2428/2024
Gebäuderessourcenpass
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Anlage 5: Historie nachhaltige Aktivitäten
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Anlage 5
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 26.08.2024 2428/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 16.09.2024 Gebäuderessourcenpass Die Erfassung und Bewertung von Produkten, deren Qualität und Kreislauffähigkeit können einen Beitrag zur Planungssicherheit bei Sanierungsmaßnahmen bedeuten sowie ein nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen fördern. Urban Mining und zirkuläres Bauen sind ohne Produktdaten nicht möglich. Die öffentliche Hand ist Vorreiter und handelt mit dem Blick auf die Zukunft. Vor allem Projekte, die heute starten, erhalten einen Gebäuderessourcenpass. Schwieriger ist es, diese Daten für den – weitaus größeren – Immobilienbestand zu erfassen. Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln plant seit 2015 seine Gebäude mit der Building Information Modeling-Planung (BIM). Dabei wurde von Anfang an sowohl die Errich- tung von Neubauten, als auch die Erfassung von Bestandsimmobilien in digitaler Form betrachtet. Da man als Betreiber*in einer Immobilie zahlreiche Daten für unterschiedliche Anwen- dungsfälle benötigt (Verkehrssicherung, Prüfungen, Wartungen, Mietflächen, Materia- lien et cetera) ist es notwendig, den Schwerpunkt auf das Erfassen des Bestandes auszurichten. Konsequenterweise wird daher – im Rahmen eines Pilotprojektes – die nachträgliche Erfassung von Gebäuderessourcen in einem BIM-basierten digitale n Datenmodell er- probt und dabei untersucht, wie der Gebäuderessourcenpass als Steuerungstool in frühen Leistungsphasen zu einer nachhaltigen Planung beitragen kann. Hierfür wird ein Bestandsgebäude als digitales Modell (As-built) mit allen wesentlichen Bauteilen und deren Materialien erfasst. Dieses Modell wird anschließend an eine*n externe*n Fachplaner*in übergeben, der*die mithilfe eines eigens entwickelten Soft- ware-Werkzeugs für DESITE BIM und der Plattform Madaster modellbasierte Nach- haltigkeitsbewertungen durchführt. Mit der Plattform Madaster können alle im Ge- bäude verbauten Materialien und deren Eigenschaften detailliert dokumentiert und hinsichtlich ihrer Kreislauffähigkeit bewertet werden. Mit dem Software-Werkzeug für DESITE BIM lassen sich modellbasierte Ökobilanzierungen durchführen, die eine au- tomatische Verknüpfung der Bauteile mit den Ökobilanzdaten ermöglichen. 2 Die gewonnenen Erkenntnisse über die graue Energie und den CO2-Ausstoß des Ge- bäudes sowie das Abfallaufkommen und die Recyclingfähigkeit der verbauten Materi- alien werden in einem Gebäuderessourcenpass zusammengefasst. Anschließend werden mithilfe eines digitalen Sanierungs- und eines Neubaumodells weitere Gebäuderessourcenpässe erstellt, um die Ergebnisse der unterschiedlichen Baumaßnahmen vergleichen und Optimierungspotenziale aufzeigen zu können. Die Verwaltung wird nach Abschluss des Piloten über die Ergebnisse berichten. Gez. Greitemann Anlagen: Anlage 1: Zirkularität Anlage 2: Modellqualität Anlage 3: Gebäudeökobilanz - Rahmenparameter und Vorgehen Anlage 4: internationale und nationale Aktivitäten Anlage 5: Historie nachhaltige Aktivitäten
Anlage 2: Modellqualität
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Anlage 2
Anlage 4: Internationale und nationale Aktivitäten
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Anlage 4 ▪ ▪ ▪ ▪
Anlage 3: Gebäudeökobilanz - Ramenparameter u. Vorgehen
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Anlage 3
Anlage 1: Zirkularität
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• • • Anlage 1
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2428/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.08.2024
- Erstellt
- 08.08.2024 09:08