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2381/2018

Zukünftige Leistungsfähigkeit des Bonner Verteiler-Kreises

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 07.08.2018

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 11.09.2018, TOP 6.4

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4299 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/664/1 
664/1 
Vorlagen-Nummer 07.08.2018 
 2381/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 11.09.2018 
 
Zukünftige Leistungsfähigkeit des Bonner Verteiler-Kreises  
hier: Anfrage der CDU-Fraktion in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 19.06.2018, TOP 
5.2.7 
Die CDU-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen:  
 
Frage 1: 
„Was plant die Verwaltung, um am Bonner Verteilter-Kreis künftig eine ausreichende Leistungsfähig-
keit zu gewährleisten?“ 
 
Frage 2: 
„Beabsichtigt die Verwaltung im Rahmen der Planung der 4. Baustufe auch die Leistung des Vertei-
ler-Kreises zu ertüchtigen?“ 
 
Frage 3: 
„Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung den Knoten Bonner Verteiler-Kreis zu entlasten?“ 
 
 
Antwort der Verwaltung zu Frage 1: 
Zusätzlich zum Verkehrsgutachten zur 3. Baustufe Nord-Süd Stadtbahn, das Bestandteil der Plan-
feststellungsunterlagen war, wurde die Leistungsfähigkeit des Verteilerkreises mittels einer Simulation 
untersucht. Eine Kurzfassung dieser Untersuchung ist auf der Homepage der Stadt Köln abrufbar 
(Link: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf69/nord-sued-stadtbahn-leistungsfaehigkeit-
verteilerkreis-sued.pdf). 
 
Den Empfehlungen des Gutachters folgend soll mit Realisierung der 3. Baustufe eine signaltechni-
sche Anpassung vorgenommen werden, um den Verteilerkreis mit der Bonner Straße signaltechnisch 
zu koordinieren. Im Zuge der bereits beauftragten Ausführungsplanung der Lichtsignalanlagen wird 
die entsprechende Feinjustierung erfolgen. Bei Umsetzung dieser Optimierung sind laut Gutachten 
keine baulichen Anpassungen des Verteilerkreises erforderlich. 
 
Für den Knotenpunkt Militärringstraße/Im Wasserwerkswäldchen/P+R-Anlage wird zunächst weiterhin 
eine Vorfahrtregelung empfohlen. Um die spätere Nachrüstung einer Lichtsignalanlage zu vereinfa-
chen, erfolgt vorgreifend eine Leerrohrverlegung an der Einmündung Wasserwerkswäld-
chen/Militärringstraße. 
 
Um die Leistungsfähigkeit am Verteilerkreis während der Bauzeit der 3. Baustufe zu verbessern, wird 
von der Autobahn A555 kommend ein zusätzlicher Fahrstreifen eingerichtet. Die Signalisierung des 
Verteilerkreises wird auf die bauzeitliche Verkehrsführung abgestimmt. Während dieser Zeit wird der 
Verteilerkreis in Festzeitprogrammen laufen und mit der Militärringstraße koordiniert sein.

2 
 
 
Antwort der Verwaltung zu Frage 2: 
Die Verlängerung der Stadtbahn nach Rondorf und Meschenich beinhaltet die Querung des Verteiler-
kreises entweder plangleich (ebenerdig) oder als Über-/Unterführung (planfrei). Eine weitere Variante 
ist die etwas nach Westen abgesetzte, plangleiche Querung über die Militärringstraße. 
 
Für die Stadtbahnverlängerung wird ein eigenes Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Im Rahmen 
der Planung ist die Untersuchung der verkehrlichen Auswirkungen der o. g. Varianten durch ein ent-
sprechendes Verkehrsgutachten im Vorfeld zwingend notwendig. Ob bzw. in welcher Form eine zu-
sätzliche Ertüchtigung des Verteilerkreises notwendig wird, die über die Anpassungen im Rahmen der 
3. Baustufe hinausgeht, kann erst mit Vorliegen der Untersuchungsergebnisse beurteilt werden. 
 
Der Verteilerkreis und die Militärringstraße liegen in der Baulast des Landesbetriebs Straßen.NRW. 
Alle Maßnahmen werden eng zwischen den Verwaltungen abgestimmt. 
 
 
Antwort der Verwaltung zu Frage 3: 
Mit den im Strategiepapier „Köln mobil 2025“ festgeschriebenen Leitzielen verfolgt die Stadt Köln eine 
Verlagerung der Verkehrsanteile hin zum Umweltverbund (ÖPNV und Fuß- und Radverkehr). Die 
Nord-Süd Stadtbahn und die Stadtbahnverlängerung nach Rondorf und Meschenich sind wichtige 
Projekte zum Ausbau des ÖPNV-Angebotes und damit wichtige Bestandteile dieser Strategie. Ohne 
diesen ÖPNV-Ausbau würde die Belastung durch den Motorisierten Individualverkehr (MIV) aufgrund 
der geplanten städtebaulichen Entwicklungen weiter erheblich ansteigen. 
 
Mit den in den Antworten zu den Fragen 1 und 2 beschriebenen Maßnahmen soll sichergestellt wer-
den, dass der Verteilerkreis das prognostizierte Verkehrsaufkommen bewältigen kann und auch in 
Zukunft über eine ausreichende Leistungsfähigkeit verfügt. 
 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

11.09.2018 Verkehrsausschuss
TOP 6.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2381/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
07.08.2018
Erstellt
19.07.2018 06:54