4382/2016
Werkmemorial im Kölner Rheinpark
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Anlage 1
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1 / 3 Roland Dorn Architekt BDA Alteburger Strasse 121, 50678 Köln, 0221 / 252031, dorn@dorn-architekt.de, www.dorn-architekt.de Walter von Lom Architekt BDA DWB Rheingasse 14, 50676 Köln, 0221 / 921206-0, vonlom@vonlomplanung.de, www.vonlomarchitekten.de Als in Köln Leitbilder der Zukunft entstanden Vorschlag für ein Werkmemorial im Kölner Rheinpark Anlass und Ziel: Die Entwicklung des Kölner Rheinparks basiert auf vier historischen Großausstellungen, die in den vergangenen einhundert Jahren auf dem Deutzer Areal stattfanden. Unter ihnen gelten die Kölner Werkbundausstellung (1914) und die Internationale Presseausstellung „Pressa“ (1928) in den Kunst-wissenschaften als kulturelle Jahrhundertereignisse von internationalem Rang. Trotz ihrer Bedeutung für die Entwicklung der internationalen Moderne als auch für die Stadtentwicklung Kölns finden sich auf dem rd. 300 Hektar großen Gelände hierzu keinerlei Hinweise. Anlässlich der 100sten Wiederkehr der Kölner Werkbundausstellung entstand daher 2014 die Idee, sowohl diese epochalen Großausstellungen als auch ihre jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Kunst mit einem angemessenen Zeichen der Erinnerung zu würdigen. Das dazu nachfolgend vorgeschlagene Konzept stieß sowohl in Gesprächen mit dem Be-zirksbürgermeister und dem Technischen Beigeordneten als auch bei den zuständigen Ämtern für Landschaftspflege und Grünflächen sowie Denkmalschutz und Denkmalpflege auf breite Zustimmung. Idee und Konzept: Stationen der Moderne im Wegenetz des Rheinparks An den Schnittpunkten des heutigen Wegenetzes mit den einstigen Standorten so berühmter Bauwer-ke wie der „Versuchsfabrik“ von Walter Gropius oder dem „Glaspavillon“ von Bruno Taut sollen Stelen in den Park integriert werden, auf denen die zugehörigen Wegabschnitte nach den Schöpfern der je-weiligen Werke benannt werden (z. B. Walter-Gropius-Weg, Bruno-Taut-Weg, Henry-van de Velde-Weg, Erich-Mendelsohn-Weg, El-Lissitzki-Weg, Wilhelm-Riphahn-Weg usw.). Hinzukommen Grundin-formationen in Wort und Bild sowie vertiefende kulturgeschichtliche Detailinformationen über einen eingelassenen QR-Code und/oder App. Sowohl für die Kölner Bevölkerung als auch für die zahlrei-chen überregionalen und internationalen Touristen soll so mit ca. 20 - 25 Stationen ein kultureller An-ziehungspunkt geschaffen werden. „Deutsche Werkbund-ausstellung Cöln 1914“ Pavillon der Deutschen Glasindustrie Architekt: Bruno Taut Internationale Presse-ausstellung „Pressa“ Köln 1928 Pavillon der Kölnischen Zeitung Architekt: Wilhelm Riphahn Bundesgartenschau Köln 1957 Sternwellenzelt als Überdachung des Tanzbrunnes Architekt: Frei Otto 2 / 3 Beispiele möglicher Wegebenennungen Beschreibung der Stelen Die Stelen bestehen aus Basaltlava und enthalten ein eingelassenes Schild mit Grundinformationen und einer Abbildung des jeweiligen Werkes. Form und Gestaltung bleiben bewusst zurückhaltend und modern. Ihre Proportionierung beruht auf den Regeln des goldenen Schnittes. 3 / 3 Lageplan: Beispiele für Stelenstandorte Einfügung der Stelen in die Parklandschaft
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/67/671 Vorlagen-Nummer 4382/2016 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Werkmemorial im Kölner Rheinpark Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt stimmt der Errichtung von Informationsstelen und der Benennung von Wegeabschnitten nach den jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten der historischen Großausstel- lungen im Rheinpark zu. Alternative: Die Bezirksvertretung Innenstadt lehnt die Errichtung von Informationsstelen und die Benennung von Wegeabschnitten nach den jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten der historischen Großausstellungen im Rheinpark ab. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Die Entwicklung des Kölner Rheinparks basiert auf vier historischen Großausstellungen, die in den vergangenen einhundert Jahren auf dem Deutzer Areal stattfanden. Unter ihnen gelten die Kölner Werkbundausstellung (1914) und die Internationale Presseausstellung „Pressa“ (1928) in den Kunst- wissenschaften als kulturelle Jahrhundertereignisse von internationalem Rang. Trotz ihrer Bedeutung für die Entwicklung der internationalen Moderne als auch für die Stadtentwicklung Kölns finden sich auf dem rd. 30 Hektar großen Gelände hierzu keinerlei Hinweise mehr. Anlässlich der 100sten Wiederkehr der Kölner Werkbundausstellung entstand von Seiten der Kölner Architekten Roland Dorn und Walter von Lom 2014 die Idee, sowohl diese epochalen Großausstel- lungen als auch ihre jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Kunst mit einem angemessenen Zeichen der Erinnerung zu würdigen. Das nachfolgend vorgeschlagene Konzept wurde mit den zuständigen Ämtern für Landschaftspflege und Grünflächen sowie dem Stadtkonservator abgestimmt. Idee und Konzept: Stationen der Moderne im Wegenetz des Rheinparks An den Schnittpunkten des heutigen Wegenetzes mit den einstigen Standorten so berühmter Bau- werke wie der „Versuchsfabrik“ von Walter Gropius oder dem „Glaspavillon“ von Bruno Taut sollen Stelen in den Park integriert werden, auf denen die zugehörigen Wegabschnitte nach den Schöpfern der jeweiligen Werke benannt werden (z. B. Walter-Gropius-Weg, Bruno-Taut-Weg, Henry-van de Velde-Weg, Erich-Mendelsohn-Weg, El-Lissitzki-Weg, Wilhelm-Riphahn-Weg usw.). Hinzukommen Grundinformationen in Wort und Bild sowie vertiefende kulturgeschichtliche Detailinformationen über einen eingelassenen QR-Code und/oder App. Sowohl für die Kölner Bevölkerung als auch für die zahlreichen überregionalen und internationalen Touristen soll so mit ca. 20 - 25 Stationen ein kulturel- ler Anziehungspunkt geschaffen werden. Kosten Zur Ermittlung der Baukosten wurde eine Kostenschätzung aufgestellt, die alle örtlich erforderlichen Arbeiten für Aushub, Fundamente, Stelen und Schilder bis zur fertigen Positionierung berücksichtigt. Kosten pro Stele: ca. 5.000 EUR netto / 6.000 EUR brutto Gesamtkosten für 20 Stelen ca. 100.000 EUR netto / 120.000 EUR brutto Finanzierung Zurzeit führen die Initiatoren Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen und mit verschiedenen Institu- tionen, mit dem Ziel die Finanzierung über ein privates Sponsoring zu gewährleisten. Anlage 1
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Alteburger Straße 121
- Rheingasse 14
- Straße 12
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Details
- Aktenzeichen
- 4382/2016
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 06.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27