AN/0696/2018
Ersetzungsantrag zu TOP 3.1.3 „Zukunft der Bastei am linken Rheinufer“
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SPD Änderungsantrag nach § 13
3332 Zeichen
An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 03.05.2018 AN/0696/2018 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 03.05.2018 Ersetzungsantrag zu TOP 3.1.3 „Zukunft der Bastei am linken Rheinufer„ Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 3.1.3, „Zukunft der Bastei am linken Rheinufer“ in die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 03.05.2018 aufzunehmen: Beschluss: Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ersetzt: 1. Der Rat spricht sich gegen einen Verkauf der Bastei auf dem freien Markt aus. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung ein Wertgutachten zu erstellen und zu prüfen, an welcher Stelle im „Konzern Stadt Köln“ die Bastei eigentums- rechtlich am sinnvollsten abgebildet wird. Dabei kommen insbesondere folgende Vermögensträger in Betracht: - Koelnmesse GmbH, - Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum Köln der Stadt Köln, - Haushalt der Stadt Köln (allgemeines Liegenschaftsvermögen). 3. Zugleich wird die Verwaltung beauftragt, zusammen mit der Koelnmesse GmbH sowie deren gemeinsamen Tochter KölnKongress GmbH ein Bewirt- schaftungskonzept zu erarbeiten. a) Dabei kommen operativ folgende Optionen in Betracht: - 2 - - Bewirtschaftung durch die städtische Tochter KölnKongress GmbH; - Vergabe der Bewirtschaftung an einen Dritten, z.B. im Rahmen ei- nes Erbbaurechtsvertrags. b) Bei der Erarbeitung des Bewirtschaftungskonzepts ist der Ratsbe- schluss vom 11.07.2011 zur Neugestaltung und Aufwertung der links- rheinischen Rheinuferpromenade zwischen und Hohenzollern- und Zoobrücke zu beachten. Primäres Ziel für die Bastei ist danach eine Öffnung des Gastronomiebetriebs in der Bastei für jedermann zu errei- chen und am Fuß der Bastei eine Außengastronomie anzubieten. 4. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Baubestandsgutachten zu beauftra- gen, um den Instandsetzungs- und Sanierungsbedarf sowie eine Kosten- schätzung in Hinsicht auf eine für die Öffentlichkeit zugängliche, rentierli- che gastronomische Nutzung festzustellen. Denkmalrechtliche Vorgaben sind zu berücksichtigen. 5. Die Ergebnisse der Untersuchungen sind spätestens zum Ende des Jahres 2018 vorzulegen, um hieraus für den Rat eine Empfehlung abzuleiten. Der Rat stellt bereits jetzt fest, dass erforderliche Instandsetzungen und Sanie- rungen so umzusetzen sind, dass sie sowohl im qualitativen Einklang mit dem Ziel der Neugestaltung des linken Rheinufers als auch mit den techni- schen Anforderungen an eine Fuß- und Radwegbrücke auf Höhe der Bastei in den Rheinpark in Einklang stehen. 6. Unabhängig vom Vorgehen zur Bastei ist dem Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksvertretung 1 Innenstadt ein Sachstandsbericht zur Neuge- staltung des linken Rheinufers mitzuteilen. Dem Sachstandsbericht ist ein Zeit-/Maßnahmenplan zum weiteren Vorgehen beizufügen. Begründung: Erfolgt mündlich. Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0696/2018
- Typ
- SPD Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 03.05.2018
- Erstellt
- 03.05.2018 09:35