AN/0897/2025
Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen
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Antrag nach § 3 (CDU BV2)
3450 Zeichen
CDU Köln • Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen Bezirksrathaus • Industriestr. 161 – Haus 1 • 50999 Köln • E-Mail: CDU-BV2@stadt-koeln.de – Telefon: (02 21) 221-92305 Fax: (02 21) 221-92302 Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen Gleichlautend Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 - Haus 1 - Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0897/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 30.06.2025 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die CDU-Fraktion bittet, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 30. Juni 2025 zu setzen. Die Bezirksvertretung möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, Im Rahmen eines Pilotprojektes in Abstimmung mit dem Rechte-Inhaber JSWD ein Verschattungskonzept zu erstellen, mit Hilfe dessen der Maternus- platz zumindens in Teilen – die Randbereiche im Norden, Westen und Osten des Maternusplat- zes – verschattet werden kann. Die dazu eingesetzten Elemente, z.B. Sonnensegel, Sonnenschirme o.ä. sind dabei so zu gestalten, dass ein aus städtebaulicher Sicht harmoni- sches und einheitliches Erscheinungsbild gewährleistet ist. Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, wie in den nicht verschatteten Berei- chen im Inneren des Platzes eine Abkühlung des Platzes durch Zerstäubung von Wasser er- reicht werden kann. CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Köln-Rodenkirchen • Industriestr. 161,Haus 1 • 50999 Köln CDU Köln • Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen Bezirksrathaus • Industriestr. 161 – Haus 1 • 50999 Köln • E-Mail: CDU-BV2@stadt-koeln.de – Telefon: (02 21) 221-92305 Fax: (02 21) 221-92302 Fraktion in der Bezirksvertretung Köln -Rodenkirchen In beiden Fällen ist zu gewährleisten, dass die Nutzung des Platzes, z.B. für den Wochenmarkt, nicht beeinträchtigt wird. Die Ergebnisse der Konzeptionierung und der Prüfung sollen der Be- zirksvertretung Rodenkirchen zusammen mit entsprechenden Kostenschätzungen vorgelegt werden. Begründung: Die Anpassung an die durch den globalen Klimawandel immer höheren Temperaturen im Sommer ist eine besondere Herausforderung für hoch verdichtete Bereiche in Großstädten. Insbesondere die hitzeresiliente Gestaltung von stark versiegelten Plätzen und Einkaufsstraßen wird dabei ein wichtige Rolle spielen, um die Aufenthaltsqualität an solchen Orten zu erhalten. In einem Pilotpro- jekt sollen daher verschiedene Konzepte auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und auf dem Maternus- platz erprobt werden. Im Erfolgsfall könnten solche Maßnahmen dann auch an innenstädtischen Hitzehotspots für Ab- hilfe sorgen. Die hier vorgeschlagenen Varianten werden anderorts bereits erprobt oder bereits länger erfolgreich eingesetzt . Beschattung von Einkaufsstraßen wird beispielsweise in verschie- denen Städten Andalusiens (Sevilla, Cordoba, Malaga) erfolgreich umgesetzt. Die Vernebelung von Wasser wurde in Köln im Rahmen des Hitzeplans der Stadt Köln in kleinerem Maßstab auf dem Heinrich-Böll-Platz erstmals erprobt. Die weitere Begründung erfolgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Schykowski gez. Dr. Zischler
8.2.1 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 08.12.2025 AN-0897-2025
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax: (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt- koeln.de Datum: 08.12.2025 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 08.12.2025 öffentlich 8.2.1 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen, Antrag der CDU-Fraktion AN/0897/2025 Die SPD-Fraktion bat um Vertagung bis zum 08.09.2025, da die Stellungnahme der Fachverwaltung und das Konzept des Architekten fehlen. Eine Stellungnahme der Fachverwaltung liegt vor. Stellungnahme 2449/2025 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen: Der Antrag wurde auf Anregung der CDU-Fraktion mit der Maßgabe, dass ein Ortstermin mit JSWD, dem Grundstückseigentümer und der Fachverwaltung durchgeführt wird. Der Ortstermin befindet sich noch in der Abstimmung. Der Antrag gilt weiterhin als vertagt.
8.2.1 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 08.09.2025 AN-0897-2025
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8.2.1 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Ro- denkirchen, Antrag der CDU-Fraktion AN/0897/2025 Stellungnahme der Fachverwaltung 2449/2025 Die SPD-Fraktion bat um Vertagung bis zum 08.09.2025, da die Stellungnahme der Fachverwaltung und das Konzept des Architekten fehlen. Eine Stellungnahme der Fachverwaltung liegt seit heute vor. 2449/2025 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Ro- denkirchen: Stellungnahme 2449/2025 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Mater- nusplatz in Rodenkirchen: Die CDU-Fraktion bittet dennoch um Vertagung mit der Maßgabe, dass ein Ortstermin mit JSWD und der Fachverwaltung durchgeführt wird. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss: Der Antrag wird mit der Maßgabe vertagt, dass ein Ortstermin mit JSWD und der Fachverwaltung durchgeführt wird. Abstimmungsergebnis: (nicht anwesend: Herr Dr. Zischler)
8.2.2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 26.01.2026 AN-0897-2025
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 E-Mail: miriam.passmann@stadt- koeln.de Datum: 26.01.2026 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 26.01.2026 öffentlich 8.2.2 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Ro- denkirchen, Antrag der CDU-Fraktion AN/0897/2025 Die SPD-Fraktion bat um Vertagung bis zum 08.09.2025, da die Stellungnahme der Fachverwaltung und das Konzept des Architekten fehlen. Eine Stellungnahme der Fachverwaltung liegt vor. Stellungnahme 2449/2025 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen: Der Antrag wurde auf Anregung der CDU-Fraktion mit der Maßgabe vertagt, dass ein Ortstermin mit JSWD, dem Grundstückseigentümer und der Fachverwaltung durchgeführt wird. Der Ortstermin hat am 23.01.2026 mit dem Grundstückseigentümer des Maternusplat- zes, JSWD Architekten GmbH & Co., dem Stadtplanungsamt, dem Umwelt- und Ver- braucherschutzamt und dem Amt für Straßen und Radwegebau stattgefunden. Es herrscht noch Beratungsbedarf. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet um Vertagung Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss: Der Antrag wird weiterhin vertagt. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der CDU-Fraktion bei Enthaltung der Stimme der Frau Hinsen zugestimmt. (nicht anwesend: Frau Taubach)
8.2.1 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 30.06.2025 AN-0897-2025
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax: (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt- koeln.de Datum: 30.06.2025 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 30.06.2025 öffentlich 8.2.1 Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen, Antrag der CDU-Fraktion AN/0897/2025 Stellungnahme der Fachverwaltung 2122/2025 Eine Stellungnahme der Verwaltung wird derzeit erarbeitet. Diese kann jedoch auf- grund dezernatsübergreifender Abstimmungen nicht bis zum 30.06.2025 erfolgen. Es wird abgestrebt, die nächste Sitzung der Bezirksvertretung 2 am 08.09.2025 zu errei- chen. Die SPD-Fraktion bittet um Vertagung bis zum 08.09.2025, da die Stellungnahme der Fachverwaltung und das Konzept des Architekten fehlen. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss: Der Antrag wird vertagt bis zur Sitzung am 08.09.2025. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich mit den Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der SPD- Fraktion und der Stimme der Frau Faßbender gegen vier Stimmen der CDU - Fraktion und der FDP-Fraktion zugestimmt.
Niederschrift 23.01.2026 Maternusplatz
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Niederschrift
Besprechungsgegenstand
Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung
auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen
Ort und Datum der Besprechung
Maternusplatz, Freitag 23.01.2026
ab 10 Uhr
Bürgeramt Rodenkirchen
Stellv. Amtsleitung, Geschäftsführung BV
Interim BA-Rodenkirchen
Industriestrasse 161 Haus 1, 50999 Köln
Auskunft
Frau Paßmann , Zimmer 1.01.010
T. 0221 221-92313 , F. 0221 221-92318
buergeramt -rodenkirchen@stadt-koeln.de
Datum
19.02.2026
Teilnehmer/Teilnehmerinnen
Grundstückseigentümer des Maternusplatz: Olaf Junge
JSWD Architekten GmbH & Co. KG: Prof. Olaf Drehsen und Tobias Unterberg
Bezirksbürgermeisterin Rodenkirchen: Dr. Sabine Müller mit 1. Stellvertreterin
Petra Müller
Stellv. Bürgeramtsleiterin: Miriam Paßmann
BV2 mit einer/einem Vertreter*in aus den Fraktionen +
Einzelmandatsträgerinnen:
o CDU: Christoph Schykowski
o Bündnis 90/Die Grünen: Oliver Karim Ismail
o SPD: Timon Marland
o FDP/KSG: Torsten Ilg
o AfD: Jana Bogatzke
o Volt: Lucia Hinsen
o Die Linke: Isis Faßbender
Fachverwaltung der Stadt Köln:
- Stadtplanungsamt (615) „Öffentlicher Raum“, Planerin Susanne Flau.
- Stadtplanungsamt (611) städtebauliche Planung und Bebauungsplanung,
Bezirksplanerin Rodenkirchen Alexandra Juszczak .
- Umwelt- und Verbraucherschutzamt (57) Marcel Possoch und (574)
Umweltplanung und -vorsorge Silvia Birkenstock.
- Straßenentwurfs- und Ausführungsplanung Bezirk 2 (664/2) Martin Siegel
Mitzeichnung von (Erstschrift zurück an Absender)
Verteiler
Inhalt
Nr. Typ1 Beschreibung Termin Verantwortlich
1.
1. Anlass des Ortstermins
1 Typen: A = Aufgabe; B = Beschluss; I = Information
- 2 -
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Der Ortstermin erfolgte auf Grundlage des Antrags der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung
Rodenkirchen (AN/0897/2025) vom 30.06.2025, mit dem Auftrag an die Verwaltung,
Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz zu prüfen, insbesondere:
die Erarbeitung eines Verschattungskonzepts (z. B. Sonnensegel, Sonnenschirme o. Ä.)
für Randbereiche des Platzes in Abstimmung mit dem Rechteinhaber JSWD,
die Prüfung von Abkühlungsmaßnahmen durch Wasserzerstäubung in den nicht
verschatteten Platzbereichen,
unter Sicherstellung der weiteren Nutzbarkeit des Platzes, insbesondere für den
Wochenmarkt,
einschließlich einer Kostenschätzung und Berichterstattung an die Bezirksvertretung.
Im Rahmen der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 08.12.2025 wurde der Antrag
auf Anregung der CDU-Fraktion dahingehend modifiziert, dass vor einer Beschlussfassung ein
Ortstermin mit dem Planungsbüro JSWD, dem Grundstückseigentümer sowie der zuständigen
Fachverwaltung durchzuführen ist. Der Antrag galt bis zur Durchführung und Auswertung des
Ortstermins weiterhin als vertagt.
Der Ortstermin am 23.01.2026 diente somit der fachlichen Vorprüfung und gemeinsamen
Abstimmung der im Antrag benannten Maßnahmenansätze.
2. Ablauf und Inhalte des Ortstermins
Im Rahmen des Ortstermins wurde der Maternusplatz gemeinsam begangen und hinsichtlich
seiner heutigen Nutzung, baulichen Struktur und klimatischen Belastung bewertet. Dabei
wurden insbesondere die stark versiegelten Flächen und die geringe Verschattung thematisiert.
Die im CDU-Antrag benannten Maßnahmenansätze (Verschattung, Wasserzerstäubung)
wurden standortbezogen diskutiert und in Bezug auf ihre grundsätzliche Umsetzbarkeit geprüft.
3. Wesentliche Feststellungen
Der Maternusplatz weist eine hohe thermische Belastung in den Sommermonaten auf.
Es gibt eine Tiefgarage unter dem Maternusplatz, welche bauliche Maßnahmen und
Bepflanzungen einschränkt.
Die vorhandenen Verschattungs- und Begrünungsstrukturen sind begrenzt.
Der Platz erfüllt eine wichtige Funktion als zentraler Aufenthalts-, Markt- und
Veranstaltungsort.
Die Nutzung durch den Wochenmarkt stellt eine wesentliche Rahmenbedingung für alle
Maßnahmen dar.
Eigentums- und Nutzungsrechte sowie gestalterische Anforderungen sind bei der
weiteren Planung zu berücksichtigen.
4. Diskutierte Maßnahmenansätze
Im Rahmen des Ortstermins wurden u.a. folgende Ansätze erörtert:
Grünanteil (Baumpflanzungen) dient nur zum Teil, d.h. eher überschaubar der
Verschattung
Verbesserung der Verschattung, insbesondere in stark frequentierten
Aufenthaltsbereichen durch mobile Sonnenschirme - Überlegung der Anschaffung aus
Bezirksorientierten Mittel (zu klären: Lagerung, Aufbau und Abbau)
Maßnahmen zur Regenwasserrückhaltung und -versickerung (Schwammstadt-Prinzip).
Wasserfontänenfläche:
Ein Wasserfontänenfeld besteht aus mehreren Wasserdüsen, die bodentief in der
Pflasterung versenkt werden. Sie funktionieren wie Springbrunnen, haben aber kein
Wasserbecken, sondern sind begehbar und werden in den Sommermonaten
insbesondere von Kindern gerne zum Spielen benutzt. Sind die Düsen außer Betrieb,
kann die Fläche normal genutzt werden. Die Wasserfontänen wurden beim Bau des
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Platzes seitens der Stadt Köln aufgrund der Unterhaltungskosten und der Marktnutzung
nicht befürwortet.
Springbrunnen: Springbrunnen oder Wasserspiele sind attraktive Gestaltungselemente
für öffentliche Plätze und können dort das Lokalklima durch die Verdunstungskühlung
positiv beeinflussen. Auch ein Springbrunnen wurden beim Bau des Platzes seitens der
Stadt Köln aufgrund der Unterhaltungskosten und der Marktnutzung nicht befürwortet.
Die Brunnen wie in Barcelona sind leider wahrscheinlich so nicht auf dem
Maternusplatz umsetzbar.
Zerstäubung:
Wassernebelduschen
In Wien gibt es Wassernebelduschen.
Wie eine Sprühnebel-Idee für #CoolSummerInTheCity-Vibes an heißen Tagen in Wien
sorgt. An immer mehr Orten sorgen „coole Straßen“, Nebelduschen, Bodenfontänen,
Wasserspiele und vieles mehr für erfrischende Momente an heißen Tagen.
Diese wurden aus gestalterischen und aus hygienischen Gründen als kritisch
gesehen.
Frankfurts erste Nebeldusche steht an der „Insel für Klima und Nachhaltigkeit“. Die
Anlage an der Hauptwache ist in den Probebetrieb gestartet und wurde in den letzten
sommerlichen Wochen des Jahres 2025 getestet. Ziel ist es, im Jahr 2026 mit dieser
und weiteren Wasserverneblungsanlagen an Plätzen, auf denen die Hitzebelastung
besonders hoch ist, in den regulären Betrieb zu gehen.
Im Ortstermin wurde sowohl vom Architekten und auch vom Eigentümer eine
oberirdische Zerstäubung am Rand entlang des Maternusplatzes befürwortet. Diese sei
aber sehr kostspielig. Die oberirdische Variante wurde auch aus gestalterischer und
politischer Sicht befürwortet.
Unter dem Aspekt des Neubaus des Bezirksrathauses und dessen Vorplatz bat die
Politik,die Gestaltung des Vorplatzes des Neubaues bereits unter Klimaaspekten
u.a. mit einer oberirdischen Zerstäubung oder anderen Wasser- und
Verschattungsvarianten zu beplanen.
Es bedarf der Prüfung der Umsetzbarkeit im Bestand unter Berücksichtigung
technischer, gestalterischer und eigentumsrechtlicher Rahmenbedingungen.
5. Weiteres Vorgehen
Prüfung und fachliche Bewertung der diskutierten Maßnahmen durch die zuständigen
Fachämter.
Bei positivem Votum der Fachämter - Abstimmung mit dem Grundstückseigentümer
hinsichtlich möglicher Umsetzungsoptionen.
Einbindung der politischen Gremien (BV Rodenkirchen) in den weiteren
Planungsprozess.
Entwicklung eines abgestimmten Maßnahmenkonzepts zur Klimafolgenanpassung für
den Maternusplatz.
Die Gebäudewirtschaft wird bzgl. der Vorgaben der BV 2 im Hinblick auf die Gestaltung
des Vorplatzes des Neubaues unter Klimaaspekten u.a. mit einer oberirdischen
Zerstäubung oder anderen Wasser- und Verschattungsvarianten zu beplanen,
angeschrieben. Eine Beschlussfassung soll folgen.
Der Ortstermin bildet die fachliche Grundlage für die weitere Beratung des vertagten
Antrags AN/0897/2025 in der Bezirksvertretung.
Die Ergebnisse der Prüfungen sollen – entsprechend dem CDU-Antrag – einschließlich
einer Kostenschätzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vorgelegt werden.
gez. Paßmann
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0897/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 BV2 (CDU)
- Datum
- 16.06.2025
- Erstellt
- 16.06.2025 09:39