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4382/2016

Werkmemorial im Kölner Rheinpark

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 06.01.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 09.02.2017, TOP 3.6

Anlage 1

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1

3157 Zeichen

1 / 3 
Roland Dorn Architekt BDA      Alteburger Strasse 121,  50678 Köln,  0221 / 252031,  dorn@dorn-architekt.de,  www.dorn-architekt.de  Walter von Lom Architekt BDA DWB Rheingasse 14,  50676 Köln,  0221 / 921206-0,  vonlom@vonlomplanung.de,  www.vonlomarchitekten.de   Als in Köln Leitbilder der Zukunft entstanden Vorschlag für ein Werkmemorial im Kölner Rheinpark  Anlass und Ziel: Die Entwicklung des Kölner Rheinparks basiert auf vier historischen Großausstellungen, die in den vergangenen einhundert Jahren auf dem Deutzer Areal stattfanden. Unter ihnen gelten die Kölner Werkbundausstellung (1914) und die Internationale Presseausstellung „Pressa“ (1928) in den Kunst-wissenschaften als kulturelle Jahrhundertereignisse von internationalem Rang. Trotz ihrer Bedeutung für die Entwicklung der internationalen Moderne als auch für die Stadtentwicklung Kölns finden sich auf dem rd. 300 Hektar großen Gelände hierzu keinerlei Hinweise.              Anlässlich der 100sten Wiederkehr der Kölner Werkbundausstellung entstand daher 2014 die Idee, sowohl diese epochalen Großausstellungen als auch ihre jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten aus Architektur, Landschaftsarchitektur und Kunst mit einem angemessenen Zeichen der Erinnerung zu würdigen. Das dazu nachfolgend vorgeschlagene Konzept stieß sowohl in Gesprächen mit dem Be-zirksbürgermeister und dem Technischen Beigeordneten als auch bei den zuständigen Ämtern für Landschaftspflege und Grünflächen sowie Denkmalschutz und Denkmalpflege auf breite Zustimmung.  Idee und Konzept: Stationen der Moderne im Wegenetz des Rheinparks An den Schnittpunkten des heutigen Wegenetzes mit den einstigen Standorten so berühmter Bauwer-ke wie der „Versuchsfabrik“ von Walter Gropius oder dem „Glaspavillon“ von Bruno Taut sollen Stelen in den Park integriert werden, auf denen die zugehörigen Wegabschnitte nach den Schöpfern der je-weiligen Werke benannt werden (z. B. Walter-Gropius-Weg, Bruno-Taut-Weg, Henry-van de Velde-Weg, Erich-Mendelsohn-Weg, El-Lissitzki-Weg, Wilhelm-Riphahn-Weg usw.). Hinzukommen Grundin-formationen in Wort und Bild sowie vertiefende kulturgeschichtliche Detailinformationen über einen eingelassenen QR-Code und/oder App. Sowohl für die Kölner Bevölkerung als auch für die zahlrei-chen überregionalen und internationalen Touristen soll so mit ca. 20 - 25 Stationen ein kultureller An-ziehungspunkt geschaffen werden. 
 
„Deutsche Werkbund-ausstellung Cöln 1914“ Pavillon der  Deutschen Glasindustrie Architekt:  Bruno Taut 
Internationale Presse-ausstellung „Pressa“ Köln 1928 Pavillon der  Kölnischen Zeitung Architekt:  Wilhelm Riphahn 
Bundesgartenschau Köln 1957 Sternwellenzelt als  Überdachung des  Tanzbrunnes Architekt:  Frei Otto

2 / 3 
  
Beispiele möglicher Wegebenennungen   Beschreibung der Stelen Die Stelen bestehen aus Basaltlava und enthalten ein eingelassenes Schild mit Grundinformationen und einer Abbildung des jeweiligen Werkes. Form und Gestaltung bleiben bewusst zurückhaltend und modern. Ihre Proportionierung beruht auf den Regeln des goldenen Schnittes.

3 / 3 
Lageplan: Beispiele für Stelenstandorte 
  
  Einfügung der Stelen in die Parklandschaft

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

3385 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/67/671 
 
Vorlagen-Nummer 
 4382/2016 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Werkmemorial im Kölner Rheinpark 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt stimmt der Errichtung von Informationsstelen und der Benennung 
von Wegeabschnitten nach den jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten der historischen Großausstel-
lungen im Rheinpark zu. 
 
Alternative: 
 
Die Bezirksvertretung Innenstadt lehnt die Errichtung von Informationsstelen und die Benennung von 
Wegeabschnitten nach den jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten der historischen Großausstellungen 
im Rheinpark ab. 
 
 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Die Entwicklung des Kölner Rheinparks basiert auf vier historischen Großausstellungen, die in den 
vergangenen einhundert Jahren auf dem Deutzer Areal stattfanden. Unter ihnen gelten die Kölner 
Werkbundausstellung (1914) und die Internationale Presseausstellung „Pressa“ (1928) in den Kunst-
wissenschaften als kulturelle Jahrhundertereignisse von internationalem Rang. Trotz ihrer Bedeutung 
für die Entwicklung der internationalen Moderne als auch für die Stadtentwicklung Kölns finden sich 
auf dem rd. 30 Hektar großen Gelände hierzu keinerlei Hinweise mehr.  
 
Anlässlich der 100sten Wiederkehr der Kölner Werkbundausstellung entstand von Seiten der Kölner 
Architekten Roland Dorn und Walter von Lom 2014 die Idee, sowohl diese epochalen Großausstel-
lungen als auch ihre jeweiligen Entwerferpersönlichkeiten aus Architektur, Landschaftsarchitektur und 
Kunst mit einem angemessenen Zeichen der Erinnerung zu würdigen.  
Das nachfolgend vorgeschlagene Konzept wurde mit den zuständigen Ämtern für Landschaftspflege 
und Grünflächen sowie dem Stadtkonservator abgestimmt. 
 
 
Idee und Konzept: Stationen der Moderne im Wegenetz des Rheinparks 
 
An den Schnittpunkten des heutigen Wegenetzes mit den einstigen Standorten so berühmter Bau-
werke wie der „Versuchsfabrik“ von Walter Gropius oder dem „Glaspavillon“ von Bruno Taut sollen 
Stelen in den Park integriert werden, auf denen die zugehörigen Wegabschnitte nach den Schöpfern 
der jeweiligen Werke benannt werden (z. B. Walter-Gropius-Weg, Bruno-Taut-Weg, Henry-van de 
Velde-Weg, Erich-Mendelsohn-Weg, El-Lissitzki-Weg, Wilhelm-Riphahn-Weg usw.). Hinzukommen 
Grundinformationen in Wort und Bild sowie vertiefende kulturgeschichtliche Detailinformationen über 
einen eingelassenen QR-Code und/oder App. Sowohl für die Kölner Bevölkerung als auch für die 
zahlreichen überregionalen und internationalen Touristen soll so mit ca. 20 - 25 Stationen ein kulturel-
ler Anziehungspunkt geschaffen werden. 
  
Kosten 
 
Zur Ermittlung der Baukosten wurde eine Kostenschätzung aufgestellt, die alle örtlich erforderlichen 
Arbeiten für Aushub, Fundamente, Stelen und Schilder bis zur fertigen Positionierung berücksichtigt. 
 
Kosten pro Stele:   ca.     5.000 EUR netto /     6.000 EUR brutto 
Gesamtkosten für 20 Stelen ca. 100.000 EUR netto / 120.000 EUR brutto 
 
Finanzierung 
 
Zurzeit führen die Initiatoren Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen und mit verschiedenen Institu-
tionen, mit dem Ziel die Finanzierung über ein privates Sponsoring zu gewährleisten. 
 
Anlage 1

Beratungsverlauf (1)

09.02.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Alteburger Straße 121
  • Rheingasse 14
  • Straße 12

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Details

Aktenzeichen
4382/2016
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
06.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27