Mandari Insight

1327/2022

Baubeschluss für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle Ubierring auf der KVB-Linie 133 im Stadtbezirk Innenstadt

Mitteilung BV 27.04.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 02.06.2022, TOP 9.4

Mitteilung BV

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung BV

8564 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/66/664/5 
664 
Vorlagen-Nummer 
 1327/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.06.2022 
 
Baubeschluss für den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle Ubierring auf der KVB-Linie 133 
im Stadtbezirk Innenstadt 
hier: Sitzung am 27.01.2022 
Änderungsantrag AN/0203/2022 
Die Verwaltung hat der Bezirksvertretung Innenstadt den „Baubeschluss für den barrierefreien Umbau 
der Bushaltestelle Ubierring auf der KVB-Linie 133 im Stadtbezirk Innenstadt“ (4333/2021) zur Ent-
scheidung vorgelegt. 
 
Die Bezirksvertretung hat einen Änderungsantrag (AN/0203/2022) beschlossen:  
„Die Bezirksvertretung Innenstadt beauftragt die Verwaltung, den barrierefreien Ausbau der Bushalte-
stelle Ubierring auf der KVB-Linie 133 im Stadtbezirk Innenstadt in veränderter Form zu planen und 
vorzustellen. Die südliche Haltestelle in FR Breslauer Platz wird nicht an die Kreuzung Mainzer Stra-
ße vorverlegt. Die Möglichkeiten einer barrierefreien Haltestelle werden in einem Ortstermin diskutiert 
und beraten. Beim Ortstermin sollte erörtert werden, wie eine Zusammenführung aller Haltestellen in 
der nördlichen Haltestelle Ubierring für die Linie 15 und 16 sowie die Busse 133, 142 analog zum 
Rudolfplatz ermöglicht werden und das Gleisbett für den Busverkehr ertüchtigt werden kann.“ 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
 
Ein Ortstermin mit der Bezirksvertretung, Verwaltung, KVB und Anwohnerschaft hat am 29.03.2022 
stattgefunden. 
 
Die Verwaltung hat die Planung ausführlich erläutert. Vorgaben für die Planung sind eine gerade an-
fahrbare Haltekante in Verbindung mit einem 18 cm hohen Bordstein sowie eine Pausenposition hin-
ter der Haltestelle für die am Ubierring endende Linie 142. Die Verwaltung hat erläutert, dass die 
Busse nicht an dem vorhandenen Bordstein vor den Gebäuden Ubierring 42 bis 44 halten sollen son-
dern eine neue Haltekante weiter entfernt vom Gebäude gebaut werden soll. Auf diese Weise ent-
steht ein 6,00 m breiter Gehweg sowie eine 6,00 m breite Fahrbahn die erlaubt, dass der fließende 
Rad- und KFZ-Verkehr am haltenden Bus vorbei fahren kann. Mit dem vorverlegten Bordstein ver-
kürzt sich die Querungslänge an der signalisierten Fußgängerfurt vor dem Gebäude 42. Ferner wird 
die Aufstellfläche deutlich größer. Vor dem Gebäude der TH Köln am Ubierring 46 ist eine Pausenpo-
sition für die Linie 142 angeordnet. Hierfür ist kein Umbau erforderlich. Der Bus kann dort so stehen, 
ohne den fließenden Rad- und KFZ-Verkehr zu behindern.  
 
Es wurde der Wunsch geäußert, die südliche Bushaltestelle an einer anderen Stelle zu planen, be-
vorzugt vor einem öffentlichen Gebäude und nicht vor einem Wohngebäude. Folgende Argumente 
wurden angeführt: 
 
 Die meisten Fahrgäste sind Studierende von der TH Köln. Die Lage der Bushaltestelle wäre 
besser vor dem Eingang der TH

2 
 
Antwort der Verwaltung: Vor dem Gebäude Ubierring 48 schwenkt das Gleis der Wendeschlei-
fe der Stadtbahnlinie 15 in den Straßenraum. Die zur Verfügung stehende Straßenraumbreite 
neben den Stadtbahngleisen beträgt insgesamt 9,00 m. Damit steht nicht ausreichend Platz 
zur Verfügung, um eine regelkonforme Pausenposition der Linie 142 einzurichten ohne den 
heute zur Verfügung stehenden Verkehrsraum für den Fuß- und Radverkehr einzuschränken. 
Der derzeit vorhandene Längsparkstreifen ist mit einer Breite von 1,80 m bereits 20 cm zu 
schmal für PKW. Für die Parkposition eines Linienbusses ist eine Breite von mindestens 
3,00 m erforderlich. Selbst wenn durch den Entfall von PKW-Parkständen vor den Gebäuden 
Ubierring 44 und 46 die Anfahrbarkeit der heutigen Haltekante verbessert würde, ist kein Si-
cherheitsabstand zwischen haltendem Bus und Schutzstreifen realisierbar. Der Schutzstreifen 
müsste vor den Gebäuden Ubierring 44 bis 48 vollständig entfallen. 
 
 Die Sicherheit von Schulkindern im Kreuzungsbereich mit der Mainzer Straße wird verringert 
Antwort der Verwaltung: Durch die Vergrößerung der Aufstellfläche vor dem Fußgängersignal 
und die Verringerung der Querungslänge über den Ubierring wird die Verkehrssicherheit für 
den Fußverkehr erhöht. 
 Die Umsteigewege zur Stadtbahn sind zu lang 
Antwort der Verwaltung und der KVB: An der Haltestelle Ubierring sind die Umsteigezahlen 
gering. Der Übergang zwischen Bus auf Stadtbahn ist am Chlodwigplatz aufgrund der Anzahl 
der hier verkehrenden Linien deutlich komfortabler, insbesondere dann, wenn die Linie 16 in 
den Nord-Süd-Stadtbahntunnel verlegt wird und die Haltestelle Ubierring nur noch von der Li-
nie 15 bedient wird. 
 Der Einsatz von Dieselbussen wurde kritisiert 
Antwort der KVB: Die Linie 133 fährt seit einigen Jahren elektrisch, die Linie 142 wird dem-
nächst auf Elektrobetrieb umgestellt. Es werden nur noch einzelne Fahrten mit Dieselbussen 
durchgeführt. 
 Die Ladezone vor dem Büchergeschäft entfällt 
Antwort der Verwaltung: Die Ladezone kann problemlos in die Mainzer Straße verlegt werden. 
 Es wurde die Befürchtung geäußert, man plane dort einen kleinen Betriebshof 
Antwort der Verwaltung: Es ist nicht vorgesehen, dass zukünftig weitere Buslinien an der Hal-
testelle Ubierring enden. 
 Verlegung der Bushaltestelle vor das Gebäude Ubierring 40 
Antwort der Verwaltung: Mit einer Verlegung vor das Gebäude Ubierring 40 wäre der Halte-
stellenabstand zur davor liegenden Haltestelle Chlodwigplatz zu gering, womit sich die Er-
schließungswirkung verschlechtern würde. 
 Bushaltestelle und Stadtbahnhaltestelle sollen im Gleisbereich kombiniert werden 
Antwort der Verwaltung und der KVB: Diese Lösung ist sehr aufwändig. Der Bus der Linie 133 
muss am Knotenpunkt Mainzer Straße signalgeregelt aus dem Straßenraum ausgeschleust 
und am Knotenpunkt Ubierring / Am Bayenturm signalgeregelt wieder in den Straßenraum 
eingeschleust werden. Der gesamte Knotenbereich Ubierring / Am Bayenturm muss umgestal-
tet werden. Der Gleisbereich zwischen Mainzer Straße und Am Bayenturm ist derzeit für Bus-
se nicht befahrbar. Es müssen rund 2 mal 240 m Gleise ausgetauscht und in fester Fahrbahn 
neu einbaut werden. Eine Versiegelung der Fläche von über 1500 m² ist erforderlich, die heute 
Schotterbett ist. Durch die feste Fahrbahn werden die Fahrgeräusche der Stadtbahn höher. 
Der Gleisbereich hat heute keine ausreichende Breite für den Begegnungsfall Stadtbahn – 
Bus, d. h. die heutigen Bahnsteigkanten müssten baulich verändert werden. Die am Ubierring 
endende Linie 142 müsste weiterhin über die Fahrbahn geführt werden, da im Gleisbereich 
keine Pausenposition angeboten werden kann. Der Wenderadius kann im Bereich der Aus-
schleusung Am Bayenturm nicht hergestellt werden. Für die Linie 142 müsste im Straßenraum 
eine barrierefreie Haltekante hergestellt werden. Die Linien 142 und 133 würden an getrenn-
ten Haltekanten fahren. Eine doppelte Infrastruktur müsste vorgehalten werden.  
 
Herausgearbeitet wurde, dass die Haltekante vor das TH-Gebäude verschoben werden kann, wenn 
eine alternative Pausenposition für die Linie 142 gefunden wird. Im Nachgang zu dem Termin haben 
Verwaltung und KVB den hierfür in Frage kommenden Raum erneut gesichtet und sind zu dem Er-
gebnis gekommen, dass es dafür keinen geeigneten Platz gibt, ohne den Radverkehr einzuschrän-
ken. Vor den Gebäuden Ubierring 55 bis 61a hat der Straßenraum eine Breite von über 11,50 m. Die

3 
 
Einrichtung einer Pausenposition für die Linie 142 an dieser Stelle, würde einen kompletten Umbau 
des Straßenraums mit zusätzlichen Kosten erforderlich machen. Der derzeit 2,50 m breite, erst vor 
kurzem markierte Radstreifen müsste durch einen 1,75 m Schutzstreifen ersetzt werden und die 
Fahrradabstellmöglichkeiten zwischen Fahrbahn und Stadtbahngleis entfielen. Der wartende Bus 
würde die Sicht des Fußverkehrs auf die Fahrbahn im Bereich des Bahnsteigzuganges vor dem Ge-
bäude Unierring 55 einschränken, was die Verkehrssicherheit für den querenden Fußverkehr herab-
setzen würde. Die Warteposition läge vor einem Wohngebäude.  
 
Fazit: Die von der Verwaltung geplante südliche Haltekante liegt in Bezug auf den zur Verfügung ste-
henden Straßenraum, die Verkehrssicherheit für den Fuß- und Radverkehr und die Wirtschaftlichkeit 
in der optimalen Lage. Alternativen führen aber zu keinen Verbesserungen für Fahrgäste, schränken 
die Verkehrssicherheit des Fuß- und Radverkehr ein und erfordern größeren Umbau- und Finanzbe-
darf. Die damit verbundenen Planungen werden aktuell nicht im Arbeitsprogramm berücksichtigt und 
würden zu Verzögerungen anderer Projekte führen.

Beratungsverlauf (1)

02.06.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Mainzer Straße
  • Ubierring 46
  • Breslauer Platz
  • Rudolfplatz
  • Chlodwigplatz
  • Am Bayenturm

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1327/2022
Typ
Mitteilung BV
Datum
27.04.2022
Erstellt
20.04.2022 12:39