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4014/2019

Qualität und Arbeitsbedingungen im Offenen Ganztag an Kölner Schulen

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 02.12.2019

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Anlage 1 - OGS-Fortbildungsprogramm 2019

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Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

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Anlage 1 - OGS-Fortbildungsprogramm 2019

12086 Zeichen

Fortbildungsprogramm 2019 - Fachbereich Ganztag 
Das Fortbildungsprogramm richtet sich an Kölner Offene Ganztagsschulen im Primarbereich auf dem Weg zu einer Inklusiven OGS: Schulleitungen, OGS-
Trägervereine, OGS – Team: Lehrer/-innen sowie OGS-Mitarbeiter/-innen 
 
Kernthema 
 
Inhalt 
 
(1) 
Leitungswerkstatt – Leiten mit Freude 
und Struktur 
 
(OGS-Leitungen) 
 
Leitungsaufgaben, Führen von pädagogischen Teams, Arbeiten mit einem multiprofessionell zusammengestellten (Gesamt)-Kollegium, 
Steuerung des OGS-Schiffes , Blick auf die Spannungsfelder: Organisation, Administration, pädagogische Ausrichtung, interne und externe 
Teamarbeit, Leitziele und Leitbild, Führungsstil, Führungsstärke, Führungsverantwortung unter Betrachtung eigener Entw icklungsfelder im 
beruflichen Handeln. 
 
(2) 
Wenn das Essen laufen lernt 
 
Essen die Kinder genug, w elche Vitamine und Mineralstoffe benötigen Kinder, Betrachten gesunder und w eniger gesunder Nahrungsmittel, 
Lebensmittelunverträglichkeit und w eitere Themen rund um das Thema „gesunde Ernährung für Kinder“, Erprobung praktischer Tipps für die 
Umsetzung, Vermittlung von Bew egungsspielen, die Kindern das Thema Ernährung spielerisch vermitteln. 
 
(3) 
Bewegungstheater -  
Choreografien gestalten 
 
Was ist Bew egungstheater?, Wie finde ich ein Thema und Strukturiere das Stück?, Verknüpfung theoretischer mit praktischen und spielerischen 
Grundlagen für eine Bereicherung des Bew egungsrepertoires, ohne Textauswendiglernen Geschichten erzählen 
 
(4) 
Sprachförderung im Museum 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen) 
 
Auseinandersetzung mit ausgew ählten Bildern und Objekten im Museum Ludwig als Grundlage zur Erw eiterung von Sprachkompetenz und 
Dialogfähigkeit, Vorstellung handlungsorientierter Methoden zur Förderung der Sprach- sow ie Sozialkompetenzen, Erprobung - eigens für die 
Vermittlungsarbeit im Museum - entw ickelter Übungen (kreatives Schreiben und szenisches Spielen), Ganzheitliches Erleben steht im Fokus der 
Fortbildung. 
 
(5) 
Vom Umgang mit der Zeit 
 
(Lehrer/-innen, OGS- Leitungen - soweit 
sie freigestellt - ihre Arbeitszeit 
selbstverantwortlich einteilen dürfen) 
 
Denkanstöße und Gelegenheit sich mit der eigenen Zeiteinteilung und mit Zeitverständnis auseinander zu setzen, es geht nicht um Tipps und 
Tricks, sondern um grundlegende Fragestellungen: Zeitdruck im Arbeitsalltag – Wie gehe ich damit um? – Was ist der Unterschied zw ischen 
w ichtig und unw ichtig? – Was hat der Umgang mit Zeit mit meiner Arbeitsqualität zu tun?, Reflektieren sinnvoller Vorgehensweisen: Beispiele 
und Experimente, Kennenlernen des Modells der Grundbedürfnisse, Üben im aktiven Zuhören.

(6) 
BeSS – Bewegung ,Spiel, Sport mit 
Musik und Tanz im Offenen Ganztag 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen) 
Sportkleidung erforderlich! 
 
Themenblock 1: Grundlagen zum Einsatz von Musik für Bew egung und Tanz, Erarbeitung w ie Tempo, Rhythmus und Zählen auf Musik, um 
Bew egungs- und Tanzspiele sow ie Choreographien zur Musik anleiten zu können  
Themenblock 2: Ausprobieren und Erlernen verschiedener Bewegungs- und Tanzspiele (Staffeltanz, Schattentanzen, High5, Bew egungsspiele 
mit Ball oder Tuch, Zoo, Ich packe in meinen Koffer …, Stopptanz, und Bew egungsfangen), Erarbeitung grundlegender Ideen, die für die Arbeit 
mit Bew egung, Musik und Tanz w ichtig sind 
Themenblock 3: Erarbeitung einfacher Choreographien mit Kindern im Offenen Ganztag, Vermittlung verschiedener Methoden, um u.a. bekannte 
Tanzschritte zusammen zu fügen. 
 
(7) 
Workshop Erlebnispädagogik: 
Förderung der sozialen Kompetenzen 
und der Persönlichkeitsentwicklung 
sowie Aufdeckung und Optimierung 
gruppendynamischer Strukturen und 
Prozesse 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen mit 
Übungsleiterschein) 
Sportkleidung erforderlich! 
 
Theoretische Einführung in die Methodik und Didaktik der Erlebnispädagogik, Vorstellung der „E-Kette“ als Modell, Bedeutung von Reflexion im 
Prozess des „Erlebnispädagogischen Lernens“, Praktische Vermittlung von Spielformen und Übungen,  
Schw erpunkte: Selbst-, Fremdw ahrnehmung/-beobachtung, Vertrauen, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Praktische Vermittlung 
kindlicher Reflexionsmethoden. 
 
 
(8) und (9) 
„Gewaltfreies Aufwachsen“ in der OGS 
Ein Praxiskurs 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen) 
 
Auseinandersetzung mit: Macht im professionellen Kontext, Schuld, Lob, Strafe, Regeln und Grenzen, die Rolle des Verhaltens der Mitarbeiter/-
innen und der Kinder, Risikoanalyse, Ist-Stand und Lösungsansätze: „Wandernder Dialog“ zum Thema Wut bzw . zu Risikofaktoren, Nähe und 
Distanz, Input zu präventiven Strukturen und Interventionsschritten, Fallbeispiele. 
 
 
Aufgrund von erhöhter Nachfrage zweimal angeboten!  
 
(10) 
Die Rolle der OGS-Mitarbeiter/-innen in 
der Inklusion 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen) 
 
„Aktuelle Umsetzung von Werten zur Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt“, Professionalität und Rollenfindung im inklusiven Arbeitssystem, 
Grundlagen zum Umgang mit Vielfalt und Kindern mit Förderbedarf, Steigerung der eigenen Fachlichkeit und Kooperationsfähigkeit, Nutzung von 
vorhandenen Ressourcen für die Umsetzung von Inklusion, Konzepte für die Teamarbeit in der Inklusion, praktische Anregungen für Klarheit und 
Sicherheit in der eigenen Rolle. 
 
 
 
(11) 
Psychische Krankheiten als 
Belastungsfaktoren im Familiensystem 
– Wie gehe ich mit dem Kind im Offenen 
Ganztag professionell um? 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen) 
 
Praxisrelevante Wissensvermittlung über Formen psychischer Krankheiten im Familiensystem, Sensibilisierung für ein Erkennen der Symptome, 
die bei Kindern psychisch kranker Eltern auftreten, Wie breche ich die Fassade der Normalität beim betroffenen Kind auf?, Anhand 
verschiedener Praxisbeispiele steht das Reflektieren sinnvoller Vorgehensweisen für das „Erreichen“ und Unterstützen des Kindes in der ganz 
spezifischen Situation im Vordergrund, Kennenlernen des Modells: „Grundbedürfnisse kennen“, Durchführung von Übungen zum „Aktiven 
Zuhören“.

(12) 
„Halte doch endlich still“ – 
Körperorientierte Spiel- und 
Entspannungsmöglichkeiten für den 
OGS-Alltag 
 
Sportkleidung erforderlich! 
 
In Ruhe kommen, Entspannen, Auftanken, Kennenlernen kindlicher Bedürfnisse nach Entspannung und nach Spannung, Vorstellen, Anleitung 
sow ie Durchführung von Entspannungs- und Sinnesspielen, Vermitteln zahlreicher Praxisbeispiele, Situationsgerechter Einsatz, Reflexion. 
 
(13) und (14) 
Grenzziehung und achtsame Autorität – 
Deeskalation fördern, 
Handlungsfähigkeit stärken, 
Unterstützungssysteme aufbauen 
 
(OGS-Mitarbeiter/-innen) 
 
Verhaltensweisen verstehen – systematische trauma- und entw icklungspädagogische Sichtweisen, Eine Teamkultur der Achtsamkeit und 
Präsenz gestalten, Teamressourcen nutzen und Unterstützungssysteme aufbauen, Klares Auftreten und Handeln, Selbstkontrolle und 
Deeskalation, Kennenlernen und Erproben von Methoden, Übungen zur Gestaltung einer positiven Gruppendynamik, Fallberatung. 
 
 
 
Aufgrund von erhöhter Nachfrage zweimal angeboten!  
 
(15)  
Endlich mal was anderes! - 
Bewegungsspiele im  
Klassenzimmer/ 
OGS-Raum 
 
Sportkleidung erforderlich! 
 
 
Vorstellung kurzer und intensiver Bew egungspausen zur Förderung von Spaß und Bew egung im Klassenzimmer/Gruppenraum, Erarbeitung und 
Umsetzung eines Ideenpools für vielfältige Spiele, Steigerung der Aufmerksamkeit, Konzentration, Lernbereitschaft und Lernfähigkeit, 
Bew egungspausen, Kennenlernspiele / Ice-Breaker, Spiele zur Förderung der Aufmerksamkeit und Konzentration, Gehirnaktivierung, Brain Gym, 
Bew egtes Lernen (Mathe und Deutsch), Kooperationsspiele, Spiele zum Abreagieren und T oben 
 
(16) 
Der Umgang mit kulturellen 
Unterschieden im schulischen Kontext 
 
(OGS – Mitarbeiter/-innen) 
 
Voraussetzungen für einen Transfer in den Berufsalltag: Was ist eigentlich Kultur?, Wie entstehen konflikthafte kulturelle Missverständnisse?, 
Wie löst man diese? 
Eigene eingefahrene Verhaltensmuster und Selbstbilder hinterfragen und gegebenenfalls verändern, Nachvollziehen der Dynamik von Konflikten 
im interkulturellen Kontext und Finden von Lösungen, Die gemeinsamen Sprache als zentrales Mittel der Kommunikation, Bedeutung des 
Erfassens und Erfahrens einer gemeinsamen Sprache, kognitiv und emotional 
2. Phase (optional): Einsatz der „Kulturexpertenrunde“ nach der Cafehaus-Methode mit TN aus anderen Kulturen. 
 
 
(17) 
Gemeinsam! 
Spiele und Aufgaben zur Förderung der 
Kommunikation und Kooperation 
innerhalb der OGS-Gruppe 
 
Sportkleidung erforderlich! 
 
Vorstellen verschiedener Spiele und Aufgaben, die vor allem die Kooperation innerhalb einer Gruppe fördern und ein enges Miteinander in Gang 
bringen 
Im Vordergrund stehen: ein stärkeres Binden jedes Einzelnen an die Gruppe, Überw inden vorhandener Schwierigkeiten und Konflikte im Team, 
Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter dem Motto: Teamw ork fördern!, Stellung von Kooperationsaufgaben an Großgeräten (Praktizieren und 
Lösen).

(18) 
Gruppendynamiken positiv gestalten – 
Präsenz- und lösungsorientiert, 
Intervention bei Mobbing 
 
(für (angehende) Leitungskräfte im 
Offenen Ganztag) 
 
Unterschiede zw ischen Konflikten und Mobbing, Mobbingdynamiken und –systeme, Erkennen, Reagieren, Handeln, Grundlagen erfolgreicher 
Intervention bei Mobbing, „Beziehung gestalten“ als Präventionsmerkmal gelingender Pädagogik 
 
 
 
 
(19) 
Kunst entdecken mit Kindern 
Das Museum als Lern- und Lebensort 
 
Auseinandersetzung mit Plastik und Skulptur, Verhältnis von Raum und Körper, Körperw ahrnehmung, Experimentieren mit Gestik/ 
Körperhaltung/ Posen, Erkunden abstrakter und gegenständlicher Skulpturen im Museum Ludwig, Erprobung handlungsorientierter Methoden 
bei der Auseinandersetzung mit Form, Material und Raum, verschiedene spielerische Übungen zum Thema Skulpturen / Erstellen 
dreidimensionaler Objekte aus einfachen Materialien, Street Art – Graffiti oder Wandbild im öffentlichen Leben als Kunst für alle, Vorstellung 
ausgew ählter Kunstwerke der Pop Art Sammlung im Museum Ludwig, Vorstellen einiger Methoden, um sich spielerisch und kreativ mit „Kunst 
im Alltag“ auseinander zu setzen, Erprobung unkomplizierter Ideen für die künstlerische Arbeit mit Kindern. 
 
 
(20) 
Gespräche führen im Rahmen von 
Bildungs- und 
Erziehungspartnerschaften mit Eltern 
 
Grundlagen der Kommunikation, Grundlagen systematischer Sicht, Grundlagen Gesprächsführung, Präsenz als Grundlage gelingender 
Kommunikation, Interventionsstrukturen. 
 
 
(21) 
Kinderrechte in unserer Schule 
 
Ganztagsschule stellt ein grundlegendes Bekenntnis zur Gew ährleistung von Kinderrechten und Partizipation sicher: Partizipative Gestaltung von 
Regeln des Zusammenlebens 
Institutionelle Formen der Kindermitbestimmung, Zusammenarbeit mit Eltern und dem lokalen Umfeld, Schw erpunktsetzung sowie 
Mitbestimmungsmöglichkeiten (u.a. Individuelle Förderung), Entw icklung verschiedener Ideen und Methoden, mit denen Kinder ihren Rechten 
auf die Spur kommen und ihre OGS in eine „Kinderrechte“-Schule (mit)gestalten können.  
 
 
(22) 
Brücken bauen, nicht nur in der 
Lernzeit – von Kind zu Kind, von 
Jugendhilfe zu Schule 
 
 
… mit kleinen Projekten, auch ganz praktisch: Was können w ir tun, damit Vormittag und Nachmittag zusammen w achsen? 
Planen gemeinsamer Projekte im Unterricht und in der Lernzeit, die Kinder neugierig machen: sie zum Forschen verlocken, ihre verschiedenen 
Interessen und Fähigkeiten als Chance, Ressourcen w ahrnehmen und fördern, vielfältige Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen als 
Gelingensbedingungen, 
…Schützen und Verstehen können Kinder sow ohl die Schönheit als auch die Gefahren, w enn sie die Tiere kennen, die aktuell in den Medien 
Aufmerksamkeit bekommen. 
…die Natur verstehen und schützen: Von Biene und Wolf 
 
(23) 
Bewegte Sprachförderung im Ganztag 
 
Wahrnehmungs- und Bew egungserfahrungen als verzichtbare Grundlage für den Sprachgebrauch, Einsatz von Material aus der Psychomotorik 
als Mittel ganzheitlicher Förderung, Vorstellung vielfältigster Spiele zur bew egungsorientierten Förderung der Sprachentwicklung

Beantwortung e. mündl. Anfrage (BV)

4749 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/40/400/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 4014/2019 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.01.2020 
 
Qualität und Arbeitsbedingungen im Offenen Ganztag an Kölner Schulen 
In der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 07. Oktober 2019 wurde die Antwort 
der Verwaltung (2445/2019) zu der Anfrage der Fraktion DIE LINKE (AN/0893/2019) hinsichtlich der 
Qualität und den Arbeitsbedingungen im Offenen Ganztag an Kölner Schulen erörtert. Hierbei wurden 
mündliche Fragen an die Verwaltung gerichtet. 
 
Herr Kockerbeck möchte wissen, ob der geänderte Verwendungsnachweis für das Schuljahr 
2019/2020 nun vorliegt. Hinsichtlich der Buch- und Belegprüfungen fragt er, in welchen Intervallen ein 
Träger damit rechnen könne, dass eine einzelne OGS geprüft werde. 
 
Frau Kessing, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, erkundigt sich danach, wie die Fortbildungsangebote 
der Verwaltung durch die Träger angenommen würden. 
 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Der Verwendungsnachweis des Schuljahres 2019/2020 bezieht sich auf das laufende Schuljahr und 
der entsprechende Vordruck wird den Ganztagsträgern vor Ablauf des Schuljahres (voraussichtlich im 
Juni 2020) übersandt. Bis dahin wird er von Seiten der Verwaltung überarbeitet. Die Verwendungs-
nachweise müssen dem Schulträger anschließend bis 15. September 2020 vorgelegt werden. 
 
Es hat sich gezeigt, dass die Buch- und Belegprüfungen sehr aufwendig sind und die Prüfung aller 
Schulstandorte und aller Ganztagsträger mit dem vorhandenen Personalbestand einen längeren Zeit-
raum in Anspruch nehmen wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es sich noch um ein vergleichs-
weise junges Aufgabengebiet handelt, welches zunächst aufgebaut werden musste. Es handelt sich 
bei  den ausführenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um keine gelernten Betriebsprüferinnen und 
Betriebsprüfer. Da sich bei jeder Prüfung neue Fragestellungen ergaben, war es erforderlich, sich 
zumindest einen groben Überblick in verschiedene Themenbereiche zu verschaffen (zum Beispiel im 
Sozialversicherungs- und im Arbeitsrecht). 
 
Bisher haben sich die Prüfungen auf alle Ausgabebelege eines Schuljahres für einen Schulstandort 
erstreckt. In Abhängigkeit von der Größe eines Standortes und der Höhe der Fördermittel waren hier-
bei viele Hundert Belege zu prüfen, insbesondere deshalb, weil vor Ort zweckmäßigerweise auch 
Handkassen für Kleinstbeschaffungen geführt werden. Mit dem Ziel der Erreichung einer größeren 
Streubreite wird die Schulverwaltung zukünftig neben der Komplettprüfung dazu übergehen, lediglich 
ausgewählte Teilbereiche (z.B. nur die Personalkosten eines Schuljahres für einen Standort oder nur 
ein Quartal eines Schuljahres) zu überprüfen und in Abhängigkeit von den dabei festgestellten Er-
gebnissen darüber entscheiden, ob eine weitergehende Prüfung erforderlich ist.   
 
Der Fokus der Prüfung lag bisher überwiegend auf den kleineren Trägern des Ganztags (z.B. Eltern- 
oder Fördervereine). Hierbei wurde häufig festgestellt, dass die Zuordnung der Ausgaben zu den ein-

2 
 
zelnen Kostenarten (Personal-, Sach- und Overheadkosten) fehlerhaft oder nicht vorhanden war und 
sich Abweichungen zum Verwendungsnachweis ergaben. Zudem fehlten Ausgabebelege oder Nach-
weise der getätigten Auszahlungen, so dass diese nachgefordert werden mussten. Insbesondere im 
Bereich der Handkassen lagen mitunter schwer lesbare Belege vor, so dass nicht erkennbar war, 
wofür die Fördermittel verausgabt wurden. Die Folge dieser Feststellungen waren zeitintensive Klä-
rungsprozesse. 
 
Hervorgehoben werden muss, dass bei den bisherigen Prüfergebnissen in keinem Fall festgestellt 
werden konnte, dass Fördermittel zweckfremd verwendet wurden und dementsprechend auch keine 
Tatbestände aufgetreten sind, die eine Rückforderung der Zuwendungen erforderlich machten. Die 
Behebung der oben dargestellten buchführungstechnischen Mängel wird von Seiten der Verwaltung 
kontrolliert.   
 
Das OGS-Fortbildungsprogramm des Schulträgers erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit. 
2018 lagen  670 Anmeldungen für 400 Seminarplätze in 20 Veranstaltungen vor.  
2019 konnte das Angebot auf 23 Veranstaltungen mit rund 450 Plätzen  ausgedehnt werden. Die 
Nachfrage war in diesem Jahr mehr als doppelt so hoch wie das Platzangebot, so dass 2020 das 
Programm hinsichtlich des Umfangs und der Themenvielfalt erneut erweitert wird. 
 
Als Anlage 1 beigefügt finden Sie das diesjährige Programm mit einer Auflistung der jeweiligen Ver-
anstaltungsinhalte. Das Programm wird im Jahr 2019 von insgesamt 15 verschiedenen Dozentinnen 
und Dozenten durchgeführt.

Beratungsverlauf (1)

20.01.2020 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 3.1.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4014/2019
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
02.12.2019
Erstellt
15.11.2019 13:29