V/0529/2008
Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster in Gievenbeck, Bernings Kotten
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Anlage 7 - Folgelastenberechnung
548 Zeichen
Folgekostenberechnung FwG Gievenbeck.xls Neubau FwGH Gievenbeck Abschreibungen Gebäude 19.331,00 € bei 60 Jahren Gesamtnutzungsdauer Abschreibungen (gerundet): 19.331,00 € Instandhaltungspauschale 13.918,00 € Verwaltungskosten Amt 23 4.182,00 € Reinigungskosten 5.292,00 € Energiekosten 6.667,00 € Aufw. Für Sach- und Dienstleistungen Neubau (gerundet): 30.059,00 € Finanzierungskosten Gebäude 27.218,00 € bei 4,50% Gesamtfinanzierungskosten (gerundet): 27.218,00 € Gesamtfolgelasten (gerundet) 76.608,00 € Berechnung der jährlichen Folgelasten
Beschlussvorlage
8585 Zeichen
V/0529/2008
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Immobilienmanagement
Betrifft
Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr
Münster in Gievenbeck, Bernings Kotten
- Baubeschluss
Beratungsfolge
21.08.2008 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung
09.09.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Gievenbeck, Bernings Kotten, wird nach den Plä-
nen des Architekturbüros bau.werk architekten aus Münster vom Juni 2008 ausgeführt (s. An-
lage 1 und 2).
2. Die Freianlagen zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Gievenbeck, Bernings Kotten,
werden nach Planung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz vom Mai 2008 ausgeführt
(s. Anlage 3 und 4).
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen Kriterien wird zur Kenntnis genom-
men (s. Anlage 5).
4. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer-
den zur Kenntnis genommen.
5. Die Bauleistungen werden so ausgeschrieben, dass alternativ zu einer gewerkeweisen Verga-
be auch eine Vergabe an einen Generalunternehmer erfolgen kann.
II. Kosten/Folgekosten
6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass sowohl Investitionskosten gemäß der Kostenberech-
nung vom 28.05.2008 (Anlage 6) in Höhe von 1.180.000,00 € (1.150.000,00 € Baukosten und
30.000,00 € Beschaffung), als auch Folgekosten entstehen.
Die Folgelasten für das immobile Anlagevermögen setzen sich aus Abschreibungen, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen und für die Finanzierung zusammen. Bei einem ge-
schätzten Investitionsvolumen von 1.150.800,00 € (ohne Ausstattung) betragen die jährlichen
Vorlagen-Nr.:
V/0529/2008
Auskunft erteilt:
Herr Brockhausen
Ruf:
492-2413
E-Mail:
BrockhS@stadt-muenster.de
Datum:
08.08.2008
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0529/2008
zusätzlichen Aufwendungen für bilanzielle Abschreibungen 19.331,00 €, für zusätzliche Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen 30.059,00 € und für die Finanzierung 27.218,00 €.
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung
7. Die Investitionskosten sind im Haushalt 2008 und 2009 bereitgestellt.
Auszahlungen
Nr. Bezeichnung Hausjahr Betrag Bemerkungen
Produktgruppe 0209 Brandschutz für feuer-
technische Hilfeleistungen
Investitionsmaßnahme 4200 Ersatzbau Gerätehaus
Gievenbeck
Auszahlung für Baumaß-
nahmen
Auszahlung für den Er-
werb von beweglichem
Anlagevermögen
2008
2009
2009
500.000
650.000
30.000
Insgesamt: 1.180.000
Folgekosten sind ab 2010 ff zu tragen.
Aufwendungen
Nr. Bezeichnung Hausjahr Betrag Bemerkungen
Produktgruppe 0112 Amt für Immobilienma-
nagement
Teilergebnisplan 14
Bilanzielle Abschrei-
bungen
2010 ff. 19.330,-
13 Aufwendungen für
Sach-u. Dienstleistun-
gen
2010 ff 30.060,-
Produktgruppe
1601 Allgemeine Finanzwirt-
schaft
Teilergebnisplan
20 Zinsen und sonstige
Finanzaufwendungen
2010 ff 27.220,-
Insgesamt: 76.610,-
Begründung:
Der Rat hat in seiner Sitzung am 12.12.2007 (Vorlage V/0910/2007) beschlossen, als Ersatz für
das alte Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster
einen Neubau auf dem Grundstück Bernings Kotten zu errichten. Desweiteren hat er die Verwal-
tung beauftragt, die Ausführung so vorzubereiten, dass alternativ zu einer gewerkeweisen Vergabe
der Bauaufträge auch eine Vergabe an Generalunternehmer erfolgen kann.
Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 07.05.2008 das Ergebnis des Architektenwettbe-
werbes zur Kenntnis genommen und den 1. Preisträger, das Architekturbüro bau.werk architekten
aus Münster, mit den Architektenleistungen beauftragt.
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V/0529/2008
Zu 1 – Gebäudeplanung
Auf der Grundlage seiner Wettbewerbsarbeit (1. Preis) wurde vom Architekturbüro bau.werk archi-
tekten aus Münster unter der Projektleitung de s Amtes für Immobilienmanagement und in Abstim-
mung mit der Feuerwehr und den anderen Planungsbeteiligten die Entwurfsplanung erstellt (s.
Anlagen 1, 2 und 5).
Um das vorgegebene Kostenvolumen einhalten zu können, mussten gegenüber der Wettbewerbs-
planung folgende Planungsänderungen vorgenommen werden:
• Reduzierung der Raumprogrammflächen (Entfall Lagerraum 10,50 m²; Verkleinerung Geräte-
raum von 43,70 m² auf 29,56 m²).
• Anstelle einer Klinkerfassade wird eine Putzfassade (Wärmedämmverbundsystem) vorge-
schlagen (zu einer alternativen Ausschreibung als Klinkerflächen s. zu Punkt 5 - Ausschrei-
bungsverfahren). Ausgenommen sind die zum Alarmhofbereich ausgerichteten Fassadenflä-
chen, die wie in der Wettbewerbsplanung vorgeschlagen, als großformatige Fassadentafeln
ausgeführt werden.
• Die Fensterflächen wurden reduziert (Fahrzeughalle, Wohnung).
• Auf einen Übungsbalkon wird verzichtet.
• Im Bereich der Gerätewartwohnung wurde auf eine Pergola verzichtet und die Terrassenfläche
auf 20 m² reduziert.
• Reduzierung der befestigten Außenfläche durch Entfall Außenzugang für Geräteraum (Er-
schließung über die Fahrzeughalle).
Zusätzlich zum Wettbewerbs-Raumprogramm wird ein Putzmittelraum (4,86 m²) geplant.
Zu 2 – Freiraumplanung
Der Entwurf zur Freiraumplanung wurde vom Amt für Grünflächen und Umweltschutz in Abstim-
mung mit den anderen Planungsbeteiligten erstellt (s. Anlage 3 und 4).
Zu 4 – Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen
Das Feuerwehrgerätehaus wird von außen und im Innern barrierefrei erschlossen.
Das unmittelbar in Eingangsnähe angeordnete Besucher-WC wird behindertenfreundlich ausge-
führt (Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer, entsprechende Armaturen für WC und Waschtisch
etc.).
Zu 5 – Ausschreibungsverfahren
Die Bauleistungen werden so ausgeschrieben, dass alternativ zu einer gewerkeweisen Vergabe
auch eine Vergabe an einen Generalunternehmer erfolgen kann, wenn dies nach Prüfung der
Submissionsergebnisse wirtschaftlicher ist.
Die jetzt als Putzflächen geplanten Flächen werden alternativ als Klinkerflächen ausgeschrieben.
Da aufgrund des vorgenannten Verfahrens nahezu alle Ausschreibungsergebnisse gleichzeitig
vorliegen werden, ist bereits vor Baubeginn eine relativ große Kostensicherheit gegeben. Sollten
die Ausschreibungsergebnisse so günstig ausfallen, dass im Kostenrahmen auch eine Klinkerfas-
sade realisiert werden kann, ist vorgesehen, diese zur Ausführung zu beauftragen.
Prüfaufträge
Die vom Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen in seiner Sitzung am 08.04.08 gestellten
Prüfaufträge werden wie folgt beantwortet:
- 4 -
V/0529/2008
• Sind ein Niedrigenergiehausstandard und eine Solarthermie noch realisierbar?
Der Niedrigenergiehausstandard der Stadt Münster (50 KWh/m²BGF*a) wird realisiert.
Solarthermie wird nicht vorgeschlagen, da zum einen die zu erwartenden Verbrauchsmengen
für Warmwasser zu gering sind, zum anderen aufgrund der Fernwärmenutzung. Die Realisie-
rung von Solarthermie würde im Sommer eine reduzierte Wärmeabnahme und damit aufgrund
der Kraftwärmekopplung bei den Stadtwerken einen erhöhten Zukauf an „nicht-ökologischen“
Strom zur Folge haben.
• Ausstattung der Eingangshalle mit einem strapazierfähigen Bodenbelag
Es werden den Anforderungen entsprechende strapazierfähige keramische Bodenplatten zur
Ausführung vorgesehen.
• Schaffung von entsprechendem Platz im Bereich der Außenfläche zum Auslegen von Feuer-
wehrschläuchen.
Die Stellplatzfläche vor der Alarmausfahrt bietet nach Abstimmung mit der Feuerwehr ausrei-
chend Platz für das Auslegen von Feuerwehrschläuchen.
• Einbau eines Hydranten auf dem Grundstück oder in der Nähe des Grundstückes bzw. Ge-
bäudes
Es ist bereits ein Hydrant in unmittelbarer Grundstücksnähe im Gehwegbereich Bernings Kot-
ten vorhanden.
• Verfügbarkeit ausreichender Stromkreise im Gebäude.
Im Rahmen der Ausführungsplanung werden die diesbezüglichen Anforderungen berücksich-
tigt. Zusätzlich ist eine Einspeisungsmöglichkeit für ein mobiles Notstromaggregat zur Grund-
versorgung vorgesehen.
Termine:
Baubeginn: Frühjahr
Fertigstellung: Ende 2009
I. V.
gez.
Bickeböller
Stadtkämmerin
Anlagen:
Anlage 1 – Entwurfsplanung
Anlage 2 – Baubeschreibung
Anlage 3 – Freiraumplanung
Anlage 4 – Erläuterungen zur Freiraumplanung
Anlage 5 - Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen Kriterien
Anlage 6 - Kostenberechnung vom 28.05.2008
Anlage 7 - Folgelastenberechnung
Anlage 2 - Baubeschreibung
2902 Zeichen
Neubau Feuerwehrgerätehaus Gievenbeck
Durch die L-förmige Baukörperausbildung und den groß zügigen Vorplatz des
Feuerwehrgerätehauses wird im Kreuzungsbereich des B ernings Kotten ein
raumbildendes Gefüge mit dem heterogenen Bestand aus älteren Wohnhäusern
und neueren Wohnhäusern erreicht. Die L-Form glieder t das Bauwerk in die
Volumen der Halle und der Funktionsbereiche (niedrig temperiert – normal
temperiert). Hierdurch kann auch der Außenraum klar strukturiert werden:
Übungshof – Parkplatz und rückwärtiger Garten.
Ein Maß an Funktionalität und Zweckmäßigkeit kennzei chnen die Grundrisse des
neuen Feuerwehrgerätehauses.
Die Anordnung der Fahrzeughalle ermöglicht ein probl emloses Ausrücken im
Alarmfall. Anfahrende Einsatzkräfte und ausrückende Löschfahrzeuge kreuzen
sich nicht. Der Gebäudezugang ist durch den Versatz de r Geschossigkeit gut
ablesbar. Vom direkt dem Eingang anschließenden Büro der Leitung kann der
Hof und die Halle eingesehen werden. Die für die Fe uerwehr wichtige Trennung
in „schwarzem und weißem“ Bereich ist optimal gelöst. Der Unterrichtsraum und
der Jugendraum sind zusammenschaltbar und mit der vo rgelagerten Terrasse im
rückwärtigen Garten multifunktional nutzbar. Der Woh nungszugang des
Gerätewartes ist von der Strasse über einen überdach ten Carport vorgesehen.
Das eigenständige Treppenhaus sorgt für den notwend igen privaten Charakter.
Der L-förmige Wohnungsgrundriss orientiert sich zur vorgelagerten, süd-westlich
ausgerichteten, Dachterrasse. Ausrichtung und Einsehbarkeit sind zum Schutz der
Bewohner auf die Wache abgestimmt, so dass Störungen mit dem Betrieb der
Wache so gering wie möglich ausfallen.
Die Fassadengestaltung ist gekennzeichnet durch ein Z usammenspiel zwischen
großformatigen Fassadentafel und einer Lochfassade. Aus Kostengründen ist, für
das im Wettbewerb vorgesehene Klinkermauerwerk, ein e Putzfassade geplant.
Bodentiefe Fenster beziehen den Außenraum der Terra ssen ein, um den
Unterrichtsraum bzw. den Wohnbereich großzügiger wirk en zu lassen. Die
Innenwände im Erdgeschoss des Hauses sind als gestri chenes Sichtmauerwerk
vorgesehen. Der keramische Bodenbelag der Halle wird auch für die Verkehrs-
und Nebennutzflächen benutzt. Flur und Unterrichtsrau m werden durch eine
beidseitig genutzte Schrankwand getrennt, welche alle Funktionen für diese
Räume aufnimmt (Garderobe, Trennwandanlage, Materialager).
Die Reduktion der Mittel und der Verzicht auf aufwen dige Konstruktionen wird als
angemessen gegenüber der Bauaufgabe betrachtet. Aus dieser Zurückhaltung
entwickelt sich der gestalterische Reiz dieses Entwurfs.
Anlage 6 - Kostenberechnung vom 28.05.08
480 Zeichen
Amt für Immobilienmanagement Entwurfsverfasser: bau.werk architekten Kostenberechnung vom 28.05.2008 Kostengruppen Kosten- berechnung Bemerkungen 100 Grundstück 0 200 Herrichten 30.758 300 Bauwerk - Baukonstruktion 636.177 400 Bauwerk - Technische Anlagen 147.364 500 Außenanlagen 177.542 600 Ausstattung und Kunstwerke 30.000 700 Baunebenkosten 130.000 Summe KG 100 - 700 1.151.841 Unvorhersehbares 28.159 Gesamt 1.180.000 Gesamt ohne Beschaffung - KG 600 1.150.000
Anlage 3 - Freiraumplanunung
628 Zeichen
STADT Verbund-Betonpflaster 20/10/8 bzw. 20/10/10 ‚grau, Ellbogenverband N Rasengitterstein (Wabe) 60/40/10 grau Betonpflaster einfach, grau, 20/20/8, Reihenverband Randeinfassung Betonpflaster 24/16/14, anthrazit Randeinfassung Bordstein der Betonrechteckpalisaden Rinnenformsteine 50/50/15 bzw. 33/30/12 Hofeinlauf / Straßeneinlauf Kiestraufe mit Kantenstein Rasen bodendeckende Pflanzung Bäume freiwachsende Sträucher Anlage 3 Projkinummer. Amiaaner Bearnae Bruns Hofmann Antalıngaenen | Gezsenet Umweltschutz sion uHotimam Foensttlntter IN FWG Gievenbeck Koomay ost 0 Freianlagen Geinden nn hr ar | Entwurfspian
Anlage 4- Erläuterungen zur Freiraumplanung
3989 Zeichen
- 1 - Anlage 4 zur Beschlussvorlage: Neubau Feuerwehrgerätehaus Gievenbeck Freianlagenplanung: Amt für Grünflächen und Umweltschutz Objektbeschreibung: Die Freianlagen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Gievenbeck erhalten eine funktionale und bedarfsgerechte Gestaltung. Der fast quadratische Vorplatz wird Alarmausfahrt u nd Stellplatz für die vier Einsatzfahrzeuge. Der erste Stellplatz wird zugleich als Waschplatz ausge baut. Der Vorplatz erhält eine Flächenbefesti- gung aus grauem Betonverbundpflaster und wird für d ie Bauklasse III (Schwerverkehr) ausgelegt. Die Alarmausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge erfolgt in Nord-West-Richtung auf die geplante Stich- straße von Bernings Kotten. Ein Fußweg aus Betonverbundverbundpflaster verbinde t den Vorplatz mit der Stellplatzanlage. In diesem Bereich befinden sich auch die geforderten 1 0 Fahrradbügel (20 Fahrradstellplätze). Die angrenzende Fläche erhält eine Raseneinsaat und wir d mit zwei einheimischen Laubgehölzen und einigen Sträuchern gegliedert. Die Stellplatzanlage liegt südlich hinter dem Feuer wehrgerätehaus. Die benötigten 24 Stellplätze erhalten eine wasserdurchlässige Befestigung aus Ra sengittersteinen. Die Zufahrt zu den Stell- plätzen wird durch graues Betonverbundpflaster befestigt. Die gesamte Stellplatzanlage wird durch ein Bordsteinsystem eingefasst. Ein zweiter Fußweg verbindet den Vorplatz mit der W ohnung des Gerätewartes. Hier befindet sich auch der Carport mit Abstellraum für Mülltonnen und Gartengeräte, der über eine eigene Zufahrt erschlossen wird. Die Flächen werden ebenfalls mit grauem Betonverbundpflaster befestigt. Die Grünfläche vor dem Wohn- und Mannschaftsbereich erh ält eine Raseneinsaat und wird durch zwei Laubgehölze gegliedert. Der Unterrichts- und der Jugendraum erhalten eine gemeinsame Terrasse aus grauem Betonpflas- ter. An die Terrasse schließt an der östlichen Grun dstücksgrenze eine Rahmenpflanzung aus ein- heimischen Gehölzen an. Das Feuerwehrgerätehaus erhält auf der Südseite ein e Kiestraufe. Die angrenzenden Flächen zum Sportplatz der Kaserne erhalten eine Raseneinsaat. Entwässerung Freianlagen: Der Vorplatz wird über eine mittig angeordnete Rinn e aus Betonfertigteilen mit vier Straßenabläu- fen entwässert und dem Regenwassersammler im Bernin gs Kotten zugeführt. Da der erste Stell- platz vor dem Gerätehaus als Waschplatz genutzt wer den soll, wird das anfallende Wasser dieser Fläche (ca. 130 m²) über die ersten beiden Straßene inläufe in der Rinne abgeführt und über einen Leichtflüssigkeitsabscheider in die Schmutzwasserkanalisation eingeleitet. Das Niederschlagswasser der Stellplatzanlage wird e benfalls in einer Rinne aus Betonfertigteilen gesammelt und über vier Hofeinläufe dem Regenwasser sammler im Bernings Kotten zugeführt. Ein Teil des Niederschlages wird über die Rasengittersteine versickert. Das anfallende Wasser der Fußwege und der Fläche fü r die Radständer wird über die angrenzen- den Rasenflächen versickert. Die Zufahrt zum Carport wird über eine Rinne aus Be tonfertigteilen mit Hofablauf entwässert. Die Terrasse erhält zwei Hofeinläufe. Das anfallende Ni ederschlagswasser dieser Flächen wird eben- falls dem Regenwassersammler im Bernings Kotten zugeführt. Abweichend zum Bebauungsplan Nr. 441 können die im Raumprogramm geforderten 24 Stellplät- ze nicht innerhalb der überbaubaren Fläche hergeste llt werden. Die Fläche zwischen der Baugren- ze mit einer Breite von 15 m wird um 3 m überschrit ten. Ein Dispens hierfür wird im Rahmen des - 2 - Baugenehmigungsverfahrens beantragt. Um die Versiegelung dieser Fläche zu minimieren werden Rasengittersteine verwendet. Zur Straße Bernings Ko tten wird der Parkplatz mit einer niedrigen bodendeckenden Gehölzpflanzung begrünt. Zudem werde n dort vier einheimische Laubgehölze den Straßenraum gliedern. Die Flächen zwischen den Stellplätzen und der Kaserne erhalten eine Raseneinsaat.
Anlage 5 - Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen
3692 Zeichen
Anlage 5
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien
Planung
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes
Entwurfskriterien und gebäudespezifischen Bauelemente als Teil des Energiekonzeptes
Bei bestehenden Gebäuden: Liegt ein Gesamtkonzept zur Energieeinsparung vor, wenn nein, wird es im
Rahmen der Planung erstellt ?
- geringer Flächen und Volumenverbrauch durch kompakten Gebäudekörper, hochgedämmt.
- Trennung der niedrigtemperierten (Fahrzeughalle, Geräteraum) und normaltemperierten
Bereiche
2. Wärmeschutz
Jahres-Heizwärmebedarf (gem. Rechenverfahren H T EnEV)
Geplant: qh =< 50 kWh /( m 2) bezogen auf Bruttogrundfläche (BGF)
Luftdichtigkeit des Gebäudes (gem. DIN 4108 T2 und T7)
ohne Anforderung n50 =< 1,5 –n n50 =< 1,0 –n
3. Verhältnis wärmeübertragende Gebäudehülle (A) zu m beheizten
Bauwerksvolumen (V)
A / V : 0,57 ( m
-1 )
4. Wärmeerzeugung
über
Einzelheizung
Zentralheizung
mit
Gas, Oel, Strom
sonstige Wärmelieferung
Nahwärmesystem
Fernwärmesystem
5. Sonnenenergienutzung, aktiv
Sonnenkollektoren
zur
Warmwassererzeugung für Gerätewartwohnung
Beheizung
Stromerzeugung
6. Wasser/Begrünung
Regenwassernutzung
Regenwasserverrieselung
Niederschlagswasserversickerung im Bereich der Stellplätze durch Rasengittersteine.
Versickerung über die belebte Bodenzone entlang der Verbindungswege.
Versiegelung des Grundstückes (%)
64 %
Ersatzmaßnahmen
Nach Bebauungsplan 441: Rahmenpflanzung einheimischer Gehölze, Rasenflächen mit
Laubgehölzen, 1 Baum für 6 Stellplätze
Dach-/Fassadenbegrünung
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz
Schall / Lärm
Altlasten /Schadstoffe
8. Sonstige Angaben
Ausführung
1. wesentliche Baustoffe
Tragwerk
Stahlbetondecken auf tragendem Innen- und Aussenma uerwerk
Hallendach mit Trapezblech auf Stahlkonstruktion
Fassade
Putzfassade aus Mauerwerk mit Wärmedämmverbundsyst em, teilweise vorgehängte,
grossformatige Fassadentafeln aus Faserzement
Dach
Bitumenabdichtungsbahnen
Fenster
Aluminium
Innenwände
Kalksandsteinmauerwerk
Bodenbeläge
Keramische Bodenplatten, Linoleum
Verkleidungen
Anstriche
Silikatfarbe auf Kalksandsteinmauerwerk
2. Einsatz von durch Ratsbeschlüsse indizierte Bau stoffe
PVC
Tropenholz
FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe
Begründung für Einsatz:
3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung
(Es sind jeweils die Kenndaten Beleuchtung, Lüftun g, Kühlung, Bürogeräte und Heizungspumpe
aufzuführen. Für den Luftdichtigkeitstest gilt DIN 4108, Beiblatt(Entwurf))
Wesentlichen Komponenten des Heizsystems
Fernwärmeanschluss
Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung
Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle
Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtu ngstechnik
Tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung, Anwesenheitsüberwachung
Wasserspartechniken
Selbstschlussarmaturen an den Handwaschbecken
4. Abfallvermeidungskonzept
Einsatz von Recyclingstoffen
Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bau ausführung
Darstellung der wesentlichen Aspekte, z.B. Vermeidung von Verbundwerkstoffen Reduzierung von
Baustoffverpackungen, Reststoffbehälter nach Arten differenzieren und kennzeichnen.
kein Einsatz von Verbundwerkstoffe
fachgerechte Sortierung und Entsorgung der Abfälle gem. Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz
Anlage 1a - Entwurfsplanung EG
772 Zeichen
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20.49 — 48143 münster
27.95 +49-251-5395400
fax +49-251-5395404
mobil +49-179-4557667
e-mail mail @ bauwerkarchitekten.de
Anlage 1d - Ansichten NO und SO
323 Zeichen
projekt: Neubau FWG Gievenbeck bauteil: Ansichten maßstab : 1:200 datum : 24.06.2008 bauherr: Stadt Münster Immobilienmanagement Albersloher Weg 33 48145 Münster bau.werk architekten wömpner berner hartig 48143 münster +49-251-5395400 fax +49-251-5395404 mobil +49-179-4557667 e-mail mail @ bauwerkarchitekten.de
Anlage 1c - Ansichten SW und NW
324 Zeichen
projekt: Neubau FWG Gievenbeck bauteil: Ansichten maßstab : 1:200 datum : 24.06.2008 bauherr: Stadt Münster Immobilienmanagement Albersloher Weg 33 48145 Münster bau.werk architekten wömpner berner hartig 48143 münster +49-251-5395400 fax +49-251-5395404 mobil +49-179-4557667 e-mail mail @ bauwerkarchitekten.de
Anlage 1b - Entwurfsplanung OG
490 Zeichen
3.87 5.18 5.88 #4 [ERES 2.01 3.18 [AREA 20.07 31 + < projekt: oO I 14.00 Neubau FWG Gievenbeck IRREJENBARE bauteil: OBERGESCHOSS maßstab : 1:200 datum : 24.06.2008 4.25 + MH 3.76 4: 201 318 % 318 y bauherr: Stadt Münster a L Immobilienmanagement | | | | | | | Albersloher Weg 33 m 48145 Münster 6.75 + bau.werk architekten wömpner berner hartig bölt 13 48143 münster tel +49-251-5395400 fax +49-251-5395404 mobil +49-179-4557667 e-mail mail @ bauwerkarchitekten.de
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Bernings Kotten
- Albersloher Weg 33
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0529/2008
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 22.07.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37