3724/2018
Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestelle Kalk Post - Inbetriebnahme der Aufzüge
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Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/69/691 Vorlagen-Nummer 3724/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.02.2019 Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestelle Kalk Post - Inbetriebnahme der Aufzüge Mit Erteilung der Hauptbauaufträge zum Ende des Jahres 2015 und der nachfolgenden Abstimmung der Terminpläne mit den ausführenden Firmen, war die Inbetriebnahme der Aufzüge für das 4. Quar- tal 2018 geplant. Auf Grund von Verzögerungen im Bauablauf verschiebt sich die Inbetriebnahme auf das 2. Quartal 2019. Maßgeblich sind folgende Faktoren für die Verspätung zu nennen: - Einzelne Ausbaugewerke mussten auf Grund fehlender bzw. unwirtschaftlicher Angebote mehrfach (bis zu dreimal) ausgeschrieben werden. Da die Ausführung der Gewerke (z.B. Flie- sen, Putz, Estrich und Metallbauarbeiten) voneinander abhängt, führt dies in der Regel zu Verzögerungen des Bauablaufs. - Zusätzliche Brandschutzauflagen zu speziellen rauchdichten Türen (T3ORS) zwischen Bahn- steig- und Technikbereich führten ebenfalls zu Verzögerungen in der Beschaffung bzw. nach- folgenden Ausführung, da die ursprünglich vorgesehene Firma diese Arbeiten nicht mehr aus- führen wollte. Die dadurch entstandenen baulichen Verzögerungen sind noch Gegenstand von Nachtragsverhandlungen bzw. ggf. juristischen Auseinandersetzungen. - Im Zuge der Aufzugsnachrüstung müssen sogenannte trockene Löschwasserleitungen instal- liert werden. Ein Firmenverkauf und daraus resultierende Personalengpässe der ausführen- den Firma führten hier zu Verzögerungen. Nach Frist- und Nachfristsetzungen musste die Leistung im Rahmen einer Ersatzvornahme neu beauftragt werden. - Verschiedene Kabelführungen konnten nicht wie geplant unter den Bahnsteigen mit Nutzung vorhandener Leerrohre verlegt werden, sondern mussten aufwändig über die Deckenbereiche geführt und brandschutztechnisch eingehaust werden. - Da eine Prüfung und Abnahme (TÜV-Abnahme) immer erst nach Fertigstellung kompletter Komponenten erfolgen kann, führt auch das Inbetriebnahmeprozedere zu Verzögerungen. In der Summe addieren sich diese Verzögerungen derart, dass eine Inbetriebnahme nun erst im Lau- fe des 2. Quartals 2019 erfolgen kann. Die Gesamtbauzeit wird somit statt 3 Jahren fast 3 ½ Jahre betragen. Die Gesamtkosten für die 2 vorgesehenen Aufzüge belaufen sich auch auf Grund der umfangreichen brandschutztechnischen Ertüchtigungen und der notwendigen Anpassungen im Straßenraum vorläufig auf insgesamt 6,2 Mi. Euro. Aufgrund der aktuellen Hochkonjunktur bei den Baugewerken konnten einzelne Gewerke trotz mehrfacher Ausschreibung noch nicht beauftragt werden. 2
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3724/2018
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 07.01.2019
- Erstellt
- 12.11.2018 14:33