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AN/0940/2023

Antrag gem. § 3 sachkundige Einwohnerin Frau Prof. Schock-Werner: Institutionelle Förderung FrauenMediaTurm

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 22.05.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 06.06.2023, TOP 3.1

Antrag Frau Prof. Schock-Werner: Institutionelle Förderung FrauenMediaTurm

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Anlage 2 Alleinstellungsmerkmale

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Anlage 1 Infoflyer FrauenMediaTurm

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Antrag Frau Prof. Schock-Werner: Institutionelle Förderung FrauenMediaTurm

3608 Zeichen

Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende 
des Ausschusses Kunst und Kultur 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.05.2023 
 
 
AN/0940/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates von Frau Prof. Schock-Werner, als 
sachkundige Einwohnerin: Institutionelle Förderung FrauenMediaTurm 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 
 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
Sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
die Antragstellerin bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des 
Ausschusses für Kunst und Kultur am 06.06.2023 zu setzen. 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, die FrauenMediaTurm SdbR zeitnah mit zunächst jährlich 
50.000 Euro und ab dem dritten Jahr mit 100.000 Euro jährlich zu unterstützen (das 
entspricht den institutionellen Kosten inklusive der Pacht von ca. 20.000 Euro). 
 
Begründung: 
 
Um die kontinuierliche und professionelle Archivarbeit, die im FrauenMediaTurm (FMT) 
geleistet wird, und dessen öffentliche Nutzung weiterhin zu gewährleisten und das 
Frauenarchiv in der Stadt zu halten, ist eine finanzielle Förderung auch von Seiten der Stadt 
Köln dringend notwendig. 
 
Im neuen Haushalt ist die Förderung nun überraschend nicht etwa gestiegen, sondern auf 
2.000 Euro gekürzt worden. 
 
Der 1984 mit privater Förderung von Alice Schwarzer initiierte und seither professionell 
geführte FMT ist heute dank seiner umfangreichen Materialien und Archivalien sowie deren 
modernen, computergestützten Erschließung national wie international hoch angesehen. Er 
wird von Journalist*innen, Forscher*innen, Studierenden und Schüler*innen zur 
Genderforschung genutzt. Kostenlos. Diese werden von einer Bibliothekarin und der 
wissenschaftlichen Leitung des FMT bei ihren Forschungen beraten. 
 
Hinzu kommen regelmäßige Führungen durch den modern ausgebauten mittelalterlichen 
Turm, der rund 600 Jahre lang das Wahrzeichen für Köln war (bis zur Fertigstellung des 
Doms). Die gemeinnützige Stiftung erhielt als Auftraggeberin mehrere Architekturpreise für 
die beispielhafte Kombination von modernem Innenausbau (Klassische Moderne) und 
historischem Gebäude. Der gesamte Innenausbau inklusive Fahrstuhl und „Himmelsauge“ 
im 4. Stock wurde vom FMT mit einer privaten Spende finanziert. Außerdem leistete der FMT 
im Jahr 1994 eine Renovierungsrücklage, die sich inzwischen auf 426.000 Euro beläuft und 
nach den ersten 30 Jahren, zum Teil auch für die weiteren Optionen von 2 x 20 Jahren zur

Verfügung stehen wird. Außerdem zahlt der FMT jährlich eine steigende Pacht von zurzeit 
19.200,69 Euro. 
 
All das ist in den ersten fast 40 Jahren Existenz dieses umfassendsten Archivs zur 
Emanzipation der Geschlechter im deutschen Sprachraum aufgebaut worden, und zwar 
ausschließlich mit privaten und Projektförderungen sowie ehrenamtlicher Arbeit (von 
Vorstand und Beirat). 
 
Heute funktioniert der FMT mit seinen zwei Vollzeit- und zwei Teilzeitkräften ausschließlich 
dank einer sehr knapp bemessenen und schwankenden Projektförderung. Eine zusätzliche 
institutionelle Förderung ist für die dauerhafte, projektunabhängige Betreuung des Archivs 
aber existentiell. 
 
Der FMT im Bayenturm ist für die Stadt Köln eine enorme Bereicherung, über die andere 
Städte, wie Berlin, glücklich wären. Es ist also schwer nachvollziehbar, warum diese nach 
Jahrzehnten endlich gewährte, noch relativ geringe Förderung weitestgehend aus dem 
Haushalt gestrichen wurde. 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Infoflyer FMT 
Anlage 2: Alleinstellungsmerkmale

Anlage 2 Alleinstellungsmerkmale

5775 Zeichen

ALLEINSTELLUNGSMERKMALE DES FMT  
  
Das Sammlungskonzept  
Der FrauenMediaTurm (FMT) ist das umfassendste Archiv zur westdeutschen Frau-
enbewegung der 1970er und 1980er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland. Es 
dokumentiert ihre Geschichte und schlägt den Bogen von ihren historischen Vorläu-
ferinnen bis zu aktuellen feministischen Strömungen: So dokumentiert der Frauen-
MediaTurm die historische Kontinuität des Gleichheitsgedankens der autonomen 
Frauenbewegungen der sogenannten „Radikalen“ der Historischen Frauenbewegung 
(Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1933) bis zu den Universalistinnen der Neuen Frau-
enbewegung. Außerdem kontextualisiert der FMT die feministischen Themen und 
zeigt auf, welchen umfassenden Einfluss die Frauenbewegung auf die Gesellschaft 
der Bundesrepublik hatte und hat. Ergänzt wird die Sammlung sowohl mit Material zu 
Pionierinnen aus allen Zeiten - also rollensprengenden, herausragenden und prä-
genden Frauen in Politik, Kultur, Wirtschaft oder Wissenschaft – als auch zur Eman-
zipation von Frauen in allen Lebenslagen. 
  
Die Erschließung  
Die Qualität der FMT-Dokumentation begründet sich unter anderem in der fundierten 
inhaltlichen Erschließung auf Basis des 1994 vom FMT entwickelten, ersten 
deutschsprachigen feministischen Thesaurus. Wissenschaftliches Fachpersonal  
erschließt die vielfältigen Materialien professionell und tiefgehend (zum Teil bis auf 
Artikelebene) nach standardisiertem Regelwerk in Archivdatenbanken.  
  
Die Quellen für Forschung und Medien 
Zu den einzigartigen Beständen des FMT gehört die Pressedokumentation (Berichts-
zeitraum 1964-1994): eine Sammlung tausender Presseartikel allgemeiner und femi-
nistischer Presse zu zentralen Themen und Debatten der Frauenbewegung. In 464 
Ordnern ist dieses Quellenmaterial inhaltlich aufbereitet, thematisch gebündelt, chro-
nologisch sortiert, übersichtlich gegliedert und professionell in der Datenbank des 
FMT erschlossen. Insbesondere für Forschende finden sich in der Pressedokumen-
tation eine Vielzahl spannender Themen, wie z.B. die Pressesammlung zum §218, 
chronologisch sortiert in 45 Ordnern, inklusive Flugblättern, Fallbeispielen, Gerichts-
urteilen und der Berichterstattung der Medien.   
 
- 2 -

- 2 - 
Die Feministische Presse  
Die Sammlung feministischer Zeitschriften im FMT ist ab 1972 in dieser Breite und 
Dichte des Bestandes einmalig. Aktuell sind 939 Zeitschriftentitel mit rund 29.000 
Zeitschriftenausgaben archiviert und erschlossen, darunter 51 Titel der historischen 
Frauenbewegungspresse, sowie 888 Titel der Neuen Frauenbewegung seit Beginn 
der 1970er Jahre; überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch zent-
rale Titel aus dem Ausland, wie z.B. „Ms.“ aus den USA. Die Bestandsnachweise 
werden auch an die Zeitschriftendatenbank (ZDB), das zentrale Katalogisierungs-
instrument für Zeitschriften und Schriftenreihen in Deutschland, gemeldet.  
  
FMTvisuell  
Weltweit einmalig in dieser Quantität und Qualität ist die feministische Bilddatenbank, 
die seit März 2013 online ist. Sie wird permanent aktualisiert und umfasst zurzeit 
8.066 Bilder. Das Visuelle prägt das Bewusstsein stärker als Texte. Das gilt auch  
und gerade in Bezug auf Frauen und ihre Geschichte. Der FMT entwickelte für die 
Sammlung in Zusammenarbeit mit Medienwissenschaftlerinnen spezielle anti-
sexistische Kriterien, inhaltlich wie ästhetisch. Die Auswahl zeigt sowohl Dokumente 
von Events der historischen wie der neuen Frauenbewegung, als auch weibliche 
Persönlichkeiten aus den letzten 150 Jahren bis heute. Gerade bei den Porträts von 
Frauen – und hier allen voran emanzipierte Frauen! – wird mit dieser Bilddatenbank 
dem in der Regel offen oder subtil sexistischem Bild von Frauen in den Medien ent-
gegengewirkt. FMTvisuell versteht sich mit dieser öffentlichen Dokumentation von 
Fotos vor allem als Mittlerin: zwischen Medien und Forschung einerseits, sowie  
den FotografInnen bzw. RechteinhaberInnen andererseits. Der Aufbau des Projektes 
FMTvisuell wurde von 2006 bis 2011 vom Bundeswissenschaftsministerium geför-
dert.  
 
FMTmultimedia 
Der FMT ist im Begriff, seinen Bestand an Ton- und Filmdokumenten so auszubauen 
und zu erschließen, dass es das größte feministische Multimediaarchiv mit Ton-und 
Filmdokumenten werden kann. Die Entwicklung der Kriterien für Erschließung, Archi-
vierung und Nutzung ist noch im Gange. Ebenso sollen die Bestände erweitert wer-
den – nicht zuletzt durch das Herstory-Projekt, für das bis 2019 Pionierinnen der 
Neuen Frauenbewegung in Ton und Film interviewt und porträtiert wurden. 
 
- 3 -

- 3 - 
 
 
Verbund  
Als erstes deutsches feministisches Archiv ist der FrauenMediaTurm Mitglied eines 
bibliothekarischen Verbundes. Seit 2008 werden durch diese Kooperation mit dem 
Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) etwa die Teilnahme am interbibliotheka-
rischen Leihsystem und die Einspeisung der Bestandsdaten in eine Metasuche  
(DigiBib) ermöglicht. Die Digitale Bibliothek (DigiBib), die der FMT seinen NutzerIn-
nen in einer eigenen Sicht zur Verfügung stellt, ermöglicht eine parallele Recherche 
in zahlreichen lokalen und nationalen Katalogen sowie kostenfreien und lizenzierten 
Fach- und Volltextdatenbanken.  
  
Digilink – Feministische Linkliste  
Seit 2014 bietet der FMT online auch eine Feministische Linkliste mit dem Linkver-
waltungssystem DigiLink an. FMT-DigiLink bündelt in ihrer Fülle, Aktualität und tech-
nischer Umsetzung eine einzigartige Sammlung feministischer Webangebote. Die 
Qualität dieser Liste wird u.a. durch den Einsatz eines Link-Checkers sichergestellt. 
Die Links sind über einen gemeinsamen Datenpool des hbz auch für andere teilneh-
mende Bibliotheken und interessierte InternetnutzerInnen nachnutzbar.  
 
Köln, Mai 2019

Anlage 1 Infoflyer FrauenMediaTurm

5823 Zeichen

Der FMT ist zusammen mit weiteren 40 deutsch-
sprachigen, feministischen Archiven im i.d.a.-
Dach verband organisiert. Der ist, dank einer 
Förderung des Bundesfrauenministeriums, im 
Herbst 2018 mit einer gemeinsamen digitalen 
Plattform online gegangen: das Digitale Deutsche 
Frauenarchiv (DDF). Alle Archive werden in den 
kommenden Jahren maximal Materialien ein-
bringen, damit die Stimmenvielfalt der Frauen-
bewegung sich auch in der Dokumentation ihrer 
Geschichte spiegelt.
Der FMT ist außerdem im Verbund mit dem 
Hochschulbibliothekszentrum NRW (hbz) und 
der „Kooperation Kölner Bibliotheken“.
Der FMT kann nur archivieren, was er hat. Also, 
liebe NutzerInnen: Tragt eure Vor- und Nachlässe 
sowie relevante Dokumente in den Turm. Er wird 
es euch danken! Durch ewige Sicherung für die 
Geschichtsschreibung. Damit wir Frauen nicht 
immer wieder bei Stunde Null anfangen müssen, 
sondern uns auf die Schultern unserer Vorgän-
gerinnen stellen und weiterblicken können.
Alice Schwarzer initiierte 1984 das „Feministische 
Archiv und Dokumentationszentrum“, das seit 
seinem Einzug in den Bayenturm den Namen 
FrauenMediaTurm trägt, und ist seither Vor-
standsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung. 
Mit im ehrenamtlichen Vorstand sind Barbara 
Schneider-Kempf, die Generaldirektorin der 
Staats bibliothek zu Berlin, und Prof. Barbara 
Schock-Werner, Architektin und ehemalige 
Dombaumeisterin von Köln.
Die Stiftung konnte in den ersten 20 Jahren, bis 
2004, mit der großzügigen Anschubfinanzierung 
von Jan Philipp Reemtsma arbeiten. Seither ringt 
sie, wie alle Frauenarchive, Jahr für Jahr hart um 
die nötigen Mittel. Spenderinnen und Spender 
sind also sehr herzlich willkommen!
In den Jahren 
2016/19 fördert 
das Bundesfrauen-
ministerium das 
Projekt einer 
gemeinsamen 
digitalen Plattform 
mit dem Digitalen 
Deutschen Frauen-
archiv (DDF). Dazu 
trägt der FMT 
nicht nur mit 
Material, sondern 
auch mit fachlicher 
Kompetenz bei. 
FrauenMediaTurm 
Am Bayenturm 2, 50678 Köln
FrauenMediaTurmwww.frauenmediaturm.de
Die Guerrilla Girls im Turm
Das ist der historische Brunnenraum 
im Erdgeschoss, bestens geeignet für 
Lesungen und Feste
            DIE GESCHICHTE DES FMT               NETZWERKE & NUTZERiNNEN
FMT_Broschuere_Wickelfalz.indd   2 07.09.18   15:30

Über 74.000 Textdokumente, laufend aktualisiert: 
Bücher, graue Literatur, Aufsätze und Zeitschriften 
(rund 29.000 Ausgaben von 990 Titeln, davon 
51 historisch). 460 strukturierte Presseordner aus 
den 70ern und 80ern zu zentralen Themen der 
Frauenbewegung. Plus das weltweit einmalige 
Bildarchiv mit rund 8.000 Dokumenten: Fotos, 
Plakate etc. Und, in Kooperation mit EMMA und 
dem Hochschulbibliothekszentrum NRW: 40 Jahre 
EMMA Volltext und verschlagwortet, 337 Ausgaben 
zum Blättern (im EMMA-Lesesaal).
Schwerpunkt der Sammlung ist der universelle 
Feminismus, vertreten u. a. durch Hedwig Dohm 
(re), Simone de Beauvoir (li) und die heutigen 
Gleichheitsfeministinnen; erschlossen nach 
wissenschaftlichen, medialen und feministischen 
Kriterien. Recherchierbar u. a. über Namen und 
Themenschlagworte.
Online stehen Nachweise für alle Text- und 
Bilddokumente. Darüber hinaus volltext die 
gerade erstellte Serie „Themen der Frauenbewe-
gung“, von Abtreibung über gleicher Lohn und 
Mutterschaft bis zur Vergewaltigung, in Text und 
Bild. Sowie die aktualisierte „Chronik der Neuen 
Frauenbewegung“, die lebendig und mit Original-
dokumenten die Jahre des Aufbruchs dokumen-
tiert: von 1968/71 bis in die 1980er-Jahre.
Die Präsenzbibliothek ist von Montag bis Freitag 
geöffnet. Die NutzerInnen werden fachlich beglei-
tet und beraten. Gebühr 5 € täglich. Anmeldung: 
info@frauenmediaturm.de, T 0221/9318810.
Der FMT-Service. Einen interessanten Text bzw. 
Fotos in der Datenbank entdeckt? Textkopien und 
Bilddateien können geliefert werden. Gebühren 
siehe frauenmediaturm.de/archivnutzung/
Die Fernleihe kann über öffentliche und wissen-
schaftliche Bibliotheken in ganz Deutschland 
getätigt werden. Anleitung durch die Bibliothe-
karinnen.
www.frauenmediaturm.de ist im Sommer 2018 
modernisiert worden. Ergebnis: Der Auftritt ist 
noch nutzerInnenfreundlicher, klarer und visueller. 
Ein Klick genügt, und man/frau tritt in die Welt des 
feministischen Wissens und Gedächtnisses ein.
Die Themen der Frauenbewegung sind sehr 
oft noch heute brandaktuelle Themen. Hier ist 
genau zu erfahren, wie Feministinnen in der 
Sexualpolitik, im Rechtssystem oder in der 
Wirtschaft Bewusstsein verändert und Gesetze 
beeinfl  usst haben.
Die Chronik der Neuen Frauenbewegung. Wie 
alles anfi  ng. Hier ist jenseits aller Klischees sehr 
real der Aufbruch der Frauenbewegung nach-
zuvollziehen, von 1968/71 bis in die 1980er-Jahre. 
Wer was wie getan und gefordert hat. Übrigens: 
BHs sind nie verbrannt worden.
Die Archivalien. Im FMT befi  nden sich auch 
Vor-  und Nachlässe. Darunter ein Teil der 
Original-Tagebücher von Minna Cauer (1841–
1922), eine der großen Pionierinnen der histo-
rischen Frauenbewegung.
Das Bildarchiv mit seinen über 8.000 Fotos, 
Plakaten etc. ist weltweit einmalig. Es verdankt 
seinen Grundstock dem EMMA-Bildarchiv. 
Mit dem „Bild der Frau“ wird Politik gemacht. 
Entsprechend wurde die Auswahl der Porträts 
von Personen und Events im FMT-Bildarchiv 
mit einem anderen Blick getroffen.
Das EMMA-Archiv, 40 Jahre EMMA, 337 Aus-
gaben, voll erschlossen, recherchierbar nach 
Namen und Schlagwörtern. Volltext im EMMA- 
Lesesaal, zum Blättern. Ein Projekt in Zusam-
menarbeit mit dem EMMA- Verlag und dem 
hbz (Hochschulbibliothekszentrum NRW).
Das ist die Präsenzbibliothek im vierten Stock des 
Turms mit sechs Arbeitsplätzen für NutzerInnen 
und Blick auf den Rhein
                DIE INHALTE              DER SERVICE           DIE GOLDGRUBE
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Beratungsverlauf (1)

06.06.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 3.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0940/2023
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
22.05.2023
Erstellt
15.05.2023 15:31