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3724/2018

Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestelle Kalk Post - Inbetriebnahme der Aufzüge

Mitteilung BV 07.01.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 07.02.2019, TOP 10.2.7

Mitteilung BV

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Mitteilung BV

2707 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/69/691 
 
Vorlagen-Nummer 
 3724/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.02.2019 
 
Barrierefreier Umbau der Stadtbahnhaltestelle Kalk Post -  Inbetriebnahme der Aufzüge 
Mit Erteilung der Hauptbauaufträge zum Ende des Jahres 2015 und der nachfolgenden Abstimmung 
der Terminpläne mit den ausführenden Firmen, war die Inbetriebnahme der Aufzüge für das 4. Quar-
tal 2018 geplant.  
 
Auf Grund von Verzögerungen im Bauablauf verschiebt sich die Inbetriebnahme auf das 2. Quartal 
2019. 
 
Maßgeblich sind folgende Faktoren für die Verspätung zu nennen: 
 
- Einzelne Ausbaugewerke mussten auf Grund fehlender bzw. unwirtschaftlicher Angebote 
mehrfach (bis zu dreimal) ausgeschrieben werden. Da die Ausführung der Gewerke (z.B. Flie-
sen, Putz, Estrich und Metallbauarbeiten) voneinander abhängt, führt dies in der Regel zu 
Verzögerungen des Bauablaufs.  
 
- Zusätzliche Brandschutzauflagen zu speziellen rauchdichten Türen (T3ORS) zwischen Bahn-
steig- und Technikbereich führten ebenfalls zu Verzögerungen in der Beschaffung bzw. nach-
folgenden Ausführung, da die ursprünglich vorgesehene Firma diese Arbeiten nicht mehr aus-
führen wollte. Die dadurch entstandenen baulichen Verzögerungen sind noch Gegenstand von 
Nachtragsverhandlungen bzw. ggf. juristischen Auseinandersetzungen.  
 
- Im Zuge der Aufzugsnachrüstung müssen sogenannte trockene Löschwasserleitungen instal-
liert werden. Ein Firmenverkauf und daraus resultierende Personalengpässe der ausführen-
den Firma führten hier zu Verzögerungen. Nach Frist- und Nachfristsetzungen musste die 
Leistung im Rahmen einer Ersatzvornahme neu beauftragt werden. 
 
- Verschiedene Kabelführungen konnten nicht wie geplant unter den Bahnsteigen mit Nutzung 
vorhandener Leerrohre verlegt werden, sondern mussten aufwändig über die Deckenbereiche 
geführt und brandschutztechnisch eingehaust werden. 
 
- Da eine Prüfung und Abnahme (TÜV-Abnahme) immer erst nach Fertigstellung kompletter 
Komponenten erfolgen kann, führt auch das Inbetriebnahmeprozedere zu Verzögerungen. 
 
In der Summe addieren sich diese Verzögerungen derart, dass eine Inbetriebnahme nun erst im Lau-
fe des 2. Quartals 2019 erfolgen kann. 
 
Die Gesamtbauzeit wird somit statt 3 Jahren fast 3 ½ Jahre betragen. Die Gesamtkosten für die 2 
vorgesehenen Aufzüge belaufen sich auch auf Grund der umfangreichen brandschutztechnischen 
Ertüchtigungen und der notwendigen Anpassungen im Straßenraum vorläufig auf insgesamt 6,2 Mi. 
Euro. Aufgrund der aktuellen Hochkonjunktur bei den Baugewerken konnten einzelne Gewerke trotz 
mehrfacher Ausschreibung noch nicht beauftragt werden.

2

Beratungsverlauf (1)

07.02.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3724/2018
Typ
Mitteilung BV
Datum
07.01.2019
Erstellt
12.11.2018 14:33