2070/2023
Soziale Arbeit im Raum Schule
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3419 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IV/40/404/6 Vorlagen-Nummer 2070/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 14.08.2023 Soziale Arbeit im Raum Schule Beantwortung der schriftlichen Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) vom 12.05.2023 (session: AN/1026/2023 „Soziale Arbeit im Raum Schule“) Die SPD- Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim bittet um Beantwortung der nach- stehenden Fragen: 1. Wie viele Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind an welchen Schulen in Köln-Mülheim tätig? 2.Welche Fachkräfte, aufgeführt nach Tätigkeitsprofil bzw. nach Rechtslage (Schulsozialar- beit, MPT(Integration), PT(Inklusion), Geld statt Stelle, Schuleingangsphase, Integrationshel- fende) sind mit welchem Stellenvolumen (bezogen auf Vollzeit) im Stadtbezirk tätig? 3. Welche Schulen verfügen aktuell über keine Fachkraft der qualifizierten Schulsozialarbeit (unabhängig der Trägerschaft)? 4. Welche Perspektive zum Ausbau der Stellen für soziale Arbeit an Schulen plant die Stadt Köln in Finanzierung mit dem Land NRW als auch in der eigenen Finanzierung? Stellungnahme der Verwaltung: Zu 1. und 2. Fachkräfte der Schulsozialarbeit, die auf Grundlage der Kölner Konzeption Schulsozialar- beit an Schulen durchführen, sind im Bezirk Mülheim an 3 Realschulen 2 Förderschulen 2 Hauptschulen 2 Berufskolleg-Standorten 4 Gymnasien 5 Gesamtschul-Standorten und über Träger der freien Wohlfahrtshilfe an 20 Grundschulen beschäftigt. Das Stellenvolumen beträgt bis auf wenige Ausnahmen jeweils 1,0 Vollzeitäquivalent. Darüber hinaus sind 2 Landesstellen MPT „Integration durch Bildung für neu zugereiste Schü- ler*innen“ an 3 Schulen (1 Gymnasium, 1 Grundschule, 1 Hauptschule) eingesetzt. Für den bisherigen Ausbau von Schulsozialarbeit wurden die Schulen bedarfsorientiert nach Schulsozialindex und in Abstimmung mit der Schulaufsicht ausgewählt. Die Verwaltung setzt damit den Ratsbeschluss "Schulsozialindex weiterentwickeln und breit anwenden" vom 21.05.2019, TOP 3.1.4 (session 3363/2019 und AN/0737/2019) um. Entsprechend des Be- 2 schlusses werden besonders herausgeforderte Standorte stärker bzw. vorrangig berücksich- tigt. Alle Schulen mit hohem Anteil an Schüler*innen aus Familien im SGB-II-Bezug-haben somit qualifizierte Schulsozialarbeit. Die Fachkräfte „MPT-Stellen Inklusion“, Sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangs- phase, Integrationshelfende verfolgen aufgrund differierender Erlasse und Rechtsgrundlagen besondere, oft in den Unterricht eingebettete sozialpädagogische Aufgaben. Über „Geld statt Stellen-Fachkräfte“ liegen der Fachdienststelle keine Informationen vor. Zu 3 Über die Anzahl und Verteilung der „MPT-Stellen Inklusion“, Sozialpädagogische Fachkräfte in der Schuleingangsphase, Integrationshelfende und „Geld statt Stellen-Fachkräfte“ verfügt die Fachdienststelle Schulsozialarbeit über keine voll umfänglichen Informationen, weshalb zu Frage 3) keine Angaben erfolgen können. Zu 4. Aktuell sind vom Land noch keine konkreten Fördermöglichkeiten hinsichtlich neuer Stellen benannt worden. Unter Berücksichtigung rechtlicher Grundlagen und bisheriger Beschlüsse werden gemeinsam mit der Integrierten Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung zurzeit bedarfsgerechte Vergabekriterien für zukünftige Stellen weiterentwickelt.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2070/2023
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 03.07.2023
- Erstellt
- 26.06.2023 16:11