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V/0529/2008

Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster in Gievenbeck, Bernings Kotten

Vorlagen 22.07.2008

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Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, Sitzung am 23.09.2008, TOP 4.1

Anlage 7 - Folgelastenberechnung

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 2 - Baubeschreibung

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Anlage 6 - Kostenberechnung vom 28.05.08

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Anlage 3 - Freiraumplanunung

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Anlage 4- Erläuterungen zur Freiraumplanung

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Anlage 5 - Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen

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Anlage 1a - Entwurfsplanung EG

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Anlage 1d - Ansichten NO und SO

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Anlage 1c - Ansichten SW und NW

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Anlage 1b - Entwurfsplanung OG

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Anlage 7 - Folgelastenberechnung

548 Zeichen

Folgekostenberechnung FwG Gievenbeck.xls 
Neubau FwGH Gievenbeck 
Abschreibungen Gebäude 19.331,00 € bei 60 Jahren Gesamtnutzungsdauer 
Abschreibungen (gerundet): 19.331,00 €
Instandhaltungspauschale 13.918,00 €
Verwaltungskosten Amt 23 4.182,00 €
Reinigungskosten 5.292,00 €
Energiekosten 6.667,00 €
Aufw. Für Sach- und Dienstleistungen Neubau (gerundet): 30.059,00 €
Finanzierungskosten Gebäude 27.218,00 € bei 4,50% 
Gesamtfinanzierungskosten (gerundet): 27.218,00 €
Gesamtfolgelasten (gerundet) 76.608,00 €
Berechnung der jährlichen Folgelasten

Beschlussvorlage

8585 Zeichen

V/0529/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr 
Münster in Gievenbeck, Bernings Kotten 
- Baubeschluss 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
21.08.2008 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
09.09.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Gievenbeck, Bernings Kotten, wird nach den Plä-
nen des Architekturbüros bau.werk architekten aus Münster vom Juni 2008 ausgeführt (s. An-
lage 1 und 2). 
 
2. Die Freianlagen zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Gievenbeck, Bernings Kotten, 
werden nach Planung des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz vom Mai 2008 ausgeführt 
(s. Anlage 3 und 4). 
 
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen Kriterien wird zur Kenntnis genom-
men (s. Anlage 5). 
 
4. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen wer-
den zur Kenntnis genommen. 
 
5. Die Bauleistungen werden so ausgeschrieben, dass alternativ zu einer gewerkeweisen Verga-
be auch eine Vergabe an einen Generalunternehmer erfolgen kann. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
6. Es wird zur Kenntnis genommen, dass sowohl Investitionskosten gemäß der Kostenberech-
nung vom 28.05.2008 (Anlage 6) in Höhe von 1.180.000,00 € (1.150.000,00 € Baukosten und 
30.000,00 € Beschaffung), als auch Folgekosten entstehen. 
 
Die Folgelasten für das immobile Anlagevermögen setzen sich aus Abschreibungen, Aufwen-
dungen für Sach- und Dienstleistungen und für die Finanzierung zusammen. Bei einem ge-
schätzten Investitionsvolumen von 1.150.800,00 € (ohne Ausstattung) betragen die jährlichen 
Vorlagen-Nr.: 
V/0529/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Brockhausen 
Ruf: 
492-2413 
E-Mail: 
BrockhS@stadt-muenster.de  
Datum: 
08.08.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0529/2008 
zusätzlichen Aufwendungen für bilanzielle Abschreibungen 19.331,00 €, für zusätzliche Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen 30.059,00 € und für die Finanzierung 27.218,00 €. 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
7. Die Investitionskosten sind im Haushalt 2008 und 2009 bereitgestellt. 
 
Auszahlungen  
 
 Nr.  Bezeichnung  Hausjahr Betrag  Bemerkungen 
Produktgruppe  0209 Brandschutz für feuer-
technische Hilfeleistungen 
   
Investitionsmaßnahme 4200 Ersatzbau Gerätehaus 
Gievenbeck 
 
Auszahlung für Baumaß-
nahmen 
 
 
 
Auszahlung für den Er-
werb von beweglichem 
Anlagevermögen 
 
 
 
2008  
 
2009 
 
 
2009 
 
 
 
500.000 
 
650.000 
 
 
30.000 
 
 
      
Insgesamt:    1.180.000  
 
Folgekosten sind ab 2010 ff zu tragen. 
 
Aufwendungen  
 
 Nr.  Bezeichnung  Hausjahr Betrag  Bemerkungen 
Produktgruppe  0112 Amt für Immobilienma-
nagement  
   
Teilergebnisplan  14  
 
Bilanzielle Abschrei-
bungen  
2010 ff.  19.330,-  
 13  Aufwendungen für 
Sach-u. Dienstleistun-
gen  
2010 ff 30.060,-  
Produktgruppe 
  
1601 Allgemeine Finanzwirt-
schaft 
   
Teilergebnisplan 
  
20 Zinsen und sonstige 
Finanzaufwendungen 
2010 ff 27.220,-  
Insgesamt:    76.610,-  
 
Begründung: 
 
Der Rat hat in seiner Sitzung am 12.12.2007 (Vorlage V/0910/2007) beschlossen, als Ersatz für 
das alte Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster 
einen Neubau auf dem Grundstück Bernings Kotten zu errichten. Desweiteren hat er die Verwal-
tung beauftragt, die Ausführung so vorzubereiten, dass alternativ zu einer gewerkeweisen Vergabe 
der Bauaufträge auch eine Vergabe an Generalunternehmer erfolgen kann. 
Der Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 07.05.2008 das Ergebnis des Architektenwettbe-
werbes zur Kenntnis genommen und den 1. Preisträger, das Architekturbüro bau.werk architekten 
aus Münster, mit den Architektenleistungen beauftragt.

- 3 - 
V/0529/2008 
Zu 1 – Gebäudeplanung 
 
Auf der Grundlage seiner Wettbewerbsarbeit (1. Preis) wurde vom Architekturbüro bau.werk archi-
tekten aus Münster unter der Projektleitung de s Amtes für Immobilienmanagement und in Abstim-
mung mit der Feuerwehr und den anderen Planungsbeteiligten die Entwurfsplanung erstellt (s. 
Anlagen 1, 2 und 5).  
 
Um das vorgegebene Kostenvolumen einhalten zu können, mussten gegenüber der Wettbewerbs-
planung folgende Planungsänderungen vorgenommen werden: 
 
• Reduzierung der Raumprogrammflächen (Entfall Lagerraum 10,50 m²; Verkleinerung Geräte-
raum von 43,70 m² auf 29,56 m²). 
• Anstelle einer Klinkerfassade wird eine Putzfassade (Wärmedämmverbundsystem) vorge-
schlagen (zu einer alternativen Ausschreibung als Klinkerflächen s. zu Punkt 5 - Ausschrei-
bungsverfahren). Ausgenommen sind die zum Alarmhofbereich ausgerichteten Fassadenflä-
chen, die wie in der Wettbewerbsplanung vorgeschlagen, als großformatige Fassadentafeln 
ausgeführt werden.  
• Die Fensterflächen wurden reduziert (Fahrzeughalle, Wohnung). 
• Auf einen Übungsbalkon wird verzichtet. 
• Im Bereich der Gerätewartwohnung wurde auf eine Pergola verzichtet und die Terrassenfläche 
auf 20 m² reduziert. 
• Reduzierung der befestigten Außenfläche durch Entfall Außenzugang für Geräteraum (Er-
schließung über die Fahrzeughalle). 
 
Zusätzlich zum Wettbewerbs-Raumprogramm wird ein Putzmittelraum (4,86 m²) geplant. 
 
Zu 2 – Freiraumplanung 
 
Der Entwurf zur Freiraumplanung wurde vom Amt für Grünflächen und Umweltschutz in Abstim-
mung mit den anderen Planungsbeteiligten erstellt (s. Anlage 3 und 4).  
 
Zu 4 – Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 
 
Das Feuerwehrgerätehaus wird von außen und im Innern barrierefrei erschlossen.  
Das unmittelbar in Eingangsnähe angeordnete Besucher-WC wird behindertenfreundlich ausge-
führt (Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer, entsprechende Armaturen für WC und Waschtisch 
etc.).  
 
Zu 5 – Ausschreibungsverfahren 
 
Die Bauleistungen werden so ausgeschrieben, dass alternativ zu einer gewerkeweisen Vergabe 
auch eine Vergabe an einen Generalunternehmer erfolgen kann, wenn dies nach Prüfung der 
Submissionsergebnisse wirtschaftlicher ist.  
 
Die jetzt als Putzflächen geplanten Flächen werden alternativ als Klinkerflächen ausgeschrieben. 
Da aufgrund des vorgenannten Verfahrens nahezu alle Ausschreibungsergebnisse gleichzeitig 
vorliegen werden, ist bereits vor Baubeginn eine relativ große Kostensicherheit gegeben. Sollten 
die Ausschreibungsergebnisse so günstig ausfallen, dass im Kostenrahmen auch eine Klinkerfas-
sade realisiert werden kann, ist vorgesehen, diese zur Ausführung zu beauftragen. 
 
 
Prüfaufträge
 
 
Die vom Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen in seiner Sitzung am 08.04.08 gestellten 
Prüfaufträge werden wie folgt beantwortet:

- 4 - 
V/0529/2008 
• Sind ein Niedrigenergiehausstandard und eine Solarthermie noch realisierbar? 
 
Der Niedrigenergiehausstandard der Stadt Münster (50 KWh/m²BGF*a) wird realisiert. 
Solarthermie wird nicht vorgeschlagen, da zum einen die zu erwartenden Verbrauchsmengen 
für Warmwasser zu gering sind, zum anderen aufgrund der Fernwärmenutzung. Die Realisie-
rung von Solarthermie würde im Sommer eine reduzierte Wärmeabnahme und damit aufgrund 
der Kraftwärmekopplung bei den Stadtwerken einen erhöhten Zukauf an „nicht-ökologischen“ 
Strom zur Folge haben. 
 
• Ausstattung der Eingangshalle mit einem strapazierfähigen Bodenbelag  
 
Es werden den Anforderungen entsprechende strapazierfähige keramische Bodenplatten zur 
Ausführung vorgesehen. 
 
• Schaffung von entsprechendem Platz im Bereich der Außenfläche zum Auslegen von Feuer-
wehrschläuchen. 
 
Die Stellplatzfläche vor der Alarmausfahrt bietet nach Abstimmung mit der Feuerwehr ausrei-
chend Platz für das Auslegen von Feuerwehrschläuchen. 
 
• Einbau eines Hydranten auf dem Grundstück oder in der Nähe des Grundstückes bzw. Ge-
bäudes 
 
Es ist bereits ein Hydrant in unmittelbarer Grundstücksnähe im Gehwegbereich Bernings Kot-
ten vorhanden. 
 
• Verfügbarkeit ausreichender Stromkreise im Gebäude. 
 
Im Rahmen der Ausführungsplanung werden die diesbezüglichen Anforderungen berücksich-
tigt. Zusätzlich ist eine Einspeisungsmöglichkeit für ein mobiles Notstromaggregat zur Grund-
versorgung vorgesehen. 
 
Termine:
 
 
Baubeginn: Frühjahr  
Fertigstellung: Ende 2009 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 – Entwurfsplanung  
Anlage 2 – Baubeschreibung 
Anlage 3 – Freiraumplanung 
Anlage 4 – Erläuterungen zur Freiraumplanung 
Anlage 5 - Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen Kriterien 
Anlage 6 - Kostenberechnung vom 28.05.2008 
Anlage 7 - Folgelastenberechnung

Anlage 2 - Baubeschreibung

2902 Zeichen

 
 
                                	

 


Neubau Feuerwehrgerätehaus Gievenbeck 




 
 
 
 
 
	
 
Durch die L-förmige Baukörperausbildung und den groß zügigen Vorplatz des 
Feuerwehrgerätehauses wird im Kreuzungsbereich des B ernings Kotten ein 
raumbildendes Gefüge mit dem heterogenen Bestand aus älteren Wohnhäusern 
und neueren Wohnhäusern erreicht. Die L-Form glieder t das Bauwerk in die 
Volumen der Halle und der Funktionsbereiche (niedrig  temperiert – normal 
temperiert). Hierdurch kann auch der Außenraum klar strukturiert werden: 
Übungshof – Parkplatz und rückwärtiger Garten. 
 
 

 
Ein Maß an Funktionalität und Zweckmäßigkeit kennzei chnen die Grundrisse des 
neuen Feuerwehrgerätehauses.  
Die Anordnung der Fahrzeughalle ermöglicht ein probl emloses Ausrücken im 
Alarmfall. Anfahrende Einsatzkräfte und ausrückende Löschfahrzeuge kreuzen 
sich nicht. Der Gebäudezugang ist durch den Versatz de r Geschossigkeit gut 
ablesbar. Vom direkt dem Eingang anschließenden Büro  der Leitung kann der 
Hof und die Halle eingesehen werden. Die für die Fe uerwehr wichtige Trennung 
in „schwarzem und weißem“ Bereich ist optimal gelöst.  Der Unterrichtsraum und 
der Jugendraum sind zusammenschaltbar und mit der vo rgelagerten Terrasse im 
rückwärtigen Garten multifunktional nutzbar. Der Woh nungszugang des 
Gerätewartes ist von der Strasse über einen überdach ten Carport vorgesehen. 
Das eigenständige Treppenhaus sorgt für den notwend igen privaten Charakter. 
Der L-förmige Wohnungsgrundriss orientiert sich zur  vorgelagerten, süd-westlich 
ausgerichteten, Dachterrasse. Ausrichtung und Einsehbarkeit sind zum Schutz der 
Bewohner auf die Wache abgestimmt, so dass Störungen  mit dem Betrieb der 
Wache so gering wie möglich ausfallen. 
 

 
Die Fassadengestaltung ist gekennzeichnet durch ein Z usammenspiel zwischen 
großformatigen Fassadentafel und einer Lochfassade. Aus Kostengründen ist, für 
das im Wettbewerb vorgesehene Klinkermauerwerk, ein e Putzfassade geplant. 
Bodentiefe Fenster beziehen den Außenraum der Terra ssen ein, um den 
Unterrichtsraum bzw. den Wohnbereich großzügiger wirk en zu lassen. Die 
Innenwände im Erdgeschoss des Hauses sind als gestri chenes Sichtmauerwerk 
vorgesehen. Der keramische Bodenbelag der Halle wird  auch für die Verkehrs- 
und Nebennutzflächen benutzt. Flur und Unterrichtsrau m werden durch eine 
beidseitig genutzte Schrankwand getrennt, welche alle  Funktionen für diese 
Räume aufnimmt (Garderobe, Trennwandanlage, Materialager). 
Die Reduktion der Mittel und der Verzicht auf aufwen dige Konstruktionen wird als 
angemessen gegenüber der Bauaufgabe betrachtet. Aus dieser Zurückhaltung 
entwickelt sich der gestalterische Reiz dieses Entwurfs.

Anlage 6 - Kostenberechnung vom 28.05.08

480 Zeichen

Amt für Immobilienmanagement 
Entwurfsverfasser: bau.werk architekten 
Kostenberechnung vom 28.05.2008 
Kostengruppen Kosten- 
berechnung Bemerkungen 
100 Grundstück 0
200 Herrichten 30.758 
300 Bauwerk - Baukonstruktion 636.177 
400 Bauwerk - Technische Anlagen 147.364 
500 Außenanlagen 177.542 
600 Ausstattung und Kunstwerke 30.000 
700 Baunebenkosten 130.000 
Summe KG 100 - 700 1.151.841 
Unvorhersehbares 28.159 
Gesamt 1.180.000 
Gesamt ohne Beschaffung - KG 600 1.150.000

Anlage 3 - Freiraumplanunung

628 Zeichen

STADT

Verbund-Betonpflaster 20/10/8 bzw.
20/10/10 ‚grau, Ellbogenverband

N Rasengitterstein (Wabe) 60/40/10 grau

Betonpflaster einfach, grau, 20/20/8,
Reihenverband

Randeinfassung Betonpflaster 24/16/14,
anthrazit

Randeinfassung Bordstein
der Betonrechteckpalisaden

Rinnenformsteine 50/50/15
bzw. 33/30/12

Hofeinlauf /
Straßeneinlauf

Kiestraufe mit Kantenstein

Rasen

bodendeckende Pflanzung

Bäume

freiwachsende Sträucher

Anlage 3
Projkinummer.
Amiaaner Bearnae
Bruns Hofmann
Antalıngaenen | Gezsenet
Umweltschutz
sion uHotimam
Foensttlntter IN FWG Gievenbeck
Koomay ost 0 Freianlagen
Geinden
nn hr ar | Entwurfspian

Anlage 4- Erläuterungen zur Freiraumplanung

3989 Zeichen

- 1 - 
 
  
 
 
Anlage 4 zur Beschlussvorlage: Neubau Feuerwehrgerätehaus Gievenbeck 
 
Freianlagenplanung: Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
Objektbeschreibung: 
 
Die Freianlagen für das neue Feuerwehrgerätehaus in  Gievenbeck erhalten eine funktionale und 
bedarfsgerechte Gestaltung. 
Der fast quadratische Vorplatz wird Alarmausfahrt u nd Stellplatz für die vier Einsatzfahrzeuge. Der 
erste Stellplatz wird zugleich als Waschplatz ausge baut. Der Vorplatz erhält eine Flächenbefesti- 
gung aus grauem Betonverbundpflaster und wird für d ie Bauklasse III (Schwerverkehr) ausgelegt. 
Die Alarmausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge erfolgt in  Nord-West-Richtung auf die geplante Stich- 
straße von Bernings Kotten.   
Ein Fußweg aus Betonverbundverbundpflaster verbinde t den Vorplatz mit der Stellplatzanlage. In 
diesem Bereich befinden sich auch die geforderten 1 0 Fahrradbügel (20 Fahrradstellplätze). Die 
angrenzende Fläche erhält eine Raseneinsaat und wir d mit zwei einheimischen Laubgehölzen und 
einigen Sträuchern gegliedert.  
Die Stellplatzanlage liegt südlich hinter dem Feuer wehrgerätehaus. Die benötigten 24 Stellplätze 
erhalten eine wasserdurchlässige Befestigung aus Ra sengittersteinen. Die Zufahrt zu den Stell- 
plätzen wird durch graues Betonverbundpflaster befestigt. Die gesamte Stellplatzanlage wird durch 
ein Bordsteinsystem eingefasst.  
Ein zweiter Fußweg verbindet den Vorplatz mit der W ohnung des Gerätewartes. Hier befindet sich 
auch der Carport mit Abstellraum für Mülltonnen und  Gartengeräte, der über eine eigene Zufahrt 
erschlossen wird. Die  Flächen werden ebenfalls mit  grauem Betonverbundpflaster befestigt. Die 
Grünfläche vor dem Wohn- und Mannschaftsbereich erh ält eine Raseneinsaat und wird durch zwei 
Laubgehölze gegliedert. 
Der Unterrichts- und der Jugendraum erhalten eine gemeinsame Terrasse aus grauem Betonpflas- 
ter. An die Terrasse schließt an der östlichen Grun dstücksgrenze eine Rahmenpflanzung aus ein- 
heimischen Gehölzen an. 
Das Feuerwehrgerätehaus erhält auf der Südseite ein e Kiestraufe. Die angrenzenden Flächen 
zum Sportplatz der Kaserne erhalten eine Raseneinsaat.   
 
 
Entwässerung Freianlagen: 
 
Der Vorplatz wird über eine mittig angeordnete Rinn e aus Betonfertigteilen mit vier Straßenabläu- 
fen entwässert und dem Regenwassersammler im Bernin gs Kotten zugeführt. Da der erste Stell- 
platz vor dem Gerätehaus als Waschplatz genutzt wer den soll, wird das anfallende Wasser dieser 
Fläche (ca. 130 m²) über die ersten beiden Straßene inläufe in der Rinne abgeführt und über einen 
Leichtflüssigkeitsabscheider in die Schmutzwasserkanalisation eingeleitet. 
Das Niederschlagswasser der Stellplatzanlage wird e benfalls in einer Rinne aus Betonfertigteilen 
gesammelt und über vier Hofeinläufe dem Regenwasser sammler im Bernings Kotten zugeführt. 
Ein Teil des Niederschlages wird über die Rasengittersteine versickert. 
Das anfallende Wasser der Fußwege und der Fläche fü r die Radständer wird über die angrenzen- 
den Rasenflächen versickert. 
Die Zufahrt zum Carport wird über eine Rinne aus Be tonfertigteilen mit Hofablauf entwässert. Die 
Terrasse erhält zwei Hofeinläufe. Das anfallende Ni ederschlagswasser dieser Flächen wird eben- 
falls dem Regenwassersammler im Bernings Kotten zugeführt.     
 
 
Abweichend zum Bebauungsplan Nr. 441 können die im Raumprogramm geforderten 24 Stellplät- 
ze nicht innerhalb der überbaubaren Fläche hergeste llt werden. Die Fläche zwischen der Baugren- 
ze mit einer Breite von 15 m wird um 3 m überschrit ten. Ein Dispens hierfür wird im Rahmen des

- 2 - 
 
  
 
Baugenehmigungsverfahrens beantragt. Um die Versiegelung dieser Fläche zu minimieren werden 
Rasengittersteine verwendet. Zur Straße Bernings Ko tten wird der Parkplatz mit einer niedrigen 
bodendeckenden Gehölzpflanzung begrünt. Zudem werde n dort vier einheimische Laubgehölze 
den Straßenraum gliedern. Die Flächen zwischen den Stellplätzen und der Kaserne erhalten eine 
Raseneinsaat.

Anlage 5 - Checkliste zur Berücksichtigung der bauökologischen

3692 Zeichen

Anlage 5 
 
Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien 
 
 
Planung  
 
1. Darstellung des Energiesparkonzeptes 
 Entwurfskriterien und gebäudespezifischen Bauelemente als Teil des Energiekonzeptes 
 Bei bestehenden Gebäuden: Liegt ein Gesamtkonzept zur Energieeinsparung vor, wenn nein, wird es im 
Rahmen der Planung erstellt ? 
 
-   geringer Flächen und Volumenverbrauch durch kompakten Gebäudekörper, hochgedämmt. 
- Trennung der niedrigtemperierten (Fahrzeughalle, Geräteraum) und normaltemperierten    
Bereiche 
 
  
2. Wärmeschutz 
 
Jahres-Heizwärmebedarf (gem. Rechenverfahren H T EnEV) 
 
 
 Geplant: qh =< 50  kWh /( m 2) bezogen auf Bruttogrundfläche (BGF) 
 
 Luftdichtigkeit des Gebäudes (gem. DIN 4108 T2 und  T7) 
 ohne Anforderung   n50 =< 1,5 –n           n50 =< 1,0 –n     
 
 
3. Verhältnis wärmeübertragende Gebäudehülle (A) zu m beheizten 
Bauwerksvolumen (V) 
        
 A / V : 0,57 ( m 
-1 ) 
 
 
4. Wärmeerzeugung 
 
  über 
   Einzelheizung   
   Zentralheizung  
 
 mit 
 
  Gas,    Oel,    Strom  
 
 sonstige Wärmelieferung 
 
  Nahwärmesystem  
   Fernwärmesystem  
  
 
5. Sonnenenergienutzung, aktiv 
  
 
 Sonnenkollektoren  
 zur 
 
 
 Warmwassererzeugung für Gerätewartwohnung  
  Beheizung   
  Stromerzeugung

6. Wasser/Begrünung 
 
 Regenwassernutzung 
  
      
            
 Regenwasserverrieselung 
  
Niederschlagswasserversickerung im Bereich der Stellplätze durch Rasengittersteine. 
Versickerung über die belebte Bodenzone entlang der Verbindungswege. 
  
 Versiegelung des Grundstückes (%)  
  
64 % 
 
 Ersatzmaßnahmen 
  
Nach Bebauungsplan 441: Rahmenpflanzung einheimischer Gehölze, Rasenflächen mit  
Laubgehölzen, 1 Baum für 6 Stellplätze 
 
 
 Dach-/Fassadenbegrünung  
  
      
   
 
7. Maßnahmen zum Immissionsschutz 
 
 Schall / Lärm 
  
      
 
 Altlasten /Schadstoffe 
  
      
 
8. Sonstige Angaben

Ausführung  
   
1.  wesentliche Baustoffe 
 
 Tragwerk 
 
 Stahlbetondecken auf tragendem Innen- und Aussenma uerwerk 
             Hallendach mit Trapezblech auf Stahlkonstruktion 
 
 
 Fassade  
 
 Putzfassade aus Mauerwerk mit Wärmedämmverbundsyst em, teilweise vorgehängte,             
             grossformatige Fassadentafeln aus Faserzement 
 
  
 Dach  
 
 Bitumenabdichtungsbahnen 
 
 
 Fenster  
  
 Aluminium 
      
 Innenwände 
  
Kalksandsteinmauerwerk 
 
 Bodenbeläge 
  
Keramische Bodenplatten, Linoleum 
    
 Verkleidungen 
  
      
 
 Anstriche 
  
Silikatfarbe auf Kalksandsteinmauerwerk 
 
 
2. Einsatz  von durch Ratsbeschlüsse indizierte Bau stoffe 
 
 
 PVC   
  Tropenholz  
  FCKW / HFCKW -haltige Baustoffe       
  
 Begründung für Einsatz:

3. Haustechnik / Technische Gebäudeausrüstung 
 (Es sind jeweils die Kenndaten Beleuchtung, Lüftun g, Kühlung, Bürogeräte und Heizungspumpe 
aufzuführen. Für den Luftdichtigkeitstest gilt DIN 4108, Beiblatt(Entwurf)) 
 
 Wesentlichen Komponenten des Heizsystems 
 
Fernwärmeanschluss 
 
 Lüftungsanlagen ohne Wärmerückgewinnung 
  
Abgasabsauganlage in der Fahrzeughalle 
 
 Einsparungsmaßnahmen in der Elektro- und Beleuchtu ngstechnik 
  
Tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung, Anwesenheitsüberwachung 
  
 Wasserspartechniken 
  
Selbstschlussarmaturen an den Handwaschbecken 
 
 
4. Abfallvermeidungskonzept 
 
 Einsatz von Recyclingstoffen 
  
      
 
 Abfallvermeidungskonzeptes in der Planung- und Bau ausführung 
Darstellung der wesentlichen Aspekte, z.B. Vermeidung von Verbundwerkstoffen Reduzierung von 
Baustoffverpackungen, Reststoffbehälter nach Arten differenzieren und kennzeichnen.  
 
kein Einsatz von Verbundwerkstoffe 
fachgerechte Sortierung und Entsorgung der Abfälle gem. Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz

Anlage 1a - Entwurfsplanung EG

772 Zeichen

14.10

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fax +49-251-5395404
mobil +49-179-4557667

e-mail mail @ bauwerkarchitekten.de

Anlage 1d - Ansichten NO und SO

323 Zeichen

projekt:

Neubau
FWG Gievenbeck

bauteil:

Ansichten

maßstab : 1:200
datum : 24.06.2008
bauherr:

Stadt Münster
Immobilienmanagement
Albersloher Weg 33
48145 Münster

bau.werk architekten

wömpner berner hartig
48143 münster

+49-251-5395400

fax +49-251-5395404

mobil +49-179-4557667

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Anlage 1c - Ansichten SW und NW

324 Zeichen

projekt:

Neubau
FWG Gievenbeck

bauteil:

Ansichten

maßstab : 1:200
datum : 24.06.2008
bauherr:

Stadt Münster

Immobilienmanagement
Albersloher Weg 33
48145 Münster

bau.werk architekten

wömpner berner hartig
48143 münster

+49-251-5395400

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Anlage 1b - Entwurfsplanung OG

490 Zeichen

3.87

5.18

5.88

#4
[ERES

2.01
3.18

[AREA

20.07

31

+

<

projekt:

oO
I
14.00

Neubau
FWG Gievenbeck

IRREJENBARE

bauteil:

OBERGESCHOSS

maßstab : 1:200
datum : 24.06.2008

4.25

+

MH 3.76 4: 201 318 % 318 y

bauherr:

Stadt Münster
a L Immobilienmanagement
| | | | | | | Albersloher Weg 33
m 48145 Münster

6.75

+ bau.werk architekten

wömpner berner hartig

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Beratungsverlauf (2)

21.08.2008 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 5.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
23.09.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Bernings Kotten
  • Albersloher Weg 33

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0529/2008
Typ
Vorlagen
Datum
22.07.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37