER VERLUST DER OSTGEBIETE IST DAS RESULTAT DES HITLERKRIEGS UND DAMIT ENTGÜLTIG UND ABZUHAKEN x Postkarte 102 Nein x Hier wohnen seit über 50 Jahren viele Menschen aus Ostdeutschland, die sich mit dem Straßennamen wohlfü hlen. x Postkarte 103 x Denken Sie pünktlich an einen neuen Stadtplan Das gibt ein großes Durcheinander! Die Anwohner werden zur Auskünften! x Postkarte 104 Nein x Hohe Kosten, viel Arbeit Die Stadt sollte sich um w ichtigere Arbeiten kümmern x Postkarte 105 Nein x Entstehende Kosten stattdessen für Straßenbau (Schl aglöcher) verwenden x x Postkarte 106 Nein x x Postkarte 107 Nein x Die Begründung der Kolonialen Belastbarkeit ist m.E. lasch und/bzw. weithergeholt 1.) Die Begründung i st fehlerhaft und nur dem Zeitgeist der Mode pedulat 2.) Was, wenn der neue Name nach 20-30 Jahr en ebenfalls wg angeblicher oder tatsächlicher Bela stung abgeschafft werden muss? 3.) Folgekosten scheinen hier keine Rolle zu spielen 4.) Auch tatsächlich Belastetes sollte man nicht völl ig abschaffen, sondern für hirstorische Diskurse un d Diskussionen nutzen x Postkarte 108 Ja x x Postkarte 109 x x Postkarte 110 Nein x Es gibt so viele Probleme in der Stadt. Es ist mir unverständlich wie für so eine Lapalie tausende von Euros weggeschmissen werden. Blanken unsinn. Eine Umbenennung ändert eine Geschichte nicht. x Postkarte 111 Nein x x Postkarte 112 Nein x Ich finde es falsch, die Vergangenheit zu verdränge n - wir müssen uns damit auseinandersetzen! x Postkarte 113 Nein x Missverhältnis zwischen Nutzen und Kosten für den A ufwand x Postkarte 114 Nein x Ressourcenverschwendung. Es dauert ewig alle Dokume nte (z.B. Personalausweis) zu ändern. "Ostland" verb indet niemanden mit dem NS x Postkarte 115 Nein x Maßnahme anachronistisch und nicht von der Bedeutun g x Postkarte 116 x Postkarte 117 Nein x Unnötig, Stadt hat andere Sorgen + kein Anwohnerversteht das! Unnötige Kosten für alle x Postkarte 118 Nein x Ostlandstraße ist unsere Straße - Nicht einverstande n, weil dies große Probleme und Kosten für Anwohner und Geschäfte verursachen würde. Es zählt wie der Name heute für uns wichtig ist. x Postkarte 119 Nein x x Postkarte 120 Nein x Nicht ändern!!! Es nervt einfach und kostet wieder zu viel Geld!!! x Postkarte 121 Nein x Die Erinnerung an die verlorenen Ostgebiete ist Teil der deutschen Geschichte und sollte von der Stadt K öln nicht verleugnet werden. x Postkarte 122 Nein x "Kirche im Dorf lassen" Sie stellen 6 Jahre schlimm es Gedankengut (x/o) jahrhunderte allem gegenüber = teuer - Erklärungsschild am Straßenanfang evt.- Es gibt auch wicht. Themen + ausgaben - wollen sie wieder gewählt werden? So nicht x Postkarte 123 Nein x Kita + Schulen sollten Vorrang haben x Postkarte 124 Nein x Es gibt genug andere Baustellen x Postkarte 125 Nein x Lieber Straße renovieren x Postkarte 126 Nein x Schlaglöcher reparieren! x Postkarte 127 Nein x Repariert lieber die Straßen x Postkarte 128 Nein x Wird die Welt besser, wenn Sie Straßen anderer Name n geben? Ich sehe keinen Grund dafür! Gibt es nicht w ichtigere Probleme? Und wer bezahlt das? x x x Postkarte 129 Nein x Gibt es in Köln nichts wichtigeres??? x Postkarte 130 x x x Postkarte 131 Nein x Unnötige Kosten x Postkarte 132 Nein x x 467 Rückmeldungen insgesamt Online- Beteiligung Postkarte für die Umbenennung gegen die Umbenennung Anwohner*innen Vereinsmitglied Interessiert Betroffene E inrichtung 452 320 132 62 392 255 12 136 45 19 für die Umbenennung 31 7 24 3 2 Ja gegen die Umbenennung 225 5 113 42 17 Nein keine eindeutige Angabe 1 0 1 0 0 keine Angabe 289 17 Rückmeldung: Ich bin.. -> zwei Doppelangaben Angaben zu Perspektien insgesamt Ist das Gutachten nachvollziehbar? 146
Anlage 2 - Auswertung Anwohner-innenbefragung Ostlandstraße
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Anlage 2 Auswertung Anwohner*innenbefragung Ostlandstraße Zur Durchführung der Befragung wurden 1187 Anwohner*innen und Gewerbetreibende der Ostlandstraße persönlich angeschrieben. 148 Schreiben konnten nicht zugestellt werden oder der*die Adressat*in war verzogen. Von den verbleibenden 1039 zugestellten Umfragen, gingen insgesamt 265 Stellungnahmen bis 30.09.2024 bei der Verwaltung ein. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 25,51 %. 74 Rückmeldungen gingen per Mail, 191 per Post ein. 5 Stellungnahmen gingen verfristet bei der Verwaltung ein und konnten nicht berücksichtigt werden. 38 der 265 Stellungnahmen sprechen sich für eine Umbenennung aus. Dies entspricht 14,34 % aller Rückläufe. 83,02 % der Rückläufe – 220 von 265 Stellungnahmen – stimmen gegen eine Umbenennung. In zwei Fällen wurde keine Meinung geäußert. Die Auswertung der Stellungnahmen hat in der Hauptsache folgende Punkte ergeben: 3 Personen, die für eine Umbenennung sind, begründen das damit, dass sie sich von einem Straßennamen distanzieren möchten, der mit der NS-Zeit in Verbindung steht. Umbenennungsgegner*innen geben oftmals mehrere Gründe für ihre Entscheidung an. Von den 83,02 %, die sich gegen eine Umbenennung aussprechen, haben 49 Personen Kostengründe und 84 Personen den persönlichen und den Verwaltungsaufwand als Grund angegeben. In 58 Stellungnahmen (über ein Viertel) wird darauf hingewiesen, dass es andere Probleme gibt, die zu bewältigen wären und man Steuergelder bzw. städtische Finanzen verschwenden würde. Eine bessere Investition wird in Kinder(-spielplätze), Schwimmbadsanierung, Infrastruktur und Straßensanierung sowie in der Bekämpfung von Kriminalität am Rhein-Center gesehen. In fast 15 % der Stellungnahmen werden knappe Bezeichnungen wie „unsinnig“, „Blödsinn“, „unnötig“ verwendet oder wird das Anliegen – 75 Jahre nach der Benennung - als anachronistisch empfunden. Einige Personen sehen keinen Nutzen in einer Umbenennung, da sie die Geschichte nicht ungeschehen machen lässt. 9 Personen raten, die Vergangenheit ruhen zu lassen oder sind gar genervt (Ausdruck aus der Stellungnahme) von dem Thema. Dem gegenüber gibt es 23 Personen, die dafür plädieren, an die deutschen Ostgebiete zu erinnern. Dies allerdings durch Erläuterungsschilder oder QR-Codes am Straßennamensschild. 22 Personen möchten den Straßennamen beibehalten, weil sie ihn schön, einfach und eingängig finden. Sehr viel Gegenwehr bekommt die Begründung für die Umbenennungsempfehlung. In 49 Stellungnahmen wird darauf hingewiesen, dass ein Zusammenhang mit der NS-Zeit nicht ersichtlich oder nicht bekannt ist oder auch in Frage gestellt wird. Das Reichskommissariat ist Vielen nicht bekannt. Einige Anwohner*innen äußern deutlich Kritik an dem Gutachten. Es wird bemängelt, dass es wenige Belege enthält. Manche Personen beteuern, dass es schlicht falsch sei und haben Gegendarstellungen aufgestellt. Diese wurden der Bezirksvertretung Lindenthal übermittelt. In 35 Rückmeldungen wird – zum Teil sehr ausführlich – dargelegt, dass der Begriff „Ostland“ eine geografische Zuordnung hat und die Benennung der Straßen des Plangebietes 1949 für die aus dem Osten geflüchteten Menschen, die in Weiden-Süd ansiedelten, als Erinnerung an die alte Heimat dienen sollte. Als Beweis für diese These wird aufgeführt, dass auch die umliegenden Straßen nach Städten aus dem Osten benannt wurden (beispielsweise Leipziger, Bunzlauer und Breslauer Straße). 5 Personen sehen sich durch die Bezeichnung „Ostland“ an Borkum erinnert, wo ein Ortsteil ebenso heißt. Einige Personen gehen in ihren Ausführungen bereits auf einen neuen Namen ein, falls die Ostlandstraße umbenannt wird. Eine Person schlägt vor, die Anwohner*innen durch eine Öffentlichkeitsbeteiligung an der Suche nach einem neuen Namen zu integrieren. 4 Personen äußern explizit eine Ablehnung einer Benennung nach Helga Schlapka.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Alternative beschlossen
Zur SitzungOrte (29)
- Ostlandstraße 1
- Oststraße
- Aachener Straße
- Breslauer Straße
- Danziger Straße
- Königsberger Straße
- Lübecker Straße
- Bunzlauer Straße
- Görlitzer Straße
- Leipziger Straße
- Potsdamer Straße
- Kronstädter Straße
- Schulstraße
- Dürener Straße
- Siegstraße
- Mohrenstraße
- Hühnergasse
- Stettiner Weg
- Tilsiter Weg
- Küstriner Weg
- Marienweg
- Ebertplatz
- Grüner Weg
- Hohenzollernbrücke
- Kaiser-Wilhelm-Ring
- An der Alten Post
- Kölner Straße
- Hauptstraße
- Neumarkt
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 3964/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 06.01.2025
- Erstellt
- 12.12.2024 15:20