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2006/0159

Jahresrechnung 2004 der Stadt Darmstadt hier: Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jahresrechnung 2004 und Entlastung des Magistrats

Magistratsvorlage 22.02.2006

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2006/0159

2526 Zeichen

Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
 
Magistratsvorlage 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat II 
Amt: Kämmerei 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
Magistrats-
beschlussfassung: 
  
Vorlage-Nr. 2006/0159 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
 
  
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 OBW zur Befassung 
 zur Kenntnis 
 zur Beschlussfassung 
 zur abschließenden Beschluss-  fas-
sung Fachausschuss 
Internet  ja  nein 
 
Tagesordnung  I  II 
Verteiler: 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung 
Magistrat 
 
Betreff: Jahresrechnung 2004 der Stadt Darmstadt 
hier: Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jah-
resrechnung 2004 und Entlastung des Magistrats 
 
 
 
 
Vorlage vom: 22.02.2006 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Schlussbericht des Revisionsamtes vom 08. Februar 2006 über die Prüfung der Jahres-
rechnung 2004 wird gemäß § 113 HGO der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und 
Beschlussfassung vorgelegt. 
2. Die im Schlussbericht unter Rdn. 96 erwähnte nicht genehmigte Mehrausgabe von 8,52 Euro 
wird vom Magistrat nachträglich genehmigt. 
3. Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, dem Magistrat gemäß § 114 Abs. 1 HGO 
Entlastung zu erteilen. 
 
 
Anlagen: Schlussbericht des Revisionsamtes 
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
 
 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 22.02.2006 
 
 
Begründung: 
 
Die vom Magistrat mit Beschluss vom 18. Januar 2006 festgestellte Jahresrechnung 2004 
schließt im Verwaltungshaushalt
 wie folgt ab: 
 
Einnahmen 364.349.783,89 EUR 
Ausgaben 408.421.802,47 EUR
 
Fehlbetrag 44.072.018,58 EUR  
 
Der Vermögenshaushalt
 schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 81.798.083,08 EUR  
ausgeglichen ab. 
 
Das Revisionsamt hat die Jahresrechnung 2004 geprüft und über das Ergebnis der Prüfung 
gemäß § 128 Abs. 2 HGO den beiliegenden Schlussbericht vom 08. Februar 2006 erstellt. 
 
Die nicht genehmigten Mehrausgaben von 8,52 EUR im UA 3191 (Rdn. 96) werden nach-
träglich genehmigt. Da diese Mehrausgaben nicht durch entsprechende Mehreinnahmen 
gedeckt sind, sind sie in dem ausgewiesenen Fehlbetrag von 44.072.018,58 EUR enthalten. 
 
In der Prüfungsbestätigung wird abschließend festgestellt, dass die Prüfung der Jahresrech-
nung keine Tatsachen ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats für das Jahr 2004 
durch die Stadtverordnetenversammlung gemäß § 114 HGO entgegenstehen. 
 
Der Dezernent II 
 
 
 
 
 
Wolfgang Glenz 
Bürgermeister 
 
Anlage:
 Schlussbericht des Revisionsamtes (auch als pdf-Datei)

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548656 Zeichen

Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Schlussbericht
des Revisionsamtes
€ber die Pr€fung der Jahresrechnung 2004
der Wissenschaftsstadt Darmstadt

INH ALT SVERZE IC HNIS Seite
I. Allgemeine Anmerkungen zur Pr€fung der Jahresrechnung 2004 3
II. Entlastung Jahresrechnung 2003 7
III. Grundlagen der Pr€fung 8
IV. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2004 10
V. Jahresrechnung 2004 11
VI. Verwaltungshaushalt 29
VII. Sammelnachweise 191
VIII. Vermgenshaushalt 203
IX. Weitere Pr€fungen
1. Kassenpr€fungen 230
2. Verwendungsnachweise 231
3. Pr€fung der Vergaben nach VOL 233
4. Technische Pr€fungen 234
5. Kaufm‚nnische Pr€fungen 241
6. Pr€fungen im Bereich der automatisierten Datenverarbeitung 242
X. Auftragspr€fungen 244
XI. Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften 245
XII. Pr€fungsbest‚tigung 246
Anlage 1: Aufstellung der Beanstandungen und Empfehlungen
Anlage 2: Verwendungsnachweise der Fraktionen

2
AB K€RZ UNG EN
AfW Amt f€r Wohnungswesen
ASH Abteilung allgemeine Sozialhilfe
apl. auƒerplanm‚ƒig
BGBl. Bundesgesetzblatt
BSHG Bundessozialhilfegesetz
BVG Bundesversorgungsgesetz
DAH Dienstanweisung f€r die Aufstellung und Ausf€hrung des Haus-
haltsplanes vom 18.12.1985
EBG Eigenbetriebsgesetz
GemHVO Hessische Gemeindehaushaltsverordnung
GemKVO Verordnung €ber die Kassenf€hrung der Gemeinden
GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt f€r das Land Hessen
HAR Haushaltsausgabereste
HER Haushaltseinnahmereste
HGO Hessische Gemeindeordnung
HHSt. Haushaltsstelle
HHj. Haushaltsjahr
IUK Abteilung f€r Informations- und Kommunikationstechnik
KER Kasseneinnahmereste
KIV Kommunale Informationsverarbeitung Hessen
LWV Landeswohlfahrtsverband
MIP Mehrjahres-Investitionsprogramm
MV Magistratsvorlage
Rdn. Randnummer
RevO Revisionsordnung der Stadt Darmstadt
SN Sammelnachweis
UA Unterabschnitt
€pl. „berplanm‚ƒig
„PKKG Gesetz zur Regelung der €berrtlichen Pr€fung kommunaler
Krperschaften in Hessen
VHG Volkshochschulgesetz
VHS Volkshochschule
VMH Vermgenshaushalt
VN Verwendungsnachweis
VWH Verwaltungshaushalt
ZAS Zweckverband Abfallverwertung S€dhessen

3
I. AL LGE MEIN E AN MER KUNG EN ZUR PR€F UNG DER
JAHRE SRE CHNU NG 2004
1. Durchfhrung der Prfung
Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2004 am 17.06.2005 aufgestellt und dem Revision-
samt am 13.07.2005 zugeleitet. Gegen€ber dem Vorjahr (15.06.2004) bedeutet dies eine
Verl‚ngerung von fast einem Monat. Nach … 112 Abs. 2 HGO betr‚gt die Frist f€r die Auf-
stellung der Jahresrechnung (wenn auch als Sollvorschrift) 4 Monate nach Ablauf des
Haushaltsjahres.
Bei Eingang der Jahresrechnung hatte das Revisionsamt einen groƒen Teil der einzelnen
Pr€fungen, die in die Pr€fung der Jahresrechnung einflieƒen, bereits abgeschlossen. Ins-
besondere die Belege zu den einzelnen Konten werden – soweit mglich – bereits w‚h-
rend des lfd. Haushaltsjahres gepr€ft. Dadurch knnen eventuelle Beanstandungen noch
vor Abschluss der Jahresrechnung ausger‚umt werden. Nach der Aufstellung der Jahres-
rechung sind ‡nderungen ( z.B. Umbuchungen) nicht mehr mglich. Neben der Beleg-
pr€fung streben wir an, auch andere Bereiche mglichst fr€hzeitig zu pr€fen. Dennoch ist
ein wesentlicher Teil der Pr€fung erst dann mglich, wenn die Jahresrechnung als solche
abgeschlossen ist und vorliegt. Auƒerdem werden z.B. bei institutioneller Frderung von
Vereinen und Verb‚nden die Verwendungsnachweise erst im zweiten Quartal des Folge-
jahres vorgelegt.
F€r die technische Pr€fung der Baumaƒnahmen im VMH f€hren die Fach‚mter im Laufe
des Jahres 2005 nach und nach die Rechnungslegung f€r die Maƒnahmen durch, die
2004 abgeschlossen worden sind. Hinzu kommt die Zwischenrechnungslegung f€r Bau-
maƒnahmen, die sich €ber mehr als 4 Jahre erstrecken.
Bei der Pr€fungsplanung ist ferner zu ber€cksichtigen, dass f€r einige Pr€fungen aufgrund
gesetzlicher oder anderer Bestimmungen k€rzere Fristen gelten. Dies betrifft z. B. einige
der in Teil X erw‚hnten Auftragspr€fungen.
Die Ergebnisse der einzelnen Pr€fungsberichte flieƒen in den Schlussbericht €ber die
Pr€fung der Jahresrechnung ein. Falls die Auffassung des Fachamts von der des Revisi-
onsamts erheblich abweicht, wird sie im Schlussbericht ebenfalls dargestellt. Soweit zeit-
lich mglich, werden Sachverhalte erst dann in den Schlussbericht aufgenommen, wenn
das Fachamt Gelegenheit zur ‡uƒerung gehabt hat.
F€r die Pr€fung des Jahres 2004 mussten wir bei dem Umfang und der Tiefe der Pr€fung
im Vergleich mit den Vorjahren erhebliche Abstriche vornehmen. Dies beruht insbesonde-
re auf folgenden Umst‚nden:
 Im Februar 2005 begannen die Vorbereitungen auf die Umstellung des Rechnungs-
wesens auf die Doppik. 1 6 Angehrige des Amtes arbeiten im Kernteam oder in Teil-
projektgruppen intensiv an der Vorbereitung mit. Ferner besuchen 3 Pr€ferinnen und
Pr€fer einmal wchentlich den Lehrgang „Buchhalter Kommunal“. F€r die n‚chsten
Jahre ist eher noch mit einer Ausweitung dieser T‚tigkeiten zu rechnen. Die sich da-
durch ergebenden Einschr‚nkungen der eigentlichen Pr€fungst‚tigkeit sind zwar be-
dauerlich, m€ssen aber im Interesse eines gut vorbereiteten Umstiegs auf die Doppik
hingenommen werden. Auƒerdem dient die Mitarbeit auch der Vorbereitung der Pr€-
fung der f€r 2008 vorgesehenen Erffnungsbilanz.
 Die im September 2005 begonnene Sonderpr€fung „Pro Regio“ 2 band ebenfalls er-
hebliche personelle Ressourcen. Wegen des auƒerordentlichen Umfangs der Pr€fung
1
Siehe MV Nr. 0142 vom 28.02.2005
2
Rdn. 244
1
2

4
musste eine Pr€fgruppe gebildet werden, in der zeitweise bis zu 5 Pr€ferinnen und
Pr€fer t‚tig waren.
2. Besondere Prfungsgebiete
a) Kaufm‚nnische Pr€fungen
Dem kaufm‚nnischen Pr€fer des Revisionsamts obliegt zun‚chst die Pr€fung der Jah-
resabschl€sse (Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen) verschiedener Bereiche
des st‚dtischen Haushalts sowie der Krperschaften, die der Pr€fung durch das Revi-
sionsamt unterliegen, soweit sie nach den Grunds‚tzen der kaufm‚nnischen Buchf€h-
rung gef€hrt werden. Hinzu kommt die Auswertung von Pr€fungsberichten der Wirt-
schaftspr€fungsgesellschaften €ber Jahresabschlusspr€fungen st‚dtischer Eigenbe-
triebe und Gesellschaften. Ferner sind die Durchf€hrung von Wirtschaftlichkeitsbe-
rechnungen sowie die Pr€fung steuerrechtlicher Angelegenheiten zu erw‚hnen. Die
beratende T‚tigkeit ist in den letzten Jahren stark ausgedehnt worden. Dies gilt so-
wohl gegen€ber st‚dtischen ‡mtern als auch gegen€ber anderen Pr€ferinnen und
Pr€fern des Revisionsamts.
b) Technische Pr€fungen:
Die technischen Pr€fer des Revisionsamts haben im wesentlichen vier Pr€fungsberei-
che zu bearbeiten:
 Pr€fung der Aufwendungen der Bauunterhaltung im VWH,
 Pr€fung der Baumaƒnahmen im VMH,
 Pr€fung der Abrechnungen f€r die Erhebung von Erschlieƒungs- und Straƒenbei-
tr‚gen,
 begleitende technische Pr€fung.
c) Pr€fung finanzrelevanter Datenverarbeitungsverfahren:
Wir verweisen auf Teil IX. 63.
3.Schwerpunktprfungen
EPl./UA Prfungsthema Rdn.
0 Anschaffung geringw. Wirtschaftsg€ter (19 UA) 50
0310 Niederschlagswassergeb€hren 44
1100 Reisekosten 53
1200 Verwaltungsgeb€hren 58
2000 ff Einn. Hausmeisterentgelte, Heizung u. Beleuchtg. 70
3000 Werkbundakademie Darmstadt – Jahresrechnung 88
4000 Reisekosten Sozialverwaltung 115
4390 Dt. Frauenring – VN Frauenhaus 2004 145
4621 Reisekosten Familienbildungsst‚tte 176
4641 Kita. St. Elisabeth VN 2004 179
6300 Straƒenunterhaltung HHSt. .... 510000 356
9000 Gewerbesteuer 260
Diverse Architektenvertr‚ge 358
--- B€rgerstiftung Jahresabschluss 2004 361
3
Rdn. 362
3
4
Einschl. Vergaben

5
4. Bewertung und Umsetzung von Prfungsergebnissen
Nach … 9 Abs. 2 RevO gibt das Revisionsamt nach Abschluss der Pr€fungshandlungen
der gepr€ften Stelle zun‚chst Gelegenheit, zu den Pr€fungsbeanstandungen Stellung zu
nehmen. Aufgrund dieser ‡uƒerung pr€ft das Revisionsamt, ob die Stellungnahme des
Fachamts zu einer anderen Beurteilung f€hrt. Der abschlieƒende Pr€fungsbericht geht
dem Fachamt €ber die Dezernentin oder den Dezernenten zu.
Je nach Art und Umfang der Pr€fung sowie der Bedeutung der Beanstandung oder sons-
tigen Feststellung entscheidet das Revisionsamt im Einzelfall, ob dieses formalisierte
Verfahren gew‚hlt wird oder ob ein formloser Hinweis – schriftlich oder m€ndlich – aus-
reicht. Auch die Einschaltung der Dezernentin oder des Dezernenten erscheint nicht in
allen F‚llen erforderlich.
Die einzelnen Pr€fungsberichte mit ihren Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen
Bemerkungen sollen unbeschadet der gesetzlichen Vorgaben nach …… 128, 113 und 114
HGO dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, ‡mtern und Verwaltungsstel-
len auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzul‚nglichkeiten hinzuweisen. Nach heuti-
gem Verst‚ndnis beschr‚nkt sich die Pr€fung nicht auf die Feststellung von Fehlern, son-
dern soll dar€ber hinaus auch deren Ursachen aufzeigen und Hinweise zur Abhilfe geben.
Die Umsetzung der Pr€fungsergebnisse ist und bleibt dagegen Sache der Verwaltung.
„kleinere“ Beanstandungen
Wie schon in den Vorjahren ergaben sich bei Pr€fungen der Kassenbelege – von Amt zu
Amt mit unterschiedlicher H„ufigkeit – sogenannte kleinere Beanstandungen. Dabei han-
delt es sich z.B. um:
 Abgrenzung VWH – VMH wird nicht beachtet,
 fehlende Inventarisierungsvermerke,
 falsche Daten bei Hinweisen auf die Freigabeverf€gungen,
 bei K€rzungen oder anderen ‡nderungen von Rechnungsbetr‚gen wird die ‡nderung
der Mehrwertsteuer nicht ber€cksichtigt,
 Skontoverlust,
 fehlende Unterschriften oder Handzeichen auf Zahlungsanordnungen,
 keine zeitgerechte Sollstellung bei vorl‚ufigen Einnahmen,
 fehlender Vermerk bei Delegation von Beschaffungen auf das Fachamt,
 falsche TAC – Nummern.
Je nach Sachverhalt werden die Fach„mter auf diese Beanstandungen m€ndlich oder
schriftlich hingewiesen. Im Schlussbericht werden sie entweder nicht oder nur in zusam-
menfassender Form aufgef€hrt, weil sie als nicht gravierend angesehen werden. Finan-
zielle Nachteile entstehen nicht oder sind nur geringf€gig. Wenn jedoch diese eigentlich
geringf€gigen Beanstandungen geh„uft auftreten, kann dies zu Zweifeln an der ord-
nungsgem„…en Bearbeitung in dem betreffenden Amt oder der Abteilung f€hren.
„schwerwiegende“ Beanstandungen
Die Pr€fung ergab f€r den Bereich der Stadtverwaltung keine schwerwiegenden Bean-
standungen i. S. von straf- oder dienstrechtlich relevantem Fehlverhalten.
Jedoch bedarf das Sachgebiet Vollstreckung der Stadtkasse weiterhin erhhter Aufmerk-
samkeit.
5
6

6
5. Allgemeine und organisatorische Angelegenheiten
Die im Schlussbericht 2002 4 angesprochene „berarbeitung der Dienstanweisung f€r
Vergaben ist abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Revisionsamts hat eine
neue Dienstanweisung erarbeitet. Schwerpunkte der Neufassung sind:
 Anhebung der Wertgrenzen f€r freih‚ndige und beschr‚nkte Ausschreibungen,
 Einarbeitung der Vergaben nach VOF,
 Ber€cksichtigung der Zusammenfassung des Vergabewesens in der Vergabe- und
Beschaffungsstelle.
Die Neufassung ist am 01.08.2005 in Kraft getreten.
Die beratende T‚tigkeit des Revisionsamts hat in den letzten Jahren immer mehr an Um-
fang und Bedeutung gewonnen. Da es f€r diese Beratung bisher weder in der Hessischen
Gemeindeordnung noch im stadtinternen Regelwerk Bestimmungen gab, haben wir eine
erg‚nzende Regelung in der Revisionsordnung f€r erforderlich gehalten. Die Bestimmung
beschreibt die verschiedenen Anl‚sse und Arten der Beratung, stellt aber auch klar, dass
die gesetzlichen Pr€fungsaufgaben durch die beratende T‚tigkeit nicht beeintr‚chtigt
werden d€rfen. Nach Zustimmung durch den Magistrat ist die ‡nderung der Revisions-
ordnung am 01.01.2004 in Kraft getreten.
6. Prfung der Jahresrechnung als Voraussetzungen fr die
Entlastungsentscheidung
Nach …… 113, 114 HGO ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung f€r die Ent-
scheidung der Stadtverordnetenversammlung €ber die Entlastung des Magistrats. Klarzu-
stellen ist jedoch, dass das Gesetz keine Entlastungsempfehlung des Revisions- bzw.
Rechnungspr€fungsamts vorschreibt. Sofern das Pr€fungsamt eine solche abgibt5, ist das
Beschlussorgan daran nicht gebunden. Die endg€ltige Bewertung und die Entscheidung
€ber die Entlastung selbst liegen ausschlieƒlich bei der Stadtverordnetenversammlung.
Diese kann z.B. zu dem Ergebnis kommen, dass entgegen einer Empfehlung des Revisi-
onsamts die Entlastung versagt wird oder im umgekehrten Fall trotz dargestellter Beden-
ken die Entlastung erteilt wird.
Der vorliegende Schlussbericht enth‚lt nach der in Darmstadt €blichen Praxis nicht nur
Beanstandungen und Empfehlungen, sondern auch Berichte €ber die haushaltsm‚ƒige
Abwicklung der Einzelpl‚ne, der grƒeren Unterabschnitte und von wichtigen Haushalts-
stellen. Vergleicht man den Umfang der Jahresrechnung mit ihren zahlreichen Unterab-
schnitten und Haushaltsstellen mit der Zahl der eigentlichen Beanstandungen, so kann f€r
die Stadtverwaltung insgesamt gesehen eine ordnungsgem‚ƒe Handlungsweise best‚tigt
werden.
Dieser Aussage steht nicht entgegen, dass einzelne Beanstandungen nicht akzeptiert
werden knnen und dass die Verwaltung diese abstellen muss.
7. Redaktionelle Hinweise
Im Interesse der „bersichtlichkeit und der besseren Vergleichbarkeit zwischen den ein-
zelnen Jahren werden Gliederung und Aufbau des Schlussberichts mglichst nicht ge‚n-
dert. Wegen verschiedener kleiner ‡nderungen in den letzten Jahren verweisen wir auf
die Vorjahresberichte.
Die inhaltliche Bearbeitung des Berichts endete am 31.01.2006.
4
Rdn. 4/2002
5
die Praxis der hessischen Rechnungspr€fungs‚mter ist unterschiedlich
7
8
9

7
II. EN TL AS TUN G DE R JAH RE SREC HNUN G 2003
Jahresrechnung 2003
 Aufstellung durch den Magistrat 28.05.2004
 Eingang der Jahresrechnung 2003 beim Revisionsamt 15.06.2004
Feststellung der Jahresrechnung 2003
 Vorlage der K‚mmerei 23.11.2004
 Behandlung der Vorlage im Magistrat 01.12.2004
 Behandlung der Vorlage im Haupt- und Finanzausschuss 09.12.2004
 Behandlung der Vorlage in der die Stadtverordnetenversammlung 16.12.2004
Schlussbericht 2003
 Abschluss der Arbeiten zum Schlussbericht 2003 08.02.2005
 „bersendung an die zust‚ndigen Magistratsmitglieder 17.02.2005
 Vorlage an den Magistrat 09.03.2005
 Behandlung des Schlussberichts 2003 im Magistrat 16.03.2005
 Errterung im Haupt- und Finanzausschuss 21.04.2005
 Beschluss der Stadtverordnetenversammlung €ber die
Jahresrechnung 2003 und Entlastung des Magistrats
gem. … 114 Abs. 1 HGO 28.04.2005
 Šffentliche Bekanntmachung gem. … 114 Abs. 2 HGO im
Darmst‚dter Echo 11.05.2005
 Auslegung der Jahresrechnung mit Erl‚uterungsbericht vom 12.05.2005
bis zum 23.05.2005
10

8
III. GRUND LAG EN DER PR€FU NG
1. Rechtliche Stellung und Aufgaben des Revisionsamts
Nach … 130 Abs. 1 HGO ist das Revisionsamt bei der Durchf€hrung von Pr€fungen unab-
h‚ngig und weisungsfrei. Dies gilt insbesondere f€r den Umfang, die Art und Weise sowie
das Ergebnis der Pr€fung. Die Aufgaben werden im wesentlichen durch … 131 HGO be-
stimmt. Die Pflichtaufgaben sind in … 131 Abs. 1 HGO festgelegt. Nach … 131 Abs. 2 kn-
nen die Stadtverordnetenversammlung, der Magistrat, der Oberb€rgermeister und der
Stadtk‚mmerer dem Amt weitere Aufgaben €bertragen (sogenannte „Kann-Aufgaben“).
Einzelheiten regelt die st‚dtische Revisionsordnung. Dort ist insbesondere festgelegt:
 „bertragung weiterer Pr€fungsaufgaben,
 Durchf€hrung der Pr€fungen (Verh‚ltnis zu den gepr€ften Stellen)
 Beratung
 Umsetzung von Pr€fungsergebnissen
 Information des Revisionsamts
2. Prfungsauftrag:
Die Pr€fung der Jahresrechnung ist dem Revisionsamt nach …… 128 und 131 HGO €ber-
tragen. Nach diesen Bestimmungen ist die Rechnung mit allen Unterlagen daraufhin zu
pr€fen, ob
 der Haushaltsplan eingehalten ist,
 die einzelnen Rechnungsbetr‚ge sachlich und rechnerisch vorschriftsm‚ƒig begr€ndet
und belegt sind,
 bei den Einnahmen und Ausgaben nach den geltenden Vorschriften verfahren ist,
 die Anlagen zur Jahresrechnung vollst‚ndig und richtig sind.
Nach … 128 Abs. 2 HGO fasst das Revisionsamt das Ergebnis seiner Pr€fung in einem
Schlussbericht zusammen. Dieser Schlussbericht dient der Stadtverordnetenversamm-
lung als Grundlage f€r die Beratung und Beschlussfassung der Jahresrechnung und die
Entlastung des Magistrats (…… 113, 114 HGO). Mit der Vorlage des Schlussberichtes ist –
soweit nicht im folgenden Einschr‚nkungen gemacht werden – die Pr€fung der Jahres-
rechnung 2004 abgeschlossen.
3. Grundlagen der kommunalen Finanzwirtschaft:
Die gemeindliche Finanz- und Haushaltswirtschaft ist in nachfolgenden Rechtsvorschriften
geregelt:
 Hessische Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. vom 01.04.1993,
zuletzt ge‚ndert durch Gesetz vom 20.06.2002
 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) vom 13.07.1973 zuletzt ge‚ndert durch
 Gemeindekassenverordnung (GemKVO) vom 08.03.1977 VO vom 19.07.2002
 Eigenbetriebsgesetz (EBG) vom 01.04.1981 und
 Haushaltsgrunds‚tzgesetz (HGrG) vom 21.12.1974.
Daneben sind f€r die Stadt Darmstadt zu beachten:
 die Dienstanweisung f€r die Aufstellung und Ausf€hrung des Haushaltsplanes
(DAH) vom 18.12.1985 und
 die Revisionsordnung i.d.F. vom 15.12.2003.
11
12

9
4. Prfungsunterlagen:
Zur Pr€fung der Jahresrechnung 2004 lagen dem Revisionsamt folgende Unterlagen vor:
 die Haushaltsrechnung mit Rechnungsquerschnitt und Gruppierungs€bersicht,
 der kassenm‚ƒige Abschluss,
 das Verzeichnis der unerledigten Vorsch€sse und Verwahrgelder,
 die „bersicht €ber das Vermgen, die Schulden und R€cklagen und
 der Erl‚uterungsbericht.
Ferner lagen uns die Belege f€r die einzelnen Sachkonten vor. Bei Baumaƒnahmen lagen
die Baurechnungen in Form von Bauausgabeb€chern und Kostenzusammenstellungen
als Pr€fungsunterlagen vor.
5. Prfungsumfang:
Die Pr€fung erstreckte sich auf den kassenm‚ƒigen Abschluss, die Haushaltsrechnung,
die Belegb‚nde sowie die Anlagen zur Jahresrechnung. Zur Vorbereitung der Pr€fung der
Jahresrechnung haben wir die Belege in grƒeren und zusammenh‚ngenden Stichproben
gepr€ft. Die Pr€fung der Einnahmen und Ausgaben erfolgte in frmlicher, sachlicher und
rechnerischer Hinsicht. Je nach Pr€fungsschwerpunkt und Umfang des Pr€fungsgebiets
umfasste die Pr€fung zwischen 10 % und 100 % der Belege. Im €brigen verweisen wir
wegen des Pr€fungsumfangs auf Ziff. I 1.6
6
Rdn. 002

10
IV. HAU SH AL TS SATZ UNG UND HAU SH AL TSP LAN 2004
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 17. Dezember 2002 die Haushaltssatzung f€r
die Jahre 2003 und 2004 beschlossen. Der Haushaltsplan enth‚lt die Ans‚tze getrennt f€r
jedes Haushaltsjahr. Der vorliegende Schlussbericht bezieht sich ausschlieƒlich auf das
Haushaltsjahr und den Jahresabschluss 2004.
Wegen der nur eingeschr‚nkten Genehmigung der Haushaltssatzung und den aufsichts-
behrdlichen Auflagen durch das Regierungspr‚sidium verweisen wir auf unsere ausf€hr-
liche Darstellung im Schlussbericht 2003 Rdn. 11.
Am 11. Mai 2004 hat die Stadtverordnetenversammlung die 1. und am 16. Dezember
2004 die 2. Nachtragssatzung beschlossen. Die Aufsichtsbehrde hat ihre Genehmigun-
gen am 24. Juni 2004 bzw. 9. Februar 2005 erteilt. Die Verffentlichung der Nachtrags-
satzungen erfolgte entsprechend den Regelungen in der Hauptsatzung am 01.07.2004
und 23.02.2005 im „Darmst‚dter Echo“.
Vom 2. Juli 2004 bis 13. Juli 2004 lag der 1. Nachtragshaushaltsplan und vom 24. Febru-
ar 2005 bis zum 04. M‚rz 2005 der 2. Nachtragshaushaltsplan ffentlich zur Einsicht aus.
F€r beide Nachtragssatzungen hat das Regierungspr‚sidium darauf hingewiesen, dass
die Auflagen in der Genehmigungsverf€gung vom 27. Mai 2003 zum Doppelhaushalt
2003/2004 weiter aufrechterhalten werden.
Anordnungen zur Haushaltsfhrung
Zur Ausf€hrung des HH-Planes 2004 sind folgende Rundverf€gungen ergangen:
Information vom 23.12.2002 Ausf€hrung des Doppelhaushaltes 2003/2004
- vorl‚ufige Haushaltsf€hrung -
Rdvfg. 13/2003 Doppelhaushalt 2003/2004
Magistratsbeschluss Nr. 0436 vom 25.06.2003
Rdvfg. 1/2004 Doppelhaushalt 2003/2004
- Ausf€hrung des Vermgenshaushaltes im Haus-
jahr 2004 -
Rdvfg. 8/2004 Aufstellung des Doppelhaushaltes 2005/2006
Aufstellung des 2. Nachtrages 2004
Maƒgebend f€r die Haushaltsf€hrung 2004 war der Beschluss des Magistrats Nr. 0436
vom 25.06.20037.
7
Rdn. 12/2003
13
14

11
V. JAH RES REC HNUN G 20 04
1. Feststellung der Jahresrechnung 2004
Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2004 am 17.06.2005 gem‚ƒ … 112 Abs. 2 HGO
aufgestellt und am 18.01.2006 festgestellt.
Gleichzeitig hat der Magistrat die bisher noch nicht genehmigten Haushalts€berschreitun-
gen des Verwaltungshaushaltes von 5076,29 genehmigt. Die Zustimmung der Stadtver-
ordnetenversammlung lag bei Abschluss des Berichtes noch nicht vor.
Nach … 112 Abs. 1 HGO ist in der Jahresrechnung das Ergebnis der Haushaltswirtschaft
einschlieƒlich des Standes des Vermgens und der Schulden zu Beginn und am Ende
des Haushaltsjahres nachzuweisen.
Die Jahresrechnung umfasst den kassenm‚ƒigen Abschluss und die Haushaltsrechnung
(… 38 Abs. 1 GemHVO).
Nach … 38 Abs. 2 GemHVO sind der Jahresrechnung ferner u. a. beizuf€gen:
 eine Vermgens€bersicht
 eine „bersicht €ber die Schulden und R€cklagen
 ein Verzeichnis der beim Jahresabschluss unerledigten Vorsch€sse und Verwahrgel-
der
2. Ergebnis der Jahresrechnung (Planablaufvergleich)
HH-Plan (einschl.
Nachtr‚ge)
Haushaltsrech-
nung
per Saldo
mehr/ weniger
VWH
Einnahmen 353.630.000,00 364.349.783,89 10.719.783,89
Ausgaben 409.154.000,00 408.421.802,47 732.197,53
Fehlbetrag 55.524.000,00 44.072.018,58 11.451.981,42
VMH
Einnahmen 99.775.000,00 81.798.083,08 17.976.916,92
Ausgaben 99.775.000,00 81.798.083,08 17.976.916,92
Ausgleich 0,00 0,00 0,00
Insgesamt
Einnahmen 453.405.000,00 446.147.866,97 7.257.133,03
Ausgaben 508.929.000,00 490.219.885,55 18.709.114,45
Fehlbetrag 55.524.000,00 44.072.018,58 11.451.981,42
Der Fehlbetrag im Verwaltungshaushalt verringerte sich nach der Haushaltsrechnung um
11.451.981,42 auf 44.072.018,58.
15
16
17

12
3. Kassenm‚ƒiger Abschluss
Der kassenm‚ƒige Abschluss hat gem‚ƒ … 39 GemHVO zu enthalten:
 die Soll-Einnahmen und die Soll-Ausgaben
 die Ist-Einnahmen und die Ist-Ausgaben bis zum Abschlusstag
und
 die KER und KAR insgesamt und je gesondert f€r den VWH und VMH sowie f€r die
Vorsch€sse und Verwahrgelder.
Der kassenm‚ƒige Abschluss stellt sich wie folgt dar:
Rechnungssoll
(Gesamt) Ist Kassenreste
VWH
Einnahmen 518.074.262,92 375.145.788,85 142.928.474,07
Ausgaben 559.843.819,73 559.843.819,73 0,00
Ist-Fehlbetrag 184.698.030,88
HER
VMH
Einnahmen 124.043.654,67 116.976.075,16 7.067.579,51
Ausgaben 75.841.310,30 75.841.310,30 0,00
Ist-„berschuss 41.134.764,86
Differenz8
HER/HAR 48.202.344,37
Summe Haushalt
Einnahmen 642.117.917,59 492.121.864,01 149.996.053,58
Ausgaben 635.685.130,03 635.685.130,03 0,00
Ist-Fehlbetrag 143.563.266,02
HH-Reste 6.432.787,56
Verwahrgelder
Einnahmen 1.039.049.820,34 1.038.516.509,52 533.310,82
Ausgaben 889.520.619,27 889.520.619,27 0,00
Ist-„berschuss
148.995.890,25
Vorschsse
Einnahmen 10.807.182,17 10.479.429,65 327.752,52
Ausgaben 10.878.932,57 10.878.932,58 0,01
Ist-Fehlbetrag 399.502,93
Der buchm‚ƒige Kassenbestand errechnet sich wie folgt:
8
errechnet sich wie folgt: Ist-Ergebnis 41.134.764,86
+ KER 7.067.579,51
48.202.344,37
Die bei den Vorsch€ssen bestehende Differenz in Hhe von 0,01 € entstand lt. K‚mmerei im Zuge der automatisierten
Mehrwertsteuerumbuchung. Die Korrektur erfolgt 2005 im neuen Finanzverfahren „nsk“.
18
19

13
Ist-„berschuss (+) / Ist-Fehlbetrag (-)
VWH - 184.698.030,88
VMH + 41.134.764,86
Verwahrgelder + 148.995.890,25
Vorsch€sse + 399.502.93
Summe - 5.033.121,30
Buchm‚ƒiger Kassenbestand mitverwalteter Kassen
(ZES, Gesundheitsamt und Region Starkenburg) + 600.191,58
Vorsch€sse ZES (2) 750,--, 550,-- 1.300,00
601.491,58
Die KER des VWH betragen lt. Sachbuch (kassenm‚ƒiger Abschluss)
bei einem Gesamteinnahme-Soll von 518.074.262,92
bei einem Gesamteinnahme-Ist von 375.145.788,85
142.928.474,07
zuz€glich Globalbereinigungen 14.667.153,85
157.595.627,92
Der Betrag entspricht ca. 30,4 %.des Gesamteinnahme-Solls und liegt um rd. 33,8 Mio.
€ber dem des Vorjahres.
Nach Einnahmearten lt. Resteverzeichnis aufgegliedert entfallen auf
1. Zuweisungen von Bund, Land und anderen
Krperschaften 163.603,25
2. Entgelte f€r Bauleitungskosten 549,51
3. Nutzungsentsch‚digungen f€r Obdachlosen-
unterk€nfte, Mieten und Pachten 2.237.325,49
4. Erbbauzinsen 95.766,07
5. Grundsteuer A + B 878.534,00
Gewerbesteuer 18.216.446,50
€brige Steuern 11.970.917,10
Summe Steuern 31.065.897,60 31.065.897,60
6. Geb€hren und Entgelte 7.447.606,39
7. Verkaufserlse 109.310,38
8. Erstattung v. Verwaltungs- u. Betriebsausgaben 4.909.296,97
9. Konzessionsabgaben 0,00
10. Ersatz von sozialen Leistungen 7.307.557,85
11. Verschiedene Einnahmen 698.527,38
12. Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren 103.560.187,03
157.595.627,92
Summe
20

14
Hhere KER gegen€ber dem Vorjahr wurden insbesondere nachgewiesen bei:
Nutzungsentsch‚digungen f€r Obdachlosen-
Unterk€nfte, Mieten und Pachten ca. 115.000,00
Erbbauzinsen ca. 12.270,00
Grundsteuer A + B ca. 298.900,00
€brige Steuern ca. 166.640,00
Ersatz von sozialen Leistungen ca. 164.690,00
Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren ca. 44.602.00,00
Die KER des VMH betragen lt. Sachbuch (kassenm‚ƒiger Abschluss):
bei einem Gesamteinnahme-Soll von 124.043.654,67
bei einem Gesamteinnahme-Ist von 116.976.075,16
Summe 7.067.579,51
Es entfallen lt. Resteverzeichnis auf:
1. Zuweisungen f€r Baumaƒnahmen
vom Bund 305.241,25
vom Land 2.916.093,55
vom €brigen Bereich 17.301,00
3.238.635,80 3.238.635,80
2. Kreditaufnahmen
vom Bund 0,00
vom Land 1.925.443,68
vom Kreditmarkt 0,00
1.925.443,68 1.925.443,68
3. Tilgungen 16.204,11
4.  Beitr‚ge
Erschlieƒungsbeitr‚ge 107.850,02
Straƒenbeitr‚ge 91.307,23
Kanalanschlussbeitr‚ge 13.932,58
Ersatzleistungen 0,00
Ablsungsbeitr‚ge 273.829,77
Hausanschl€sse 107.430,15
594.349,75 594.349,75
5.  Grundst€cksverk‚ufe 952.388,77
6.  Verkauf von M€lltonnen
und andere Verkaufserlse 1.998,80
21

15
7.  R€ckzahlung €berzahlter Bauausgaben 8.549,28
8.  Entnahmen aus R€cklagen 0,00
9.  Einnahmen aus Vermgenssch‚den im Westwald 330.009,32
10. Sonstige 0,00
Summe 7.067.579,51
Die KER 2004 des VMH betragen rd. 5,7 %.des Gesamteinnahmesolls. Sie liegen damit
um 3,52 Mio. niedriger als im Vorjahr.

16
4. Ergebnis der Haushaltsrechnung gem. „ 40 (3) GemHVO
VWH VMH Zusammen
Soll-Einnahmen 371.372.822,30 72.185.469,75 443.558.292,05
Neue HER 0,00 10.430.200,00 10.430.200,00
Abgang alter HER 0,00 0,00 0,00
Abgang alter KER 7.023.038,41 817.586,67 7.840.625,08
Bereinigte Soll-Einn. 364.349.783,89 81.798.083,08 446.147.866,97
Soll-Ausgaben 406.611.449,14 54.928.740,01 461.540.189,15
Darin enthalten: „ber-
schuss nach … 40
GemHVO 0,00 0,00 0,00
Neue HAR + 1.833.430,65 34.912.960,68 36.746.391,33
Abgang alter HAR - 23.077,32 8.043.617,61 8.066.694,93
Bereinigte
Soll-Ausgaben 408.421.802,47 81.798.083,08 490.219.885,55
Fehlbetrag 44.072.018,58 0,00 44.072.018,58
22

17
5. Haushaltsausgabereste und Verpflichtungserm‚chtigungen
Haushaltsausgabereste
Rechnerische Entwicklung der HAR 2004:
VWH VMH Gesamt
HAR Vorjahr 1.563.031,99 52.849.375,77 54.412.407,76
./. Abg‚nge auf HAR 23.077,32 8.043.617,61
./. AnO auf HAR 1.050.488,26 20.912.570,29
verbleibende alte HAR 489.466,41 23.893.187,87
+ neue HAR 1.833.430,65 34.912.960,68
HAR 2003 2.322.897,06 58.806.148,55 61.129.045,61
Die Liste der HAR 2004 hat dem Magistrat in seiner Sitzung am 08.06.2005 vorgelegen.
Haupt- und Finanzausschuss sowie Stadtverordnetenversammlung haben am 14.07.2005
bzw. 21.07.2005 Kenntnis genommen.
23

18
Verwaltungshaushalt
Mit Ausnahme des Epl. 6 haben sich die HAR bei allen Einzelpl‚nen erhht. Auƒerdem
sind die Einzelpl‚ne 3 und 8 neu hinzugekommen. Besonders hohe Steigerungen weisen
die Einzelpl‚ne 1 und 7 aus. Dagegen ist der Anstieg im Einzelplan 2, der wegen der er-
weiterten Mglichkeiten der „bertragung von Mitteln interessant ist, nur moderat.
Wegen der Erl‚uterung der nachfolgenden Tabelle kann auf den Vorjahresbericht 9 ver-
wiesen werden.
9
Rdn. 23/2003
HAR VWH der letzten 5 Jahre (in Mill. €)
6,17 
4,09 
3,90 
1,56 
2,32 
- 
2 
4 
6 
8 
Hj. 00 Hj. 01 Hj. 02 Hj. 03 Hj. 04
305 
557 
278 
16 
320 
8 
161 
524 
154 
0
200
400
600
800
1000
EPl. 0 Epl. 1 EPl. 2 Epl. 3 Epl. 4 EPl. 5 EPl. 6 EPl. 7 Epl. 8
HAR VWH nach EPl. (in T€)

19
Gruppe/
Unt.-Gr. Bezeichnung 2002 2003 2004
502 Unterh. d. baul. Anlagen 209.777,63 3.898,61 23.398,81
506 Abbruch st‚dt.Geb‚ude - - 153.654,00
517 Unterh.d. Kriegsgr‚ber 163.935,46 130.541,06 132.711,67
520 Ausstattungsggst. usw. 15.554,47 9.785,41 33.768,37
521 geringw. Wirtschaftsg€ter 8.914,33 29.036,31 23.741,43
530 Mieten und Pachten 27.548,23 - -
531 Servermiete f€r NKF - - 2.642,59
532 Erbbauzinsen, Erbpachtzinsen 10.000,00 - -
540 Bewirtsch. d. Grundst€cke 60.620,38 73.490,45 94.152,29
562 Aus- und Fortbildung - 75.352,71 210.288,90
560 Dienst- und Schutzkleidung 3.852,59 - -
570 Verbrauchsmittel 2.997,85 4.371,92 5.725,79
580 Betriebskosten - 2.980,04 -
585 Lehr- und Unterrichtsmittel 39.679,62 6.599,96 10.744,83
591 Veranstaltungen usw. 237.071,73 108.557,21 79.672,19
592 Kleingartenwettbewerb - 2.500,00 -
594 fifty-fifty-Pilotprojekt 1.698,36 - -
600 Šffentlichkeitsarbeit 45.036,96 101.704,26 88.374,89
601 Mietspiegel 33.445,68 11.328,23 26.386,67
602 Stadtteilkonzepte, Bestandsaufn. 22.266,66 14.533,32 20.000,00
606 Allg. Planungskosten 171.919,04 125.609,46 77.085,07
607 Stadtkartenwerk 266.052,32 62.107,89 50.952,57
608 Verkehrsentw.- Planung 50.139,54 160.681,36 86.086,66
611 Verw.- Aufwand d. Fraktionen 23.614,69 - -
615 Entgelte f.d. Benutzg. v. Kan‚len - - 25.000,00
650 Gesch‚ftsbed€rfnisse 30,32 210,02 8.606,33
652 Post- und Fernmeldegeb. 14.505,77 9.264,92 8.220,16
653 Leitungskosten DF„ 3.849,16 - 2.004,57
655 Sachverst.-, Gerichts- u.‚. Kosten 94.864,32 76.891,49 97.056,00
658 Sonst. Gesch‚ftsausgaben 1.640,02 8.830,50 406,05
700 Zusch. an soz.o.‚. Einr. 111.701,63 - 58.700,00
711 Zuw. Land Hessen Staatstheater - - 15.600,00
715 Zusch.ff. wirtschaftl. Untern. 2.052.554,93 15.600,00 255.040,08
717 Zusch€sse f. Entsiegelungmaƒn. - 333.000,00 496.000,00
760 Jugendhilfe auƒerh. von Einr. 149.977,19 196.156,83 236.877,14
HAR VWH Gesamt 3.823.248,88 1.563.031,96 2.322.897,06

20
Vermgenshaushalt
Der Vergleich des Diagramms und der nachstehenden Liste mit den Werten des Vorjah-
res10 ergibt, dass die Reste bei den einzelnen Gruppen bzw. Untergruppen z.T. geringf€-
gig erhht, bei einigen auch weiter zur€ckgegangen sind. Der Anstieg der Reste des VMH
insgesamt gegen€ber dem Vorjahr beruht im wesentlichen auf einem neuen Rest von
6,9 Mio. bei HHSt. 2.7610.930100.4 (Kapitaleinlage Wissenschafts- und Kongresszent-
rum). Von den Resten bei Hochbaumaƒnahmen (16.145.144,98) entfallen rd. 9,1 Mio. auf
Schulbauten (Epl. 2 ohne Vivarium).
10
24/2003
24
1.351 
667 
10.778 
2.185 
1.682 
2.931 
21.660 
13.230 
4.293 
29 
- 
5.000 
10.000 
15.000 
20.000 
25.000 
Epl. 0 Epl. 1 Epl. 2 Epl. 3 Epl. 4 Epl. 5 Epl. 6 Epl.7 Epl. 8 Epl. 9
HAR VMH nach Einzelplƒnen (in T€)
HAR VMH der letzten 5 Jahre (in Mill. €)
46,27
48,57
60,8
52,8
58,8
30 
35 
40 
45 
50 
55 
60 
65 
70 
Hj. 00 Hj. 01 Hj. 02 Hj. 03 Hj. 04

21
Gruppe/
Untergr. Bezeichnung 2002 2003 2004
927 Darlehen €briger Bereich 5.820.543,88 5.334.739,96 3.290.682,37
930 Erwerb von Beteiligungen bzw. Akti-
en 75.000,00 75.000,00 6.975.000,00
932 Erwerb von Grundst€cken 6.988.334,49 5.961.680,22 5.258.806,88
935 Erwerb v. bew. Sachen d. Anlage-
verm. 2.864.148,95 2.783.845,59 2.099.994,24
940 Gartenanlagen 1.699.101,26 1.724.481,66 3.081.322,49
945 Sanierung (Vorbereitung und Ord-
nungsmaƒnahmen) 1.040.839,76 895.292,30 897.514,63
950 Hochbauten 15.898.951,38 14.529.315,31 16.145.144,98
960 Tiefbauten 21.438.275,57 15.988.479,91 14.381.093,94
965 Spielpl‚tze 445.084,22 289.516,71 108.075,12
967 Wasser- und W‚rmemengenz‚hler 502,77 2.005,60 -
94 - 96 Baumaƒnahmen insgesamt 40.522.754,96 33.429.091,49 34.613.151,16
981 Inv.- Zusch€sse an Land 832.209,98 875.809,98 1.783.409,98
983 Inv. - Zusch€sse an Verb‚nde 45.000,00 45.000,00 45.000,00
985 Inv.- Zusch€sse an ffentliche wirt-
schaftliche Unternehmen 350.805,26 914.863,25 1.857.900,67
987 Inv.- Zusch€sse €briger Bereich 3.218.263,01 3.397.349,81 2.853.476,00
98 Inv.-Zusch€sse insgesamt 4.446.278,25 5.233.023,04 6.539.786,65
990 Kreditbeschaffungskosten 70.069,68 31.995,47 28.727,25
Summe
VMH 60.787.130,21 52.849.375,77 58.806.148,55
W‚hrend die HAR des VMH insgesamt um rd. 6 Mio. gestiegen sind, haben sich die so-
genannten „alten“ Reste (aus 2003 und fr€her) im Berichtsjahr erheblich reduziert, wie die
nachfolgende „bersicht zeigt.
2001 20,26 Mio.
2002 24,99 Mio.
2003 29,89 Mio.
2004 23,89 Mio.
Damit stammen rd. 40 % der Reste aus den Jahren 2003 und fr€her (Vorjahr: 57 %).

22
Verpflichtungserm‚chtigungen
Zur Bewertung der Verpflichtungserm‚chtigungen gelten die Ausf€hrungen zu den HAR
sinngem‚ƒ. Schon in fr€heren Jahren wurde regelm‚ƒig nur ein geringer Teil der veran-
schlagten Verpflichtungserm‚chtigungen in Anspruch genommen. 2004 hat die Verwal-
tung lediglich rd. 26 % der veranschlagten VE in Anspruch genommen. Auf das Ergebnis
der Jahresrechnung wirkt sich die Differenz – anders als bei den HAR – nicht aus.
HHj. veranschlagt
(T€)
in Anspruch ge-
nommen (T€)
Prozent
(ca.)
2002 49.934 10.081 20 %
2003 60.937 8.713 14 %
2004 49.001 12.712 26 %

23
6. Verm†gen
Gem‚ƒ … 42 (1) GemHVO muss aus der Vermgens€bersicht der Stand des Vermgens
nach … 37 (1) und (2) GemHVO zu Beginn und am Ende des HHj., gegliedert nach Arten,
f€r das Vermgen nach … 37 (2) auch nach Aufgabengliederungsbereichen, ersichtlich
sein. Der summarische Nachweis in der Gliederung des Musters 18 zu … 42 (1) GemHVO
stellt sich wie folgt dar:
Aufgabenbereich
Verm†gensart
Stand Beginn
HHj. 2004
Zugang
Abgang
Stand Ende
HHj. 2004
A. Verm†gen nach „ 37
1. Forderungen des Anlagevermgens
1.1 Beteiligungen sowie Wertpapie-
re, die die Gemeinde zum
Zweck der Beteiligung erwor-
ben hat
32.755.807,93 + 6.824,16
- 619.000,00 32.143.632,09
1.2 Forderungen aus Darlehen, die
aus Mitteln des HH gew‚hrt
wurden
28.171.095,65 + 239.065,00
- 984.292,44 27.425.868,21
1.3 Kapitaleinlagen in Zweckver-
b‚nden oder anderen komm.
Zusammenschl€ssen (Gesund-
heitsamt u. Staatstheater) *
0,00 0,00
1.4 In das Sondervermgen einge-
brachtes Eigenkapital (rechtl.
unselbst. Stiftungen)
3.812.961,07 + 383.418,31
- 11.697,90 4.184.681,48
2. Geldanlagen
2.1 Wertpapiere 0,00 0,00
2.2 Einlagen bei Geldinstituten 6.030.176,29 + 1.872.877,41
- 1.802.328,87 6.100.724,83
2.3 Sonstige Forderungen 40.528.241,59 + 0,00
- 24.017.903,80 16.510.337,79
Summe A 111.298.282,53 + 2.502.184,88
- 27.435.223,01 86.365.244,40
* Diese Kapitaleinlagen werden in der Vermgens€bersicht nur nachrichtlich aus-
gewiesen.
25

24
Aufgabenbereich
Verm†gensart
Stand Beginn
HHj. 2004
Zugang
Abgang
Stand Ende
HHj. 2004
B. Verm†gen nach „ 37 (2) GemHVO
nachrichtl. f€r 2003
5.473.023,91
+ 332.700,41
- 248.430,26 5.557.294,06
UA 4330 (Dst. Werkst‚tten f. Behin-
derte)*
5.557.294,06 + 38.646,06
- 243.469,63 5.352.470,49
UA 6800 (Theatertiefgarage) 379.535,16 + 0,00
- 21.983,00 357.552,16
UA 7000 (Abwasserbeseitigung) ** 72.600.631,52 + 3.020.803,19
- 1.886.188,02 73.735.246,69
UA 7500 (Friedhfe) 11.689.482,90 + 28.348,51
- 323.689,06 11.394.142,35
UA 7502 (Krematorium) 3.998.181,00 + 0,00
- 212.747,00 3.785.434,00
UA 8160 (FHW Arheilgen, Eberstadt,
Kranichstein / Fernheizung
B€rgerpark Nord)
18.910,64 + 0,00
- 0,00 18.910,64
UA 8161 (FHW beim Zentralbad)*** 483.749,99 + 0,00
- 483.749,99 0,00
UA 8201 (Industrie - Gleisanlagen) 245.322,00 + 0,00
- 13.632,00 231.690,00
Summe B 94.973.107,27 + 3.087.797,76
- 3.185.458,70 94.875.446,33
Summe A + B 206.271.389,80 + 5.589.982,64
- 30.620.681,71 181.240.690,73
Die Geldanlagen zum 31.12.2003 betrugen lt. Vermgens€bersicht (A. 2.) insgesamt
22.611.062,62. Darin sind auch die im Kassenbestand gef€hrten R€cklagemittel mit
16.510.337,79 enthalten.
Unter B ist das Anlagevermgen von 8 kostenrechnenden Einrichtungen nachgewiesen.
Der UA 7300 (Messplatz Nord und Kirchweihpl‚tze) ist ab 01.01.1997 dem Eigenbetrieb
„B€rger- und Kongressh‚user“ zugeordnet.
* Die Ver‚nderungen in 2003 lagen beim Vorjahresschlussbericht noch nicht vor.
** Der Anfangsstand entstammt aus den Unterlagen des Tiefbauamtes. Aufgrund
eines Berechnungsfehlers des Programms stimmt der Anfangsstand 2004 nicht
mit dem Endbestand 2003 (72.440.572,14) €berein.
*** Sonderabschreibungen wegen Ver‚uƒerungen zum 31.12.2004.

25
7. Schulden
Schulden sind R€ckzahlungsverpflichtungen aus Kreditaufnahmen und ihnen wirtschaft-
lich gleichkommenden Vorg‚ngen sowie aus der Aufnahme von Kassenkrediten
(… 45 Nr. 20 GemHVO). Der summarische Nachweis der Schulden in der Gliederung nach
Muster 20 zu … 42 (2) GemHVO stellt sich wie folgt dar:
Art Stand Beginn
HHj. 2004
Zug‚nge
Abg‚nge
Stand Ende
HHj. 2004
1. Schulden aus Krediten von
1.1 Bund, Land, ERP-
Sondervermgen
2.441.849,75 + 0,00
- 15.103,42
2.426.746,33
1.2 Land
29.629.870,43 + 3.875.714,57
- 2.426.128,20
31.079.456,80
1.3 Gemeinden und Gemeinde-
verb‚nde
206.256,76 + 0,00
- 11.629,48
194.627,26
1.4 Zweckverb. u. dgl. 0,00 0,00 0,00
1.5 Sonst. ffentl. Bereich 984.307,96 + 0,00
- 334.077,70
650.230,26
1.6 Kreditmarkt 276.159.075,84 + 2.155.000,00
- 8.042.389,76
270.271.686,08
Summe 309.421.360,74 + 6.030.714,57
- 10.829.328,56
304.622.746,75
Der Schuldenzugang lt. Schuldennachweis von 6.030.714,57 stimmt mit den Ist-
Einnahmen bei UA 2.9110 €berein. Der Schuldenabgang (Tilgung) lt. Schuldennachweis
von 10.829.328,56 muss mit den Ausgaben bei UA 2.9120 €bereinstimmen.
Der UA 2.9120 schlieƒt mit Ausgaben von 10.829.328,56 ab.
26

26
8. Rcklagen
Die R€cklagen sind in der nach Muster 19 zu … 42 (2) GemHVO vorgeschriebenen „ber-
sicht als Anlage zur Jahresrechnung wie folgt nachgewiesen:
Art Stand Beginn
HHj. 2004
Zufhrung
Entnahme
Stand Ende
HHj. 2004
1. Allgemeine R€cklage * 40.528.241,59 + 0,00
- 24.017.903,80 16.510.337,79
2. Sonderr€cklagen
2.1 R€cklage Rettungsdienst 18.048,21 + 0,00
- 15.824,62 2.223,59
2.2 R€cklage Poleninstitut (Olbrich-
Haus) 0,00 0,00 0,00
2.3  Dst. Werkst‚tten f€r Behinderte
a) Lohnausgleichsr€cklage 983.441,64 + 0,00
- 60.103,27 923.338,37
b) Investitionsr€cklage 1.377.359,91 + 492.291,22
- 0,00 1.869.651,13
c) Kostenausgleichsr€cklage 1.281.795,04 + 0,00
- 10.850,14 1.270.944,90
2.4 Kurt-Jahn-Anlage
a) Kostenausgleichsr€cklage 133.388,91 + 32.919,71
- 0,00 166.308,62
b) Instandsetzungsr€cklage 11.773,31 + 2.611,65
- 0,00 14.384,96
2.5 Haus Elim
a) Kostenausgleichsr€cklage 521.563,92 + 7.151,82
- 0,00 528.715,74
b) Instandsetzungsr€cklage 10.447.91 + 198,66
- 0,00 10.646,57
2.6 Kostenausgleichsr€cklage
Haus Waldeck 0,00 0,00 0,00
2.7 Stellplatzr€cklage 445.155,75 + 68.654,31
- 0,00 513.810,06
2.8 Geb€hrenausgleichsr€cklage
Abwasserbeseitigung 685.550,84 + 1.030.000,00
- 1.715.550,84 0,00
2.9 Waldr€cklage 0,00 0,00 0,00
2.10 Versorgungsr€cklage 561.650,85 + 239.050,04
- 0,00 800.700,89
Summe Sonderr€cklagen 6.030.176,29 + 1.872.877,41
- 1.802.328,87 6.100.724,83
Rcklagen insgesamt 46.558.417,88 + 1.872.877,41
- 25.820.232,67 22.611.062,62
Die R€cklagemittel sind in der Vermgens€bersicht unter A.2 – Geldanlagen – enthalten.
* Die Entnahme dient dem Ausgleich des VMH.
27

27
Der nach … 20 (2) GemHVO vorgeschriebene Mindestbestand f€r die Allgemeine R€ckla-
ge von 2 % der Ausgaben des VWH nach dem Durchschnitt der 3 dem Haushaltsjahr vo-
rangegangenen Jahre betr‚gt f€r 2004 8.249.747,80. Der Stand der Allgemeinen R€ck-
lage belief sich demgegen€ber Ende 2004 auf 16.510.337,79.
Der Gesamtbetrag der R€cklagen zum 31.12.2004 war angelegt in
Termingeldern 6.100.724,83
Kassenbestand 16.510.337,79
22.611.062,62
9. Unerledigte Vorschsse und Verwahrgelder
(Auƒerhaushaltsm‚ƒige Rechnung)
Die beim Jahresabschluss 2004 unerledigten Vorsch€sse, Verwahrgelder und durchlau-
fenden Gelder sind gem‚ƒ … 38 Abs. 2 Nr. 4 GemHVO in einem Verzeichnis als Anlage
zur Jahresrechnung nachgewiesen.
Das Verzeichnis ist aus der auƒerhaushaltsm‚ƒigen Rechnung zutreffend erstellt. F€r die
nicht erledigten Vorsch€sse, Verwahrgelder und durchlaufenden Gelder liegen „bertra-
gungsanweisungen der zust‚ndigen Amtsstellen vor. Die „bertragung in das HHj. 2005
ist ordnungsgem‚ƒ vorgenommen worden.
Die Endsummen betragen bei den
a) Vorsch€ssen - 399.502,93
b) Verwahrgeldern 149.007.822,37
c) durchlaufenden Geldern - 11.932,12
insgesamt 148.596.387,32
Das Verzeichnis stimmt mit den Ausweisungen im kassenm‚ƒigen Abschluss 2004 €ber-
ein.
10. Kreditaufnahmen
Gem‚ƒ … 2 der Haushaltssatzung vom 18.12.2002 und der Nachtragssatzung ist der Ge-
samtbetrag der Kredite f€r Investitionen und Investitionsfrderungsmaƒnahmen auf
2.117.500,00 neu festgesetzt. Es handelt sich ausschlieƒlich um Kredite aus dem Hess.
Investitionsfonds Abteilung B.
Im Rahmen dieser Erm‚chtigung betrugen die
Kreditaufnahmen 6.030.714,57
davon f€r Umschuldung - 0,00
6.030.714,57
davon aufgrund von Anordnungen in 2003 (KER 2003) - 3.687.012,31
+ 2.343.702,26
von Anordnungen in 2003 ohne Schuldenzugang
(KAR 2003) + 1.925.443,68
4.269.145,94
abz€gl. Anordnungen auf HER 2003 - 2.155.000,00
Anordnungssoll auf 2003 2.114.145,94
zuz€gl. HER 2003 + 0,00
2.114.145,94
Der Gesamtbetrag der Kredite wurde somit in Hhe des Anordnungssolls von
2.114.145,94 in Anspruch genommen.
28
29

28
11. Kassenkredite
Nach … 4 der Haushaltssatzung ist der Hchstbetrag der Kassenkredite auf
100.000.000,00 festgesetzt. Eine „berschreitung des Hchstbetrages wurde nicht festge-
stellt.
Unter der HHSt. 1.9120.808010 sind Sollzinsen aus „berziehungskrediten von
2.148.094,35 (Vorjahr: 1.290.945,24) gebucht worden.
12. Brgschaften
Stand der B€rgschaftsverpflichtung am 31.12.2003 70.227.901,52
Zugang 2004 + 0,00
Abgang 2004 - 12.816.958,92
Stand am 31.12.2004 57.410.942,60
Die unter der HHSt. 1.9100.262000 vereinnahmten Risikopr‚mien belaufen sich auf
63.629,99.
30
31

29
VI. VERW AL TUN GSH AUSH AL T
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Steuern u. allg. Zuweisun-
gen 173.556.335,91 191.086.760,00 198.434.846,09
Einn. aus Verw. u. Betrieb 114.705.385,65 103.560.450,00 92.962.321,90
Sonst. Finanzeinnahmen 101.566.219,73 58.982.790,00 72.952.615,90
Summe Einnahmen 389.827.941,29 353.630.000,00 364.349.783,89
Personalausgaben 100.434.130,32 100.964.200,00 100.720.372,76
Sachaufwand 117.231.572,00 112.237.430,00 111.939.758,63
Zuweisungen u. Zusch€sse 105.294.502,59 114.090.070,00 113.940.838,21
Sonst. Finanzausgaben 111.469.739,35 81.862.300,00 81.820.832,87
Summe Ausgaben 434.429.944,26 409.154.000,00 408.421.802,47
Ergebnis -44.602.002,97 -55.524.000,00 -44.072.018,58
Vergleich Rechnungserg. (Ausgaben)/Planung: -732.197,53 -0,18%
Vergleich Rechnungserg. (Ausgaben)/ Vorjahr: -26.008.141,79 -5,99%
32

30
EINZE LP LAN 0 – ALLG EME INE VERW ALT UNG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.026.672,34 3.637.200,00 3.442.234,74
Sonst. Finanzeinnahmen 208.601,36 237.350,00 342.319,33
Summe Einnahmen 4.235.273,70 3.874.550,00 3.784.554,07
Personalausgaben 22.516.380,76 22.974.360,00 23.372.277,65
Sachaufwand 7.878.495,88 8.638.580,00 8.053.164,92
Zuweisungen u. Zusch€sse 289.052,34 289.230,00 264.540,93
Summe Ausgaben 30.683.928,98 31.902.170,00 31.689.983,50
Zuschussbedarf 26.448.655,28 28.027.620,00 27.905.429,43
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -122.190,57 -0,44%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 1.456.774,15 5,51%
UA 0000 – Stadtverordnetenversammlung
HHSt. .... 150000 (Einnahmen aus „berzahlungen)
Die Einnahmen dieser HHSt. beinhalten u. a. die „berzahlungen, die sich aus der Pr€fung
der Verwendungsnachweise f€r das HHj. 2003 ergaben. Sie gliedern sich wie folgt auf:
Fraktion UFFBASSE 4.527,68
B€ndnis 90/Gr€ne 2.202,08
Fraktion OS/3 110,59
Fraktion Die Frauen 27,90
„berzahlte Reisekosten 2,80
Gesamt 6.871,05
Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung erhalten Zuwendungen aus folgenden
HHSt.:
HHSt. Bezeichnung HH-Ansatz Rechnungsergebnis
.... 530000 Mieten und Pachten 48.580,00 43.684,00
.... 592000 Klausurtagungen u. ‚. 6.900,00 5.287,00
.... 611000 Verwaltungsaufwand der
Fraktionen 373.820,00 374.093,97
33
34

31
Nach der Hauptsatzung erhalten die Fraktionen Haushaltsmittel zur Erf€llung ihrer Aufga-
ben. Danach ergeben sich folgende Betr‚ge:
HHSt. .... 530000 (Mieten und Pachten)
Die Fraktionen erhalten einen Zuschuss f€r die Anmietung von B€ror‚umen f€r die Frakti-
onsarbeit, gestaffelt nach der Zahl der Fraktionsmitglieder (max. 80,00 f€r 1 Mitglied bis
max. 1.073,00 ab 14 Mitglieder). Erstattet wird nur der tats‚chlich nachgewiesene Auf-
wand. Die Mietzusch€sse wurden an die Fraktionen direkt €berwiesen.
HHSt. .... 592000 (Klausurtagungen u. ‚.)
Der j‚hrlich zur Verf€gung stehende Betrag f€r Klausurtagungen u. ‚. wird nach Frakti-
onsst‚rke auf die einzelnen Fraktionen aufgeteilt. Die Fraktionen UFFBASSE und
PDS/DKP/OLD haben auf den Zuschuss verzichtet.
HHSt. .... 611000 (Verwaltungsaufwand der Fraktionen)
Zur Abgeltung ihres Verwaltungsaufwandes erhalten die Fraktionen 435,00 pro Mitglied.
Die Stadtverordnetenversammlung hat am 20.06.2002 beschlossen, dass dem Schluss-
bericht des Revisionsamts die detaillierten Rechenschaftsberichte der Fraktionen bez€g-
lich der Verwendung der st‚dtischen Haushaltsmittel beigef€gt werden sollen. Wir haben
zur besseren „bersicht die Verwendungsnachweise der einzelnen Fraktionen in einer
Tabelle zusammengefasst, in der die Zahlen zu allen Positionen der VN enthalten sind.
Anl. 2 Die Tabelle ist dem Bericht als Anlage beigef€gt.
Das Ergebnis der Pr€fung der Verwendungsnachweise ist nachfolgend dargestellt. Anzu-
merken ist, dass sich die Fraktionen Die Frauen, Liste Europa Darmstadt und OS/3 ab
01.11.2004 zu der Fraktion Offenes Darmstadt zusammengeschlossen haben.
SPD-Fraktion
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine Unterdeckung von 1.177,48.
CDU-Fraktion
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 272,46.
Fraktion B€ndnis 90/Gr€ne
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versp‚tet im August 2005 vor. Unsere
Pr€fung ergab eine „berzahlung von 1.112,23.
FDP-Fraktion
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis ebenfalls versp‚tet im August 2005 vor.
Unsere Pr€fung ergab eine „berzahlung von 2.035,28.
Fraktion UFFBASSE
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versp‚tet im Juli 2005 vor. Die Pr€fung
ergab eine „berzahlung von 10.615,50.
Fraktion Die Frauen
Der Verwendungsnachweis (01.01.-31.10.2004) schlieƒt mit einer „berzahlung von
344,23.
Fraktion Liste Europa Darmstadt
Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis (01.01.-31.10.2004) versp‚tet im August
2005 vor. Unsere Pr€fung ergab eine „berzahlung von 181,88.
Fraktion PDS/DKP/Offene Liste Darmstadt
Der Verwendungsnachweis schlieƒt mit einer Unterdeckung von 724,55.

32
Fraktion OS/3
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises (01.01.-31.10.2004) ergab eine Unterdeckung
von 733,20.
Fraktion Offenes Darmstadt
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises (01.11.-31.12.2004) ergab eine Unterdeckung
von 809,54.
Die Pr€fung verschiedener Ausgabe – HHSt. des UA ergab nur kleinere Feststellungen.
Soweit sich Fragen ergeben haben, wurden sie vom B€ro der Stadtverordnetenver-
sammlung beantwortet.
UA 0201 – Hauptamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 1.365.817,07 1.312.320,00 1.415.712,91
Ausgaben 2.801.520,14 2.804.950,00 2.847.820,85
Zuschussbedarf 1.435.703,07 1.492.630,00 1.432.107,94
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -60.522,06 4,05%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -3.595,13 -0,25%
HHSt. .... 700000 (Zuweisungen an Vereine und Institutionen)
Bei einem Planansatz von 4.000,00 zahlte die Stadt 3.309,79. Hiervon erhielt die TSG
1846 f€r die Ausrichtung des 42. Rhein-Mainischen Gardetreffens 3.000,00. Der Verwen-
dungsnachweis hat vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
HHSt. .... 700100 (Zusch€sse f€r nichtst‚dtische Veranstaltungen)
Von dem Planansatz von 16.000,00 zahlte die Stadt 13.115,72 f€r insgesamt 40 Einzel-
veranstaltungen aus. „berwiegend handelte es sich wieder um Fahrtkostenzusch€sse f€r
Fahrten Darmst‚dter Schulklassen und Vereine in Partnerst‚dte. Die meisten Zusch€sse
lagen unter 300,00. Wir haben 5 VN f€r Zusch€sse zwischen 380,00 und 5.000,00 ohne
Beanstandungen gepr€ft.
HHSt. .... 700700 (Eine-Welt-Fonds)
Von den geplanten 25.000,00 zahlte die Stadt 20.000,00 als Spende f€r das Seebeben in
S€dasien und 4.251,59 an Sachleistungen in verschiedenen Katastrophengebieten. Wir
pr€ften einen VN €ber die zweckentsprechende Verwendung eines Zuschusses von
2.000,00. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
Bei der Pr€fung der Zahlstelle des BIZ im Stadtfoyer haben wir beanstandet, dass keine
Warenbestandsb€cher gef€hrt und dass die Waren z.T. nicht in verschlieƒbaren Schr‚n-
ken oder R‚umen aufbewahrt wurden. Ferner haben wir empfohlen, das eingesetzte Kas-
senprogramm durch ein Modul „Warenwirtschaft“ zu erg‚nzen.
Die Beanstandungen sind ab Anfang 2005 ausger‚umt. Ebenso hat das Fachamt das
erw‚hnte Modul beschafft.
35
36
37
B
E

33
UA 0203 – Bezirksverwaltung Arheilgen
Die unvermutete Pr€fung der Zahlstelle am 22./23.11.2004 ergab keine wesentlichen Be-
anstandungen. Die Summe der Kassensollbest‚nde der verschiedenen Teilkassen sowie
die Kassenistbest‚nde stimmten mit 5.930,11 jeweils €berein.
Der Kassenhchstbestand ist gem‚ƒ Dienstanweisung vom 01.10.1993 auf 2.556,46
(5.000,00 DM) festgeschrieben. Da sich die Kassengesch‚fte seit 1993 in Art und Umfang
wesentlich ge‚ndert haben, haben wir empfohlen, die bestehende Dienstanweisung auf
die derzeitigen Gegebenheiten abzustimmen. Unter Ber€cksichtigung versicherungsrecht-
licher Vorgaben ist dabei auch eine mgliche Erhhung des Kassenhchstbestandes zu
€berpr€fen. Gleichwohl w‚re auch dann der Kassenbestand durch Zwischenablieferungen
weiterhin so gering als mglich zu halten.
Im bestehenden Deckungskreis entstanden im Berichtsjahr zun‚chst ungenehmigte
Mehrausgaben von 883,19. Die Genehmigung und Freigabe der erforderlichen €pl. Mittel
erfolgte r€ckwirkend am 23.05.2005.
UA 0204 – Bezirksverwaltung Eberstadt
Wir haben die Zahlstelle am 18.11.2004 unvermutet gepr€ft. Es ergaben sich keine we-
sentlichen Beanstandungen. Die Summe der Kassensoll- und Kassenistbest‚nde stimmte
mit 1.327,42 jeweils €berein.
Der bestehende Deckungskreis wurde im Berichtsjahr zun‚chst um 94,00 €berschritten.
Die Genehmigung und Freigabe der notwendigen €pl. Mittel erfolgte r€ckwirkend am
19.04.2005.
UA 0208 – Frauenf…rderung
Die Summe der Planans‚tze im Deckungskreis des Frauenb€ros belief sich auf 49.880,00
zuz€glich 16.487,83 HAR aus dem Vorjahr. Die Gesamtausgaben betrugen 2004
43.253,68 (Vorjahr 49.089,45 = 11,88 % weniger).
Bei den Einnahmen der HHSt. .... 159000 (Vermischte Einnahmen) von 1.402,78 handelt
es sich zum grƒten Teil um R€ckzahlungen von Zusch€ssen aus dem Verf€gungsfonds
f€r frauenpolitische Maƒnahmen. Durch den unechten Deckungsvermerk stehen diese
Einnahmen im Folgejahr dem Gesamtdeckungskreis des Frauenb€ros zur Verf€gung.
Dies widerspricht dem urspr€nglichen Verwendungszweck. Wir haben das Frauenb€ro
aufgefordert, bei der K‚mmerei eine gesonderte Haushaltsstelle zu beantragen. Das
Frauenb€ro hat dazu ausgef€hrt, dass viele kleine Vereine, die Antr‚ge auf Mittel aus
dem Verf€gungsfonds stellen, finanziell nicht in der Lage sind, den geforderten Eigenan-
teil aufzubringen. Wenn die Mittel aus R€ckforderungen im Deckungskreis zur Verf€gung
stehen, knnten €ber die HHSt. 1.0252.592000 (Veranstaltungen) kleinere Vereine profi-
tieren. Wir haben uns mit dieser Vorgehensweise einverstanden erkl‚rt, wenn sicherge-
stellt ist, dass diese ehemals zweckgebundenen Mittel f€r den gleichen Zweck verwendet
werden.
 Unter der HHSt. .... 562200 (Fortbildungsmaƒnahmen zur Chancengleichheit in der
Stadtverwaltung) standen im Vorjahr erstmals 15.000,00 zur Verf€gung. Nach 2004
konnte ein HAR von 8.842,31 €bertragen werden, so dass 2004 insgesamt 23.842,31
zur Verf€gung standen. Das Fachamt hat 11.383,90 ausgegeben. Es gab keine „ber-
tragung des Restes in das Folgejahr.
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E
B
39
B
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E

34
 Im Nachtrag 2002 hat die K‚mmerei eine neue HHSt. .... 600100.1 (Konzept zur Ver-
wirklichung des „Gender Mainstreaming“) eingerichtet. Ans‚tze und Ergebnisse dieser
HHSt. stellen sich wie folgt dar:
HHj. HAR Vorj. HH-Ansatz Insges. z.
Verfgung
Anord-
nungssoll
Noch ver-
fgbar Bemerkungen
2002 0,00 10.000,00 10.000,00 611,50 8.925,33
2003 8.925,33 10.000,00 18.925,33 2.437,50 16.487,83
2004 16.487,83 10.000,00 26.487,83 2.740,32 23.747,51 Keine „bertr.
F€r 2005 steht erneut ein HH-Ansatz von 10.000,00 zur Verf€gung. Die K‚mmerei hat,
wie im Vorjahr abgesprochen, im Haushaltsjahr 2005 die vorgenannte HHSt. aus dem
allgemeinen Deckungskreis des Frauenb€ros herausgenommen.
 Zu Lasten HHSt. .... 600200 (Projekt „Equality“ – EU-gefrdertes Projekt mit dem Ziel
der Erweiterung des Berufswahl-Spektrums f€r M‚dchen) hat das Fachamt
14.012,84verausgabt. Durch unechten Deckungsvermerk mit HHSt. .... 170000 (Zu-
weisungen Bund) standen insgesamt 16.792,29 (Soll) zur Verf€gung. Es verbleibt ein
Restbetrag von 2.779,45. Davon waren, wie im Vorjahr berichtet, 2.763,65 gesperrt,
die 2003 ohne Deckung ausgegeben wurden.
 Von den Haushaltsmitteln der HHSt. .... 717000 (Verf€gungsfonds f€r frauenpolitische
Maƒnahmen) hat das Fachamt 20.000,00 f€r die Deckung des Zuschusses an sefo-
femkom (HHSt. .... 700100) bentigt.
 Vom Ansatz der HHSt. .... 700200 (Jobmobil) von 2.560,00 hat das Fachamt 1.932,20
zur Deckung von Mehrausgaben der restlichen Zuschusshaushaltsstellen in Anspruch
genommen.
„bersicht €ber die Zuschuss – HHSt.:
HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungs-
erg.
.... 700000 Frauenkommunikationszentrum 32.210,00 32.210,00
.... 700100 Vereine und Verb‚nde 111.810,00
N 5.500,00 139.242,20
.... 700200 Hess. Wirtschaft f. Jobmobil
Region Starkenburg 2.560,00 0,00
.... 717000 Verf€gungsfonds 29.340,00 3.472,00
Von den insgesamt freigegebenen Mittel von 175.040,00 hat das Fachamt 174.924,20 an
Zusch€ssen verausgabt. Die Pr€fung der VN hat ergeben:
Verein Kooperation - Frauen e.V.
Die VN f€r 2003 und 2004 haben wir gepr€ft. Der Verein €berschritt die ihm zustehende
Liquidit‚tsreserve trotz durchgef€hrter Renovierungsarbeiten deutlich. Wir haben das Fa-
chamt gebeten entsprechend der Zuschussrichtlinien zu verfahren und die nicht bentig-
ten Mittel zur€ckzufordern.
Im Berichtsjahr haben wir die vom Verein aufgrund unserer Feststellungen vom 10.02.04
neu erstellte Einnahme-„berschussrechnung f€r den ideellen Teil f€r 2002 gepr€ft. Es
errechnete sich ein „berschuss. Die dem Verein zustehende Liquidit‚tsreserve wird e-
benfalls €berschritten. Der Verein ist davon ausgegangen, dass er nicht bentigte Mittel
f€r anstehende Renovierungen und Neuanschaffungen im Folgejahr verwenden kann. Wir
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V

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haben noch einmal darauf hingewiesen, dass die f€r st‚dtische Ausgaben geltende Ab-
grenzung zwischen VWH und VMH auch bei der Gew‚hrung von Zusch€ssen zu beach-
ten ist. Auƒerdem haben wir das Fachamt gebeten, den Verein noch einmal auf die frist-
gerechte Vorlage eines pr€fbaren Verwendungsnachweises hinzuweisen.
Frauenkulturzentrum e.V.
Die Pr€fung ergab nur eine kleinere Feststellung, die auf die Zuschusszahlung keinen
Einfluss hatte.
Wildwasser e.V.
Der Verein hat die „berschreitung der Liquidit‚tsreserve ausreichend begr€ndet. Daher
haben wir uns damit einverstanden erkl‚rt, dass das Fachamt auf eine R€ckforderung
verzichtet und die weitere Entwicklung abgewartet werden kann.
Wir haben 2005 zu dem Vertragsentwurf zwischen Stadt Darmstadt und Landkreis Darm-
stadt-Dieburg €ber die Beteiligung des Landkreises an den Kosten f€r die Betreuung Be-
ratungssuchender aus dem Kreis (20.000,00 ) Stellung genommen.
AG Darmst‚dter Frauenverb‚nde
Der Verein €berschritt die ihm zustehende Liquidit‚tsreserve nur geringf€gig, so dass auf
eine R€ckforderung verzichtet werden konnte.
Frauenkompetenzzentrum Sefo femkom
Der Verein erhielt 2004 insgesamt 52.920,00. Die Pr€fung ergab keine Feststellungen.
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Der Verein €berschritt durch eine erst gegen Ende des Jahres erhaltene Spende die Li-
quidit‚tsreserve deutlich. Wegen des geringen Zuschusses (248,00) und weil der Verein
f€r das Jahr 2005 keinen Zuschuss mehr beantragt hat, sind wir damit einverstanden,
dass auf eine R€ckforderung verzichtet wird.
Deutscher Frauenring e.V.
Die „berschreitung der zul‚ssigen Liquidit‚tsreserve wird vom Verein ausreichend be-
gr€ndet. Wir sind damit einverstanden, dass auf eine R€ckforderung verzichtet wird und
die weitere Entwicklung abgewartet werden kann.
Hausfrauenbund e.V.
Den VN haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
Magnolya e.V.
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises erfolgte f€r 2004 wie in den beiden Vorjahren.
noch einmal im Rahmen der Zusch€sse des Interkulturellen B€ros.11
HHSt. .... 717000 (Verf€gungsfonds f€r frauenpolitische Maƒnahmen)
8 verschiedene Zuschussempf‚nger erhielten je 434,00 . Die restlichen Mittel dienten zur
Deckung von Mehrausgaben bei der HHSt. .... 700100 (Zusch€sse an Vereine und Ver-
b‚nde) f€r die Durchf€hrung eines Orientierungskurses f€r erwerbslose Frauen bzw. Be-
rufsr€ckkehrerinnen des Vereins Sefo femkom.
Wir haben die Verwendungsnachweise der 8 Zuschussempf‚nger gepr€ft. Feststellungen
ergaben haben sich nicht ergeben.
Das Fachamt hat Herrn B€rgermeister Glenz vorgetragen, dass es f€r fast alle Frauen-
vereine unmglich sei, die nach den Zuschussrichtlinien geforderten 20% Eigenbeteili-
gung aufzubringen. Dieser hat am 28.04.2005 zugestimmt, dass in den genannten F‚llen
auf den Eigenanteil verzichtet werden kann.
11
Rdn. 046

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Die umfassende Belegpr€fung in diesem UA ergab 2 kleinere Feststellungen, die mit dem
Frauenb€ro besprochen und bereinigt werden konnten bzw. k€nftig beachtet werden.
UA 0310 – Kassen- und Steueramt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 1.219.854,59 1.158.850,00 924.252,44
Ausgaben 3.765.364,81 3.491.320,00 3.811.379,93
Zuschussbedarf 2.545.510,22 2.332.470,00 2.887.127,49
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 554.657,49 23,78%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 341.617,27 13,42%
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
Die geplanten Einnahmen von 500.000,00 werden im Rechnungsergebnis von 127.763,82
um 372.236,18 unterschritten. Die KER sind von 4.061.064,88 leicht auf 3.782.148,36
zur€ckgegangen, betragen aber immer noch das 7,5-fache des Ansatzes oder das rund
30-fache des Rechnungsergebnisses. Wegen der Problematik dieser €berwiegend sehr
alten und wertlosen Nebenforderungen verweisen wir auf den Vorjahresbericht.12 Auf die
Situation der Vollstreckungsstelle haben wir schon mehrfach hingewiesen.
Die Globalbereinigung ist im Berichtsjahr wegen der anhaltenden Hhe der KER erneut
auf den Vorjahresstand festgesetzt.
Entwicklung der Globalbereinigung:
2000 = 1.533.870,00
2001 = 2.556.450,00
2002 = 2.560.000,00
2003 = 2.560.000,00
2004 = 2.560.000,00
Pr€fung der Niederschlagswasserveranlagung (Schwerpunktpr€fung)
Wir haben die Pr€fung inzwischen abgeschlossen. Wie bereits berichtet 13, standen je-
doch noch einige Fragen offen. Wir haben das Fachamt erst kurz vor der Fertigstellung
dieses Berichtes angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Eine Antwort steht aus
diesem Grund noch aus. Wir werden im n‚chsten Schlussbericht die Fakten nachliefern
und insbesondere auf die k€nftige Einbindung der Access-Datenbank bei der Erstellung
der Niederschlagswassergeb€hrenbescheide und der Archivierung dieser Daten einge-
hen.
12
Rdn. 47/2003
13
Rdn. 49/2003
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B
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UA 0500 – Standesamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 194.332,43 170.530,00 190.595,59
Ausgaben 785.336,55 725.600,00 752.686,16
Zuschussbedarf 591.004,12 555.070,00 562.090,57
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 7.020,57 1,26%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -28.913,55 -4,89%
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
2002 2003 2004
HH. - Ansatz 150.000,00 160.000,00 160.000,00
Rechnungsergebnis 165.008,81 181.368,43 179.551,82
UA 0520 – Interkulturelles B†ro
HHSt. .... 592000 (Internationales Begegnungsfest Darmst‚dter Migrantenvereine)
Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt und der Vereine, die von
der Stadt finanziert wird. Die Aufwendungen betrugen 9.135,99 (Vorjahr 7.284,61).
HHSt. .... 600200 (Integrationsprojekte)
Insgesamt hat die Stadt 4 grƒere Projekte realisiert, an denen sich auch das Land Hes-
sen beteiligte. F€r die Projekte haben VN vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht
ergeben.
HHSt. .... 600300 (Kulturelles Projekt)
Im Berichtsjahr wurde das Projekt „Kulturwochen der Regionen und Kontinente 2004 -
Russland“ durchgef€hrt. Bei der Pr€fung des VN haben sich keine Beanstandungen erge-
ben.
HHSt. .... 600400 (Aktion „Gesicht zeigen“)
Die HHSt. ist mit der HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus)
gegenseitig deckungsf‚hig. Wegen zus‚tzlicher Auftritte der Theatergruppe und zus‚tzli-
cher Eins‚tze der Multimediaanimation „Gesicht zeigen“ wurde der Ansatz in Hhe von
35.000,00 zu 100 % freigegeben.
Weitere Projekte waren:
 Preis f€r Zivilcourage, Ausstellung „Hornhaut auf der Seele“
 Konzertreihe „Weltoffenes Darmstadt“
 Veranstaltung im Kunstzelt „Zusammenleben der Kulturen“.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse f€r Integrationsarbeit der Migrantenvereine)
Von den geplanten 13.040,00 erhielten im Berichtsjahr 19 Vereine Zusch€sse von insge-
samt 10.332,37 Wir haben alle VN €ber 300,00 ohne Beanstandungen gepr€ft.
HHSt. .... 700300 (Zusch€sse f€r Integrationsprojekte)
In Abgrenzung zur vorhergehenden HHSt. soll hier j„hrlich ein Verein, der ein gr†…eres
Integrationsprojekt durchf€hrt, gezielt gef†rdert werden. Im Berichtsjahr erhielt der Verein
Alice e. V. 500,00 der eingeplanten 3.000,00.
45
46

38
HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus)
Insgesamt hat die Stadt f€r drei Projekte 6.400,00 ausgegeben. Zwei VN haben vorgele-
gen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
UA 0530 – Lokale Agenda 21
(HHSt. .... 600000) Hier handelt es sich um Planungs- und Sachkosten der Lokalen A-
genda. Bei einem Planansatz von 100.000,00 hat die Stadt 88.000,00 (inkl. 41.756,91
HAR) ausgegeben. Da der Agenda-Prozess noch nicht abgeschlossen ist, wurden die
nicht verbrauchten Mittel von 50.589,68 in das n‚chste HHj. verlagert.
UA 0600 – Hauptamt Abt. IUK
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 162.125,75 144.200,00 141.915,92
Ausgaben 2.739.049,92 2.826.220,00 2.563.369,31
Zuschussbedarf 2.576.924,17 2.682.020,00 2.421.453,39
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -260.566,61 -9,72%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -155.470,78 -6,03%
Das gegen€ber der Planung um 260.566,61 g€nstigere Rechnungsergebnis resultiert fast
ausschlieƒlich aus Weniger – und Mehrausgaben bei den HHStellen:
HHSt. HH-Ansatz Rechnungserg. Weniger-/
Mehrausgaben
...410000 ff. Personalausgaben 1.892.990,00 1.837.376,63 - 55.613,37
...520010 Unterhaltung der Fern-
sprechanlagen 85.900,00 133.688,13 + 47.788,13
...520100 Unterhaltung von DV-
Anlagen 273.800,00 134.451,72 - 139.348,28
...674010 Benutzerentgelte an
DV-Verbund 128.830,00 111,00 - 128.719,00
GESAMT 2.381.520,00 2.105.627,48 - 275.892,52
Wir haben im Berichtsjahr erneut mehrere von der IUK durchgef€hrte Ausschreibungen,
beginnend mit der Angebotserffnung, begleitend gepr€ft. Es ergaben sich keine Bean-
standungen.
In den Jahren 2000 und 2001 mietete die Stadt Darmstadt nach entsprechender Aus-
schreibung von Rahmenvertr‚gen DV-Ger‚te von einer Computerfirma f€r die Dauer von
jeweils 4 Jahren an. Es handelte sich hierbei um insgesamt 275 PC mit Monitoren, 5
Laptops, 82 Tintenstrahldrucker, 29 Laserdrucker und 5 Scanner.
Nachdem sich bereits bei der Anlieferung und Installation der Ger‚te erste Schwierigkei-
ten ergaben und sich auch der Service und die Wartung problematisch gestaltete, hat die
Stadt die Firma in den Folgejahren bei den Ausschreibungen nicht mehr ber€cksichtigt.
Die ersten Mietvertr‚ge liefen 2004 aus. Aufgrund eines im Vergleich zu anderen Anbie-
tern un€blichen Verfahrensablaufs bei der R€ckgabe der Mietger‚te zeichneten sich ein
47
48
49

39
erheblicher Verwaltungsaufwand sowie nicht vorhersehbare Ausgaben f€r bei der R€ck-
gabe fehlende Datentr‚ger, Lizenzen, Anfahrtspauschalen etc. ab. Nach Verhandlungen
hat die Stadt die vorzeitige Abgeltung der Restmietzeiten sowie die „bernahme der DV-
Ger‚te gegen Zahlung einer Pauschalsumme von 102.900,00 vereinbart. Die IUK ver-
rechnete die anteiligen Betr‚ge anschlieƒend mit dem betreffenden ‡mtern und Dienst-
stellen.
EPl. 0 allgemein
Im Rahmen einer Schwerpunktpr€fung pr€ften wir in 19 Unterabschnitten des EPl. 0 die
Planung und Bewirtschaftung aller HHSt. der UGr. .... 521000 (Anschaffung von gering-
wertigen Wirtschaftsg€tern). Zus‚tzlich zu der Bewirtschaftung der HHSt. im Allgemeinen
pr€ften wir insbesondere die Abgrenzung zum VMH (Anschaffungswert €ber 410,00) und
zur HHSt. .... 520000 (Unterhaltung des B€ro- und Betriebsinventars – Anschaffungen
unter 51,00).
Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
50

40
EINZE LP LAN 1 – ‡FFE NT LIC HE SICHE RHE IT UND ORD NUNG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.745.762,97 5.133.030,00 4.577.994,60
Sonst. Finanzeinnahmen 1.678.014,34 1.938.170,00 1.497.453,93
Summe Einnahmen 6.423.777,31 7.071.200,00 6.075.448,53
Personalausgaben 17.832.782,29 18.135.370,00 18.059.533,03
Sachaufwand 3.796.890,97 3.913.080,00 3.593.511,45
Zuweisungen u. Zusch€sse 433.165,04 286.810,00 266.142,48
Summe Ausgaben 22.062.838,30 22.335.260,00 21.919.186,96
Zuschussbedarf 15.639.060,99 15.264.060,00 15.843.738,43
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 579.678,43 3,80%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 204.677,44 1,31%
UA 1100 – Ordnungsamt
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 3.686.615,64 4.302.000,00 3.475.591,19
Ausgaben 7.962.280,64 7.597.930,00 7.313.259,04
Zuschussbedarf 4.275.665,00 3.295.930,00 3.837.667,85
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 541.737,85 16,44%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vor-
jahr: -437.997,15 -10,24%
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
Die Einnahmen aus Verwaltungsgeb€hren betragen 1.961.347,39. Sie liegen damit in der
Grƒenordnung des Vorjahres, erreichen den Planansatz von 2,3 Mio. jedoch wiederum
nicht. Die Steigerung des Zuschussbedarfs um 16,44% gegen€ber der Planung beruht
€berwiegend auf diesen Wenigereinnahmen.
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 5 Jahren wie folgt:
Hj. 2000 = 1.977.241,94
Hj. 2001 = 2.228.501,38
Hj. 2002 = 1.944.390,96
Hj. 2003 = 1.950.435,04
Hj. 2004 = 1.961.347,39
51
52

41
Die KER bei dieser HHSt. erhhten sich von 334.556,39 auf 377.285,09. Die Abg‚nge auf
KER verringerten sich von 26.625,66 auf 18.923,98 (Niveau 2002). Sie verteilen sich wie
folgt auf die einzelnen Unterkonten:
- Kfz-Zulassungsstelle - mangelnder Versicherungsschutz 18.260,00
- Kfz-Zulassungsstelle – Halterausk€nfte 20,44
- Abt. 1 – Geb€hren nach AuslGebVO 50,00
- Abt. 3 – F€hrerscheinstelle 472,54
- Abt. 5 - Verwaltungsgeb€hren ___121,00
Gesamt 18.923,98
HHSt. .... 166000 (Erstattung f€r die Kosten f€r die Abschiebung von Ausl‚ndern)
Die Abg‚nge auf KER betrugen 10.495,09. Rechtlich hat der abgeschobene Ausl‚nder f€r
die Kosten seiner Ausreise aufzukommen. Im Ausland lassen sich diese Forderungen
jedoch kaum realisieren.
HHSt. ... .166100 (Erstattung f€r die Kosten f€r das Abschleppen von Fahrzeugen)
Die Abg‚nge auf KER erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr von 1.316,50 auf 2.489,82.
Die Einnahmen sind nur schwer zu realisieren. Auch Vollstreckungsversuche bleiben in
der Regel erfolglos.
HHSt. .... 260000 (Verwarnungsgelder nach STVG)
Die Einnahmen verringerten sich von ca. 1,62 Mio. auf 1,41 Mio. Durch neue Aufgaben f€r
den Ordnungs- und Vollzugsdienst (Skatenights und fr€here polizeiliche Aufgaben auf-
grund eines Erlasses des Hessischen Innenministers) konnte die in den Jahren vor 2003
€bliche Hhe an Verwarnungsgelder nicht erreicht werden.
HHSt. .... 260003 (Buƒgelder allgemein)
KER Vorjahr 207.628,97
./. Abg‚nge auf Reste 10.350,59
verbleibende KER 197.278,38
HH – Ansatz 125.000,00
322.278,38
./. Anordnungen auf Reste 197.278,38
./. Anordnungen lfd. Jahr 79.066,00
Wenigereinnahmen 45.934,00
Der HH-Ansatz erhhte sich seit dem Jahr 2002 von 10.000,00 auf 125.000,00. Die Ein-
nahmen erreichen diese Hhe im Berichtsjahr nicht.
Gem‚ƒ … 34 OWIG betr‚gt die Vollstreckungsverj‚hrung bei Betr‚gen unter 2.000,00 drei
Jahre. Bei den derzeitigen R€ckst‚nden in der Vollstreckungsabteilung des Kassen- und
Steueramtes 14 kam es wegen Ablauf der Verj‚hrungsfrist in 50 F‚llen zu Sollabg‚ngen
auf KER mit einem Gesamtbetrag von 6.506,70.
Durch Organisationsverf€gung des Oberb€rgermeisters vom 25.02.2004 verlagerte sich
die Zust‚ndigkeit f€r Bestattungen von B€rgern ohne Familieangehrige ab 2004 von der
Sozialverwaltung zum Ordnungsamt. Der Planansatz der HHSt. .... 580000 (Bestattungen
nach … 12,4 FBG) betrug 30.000. Die Stadt bezahlte f€r 8 Sterbef‚lle 17.628,44. Einnah-
men von Dritten gingen f€r diesen Zweck mit 1.530,18 auf die HHSt. .... 152100 ein.
Im Jahr 2004 pr€ften wir im Rahmen unserer Pr€fungsplanung als Schwerpunktpr€fung
die Reisekosten des Ordnungsamtes. Als Pr€fungsunterlagen standen uns die Einzelan-
ordnungen mit Anlagen aus der Belegregistratur der Stadtkasse sowie in Einzelf‚llen die
Unterlagen aus dem Fachamt zur Verf€gung. Erg‚nzende Informationen erhielten wir von
den zust‚ndigen Sachbearbeitern des Amtes.
14
Rdn. 346
53

42
Als Pr€fungsergebnis ist folgendes festzuhalten:
 Reisekosten, die im Zusammenhang mit einer Fortbildung anfallen, sind k€nftig der
HHSt. .... 562000 (Aus- und Fortbildung) zuzuordnen.
 Den Anordnungen sind stets aussagekr‚ftige Anlagen beizuf€gen.
 Auf Verg€nstigungen durch Gruppenerm‚ƒigungskarten ist zu achten.
 Auf die R€ckforderung einer „berzahlung von 2,40 haben wir wegen Geringf€gigkeit
verzichtet.
Am 22.03.2004 und 09.11.2004 pr€ften wir die Zahlstelle der Zulassungsstelle und am
16.09.2004 die Zahlstelle des Fundb€ros. Alle Pr€fungen verliefen ohne Beanstandungen.
UA 1104 – Obdachlosenangelegenheiten
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 212.449,91 231.680,00 181.967,35
Ausgaben 357.504,95 365.810,00 384.892,55
Zuschussbedarf 145.055,04 134.130,00 202.925,20
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 68.795,20 51,29%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 57.870,16 39,90%
Die Gesamtausgaben in diesem Unterabschnitt haben sich gegen€ber dem Vorjahr um
ca. 27.000,00 erhht. Die Ausgaben f€r bauliche Unterhaltung lagen um 34.000,00 hher
als der Planansatz.
HHSt. .... 140000 (Nutzungsentsch‚digung)
Bei einem im Nachtrag auf 205.600,00 erhhten Planansatz betr‚gt das Anordnungssoll
181.102,34, die Ist-Einnahmen 170.840,94.
Entwicklung des Anordnungssolls in den letzten Jahren:
1999 2000 2001 2002 2003 2004
168.505,49 182.118,90 200.378,37 189.687,66 195.685,77 181.102,34
Die Kasseneinnahmereste sind weiter angestiegen:
1999 2000 2001 2002 2003 2004
110.825,52 165.156,64 206.090,34 235.864,75 266.522,62 273.889,08
Auch im vergangenen Jahr konnten die KER aus personellen Gr€nden und wegen
Schwierigkeiten im Verfahren VOLLKOMM nicht abgewickelt werden.15 Bis zum Ende des
Berichtsjahres hat sich an der Situation nichts ge‚ndert.
Im Rahmen der Stadtkassenpr€fung haben wir die Niederschlagungen in diesem Bereich
gepr€ft. Es lag nur eine Niederschlagung von 1.440,29 vor. Die Vorschriften der DAH sind
eingehalten.
Seit Beginn des Jahres 2002 wird die Nutzungsentsch‚digung mit dem Programm
Geoflex monatlich auf den Kassenkonten zum Soll gestellt. Ein Unterkonto im Finanzwe-
sen dient der Kontrolle, ob alle Daten von Geoflex in das Finanzwesen €bergeleitet sind.
15
Rdn. 346
54

43
HHSt. .... 167000 (Ersatz aus Miethaftung)
Dem Planansatz von 26.080,00 stehen Anordnungen f€r das laufende Jahr von 8.130,06
gegen€ber. Die Ist-Einnahmen betragen dagegen lediglich 1.577,68. Die Abg‚nge auf
KER betragen 5.965,94. Die Vorschriften der DAH wurden beachtet.
Die Entwicklung der KER seit 2000:
2000 2001 2002 2003 2004
96.968,42 41.592,77 43.996,65 59.642,63 60.229,07
Auf eine Globalbereinigung konnte auch 2004 verzichtet werden.
Wie schon in den Vorjahren berichtet, kommt es durch den Einsatz der Wohnungssiche-
rungsstelle nur noch zu wenigen Miethaftungsf‚llen.
„ber das Verfahren haben wir in fr€heren Schlussberichten ausf€hrlich berichtet.
Die Kosten der Wohnungssicherung werden unter der HHSt. 1.4104.730600 veran-
schlagt. Die Darlehensr€ckzahlungen werden auf der HHSt. 1.4104.249000 vereinnahmt.
Das Problem der weiter ansteigenden Kassenreste hat sich auf diese Haushaltsstelle
verlagert. Die KER stiegen von 76.533,21 im Jahr 1999 auf 287.207,87 im Jahr 2004.
Auf der HHSt. .... 530000 (Mietkosten f€r Wohncontainer zur Unterbringung Obdachloser)
hat die Stadt im Nachtrag 53.500,00 f€r die Aufstellung von Containern bereitgestellt. Die
Ausgaben beliefen sich auf 49.056,15. Die Anmietung der Container war ntig, um auch
bei aggressiven und zum Vandalismus neigenden Personen der gesetzlichen Unterbrin-
gungspflicht zu gen€gen.
HHSt. .... 615000 (Miethaftung)
Bei einem Planansatz von 26.130,00 hat das Fachamt 8.130,06 ausgegeben.
Die Ausgaben in den letzten Jahren:
1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004
7.983,62 523,40 3.421,83 15.391,32 4.806,52 16.290,53 8.130,06
Geringe Ausgaben auf dieser Haushaltstelle f€hren zu niedrigeren Einnahmen bei der
korrespondierenden HHSt. .... 167000.
Als Erstattung an die „Neue Wohnraumhilfe“ hat die Stadt im Berichtsjahr bei einem im
Nachtrag erhhten Planansatz von 24.630,00 (HHSt .... 676000) 25.061,30 (Vorjahr
24.624,00) gezahlt.
Der Magistrat hat mit Beschluss vom 26.03.03 dem Antrag der „Neuen Wohnraumhilfe“
zugestimmt, den Jahresbetrag r€ckwirkend zum 01.01.03 auf 24.624,00 zu erhhen.
2003 hat die „berrtliche Pr€fung u. a. in Darmstadt eine vergleichende Pr€fung „Ob-
dachlosenhilfe“ durchgef€hrt. Der Pr€fbericht lag Magistrat und Stadtverordnetenver-
sammlung vor. Zwischenzeitlich haben die Fach‚mter durch ver‚nderte Zust‚ndigkeitsre-
gelungen Empfehlungen umgesetzt, um Synergieeffekte zu nutzen.
55
56

44
UA 1105 – Amt f†r Einwohnerwesen, Wahlen und Statistik – Abt. Einwohnerwesen
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 687.116,24 800.500,00 622.520,07
Ausgaben 2.160.965,54 2.379.420,00 2.157.284,70
Zuschussbedarf 1.473.849,30 1.578.920,00 1.534.764,63
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -44.155,37 -2,80%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 60.915,33 4,13%
Im Vergleich zur Planung f‚llt der Zuschussbedarf zwar geringer aus, das Vorjahreser-
gebnis kann aber nicht erreicht werden. W‚hrend die Ausgaben um 3.680,84 unter dem
Vorjahresergebnis liegen, sind die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 64.596,17
oder 9,4 % niedriger.
Dies ist insbesondere auf die HHSt. .... 161010 (Erstattung von Wahlkosten) zur€ckzuf€h-
ren, bei der gegen€ber dem Vorjahresergebnis 83.003,55 weniger Einnahmen ausgewie-
sen sind. Dies entspricht einem R€ckgang um 55,61 %.
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren):
HHj. 2001 2002 2003 2004
Planung 444.823,94 700.000,00 700.000,00 700.000,00
Rechnungsergebnis 612.291,69 591.662,01 537.622,88 556.137,90
Im Vergleich Planung/Rechnungsergebnis des lfd. Jahres ergeben sich Mindereinnahmen
von 143.862,10. Dies sind 20,55 %. Auch f€r das Jahr 2005 bleibt die Planung unver‚n-
dert. In den Vorjahresberichten 2000/2001 hatten wir darauf hingewiesen, dass aufgrund
eines Fehlers bei den Ablieferungen das Rechnungsergebnis 2000 um 45.928,66 zu hoch
und das Rechnungsergebnis 2001 um diese Summe niedriger war. Der Einnahmenr€ck-
gang wird unter Ber€cksichtigung dieser Verschiebung erst im Jahr 2002 deutlich.
Nach der Statistik des Fachamts sind die Antragszahlen im Bereich Ausweise und P‚sse
von 2003 zu 2004 um.686 Antr‚ge (3,40 %) r€ckl‚ufig.
2002 2003 2004
Reisep‚sse, Europap‚sse 7854 6269 6186
Vorl‚ufige Reisep‚sse 1250 1095 899
Personalausweise 12799 10033 9578
Vorl‚ufige Personalausweise 957 794 670
Kinderausweise 1963 2012 2184
Summe 24823 20203 19517
HHSt. .... 650100 (Herstellung von Reisep‚ssen/Personalausweisen)
Dem Planansatz von 256.000,00 stehen Ausgaben von 170.734,90 gegen€ber, die um
3.386,92 oder 1,5% €ber dem Vorjahresergebnis liegen. Die Steigerung der Ausgaben bei
r€ckl‚ufigen Antragszahlen ist auf die Beschaffung von Antragsformularen und Vordru-
cken etc. zur€ckzuf€hren, die €ber den Bedarf des lfd. Jahres hinausgehen. Diese allge-
meinen Ausgaben beliefen sich auf €ber 19.000,00.
57

45
UA 1200 – Gr†nflƒchen- und Umweltamt – Abteilung Umwelt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 67.029,83 30.100,00 53.073,99
Ausgaben 1.292.025,23 1.078.510,00 986.402,17
Zuschussbedarf 1.224.995,40 1.048.410,00 933.328,18
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -115.081,82 -10,98%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -291.667,22 -23,81%
HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgeb€hren)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2002 12.000,00 22.257,43
2003 10.000,00 17.974,67
2004 10.000,00 12.034,54
Wir pr€ften die Einnahmen dieser HHSt. im Rahmen einer Schwerpunktpr€fung. Dabei
pr€ften wir die Erhebung von Verwaltungsgeb€hren f€r Amtshandlungen der Unteren
Wasserbehrde und Unteren Naturschutzbehrde. Von 495 Bescheiden haben wir alle
mit Geb€hren €ber 80,00 ausgew‚hlt. Dies waren 32 St€ck (ca. 6,5 %). Dabei stellten wir
fest, dass in einem Fall die Geb€hren der falschen HHSt. zugeordnet waren. In einem
anderen Fall vers‚umte das Fachamt die Erstellung der Annahmeanordnung mit Kurz-
rechnung, so dass die Zahlung noch offen ist. Wir haben darum gebeten, dies nachzuho-
len. Insgesamt ergab unsere Pr€fung hinsichtlich der Hhe der festgesetzten Verwal-
tungsgeb€hren keine Feststellungen, so dass wir dem Fachamt eine korrekte Bearbeitung
best‚tigen knnen.
Die Kasseneinnahmereste verringerten sich gegen€ber dem Vorjahr um 6.465,85 auf
2.279,49. Die Abg‚nge auf KER betrugen insgesamt 4.567,97 (2 Stornos und 2 Erl‚sse).
Der grƒte Einzelbetrag liegt bei 3.544,96. Hier handelt es sich um eine Forderung gegen
die Stiftung Hessischer J‚gerhof, deren Erlass der Magistrat am 11.02.2004 genehmigte,
da es sich um Geb€hren f€r eine Baumaƒnahme handelte, die je zu einem Drittel vom
Land Hessen und der Stadt mitfinanziert wurde.
HHSt. .... 655000 (Sachverst‚ndigen- und Gerichtskosten)
Da das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Frankfurter Flughafens weiterhin
l‚uft, war die „bertragung der Restmittel von 28.489,29 in das Folgejahr erforderlich.
HHSt. .... 655200 (Wasser-, Luft- und Bodenuntersuchung)
Der Magistrat stellte mit Beschluss vom 02.09.2002 f€r die Haushaltsjahre 2003 und 2004
jeweils 25.000,00 zus‚tzlich f€r die Erstellung eines L‚rmminderungskatasters bereit. Da
die Maƒnahme noch andauert, war die Bildung eines HAR von 33.000,00 erforderlich.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
HHj. 2002 2003 2004
Planansatz 25.500,00 25.500,00 25.500,00
Rechnungserg. 25.409,35 20.394,57 18.509,04
58
59

46
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr Zusch€sse von insgesamt 18.509,04 an Vereine, Instituti-
onen und Privatpersonen. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Umweltsprechstunde des Hausfrauenbundes 5.760,00
Personalkostenzuschuss Freundeskreis Eberst. Streuobstwiesen 5.120,00
Druckkostenzuschuss Freundeskreis Eberst. Streuobstwiesen 718,46
HGON: Zuschuss f€r Nisthilfen und Druckkosten 850,00
NABU OG Darmstadt: Zuschuss f€r Trafo-Turmstation 4.476,00
NABU KV Darmstadt: Zuschuss f€r 8. European Batnight 267,26
NABU KV Darmstadt: Brutmglichkeiten „Griesheimer D€ne“ 960,00
BUND OG Darmstadt: Fahrtkostenzuschuss 232,32
2 Zusch€sse f€r Obstb‚ume 125,00
Gesamt 18.509,04
HGON: Zuschuss von 850,00 f€r Nisthilfen und Druckkosten
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab eine „berzahlung von 100,00. Der Be-
trag ging am 20.12.2005 ein.
NABU OG Darmstadt: Zuschuss von 4.476,00 f€r die Sanierung einer Trafo-Turmstation
Der Verein hat die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des st‚dtischen Zuschusses nachge-
wiesen. Allerdings sind wir der Auffassung, dass der Zuschuss aufgrund des r‚umlichen
und finanziellen Umfangs der Maƒnahme dem Vermgenshaushalt zuzuordnen war.
BUND OG Darmstadt: Zuschuss von 232,32 f€r Fahrtkosten
Der Verwendungsnachweis liegt vor. Allerdings war dieser zum Zeitpunkt der Erstellung
dieses Berichts noch nicht vollst‚ndig, so dass wir die Pr€fung noch nicht abschlieƒen
konnten.
In allen €brigen F‚llen hat die Pr€fung der Verwendungsnachweise keine Feststellungen
ergeben.
HHSt. .... 717000 (Zusch€sse zur Unterst€tzung von Entsiegelungsmaƒnahmen bei klei-
nen und mittleren Unternehmen)
Die im August 2003 beschlossene Richtlinie zur Gew‚hrung von Zusch€ssen f€r die Um-
strukturierung versiegelter Fl‚chen und die Errichtung von Regenwassernutzungs- und
Versickerungsanlagen f€r kleine und mittlere Unternehmen sowie Vereine und gemein-
n€tzige Organisationen zeigte zun‚chst nicht den erhofften Erfolg. So zahlte die Stadt im
Berichtsjahr bei einem HH-Ansatz von 333.000,00 sowie HAR in gleicher Hhe lediglich
einen Zuschuss von 20.000,00 f€r den Einbau von Versickerungsanlagen. Der Verwen-
dungsnachweis f€r die Maƒnahme lag vor. Feststellungen haben sich nicht ergeben.
Aufgrund des zgerlichen Mittelabrufs plante die Stadt im 2. Nachtragshaushalt
150.000,00 als Deckungsmittel f€r einen Investitionszuschuss der Wirtschaftsfrderung
ab. Die Abwicklung der HHSt. stellt sich somit wie folgt dar:
HAR 2003 333.000,00
HH-Ansatz 2004 333.000,00
666.000,00
Verausgabt 2004 20.000,00
Abgeplant 150.000,00
„bertragen als HAR nach 2005 496.000,00
UA 1200 allgemein:
Bei der Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts stellten wir fest, dass
zahlreiche Honorare im Rahmen des Darmst‚dter Umweltdiploms ohne entsprechende
Rechnungen gezahlt wurden. Wir haben das Fachamt darauf hingewiesen, dass f€r sol-
che Leistungen k€nftig qualifizierte Rechnungen vorgelegt werden m€ssen.
B
60
B

47
Weiterhin stellten wir fest, dass ein fr€herer Mitarbeiter des Fachamtes die Privatgespr‚-
che mit seinem dienstlichen Mobiltelefon nur teilweise erstattet hatte. Aufgrund unserer
Beanstandung zahlte dieser 117,66 nach.
Bei der Pr€fung des Deckungskreises stellten wir eine „berschreitung um 2.023,55 fest.
Das Fachamt hat nachtr‚glich die Freigabe beantragt.
UA 1300 – Amt f†r Brand- und Katastrophenschutz
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 712.894,50 596.180,00 627.214,21
Ausgaben 10.218.067,98 9.784.390,00 9.959.768,16
Zuschussbedarf 9.505.173,48 9.188.210,00 9.332.553,95
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 144.343,95 1,57%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -172.619,53 -1,82%
HHSt. .... 110000 (Benutzungsgeb€hren)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2002 360.000,00 372.722,20
2003 351.000,00 401.258,99
2004 351.000,00 325.626,94
Die Abg‚nge auf KER erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr um 9.912,71 auf 14.789,61.
Die Summe der vorliegenden Abgangsanordnungen betr‚gt 14.674,92. Im einzelnen wa-
ren dies 7 Stornos und 26 unbefristete Niederschlagungen. Der Differenzbetrag von
114,69 konnte nicht aufgekl‚rt werden.
HHSt. .... 110100 (Entgelte f€r Brandsicherheitswachen)
Die Einnahmen aus Brandsicherheitswachen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie
folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungserg.
2002 130.000,00 156.510,56
2003 160.000,00 157.666,48
2004 160.000,00 154.630,10
HHSt. .... 166000 (Erstattung f€r Aus- und Fortbildung)
HHSt. .... 168200 (Erstattungen von Aufwendungen der Fahrschule)
HHSt. HH-Ansatz 2004 Rechnungserg. Abweichung HH-Ans.2005/2006
.... 166000 200,00 38.574,85 +38.374,85 200,00
.... 168200 - 17.099,25 +17.099,25 2.000,00
Aufgrund der hohen Abweichung zwischen HH-Ansatz und Rechnungsergebnis haben wir
das Fachamt gebeten, im Interesse der Genauigkeit und Haushaltswahrheit die Ans‚tze
k€nftig an den Ergebnissen der Vorjahre zu orientieren.
B
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48
HHSt. .... 679000 (St‚dtischer Anteil an den Kosten des Rettungsdienstes UA 1600)
Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leit-
stelle (1.1600.169000.9/1.1300.679000.2) berechnet sich wie folgt:
Personalausgaben 2004 812.944,03
./. St‚dtischer Anteil (30%) zu Lasten des UA 1300 243.833,21
Durch Geb€hren zu deckender Anteil 569.110,82
Die Zusch€sse an die Freiwilligen Feuerwehren sind in den folgenden HHSt. enthalten:
HHSt. HHj. 2002 HHj. 2003 HHj. 2004
.... 717000 Zusch€sse an
die FFW* 20.860,09 18.995,48 -
.... 717100 Zusch€sse f€r
Pflichtaufgaben der FFW 6.645,78 8.052,14 5.891,41
.... 717200 Zuwendungen
an FFW 3.075,16 3.075,16 12.885,16
Gesamt 30.581,03 30.122,78 18.776,57
* Bei den aus dieser HHSt. in den Vorjahren gezahlten Aufwandsentsch‚digungen han-
delt es sich nicht um Zusch€sse, sondern um Personalausgaben. Diese Zahlungen wer
den daher ab dem 01.01.2004 aus der neu eingerichteten HHSt. .... 400000 (Aufwen-
dungen f€r ehrenamtliche T‚tigkeit) geleistet.
Nachdem in den Vorjahren keine Rechtsgrundlage bez€glich der Hhe der Zusch€sse an
die Freiwilligen Feuerwehren und deren Jugendfeuerwehren bestand, f€hrte das Fachamt
auf unsere Anregung hin einen entsprechenden Magistratsbeschluss herbei (Beschluss
Nr. 570 vom 08.08.2004).
Im Berichtsjahr setzten sich die Ausgaben wie folgt zusammen:
Reinigung der Unterk€nfte und Ger‚te 5.891,41
Gesch‚ftskostenzusch€sse 2.800,00
Zusch€sse f€r Jahresabschluss€bungen 620,00
Zusch€sse f€r Jugendfeuerwehren 420,00
Zuschuss an Stadtkreisfeuerwehrverband 2.045,16
Zuschuss an Stadtkreisfeuerwehrverb. f. Kreisjug.feuerwehrtag 7.000,00
Gesamt 18.776,57
Zu Rd.-Nr. 64 des Vorjahresberichts
V HHSt. .... 591000 (Veranstaltungen)
Trotz unserer Hinweise im Vorjahresbericht sowie des Aufrufs zu grƒter Ausgabendis-
ziplin bezahlte das Fachamt auch im Berichtsjahr ein Weihnachtsessen f€r die Mitarbeiter
aus st‚dtischen Mitteln. Wir m€ssen diese Vorgehensweise daher erneut beanstanden.
HHSt. .... 717100 (Zusch€sse f€r Pflichtaufgaben der FFW)
Wie wir bereits in den Vorjahren ausgef€hrt haben, war es aus rechtlichen Gr€nden erfor-
derlich, die Reinigung der Ger‚teh‚user der FFW neu zu organisieren. Auf Basis der von
der Organisationsabteilung festgelegten 5 Stunden hat die Stadt nunmehr bei der FF E-
berstadt ab 01.10.2004 sowie bei der FF Innenstadt und der FF Wixhausen ab
01.01.2005 entsprechende Arbeitsvertr‚ge abgeschlossen. Bei der FF Arheilgen schloss
die Stadt ab 01.08.2005 einen Arbeitsvertrag mit einem im gleichen Geb‚ude wohnenden
Angehrigen der FFW ab. Der Mietvertrag, in dem in den Vorjahren als Ausgleich eine
entsprechende Mietminderung enthalten war, wurde angepasst.
62
E
63

49
Ordnungsgem‚ƒe Erhebung der Geb€hren f€r Brandsicherheitsdienste
Die Vermgensschaden-Versicherung hat eine Regulierung der beiden fraglichen Forde-
rungen abgelehnt, da sie eine fahrl‚ssige Dienstpflichtverletzung der zust‚ndigen Mitar-
beiter nicht erkennen konnte.
UA 1300 allgemein:
Bei der Pr€fung der Belege einiger ausgew‚hlter Ausgabehaushaltsstellen ist aufgefallen,
dass das Fachamt sehr groƒz€gig bei der Verpflegung von Mitarbeitern, Dozenten und
anderen Personen verf‚hrt. Im Hinblick auf die angespannte Haushaltslage haben wir
angeregt, diese Praxis zu €berdenken. Bei den Ausgaben f€r Aus- und Fortbildung stell-
ten wir fest, dass das Amt bei der Berechnung von Fahrtkostenerstattungen mehrfach
eine hhere km-Zahl zugrunde legte, als der einschl‚gige Routenplaner angibt. Wir haben
daher darauf hingewiesen, dass wir ohne entsprechende Begr€ndung keinen l‚ngeren
Fahrtweg mehr akzeptieren werden. Weiterhin stellten wir fest, dass Mitarbeiter des Am-
tes Privateink‚ufe unter Ausnutzung der Sonderkonditionen der Stadt t‚tigten. Wir haben
hierzu auf die entsprechende Rundverf€gung verwiesen, wonach diese Vorgehensweise
nicht zul‚ssig ist.
UA 1402 – Landesmittel Katastrophenschutz
Das Land Hessen zahlt der Stadt f€r die Katastrophenschutzausbildung und Fahrzeug-
haltung sowie f€r alle im Katastrophenschutz t‚tigen Organisationen pro Jahr einen fest-
gelegten Betrag. Die finanzielle Abwicklung erfolgte bislang €ber ein Verwahrkonto. Wir
hatten empfohlen, die Einnahmen und Ausgaben, welche die Stadt betreffen, im Haushalt
zu buchen. Im 1. Nachtrag 2004 wurde daher der UA 1402 eingerichtet.
Die Abwicklung verl‚uft nunmehr wie folgt:
Die Landesmittel, welche an die Hilfsorganisationen weitergeleitet werden, werden weiter
€ber Verwahrkonten abgerechnet. Die Ausgaben der Stadt von rd. 2280,00 werden im
UA 1402 gebucht.
Bei der Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen stellten wir fest, dass sich das F€hrungs-
personal des Fachamtes bei einem zweit‚tigen Seminar in Darmstadt mittags auf Kosten
der Stadt verpflegen lieƒ (168,80). Wir haben das Amt darauf hingewiesen, dass wir eine
solche Vorgehensweise nicht akzeptieren knnen.
UA 1600 – Rettungsdienst
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 1.028.935,03 1.087.520,00 1.089.615,15
Ausgaben 1.028.935,03 1.087.520,00 1.089.615,15
Zuschussbedarf 0,00 0,00 0,00
HHSt. .... 169000 (St‚dtischer Eigenanteil an den Kosten des Rettungsdienstes)
Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leit-
stelle (1.1600.169000.9/1.1300.679000.2) berechnet sich wie folgt:
Personalausgaben 2004 812.944,03
./. St‚dtischer Anteil (30%) zu Lasten des UA 1300 243.833,21
Durch Geb€hren zu deckender Anteil 569.110,82
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50
HHSt. .... 269000 (Entnahme aus der Geb€hrenausgleichsr€cklage – Rettungsdienst)
Zum Ausgleich des UA war erneut eine Entnahme aus der Geb€hrenausgleichsr€cklage
erforderlich:
Summe Ausgaben UA 1600 1.089.615,15
Summe Einnahmen UA 1600 1.073.790,53
Zuschussbedarf = Entnahme 15.824,62
HHSt. .... 633000 (Kosten ‡rztlicher Leiter Rettungsdienst)
Gem‚ƒ der ffentlich-rechtlichen Vereinbarung €ber die Bestellung einer ‚rztlichen Lei-
tung Rettungsdienst und €ber die Bildung einer Gruppe Leitender Not‚rzte und Not‚rztin-
nen f€r die Rettungsdienstbereiche Darmstadt und Dieburg bestellte die Stadt ab
01.01.2004 f€r Aufgaben im Rahmen der Einsatzplanung und -bew‚ltigung sowie der
Qualit‚tssicherung einen ‚rztlichen Leiter Rettungsdienst.
Dieser ist mit der H‚lfte seiner wchentlichen Arbeitszeit vom Klinikum Darmstadt zum
Amt f€r Brand- und Katastrophenschutz abgeordnet. Die Ausgaben werden im Verh‚ltnis
der von der Leitfunkstelle Darmstadt und der Zentralen Leitstelle Dieburg vermittelten
Notfalleins‚tze €ber die Rettungsdienstgeb€hren refinanziert. Die Erstattung durch den
Landkreis Darmstadt-Dieburg wird €ber die HHSt. .... 162000 (Erstattungen des Landkrei-
ses Darmstadt-Dieburg f€r ‚rztlichen Leiter Rettungsdienst) abgewickelt.
F€r das Berichtsjahr stellt sich dies wie folgt dar:
Ausgaben f€r den ‡rztlichen Leiter Rettungsdienst 53.012,00
Erstattung durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg 11.461,20
Durch Geb€hren zu deckender Anteil 41.550,80
V Zu Rd.-Nr. 67 des Vorjahresberichts
Wir hatten im Vorjahr beanstandet, dass das Fachamt r€ckwirkend f€r einen leitenden
Notarzt Ausgaben f€r Fortbildung von insgesamt 1.350,04 erstattete. Der Magistrat hat
daraufhin mit Beschluss vom 02.02.2005 dieser Vorgehensweise zugestimmt.
UA 1600 allgemein:
Die umfassende Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts ergab wieder-
um einige Feststellungen, auf die wir das Fachamt schriftlich hingewiesen haben. Als Bei-
spiele sind Verstƒe gegen Gruppierungsvorschriften sowie eine fehlerhafte Reisekos-
tenabrechnung zu nennen. Die R€ckzahlung des €berzahlten Betrages von 43,20 steht
noch aus.
67

51
EINZE LP LAN 2 – SCHULE N
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 8.507.968,33 8.200.620,00 8.077.431,66
Sonst. Finanzeinnahmen 3.318.975,84 1.133.000,00 2.156.577,74
Summe Einnahmen 11.826.944,17 9.333.620,00 10.234.009,40
Personalausgaben 6.915.286,57 6.902.840,00 6.946.327,01
Sachaufwand 13.032.212,65 13.641.700,00 13.222.582,24
Zuweisungen u. Zusch€sse 411.011,94 319.100,00 324.813,00
Summe Ausgaben 20.358.511,16 20.863.640,00 20.493.722,25
Zuschussbedarf 8.531.566,99 11.530.020,00 10.259.712,85
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.270.307,15 -11,02%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 1.728.145,86 20,26%
Einzelplan 2 Allgemein
Das Hess. Ministerium des Innern und f€r Sport hat die Fortsetzung des Projektes „Bud-
getierung an Schulen“ am 31.10.03 f€r 2004 – 2006 genehmigt.
Im HHj. 2004 sind folgende Mittel des Schulbudgets (noch verf€gbare Mittel Deckungs-
kreis 30200) als HAR in das HHj. 2005 €bertragen worden:
UA HAR v. VWH 2004
nach VMH 2005
HAR v. VWH 2004
nach VWH 2005 Gesamt
2100 29.283,00 106.253,71 135.536,71
2300 46.967,53 36.867,99 83.835,52
2400 24.900,00 17.984,81 42.884,81
2700 0,00 11.527,36 11.527,36
2800 16.620,56 1.081,08 17.701,64
Summe 2004 117.771,09 173.714,95 291.486,04
Vergleich 2003 152.360,93 133.572,13 285.933,06
Die im Deckungskreis eingesparten und als HAR €bertragenen Mittel haben sich im Ver-
gleich zum Vorjahr insgesamt um ca. 2 % erhht, wobei anzumerken ist, dass die inner-
halb des VWH €bertragenen Mittel im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind; die „bertra-
gung in den VMH sich dagegen um ca. 25 % verringert hat.
Deckungskreise
Die im Einzelplan 2 bestehenden Deckungskreise haben wir gepr€ft mit dem Ergebnis,
dass 2004 alle Deckungskreise ausgeglichen waren.
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69

52
UA 2000 Schulamt
HHSt. ....140100 (Hausmeisterentsch‚digungen)
Wir pr€ften als Schwerpunktpr€fung in den UA 2000, 2100, 2300, 2400, 2700 und 2800
stichprobenweise die korrekte Berechnung, Sollstellung und die Zahlungseing‚nge der
HHSt. .... 140100 (Hausmeisterentsch‚digungen (nur UA 2000))
HHSt. .... 119000 (Entgelte f€r Heizung, Beleuchtung usw.)
Bei den Entgelten der jeweiligen Nutzern handelt es sich nicht um Miete, sondern um die
teilweise Erstattung der Betriebs –und Hausmeisterkosten.
Das Entgeltverzeichnis von 1995 bildet f€r das Schulamt die Grundlage zur Berechnung
der Entgelte. Die in der Magistratsvorlage Nr. 0343 vom 07.04.00 geplante Anpassung
der Nutzungsentgelte ab 01.07.00 konnte vom Fachamt nicht umgesetzt werden, da der
Magistrat die Vorlage am 24.05.00 bis zum (nicht erfolgten) Wiederaufruf zur€ckgestellt
hat. Eine neue Vorlage ist bisher nicht vorgelegt worden.
Unsere Pr€fung der Berechnung der Entgelte hat in zwei F‚llen zu Nachfragen gef€hrt.
Alle weiteren von uns gepr€ften F‚lle waren richtig berechnet.
Wir haben insgesamt 62 KER aus 2004 und Vorjahren festgestellt (Stand 15.02.05) von
denen zum Ende unserer Pr€fung (Stand 01.12.05) noch 31 nicht bezahlt waren. Die of-
fenen F‚lle haben wir im Februar 2005 mit der zust‚ndigen Sachbearbeiterin des Schul-
amtes besprochen. Daraufhin hat sich das Fachamt in einigen F‚llen mit den Zahlungs-
pflichtigen in Verbindung gesetzt und auf die offene Forderung hingewiesen, was teilweise
zum Ausgleich der Forderung f€hrte.
Insbesondere haben wir angeregt, bei der Vergabe der Schulr‚ume darauf zu achten,
dass der Nutzer keine R€ckst‚nde aus einer fr€heren Nutzung der R‚ume hat. In der
Vergangenheit haben Vereine trotz vieler offener Forderungen keine Nachteile bei der
Schulraumvermietung erfahren. Es fehlte ein Dialog zwischen Fachamt und der Stadtkas-
se. In einem besonders auff‚lligen Fall betragen die R€ckst‚nde 95.189,68 zzgl. Neben-
forderungen, wobei es sich z.T. um Grundbesitzabgaben handelt. Wir haben veranlasst,
dass das Sportamt €ber die R€ckst‚nde informiert wird.
Die Stadtkasse hat inzwischen einen Ratenzahlungsplan f€r den Verein ausgearbeitet.
Dadurch sind auch die R€ckstande f€r die Entgelte aus Schulraumvermietung teilweise
ausgeglichen worden. Wenn der Verein die f‚lligen Raten nicht rechtzeitig zahlt, beh‚lt
sich die Stadt vor, die Hallennutzung zu sperren.
Pr€fungsergebnis
Bei der Berechnung der Entgelte knnen wir dem Fachamt insgesamt ein gutes Ergebnis
bescheinigen. Es sollte jedoch zuk€nftig ein Dialog zwischen Schulamt, Sportamt und der
Stadtkasse stattfinden, um zu vermeiden, dass st‚dtische R‚ume an Vereine und Privat-
personen vermietet werden, die R€ckst‚nde aus fr€heren Vermietungen haben.
Die Entgelte f€r die Schulraumvermietung sollten im Hinblick auf die erhhten Energie-
kosten dringend angepasst werden, auch wenn ab 2008 der Eigenbetrieb IDA f€r die Er-
hebung der Einnahmen zust‚ndig ist. Damit w‚re – im Gegensatz zu den geltenden Ent-
gelten – zumindest eine kostenneutrale Schulraumvermietung gew‚hrleistet. Der zust‚n-
digen Sachbearbeiterin liegen inzwischen mehrere Entgeltverzeichnisse anderer St‚dte
vor, die man f€r eine Neufestsetzung heranziehen kann.
HHSt. ....171100 (Zuweisungen Land Hessen f€r familienfreundliche Schule)
HHSt. .... 591100 und Unterkonten (Familienfreundliche Schule)
F€r die Einrichtung von „Kooperativen Ganztagsschulen“ in gebundener bzw. offener
Form sowie f€r den Ausbau von „Schulen mit p‚dagogischer Mittagsbetreuung“ hat das
Fachamt 2004 aufgrund bestehender Vertr‚ge insgesamt 377.100,00 an die versch. Tr‚-
ger der Maƒnahmen ausgezahlt. Das Fachamt hat auƒerdem 14 Rechnungen €ber ins-
gesamt 9.574,57 f€r sonstige Ausgaben im Rahmen des Projektes angewiesen, so dass
sich Gesamtausgaben von 240.174,57 ergeben.
F€r das Schuljahr 2003/2004 2.Halbjahr bzw. 2004/2005 1.Halbjahr (ausgezahlt jeweils im
HHj. 2004) legte das Fachamt bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Schlussberichtes f€r
insgesamt 13 Tr‚gervereine Verwendungsnachweise vor. Davon haben wir vier VN ab-
schlieƒend gepr€ft. Bei einem Verein ergab sich eine R€ckforderung von 5.379,40.
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53
Vier Vereine hat das Fachamt bereit mehrfach an die Abgabe der VN erinnert.
F€r das Schuljahr 2002/2003 2.Halbjahr und 2003/2004 1.Halbjahr (jeweils ausgezahlt im
HHj. 2003) hat das Fachamt uns 2005 insgesamt 15 VN vorgelegt. Bei zehn VN mussten
wir Unterlagen nachfordern. Bei vier Vereinen ergaben sich R€ckforderungen von insge-
samt 2.024,01. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Schlussberichts fehlten noch vier VN f€r
das HHj. 2003.
Aufgrund unserer Empfehlung hat das Fachamt einen Teil des Etats „Familienfreundliche
Schule“ ab HHj. 2005 im VMH eingeplant. Der Etat von 20.000,00 ist f€r notwendige Er-
satzbeschaffungen im Wert von mehr als 409,00 vorgesehen. Die fr€here Ersatzbeschaf-
fung im VWH hatten wir beanstandet.
Weiterhin hat das Fachamt aufgrund unseres Hinweises auf die Zuordnungsrichtlinien und
unter Ber€cksichtigung der ge‚nderten Gliederungs- und Gruppierungsvorschriften die im
VWH zur Verf€gung stehenden Mittel ab 2005 in einem gesonderten UA bei folgenden
HHSt. etatisiert:
1.2930.171000 Zusch€sse Land Hessen
1.2930.600000 Sonstige Ausgaben im Rahmen des Projektes
1.2930.708000 Zusch€sse Freie Tr‚ger
Bei der Auszahlung an die Tr‚ger der Maƒnahme wird ab 2005 auƒerdem nicht mehr
differenziert in Landeszuschuss und Komplement‚rmittel der Stadt. Daf€r ist die HHSt.
1.2930.171000 f€r deckungsf‚hig mit der HHSt. 1.2930.708000 erkl‚rt worden. Damit hat
das Fachamt unsere Empfehlungen aus der Pr€fung 2004 umgesetzt.
Die Abrechnung der jeweiligen Mittel erfolgt schuljahresbezogen. Das Schulamt hat des-
halb mit der K‚mmerei einen Modellversuch vereinbart, bei dem die am Jahresende auf
den entsprechenden HHSt. verbleibenden Gelder als HAR €bertragen werden, ohne dass
es hierzu eines gesonderten Antrags bedarf.
Das Land Hessen hat die Maƒnahme 2004 mit 146.500,00 bezuschusst. Die entspre-
chenden VN f€r das Land Hessen €ber die erhaltenen Landesmittel 2003 und 2004 hat
das Fachamt aufgrund personeller Engp‚sse bisher noch nicht erstellt.
HHSt. .... 700000 (Zuweisungen an Vereine und Institutionen)
Wie bereits in fr€heren Berichten ausf€hrlich erl‚utert, hat sich die Stadt mit Magistrats-
beschluss Nr. 120 vom 20.02.02 zur „bernahme der bis dahin entstandenen und noch
entstehenden Steuerschulden aus dem Projekt “Eigenreinigung an Schulen“ bereit erkl‚rt,
obwohl keine rechtliche Verpflichtung bestand.
Im Jahr 2004 hat die Stadt f€r die betroffenen Vereine insgesamt 5.805,27 Steuernach-
zahlungen €bernommen. Da bei der HHSt. f€r 2004 kein Ansatz geplant war, hat der Ma-
gistrat die apl. Ausgaben mit Beschluss Nr. 873 vom 22.12.04 genehmigt.
HHSt. .... 717000 (Zuschuss Stadteltern/Stadtsch€lerrat)
Der Stadtsch€lerrat hat seine Aufwendungen – wie in den Vorjahren – nach Vorlage ent-
sprechender Rechnungen erstattet bekommen. 2004 hat das Schulamt 1.250,17 ausge-
zahlt.
Der Stadtelternbeirat hat im Jahr 2004 Rechnungen €ber 97,83 eingereicht, die das Fa-
chamt erstattet hat. Die Rechnungen haben wir ebenfalls gepr€ft. Es haben sich insge-
samt keine Feststellungen ergeben.
Gegen€berstellung der letzten 3 Jahre
2002 2003 2004
Planansatz 2.500,00 2.500,00 2.500,00
Rechnungsergebnis 2.497,81 2.500,00 1.348,00
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UA 2100 – Grund- und Hauptschulen
HHSt. ....119000 (Entgelte f€r Heizung, Beleuchtung usw.)
Die Einnahmen aus Entgelten 2004 haben wir als Schwerpunktpr€fung gepr€ft 16
HHStelle. .... 540100 (Reinigung)
Aufgrund der im Vorjahresbericht ausf€hrlich geschilderten steuerlichen Problematik des
Projektes hat sich die Elly-Heus-Knapp-Schule daf€r entschieden, die Reinigungsleistung
ab 2004 wieder von der Stadt ausschreiben zu lassen. Dagegen f€hrt die Heinrich-Heine-
Schule das Projekt wie bisher weiter.
Die Vereine knnen die durch Eigenleistung der Schulen und Frdervereine jeweils ein-
gesparten Mittel von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach … 19 UStG.) jeweils am Ende des
HHj. als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des Zuschusses f€r Schulzwecke ist von
den Vereinen in der €blichen Form nachzuweisen.
Im HHj. 2004 hat das Fachamt 16.035,90 als Zuschuss an den Orgaverein Heinrich-
Heine-Schule ausgezahlt. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung nachge-
wiesen.
Folgende Vereine haben die Verwendung der Zusch€sse aus 2002 und 2003 nachgewie-
sen:
 Buschwerk e.V., Wilhelm-Busch-Schule – HHj. 2002 3.607,24
 Buschwerk e.V., Wilhelm-Busch-Schule – HHj. 2003 2.131,57
 Freunde & Frderer der Christian-Morgenstern-Schule 6.612,53
 Frderkreis Elly-Heuss-Knapp-Schule 16.842,70
Die Zusch€sse sind zweckentsprechend f€r Schulzwecke verwendet worden.
HHSt. ..... 17000 (Ersatzschulen)
Nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2004 als Beitrag zur
sachlichen Schulunterhaltung bei einem HH-Ansatz von 36.000,00 insgesamt 22.929,50
(Vorjahr 39.312,00) f€r 121 Sch€ler (Vorjahr 218 Sch€ler) an folgenden Ersatzschulen:
Seminar Marienhhe 79 Sch€ler 14.970,00
Freie Waldorfschule 40 Sch€ler 7.580,00
PTI Dieburg* 1 Sch€ler 189,50
*Private Tagesheim und Internatsschule Dieburg
Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten j‚hrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen
Schulunterhaltung von 50 % des maƒgeblichen Gastschulbeitrags (2004 = 189,50).
Die Ausgaben im Deckungskreis 43.260 (Zusch€sse an Ersatzschulen) waren insgesamt
gedeckt.
UA 2300 – Gymnasien
HHSt. ....119000 (Entgelte f€r Heizung, Beleuchtung usw.)
Die Einnahmen aus Entgelten 2004 haben wir als Schwerpunktpr€fung gepr€ft 17
16
Rdn. 070
17
Rdn. 070
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55
HHSt. .... 717000 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen)
Nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt f€r das Jahr 2004 bei einem
Planansatz von 190.000,00 insgesamt 181.541,00 (Vorjahr 186.368,00) an folgende Er-
satzschulen:
 Seminar Marienhhe 237 Sch€ler 44.911,50
 Freie Waldorfschule 108 Sch€ler 20.466,00
 Edith-Stein-Schule 605 Sch€ler 114.647,50
 PTI Dieburg 7 Sch€ler 1.326,50
 Bildungszentrum H. Hesse Ffm. 1 Sch€ler 189,50
Die Freie Christliche Schule hat f€r 2004 keinen Zuschussantrag gestellt.
Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten j‚hrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen
Schulunterhaltung von 50 % des maƒgeblichen Gastschulbeitrags (2004 = 189,50).
UA 2400 – Berufliche Schulen
HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Projekt Eigenreinigung
Den noch ausstehenden Verwendungsnachweis der Martin-Behaim-Schule f€r 2003 ha-
ben wir 2005 gepr€ft. Unsere Pr€fung hat ergeben, dass die Schule den Zuschuss von
69.692,72 zweckentsprechend verwendet hat.
Die Friedrich-List-Schule hat die Verwendung des restlichen Zuschusses f€r 2003 von
1.069,11 ebenfalls 2005 nachgewiesen.
Aufgrund der in den Vorjahresberichten 18 ausf€hrlich geschilderten steuerlichen Proble-
matik des Projektes haben sich die beruflichen Schulen ab 2004 daf€r entschieden, die
Reinigungsleistung wieder von der Stadt ausschreiben zu lassen. Die Stadt tritt in beste-
hende Reinigungsvertr‚ge ein 19. Die durch Eigenleistungen der Schulen und Frderver-
eine jeweils eingesparten Mittel von bis zu 17,500,00 (Freibetrag nach … 19 UStG.) kn-
nen die Vereine jeweils am Ende des HHj. als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des
Zuschusses f€r Schulzwecke ist von den Vereinen in der €blichen Form nachzuweisen.
Im HHj. 2004 hat das Fachamt folgende Zusch€sse ausgezahlt:
1. Frderverein Heinrich-Emanuel-Merck-Schule
a) 01.01.-30.03.04 f€r Projekt Eigenreinigung/Vertrag 20.073,93
b) 01.04.-31.12.04 Zuschuss f€r Eigenleistungen 16.172,00
2. Frderverein Martin-Behaim-Schule 17.500,00
Die Verwendung des Zuschusses 1 a) haben wir gepr€ft. Der Verein hat die zweckent-
sprechende Verwendung nachgewiesen. Der Verwendungsnachweis 1 b) liegt dem Fa-
chamt vor. Das Amt hat noch Unterlagen angefordert.
Den Verwendungsnachweis f€r den Zuschuss 2 hat uns das Fachamt am 14.12.05 zur
Pr€fung vorgelegt. Die Pr€fung steht noch aus.
HHSt. .... 717000 (Zuschuss an Ersatzschulen)
Wir hatten im Vorjahr 20 festgestellt, dass das Fachamt aufgrund eines Rechenfehlers
insgesamt. 5.109,00 zuviel Gastschulbeitr‚ge an das Elisabethenstift ausgezahlt hat.
Das Fachamt hat im Juni 2005 einen entsprechenden R€cknahmebescheid veranlasst.
Im November 2005 ist der Betrag bei der HHSt. 1.2400.157000 eingegangen. Die Ange-
legenheit ist damit erledigt.
18
Zuletzt Rdn. 72/2003
19
Magistratsbeschluss von 29.01.2003
20
Rdn. 75/2003
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F€r das Jahr 2004 zahlte die Stadt nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem
Planansatz von 20.000,00 insgesamt 16.436,00 ( Vorjahr 13.230,00) an folgende Ersatz-
schulen:
 Elisabethenstift 78 Sch€ler 13.660,50
 Seminar Marienhhe 7 Sch€ler 1.494,50
 Nieder-Ramst‚dter Diakonie 3 Sch€ler 1.067,50
 Odenwaldschule 1 Sch€ler 213,50
UA 2700 – Sonderschulen
HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Im Jahr 2004 hat die Ernst-Elias-Niebergall-Schule weiterhin am Projekt „Eigenreinigung
an Schulen“ teilgenommen und einen Zuschuss von insgesamt 53.524,22 erhalten. Der
Verwendungsnachweis hat vorgelegen. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwen-
dung des Zuschusses f€r 2004 nachgewiesen.
HHSt. .... 700000 (Zuschuss Mittagessen Christoph-Graupner-Schule)
Wir haben den Verwendungsnachweis 2004 der Christoph-Graupner-Schule gepr€ft. Der
Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 9.000,00 nachge-
wiesen.
HHSt. .... 717100 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen)
Die Stadt hat im Jahr 2004 nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem Planan-
satz von 10.000,00 insgesamt 19.207,58 (Vorjahr 13.585,00) an folgende Ersatzschulen
gezahlt:
 Wichernschule 26 Sch€ler 9.220,00
 Christophorusschule 17 Sch€ler 6.026,50
 Antoniushaus Hochheim 3 Sch€ler 1.063,50
 Freie Comenius Schule 8 Sch€ler 2.897,58
Die Freie Comenius Schule hat 2004 r€ckwirkend f€r die Jahre 2002 – 2004 f€r 8 Sch€ler
einen erhhten Leistungsbetrag f€r Sonderp‚dagogik angefordert. Nach Pr€fung durch
das Rechtsamt hat das Fachamt der Freien Comenius Schule den Betrag f€r die Sonder-
p‚dagogik von 2.897,58 nachgezahlt. Den regul‚ren Gastschulbeitrag f€r 2004 hatte das
Fachamt zum Zeitpunkt der Nachberechnung im UA 2800 ausgezahlt. Ab 2005 wird der
Beitrag f€r die Freie Comenius Schule je nach Schulart in den UA 2100, 2700 und 2800
ausgezahlt.
Die Mittel standen im Rahmen des Deckungskreises 43 250 zur Verf€gung.
UA 2800 - Gesamtschulen
HHSt. .... 540100 (Reinigung)
Der Frderverein der Erich-K‚stner-Schule hat f€r 2004 als erwirtschafteten „berschuss
(erbrachte Eigenleistungen der Sch€ler und des Frdervereins) aus dem Reinigungsetat
17.500,00 erhalten. Der Verwendungsnachweis hat vorgelegen. Der Verein hat den Zu-
schuss zweckentsprechend verwendet.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss Mornewegschule f€r das Mittagessenangebot)
Der VN f€r 2003 liegt noch nicht vor. Das Fachamt hat den Verein bereits mehrfach erin-
nert. Ab 2004 wird der Zuschuss f€r das Mittagessenangebot €ber das Projekt „Familien-
freundliche Schule“ im UA 2000 abgewickelt. Auch hier liegt uns f€r die Mornewegschule
noch kein Verwendungsnachweis vor.
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HHSt. .... 717000 (Zusch€sse f€r Ersatzschulen)
Die Stadt hat im Jahr 2004 nach … 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz insgesamt apl.
18.950,00 an folgende Ersatzschulen ausgezahlt:
 Freie Comenius Schule 96 Sch€ler 18.192,00
 Odenwaldschule Heppenheim 4 Sch€ler 758,00
Im UA 2800 war f€r das Jahr 2004 kein Ansatz geplant. Bis 2003 sind die Zusch€sse f€r
Ersatzschulfinanzierung im UA 2100 ausgezahlt worden. Inzwischen hat die Freie
Comenius Schule den Status einer Gesamtschule.
Im Rahmen des Deckungskreises 43 250 standen die Mittel f€r 2004 zur Verf€gung.
UA 2920 Stadt- und Kreisbildstelle
Im Rahmen des f€r die Stadt- und Kreisbildstelle bestehenden Deckungskreises waren
alle Ausgaben gedeckt.
Nach Auskunft des Fachamtes besteht nach wie vor keine Rechtsgrundlage f€r die Ab-
rechnung mit dem Landkreis Darmstadt – Dieburg. Der im Schlussbericht 2002 ausf€hr-
lich erl‚uterte Sachstand ist unver‚ndert. Die Genehmigung des Kultusministeriums zur
neuen Verwaltungskostenvereinbarung von 1999 liegt immer noch nicht vor.
Im Jahr 2005 haben die Beteiligten einen Arbeitskreis neu gebildet, der mit Vertretern des
Kreises, der Stadt und des staatlichen Schulamtes den Aufbau eines gemeinsamen „Me-
dienzentrums“ errtert. Die Umsetzung des Vorhabens scheiterte bis jetzt an der Frage
der Finanzierbarkeit.
Vorbehaltlich der Zustimmung hat die Stadt Darmstadt nach den Bestimmungen der neu-
en Vereinbarung mit dem Landkreis abgerechnet. Aufgrund eines Fehlers in der Berech-
nung hatte der Landkreis zuerst 95.174,70 €berwiesen. Der Stadt standen jedoch nur
82.720,14 zu. Das Fachamt hat den Fehler festgestellt und dem Landkreis die Differenz
von 12.454,56 zur€ckgezahlt. Die Berechnung haben wir gepr€ft.
HHSt. ....711000 – (Land Hessen – Zuschuss zur Beschaffung von Unterrichtsfilmen)
Die Hhe des zu zahlenden Zuschusses an das Land Hessen ergibt sich aus den Sch€-
lerzahlen des Vorjahres multipliziert mit 1,64. Da zum Stichtag 28.135 Sch€ler Darm-
st‚dter Schulen besuchten, ergibt sich ein Zuschuss an das Land Hessen von 46.141,40.
Der Planansatz von 46.000,00 reichte nicht aus. Es waren 145,00 €pl. Mittel erforderlich.
UA 2921 – Vivarium
Vorbemerkung:
Wie bereits in den Vorjahren erl‚utert, hat die Stadt aus der Neuordnung der Stadtwirt-
schaft dem Betriebsvermgen des Vivariums einen Teil der HEAG – Aktien zugeordnet.
Damit wird es mglich, steuerliche Vorteile geltend zu machen und die vorhandenen
steuerlichen Verluste des Vivariums mit Steuererstattungen zu verrechnen.
Die Sollstellung f€r die geplante Steuererstattung f€r das Jahr 2002 hat die K‚mmerei um
302.927,00 reduziert, da die Krperschaftssteuer nicht mehr beim Finanzamt geltend ge-
macht werden kann. Steuererstattungsanspr€che bestehen nur noch aus der Kapitaler-
tragssteuer und dem Solidarit‚tszuschlag.
81
82

58
Wie bereits in den Vorjahren haben wir, um einen realistischen Vergleich mit fr€heren
Jahren und eine Ermittlung des Kostendeckungsgrades zu ermglichen, die entsprechen-
den Einnahmen und Ausgaben aus dem Ergebnis herausgerechnet:
HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg.
.... 170000 Steuererstattung Finanzamt 150.000,00 - 171.236,88
.... 207000 Zinseinnahmen 0,00 2.701,00
.... 210000 Dividenden 1.133.000,00 2.153.876,74
.... 655500 Steuerberatungskosten 15.000,00 13.157,01
83
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 321.680,01 324.220,00 312.992,44
Ausgaben 1.422.606,51 1.660.720,00 1.433.230,77
Zuschussbedarf 1.100.926,50 1.336.500,00 1.120.238,33
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -216.261,67 -16,18%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 19.311,83 1,75%
Der Kostendeckungsgrad von 22,05 % ist im Vergleich zum Vorjahr (21,84%) nahezu
gleich geblieben.
HHSt. .... 110000 (Benutzungsgeb€hren):
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Besu-
cherzahlen der letzten 3 Jahre:
Planansatz Rechnergebnis Besucherzahl*
Hj. 2002 285.000,00 302.626,32 169.932
Hj. 2003 282.460,00 303.216,00 151.309
Hj. 2004 282.460,00 289.772,00, 145.064
*zahlende Besucher
Ein aussagef‚higer „berblick €ber die Gesamtbesucherzahlen ergibt sich aus der folgen-
den Aufstellung:
Kinder, Behinderte, Studenten etc. 69.653 (Eintritt 1,00)
Rentner Seniorencard A 4.279 (Eintritt 1,50)
Erwachsene 71.132 (Eintritt 3,00)
Freikarten 570
Schulklassen u. Kinderg‚rten Stadt u. LK Dst.-Dieb. 7.372 (freier Eintritt)
Sonstige (Kaupiana, Knax-Club, Sozialamt, etc.) 3.126 (freier Eintritt)
Gesamt – Besucherzahl 2004 156.132
Im Berichtsjahr haben wir 2 Kassenpr€fungen beim Vivarium durchgef€hrt. Wir pr€ften
den Bestand der Handkasse und die Eintrittsgelder.
Auch im Berichtsjahr hat der Verwalter der Zahlstelle die Eintrittsgelder nicht zeitnah ab-
geliefert und teilweise bis 9.000,00 ungesichert in seiner Wohnung aufbewahrt.
Wir hatten in der Vergangenheit mit dem Fachamt mehrfach schriftlich und m€ndlich er-
rtert, das es aus Sicht des Revisionsamts erforderlich ist, eine Vertrags‚nderung des
Pachtvertrages zwischen dem P‚chter des Cafe Eulenpick und der Kaupiana (Vereini-
gung der Freunde und Frderer des Vivariums e. V.) herbeizuf€hren. Der Pachtvertrag
von 1990 regelt weder das rtliche noch das €berrtliche Pr€fungsrecht. Wir hatten in
84
B

59
unseren jeweiligen Pr€fberichten immer wieder gefordert, dass der P‚chter die st‚dti-
schen Eintrittsgelder zeitnah abliefert und die Gelder nicht ungesichert in seiner Wohnung
aufbewahrt. Im Pachtvertrag war auch dazu seither nichts geregelt. Die t‚gliche Abliefe-
rung sollte - ebenso wie das rtliche und €berrtliche Pr€fungsrecht - vertraglich festge-
legt werden. Es gibt auch zwischen Vivarium und dem P‚chter Regelungsbedarf zu eini-
gen Punkten, die immer wieder zu Differenzen f€hrten. Diese Aspekte sollten ebenfalls
Bestandteil einer Vertrags‚nderung sein.
Im Juli 2005 fand zu diesem Sachverhalt bei Herrn Stadtrat Feuchtinger eine Bespre-
chung zwischen Vertretern der Stadt und der Kaupiana statt. Auch aus Sicht der Kaupia-
na ist der Vertrag €berarbeitungsbed€rftig. Es wurde Einvernehmen erzielt, dass zun‚chst
die K€ndigung des Vertrages durch die Kaupiana mit gleichzeitigem Angebot eines neuen
Vertrages mit detaillierteren Regelungen angestrebt wird. Der Verein wollte nach interner
Kl‚rung die Stadt €ber das Ergebnis informieren. Nach Auskunft des Vivariums hat die
Kaupiana der Stadt bis zum Abschluss dieses Berichtes noch kein Ergebnis mitgeteilt.
Im Rahmen des Deckungskreises, der f€r das Vivarium eingerichtet ist, waren alle Aus-
gaben gedeckt.
UA 2940 – Schullastenausgleich nach dem FAG
Im Jahr 2004 hat das Land Hessen insgesamt 133.000.000,00 an die kommunalen
Schultr‚ger verteilt. Die Gemeinden (B) erhielten 34.580.000,00; davon entfielen auf den
Regierungsbezirk Darmstadt 24.488.700,00. Die Stadt erhielt als Zuweisung zu ihren
Ausgaben 3.561.200,00 erstattet. Die Zuweisung und Verteilung berechnet sich zu 95 %
nach Sch€lerzahl ( = 28.543 Sch€ler – Stand 26.09./31.10.03) und zu 5 % nach Fl‚che.
Verteilung nach Fl‚che 179.570,00
Verteilung nach Sch€lerzahl 3.381.607,00
3.561.177,00
aufgerundet auf 3.561.200,00
85

60
EINZE LP LAN 3 – WIS SENS CHAFT , FO RS CHUNG , KULT URP FLE GE
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 2.395.708,99 2.181.280,00 2.706.032,95
Sonst. Finanzeinnahmen 0,00 0,00 0,00
Summe Einnahmen 2.395.708,99 2.181.280,00 2.706.032,95
Personalausgaben 1.552.516,07 1.664.900,00 1.549.439,72
Sachaufwand 1.406.061,28 1.529.590,00 2.039.861,96
Zuweisungen u. Zusch€sse 13.792.048,92 14.225.080,00 14.103.647,66
Summe Ausgaben 16.750.626,27 17.419.570,00 17.692.949,34
Zuschussbedarf 14.354.917,28 15.238.290,00 14.986.916,39
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -251.373,61 -1,65%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 631.999,11 4,40%
Die auff‚llige Abweichung zwischen Planung und Rechnungsergebnis bei den Einnahmen
beruht €berwiegend auf Mehreinnahmen bei folgenden UA bzw. HHSt.:
UA/HHSt. Planung Rechnungs-
ergebnis
Mehr-
einnahmen
3000
1.3000.176000
220.910,00
0,00
447.690,42
228.254,18
226.780,42
228.254,18
3202
1.3202.130000
1.530,00
0,00
215.195,72
212.094,22
213.665,72
212.094,22
3301
1.3301.176000
1.3301.178000
222.670,00
0,00
25.000,00
263.679,06
19.356,96
86.581,98
41.038,26 *1
19.381,96 *2
61.581,98
3304
1.3304.176000
15.700,00
0,00
44.389,64
12.376,36
28.689,64
12.376,36
*1 Differenz beruht auf einem Abgang auf Kassenreste von 29,20 (25,00 + 4,20).
*2 Differenz beruht auf einem Abgang auf Kassenreste von 25,00.
Pr€fung der Verwendungsnachweise im EPl. 3
Zur Vorbereitung der Pr€fung von Verwendungsnachweisen im EPl. 3 informiert uns das
Fachamt €ber alle Bewilligungsbescheide oder sonstigen Zuschusszusagen. Aufgrund
dieser Informationen entscheiden wir, f€r welche Zusch€sse VN vorzulegen sind. Die Pra-
xis hat sich in den vergangenen Jahren bew‚hrt. Die damit verbundene Einschr‚nkung
des Pr€fungsumfangs ist zu vertreten, solange die Entscheidung, welche VN gepr€ft wer-
den, ausschlieƒlich beim Revisionsamt liegt.
2004 hat die Verwaltung insgesamt 73 Zusch€sse bewilligt. Hiervon pr€ften wir 37 VN
(= 51 %). Ein VN steht f€r 2004 noch aus. Auf die Vorlage der restlichen VN haben wir
verzichtet.
86
87

61
Deckungskreise im EPl. 3
Im Einzelplan 3 bestehen acht umfangreiche Deckungskreise, die rd. 160 HHSt. umfas-
sen. Sie enthalten im Wesentlichen die Sachausgaben (Hauptgruppen 5 und 6) der
UA 3000 bis 3607.
Die Pr€fung der Ausgaben bei den einzelnen HHSt. ergab, dass innerhalb der Deckungs-
kreise alle Ausgaben gedeckt waren. Lediglich der Deckungskreis 43 300 (Budget Kultur-
amt) mit 87 HHSt. schloss mit nicht gedeckten Ausgaben von 1.828,73 ab. Auf unsere
Veranlassung stellte das Fachamt einen Antrag auf Freigabe €pl. Mittel gem. … 100 HGO.
Herr B€rgermeister Glenz erteilte am 16.09.2005 die Genehmigung zur Freigabe der nicht
gedeckten Ausgaben von 1.828,73.
UA 3000 – Kulturamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 411.494,05 220.910,00 447.690,42
Ausgaben 1.178.019,24 1.022.220,00 1.217.651,98
Zuschussbedarf 766.525,19 801.310,00 769.961,56
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -31.348,44 -3,91%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 3.436,37 0,45%
HHSt. .... 662000 (Vermischte Ausgaben)
Bei einem Planansatz von 40,00 sind nicht gedeckte Mehrausgaben von 69,38 entstan-
den. Auf unsere Veranlassung hat Herr B€rgermeister Glenz die Freigabe nachtr‚glich
erteilt.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 135.690,00 Zusch€sse von 122.837,08 an
13 Empf‚nger. F€nf VN lagen vor. Die Auszahlung von acht Zusch€ssen erfolgte durch
innere Verrechnung, so dass keine VN erforderlich waren.
Wir haben als Schwerpunktpr€fung die Jahresrechnung 2004 der Werkbundakademie
Darmstadt gepr€ft. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von 2.758,46 ab, wo-
bei den Einnahmen von 35.936,93 Ausgaben von 33.178,47 gegen€berstanden. Die dem
Zuschussempf‚nger nach den st‚dt. Kulturfrderungsrichtlinien zugestandene Liquidit‚ts-
reserve von 10 % der Ausgaben wird demnach nicht €berschritten.
Die im Zusammenhang mit dem Projekt Darmst‚dter Stadtfotograf 2004 und dem Katalog
„Randwerke“ stehenden Ausgaben sind allesamt im Rechnungsjahr 2005 bezahlt worden.
Wir haben das Fachamt darauf hingewiesen, dass diese Ausgaben in dem Jahr nachzu-
weisen sind, in dem die sie entstanden sind. Die Erl‚uterungen zum Haushaltsplan sind
entsprechend zu aktualisieren bzw. zu erg‚nzen.
Die Jahresrechnung der Deutsch-Indischen Gesellschaft e.V. schloss zum Jahresende
2004 mit einer „berschreitung der Liquidit‚tsreserve von 4.114,56 ab.
Wir hatten das Fachamt darauf hingewiesen, dass nach den st‚dt. Kulturfrderungsrichtli-
nien der st‚dt. Zuschuss zur€ckzufordern ist. Nach R€ckforderung durch das Fachamt
reichte der Verein weitere Rechnungen f€r ein Konzert im Fr€hjahr 2005 nach. Wir haben
deshalb auf eine R€ckforderung verzichtet und die Gew‚hrung weiterer Zusch€sse vom
Ergebnis der Jahresrechnung 2005 abh‚ngig gemacht. Allerdings ist anzumerken, dass
das Konzert weder im Programm f€r 2005 enthalten war, noch dass wir zum Zeitpunkt
unserer Pr€fung davon Kenntnis hatten.
B
88
B

62
Wir hatten das Fachamt ferner darauf hingewiesen, dass bei hheren Liquidit‚tsreserven
Betriebskostenzusch€sse nur mit Zustimmung des Stadtk‚mmerers gew‚hrt werden kn-
nen und um entsprechende Veranlassung gebeten. Herr B€rgermeister Glenz stimmte der
„berschreitung der Liquidit‚tsreserve am 23.08.2005 zu.
HHSt. .... 700100 (Nichtst‚dtische Drucklegungen)
Der Kranichsteiner Literaturverlag erhielt einen Zuschuss von 1.500,00. Der Planansatz
lag bei 6.570,00. Auf die Vorlage des VN haben wir verzichtet.
Der VN des Hess. Staatsarchivs f€r 2002 €ber 2.050,00 hat zwischenzeitlich vorgelegen.
Die zweckentsprechende Verwendung des st‚dt. Zuschusses ist nachgewiesen.
HHSt. .... 700200 (Zusch€sse f€r Ausstellungsveranstaltungen)
Die Stadt gew‚hrte bei einem Planansatz von 6.210,00 f€nf Zusch€sse mit insgesamt
3.080,00. Die VN haben vorgelegen.
HHSt. .... 700300 (Projektbezogene Zusch€sse f€r kulturelle Veranstaltungen)
Die Zusch€sse von 17.276,09 verteilen sich auf zwlf Zuschussempf‚nger. Der Planan-
satz lag bei 23.840,00. Drei VN haben vorgelegen. In neun F‚llen haben wir auf die Vor-
lage der VN verzichtet.
HHSt. .... 700400 (Mietkostenzusch€sse f€r st‚dt. R‚ume und S‚le)
Bei einem Planansatz von 3.700,00 gew‚hrte die Stadt Zusch€sse von 3.836,63 an zwlf
Empf‚nger. Die Auszahlung der Zusch€sse erfolgte durch innere Verrechnung, so dass
keine VN erforderlich waren.
HHSt. .... 717300 (Literaturstipendien)
Die Stadt und das P.E.N.-Zentrum Darmstadt errichteten ein Stipendium, benannt nach
der 2002 verstorbenen Schriftstellerin Elsbeth Wolffheim, um einem Schriftsteller/einer
Schriftstellerin die Mglichkeit zu geben, ohne wirtschaftliche Not seiner/ihrer schriftstelle-
rischen T‚tigkeit nachzugehen. Das Stipendium betr‚gt je nach Familienstand mtl. zwi-
schen 1.000,00 und 1.225,00. 2004 sind 22.068,48 ausgezahlt worden.
Hierbei handelt es sich um die Mietkosten von mtl. 510,00 an die Deutsch-Baltische
Landsmannschaft f€r die im Herdweg 79 angemietete Wohnung sowie das ab 15. Mai
ausgezahlte Stipendium von mtl. 1.225,00. Ferner sind die Strom- und Gaskosten sowie
der Transport der gespendeten Mbel f€r den Stipendiaten hieraus bezahlt worden.
Von Januar bis Mitte Mai konnte die Wohnung wegen Renovierungsarbeiten nicht ver-
mietet werden.
UA 3001 – Eigenbetrieb Kulturinstitute
F€r das Berichtsjahr waren bei der HHSt. .... 715000 weder Ans‚tze vorgesehen noch
sind Buchungen erfolgt. Der Eigenbetrieb erhielt jedoch 351.115,31 als Abdeckung des
Defizits f€r hoheitliche Aufgaben (HHSt. .... 715100). Das sind 35.459,81 weniger als im
Vorjahr.
Wir verweisen dazu auf unsere Ausf€hrungen im Schlussbericht 200121 sowie auf die Er-
l‚uterungen im Haushaltsplan 2004.
21
Rdn. 81/2001
V
89

63
Nach … 5 Abs. 2 der zuletzt durch Satzung vom 07.01.2004 r€ckwirkend zum 01.01.2003
ge‚nderten Betriebssatzung des Eigenbetriebs Kulturinstitute pr€ft das Revisionsamt die
ordnungsgem‚ƒe Verwendung der Zusch€sse beim Zuschussempf‚nger. Nach Abs. 2
(neu) gelten die st‚dtischen Kulturfrderungsrichtlinien in ihrer jeweils g€ltigen Fassung.
Ferner obliegt nach … 5 Abs. 5 der Satzung dem Revisionsamt unver‚ndert die Pr€fung
der Kassenf€hrung.
Die unvermuteten Pr€fungen der Zahlstellen sowie die Pr€fung der ordnungsgem‚ƒen
Verwendung der Zusch€sse im HHj. 2004 f€hrten zu folgendem Ergebnis: 22
Sonstige Wissenschaft und Forschung (UA 3121)
Die Literaturinitiative ist seit 01.01.2003 dem Eigenbetrieb Kulturinstitute zugeordnet. Den
Verwendungsnachweis 2004 haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
Zusch€sse „Freie Kulturinitiativen“ (UA 3200)
F€r das Rechnungsjahr 2004 waren 168.750,00 im HHPl. eingestellt. Hiervon sind
162.176,00 an 35 verschiedene Empf‚nger ausgezahlt worden. Die Auszahlung erfolgte
z. L. der HHSt. 6.3200.700200.5.
F€r das Haushaltsjahr 2004 haben wir die Verwendungsnachweise von 18 Tr‚gern mit
Zusch€ssen zwischen 2.500,00 und 15.000,00 zur Pr€fung angefordert. Zwei weitere
Verwendungsnachweise hat uns das Fachamt unaufgefordert zur Pr€fung vorgelegt. Von
den 18 Zuschussempf‚ngern erhalten acht Tr‚ger auch aus dem st‚dtischen Haushalt
einen Betriebskostenzuschuss. Wir haben in diesen F‚llen die Zusch€sse der freien Kul-
turinitiative im Rahmen eines Gesamtverwendungsnachweises gepr€ft.
Acht weitere Verwendungsnachweise haben wir ohne bzw. mit geringf€gigen Feststellun-
gen gepr€ft. Bei einem Zuschussempf‚nger wird die Liquidit‚tsreserve €berschritten. Wir
haben das Fachamt um Stellungnahme gebeten. Zwei Verwendungsnachweise liegen zur
Pr€fung vor und konnten aus Zeitgr€nden noch nicht gepr€ft werden. Ein Verwendungs-
nachweis steht noch aus. Das Fachamt hat erinnert.
Den Zuschuss f€r die Freie Szene (12.000,00 = 100 %) haben wir ebenfalls im Rahmen
des Betriebskostenzuschusses nach dem Vertrag gepr€ft.
Die im Vorjahr noch ausstehende Pr€fung des Verwendungsnachweises des Atelierhau-
ses Vahle e.V. haben wir 2005 abgeschlossen. Die Pr€fung ergab einige Feststellungen:
 Eine Spende war im Verwendungsnachweis nicht angegeben.
 Eine Rechnung aus dem Vorjahr konnte nicht ber€cksichtigt werden.
 Der Verein hat 8.500,00 als pauschales Honorar f€r die Organisation von 2 Veran-
staltungen (je 2 Tage) ausgezahlt. Uns erschienen diese Kosten im Verh‚ltnis zu
den Einnahmen und sonstigen Kosten des Projektes als sehr hoch.
 Wir haben darauf hingewiesen, dass Vereinsarbeit grunds‚tzlich ehrenamtlich
geleistet wird.
Der Verein hat eine Aufstellung der Ausgaben f€r das pauschale Honorar nachgereicht.
Die Anrechnung der Spende f€hrte zu einem „berschuss. Wir haben das Fachamt gebe-
ten entsprechend der Kulturfrderungsrichtlinien zu verfahren.
Institut Mathildenhhe (UA 3203)
Die Pr€fung der Zahlstelle ergab keine Beanstandungen. Die Zahl der an der Kasse und
im Lager vorr‚tigen Best‚nde (Kataloge, Poster, Postkarten und Baumwolltaschen)
stimmte mit den Eintragungen auf den Bestandskarten €berein.
Das Institut hat die vereinnahmten Eintrittsgelder ordnungsgem‚ƒ abgerechnet.
Museum der K€nstlerkolonie Darmstadt / Ernst-Ludwig-Haus (UA 3204)
Die Pr€fung des Kassensoll- und Kassenbestandes ergab keine Beanstandungen. Eben-
so stimmte die Zahl der am Schalter und im Lager vorr‚tigen Kataloge, Postkarten, Falt-
bl‚tter und Baumwolltaschen mit den Angaben im Bestandsverzeichnis €berein. An-
22
die bisherigen UA sind in Klammern angegeben
90
91
V

64
schlieƒend erfolgte die „bernahme der Best‚nde in das Kassensystem VARIO-Compact.
S‚mtliche Zu- und Abg‚nge werden hier€ber k€nftig abgewickelt.
B€hnenwesen (UA 3300)
Theater am Platanenhain – TAP
Das Theater am Platanenhain erhielt einen Zuschuss von 35.299,72 (Planansatz =
35.300,00). Hiervon zahlte die Stadt 7.690,00 direkt, w‚hrend der st‚dt. Mietkostenzu-
schuss von 27.609,72 f€r den B€chner-Saal durch innere Verrechnung angewiesen wur-
de.
Die Gewinn – und Verlustrechnung des Theaters am Platanenhain weist zum Jahresende
einen „berschuss von 18.299,11 aus. Unter Ber€cksichtigung des Verlustvortrages von
117.147,97 aus dem Gesch‚ftsjahr 2003 und nach Abzug des Stammkapitals von
25.564,59 ergibt sich eine bilanzielle „berschuldung von 73.284,27. Hinzu kommen Ver-
bindlichkeiten gegen€ber Kreditinstituten von 80.544,39, Verbindlichkeiten aus Lieferun-
gen und Leistungen von 9.627,52 sonstige Verbindlichkeiten von 2.687,08.
Im Vergleich zum Vorjahr konnten bei den Personalkosten 13.706,14 eingespart werden.
Gleichzeitig sind die Umsatzerlse gegen€ber 2003 um 8.136,19 gesteigert worden. Es ist
dennoch auch 2005 von einer angespannten Liquidit‚tslage auszugehen.
Im Bereich Kinder- und Jugendtheater stehen den Einnahmen von 157.823,10 Ausgaben
von 161.226,94 gegen€ber. Die somit entstandenen Mehrausgaben von 3.403,84 werden
durch einen „berziehungskredit abgedeckt. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die
Mehrausgaben geringf€gig um 189,73 erhht.
Die ordnungsgem‚ƒe Verwendung der st‚dt. Zuwendungen konnte best‚tigt werden.
Das Halb-Neun-Theater erhielt einen Gesamtzuschuss von 37.412,76. Hiervon wurden
1.542,76 als Ablsesumme f€r Einstellpl‚tze durch innere Verrechnung angewiesen,
weitere 12.000,00 sind aus dem Zuschuss der freien Kulturinitiative bewilligt worden.
Die Jahresrechnung schloss mit einem „berschuss von 4.285,90 ab. Der Bilanzverlust
zum Jahresende betrug 32.697,53. Unter Ber€cksichtigung des Stammkapitals von
25.564,59 und der R€cklage von 2.400,18 ergab sich ein nicht durch Eigenkapital ge-
deckter Fehlbetrag von 4.732,76. Hinzu kommen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen von 5.379,29, sonstige Verbindlichkeiten von 8.600,67 sowie Verbindlichkeiten
gegen€ber Kreditinstituten von 4.556,41. S‚mtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit
bis zu einem Jahr.
Wir haben das Fachamt erneut darauf hingewiesen, dass aufgrund der ausgewiesenen
Verh‚ltnisse aus unserer Sicht Bedenken bestehen, ob die 2005 f‚lligen Verbindlichkeiten
von rd. 32.700,00 bei einem Umlaufvermgen von lediglich rd. 27.200,00 beglichen wer-
den knnen.
In Anbetracht der schon l‚nger bestehenden bilanziellen „berschuldung und der ange-
spannten wirtschaftlichen Lage hat der Zuschussempf‚nger einen Zwischenabschluss
zum 30.06.2004 erstellt. Auƒerdem legte der Steuerberater eine Ergebnisprognose f€r
das Jahresende 2004 vor. Wir haben f€r 2005 die gleiche Vorgehensweise empfohlen.
Bessunger Puppenspieltage
F€r die 24. Bessunger Puppenspieltage im Nachbarschaftsheim zahlte die Stadt als Zu-
schuss 1.152,00 (Planansatz = 1.440,00). Der VN hat vorgelegen.
Zuschuss an das Straƒentheater „Just for fun“
Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 5.110,00 (= Planansatz) an das Theater Kw 8 –
Werkstatt f€r Theater und Kultur e. V. f€r die Veranstaltung „Just for fun“. Aus der Freien
Kulturinitiative sind weitere 7.000,00 an den Verein ausgezahlt worden. Der VN hat vor-
gelegen.
92
V

65
Sonstige Musikpflege (UA 3302)
Konzertchor Darmstadt
Der Konzertchor Darmstadt erhielt 2004 einen st‚dtischen Zuschuss von 44.181,12. Der
vorgelegte VN wies Einnahmen von 257.700,01 und Ausgaben von 243.298,56 aus. Die
Jahresrechnung schloss demnach mit einem „berschuss von 14.401,45 ab. Die dem Zu-
schussempf‚nger zugestandene Liquidit‚tsreserve von 10 % der Ausgaben ist nicht €-
berschritten worden.
Die Pr€fung f€hrte erneut zu folgenden Beanstandungen:
a) Handkasse / B€rokasse
Auf den Rechnungen €ber Lebensmitteleink‚ufe fehlte teilweise der Verwendungs-
zweck. Das Gleiche gilt f€r den Kauf von Postwertzeichen (grƒere Mengen).
b) Buchungsbelege / Rechnungen
 Auf Rechnungen und sonstigen Belegen werden Vermerke mit Bleistift angebracht.
 Wegstrecken- und Mitnahmeentsch‚digung werden nicht immer einheitlich berechnet.
 Den Reisekostenabrechnungen sind teilweise die Fahrkarten bzw. Parkscheine nicht
beigef€gt.
Wir konnten die zweckentsprechende Verwendung der st‚dt. Zuwendungen best‚tigen.
Kulturverein Darmst‚dter Residenzfestspiele
Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 10.230,00. Aus der Freien Kulturinitiative hat der
Verein weitere 6.000,00 erhalten (HHSt. 6.3200.700200.5). Die Pr€fung ergab erneut fol-
gende Beanstandungen:
Buchungsbelege / Rechnungen
 Auf Rechnungen und sonstigen Belegen werden Vermerke mit Bleistift angebracht.
Generell darf auf Kassenbelegen kein Bleistift verwendet werden.
 Auf den Rechnungen fehlt teilweise der Vermerk, unter welchem Konto der Betrag
verbucht worden ist.
 Auf den Rechnungen fehlt teilweise der Vermerk, unter welchem Datum die Rechnung
bezahlt wurde.
 Auf den Rechnungen wird die Mehrwertsteuer nicht ausgewiesen.
Die Jahresrechnung 2004 schlieƒt mit Einnahmen von 330.362,85 und Ausgaben von
262.380,03 ab. Die Jahresrechnung weist demnach zum Jahresende einen „berschuss
von 67.982,82 aus. Die dem Zuschussempf‚nger nach den st‚dt. Kulturfrderungsrichtli-
nien zugestandene Liquidit‚tsreserve von 10 % der Ausgaben wird demnach um
41.744,82 €berschritten. Aufgrund des Fehlbetrages von 167.756,46 aus 2003 sowie der
Unterdeckung von 99.773,64 zum Jahresende 2004 hatten wir auf eine R€ckforderung
verzichtet. Wir haben das Fachamt ferner darauf hingewiesen, dass nach Ziff. 8.4 Abs. 3
der st‚dt. Kulturfrderungsrichtlinien die Zustimmung des Stadtk‚mmerers einzuholen ist.
Herr B€rgermeister Glenz stimmte der „berschreitung der Liquidit‚tsreserve zu.
Die rechnerische Richtigkeit der Jahresrechnung 2004 konnte abschlieƒend best‚tigt
werden. Die ordnungsgem‚ƒe Verwendung der Zuwendungen aus dem Eigenbetrieb
Kulturinstitute an den Tr‚gerverein ist nachgewiesen.
Kammerkonzerte im Schloss
Der Zuschuss der Stadt an den Verein Kammerkonzerte im Schloss betrug 4.088,00,
weitere 2.000,00 erhielt der Verein aus der „Freien Kulturinitiative“. Der VN schlieƒt mit
Einnahmen und Ausgaben von 23.752,82 ab, wobei der Fehlbetrag von 4.253,82 durch
eine private Spende ausgeglichen worden ist.
Hinsichtlich der zweckentsprechenden Verwendung der Zusch€sse bestanden keine Be-
denken.
Jagdhofkeller
Der Verein f€r Kunst und Musik – Jagdhofkeller Darmstadt – erhielt von der Stadt einen
Zuschuss von 3.480,00 (Planansatz = 4.350,00). Aus der freien Kulturinitiative wurden
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weitere 2.400,00 an den Verein ausgezahlt. Der VN schlieƒt mit einem Fehlbestand von
2.692,51 ab.
Hinsichtlich der zweckentsprechenden Verwendung der st‚dt. Zuwendungen bestanden
keine Bedenken.
Frderung der Popularmusik
Die Stadt zahlte 5.640,00 an sieben Empf‚nger (Planansatz = 7.200,00). Auf die Vorlage
der VN wurde verzichtet.
Akademie f€r Tonkunst (UA 3303)
Seit Januar 1994 ist bei der Akademie f€r Tonkunst das automatisierte Verfahren „Musik-
schulverwaltung“ im Einsatz. Die Dienstanweisung f€r den Einsatz des Programms datiert
vom 05.09.1994. Die hierin vorgegebenen internen Kontrollen durch die Verwaltung wer-
den durchgef€hrt.
Die Abwicklung der Personalkostenerstattung mit dem Land Hessen
(HHSt. 6.3303.171000.9) weist f€r das HHj. 2004 (Stand: April 2005) bei einer Gesamt-
forderung der Stadt von 1.097.133,64 eine Restforderung von 541.791,47 aus.
Die Pr€fung der Geb€hrenkasse und der Handkasse ergab keine Beanstandungen. Fer-
ner pr€ften wir die richtige Verbuchung der vereinnahmten Aufnahmegeb€hren f€r das
Wintersemester 2003/2004 sowie die ordnungsgem‚ƒe Einzahlung dieser Betr‚ge bei der
Stadtkasse. Beanstandungen haben sich ebenfalls nicht ergeben.
Volkshochschule (UA 3500)
Die Pr€fung der Zahlstelle und der Handkasse ergab keine Beanstandungen. Wir haben
die f€r das 2. Semester 2003 bar oder per Scheck erhobenen Kursgeb€hren in die Pr€-
fung einbezogen. Ferner pr€ften wir die im Lastschriftverfahren durch Datentr‚geraus-
tausch erhobenen Teilnehmergeb€hren. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
F€r das 2. Semester 2003 haben sich bei 5.301 Abbuchungen 163 R€cklastschriften er-
geben, was einem Prozentsatz von 3,1 entspricht.
Wir haben ferner die VN f€r die Zusch€sse des Landes Hessen
nach … 6 VHG von 137.421,00 (Personalkosten)
und
nach … 7 VHG von 2.057,00 (Sachkosten)
gepr€ft. Die zweckentsprechende Verwendung der Zusch€sse konnte best‚tigt werden.
Stadtbibliothek (UA 3520)
Die Pr€fung der Zahlstelle bei der Hauptstelle hat erneut ergeben, dass mehrfach „ber-
sch€sse bzw. Fehlbest‚nde ausgewiesen werden.
Bei Handkasse und Wechselgeld stimmten Soll- und Istbestand €berein. Die Geb€hren-
kasse wies f€r den Zeitraum vom 25.10.-30.10.2004 einen Gesamtbetrag von 2.540,12
aus. Kassensoll- und Istbestand ergaben „bereinstimmung.
Die f€r die Zahlstelle in Zusammenarbeit mit dem Kassenverwalter zu erstellende Dienst-
anweisung steht noch aus.
Multikulturelles Zentrum – Bessunger Knabenschule (UA 3551)
Der VN ist uns vom Fachamt am 22.12.2005 vorgelegt worden. Die Pr€fung steht noch
aus.
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Altes P‚dagog (UA 3603)
Das Alte P‚dagog wird ab 01.01.2003 als Eigenbetrieb gef€hrt. Seit 01.02.2003 hat die
Stadt einen Mietvertrag mit einer neuen Mieterin geschlossen, nachdem der Mietvertrag
mit dem Vormieter wegen Insolvenz aufgelst werden musste. Die monatliche Festmiete
betr‚gt bis 31.01.2005 700,00 zuz€glich Mehrwertsteuer. Hinzu kommen die Nebenkos-
ten. „ber die Miethhe sollte laut Vertrag ab dem 01.02.2005 neu verhandelt werden.
Unsere R€ckfrage beim Eigenbetrieb Kulturinstitute ergab, dass die Mieterin noch aus
2004 R€ckst‚nde hat, die gestundet sind. Daher bleibt die Miethhe vorerst unver‚ndert.
F€r die Forderungen gegen den Vormieter besteht ein Vollstreckungsauftrag. Der R€ck-
stand belief sich im Oktober 2005 auf 3.967,39.
Freie Theaterszene – Georg-Moller-Haus (UA 3606)
Die Freie Theaterszene wird seit 01.01.2003 als Eigenbetrieb gef€hrt und erhielt wie ver-
traglich festgelegt in 2004 folgende Zusch€sse:
6.3606.677000.0 6.130,00 Hausmeisterersatz f€r Loge
6.3606.700000.4 26.200,00 Produktionskostenzusch€sse an freie Theater
6.3606.700000.4 12.778,14 Strom, Heizung, Wasser, Winterdienst
zus‚tzlich aus der Freien Kulturinitiative
6.3200.700200.5 12.000,00 Betrieb u. Unterhaltung, Personalkosten
F€r Projektkostenzusch€sse hat der Verein 26.200,00 erhalten und 28.160,00 an ver-
schiedene Theatergruppen ausgezahlt. Der Differenzbetrag von 1.960,00 konnte aus dem
Restbetrag des Vorjahres gedeckt werden.
Den Einnahmen von insgesamt 108.101,13 stehen Ausgaben von 116.668,92 gegen€ber.
Es errechnet sich ein Defizit von 8.567,79.
Die Liquidit‚tsreserve wird nicht €berschritten. Die Pr€fung des VN ergab nur kleinere
Feststellungen, die auf die Zuschusszahlung keinen Einfluss hatten.
UA 3121 – Sonstige Wissenschaft und Forschung
HHSt. .... 661000 (Mitgliedsbeitr‚ge)
Bei einem Planansatz von 2.090,00 sind nicht gedeckte Mehrausgaben von 8,52 entstan-
den.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Der Planansatz betrug 6.590,00. Die Stadt zahlte 7.643,50 an die Vereine aus.
Die Mehrausgaben von 1.053,50 werden gedeckt durch Einsparungen bei der
HHSt. .... 717000 (Zusch€sse an Privatpersonen) von 500,00.
F€r die fehlenden 553,50 hat das Fachamt die Genehmigung von €pl. Ausgaben bean-
tragt. Wegen der weiteren Abwicklung verweisen wir auf UA 3202.23
Die Zusch€sse verteilen sich wie folgt:
Empf‚nger 2004
Gesellschaft f€r Deutsche Sprache 239,50
Lichtenberggesellschaft 1.362,00
Luise-B€chner-Bibliothek 1.254,00
Goethe-Gesellschaft 809,00
Hess. Literaturfreunde 843,00
Wedekind-Forschungsstelle 1.024,00
Elisabeth-Langg‚sser-Gesellschaft 1.054,00
Ehrenamt f€r Darmstadt 1.058,00
7.643,50
23
Rdn. 098
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Die Hhe der Zusch€sse entspricht zum grƒten Teil den in Vorjahren gezahlten Betr‚-
gen, mit Ausnahme der Elisabeth-Langg‚sser-Gesellschaft, die im Vorjahr f€r eine ge-
plante Veranstaltung 20.000,00 erhielt. Wir berichteten dar€ber. Die Zahlungen sind kon-
stant, da es sich meist um Miet- und Nebenkostenzusch€sse f€r das Literaturhaus han-
delt.
Die Verwendungsnachweise der Gesellschaft f€r deutsche Sprache haben wir f€r 2004
gepr€ft. Das Fachamt hat den im Vorjahr vom Verein nicht bentigten Betrag von 64,50
am diesj‚hrigen Zuschussbetrag einbehalten.
Den VN der Lichtenberggesellschaft f€r 2004 haben wir ebenfalls ohne Feststellungen
gepr€ft.
UA 3201 – Stadtarchiv
HHSt. .... 700000 ( Zuschuss f€r Dokumentarfilm 60. Jahrestag Stadtzerstrung)
Eine Film – Produktionsgesellschaft erhielt 2003 10.000,00 Zuschuss f€r die Produktion
eines Dokumentarfilms €ber die Stadtzerstrung aus Anlass des 60. Jahrestags.
Wir haben den VN im Juli 2005 ohne Feststellungen gepr€ft.
HHSt. .... 717000 (Zuschuss „Historischer Verein f€r Hessen)
Der Planansatz betrug wie in den Vorjahren 1.740,00. Durch die allgemeine HH-Sperre
von 80 % hat der Verein 1.392,00 als Druckkostenzuschuss f€r die Zeitschrift „Archiv f€r
Hessische Geschichte“ erhalten. Wir haben den VN ohne Feststellungen gepr€ft.
UA 3202 - St‚dtische Kunstsammlung
HHSt. .... 130000 (Einnahmen aus Verkauf von Souvenirgegenst‚nden aus dem
Museumsshop)
HHSt. .... 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops)
HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop mit dem
VMH)
Die Rechnungsergebnisse der HHSt. weisen f€r 2004 nach Steuern Einnahmen von
212.094,22 und Ausgaben von 172.288,87 aus. Die Verrechnung mit dem Vermgens-
haushalt betrug 40.000,00.
Unter Einbeziehung der Vorschusskonten ergibt sich seit 1999 (ohne Warenbestand) fol-
gendes Bild:
1999* 2000* 2001* 2002** 2003 2004
Einnahmen 201.143,25 197.318,20 176.531,24 185.691,77 157.450,15 212.094,22
Ausgaben 163.044,34 190.084,57 152.632,98 166.556,89 118.624,67 172.288,87
„berschuss 38.099,01 7.233,63 23.898,26 19.134,88 38.825,48 39.805,35
* ohne Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung
** ab 2002 mit Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung
Wir haben in den letzten Jahren ausf€hrlich €ber die Entwicklung des Shops berichtet. Die
Akzeptanz des Museumsshops ist sehr gut.
Das etwas r€ckl‚ufige Ergebnis 2003 von 157.450,15 konnte 2004 auf 212.094,22 gestei-
gert werden. Die wchentlichen Einnahmen sind sehr unterschiedlich. Sie bewegen sich
zwischen 2.000,00 und 6.000,00.
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Die schon 2003 angeschaffte Scannerkasse konnte nach anf‚nglichen technischen
Schwierigkeiten erst am 19.10.2004 in Betrieb genommen werden. Es dauerte einige Wo-
chen bis alle 40 Damen des Vereins, die in zwei Schichten zu je 3,5 Stunden an sechs
Tagen der Woche Dienst leisten, mit der neuen Kasse vertraut waren.
Auch die diesj‚hrige Kassenpr€fung ergab einige Feststellungen:
 Im Pr€fungszeitraum ist es dreimal vorgekommen, dass die Kassiererinnen nicht be-
merkt haben, dass der Einzug €ber EC-Cash nicht ausgef€hrt werden konnte. Ein
K‚ufer konnte ermittelt werden, einer hat sich selber gemeldet. Die nicht eingezoge-
nen Betr‚ge wurden €berwiesen. In einem Fall hat der von der Bank angesprochene
Kunde nicht reagiert.
 Es kommt immer wieder zu Fehlbons (werden in der Kasse aufbewahrt) und auch zu
Fehlbetr‚gen (im Pr€fungszeitraum insgesamt 173,60), die an den Wocheneinnahmen
abgesetzt werden.
 Die abzuliefernden Betr‚ge werden bei Ladenschluss in einem Briefumschlag einer
Mitarbeiterin im Ernst-Ludwig-Haus abgegeben. Fehlbetr‚ge werden auf dem Um-
schlag dokumentiert und in der Regel auch gegengezeichnet.
Am 25.04. und 26.04.2005 hat eine Mitarbeiterin des Instituts mit zwei Damen des Ver-
eins die seit langem geplante Bestandsaufnahme vorgenommen. Der zu diesem Zeitpunkt
festgestellte Bestand wird durch die neue Scannerkasse weitergef€hrt. Wir haben f€r zwei
Artikel (Olbrich-Leuchter und Briefffner) eine Pr€fung des Bestandes vorgenommen.
Soll- und Istbestand stimmten €berein.
HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop
mit dem VMH)
Im Berichtsjahr weist die Verrechnungshaushaltsstelle 40.000,00 aus, die das Institut zu-
gunsten der VMH – HHSt. ... 367200 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Muse-
umsshop mit dem VWH) gebucht hat.
Die Umbuchung der Restmittel von 19.427,78 ins Folgejahr zur Finanzierung der Ausga-
ben des Museumsshops zu Beginn des neuen Jahres erfolgte nach Mitteilung der K‚m-
merei €ber die HHSt. .... 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops) z. G. der
HHSt .... 130000 (Einnahmen aus dem Verkauf von Souvenirgegenst‚nden).
Wir haben bei der K‚mmerei veranlasst, den Deckungsvermerk gem. … 17 Abs. 1
GemHVO auf die HHSt. .... 622000 auszuweiten.
Im Deckungskreis dieses Unterabschnitts standen 11.120,00 zur Verf€gung. Das Kultur-
amt bentigte hiervon 553,50 zur Deckung von €berplanm‚ƒigen Ausgaben der
HHSt. 1.3121.700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen).24 Das Fachamt hat hier-
f€r die Genehmigung von €berplanm‚ƒigen Ausgaben beantragt. Zur Deckung hat die
K‚mmerei lt. Fachamt Einsparungen bei der HHSt. 3202. 580000 (Unterhaltung von
Kunstgegenst‚nden) angeboten. Diese HHSt. ist Teil des Deckungskreises 43 322, der
vom Institut Mathildenhhe bewirtschaftet wird und nicht zu 100 % freigegeben war. Das
Institut Mathildenhhe hat die Freigabe nicht beantragt, weil es keine Kenntnis von dem
Vorgang hatte. Da die Ausgabeans‚tze im Deckungskreis 3202 nicht in voller Hhe frei
gegeben waren, sind ungedeckte Mehrausgaben von 306,88 entstanden.
Die Belegpr€fung in diesem Unterabschnitt (ca.25%) ergab kleinere Feststellungen, die
wir mit dem Eigenbetrieb besprochen haben.
24
Rdn. 096
99
B
100

70
UA 3300 – B†hnenwesen
HHSt. .... 711000 (Zuweisung Land Hessen f€r Staatstheater)
Zu den Kosten des Staatstheaters leistete die Stadt bei
einem Planansatz von 12.771.810,00 eine Zuweisung von 12.717.378,94
an das Land Hessen. Einen weiteren Zuschuss von 24.400,00
erhielt der Verein der Freunde des Staatstheaters Darmstadt.
Abz€glich der Zuweisung des Landes Hessen f€r das
Staatstheater von 1.587.535,00
verbleiben Ausgaben der Stadt f€r das Staatstheater von 11.129.843,94
Als Zuschuss des Landes Hessen waren bei HHSt. .... 171000 1.629.540,00 eingeplant.
Mit Bewilligungsbescheid vom 31.08.2004 genehmigte das Land 1.587.535,00. Weitere
42.000,00 zahlte die Stadt als Anteil f€r die Hessischen Theatertage (HHSt. .... 711002).
Anteilige Versorgungsbez€ge f€r ehemalige Bedienstete wurden f€r das HHj. 2004 nicht
angefordert. Als Zuschuss an das Staatstheater f€r die Finanzierung der Betriebskosten
verbleiben folglich 11.129.843,94
F€r die Produktion und Auff€hrung der Kinderoper „Till Eulenspiegel“
sowie den Ankauf von B€hnenausstattungen zahlte die Stadt einen
weiteren Zuschuss von 24.400,00
an den Verein der Freunde des Staatstheaters Darmstadt e. V.
UA 3301 – Internationales Musikinstitut Darmstadt
Im Sommer 2004 f€hrte das Internationale Musikinstitut die 42. Internationalen Ferienkur-
se f€r Neue Musik durch. Wir haben die finanzielle Abwicklung der Ferienkurse im Juni
2005 gepr€ft.
Die Gegen€berstellung des Finanzierungsplans (Stand: 08.06.2004) mit dem Rechnungs-
ergebnis sowie die Mehr- oder Wenigereinnahmen und –ausgaben stellen sich wie folgt
dar:
Einnahmen
Planung Rechnungs-
ergebnis
mehr/weniger
(+) (-)
Stadt Darmstadt
a) Sachkosten
b) Personalkosten *
295.830,00
78.897,52 348.313,05 - 26.414,47
Benutzungsgeb€hren 140.000,00 116.707,60 - 23.292,40
Sponsoring 25.000,00 113.153,72 + 88.153,72
Zuweisung Bund 25.000,00 25.000,00 0,00
Zuweisung Land Hessen 13.000,00 18.000,00 + 5.000,00
Zuschuss DAAD 7.670,00 7.500,00 - 170,00
Mehrwertsteuer ** 0,00 - 10.301,30 - 10.301,30
Summe 585.397,52 618.373,07 + 32.975,55
101
102

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Anmerkung
* Bei den Personalkosten von 78.897,52 handelt es sich um Verg€tungen des st‚ndigen
Personals des Internationalen Musikinstituts f€r den Zeitraum vom 01.06. – 30.09.2004,
einschlieƒlich 4/12 des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes.
** Der Finanzierungsplan enth‚lt keinen Ansatz f€r die Mehrwertsteuer. Eine Gegen€ber-
stellung Planung/Rechnungsergebnis war deshalb bei dieser Position nicht mglich.
Der Finanzierungsplan vom 08.06.2004 weist eine Landeszuweisung von 13.000,00 aus.
Mit Bewilligungsbescheid vom 28.07.2004 genehmigte das Land zun‚chst 13.000,00 (HH-
Sperre beim Land). Mit Bescheid vom 06.08.2004 wurden weitere 5.000,00 bewilligt.
Ausgaben
Planung Rechnungs-
ergebnis
mehr/weniger
(+) (-)
Personalausgaben (st‚ndiges Perso-
nal) 78.897,52 78.897,52 0,00
Druck und Werbung 20.000,00 12.272,99 - 7.727,01
Kranichsteiner Musikpreis 5.000,00 5.000,00 0,00
Kompositionsauftr‚ge 6.000,00 11.000,00 + 5.000,00
Honorare:
a) Dozenten
b) Konzertmitwirkende
c) Steuerzahlung f€r K€nstler aus dem
Ausland
d) Personal f€r Organisation
e) Studiotechnik
70.000,00
100.000,00
2.000,00
45.000,00
14.000,00
74.150,00
111.850,00
4.876,39
41.741,67
11.600,00
+ 4.150,00
+ 11.850,00
+ 2.876,39
- 3.258,33
- 2.400,00
Reisekosten 20.000,00 18.940,86 - 1.059,14
Materialgeb€hren und GEMA 10.000,00 23.150,43 + 13.150,43
Technisches u. instrumentales Material 20.000,00 38.044,54 + 18.044,54
Transporte 15.000,00 4.837,21 - 10.162,79
Telekommunikation, Porto 2.000,00 1.451,30 - 548,70
Raummieten 20.000,00 21.307,62 + 1.307,62
Unterk€nfte 140.000,00 142.384,20 + 2.384,20
Verpflegung 40.000,00 49.527,63 + 9.527,63
Verschiedenes 2.500,00 2.902,58 + 402,58
Umsatzsteuer – Vorsteuer - 25.000,00 - 35.561,87 - 10.561,87
Summe 585.397,52 618.373,07 + 32.975,55
Der st‚dtische Anteil an den 42. Internationalen Ferienkursen 2004 betr‚gt demnach
348.313,05.

72
Vergleich der zusammengefassten Zahlen f€r 2000 – 2004:
2000 2002 2004
Einnahmen 225.614,71 204.114,77 270.060,02
Ausgaben 554.614,72 647.573,05 618.373,07
St‚dt. Anteil 329.000,01 443.458,28 348.313,05
Der st‚dt. Anteil an den 42. Internationalen Ferienkursen 2004 gegen€ber 2002 ist dem-
nach um 95.145,23 geringer ausgefallen (rd. 21 %).
Im HH-Plan 2004 waren f€r die 42. Internationalen Ferienkurse bei der HHSt. .... 591000
400.000,00 eingeplant. Im Nachtragsplan f€r 2004 wurden aufgrund gestiegener Unter-
kunftskosten weitere 106.500,00 eingestellt. Die Mittel waren zu 100 % freigegeben. So-
mit standen bei HHSt. .... 591000 insgesamt 506.500,00 zur Verf€gung.
Lt. Haushaltsrechnung betragen die Ausgaben f€r die Ferienkurse 2004 538.968,22.
Nach dem Magistratsbeschluss 0051 vom 28.01.2004 knnen die im Nachtragsplan 2004
etatisierten Zuweisungen des Bundes, des Landes, des Akademischen Austauschdiens-
tes (DAAD) sowie die Spenden von insgesamt 82.670,00 zur Deckung der Mehrausgaben
bei der HHSt. .... 591000 verwendet werden. Demnach standen insgesamt Mittel von
589.170,00 f€r die 42. Internationalen Ferienkurse zur Verf€gung.
F€r die Zuweisungen und Zusch€sse (Bund, Land Hessen und DAAD) konnten wir die
zweckentsprechende Verwendung der Mittel best‚tigen.
Der Vergleich zwischen Planung und Rechnungsergebnis ergibt:
Planung HHSt. .... 591000 (100 % freigegeben) 506.500,00
Im Nachtrag etatisierte Zuweisungen (Bund,
Land, DAAD und Spenden) 82.670,00
Insgesamt standen zur Verf€gung 589.170,00
Rechnungsergebnis 538.968,22
Wenigerausgaben 50.201,78
Pr€fungsfeststellungen
Bei unserer Pr€fung haben sich folgende Feststellungen ergeben:
 Auf verschiedenen Anordnungen fehlt die Unterschrift f€r die sachliche und rechneri-
sche Richtigkeit.
 Auf mehreren Rechnungen €ber Speisen und Getr‚nke fehlen die Angaben €ber den
Anlass der Bewirtung und die Namen der bewirteten Personen.
 Auf verschiedenen Belegen €ber Barausgaben an Aushilfen ist weder der gezahlte
Stundensatz noch die Anzahl der geleisteten Stunden angegeben.
 Entgegen den Haushaltsgrunds‚tzen (… 7 GemHVO) sind Bareinnahmen zur Beglei-
chung von Ausgaben verwendet worden. Folglich weisen die Gesamtausgaben im
Verwendungsnachweis und der Haushaltsrechnung 2004 (HHSt. .... 591000) eine
Differenz von 507,33 aus.
Aus gegebenem Anlass haben wir erneut darauf hingewiesen, dass der Zahlungsverkehr
mglichst unbar abzuwickeln ist.
B

73
UA 3303 – Akademie f†r Tonkunst
Als Erstattung der Stadt an den Eigenbetrieb f€r den hoheitlichen Bereich waren bei
HHSt. .... 675000 350.000,00 eingeplant. Im HHj. 2004 waren an den Eigenbetrieb
341.707,67 zu leisten.
Das Rechnungsergebnis der Akademie weist f€r die Fachschule Einnahmen von
1.072.715,90 und Ausgaben von 1.414.423,57 aus. Der Saldo betr‚gt 341.707,67. Ge-
gen€ber dem Vorjahr haben sich die Einnahmen geringf€gig reduziert. Dagegen sind die
Ausgaben um ca. 48.000,00 angestiegen, was €berwiegend auf die hheren Personal-
ausgaben (ca. 40.000,00) zur€ckzuf€hren ist.
Weitere Mehrkosten sind f€r die Unterhaltung der baulichen Anlagen (ca. 5.000,00), Un-
terhaltung des B€ro- und Betriebsinventars (ca. 15.500,00), Reinigung (ca. 10.000,00)
sowie Strom und Beleuchtung (ca. 5.700,00) entstanden. Dagegen konnten die Kosten f€r
die „berpr€fung der technischen Anlagen (um ca. 9.400,00), Mieten f€r DV-Ger‚te (um
ca. 6.900,00), Unterhaltung der Gr€nanlagen (um ca. 11.200,00) und Heizung (um ca.
13.400,00) gesenkt werden.
Bei weiteren Ausgabenpositionen konnten weitere geringf€gige Einsparungen bzw. Mehr-
ausgaben festgestellt werden.
UA 3304 – Jazz-Institut
HHSt. .... 110000 (Eintrittsgelder)
Aufgrund der Rechnungsergebnisse 2003 und 2004 von 5.884,60 bzw. 5.773,86 (Planan-
satz = 0,00) haben wir der K‚mmerei empfohlen, im HH-Plan 2005/2006 einen Ansatz
von 5.000,00 einzuplanen.
Bei HHSt. .... 591000 (Darmst‚dter-Jazzforum ) waren 13.200,00 eingeplant. Die Stadt
zahlte 18.940,83 aus. Das Jazzforum findet alle zwei Jahre statt, was den verminderten
Ansatz gegen€ber 2003 begr€ndet.
HHSt. .... 700100 (Jazzconceptions)
Hierbei handelt es sich um Frdermaƒnahmen f€r junge Musiker. Bei einem Planansatz
von 5.200,00 sind 5.000,00 an drei verschiedene Musiker und 215,00 an die K€nstlerso-
zialversicherung ausgezahlt worden. Auf die Vorlage von VN wird verzichtet.
Die Mehrausgaben von 15,00 sind nicht gedeckt. Auf unsere Veranlassung hat das Fa-
chamt nachtr‚glich die Freigabe beantragt und auch erhalten.
UA 3400 – Sonstige Kunstpflege
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 279.010,00 Zusch€sse von 263.032,41.
Hiervon entfielen 199.390,00 auf den Kunstverein Darmstadt e. V. und 49.496,00 auf die
Darmst‚dter Sezession.
Der Zuschuss an den Kunstverein Darmstadt setzt sich wie folgt zusammen:
Allgemeine Ausstellungsmittel 25.560,00
Sonderausstellung 40.900,00
Personalkostenzuschuss 92.030,00
Betriebskostenzuschuss 15.340,00
Bauunterhaltung 25.560,00
199.390,00
Den Einnahmen von 283.756,52 stehen Ausgaben von 305.074,03 gegen€ber. Unter An-
rechnung des Fehlbetrages zum 01.01.2004 von 23.233,78 schlieƒt die Jahresrechnung
mit einem Fehlbestand von 44.551,29 ab.
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Wir haben darauf hingewiesen, dass nach Ziff. 8.6 der st‚dt. Kulturfrderungsrichtlinien
keine weiteren Zusch€sse gew‚hrt werden knnen, solange nicht der VN f€r fr€her ge-
w‚hrte Zusch€sse vorliegt und haben das Fachamt erneut um k€nftige Beachtung gebe-
ten.
Der Zuschuss an die Darmst‚dter Sezession von 49.496,00 setzt sich wie folgt
zusammen:
Freiplastikausstellung 38.856,00
Sonderveranstaltungen 5.320,00
Betriebskostenzuschuss 5.320,00
49.496,00
Den Einnahmen von 63.358,59 stehen Ausgaben von 60.209,20 gegen€ber. Die Jahres-
rechnung schlieƒt mit einem Guthaben von 3.149,39 ab. Die dem Zuschussempf‚nger
zugestandene Liquidit‚tsreserve wird demnach nicht €berschritten.
Bei unserer Pr€fung haben wir festgestellt, dass auf den Belegen €ber Speisen und Ge-
tr‚nke keine Angaben €ber den Anlass der Bewirtung bzw. die Namen der bewirteten
Personen gemacht werden. Wir haben das Fachamt um k€nftige Beachtung gebeten.
Den VN f€r 2003 hatten wir am 28.10.2004 wegen Unvollst‚ndigkeit an das Fachamt zu-
r€ckgegeben. Der im Januar 2005 erneut vorgelegte VN schloss mit einem Guthaben von
5.864,75 ab. Die dem Zuschussempf‚nger zugestandene Liquidit‚tsreserve ist bei Aus-
gaben von 77.863,20 nicht €berschritten worden.
Wir hatten das Fachamt erneut darauf hingewiesen, dass nach Ziff. 8.6 der st‚dt. Kultur-
frderungsrichtlinien eine weitere Bezuschussung nicht erfolgen kann, solange nicht der
VN f€r fr€her gezahlte Zusch€sse vorliegt.
F€r das K€nstlerpleinair Mirabel (5.320,00) legte der Verein K€nstlerhaus auf der Ziegel-
h€tte e. V. einen gesonderten VN vor.
HHSt. .... 717000 (Zusch€sse an Privatpersonen)
Die Stadt zahlte 6.900,00 (= Planansatz) an sieben verschiedene Empf‚nger. Es handelt
sich um Materialkostenzusch€sse f€r K€nstler. Auf die Vorlage der VN wird verzichtet.
UA 3550 – Sonstige Volksbildung
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Als Zusch€sse an Vereine und Institutionen zahlte die Stadt bei einem Planansatz von
3.210,00 1.989,48 an die Gesellschaft f€r Christlich-J€dische Zusammenarbeit und
488,00 an die Association Culturelle Franco-Allemande e.V.. Die VN haben vorgelegen.
Ein weiterer Zuschuss (Hessisches Staatsarchiv) von 350,00 wurde durch innere Ver-
rechnung angewiesen. Auf die Vorlage dieses VN haben wir verzichtet.
Wir stellten bei der Pr€fung des VN der Association Culturelle Franco-Allemande e. V.
erneut eine „berschreitung der dem Zuschussempf‚nger zugestandenen Liquidit‚tsre-
serve fest. In den Jahren 1993 bis 2003 hatten wir wegen des Interesses der Stadt an der
Einrichtung einer franzsischsprachigen Bibliothek in der Hauptstelle der Stadtbibliothek
und der damit verbundenen R€cklagenbildung auf eine R€ckforderung des st‚dtischen
Zuschusses verzichtet. Im HHj. 2004 hat der Verein zur Erg‚nzung des franzsischspra-
chigen Bestandes f€r 762,59 weitere B€cher angeschafft.
Wir haben daher auch f€r 2004 erneut einem Verzicht auf die R€ckforderung zugestimmt.
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HHSt. .... 727000 (Schuldendiensthilfe Volkssternwarte)
Die Volkssternwarte erhielt eine Schuldendiensthilfe von 3.763,12. Der Planansatz lag bei
3.900,00.
UA 3600 – Heimatpflege
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 5.810,00 insgesamt 1.628,60 aus.
Als Zuschuss f€r die Martinskerb 2004 hat das Fachamt insgesamt 400,00 an den Verein
€berwiesen. Als Zuschuss f€r die Bessunger Kerb konnten 585,76 ausgezahlt werden.
Auf die Vorlage der VN haben wir verzichtet.
F€r einen weiteren Verein €bernahm die Stadt die Miet- bzw. Betriebskosten von insge-
samt 642,84.
Das Ev. Rentamt Dreieich erhielt f€r das Dorfmuseum Wixhausen in 2004 keinen Be-
triebskostenzuschuss. Die Pr€fung der Verwendungsnachweise 2002 und 2003 hat einen
„berschuss von 720,64 ergeben, der nach Auskunft des Fachamts mit Rechnungen im
Haushaltsjahr 2005 verrechnet werden soll.
Ein Teil der Einsparungen bei dieser Haushaltsstelle dienten der Deckung von Mehraus-
gaben bei HHSt. .... 700100 (Zuschuss Eberst‚dter B€rgerverein) = 279,89 und der HHSt.
.... 3400 591000 (Kunstpreis der Stadt Darmstadt) =2.100,00.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss Eberst‚dter B€rgerverein)
Der Verein erhielt einen Zuschuss von 2.779,79 bei einem Planansatz von 2.500,00. Die
Mehrausgaben von 279,79 konnten durch Einsparungen bei der HHSt. .... 700000 (Zu-
sch€sse an Vereine und Institutionen) gedeckt werden. Es handelt sich hierbei um den
Erbbauzins f€r das st‚dtische Anwesen. Eine Pr€fung des Verwendungsnachweises ent-
f‚llt, da der Erbbauzins im Wege der inneren Verrechnung bezahlt wurde.
HHSt. .... 700600 (Zuschuss 1000 Jahre Bessungen)
Die IG Bessungen erhielt f€r die Feierlichkeiten zum Bessunger Millennium 2002 den
Planansatz von 75.000,00 in voller Hhe ausgezahlt. Wir haben im Vorjahr ausf€hrlich
dar€ber berichtet, dass der Verein die ausgezahlten Mittel nicht in voller Hhe f€r die
Durchf€hrung der Feierlichkeiten bentigt hat.25 Das Fachamt hat aufgrund unserer
Empfehlung im August 2004 einen R€ckforderungsbescheid €ber 28.524,52 erlassen,
gegen den die IG Bessungen Widerspruch eingelegt hat. Herr Oberb€rgermeister Benz
hat das Fachamt aufgefordert, eine Magistratsvorlage zur Umwidmung und weiteren Ver-
wendung der Gelder zu erstellen. Nach Mitteilung des Fachamtes beabsichtigt der Verein
die Sanierung eines Pflanzturms. Bis Dezember 2005 war mit der Ausarbeitung des Pro-
jektplanes noch nicht begonnen. Die IG Bessungen beh‚lt seit Abschluss der Feierlich-
keiten zum Bessunger Millennium ca. 28.000,00 aus Mittel der Stadt Darmstadt ein, die
sie f€r den Frderungszweck nicht bentigt hat und die nach den Vorschriften der Kultur-
frderungsrichtlinien f€r Projektkostenzusch€sse h‚tten zur€ckgezahlt werden m€ssen.
HHSt. .... 700700 (Zuschuss an Eisenbahnmuseum)
Wir haben im Vorjahr berichtet, dass der Verein Museumsbahn e. V. 2002 erstmalig
15.960,00 bei einem Planansatz von 16.000,00 erhalten hat. Es handelte sich um einen
monatlichen Mietkostenzuschuss von 1.330,00, der nach dem Beschluss des Magistrats
vom 21.11.2001 zur Abfederung der neuen Mietverpflichtungen ab dem Haushaltsjahr
2002 vorgesehen war. Bei Pr€fung des von uns angeforderten Verwendungsnachweises
stellten wir fest, dass die neuen Mietvertr‚ge auch Ende 2003 noch nicht abgeschlossen
waren. Daher fehlte die Grundlage f€r die Zuschusszahlung 2002. Im Bewilligungsbe-
scheid hat das Fachamt allerdings vers‚umt darauf hinzuweisen, dass der Zuschuss nur
f€r neue Mietverpflichtungen gew‚hrt wird. Dennoch haben wir dem Fachamt empfohlen,
den Zuschuss zur€ckzufordern, da aus den zur Pr€fung vorgelegten Unterlagen ersicht-
lich war, dass sowohl die Gewinn- und Verlustrechnung als auch die Einnahme-
„berschussrechnung des Vereins f€r 2002 „bersch€sse auswiesen. Der Verein hat bis
25
Rdn. 103/2003
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zum Abschluss dieses Berichts die Mittel, f€r deren Zahlung die Voraussetzungen nicht
vorlagen, nicht zur€ckgezahlt und hat beantragt, dass die Stadt auf die R€ckforderung
verzichten mge. Das Fachamt hat uns um Stellungnahme gebeten. Wir konnten der Bitte
des Vereins nicht entsprechen.
Zu Lasten der Rechnungsjahre 2003 und 2004 hat der Verein keine Zusch€sse erhalten.
Der Verein beh‚lt seit 2002 15.960,00 aus Mitteln der Stadt Darmstadt ein, f€r deren
Zahlung die Voraussetzungen nicht gegeben waren und noch immer nicht gegeben sind.
HHSt. .... 717200 (Zuschuss an den Verein Schlossmuseum)
Der Verein erhielt im Berichtsjahr 139.000,00 bei einem Planansatz von 138.050,00. Wir
haben das Fachamt darauf hingewiesen, dass f€r die Mehrausgaben von 950,00 ein An-
trag auf Genehmigung von €berplanm‚ƒigen Ausgaben zu stellen ist.
Wir pr€ften die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses wie im Vorjahr im
Rahmen der Pr€fung der Jahresrechnung des Vereins (Auftragspr€fung). Es ergaben sich
keine Feststellungen.
UA 3601 - Glckert–Haus
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 22.280,00 an die Deutsche Akademie f€r
Sprache und Dichtung einen Zuschuss von 20.606,52 (wie im Vorjahr), der sich wie folgt
zusammensetzt:
Zuschuss Tagungskosten 2.278,06
Miete einschl. Nebenkosten 17.990,52
Miete f€r Herbsttagung 337,94
20.606,52
Im Fr€hjahr 2003 hat die Mitgliederversammlung der Akademie f€r Sprache und Dichtung
einstimmig einer ‡nderung des … 14 Abs. 1 der Satzung zugestimmt, wonach die Jahres-
rechnung der Akademie ab 2003 durch den Magistrat der Stadt Darmstadt – Revision-
samt – gepr€ft wird. Diese Pr€fung hat bis einschlieƒlich 2001 das Staatliche Rechnungs-
pr€fungsamt durchgef€hrt.
Den Verwendungsnachweise f€r 2002 hat, wie im Vorjahr berichtet, das Hessische Mi-
nisterium f€r Wissenschaft und Kunst gepr€ft. Feststellungen haben sich nicht ergeben.
Unsere Pr€fung ab dem Haushaltsjahr 2003 ist eine Teilpr€fung. Sie besteht aus einer
stichprobenartige Belegpr€fung, einer rechnerische Pr€fung sowie einer Pr€fung der Zu-
l‚ssigkeit der festgestellten Abweichungen vom Haushaltsplan. Die abschlieƒende Pr€-
fung verbleibt beim Ministerium f€r Wissenschaft und Kunst.
Der Bitte des Ministeriums unsere Pr€fungst‚tigkeit noch auf die Feststellung der sachli-
chen Richtigkeit auszuweiten, konnten wir aus zeitlichen und personellen Gr€nden nicht
entsprechen.
2005 haben wir den Verwendungsnachweis f€r 2003 abschlieƒend und den Verwen-
dungsnachweis f€r 2004 gepr€ft. Die Belegpr€fung f€r 2003 hatten wir schon 2004 abge-
schlossen. Die rechnerische Pr€fung und die Pr€fung der Zul‚ssigkeit der festgestellten
Abweichungen konnte erst 2005 abgeschlossen werden, weil die Ergebnisse des Vorjah-
res noch nicht gepr€ft waren und die Akademie noch nicht alle Buchungen f€r 2003 abge-
schlossen hatte.
Die Pr€fung beider Verwendungsnachweise 2003 und 2004 war sehr zeitaufw‚ndig. In
beiden Jahren haben wir eine „berschreitung der Planans‚tze festgestellt. Von uns ge-
troffene Feststellungen hat die Akademie berichtigt. Wir haben weiter Anregungen f€r eine
€bersichtlichere Buchhaltung gegeben und noch einmal auf die rechtzeitige Vorlage der
Verwendungsnachweise hingewiesen.
Die zweckentsprechende Verwendung der st‚dtischen Mittel konnte best‚tigt werden.
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UA 3602 - Olbrich-Haus
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Der Planansatz von 48.760,00 kam mit 48.741,24 fast vollst‚ndig zur Auszahlung.
Das Poleninstitut erh‚lt einen Zuschuss f€r Miete von 13.731,24 (Olbrich-Haus),der unter
dem gleichen Unterabschnitt unter HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) wieder verein-
nahmt wird. F€r das Haus Deiters (mit Turmzimmer) werden weitere 9.450,00 €bernom-
men, die vom Eigenbetrieb vereinnahmt werden. Hinzu kamen in diesem Jahr weitere
Zusch€sse von 25.560,00 f€r Betriebskosten.
Die Pr€fung dieses Zuschusses erfolgt innerhalb der Pr€fung der Jahresrechnung des
Instituts.
UA 3700 - Kirchliche und religi†se Angelegenheiten
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Kirchen)
Die Stadt zahlte Zusch€sse von 155.738,40 an 4 Empf‚nger aus. Der Ansatz betrug
155.810,00. Von den Zusch€ssen entfielen 155.310,40 auf die J€dische Gemeinde.
Die Gemeinde hat den VN f€r das Jahr 2003 dem Fachamt Anfang Dezember 2005 vor-
gelegt. Die Pr€fung steht noch aus.
Den VN 2004 hat der Verein bis zum Abschluss dieses Berichts nicht vorgelegt. Das Fa-
chamt hat Ende Oktober 2005 erneut erinnert.
HHSt. .... 700200 (Zuschuss an Russisch-Orthodoxe Gemeinde f€r Sanierungsvorhaben)
Zu Lasten dieser Haushaltsstelle (ohne Planansatz) hat die Russisch Orthodoxe Gemein-
de 4.589,60 f€r Sanierungsarbeiten erhalten. Diese Summe konnte durch Einnahmen aus
Verkauf von Kalendern mit Detailansichten der Russischen Kapelle unter der
HHSt. .... 130000 (Einnahmen aus Verkauf) erzielt werden. Die Herstellungskosten, die
den Vorjahreshaushalt belasteten, beliefen sich auf ca. 3.500,00. Die erwarteten Einnah-
men von 14.000,00 konnten nicht erreicht werden.
Der Magistrat hat mit Beschluss vom 01.12.2004 der Ablsung der zugunsten der evan-
gelisch-lutherischen Auferstehungsgemeinde Arheilgen und der ev. Kirchengemeinde
Wixhausen bestehenden Kirchenbaulasten zugestimmt.
In derselben Sitzung hat der Magistrat einer Vereinbarung €ber die „bernahme der Bau-
und Unterhaltungslast f€r die Kircht€rme der Kirchengemeinden f€r 15 Jahre, beginnend
am 01.012005 zugestimmt.
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EINZE LP LAN 4 – SOZI ALE SIC HE RUNG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 29.858.473,50 24.070.570,00 14.987.878,72
Sonst. Finanzeinnahmen 43.130.817,42 31.236.860,00 40.389.282,79
Summe Einnahmen 72.989.290,92 55.307.430,00 55.377.161,51
Personalausgaben 27.773.361,14 26.526.350,00 27.910.002,30
Sachaufwand 10.862.237,42 9.912.600,00 10.331.530,10
Zuweisungen u. Zusch€sse 75.177.002,49 78.626.150,00 78.705.464,89
Summe Ausgaben 113.812.601,05 115.065.100,00 116.946.997,29
Zuschussbedarf 40.823.310,13 59.757.670,00 61.569.835,78
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 1.812.165,78 3,03%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 20.746.525,65 50,82%
In den Nachtragshaushaltspl‚nen 2004 hat die Stadt die Einnahmen des Einzelplanes 4
um 20.603.350,00 und die Ausgaben um 7.218.580,00 erhht. Der starke Anstieg der
Einnahmen resultiert fast ausschlieƒlich aus Steuererstattungen und Dividendenzahlun-
gen bei den UA 4640, 4641 und 4642 (HHSt. ....170000, .... 210000 und .... 210100) mit
insgesamt 20,277 Mio.
Die Erhhung der Ausgaben um ca. 6,7 % war €berwiegend erforderlich, weil f€r die Kin-
dertagesst‚tten die Zuweisungen und Zusch€sse f€r die kirchlichen und freien Tr‚ger
1,54 Mio. (UA 4641 u. 4642) sowie f€r die „Leistungen nach dem Gesetz €ber eine be-
darfsorientierte Grundsicherung“ (UA 4850) 4,3 Mio. eingeplant wurden.
Im Vergleich des Rechnungsergebnisses mit dem Vorjahr fallen besonders die um
14.870.594,78 (49,8 %) niedrigeren „Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb“ auf. Dies
beruht auf dem Ergebnis des UA 4640 „Kindertagesst‚tten“. Der im HHj. 2003 in diesem
Bereich noch erhoffte Einnahmenzuwachs26 konnte nicht realisiert werden. Die bei der
HHSt. .... 170000 (Steuererstattungen) im HHj. 2003 zum Soll gestellten 8.943.675,73 und
in das Jahr 2004 €bertragenen KER mussten um 6.052.918,00 verringert werden. Dies
wirkte sich auf das Rechnungsergebnis 2004 negativ aus.
Bei den Ausgaben €bersteigt das Rechnungsergebnis 2004 das Ergebnis des Vorjahres
um 3.134.396,24 (2,75 %) und liegt im angemessenen Rahmen der Kostensteigerung.
26
Rdn. 107/2003
111

79
Nach den Gruppierungsvorschriften des kommunalen Haushaltsrechts sind die Sozialhil-
feleistungen in Hauptgruppe 7 (Zuweisungen und Zusch€sse) enthalten.
Aufgeschl€sselt nach Gruppen ergeben sich f€r den EPl. 4 folgende Einzelbetr‚ge:
HHj. 2003 HHj. 2004
70: Zusch€sse 17.241.008,71 16.452.983,97
71: Zuweisungen und Zusch€sse an Bund 0,00 0,00
72: Schuldendiensthilfen 4.118,70 3.997,10
73: Leistungen der SH auƒerhalb v. Einrichtungen 30.231.030,23 30.086.121,28
74: Leistungen der SH in Einrichtungen 5.268.701,07 7.209.097,72
75: Leistungen an Kriegsopfer u. a. Anspruchsber. 473.610,02 492.990,96
76: Leistungen der Jugendhilfe auƒerhalb v. Einr. 5.436.334,93 5.733.603,73
77: Leistungen der Jugendhilfe in Einrichtungen 10.396.116,53 11.982.241,33
78: Lastenausgleichszahlungen 5.359.914,12 5.820.102,50
79: Leistungen an Asylbewerber u. a. Anspruchsber. 808.971,26 924.326,30
75.219.805,57 78.705.464,89
Die Ausgaben der Hauptgruppe 7 erhhten sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 3,5 Mio.,
wobei sich die Zuweisungen und Zusch€sse im engeren Sinne – Gruppe 70 und 71 – im
gleichen Zeitraum von 17,24 Mio. auf 16,45 Mio. (23,0 % auf 20,9 % der Ausgaben) redu-
zierten. Der Grund hierf€r ist offensichtlich eine Verlagerung der Ausgaben von der Grup-
pe 70 auf die Gruppen 74, 76, 77 und 78.
Die Aufteilung auf die einzelnen Abschnitte stellt sich wie folgt dar:
Abschn. Gruppe 2003 2004
40 70 Zusch€sse 384.230,92 129.024,24
70 Zusch€sse 0,00 0,00
73 Leistungen SH auƒerh. v. Einr. 30.110.685,80 29.925.184,3741
74 Leistungen SH in Einrichtungen 5.268.701,07 7.209.097,72
73 Leistungen SH auƒerh. v. Einr. 120.344,43 160.936,91
78 Lastenausgleichszahlungen 9.001,00 15.630,9242
79 Leistungen an Asylbewerber 808.971,26 924.326,30
70 Zusch€sse 376.856,20 391.652,55
72 Schuldendiensthilfen 4.118,70 3.997,1043
77 Jugendhilfe in Einrichtungen 0,00 0,00
44 75 Leistungen an Kriegsopfer u.‚. 473.610,02 492.990,96
70 Zusch€sse 1.176.543,71 1.018.325,38
76 Jugendhilfe auƒerh. v. Einr. 5.436.334,93 5.733.603,7345
77 Jugendhilfe in Einrichtungen 10.396.116,53 11.982.241,33
46 70 Zusch€sse 14.317.256,38 13.941.869,83
47 70 Zusch€sse 986.121,50 972.111,97
48 78 Lastenausgleichszahlungen 5.307.040,84 5.763.314,92
49 78 Lastenausgleichszahlungen 43.872,28 41.156,66
Summe 75.219.805,57 78.705.464,89
112
113

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2003 2004
Leistungen der Sozialhilfe
ohne Gruppen 70 und 71 57.978.796,86 62.252.480,92
Um die Leistungen der Sozialhilfe vollst‚ndig zu erfassen, ist es allerdings erforderlich,
die im UA 9002 veranschlagte und abgerechnete Umlage an den LWV mit einzubeziehen.
Bei HHSt. 1.9002.832000 waren 2004 geplant 20.214.590,00
Das Rechnungsergebnis ist mit 20.214.588,00
um 2,00 niedriger ausgefallen.
2003 2004
Leistungen der Sozialhilfe einschlieƒlich
Verbandsumlage an den LWV 76.754.033,86 82.467.068,92
Die Aufwendungen f€r Sozialhilfe stiegen im Verh‚ltnis zum Vorjahr um 5.713.035,06
(ca. 7,44 %).
114

81
UA 4000 – Sozialamt
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 725.147,12 131.560,00 206.655,15
Ausgaben 5.718.636,58 5.508.190,00 6.069.116,25
Zuschussbedarf 4.993.489,46 5.376.630,00 5.862.461,10
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 485.831,10 9,04%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 868.971,64 17,40%
Die Reduzierung der tats‚chlichen Einnahmen resultiert aus der Umplanung von Geldern
bei den Verwaltungskostenanteilen in den UA 4072 wegen Herauslsung der Kinderta-
gesst‚tten.
Das Land Hessen gew‚hrt f€r die Insolvenzberatung keine Zuweisungen mehr (bisher
66.000,00). Durch Umstrukturierungen beim Zweckverband f€r Jugend- und Drogenbe-
ratung wechselte ein Mitarbeiter ab 01.07.2004 zur Stadt Darmstadt und ist mit halber
Stelle als Ansprechpartner f€r diesen Bereich t‚tig. F€r diese Fachstelle f€r Suchtpr‚ven-
tion erh‚lt die Stadt eine Landeszuweisung von 5.000. Der Verwendungsnachweis lag
vor. Die Pr€fung ergab keine Beanstandungen.
Die Stadt hat den Zuschlag f€r eine Frderung durch das Bundesmodellprogramm „Lo-
kales Kapital f€r Soziale Zwecke“ (LOS) f€r die Zeit von 2003 – 2006 erhalten. Es handelt
sich um eine 100% - Finanzierung aus dem Europ‚ischen Sozialfond (ESF). F€r das erste
Frderjahr vom 01.11.2003 – 30.06.2004 standen insgesamt 180.000 zur Verf€gung. Das
Frderprogramm basiert auf der Umsetzung sogenannter „Mikroprojekte“, die das Ziel
haben, vom gesellschaftlichen Ausschluss bedrohte bzw. am Arbeitsmarkt besonders
benachteiligte Menschen zu aktivieren und f€r sie Mglichkeiten zur Eingliederung in das
Erwerbsleben zu schaffen.
HHSt. .... 170000 (Zuweisung Bund f€r LOS)
Der Bund erstattet nach Abschluss der Frderperiode geleistete Aufwendungen f€r ver-
schiedene Projekte in Eberstadt und Kranichstein nach Vorlage der Verwendungsnach-
weise. Die Stadt tritt finanziell in Vorlage. Im Berichtsjahr gingen 27.329,29 ein.
HHSt. ....612000 (Sachkosten f€r Koordinierungsstelle LOS)
Die Koordinierungsstelle erh‚lt eine Erstattung ihrer Aufwendungen, die im Zusammen-
hang mit LOS angefallen sind. Im Rechnungsergebnis (32.071,53) sind Aufwendungen
€ber den ersten Frderzeitraum hinaus enthalten.
HHSt. .... 718000 (Zusch€sse f€r Mikroprojekte nach LOS-Programm)
Die Tr‚ger der Mikroprojekte erhalten r€ckwirkend nach entsprechender Pr€fung eine
Erstattungen ihrer Aufwendungen (Sach- und Personalkosten). Da die Frderzeitr‚ume
nicht mit dem Kalenderjahr €bereinstimmen, knnen die Rechnungsergebnisse nicht di-
rekt den Frderzeitr‚umen zugeordnet werden. Im Berichtsjahr betr‚gt das Rechnungser-
gebnis 129.024,24. Es lagen alle 21 Verwendungsnachweise vor. Die Pr€fung ergab in
Einzelf‚llen R€ckforderungen, die die Tr‚ger ausnahmslos zur€ckzahlten.
Einnahmen und Ausgaben im Berichtsjahr 2004 f€r die erste LOS-Frderperiode:
Frderzeitraum Bewilligt Verausgabt Erstattet bis 31.12.2004
01.11.2003 – 30.06.2004 180.000 148.613,65 26.303,93
115

82
Im Jahr 2004 pr€ften wir im Rahmen unserer Pr€fungsplanung als Schwerpunktpr€fung
die Reisekosten der Sozialverwaltung. Als Pr€fungsunterlagen standen uns die Einzelan-
ordnungen mit Anlagen aus der Belegregistratur der Stadtkasse sowie in Einzelf‚llen die
Unterlagen aus dem Fachamt zur Verf€gung. Erg‚nzende Informationen erhielten wir von
den zust‚ndigen Sachbearbeitern des Amtes.
Als Pr€fungsergebnis ist festzuhalten, dass in Abteilungen in denen Reisekosten h‚ufiger
anfallen und die zust‚ndigen Sachbearbeiter/innen eine Fortbildung zu diesem Thema
besuchten, kaum Schwierigkeiten auftraten. Andere Abteilungen hatten teilweise erhebli-
che Schwierigkeiten bei der Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen zur Berechnung der
Reisekosten. Insgesamt kam es in vier F‚llen zu R€ckforderungen von insgesamt 36,00.
Bei Betr‚gen unter 5,00 erfolgte wegen Geringf€gigkeit kein Ausgleich.
UA 4070 – Jugendamt
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 359.852,83 220,00 292.685,58
Ausgaben 3.910.922,47 2.745.610,00 3.190.164,14
Zuschussbedarf 3.551.069,64 2.745.390,00 2.897.478,56
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 152.088,56 5,54%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: -653.591,08 -18,41%
Die Mehreinnahmen im Rechnungsergebnis im Vergleich zur Planung entstanden durch
die Zuf€hrung von Stiftungsmitteln, f€r die kein Haushaltsansatz vorgesehen war.
Die Reduzierung bei Einnahmen und Ausgaben ist auf eine Umschichtung von Mitteln in
den UA 4642 zur€ckzuf€hren.
HHSt. .... 171100 (Zuweisung Land f€r Betreuungsschulen)
Die Einnahmen sind seit 2004 auf die HHSt. 1.4642.171000 umgeplant.
HHSt. ... 630002 (Ausgaben aus der Friedrich-Apel-Stiftung)
Das M€tterzentrum erhielt eine Zuwendung f€r das Projekt „Familien-willkommen.de“ aus
der Friedrich-Apel-Stiftung in Hhe von einmalig 11.400,00. Der VN lag vor. K€nftige Zu-
wendungen erfolgen im Rahmen der Regelfrderung dieser Einrichtung aus UA 4620.
HHSt. .... 630003 (Ausgaben aus der Philipp-Diehl-Stiftung)
Der Familienentlastende Dienst der Lebenshilfe f€r geistig Behinderte erhielt 10.600,00.
Den VN pr€ften wir im Rahmen der Vorpr€fung f€r die Landeszuweisung des LWV an die
Lebenshilfe. Beanstandungen ergaben sich bei den VN f€r die Stiftungsmittel nicht.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse f€r Betreuungsschulen)
Der Ansatz ist im Nachtrag auf die HHSt. 1.4642.700300 in der gesamten Hhe von
400.000 verschoben. Wegen ausstehenden VN aus dem Jahr 2003 verweisen wir eben-
falls auf den UA 4642.27
Am 14.05.2004 und 02.11.2004 pr€ften wir die Kasse der Amtsvormundschaft. Beanstan-
dungen haben sich nicht ergeben.
Eine Kassenpr€fung bei der Jugendfrderung am 16.03.2004 ergab ebenfalls keine Be-
27
Rdn. 180
B
116

83
anstandungen. Wir haben jedoch wiederum darauf hingewiesen, dass regelm‚ƒige Kas-
senbestandsaufnahmen erforderlich sind und die Einzahlungen ausschlieƒlich von quit-
tungsbefugten Personen entgegengenommen werden d€rfen.
UA 4071 – Erziehungsberatung
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 41.596,27 39.630,00 2.251,91
Ausgaben 377.873,78 417.340,00 384.122,15
Zuschussbedarf 336.277,51 377.710,00 381.870,24
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 4.160,24 1,10%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 45.592,73 13,56%
HHSt. .... 671000 (R€ckzahlung von Zusch€ssen an das Land)
Die tats‚chlichen Ausgaben f€r die Erziehungsberatung lagen im Jahr 2003 unter den
gefrderten Gesamtkosten, sodass das Land im Rahmen der Anteilsfrderung eine
R€ckforderung der Zuweisung 2003 in Hhe von 4.095,06 incl. Zinsen stellte.
Im Rahmen der Belegpr€fung teilten wir dem Fachamt verschiedene Feststellungen mit,
die zwischenzeitlich behoben sind.
UA 4072 – Verwaltungskosten der Kindertagesstƒtten NEU
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 463.440,00 453.440,00
Ausgaben 0,00 496.610,00 493.839,08
Zuschussbedarf 0,00 33.170,00 40.399,08
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 7.229,08 21,79%
Durch die Herauslsung der Abteilung Kindertagesst‚tten aus der Sozialverwaltung zum
Schulamt besteht die Notwendigkeit f€r einen neuen Unterabschnitt zur Verrechnung des
Verwaltungspersonals der Abteilung Kindertagesst‚tten. Die Kindertagesst‚tten selbst
verbleiben unver‚ndert im UA 4642.
UA 4090 – Ausgleichsamt
HHSt. .... 162000 (Erstattungen Kreis Bergstraƒe)
Im Berichtsjahr erstattete der Landkreis 98.273,54. Der Planansatz betrug 150.000,00.
Wir haben die Spitzabrechnung f€r 2004 sowie die Festlegung der Abschlagszahlungen
f€r 2005 gepr€ft. Bei der Abrechnung mit dem Landkreis Bergstraƒe sind die personellen
Ver‚nderungen (Einsparungen) sowie geringere Kosten f€r Geb‚ude und Liegenschaft
bereits ber€cksichtigt. Die Etatans‚tze f€r 2005/2006 betragen jeweils 125.000,00.
E
117
118
119

84
ABS CHNIT T 41 – LE IS TUNG EN NAC H DE M BS HG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.266.431,63 1.801.230,00 1.719.926,23
Sonst. Finanzeinnahmen 2.570.809,70 2.801.360,00 2.740.352,87
Summe Einnahmen 3.837.241,33 4.602.590,00 4.460.279,10
Personalausgaben 0,00 0,00 0,00
Sachaufwand 860.731,59 862.500,00 832.531,80
Zuweisungen u. Zu-
sch€sse 35.348.825,46 36.305.130,00 37.134.282,09
Summe Ausgaben 36.209.557,05 37.167.630,00 37.966,813,89
Zuschussbedarf 32.372.315,72 32.560.040,00 33.506.534,79
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 964.494,79 2,91 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 1.134.219,07 3,50 %
Auf der Einnahmenseite hat sich das Rechnungsergebnis gegen€ber dem Vorjahr um
623.037,77 verbessert. Ausschlaggebend waren im Wesentlichen die Ergebnisse der
nachfolgenden Unterabschnitte:
Bezeichnung UA mehr/
weniger
gerundet
in T€
Hilfe zum Lebensunterhalt 4100 ME 280
Hilfe zum LU in Form von Hilfe zur Arbeit 4102 ME 143
Sonstige Eingliederungshilfe f€r Behinderte 4127 ME 164
Die hheren Ausgaben von 1.757.256,84 beruhen haupts‚chlich auf Mehrausgaben bei
den nachstehenden Leistungen der Sozialhilfe:
Bezeichnung UA mehr/
weniger
gerundet
in T€
Hilfe zum LU in Form von laufenden Leistungen 4101 WA - 103
Hilfe zum LU in Form von Hilfe zur Arbeit 4102 WA - 505
Einmalige Leistungen an HE laufender Leistungen 4103 MA + 541
Einmalige Leistungen an sonstige Hilfeempf‚nger 4104 WA - 113
Hilfe zur Pflege in Form anderer Leistungen 4114 WA - 186
Hilfe zur Pflege vollstation‚r 4116 MA + 470
Heilp‚d. Maƒnahmen f€r Kinder im Rahmen der Ein-
gliederungshilfe 4122 MA + 678
120

85
Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung im Rah-
men der Eingliederungshilfe 4123 MA + 138
Krankenhilfe/Hilfe zur Familienplanung 4130 MA + 549
Hilfe zur „berwindung besonderer sozialer Schwie-
rigkeiten 4146 MA + 401
Bei den beiden vorstehenden Aufstellungen wurden Betr‚ge unter 50 T€ nicht ber€ck-
sichtigt.
Im Deckungskreis 400 „Hilfe zum Lebensunterhalt“ standen 33.413.000,00 zur Verf€gung.
Die Ausgaben beliefen sich auf 34.904.247,04. Die Stadtverordnetenversammlung ge-
nehmigte die €berplanm‚ƒigen Ausgaben von 1.491.247,04 am 28.April 2005.
Pr€fung der Einnahmen im Bereich der Sozialhilfe
Der €berwiegende Teil aller Einnahmen der Sozialverwaltung ist unter der Einnahmeart
0229 zusammengefasst. Am Jahresende 2004 standen f€r diesen Bereich noch 3954
Forderungen mit einer Gesamtsumme von 6.887.363,47 (Vorjahr 6.523.834,26) offen. Die
Anzahl der F‚lle erhhte sich um 75 gegen€ber dem Jahr 2003; die Gesamtsumme stieg
um 5,57 %.
Wie bereits im Schlussbericht 2003 erw‚hnt28, zeichnete sich ab, dass das bisherige
Verfahren des Kommunalen Finanzwesens „KomFin“ des Unternehmensverbundes
KGRZ/ekom 21 abgelst wird. Der Umstieg auf das neue Verfahren „newsystem kommu-
nal“ (NSK) der Firma Infoma erfolgte zum 01.01.2005. Wir pr€ften deshalb 2004 verst‚rkt
die verschiedenen Einnahmekonten hinsichtlich der nachstehenden Kriterien:
 befristete und unbefristete Niederschlagungen
 „berzahlungen
 R€ckst‚nde
 Mahnsperren
 Stundungen
Ziel der Pr€fung war es, nur bereinigte Konten in das neues Verfahren „newsystem kom-
munal“ zu €bertragen.
Wir w‚hlten deshalb unter verschiedenen Aspekten Konten aus und pr€ften unter Einbe-
ziehung von Akten der Fach‚mter den Bearbeitungsstand oder wir forderten die zust‚ndi-
gen Stellen auf, von uns konkret bezeichnete Vorg‚nge zu kontrollieren, ggf. zu bereini-
gen und uns hiervon zu informieren.
Insgesamt wurden hierdurch
 fehlende Sollstellungen nachgeholt,
 abgelaufene Mahnsperren bearbeitet,
 abgelaufene befristete und unbefristete Mahnsperren €berpr€ft,
 R€ckst‚nde, die €ber mehrere Jahre bestehen, hinsichtlich der Mglichkeit von Nie-
derschlagungen oder Erl‚ssen €berpr€ft,
 „berzahlte Konten auf fehlende Sollstellungen oder R€ckzahlung an den Berechtigten
kontrolliert.
Bei der Pr€fung konnte erreicht werden, dass das Fachamt eine Vielzahl von Mahnsper-
ren €berpr€ft hat. Weiterhin hat das Fachamt durch unsere Initiative bei 85 von 89 €ber-
zahlten Konten Sollstellungen oder Umbuchungen auf andere Konten vorgenommen.
28
Rdn. 117/2003
121

86
Die im Rahmen dieser Pr€fung festgestellten fehlerhaften Buchungen wurden durch das
Fachamt berichtigt.
UA 4100 Hilfe zum Lebensunterhalt
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Fallzahlen um 234 F‚lle (5,6 %) gestiegen. Um die
Einnahme- und Ausgabensituation beurteilen zu knnen, m€ssen die UA 4100 bis 4104
gemeinsam betrachtet werden.
Die Einnahmen stiegen von 3.637.794,32 im HHj. 2003 um 433.555,07 (11,9 %) auf
4.071.349,39 im HHj. 2004.
Der Anstieg der Einnahmen geht €berwiegend auf das bessere Ergebnis des UA 4100
„Hilfe zum Lebensunterhalt“ mit 280.365,56 und die Mehreinnahmen von 146.525,00 bei
der HHSt. 1.4102.170000 (Zuweisung des Bundes) zur€ck.
Die K‚mmerei hat im UA 4100 Globalbereinigungen von 2,9 Mio. (Vorjahr 2,75 Mio.) und
im UA 4110 - wie im Vorjahr - von 50.000,00 vorgenommen. Die einzelnen Betr‚ge sind
von der K‚mmerei ausf€hrlich erl‚utert. Gegen die Hhe bestehen aus unserer Sicht kei-
ne Bedenken.
Die Ausgaben bei den UA 4100 bis 4104 haben sich im Vergleich mit dem Rechnungser-
gebnis des HHj. 2003 trotz Anstieg der Fallzahlen geringf€gig um 206.650,50 (0,8 %) re-
duziert. Den Mehrausgaben im UA 4103 „Einmalige Leistungen an Empf‚nger laufender
Leistungen“ von 541.005,74 standen Wenigerausgaben der €brigen UA gegen€ber.
Nach Einbeziehung der UA 4100 bis 4104 verbesserte sich das Gesamtrechnungsergeb-
nis um 640.205,57.
UA 4101 – Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von laufenden Leistungen
HHSt. .... 730000 (Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach … 11 BSHG)
Der HH-Ansatz von 16,75 Mio. musste im Nachtragshaushaltsplan um 0,5 Mio. erhht
werden. Das Rechnungsergebnis liegt mit 16.916.685,46 um 333.314,54 (1,9 %) unter
dem Ansatz, jedoch um 341.773,14 €ber dem Ergebnis des Jahres 2003. Ursache f€r den
Anstieg sind u. a. die Erhhung der Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr um 234 F‚lle
(5,6 %) bei gleichen Regels‚tzen wie im Jahr 2003.
Bei dem Vergleich der Jahresergebnisse 2003 und 2004 der HHSt. .... 730300 (Hilfe zum
Lebensunterhalt zur Unterbringung Obdachloser) ist ein R€ckgang der Ausgaben von
413.437,54 auf 116.143,53 zu verzeichnen. Der Grund hierf€r ist, dass im HHj. 2004
Betreuungskosten f€r die Jahre 2003 und 2004 auf die HHSt. 1.4146.730000.0 umge-
bucht wurden. Bei dieser HHSt. sind die Ausgaben um 400.361,59 auf 1.207.088,73 im
HHj. 2004 angestiegen.
Im Rahmen der Hilfe zum Unterhalt zur Unterbringung Obdachloser – HHSt. .... 730300 –
zahlte das Amt f€r Wohnungswesen im HHj. 2004 an die Tr‚ger:
 Diakonisches Werk 571.794,60
 Horizont e. V. 492.148,53
Die in diesen Summen enthaltenen Betreuungskosten sind aus dem Etat der Sozialver-
waltung (HHSt. 1.4146.730000.0 – Betreuungskosten Obdachloser) zu erstatten.
Bei der Pr€fung f€r das HHj. 2004 war zu beachten, dass mit Schreiben des Hauptamtes
– Organisationsabteilung – vom 22.02.2005 f€r den Bereich „Obdachlosenhilfe“ eine ‡n-
derung der Gesch‚ftsverteilung f€r das Sozialamt und das Amt f€r Wohnungswesen ein-
trat. Begr€ndet ist diese Ver‚nderung mit der im Rahmen der 92. Vergleichenden Pr€fung
„Obdachlosenhilfe“ des Hessischen Rechnungshofs ausgesprochenen Empfehlung, die
B
122
123

87
Sparten der Obdachlosenhilfe, der Wohnraumversorgung, der ambulanten und station‚-
ren Hilfe zusammenzuf€hren, um Synergieeffekte zu erzielen sowie Ausgaben zu reduzie-
ren. Daher wechselte die Zust‚ndigkeit f€r die Akutversorgung obdachloser Personen
vom Amt f€r Wohnungswesen auf das Sozialamt in das Team „Hilfe f€r Zuwanderer, Ob-
dachlose und Asyl (HfZOA)“. Die haushaltsm‚ƒige Umsetzung sollte zwischen den Fa-
ch‚mtern und der K‚mmerei abgestimmt werden.
Auf Grundlage der inzwischen bei dem Sozialamt gef€hrten Akten €berpr€ften wir die aus
den Tages- und Pfleges‚tzen errechneten prozentualen Kosten f€r die Betreuung. Es
ergibt sich unter Ber€cksichtigung der Abrechnung f€r das HHj. 2004 folgendes Bild:
Soll Ist Differenz
Endabrechnung 2003 463.027,77
Abschlag 2004 f€r Horizont e V. 269.092,34
Zwischensumme 732.120,11
im HHj. 2004 umgebucht auf
HHSt. 1.4146.730000.0 732.120,11 0,00
Endabrechnung 2004 472.605,18 472.605,18 0,00
Abschlag 2005 f€r Horizont e. V. 0,00 0,00 0,00
Summe 1.204.725,29 1.204.725,29 0,00
Die Endabrechnung f€r die H‚user Zweifalltorweg 14 und Otto-Rhm-Str. 26 (Betreu-
ungsverein Diakonisches Werk) erfolgte durch das Amt f€r Wohnungswesen mit
472.605,18.
Da das Amt f€r Wohnungswesen bei der Endabrechnung 2004 auch zwei Zahlungen aus
dem HHj. 2005 prozentual ber€cksichtigte, h‚tte die Umbuchung nur in Hhe von
468.494,55 erfolgen d€rfen. Eine Bereinigung des Fehlers war zum Zeitpunkt dieser Pr€-
fung nicht mehr mglich.
F€r die von Horizont e. V. betreuten H‚user Rheinstraƒe 312/320 (An der Posch) und
Nieder-Ramst‚dter Straƒe 61 erfolgte weder vom Amt f€r Wohnungswesen noch von der
Sozialverwaltung eine Abrechnung und somit Umbuchung der anteiligen Betreuungskos-
ten auf die HHSt. 1.4146.730000.0 (Betreuungskosten Obdachlose), obwohl im HHj. 2004
insgesamt 492.148,53 an den Betreuungsverein Horizonte e. V. gezahlt wurde. Zum Zeit-
punkt dieser Pr€fung war eine Umbuchung der Ausgaben, unter Ber€cksichtigung des be-
reits gezahlten Abschlags von 269.092,34, auf die HHSt. 1.4146.730000.0 wegen Ablauf
des HHj. 2004 nicht mehr mglich. Wir sehen deshalb von einer Nachberechnung ab.
UA 4102 – Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von Hilfe zur Arbeit
HHSt. .... 170000 (Zuweisung Bund)
Die Bundesagentur f€r Arbeit zahlte im HHj. 2004 insgesamt 146.525,00 f€r verschiedene
Besch‚ftigungsfrderungsmaƒnahmen. Da eine entsprechende HHSt. im UA 4102 fehlte,
erfolgte die Verbuchung auf der HHSt. .... 159000 (R€ckforderungen von Projektzusch€s-
sen). Auf unsere Initiative wurde die entsprechende HHSt. .... 170000 von der
K‚mmerei eingerichtet und die fehlerhaft verbuchten Betr‚ge auf diese HHSt. umgebucht.
HHSt. .... 171000 (Zuweisung Landesprogramm Hilfe zur Arbeit)
Die Mittel des Landesprogramms werden unter der HHSt. 1.4990.171300 vereinnahmt. Im
HHj. 2004 gingen 186.835,98 ein.
B
B
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88
Wir pr€ften die VN der Stadt f€r das Land Hessen f€r folgende Projekte:
 HARA 2002, Modul Sprungbrett, Projekt „Hauswirtschaft und Recycling“, HHj. 2004
 HARA 2002, Modul Sprungbrett und „Jobcenter“, HHj. 2004
HHSt. .... 176000 und .... 630000 (Spenden / Ausgaben aus Spenden)
Wie bereits in den vergangenen Schlussberichten ausgef€hrt, ist ein Betrag von
16.666,00 f€r das Projekt „Pr„ventionsteam – Stadt Darmstadt – Ihr Sicherheitspartner“
bestimmt. Da dieses Projekt nicht ausgef€hrt wurde, haben wir dem Fachamt empfohlen,
von den Spendern die Genehmigung zur Umwidmung des Spendenzwecks einzuholen
und dabei den neuen Zweck ausf€hrlich vorzustellen. Das Fachamt hat im HHj. 2005 die-
se Spendenmittel f€r das Projekt „Differenzierte Kompetenzfeststellung und individuelle
Integrationsf†rderung“ dem Sozialkritischen Arbeitskreis und dem Verein Network Rope
zur Verf€gung gestellt.
HHSt. .... 730200 (Besch„ftigungsf†rderung)
Der HH-Ansatz betr„gt 3,05 Mio. Das Rechnungsergebnis weist 2.799.111,08 aus und
liegt um 504.303,80 (15,3 %) unter dem Ergebnis des Vorjahres.
Pr€fung der Verwendungsnachweise:
Bei folgenden Unterkonten werden keine Nachweise vorgelegt:
HHSt. .... 730209 (St„dtisches Programm)
Es handelt sich um Lohnkostenzusch€sse f€r Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung (Auf-
l†sung SN 1) und f€r das Ketteler-Cardijn-Werk. Die Zahlungen erfolgen aufgrund der
ermittelten Lohnkosten.
HHSt. .... 730213 (Equal, Basisqualifizierung)
Es handelt sich um Lohnkosten f€r Mitarbeiter des Internationalen Bundes.
HHSt. .... 730216 (BAFF – Verwaltung)
Es handelt sich um Lohnkosten f€r eine Mitarbeiterin des Vereins f€r Bildung und berufli-
che F†rderung.
HHSt. .... 730217 („Scentral – Arbeitsprojekte“)
Es handelt sich in allen F„llen um Einzelf†rderung.
HHSt. .... 730218 (VHS Sprachkurs)
Es handelt sich um Abrechnungen mit der VHS im Wege der inneren Verrechnung z. G.
der HHSt. 6.3500.110500.6 bei durchgef€hrten Sprachkursen.
HHSt. .... 730219 (Qualifizierungsma…nahmen)
z. B. Gabelstaplerf€hrerscheine
HHSt. .... 730220 (Genial, Randstadt)
Es handelt sich in allen F„llen um Einzelf†rderung.
Bei den aufgef€hrten VN werden die Anordnungen durch die Abt. Besch„ftigungsf†rde-
rung vorgenommen. Rechnungen und andere zahlungsbegr€ndende Unterlagen befinden
sich in den Unterlagen des Fachamts.
Wie bereits im Schlussbericht 200329 berichtet, legte das Fachamt die nachstehend auf-
gef€hrten Verwendungsnachweise zur Pr€fung vor. Sie mussten jedoch wegen verschie-
dener Unstimmigkeiten (R€cklagen€bertrag, anteilige Verwaltungskosten) dem Fachamt
zur€ckgereicht werden:
 BAFF, Projekt „Schulk€che und Cafeteria“, HHj. 2001/2002
 BAFF, Projekt „Hauswirtschaft“, HHj. 2001/2002
 IB-Projekt „Erstberatung und Orientierungslehrg„nge“, HHj. 2001/2002
 Kooperation Frauen e. V., Projekt „Porta Emilia“, HHj. 2001/2002
29
Rdn. 122/2003
V
125
V

89
Es stehen noch weiterhin die meisten Verwendungsnachweise f€r die Jahre 2002
bis 2004 aus. Auf unsere telefonische und schriftliche Erinnerung haben wir mit dem Fa-
chamt vereinbart, dass die noch ausstehenden VN zum Beginn des Jahres 2006 zur
Pr€fung vorgelegt werden. Es handelt sich s‚mtlich um Projekte, die wegen der Einf€h-
rung der Grundsicherung f€r Arbeitssuchende (SGB II) zum 01.01.2005 sp‚testens im
Jahre 2005 auslaufen.
UA 4110 ff – Hilfe zur Pflege
Die Einnahmen erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr um 30.683,61 (21,95 %) auf
170.458,56.
Die Ausgaben der UA 4111-4116 – Hilfe zur Pflege (ambulant sowie teilstation‚r und sta-
tion‚r) entwickelten sich seit 2001 wie folgt:
HHj. 2001 2002 2003 2004
HH-Ansatz 4.590.378,51 4.735.000,00 5.045.000,00 5.045.000,00
Ergebnis 4.954.568,04 4.826.341,28 4.559.108,05 4.807.742,85
Da die Leistungen der Pflegeversicherung gedeckelt sind und sowohl die Pfleges‚tze als
auch die Zahl der Pflegef‚lle ansteigen, erhhten sich die Ausgaben im Berichtsjahr um
248.634,80 (5,5 %).
Die Hauptursache f€r diese Kostensteigerung liegt bei der HHSt. 1.4116.740000 (Hilfe zur
Pflege f€r die €ber 65-J‚hrigen). Ein Vergleich der Rechnungsergebnisse und Fallzahlen
f€r den Zeitraum 2001 – 2004 ergibt folgendes Bild:
Jahr Rechnungsergebnis Fallzahl im
Jahresdurchschnitt
2001 3.588.781,97 340
2002 3.352.327,49 332
2003 2.740.963,44 320
2004 3.210.085,72 345
Bei der Auswertung der Zahlen wird deutlich, dass das Rechnungsergebnis des Jahres
2004 noch unter den Ergebnissen der Jahre 2001 und 2002 – bei hheren Fallzahlen –
liegt. Die Ausgabenreduzierung im Jahr 2003 wird vom Fachamt mit der Einf€hrung des
„Gesetzes zur bedarfsorientierten Grundsicherung“ (GSiG) begr€ndet.
UA 4122 – Heilpƒdagogische Maˆnahmen f†r Kinder im Rahmen
der Eingliederungshilfe
Aus Mitteln der HHSt. .... 740700 (Integration behinderter Kinder in Tageseinrichtungen)
zahlte die Stadt an st‚dtische Einrichtungen und Kindertagest‚tten von freien Tr‚gern
insgesamt Personalkostenzusch€sse von 1.933.773,94 (Vj. 1.277.617,26). Dies entspricht
einer Zunahme um ca. 51,4 %.
Das Fachamt begr€ndet den starken Anstieg der Ausgaben damit, dass der LWV nach
der „Rahmenvereinbarung Integrationsplatz“ mit einer „bergangsfrist bis zum 31.07.2002
f€r alle vor dem 01.08.1999 begonnenen Maƒnahmen die Kosten €bernahm. F€r alle
nachfolgenden Maƒnahmen ist die Stadt finanziell zust‚ndig. Auƒerdem haben sich auch
hier die Fallzahlen erhht.
V
126
127

90
UA 4127 Sonstige Eingliederungshilfe fr Behinderte
Der Grund f€r die Einnahme von 165.444,38 bei der HHSt. .... 177000 (R€ckzahlung
von Zusch€ssen) erl‚uterten wir bereits im Schlussbericht 200330.
HHSt. .... 730300 (Fahrdienst f€r Behinderte)
Im HHj. 2004 leistete die Stadt keine Zahlung (Vj. 54.633,89) f€r den Fahrdienst an den
„Club Behinderter und ihre Freunde“. Die Zahlung erfolgte erst im HHj. 2005. Bei der
Pr€fung der Abrechnung 2004 stellten wir fest, dass auch Taxikosten aus dem Jahr 2005
aufgef€hrt worden sind.
Wir empfahlen dem Fachamt, auf eine R€ckforderung zu verzichten und bei der Abrech-
nung f€r das HHj. 2005 zu kontrollieren, ob diese Kosten nicht doppelt geltend gemacht
werden.
UA 4130 Krankenhilfe / Hilfe zur Familienplanung
HHSt. .... 740000 (Hilfe nach … 37 BSHG)
Bei einem Planansatz von 1,5 Mio. zahlte die Stadt 1.553.339,89. In dem nachstehend
aufgef€hrten Vergleich mit den Rechnungsergebnissen der Vorjahre f‚llt jedoch eine
deutliche Kostensteigerung auf.
Rechnungsergebnis 2002 1.177.032,31
Rechnungsergebnis 2003 868.758,99
Rechnungsergebnis 2004 1.553.339,89
In der vom Fachamt angeforderten Stellungnahme wird die Kostensteigerung mit der
Einf€hrung des … 264 SGB V zum 01.01.2004 begr€ndet. Die hheren Kosten ergeben
sich demnach haupts‚chlich aus zwei Gr€nden:
1. Zu den tats‚chlichen station‚ren Behandlungskosten kommt ein 5%iger Verwaltungs-
kostenzuschlag hinzu.
2. Die zuvor durch den LWV aufgrund der sachlichen Zust‚ndigkeit f€r bestimmte Er-
krankungen zu tragenden station‚ren Behandlungskosten werden durch die Einf€h-
rung des … 264 SBG V den rtlichen Sozialhilfetr‚gern angelastet.
30
Rdn. 125/2003
128
V
B
129

91
ABS CHNIT T 42 – HILFE N F‰R ZUG EWAND ERT E
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 911.313,34 1.500.000,00 1.217.980,06
Sonst. Finanzeinnahmen 250.783,95 173.000,00 197.451,29
Summe Einnahmen 1.162.097,29 1.673.000,00 1.415.431,35
Personalausgaben 196.522,22 185.020,00 200.065,08
Sachaufwand 588,03 1.000,00 602,29
Zuweisungen u. Zusch€sse 926.794,55 1.330.000,00 1.100.894,13
Summe Ausgaben 1.123.904,80 1.516.020,00 1.301.561,50
€berschuss 38.192,49 156.980,00 113.869,85
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -43.110,15 -27,46%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 75.677,36 198,15%
Seit mehreren Jahren geht die Zahl der Zugewanderten kontinuierlich zur€ck. Dies zeich-
net sich auch im Zahlenwerk f€r den Abschnitt 42 „Hilfen f€r Zugewanderte“ ab. Im Ver-
gleich zum Vorjahr reduzierte sich die Anzahl der F‚lle nochmals um 15,3 % (Vj. 8,2 %).
Wie bereits im Schlussbericht f€r das HHj. 200331 berichtet, reduzierte das Fachamt im
Nachtrag zum Haushaltsplan die Ans‚tze der Einnahmen und Ausgaben um jeweils
1 Mio..
Im Vergleich des Rechnungsergebnisses mit dem Vorjahr ist festzustellen, dass der Ein-
nahmeanstieg mit 253.334,06 um 75.677,36 €ber dem Zuwachs bei den Ausgaben liegt,
sodass sich der „berschuss gegen€ber dem Vorjahr auf 113.869,85 erhhte.
Das Land Hessen zahlte auch im HHj. 2004 f€r alle ausl‚ndischen Fl€chtlinge einen mo-
natlichen Pauschalbetrag von 493,02 (Vj. 485,73) pro Person. Bei der Gegen€berstellung
der Einnahmen und Ausgaben ergibt sich folgendes Bild:
Personalkosten 4201.414 – 460: 200.065,08
Leistungen an Asylbewerber (DK 30 420): 1.085.263,21
1.285.328,29 1.285.328,29
Erstattungen Land (UA 4201): 1.070.611,68
Kostenbeteiligungen, R€ckzahlungen, (UA 4201 ff): 184.512,74
1.255.124,42 1.255.124,42
„berschuss: 30.203,87
Da die Personalkosten des Sachgebietsleiters weiterhin im UA 4000 verrechnet werden,
muss der „berschuss um diesen Betrag bereinigt werden.
31
Rdn. 127/2003
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132

92
UA 4201 – Hilfe zum Lebensunterhalt gem. Š 2 AsylbewerberleistungsG
Die Zuweisung des Landes f€r Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
(HHSt. .... 161500) schlieƒen im HHj. 2004 mit einem Rechnungsergebnis von
1.070.611,68 ab.
Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Einnahmezuwachs von 165.321,09. Dieser An-
stieg um 18,3 % resultiert haupts‚chlich daraus, dass zwar der betroffene Personenkreis
im Vergleich zum Vorjahr um 15 % abnahm, jedoch im HHj. 2003 eine R€ckzahlung von
373.801,91 an das Land32 erfolgte.
Wir pr€ften begleitend die viertelj‚hrlichen Abrechnungen und Berechnungen der R€cker-
stattung sowie deren Verbuchung aufgrund der vorgelegten Unterlagen. Unstimmigkeiten
haben wir im Rahmen der Pr€fung ausger‚umt.
UA 4243 – Leistungen f†r minderjƒhrige unbegleitete Fl†chtlinge
Die Kosten f€r minderj‚hrige Fl€chtlinge (HHSt. .... 780000) sollen zu 100 % von €berrt-
lichen Tr‚gern (HHSt. .... 162100) erstattet werden. Da in der Planung keine Einnahmen
veranschlagt wurden, empfehlen wir dem Fachamt f€r die Zukunft einen Haushaltsansatz
einzuplanen. Das Rechnungsergebnis weist 147.788,38 aus.
Die Ausgaben betragen 15.630,92. Auch hier fehlte ein Haushaltsansatz, der auf unsere
Initiative hin33 im HHj. 2005 mit 10.000,00 eingeplant wurde.
Die kumulierte Fortschreibung der Einnahmen und Ausgaben seit 1995 ergibt folgendes
Bild:
Einnahmen Ausgaben Zuschussbedarf
5.006.100,03 5.232.574,09 226.474,06
32
Rdn. 129/2003
33
Rdn. 130/2003
133
134
E

93
ABS CHNIT T 43 – SO ZI ALE EINR IC HT UNG EN (O HNE EINR IC HT UNG EN
DE R JUG END HIL FE )
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.965.770,88 1.821.870,00 1.839.027,73
Sonst. Finanzeinnahmen 6.669.264,92 6.379.110,00 6.136.310,77
Summe Einnahmen 8.635.035,80 8.200.980,00 7.975.338,50
Personalausgaben 4.114.714,28 4.083.610,00 3.969.152,58
Sachaufwand 4.742.543,76 4.301.000,00 4.297.405,90
Zuweisungen u. Zusch€sse 380.974,90 404.540,00 395.649,65
Summe Ausgaben 9.238.232,94 8.789.150,00 8.662.208,13
Zuschussbedarf 603.197,14 588.170,00 686.869,63
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 98.699,63 16,78%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 83.672,49 13,87%
UA 4311 – Beratungs- und ServiceZentrum f†r ƒltere Menschen ( BUS )
Die Belegpr€fung f€r das HHj. 2004 ergab erneut Probleme mit der Zuordnung von Rech-
nungen zu den entsprechenden HHSt. Auch waren wieder mehrere Auszahlungsanord-
nungen weder mit den Originalrechnungen, noch mit Verweisen auf deren Verwahrort
versehen. Das Fachamt wurde mit Schreiben vom 25.01.2005 €ber die Feststellungen
informiert.
Das Interesse an den Angeboten der offenen Altenhilfe steigt nach wie vor an. Wir ver-
weisen dazu auf die Erl‚uterungen zu der HHSt. 1.4700.700900 (Altenhilfe)34.
UA 4312 – 4318 Seniorentreffs bzw. Begegnungsstƒtten
Die Innenrevision der Sozialverwaltung pr€fte die Kassenf€hrung der st‚dtischen Senio-
rentreffs mit folgendem Ergebnis:
 Beim Seniorentreff Eberstadt wurde eine geringf€gige Differenz von 0,17 beim Endbe-
stand festgestellt. Die R€cklagengrenze wurde eingehalten.
 Im Seniorentreff am Woog ergab sich lediglich eine geringf€gige „berschreitung
(13,33) der R€cklagengrenze von 2.560,00.
 Beim Seniorentreff Kranichstein ergab sich eine geringf€gige Differenz von 0,88 beim
Endbestand.
 Die Kasse des Seniorentreffs am Steubenplatz wurde f€r die Zeit vom 01.01.2004 –
28.02.2005 ohne Beanstandung gepr€ft, da die bisherige Leiterin und Kassenf€hrerin
zu diesem Zeitpunkt ihr Amt niederlegte. Mittlerweile hat eine neue Leiterin die Arbeit
aufgenommen.
34
Rdn. 188
135
136

94
Die Entwicklung der Jahresendbest‚nde ist aus der Tabelle zu ersehen.
Stand
31.12.2003
Stand
31.12.2004 Differenz
Altentreff Eberstadt S€d III 2.511,97 2.510,34 - 1,63
Seniorentreff Am Steubenplatz 2.295,97 1.483,63 - 812,34
Seniorentreff Darmstraƒe/Am Woog 1.970,60 2.573,33 + 602,73
Seniorentreff Kranichstein 2.386,40 2.014,38 - 372,02
Die Belegpr€fung der UA 4312, 4314, 4316 und 4318 ergab nur geringf€gige Beanstan-
dungen, die wir dem Fachamt mitgeteilt haben. Die Ausgaben f€r Bauunterhaltung und
Reinigungspersonal werden nunmehr zu Lasten des UA 4394 (Verf€gungsr‚ume, Luise-
B€chner-Haus) €bernommen.
Die „berpr€fung der Deckungskreise ergab keine Beanstandungen.
Wie im Vorjahr wurden aus der HHSt. 1.4700.700900.4 (Altenhilfe) Ausgaben f€r die
st‚dtischen Seniorentreffs €bernommen (z.B. Aufwandsentsch‚digung Ehrenamtlicher,
Hallenbadgeb€hren, Fortbildung). Die Summe belief sich auf 4.740,00. Ab dem HHj 2005
werden diese Leistungen in den einzelnen UA der st‚dtischen Seniorentreffs veran-
schlagt.
Das Nachbarschaftsheim erhielt einen Zuschuss von 26.224,00 (UA 4317 – Begegnungs-
st‚tte Forstmeisterhaus). Nach der Erweiterung des bestehenden Nutzungsvertrags zwi-
schen der Stadt und dem Nachbarschaftsheim erh‚lt das Nachbarschaftsheim hierf€r
einen zus‚tzlichen Personalkostenzuschuss von 16.000,00 p.a.. Der VN hat vorgelegen
und ergab keine Beanstandungen.
Die Belegpr€fung in diesem Bereich wurde ebenfalls ohne Beanstandung durchgef€hrt.
UA 4330 Darmst‚dter Werkst‚tten fr Behinderte
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 5.838.092,05 5.610.880,00 5.657.085,18
Ausgaben 5.906.066,05 5.678.860,00 5.725.059,18
Zuschussbedarf 67.974,00 67.980,00 67.974,00
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 6,00 -0,01%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 0,00 0,00%
Der Zuschussbedarf pro Berichtsjahr entspricht dem Anteil von 60 % an den Verwal-
tungskostenbeitr‚gen (HHSt. .... 679000), die der LWV nicht anerkennt.
Das eigentliche Rechnungsergebnis und die Zuf€hrung zur Kostenausgleichsr€cklage
errechnen sich wie folgt:
Einnahmen 5.657.085,18
Ausgaben 5.725.059,18
Rechnungsergebnis 2004 - 67.974,00
137

95
In diesem Ergebnis sind folgende R€cklagenbildungen enthalten:
Entnahme Kostenausgleichsr€cklage -10.850,14
60 % Verwaltungskostenanteil 
(vom LWV nicht €bernommen) 67.974,00
Ergebnis vor Kostenausgleichsr€cklage -10.850,14
Die grƒten Abweichungen zwischen Planung und Rechnungsergebnis entstanden bei
folgenden HHSt.:
Einnahmen Planung Mehr/Weniger
Umsatzerlse 725.000,00 25.894,40
Spenden 0,00 244.714,17
Erstattung Arbeitsamt 400.000,00 -38.107,78
Zinsen aus R€cklagen 0,00 91.341,97
Kostenersatz LWV 3.950.000,00 42.120,41
Erstattung sonstiger Kostentr‚ger 165.000,00 -86.818,61
Entnahme aus der Kostenausgleichsr€cklage 286.070,00 - 275.219,86
Summe 3.924,70
Ausgaben Planung Mehr/Weniger
Dienstbez€ge u. dgl. Angestellte/Arbeiter 1.827.710,00 - 142.008,94
Unterhaltung des B€ros und Betriebsinventars 45.000,00 - 20.219,05
Material f€r Eigenproduktion 88.500,00 - 53.110,39
Ausgaben f€r Spenden 0,00 244.714,17
Lhne f€r Behinderte 1.780.000,00 - 46.524,39
Verpflegungskosten 260.000,00 - 99.043,94
Summe - 116.192,54
Die Verg€tungen werden auf Grundlage des Rahmenvertrages und der Leistungs- und
Pr€fungsvereinbarung vom LWV nach Hilfebedarfsgruppen (1-5) festgelegt. Diese Ver-
g€tung setzt sich zusammen aus einer f€r alle gleiche Grundpauschale und Investitions-
betr‚gen sowie von den Hilfebedarfsgruppen abh‚ngige Maƒnahmepauschalen.
Insgesamt sind rd. 250 Menschen mit Behinderung in den DWfB besch‚ftigt. F€r den Ar-
beitsbereich der Darmst‚dter Werkst‚tten sind f€r 150 Pl‚tze und 12 Pl‚tze der Tages-
frderst‚tte folgende Verg€tungen vereinbart worden:
Arbeitsbereich Tagesfrderst‚tte
Hilfebedarfsgruppe 1 20,50 nicht vereinbart
Hilfebedarfsgruppe 2 23,63 nicht vereinbart
Hilfebedarfsgruppe 3 34,06 44,60
Hilfebedarfsgruppe 4 44,50 59,94
Hilfebedarfsgruppe 5 51,81 70,63
Zus‚tzlich sind 3,79 Fahrtkostenerstattung vereinbart.
138

96
Seit 2001 sind folgende Steigerungen vereinbart worden:
01.01. – 31.08.2001 1,17 %
01.09. – 31.12.2001 1,68 %
01.01. – 31.12.2002 1,3 %
01.01. – 31.12.2003 1,5 %
01.01. – 31.12.2004 0,5 %
Seit 2004 sind keine ‡nderungen der Verg€tungen vereinbart worden
Die Darmst‚dter Werkst‚tten f€r Behinderte sind seit 1.1.2005 Bestandteil des Eigenbe-
triebes Darmst‚dter Werkst‚tten und Wohneinrichtungen. Die Erffnungsbilanz wird von
der Firma Sch€llermann erstellt und von einem Wirtschaftspr€fer gepr€ft.
UA 4335 - Kurt-Jahn-Anlage
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.087.823,04 2.176.240,00 2.104.395,36
Ausgaben 2.125.205,63 2.213.710,00 2.141.952,77
Zuschussbedarf 37.382,59 37.470,00 37.557,41
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 87,41 0,23%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 174,82 0,47%
Das negative Rechnungsergebnis soll dem Anteil von 60 % an den Verwaltungskosten-
beitr‚gen (HHSt. .... 679000), die der LWV nicht anerkennt, entsprechen. 60 % der Ver-
waltungskosten entsprechen 37.470,00. Die Differenz von 87,41 ergibt sich durch eine zu
hohe Entnahme aus der R€cklage in 2003.
Die grƒten Abweichungen zwischen Planung und Rechnungsergebnis entstanden bei
folgenden HHSt.:
Einnahmen Planung Mehr/Weniger
Kostenersatz LWV 1.871.000,00 131.231,00
Taschengeld f€r Behinderte 106.000,00 - 106.000,00
Entnahme aus der Kostenausgleichsr€cklage 57.440,00 - 54.063,13
Ausgaben Planung Mehr/Weniger
Dienstbez€ge und dgl. Angestellte 941.180,00 92.174,71
Dienstbez€ge und dgl. Arbeiter 144.440,90 - 69.289,10
Die Kurt-Jahn-Anlage geht zum 01.01.2005 ebenfalls in den Eigenbetrieb Darmst‚dter
Werkst‚tten und Wohneinrichtungen €ber.
139
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97
UA 4336 - €bergangswohnheim Haus Elim
Zum 31. 7. 2003 hat der Caritasverband e. V. das Wohn- und ‡bergangswohnheim „Haus
Elim“ €bernommen. Die in diesem Unterabschnitt f€r 2004 abgebildeten Betr„ge be-
schreiben nur noch die Abwicklung eines Mietvertrages f€r die Ma…nahme „Betreutes
Wohnen“. Dieser Mietvertrag ist erst zum 1.7. 2004 von dem Caritasverband e.V. €ber-
nommen worden.
UA 4350 – Teestube „Konkret“
Die Stadt ist Mieterin der von der Teestube benutzten R‚ume. Die Miete von 39.880,00
wird unter der HHSt. .... 700000 an die Vermieterin €berwiesen. Als Betreiber der Teestu-
be erstattet das Diakonische Werk diese Mietausgaben unter der HHSt. .... 162100.
Die Spenden f€r das Gesundheitsprojekt von 383,47 wurden nach 2005 €bertragen.
Die Belegpr€fung ergab keine Beanstandungen.
UA 4360 – ‰bergangswohnheime
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 234.607,06 232.000,00 126.196,17
Ausgaben 145.494,89 108.190,00 108.068,51
‰berschuss 89.112,17 123.810,00 18.127,66
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 105.682,34 - 85,36%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -70.984,51 - 79,66%
Der „berschuss von 18.127,66 lag um 105.682,34 (ca. 85%) unter dem Haushaltsansatz.
W‚hrend die Ausgaben den HH-Ansatz knapp unterschritten, kam es bei den Einnahmen
im Bereich der Erstattungen durch das Land Hessen zu gravierenden Minderungen. Dies
hat verschiedene Ursachen:
Im Bereich der Altf‚lle (HHSt. .... 161000, Erstattung von Betriebskosten) hat das Land
Hessen 2004 unter Hinweis auf die neue Rechtslage lediglich 906,42 erstattet, was 50%
des f€r die Quartale III und IV in 2003 entstandenen Erstattungsanspruchs entspricht. Wie
bereits im VJ. berichtet, hat das Hess Sozialministerium mit Erlass vom 05.04.2004 die
Richtlinien f€r die Einrichtung und Unterhaltung von Kreisfl€chtlingswohnheimen vom
05.01.1984 zum 30.06.2004 aufgehoben. Die Ausgaben f€r die zu diesem Zeitpunkt noch
im „bergangswohnheim lebenden 3 Personen, die Darmstadt vor dem 01.01.2002 zuge-
wiesen wurden, sollten durch eine Pauschale abgegolten werden. Gleichzeitig bestand
ein Erstattungsanspruch des Landes durch die R€ckerstattung von Schmutz- und Nieder-
schlagswassergeb€hren f€r die Vorjahre. Wegen Abstimmungsproblemen konnte erst mit
Schreiben vom 22.11.2004 die endg€ltige Verrechnung der verschiedenen Anspr€che
erfolgen. Die Forderungen der Stadt aus den Quartalen III und IV 2003, sowie I und II
2004 und den Fallpauschalen konnten vollst‚ndig einbehalten werden. Dem Land stand
danach noch ein Betrag von 3.939,98 zu, der erst in 2005 kassenwirksam wurde.
Wie im VJ. berichtet, wird die Abrechnung der Neuf‚lle, d.h. Personen die Darmstadt
nach dem 01.01.2002 zugewiesen wurden, pauschal vorgenommen. Pro Person erstattet
das Land einmalig 2.122,00 plus 51,00 Betreuungskosten, die auf der HHSt. ...161100
(Erstattungen der Aufwendungen f€r Berechtigte ab Januar 2002 durch das Land Hessen)
vereinnahmt werden. Im Vorgriff auf die neuen Aussiedlergesetze, die ab dem 01.01.2005
gelten, hat sich die Zuzugsrate aus Osteuropa deutlich verringert, da bereits in den Hei-
matl‚ndern die erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse nachgewiesen werden m€s-
141
142
143

98
sen. Damit sanken die Einnahmen aus Erstattung erheblich, die Mindereinnahmen betra-
gen 110.907,00. Dieser Trend setzt sich 2005 fort.
Wir haben die Quartalsabrechnungen der Alt- und Neuf‚lle sowie den Eingang der Er-
stattungen gepr€ft. Ebenso waren wir bei der Verrechnung der st‚dtischen Anspr€che mit
den Anspr€chen des Landes eingebunden. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
Um der ver‚nderten Erstattungspraxis Rechnung zu tragen, wurde der UA im ersten
Nachtragshaushalt 2004 umstrukturiert. Bei der HHSt. .... 541100 (Unterhaltungskosten)
wurde der bisherige HH-Ansatz von 35.000,00 abgeplant und bei der HHSt. .... 500100
(Unterhaltung der Grundst€cks und der baulichen Anlagen) erstmals eingestellt. Aller-
dings erfolgte zum Jahresende keine Umbuchung, der bereits zu Lasten der
HHSt. .... 541100 angewiesenen Rechnungen, so dass es hier zu einer „berschreitung
des Ansatzes von 11.691,73 kam. Die HHSt. .... 500100 wies dagegen Minderausgaben
von 27.323,07 aus. Weiter wurden wegen der gestiegenen Heizkosten der Ansatz der
HHSt. .... 540000 (Heizung) um 2.000,00 auf 7,000,00 angehoben. Als Deckung dienten
Mehreinnahmen bei der HHSt. .... 140100 (Miete Ernst-Reuter-Haus). Die tats‚chlichen
Heizkosten €berstiegen jedoch auch diesen Ansatz um 2.358,79.
Die Einnahmen der HHSt. .... 140100 haben sich so positiv entwickelt, dass es trotz der
Anhebung des HH-Ansatzes auf 27.000,00 zu Mehreinnahmen von 4.502,35 kam.
Die Belegpr€fung ergab keine nennenswerten Beanstandungen.
Auch der Deckungskreises 30436 wurde ohne Beanstandung gepr€ft.
Wegen der sinkenden Zuwanderungszahlen soll das seit 1998 von der Stadt verwaltete
Ernst-Reuter-Haus mittelfristig f€r die Unterbringung anderer Personengruppen zur Verf€-
gung stehen. Die Belegungszahl durch Sp‚taussiedler ist hier deutlich zur€ckgegangen.
Zur Unterbringung der mehrheitlich aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden Perso-
nen werden verst‚rkt ehemalige Asylantenunterk€nfte genutzt.
Zum 31.12.2004 bestand folgende Belegung:
Ernst-Reuter-Haus, Heidelberger Str. 148-148 a 19 Personen
Hotel zur Sonne, Heidelberger Landstr. 246-248 17 Personen
Lucasweg 19 24 Personen
Adelungstr.13 16 Personen
Grafenstr.24 29 Personen
105 Personen
UA 4390 – Haus f†r Frauen und Kinder
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.411,64 2.160,00 2.411,64
Ausgaben 212.931,25 201.540,00 219.975,54
Zuschussbedarf 210.519,61 199.380,00 217.563,90
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 18.183,90 9,12 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 7.044,29 3,35 %
144

99
Der st‚dtische Anteil, der dem Zuschussbedarf des UA entspricht, ermittelt sich wie folgt:
 Auszahlungen aus 1.4390.700000
 Personalkosten 150.000,00
 Sachkosten 45.000,00
195.000,00
 Ausgaben f€r Unterhaltung der Grundst€cke, Grundbesitz
abgaben, (HHSt. 1.4390.501100 - .... 642000) 24.975,54
 ./.Erstattung M€llgeb€hren - 2.411,64
Anteil der Stadt 217.563,90
Im Vergleich zu 2003 hat sich der st‚dtische Anteil am Betrieb des Frauenhauses um
7.044,29, das entspricht 3,35 %, erhht. Dies ist ausschlieƒlich auf die gestiegenen Aus-
gaben im Bereich der baulichen Unterhaltung zur€ckzuf€hren, w‚hrend der Zuschuss an
den Deutschen Frauenring gleich blieb:
 Zum Werterhalt des Geb‚udes mussten Unterhaltungsarbeiten und Installationen in
grƒerem Umfang durchgef€hrt werden. Dadurch waren die Ausgaben f€r die Bau-
unterhaltung des Hauses, vor allem bei der HHSt. .... 502000 (Unterhaltung der Bauli-
chen Anlagen), um 18.952,34 (= 650 %) hher als erwartet. Die Mehrausgaben wur-
den im SN 2 aufgefangen.
 Der Vertrag mit dem Frauenring vom 01.01.2002 sieht neben einem festen Sachkos-
tenzuschuss von 45.000,00 einen progressiven, an die Gehaltserhhung der Ange-
stellten im ffentlichen Dienst angepassten Personalkostenzuschuss vor. Da die Ent-
wicklung der Personalkosten im ffentlichen Dienst 2004 stagnierte, erhielt der Frau-
enring wie im Vorjahr 150.000,00.
Die beabsichtigte Konsolidierung des st‚dtischen Zuschusses f€r das Frauenhaus ist mit
dem Vertrag von 2002 erreicht worden.
Entwicklung der Ausgaben bei der HHSt. .... 700000 (Zuschuss Frauenring):
2000 2001 2002 2003 2004
Planung 155.279,34 173.685,85 190.000,00 195.000,00 195.000,00
Rechnungsergebnis 163.372,56 159.367,64 190.000,00 195.000,00 195.000,00
Dem Frauenring stehen nach dem Vertrag auch alle Einnahmen aus dem Betrieb des
Frauenhauses zu. St‚dtische Einnahmen ergeben sich nur noch aus der Erstattung der
M€llgeb€hren durch das Frauenhaus (HHSt. .... 166000). Der Ansatz der
HHSt. .... 1100000 (Benutzungsgeb€hren) wurde daher im Nachtrag auf Null gesetzt.
Der Vertrag mit dem Frauenring war zun‚chst bis zum 31.03.2004 befristet, verl‚ngerte
sich dann aber automatisch. Im Rahmen der „Kommunalisierung sozialer Hilfen“, die eine
Verwendung von Landesmitteln durch die Stadt unter anderem f€r die Hilfe f€r Gewaltop-
fer vorsieht, muss ab 2006 ein neuer Zuwendungsvertrag mit dem Frauenring abge-
schlossen werden.
Da der Frauenring ab 2002 die Personalabrechnung in eigener Regie durchf€hrt, sind
keine weiteren Verbindlichkeiten des Vereins gegen€ber der Stadt entstanden. Die Forde-
rungen der Stadt aus dem Eigenanteil des Frauenrings an den Personalkosten aus den
Jahren 1999, 2000 und 2001 von 24.189,71 (Stand 31.12.2003) wurden gem‚ƒ Magist-
ratsbeschluss vom 22.05.2002 in regelm‚ƒigen mtl. Raten abgetragen. Im April 2004 hat
der Frauenring die noch bestehende Restforderung in einer Summe beglichen.
Im Rahmen unserer Pr€fungsplanung pr€ften wir den VN 2004 als Schwerpunktpr€fung.
Neben verschiedenen kleineren Beanstandungen bei der F€hrung der Handkasse und
des Sachkostenkontos ergab sich eine deutliche „berschreitung der Liquidit‚tsreserve.
Da die allgemeinen Zuschussrichtlinien der Stadt (vgl. Rundverf€gung Nr. 20 vom
15.12.2003), in den am 30.01.2002 geschlossenen Vertrag mit dem Deutschen Frauen-
ring nicht eingeflossen sind, gibt es keine Rechtsgrundlage zur R€ckforderung des st‚dti-
145

100
schen Zuschusses. Das Fachamt wurde gebeten bei der anstehenden „berarbeitung des
Vertrages entsprechende Regelungen aufzunehmen.
Aufgeworfene Fragen konnten im Gespr‚ch mit der Leitung des Frauenhauses und durch
Stellungnahmen des Frauenrings ausger‚umt werden. Wir haben keine Unregelm‚ƒig-
keiten festgestellt.
Die Belegpr€fung ergab keine Auff‚lligkeiten.
UA 4391 – Gemeinschaftshaus Akazienweg
HHSt. .... 700000 (Zuschuss Evangelische Stadtmission)
Der HH-Ansatz f€r 2004 betrug 24.410,00. Die Stadt ist vertraglich verpflichtet, die H‚lfte
der Personalkosten der Stadtmissionarsstelle sowie einen Sachkostenzuschuss von
766,94 (= 1.500,00 DM) zu €bernehmen. Der VN 2003 ergab wegen Erhhung der Per-
sonalkosten eine Nachforderung von 212,70, die aus €berplanm‚ƒigen Mitteln beglichen
wurde. Den VN 2004 haben wir ohne Beanstandung gepr€ft. Die im st‚dtischen Haushalt
enthaltene Summe von 2.000,00, die zweckgebunden ist f€r Hausaufgabenhilfe und
nachschulische Betreuung, konnte von der Stadtmission nicht gesondert nachgewiesen
werden. Dies wird erstmals ab 2005 erfolgen.
Der VN ergab einen R€ckerstattungsanspruch der Stadt von 620,03, der mit dem Zu-
schuss 2005 verrechnet werden sollte. Da bei Abschluss der Pr€fung der Zuschuss 2005
bereits voll ausgezahlt war, erfolgt die Verrechnung mit der ersten Rate 2006.
Bei der Belegpr€fung fielen erneut die vielen Telefonrechnungen auf. Das Fachamt hatte
auf unseren Hinweis im VJ. 2 der 3 Telefonanschl€sse gek€ndigt. Die Einsparung macht
sich jedoch erst 2005 bemerkbar.
UA 4392 – Gemeinschaftshaus Rodgaustraˆe
HHSt. .... 700000 (Zuschuss Diakonisches Werk)
Wegen der 20%igen Haushaltssperre erhielt das Diakonische Werk 2004 im Rahmen der
Gemeinwesenarbeit in Arheilgen bei einem Planansatz von 11.460,00 einen Zuschuss
von 9.168,00. Hiermit hat die Stadt ihre Forderung von 1.475,00 aus dem Jahr 2003 ver-
rechnet, so dass dem Diakonischen Werk lediglich 7.693,00 ausgezahlt wurden.
Im Zuschuss waren 1.600,00 f€r Hausaufgabenhilfe und nachschulische Betreuung ent-
halten. Trotz mehrerer Nachfragen konnte das Diakonische Werk die Kosten f€r diese
Hilfen nicht beziffern. Dies wurde f€r 2004 akzeptiert, ab 2005 sind diese Ausgaben ge-
sondert nachzuweisen.
Die Belegpr€fung ergab keine Beanstandungen.
UA 4393 – Gemeinschaftshaus Kirschenallee
HHSt. .... 700000 – (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
F€r die Gemeinwesenarbeit erhielt der Caritasverband einen Zuschuss von 96.000,00.
Der Zuschuss enthielt nach den Erl‚uterungen zum HHPl. einen Betrag von 9.135,00
zweckgebunden f€r Hausaufgabenhilfe, nachschulische Betreuung und Essensangebot.
Die Aufwendungen in diesem Bereich wurden vom Caritasverband mit 12.414,69 nach-
gewiesen.
Insgesamt haben wir den VN 2004 ohne Beanstandung gepr€ft.
146
147
148

101
UA 4394 – Luise-B†chner-Haus – Verf†gungsrƒume
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 9.387,67 12.500,00 12.260,41
Ausgaben 90.022,48 122.080,00 112.323,64
Zuschussbedarf 80.634,81 109.580,00 100.063,23
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -9.516,77 -8,68 %
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 19.428,42 24,09 %
Die deutliche Erhhung der Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr von 22.301,16 (= rd.
25 %) ist darauf zur€ckzuf€hren, dass im Nachtrag entsprechend unserer langj‚hrigen
Forderung die bisher im UA 4316 (Luise-B€chner-Haus, Seniorentreff) verbuchten Perso-
nalkosten im UA 4394 veranschlagt wurden.
Gem. Magistratsbeschluss (Nr. 218) vom 17.03.2004 wurde das Stadtteilb€ro Kranich-
stein personell und inhaltlich erweitert. Dazu hat die Stadt neue R‚ume in der Grundstra-
ƒe 10 angemietet und bisherige R‚ume in der Grundstraƒe 23 zum Jahresende aufgege-
ben. Die entstehenden Mehrkosten wurden jedoch im neuen UA 0206 etatisiert, so dass
die Ans‚tze (abgesehen von den Personalkosten) im UA 4395 gleich blieben.
Es wurden jedoch im erheblichen Umfang Neu- und Ersatzbeschaffungen von Einrich-
tungsgegenst‚nden vorgenommen, so dass es im Deckungskreis 43494 zu Mehrausga-
ben von 5.931,70 kam. Zudem wurden im VMH auƒerplanm‚ƒige Mittel von 1.800,00 f€r
die Anschaffung eines Beamers zur Verf€gung gestellt. Zur Deckung dienten in beiden
F‚llen Mehreinnahmen bei der HHSt. .... 110000 (Benutzungsgeb€hren) im VWH, da
gem. HH-Vermerk die dort erwirtschafteten Einnahmen zur Deckung aller Ausgaben des
UA herangezogen werden knnen. Bei Mehreinnahmen von 8.752,00 war die Deckung
der Ausgaben zwar rechnerisch gew‚hrleistet. Unsere Bedenken gegen diese Verfah-
rensweise bei einem nicht ausgeglichenen Haushalt haben wir dem Fachamt mitgeteilt.
Die Belegpr€fung ergab keine nennenswerten Beanstandungen. Wir haben nochmals auf
die Inventarordnung hingewiesen.
UA 4395 – Schleiermacherstr. 20
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 11.497,23 12.320,00 11.813,66
Ausgaben 37.975,57 43.300,00 38.167,24
Zuschussbedarf 26.478,34 30.980,00 26.353,58
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -4.626,42 -14,93%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -124,76 -0,47%
Die Stadt hat die symbolische Miete f€r die von den Vereinen genutzten R‚ume zuletzt
zum 01.01.2000 auf 2,05/qm/mtl. (= 4,00 DM) angehoben. Die Nebenkosten, Strom und
Heizung sind anteilig zu erstatten. Die Umlegung dieser Betr‚ge auf die Vereine erfolgt
jeweils zum Jahresende und wurde von uns ohne Beanstandung gepr€ft.
149
150

102
Auf die Stadt entfallen Nebenkosten f€r 119,03 qm, die aus der HHSt. .... 700000 (Zu-
sch€sse an Vereine und Institutionen) der HHSt. .... 119000 (Entgelte f€r Heizung, Be-
leuchtung usw.) gutgeschrieben werden.
Im Deckungskreis 43495 wurde die 20%-ige Haushaltssperre mit Ausgaben von
37.811,83 bei frei gegebenem Ansatz von 40.338,00 eingehalten.
Die Belegpr€fung ergab nur geringf€gige Beanstandungen, die mit dem Fachamt bespro-
chen wurden.

103
ABS CHNIT T 44 – KRIE GSOPFE RF‰RS ORG E UND ‹H NL IC HE
MAˆ NA HME N
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 358.813,15 461.600,00 412.054,93
Ausgaben 473.610,02 558.500,00 492.990,96
Zuschussbedarf 114.796,87 96.900,00 80.936,03
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -15.963,97 -16,47%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -33.860,84 -29,50%
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Zuschussbedarf um 29,5 % reduziert. Die Fallzah-
len verringerten sich im gleichen Zeitraum um etwa 21,6 %.
Die Pr€fung der Abrechnung der Aufwendungen der nicht pauschalierten Kriegsopferf€r-
sorge ergab keine Beanstandungen.
151

104
ABS CHNIT T 45 – JUG END HILFE NAC H DE M KJ HG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 1.061.225,94 822.710,00 1.361.016,48
Sonst. Finanzeinnahmen 245.901,06 206.000,00 276.441,80
Summe Einnahmen 1.307.127,00 1.028.710,00 1.637.458,28
Personalausgaben 93.047,41 48.700,00 83.907,78
Sachaufwand 63.245,66 69.570,00 196.797,85
Zuweisungen u. Zusch€sse 17.008.275,64 18.819.830,00 18.734.170,44
Summe Ausgaben 17.164.568,71 18.938.100,00 19.014.876,07
Zuschussbedarf 15.857.441,71 17.909.390,00 17.377.417,79
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -531.972,21 -2,97%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 1.519.976,08 9,59%
UA 4511 – Auˆerschulische Bildung
HHSt. ....702000 (Zusch€sse an Jugendgruppen und –verb‚nde)
Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 318.300,00 im Berichtsjahr 337.924,41 aus. Es
handelt sich dabei um insgesamt 142 Zusch€sse zwischen 37,80 und 48.310,25.
Der Magistrat genehmigte die Mehrausgaben am 22.12.200435. Ausdr€ckliche Begr€n-
dung f€r die Gew‚hrung der €pl. Mittel war, dass „aufgrund der Gew‚hrung der Zusch€s-
se gem‚ƒ den Richtlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt die im Rahmen der Verwen-
dungsnachweise (von den Zuschussempf‚ngern) dargelegten Ausgaben erstattet werden
m€ssten“.
Im Rahmen einer „berarbeitung und Fortschreibung der Richtlinien zur Gew‚hrung von
Zusch€ssen f€r die Kinder- und Jugendarbeit der Jugendgruppen und –verb‚nde wiesen
wir das Fachamt im Mai 2004 darauf hin, dass den Antragstellern in den bestehenden
Richtlinien €ber ein Widerspruchsverfahren die Mglichkeit einger‚umt werde, beantragte
Mittel ggf. auch rechtlich einzufordern. In einer im August 2005 erstellten Magistratsvorla-
ge war, f€r uns nicht nachvollziehbar, in den Richtlinien auch weiterhin eine rechtliche
Selbstverpflichtung der Stadt f€r die Gew‚hrung einer freiwilligen Leistung festgeschrie-
ben. In „bereinstimmung mit der K‚mmerei haben wir empfohlen, die betreffenden Zu-
sch€sse k€nftig lediglich im Rahmen der etatisierten und verf€gbaren Mittel ohne weiter-
gehenden Rechtsanspruch zu gew‚hren und dies in den Richtlinien auch so festzuschrei-
ben.
35
Magistratsvorlage Nr. 889 vom 29.11.2004
152
153
E

105
HHSt. ....703000 (Zusch€sse f€r Jugendarbeit)
Bei einem Planansatz von 135.560,00 betrugen die Zusch€sse 134.919,51.
F€r folgende Zusch€sse waren VN vorzulegen:
 Jugendkulturzentrum Oetinger Villa (Jukuz) 17.880,00
 Ring Politischer Jugend (RPJ) 4.080,00
 Stadtjugendring 55.860,00
 Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. 15.200,00
 Verein Kinder- und Jugendfarm e. V. 34.880,00
127.900,00
Die VN des RPJ 2002 bis 2004 lagen vollst‚ndig vor. Der VN des Stadtjugendrings liegt
vor, der VN der Kinder- und Jugendfarm e. V. nur teilweise. Der VN des Jugendzentrums
Oettinger Villa e. V. f€r 2003 liegt zwischenzeitlich vor, der f€r 2004 nicht. Die VN des
Vereins Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel f€r 2003 und 2004 liegen noch nicht
vor.
UA 4512 – Kinder- und Jugenderholung
Bei einem Ansatz von 55.000,00 hat die Stadt bei der HHSt. ....761000 (Freizeithilfen) im
Berichtsjahr 55.426,36 ausgegeben. Die Mehrausgaben von 426,36 waren im Rahmen
des bestehenden Deckungskreises gedeckt.
Im Rahmen der Pr€fung des Gesamtnachweises (UA 4602 – Einrichtungen der offenen
Jugendarbeit/Jugendzentren) pr€ften wir die Vergabe eines Zuschusses von 1.250,00 an
das Jugendhaus Arheilgen (HEAG-Haus) f€r die Ausrichtung „Aktive Ferien 2004“. Es
ergaben sich keine Beanstandungen. Aus o. a. HHSt. erhielten folgende Zuschussemp-
f‚nger f€r die „Aktiven Ferien 2004“ weitere st‚dtische Zusch€sse von:
 BDKJ Darmstadt 2.000,00
 Ev. Dekanat Darmstadt Stadt (inkl. Kindersommer) 2.030,00
 Ev. Matth‚usgemeinde Darmstadt 1.000,00
 Nachbarschaftsheim Darmstadt e. V. 512,00
UA 4513 – Internationale Jugendarbeit
Bei der HHSt. ....170000 (Zuweisungen Bund) gingen 19.165,85 ein. Es handelt sich um
Zuweisungen aus dem EU-Aktionsprogramm „Jugend f€r Europa“ f€r die bei der
HHSt. ....762000 (Internationale Begegnungen) nachfolgend aufgef€hrten internationalen
Begegnungen.
HHSt. ....700100 (Verein f€r Internationale Jugendarbeit)
Der Verein f€r Internationale Jugendarbeit erhielt im Berichtsjahr einen Zuschuss von
4.312,00. Der VN liegt vor. Wegen noch ausstehender Unterlagen und Erl‚uterungen
konnte bislang noch keine abschlieƒende Pr€fung erfolgen.
HHSt. ....700200 (CISV-Ferienlager)
Die Verwendungsnachweise f€r die Jahre 2002 und 2003 36 liegen zwischenzeitlich vor.
Eine Pr€fung konnte wegen der sp‚ten Vorlage im Dezember 2005 noch nicht erfolgen.
Aus den veranschlagten Mitteln von 4.600,00 zahlte die Stadt im Berichtsjahr keinen Zu-
schuss aus.
36
Rdn. 154/2003
B
154
155
V

106
HHSt. ....762000 (Internationale Begegnungen)
Die Stadt wandte bei einem Planansatz von 29.900,00 insgesamt 29.450,84 f€r Internati-
onale Begegnungen auf. Der Betrag gliedert sich wie folgt auf:
 Projekt „Give it a go“ (Albert-Schweitzer-Haus 23.-29.08.2004) 25.567,72
 Weltkindertag/Internationales Jugendcamp (19.09.2004) 2.286,23
 Sonstiges 1.596,89
29.450,84
UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit
HHSt. ....700000 (Zuschuss Skate-Street)
Die Stadt zahlte f€r das Skate-Street-Projekt 2004 im Berichtsjahr einen Gesamtzuschuss
von 2.040,00. Dieser wurde wiederum h‚lftig an das Netzwerk Rope e. V. und das Ju-
gendhaus „Zigarrnkist“ ausgezahlt. Der VN des Jugendhauses „Zigarrnkist“ lag vor. Es
ergaben sich keine Beanstandungen.
Der Netzwerk Rope e. V. f€hrte in den Jahren 2003 und 2004 keine Skate-Street-Projekte
durch, beantragte jedoch, die ausgezahlten Zusch€sse zur Finanzierung der im Berichts-
jahr durchgef€hrten Alternativveranstaltung ActToAttrac 2004 verwenden zu d€rfen. Herr
B€rgermeister Glenz hat die ‡nderung der Zweckbestimmung genehmigt. Ein VN zum
Nachweis der zweckentsprechenden Verwendung der st‚dtischen Mittel wurde uns bis-
lang noch nicht vorgelegt.
HHSt. ....764200 (Sportprojekt Kranichstein)
Wie bereits im Vorjahresbericht 37 ausgef€hrt, €bernahm die Stadt 2003 die Tr‚gerschaft
des Sportprojekts Kranichstein. F€r die Folgejahre 2004 und 2005 ergab sich keine Ver-
‚nderung. Die Stadt Darmstadt beabsichtigt nunmehr den Kauf des Kampfsportstudios
aus Mitteln des Frderprogramms „Soziale Stadt Kranichstein“.
UA 4521 – Jugendsozialarbeit
HHSt. ....171000 (Zuweisung Land Hessen f€r Initiativen gegen Jugendarbeitslosigkeit)
Die Stadt Darmstadt erhielt im Jahr 2003 letztmalig eine Zuweisung gem‚ƒ den Frder-
bedingungen „Fachstelle Jugendberufshilfe“ 38. Ab dem Hj. 2005 sind keine weiteren Ein-
nahmen eingestellt.
HHSt. ....700000 (Zusch€sse f€r Verb‚nde und Institutionen f€r Jugendsozialarbeit)
Bei einem Planansatz von 19.900,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe an
den IB – Jugendgemeinschaftswerk. Die VN f€r 2002 und 2003 lagen vor. Der VN f€r das
Berichtsjahr liegt noch zur Pr€fung vor.
HHSt. ....700010 (Fachstelle f€r Jugendberufshilfe)
Die Stadt zahlte aus dem Planansatz von 130.890,00 einen Zuschuss von 95.100,00 an
den IB aus. Die Stadt erhielt im Vorjahr letztmalig eine Landeszuwendung f€r die Fach-
stelle f€r Jugendberufshilfe (s. HHSt. .... 171000). Der Planansatz verminderte sich daher
ab dem Hj. 2005 auf 95.100,00.
Die VN f€r 2002 und 2003 lagen vor. Der VN f€r 2004 liegt noch zur Pr€fung vor.
HHSt. ....700020 (Zuschuss zur Frderung und Betreuung spastisch
gel‚hmter Kinder e.V.)
Der Verein erhielt 980,00. Da es sich um einen Anerkennungsbetrag handelt, ist hierf€r
kein VN vorzulegen.
37
Rdn. 155/2003
38
Erlass des Hess. Sozialministeriums vom 05.04.2000
156
B
157
V

107
HHSt. ....700100 (Frderung nachschulischer Betreuung von ausl‚ndischen Mitb€rgern)
Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 74.820,00 insgesamt 71.957,00 an folgende Pro-
jekte aus:
 Lern- und Spielstube der Ev. Matth‚usgemeinde 3.680,00
 Caritasverband Darmstadt Hausaufgabenhilfe (Kirschenallee) 7.772,00
 Caritasverband Darmstadt Hausaufgabenhilfe 50.790,00
 P‚dagogische Initiative 9.715,00
71.957,00
Die VN der Lern- und Spielstube der EV. Matth‚usgemeinde, des Caritasverbandes
Darmstadt sowie der P‚dagogischen Initiative lagen vor. Der VN f€r die Hausausgaben-
hilfe im Gemeinschaftshaus Kirschenallee durch den Caritasverband liegt vor. Die Pr€-
fung des VN des Vorjahres (Hausaufgabenhilfe Kirschenallee) ergab keine Beanstandun-
gen.
HHSt. ....700300 (Betreuung ausl‚ndischer Mitb€rger)
Bei einem Planansatz von 153.600,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe
an den Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA). Dieser verteilte sich gem‚ƒ
Erl‚uterung im Haushaltsplan wie folgt:
 Kinder- und Jugendhaus Waldkolonie 83.000,00
 Internationaler M‚dchentreff 66.000,00
 Internationaler M‚dchentreff / Hausaufgabenhilfe 4.600,00
153.600,00
Der VN 2003 lag vor. Der VN 2004 liegt vor.
HHSt. ....700400 (Zuschuss DRK f€r Migranten)
Der DRK Kreisverband Darmstadt erhielt im Berichtsjahr einen Betriebskostenzuschuss
von 4.912,00. Durch die Verrechnung einer „berzahlung von 2.296,21 aus den Jahr 2003
kamen davon 2.615,79 zur Auszahlung.
Die Pr€fung des VN 2004 ergab erneut eine „berzahlung von 1.770,45. Wir haben dem
Fachamt empfohlen, den „berzahlungsbetrag wiederum mit k€nftigen Zusch€ssen zu
verrechnen.
HHSt. ....700500 (Freiwilliges soziales Trainingsjahr)
2004 zahlte die Stadt keine weiteren Zusch€sse an den Internationalen Bund. Nach Mit-
teilung des Fachamtes wurde die Frderung des Modellprojekts mit Mitteln aus dem Eu-
rop‚ischen Sozialfonds und Bundesmitteln mit Ablauf des 30.09.2004 eingestellt.
Mit den VN 2003/2004 legte der IB eine Bescheinigung einer Wirtschaftspr€fungsgesell-
schaft vor, die die zweckentsprechende Verwendung der Frdermittel f€r diesen Zeitraum
best‚tigte. Im Saldo der ausgewiesenen Einnahmen und Ausgaben ergab sich eine „ber-
zahlung von 4.942,52 . Da eine Verrechnung mit laufenden Zusch€ssen f€r diese Projekt
nicht mehr mglich ist, ist die „berzahlung zur€ck zu fordern.
HHSt. ....700600 (Maƒnahmen der Besch‚ftigungsfrderung gegen
Jugendarbeitslosigkeit)
Aus dem Gesamtansatz von 194.290,00 zahlte die Stadt insgesamt 175.503,67 aus:
 Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V. (SKA) 71.600,00
 Verein f€r berufliche Frderung von M‚dchen und Frauen e. V. 48.573,00
 Internationaler Bund (IB) 34.051,92
 Werkhof Darmstadt e.V. 21.218,75
 Team Erlebnisp‚dagogik 60,00
175.503,67

108
Die Verwendungsnachweise des Sozialkritischen Arbeitskreises Darmstadt e. V., des
Vereins f€r berufliche Frderung von M‚dchen und Frauen e. V., und des Internationalen
Bundes liegen vor, die VN 2002 –2004 des Werkhof Darmstadt e. V. nur teilweise. Die
aus den Vorjahren noch ausstehenden VN liegen bzw. lagen zwischenzeitlich ebenfalls
vor. F€r die Auszahlung an das Team Erlebnisp‚dagogik ist die Vorlage eines VN nicht
vorgesehen.
„ber die Ergebnisse der noch nicht vorliegenden bzw. der noch nicht abschlieƒend ge-
pr€ften VN werden wir berichten.
UA 4525 – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
HHSt. ....171000 (Zuweisungen Land Hessen)
Die Stadt erhielt im Berichtsjahr bei einem HHAnsatz von 51.830,00 aus dem Landespro-
gramm zur Frderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne aus-
reichende Deutschkenntnisse einen Landeszuschuss von 49.650,00. Die Ausgaben von
87.679,34 leistete die Stadt aus der HHSt. ....760100 (Vorschulische Frderung der
Sprachkompetenz f€r Kinder).
Die Pr€fung des VN f€r das Land Hessen ergab keine Beanstandungen.
HHSt. ....701000 (Zusch€sse an Vereine und Verb‚nde)
Der Kinderschutzbund Darmstadt e. V. erhielt bei einem HHAnsatz von 21.920,00 f€r das
Projekt „Psychosoziale Prophylaxe“ im Berichtsjahr keinen Zuschuss ausgezahlt.
Die Pr€fung der VN 2002 und 2003 ergab eine auƒerordentlich positive finanzielle Ge-
samtsituation des Zuschussempf‚ngers. Erhebliche „berschreitungen der Liquidit‚tsre-
serve f€r die Jahre 2002 und 2003 ergaben R€ckzahlungen von 17.408,00 und 17.536,00.
Die Stadt hat daher den Zuschuss f€r 2004 mit dem Gesamtr€ckforderungsanspruch von
34.944,00 f€r die betreffenden Jahre verrechnet.
Der Kinderschutzbund Darmstadt e. V. erhielt 2005 einen Zuschuss von 10.960,00 bzw.
(50 % des Ansatzes). Die Gew‚hrung des Zuschusses soll k€nftig auf vertraglicher
Grundlage erfolgen.
HHSt. ....760000 (Projekt Schulsozialarbeit)
Aus dem Ansatz von 376.190,00 und einem HAR von 196.156,83 (gesamt 572.346,83)
vergab die Stadt Zusch€sse in Gesamthhe von 335.469,69. Die Verteilung auf die ein-
zelnen Projekte stellt sich wie folgt dar:
 Internationaler Bund IB 128.200,68
(Berufsschulzentrum Nord und Gutenbergschule)
 Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e.V. 118.897,78
(Diesterweg-, Eleonoren- und Justus-Liebig-Schule)
 Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e.V. (SKA) 51.483,74
(Erich-K‚stner-Schule)
 Verein zur Betreuung und Frderung Lernbehinderter Sch€ler e.V. 41.555,68
(Ernst-Elias-Niebergallschule)
 Nachbarschaftsverein Eberstadt-S€d e. V.(Wilhelm-Hauff-Schule) 22.131,81
362.269,69
abz. Pauschale Umbuchung Sachkosten nach HHSt. ....585000 26.800,00
335.469,69
Wegen der pauschalierten Umbuchung der Sachkosten auf die HHSt. ....585000 (Sach-
kosten f€r Schulsozialarbeit) ist eine qualifizierte Zuordnung der tats‚chlichen Sachkosten
auf die einzelnen Projekte nicht mglich. Die nicht verbrauchten Mittel von 236.877,14
wurden laut Vermerk im Haushaltsplan gem‚ƒ … 19 Abs. 2 GemHVO ins Nachjahr €ber-
V
158
V

109
tragen. Die €bertragenen Mittel werden nach Aussage des Fachamts zur Ausweitung der
Schulsozialarbeit bentigt.
Die Verwendungsnachweise des Sozialkritischen Arbeitskreises Darmstadt e. V., des
Vereins zur Betreuung und Frderung Lernbehinderter Sch€ler e. V., und des Nachbar-
schaftsvereins Eberstadt-S€d e. V. liegen vor. Der VN des Vereins Kinder- und Jugendar-
beit im Johannesviertel e. V. liegt teilweise, der VN des Internationalen Bundes noch nicht
vor.
HHSt. ....760100 (Vorschulische Frderung der Sprachkompetenz f€r Kinder)
Die Stadt frderte im Rahmen einer Co-Finanzierung mit 38.030,00 das Landesprogramm
zur Frderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne ausreichen-
de Deutschkenntnisse. Zus‚tzlich gingen bei HHSt. .... 171000 (Zuweisungen des Landes
Hessen) Landesmittel von 49.650,00 ein. Bei einem Ansatz von 87.680,00 leistete die
Stadt Ausgaben von 87.679,34. Der VN f€r das Land Hessen lag vor.
HHSt. ....760200 (KOMM-Projekt)
Bei einem Ansatz von 175.000,00 zahlte die Stadt Darmstadt einen Gesamtzuschuss von
168.536,74 an das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland e. V. (CJD Rhein-Main) aus.
Der Nachweis der zweckentsprechenden Verwendung des st‚dtischen Zuschusses er-
folgte zun‚chst unter dem Vorbehalt der Best‚tigung der Kostenaufstellung durch einen
von der gemeinn€tzigen Hertie-Stiftung beauftragten Wirtschaftspr€fer. Diese Best‚tigung
lag uns bei Erstellung dieses Berichts noch nicht vor.
„ber die Ergebnisse der noch nicht vorliegenden VN bzw. noch nicht abschlieƒend ge-
pr€ften VN werden wir berichten.
UA 4531 – Allgemeine F…rderung der Erziehung in der Familie
Das Land Hessen leistete unter der HHSt. .... 161000 bei einem Planansatz von 7.160,00
eine Zuweisung von 6.980,00. Es handelt sich um Zusch€sse gem‚ƒ der Richtlinie I.VI.-
Kinder- und Jugenderholung. Die Pr€fung des VN f€r das Land Hessen ergab keine Be-
anstandungen.
Die Stadt wandte ihrerseits f€r die Erholungspflege (HHSt. .... 760000) 7.164,76 auf, das
sind 4.671,77 mehr als im Vorjahr. Es handelt sich haupts‚chlich um Aktivit‚ten in den
Ferien wie z. B. Fahrten in den Europa-Park Rust und Holiday-Park Hassloch sowie An-
schaffungen in den Jugendh‚usern.
UA 4541 – F…rderung von Kindern in Tageseinrichtungen
Der Ansatz von 1,1 Mio. musste im Nachtrag um 300.000,00 auf 1,4 Mio. erhht werden.
Das Rechnungsergebnis weist 1.288.557,66 aus. Im Vergleich zu den Vorjahren sanken
die Ausgaben um 89.325,34 (13,8 %).
UA 4542 – F…rderung von Kindern in Tagespflege
Der Hausfrauenbund erhielt aus der HHSt. .... 700000 einen Zuschuss von 15.993,00 f€r
das Tageselternvermittlungsb€ro. Ein VN lag vor, es ergaben sich keine Beanstandungen.
Der Ansatz betrug 17.800,00.
Die Ausgaben f€r Hilfen in Tagespflege (HHSt. .... 762000) betragen 57.973,24 bei einem
Planansatz von 66.000,00. Das Rechnungsergebnis reduzierte sich gegen€ber dem Vj.
um 5,9 %.
B
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110
UA 4543 – Unterst†tzung Selbstorganis. F…rderung
Vom Ansatz von 3.090,00 zahlte die Stadt im Berichtsjahr 1.104,00 an den Verein Bes-
sunger Rappelkiste e. V. aus. Der Zuschussempf‚nger hat die zweckentsprechende Ver-
wendung des st‚dtischen Zuschusses nachgewiesen, €berschritt jedoch die zugebilligte
Liquidit‚tsreserve. Der Verein beantragte, diese Mittel zweckbestimmt im Nachjahr ver-
wenden zu d€rfen. Eine abschlieƒende Bewertung, ob und in welcher Hhe Mittel zur€ck-
zufordern sind, werden wir nach Vorlage und Pr€fung des VN 2005 vornehmen.
UA 4550 – Andere Hilfen zur Erziehung nach Š 27 Abs. 2 KJHG
Aufgrund einer Pr€fungsbeanstandung des Rechnungshofes ist das Komm-Projekt nicht
mehr auf der HHSt. .... 703100 (Andere Hilfen zur Erziehung gem. … 27 Abs. 2 KJHG) zu
verbuchen, da es sich um keine Maƒnahme nach … 27 KJHG handelt. Die korrekte Ver-
buchung muss im UA 4525 erfolgen. Die weitere Abwicklung der VN erfolgt dementspre-
chend39.
Deckungskreis „Erzieherische Hilfen“
Im Haushaltsplan standen f€r den Deckungskreis 15.194.000,00 zur Verf€gung.
Zum Jahresende schloss der Deckungskreis mit einem Fehlbetrag von 398.430,03 ab.
Die erforderlichen Mittel wurden €pl. dem Deckungskreis Erzieherische Hilfen –
UA 4542 ff - zur Verf€gung gestellt. Die Gesamtausgaben des Deckungskreises stiegen
im Vergleich zum Vorjahr um 12,6 % (Vj. 18,2 %). Die Steigerung ist nach Angabe des
Fachamtes wie in den Vorjahren auf grƒere Fallzahlen zur€ckzuf€hren.
Deckungskreis Erzieherische Hilfen (30 452) HHj. 2004
HH - Stellen Ansatz Ergebnis
1.4550.672000.0 0,00 132.211,27
1.4552.762000.5 76.700,00 108.272,55
1.4553.761000.8 153.300,00 84.784,18
1.4554.760000.0 2.216.000,00 1.326.080,69
1.4555.770000.3 790.000,00 1.856.878,61
1.4556.761000.2 850.000,00 1.112.426,37
1.4557.654000.9 5.000,00 5.942,64
1.4557.771000.5 6.800.000,00 6.825.008,77
1.4558.762000.4 1.157.000,00 388.981,89
1.4560.761000.0 500.000,00 320.596,87
1.4560.771000.5 1.500.000,00 2.008.642,96
1.4561.761000.9 15.000,00 130.542,00
1.4561.771000.3 1.060.000,00 1.175.179,99
1.4565.760000.6 1.000,00 210,46
1.4565.761900.9 70.000,00 116.670,78
Summe 15.194.000,00 15.592.430,03
Differenz -398.430,03
Die Stadtverordnetenversammlung hat €pl. 398.430,03 genehmigt.
Die Haushaltsans‚tze im Deckungskreis „Erzieherische Hilfen“ wurden im Haushaltsjahr
2005 an die Ergebnisse der Vorjahre angepasst.
39
Rdn. 161/2003
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111
UA 4556 – Vollzeitpflege
Aus der HHSt. .... 761000 (Hilfe in Familienpflege) zahlt die Stadt Pflegegeld f€r Kinder
und Jugendliche in Vollzeitpflege nach … 33 KJHG (SGB VIII). Die Zahlungen erfolgen an
die Pflegefamilien oder im Rahmen des Kostenersatzes an den aufgrund seiner Zust‚n-
digkeit rtlichen Tr‚ger (… 89 a KJHG).
Das Pflege- und Erziehungsgeld wird j‚hrlich entsprechend der Erhhung der Sozialhilfe-
s‚tze angepasst . Die Hhe wird von den L‚ndern festgelegt. Das Pflegegeld f€r Hessen
betr‚gt nach dem Erlass des Hessischen Sozialministeriums vom 24.06.2003 f€r den
pr€fungsrelevanten Zeitraum vom 01.01.2004 bis 31.12.2004:
ab 01.07.2003 ab 01.07.2004
Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr 415,00
Kinder von Beginn des 8. bis zum vollen-
deten 14. Lebensjahr 475,00
Jugendliche von Beginn des 15. Lebens-
jahres 577,00
Es erfolgte keine
Erhhung der
Sozialhilfes‚tze
sowie
einen Erziehungsbetrag von 185,00 siehe oben
Im Zeitraum 28.02.2005 bis 28.06.2005 €berpr€ften wir von 97 Akten 19 (ca. 20 %) hin-
sichtlich der Berechnung im HHj. 2004 sowie der Verbuchung im kommunalen Finanzwe-
sen.
Der lange Pr€fungszeitraum war erforderlich, weil das Fachamt in F‚llen, bei denen die
Zahlungen nicht nach dem Erlass des Hessischen Ministeriums sondern nach anderen
Landesregelungen erfolgte, erst die entsprechenden Unterlagen anfordern musste.
Die F‚lle wurden so ausgew‚hlt, dass von mglichst allen Sachbearbeiterinnen und
Sachbearbeitern Akten vorlagen. In 17 F‚llen bezog sich die Pr€fung auf die Berechnung
des Pflegegeldes, in den beiden weiteren F‚llen kontrollierten wir die R€ckerstattung von
Pflegegeld sowie die Verbuchung.
Die vorgelegten Akten waren €bersichtlich und ordentlich gef€hrt. Die Verwaltungshand-
lungen konnten ohne M€he nachvollzogen werden. Nachfragen zu den Vorg‚ngen wur-
den kompetent beantwortet.
In einem Fall forderte der Kreis Offenbach das Pflege- und Erziehungsgeld f€r den Monat
Dezember 2003 doppelt an. Der von der Sozialverwaltung gezahlte Betrag von 723,50
wurde inzwischen zur€ckgefordert. Der Kreis Offenbach hat die Forderung anerkannt.
UA 4581 – Mitarbeiterfortbildung (ohne Mitarbeiter der Jugendarbeit)
HHSt. ....700100 (Fachschule f€r Sozialp‚dagogik Elisabethenstift)
Die Stadt Darmstadt zahlte im Berichtsjahr 408,00 an das Arbeitszentrum Fort- und Wei-
terbildung des Elisabethenstifts Darmstadt f€r die Beschaffung von Fachliteratur f€r die
Sozialp‚dagogische Fachbibliothek aus. Der VN lag vor.
Die Pr€fung des VN 2003 ergab nach Vorlage erg‚nzender Unterlagen ebenfalls keine
Beanstandungen.
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UA 4583 – Ausgaben f†r sonstige Maˆnahmen
HHSt. ....700000 (Patenschaften f€r 12 Kinder in Entwicklungsl‚ndern)
Die Stadt zahlte im Berichtsjahr insgesamt 1.968,00 f€r Patenschaften f€r Kinder in Ent-
wicklungsl‚ndern an folgende Tr‚ger aus:
 Kindernothilfe Duisburg e. V. 1.576,00
 Deutsch-Buddhistische-Humanit‚re Vereinigung e. V. 392,00
1.968,00
Die Verwendungsnachweise der Kindernothilfe Duisburg e. V. f€r das Berichtsjahr sowie
der Deutsch-Buddhistischen-Humanit‚ren Vereinigung e. V. f€r die Jahre 2003 und 2004
liegen vor, sind jedoch wegen des Eingangs Ende 2005 noch nicht gepr€ft.
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ABS CHNIT T 46 – EINR IC HT UNG EN DE R JUG END HI LFE
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 14.826.183,49 8.951.990,00 - 764.973,36
Sonst. Finanzeinnahmen 33.158.955,84 20.679.790,00 30.018.777,87
Summe Einnahmen 47.985.139,33 29.631.780,00 29.253.804,51
Personalausgaben 13.828.504,59 12.724.670,00 13.971.100,67
Sachaufwand 4.068.651,48 3.859.160,00 3.789.254,62
Zuweisungen u. Zusch€sse 14.317.256,38 14.478.310,00 13.941.869,83
Summe Ausgaben 32.214.412,45 31.062.140,00 31.702.225,12
Ergebnis 15.770.726,88 -1.430.360,00 -2.448.420,61
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 1.018.060,61 71,18%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 18.219.147,49 -115,53%
UA 4600 – Stƒdtische Jugendzentren
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 27.451,02 16.990,00 5.281,30
Ausgaben 744.910,18 736.850,00 777.651,01
Zuschussbedarf 717.459,16 719.860,00 772.369,71
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 52.509,71 7,29%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 54.910,55 7,65%
Es handelt sich hierbei um die Jugendh‚user Hirschkpfe, Oettinger Villa, Akazienweg,
DA-Eberstadt und Messeler Straƒe.
Die auff‚llige Reduzierung der Einnahmen ergibt sich durch eine doppelte Sollstellung
von Zuweisungen des Landes (HHSt. .... 171000) im Jahr 2003 und die Korrektur 2004.
Im Berichtsjahr erhielt die Stadt Darmstadt keine Zuweisung f€r die beiden Jugendh‚user
in sozialen Brennpunkten.
Im Rahmen der Belegpr€fung 2003 stellten wir einen Privateinkauf eines Mitarbeiters fest,
der den Rabatt der Stadt Darmstadt f€r sich in Anspruch nahm. Eine Aufkl‚rung war nicht
mglich. Das Hauptamt hat die Bediensteten mit Rundverf€gung Nr. 06/2005 vom
21.05.2005 angewiesen, Privateink‚ufe auf die Kundennummer der Stadt Darmstadt zu
unterlassen.
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B

114
UA 4601 – Kinderhaus Paradies
Die Tr‚ger des Kinderhauses f€r die offene Kinder- und Jugendarbeit sind in einem Tr‚-
gerverbund zusammengeschlossen. Mitglieder sind:
 Die Stadt Darmstadt – Jugendamt
 Der Internationale Bund (IB)
 Der Nachbarschaftsverein Eberstadt S€d e. V. und
 Die Evangelische Kirchengemeinde Eberstadt S€d.
Die Stadt zahlte aus den nachstehend aufgef€hrten HHSt. Zusch€sse f€r das Kinderhaus:
HHSt. .... 700000 – Zusch€sse an die Tr‚ger 25.560,00
HHSt. .... 700100 – Zuschuss Nachbarschaftsheim 40.600,00
HHSt. .... 700200 – Zuschuss Internationaler Bund 178.000,00
HHSt. .... 700300 – Zuschuss an Ev. Kirche 20.300,00
264.460,00
Der Internationale Bund erhielt einen Zuschuss von 178.000,00, musste jedoch im Be-
richtsjahr nach der Pr€fung des Verwendungsnachweises 2002 44.243,68 und 2003
16.909,11 zur€ckzahlen. Die Ev. Kirche erstattete eine „berzahlung von 730,53. Der Ge-
samtbetrag von 61.883,32 ging auf der HHSt. .... 178000 (R€ckzahlung von Zusch€ssen)
ein.
Der Internationale Bund legte im Berichtsjahr den VN des Jahres 2004 vor. Die Gegen-
€berstellung von Einnahmen und Ausgaben zeigte beim IB einen „berschuss von
58.120,73. Das Fachamt fordert die „berzahlung zur€ck. Der Nachbarschaftsverein hat
nach Vorlage des VN 2004 eine „berzahlung von 246,58 zu erstatten. Die Ev. Kirche
€berwies eine „berzahlung von 78,89 aus dem VN 2004 im Folgejahr zur€ck.
Der Verwendungsnachweis 2004 aus HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an den Tr‚ger) hat
vorgelegen. Es handelt sich um einen Betriebskostenzuschuss, den das Koordinations-
team des Tr‚gerverbundes verwaltet und abrechnet. Der Tr‚ger hat die zweckentspre-
chende Verwendung des Zuschusses nachgewiesen.
Auƒer den Zusch€ssen an die verschiedenen Tr‚ger zahlte die Stadt aus diesem UA Per-
sonalkosten von 85.941,89 und Sachkosten von 31.509,61 (ohne Ber€cksichtigung von
3.357,04 Spenden).
UA 4602 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit/Jugendzentren
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an die kirchlichen Tr‚ger)
Bei einem Planansatz von 85.240,00 zahlte die Stadt 79.920,76 als Zusch€sse an die
Tr‚ger. F‚lschlicherweise erhielt das Ev. Dekanat f€r die BAAS-Halle €ber diese HHSt.
einen Zuschuss von 20.000,00. Dieser Betrag h‚tte zu Lasten des UA 4603 ausgezahlt
werden m€ssen. Er wird im Gesamtnachweis des Tr‚gers gepr€ft.
 Evangelischer Regionalverwaltungsverband Darmstadt 35.0000,00
 Bischfliches Ordinariat Mainz 22.430,76
 BAAS-Halle 20.000,00
 Rope (statt aus HHSt. ... 700300) 2.490,00
79.920,76
Die VN des Šk. Jugendhauses Darmstadt-Kranichstein vom Ev. Dekanat und Bischfli-
chen Ordinariat lagen vor. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Die €berzahlten
Betr‚ge von 405,35 aus 2003 und 1.483,41 f€r 2004 sind im Jahr 2005 unter
HHSt. .... 178500 vereinnahmt worden.
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HHSt. .... 700100 (Zusch€sse an die freien Tr‚ger)
Bei einem Planansatz von 125.520,00 zzgl. 12.000,00 im Nachtrag und 290,12 €pl. Mittel
betrugen die Zusch€sse im Berichtsjahr 146.537,00. F€r Mehrausgaben von 8.726,88
liegt keine Genehmigung vor.
Die Zusch€sse gliedern sich wie folgt auf:
 Jugendhaus „Zigarrnkist“ 124.567,00
 Jugendhaus „Zigarrnkist“ f€r Miete 12.000,00
 Jugendhaus „HEAG-H„uschen“ Arheilgen 9.970,00
146.537,00
Die VN der Jugendh„user lagen vor. Beim Jugendhaus Zigarrnkist entsprach die Perso-
nalabrechnung nicht der vertraglichen Vereinbarung. Ein Zuschuss zu den Personalver-
waltungskosten ist weder vertraglich noch im Zuwendungsbescheid vorgesehen. Wir wie-
sen bereits 2003 auf die Notwendigkeit der Einhaltung der rechtlichen Grundlagen bzw.
auf eine ˆnderung der Vertr„ge an die tats„chlichen Bed€rfnisse hin. Eine Vertragser-
g„nzung ist in Vorbereitung.
‡ber den einmaligen Zuschuss von 12.000,00 steht der VN noch aus.
F€r das HEAG-H„uschen kamen am 09.12.2004 freigegebene Restmittel von 1.994 (20%
des Ansatzes) zur Auszahlung, die wegen der sp„ten ‡berweisung nicht in voller H†he
ausgegeben wurden. Ausnahmsweise stimmten wir der Bildung einer zweckgebundenen
R€cklage, zu wiesen jedoch darauf hin, dass k€nftige Freigaben auf Restmittel nur in H†-
he des tats„chlichen Bedarfs beantragt werden d€rfen.
HHSt. .... 700200 (SKA – Internationales Jugendzentrum)
Der Zuschuss betrug 139.000,00 (= Planansatz). Die Pr€fung des Verwendungsnachwei-
ses erfolgt als Gesamtnachweis mit den Mitteln aus den UA 4521 und 4525.
HHSt. .... 700300 (Zuschuss Verein Rope e. V. f€r Jugendclub „Der Stall“)
Bei einem Planansatz von 132.610,00 einschlie…lich €pl. Mittel von 600,00 erhielt der Zu-
schussempf„nger die volle H†he. Zus„tzlich kamen aus HHSt. .... 700000 f€r den selben
Zweck 2.490 zur Auszahlung, um die vertraglich vereinbarte Zuschussh†he zu erreichen.
Der VN 2004 lag vor. Der Zuschussempf„nger ben†tigte nicht die gesamten Mittel und es
konnten nicht alle geltend gemachten Aufwendungen anerkannt werden. Wir haben
empfohlen, f€r 2004 27.624,14 zur€ckzufordern.
Der Verein hat im Berichtsjahr die Verwendungsnachweise 2000 bis 2003 vorgelegt. Die
nicht ben†tigten Mittel dieses Zeitraumes von 8.918,95 zahlte der Zuschussempf„nger im
Jahr 2005 zur€ck.
HHSt. ... 700400 (Jugendeinrichtung Kranichstein – Baustellencaf‰)
Der IB erh„lt gem„… Vertrag vom 30.04.2004 f€r die Errichtung des Baustellencaf‰s einen
einmaligen Betrag von 62.000,00. Im Berichtsjahr kamen wegen Verz†gerungen nur
27.000,00 zur Auszahlung. Der Restbetrag von 35.000,00 wurde als HAR ins Folgejahr
€bertragen. Der VN 2004 lag vor, allerdings steht der Sachbericht noch aus.
UA 4603 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit
HHSt. .... 700100 (Zusch€sse f€r Personalkosten der offenen Jugendarbeit)
Die Zusch€sse betragen 144.810,71 bei einem Planansatz von 151.590,00. Das Ev. De-
kanat (Matth‚usgemeinde) erhielt 116.991,49. Bei der Pr€fung des VN haben wir festge-
stellt, dass bei der von uns im Vorjahr berichtigten Nachzahlung (14.882,80) das Fachamt
108,69 zuviel €berwiesen hat. Bei der n‚chsten Abrechnung wird dieser Betrag einbehal-
ten werden.
An das Katholische Pfarramt St. Elisabeth hat die Stadt f€r das Haushaltsjahr 24.871,01
gezahlt. Den VN haben wir ohne Feststellungen gepr€ft.
B
B
B
E
B
V
B
172

116
Das Fachamt hat 2.948,21 an den Nachbarschaftsverein f€r das Kinderhaus Paradies
angeordnet, weil bei der hierf€r vorgesehenen HHSt. 1.4601.700100 nicht gen€gend Mit-
tel vorhanden waren. Den Verwendungsnachweis haben wir unter der „richtigen“ Haus-
haltsstelle gepr€ft. Wir haben das Fachamt aufgefordert, die Planungen f€r Haushaltsan-
s‚tze bedarfsgerecht vorzunehmen. Bei nicht ausreichenden Mitteln sind €berplanm‚ƒige
Mittel zu beantragen.
HHSt. .... 700200 (Tr‚ger Spielmobil e. V.)
Der Haushaltansatz f€r 2004 betrug wie im Vorjahr 59.300,00. Im 2. Nachtrag konnte der
Ansatz um 5.000,00 f€r das „Jugendprojekt Wixhausen“, das der Verein seit September
2003 betreibt, erhht werden. Die 64.300,00 kamen in voller Hhe zur Auszahlung.
Ein Antrag auf Freigabe des vollen Ansatzes liegt nicht vor.
Das Fachamt hat den VN 2004 Mitte Dezember 2005 vorgelegt. Die Pr€fung steht noch
aus.
Den VN 2003 hat das Fachamt Anfang M‚rz 2005 vorgelegt. Die Pr€fung ergab nur klei-
nere Feststellungen, die wir bei der Abrechnung ber€cksichtigt haben. Weiter haben wir
noch einmal darauf hingewiesen, dass nach den geltenden Vorschriften mit dem Be-
triebskostenzuschuss keine Investitionen des Zuschussempf‚ngers gefrdert werden
knnen. F€r die Bezuschussung von Investitionen sind gesonderte Antr‚ge zu stellen. Die
zweckentsprechende Verwendung des st‚dtischen Zuschusses konnte best‚tigt werden.
HHSt. .... 700300 (Zusch€sse f€r die offene Kinder- und Jugendarbeit der ev. Kirche)
Das Gesamtbudget aufgrund des neuen Rahmenvertrages betr‚gt ab 01.01.01
144.800,00. Wir haben die Verwendungsnachweise f€r 2003 und 2004 ohne Feststellun-
gen gepr€ft. Der Zuschuss der Stadt Darmstadt deckt jeweils ca. 67% der nach dem
Rahmenvertrag zu ber€cksichtigenden Ausgaben.
4606 – Albert-Schweitzer-Haus
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 211.547,20 248.350,00 179.867,55
Ausgaben 473.573,64 512.660,00 454.439,58
Zuschussbedarf 262.026,44 264.310,00 274.572,03
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 10.262,03 3,88%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 12.545,59 4,79%
Der Kostendeckungsgrad der Einrichtung hat sich von 46,8 % auf 39,58 %verschlechtert.
Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Einnahmen um 14,98 % bei gleichzeitiger
Reduzierung der Ausgaben um 4,04 %. Das Rechnungsergebnis bei HHSt. .... 110000
(Benutzerentgelte) von 170.000,00 liegt um ca. 60.000,00 unter dem Ansatz. Zudem gin-
gen im Jahr 2003 hohe Spenden ein (PC), die im Berichtsjahr fehlen.
Im HHj. 2004 pr€ften wir die Auslastung des Albert-Schweitzer-Hauses anhand der statis-
tischen Zahlen der Einrichtung. Um die Belegung des Hauses im Jahre 2004 zu bewerten,
haben wir die Durchschnittswerte der Jahre 1999 bis 2003 mit den Zahlen f€r 2004 vergli-
chen.
B
B
V
V
173

117
Hierbei ergaben sich folgende Werte:
Durchschnitt
1999 bis 2003 2004 Ver‚nderungen
in %
Anzahl der Gruppen 135 150 11,1
Gruppen bis 4 Tage 116 122 5,2
Gruppen €ber 4 Tage 19 28 47,4
Teilnehmer an Freizeiten 428 447 4,4
Gesamt€bernachtungen 13.413 10.218 -23,8
Anzahl der Mahlzeiten 53.396 40.820 -23,6
Anzahl der G‚ste 3763 4.021 6,9
Im Vergleichszeitraum steigerte sich die Anzahl der G‚ste um 6,9 %. F€r die durch-
schnittliche Auslastung der Jahre 1999 – 2003 ergeben sich 13.413 „bernachtungen, was
einer Auslastung von 54 % entspricht. 2004 waren 10.218 „bernachtungen festzustellen,
so dass die Auslastung sich auf 41% verringerte.
Die Kassenpr€fung vom 28.07.2004 ergab keine Beanstandungen. Ein Groƒteil der Be-
nutzungsgeb€hren des Albert-Schweitzer-Hauses nimmt die Abteilung Jugendfrderung
(siehe UA 4070) bar ein. Die Pr€fung dieser Zahlstelle verlief ohne Beanstandungen.
UA 4607 – Zusch†sse an sonstige Trƒger der …ffentlichen Jugendhilfe
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Tr‚ger)
Bei einem Planansatz von 18.300,00 zahlte die Stadt 17.482,27 an 3 Tr‚ger aus.
Wir haben alle Verwendungsnachweise gepr€ft.
Der Verein Naturfreundejugend Eberstadt liegt mit seinem Geldbestand zum 31.12.2004
€ber der zul‚ssigen Liquidit‚tsreserve. Wir haben das Fachamt gebeten, entsprechend
der Zuschussrichtlinien zu verfahren.
Den VN des Jugendhofs Bessunger Forst f€r 2003 hat das Fachamt Mitte Dezember vor-
gelegt. Die Pr€fung ergab keine Feststellungen
UA 4620 – Einrichtungen der Jugendhilfe
HHSt. .... 700000 (M€tterzentrum Darmstadt)
Die Stadt hat 80 % des Planansatzes von 4.600,00 = 3.680,00 als Zuschuss ausgezahlt.
Das Land Hessen hat nach Pr€fung seines VN 2002 im Jahr 2004 den „berschuss zum
31.12.2002 von 2.072,56 zur€ckgefordert, so dass der Verein r€ckblickend mit einem ne-
gativen Bestand von 252,37 in das Jahr 2004 ging. Der Verein hat das Rechnungsjahr
2004 mit einem positiven Bestand von 2.741,62 abgeschlossen. Die Liquidit‚tsreserve
wird um 954,36 €berschritten. Der „berschuss resultiert aus einer R€ckzahlung (Dezem-
ber 2004) f€r eine ABM-Stelle und wird dringend f€r eine Fortbildung bentigt. Wir haben
daher auf die R€ckforderung verzichtet, mit der Einschr‚nkung, dass auch das Land Hes-
sen auf die R€ckforderung des positiven Rechnungsabschlusses verzichtet. Bei der Pr€-
fung haben sich keine weiteren Feststelllungen ergeben.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss Wildwasser)
Den Plansatz von 69.500,00 zahlte die Stadt in voller Hhe aus. Der Zuschuss wird f€r
M‚dchenarbeit einschlieƒlich Pr‚vention gew‚hrt.
Die Pr€fung des VN ergab, dass die in den Zuschussrichtlinien geforderte Eigenbeteili-
gung von 20 % der Gesamtausgaben vom Verein nicht aufgebracht werden kann. Das
Fachamt hat hierf€r die Genehmigung des B€rgermeisters eingeholt. Die „berschreitung
der zul‚ssigen Liquidit‚tsreserve wird vom Verein ausreichend begr€ndet. Wir sind damit
einverstanden, dass auf eine R€ckforderung verzichtet wird und haben das Fachamt ge-
beten, die Genehmigung des B€rgermeisters auch hierf€r einzuholen.
Weitere Feststellungen hat die Pr€fung des Verwendungsnachweises nicht ergeben.
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118
4621 – Familienbildungsstƒtte
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 188.529,79 168.730,00 148.830,64
Ausgaben 653.307,92 652.250,00 628.372,92
Zuschussbedarf 464.778,13 483.520,00 479.542,28
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -3.977,72 -0,82%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 14.764,15 3,18%
Seit dem Berichtsjahr gew‚hrt das Land Hessen keinen Zuschuss f€r die Familienbil-
dungsst‚tte. Die fehlende Landeszuweisung spiegelt sich in den gesunkenen Einnahmen
wider.
Um das Kosten-/ Leistungsverh‚ltnis n‚her beurteilen zu knnen, stellen wir die nachfol-
genden Zahlungen gegen€ber. Bei dem Zahlenmaterial handelt es sich um einen Auszug
aus dem Jahresbericht der Familienbildungsst‚tte 2004.
HHj. 2001 HHj. 2002 HHj. 2003 HHj. 2004
Teilnehmende gesamt 12.588 13.803 13.304 12.919
Davon erm‚ƒigt (incl. Kinder)
In Prozent
5.272
41,9
5.616
40,7
5.675
42,7
5.476
42,4
Teilnehmer von Auƒerhalb
In Prozent
2.366
13,6
2.065
15,0
2.399
18,0
2.204
17,1
Zahl der Kurse 856 947 938 957
Zuschussbedarf pro Kurs 506,88 478,21 495,49 501,04
Kostendeckungsgrad in Prozent 29,8 30,1 28,9 23,7
Das Verh‚ltnis zwischen Einnahme und Ausgabe (=Kostendeckungsgrad) hat den mit
Abstand geringsten Wert seit vier Jahren. Die Gesamtteilnehmerzahl liegt etwas unter
dem Vorjahresniveau, obwohl die Anzahl der angebotenen Kurse gestiegen ist.
Der Zuschussbedarf pro Kurs erhhte sich.
Wir pr€ften die Kasse der FBS am 29.04.2004 ohne Beanstandungen, stellten aber fest,
dass in der Handkasse bare, nicht bentigte Mittel aus der Friedrich-Apel-Stiftung aufbe-
wahrt werden. Diese sind zur€ckzuzahlen.
Im Jahr 2004 pr€ften wir im Rahmen unserer Pr€fungsplanung als Schwerpunktpr€fung
die Reisekosten der Familienbildungsst‚tte. Als Pr€fungsunterlagen standen uns die Ein-
zelanordnungen mit Anlagen aus der Belegregistratur der Stadtkasse sowie in Einzelf‚llen
die Unterlagen aus dem Fachamt zur Verf€gung. Erg‚nzende Informationen erhielten wir
von den zust‚ndigen Sachbearbeitern des Amtes.
Als Pr€fungsergebnis ist festzuhalten, dass teilweise erhebliche Schwierigkeiten bei der
Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen zur Berechnung der Reisekosten bestanden.
Die Beanstandungen sind behoben und werden k€nftig beachtet. Dies gilt ebenfalls f€r die
richtige Zuordnung von Reisekosten, die im Zusammenhang mit Fortbildungsveranstal-
tungen anfallen.
Insgesamt kam es in zwei F‚llen zu R€ckforderungen von insgesamt 24,00.
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119
UA 4640 – Stƒdtische Kindertagesstƒtten
Vorbemerkung:
Die Stadt f€hrt die st‚dtischen Kindertagesst‚tten seit dem HHj. 2000 als Betrieb gewerb-
licher Art. Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft hat die Stadt dem Betriebs-
vermgen der Kindertagesst‚tten einen Teil der HEDAG-Anteile zugeordnet.
Rechnungsergebnisse 2001 2002 2003 2004
Einnahmen
HHSt. .... 170000 –
Steuererstattungen 8.645.294,61 132.106,06 8.867.600,00 -6.052.918,00
HHSt. .... 210000 –
Dividenden 9.193.848,25 311.464,28 33.185.955,84 21.518.777,87
Ausgaben
HHSt. .... 655000 –
Sachverst„ndigenkosten 19.327,00 0,00 0,00 0,00
HHSt. .... 655500 –
Steuerberatungskosten 0,00 74.219,91 39.879,43 15.245,01
Die Stadt hat bei den Einnahmen eine Mittelumschichtung von den Steuererstattungen zu
den Dividenden von 6.052.918 vorgenommen. Um einen realistischen Vergleich mit den
Vorjahren und eine Ermittlung des Kostendeckungsgrades zu erm†glichen, haben wir
folgende Einnahmen und Ausgaben, die mit der Neuordnung der Stadtwirtschaft zusam-
menh„ngen, heraus gerechnet:
Planung Re-Ergebnis
HHSt. .... 170000 – Steuererstattungen 3.257.200,00 -6.052.918,00
HHSt. .... 210000 – Dividenden 12.179.790,00 21.518.777,87
HHSt. .... 655500 – Steuerberatungskosten 48.000,00 15.245,01
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 3.518.292,64 3.040.000,00 3.346.215,55
Ausgaben 12.802.263,43 11.525.780,00 13.067.421,34
Zuschussbedarf 9.283.970,79 8.485.780,00 9.721.205,79
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 1.235.425,79 14,56%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 437.235,00 4,71%
Die Mehreinnahmen im Berichtsjahr beruhen auf Umbuchungen von Landesmitteln der
Kinderoffensive des laufenden Jahres mit ca. 128.000,00 vom Verwahrkonto in den
Haushalt. Um einen besseren Vergleich mit dem Vorjahr zu ermglichen, haben wir
nachfolgend einige weitere Zahlen zusammengestellt:
177
178

120
2003 2004 Ver‚nderung
in %
Einnahmen 3.518.292,64 3.346.215,55 - 4,89
Ausgaben 12.802.263,43 13.067.421,34 2,07
Ergebnis UA 9.283.970,79 9.721.205,79 4,71
Kita-Pl‚tze lt. Erl‚ute-
rungen zum HH-Plan/VN 1887 1889 0,00
Einnahm. pro Platz/Jahr 1.864,49 1.771,42
Monat 155,37 147,62 - 4,99
Ausgab. pro Platz/Jahr 6.784,45 6.917,64
Monat 565,37 576,47 1,96
Zuschuss pro Platz/Jahr 4.919,96 5.146,22
Monat 410,00 428,85 4,60
Kostendeckungsgrad in % 27,48 25,61
Bei dem Zuschussbedarf pro Platz/Jahr bzw. Monat handelt es sich um Durchschnitts-
werte. Die unterschiedlichen Aufwendungen f€r die verschiedenen Arten von Kinderta-
gesst‚tten (Krippe, Kindergarten und Hort) sind hierbei nicht ber€cksichtigt.
Im Vergleich zum Planansatz erhhte sich der Zuschussbedarf um 1.235.425,79. Die
Mehrausgaben sind auf gestiegene Personalkosten (ca.1,4 Mio. €ber den jeweiligen An-
s‚tzen) zur€ckzuf€hren.
Der Zuschussbedarf hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren wie folgt ver‚n-
dert:
Zuschussbedarf Ver‚nderung zum
Vorjahr
Ver‚nderung zum
Vorjahr %
1999 7.581.356,72 +834.593,83 11,01
2000 7.320.263,35 - 261.093,37 3,57
2001 7.761.080,44 +440.817,09 5,68
2002 8.786.587,64 +1.025.507,20 11,67
2003 9.283.970,79 +497.383,15 5,36
2004 9.721.205,79 +437.235,00 4,50
Die Stadt zahlte aus Mitteln der HHSt. 1.4122.740700 (Integration behinderter Kinder in
Tageseinrichtungen) zu Gunsten der HHSt. .... 162100 (Erstattung von Personalkosten f€r
Integration) f€r die nachstehenden Kindertagesst‚tten Personalkostenzusch€sse:
Am See 48.635,00
Nachtweide 15.545,00
Hedwig-Dohm-Haus 37.605,00
Janusz-Korczak-Haus 32.090,00
Kinderwelt 32.090,00
KochŒsches Haus 15.545,00
Kurt-Schumacher Straƒe 16.545,00
Messeler Straƒe 15.545,00
Pestalozzi-Haus 26.953,75
Selma-Lagerlf-Haus 388,00
Strahringer-Haus 15.545,00
Villa Kunterbunt 15.545,00
Gesamt 272.031,75

121
HHSt. .... 171000 (Zuweisungen Land Hessen)
Das Land Hessen leistete eine Zuweisung von 407.039,59 (Planansatz 400.000) nach
dem Hessischen Kindergartengesetz f€r Einrichtungen mit hohem Ausl‚nder- und Aus-
siedleranteil. Dar€ber hinaus erhielt die Stadt Darmstadt Mittel aus der Kinderoffensive
des Landes f€r erweiterte Šffnungszeiten von 127.539,50.
Die Zuweisungen des Landes gelangen als Gesamtbetrag in den st‚dtischen Haushalt,
ohne dass eine haushaltstechnische Zuordnung auf die einzelnen Einrichtungen erfolgt.
HHSt. .... 570000 (Lebensmittel)
Bereits bei der Pr€fung f€r den Schlussbericht 1998 hatten wir festgestellt, dass in den
UA 4606, 4640, 4660 f€r das HHj. 1998 €ber 1,15 Mio. DM f€r Lebensmittel gezahlt wur-
den.
F€r das Berichtsjahr gliedern sich die Ausgaben f€r Lebensmittel .... 570000 wie folgt auf:
4606 Albert-Schweitzer-Haus 55.256,06
4640 Kindertagesst‚tten 531.728,62
4660 Haus Waldeck 39.015,83
Gesamt 626.000,51
Die Bestellungen erfolgten bei einer Vielzahl von Lieferanten. Eine Koordinierung war
nicht erkennbar. Wir stellten gravierende Preisunterschiede fest. Wir haben mit Unterst€t-
zung des Rechtsamtes das Fachamt darauf hingewiesen, dass wir sowohl aus Gr€nden
der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit als auch wegen der von der Stadt zu beachtenden
Vergabevorschriften (VOL) die Ausschreibung der Leistungen f€r erforderlich halten.
Das Albert-Schweitzer-Haus haben wir aufgrund seiner r‚umlichen Trennung von der
Ausschreibung ausgenommen. Das Haus Waldeck wird nur noch im Haushaltsjahr 2004
bewirtschaftet. F€r den Bereich der Kindertagesst‚tten soll die Getr‚nkeausschreibung
vorweg genommen werden. Zwischenzeitlich ist laut Auskunft des Fachamtes ein Leis-
tungsverzeichnis erstellt. Die Beschaffungsstelle hat eine Ausschreibung vorgenommen.
Das Kinderhaus Messeler Straƒe ist nach dem Beschluss des Magistrats vom 11.10.1978
vom Elternentgelt befreit, da es in einem sozialen Brennpunkt liegt. Das Essensgeld wird
aus sozialen und p‚dagogischen Gesichtspunkten monatlich bar vor Ort erhoben.
Die Ausgaben werden getrennt von den Einnahmen in einem Kassenbuch verbucht. Die
Gegen€berstellung von Kassenistbestand und Kassensollbestand ergab bei unserer Pr€-
fung der Zahlstelle am 27.04.2004 keine Beanstandungen
UA 4641 – Zusch†sse an Kirchen f†r Kindertageseinrichtungen
HHSt. .... 210100 (Aussch€ttung aus dem Eigenbetrieb Kulturinstitute)
Der Magistrat hat am 17.11.2004 beschlossen, das Stammkapital des Eigenbetriebs Kul-
turinstitute um 8.500.00,00 herabzusetzen und €ber das Verrechnungskonto in den st‚dti-
schen Haushalt zu buchen. Der Mittelzufluss im st‚dtischen Haushalt wurde mit
5.000.000,00 unter der HHSt. 1.4141.700000 (Kindertagesst‚tten der Kirchen) zur Finan-
zierung der Zusch€sse an die Kirchen ausgewiesen und mit 3.500.000,00 bei der HHSt.
.... 4642.700100 (Zusch€sse an freie Tr‚ger f€r Kindertageseinrichtungen).
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Kirchen)
Bei einem im Nachtrag erhhten HH-Ansatz von 7.054.630,00 (Vorjahr 7.564.270,00)
zahlte die Stadt insgesamt Zusch€sse von 7.010.120,72 (Vorjahr 7.847.634,83) f€r die
Kindertageseinrichtungen der kirchlichen Tr‚ger.
Die Zuschusssumme f€r 2004 ist niedriger als f€r 2003, weil das Fachamt Mitte Dezember
2002 an das Ev. Dekanat eine weitere Abschlagszahlung von 1.018.000,00 geleistet hat,
die noch als Zuschuss f€r 2002 notwendig war, aber schon das HH-Jahr 2003 belastet
179

122
hat. Tats‚chlich hat sich die Zuschusssumme von 2003 auf 2004 um ca. 500.000,00 er-
hht.
Der Anteil der Kirchen an den Betriebskosten f€r die kirchlichen Kinderbetreuungsein-
richtungen hat sich von 24% bis einschlieƒlich 2002 auf 15% ab 01.01.2003 verringert.
Die finanzielle Belastung der Stadt hat sich entsprechend erhht.
Der Zuschuss 2004 setzt sich wie folgt zusammen:
Vertragliche Verpflichtungen 2004 gegen€ber den Tr‚gern 6.978.579,00
abz€glich „berzahlungen in den Vorjahren -.-
zuz€glich Nachzahlungen aus Vorjahren 31.541,72
Auszahlungen 2004 (= Rechnungsergebnis) 7.010.120,72
Die Ausgaben dieser Haushaltstelle haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt:
1999 2000 2001 2002 2003 2004
3.107.636,51 3.764.178,48 3.801.173,32 4.656.787,92 7.847.634,83 7.010.120,72
Am 01.01.1999 waren die neuen Vertr‚ge €ber den Betrieb und die Finanzierung der
kirchlichen Kindertagesst‚tten und bereits zum 01.01.2002 die Nachfolgevertr‚ge in Kraft
getreten. „ber den Inhalt haben wir in fr€heren Schlussberichten ausf€hrlich berichtet.
Aussagen €ber die sich daraus ergebende Mehrbelastung knnen noch immer nicht end-
g€ltig gemacht werden, weil die Vorpr€fung des Fachamts bei vielen Verwendungsnach-
weisen durch zahlreiche R€ckfragen und Arbeits€berlastung noch nicht abgeschlossen
ist.
An den laufenden Betriebskosten beteiligte sich die Kirche f€r 2002 noch mit 24% (Vorjah-
re 27%) nach Abzug der Zusch€sse f€r die Integration von Ausl‚nderkindern und behin-
derten Kindern, Kostenerstattung f€r Verpflegung, eigenfinanzierte Schuldentilgung u.‚.
Ab 01.01.2003 reduzierte sich der Anteil der Kirche auf 15%, mit der Maƒgabe, dass bei
den errechneten Betriebskosten die Zusch€sse nach dem Hess. Kindergartengesetz an-
gerechnet werden und somit nicht mehr in den Finanzierungsanteil der Kirche einflieƒen,
sondern der Stadt belassen werden.
 Das Ev. Dekanat (17 Kindertagesst‚tten) hat in den Jahren 2000 bis 2004 folgende
Zusch€sse erhalten.
2000 2.119.694,96
2001 2.326.378,06
2002 2.400.000,00
2003 5.211.000,00 *
2004 4.379.000,00
*Mitte Dez. 2002 hat das Fachamt 1.018.000,00 als Abschlagszahlung f€r 2002 ge-
leistet, die das HHj. 2003 belastete.Alle VN liegen dem Fachamt zur Vorpr€fung vor.
 Das Kath. Dekanat (6 Kindertagesst‚tten) hat in den Haushaltsjahren 2001 bis 2004
erhalten:
2001 613.550,26
2002 1.270.000,00
2003 1.188.000,00
2004 1.235.500,00
„ber die Pr€fung der Verwendungsnachweise 1999 und 2000 haben wir im Vorjahr
berichtet.
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123
Im laufenden Rechnungsjahr haben wir die Verwendungsnachweise 2001 und 2003
(2002 steht noch aus) des Kath. Dekanats f€r die 6 Kindertagesst‚tten gepr€ft.
Bei allen Kindertagesst‚tten haben wir Berichtigungen vorgenommen. Verschiedene
R€ckfragen hat das Katholische Dekanat noch nicht beantwortet, so dass die Pr€fung
f€r 2001 und 2003 noch nicht abgeschlossen werden konnte.
 Das Ev. Rentamt Dreieich hat f€r die Kinderg‚rten
Bert-Brecht-Str.16 und Untergasse 1
2003 586.436,77
2004 450.000,00
als Zuschussraten erhalten. Beide Verwendungsnachweise liegen uns noch nicht zur
Pr€fung vor.
Am 22.04.2002 hat die Ev. Kirchengemeinde Wixhausen in der bestehenden Kinder-
tagesst‚tte Bert-Brecht-Str. 16 eine Hortgruppe mit 15 Pl‚tzen eingerichtet. Die Hort-
gruppe wird nach einem Vertrag mit der Ev. Kirche Wixhausen zu 100 % von der
Stadt finanziert. Der Zuschuss ist in den o.a. Summen enthalten.
 Die Kirchengemeinde St. Elisabeth hat in den Jahren 2001 - 2004 folgende Zusch€sse
erhalten:
Zuschuss 2001 182.301,31
Zuschuss 2002 316.000,00
Zuschuss 2003 286.502,31
Zuschuss 2004 329.000,00
Das Fachamt hat 2005 die Verwendungsnachweise 2001 bis 2004 zur Pr€fung
vorgelegt.
Auch den VN f€r 2000, den wir 2001 schon gepr€ft hatten, hat uns das Fachamt noch
einmal zur Pr€fung vorgelegt. Dies war notwendig, weil der Caritasverband,
der die Betriebsf€hrung der Kindertagesst‚tte St. Elisabeth in 2001 €bernommen hat,
feststellte, dass die Abrechnungen des seitherigen Kirchenrechners nicht vollst‚ndig
waren.
Die Pr€fung der Betriebskostenabrechnungen f€hrte in allen Abrechnungsjahren von
2000 bis 2003 zu verschiedenen Feststellungen:
 Obwohl das Rechnungspr€fungsamt des Bischflichen Ordinariats die Zuschuss-
berechnungen sachlich und rechnerisch vorgepr€ft hat, waren zum Teil Zusch€sse
des Landes Hessen, die die finanzielle Belastung der Stadt erheblich mindern,
nicht ber€cksichtigt.
 Das Fachamt hat die Sachkosten aus den Kontenbl‚ttern der Kirchengemeinde
nicht richtig errechnet.
 Die dem Zuschussempf‚nger zu erstattenden Verwaltungskosten waren nicht im-
mer richtig berechnet.
 Die Betreuung eines ausw‚rtigen Kindes blieb bei einer Zuschussberechnung un-
ber€cksichtigt.
Wir haben die Abrechnungen berichtigt und das Fachamt gebeten, die ‡nderungen
bei der n‚chsten Zuschusszahlung zu beachten.
Den Verwendungsnachweis f€r 2004 haben wir schwerpunktm‚ƒig gepr€ft und fol-
gendes festgestellt:
 Eine Nachzahlung des Landes Hessen f€r die Integration von Ausl‚nderkindern
(8.109,80) blieb bei der Zuschussberechnung unber€cksichtigt.
 Die Zuf€hrungen der Katholischen Kirchengemeinde zum Vermgenshaushalt von
insgesamt 34.548,49 haben wir nicht als zuschussf‚hige Ausgaben anerkannt. Wir
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124
haben ebenso eine Zuf€hrung aus dem Vermgenshaushalt von 1.882,60 nicht
angerechnet.
 Die bei der Zuschussberechnung anzurechnenden Elternanteile einschlieƒlich
HZE waren um ca. 20.000,00 hher als in der Abrechnung ber€cksichtigt.
 Erstattungen und Einnahmen des Zuschussempf‚ngers von insgesamt 5.406,40
waren anzurechnen und haben den Zuschussbetrag weiter gemindert.
 Wir haben festgestellt, dass der Wortlaut des … 6 Abs. 3, Satz 2 des ab
01.01.2002 geltenden Vertrages €ber den Betrieb und die Finanzierung der Kin-
dertagesst‚tte keinen Sinn ergibt. Es fehlt ein Teil des Satzes. Wir haben das Fa-
chamt gebeten, die Formulierung des Vertragstextes so zu ‚ndern, dass f€r beide
Parteien zweifelsfrei erkennbar ist, welche Zahlungen nach dem Hessischen Kin-
dergartengesetz nicht mehr in den Finanzierungsanteil der Kirche einflieƒen.
Die von der Kirchengemeinde errechnete „berzahlung von 76.959,25 und die vom
Fachamt festgestellte „berzahlung von 54.752,18 erhhte sich auf 116.687,25.
 Advent-Kindergarten: Zuschuss 2003 48.000,00 (+ 12.538,00 aus UA 4642)
Zuschuss 2004 64.079,00
Die VN 2003 und 2004 f€r den Adventkindergarten haben wir 2005 abschlieƒend ge-
pr€ft. Feststellungen haben sich nicht ergeben.
 Das Elisabethenstift Darmstadt hat einen Zuschuss von 552.541,72 (Vorjahr
527.695,75) erhalten. Der VN lag noch nicht vor.
Bei Besprechung des Vorjahresberichts im Haupt- und Finanzausschuss sind die R€ck-
st‚nde in diesem UA errtert worden. Dazu ist zu berichten dass sich die Personalsituati-
on im Schulamt nicht ver‚ndert hat. Sie hat sich durch den pltzlichen Tod eines Mitar-
beiters noch versch‚rft. Die R€ckst‚nde aus den Vorjahren sind immer noch hoch. Die
Gr€nde haben wir bereits geschildert. Dennoch ist es aus unserer Sicht nicht akzeptabel,
dass sich die Pr€fung der Verwendungsnachweise im Fachamt aus Zeit- und Personal-
mangel €ber 3 – 4 Jahre hinzieht. Eine Pr€fung von Zahlen und Daten, die Jahre zur€ck-
liegen, verfehlt ihren Sinn. Je sp‚ter Pr€fungsergebnisse vorliegen, desto geringer ist ihr
Nutzen.
Im Berichtsjahr hat das Fachamt mit der Evangelischen Regionalverwaltung Darmstadt
vereinbart, dass ab dem Rechnungsjahr 2004 die Verwendungsnachweise von der dorti-
gen Pr€fungseinrichtung (Rechnungspr€fungsamt der EKHN) vorgepr€ft werden und ins-
besondere die „bereinstimmung mit den B€chern best‚tigt wird.
Das bischfliche Ordinariat Mainz lehnt bisher eine Pr€fung mit der Begr€ndung ab, dass
dies in den geltenden Vertr‚gen nicht vorgesehen sei.
UA 4642 – Zusch†sse an freie Trƒger f†r Kindertageseinrichtungen
HHSt. .... 210100 (Aussch€ttung aus dem Eigenbetrieb Kulturinstitute)
Der Magistrat hat am 17.11.2004 beschlossen, das Stammkapital des Eigenbetriebs Kul-
turinstitute um 8.500.00,00 herabzusetzen und €ber das Verrechnungskonto in den st‚dti-
schen Haushalt zu buchen. Wir verweisen auf UA 4640.40
HHSt. .... 700100 (Zusch€sse an freie Tr‚ger)
Im Berichtsjahr hat die Stadt bei einem im Nachtrag um 537.930,00 aufgestockten Plan-
ansatz von 4.537.930,00 4.473.542,44 (Vorjahr 4.154.981,92) als Zusch€sse f€r die Ta-
geseinrichtungen der freien Tr‚ger ausgezahlt.
40
Rdn. 177
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125
Die Zuschusszahlung f€r 2004 setzt sich wie folgt zusammen:
Vertragliche Verpflichtung gegen€ber den Tr‚gern 2004 4.618.164,67
+ Nachzahlungen f€r Vorjahre 50.946,30
./. „berzahlungen aus Vorjahren 195.568,53
Rechnungsergebnis 4.473.542,44
Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten Jahren wie folgt:
2000 2001 2002 2003 2004
3.239.503,36 3.239.122,88 3.548.253,04 4.109.484,76 4.473.542,44
Die weitere Steigerung der Zusch€sse von 2003 auf 2004 um ca. 365.000,00 hat ver-
schiedene Gr€nde:
 die j‚hrliche allgemeine Kostensteigerung
 die kleineren freien Tr‚ger stellen vermehrt Verwaltungskosten und Entgelte f€r die
Betreuung durch Eltern in Rechnung
 die Erhhung der Frderung von 65% (2003) auf 70% der durch anderweitige Ein-
nahmen nicht gedeckten Ausgaben ab 01.01.04.
Insgesamt haben wir die VN von 18 Tr‚gern gepr€ft. 10 Verwendungsnachweise ergaben
keine Feststellungen. Bei 8 Tr‚gern gab es Feststellungen, die gekl‚rt werden konnten.
Wir habe die Betriebskostenabrechnungen entsprechend berichtigt.
Zwei Verwendungsnachweise liegen vor, die Pr€fung ist noch nicht abgeschlossen.
Von 5 Tr‚gern stehen die Verwendungsnachweise noch aus. Sie liegen dem Fachamt
vor.
Ab dem Haushaltsjahr 2004 ist gem‚ƒ Rundverf€gung Nr. 20 die den Vereinen zustehen-
de Liquidit‚tsreserve von fr€her 20% der Ausgaben eines HHj. auf 10 % gek€rzt. Sechs
freie Tr‚ger haben Antr‚ge auf Beibehaltung der Liquidit‚tsreserve von 20% gestellt. Bei
f€nf Tr‚gern war der Antrag ausreichend begr€ndet, so dass wir unsere Zustimmung er-
teilt haben.
Bei den gepr€ften Verwendungsnachweisen haben wir folgendes festgestellt:
 Bei verschiedenen Tr‚gern ist die Liquidit‚tsreserve €berschritten. Wir haben das Fa-
chamt gebeten, nach den Zuschussrichtlinien zu verfahren.
 Bei einem Tr‚ger haben wir eine unseres Erachtens zu hohe Personalausstattung
beanstandet. Das Fachamt hat uns mitgeteilt, dass es bisher keine Regelung f€r die
Personalausstattung gibt. Wir sind der Auffassung, dass hier Handlungsbedarf be-
steht.
 Die K€rzung der Liquidit‚tsreserve f€hrt dazu, dass Vereine ihre Kinderbetreuungs-
entgelte senken. Es ist nicht im Sinne der Stadt, wenn Zuschussempf‚nger ihre Ein-
nahmen reduzieren oder Ausgaben erhhen, um die „berschreitung der Liquidit‚tsre-
serve zu vermeiden. Wir haben das Fachamt gebeten, darauf zu achten, dass die
Betreuungsentgelte der freien Tr‚ger f€r eine individuelle Betreuung dieser auch ent-
sprechen. Es muss mindestens sichergestellt sein, dass sie nicht geringer sind als die
Entgelte f€r entsprechende st‚dtische Einrichtungen.
 Nach einem Magistratsbeschluss vom 16.07.2003 werden Spenden im Rahmen des
j‚hrlichen Verwendungsnachweises beim Verein „Sag ja zum Kind e.V.“ auch weiter-
hin nicht ber€cksichtigt, so dass die j‚hrliche Liquidit‚tsreserve zun‚chst bis 2008 €-
berschritten werden kann.
 Seither waren Spenden bis zu einer Gesamthhe von 7.669,00 je Einrichtung anrech-
nungsfrei. Das Fachamt war der Auffassung, dass diese Regelung grƒere Einrich-
tungen benachteilige. Wir haben uns dieser Meinung angeschlossen und sind damit
einverstanden, dass Spendeneinnahmen von 7.669,00 je Betreuungsgruppe anrech-
nungsfrei bleiben sollten. Wir haben aber empfohlen, eine Obergrenze von 30.676,00
wie bei der baulichen Unterhaltung (4 Gruppen) festzusetzen.
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126
 Der Frderkreis Kinderbetreuung an TU und FH Darmstadt hat seit 01.03.2004 eine
Waldkindergartengruppe, die im Laufe des Jahres von 6 zu betreuenden Kindern auf
17 Kinder angewachsen ist. Ebenso wurden Betreuungszeiten verl‚ngert und Arbeits-
vertr‚ge angepasst.
Zuschussf‚hige Ausgaben gem‚ƒ VN 2003 230.305,85
VN 2004 - 339.983,91
 F€r den Betrieb der Kindertagesst‚tte Borsdorffstraƒe 1 soll ein Vertrag mit dem Ar-
beiter-Samariterbund geschlossen werden. Wir haben zu dem Vertragsentwurf Stel-
lung genommen und verschiedene Erg‚nzungs- bzw. ‡nderungsvorschl‚ge unter-
breitet.
Wie im Vorjahr schon berichtet hat uns das Fachamt Ende Oktober 2004 einen Vertrags-
entwurf f€r die freien Tr‚ger mit einer Festbetragsfinanzierung zur Stellungnahme zuge-
sandt. Wir haben verschiedene Anregungen zum einen f€r die Festsetzung der Festbe-
tr‚ge und zum anderen f€r die Ausfertigungen der Vertr‚ge gegeben. Bis Ende 2005 ist
diese Festbetragsregelung nicht beschlossen worden. Wir halten es daher f€r dringend
erforderlich, die Frdermodalit‚ten f€r die freien Tr‚ger aus Gr€nden der Gleichbehand-
lung konkreter zu bestimmen. So halten wir unter anderem eine Regelung €ber die perso-
nelle Besetzung der Betreuungseinrichtungen f€r unabdingbar. Durch die angespannte
Haushaltslage der Stadt kann der Personaleinsatz bei den freien Tr‚gern nur entspre-
chend der f€r die eigenen Einrichtungen geltenden Richtlinien gefrdert werden. Wenn
sich Vereine weiterhin eine bessere Personalausstattung f€r die Betreuung ihrer Kinder
w€nschen, bleibt ihnen das unbenommen. Die hheren Ausgaben knnen jedoch nicht
von der Stadt bezuschusst werden, sondern sind aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Auch
f€r die Betreuungst‚tigkeit durch Eltern sollten Regelungen getroffen werden. Die hier in
Rechnung gestellten Betr‚ge haben sich in den letzten Jahren deutlich erhht.
Durch die seitherige Bezuschussung von anfangs 50% bzw. 55% der nicht durch ander-
weitige Einnahmen gedeckten Ausgaben lag es auch im Interesse der freien Tr‚ger die
finanzielle Belastung, weil in etwa ausgeglichen, mglichst gering zu halten. Durch die seit
01.01.04 geltende Erhhung der st‚dtischen Frderung auf 70% der nicht durch ander-
weitige Einnahmen gedeckten Ausgaben, ohne Anrechnung der eigenen Elternentgelte,
sind unseres Erachtens Regelungen erforderlich.
Von den aus 2003 noch ausstehenden 7 Verwendungsnachweisen haben wir in diesem
Jahr 6 VN gepr€ft. 2 Verwendungsnachweise haben wir ohne Feststellungen gepr€ft. Bei
3 Tr‚gern ergaben sich Feststellungen, die gekl‚rt werden konnten. Die Betriebskosten-
abrechnungen haben wir dementsprechend berichtigt. Bei einem Tr‚ger war die Angabe
der Landeszusch€sse unvollst‚ndig, so dass sich eine „berzahlung zu Gunsten der Stadt
von 18.500,00 errechnete.
Bei der Arbeiterwohlfahrt ist die Pr€fung wegen nicht beantworteter R€ckfragen f€r 2001
(2.500.000,00 DM) und 2002 (1.430,000,00 ) noch nicht abgeschlossen.
Ebenso stehen die Verwendungsnachweise f€r
2003 = 1.260.000,00
2004 = 1.445.000,00
noch aus.
Die R€ckfragen beim Verein Rasselbande zum VN 2001 sind beantwortet. Die Pr€fung
des VN konnte in 2005 abgeschlossen und die Abrechnung berichtigt werden.
HHSt. .... 700200 (Nachmittagshort Bad-Nauheimer Straƒe)
Bei einem bereitgestellten Planansatz von 275.500,00 hat die Stadt an den Nachmittags-
hort Bad Nauheimer Straƒe 276.500,00 ausgezahlt.
Die Verwendungsnachweise 2003 und 2004 liegen zur Pr€fung vor.
Aufgrund unserer Feststellungen bei der Pr€fung des VN 2002 im M‚rz des Vorjahres hat
das Fachamt die Betriebskostenabrechnung neu erstellt. Unter Beachtung des Magist-
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127
ratsbeschlusses vom 30.01.2002 errechnet sich eine „berzahlung von 19.988,89, die das
Fachamt zur€ckgefordert hat.
Betreuungsangebote an Grundschulen:
Seit dem Berichtsjahr sind die Landeszuweisungen und Zusch€sse an Vereine der be-
treuten Grundschulen vom UA 4070 in den UA 4642 verschoben.
Das Land Hessen frdert die Betreuungsangebote an Grundschulen und Grundstufen der
selbst‚ndigen Schulen f€r Lernhilfe und Sprachheilschulen ab 01.01.2003 mit einer pau-
schalen Zuweisung von 5.112,92 je Einrichtung.
F€r 2004 ergibt sich folgende Darstellung:
Einnahmen HHSt. .... 17100 (Zuweisungen
Land Hessen f. betreuende Grundschulen) 112.484,24
Ausgaben nach dem VN f€r das Land Hessen 444.164,08
Eigenanteil der Stadt 331.679,84
Der rechnerische Eigenanteil der Stadt Darmstadt ist geringer als in den Vorjahren, weil in
den Gesamtausgaben 2004 die aufw‚ndig zu ermittelnden anteiligen Personalkosten
beim Schulamt auƒer Betracht gelassen sind. Das Land erkennt die Verwaltungskosten
des Tr‚gers nicht an.
Im Berichtsjahr befanden sich alle Betreuungseinrichtungen in freier Tr‚gerschaft, sodass
20 Tr‚gervereine Zusch€sse von insgesamt 388.721,80 (Vorjahr 384.230,92) aus der
HHSt. .... 700300 (Zusch€sse an Vereine f€r Horte der betreuenden Grundschulen) er-
hielten. Die Verteilung erfolgt noch immer aufgrund eines Sockelbetrages bzw. eines indi-
viduellen Frderungsbetrages (Verteilerschl€ssel nach Sch€lerzahlen) der jeweiligen
Grundschule.
Das Fachamt legte von 15 Tr‚gervereinen Verwendungsnachweise aus dem Jahr 2004
zur Pr€fung vor. Weiterhin pr€ften wir einen VN aus dem Jahr 2002 und drei VN aus
2003.
Der Frderverein der Mornewegschule hat die Tr‚gerschaft ohne Kenntnis der Stadt an
den ASB abgegeben. Die Zusch€sse der Stadt leitete der Frderverein an den ASB wei-
ter, der die gesamte Betreuung einschlieƒlich der Erhebung der Elternbeitr‚ge organisiert.
Die Vorlage eines VN vom Zuschussempf‚nger Frderverein Mornewegschule steht seit
2003 aus.
Die Zuschusshhe je Tr‚gerverein lag im Berichtsjahr zwischen 10.225,84 und 38.954,11.
Die j‚hrliche Zuschusshhe bezogen auf ein betreutes Kind lag im Jahr 2004 zwischen
264,55 und 865,65. Das Missverh‚ltnis beruht auf dem immer noch angewandten Vertei-
lungsschl€ssel, der die Zuschusshhe an die Gesamtsch€lerzahl der jeweiligen Schule
kn€pft – unabh‚ngig von den tats‚chlich zu betreuenden Kindern.
Eine Zuschussberechnung nach der Gesamtsch€lerschaft kann auf eine Ausweitung der
Betreuungspl‚tze keine R€cksicht nehmen und gibt hierf€r keine Anreize. Wir haben da-
her vorgeschlagen, als Maƒstab f€r die Verteilung k€nftig die Zahl der Betreuungspl‚tze
zu w‚hlen. Eine Magistratsvorlage ist in Vorbereitung.
Im Jahr 2004 bentigten neun Tr‚gervereine Mittel von ca. 61.000 nicht. Wir haben emp-
fohlen, den „berschuss zur€ckzufordern (37.302,42) bzw. als zweckgebundene R€cklage
(23.568,15) zun‚chst zu belassen.
Erg‚nzungen zu UA 4640 bis 4642
Als Nachfolge f€r das „Sofortprogramm Kinderbetreuung“ hat das Land Hessen seit 2001
Mittel f€r das neue Programm „Offensive f€r Kinderbetreuung“ bereitgestellt.
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Innovative Frderung:
Zur Weiterleitung an die freien Tr‚ger von Kinderbetreuungseinrichtungen in Darmstadt
hat das Land Hessen 2003 insgesamt 214.985,65 als Zusch€sse f€r Innovative Frderun-
gen gezahlt. Hiervon haben wir Anfang 2005 die VN von 17 Tr‚gern mit einer Gesamt-
summe von 108.178,45 gepr€ft.
Die Zahlungen konnten durch Einsicht in das Finanzwesen best‚tigt werden. Eine Zah-
lung war vom Fachamt noch vorzunehmen. Wir haben darauf hingewiesen, dass die
Zahlungen an die Zuschussempf‚nger k€nftig zeitnaher erfolgen sollten.
Wir haben, wie schon in den Vorjahren berichtet festgestellt, dass nicht alle in Frage
kommenden freien Tr‚ger entsprechende Antr‚ge auf Innovationsfrderung gestellt ha-
ben. Da diese Landeszahlungen die finanzielle Belastung der Stadt Darmstadt verringern
haben wir das Fachamt gebeten, daf€r Sorge zu tragen, dass alle f€r das Programm in
Frage kommenden Einrichtungen die entsprechenden Antr‚ge stellen.
UA 4650 – Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen
Der Zweckverband f€hrt seit der Ausgliederung der Erziehungsberatung zum 01.01.2000
den Namen: „Zweckverband Jugend- und Drogenberatung und Drogenhilfe“. Der Zweck-
verband erhielt in den vergangenen drei Jahren folgende Zusch€sse von der Stadt:
HHSt. 2002 2003 2004
.... 700100
St‚dt. Zuschuss an
Zweckverband Jugend-
und Drogenberatung
886.788,96 886.790,00 443.394,66
.... 700110 St‚dt. Zuschuss aus
Finanzausgleich 0,00 0,00 0,00
.... 700500 Hilfe f€r Drogenabh‚ngige 0,00 0,00 0,00
Summe 886.788,96 886.790,00 443.394,66
Die Hilfe f€r Drogenabh‚ngige ist etatisiert, wurde jedoch wie in den Vorjahren nicht an
den Zweckverband weitergeleitet und im Nachtrag abgeplant. Die Pr€fung der Jahres-
rechnung 2004 erfolgt durch das Rechnungspr€fungsamt des Landkreises Darmstadt-
Dieburg.
Der Beschluss der Verbandsmitglieder Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-
Dieburg, den Zweckverband aufzulsen, scheiterte bisher an der fehlenden „bernahme
durch neue Tr‚ger. Die angesammelte R€cklage ist nach Auflsung aufzuteilen. Um den
„berschussanteil der Stadt Darmstadt an der R€cklage zu verringern, reduzierte die
K‚mmerei den st‚dtische Zuschuss an den Zweckverband auf die H‚lfte des Ansatzes.
Die Fr€hberatungsstelle des Caritas-Verbandes erhielt im Berichtsjahr einen Zuschuss
von 79.465,47 aus der HHSt. .... 700300 (Fr€hberatungsstelle Caritasverband). Dieser
beinhaltet eine Nachzahlung f€r anteilige Sach- und Personalkosten von insgesamt
22.795,47 (15.888,15 aus dem VN des Jahres 2002 und 6.907,32 f€r 2003).
Das Rechungsergebnis €berschritt den Ansatz um diesen Betrag.
Vereinbarungsgem‚ƒ decken die rtlichen Sozialhilfetr‚ger einen Groƒteil der unge-
deckten Kosten der Fr€hfrderstelle. Da das Land Hessen und der LVW ihre Zuweisun-
gen an den Verband reduzierten, kamen auf die Stadt Darmstadt und den Landkreis
Darmstadt-Dieburg erhhte Zahlungen zu.
Im Rahmen der allgemeinen Deckungsf‚higkeit innerhalb der Zusch€sse eines UA war
kein Antrag auf €berplanm‚ƒige Mittel erforderlich.
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Das Fachamt legte den Verwendungsnachweis 2004 des Caritasverbandes im November
2005 vor. Der Zuschussempf‚nger hat f€r 2004 vertragsgem‚ƒ einen Anspruch auf eine
Nachzahlung von 4.214,10.
UA 4660 – Kinder- und Jugendheim „Haus Waldeck“
Hj. 2003
Rechnungserg.
Hj. 2004
Planung
Hj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.004.948,32 2.108.230,00 1.418.588,05
Ausgaben 2.185.715,90 2.167.220,00 1.864.557,04
Zuschussbedarf 180.767,58 58.990,00 445.968,99
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 386.978,99 656,01%
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: 265.201,41 146,71%
Bei der HHSt. .... 110000 (Benutzungsgeb€hren) entwickelten sich die Einnahmen wie
folgt:
HHj. Rechnungsergebnisse
2000 1.299.274,05
2001 1.920.024,98
2002 2.318.175,77
2003 1.920.103,69
2004 1.330.759,35
Im Rahmen des Haushaltskonsolidierungskonzeptes beauftragte der Magistrat mit Be-
schluss vom 16.06.2004 die Verwaltung das Kinder- und Jugendheim „Haus Waldeck“
aufzulsen. Dieser Beschluss war bis zum Jahresende 2004 umgesetzt.
Die auslaufende Belegung spiegelte sich in den Rechnungsergebnissen wider. Die Ein-
nahmen sanken stark, wobei die festen Ausgaben nur leicht zur€ckgingen, was zu einem
erhhten Zuschussbedarf im Berichtsjahr f€hrte und den Kostendeckungsgrad f€r das
Haus Waldeck im letzten Belegungsjahr von 91,73 % auf 76,08 % verringerte.
Die Pfleges‚tze zum 01.01.2004 blieben unver‚ndert bei:
 Station‚re Unterbringung 135,06
 Auƒenwohngruppe 57,23
 Auƒenbetreutes Wohnen in der eigenen Wohnung 33,70
 In Obhutnahme 202,59
 Heilp‚dagogische Gruppe 215,75
Die Pr€fung der Zahlstelle am 03.08.2004 ergab keine Beanstandungen.
184

130
ABS CHNIT T 47 – F‡ RDE RUNG VON ANDE RE N TR‹G ERN DE R
WO HLFAHRT SPFLE GE UND JUNG END HI LFE
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 11.736,27 23.000,00 37.100,50
Sonst. Finanzeinnahmen 2.556,46 2.600,00 2.556,46
Summe Einnahmen 14.292,73 25.600,00 39.656,96
Personalausgaben 8.623,02 19.310,00 0,00
Sachaufwand 16.895,04 18.140,00 22.525,83
Zuweisungen u. Zusch€sse 986.121,50 1.085.780,00 972.111,97
Summe Ausgaben 1.011.639,56 1.123.230,00 994.637,80
Zuschussbedarf 997.346,83 1.097.630,00 954.980,84
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -142.649,16 -13,00%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -42.365,99 -4,25%
UA 4700 – F…rderung der Wohlfahrtspflege
Die Einnahmen und Ausgaben des UA 4700 entsprechen denen des A 47, weil der Ab-
schnitt nur diesen UA enth‚lt.
HHSt. .... 159000 (Vermischte Einnahmen)
Bei einem Ansatz von 7.500,00 erzielte das Fachamt Einnahmen von 31.428,58, was vor
allem auf hohe Erstattungen des Steueramtes f€r Schmutz- und Niederschlagswasser f€r
das Anwesen in der Herrmannstr. 10 (Altenheim der B€rgerstiftung) zur€ckzuf€hren ist.
Zudem sind R€ckzahlungen von folgenden Zuschussempf‚ngern eingegangen:
 Der Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner
Deutschlands, Sozialverband VdK, erhielt 2002 einen Zuschuss von 410,00, der we-
gen „berschreitung der Liquidit‚tsreserve zur€ckgefordert wurde. Die Forderung war
als KER nach 2004 €bertragen worden und ist vollst‚ndig eingegangen.
 Von der „Darmst„dter Tafel“ wurde der Zuschuss 2003 von 10.000,00 wegen ‡ber-
schreitung der Liquidit„tsreserve zur€ckgefordert. Zun„chst war der Verein gegen die
R€ckforderung vorgegangen, hatte den Betrag dann aber in voller H†he erstattet. We-
gen des hohen Bestandes wurde der Zuschuss 2004 nicht ausgezahlt.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Wohlfahrtsverb„nde und soziale Organisationen)
Aus dieser HHSt. f†rderte die Stadt bei einem Ansatz von 340.000,00 insgesamt 41 Ma…-
nahmen mit Zusch€ssen von zusammen 289.786,00. Da die 20%ige Haushaltssperre
auch f€r die Zusch€sse galt, liegen die Ausgaben um 25.062,00 (ca. 8 %) unter dem Vor-
jahresniveau. Herr B€rgermeister Glenz hat lediglich die Zusch€sse an das Demenzforum
Darmstadt, an Pro Familia und den Volksbund Deutscher Kriegsgr„berf€rsorge zu 100%
freigegeben.
Die Belegpr€fung ergab nur geringf€gige Beanstandungen, vor allem bei den vom Dezer-
natsb€ro gezahlten Kleinzusch€ssen.
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131
Mit Rundverf€gung Nr. 20 vom 15.12.2003, erg‚nzt durch Rundverf€gung Nr. 9 vom
10.05.2004, hat Herr Oberb€rgermeister Benz einheitliche Regelungen f€r die Zuschuss-
gew‚hrung vorgegeben. So wurde u.a. die Liquidit‚tsreserve auf 10% der j‚hrlichen Aus-
gaben herabgesetzt und die Voraussetzungen zur R€ckforderung st‚dtischer Zusch€sse
konkretisiert. Auch hat die Stadt erstmals den vom Zuschussempf‚nger aufzubringenden
Eigenanteil einheitlich mit 20% der Ausgaben festgesetzt. Das Fachamt hat mit unserer
Begleitung die Vorgaben in die Bewilligungsbescheide 2004 aufgenommen, so dass nun
eine grƒere Rechtssicherheit bei allen Beteiligten besteht.
Wir pr€ften 28 VN aus dem Jahr 2004. Es stehen keine weiteren VN aus.
R€ckforderungen:
2004 hat es keine R€ckforderungen gegeben. Der Zuschuss von 408,00 f€r die Altenar-
beit der Interessengemeinschaft Akazienweg 2003 sollte zun‚chst zur€ckgefordert wer-
den, weil kein VN vorgelegt wurde. Nach mehreren Gespr‚chen mit der Verantwortlichen
bei der IG Akazienweg und der absehbaren Uneinbringlichkeit der Forderung hat das Fa-
chamt mit Zustimmung von Herrn B€rgermeister Glenz auf die R€ckforderung verzichtet.
Seit 2004 erh‚lt die IG keinen Zuschuss mehr.
„berschreitung der Liquidit‚tsreserve:
Die o.a. Rundverf€gung Nr. 20 regelt auch die „berschreitung der Liquidit‚tsreserve.
Wenn ein Zuschussempf‚nger (z.B. wegen eines besonderen Vorhabens im Folgejahr)
eine hhere R€cklage bentigt, muss er dies beantragen. Der Vorgang ist mit der Stel-
lungnahme des Revisionsamts dem Stadtk‚mmerer zu Entscheidung vorzulegen. Der
Antrag ist individuell zu begr€nden und gilt nur f€r das jeweilige Jahr. F€r das Jahr 2004
hat Herr B€rgermeister Glenz 15 Bewilligungen f€r folgende Zuschussempf‚nger ausge-
sprochen:
Zuschussempf‚nger €berschreitung
Tinnitus-Gruppe 107,39
AWO Altentreff Bessunger Str. 4.275,28
Alkohol- und Sucht-Selbsthilfe 2020,36
AWO Altentreff Arheilgen, Frankfurter Landstr. 1.352,65
Škumenischer Seniorenkreis e.V. 485,69
Dst. Tonband- und Stereofreunde 3.395,46
SHG Morbus-Bechterew-Gruppe 442,68
Seniorentreff „Wilhelm-Leuschner-Haus“ 592,26
Ehe-, Familien- und Lebensberatung 3.832,57
Deutsche Rheuma-Liga 239,96
Gehrlosen Verein Darmstadt und Umgebung 2.025,98
SHG Elternkreis Drogenabh‚ngiger u. Drogengef. 459,33
AWO Wixhausen, Seniorenarbeit 792,84
Demenz-Forum Darmstadt 11.229,84
AWO Altentreff Pankratiusstr. 7.106,97
Wie oben angef€hrt wurde der Zuschuss 2003 an die Darmst‚dter Tafel wegen „ber-
schreitung der Liquidit‚tsreserve zur€ckgefordert. Aus gleichem Grund wurde der vorge-
sehene Zuschuss 2004 nicht ausgezahlt.
Die Bewilligung zur „berschreitung der Liquidit‚tsreserve wurde in keinem Fall versagt.

132
Unterschreitung des angemessenen Eigenanteils:
Kann ein Zuschussempf‚nger den in der Rundverf€gung Nr. 20 vorgesehen Eigenanteil
von 20% der Jahresausgaben nicht selbst aufbringen, ist ebenfalls die vorherige Zustim-
mung des Stadtk‚mmerers einzuholen. Der Antrag ist individuell zu begr€nden und gilt
solange die Einkommensstruktur des Vereins unver‚ndert ist. Herrn B€rgermeister Glenz
erteilte die Zustimmung f€r folgende 7 Zuschussempf‚nger:
Tinnitus-Gruppe
Alkohol- und Sucht-Selbsthilfe
Telefonseelsorge
Elternkreis Drogenabh‚ngiger und - gef‚hrdeter
Freireligise Gemeinde
Ev. Dekanat Dst-Stadt, Sozialer Friedensdienst
Pro Familia
In diesem Zusammenhang haben wir festgestellt dass einige Zuschussempf‚nger keinen
Mitgliedsbeitrag erheben. Wir haben angeregt, dies den Vereinen zu empfehlen. Herr
B€rgermeister Glenz ist dieser Empfehlung nicht gefolgt.
Pr€fung weiterer VN
 Seniorenrat Darmstadt
Durch einen Wechsel in der Kassenf€hrung konnte der VN 2003 erst jetzt abschlie-
ƒend gepr€ft werden. Dabei haben wir festgestellt, dass der nachgewiesene Endbe-
stand um 43,94 geringer war als der im VN angegebene. Da sich die Differenz nach-
tr‚glich nicht mehr aufkl‚ren lieƒ und auch keinen Einfluss auf die Bewertung des VN
hatte, wurde die Pr€fung abgeschlossen. Die Pr€fung des VN 2004 erfolgte ohne Be-
anstandung.
 AIDS-Hilfe
Die Pr€fung des VN 2004 ergab keine Auff‚lligkeiten. Der R€cklagenbestand der ein-
zelnen Projekte (zweckgebundene R€cklagen, die nicht in die Ermittlung der Liquidi-
t‚tsreserve einflieƒen) wurde weitergeschrieben.
 Alevitisches Kulturzentrum Darmstadt und Umgebung
Bei der Pr€fung achteten wir darauf, dass alle weiteren st‚dtischen Zusch€sse im VN
aufgef€hrt wurden. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
 Darmst‚dter Pflege- und Sozialdienst e.V.
Vom Pflege- und Sozialdienst wird die Sozialstation in der Altenwohnanlage „Schwar-
zer Weg“ betrieben. Hierf€r €bernimmt die Stadt seit 1985 die anfallenden Nebenkos-
ten. Nach unserer Auffassung ist dieser Zuschuss seit Einf€hrung der Pflegever-
sicherung nicht mehr gerechtfertigt. Wir haben daher angeregt, den Zuschuss einzu-
stellen. Diese Auffassung teilte Herr B€rgermeister Glenz nicht.
Verschiedene Vereine und Verb‚nde erhalten sogenannte Anerkennungsbetr‚ge, f€r die
kein VN vorzulegen ist:
 Das M€ttergenesungswerk (80,00) und die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden
(296,00) erhielten einen Zuschuss als Anerkennungsbetrag.
 Der Landkreis DA-DI erhielt nach 100-iger Freigabe einen Zuschuss zu den Porto-
kosten des Volksbundes Deutscher Kriegsgr‚berf€rsorge von 510,00.
 9 Vereine und Verb‚nde erhielten 2004 von dem Dezernenten insgesamt 1.250,00 als
kleinere Zusch€sse zur Ausrichtung von Weihnachtsfeiern und anderen Veranstaltun-
gen. Wir achten darauf, dass dieser Zuschuss im VN aufgef€hrt wird, sofern der
Empf‚nger noch weitere st‚dtische Zusch€sse erh‚lt.
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188
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133
HHSt. .... 700100 – 701200:
Der Vergleich zwischen Planansatz und Rechnungsergebnis ergibt folgendes Bild:
Zuschussempf‚nger HHSt. Planung Rechnungserg.
B€rgerstiftung 700100 163.610,00 166.654,27
Grundsteuer, Geb., usw. 700200 17.990,00 17.979,64
Caritas, Psychosoz. Kontaktstelle. 700300 41.410,00 52.876,98
Psychosoz. Arbeitsgemeinschaft 700400 21.990,00 21.990,00
DRK 700500 16.870,00 11.874,27
Sozialstation Wechsler Str. 700600 36.670,00 3.063,41
Altenerholung 700800 106.350,00 85.080,00
Altenhilfe 700900 125.740,00 108.657,40
Altenarbeit Heimst‚ttenweg 700910 18.150,00 18.150,00
Nachbarschaftsheim 701100 161.000,00 161.000,00
Verbrauerberatung 701200 35.000,00 35.000,00
Summe 744.780,00 682.325,97
Das Rechnungsergebnis unterschreitet den Ansatz um 62.454,03 (=8,4%), ist im Ver-
gleich zum Vorjahr jedoch um 11.052,47 (= 1,65%) gestiegen. Mehrausgaben bei der
B€rgerstiftung und der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas konnten nur bedingt
durch Minderausgaben beim DRK und der Sozialstation Wechsler Str. ausgeglichen wer-
den.
 Wir pr€fen den Jahresabschluss der B€rgerstiftung (HHSt. .... 700100) im Rahmen
einer Auftragspr€fung. 41 Herr B€rgermeister Glenz hat den Ansatz von 163.610,00
vollst‚ndig freigegeben. Die dar€ber hinaus bentigten Mittel von 3.044,27 standen
durch Minderausgaben im Deckungskreis zur Verf€gung.
 Unter der HHSt. .... 700200 werden die Erbauzinsen der Arbeiterwohlfahrt, Drei-
Stufen-Heim, Alten- und Pflegeheim, Nussbaumallee 12 und des Arbeiten-Samariter-
bundes, Hauptsitz, Pfungst‚dter Str. 165, €bernommen.
 Der Caritasverband, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (HHSt. .... 700300)
erhielt bei einem Ansatz von 41.410,00 einen Betriebskostenzuschuss von 52.876,98.
Der hhere Zuschuss wurde notwendig, da die Stadt vertraglich verpflichtet ist, 19,5 %
der ungedeckten Kosten zu €bernehmen. Herr B€rgermeister Glenz hat daher die
100%-ige Freigabe des Ansatzes und die Freigabe von 11.466,98 aus dem De-
ckungskreis 43470 verf€gt. Die Pr€fung des VN ergab keine Beanstandung.
 Der Zuschuss an die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (HHSt .... 700400) betrug
21.990,00. Die vollst‚ndige Freigabe des Ansatzes wurde von Herrn B€rgermeister
Glenz verf€gt. Der VN wurde ohne Beanstandung gepr€ft.
 Beim Zuschuss von 11.874,27 an das DRK (HHSt .... 700500) handelt es sich um den
Erbbauzins f€r das Grundst€ck Feldbergstraƒe/Mornewegstraƒe, auf dem die Leit-
stelle betrieben wird. Im Ansatz von 16.870,00 waren 5.000,00 zur Fortsetzung des
Modelprojekts „Hippy“ vorgesehen. Da das Projekt in Darmstadt nicht weitergef€hrt
wird, wurden diese Mittel nicht bentigt.
 Wie bereits in den Vj. berichtet, hatten wir die Zusch€sse der Jahre 1990 – 2001 f€r
die Sozialstation Altenwohnanlage Wechsler Stra…e (HHSt .... 700600) gepr€ft. We-
gen des umstrittenen R€ckerstattungsanspruchs von 31.811,15 hat sich noch keine
Einigung ergeben, da der Betreiber AWO bislang die erforderlichen Unterlagen nicht
vorlegte. Auf unseren Vorschlag hat das Fachamt von der AWO bis zur endg€ltigen
Kl„rung einen Abschlag von 25.000,00 verlangt. Da die AWO darauf nicht reagierte,
wurde die Forderung der Stadtkasse zur Beitreibung €bergeben.
Die VN ab 2002 wurden noch nicht vorgelegt. Die Stadt hat 2004 nur die entstande-
nen Nebenkosten angewiesen.
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Rdn. 361
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134
Der bisherige Vertrag zwischen Stadt und AWO ist zum Jahresende 2004 ausgelau-
fen, da ab 2005 Betreuungsvertr‚ge direkt zwischen AWO und dem Bauverein als Ei-
gent€mer der Wohnanlage geschlossen wurden. Dennoch €bernimmt die Stadt auf-
grund einer Zusage des Dezernenten bis 2006 die anfallenden Nebenkosten zur
H‚lfte.
Aus dem Ansatz von 36.670,00 dienten 212,70 zur Deckung von €berplanm‚ƒigen
Ausgaben bei der HHSt. 1.4391.700000 (Gemeinschaftshaus Akazienweg).
 Im Bereich der Altenerholung (HHSt .... 700800) wird f€r bed€rftige Darmst‚dter Seni-
oren ein 14-t‚giger Urlaub in Bad Knig im Odenwald angeboten, zu dessen Kosten
die Teilnehmer entsprechend ihrem Einkommen beizutragen haben (korrespondieren-
de HHSt. .... 118000). Die Ausgaben von 85.080,00 entsprechen 80% des Ansatzes
von 106.350,00. Die Belegpr€fung ergab nur geringf€gige Beanstandungen. Da es bei
den Erholungsmaƒnahmen um gesetzliche Maƒnahmen handelt, werden sie ab 2005
unter der HHSt. 01.4147.730200 gef€hrt. Die korrespondierende Einnahme – Haus-
haltsstelle ist die 01.4140.118000.
 Die Stadt hat den Ansatz der Altenhilfe (HHSt .... 700900) im Nachtrag um 3.030,00
auf 125.740,00 angehoben, wobei der urspr€ngliche Ansatz zu 80% (= 98.168,00) und
der zus‚tzliche Ansatz zu 100% (= 3.030,00) freigegeben war. Durch die haushalts-
rechtliche Sperre von 950,92 standen jedoch nur 100.247,08 zur Verf€gung. Die Aus-
gaben betrugen 86.657,40 und waren somit gedeckt.
Aus dem nicht freigegeben Ansatz wurden 22.000,00 als Haushaltsausgaberest nach
2005 und auf die HHSt. 01.4000.600100 (Sozial- und Altenhilfeplanung) €bertragen.
Mit diesen Mitteln soll eine von einem externen Institut vorgenommene Umfrage zum
Thema „Wohnen im Alter“ finanziert werden.
Wir haben den VN des Arbeiter-Samariter-Bundes (Zuschuss 17.895,22) f€r den Pfle-
genotruf ohne Beanstandung gepr€ft. Die Ausgaben f€r die gemeinsame Senioren-
card der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg, mit der bed€rftige
Senioren Verg€nstigungen erhalten, werden ebenfalls aus dieser HHSt. finanziert.
2003 betrugen die Ausgaben f€r die Seniorencard 21.932,95.
Die Belegpr€fung im Bereich Altenhilfe zeigte eine deutliche Verbesserung gegen€ber
dem Vj.. Es ergaben sich nur noch geringf€gige Beanstandungen. Unsere Anregun-
gen diese HHSt. nach vertraglichen Verpflichtungen und freiwilligen Leistungen auf-
zuteilen, wird erstmals im Doppelhaushalt 2005/6 umgesetzt.
 VGH-Seniorentreff Heimst‚ttenweg 100
Der Zuschuss (HHSt. .... 700910) betrug wegen vertraglicher Verpflichtung wie im
Vorjahr 18.150,00. Wir haben den VN zu 100% gepr€ft. Dabei fiel uns auf, dass der
als Sachkostenzuschuss zur Frderung der Stadtteilpartnerschaft mit der ungarischen
Gemeinde Gynk vorgesehene Betrag von 1.022,58 mit 1.000,00 fast vollst‚ndig als
Zuschuss zum Kanalausbau in der Partnergemeinde verwendet wurde. Bereits in den
Vorjahren war die Renovierung einer Kirche in Gynk bezuschusst worden. Dies ent-
spricht nicht dem vorgegebenen Verwendungszweck. Da der Vertrag mit der VGH je-
doch keine rechtliche Handhabe bietet, hat die Stadt auf die R€ckforderung dieses
Zuschusses verzichtet. Mit dem Vereinsvorsitzenden wurde jedoch vereinbart, dass
der Zuschuss zuk€nftig f€r vlkerverst‚ndigende Maƒnahmen verwendet wird, wie sie
im Rahmen der St‚dteverschwisterung €blich sind.
 Der Zuschuss f€r das Nachbarschaftsheim (HHSt. .... 701100) betrug wie im Vj.
161.000,00. Herr B€rgermeister Glenz hat den Zuschuss zu 100% freigegeben. Wir
haben den Verwendungsnachweis f€r den st‚dtischen Zuschuss ohne Beanstandung
gepr€ft. Durch den Wegfall des Landeszuschusses sanken die Einnahmen deutlich.
2004 hat sich der Bestand des R€ckstellungskontos nicht ge‚ndert, so dass es erneut
mit 32.217,60 schloss. Der Verein hat den geplanten Umzug der Papiertheatersamm-
lung wegen ungewisser Finanzierung fallengelassen. Die Erweiterung der Kinderta-
gesst‚tte um eine betreute Grundschule wird jedoch weiterhin angestrebt.

135
Seit 2002 wird die Personalabrechnung des Vereins durch die Stadt, die Anweisung
der Geh‚lter jedoch vom Verein vorgenommen. Die der Stadt hierdurch entstehenden
Kosten sind durch den Verein zu erstatten.
 Die Verbraucher-Zentrale Hessen e.V. erh‚lt den st‚dtischen Zuschuss aus der
HHSt. .... 701200.5 ausgezahlt. Der Ansatz betrug 35.00,00 und wurde durch Herrn
B€rgermeister Glenz zu 100% freigegeben.
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises 2004 konnte nach Erl‚uterungen der
Verbraucher-Zentrale ohne Beanstandung abgeschlossen werden.
Herr B€rgermeister Glenz hat auf Antrag der Dezernentin entschieden, das der Zu-
schuss an die Verbrauerberatung zuk€nftig aus der Sozialverwaltung herausgelst
und dem Dezernat IV zugeordnet wird. Die Haushaltsstelle wurde daher von der
K‚mmerei aus dem Deckungskreis der Sozialverwaltung herausgenommen und dem
Dezernatsb€ro IV als Bewirtschaftungsstelle €bertragen.
Ab 2005 ergeben sich Ver‚nderungen im Bereich der Zuwendungen an freie Tr‚ger sozi-
aler Hilfen. Mit der Rahmenvereinbarung vom 14.12.2004 zwischen dem Land Hessen
und dem Hess. Landkreistag, dem Hess. St‚dtetag, dem LWV Hessen und der Liga der
Freien Wohlfahrtspflege in Hessen €ber die Grunds‚tze der Neustrukturierung und Kom-
munalisierung der Frderung sozialer Hilfen in Hessen werden die Leistungen des Landes
Hessen an freie Tr‚ger sozialer Hilfen in bestimmten Bereichen neu geregelt. Zun‚chst
f€r die Zeit von 2005 – 2008 stellt das Land Hessen den rtlichen Tr‚gern der Sozial- und
Jugendhilfe, hier der Stadt Darmstadt, die bisher in ihrem Bereich aufgewendeten Lan-
desmittel als rtliches Budget zur Verf€gung. Diese Landesmittel werden den Empf‚ngern
zusammen mit den kommunalen Hilfen erstmals 2006 €ber den st‚dtischen Haushalt
ausgezahlt. Mit den Tr‚gern werden Zuwendungsvertr‚ge abgeschlossen, die die Inhalte
der Arbeit, die Hhe und Art der Zuwendung, das Berichtswesen und die Pflicht zur F€h-
rung von Verwendungsnachweisen regeln. In die Vertr‚ge werden auch die st‚dtischen
Grunds‚tze der Zuschussgew‚hrung mit eingearbeitet, was der Rechtssicherheit beider
Vertragspartner dient.
Die Gebietskrperschaften schlieƒen mit dem Land Zielvereinbarungen ab und sind dem
Land berichtspflichtig.
Wir begleiten den Prozess beratend und haben bereits zu der ersten Fassung des Mus-
tervertrags zwischen der Stadt und den freien Tr‚gern Stellung genommen.
Der Magistrat hat am 02.10.2002 beschlossen, die Kasse der Altenhilfe als Zahlstelle ein-
zustufen. Wir haben die Kasse im Jahr 2004 zweimal gepr€ft. Dabei stellten wir fest, dass
Mitarbeiter Geldbetr‚ge vorschussweise aus der Kasse entnommen haben, um Ausgaben
f€r Veranstaltungen zu begleichen und lediglich Zettel €ber die Entnahme in die Kasse
gelegt haben, ohne die Bestands‚nderung im Kassenbuch zu dokumentieren.
Wir haben die Kassenf€hrerin angehalten, zuk€nftig alle Kassenbewegungen im Kassen-
buch festzuhalten.
Weiterhin stellten wir fest, dass Darmst‚dter Seniorenheime Freikarten f€r bestimmte
Veranstaltungen erhalten, ohne dass es hierzu einen Beschluss des Magistrats oder eine
vergleichbare Grundlage gibt. Wir haben gefordert, dass zumindest der Dezernent dieser
Verfahrensweise schriftlich zustimmt. Dies ist bislang nicht erfolgt. Die Karten f€r Senio-
renveranstaltungen werden seit 2004 auƒer vom Beratungs- und ServiceZentrum (BUS)
und den Stadtteilb€ros auch €ber das B€rgerinformationszentrum im Stadtfoyer verkauft.
Hierdurch spart die Stadt die 10%-ige Verwaltungsgeb€hr, die zuvor vom ticket-shop des
Pro Regio einbehalten wurde. Durch die hohe Akzeptanz der neuen Verkaufsstelle kam
es immer wieder zu hohen Barbest‚nden, die persnlich von der Kassenf€hre-
rin abgeholt wurden. Zur Erhhung der Sicherheit haben wir vorgeschlagen, die Einnah-
men des Stadtfoyers direkt auf die HHSt. der Altenhilfe einzuzahlen, was mittlerweile er-
folgt.
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136
ABS CHNIT T 48 – WE IT ERE SOZI ALE BE RE ICHE
UA 4800 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz
Ab dem 01.01.2000 werden die Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG)
vom Bund, dem Land und der zust‚ndigen Kommune zu je einem Drittel finanziert.
Die Stadt zahlt unter der HHSt. .... 780000 (Leistungen an Berechtigte) die Leistungen an
die anspruchsberechtigten Personen aus. 2/3 dieser Summe werden vom Land Hessen,
das selbst wiederum 1/3 der Kosten beim Bund geltend macht, unter der
HHSt. .... 161000 (Erstattungen vom Land) erstattet. Die Abrechnung erfolgt quartalswei-
se, wobei das Land Hessen monatliche Abschl‚ge zahlt.
Bei der HHSt. .... 240000 (Ersatzleistungen von Dritten) werden die Leistungen der zum
Unterhalt verpflichteten Elternteile vereinnahmt. Von den tats‚chlichen Einnahmen wer-
den 2/3 unter der HHSt. .... 671000 (Erstattungen an das Land) an das Land Hessen ab-
gef€hrt.
Die Unterhaltsvorschussleistungen von 1.433.011,28 lagen um 153.011,28 (= ca.12%)
hher als der Planansatz. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben die not-
wendigen €berplanm‚ƒigen Mittel bewilligt.
Der vom Land zu erstattende Anteil betr‚gt 955.340,85. Tats‚chlich wurden jedoch
958.219,92 erstattet. Die Differenz ergibt sich daraus, dass die Quartalsabrechnungen
zeitversetzt erfolgen. Ein Ausgleich in der Jahresrechnung ist daher nicht mglich. Der
Kasseneinnahmerest von 13.549,39 aus dem Vj. wurde in voller Hhe beglichen.
Wir haben die Quartalsabrechnungen mit dem Land gepr€ft. Dabei haben wir festgestellt,
dass 1.474,00, die zwischen der Abrechnung des IV. Quartals 2003 und dem Kassen-
schluss 2003 an Berechtigte ausgezahlt wurden, nicht in die Abrechnung des I. Quartals
2004 eingeflossen sind. Der Betrag wurde vom Fachamt in die III. Quartalsabrechnung
2004 eingearbeitet.
Bei der HHSt. .... 240000 bestanden Kasseneinnahmereste von 1.714.705,88. Bedingt
durch Abg‚nge und neue f‚llige Forderungen erhhten sich die nach 2005 €bernomme-
nen Kasseneinnahmereste auf 1.909.713,48. Die K‚mmerei bereinigte die Reste global
um 900.000,00.
Wegen der hohen Reste haben wir Stornierungen, Niederschlagungen und Erl‚sse in
diesem Bereich besonders gepr€ft. Seit unserer Beanstandung im Vj. wendet die Fach-
abteilung die Vorschriften der DAH in jedem Fall an. Jedoch stagniert die Aufarbeitung der
Altf‚lle, da die beiden Nachwuchskr‚fte, die der Fachabteilung f€r diese Aufgabe zur
Verf€gung gestellt worden waren, bereits nach wenigen Wochen f€r Aufgaben im Bereich
des SGB II abgezogen wurden. Die Aufarbeitung wurde daraufhin durch die Innenrevision
der Sozialverwaltung unterst€tzt. Seit September 2005 stehen der Fachabteilung erneut
zwei Kr‚fte zur Aufarbeitung der Altf‚llen zur Verf€gung. Wir erwarten dadurch eine deut-
liche Reduzierung der Kasseneinnahmereste. Die Abwicklung wird von uns begleitet.
UA 4810 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz
Ab dem 01.01.2005 werden die Leistungen nach dem UVG €ber den UA 4810 abgewi-
ckelt. Zum Jahresende 2004 wurden bereits Ersatzleistungen von Dritten (3.331,27) zu
Gunsten des neuen UA angefordert. Da die Forderungen bis zum Kassenschluss nicht
eingegangen waren, wurden sie als Kasseneinnahmerest nach 2005 €bertragen.
191
192

137
UA 4850 – Leistungen nach dem Gesetz †ber eine
bedarfsorientierte Grundsicherung
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 1.660.336,04 1.661.320,00 1.744.303,88
Ausgaben 3.944.259,56 4.300.000,00 4.330.303,64
Zuschussbedarf 2.283.923,52 2.638.680,00 2.585.999,76
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -52.680,24 -1,96%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 302.076,24 13,23%
Das Grundsicherungsgesetz (GSiG) trat zum 01.01.2003 in Kraft. Im zweiten Jahr nach
der Einf€hrung verbesserten sich die Einnahmen gegen€ber dem Vorjahr um 83.967,84
(5,06 %) bei gleichzeitigem Anstieg der Ausgaben um 386.044,08 (9,79 %). Der Einnah-
menzuwachs ist u. a. auf das um 95.762,07 hhere Ergebnis bei der HHSt. .... 245100
(Erstattung nach … 104 SGB X /Wohngeld), die Mehrausgaben €berwiegend auf das um
353.457,65 gestiegene Ergebnis der HHSt. .... 781000 (Leistungen der Grundsicherung
auƒerhalb von Einrichtungen) zur€ckzuf€hren. Der um 302.076,24 hhere Zuschussbe-
darf gegen€ber dem Vorjahr spiegelt sich auch im Anstieg der Fallzahlen von 712 auf 877
(23,17 %) wider.
Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte die im Deckungskreis Grundsicherung
entstandenen €berplanm‚ƒigen Ausgaben von 64.117,96.
193

138
ABS CHNIT T 49 – SO NS TIG E SOZI ALE ANG ELE GENHE IT EN
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 6.227.130,09 6.059.000,00 6.188.067,08
Sonst. Finanzeinnahmen 1.098,66 5.000,00 526,66
Summe Einnahmen 6.228.228,75 6.064.000,00 6.188.593,74
Personalausgaben 0,00 0,00 0,00
Sachaufwand 0,00 0,00 0,00
Zuweisungen u. Zusch€sse 43.872,28 64.060,00 41.156,66
Summe Ausgaben 43.872,28 64.060,00 41.156,66
€berschuss 6.184.356,47 5.999.940,00 6.147.437,08
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 147.497,08 2,46%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -36.919,39 -0,60%
Die Pr€fung des Deckungskreises 30475 ergab keine Beanstandung.
UA 4960 – Sonstige soziale Angelegenheiten – Bund
In diesem UA wurden die Leistungen des Garantiefonds abgewickelt. Dabei handelt es
sich um Bundesmittel, die den rtlichen Tr‚gern €ber die L‚nder zugeleitet werden. Die
Mittel dienen der Finanzierung von Integrationsmaƒnahmen f€r jugendliche Aus- und „-
bersiedler aus Osteuropa und der ehemaligen UdSSR. Die Ausgaben werden in voller
Hhe erstattet.
Seit 2002 werden die Mittel €ber ein Vorschusskonto abgerechnet, da sie im st‚dtischen
Haushalt nur einen durchlaufenden Posten darstellen. Ein Ausgleich des Vorschusskon-
tos zum Jahresende ist nicht mglich, da die Abrechnung der Bundesmittel erst zu Beginn
des neuen Jahres erfolgt. Zwischenzeitlich werden Abschl‚ge gezahlt.
Die Abrechnung der Bundesmittel wird von uns gepr€ft. Dabei ergaben sich f€r das Jahr
2004 kleinere Differenzen zwischen den Ausgaben lt. Kontoauszug des Vorschusskontos
und der vom Fachamt intern gef€hrten Leistungsliste, die jedoch gemeinsam ausger‚umt
werden konnten. Zum Ausgleich des Vorschusskontos wurden der Stadt zustehende Ein-
nahmen von 13.122,93 aus den Jahren vor 2002 dem st‚dtischen Haushalt €ber die
HHSt. ...160000 (Zuweisung vom Bund) gutgebracht.
Der Erstattungsanspruch des Landes belief sich auf 60.046,09. Dies liegt vor allem daran,
dass eine f€r 2004 geplant Eingliederungsmaƒnahme, nicht mehr stattgefunden hat. Da-
durch verringerten sich erstmals seit Jahren die Leistungen nach dem Garantiefonds:
HHj. 2000 2001 2002 2003 2004
Rechnungsergebnis 50.892,39 72.352,47 83.609,49 140.123,47 60.433,65
Die Integrationsmaƒnahmen nach dem Garantiefonds laufen 2005 aus, weil f€r den
Empf‚ngerkreis Frdermaƒnahmen nach SGB II vorgesehen sind.
194
195

139
UA 4980 - Sonstige soziale Angelegenheiten – ‡rtlicher Trƒger
HHSt. .... 789600 (Frderung der Betreuungsvereine)
Die von Herrn B€rgermeister Glenz zu 100% freigegeben Zusch€sse verteilen sich wie
folgt:
Parit‚tischer Betreuungsverein 12.000,00
Betreuungsverein des Diakonisches Werks 12.000,00
Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. 12.000,00
36.000,00
Wir haben den VN des Caritasverbandes ohne Beanstandung gepr€ft. Der Verein f€r Ju-
gend- und Erwachsenenhilfe, Betreuungsverein des Diakonischen Werks, erhielt zus‚tz-
lich aus der HHSt. 1.4700.70000 noch einen Zuschuss von 368,00 (80 % des Ansatzes).
Daher hatten wir bereits in den Vorjahren empfohlen, die Zusch€sse zusammenzuf€hren.
Dem Vorschlag folgt das Fachamt ab 2005. Die Pr€fung des VN ergab keine Beanstan-
dung.
Bei der Pr€fung des VN des Parit‚tische Betreuungsvereins ergab sich eine „berschrei-
tung der Liquidit‚tsreserve von 2.336,00. Diese wurde von Herrn B€rgermeister Glenz am
14.09.2005 genehmigt. Weitere Beanstandungen ergaben sich nicht.
UA 4990 – Sozialhilfelastenausgleich
HHSt. .... 171000 (Sozialhilfelastenausgleich)
Im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleiches erh‚lt die Stadt vom Land Hessen Zu-
weisungen zu den Sozialhilfekosten nach … 23 Finanzausgleichsgesetz. Die Zuweisung
wird anhand der j‚hrlichen Sozialhilfestatistik errechnet, wobei sowohl die Hhe der Sozi-
alhilfeausgaben als auch die Anzahl der Sozialhilfeempf‚nger ber€cksichtigt werden.
Im HH-Plan 2004 waren die Einnahmen mit 3.300.000,00 veranschlagt. Das Hessische
Finanzministerium setzte mit Erlass vom 01.11.2004 die Zuweisung auf 3.475.500,00 fest.
Daraufhin hat die Stadt den Ansatz im Nachtrag um 175.00,00 angehoben.
HHSt. .... 171100 (Zuweisung des Landes Hessen Finanzausgleich Jugendhilfe)
Als rtlicher Tr‚ger der Jugendhilfe erh‚lt die Stadt im Rahmen des kommunalen Finanz-
ausgleichs eine Zuweisung zu den Kosten von Jugendhilfemaƒnahmen, die fr€her vom
€berrtlichen Tr‚ger der Jugendhilfe durchgef€hrt wurden (vgl. … 23 b FAG). Bei der
Festlegung des Verteilerschl€ssels werden die Zahl der station‚r untergebrachten Ju-
gendlichen, die dadurch entstehenden Kosten sowie die Steuerkraft der jeweiligen Kom-
mune ber€cksichtigt, ebenso die Ausgaben f€r Maƒnahmen der ambulanten Erziehungs-
hilfe. Diese Mittel sind von der Stadt seit 1999 nach eigenem Ermessen zu verteilen.
Im HH-Plan wurden wie im Vorjahr Einnahmen in Hhe von 2.300.000,00 etatisiert. Mit
Erlass vom 27.02.2004 setzte das Hess. Finanzministerium die Zuweisung vorl‚ufig auf
die Vorjahreshhe von 2.264.450,00 fest. Eine endg€ltige Festsetzung konnte wegen der
notwendigen eingehenden „berpr€fung der Bemessungsgrundlagen auch 2004 nicht er-
folgen. Es entstanden Mindereinnahmen von 35.550,00.
HHSt. .... 171200 (Zuweisung f€r €berdurchschnittliche Arbeitslosigkeit)
… 23 a des Finanzausgleichsgesetzes sieht einen H‚rteausgleich f€r Sozialhilfetr‚ger mit
Belastungen durch €berdurchschnittliche Arbeitslosigkeit vor. Die Zuweisung errechnet
sich aus der den Landesdurchschnitt €berschreitenden Arbeitslosenzahl und der Steuer-
kraft einer Kommune. Das Hessische Finanzministerium hat mit Erlass vom 02.04.2004
die Zuweisung auf 134.000,00 festgesetzt. Der HH-Ansatz von 50.100,00 wurde daher im
Nachtag um 83.900,00 angehoben.
HHSt. .... 171300 (Zuweisung Landesprogramm „HARA“)
Unter dieser HHSt. werden Zuweisungen des Hess. Sozialministeriums f€r Maƒnahmen
der Programme "Arbeit statt Sozialhilfe“ und „Ausbildung statt Sozialhilfe“ vereinnahmt.
196
197

140
Die Ausgaben f€r die einzelnen Maƒnahmen werden im UA 4102 (Hilfe zum Lebensun-
terhalt in Form von Hilfe zur Arbeit) verbucht. Die Leistungen werden projektorientiert und
jahres€bergreifend von der Hess. Entwicklungs- und Treuhandgesellschaft (HLT), Wirt-
schaftsfrderung Hessen Investitionsbank AG, im Auftrag des Sozialministeriums ausge-
zahlt.
Der HH-Ansatz von 80.000,00 wurde vom Rechnungsergebnis um 106.835,98 €bertrof-
fen. Da 2004 jedoch nur 47.385,82 realisiert werden konnten, hat das Fachamt Kasseein-
nahmereste von 145.150,00 nach 2005 €bertragen.
Auf den Kasseneinnahmerest aus 2003 von 5.699,84 gingen nur 4.785,82 ein. 914,02
wurden storniert, da bei einer bezuschussten Maƒnahme geringere Ausgaben entstanden
als erwartet und sich dadurch auch die Zuweisung verringerte.
Wir haben die Verwendung der Mittel im UA 4102 (Landes-VN) gepr€ft.
Das Landesprogramm „HARA“ lief zum Jahresende 2004 wegen der Neuerungen durch
die Harz IV-Gesetze aus.
HHSt. .... 171400 (Zuweisungen Land Hessen f€r Neustrukturierung der Kinder- und Ju-
gendhilfe)
Zum 01.01.2001 trat die Rahmenvereinbarung zwischen dem Hessischen St‚dtetag und
dem Hessischen Landkreistag sowie dem Land Hessen bzgl. der Neustrukturierung der
Kinder- und Jugendhilfe in Kraft. Danach werden vom Land Hessen Aufgaben der Kinder-
und Jugendhilfe auf die Kommunen verlagert. Als Ausgleich werden vom Land Hessen
Zuweisungen gew‚hrt, die die zus‚tzlichen Personalkosten und die investiven Kosten der
neuen Arbeitspl‚tze pauschal abgelten. Da aus dieser Regelung Synergieeffekte erwartet
werden, ist die j‚hrliche Zuweisung degressiv.
Mit vorl‚ufigem Erlass vom 06.05.2004 hat das Hessische Sozialministerium die Aus-
gleichszahlung auf 89.199,54 festgesetzt, was 75% der Vorjahreszahlung entsprach.
Nach dem endg€ltige Erlass vom 10.12.2004 wurden der Stadt zus‚tzlich Aufwendungen
von 24.958,63, mithin 114.158,17 erstattet.
Da im HH lediglich 70.000,00 etatisiert waren, kam es zu Mehreinnahmen von 44.158,17.

141
EINZE LP LAN 5 – GESUND HE IT , SPORT , ERHO LUNG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 680.516,10 386.570,00 644.516,54
Sonst. Finanzeinnahmen 7.007,42 7.470,00 6.571,99
Summe Einnahmen 687.523,52 394.040,00 651.088,53
Personalausgaben 4.600.307,89 4.855.660,00 4.669.701,02
Sachaufwand 2.501.222,14 1.974.450,00 2.018.657,54
Zuweisungen u. Zusch€sse 4.015.371,15 6.151.090,00 5.954.593,51
Summe Ausgaben 11.116.901,18 12.981.200,00 12.642.952,07
Zuschussbedarf 10.429.377,66 12.587.160,00 11.991.863,54
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -595.296,46 -4,73%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 1.562.485,88 14,98%
UA 5000 - Verwaltungsverband fr das Gesundheitsamt
Die Stadt hat bei einem HH-Ansatz von 1.158.200,00 im HHj. 2004 insgesamt
1.158.185,04 an den Verwaltungsverband ausgezahlt.
Es entfallen auf:
2003 2004
Umlage 1.049.633,00 1.041.651,00
Modellprogramm Psychiatrie
(50%iger Anteil der Stadt) 92.350,92 93.899,56
Sofortprogramm Aids-‡rztin
(50%iger Anteil der Stadt) 23.004,60 22.634,48
Fehlbetrag HHj. 2002 / Vorauszahlung aus
HHj. 2003 14.903,74 0,00
1.179.892,26 1.158.185,04
Nach der Satzung des Verbandes ist f€r die Pr€fung das RPA des Landkreises Darm-
stadt-Dieburg zust‚ndig.
198
199

142
UA 5100 - Klinikum Darmstadt
Der Jahresabschluss des Klinikums unterliegt nach den gesetzlichen Bestimmungen der
Pr€fung durch einen Wirtschaftspr€fer. Die Krankenhausbetriebskommission hat in ihrer
Sitzung am 01.11.2005 den Jahresbericht und den Jahresabschluss 2004 des Klinikums
Darmstadt festgestellt. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung lag bis zum
Abschluss des Berichts noch nicht vor.
Das Klinikum schloss das Gesch‚ftsjahr 2004 mit einem Jahresfehlbetrag von
1.065.306,72 (Vorjahr Fehlbetrag 1.153.434,75) ab. Der Fehlbetrag errechnet sich aus:
 Jahresfehlbetrag Klinikum Darmstadt - 884.220,28
 Jahresfehlbetrag Alten- und Pflegeheim Emilstraƒe - 181.086,44
1.065.306,72
Nach dem kaufm‚nnischen Jahresabschluss stehen den langfristigen Finanzierungsmit-
teln (Eigen- und Fremdkapital) von 128.340 T€ Sachanlagen von 103.435 T€ gegen€ber.
Somit besteht zum 31.12.2004 im langfristigen Vermgens- und Kapitalbereich eine rech-
nerische Liquidit‚ts€berdeckung von 24.905 T€ 42. Das Nettogeldvermgen hat sich somit
um 2.768 T€ verbessert. Die jederzeitige Zahlungsbereitschaft war gegeben; die finan-
ziellen Verh‚ltnisse sind geordnet. Das Bilanzbild ist ausgeglichen, langfristig gebundenes
Vermgen ist durch langfristig verf€gbare Mittel finanziert. Der Anteil des Eigenkapitals an
der zusammengefassten Bilanzsumme macht unter Ber€cksichtigung des Ausgleichs-
postens f€r Eigenmittelfrderung 32,6 % aus43.
Es entfielen auf die Bereiche Klinikum i.e.S. Altenheim
T€ T€
Langfristige Finanzierungsmittel 123.726 4.614
Sachanlagen (gebundenes Vermgen) - 96.351 - 7.084
Rechn. Liquidit‚tsreserve 27.375 - 2.470
Die vom Institut der Wirtschaftspr€fer (HFA I/95) empfohlene Kapitalflussrechnung ist im
WIBERA-Bericht 2004 enthalten.
Die Stadt hat 2004 Zusch€sse an das Klinikum f€r folgende Zwecke gezahlt:
HHSt. .... 715000 Zuschuss an das Klinikum 112.086,54
HHSt. .... 715100 Krisenintervention 31.000,00
Die Pr€fung der Zusch€sse erfolgte unter Einbeziehung der Akten der K‚mmerei. F€r die
AIDS-Ambulanz und die Krisenintervention lagen VN vor. Beanstandungen ergaben sich
nicht.
Im Rahmen unserer Pr€fungsverpflichtung haben wir im M‚rz und im Oktober 2004 die
Hauptkasse des Klinikums sowie die im Klinikum Darmstadt und Eberstadt eingerichteten
Handvorsch€sse und kleineren Zahlstellen gepr€ft. Die Pr€fung der Zahlstelle beim Alten-
und Pflegeheim Emilstraƒe erfolgte im April 2004. Beanstandungen haben sich nicht er-
geben.
42
Vorjahr 22.137 T€
43
Vorjahr 33,1 %
200

143
UA 5130 – Krankenhausumlage
Die Krankenhausumlage (HHSt. .... 711000) wird vom Hess. Ministerium der Finanzen
sowie des Innern und f€r Sport auf der Grundlage von … 38 FAG durch Erlass festgesetzt.
Der Haushaltsansatz von 3.230.000,00 wurde im Nachtrag um 114.120,00 erhht. Das
Rechnungsergebnis betrug 3.344.115,00.
Der im HHj. 2001 wegen der hohen Ausgabereste gestundete Betrag von 1.011.143,1044
musste im HHj. 2004 aufgrund des Erlasses vom 07.07.2004 vollst‚ndig gezahlt werden.
Dies erkl‚rt z. T. die auff‚llige Steigerung der Umlage von 1.921.545,00.
Die Entwicklung der Krankenhausumlage in den letzten 3 Jahren:
2002 2.088.891,00
2003 1.422.570,00
2004 3.344.115,00
Wir haben anhand der Verf€gungen des Regierungspr‚sidiums Darmstadt und der Akten
der K‚mmerei die Berechung und Verbuchung der Krankenhausumlage gepr€ft.
Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
UA 5400 – Sozialpsychiatrischer Dienst
HHSt. .... 700000 (Zuschuss f€r psychiatrischen Notdienst im DA und LK DA-Dieburg)
Die Stadt hat auch im HHj. 2004 ihren anteiligen Zuschuss von 25.000,00 f€r den Psychi-
atrischen Dienst ausgezahlt. Wir haben die 190 Auszahlungsanordnungen ohne Feststel-
lungen gepr€ft. Die vorgegebenen Stundens‚tze von 15,40 wurden eingehalten.
UA 5403 - Babynotarztwagen
Der Zuschuss an den ASB f€r den Babynotarztwagen (HHSt. .... 700000) wurde in Hhe
von 9.200,00 ausgezahlt. Der ASB hat die zweckentsprechende Verwendung des ausge-
zahlten Zuschusses durch Vorlage eines Verwendungsnachweises nachgewiesen.
UA 5500 – Sportamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 146.628,00 47.000,00 127.489,82
Ausgaben 465.833,01 360.750,00 441.141,89
Zuschussbedarf 319.205,01 313.750,00 313.652,07
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 97,93 -0,03%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -5.552,94 -1,74%
Im Ergebnis entsprach der Zuschussbedarf ann‚hernd der Planung. Den erhhten Perso-
nal- und Sachausgaben stehen Mehreinnahmen in etwa gleicher Hhe gegen€ber.
Die Stadt unterst€tzt die Sportvereine durch Zusch€sse im Rahmen der UA 5500, 5501
und 5600 sowie durch Mietzahlungen im Rahmen des Epl. 2 f€r die Benutzung ihrer
44
196/2003
201
202
203
204

144
Turnhallen durch Schulen. Hierzu rechnen auch der Wert der von der Instandsetzungs-
kolonne des Sportamts auf den Sportanlagen der Vereine geleisteten Arbeitsstunden und
die Kosten f€r das eingesetzte technische Ger‚t, ferner die Bereitstellung von st‚dtischen
Turn-, Sport- und Schwimmhallen sowie die Zahlungen f€r investive Maƒnahmen aus
dem VMH und die Sportberatung.
F€r Veranstaltungen, Sportlerehrungen und die Teilnahme an den 38. Internationalen
Sch€lerspielen zahlte die Stadt 44.683,50 (Vorjahr 28.092,68). Der grƒte Anteil mit
31.517,76 (Vorjahr 17.600,86) entf‚llt wiederum auf die Internationalen Sch€lerspiele, die
2004 in Cleveland/Ohio stattfanden und somit hhere Ausgaben verursachten.
HHSt. .... 700000 (Zuschuss an IB f€r Fanprojekt)
Wir hatten im Vorjahr berichtet, dass die Stadt den Abschluss eines Rahmenvertrags mit
dem IB anstrebt, insbesondere um eine einheitliche Regelung bez€glich der bisher unter-
schiedlich berechneten Gemeinkostenzuschl‚ge zu finden. Einen solchen Vertrag schloss
die Stadt nunmehr zun‚chst f€r die Geltungsdauer vom 01.01.2005 bis 31.12.2007. Darin
ist ein Gemeinkostenzuschlag von 13,4 % auf die anerkannten Ausgaben festgeschrie-
ben.
Aufgrund personeller Engp‚sse konnte das Fanprojekt beim SV Darmstadt 98 im Be-
richtsjahr nur in eingeschr‚nktem Umfang durchgef€hrt werden. Die Stadt zahlte hierf€r
einen Zuschuss von 6.000,00. Der Verwendungsnachweis lag zur Pr€fung vor. Der IB hat
die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses nachgewiesen.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss an Landessportbund Hessen f€r Ško-Check in Darmstadt)
Der Landessportbund legte im August 2005 die Belege zu den Verwendungsnachweisen
der HHj. 2002-2004 (Zusch€sse insgesamt: 10.056,00) vor. Unsere Pr€fung ergab eine
„berzahlung von 1.528,12. Der Betrag wird auf das Folgejahr €bertragen und ist bis zum
31.12.2005 zu verbrauchen.
Bei der umfassenden Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts stellten
wir vier fehlerhafte Reisekostenabrechnungen fest, die im Ergebnis eine „berzahlung von
50,62 ergaben. Die R€ckzahlung des Betrages steht noch aus.
UA 5501 – Sportf…rderung
Im Rahmen der Sportfrderung unterst€tzt die Stadt die Sportvereine durch Zusch€sse f€r
verschiedene Zwecke sowie durch Mieterstattungen f€r die Benutzung der Turnhallen und
Schwimmb‚der.
Die Zusch€sse verteilten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt:
2002 2003 2004
.... 700010 (Zusch€sse an Sport-
vereine) 25.004,39 19.110,50 20.439,87
.... 700020 (Zusch€sse f€r bes.
Belastungen der Sportvereine) 409.601,37 378.069,54 383.823,51
.... 700030 (Sportmark) 45.509,99 36.407,97 36.397,92
.... 700040 (Offene u. Internatio-
nale Jugendarbeit) 1.012,36 2.285,53 800,00
.... 700050 (Frderung d. Leis-
tungssports) 12.438,65 16.584,74 11.999,95
.... 700060 (Wettkampffahrten
Jugendlicher) 13.286,87 10.631,71 10.591,62
Gesamt 506.853,63 463.089,99 464.052,87
B
B
205

145
HHSt. .... 207200 (Zinseinnahmen f€r Darlehen an SV Darmstadt 98)
F€r die Inanspruchnahme der Stadt aus der B€rgschaft f€r das Darlehen bei der Sparkas-
se Darmstadt zahlt der SV Darmstadt 98 seit Oktober 2001 monatlich 1.777,80 zur€ck
(HHSt. 2.5501.327200.6). Die in dem Betrag enthaltenen Zinsen von 3 % p. a. werden am
Jahresende in einer Summe zu dieser HHSt. umgebucht.
HHSt. .... 591000 (Ehrenpreise)
Die Pr€fung dieser HHSt. ergab eine „berschreitung der freigegebenen Mittel um 244,71.
Wir haben daher das Fachamt gebeten, nachtr‚glich die Freigabe zu beantragen.
F€r Mieterstattungen (HHSt. .... 700080) zahlte die Stadt im Berichtsjahr 401.573,89, die
Zusch€sse f€r Hausmeisterentsch‚digungen (HHSt. .... 700110) betrugen 19.202,88.
Somit war eine Erhhung gegen€ber dem Vorjahr um 17.058,56 zu verzeichnen.
An den DSW 1912 zahlte die Stadt aus der HHSt. .... 700090:
 Betriebskostenzuschuss f€r das Schwimmleistungszentrum 110.664,39
 Zuschuss f€r Hausmeisterdienste 4.000,00
Gesamt 114.664,39
Die TSG 1846 Darmstadt erhielt f€r die Nutzung der Eissporthalle folgende Zusch€sse:
 aus der HHSt. .... 700100 61.360,00
 aus der HHSt. .... 700400 20.450,00
Gesamt 81.810,00
Im Rahmen der Sportfrderung pr€ften wir 72 Verwendungsnachweise. Die Ergebnisse
der Pr€fung sind nachfolgend bei den entsprechenden HHSt. nach dem Zweck der Frde-
rung aufgef€hrt.
HHSt. .... 700010 (Zusch€sse an Sportvereine)
a) ASC „Darmst‚dter Stadtlauf“
Der Verein hat die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des st‚dtischen Zuschusses nach-
gewiesen.
b) DSW 1912 „Internationales Schwimmfest“
Nach Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab sich f€r den Verein lediglich ein Ei-
genanteil von 10,42 % anstelle der vorgegebenen 20 %. Herr B€rgermeister Glenz
genehmigte daraufhin die Auszahlung des Zuschusses in voller Hhe.
c) Veranstaltungen - 4 VN = 57 %
Wir haben die Verwendungsnachweise von 4 Vereinen gepr€ft. In einem Fall haben
wir darauf hingewiesen, dass bei der Anerkennung von Fahrtkosten die f€r die st‚dti-
schen Bediensteten geltenden Vorschriften zugrunde gelegt werden m€ssen. An-
sonsten haben sich keine Feststellungen ergeben.
d) Darmst‚dter Lauftreff
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises hat keine Feststellungen ergeben.
B

146
e) Zusch€sse an den Sportkreis 33
 Sportabzeichen und Verwaltungskosten
Die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses wurde nachgewiesen. Allerdings
haben wir angeregt, zu €berdenken, ob es von Seiten der Stadt gewollt ist, Sportab-
zeichenst€tzpunkte im Landkreis zu frdern. Ggf. muss die Formulierung im Bewilli-
gungsbescheid konkretisiert werden.
 Personalkostenzuschuss f€r den Jugendsportreferenten
Die Pr€fung des Verwendungsnachweises ergab einen Differenzbetrag von 169,38,
welchen der Sportkreis 33 nicht an die Sportjugend Hessen weitergeleitet hat. Sofern
der Sportkreis den Betrag nicht nachzahlt, ist dieser an die Stadt zur€ckzuzahlen. Wir
werden €ber die abschlieƒende Verfahrensweise berichten.
HHSt. .... 700020 (Zusch€sse f€r besondere Belastungen der Sportvereine)
a) Betriebskostenzusch€sse f€r vereinseigene Tennishallen - 5 VN = 100 %
Wir haben die Verwendungsnachweise von 5 Vereinen gepr€ft. Aufgrund eines grund-
s‚tzlichen Fehlers bei der Berechnung der K€rzungsbetr‚ge ergaben sich geringf€gige
Abweichungen gegen€ber den ausgezahlten Zusch€ssen, die wir jedoch auf sich beruhen
lassen. Weiterhin haben wir mit dem Fachamt vereinbart, dass die Verteilung der Zu-
sch€sse k€nftig erst nach Ablauf der gesetzten Antragfrist vorgenommen wird. Auf diese
Weise wird sichergestellt, dass der gesamte zur Verf€gung stehende Betrag an die Verei-
ne ausgezahlt wird.
b) Bauliche Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen - 14 VN = 100 %
Beim Darmst‚dter Reiterverein ergab sich aufgrund doppelt eingereichter Belege eine
„berzahlung von 616,40, welche das Fachamt aufgrund unserer Pr€fung zur€ckgefordert
hat. Der Betrag ging am 07.09.2005 ein. Beim TV 1876 Eberstadt stellten wir lediglich
eine geringf€gige „berzahlung von 26,42 fest, auf deren R€ckforderung wir verzichtet
haben. Dem Reiterverein an der TU zahlte das Fachamt unserer Berechnung nach 28,62
zu wenig aus. In allen anderen F‚llen haben sich keine Feststellungen ergeben.
c) Zusch€sse f€r nichtlizenzierte „bungsleiter - 13 VN = 27 %
Wir stellten bei allen gepr€ften Verwendungsnachweisen Abweichungen zu unserer Be-
rechnung fest. Diese lassen wir jedoch auf sich beruhen, weil es sich nicht um „berzah-
lungen handelt und die zur Verf€gung stehenden Mittel voll ausgeschpft wurden. Aller-
dings war es aufgrund eines Zust‚ndigkeitswechsels im Fachamt erforderlich, den Be-
rechnungsmodus gem‚ƒ den Sportfrderungsrichtlinien nochmals ausf€hrlich zu erl‚u-
tern.
d) Energiekostenzusch€sse f€r vereinseigene Sport-Freianlagen - 10 VN = 27 %
Unsere Pr€fung ergab insbesondere groƒe Unterschiede hinsichtlich des Eigenanteils der
Vereine an den Energiekosten. Dieser schwankte zwischen 39 % und 86 %. Wir haben
daher angeregt, bei der geplanten „berarbeitung der Sportfrderungsrichtlinien hier einen
gerechteren Berechnungsmodus einzuf€hren. Dar€ber hinaus stellten wir fest, dass die
TSG Wixhausen aufgrund eines Rechenfehlers 204,52 zu wenig erhielt. Wir haben an-
heim gestellt, den Betrag nachzuzahlen. Bei der TG 1875 Darmstadt ergab sich eine
„berzahlung von 1.258,98, welche das Fachamt zur€ckgefordert hat. Die Zahlung steht
noch aus. Aufgrund der versp‚teten Vorlage des Verwendungsnachweises und zahlrei-
cher R€ckfragen ist die Pr€fung beim SV Blau-Gelb Darmstadt noch nicht abgeschlossen.
Wir werden €ber das Ergebnis berichten.
HHSt. .... 700040 (Offene und Internationale Jugendarbeit) - 1 VN = 100 %
Das Fachamt zahlte einen pauschalen Zuschuss an die TG 1875 Darmstadt f€r Internati-
onale Jugendarbeit, obwohl die Sportfrderungsrichtlinien hier einen exakten Berech-
nungsmodus vorgeben. Da die Abweichung marginal ist, lassen wir die Angelegenheit auf
E
B
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147
sich beruhen. Wir haben jedoch um k€nftige Beachtung gebeten. Der Verein hat die ord-
nungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses nachgewiesen.
HHSt. .... 700050 (Frderung des Leistungssports) - 9 VN = 34 %
Wir mussten die Zahlung eines Zuschusses von 200,00 f€r die Fahrt eines Jugendlichen
zu einer Europameisterschaft beanstanden, da der einschl‚gige Passus bei der letzten
Novellierung der Sportfrderungsrichtlinien im Jahr 2000 ersatzlos gestrichen wurde. Die
R€ckforderung des Betrages war mangels eines entsprechenden Bescheides nicht mg-
lich.
Im Rahmen der Fahrtkostenzusch€sse zu sonstigen Meisterschaften stellen wir in zwei
F‚llen geringf€gige „berzahlungen fest, auf deren R€ckforderung wir jedoch verzichtet
haben.
Weiterhin pr€ften wir den Verwendungsnachweis f€r den Zuschuss an den Sportkreis 33
f€r Sch€lersportfrderung. Dieser hat die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses
nachgewiesen. Allerdings haben wir angeregt, bei den Bewilligungen an die Verb‚nde -
analog zu den Bescheiden der Stadt - einen R€ckforderungsvorbehalt in dem Sinne auf-
zunehmen, dass bei einer Reduzierung der Gesamtausgaben gegen€ber der Planung der
Zuschuss anteilig gek€rzt wird.
HHSt. .... 700060 (Wettkampffahrten Jugendlicher) - 7 VN = 27 %
Aufgrund von Doppelfrderungen und Berechnungsfehlern ergaben sich bei den gepr€f-
ten Verwendungsnachweisen „berzahlungen zwischen 8,36 und 144,96. In drei F‚llen
haben wir wegen Geringf€gigkeit auf die R€ckforderung verzichtet. In den anderen F‚llen
steht die Zahlung noch aus.
HHSt. .... 700090 (Zuschuss DSW-Schwimmleistungszentrum) - 2 VN = 100 %
a) Zuschuss von 4.000,00 f€r Hausmeisterdienste
Der Verein hat die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses nachgewiesen. Aller-
dings haben wir darum gebeten, die Vereinbarung mit dem DSW 1912 aus dem Jahr
1977, welche u. a. die Grundlage f€r diesen Zuschuss darstellt, anzupassen und die Pr€-
fungsrechte der beteiligten ‡mter aufzunehmen. Das Fachamt hat dies bereits entspre-
chend umgesetzt.
b) Betriebskostenzuschuss f€r das DSW-Schwimmleistungszentrum
Der Verein hat die ordnungsgem‚ƒe Verwendung des Zuschusses nachgewiesen. Unse-
re Pr€fung ergab eine Nachzahlung f€r das Jahr 2004 von 11.424,08.
HHSt. .... 700100 (Zuschuss TSG 46 f€r Mietkosten Eissporthalle)
HHSt. .... 700400 (Zuschuss TSG 46 f€r Eissporthalle Darmstadt GmbH)
Wir haben die Verwendungsnachweise f€r die beiden Zusch€sse gepr€ft. Feststellungen
haben sich nicht ergeben.
UA 5600 – Sportstƒtten
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 3.598,68 4.000,00 12.651,76
Ausgaben 469.103,33 399.790,00 370.401,56
Zuschussbedarf 465.504,65 395.790,00 357.749,80
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -38.040,20 -9,61%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -107.754,85 -23,15%
B
E
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206

148
Der Zuschussbedarf verringerte sich gegen€ber der Planung um 38.040,20 auf
357.749,80. Das bessere Ergebnis resultiert aus Mehreinnahmen von insgesamt 8.651,76
sowie Einsparungen bei den Sachausgaben von 28.830,99. Zu den Einnahmen von
9.053,08 bei der HHSt. .... 159000 (Vermischte Einnahmen) ist allerdings anzumerken,
dass hierin ein Betrag von 8.481,72 f€r Abfallgeb€hren und Grundbesitzabgaben eines
Sportvereins enthalten ist, der falsch verbucht wurde. Die Aufkl‚rung des Vorgangs dau-
ert noch an.
HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten)
Wir pr€ften die Pachtzahlungen von 22 Sportvereinen sowie die dazugehrigen Vertr‚ge.
Dabei ergaben sich bei 10 Vereinen Abweichungen, die wir dem Fachamt schriftlich er-
l‚utert haben. Die Stellungnahme hierzu steht noch aus.
HHSt. .... 511000 (Unterhaltung der Skateboardanlage)
F€r die Unterhaltung der Skateboardanlage zahlte die Stadt einen Zuschuss von 4.400,00
an den 1. Darmst‚dter Skate- und BMX-Verein. Die Pr€fung des Verwendungsnachwei-
ses ergab eine „berzahlung von 1.823,73. Wir haben das Fachamt gebeten, den Betrag
zur€ckzufordern. Die Zahlung steht noch aus. Weiterhin zahlte die Stadt 638,00 an einen
Sicherheitsdienst f€r Kontrollg‚nge am Wochenende.
Zu Lasten des UA 5600 zahlte die Stadt folgende Zusch€sse:
HHSt. Empf‚nger Planansatz Rechnungsergebnis
.... 700000 DSW 1912 (Erbbauzinsen) 7.740,00 7.742,11
.... 700100 DLRG 690,00 461,91
.... 700300 Sportger‚te f€r Jedermann 460,00 624,80
HHSt. .... 700300 (Sportger‚te f€r Jedermann)
Die Stadt zahlte u. a. an den Reit- und Fahrverein Arheilgen einen Zuschuss von 300,00
f€r Fahrkegel. Die Belege haben vorgelegen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um
Sportger‚te f€r Jedermann. Insofern w‚re die HHSt. 1.5501.700010.5 (Zusch€sse an
Sportvereine) korrekt gewesen. Wir haben das Fachamt hierauf hingewiesen.
Ferner stellten wir eine Haushalts€berschreitung von 2,11 bei der HHSt. .... 700000 (Zu-
schuss an DSW 1912 f€r Erbbauzinsen) sowie von 256,80 bei der HHSt. .... 700300
(Sportger‚te f€r Jedermann) fest. Das Fachamt hat die entsprechenden Freigaben bean-
tragt.
UA 5601 – Sporthalle am B…llenfalltor
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 33.110,59 46.500,00 56.685,30
Ausgaben 256.431,99 227.920,00 222.135,39
Zuschussbedarf 223.321,40 181.420,00 165.450,09
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -15.969,91 -8,80%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -57.871,31 -25,91%
B
B
207

149
Das Rechnungsergebnis zeigte sich gegen€ber der Planung leicht verbessert. Der Zu-
schussbedarf verringerte sich um 15.969,91 auf 165.450,09. Hauptgrund hierf€r sind
Mehreinnahmen von insgesamt 10.185,30 sowie Einsparungen bei den Sachausgaben
von 10.201,19. Demgegen€ber steht ein Anstieg bei den Personalausgaben um 4.416,58.
Die Benutzungsgeb€hren konnten gegen€ber dem Vorjahr um 29.460,02 auf 51.497,24
gesteigert werden.
UA 5602 – Sporthalle Kasinostraˆe
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 17.510,64 15.000,00 15.521,51
Ausgaben 221.336,22 207.220,00 233.590,64
Zuschussbedarf 203.825,58 192.220,00 218.069,13
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 25.849,13 13,45%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 14.243,55 6,99%
Bedingt durch gestiegene Personal- und Sachausgaben erhhte sich der Zuschussbedarf
gegen€ber der Planung um 25.849,13 auf 218.069,13. Allein im Bereich der baulichen
Unterhaltung - SN 2 - sind Mehrausgaben von 10.808,19 zu nennen.
UA 5603 Leichtathletik-Leistungszentrum
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 1.377,96 0,00 859,22
Ausgaben 333.248,58 205.740,00 201.619,39
Zuschussbedarf 331.870,62 205.740,00 200.760,17
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -4.979,83 -2,42%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -131.110,45 -39,51%
Der Zuschussbedarf verringerte sich gegen€ber der Planung geringf€gig um 4.979,83 auf
220.760,17. Das bessere Ergebnis beruht haupts‚chlich auf Einsparungen bei den Sach-
ausgaben von 21.921,22, welche die erhhten Personalausgaben auffangen konnten.
208
209

150
UA 5604 – Stadion am B…llenfalltor
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 63.302,63 20.000,00 75.069,04
Ausgaben 365.738,64 222.600,00 204.588,95
Zuschussbedarf 302.436,01 202.600,00 129.519,91
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -73.080,09 -36,07%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -172.916,10 -57,17%
Der Zuschussbedarf verringerte sich gegen€ber der Planung um 73.080,09. Dieses stark
verbesserte Ergebnis basiert in erster Linie auf gestiegenen Einnahmen. Hier waren allein
bei der HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten) Mehreinnahmen von 53.434,34 zu ver-
zeichnen.
UA 5605 – Sporthalle am Berufsschulzentrum
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 22.289,80 18.000,00 20.626,45
Ausgaben 295.240,11 303.040,00 292.357,48
Zuschussbedarf 272.950,31 285.040,00 271.749,03
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -13.290,97 -4,66%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -1.201,28 -0,44%
Das Rechnungsergebnis zeigte sich gegen€ber der Planung erneut leicht verbessert.
Durch Einsparungen bei den Sachausgaben von 26.261,35 sowie Mehreinnahmen von
2.626,45 konnte die Steigerung bei den Personalausgaben mehr als kompensiert werden.
UA 5700 – Eigenbetrieb Bƒder
F€r das Berichtsjahr waren weder Ans‚tze vorgesehen noch sind Buchungen erfolgt. Wir
verweisen dazu auf unsere Ausf€hrungen im Schlussbericht 200145 sowie auf die ent-
sprechenden Erl‚uterungen zur HHSt. .... 715000 im Haushaltsplan 2004.
45
Rdn. 195/2001
210
211
212

151
UA 5800 – Gr†nflƒchenamt (Park- und Gartenanlagen)
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 313.156,66 159.270,00 255.974,89
Ausgaben 4.697.978,65 4.927.500,00 4.721.266,68
Zuschussbedarf 4.384.821,99 4.768.230,00 4.465.291,79
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -302.938,21 -6,35%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 80.469,80 1,84%
Das bessere Ergebnis beruht in erster Linie auf den gegen€ber der Planung erheblichen
Minderausgaben von 262.630,36 bei den Personal- und Personalnebenkosten, bei den
Sammelnachweisen SN 5 (Grundbesitzabgaben) und SN 6 (Wasserverbrauch und Kanal-
geb€hren) sowie der HHSt. .... 606000 (Planungskosten)und HHSt. .... 672510 (Reinigung
der Park- und Gartenanlagen). Die genauen Betr‚ge sind jeweils der nachstehenden Auf-
listung zu entnehmen.
Den erzielten Mehreinnahmen stehen jeweils entsprechende Mehrausgaben bei den kor-
respondierenden HHStellen in der Ausgabe gegen€ber.
Bei folgenden Einnahme- und Sachausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegen€ber der
Planung wesentliche ‡nderungen:
HHS t. An sa tz +Mehr
-Weniger
Einna hme n
....150000 - Ersatzleistungen -,-- + 44.613,38
....155000 – Einnahmen aus Schadensf‚llen -,-- + 47.354,58
....176000 – Spenden -,-- + 20.638,20
Au sga be n
....515000 – Unterhaltung von Gr€nanlagen SN 4 425.000,00 + 23.466,55
....516000 – Wiederherstellung von Gartenanlagen 4.250,00 + 42.344,71
....525000 – Abwicklung von Schadensf„llen -,-- + 36.304,23
....541000 – Grundbesitzabgaben SN 5 49.000,00 - 37.966,42
....542000 – Wasserverbrauch und Kanalgeb€hren SN 6 137.710,00 - 37.433,85
....606000 – Planungskosten 25.400,00 - 22.484,22
....630000 – Ausgaben aus Spenden -,-- + 20.463,20
....672510 – Reinigung der Park- und Gartenanlagen 138.310,00 - 20.779,05
Die HHSt. .... 150000 ist gem„… Š 17 Abs. 2 GemHVO mit der HHSt. .... 516000 , die
HHSt. .... 155000 mit der HHSt. .... 525000 deckungsf„hig. Die HHSt. .... 176000 ist ge-
m„… Vermerk im HHPlan mit der HHSt. .... 630000 unecht deckungsf„hig.
213

152
UA 5900 – Kleingƒrten
HHSt. .... 592000 (Kleingartenwettbewerbe)
F€r die Durchf€hrung der Kleingartenwettbewerbe standen HAR von 2.500,00 zur Verf€-
gung. Das Fachamt gab hiervon 1.901,76 aus. Der nicht bentigte Restbetrag von 598,24
wurde abgeplant, da die Wettbewerbe nur alle 3 Jahre stattfinden.
HHSt. .... 700000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
2002 800,00 504,52
2003 5.500,00 875,00
2004 5.500,00 -
Bereits in den Vorjahren hatten wir mehrfach die hohen Abweichungen zwischen
HH-Ansatz und Rechnungsergebnis moniert. Im 1. Nachtrag 2005 wurde der Ansatz auf
3.000,00 reduziert.
214

153
EINZE LP LAN 6 – BAU- UND WO HNUNG SWE SEN, VERKE HR
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 6.381.404,37 6.700.320,00 5.666.315,46
Sonst. Finanzeinnahmen 1.010.350,41 873.780,00 766.958,67
Summe Einnahmen 7.391.754,78 7.574.100,00 6.433.274,13
Personalausgaben 13.487.081,55 13.036.930,00 13.259.366,31
Sachaufwand 15.728.575,44 16.072.560,00 15.448.958,91
Zuweisungen u. Zusch€sse 445.954,79 488.440,00 445.953,74
Summe Ausgaben 29.661.611,78 29.597.930,00 29.154.278,96
Zuschussbedarf 22.269.857,00 22.023.830,00 22.721.004,83
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 697.174,83 3,17%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 451.147,83 2,03%
UA 6000 – Verdingungsstelle technische ‹mter
Die Ans‚tze diese Unterabschnitts wurden im 1. Nachtragshaushaltsplan 2004 zum UA
0601 – Vergabe und Beschaffungsstelle umgeplant. Dies erfolgte aufgrund der Zusam-
menlegung der Verdingungsstelle technische ‡mter und der Beschaffungsstelle zum
01.10.2003.
UA 6010 - Hochbau- und Maschinenamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 609.429,41 764.300,00 516.960,59
Ausgaben 2.929.180,82 2.987.200,00 3.028.902,66
Zuschussbedarf 2.319.751,41 2.222.900,00 2.511.942,07
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 289.042,07 +13,00%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 192.190,66 +8,29%
HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten)
Hier werden noch Kasseneinnahmereste abgewickelt, die aus Mietr€ckst‚nden herr€hren.
F€r die Mietr€ckst‚nde, die im Dezember 2004 7.387,22 betrugen, wurde bereits am
27.10.2004 die Vollstreckung angeordnet.
215
216
217

154
HHSt. .... 153000 (Entgelte f€r Bauleitungskosten)
Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt:
HHj. 2002 HHj. 2003 HHj. 2004
Planansatz 350.000,00 350.000,00 350.000,00
Rechnungsergebnis 149.199,51 181.463,32 156.793,77
Die Kasseneinnahmereste sanken im Berichtsjahr von 860,12 auf 100,00.
F€r die Abrechnung von Schadensf‚llen enth‚lt der UA die korrespondierenden HHSt.:
HHSt. .... 155000 (Einnahmen aus Schadensf‚llen)
HHSt. .... 525000 (Regulierung von Schadensf‚llen)
Die HHSt. sind aufgrund des im HH-Plan angebrachten Deckungsvermerks im Zusam-
menhang zu betrachten. Der Vergleich der Rechnungsergebnisse der letzten 3 Jahre er-
gibt folgendes Bild:
HHSt. HHj. 2002 HHj. 2003 HHj. 2004
... 155000 43.805,70 72.432,54 65.031,76
... 525000 56.009,07 95.156,07 114.941,55
„berschuss/Eigenanteil -12.203,37 -22.723,53 -49.909,79
Dar€ber hinaus besteht die HHSt. .... 645000 (Leistungen in nicht durch Versicherung
abgedeckten Schadensf‚llen), um den st‚dtischen Eigenanteil an den Schadensf‚llen
deutlich zu machen. Die Ergebnisse der letzten 3 Jahre sind nachfolgend dargestellt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
2002 10.000,00 10.000,00
2003 10.000,00 1.531,00
2004 10.000,00 9.511,28
Die umfassende Belegpr€fung der HHSt. .... 159000, .... 521000, .... 532000, .... 650000
und .... 658000 ergab keinen Anlass zu Beanstandungen.
UA 6020 – Tiefbauamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 137.883,41 105.390,00 255.574,46
Ausgaben 391.142,85 1.290.950,00 1.248.405,71
Zuschussbedarf 253.259,44 1.185.560,00 992.831,25
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -192.728,75 -16,26%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 739.571,81 292,02%
218

155
Der Zuschussbedarf verringerte sich gegen€ber der Planung um 192.728,75 auf
992.831,25. Hauptgrund hierf€r sind die Mehreinnahmen von 48.500,00 bei den Entgelten
f€r Bauleitungskosten sowie von 101.539,28 bei den Entgelten der Straƒenverkehrsbe-
hrde (HHSt. .... 110000). Wir haben in dem Zusammenhang angeregt, f€r diese HHSt.
k€nftig einen entsprechenden Ansatz einzuplanen. Die K‚mmerei wird dies im Nachtrag
f€r das HHj. 2006 umsetzen.
Die Entgelte f€r Bauleitungskosten (HHSt. .... 153000) entwickelten sich wie folgt:
HHj. 2002 HHj. 2003 HHj. 2004
Planansatz 105.000,00 40.700,00 40.700,00
Rechnungsergebnis 36.000,00 62.200,00 89.200,00
HHSt. .... 608200 (Verkehrsentwicklungsplanung)
Bei dieser HHSt. standen HAR aus dem Vorjahr von 80.681,36 zur Verf€gung. Da es bei
der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplans immer wieder zu grƒeren zeitlichen Ver-
zgerungen kam, konnten nicht alle Leistungen 2004 in Rechnung gestellt werden. Ein
Restbetrag von 6.086,66 musste daher noch in das Folgejahr €bertragen werden.
HHSt. .... 608300 (Verkehrliche Gutachten)
Die HAR aus dem Vorjahr von 80.000,00 f€r Gutachten im Rahmen des Verkehrsent-
wicklungsplans mussten erneut €bertragen werden, da sich die Gesamtmaƒnahme durch
die Einbeziehung des Verkehrsforums mit groƒer Šffentlichkeit immer wieder verzgerte.
Die Mittel sollen jedoch im HHj. 2005 endg€ltig verbraucht werden.
Die Pr€fung der Ausgabehaushaltsstellen des Unterabschnitts ergab einige kleinere Ver-
stƒe gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen, insbesondere die Gruppierungsvor-
schriften. Dies zeigte sich auch bei der Pr€fung der Einnahmezahlstelle des Amtes. Au-
ƒerdem machten wir darauf aufmerksam, dass Ausgaben f€r private Anl‚sse (z. B. Hoch-
zeiten, Geburtstage) nicht aus st‚dtischen Mitteln geleistet werden knnen.
UA 6100 – Stadplanungsamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 36.697,52 2.230,00 2.477,18
Ausgaben 2.610.245,83 2.077.130,00 2.022.793,66
Zuschussbedarf 2.573.548,31 2.074.900,00 2.020.316,48
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -54.583,52 -2,63%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -553.231,83 -21,50%
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219
B
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156
Als allgemeine Planungskosten (HHSt. .... 606000) waren 180.000,00 eingeplant. Die
Stadt leistete Ausgaben f€r folgende Maƒnahmen:
Stadtplanerische Leistung Entwicklungsplanung Quartier Weststadt Q/III
FHD Campus 41.964,33
St‚dtebauliches Entwicklungskonzept zur ‡nderung des Bebauungspla-
nes E 22- 37.405,67
St‚dtebauliches Konzept zur ‡nderung des Bebauungsplanes N 19.1 Sie-
boldstraƒe 25.560,60
St‚dtebauliche Leistung Bebauungsplan M 19.1 „Obere Rheinstraƒe Nord“ 23.229,00
St‚dtebauliche Studie und Beratungsleistung zur ‡nderung des Bebau-
ungsplanes K 6.1 DA-Kranichstein S€d-West 21.886,50
Bauleitplanung zum Bebauungsplan O 20 „Dieburger Straƒe/Mozartweg“ 15.888,02
St‚dtebauliches Konzept Bebauungsplan O 21 „Am Ober-
feld/Rosenhhweg“ 11.257,79
Entwicklung und Ausarbeitung Gestaltungskonzept Umfeld Kongress- und
Wissenschaftszentrum 6.090,00
Erstellung Interaktives Innenstadtmodell 4.930,00
Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum vorbeugenden Brandschutz -
Ehemaliges Eisenbahnausbesserungswerk / Richthalle 928,00
Verkehrsplanerische Stellungnahme Telekom-City in Darmstadt 648,59
Sonstiges 773,44
Summe 190.561,94
Bei der HHSt. ....606000 (Allgemeine Planungskosten) standen mit dem HAR aus dem
Vorjahr von 122.181,75 und dem Planansatz von 180.000,00 insgesamt 302.181,75 zur
Verf€gung. Von den nicht verausgabten Mitteln von 111.619,81 wurden erneut 74.977,89
als HAR in das Nachjahr €bertragen.
Wie bereits in den Vorjahresberichten46 mehrfach ausgef€hrt, knnen, da sich die verge-
benen Planungsauftr‚ge oftmals €ber mehrere Jahre erstrecken, die Zahlungen im lau-
fenden HHj. nur nach den jeweiligen Planungsfortschritten geleistet werden.
UA 6120 - Vermessungsamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 435.299,83 490.800,00 486.872,98
Ausgaben 1.897.934,82 2.167.310,00 2.019.410,73
Zuschussbedarf 1.462.634,99 1.676.510,00 1.532.537,75
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -143.972,25 -8,59%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 69.902,76 4,78%
46
Rdn. 209/2002 und Rdn. 215/2003
221

157
Die Vermessungsgeb€hren (HHSt. ....100000) entwickelten sich in den letzten 12 Jahren
wie folgt:
Hj. Planung Rechnungserg.
1993 153.387,56 294.259,82
1994 178.952,16 219.685,17
1995 204.516,75 215.719,22
1996 176.395,70 173.437,66
1997 186.365,89 164.354,15
1998 190.711,87 183.446,43
1999 195.313,50 167.263,55
2000 195.313,50 178.985,03
2001 195.313,50 164.599,32
2002 140.000,00 32.140,71
2003 100.000,00 73.797,10
2004 100.000,00 65.442,09
Erstmals ausgewiesen sind 2004 die Vermessungsgeb€hren von kostenrechnenden Ein-
richtungen (HHSt. .... 100010) mit 48.817,05.
Bei folgenden weiteren Einnahme- und Ausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegen€ber
der Planung wesentliche ‡nderungen:
HHStelle Ansatz + Mehr /
- Weniger
Einnahmen
....100000 – Vermessungsgeb€hren 100.000,00 - 34.557,91
....100010 – Vermessungsgeb€hren von kostenrechnen-
den Einrichtungen 170.540,00 - 121.722,95
....130000 – Verkauf von Stadtpl„nen und Fotokopien 70.000,00 - 32.821,22
....152000 – Zahlungen zu Bodenordnungsma…nahmen 50.000,00 + 187.652,17
Ausgaben
....400000 ff. – Saldo Personalkosten 1.923.350,00 - 63.155,15
....615000 - Geldleistungen zu Bodenordnungsma…-
nahmen 50.000,00 - 46.368,86
Das gegen€ber der Planung g€nstigere Rechnungsergebnis resultiert wie im Vorjahr in
erheblichem Ma…e aus Mehreinnahmen bei der HHSt. .... 152000 (Zahlungen zu Boden-
ordnungsma…nahmen) von 187.652,17 sowie Wenigerausgaben bei der HHSt. .... 615000
(Geldleistungen zu Bodenordnungsma…nahmen) von 46.368,86. Die beiden HHSt. sind
gem„… Š 17 (1) GemHVO deckungsf„hig. Ferner fielen im Berichtsjahr insgesamt
63.155,15 geringere Personalkosten an.
Die unvermutete Pr€fung der Einnahmezahlstelle beim Vermessungsamt am 16.11.2004
ergab keine Beanstandungen.

158
UA 6130 - Bauaufsichtsamt
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.379.914,31 2.320.000,00 1.685.427,89
Ausgaben 1.536.573,33 1.559.950,00 1.555.629,78
€berschuss 843.340,98 760.050,00 129.798,11
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -630.251,89 -82,92%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -713.542,87 -84,61%
Die Einnahmen aus Bauaufsichtsgeb€hren entwickelten sich die letzten 11 Jahre wie folgt
(ohne Abg‚nge auf KER und Globalbereinigung):
Hj. Ansatz AO-Soll lfd. Jahr Mehr/Weniger
gg. HH-Plan
1994 1.329.358,89 1.099.429,47 - 229.929,42
1995 1.175.971,33 2.486.708,77 + 1.310.737,44
1996 1.293.568,46 1.301.197,29 + 7.628,83
1997 1.278.229,70 2.132.360,46 + 854.130,76
1998 1.395.826,84 2.294.561,75 + 898.734,91
1999 1.533.875,64 1.935.505,93 + 401.630,29
2000 1.533.875,64 1.801.309,39 + 267.433,75
2001 1.533.875,64 2.419.909,20 + 886.033,56
2002 1.700.000,00 1.539.191,19 - 160.808,81
2003 2.180.000,00 2.437.552,09 + 257.552,09
2004 2.320.000,00 1.719.179,25 - 600.820,75
Das gegen€ber der Planung wesentlich ung€nstiger ausgefallene Rechnungsergebnis
resultiert fast ausschlieƒlich aus erheblich niedrigeren Einnahmen bei den Bauaufsichts-
geb€hren. Die im Nachtrag 2004 bei der Erhhung des Ansatzes von 1.700.000,00 auf
2.320.000,00 erwarteten Mehreinnahmen von 620.000,00 konnten im Berichtsjahr nicht
realisiert werden. Gegen€ber dem Vorjahr ergaben sich Mindereinnahmen von
718.372,84 bzw. 29,5 %. Die veranschlagten Gesamtausgaben entsprechen den tats‚ch-
lichen Ausgaben dagegen nahezu.
Wie aus der o. a. Gegen€berstellung der Einnahmen aus Bauaufsichtsgeb€hren seit 1994
ersichtlich, sind zum Teil erhebliche Abweichungen zu den Vorjahren bei der Einnahme-
entwicklung nicht ungewhnlich. Hierzu ist erneut anzumerken, dass die zeitliche Ab-
wicklung von Groƒprojekten sowie neuer Baugebiete das Rechnungsergebnis einzelner
Jahre wesentlich beeinflussen kann.
Die Kasseneinnahmereste bei den Bauaufsichtsgeb€hren fielen mit 354.540,71 um
31.143,88 hher aus als im Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 9,6 %. Die
Globalbereinigung wurde daher von 75.000,00 auf 100.000,00 erhht. Die Pr€fung der
Abg‚nge auf Kasseneinnahmereste ergab keine Beanstandungen.
Wir haben am 16.11.2004 die Zahlstelle unvermutet gepr€ft. Wie wir bereits in den Vor-
jahresberichten47 feststellten, wurde im Pr€fungszeitraum wiederum der in der Dienstan-
weisung festgeschriebene Kassenhchstbestand von ca. 1.023,00 teilweise erheblich
€berschritten. Aus Gr€nden der Kassensicherheit haben wir erneut angeregt, die Einnah-
47
Rdn. 211/2002 u. Rdn. 217/2003
222
223

159
men k€nftig rechtzeitig abzurechnen und den Kassenbestand ggf. durch Zwischenabliefe-
rungen so gering als mglich zu halten. Ansonsten ergaben sich keine Beanstandungen.
UA 6201 – Amt f†r Wohnungswesen
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 1.068.487,87 912.780,00 822.937,78
Ausgaben 1.335.009,92 1.306.010,00 1.296.037,36
Zuschussbedarf 266.522,05 393.230,00 473.099,58
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 79.869,58 20,31%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 206.577,53 77,51%
Gegen€ber dem Vorjahr hat sich der Zuschussbedarf des UA um 77,51 % erhht. Das
ung€nstigere Ergebnis resultiert €berwiegend aus Wenigereinnahmen der HHSt. ....
263000 (Fehlbelegungsabgabe).
HHSt. .... 263000 (Fehlbelegungsabgabe)
Gegen€berstellung der Einnahmen der letzten 4 Jahre:
2001 2002 2003 2004
Planung 920.235,39 850.000,00 800.000,00 800.000,00
Rechnungserg. 661.044,94 831.583,46 926.203,76 697.010,97
Die Einnahmen haben sich gegen€ber dem Vorjahr um ca. 230.000,00 reduziert und lie-
gen damit knapp €ber dem Niveau des Jahres 2001. Nach Auskunft des Fachamts waren
zum 01.01.2004 durch Zeitablauf insg. 44 H‚user mit 335 Wohnungen von der Sozialbin-
dung befreit. Der Anteil der Mieter der bisher leistungspflichtig war, hatte dementspre-
chend keine Fehlbelegungsabgabe mehr zu zahlen.
Ein weiterer Grund f€r die Mindereinnahmen sind €berdurchschnittlich viele Abg‚nge in-
folge Einkommensver‚nderungen der Mieter z.B. durch Arbeitslosigkeit.
Wie im Vorjahr hat das Amt eine Berichtigung der Reste vorgenommen. Die Globalberei-
nigung entspricht der Hhe der tats‚chlichen KER, so dass das Rechnungsergebnis mit
dem Ist-Ergebnis €bereinstimmt. F€r das Jahr 2004 betr‚gt die Globalbereinigung
349.659,72.
HHSt. .... 167000 (Verwaltungskostenanteile Fehlbelegungsabgabe)
Zur Abgeltung des Verwaltungsaufwandes zur Erhebung der Fehlbelegungsabgabe hat
die Stadt im Jahr 2004 einen Pauschalbetrag in Hhe von 10 % des j‚hrlichen Aufkom-
mens einbehalten und zu Gunsten der HHSt. .... 167000 umgebucht. F€r 2004 hat die
K‚mmerei einen Betrag von insgesamt 94.886,32 errechnet und umgebucht. In diesem
Betrag ist auch der Verwaltungskostenanteil f€r die Ausgleichszahlungen f€r die mit Woh-
nungsf€rsorgemitteln gefrderten Wohnungen enthalten. Die Berechnung haben wir ohne
Beanstandung gepr€ft.
Das verbleibende Aufkommen aus Wohnungsf€rsorgemitteln f€r das Land Hessen
(2004 = 174.406,59) wird viertelj‚hrlich an die Staatskasse Bad Hersfeld abgef€hrt.
224

160
UA 6300 - Straƒen, Wege, Pl‚tze und Brcken
UA 6500 - Kreisstraƒen
UA 6600 - Bundes- und Landesstraƒen
Die Ausgaben f€r den UA 6500 und 6600 werden mit Ausnahme der HHSt. .... 510000 im
UA 6300 mit veranschlagt und verbucht. Die Aufteilung dieser Ausgaben erfolgt am Ende
des Haushaltsjahres im Verh‚ltnis der Straƒenl‚ngen. Im UA 6300 besteht gem‚ƒ den
Festsetzungen im Haushaltsplan ein umfangreicher Deckungskreis von 30 HHSt. Darin
enthalten ist jeweils auch die HHSt. .... 510000 der UA 6500 und 6600.
In den letzten 5 Jahren hat die Stadt f€r die Unterhaltung der Straƒen, Wege und Br€cken
in den UA 6300, 6500 und 6600 (HHSt. .... 510000) insgesamt folgende Betr‚ge aufge-
wendet:
2000 619.320,64
2001 662.952,74
2002 630.504,35
2003 582.854,09
2004 525.770,70
HHSt. .... 542100 (Abwassergeb€hren f€r ffentlich versiegelte Fl‚chen)
Die Ausgaben dieser HHSt. liegen mit 2.422.136,51 um 158.563,49 unter dem HH-Ansatz
von 2.580.700,00. Die korrespondierende Einnahme – HHSt. dazu befindet sich im UA
7000 (.... 110000).
HHSt. .... 622000 (Betriebs- und Wartungskosten Sonderbauwerke)
Die Ausgaben verzeichneten in den letzten 5 Jahren z. T. erhebliche Abweichungen ge-
gen€ber den Planans‚tzen, wie aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich:
HHj. Planung Rechnungserg.
2000 238.006,37 148.122,98
2001 238.006,37 195.076,54
2002 228.000,00 151.185,01
2003 223.800,00 164.728,99
2004 223.800,00 187.799,65
Die Planans‚tze f€r die Folgejahre blieben unver‚ndert bei 223.800,00.
Wir hatten im Rahmen der Pr€fung des Deckungskreises des UA 6300 im Vorjahr 48 be-
richtet, dass das Straƒenverkehrsamt bei den HHSt. .... 512000 und .... 512100 von einer
generellen 100%igen Freigabe ausgeht. Im Berichtsjahr hat nun das Fachamt f€r insge-
samt 12 HHSt. eine Einzelfreigabe gesperrter Mittel beantragt und diese auch genehmigt
bekommen. Dies entspricht den Vorgaben der DAH.
48
Rdn. 219/2003
225

161
UA 6700 – Straˆenbeleuchtung
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 0,00 0,00
Ausgaben 2.193.102,71 2.250.760,00 2.135.112,57
Zuschussbedarf 2.193.102,71 2.250.760,00 2.135.112,57
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 115,647,43 - 5,14 %
Vergleich Rechnungserg. mit d. Vorjahr: - 57.990,14 - 2,64 %
Die wesentlichen Unterschiede zwischen Planung und dem Rechnungsergebnis
Planansatz Rechnungsergebnis
....621000 Straƒenbeleuchtung 1.310.000,00 1.372.766,51
....621100 Straƒenbeleuchtung, Kapitaldienst 827.500,00 700.808,34
Die Ausgaben f€r die Straƒenbeleuchtung verteilen sich wie folgt auf die Kostenarten:
Stromkosten Wartungskosten Abbruchkosten
und Sonstiges Gesamt
2000 712.971,18 403.029,80 70.385,15 1.186.386,12
2001 408.982,62 513.548,88 173.175,45 1.095.706,95
2002 718.340,73 510.538,84 132.271,68 1.361.151,25
2003 771.605,23 456.166,78 147.010,02 1.374.782,03
2004 757.884,22 426.454,50 188.427,79 1.372.766,51
Die durchschnittlichen Wartungskosten betragen 35.537,88 / Monat (Vorjahr
38.013,90 / Monat). Dies entspricht einer Minderung zum Vorjahr um rd. – 6,5 %.
Im Rechnungsergebnis des Berichtsjahres ist eine im Januar 2004 erfolgte Restzahlung
f€r das Verbrauchsjahr 2003 von 22.809,22 enthalten. Die verbleibende Summe der Zah-
lungen von 735.075,00 betreffen die Abschlagszahlungen f€r das Verbrauchsjahr 2004.
Die Jahresabrechnung f€r das Jahr 2004 bel‚uft sich auf 783.032,71. Die durchschnittli-
chen Stromkosten betragen 65.252,73/Monat/Vorjahr 61.259,10/Monat).
Die gestiegenen Abbruchkosten und Sonstiges liegen darin begr€ndet, dass im Jahre
2004 die turnusgem‚ƒe „berspannungspr€fung (alle 4 Jahre) begonnen wurde. Hierf€r
wurden Zahlungen von 28.000,00 aufgewendet. Des weiteren sind hier Ausgaben
(31.887,22) miterfasst, welche die Abwicklung der Baustelle „Stahlbr€cke Dornheimer
Weg“ (Beleuchtung f€r Sept. 2003 bis Nov. 2004 sowie Instandsetzung der Beleuch-
tungsanlage) betreffen. Auƒerdem sind f€r die Pumpenanlage und Beleuchtung der Brun-
nenanlage Lise-Meitner-Straƒe/Europaplatz f€r Okt. 2003 bis Oktober 2004 1.591,22
verausgabt worden.
Ohne diese drei Ausgabepositionen verbleiben noch 126.949,35 f€r den Bereich Ab-
bruchkosten und Sonstiges.
226

162
UA 6800 - Theatertiefgarage
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 245.217,64 267.170,00 252.221,34
Ausgaben 183.064,81 188.230,00 180.458,39
€berschuss 62.152,83 78.940,00 71.762,95
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 7.177,05 -9,09%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -9.610,12 15,46%
Mit einem „berschuss von 71.762,95 blieb das Rechnungsergebnis um 7.177,05 gegen-
€ber der Planung zur€ck. Die Wenigereinnahmen von 14.948,66 bei der HHSt. .... 140000
(Mieten und Pachten) sowie eine Erhhung bei den Personalausgaben um 2.667,32
konnten durch Einsparungen bei den Sachausgaben nicht vollst‚ndig kompensiert wer-
den.
HHSt. .... 140000 (Mieten und Pachten)
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis Vergleich RE/Vorjahr
2000 230.081,35 206.550,20 -22.989,28
2001 332.339,72 222.767,13 +16.216,93
2002 240.000,00 208.459,42 -14.307,71
2003 240.000,00 245.217,64 +36.758,22
2004 267.170,00 252.221,34 +7.003,70
UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 616.295,32 883.050,00 744.286,11
Ausgaben 67.640,89 196.590,00 99.924,92
‰berschuss 548.654,43 686.460,00 644.361,19
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -42.098,81 -6,13%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 95.706,76 17,44%
Bei den Benutzungsgeb€hren der HHSt. ....110000 konnten bei einem Ansatz von
883.000,00 insgesamt 744.286,11 vereinnahmt werden. Die Einnahmen dieser HHStelle
227
228

163
entwickelten sich in den letzten 11 Jahren wie folgt:
Hj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
1994 347.678,00 455.728,00
1995 332.340,00 611.907,00
1996 511.292,00 595.364,00
1997 587.986,00 584.398,00
1998 587.986,00 731.029,00
1999 639.115,00 807.549,00
2000 772.051,00 834.549,00
2001 766.938,00 794.545,00
2002 800.000,00 745.503,00
2003 861.000,00 (669.050,00) 616.295,00
2004 883.000,00 (691.531,00) 744.286,00
Nach dem Rechnungsergebnis ergaben sich gegen€ber dem Vorjahr Mehreinnahmen von
127.991,00. Wie wir bereits im Vorjahresbericht49 feststellten, beinhaltet das Rechnungs-
ergebnis in 2003 jedoch nur 11 Monate der tats‚chlich f€r dieses Jahr erzielten Einnah-
men. Die Einnahmen von 52.754,74 des verbleibenden Monats wurden f‚lschlicherweise
auf ein Kassenzeichen des Berichtsjahres 2004 gebucht. Bei zeitgerechter Verbuchung
h‚tte das Rechnungsergebnis f€r 2003 entsprechend 669.050,00, f€r 2004 lediglich
691.531,00 betragen. Statt 127.991,00 (ca. 20,8 %) haben sich real so 2004 nur Mehrein-
nahmen von 22.481,00 (3,4 %) gegen€ber dem Vorjahr ergeben. Wir haben diese Ver-
gleichszahlen zur Verdeutlichung bei der o. a. Fortschreibung in Klammern mit einbezo-
gen.
Bei periodengerechter Zuordnung der Einnahmen liegt der 2004 erwirtschaftete „ber-
schuss sogar unter dem des Vorjahres.
Die Stadt hat die Bewirtschaftung der Parkscheinautomaten nach europaweiter Aus-
schreibung Nr. 116 vom 25.10.2003 zum 01.04.2004 vergeben. Zielgedanke der Vergabe
an eine Fremdfirma mit den dazugehrigen technischen Nachr€stungen der Parkschein-
automaten war unter anderem die Steigerung der Einnahmen bzw. des „berschusses in
diesem UA. Zumindest im Berichtsjahr wurde diese Vorgabe nicht erreicht. Nach Vorlage
der Abschlusszahlen f€r 2005 werden wir im n‚chsten Schlussbericht erneut hier€ber
berichten.
UA 6900 - Wasserl‚ufe
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 0,00 0,00
Ausgaben 3.497.912,19 2.786.760,00 2.494.557,39
Zuschussbedarf 3.497.912,19 2.786.760,00 2.494.557,39
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 292.202,61 - 10,49 %
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: - 1.003.354,80 - 28,68 %
49
Rdn.222/2003
229

164
Das gegen€ber der Planung wesentlich g€nstigere Ergebnis beruht €berwiegend auf Ein-
sparungen bei folgenden HHSt.:
.... 510000 – Unterhaltung der Flurgr‚ben und B‚che
durch Unternehmen 71.600,00
.... 542100 – Abwassergeb€hren f€r Einleitung von Bachwasser 178.478,01
.... 713000 – Zuweisungen an Wasserverb‚nde 39.689,60
HHSt. .... 713000 Zuweisungen Wasserverb‚nde)
Das Rechnungsergebnis betr‚gt bei einem Planansatz von 415.000,00 375.310,40.
Davon entfielen auf:
Wasserverband Schwarzbach Ried 270.783,66
Wasserverband Modaugebiet 104.526,74
375.310,40

165
EINZE LP LAN 7 – ‡FFE NT LIC HE EINR ICHT UNG EN,
WI RT SCHAFT SF‡ RDE RUNG
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 53.537.656,46 49.179.450,00 47.794.239,01
Sonst. Finanzeinnahmen 14.960.523,39 489.280,00 1.429.840,12
Summe Einnahmen 68.498.179,85 49.668.730,00 49.224.079,13
Personalausgaben 4.341.990,80 4.300.240,00 4.515.857,06
Sachaufwand 59.510.311,74 53.888.520,00 53.802.563,61
Zuweisungen u. Zusch€sse 10.418.626,18 13.383.530,00 13.557.029,12
Summe Ausgaben 74.270.928,72 71.572.290,00 71.875.449,79
Zuschussbedarf 5.772.748,87 21.903.560,00 22.651.370,66
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 747.810,66 3,41%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 16.878.621,79 292,38%
UA 7000 – Abwasserbeseitigung
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 64.152.413,51 44.947.720,00 44.501.552,09
Ausgaben 55.327.235,05 44.947.720,00 44.739.995,01
Ergebnis 8.825.178,46 0,00 - 238.442,92
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -238.442,92
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -9.063.621,38
Der nach der Rechnung erwirtschaftete Fehlbetrag von rd. 238,4 T€ ist ein Verlust, der
nach Auflsung aller R€cklagen ausgewiesen wird. Die Geb€hrens‚tze sind in der Regel
so zu bemessen, dass die Kosten der Einrichtung gedeckt werden.50
50
… 10 KAG Abs. 2
230
231

166
In den Jahren 2002 bis 2004 ist der R€cklagenbestand wie folgt abgebaut worden:
Es entfallen auf:
2002 3.280.851,77
2003 659.317,71
2004 1.715.422,76
Ende 2003 betrug der R€cklagenbestand 685.550,84. 2004 ist dieser R€cklagenbestand
vollst‚ndig aufgelst worden. Zus‚tzlich sind 1.030.000,00 dem Verwahrgeldkonto f€r
R€ckzahlung der Abwassergeb€hr 1989 – 1994 entnommen und der R€cklage zugef€hrt
worden. Bei der periodengerechten Wertung des Ergebnisses des UA 7000 m€ssen da-
her zus‚tzlich 1.715.550,84 ber€cksichtigt werden.
HHSt. .... 110000 (Kanalbenutzungsgeb€hren)
HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung
2003 29.061.800,00 38.805.941,54 9.744.141,54
2004 28.250.000,00 27.126.792,87 -1.123.207,13
Differenz Vorjahr -811.800 -11.679.148,67 -10.867.348,67
In den beiden Nachtr‚gen zum Haushaltsplan 2004 wurde der Ansatz f€r Kanalbenut-
zungsgeb€hren - Schmutzwasser zweimal ver‚ndert und schlieƒlich entsprechend der
Geb€hrenbedarfsberechnung zum 1.10.2004 von urspr€nglich 28.691.810,00 auf
28.250.000,00 festgesetzt. Der Kubikmeterpreis f€r Schmutzwasser wurde zum 1.10.2004
um 0,35 auf 2,57 gesenkt.
Kasseneinnahmereste
HHj. Schwarze Reste Rote Reste Differenz
von 2002 nach 2003 15.201.419,91 9.868.312,23 -5.333.107,68
Von 2003 nach 2004 3.631.571,75 1.367.585,35 -2.263.986,40
Differenz Vorjahr -11.569.848,16 -8.500.726,88 -3.069.121,28
Der starke R€ckgang der Kasseneinnahmereste resultiert aus dem ersten Veranlagungs-
lauf der Niederschlagswassergeb€hren mit einem Volumen von 13.495.632,23 zum F‚l-
ligkeitsdatum 31.12.2002.
HHSt. .... 110010 (Kanalbenutzungsgeb€hren - Niederschlagswasser)
HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung
2003 10.911.500,00 7.804.476,15 -3.107.023,85
2004 8.285.000,00 7.852.130,26 -432.869,74
Differenz Vorjahr -2.626.500 47.654,11 -2.674.154,11
Die Geb€hr f€r Niederschlagswasser wurde zum 1.10.2004 um 0,17 auf 0,86 erhht.
Nach der Geb€hrenbedarfsberechnung zum 1.10.2004 wurde der Ansatz von
11.024.500,00 um 2.739.500 verringert.
Bei dieser HHSt. knnen sich bis einschlieƒlich 2004 keine Reste ergeben, weil die Ein-
nahmen f€r Schmutzwasser und Niederschlagswasser durch die Verbuchungssystematik
232
233

167
bei den Kassenkonten automatisiert der HHSt. ... 110000 zugeordnet werden. Der Anteil
der Einnahmen f€r Niederschlagswasser wird nach einer Auswertung der Kassenkonten
manuell auf die Haushaltsstelle umgebucht. Dabei knnen nur die Solleinnahmen ber€ck-
sichtigt werden.
Im neuen Finanzwesen NSK werden ab 2005 aufgrund eigener Abgabenarten f€r
Schmutz- und Niederschlagswasser die Einnahmen direkt den beiden Haushaltsstellen
zugeordnet und ggf. entsprechende Kasseneinnahmereste separat ausgewiesen. Es wird
jedoch k€nftig nur der Saldo zwischen schwarzen und roten Resten dargestellt.
HHSt. .... 110100 (Geb€hren aus Einleiterkontrolle/Labor)
HHSt. .... 655300 (Laborleistungen/Einleiterkontrolle)
HHSt. Planansatz Rechnungserg. Abweichung
.... 110100 60.000,00 79.973,22 -19.973,22
.... 655300 60.000,00 72.394,94 -12.394,94
Das Straƒenverkehrsamt hat Beprobungskriterien f€r die Einleiterkontrolle erstellt und den
Probenumfang an das niedrigere Niveau dieser Kriterien angepasst. Zus‚tzlich ist nach
einer Ausschreibung ein g€nstigeres Labor beauftragt worden. Dies f€hrte zur Reduzie-
rung des Planansatzes im Nachtragshaushalt um 180 T€.
Die Einnahmen setzen sich wie folgt zusammen:
Geb€hrenanteil Hessenwasser 33.775,60
Geb€hrenanteil Chemisch-Analytisches Labor 36.940,70
Untersuchungsgeb€hren ZAS etc. 9.256,92
79.973,22
Die Ausgaben ergaben sich aus:
Geb€hrenanteil Hessenwasser 33.775,60
Geb€hrenanteil Chemisch-Analytisches Labor 37.581,50
Kosten der Untersuchungen bei ZAS etc. 1.037,84
72.394,94
Die Einnahmen liegen um 7.578,28 €ber den Ausgaben (HHSt. .... 655300).
Diese „berdeckung errechnet sich wie folgt:
Verwaltungskosten Stadt 751,94
Untersuchungsgeb€hren ZAS und
Abrechnung der Hessenwasser aus Vorjahren 6.826,34
7.578,28
HHSt. .... 675000 (Erstattung an die entega Service GmbH f€r Datenaustausch
Kanalabrechnung)
Das Rechnungsergebnis von 46.652,42 blieb mit 7.847,58 hinter dem Planansatz von
54.500,00 zur€ck.
HHSt. .... 675100 (Erstattung an die HEAG S€dhessische Energie AG (HSE) f€r den Be-
trieb der Kl‚ranlage)
Die Stadt erstattet der Gesellschaft aufgrund vertraglicher Regelungen die Kosten f€r den
Betrieb der Kl‚ranlage. Als Planansatz waren f€r das HHj. 2004 32.984.200,00 vorgese-
hen.
Das Rechnungsergebnis bel‚uft sich auf 33.201.709,41 und liegt um 217.509,41 €ber
dem Planansatz.
234
235
236

168
Der ausgezahlte Betrag setzt sich wie folgt zusammen:
Abschlagszahlungen 2004 (12 x 2,75 Mio.) 33.000.000,00
Verrechnung Guthaben aus 2003 201.709,41
Endsumme 33.201.709,41
Die Abrechnungssumme der HSE betr‚gt 32.825.525,08. Das ergibt f€r 2004 eine Gut-
schrift f€r die Stadt von 174.474,92. Der Betrag wird im HHj. 2005 verrechnet.
Die abgerechneten Entgelte f€r Abwasserreinigung 2004 der Stadt bei der HSE werden
sowohl im Auftrag der Stadt Darmstadt als auch im Auftrag der Gesellschaft gepr€ft. Seit
dem Rechnungsjahr 2001 beauftragt die Stadt Darmstadt aufgrund eines Gerichtsurteils
zus‚tzlich eine Wirtschaftspr€fungsgesellschaft mit der Pr€fung der Entgeltabrechnung.
Nach dem Bericht setzen sich die ermittelten Kosten aus folgenden Kostenarten zusam-
men:
2003 2004
Zinsen 6.886.439,00 6.303.352,00
Abschreibungen 8.840.370,82 8.363.147,14
Personalaufwand 3.370.643,14 3.242.385,11
Sachaufwand 5.720.672,45 6.450.757,30
Erlse/Ertr‚ge - 139.265,44 -119.182,28
Kalkulierbare Steuern 1.239.016,94 983.328,37
V + G-Kosten 1.528.901,43 1.619.458,81
Wagniszuschlag 1.589.178,00 1.454.620,00
Gesamtsumme netto 29.035.956,34 28.297.866,45
+ 16 % Umsatzsteuer 4.645.753,01 4.527.658,63
Rechnungsendbetrag 33.681.709,35 32.825.525,08
Gegen€ber dem Vorjahresergebnis ist die Abrechnung im Berichtsjahr um 856,2 T€ nied-
riger ausgefallen. Die Position kalkulatorische Abschreibungen ist 2004 durch eine Teil-
wertabschreibung (2.298,8 T€) beeinflusst. Diese Abschreibung war das Ergebnis der
Berechnung aufgrund des Unterschieds in den Herstellkosten zwischen der tats‚chlichen
Dimensionierung der Kl‚rschlammtrocknungsanlage und einer der Berechnung f€r Was-
serentgelte zugrunde zu legenden kleineren Anlage. Diese Teilwertabschreibung beein-
flusste auch die Positionen kalkulatorische Zinsen und kalkulatorischer Wagniszuschlag51.
In den Positionen Personalkosten ist 2003 eine R€ckstellung f€r Altersteilzeit von 728 T€
gebildet worden. Dieser Betrag wird f€nf Jahre aufgeteilt und der Stadt berechnet. Der
anteilige Betrag aus 2004 von 145,7 T€ ist in der Entgeltabrechnung des Jahres 2004
enthalten52.
Die Steigerung der Sachkosten gegen€ber dem Vorjahr um 730,1 T€ resultiert unter an-
derem aus im Jahr 2004 durchgef€hrten Instandhaltungsarbeiten und der Anhebung des
Stundensatzes des technischen Services um durchschnittlich ca. 26 %53.
51
Bericht €ber die Pr€fung von abgerechneten Entgelten f€r Abwasserreinigung 2004, Seite 6
52
a.a.O. Seite 12
53
a.a.O. Seite 15

169
UA 7001 – Abwasserbeseitigung – nicht ablastbare Kosten
Die Stadt hat den UA 2002 neu eingef€hrt, um die Ausgaben, die durch die Abwasserbe-
seitigung entstehen, jedoch geb€hrenrechtlich nicht an die Geb€hrenschuldner weiterge-
geben werden knnen, nachvollziehbar auszuweisen.
Die bei der HHSt. .... 679000 aufgef€hrten nicht ablastbaren Ausgaben betragen
1.671.350,00 (Vorjahr 1.959.450,00). Dabei handelt es sich um die „bernahme des Wag-
nis- und Gewinnzuschlags und die Mehrkosten f€r die groƒe Kl‚rschlammtrocknung der
Stadt. Die Zuf€hrungen an den UA 7000 erfolgt in gleicher Hhe €ber die HHSt.
1.7000.169040.
F€r die Erstattung aus €berzahlten Geb€hren aus den Jahres 1995-1998 werden auf der
HHSt. 1.7001.679200 4,9 Mio. ausgewiesen. Diese werden dem UA 7000 in gleicher
Hhe auf der HHSt. 1.7000.169060 zugef€hrt.
F€r die „bernahme der Mehrkosten f€r die groƒe Kl‚rschlammtrocknung f€r die Jahre
1995-2003 erstattete die HEAG S€dhessische Energie AG 589.712,63. Der Betrag ist auf
der HHSt. 1.7001.165000 verbucht.
UA 7204 – Kompostierungsanlage
Der Sachstand ist unver‚ndert. Der KER von 191,43 steht nach wie vor offen. Die Voll-
streckungsstelle ‚uƒerte sich bislang nicht.
UA 7300 – Mƒrkte
Die in diesem UA bestehenden KER von 2.231,92 konnten im Berichtsjahr nach wie vor
nicht realisiert werden. Gem‚ƒ zwischenzeitlicher Nachfrage beim Kassen- und Steuer-
amt (Sachgebiet Vollstreckung) sollen die Forderungen nunmehr niedergeschlagen wer-
den. Eine Mitteilung des aktuellen Sachstands lag uns zum Zeitpunkt der Erstellung die-
ses Berichts trotz erneuter Nachfrage noch nicht vor.
Wir haben die Einnahmezahlstellen Wochenmarkt sowie Platzgelder f€r Messen, M‚rkte,
Kirchweihen und sonstige Veranstaltungen am 18.03. und 19.11.2004 unvermutet gepr€ft.
Es ergaben sich keine wesentlichen Beanstandungen.
Wir haben erneut darauf hingewiesen, den verf€gbaren Barbestand bis zur monatlichen
Endabrechnung so gering als mglich zu halten und die versicherungsrechtlichen Vorga-
ben hinsichtlich der Verwahrung der Einnahmen bis zur Ablieferung noch einmal mit der
K‚mmerei abzukl‚ren.
UA 7500 - Friedh†fe
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.864.700,67 2.869.700,00 2.701.120,49
Ausgaben 4.681.320,90 4.549.120,00 4.570.262,27
Zuschussbedarf 1.816.620,23 1.679.420,00 1.869.141,78
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 189.721,78 11,30%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 52.521,55 2,89%
237
238
239
240

170
Der gegen€ber der Planung hhere Zuschussbedarf von 189.721,78 resultiert bei insge-
samt geringf€gig hheren Ausgaben im Wesentlichen aus Wenigereinnahmen bei der
HHSt. .... 110000 (Friedhofsbenutzungsgeb€hren) von 136.166,11.
Wie bereits in den Vorjahresberichten ausgef€hrt, erfolgt die Veranschlagung und Verbu-
chung der Einnahmen und Ausgaben f€r Feuerbestattungen seit 2001 im neu geschaffe-
nen UA 7502 – Krematorium. Durch diese sachliche Trennung sind die Rechnungsergeb-
nisse des UA 7500 seitdem nur noch eingeschr‚nkt vergleichbar.
Die Summen der Einnahmen beider UA verminderte sich gegen€ber dem Vorjahr von
3.858.791,70 um 218.283,12 auf 3.640.508,58, die der Ausgaben von 5.598.039,55 um
120.226,40 auf 5.477.813,15.
Der Kostendeckungsgrad verschlechterte sich geringf€gig um 2,1 % von 61,2 % auf
59,1 %. Dem gegen€ber ergab sich beim UA 7502 f€r den gleichen Zeitraum ein Kosten-
deckungsgrad von 103,5 %.
Die Friedhofbenutzungsgeb€hren und KER entwickelten sich seit 1999 wie folgt:
HHj. Benutzungsgeb. % KER ohne Abg‚nge %
1999 3.471.610,00 - 6,0 161.511,00 + 1,6
2000 3.555.460,00 + 2,9 182.529,00 + 13,0
2001 3.372.216,00 - 5,2 266.439,00 + 46,0
2002 2.397.240,00 - 28,9 207.596,00 - 22,1
2003 2.616.689,00 + 9,2 216.152,00 + 4,1
2004 2.472.734,00 - 5,5 243.053,00 + 12,5
Die Summe der Einnahmen aus Erd- und Feuerbestattung der UA 7500 und 7502 betrug
im Berichtsjahr 3.411.574,00 und lag damit um 199.045,00 unter dem Vorjahresergebnis.
Dies entspricht einer Einnahmeminderung um insgesamt ca. 5,5 %.
Die Summe der KER hingegen stieg erneut von 304.214,65 um 34.459,97 bzw. 11,33 %
auf 338.674,62.
UA 7502 - Krematorium
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 994.091,03 854.500,00 939.388,09
Ausgaben 916.718,65 960.400,00 907.550,88
€berschuss / Zuschuss 77.372,38 -105.900,00 31.837,21
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 137.737,21 130,06%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -45.535,17 -58,85%
Die Planung ging bei Einnahmen von 854.500,00 und Ausgaben von 960.400,00 von ei-
nem Zuschussbedarf von 105.900,00 aus. Wie in den Vorjahren ergab sich haupts‚chlich
durch hhere Einnahmen aus Feuerbestattungsgeb€hren von 938.839,50 sowie niedrige-
re Ausgaben von 907.550,88 tats‚chlich ein „berschuss von 31.837,21.
Der Kostendeckungsgrad verminderte sich von 108,4 % auf 103,5 %.
241

171
UA 7610 – Eigenbetrieb B†rger- und Kongreˆhƒuser
F€r das Berichtsjahr waren weder Ans‚tze vorgesehen noch sind Buchungen erfolgt. Wir
verweisen dazu auf unsere Ausf€hrungen im Schlussbericht 200154 sowie auf die ent-
sprechenden Erl‚uterungen zur HHSt. .... 715000 im Haushaltsplan 2004.
UA 7800 – F…rderung der Landwirtschaft
HHSt. .... .717000 (Zusch€sse an Vereine und Institutionen)
Gegen€berstellung der letzten 3 Jahre:
HHj. 2002 2003 2004
Planung 2.500,00 4.000,00 4.000,00
Rechnungsergebnis 2.060,00 360,00 820,00
Im HHj. 2004 hat das Fachamt an vier Vereine Zusch€sse von insgesamt 820,00 ausge-
zahlt. Soweit notwendig, haben die Vereine einen VN f€r 2004 vorgelegt. Die Vereine ha-
ben die zweckentsprechende Verwendung der erhaltenen Zusch€sse nachgewiesen.
UA 7900 – Verrechnungsunterabschnitt ProRegio
Der Verrechnungsunterabschnitt liegt mit einem Rechnungsergebnis von 697.264,07 um
11.264,07 €ber dem im 1. Nachtragsplan 2003 veranschlagten Fehlbetrag von
686.000,00. Urs‚chlich hierf€r sind Mehrausgaben bei den SN 5 (Grundbesitzabgaben),
7 (Hausversicherungen) und 8 (Haftpflicht- und Vermgensversicherungen) in Gesamth-
he von 5.101,89 sowie der HHSt. .... 700000 (Zuschuss an Stadt- und Touristikmarketing
Gesellschaft) von 7.057,46.
Die Deckung der Mehrausgaben bei den SN erfolgte im Rahmen der jeweiligen De-
ckungskreise. Die Genehmigung der €pl. Mittel bei der HHSt. ....700000 erfolgte mit Be-
schluss des Magistrats vom 27.10.2004.
Seit Gr€ndung der ProRegio Darmstadt – Stadt- und Touristikmarketing Gesellschaft e. V.
(ProRegio) zum 01.01.2000 entwickelte sich die Auszahlung der Zusch€sse wie folgt:
HHj. HHAnsatz Rechnungsergebnis + / - + / - zum Vj.
2000 531.933,00 532.441,00 + 508,00
2001 662.210,00 583.912,00 - 78.298,00 + 51.471,00 (9,7%)
2002 670.270,00 739.364,00 + 69.094,00 + 155.452,00 (26,6%)
2003 675.000,00 720.960,00 + 45.960,00 - 18.404,00 (2,5%)
2004 683.000,00 690.057,00 + 7.057,00 - 30.903,00 (4,3%)
Gem‚ƒ Beschluss des gesch‚ftsf€hrenden Vorstandes der ProRegio Darmstadt, Stadt-
und Touristikmarketing Gesellschaft e. V. vom 12.09.2005 f€hrte das Revisionsamt eine
Sonderpr€fung bei ProRegio durch. Das Ergebnis unserer Pr€fung mit unseren Empfeh-
lungen liegt dem Vorstand von ProRegio vor. Diese Auftragspr€fung erwies sich als sehr
zeitintensiv. Die Pr€fung der j‚hrlich vorzulegenden VN (hier 2003 und 2004) konnte da-
her noch nicht abgeschlossen werden. Wir werden €ber die Ergebnisse berichten.
Wir haben bereits im Vorjahresbericht 55 darauf hingewiesen, dass die bestehende Ko-
operationsvereinbarung mit ProRegio vom 30.05.2000 in Teilen erg‚nzungsbed€rftig und
€berholt ist und geraten, diese erneut zu verhandeln. Da entsprechende Bem€hungen
54
Rdn. 220/2001
55
Rdn. 237/2003
242
243
244

172
dies umzusetzen zu keinem Ergebnis f€hrten, k€ndigte die Stadt Darmstadt zur Wahrung
der eigenen Interessen die Vereinbarung zwischenzeitlich fristgerecht zum 31.12.2006.
UA 7910 - Wirtschaftsf†rderung
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 38.948,76 0 76.883,24
Ausgaben 551.004,78 587.180,00 624.186,50
Zuschussbedarf 512.056,02 587.180,00 547.303,26
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -39.876,74 -6,79%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 35.247,24 6,88%
Gegen€ber dem Vorjahr hatte das Amt f€r Wirtschaftsfrderung einen um 35.247,24
(6,88 %) hheren Zuschussbedarf. Die Einnahmen hatten sich - infolge der hheren Zu-
weisungen f€r den Messeauftritt bei der Expo-Real – um ca. 38.000,00 gesteigert. Dem-
gegen€ber stehen Mehrausgaben von ca. 73.000,00 insbesondere bei den folgenden
Ausgabepositionen:
.... 414000 (Dienstbez€ge Angestellte) 28.818,87
.... 594000 (Messeauftritt Expo-Real) 26.644,74
HHSt. .... 600200 – Projektmanagement „Stadt der Wissenschaft 2005“
Zur Umsetzung des Stavo-Beschlusses vom 17.07.03 am Wettbewerb „Stadt der Wissen-
schaft 2005“ teilzunehmen, sind im Nachtrag 2004 zum Planansatz von 20.000,00 noch
weitere 30.000,00 eingestellt worden (Magistratsbeschluss vom 12.11.03 Nr. 0739). Die
Stadt hat ihren Wettbewerbsbeitrag am 15.12.2003 eingereicht. Darmstadt war nicht unter
den f€r die Endauswahl nominierten 4 St‚dten. Insgesamt haben 37 St‚dte an dem Wett-
bewerb teilgenommen.
Obwohl sich das Projekt damit erledigt hatte, hat die K‚mmerei 20.000,00 als HAR nach
2005 €bertragen. Dieser HAR sollte nach Auskunft der K‚mmerei f€r die 675-Jahr-Feier
der Stadt Darmstadt verwendet werden.
2005 sind mit diesem HAR jedoch Ausgaben f€r die „Woche der Wissenschaft“ von insg.
19.847,52 get‚tigt worden.
Wir halten diese Verfahrensweise f€r bedenklich. Sie widerspricht … 19 GemHVO sowie
den st‚dtischen Regelungen, nach denen die HAR mglichst gering zu halten und – so-
weit mglich – abzuplanen sind.
HHSt. .... 716200 – Zuschuss an Cybernarium Projektgesellschaft
Die Cybernarium Projektgesellschaft hatte f€r den in 2002 ausgezahlten Zuschuss noch
111.523,39 nachzuweisen56. Der Verwendungsnachweis wurde am 07.03.05 vorgelegt.
Insgesamt hat die Projektgesellschaft in 2003 Aufwendungen von 406.896,20 nachgewie-
sen. Im VN sind jedoch keine Ertr‚ge ber€cksichtigt. Stellt man die ermittelten Ertr‚ge von
399.939,99 den Aufwendungen gegen€ber, ergibt sich unter Ber€cksichtung des Jahres-
€berschusses 2002 ein Bilanzverlust von 7.032,30. Der Musterbescheid zur Projektfrde-
rung (Anlage zur Rundverf€gung Nr. 20/2003) sieht in Abs. 4 vor, dass Zusch€sse, die
nicht in voller Hhe verwendet wurden, zur€ckzufordern sind. Dies gilt auch, wenn der
Zuschussempf‚nger zus‚tzliche Ertr‚ge erwirtschaftet hat. Demnach h‚tte die Stadt
56
Rdn. 238/2003
245
B

173
Darmstadt – bis auf den Bilanzverlust von 7.032,30 – den verbleibenden Betrag von
104.491,09 zur€ckfordern knnen. Dieser R€ckforderungsvorbehalt fehlt jedoch im Ver-
trag vom 11.04.2002. Deshalb war aus unserer Sicht keine R€ckforderung mglich.
HHSt. .... 717000 (Zusch€sse an Gewerbevereine)
Gegen€berstellung der letzten drei Jahre:
HHj. 2002 2003 2004
Planung 7.200,00 7.200,00 7.200,00
Rechnungsergebnis 4.500,00 3.900,00 3.500,00
Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 7.200,00 an vier Gewerbevereine insgesamt
f€nf Zusch€sse in Hhe von 3.500,00 aus. Alle VN haben vorgelegen. Die Vereine haben
die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen.
Der Frderkreis Wilhelminenstraƒe hat mit dem nachgewiesenen Verlust von 2.205,99 mit
50 % unter dem kalkulierten Verlust von 4.400,00 gelegen. Wir haben dem Fachamt
empfohlen, den Zuschuss anteilig in Hhe von 450,00 zur€ckzufordern bzw. mit dem Zu-
schuss f€r 2005 zu verrechnen.
Im Rahmen des Deckungskreises, der f€r das Amt f€r Wirtschaftsfrderung eingerichtet
wurde, waren alle Ausgaben gedeckt.
UA 7920 – ‡ffentlicher Personennahverkehr
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 0,00 0,00 0,00
Ausgaben 9.644.884,24 12.633.230,00 13.273.216,55
Zuschussbedarf 9.644.884,24 12.633.230,00 13.273.216,55
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 639.986,55 5,07%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 3.628.332,31 37,62%
Bei folgenden Haushaltsstellen ergaben sich gegen€ber der Planung wesentliche ‡nde-
rungen:
HHSt.
.... 622000 - Betriebs- und Nebenkosten ffentlicher Bereich
Querbahnsteig/Bahn Galerie 454.013,11
.... 715000 -  Zuschuss f€r innerrtliche Linien - 218.338,00
.... 715100 -  Zusch€sse an HEAG und Regionalbusunternehmen
f€r den Personennahverkehr -139.990,08
.... 715100 - Straƒenbahnlinien 4 und 5 nach Kranichstein 194.150,00
.... 715300 -  Zuschuss an die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorg. 401.063,00
.... 715410 -  Konzept f€r Ringbuslinien in den Stadtteilen - 111.000,00
Der Zuschuss Betriebs- und Nebenkosten ffentlicher Bereich Querbahnsteig/Bahn Gale-
rie (HHSt. .... 622000) ist gem‚ƒ …100 HGO f€r das Haushaltsjahr 2004 von der Stadtver-
ordnetenversammlung genehmigt worden.
B
246

174
Der Zuschuss an die HEAG f€r innerrtliche Linien (HHSt. .... 715000) betrug 176.762,00
bei einem Planansatz von 288.250,00. Der Zuschuss verteilt sich auf folgende Linien:
P, WX, K, SK und L
HHSt. .... 715100 (Zusch€sse an HEAG und Regionalbusunternehmen f€r den Perso-
nennahverkehr)
Die Stadt hat gem‚ƒ Vertrag mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der HEAG 74 %
des Verlustes der HEAG Verkehrs GmbH zu €bernehmen, der den Betrag von 12,8 Mio.
€bersteigt. Aufgrund der Bildung von R€ckstellungen f€r ein Vorruhestandsmodell fiel der
Verlust der HEAG Verkehrs GmbH im Gesch‚ftsjahr 1999 um 6,2 Mio. hher aus. Die
Stadt hat mit der Gesellschaft vereinbart hat, dass der daraus anteilig auf die Stadt ent-
fallende Verlustbetrag von 4.624.123,77 €ber 5 Jahre beginnend im HHj. 2001, getilgt
wird. Die zus‚tzliche Belastung betr‚gt j‚hrlich 924.824,75.
F€r 2003 ergibt sich folgende Berechnung:
Fehlbetrag der HEAG Verkehrs GmbH 24.256.195,91
davon Verlust€bernahme HEAG-Konzern 12.782.297,03
11.473.898,88
74 % st‚dtischer Anteil 8.490.685,17
Stundungsbetrag aus Vorruhestandsregelung 924.824,75
Zuschuss f€r Ausbau des Straƒenbahn- und Busnetzes etc. 139.990,08
Zahlbetrag 9.555.500,00
Entwicklung der Fehlbetr‚ge der HEAG Verkehrs GmbH und der st‚dtischen Verlust€ber-
nahme:
Jahr Verlust Anteil Stadt
1999 27.028.852,79 5.918.327,49
2000 20.427.617,44 5.657.537,10
2001 21.686.781,90 6.589.318,80
2002 23.867.979,28 8.203.404,87
2003 24.256.195,91 8.490.685,17
2004 21.378.708,21 6.361.344,27
F€r Zusch€sse an die Nahverkehrsorganisation DADINA waren 1.516.000,00
(HHSt. .... 715300) etatisiert. Die Ausgaben betrugen 1.917.063,00. F€r die „berschrei-
tung sind €berplanm‚ƒige Mittel genehmigt worden. Die DADINA f€hrt ein doppisches
Rechnungswesen. Sie ruft nur Mittel bei Liquidit‚tsbedarf ab. So sind z. B. 2003 454,4 T€
weniger als geplant abgerufen worden. Der Jahresabschluss 2004 und die Mittelabrufe
der DADINA sind gepr€ft worden. Es ergaben sich keine Beanstandungen.

175
Folgende Zusch€sse waren vertragsgem‚ƒ f€r die Erweiterung des Angebots nach dem
Bestellerprinzip f€r nicht gedeckte Betriebskosten zu zahlen. Der Vergleich zwischen
Planansatz und Rechnungsergebnis ergibt folgendes Bild:
HHSt. Planansatz Rechnungs-
ergebnis Abweichung
715200
Buslinie W Hauptbahn-
hof bis Pupinweg
98.500,00 70.100,00 - 28.400,00
715400
Zuschuss Rhein–Main–
Verkehrsverbund
90.000,00 86.821,73 - 3.178,27
715430
Wochenendverkehr
der Linie R
19.800,00 9.900,00 - 9.900,00
715600
Einrichtung der Buslinie
Eb
120.000,00 40.000,00 - 80.000,00
715700
Verl. Buslinie A bis
S-Bahnhof Arheilgen
103.000,00 102.300,00 - 700,00
715900
Umst. Straƒenbahnl. 1
auf ganzj‚hrigen Betrieb
93.000,00 46.250,00 - 46.750,00
715710
Buslinie AH 107.160,00 107.200,00 40,00
Zum Teil liegen nur Rechnungen f€r das erste Halbjahr vor. Dies f€hrt zu den oben dar-
gestellten Abweichungen.
247

176
EINZE LP LAN 8 – WIRT SCH AFT LIC HE UNT ERNE HME N,
AL LG . GRUND- UND SONDE RV ERM‡ GEN
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.571.222,59 4.071.410,00 5.065.678,22
Sonst. Finanzeinnahmen 12.061.399,63 12.250.270,00 12.228.321,62
Summe Einnahmen 16.632.622,22 16.321.680,00 17.293.999,84
Personalausgaben 414.423,25 462.550,00 437.868,66
Sachaufwand 2.515.564,48 2.666.350,00 3.428.927,90
Zuweisungen u. Zusch€sse 312.269,74 320.640,00 318.652,88
Summe Ausgaben 3.242.257,47 3.449.540,00 4.185.449,44
€berschuss 13.390.364,75 12.872.140,00 13.108.550,40
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 236.410,40 1,84%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: -281.814,35 -2,10%
UA 8100 – HEAG S†dhessische Energie AG HSE (HEAG Versorgungs AG)
HHSt. .... 220000 (Konzessionsabgabe)
Grundlage f€r die Berechnung der Konzessionsabgabe bildet die verkaufte Stromleistung
(KWh). Die Konzessionsabgabe ist wie folgt gestaffelt:
Tarifkunden ohne Schwachlaststrom 1,990 Ct/KWh
Tarifkunden mit Schwachlaststrom 0,610 Ct/KWh
Sondervertragskunden mit einem
Durchschnittserls von 6,1 Ct/KWh 0,110 Ct/KWh
Das Rechnungsergebnis betr‚gt 7.112.450,83 bei einem Haushaltsansatz von
7.112.450,00.
Die Konzessionsabgabe der letzten 5 Jahre:
2000 5.992.814,33
2001 6.215.700,42
2002 7.219.561,95
2003 6.742.494,92
2004 6.836.763,56 (lt. Endabrechnung HSE)
Wir haben die Zahlungen und Berechnungen anhand der Akten der K‚mmerei gepr€ft.
Beanstandungen haben sich hierbei nicht ergeben.
248
249

177
UA 8161 - Fernheizwerk beim Zentralbad
Das Fernheiznetz Darmstadt Innenstadt ist zum 31.01.2004 an die Saarberg Fernw‚rme
GmbH verkauft worden. Die auf der HHSt. .... 110.000 gebuchten Entgelte f€r Heizung
betreffen im wesentlichen die Endabrechnungen mit den Eigenbetrieben der Stadt und
dem Schulamt.
Auƒerdem sind die Reste des Heizlbestandes f€r 12.972,08 verkauft worden.
UA 8170 – HEAG S†dhessische Energie AG (S†dhessische Gas und Wasser AG)
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 2.998.400,31 3.298.600,00 3.298.600,00
Ausgaben 38.684,21 38.700,00 38.700,00
‰berschuss 2.959.716,10 3.259.900,00 3.259.900,00
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 2,03 0,00%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: 300.183,90 10,14%
Die Einnahmen aus der Konzessionsabgabe Gas und Wasser waren mit rd. 3,3 Mio. eta-
tisiert. Das Rechnungsergebnis von 3.298.582,18 f€hrt gegen€ber der Planung zu einer
Mindereinnahme von nur 17,82.
Die Konzessionsabgabe Gas entspricht den in … 2 (2) Nr. 22, 2 b der KAV (Konzessions-
abgabeverordnung), festgelegten Hchstwerten.
F€r die Gaskonzession ergibt sich nach der KAV folgende Konzessionsabgabestaffelung:
Tariflieferungen 0,77 Ct/KWh
sonstige Tariflieferungen 0,33 Ct/KWh
Sondervertragslieferungen 0,03 Ct/KWh
F€r die Wasserlieferungen ist die Konzessionsabgabe im Wasser-Konzessionsvertrag
vom 01.01.1990 geregelt.
In … 5 sind folgende Abgaben festgelegt:
15 % des Umsatzes der allgemeinen Tarifversorgung
1,5 % des Umsatzes der Sondertarifversorgung
Die Konzessionsabgabe berechnet sich wie folgt:
Konzessionsabgabe 2004 Gas 422.209,60
Konzessionsabgabe 2004 Wasser 2.045.167,52
Nachzahlung 2005 Wasser 616.561,92
Konzessionsabgaben 2004 3.083.939,04
250
251

178
Die Entwicklung der Konzessionsabgabe in den letzten 3 Jahren:
2002 2.636.777,84
2003 2.959.716,10
2004 3.083.939,04(lt. Endabrechnung HSE)
Wir haben die Berechnungen unter Verwendung der Pr€fberichte der Wirtschaftspr€fer,
der Unterlagen der K‚mmerei, der Vertr‚ge und der Konzessionsabgabeverordnung ge-
pr€ft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben.
UA 8175 - Eigenbetrieb Abfallentsorgung und Straƒenreinigung
Dieser UA enth‚lt nur die HHSt. .... 210000 („berschuss EAD).
Der Magistrat hat auf Empfehlung der Betriebskommission den Jahresfehlbetrag 2004
nach Steuern von 1.588.820,79 (Vorjahr – 2.754.194,51) festgestellt und €ber dessen
Verwendung wie folgt entschieden:
Der Jahresfehlbetrag wird in Hhe von
a) 1.016.341,00 aus der zweckgebundenen Geb€hren-/
Entgeltausgleichsr€cklage entnommen,
b) 93.060,75 aus der Entgeltausgleichsr€cklage entnommen,
c) 127.248,44 aus dem Betriebszweig Betrieb gewerblicher Art an dem Haushalt
der Stadt abgef€hrt (Bruttobetrag)
d) - 412.530,30 auf neue Rechnung vorgetragen
Nach dem Bericht der WITAG-Revision vom 10.06.2005 €ber die Jahresabschlusspr€fung
f€r das Gesch‚ftsjahr 2004 war der erwirtschaftete Jahresfehlbetrag gewollt, um die Ge-
b€hrenausgleichs-/Entgeltausgleichsr€cklagen in den hoheitlichen Betriebszweigen abzu-
bauen57.
Die „bersch€sse des Betriebszweiges „Betrieb gewerblicher Art“ entwickelten sich wie
folgt:
2000 340.580,35 (darin enthalten 160.588,10 f€r 1996)
2001 181.787,23
2002 170.214,89
2003 66.638,26 (Bruttobetrag)
2004 60.359,70 (Bruttobetrag)
Die Abf€hrungen an den st‚dtischen Haushalt der Wirtschaftsjahre 2003 und 2004 sind
erst 2005 €berwiesen worden.
Wir haben den Jahresabschluss 2004 einer Plausibilit‚tspr€fung unterzogen. Es ergaben
sich keine Beanstandungen.
57
WITAG Revision, Bericht €ber die Abschlusspr€fung f€r das Gesch‚ftsjahr 2004, Seite 8
252

179
UA 8500 – Stadtgut Gehaborn
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 84.180,91 87.800,00 85.747,49
Ausgaben 20.793,24 29.410,00 25.587,10
‰berschuss 63.387,67 58.390,00 60.160,39
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -1.770,39 3,03%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 3.227,28 -5,09%
Das gegen€ber der Planung erneut geringf€gig verbesserte Ergebnis basiert auf Einspa-
rungen bei den Sachausgaben von 3.822,90 bei gleichzeitigen Mindereinnahmen von
insgesamt 2.052,51. Wiederum war mit Wenigereinnahmen von 4.707,64 bei den Mieten
und Pachten die hchste Abweichung vom Planansatz zu verzeichnen.
UA 8550 - Waldungen
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 274.399,25 295.200,00 339.003,28
Ausgaben 675.807,90 717.820,00 725.241,23
Zuschussbedarf 401.408,65 422.620,00 386.237,95
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -36.382,05 -8,61%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -15.170,70 -3,78%
Das gegen€ber der Planung um insgesamt 36.382,05 g€nstigere Rechnungsergebnis des
UA resultiert im Wesentlichen auf Mehreinnahmen von 45.553,35 aus dem Holzverkauf
bei der HHSt. .... 130000 (Einnahmen aus Verkauf). Mehrausgaben f€r den erhhten Ein-
satz eigenen Personals bei den HHSt. .... 415000 ff. (Dienstbez€ge Arbeiter ff.) von
37.335,86 wurden durch Minderausgaben bei der HHSt. ....518000 (Unternehmereinsatz)
von 34.442,67 nahezu wieder ausgeglichen.
Die Einnahmen aus dem Holzverkauf entwickelten sich seit 1999 wie folgt:
HHj. Planung Lfd. AO-Soll
1999 147.175,00 363.596,00
2000 184.065,00 343.434,00
2001 194.291,00 247.097,00
2002 225.000,00 202.852,00
2003 225.000,00 187.338,00
2004 225.000,00 270.553,00
Wie wir bereits im Vorjahresbericht ausf€hrten, stiegen die Einnahmen aus dem Holzver-
kauf entgegen dem Trend der Vorjahre wieder erheblich an.
253
254

180
Nach Aussage des Hessischen Forstamts Darmstadt begr€nden sich diese Mehreinnah-
men wie folgt:
 gute Marktlage beim Verkauf von Buche im Berichtsjahr,
 neue K‚uferpotentiale (Fassdaubenhersteller aus Frankreich) beim Verkauf von Ei-
che,
 Mehreinschlag wegen Zwangsnutzungen beim Kiefernholz.
Nach den bislang vorliegenden Zahlen liegen die Einnahmen in 2005 mit ca. 226.000,00
wieder deutlich niedriger.
UA 8701 – Kreditinstitute
Die Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt erzielte im Gesch‚ftsjahr 2004 einen Bilanzge-
winn von 13,5 Mio.. Da die Sicherheitsr€cklage weiterhin 4 % der Bilanzsumme
€bersteigt, sind 25 % des Bilanzgewinns nach … 16 Hessische Sparkassengesetz aus-
sch€ttungsf‚hig. Auf Vorschlag des Vorstandes hat der Verwaltungsrat eine Gewinnab-
f€hrung aus dem Ergebnis 2003 an die Gew‚hrstr‚ger von 25 % = 3.125.005,93 be-
schlossen. Hiervon wurden an die Stadt Darmstadt 1.677.190,68 nach Kapitalertrags-
steuer und Solidarit‚tszuschlag ausgesch€ttet.
UA 8800 - Grundverm†gen
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Einnahmen 3.394.695,94 2.988.100,00 3.128.682,81
Ausgaben 1.521.705,43 1.816.370,00 1.842.131,70
€berschuss 1.872.990,51 1.171.730,00 1.286.551,11
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 114.821,11 9,80%
Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -586.439,40 -31,31%
Die Mieteinnahmen (HHSt ....140000) entwickelten sich seit 1999 wie folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
1999 1.328.848,00 1.396.342,00
2000 1.389.180,00 1.416.358,00
2001 1.445.422,00 1.420.899,00
2002 1.480.000,00 1.399.093,00
2003 1.607.700,00 1.478.212,00
2004 1.600.000,00 1.578.654,00
Die Mieteinnahmen erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr um 100.442,00. Dies entspricht
ca. 6,8 %. Der Kasseneinnahmerest stieg 2004 um weitere 67.300,90 auf nunmehr
1.209.483,17. Die Globalbereinigung wurde unver‚ndert mit 400.000,00 festgesetzt.
255
256

181
Die Erbbauzinsen (HHSt. ....141000) entwickelten sich seit 1999 wie folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis
1999 894.761,00 831.079,00
2000 869.196,00 873.366,00
2001 869.196,00 898.312,00
2002 900.000,00 870.103,00
2003 896.000,00 980.989,00
2004 912.000,00 1.018.391,00
Die Einnahmen aus Erbbauzinsen erhhten sich gegen€ber dem Vorjahr um 37.402,00.
Dies entspricht einer Steigerung um ca. 3,8 %.
Der gegen€ber der Planung mit 1.286.551,11 um 114.821,11 erzielte hhere „berschuss
resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo der Abweichungen folgender HHStellen:
HHStelle Abweichung gg.
Planansatz
Abweichung
in %
Einnahmen
...141000 – Erbbauzinsen + 106.390,70 + 11,7
...142000 – Pachten + 66.529,39 + 20,8
Ausgaben
...502000 – Unterhaltung der baul. Anlagen SN 2 + 345.834,00 + 186,9
...506000 – Abbruch st‚dtischer Geb‚ude + 61.346,00 + 306,7
...541000 – Grundbesitzabgaben SN 5 - 327.435,51 - 44.0
...542000 – Wasserverbrauch und Kanal SN 6 - 104.930,02 - 42,3
Gem‚ƒ … 18 Abs. 1 GemHVO sind Ausgaben, die in Sammelnachweisen zusammenge-
fasst werden, gegenseitig deckungsf‚hig. Die z. T. erheblichen Abweichungen stellen
daher keinen Verstoƒ gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen dar.
Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte mit Beschluss vom 11.05.2004 gem‚ƒ
Magistratsvorlage Nr. 0278 vom 15.03.2004 bei der HHSt. .... 506000 (Abbruch st‚dti-
scher Geb‚ude) €pl. Mittel von 215.000,00 f€r den Abbruch des st‚dtischen Anwesens
Untere M€hlstraƒe 1-3. Diese Mittel wurden im sp‚teren Nachtrag nicht etatisiert. Zu-
sammen mit dem Ansatz von 20.000,00 standen im Berichtsjahr bei o. a. HHStelle somit
235.000,00 zu Verf€gung. 2004 wurden hiervon lediglich 81.346,00 ausgegeben, die
verbleibenden 153.654,00 als HAR nach 2005 €bertragen.
UA 8900 – 8914 – Stiftungen
Wir pr€ften die Ertragsrechnungen der Stiftungen, die seit dem Jahre 2000 vom Nennwert
auf den Kurswert umgestellt wurden. Im Berichtsjahr sind f€r Stiftungszwecke 252.195,34
(Vorjahr: 258.996,54) aufgewendet worden.
Bis zum HHj. 2004 sind in diesen Betr‚gen auch die „bertr‚ge ins Folgejahr enthalten, da
die erwirtschafteten Ertr‚ge erst dann ausgezahlt werden knnen. Nach der Umstellung
auf das neue Buchhaltungsverfahren NSK werden nur die tats‚chlich im HHj. f€r Stif-
tungszwecke verwendeten Betr‚ge dargestellt.
257

182
UA 8913 - Gustav- und Hilde-Feick-Stiftung
Diese Stiftung wird zu Gunsten des Nachbarschaftsheimes Darmstadt e. V. gef€hrt. Sie
ist gem‚ƒ … 6 Abs. 3 der Stiftungssatzung vom Revisionsamt zu pr€fen.
Der UA ist in der Planung mit 8.000,00 und im Rechnungsergebnis mit 12.238,66 in Ein-
nahmen und Ausgaben ausgeglichen. Die Abweichung zwischen Planung und Rech-
nungsergebnis beruht auf Umschichtungen im Wertpapierbereich. Die daraus resultieren-
den Ums‚tze haben sich bei den vermischten Einnahmen und Ausgaben entsprechend
niedergeschlagen.
Bei der Pr€fung der Jahresrechnung ergab sich zum 31.12.2004 ein Finanzanlageverm-
gen von 224.461,60. Gegen€ber 2003 erhhte es sich um 0,6 %. Die Wertbest‚ndigkeit
der Anlagen war gegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen „berschuss von
6.317,65 aus.
Der Gustav- und Hilde-Feick-Stiftung konnte aufgrund des Pr€fungsergebnisses wieder
der uneingeschr‚nkte Best‚tigungsvermerk erteilt werden.
258

183
EINZE LP LAN 9 – ALLG EME INE FINANZW IRT SCH AFT
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Steuern, allg. Zuweisungen 173.556.335,91 191.086.760,00 198.434.846,09
Sonst. Finanzeinnahmen 25.190.529,92 10.816.610,00 14.135.289,71
Summe Einnahmen 198.746.865,83 201.903.370,00 212.570.135,80
Sonstige Finanzausgaben 111.469.739,35 81.862.300,00 81.820.832,87
Deckungsreserve 0,00 2.105.000,00 0,00
Summe Ausgaben 111.469.739,35 83.967.300,00 81.820.832,87
€berschuss 87.277.126,48 117.936.070,00 130.749.302,93
Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: 12.813.232,93 10,86%
Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: 43.472.176,45 49,81%
UA 9000 - Eigene Steuern
Die Grundsteuer A – HHSt. .... 000000 - (Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundst€-
cke) ist f€r die Stadt von untergeordneter Bedeutung. Bei einem Planansatz von
50.000,00 betrug das Rechnungsergebnis 45.339,80. Dagegen steht die Grundsteuer B –
HHSt. .... 001000 - (alle €brigen Grundst€cke) vom Steueraufkommen her hinter dem
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer an dritter Stelle. Das
Rechnungsergebnis von 21.485.682,63 €bertraf den Planansatz um 785.682,63 und liegt
etwas €ber dem Niveau des Vorjahres (19.849.966,91).
Die Gewerbesteuer – HHSt. .... 003000 - war wieder erheblichen Schwankungen ausge-
setzt. Das Rechnungsergebnis liegt mit 69.142.617,51 noch €ber dem im NT nach oben
korrigierten Ansatz von 62.000.000,00 und erheblich €ber dem Vorjahresergebnis von
41.556.114,68. Im Berichtsjahr pr€ften wir die Einnahmen aus Gewerbesteuer als
Schwerpunktpr€fung. Bei der Berechnung und Erhebung haben sich keine Beanstandun-
gen ergeben. Sie erfolgten korrekt und zeitnah. M„ngel haben sich in der Vollstreckung
der Gewerbesteuerforderungen und in der Zusammenarbeit beider Abteilungen ergeben.
Das Kassen- und Steueramt ist dar€ber unterrichtet.
Die Gewerbesteuerumlage HHSt. .... 810000 ist u. a. abh„ngig von der H†he der Gewer-
besteuer. Der Planansatz liegt bei 12.962.800,00 und das Rechnungsergebnis bei
12.671.211,7958. Die gegen€ber dem Vorjahr um 4.342.445,69 verminderte Umlage ist
auf die Erm‚ƒigung des Vervielf‚ltigers zur€ckzuf€hren.
Die Spielapparatesteuer – HHSt. .... 021000 – brachte Einnahmen von 635.193,44 und
liegt um 115.193,44 €ber dem Ansatz von 520.000,00.
Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 567.150,50 erhhten sich die Einnahmen um
68.042,94.
58
Vorjahr 17.013.657,48
259
260
B
261
262

184
Das Rechnungsergebnis der Hundesteuer - HHSt. .... 022000 - von 247.125,93 liegt um
22.874,07 unter dem Planansatz und etwa auf dem Niveau des Rechnungsergebnisses
des Vorjahres59.
Auffallend sind die KER, die mit 101.049,95 29 % des gesamten Anordnungssolls betra-
gen. Die Mehrzahl dieser F‚lle befindet sich seit Jahren in der Vollstreckung.
Die korrespondierenden HHSt.
.... 207000 (Zinsen, Vollverzinsung Gewerbesteuer)
.... 841100 (Erstattung, Vollverzinsung Gewerbesteuer)
weichen - wie im Vorjahr 60- erheblich von der Planung ab, weil nicht vorauszusehen ist,
welche Zinsen eingehen bzw. erstattet werden.
Planansatz Rechnungsergebnis
Einnahmen 3.000.000,00 5.459.546,69
Ausgaben 4.000.000,00 5.761.461,59
Ergebnis -1.000.000,00 -301.914,90
Im Vorjahr betrug das Ergebnis 1.112.036,55.
Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer - HHSt. .... 010000 war im NT mit 51,726
Mio. veranschlagt.
Das Rechnungsergebnis liegt mit Einnahmen von 51.726.627,60 leicht €ber dem Planan-
satz. Gem‚ƒ … 1 GemFinRefG betr‚gt der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer
15 % des rtlichen Aufkommens an der Lohn- und Einkommensteuer sowie 12 % des
Aufkommens aus dem Zinsabschlag. Nach den Bescheiden der OFD betr‚gt die gesetz-
lich festgelegte Schl€sselzahl f€r die Stadt im HHj. 2004 unter Ber€cksichtigung der Hess.
Ausf€hrungsverordnung zum Gemeindefinanzreformgesetz 0,0252354.
Die Berechnung des Familienleistungsausgleichs (HHSt. .... 091000) ergibt sich aus dem
Mehraufkommen der Umsatzsteuer des Landes. … 46 a FAG bestimmt, dass den Ge-
meinden ein Anteil von 26 % des Mehraufkommens der Umsatzsteuer zugewiesen wird,
das dem Land gem‚ƒ dem Gesetz €ber den Finanzausgleich zwischen Bund und L‚n-
dern zusteht. F€r die Verteilung gelten ebenfalls die vorstehend erw‚hnten Schl€ssel-
zahlen.
Das Rechnungsergebnis von 3.118.044,83 liegt um 398.585,03 unter dem Ergebnis des
Jahres 2003.
Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (HHSt. .... 012000) betr‚gt 8.223.233,36 bei
einem Planansatz von 8.673.760,00. Der Gemeindeanteil wurde ab 01.01.1998 zum Aus-
gleich der Einnahmeausf‚lle durch die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer eingef€hrt.
Der Gemeindeanteil an dem Aufkommen der Umsatzsteuer betr‚gt 2,2 %. Nach der Hes-
sischen Ausf€hrungsverordnung zum Gemeindefinanzreformgesetz ist die Schl€sselzahl
bis 2006 auf 0,0299182 festgelegt.
59
Vorjahr 245.990,98
60
Rdn. 257/2003
263
264
265

185
Wir haben anhand der Spitzabrechnung und der Bescheide der OFD die Gewerbesteuer-
umlage, den Familienleistungsausgleich sowie den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer
und der Einkommenssteuer f€r das HHj. 2004 gepr€ft. Hiernach ergaben sich folgende
Abrechnungsbetr‚ge:
Einkommensteueranteil
2004 insgesamt 50.997.021,09
Zahlungen der OFD f€r 2004 49.171.572,26
Restforderung der Stadt 1.825.448,83
Familienleistungsausgleich
2004 insgesamt 3.118.044,83
Zahlungen der OFD f€r 2004 3.118.044,83
Restforderung der Stadt 0,00
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer
2004 insgesamt 8.232.266,64
Zahlungen der OFD f€r 2004 8.131.343,40
Restforderung der Stadt 100.923,24
Gewerbesteuerumlage
2004 insgesamt 13.340.457,97
Zahlungen an die OFD f€r 2004 11.248.889,65
Nachforderung der OFD 2.091.568,32
Forderung an die/von der OFD
Einkommensteueranteil 1.825.448,83
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 100.923,24
Gewerbesteuerumlage (R€ckzahlung) 2.091.568,32
165.196,25
Die Stadt hat den Betrag von 165.196,25 im Februar 2005 bezahlt. Die Forderungen sind
auf den entsprechenden Haushaltsstellen verbucht. Die Spitzabrechnung mit der OFD f€r
das HHj. 2004 erfolgte ordnungsgem‚ƒ.
Globalbereinigung im UA 9000
Den KER f€r den UA 9000 von 35.466.391,45 (Vorjahr 43.701.338,19) stehen „berzah-
lungen von 3.605.674,87 gegen€ber. Die Kasseneinnahmereste sowie die „berzahlungen
entstanden €berwiegend bei der HHSt. .... 003000 (Gewerbesteuer).
Die Globalbereinigung betrug wie auch schon im Vorjahr 7,5 Mio.
Die Globalbereinigungen sind im Erl‚uterungsbericht der K‚mmerei detailliert dargestellt.

186
Die Entwicklung der st‚dt. Steuereinnahmen, der Gewerbesteuerumlage und der Erstat-
tung der Vollverzinsung seit dem HHj. 2001 (alle Betr‚ge vor 2002 in € umgerechnet; Be-
tr‚ge jeweils abgerundet):
2001/T€ 2002/T€ 2003/T€ 2004/T€
Grundsteuer A
HH-Soll 51 50 50 50
Anordnungssoll 50 49 49 45
Grundsteuer B
HH-Soll 18.278 19.300 19.500 20.700
Anordnungssoll 19.710 19.602 19.850 21.485
Gewerbesteuer
HH-Soll 76.693 30.000 45.000 62.000
Anordnungssoll * 77.948 39.668 41.556 69.142
Gemeindeanteil
Einkommensteuer
HH-Soll 60.190 60.000 57.185 51.726
Anordnungssoll 60.284 58.982 57.185 51.726
Gemeindeanteil an
der Umsatzsteuer
HH-Soll 8.373 8.500 8.208 8.674
Anordnungssoll 10.438 6.168 8.207 8.223
Familienleistungs-
Ausgleich **
HH-Soll 3.044 3.338 3.516 3.118
Anordnungssoll 3.671 2.711 3.517 3.118
Spielapparatesteuer
HH-Soll 562 520 520 520
Anordnungssoll 531 483 567 635
Hundesteuer
HH-Soll 255 270 270 270
Anordnungssoll 284 253 245 247
Zinsen - Vollverzinsung
HH-Soll 1.533 3.000 3.000 3.000
Anordnungssoll 1.864 2.689 2.416 5.459
Gewerbesteuerumlage
HH-Soll 17.769 7.200 14.461 12.963
Anordnungssoll *** 15.606 9.651 17.014 12.671
Erstattung Vollverzinsung
HH-Soll 1.022 3.000 3.000 4.000
Anordnungssoll *** 745 1.046 1.304 5.761
* (globalbereinigt)
** s. Erl‚uterungsbericht der K‚mmerei
*** Mehrausgaben knnen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geleistet werden.

187
Nachstehend stellen wir die wichtigsten Steuerarten mit ihren Rechnungsergebnissen im
Verh‚ltnis zum Gesamthaushalt und je Einwohner der letzten 3 Jahre dar:
Grundsteuer B
HHj. Rechnungs-
ergebnis
%-Anteil
Gesamt-HH
Hebesatz
Schl€sselzahl je Einwohner
2002 19.602.224,39 5,66 370 142,64
2003 19.849.996,91 5,09 370 144,65
2004 21.485.682,63 5,90 370 155,01
Gewerbesteuer
HHj. Rechnungs-
ergebnis
%-Anteil
Gesamt-HH
Hebesatz/
Schl€sselzahl je Einwohner
2002 39.668.166,03 11,45 425 288,65
2003 41.556.114,68 10,66 425 302,83
2004 69.142.617,51 18,98 425 498,84
Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (mit Familienleistungsausgleich)
HHj. Rechnungs-
ergebnis
%-Anteil
Gesamt-HH
Hebesatz/
Schl€sselzahl je Einwohner
2002 58.982.275,67 17,02 0,0252354 429,20
2003 57.185.053,73 14,67 0,0252354 416,72
2004 51.726.627,60 14,20 0,0252354 373,19
UA 9001 - Allgemeine Finanzzuweisungen
Der UA schlieƒt mit Gesamteinnahmen von 43.810.980,99 ab. Der Planansatz von
44.029.000,00 wird um 218.019,01 unterschritten. Es entfallen auf:
Schl€sselzuweisungen (HHSt. .... 041000) 39.528.993,0061
Rechtsgrundlage ist das Finanzausgleichsgesetz (FAG) und der hierzu ergangene Erlass
des Hess. Ministeriums der Finanzen vom 18. Sept. 2000.
Bedarfszuweisungen (HHSt. .... 051000) 0,00
Ab 2001 entfallen diese Zuweisungen, weil die Stadt keine Gemeinschaftsunterk€nfte (Am
Kavalleriesand) mehr f€r Asylbewerber unterh‚lt.
Grunderwerbsteuer (HHSt. .... 061000) 4.281.987,9962
Der Etatansatz von 4,5 Mio. wird um 218.019,01 unterschritten. Auf die Hhe dieser Ein-
nahmeart hat die Stadt keinen Einfluss. Hhere Grunderwerbskosten und h‚ufigere
Grundst€cksverk‚ufe sind ausschlaggebend f€r die Hhe der Einnahmen, die sich zeitlich
versetzt im st‚dtischen Haushalt niederschlagen.
Rechtliche Grundlage ist das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) in der Fassung vom
26. Febr. 1997. Das Land weist ab 01. Jan. 1997 nach dem Grunderwerbsteuerzuwei-
sungsgesetz vom 25. M‚rz 1997 den Landkreisen und kreisfreien St‚dten folgende An-
teile am Aufkommen der Grunderwerbsteuer zu:
61
Vorjahr 36.577.591,00
62
Vorjahr 5.800.492,27
266
267

188
1. ein Drittel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorg‚ngen, die mit 3,5 %
besteuert werden.
2. vier Siebtel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorg‚ngen, die mit 2 %
besteuert werden.
Wir haben die monatlichen Bescheide der Staatshauptkasse €ber die Zuweisungen der
Grunderwerbsteuer bei der K‚mmerei eingesehen. Die Verbuchung erfolgte ordnungs-
gem‚ƒ und in richtiger Hhe.
UA 9002 - Allgemeine Umlagen
An den LWV waren im Berichtsjahr gem‚ƒ dem Verbandsumlagesatz 20.214.588,00 zu
zahlen. Im NT wurde die Planung entsprechend angepasst.
Das sind 1.439.351,00 mehr als im Vorjahr. Aufgrund der vorliegenden Bescheide konn-
ten wir bei der Pr€fung die ordnungsgem‚ƒe Verbuchung feststellen.
Die Entwicklung der LWV-Umlage in den letzten 5 Jahren:
HHj. Rechnungsergebnis ˆnderung gg.
dem Vorjahr
2000 21.604.503,46 - 893.147,15
2001 20.696.829,48 - 907.673,98
2002 20.730.660,00 + 33.830,52
2003 18.775.237,00 - 1.955.423,00
2004 20.214.588,00 + 1.439.351,00
UA 9100 – Allgemeine R†cklage
Die allgemeine R€cklage wird entweder als Termingeld angelegt (Zinseinnahmen im UA
9100) oder verbleibt bei Bedarf im Kassenbestand (Zinseinnahmen aus kurzfristigen An-
lagen im UA 9160). Bis einschlieƒlich 2001 wurden hier keine Einnahmen etatisiert. Fielen
Zinseinnahmen an, stellten diese Mehreinnahmen dar. F€r das Berichtsjahr war ein HH-
Ansatz von 250.000,00 vorgesehen. Zinseinnahmen aus der allgemeinen R€cklage
konnten nicht realisiert werden. Das Ergebnis mit 63.629,99 stammt aus Einnahmen f€r
Risikopr‚mien.
UA 9101 – Sonderr†cklagen
Der UA enth‚lt Zinseinnahmen von 248.394,79 von Sonderr€cklagen, die im Berichtsjahr
als Termingelder angelegt waren. Hiervon entfallen auf:
- Einnahmen f€r Versorgungsr€cklage - Beamte 228.706,60
- „brige Sonderr€cklagen 19.688,19
248.394,79
268
269
270

189
UA 9120 – Schuldendienst
Der Schuldendienst (nur Zinsen) entwickelte sich im Vergleich zum HH-Plan wie folgt:
HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg.
800000 Bundesdarlehen 115.000,00 112.072,41
801000 Landesdarlehen 103.000,00 99.077,81
802000 Darlehen des LWV 5.000,00 3.891,34
804000 Darlehen ffentl. Bereich 43.000,00 36.609,10
808000 Kapitalmarktdarlehen 18.058.000,00 14.202.809,16
Summe 18.324.000,00 14.454.459,82
Der Schuldendienst der letzten 5 Jahre:
2000 14.608.344,10
2001 14.820.233,35
2002 15.144.550,53
2003 16.361.066,48
2004 14.454.459,82
Die Zinsen aus dem Schuldendienst erm‚ƒigten sich gegen€ber dem Vorjahr um
1.906.606,66.
Nicht ber€cksichtigt sind hierbei die Sollzinsen aus „berziehungskrediten, die
2.148.094,35 betragen (Planansatz 1.200.000,00).
UA 9140 – Deckungsreserve
Die geplante Deckungsreserve von 2.105.000,00 f€r Personalkostensteigerungen musste
2004 nicht in Anspruch genommen werden.
UA 9150 – Zuf†hrung zwischen VWH und VMH
Dem VMH wurden folgende Mittel zugef€hrt:
 Zuf€hrung zum VMH (HHSt. .... 860000) 10.700.000,0063
 Soll€berschuss des VWH 0,0064
 Zuf€hrung aus der Fehlbelegungsabgabe 697.010,97
 Zuf€hrung aus Sonderzuf€hrung Aussch€ttung HEDAG     12.693.540,00
 Zuf€hrungen zu den Sonderr€cklagen 632.780,06
Zuf€hrungen insgesamt 24.723.331,03
Die Zuf€hrung zum VMH (HHSt. .... 860000) von 10.700.00,00 liegt mit 489.328,56 unter
der gesetzlichen Pflichtzuf€hrung (11.189.328,56), die die ordentliche Tilgung
(10.829.328,56) und die Kreditbeschaffungskosten (360.000,00) decken soll.
Die HHSt. .... 860100 – Soll€berschuss weist weder Ansatz noch Ergebnis aus.
63
Vorjahr 2.620.000,00
64
Vorjahr 0,00
271
272
273
B

190
Aus dem VMH waren bei HHSt. .... 280000 (Zuf€hrungen an VWH aus Sonderr€cklagen)
693.060,00 geplant. Zugef€hrt wurden zum Ausgleich der Verluste der kostenrechnenden
Einrichtungen 1.847.686,29, die sich wie folgt aufteilen:
Geb€hrenhaushalt „Abwasserbeseitigung“ 1.715.422,76
Lohnausgleich Werkst‚tte f. Behinderte 102.111,90
Kostenausgleich Werkst‚tte f. Behinderte 10.850,04
Kostenausgleich Kurt-Jahn-Anlage 3.476,87
Geb€hrenhaushalt Rettungsdienst 15.824,72
1.847.686,29
UA 9160 - Zinsen aus Geldanlagen
Aus der vor€bergehenden Anlage von liquiden Mitteln konnten im Berichtsjahr Zinsein-
nahmen von 61.861,41 (HHSt. .... 206000) bei einem Planansatz von 100.000,00 erwirt-
schaftet werden. Die Einnahmen enthalten auch die Zinsen f€r die zeitweise im Kassen-
bestand verbliebene Allgemeine R€cklage.
UA 9200 – Abwicklung der Vorjahre
Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren (HHSt. .... 292000)
Der in den HHj. 2002/2003 entstandene Sollfehlbetrag von insgesamt 103.560.187,03
wird nach der GemHVO im HHj. 2005 veranschlagt.
Ist-Fehlbetrag VWH (HHSt. .... 895000)
Die Verbuchung des Ist-Fehlbetrages von 152.181.882,33 erfolgte gem. … 34 GemKVO
und erhht somit die Ist-Ausgaben des HHj. 2005.
274
275
276

191
VII. SAMME LNAC HWE IS E
SN 1 - PERSONALAUSGABEN
Die persnlichen Ausgaben betrugen
2004 100.720.372,76 (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
2003 100.434.130,32 (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
Sie haben sich gegen€ber 2003 um 286.242,44 (= 0,29 %) erhht.
Entwicklung der j‚hrlichen Steigerungsrate sowie die Stellenentwicklung seit 1995
Personalkostensteigerung
Haushaltsjahr %
Stellen-
entwicklung lt.
Stellenplan
Ist-Besetzung
Stichtag 30.06.
1995 -8.163.031,30 -8,08 2190,0 2080,5
1996 38.802,94 0,04 2119,5 2056,5
1997 -1.620.162,69 -1,74 2033,0 1920,5
1998 1.735.491,12 1,90 2000,0 1895,0
1999 2.268.463,84 2,44 1988,5 1909,0
2000 2.091.771,52 2,19 1980,0 1885,5
2001 895.142,58 0,92 1980,0 1858,5
2002 2.662.388,93 2,71 1961,5 1879,0
2003 -550.196,69 -0,54 1910,5 1841,5
2004 286.242,44 0,29 1910,5 1769,0
Vergleich mit dem Vorjahr:
Auch f€r die Jahre 2003 und 2004 haben wir in den folgenden „bersichten die Ergebnisse
des SN1, gegliedert nach Einzelpl‚nen und nach Gruppierungen sowie die zum Stichtag
30.6. besetzten Stellen im Vergleich dargestellt.
Sammelnachweis nach Einzelpl‚nen
Rechnungsergebnis Rechnungsergebnis
2003 (ohne Nach- 2004 (ohne Nach- PersonalkostensteigerungEin-
zel-
plan kommastellen) kommastellen) %
0 22.038.248 22.890.975 852.727 3,87
1 18.788.706 17.994.930 -793.776 -4,22
2 6.915.287 6.946.327 31.040 0,45
3 1.551.536 1.548.380 -3.156 -0,20
4 27.766.331 27.905.041 138.710 0,50
5 4.591.949 4.661.464 69.515 1,51
6 + 7 17.824.934 17.765.773 -59.161 -0,33
8 414.423 437.868 23.445 5,66
9 0 0 0 0,00
99.891.414 100.150.758 259.344 -0,26
277
278

192
Sammelnachweis nach Gruppierungen
Rechnungs-
ergebnis
Rechnungs-
ergebnis
2003 (ohne 2004 (ohne
Personalkosten-
steigerungUntergruppe
Nachkomma) Nachkomma) %
410 Dienstbez€ge (Bea) 18.901.939 19.171.898 269.959 1,43
411 Versorg.r€ckl. (Bea) 99.471 105.973 6.502 6,54
414 Verg€tungen (Ang) 43.455.254 43.620.853 165.599 0,38
415 Lhne (Arbeiter) 8.797.663 8.351.546 -446.117 -5,07
416 Besch‚ftigungsentgelte 389.660 381.142 -8.518 -2,19
420 Versorg.bez€ge (Bea) 10.645.452 10.580.927 -64.525 -0,61
421 Versorg.r€ckl. (Bea) 80.140 118.710 38.570 48,13
424 Versorg.bez. (Ang) 97.163 96.585 -578 -0,59
425 Versorg.bez. (Arb) 48.310 40.166 -8.144 -16,86
434 Beitrag VK (Ang) 2.950.837 3.227.759 276.922 9,38
435 Beitrag VK (Arb) 627.679 638.677 10.998 1,75
438 Beitrag VK (Sonst.) 6.719 8.915 2.196 32,68
440 Sozialvers. (Bea) 55.460 885 -54.575 -98,40
444 Sozialvers. (Ang) 9.466.132 9.502.384 36.252 0,38
445 Sozialvers. (Arb) 2.000.700 1.905.633 -95.067 -4,75
448 Sozialvers. (Sonst.) 66.596 67.899 1.303 1,96
450 Beihilfen u. dgl. 2.092.116 2.221.867 129.751 6,20
460 Pers.nebenausgaben 110.115 108.934 -1.181 -1,07
470 Deckungsreserve 0 0 0
99.891.406 100.150.753 259.347 -0,26
Ist-Besetzung der Jahre 2003 und 2004
Ein- Ist-Besetzung zum 30. Juni ‡nderungen be-
zel- 2003 2004 zogen auf 2003
plan vb tb gesamt vb tb gesamt Anzahl %
0 287 95 334,5 284 96 332,0 -2,5 -0,7
1 303 38 322,0 300 38 319,0 -3,0 -0,9
2 119 67 152,5 103 55 130,5 -22,0 -14,4
3 16 12 22,0 35 16 43,0 21,0 95,5
4 430 221 540,5 416 212 522,0 -18,5 -3,4
5 87 23 98,5 86 23 97,5 -1,0 -1,0
6 + 7 334 49 358,5 291 44 313,0 -45,5 -12,7
8 13 0 13,0 12 0 12,0 -1,0 -7,7
9 0 0 0,0 0 0 0,0 0,0 0,0
1589 505 1841,5 1527 484 1769,0 -72,5 -3,9
Zum Stichtag 30.6.2003 waren gegen€ber dem Vorjahr 72,5 Stellen weniger besetzt.
Der Stellenabgang im Einzelplan 2 und der Stellenzugang im Einzelplan 3 beruhen auf
der ‡nderung des Unterabschnitts f€r das Vivarium von UA 2921 auf UA 3230. Die Tr‚-
gerschaft f€r das „bergangswohnheim Haus Elim ist auf den Caritasverband Darmstadt
e.V. €bergegangen. Deshalb sind gegen€ber dem Vorjahr alle 7,5 Stellen des UA 4336
unbesetzt.
Durch die „bertragung der Aufgabenbereiche Straƒenkontrolle, Baukolonne und Bau-
hofsbetriebsf€hrung vom Tiefbauamt zum EAD sind insgesamt 40 Stellen aus dem Ein-
zelplan 6 verlagert worden.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalausgaben insgesamt aufgrund folgender all-
gemeiner Faktoren gestiegen:

193
1. Erhhung der Dienst- und Versorgungsbez€ge um je 1,0 % ab 01.04. und
01.07.2004.
2. Erhhung der Mehrarbeitsverg€tung und Erschwerniszulage ab 1. April 2004 um
4,4 %
3. Erhhung der Monatstabellenlhne, Grundverg€tungen, Sozial- und Ortszu-
schl‚ge sowie der Ausbildungsverg€tungen und Praktikantenentgelte um je1,0 %
zum 01.01. und 01.05.2004.
4. Erhhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung ab
01.01.2004 von 5.100,00 auf 5.150,00 monatlich. Der Beitragssatz von 19,5 %,
g€ltig ab 01.01.2003, bleibt unver‚ndert.
5. Erhhung der Beitragsbemessungsgrenze bei der Arbeitslosenversicherung, e-
benfalls ab 01.01.2004 auf 5.150,00. Der seit 01.01.1993 g€ltige Beitragssatz
von 6,5 % hat sich nicht ge‚ndert.
6. die in Abh‚ngigkeit zur Rentenversicherung stehenden Erhhung der Beitrags-
bemessungsgrenze in der Krankenversicherung von 3.450,00 auf 3.487,50 mo-
natlich. Der durchschnittliche Beitragssatz in der Krankenversicherung liegt mit
13,9% im Durchschnitt um 0,2% niedriger als im Vorjahr.
7. Erhhung der Beitragsbemessungsgrenze in der Pflegeversicherung ab
01.01.2004 ebenfalls auf 3.487,50. Dieser Beitragssatz, der seit 01.07.1996 gilt,
bleibt unver‚ndert bei 1,7 %.
Die Personalausgaben gliedern sich wie folgt:
a) Sammelnachweis 1:
Rechnungser- AbweichungUGr. Zuordnung gebnis 2004 zum Planansatz
410 Dienstbez€ge (Beamte) 19.171.898,61 -2.081,39
411 Versorgungsr€cklage (Beamte) 105.973,87 105.893,87
414 Verg€tungen (Angestellte) 43.620.853,82 1.368.113,82
415 Lhne (Arbeiter) 8.351.546,36 -411.633,64
416 Besch‚ftigungsentgelte (Aushilfen) 381.142,47 -118.087,53
420 Versorgungsbez€ge (Beamte) 10.580.927,81 -646.942,19
421 Versorgungsr€cklage (Beamte) 118.710,27 118.630,27
424 Versorgungsbez€ge (Angestellte) 96.585,63 -24.304,37
425 Versorgungsbez€ge (Arbeiter) 40.166,14 -8.023,86
434 Beitr‚ge Versorg. Kassen (Ang.) 3.227.759,42 598.059,42
435 Beitr‚ge Versorg. Kassen (Arb.) 638.677,84 68.467,84
438 Beitr‚ge Versorg. Kassen (Sonstige) 8.915,00 8.915,00
440 Sozialversicherung (Beamte) 885,31 -131.714,69
444 Sozialversicherung (Angestellte) 9.502.384,03 687.994,03
445 Sozialversicherung (Arbeiter) 1.905.633,18 -6.456,82
448 Sozialversicherung (Sonstige) 67.899,13 -2.030,87
450 Beihilfen, Unterst€tzungen und dgl. 2.221.867,66 375.787,66
460 Personalnebenausgaben 108.934,23 -27.895,77
470 Vorsorgl. veranschlagte Mittel 0 -2.105.000,00
gem. … 11 GemHVO
100.150.760,78 -152.309,22
279

194
b) Personalausgaben, die auƒerhalb des Sammelnachweises veranschlagt und
verrechnet sind:
Rechnungser- Abweichung zumUGr. Zuordnung gebnis 2004 Planansatz
400/ Aufwendungen f€r ehrenamtliche
401 T‚tigkeiten (verschiedene UA) 569.611,98 -61.518,02
416100 UA 4640 - Honorarmittel f€r den
Einsatz von Vertretungskr‚ften 0,00 -30.000,00
416000 UA 4394 Besch‚ftigungsentgelt
f€r Hausmeister 0,00 0,00
569.611,98 -91.518,02
c) Zusammenstellung der Personalausgaben:
Rechnungser- Abweichung zumZuordnung gebnis 2004 Planansatz
Summe a) 100.150.760,78 -152.309,22
Summe b) 569.611,98 -91.518,02
Personalausgaben insgesamt 100.720.372,76 -243.827,24
Die persnlichen Ausgaben verteilen sich auf:
Zuordnung %
aktive Dienste einschlieƒlich Aufwendungen
f€r ehrenamtliche T‚tigkeiten 72.201.027,11 71,68
Versorgungsbez€ge u. Versorgungsr€cklage 0
Beitr‚ge an Versorgungskassen 14.711.742,11 14,61
Sozialversicherung 11.476.801,65 11,39
Beihilfen, Unterst€tzungen u. dgl.* 2.221.867,66 2,21
Personalnebenkosten 108.934,23 0,11
100.720.372,76 100,00
* In dieser Position sind 52.273,15 an Kosten f€r Untersuchungen, Dienstunf‚lle
und Impfkosten enthalten, die der Grupp.-Ziffer 450 zugeordnet sind.
Beihilfen und Unterst€tzungen
(ohne die vorstehend unter Grupp.-Ziff. 450 ausgewiesenen sonst. Personalausgaben)
Zuordnung %
Beamte 858.764,51 39,58
Angestellte 7.430,00 0,34
Arbeiter 6.687,50 0,31
Versorgungsempf‚nger 1.296.712,50 59,77
2.169.594,51 100,00
280
281

195
Personalnebenausgaben (Aufgliederung der Gruppierungsziffer 460)
Zuordnung %
Zuschuss zu Gemeinschaftsveranstaltungen 12.225,42 11,22
Zuschuss zum Mittagessen 15.616,80 14,34
Zuschuss zur Garagenmiete 67.284,35 61,77
Umzugskosten 6.421,25 5,89
Erfinderverg€tung 1.855,10 1,70
Verbesserungsvorschl‚ge 5.209,21 4,78
Fahrtkosten einschl. Personalversammlung 322,10 0,30
108.934,23 100,00
Sonstige Pr€fungen
Besch‚ftigungsentgelte (Schwerpunktpr€fung 2003)
Im Vorjahresbericht65 hatten wir €ber die Fortschritte bei der Umstellung der geringf€gigen
Besch‚ftigungsverh‚ltnisse berichtet. Die Umstellung fast aller Besch‚ftigungsverh‚ltnis-
se ist 2005 abgeschlossen worden.
Wegen einiger weniger Besch‚ftigungsverh‚ltnisse ( zumeist kurzfristig Besch‚ftigte im
Sinne des … 8 Abs. 1 Nr. 2 SGB IV) hat das Fachamt den Hessischen Arbeitgeberverband
e.V. angeschrieben und um Unterst€tzung f€r eine tarifrechtlich einwandfreie Lsung ge-
beten.
Eine praktisch anwendbare Verfahrensweise wurde im Hinblick auf den neuen Tarifver-
trag TVD, der ab 1.10.2005 in Kraft getreten ist, nicht gegeben.
F€r den oben genannten Personenkreis hat sich gegen€ber dem BAT die ‡nderung erge-
ben, dass der TVD, gem‚ƒ … 1 Abs. 2 Buchstabe m, ausdr€cklich nicht f€r kurzfristig
Besch‚ftigte gilt.
Stellenplan
Die zul‚ssigen Obergrenzen f€r Befrderungsstellen nach der Verordnung €ber die Be-
stimmung und Anwendung von Stellenobergrenzen nach … 26 des Bundesbesoldungsge-
setzes f€r Laufbahnbeamte (StellenobergrenzenVO) vom 21.11.1978 (GVBl. I, S. 666)
wurden im mittleren Dienst bei der Bes.Gr. A 8 um 1 Stelle €berschritten:
Zum Ausgleich der Stelle ist im UA 0310 ein entsprechender Ku-Vermerk nach A 7 ange-
bracht.
Besondere Funktionsgruppen
Gem‚ƒ Verordnung der Bundesregierung zu … 5 Abs. 6 Bundesbesoldungsgesetz vom
23.12.1971 (BGBl. I, S. 2162) und der hierzu ergangenen ‡nderungsverordnung vom
30.04.1974 (BGBl. I, S. 1030) sind die besonderen Funktionsgruppen (Bauwesen und
ADV) f€r Beamte des gehobenen Dienstes aus dem allgemeinen Stellenkegel herausge-
nommen.
Die zul‚ssigen Obergrenzen wurden bei der besonderen Funktionsgruppe IuK bei der
Bes.Gr. A 13 um eine Stelle €berschritten.
65
Rdn. 276/2003
282
283
284
285

196
Zum Ausgleich ist eine Stelle A 13 mit einem ku-Vermerk versehen, auƒerdem sind zwei
mgliche A 12 Stellen z. Zt. nicht in Anspruch genommen.
Bei der besonderen Funktionsgruppe Bauwesen ist die Obergrenze bei der Bes.Gr. A 12
um eine Stelle €berschritten.
Als Ausgleich ist im UA 6120 bei der Bes.Gr. A 12 ein Ku-Vermerk nach A 11 angebracht.
Darstellung der Stellen-Entwicklung lt. Stellenplan (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
Beamte Angestellte ArbeiterHaushaltsjahr vb tb vb tb vb tb
2003 516 45 892 345 221 173
2004 516 45 892 345 221 173
Differenz 0 0 0 0 0 0
umgerechnet auf
ganze Stellen 0 0 0
insgesamt 0,0
Aufgrund des Doppelhaushaltes f€r die Jahre 2003/2004 ergeben sich beim Stellenplan,
den besonderen Funktionsgruppen und der Darstellung der Stellen-Entwicklung gegen-
€ber dem Vorjahresbericht keine Ver‚nderungen.
Darstellung der Planstellen 2004 im Vergleich mit den am 30.06.2004 tats‚chlich besetz-
ten Stellen (ohne Kliniken und Eigenbetriebe)
Haushaltsjahr Beamte Angestellte Arbeiter
2004 vb tb vb tb vb tb
Planstellen 516 45 892 345 221 173
Ist-Besetzung 30.06. 498 44 855 300 174 140
Differenz -18 -1 -37 -45 -47 -33
umgerechnet auf
ganze Stellen -18,5 -59,5,5 -63,5
insgesamt -141,5
286
287

197
SN 2 - UNT ERHALT UNG DE R BAUL ICHE N ANL AG EN
Freigegeben waren HH-Mittel von 2.849.800,00
abz€glich Ist-Ausgaben 2.843.276,82
Wenigerausgaben 6.523,18
Gegen€ber dem Vorjahr (2.935.942,50) verringerten sich die Ausgaben f€r die Bauunter-
haltung um 92.655,68.
Die Ist-Ausgaben f€r die Bauunterhaltung der letzten 5 Jahre:
HHj. 2000 2.811.689,61
HHj. 2001 3.234.081,94
HHj. 2002 3.135.955,36
HHj. 2003 2.935.942,50
HHj. 2004 2.843.276,82
Auch im Berichtsjahr waren bei einigen UA z. T. erhebliche Abweichungen zwischen den
Ans‚tzen und den tats‚chlichen Ausgaben festzustellen. „berschreitungen von mehr als
100 % verzeichnen folgende UA:
Bezeichnung des UA Planansatz Ist-Ausgaben
Bezirksverwaltung Arheilgen 1.600,00 11.682,73
Bezirksverwaltung Wixhausen 6.600,00 15.311,27
Heimatpflege/Denkmalpflege 1.000,00 2.400,39
Gl€ckert - Haus 5.000,00 14.668,82
Luise-B€chner-Haus 0,00 367,14
Haus f€r Frauen und Kinder 2.900,00 21.852,34
Gemeinschaftshaus Kirschenallee 2.000,00 5.224,78
Kinderhaus Paradies 0,00 4.453,24
Kindertageseinrichtungen der Kirchen 20.000,00 42.024,38
Kindertageseinrichtungen der freien Tr‚ger 17.600,00 44.613,66
Frderung der Wohlfahrtspflege 3.400,00 9.296,28
Kreisstraƒen 0,00 175,33
Bundes- und Landstraƒen 0,00 285,34
Abwasserbeseitigung 0,00 1.024,21
Waldungen 1.000,00 6.611,29
Grundvermgen 185.000,00 530.834,00
Gem‚ƒ … 18 Abs. 1 GemHVO sind Ausgaben, die in Sammelnachweisen zusammenge-
fasst werden, gegenseitig deckungsf‚hig. Die z. T. erheblichen Abweichungen stellen
daher keinen Verstoƒ gegen haushaltsrechtliche Bestimmungen dar.
Auff‚llig ist wieder, dass bei einem Teil der o. a. HHSt. die „berschreitungen schon seit
einigen Jahren auftreten. Wir regen nochmals eine „berarbeitung der Ans‚tze an.
Wegen des Ergebnisses der Pr€fung verweisen wir auf den Bericht €ber die technischen
Pr€fungen.66
66
Rdn. 351ff
288

198
SN 3 - UNT ERHALT UNG DE R GR€N ANLAG EN AM GRUNDS T€CK
SN 4 - UNT ERHALT UNG DE R GR€N ANLAG EN UND SPIE LP LˆT ZE
SN 3 SN 4
Planansatz 263.300,00 1.283.000,00
„pl. 0,00 126.500,00
Ist-Ausgaben 238.423,50 1.430.050,19
Mehr/Weniger - 24.876,50 + 20.550,19
Die SN 3 und 4 sind gem. … 18 GemHVO durch Vermerk im HH-Plan gegenseitig de-
ckungsf‚hig. Gegen€ber dem Vorjahr wurden f€r die Unterhaltung der Gr€nanlagen am
Grundst€ck 13.835,71 und f€r die Unterhaltung der Gr€nanlagen und Spielpl‚tze
110.583,34 mehr ausgegeben.
Wegen des Ergebnisses der Pr€fung verweisen wir auf den Bericht €ber die technischen
Pr€fungen.
SN 5 - GRUNDBE SIT ZABG ABE N
Im Hj. 2004 schlie…t der SN „Grundbesitzabgaben“ wie folgt ab:
Gesamtansatz der Epl. 0 - 8 1.905.350,00
Rechnungsergebnis 1.662.001,31
danach weniger 243.348,69
Die ca. 47,5%ige Kostenminderung gegen€ber dem Vorjahr verteilt sich auf die Einzelpl„-
ne wie folgt:
Einzelplan Hj. 2003 Hj. 2004 Mehr-/Weniger-
Ausgaben
0 134.546,81 90.857,45 - 43.689,36
1 176.482,60 116.087,54 - 60.395,06
2 1.353.597,74 666.221,45 - 687.376,29
3 23.992,07 18.660,79 - 5.331,28
4 225.445,60 155.599,20 - 69.846,40
5 445.500,41 8.411,34 - 437.089,07
6 201.374,23 152.231,45 - 49.142,78
7 96.067,63 21.828,38 - 74.239,25
8 509.976,27 432.103,71 - 77.872,56
Summe Epl. 3.166.983,36 1.662.001,31 1.504.982,05
289
290

199
Die Erhhung der Niederschlagswassergeb€hr auf 0,69 €/qm war ausschlaggebend f€r
den um 425.500,00 auf 1.905.350,00 erhhten Ansatz des SN 5 im 1. Nachtrag 2004.
Wie aus der Gegen€berstellung ersichtlich, fielen beim Epl. 2 (Schulgeb‚ude, befestigte
Hoffl‚chen) und beim Epl. 5 (Sportst‚tten, Sporthallen, Stadien, dazugehrige Parkfl‚-
chen) wesentlich niedrigere Ausgaben gegen€ber dem Vorjahr und der Planung des Be-
richtsjahrs an. Die beruht in erster Linie auf der Neuberechnung der versiegelten Fl‚chen.
SN 6 – WASSERV ERBR AUC H UND KANAL GEB‰HRE N
Im Hj. 2004 schlie…t der SN „Wasserverbrauch und Kanalgeb€hren“ wie folgt ab:
Gesamtansatz der Epl. 0 – 8 1.551.230,00
Rechnungsergebnis 1.075.382,29
danach weniger 475.847,71
Der Vergleich zu den Vorjahren (ab Hj. 1990) ergab im einzelnen folgende
Kostensteigerungen/-minderungen:
Hj. Rechnungsergeb-
nis +/- zum Vorjahr
prozentuale Steige
rung/Minderung
%
1990 1.335.449,42 ./. ./.
1991 1.254.748,24 - 80.701,18 - 6,0
1992 1.409.334,50 + 154.586,26 + 12,3
1993 1.222.053,82 - 187.280,68 - 13,3
1994 1.613.150,50 + 391.096,68 + 32,0
1995 1.530.617,23 - 82.533,27 - 5,1
1996 1.438.786,12 - 91.831,11 - 6,0
1997 1.535.423,95 + 96.637,83 + 6,7
1998 1.468.116,04 - 67.307,91 - 4,4
1999 1.423.387,56 - 44.728,48 - 3,0
2000 1.167.358,31 - 256.029,25 - 18,0
2001 1.451.337,97 - 1.078.044,47 + 24,3
2002 373.293,50 - 302.672,40 - 74,3
2003 1.378.054,69 + 1.004.761,19 + 269,2
2004 1.075.382,29 - 302.672,40 - 22,0
291

200
SN 7 – HAUS VERS IC HE RUNG EN
Im Hj. 2004 schlie…t der SN „Hausversicherungen“ wie folgt ab:
Gesamtansatz der Epl 0 – 8 89.890,00
Rechnungsergebnis 175.275,23
danach mehr 85.385,23
Der Vergleich zu den Vorjahren (ab HHj. 1990) ergab im einzelnen folgende Kostenstei-
gerungen/-minderungen:
Hj. Rechnungsergeb-
nis +/- z. Vorjahr prozentuale Steige-
rung/Minderung %
1990 69.179,27
1991 68.311,51 - 867,76 - 1,3
1992 76.440,44 + 8.128,13 + 11,9
1993 80.178,95 + 3.738,51 + 4,9
1994 85.508,20 + 5.329,25 + 6,6
1995
1996
89.057,13
91.705,77
+ 3.548,93
+ 2.648,64
+ 4,2
+ 3,0
1997 92.610,04 + 904,27 + 1,0
1998 92.544,29 - 65,75 - 0,1
1999 89.178,25 - 3.366,04 - 3,6
2000 69.770,12 - 19.408,13 - 21,8
2001 84.217,65 + 14.447,53 + 20,7
2002 86.619,47 + 2.401,82 + 2,9
2003
2004
185.803,13
175.275,23
+ 99.183,66
- 10.527,90
+ 114,5
- 5,7
Im 2. Nachtrag 2004 wurden die SN 7 (Hausversicherungen) und SN 8 (Haftpflicht- und
Vermgensversicherungen) gem‚ƒ … 18 GemHVO f€r gegenseitig deckungsf‚hig erkl‚rt.
Die Mehrausgaben im SN 7 von 85.385,23 sind durch entsprechende Minderausgaben
von 232.061,63 im SN 8 gedeckt.
292

201
SN 8– HAFT PFLIC HT - UND VERM‡ GENS VERS ICHE RUNG EN
Im Hj. 2004 schlie…t der SN „Haftpflicht- und Verm†gensversicherungen“ wie folgt ab:
Gesamtansatz 1.563.420,00 
Rechnungsergebnis 1.331.358,37 
danach weniger 232.061,63 
Die Ausgaben f€r Haftpflicht- und Vermgensversicherungen im SN 8 verringerten sich
gegen€ber dem Vorjahr geringf€gig um 26.128,10 bzw. ca. 1,9 %.
Im 2. Nachtrag 2004 wurden die SN 7 und SN 8 gem‚ƒ … 18 GemHVO f€r gegenseitig
deckungsf‚hig erkl‚rt. Die Mehrausgaben von 85.385,23 in SN 7 sind somit durch die
Minderausgaben im SN 8 gedeckt.
SN 9 – POST GEB‰HRE N
SN 10– FE RNME LDE GEB‰HRE N
HH-Plan Rechn. Ergebnis + Mehr / - Weniger
SN 9 637.470,00 561.626,97 - 75.843,03
SN 10 278.050,00 291.289,79 + 13.239,79
Die SN schlieƒen mit nahezu identischen Ergebnissen wie im Vorjahr ab.
Die Sammelnachweise SN 9 (Postgeb€hren) und SN 10 (Fernmeldegeb€hren) sind ge-
m‚ƒ … 18 GemHVO gegenseitig deckungsf‚hig. Die Deckung der Mehrausgaben von
13.239,79 beim SN 10 erfolgt durch Wenigerausgaben von 75.843,03 beim SN 9.
Die Fernmeldegeb€hren entwickelten sich in den letzten neun Jahren wie folgt :
HHJ. HH-Ansatz Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr
1996 364.986,00 295.912,84
1997 379.430,00 282.146,52 - 13.766,32 (ca. 4,7 %)
1998 357.904,00 265.043,91 - 17.102,61 (ca. 6,1 %)
1999 260.759,00 325.213,55 + 60.169,64 (ca. 22,7 %)
2000 300.775,00 324.475,54 - 738,01 (ca. 0,2 %)
2001 279.779,00 295.916,27 - 28.557,27 (ca. 8,8 %)
2002 283.900,00 313.326,26 + 17.409,99 (ca. 5,9 %)
2003 278.020,00 295.013,83 - 18.312,43 (ca. 5,8 %)
2004 278.050,00 291.289,79 - 3.724,04 (ca. 1,3 %)
293
294

202
SAMME LNAC HWE IS E 2 – 10
S‹C HL IC HE R VERW ALT UNG S- UND BETRIE BS AUF WAND
1. Vergleich mit dem Haushaltsplan
Bezeichnung HH-Plan Rechn.Ergeb. Mehr+/
Weniger -
2 Unterhaltung der
baulichen Anlagen 2.849.800,00 2.843.276,82 - 6.523,18
3 Unterhaltung der
Gr€nanlagen 263.300,00 238.423,50 - 24.876,50
4 Unterhaltung der
Gr€nanlagen und 1.409.500,00 1.430.050,19 + 20.550,19
5 Grundbesitzab-
gaben 1.905.350,00 1.662.001,31 - 243.348,69
6 Wasserverbrauch
u. Kanalgeb€hren 1.551.230,00 1.075.382,29 - 475.847,71
7 Hausversiche-
rungen 89.890,00 175.275,23 + 85.385,23
8 Haftpflicht- und
Vermgensvers. 1.563.420,00 1.331.358,37 - 232.061,63
9 Postgeb€hren 637.470,00 561.626,97 - 75.843,03
10 Fernmelde-
geb€hren 278.050,00 291.289,79 + 13.239,79
SN 2 - 10 insg. 10.548.010,00 9.608.684,47 939.325,53
Die Mehrausgaben des SN 4, SN 7 und SN 10 sind gedeckt durch Vermerke im HH-Plan
gem. … 18 GemHVO.
2. Ausgabenentwicklung der letzten 3 Jahre
Bezeichnung 2002 2003 2004
2 Unterhaltung der
baulichen Anlagen 3.135.955,36 2.935.942,50 2.843.276,82
3 Unterhaltung der
Gr€nanlagen 311.026,04 224.587,79 238.423,50
4 Unterh. d.Gr€nanl.
u. Spielpl‚tze 1.260.497,24 1.319.466,85 1.430.050,19
5 Grundbesitz-
abgaben 1.409.891,12 3.166.983,36 1.662.001,31
6 Wasserverbrauch
u. Kanalgeb€hren 373.293,50 1.378.054,69 1.075.382,29
7 Hausversiche-
rungen 86.619,47 185.803,13 175.275,23
8 Haftpflicht- und
Vermgensvers. 1.391.535,91 1.357.486,47 1.331.358,37
9 Postgeb€hren 612.319,46 561.547,95 561.626,97
10 Fernmelde-
geb€hren 313.326,26 295.013,83 291.289,79
SN 2 - 10 insg. 8.894.464,36 11.424.886,57 9.608.684,47
295

203
VIII. VERM ‰GE NSH AU SH AL T
HHj. 2003
Rechnungserg.
HHj. 2004
Planung
HHj. 2004
Rechnungserg.
Objektbezogene Einnahmen 18.565.313,66 35.383.750,00 18.918.492,89
Sonstige Einnahmen 71.071.374,90 64.391.250,00 62.879.590,19
Summe Einnahmen 89.636.688,56 99.775.000,00 81.798.083,08
Baumassnahmen 25.496.370,18 37.853.930,00 27.847.334,02
Sonst. Investitionsausgaben 21.178.252,49 40.371.800,00 40.028.848,17
Sonstige Ausgaben 42.962.065,89 21.549.270,00 13.921.900,89
Summe Ausgaben 89.636.688,56 99.775.000,00 81.798.083,08
Ergebnis 0,00 0,00 0,00
Vergleich Rechnungserg. (Ausgaben)/Planung: -17.976.916,92 -18,02%
Vergleich Rechnungserg. (Ausgaben)/Vorjahr: -7.838.605,48 -8,74%
UA 0530 – Lokale Agenda
Bei der HHSt. .... 950001 (Maƒnahmen zur Lokalen Agenda) haben wir mehrfach die
auff‚llig hohen HAR angesprochen. Auch 2004 hat die Stadt keine neuen Mittel einge-
stellt. Im Berichtsjahr sind von den €bertragenen 19.528,29 HAR weitere HAR von
18.000,00 abgeplant worden. Die Fortschreibung der Tabelle aus dem Vorjahresbericht67
ergibt:
HHj. HAR Vj. HH-Ansatz Ausgaben Neue HAR Bemerkungen
1998 0,00 20.451,60 13.814,45 5.358,93 1.278,22 f€r 2.0201.987000
1999 5.358,93 49.083,84 3.529,62 46.311,54 4.601,61 im Nachtr. abgepl.
2000 46.311,54 30.677,40 4.462,23 72.526,71
2001 72.526,71 30.677,40 8.385,63 94.818,48
2002 94.818,48 25.000,00 40.929,33 53.889,15 25.000,00 im Nachtr. abgepl.
2003 53.889,15 0,00 34.360,86 19.528,29
2004 19.528,29 0,00 1.027,58 500,71 18.000,00 abgepl.
67
Rdn. 290/2003
296
297

204
UA 0600 – Hauptamt, Abt. IuK
Nach der Zusatzvereinbarung zum Kooperationsvertrag zwischen der TU Darmstadt und
der Stadt (Magistratsbeschluss vom 04.02.2004) musste die TU Darmstadt f€r die Nut-
zung st‚dtischer Kommunikationsstrassen im Berichtsjahr 34.133,02 an die Stadt zahlen.
Dem gegen€ber musste die Stadt f€r Wartungskosten und Internetkonnektivit‚t 25.305,40
an die TU verausgaben. Es entstanden hierdurch entsprechende apl. Mehreinnahmen
(HHSt. ...366000 – Zuweisungen TU Darmstadt) sowie €pl. Mehrausgaben (HHSt.
...935500 – Kooperationsvertrag zwischen TU Darmstadt und Stadt Darmstadt).
Gegen€ber dem Vorjahr haben sich die HAR in diesem UA von insgesamt 242.052,99 auf
111.572,92 erneut reduziert.
Der Hauptteil der nach 2005 €bertragenen HAR entfiel dabei mit 34.985,67 (Vorjahr
92.277,52) wiederum auf die HHSt. ...935004 (Anschaffung von Hard- und Software) so-
wie mit 70.083,97 (Vorjahr 90.017,39) auf die HHSt. ...950006 (Netzinfrastruktur). Wie der
Vergleich mit den Vorjahreszahlen ergibt, ist die Entwicklung der HAR weiterhin r€ckl‚u-
fig.
UA 1200 – Umweltamt
HHSt. .... 345900 (R€ckzahlung €berzahlter Zusch€sse aus GWA)
Von den nach der Richtlinie zur Frderung von Maƒnahmen zur Sicherung und Verbesse-
rung der Grundwasservorkommen verwendeten Mitteln hat die Investitionsbank Hessen
(IBH) insgesamt 33.839,85 nicht als frderf‚hig anerkannt. Diese mussten daher von den
f€r die Projekte zust‚ndigen ‡mtern zur€ckgezahlt werden.
EAD 550,39
Gr€nfl‚chen- und Umweltamt 12.332,84
Hochbau- und Maschinenamt 20.956,62
Anordnungssoll lfd. Jahr 33.839,85
HHSt. .... 940002 (Einrichtung eines Ško-Fonds)
Im Berichtsjahr standen dem Fachamt HAR aus den Vorjahren von 14.717,59 zur Verf€-
gung. Im Rahmen der Frderung von Wassersparmaƒnahmen aus der Grundwasserab-
gabe erkannte die IBH insgesamt 6.667,82 f€r Entsiegelungsmaƒnahmen K‚the-Kollwitz-
Schule, zur€ckgezahlte Waschmaschinenzusch€sse sowie Verwaltungsaufwand f€r wei-
tergeleitete Zusch€sse nicht an, so dass diese aus dem Ško-Fond finanziert wurden.
Gleichzeitig erfolgte eine Entlastung der HHSt. um 583,58. Hierbei handelt es sich um von
der IBH anerkannte Ausgaben f€r die Zisterne Mornewegschule, die zur HHSt. .... 940100
(Maƒnahmen zur Frderung wassersparender Techniken) umgebucht wurden.
Die verbleibenden und in das Folgejahr €bertragenen HAR von 8.633,35 sind bestimmt
f€r die weitere Gestaltung des Schulhofs Mornewegschule sowie die Errichtung eines
Schulteichs an der Elly-Heuss-Knapp-Schule.
HHSt. .... 940100 (Maƒnahmen zur Frderung von wassersparenden Techniken)
Das Land Hessen hat die Frderung von Wassersparmaƒnahmen aus der Grundwasser-
abgabe im Jahr 2000 eingestellt. Wegen der zu erwartenden R€ckzahlung der nicht ver-
brauchten Mittel an die IBH hatte die Stadt HAR von 89.233,41 gebildet. Ein Teilbetrag
von 83.372,28 diente daher als Deckungsmittel f€r die bei der HHSt. .... 981000 (R€ck-
zahlung von Landeszuweisungen) gebuchte R€ckzahlung.
HHSt. .... 981000 (R€ckzahlung von Landeszuweisungen)
Die Investitionsbank Hessen (IBH) hat die Verwendungsnachweise f€r die Jahre 1998 und
1999 gepr€ft und mit Bescheid vom 09.09.2004 die zur€ckzuzahlenden Frdermittel auf
insgesamt 117.212,13 festgesetzt.
298
299

205
UA 1300 – Amt f†r Brand- und Katastrophenschutz
HHSt. .... 345000 (Ersatzleistungen, Verkaufserlse)
Der Verkauf des ausgesonderten TLF 24/50 sowie eines Ladekrans brachte einen Erls
von 21.494,00.
HHSt. .... 935900 (Erwerb von Fahrzeugen)
Aufgrund der im HHj. 2004 f‚llig gewordenen Verpflichtungserm‚chtigung von 281.210,00
f€r eine neue Drehleiter musste das Fachamt auf das urspr€nglich geplante Kleinalarmie-
rungsfahrzeug verzichten.
F€r die Drehleiter sowie das TLF 24/50 standen dar€ber hinaus HAR von 157.006,08 zur
Verf€gung. Insgesamt stellt sich die Abwicklung der HHSt. wie folgt dar:
HAR 2003 157.006,08
HH-Ansatz 2004 281.210,00
„pl. Mittel 25.494,00
Gesamt 463.710,08
Verausgabt wurden 267.523,79
Verbleiben 196.186,29
Davon eingespart 1.583,35
„bertragen als HAR in das Folgejahr 194.602,94
Die HAR sind f€r die Restzahlungen f€r die Drehleiter bestimmt.
Einzelplan 2 – allgemein
Die €bertragenen Mittel aus der Inventarbeilage 2004 (HHSt. .... 935000) und aus dem
Budget der Schulen VWH 2004 in den VMH verteilen sich wie folgt auf die jeweiligen UA
des VMH:
HAR aus VMH HAR aus VWH Gesamt
2100 14.822,71 29.283,00 44.105,71
2300 0,00 46.967,53 46.967,53
2400 38.602,36 24.900,00 63.502,36
2700 1.349,47 0,00 1.349,47
2800 5.888,73 16.620,56 22.509,29
Summe 2004 60.663,27 117.771,09 178.434,36
Zum Vergleich:
Summe 2002 133.707,15 57.067,54 190.774,69
Summe 2003 126.667,78 152.360,93 279.028,71
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die HAR sowohl innerhalb des VMH als auch die
„bertragungen aus dem VWH erheblich reduziert. Insgesamt sind f€r die Schulen HAR
von 178.434,36 €bertragen worden. Damit haben sich die HAR im Vergleich zu 2003 um
64 % verringert.
Die Stadt hat zur Haushaltskonsolidierung im Nachtrag bis zu 45% des HH – Ansatzes
des lfd. Budgets der Schulen im VMH gek€rzt.
Belegprfung/Skontoabzge
Die frmliche Pr€fung von 590 (Vorjahr 403) Belegen ergab nur geringf€gige Feststellun-
gen. In 45 F‚llen (Vorjahr 17) konnte das Schulamt infolge Zeitablaufs keinen Skontoab-
zug mehr vornehmen. Der Skontoverlust beziffert sich auf 1.601,78 (Vorjahr 785,69). Die
300
301

206
Mehrzahl der F‚lle betreffen die beruflichen Schulen (1.026,23 bei 21 Rechnungen). In-
nerhalb des Schulamtes erfolgte der Rechnungsdurchlauf zeitnah; die Skontoverluste sind
in der Regel von den Schulen zu vertreten. Wir haben das Fachamt schriftlich gebeten,
die Schulen nochmals auf das Thema „Skontoverluste“ anzusprechen, um den Rech-
nungsdurchlauf weiter zu optimieren.
UA 2000 - Schulamt
HHSt. ....360000 (Zuweisung Bund, Bundesprogramm „Zukunft, Bildung
und Betreuung“ (IZBB))
F€r die vom Land Hessen f€r das Projekt bisher bewilligten Zusch€sse von 11.700,00
(2003) und 150.395,82 (2004)68 haben wir inzwischen zwei Verwendungsnachweise ge-
pr€ft:
Schule Maƒnahme Zuschuss Land Komplement‚r-
mittel Stadt
Gutenbergschule Einrichtung einer
K€che 144.095,82 18.854,86
Viktoriaschule Renovierung und
Einr. Bibliothek 18.000,00 2.000,81
Wir haben die „bereinstimmung mit den B€chern best‚tigt. Aus fachtechnischer Sicht
ergab sich ebenfalls keine Beanstandung.
Damit sind die 2003/04 vom Land Hessen bewilligten und ausgezahlten Betr‚ge von ins-
gesamt 162.095,82 nachgewiesen.
HHSt. .... 935320 (Medieninitiative Schule @ Zukunft)
HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land Medieninitiative Schule @ Zukunft)
Aufgrund der mit dem Land Hessen am 21.06.2002 geschlossenen Kooperationsverein-
barung zur Umsetzung der Medieninitiative Schule @ Zukunft hat die Stadt f€r das Jahr
2004 eine Zuwendung von 113.561,00 erhalten.
Berechnungsgrundlage f€r die Mittelzuweisung an den Schultr‚ger sind die vom Statisti-
schen Landesamt j‚hrlich gemeldeten Daten der Sch€ler an allgemeinbildenden und be-
ruflichen Schulen.
Den Verwendungsnachweis 2004 f€r das Land Hessen haben wir am 18.02.05 gepr€ft
und die „bereinstimmung mit den B€chern bescheinigt.
Im VN sind die Zuweisung f€r Schule @ Zukunft sowie alle Ausgaben f€r die Maƒnahme
aufgef€hrt.
F€r das Jahr 2004 ergaben sich folgende Einnahmen und Ausgaben:
Einnahmen (Zuw. Medieninitiative 2004) 113.561,00
abz€gl. Ausgaben (Versch. HHSt.) 754.612,39
Eigenanteil der Stadt 641.051,39
HHSt. .... 935200 (Einrichtung von PC-Netzwerken an Schulen)
Alle 43 Darmst‚dter Schulen verf€gen inzwischen sowohl f€r den Unterrichtsbereich als
auch f€r den Verwaltungsbereich €ber funktionsf‚hige Netzwerke. Um dies zu erreichen
hat die Stadt 2004 insgesamt 107.585,64 aufgewandt.
HHSt. .... 935330 (PC-Support im Rahmen des IT-Plans)
HHSt. .... 935350 (IT-Ausstattung f€r den schulischen Bereich)
Die zwei o.a. HHSt. sind f€r das HHj. 2004 ff. f€r gegenseitig deckungsf‚hig
erkl‚rt worden69.
68
Erl‚uterungen zum Projekt s. Rdn. 295/2003
69
Magistratsbeschluss vom 21.04.04 Nr. 302
302

207
Auƒerdem sind beide HHSt. einmalig f€r das HHj. 2004 als deckungsf‚hig zu Gunsten
des Ansatzes „Erwerb von beweglichen Sachen“ der UA 2100 –2800 erkl‚rt worden. Da-
mit hat die Verwaltung die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren umgesetzt, eine
flexiblere Handhabung der vorhandenen Mittel erreicht und gleichzeitig f€r die Schulen
einen weiteren grƒeren Verantwortungsbereich geschaffen.
F€r den Support im Verwaltungsbereich der Schulen ist derzeit eine Planstelle vorhanden,
f€r den Unterrichtsbereich sind im Rahmen des IT-Plans Mittel f€r den Einkauf von exter-
nen Supportleistungen eingestellt. Im Rahmen der Belegpr€fung haben wir folgendes
festgestellt:
 Auf den Supportrechnungen der verschiedenen Firmen war keine genaue Definition
der geleisteten Arbeiten ausgewiesen.
 Sch€ler bzw. Lehrer haben Supportleistungen berechnet, ohne dass diese Abrech-
nungen die Steuernummer des Auftragnehmers enthielten.
Wir haben unsere Feststellungen an das Fachamt weitergegeben. Zusammen haben wir
ein Rundschreiben entwickelt, das alle Schulen auf Folgendes hinweist:
 Die Leistungsnachweise zu den Supportvertr‚gen sind sachlich zu €berpr€fen und
aufzubewahren. Bevor eine neue Supportvereinbarung abgeschlossen wird, muss ei-
ne bereits bestehende Vereinbarung abgearbeitet sein.
 Alle eingehenden Rechnungen m€ssen routinem‚ƒig auf ihre formelle Vollst‚ndigkeit
i.S.d. … 14 UStG. gepr€ft werden. Technische Supportauftr‚ge d€rfen nur an Firmen
erteilt werden.
Bisher verausgabte IT – Mittel in den Jahren 2001 - 2004:
Mittel Land Schule @ Zukunft 330.866,60
Mittel Schulamt 936.542,95
Mittel IUK 565.680,17
Gesamt 1.833.089,72
UA 2100 – Grund- und Hauptschulen
Wir pr€ften den VN des Frderkreises der Elly-Heuss-Knapp-Schule f€r den Zuschuss
von 50.000,00 zur Schulhofgestaltung (HHSt. .... 987100). Beanstandungen haben sich
weder bei der rechnerischen noch bei der fachtechnischen Pr€fung ergeben.
UA 2300 – Gymnasien
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen leistete eine Zuweisung von 152.547,00 f€r die
behindertengerechte Einrichtung der Lichtenbergschule (HHSt. .... 362000). Ein VN war
vom Zuschussgeber nicht gefordert.
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UA 3200 – Stƒdtische Sammlungen
UA 3202 – Stƒdtische Kunstsammlung
Zwischen den HHSt.
3200.367000 Zuweisungen €briger Bereich
3200.935700 Erwerb von Museumsgegenst‚nden
3202.345000 Verkaufserlse
3202.367000 Zuweisungen €briger Bereich
3202.367200 Verrechnung d. Verkaufserlse aus d. Museumsshop mit d. VWH
3202.935700 Erwerb von Kunstgegenst‚nden
3202.935730 Anschaffung von Kunstgegenst‚nden (Zeitgenssische Kunst)
sind im HH-Plan Deckungsvermerke eingerichtet, die eine flexible Handhabung bei der
Ausf€hrung des HH-Plans ermglichen sollen. Daher m€ssen diese Einnahmen und Aus-
gaben im Zusammenhang gesehen werden.
HHSt. Bezeichnung Ansatz Zur Verf. ste-
hende Mittel Ausgaben
3200.367000 Zuweisungen €briger
Bereich - 13.869,74 -
3200.935700 Erwerb von Museums-
gegenst‚nden
Ansatz 15.340,00
NT - 7.340,00 8.000,00 21.692,02
3202.345000 Verkaufserlse - - -
3202.367000 Zuweisungen €briger Be-
reich - 150,00 -
3202.367200
Verrechn. d. Verkaufser-
lse aus d. Museums-
shop mit dem VWH
- 40.000,00 -
3202.935700 Erwerb von Kunstgegen-
st‚nden
Ansatz 38.350,00
NT - 18.350,00 20.000,00 58.432,70
HAR 4.895,02
3202.935730
Anschaffung v. Kunst-
ggst. (Zeitgenssische
Kunst)
Ansatz 5.000,00
NT - 2.000,00 3.000,00 -
Ergebnis 85.019,74 85.019,74
UA 3300 – Bhnenwesen
Der Anteil der Stadt an den Ausgaben f€r den Umbau des Staatstheaters betr‚gt 40 %
der Bauausgaben, wovon die H‚lfe aus Mitteln des KFA finanziert wird.
Bei HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land – Theaterlastenausgleich .... ) gingen bei einem
Planansatz von 3.207.600,00 f€r 2004 2.300.000,00 ein. In Hhe des Differenzbetrages
von 907.600,00 sowie des €bertragenen Restbetrages aus 2003 von 43.600,00 von zu-
sammen 951.200,00 hat die Stadt einen HER gebildet. Bei der entsprechenden Ausgabe-
HHSt. .... 981100 sind Ausgaben von 2.300.00,00 sowie ein HAR von 951.200,00 nach-
gewiesen.
Bei der HHSt. .... 981000 (St‚dtischer Anteil .... ) betragen die Ausgaben 3.207.600,00 bei
einem Ansatz in gleicher Hhe. Reste von 832.209,98 aus 2003 wurden im Berichtsjahr
nicht bentigt und erneut als HAR €bertragen.
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UA 3600 – Heimatpflege/Denkmalpflege
Von dem HH-Ansatz von 40.000,00 (wie im Vorjahr) bei der HHSt. .... 987001 (Zusch€sse
f€r Maƒnahmen der Denkmalpflege) sind im Nachtrag 20.000,00 abgeplant worden. Die-
sen Betrag hat das Fachamt an 29 Empf‚nger ausgezahlt. Die Zusch€sse lagen zwischen
300,00 und 1.000,00. Das Land Hessen hat sich an 11 Projekten mit Zusch€ssen zwi-
schen 1.500,00 und 3.000,00 beteiligt.
Verwendungsnachweise werden f€r den st‚dtischen Zuschuss nach wie vor nicht ver-
langt. Die Maƒnahmen werden von der Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege
begleitet. Nach Bewertung der gestellten Antr‚ge werden sie je nach Bedeutung des Ob-
jektes bezuschusst. Erst nach Durchf€hrung der Maƒnahmen und Begutachtung durch
die Abt. Denkmalschutz werden die Zuschussbetr‚ge an die Empf‚nger ausgezahlt.
Zu Lasten dieser Haushaltsstelle hat die Initiative „Gedenkort G€terbahnhof Darmstadt“,
die sich im Fr€hjahr 2002 gegr€ndet hat, einen Zuschuss von 18.000,00 f€r die Schaffung
eines Gedenkortes erhalten. Der Magistrat hat mit Beschluss vom 10.03.2004 die Mittel
€berplanm‚ƒig bereitgestellt. Deckungsmittel standen unter der Haushaltsstelle
2.0530.95000.1 (Maƒnahmen zur lokalen Agenda) zur Verf€gung.
Den Verwendungsnachweis haben wir gepr€ft. Die Gegen€berstellung von Einnahmen
und Ausgaben f€r dieses Projekt ergab einen „berschuss von 6.109,71. Wir haben das
Fachamt gebeten, nach den Kulturfrderungsrichtlinien zu verfahren.
HHSt. .... 987210 (Investitionszuschuss Zeughaus Jagdschloss Kranichstein)
Das Fachamt hat den Planansatz von 575.200,00 (Vorjahr ebenfalls 575.200,00) in voller
Hhe ausgezahlt.
An der Finanzierung des Projektes (Herrichtung des Zeughauses) beteiligen sich auch
das Hessische Ministerium f€r Umwelt, Landwirtschaft und Forsten sowie das Hessische
Ministerium f€r Wissenschaft und Kunst.
Gem‚ƒ dem Zuwendungsbescheid des Hess. Ministeriums f€r Wissenschaft und Kunst ist
der Gesamtverwendungsnachweis €ber das Staatsbauamt Darmstadt einzureichen und
vom Ministerium zu pr€fen.
HHSt. .... 987600 (Investitionszuschuss zur Auƒenrenovierung des Wasserturms am
Dornheimer Weg)
2003 standen insgesamt 104.600,00 zur Verf€gung. Das Fachamt hat 95.577,16 ausge-
zahlt und den Restbetrag von 9.022,84 nach 2004 €bertragen. Dieser Haushaltsausgabe-
rest konnte im Januar 2004 ausgezahlt werden.
Ein Verwendungsnachweis €ber das Gesamtprojekt liegt noch nicht vor. Wir haben das
Fachamt erinnert.
UA 3700 – Kirchen
Als Zuschuss f€r eine Video€berwachungsanlage der Synagoge (HHSt. .... 987700)
konnten von dem nach 2004 €bertragenen Kassenrest von 66.981,81 insgesamt
38.798,32 ausgegeben werden.
Die Restmittel von 28.183,49 sind als HAR in das Folgejahr €bertragen worden.
Mit der Abwicklung der Maƒnahme von der Ausschreibung bis zur Abrechnung ist das
Hochbau- und Maschinenamt betraut. Daher entf‚llt die Vorlage eines Verwendungs-
nachweises.
HHSt. .... 987800 (Investitionszuschuss zur Sanierung der Russischen Kapelle)
Stadtverordnetenversammlung und Magistrat haben beschlossen, dass die Stadt von den
ermittelten Baukosten zur Sanierung der Russischen Kapelle einen Anteil von 300.000,00
€bernimmt. Dieser Betrag war im Nachtrag 2003 eingestellt. Die bereitgestellten Mittel
kamen 2003 nicht mehr zur Auszahlung und mussten als HAR ins Folgejahr €bertragen
werden.
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2004 konnten 290.121,67 ausgezahlt werden. Die Restmittel von 9.878,33 sind in das
Jahr 2005 €bertragen.
Nach dem Bewilligungsbescheid des Landes Hessen ist der zu erbringende Verwen-
dungsnachweis nach den Vorschriften des Landes zu f€hren und durch das Ministerium
f€r Wissenschaft und Kunst zu pr€fen.
UA 4330 – Darmstƒdter Werkstƒtten f†r Behinderte
Die Werkst‚tten erstellen ihre Anlagennachweise 2003 und 2004 seit dem HHj. 2003 auf
dem Anlagebuchf€hrungsprogramm Micos. Insgesamt weisen die Werkst‚tten 2004 An-
lagen im Wert von 5.557.294,06 aus. In diesem Betrag sind Gesch‚ftsbauten im Wert von
3.782.553,00 enthalten.
Wir haben die Anlagenbuchhaltung und die „bernahme der Werte aus der Haushalts-
rechnung 2003 und 2004 gepr€ft. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
UA 4394 – Luise-B†chner-Haus - Verf†gungsrƒume
HHSt. .... 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens)
Herr B€rgermeister Glenz hat am 02.11.2005 €berplanm‚ƒige Mittel von 1.800,00 zur
Anschaffung eines Beamers freigegeben. Als Deckungsmittel hat das Fachamt Mehrein-
nahmen der HHSt. 1.4394.110000.2 (Benutzungsgeb€hren) von 8.752,00 angeboten.
Diese HHSt. ist im HHPl. mit dem Vermerk „Die erwirtschafteten Einnahmen stehen f€r
Mehrausgaben im gesamten UA zur Verf€gung“ versehen. Dies gilt jedoch zun‚chst f€r
den VWH, in dem Mehrausgaben von 5.931,70 zu decken sind. Zwar stehen somit rech-
nerisch noch Deckungsmittel f€r die €pl. Ausgabe im Vermgenshaushalt zur Verf€gung,
es bestehen jedoch bei einem nicht ausgeglichenen Haushalt erhebliche Bedenken gegen
diese Verfahrensweise. Wir haben dem Fachamt unsere Bedenken mitgeteilt.
UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit
F€r Zusch€sse zu Lasten der HHSt. .... 987000 (Verschiedene Investitionszusch€sse an
freie Tr‚ger der Jugendfrderung) standen einschlieƒlich eines aus 2003 €bertragenen
HAR von 3.618,70 im Berichtsjahr 18.618,70 zur Verf€gung.
Die in 2004 ausgezahlten Zusch€sse verteilen sich wie folgt:
 BDKJ 8.500,00
 Ev. Jugend 4.529,60
 Adventjugend 1.500,00
 Ev. Freikirchliche Gemeinde 946,35
 1. Darmst‚dter Spielmannszug 1.529,68
 Jugendrotkreuz 1.613,01
18.618,64
Die VN lagen bei Erstellung des Berichts noch nicht vor.
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UA 4521 – Jugendsozialarbeit
Der Werkhof Darmstadt e.V. erhielt aus der HHSt. .... 987000 einen Zuschuss von
10.620,00. Der Verein hat in seinem VN die zweckentsprechende Verwendung von
10.375,00 nachgewiesen. Wir haben dem Fachamt empfohlen, den €berzahlten Betrag
von 244,67 zur€ckzufordern.
UA 4607 – Zusch†sse an sonstige Trƒger der …ffentlichen und freien Jugendhilfe
Die Stadt zahlte dem Bund Deutscher Katholischer Jugend im Haushaltsjahr 2001 einen
Zuschuss von 20.000,00 DM zu Lasten der HHSt. .... 987000 (Investitionszuschuss Forst-
haus Fasanerie) zur Erf€llung von Auflagen aus der Brandverh€tungsschau. 2000 hatte
der Verein 35.000,00 DM erhalten. 1999 betrug der Zuschuss 120.000,00 DM, in dem
zweckgebundene Einnahmen von 70.000,00 DM aus der Brackelsbergstiftung
(HHSt. .... 376000) enthalten waren. Auch bei Abschluss dieses Berichts lag der VN €ber
den Gesamtbetrag noch dem Hochbau- und Maschinenamt zur fachtechnischen Pr€fung
vor.
HHSt. .... 987002
Die Stadt zahlte f€r 2004 an das Jugendhaus Bessunger Forst den Ansatz von 37.000,00
in voller Hhe aus.
Auch 2002 hat das Jugendhaus einen Zuschuss von 19.000,00 f€r den Umbau des Lang-
baus erhalten. Ein Verwendungsnachweis liegt noch nicht vor.
Mit Beschluss vom 12.02.2004 hat der Magistrat der Gew‚hrung einer B€rgschaft von
107.774,00 zugestimmt.
UA 4641 – Zusch†sse an Tageseinrichtungen f†r Kinder – Kirchen
HHSt. .... 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens)
Der im Nachtrag von 4.000,00 auf 2.500,00 reduzierte Planansatz reichte nicht aus. F€r
die Deckung der €pl. Mittel standen der Planansatz von 1.500,00 der
HHSt. 2.4642.935000 und ein Betrag von 127,26 aus dem €bertragenen Haushaltsaus-
gaberest der gleichen HHSt. (1.120,07) des Vorjahres zur Verf€gung.
Bei den noch ausstehenden VN aus den Schlussberichten fr€herer Jahre stellt sich der
Sachstand wie folgt dar:
HHSt. Zuschussempf. Betrag Sachstand
.... 987015 Heilig-Kreuz-
Gemeinde (98) 105.000,00
Das Pfarramt Heilig Kreuz hat den Ver-
wendungsnachweis im Okt. 2005 ohne
Belege vorgelegt. Die Belege sind beim
RPA der Dizese Mainz. Das Pr€fergebnis
wird bei Eingang nachgereicht.
.... 987012 Kirchengemeinde
St. Josef (98) 133.000,00
Die Pr€fung des VN beim HBMA ist abge-
schlossen. Die Pr€fung beim Fachamt ist
noch immer nicht abgeschlossen, weil der
Gesamtverwendungsnachweis f€r das
Land noch nicht fertiggestellt ist.
HHSt. .... 987032: F€r den Um- und Ausbau (Dachgeschoss) des ev. Kindergartens Wix-
hausen kamen in den Vorjahren insgesamt 165.040,00 zur Auszahlung.
Der Verwendungsnachweis f€r diesen Zuschuss liegt noch nicht vor.
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HHSt. .... 987045: 2002 hat das Fachamt 25.000,00 im Vorgriff auf den Nachtragshaus-
halt an die kath. Kindertagesst‚tte St. Ludwig f€r die Sanierung des Auƒengel‚ndes aus-
gezahlt.
Ein Verwendungsnachweis liegt noch nicht vor.
Die im Nachtrag 2003 bereitgestellten Ans‚tze folgender Haushaltsstellen waren €bertra-
gen und sind 2004 wie folgt ausgezahlt worden:
HHSt. Betrag Verwendungszweck 2004
ausgez.
987005 32.000,00 Ev. Petrusgemeinde, Sanierung des Auƒengel‚ndes 1) 11.000,00
987017 11.250,00 Ev. Martinsgemeinde, weitere Investitionsmaƒnahmen 2) 6.500,00
987048 15.000,00 Ev. Kreuzkirchengemeinde, Sanierung der Toiletten 15.000,00
987050 18.000,00 Ev. Thomasgemeinde, Sanierung der Sanit‚rr‚ume. 18.000,00
987052 43.500,00 Kath. KiTa St. Fidelis, Sanierung des Spielhofes 43.500,00
987053 11.250,00 Kath. KiTa Heilig-Kreuz, Sanierung des Schlafraumes 11.250,00
987054 18.000,00 Ev. Johannesgemeinde, Anbau einer Treppe bei der KiTa 15.500,00
987055 13.000,00 KiTa der Ev. Petrusgemeinde, Behebung eines Feuchtig-
keitsschadens im Keller 6.500,00
987056 200.000,00 Kinderhaus Elisabethenstift „Hannah-Blaul-Haus“, Sanie-
rungsmaƒnahmen nach 02.4641.001.988056 verlagert
987057 apl. an Andreasgemeinde f€r eine Gewerbesp€lmaschine 3) 1.585.00
1) Abplanung des Planansatzes von 26.000,00 im Nachtrag.
Wenigerausgaben bei den €bertragenen HAR dienten der Deckung von apl. Ausgaben
(1.585,00) f€r den Ankauf einer Gewerbesp€lmaschine der Andreasgemeinde
HHSt. ....987057.
2) Im Vorjahr hat die Martinsgemeinde 43.750,00 aus HAR erhalten. Wir haben einen VN
€ber 3.500,00 gepr€ft. Die Pr€fung ergab eine R€ckzahlung von 369,18. Die VN €ber
43.750,00 und 3.000,00 liegen noch nicht vor.
3) Die apl. Ausgaben konnten durch Wenigerausgaben bei der HHSt. .... 987005 (Ev.
Petrusgemeinde) gedeckt werden.
Die Verwendungsnachweise der Ev. Kreuzkirchengemeinde (15.000,00), Ev. Thomasge-
meinde (18.000,00) und der Ev. Johannesgemeinde (15.500,00) haben wir ohne Fest-
stellungen gepr€ft. Die restlichen Verwendungsnachweise (Petrusgemeinde, St, Fidelis,
Heilig-Kreuz und Andreasgemeinde) haben uns noch nicht vorgelegen.
UA 4642 – Zusch†sse f†r Tageseinrichtungen f†r Kinder/Freie Trƒger
HHSt. .... 987000 (Versch. Investitionszusch€sse an freie Tr‚ger zum Vermgenserwerb)
Die Kindergruppe „Rasselbande“ hat einen Investitionszuschuss von 1.019,00 beantragt.
Zur Deckung der Ausgaben waren Einsparungen bei der HHSt. 2.4641.98700.5 vorgese-
hen. Das Fachamt hat den Zuschuss nicht ausgezahlt, weil der Verein die erforderliche
Einverst‚ndniserkl‚rung (Zustimmung zu den Bewilligungsbedingungen) nicht rechtzeitig
vorgelegt hat.
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HHSt. .... 987100 (Investitionszusch€sse f€r Initiativgruppen/Krabbelstuben im
Rahmen der Kinderbetreuung)
Die Stadt zahlte bei einem im Nachtrag auf 5.000,00 reduzierten Planansatz und €bertra-
genen HAR von 6.100,00 zusammen 11.100,00 an folgende Tr‚ger aus:
 Krabbelstube „Schmuddelkinder“ 580,00
4.520,00
5.100,00
 Elterngruppe im BDP 6.000,00
11.100,00
Den VN der Krabbelstube „Schmuddelkinder“ €ber 580,00 haben wir ohne Feststellungen
gepr€ft. Der VN €ber den Zuschuss von 4.520,00 liegt noch nicht vor.
An die noch ausstehenden Verwendungsnachweise haben wir das Fachamt erinnert.
Die Elterngruppe im BDP hat auch 2002 5.000,00 erhalten. Der VN steht noch aus, weil
die Maƒnahme noch nicht abgeschlossen ist.
Die Krabbelkiste „Sonnenk‚fer“ hat 2001 einen Investitionskostenzuschuss von 5.000,00
DM (2.556,46 ) erhalten. Das Fachamt hat uns den Verwendungsnachweis am
04.02.2004 zur Pr€fung vorgelegt. Unsere Pr€fung ergab keine Feststellungen
UA 4700 – F…rderung der Wohlfahrtspflege
HHSt. .... 327100 (Tilgung Darlehen AW)
Die Stadt hat bereits im HHj 1987 der Arbeiterwohlfahrt als Betreiberin des Kurt-
Steinbrecher-Hauses (fr€her: Drei-Stufen-Altenheim) in Eberstadt, Nussbaumallee 12 ein
Darlehen von 500.000,00 DM ausgezahlt. Hiermit hat der Empf‚nger dringend notwendi-
ge Brandschutzmaƒnahmen und die Sanierung der Sanit‚ranlagen und des Aufzugs fi-
nanziert. Der VN wurde bereits 1989 vorgelegt.
Ab dem 15.06.1988 tilgt die AW das Darlehen in halbj‚hrlichen Raten von 6.391,15
(=12.500,00 DM), was 5% Tilgung p.a. entspricht. Zus‚tzlich erhebt die Stadt, die sich
durch ein Investitionsdarlehen des Landes Hessen refinanzierte, eine Verwaltungskosten-
pauschale von 1% p.a. (2.556,46 = 5.000,00 DM), die unter der HHSt. 1.4700.207000.7
verbucht wird. Die Ratenzahlungen f€r 2004 wurden am 01.03.2005 von der HHSt.
2.3550.327000.0 auf die o.g. HHSt. umgebucht.
Die Laufzeit des Darlehens endet am 31.12.2007.
HHSt. .... 327300 (Investitionshilfen an die Alice-Schwesternschaft zum Neubau eines
Altenheimes)
Nachdem im HHj. 2003 die Auszahlung der Landeszuwendung und des f€r die Alice-
Schwesternschaft von der Stadt beim Land aufgenommenen Investitionsfonds-Darlehens
abgeschlossen wurde, ist noch die Tilgung des Darlehens zu €berwachen.
Die Alice-Schwesternschaft tilgt an die Stadt in halbj‚hrlichen Raten von 15.185,37. Die
als Kassenrest nach 2004 €bernommene 2. Rate aus 2003 wurde am 07.01.2004 begli-
chen. Beide Raten f€r 2004 sind auch im HHj. 2004 eingegangen, sodass kein neuer
Kassenrest gebildet wurde.
HHSt. .... 987006 (Investitionszusch€sse an Einrichtungen und Institutionen f€r betreutes
Wohnen)
2004 standen unter dieser HHSt. folgende Mittel zur Verf€gung:
HH-Ansatz 2004 5.000,00
B
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214
Hieraus zahlte die Stadt Zusch€sse f€r 6 Projekte :
Betreutes Wohnen Darmstadt e.V., 1. Zuschuss 548,00
Betreutes Wohnen Darmstadt e.V., 2. Zuschuss 1.811,00
Sozialpsychiatrischer Verein Darmstadt e. V., 1. Zuschuss 933,60
Sozialpsychiatrischer Verein Darmstadt e. V., 2. Zuschuss 445,14
Sozialpsychiatrischer Verein Darmstadt e. V., 3. Zuschuss 990,00
Caritasverband Darmstadt, 2. Zuschuss 2003, 2. Rate 121,90
4.849,64
Wir haben die Verwendungsnachweise des Vereins betreutes Wohnen Darmstadt f€r die
beiden Zusch€sse mit geringf€gigen Beanstandung gepr€ft. Das Fachamt hat die fal-
schen Bescheidvorlagen (Betriebskostenzuschuss anstatt Investitionszuschuss) verwen-
det, was von uns beanstandet wurde.
Die Verwendungsnachweise des Sozialpsychiatrischen Vereins f€r die Zusch€sse 1 und 2
wurden mit geringf€gigen Beanstandungen gepr€ft. Auch hier hat das Fachamt die fal-
schen Bescheidvorlagen verwendet. Weitergehende Fragen, die von uns aufgeworfen
wurden, hat das Fachamt wegen krankheitsbedingter Abwesenheit der Sachbearbeiterin
bislang nicht beantwortet.
Die 2. Rate des 2. Zuschusses an den Caritasverband aus 2003 wurde am 21.03.05 ab-
z€glich der R€ckforderungen aus den Zusch€ssen 1 und 2 des Caritasverbandes aus
2003 ausgezahlt. Der VN hatte bereits vorgelegen.70
Herr B€rgermeister Glenz hat den 3. Zuschuss an den Sozialpsychiatrischen Verein am
09.12.2004 in Hhe von 990,00 freigegeben. Am 21.03.2005 erfolgte die Zahlung aus
Restmitteln 2004. Der VN steht bislang noch aus.
Mit Vereinbarung zwischen dem Land Hessen, dem Hess. Landkreistag, dem Hess.
St‚dtetag und dem Landeswohlfahrtsverband Hessen vom 17.12.2003 haben die Ver-
tragspartner die Zust‚ndigkeit und Finanzierung des „Betreuten Wohnens“ ab dem
01.07.2004 neu geregelt. Demnach ist der LWV Hessen alleiniger Kostentr‚ger f€r die
investive Ausstattung der betreuten Wohngruppen. Die Zusch€sse werden pauschal ge-
w‚hrt. Die Ausgaben werden €ber die Verbandsumlage durch die rtlichen Sozialhilfetr‚-
ger mitfinanziert. Die Regelung gilt bis zum 31.12.2008, danach geht die Zust‚ndigkeit auf
die rtlichen Sozialhilfetr‚ger €ber.
70
Rdn. 312/2003
B

215
UA 5100 – Klinikum Darmstadt
Im HHj. 2004 leistete die Stadt folgende Zuweisungen an das Klinikum Darmstadt.
HHSt. HH. - An-
satz
Rechn. -
Erg. Verwendungszweck VN
.... 985300 150.000,00
*498.000,00 150.000,00
Errichtung Telelift-Kleinfrder-
anlage – Mittel€bertrag auf
HHj. 2005 von 644.169,34
.... 985400 33.000,00 33.000,00 Zuschuss Anbau Altenheim
Emilstraƒe VN lag vor
.... 985500 50.000,00
*100.000,00 50.000,00
Sanierung Pflegestation Alten-
heim Emilstraƒe – Mittel€ber-
trag auf 2005 von 149.030,93;
davon 100.000,00 auf HHSt.
02.510000.985600
....985600 600.000,00 600.000,00
Altenheim Emilstraƒe – Sanie-
rung Leitungswassersystem –
Mittel€bertrag auf HHj 2005
von 243.320,69
.... 985700 25.000,00 25.000,00 Zuweisung f€r Sanierungs-
maƒnahmen VN lag vor
.... 985800 250.000,00
*243.349,18 250.000,00
Zuweisung z. Erwerb der stat.
Pflegeeinrichtung in der Seni-
orenanlage
VN lag vor
.... 985970 300.000,00 300.000,00
„berbauung Strahleninstitut/
Errichtung einer zentralen OP-
Anlage
VN lag vor
.... 985980 *54.014,07 0,00
Aufbau einer digitalen Rnt-
genbildkommunikation - Mit-
tel€bertrag auf HHj. 2005 von
51.379,71
VN lag vor
.... 985990 770.000,00 770.000,00
Zuweisung f€r Groƒger‚te –
Mittel€bertrag auf 2005 von
770.000,00
* HAR aus 2003
UA 5501 – Sportf…rderung
HHSt. .... 327000 (Tilgungen f€r Darlehen Felsinghalle)
Aufgrund der angespannten Finanzlage der TSG 1846 Darmstadt genehmigte Herr B€r-
germeister Glenz die Aussetzung der Tilgungsraten bis 31.12.2004. Im HHj. 2005 hat der
Verein die Zahlung wieder aufgenommen.
HHSt. .... 367000 (R€ckzahlung von Zusch€ssen)
Folgende Vereine hatten im Berichtsjahr Investitionszusch€sse zur€ckzuzahlen:
SG Gr€n-Weiƒ Darmstadt 1.754,89
SG Eiche 7.669,37
TSG Wixhausen 47.000,00
56.424,26
317
318

216
Von der SG Eiche ging zun‚chst nur ein Teilbetrag von 3.552,71 ein. Die Stadt stundete
dem Verein den Rest von 4.116,66. Die Zahlung erfolgte vollst‚ndig im HHj. 2005.
HHSt. ....987100 (Investitionszusch€sse an Sportvereine)
Verein HAR 2003 HH-Ansatz
2004
Verausgabt
auf HH-
Ansatz
€bertragen
als HAR
nach 2005
Dst. Reiterverein - 10.000,00 10.000,00 -
DSW 1912 - 1.000,00 1.000,00 -
DJK/SSG Dst. - 73.000,00 73.000,00 -
DLRG Darmstadt - 1.000,00 - 1.000,00
Reiterverein TU - 25.000,00 - 25.000,00
Rmer-Tennisclub
Wixhausen - 2.000,00 - 2.000,00
Sch€tzenverein
Frankenstein - 10.500,00 10.500,00 -
SG Gr€n-Weiƒ
Darmstadt - 4.000,00 1.500,00 2.500,00
SKV Rot-Weiƒ
Darmstadt - 10.000,00 10.000,00 -
SV Darmstadt 98 - 181.000,00 181.000,00 -
Sportzentrum
Orpheum - 20.000,00 20.000,00 -
TSZ Blau-Gold
Casino 5.000,00 7.000,00 5.400,00 5.000,00
TSG 1846 Darm-
stadt - 3.000,00 - 3.000,00
TV 1876 Eberstadt - 7.000,00 7.000,00 -
Dst. Whippets - 2.000,00 - 200,00
TCB 2000 Dst. - 16.000,00 11.000,00 -
Hess. Rollsport-
verband - 2.000,00 2.000,00 -
SG Arheilgen 10.000,00 - - 10.000,00
1. FC Arheilgen 10.000,00 - - 10.000,00
Notf‚lle - 6.500,00 - -
Gesamt 25.000,00 381.000,00 332.400,00 58.700,00
Erl‚uterungen zu den neuen HAR
DLRG Darmstadt (1.000,00)
Mit dem o. a. Zuschuss sollte die Notfallausr€stung der DLRG komplettiert werden. Da
deren Lagerung in den vorhandenen R‚umlichkeiten jedoch so nicht mglich ist, hat der
Verein noch Kl‚rungsbedarf. Die Mittel mussten daher €bertragen werden.
Reiterverein TU (25.000,00)
Die Bildung des HAR war erforderlich, weil die notwendigen Kl‚rungsgespr‚che zwischen
Verein und Land Hessen nicht im vorgesehenen Zeitraum zustande kamen. Zwischen-
zeitlich hat die Stadt auf Antrag des Vereins einer Umwidmung der Mittel zugestimmt.
Rmer-Tennisclub Wixhausen (2.000,00)
Die Umsetzung der geplanten Drainage der Tennispl‚tze verzgerte sich aufgrund neue-
rer technischer Erkenntnisse. Daher hat das Fachamt die Mittel in das Folgejahr €bertra-
gen. Zwischenzeitlich erfolgte allerdings eine Umwidmung, da eine andere Maƒnahme
Priorit‚t erforderte.

217
SG Gr€n-Weiƒ Darmstadt (2.500,00)
Der Verein hat im Berichtsjahr lediglich einen Teilbetrag von 1.500,00 f€r die Sanierung
der sanit‚ren Anlagen abgerufen, da die Maƒnahme erst im Folgejahr beendet werden
konnte. Der abschlieƒende Mittelabruf erfolgte am 31.08.2005.
TSZ Blau-Gold Casino (5.000,00)
Die Mittel mussten €bertragen werden, da der Verein den vorgesehenen Zeitplan f€r die
Auƒenwandsanierung im Zentrum Dornheimer Weg nicht einhalten konnte. Die Maƒnah-
me ist zwischenzeitlich abgeschlossen.
TSG 1846 Darmstadt (3.000,00)
Im Rahmen der Konsolidierungsmaƒnahmen des Vereinshaushalts hat der Verein gebe-
ten, die Investitionsmaƒnahme „Elektroanlage Rollschuhbahn“ zur€ckstellen zu knnen.
Hier sind wir allerdings der Meinung, dass die Bildung des HAR nicht zul‚ssig war, da
nicht abzusehen ist, wann die Maƒnahme ausgef€hrt werden kann.
Darmstadt Whippets (200,00)
Von dem urspr€nglichen Zuschussbetrag von 2.000,00 dienten 1.800,00 als Deckungs-
mittel f€r €berplanm‚ƒige Ausgaben bei der HHSt. 2.5603.987000 (Investitionszusch€sse
zur Anschaffung von Ger‚ten). Da die Darmstadt Whippets die Anlagen des Leichtathle-
tik-Leistungszentrums f€r Training und Wettkampf nutzen, war die Anschaffung entspre-
chender Schutzz‚une erforderlich. Die Stadt zahlte diese direkt aus der o. a. HHSt. F€r
evtl. weitere Schutzmaƒnahmen wurde der Restbetrag von 200,00 in das Folgejahr €ber-
tragen.
SG Arheilgen (10.000,00)
Der Verein hat von der urspr€nglich geplanten Maƒnahme Abstand genommen und eine
Umwidmung (Hallenerweiterung) beantragt. Daher hat die Stadt die Mittel in das Folgejahr
€bertragen.
1. FC Arheilgen (10.000,00)
Nachdem aufgrund der finanziellen Situation des Vereins die Sanierung des Tennenfeldes
in Frage gestellt war, erhielt die Erneuerung des Tennishallenbodens Priorit‚t. Da die
Frage der Bezuschussung dieser Maƒnahme nach den Sportfrderungsrichtlinien kurz-
fristig nicht gekl‚rt werden konnte, war die erneute „bertragung dieser Mittel erforderlich.
Ergebnis der Pr€fung der Verwendungsnachweise
 DSW 1912 (1.000,00 f€r den Kauf eines Zweier-Kanus)
Da der Verein die im Bewilligungsbescheid genannten Gesamtausgaben nicht in vol-
lem Umfang nachweisen konnte, forderte das Fachamt 140,00 zur€ck. Der Betrag
ging am 31.01.2005 ein.
 Sportzentrum Orpheum (20.000,00 - 1. Rate - f€r Halleninnensanierung einschlieƒlich
Dach und Einbau einer Deckenstrahlerheizung)
Der Verein hat einen Zwischen-Verwendungsnachweis vorgelegt und bislang
264.208,90 nachgewiesen.
In allen anderen F‚llen haben die Vereine entsprechende Nachweise vorgelegt und die
ordnungsgem‚ƒe Verwendung der st‚dtischen Zusch€sse nachgewiesen.
Zu Rd.-Nr. 315 des Vorjahresberichts
V
 SV Darmstadt 98 (21.985,55 f€r die F„llung von Pappeln und f€r die Flutlichtanlage –
Trainingsbeleuchtung)
Da der Verein die im Bewilligungsbescheid genannten Gesamtausgaben nicht in voller
H†he nachweisen konnte, forderte das Fachamt 2.300,00 zur€ck. Die Zahlung erfolgte
am 27.04.2005.
 Sch€tzenverein Frankenstein (40.451,67 f€r den Umbau und die Erweiterung der
Schieƒsportanlage)
 SG Eiche (7.669,37 f€r den Auƒenputz der Halle)
 SV Darmstadt 98 (181.000,00 f€r die Sanierung der Hartpl‚tze - 2. Rate)
B

218
Nachdem die Vereine weitere Unterlagen eingereicht haben, konnten wir die Pr€fung
der Verwendungsnachweise ohne Feststellungen abschlieƒen.
 TG 1875 Darmstadt (12.782,30 f€r die Dachsanierung der Sporthalle)
Aufgrund der finanziellen Situation des Vereins ist nicht abzusehen, wann die Maƒ-
nahme endg€ltig abgeschlossen werden kann. Daher hat das Fachamt in Abstimmung
mit dem Revisionsamt den Zuschuss nunmehr abgerechnet. Da der Verein nur einen
geringen Teil des urspr€nglich geplanten Vorhabens ausgef€hrt hat, ergab sich eine
„berzahlung von 10.000,00, welche das Fachamt zur€ckgefordert hat. Die Zahlung
steht noch aus.
UA 6100 – Stadtplanungsamt
Die HAR dieses UA haben sich im Berichtsjahr von 9.149,65 auf 653,96 erneut erheblich
reduziert. Die „bertragung ins Nachjahr erfolgte bei der HHSt. .... 935000 (Erwerb von
beweglichen Sachen des Anlagevermgens). Die aus dem Vorjahr €bertragenen HAR
wurden entweder verausgabt oder abgeplant.
Das Stadtplanungsamt beschaffte aus Mitteln der o. a. HHSt. einen Siemens Geschirr-
sp€ler. Unsere Nachfrage nach dem Grund f€r diese Beschaffung war zum Zeitpunkt die-
ses Berichts noch nicht beantwortet.
UA 6130 – Bauaufsichtsamt
Von dem bei der HHSt..... 987100 (Programm Dachbegr€nung) aus 2003 €bertragenen
HAR von 38.449,55 zahlte die Stadt in 2004 f€r zwei Maƒnahmen insgesamt 2.840,75
aus. Ein Antrag stammte aus 2003, der andere aus dem Berichtsjahr. Der „bertrag des
HAR aus den Vorjahren war somit in der Hhe wiederum nur in sehr geringem Umfang
berechtigt.
Eine pauschale „bertragung der Restmittel in das Nachjahr ohne Notwendigkeit, wie wir
sie in den vergangenen Jahren regelm‚ƒig beanstandet haben, erfolgte erstmals nicht
mehr. Aus den aufgelaufenen Restmitteln der Vorjahre wurden erstmalig lediglich
1.000,00 nach 2005 €bertragen.
Die Pr€fung der abgerechneten Maƒnahmen ergab keine Beanstandungen.
UA 6151 – Sanierung Martinsviertel
Auch 2004 sind bei der Gew‚hrung von Investitionszusch€ssen f€r die Frderung von
Baumaƒnahmen (HHSt. .... 987000) wie in den vergangenen Jahren wieder HAR in er-
heblicher Hhe gebildet worden. Wir haben daher schon vor l‚ngerer Zeit mit dem Fa-
chamt vereinbart, dass das Amt f€r jedes HHj. Aufstellungen vorlegt, aus denen sich er-
gibt, f€r welche Maƒnahmen die Mittel vorgesehen waren und wie die Mittel abgeflossen
sind. Die Abwicklung dieser HHSt. stellt sich in tabellarischer „bersicht wie folgt dar:
HAR 2003 1.730.922,81
./. Anordnungen (ausschlieƒlich auf HAR) 111.812,67
Verbleibende Reste aus Vorjahren 1.619.110,14
Neu gebildete HAR 178.723,25
HAR insgesamt 1.797.833,39
Der HH-Ansatz f€r 2004 von 1.800,00 ist in der vorstehenden Tabelle nicht aufgef€hrt. Die
Mittel wurden nicht bentigt und auch nicht €bertragen.
319
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321

219
Bei der vollst‚ndigen Belegpr€fung bei den HHSt. .... 945000 (Weitere Vorbereitung),
.... 960001 (Erschlieƒungsmaƒnahmen, .... 987001 (Frderung von sonstigen Maƒnah-
men) und .... 987000 (Frderung von Baumaƒnahmen) ist uns aufgefallen, dass zu vielen
Auszahlungsbelegen auch in diesem Jahr wieder die Ausschreibungsunterlagen, der Auf-
trag, Leistungsnachweise etc. fehlten. In einem Gespr‚ch mit dem Fachamt konnten die
fehlenden Unterlagen eingesehen werden.
Wir haben dass Fachamt aufgefordert, zuk€nftig die Bestimmungen der DAH zu beach-
ten.
UA 6153 – Sanierung Altstadt Arheilgen
Gegen€ber dem Vorjahr stellen sich die HAR bei der HHSt. .... 987000 (Frderung von
Baumaƒnahmen) wie folgt dar:
HAR 2003 307.374,59
./. Abg‚nge auf Reste - 50.000,00
Zur Verf€gung stehende Mittel 257.374,59
./. Anordnungen 2004 30.067,42
HAR auf Nachjahr 2005 227.307,17
Verbleibende HAR aus Vorjahren 227.307,17
Wegen der Vorlage von Aufstellungen verweisen wir auf UA 6151.
UA 6154 – Stadterneuerung im Ortskern Eberstadt
HHSt. .... 987000 (Zusch€sse zu Maƒnahmen der Stadterneuerung)
HHSt. .... 950001 (Maƒnahmen der Stadterneuerung)
Im HHj. 2004 standen HAR aus 2003 bei der HHSt. .... 950001 von 1.132,93 und im
Nachtrag 2004 weitere 44.000,00 zur Verf€gung. Die Ausgaben betrugen 1.207,41, als
HAR f€r 2005 ergeben sich 43.925,52.
Im €brigen verweisen wir auf UA 6151.
UA 6155 – Stadterneuerung Bessungen
Als Zusch€sse zu Maƒnahmen der Stadterneuerung (HHSt. .... 987000) standen zur
Verf€gung:
HAR 2003 421.640,59
HH-Ansatz 2004 0,00
Zur Verf€gung stehende Mittel 421.640,59
Anordnungen (ausschlieƒlich auf HAR) als
Deckungsmittel f€r Maƒnahmen der
Stadterneuerung (HHSt. .... 950001)       4.849,39
HAR auf Nachjahr 2005 416.791,20
Im €brigen wird auf die Ausf€hrungen bei UA 6151 verwiesen.
B
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324

220
UA 6156 - Soziale Stadt Eberstadt Sd
HHSt. .... 950001 (Maƒnahmen der einfachen Stadterneuerung in Eberstadt – S€d)
Im HHj. 2004 wurden neue HAR von 21.589,42 gebildet. Die HAR 2003 betragen
53.284,66, somit betragen den HAR 2004 zusammen 74.874,08.
HHS. ... 987100 (Verg€tungen an Beauftragte)
HH-Ansatz 2004 140.000,00
Anordnungen  145.051,57
Der Ausgleich erfolget im Rahmen des Deckungskreises
Wir verweisen auf UA 6151.
Die vollst‚ndige Belegpr€fung bei den 6 HHSt. des UA ergab, dass lediglich bei einer An-
ordnung der Auftrag fehlte. Wir haben das Fachamt aufgefordert, die Unterlagen zu ver-
vollst‚ndigen.
UA 6157 – Soziale Stadt Kranichstein
F€r Baumaƒnahmen im Rahmen des Frderprogramms (HHSt. .... 950001) stellt sich die
Abwicklung in tabellarischer „bersicht wie folgt dar:
HAR 2003 117.122,33
./. Anordnungen (ausschlieƒlich auf HAR) 96.089,58
Verbleibende Reste aus Vorjahren 21.032,75
Haushaltansatz 540.400,00
Deckung f€r 2.6157.945010 (Deckungskreis) -20.000,00
Neu gebildete HAR 520.400,00
HAR insgesamt 541.432,75
Vollst‚ndige Belegpr€fungen bei 7 HHSt. des UA ergab, dass bei vielen Auszahlungsbe-
legen auch in diesem Jahr wieder die Ausschreibungsunterlagen, der Auftrag, Leistungs-
nachweise etc. fehlten.
Wir haben dass Fachamt aufgefordert, die Unterlagen zu vervollst‚ndigen.
UA 6158 – Sanierung „Mollerstadt“ – westliche Innenstadt
F€r vorbereitende Untersuchungen (HHSt. .... 945000) stellt sich die Abwicklung in tabel-
larischer „bersicht wie folgt dar:
Haushaltssoll 2004 180.000,00
HAR 2003 64.548,39
Anordnungssoll 47.103,74
HAR nach 2005 197.444,65
Bei der HHSt. .... 945000) (vorbereitende Untersuchungen) haben wir eine vollst‚ndige
Belegpr€fungen durchgef€hrt.
Bei zwei Anordnungen fehlte der Auftrag. Wir haben das Fachamt aufgefordert, die Un-
terlagen zu komplettieren.
325
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B
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221
UA 6200 Wohnungsbauf†rderung
Bei der HHSt. .... 930000 sind im Nachtrag 5.120,00 zum Ankauf von 2 Gesellschaftsan-
teilen an der Neuen Wohnraumhilfe GmbH etatisiert und 5.112,92 ausgezahlt worden
(Magistratsbeschluss Nr. 0175/7 v. 10.03.04). Gegenstand des Unternehmens ist die Fr-
derung der persnlichen Hilfe f€r Menschen, die durch ihre Lebensumst‚nde und Ein-
kommenssituation bei der Suche nach Wohnraum besonders benachteiligt und auf Hilfe
angewiesen sind.
Ferner pr€ften wir aufgrund eines Auftrags von Herrn B€rgermeister Glenz den Abschluss
2004 der Gesellschaft.71
UA 6300 – Straˆen, Wege, Plƒtze und Br†cken
Bei den HHSt. .... 350000 (Erschlieƒungsbeitr‚ge) und .... 350100 (Straƒenbeitr‚ge) er-
gibt sich aus der Jahresrechnung folgende Darstellung:
Erschlieƒungsbeitr‚ge Straƒenbeitr‚ge
KER 120.684,51 13.455,92
HH-Ansatz 1.600.000,00 0,00
Zwischensumme 1.720.684,51 13.455,92
Abg‚nge auf Reste 0,00 0,00
AnO auf Reste 120.684,51 13.455,92
AnO auf lfd. Jahr 132.151,86 133.628,11
Zwischensumme 252.836,37 147.084,03
Mehr- /Wenigereinnahmen - 1.467.848,14 133.628,11
Neue KER 1.567.850,02 91.307,23
Bei der HHSt. .... 350000 (Erschlieƒungsbeitr‚ge) erfolgte im 1. Nachtrag eine Erhhung
des HH - Ansatzes von 1.500.000,00 um 100.000,00 auf gesamt 1.600.000,00.
Durch Abplanung der HHSt 2.6500.960014 (Ausbau J‚gertorstraƒe) im 1. Nachtrag, er-
folgte bei der HHSt. .... 350100 (Straƒenbeitr‚ge) im 2. Nachtrag die K€rzung des HH -
Ansatzes von 350.000,00 auf 0,00. Gem‚ƒ Anmerkung im Haushaltsplan waren die Ein-
nahmen von Straƒenbeitr‚gen der HHSt. .... 350100 f€r diese Verausgabung vorgesehen.
HHSt. .... 350000 (Erschlieƒungsbeitr‚ge)
Im HHj. 2004 erwartete die Stadt Einnahmen aus Erschlieƒungsbeitr‚gen von
1.500.000,00 f€r den L‚rmschutzwall als Bestandteil der HHSt. .... 960331 (Baugebiet
A 24 - Štterst‚dter Weg).
Im 1.Nachtrag zum Haushalt 2004 erfolgte eine Erhhung des Planansatzes um
100.000,00 auf 1.600.000,00. Diese Erhhung war f€r die Einnahme von Erschlieƒungs-
beitr‚gen f€r die Maƒnahme HHSt. .... 960174 (Ausbau Ingelheimer Straƒe) eingeplant.
Endg€ltige Bescheide €ber Erschlieƒungsbeitr‚ge ergingen jedoch f€r den Gehwegaus-
bau, (HHSt. ....960094) im Gehmerweg und in der D€rerstraƒe.
F€r das Projekt HHSt. .... 960541 (Ausbau Schafnussbaumweg) erfolgten nach endg€lti-
ger Beitragsfeststellung R€ckzahlungen.
F€r ein verkauftes st‚dtisches Grundst€ck im Baugebiet A 24 wurde eine Vorausleistun-
gen auf Erschlieƒungsbeitr‚ge erhoben.
71
in Teil IX 4 noch nicht aufgef€hrt
328
329

222
Der Haushaltsvergleich der HHSt. .... 350000 schlieƒt nach der oben genannten Planung
mit Mindereinnahmen von 1.467.848,14 ab.
Der Grund dieser Mindereinnahmen liegt darin, dass f€r den L‚rmschutzwall im Baugebiet
A 24 nicht wie geplant Erschlieƒungsbeitr‚ge erhoben werden konnten.
Die Verzgerung beruht auf folgenden Gr€nden:
 es liegen noch nicht alle Schlussrechnungen der Baufirmen und dadurch bedingt auch
der beteiligten Ingenieurb€ros vor. Ein groƒes Problem hierbei ist die Kostenfeststel-
lung des Ausf€hrungsbereiches des w‚hrend der Baumaƒnahme in Insolvenz gegan-
genen Auftragnehmers und der Auftrags€bernahme durch eine andere Baufirma.
 das Ergebnis des abschlieƒenden L‚rmschutzgutachtens, welches eine maƒgebliche
Grundlage f€r die Verteilung der beitragsf‚higen Kosten bildet, liegt noch nicht vor.
Stichtag f€r die Abschlussmessung zur Erstellung des Gutachtens bildet der Tag der
Baufertigstellung und der zu diesem Tag festgestellte Geb‚udebestand. Diese Vorge-
hensweise gibt die aktuelle Rechtsprechung vor. Die Grundlagenermittlung gestaltete
sich schwierig und umfangreich, so dass erst im Januar 2006 mit dem Ergebnis des
Gutachtens gerechnet wird.
 die Einzelsatzung €ber die Erhebung eines Erschlieƒungsbeitrages f€r die Immissi-
onsschutzanlage (L‚rmschutzanlage) im Baugebiet Štterst‚dter Weg (A 24.1 und A
25.1) in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist noch nicht abschlieƒend durch das
Rechtsamt bewertet. Die Pr€fung kann erst erfolgen, wenn das erw‚hnte Gutachten
vorliegt.
Die Stadt hat f€r die Beitragserhebung der L‚rmschutzanlage im Baugebiet A 24 einen
Haushaltseinnahmerest von 1.460.000,00 gebildet.
Das Rechnungsergebnis lautet daher wie folgt:
Anordnungssoll im Berichtsjahr 132.151,86
Haushaltsrest auf Nachjahr 1.460.000,00
Rechnungsergebnis 2004 1.592.151,86
HHSt. .... 350100 (Straƒenbeitr‚ge)
Im HHj. 2004 wurden Einnahmen aus Straƒenbeitr‚gen f€r den Ausbau der J‚gertorstra-
ƒe im Abschnitt Parkstraƒe / Kranichsteiner Straƒe eingeplant. Der Planansatz lag bei
350.000,00. Im 2. Nachtrag erfolgte jedoch eine Abplanung dieser Mittel, da das Bauvor-
haben bereits im 1. Nachtrag gestrichen wurde.
Entgegen der Planung konnten jedoch f€r die Maƒnahme HHSt. .... 960062 (Fahrbahner-
neuerung im Spessartring / Rhnring) endg€ltige Straƒenbeitr‚ge erhoben werden.
F€r das Projekt HHSt. .... 960541 (Ausbau Schafnussbaumweg) erfolgten nach endg€lti-
ger Beitragsfeststellung geringf€gige R€ckzahlungen.
Bescheide f€r Vorausleistungen sind im HHj. 2004 f€r die Baumaƒnahme
HHSt. 2.6310.960017 (Neugestaltung des Kantplatzes) erstellt.
Im Berichtsjahr ergeben sich im Haushaltsvergleich der HHSt. .... 350100 Mehreinnahmen
von 133.628,11. Das Anordnungssoll betr‚gt 147.084,03 einschlieƒlich KER aus dem
Vorjahr von 13.45,92. Abg‚nge auf KER liegen nicht vor.
Die Erhhung der KER von 13.455,92 in 2003 auf nunmehr 91.307,23 im Berichtsjahr
2004 beruht zu ca. 93 % auf Anforderungen von Vorausleistungen f€r die Maƒnahme
"Neugestaltung Kantplatz". Hier sind allein Beitr‚ge von rd. 84.500,00 durch einen einzel-
nen Anlieger begleichen.
Die restlichen ca. 7 % entsprechen noch offenen Zahlungsanforderungen f€r die endg€lti-
ge Beitragserhebung der Ausbaumaƒnahmen Heinrichstraƒe und Heimst‚ttenweg sowie
330

223
aus der Erhebung von Vorausleistungen f€r den Ausbau Schafnussbaumweg der Vorjah-
re. Hierzu bestehen Vollstreckungsauftr‚ge.
Pr€fung der Erhebung von Erschlieƒungs- und Straƒenbeitr‚gen:
Im Berichtsjahr hat das Fachamt keine Abrechnungen von Erschlieƒungsbeitr‚gen zur
Pr€fung vorgelegt.
Dagegen hat das Fachamt f€r folgende Maƒnahmen Straƒenbeitr‚ge erhoben und uns
zur Pr€fung vorgelegt:
 Haardtring (Fahrbahn) im Abschnitt Stirnwegbr€cke und Hilpertstraƒe
 Kiesbergstraƒe (Gehwege) im Abschnitt Landskronstraƒe und Moosbergstraƒe.
Die Pr€fungen ergaben keine Beanstandungen.
HHSt. .... 360000
Die Bundesrepublik Deutschland leistete eine Zuweisung von 204.000,00 f€r das Bau-
projekt Neubau des Fuƒ- und Radwege€berganges "Leiƒersteg", Weiterst‚dter Straƒe
(HHSt. .... 960096).
HHSt. .... 361000
Die Zuweisungen des Landes Hessen sind gem‚ƒ Anmerkung im Haushaltsplan des HHj.
2004 f€r folgende Maƒnahmen vorgesehen:
 HHSt. .... 960021 (Sanierung Stahlbr€cke Dornheimer Weg) 500.000,00
 HHSt. .... 960072 (Beschilderung €berregionaler Routen) 25.500,00
 HHSt. .... 960096 (Ersatz der schienengleichen Bahn€berg‚nge
westlich Arheilgen) 100.000,00
 HHSt. .... 960414 (Herstellung der Radwegeanbindung von
Darmstadt nach Kranichstein) 129.000,00
754.500,00
In den Nachtr‚gen zum HH. 2004 ergaben sich folgende ‡nderungen:
 1. NT: die Rate aus dem zweiten Bescheid 2002 der HHSt. .... 960096
wird zugunsten einer alten Sollstellung verrechnet - Abplanung - 100.000,00
 2. NT: gem‚ƒ Bewilligungsbescheid vom 26.03.2004 wurden als erste
Rate der GVFG - Mittel f€r die HHSt. .... 960043 (Neuordnung Hauptbahn-
hof Ausbau der Fl‚che vor dem Haupteingang des Empfangsgeb‚udes)
vorgesehen: Mehreinnahmen + 56.500,00
Endg€ltiger Planansatz 2004 711.000,00
Das Haushaltsergebnis dieser HHSt. weist Mehreinnahmen von 347.816,06 aus.
Zu den oben genannten Bauprojekten konnten im HHj. 2004 noch Zuweisungen f€r die
HHSt. .... 960030 (Mobilit‚tszentrale und Wartehallen) und HHSt. .... 960037 (Ausbau
zentraler und tempor‚rer Busbahnhof am Hauptbahnhof) mit Teilraten der Zuwendungen
zum Soll gestellt werden.
HHSt. .... 365000
Wie bereits im Vorjahr72 mitgeteilt, handelt es sich bei den Zuweisungen ffentlicher Un-
ternehmen um Zuweisungen der Deutschen Bahn AG f€r die Bauprojekte
 R€ckbau Bahn€bergang Pallaswiesenstraƒe und
 Instandsetzung / Teilsanierung Br€cke Rheinstraƒe.
72
Rdn. 330/2003
331
332

224
Die geplanten Zuweisungen setzten sich wie folgt zusammen:
 B„ Pallaswiesenstraƒe KER 2002 34.000,00
 Br€cke Rheinstraƒe + HHj. 2003 234.559,96
KER 2003 268.559,96
Diese sind nach dem HHj. 2004 €bertragen worden.
Die Grundlage f€r die Zuweisung „B„ Pallaswiesenstraƒe“ bildet eine Vereinbarung €ber
die Beseitigung von Bahn€berg‚ngen zwischen der DB Netz AG und der Stadt vom
14.06.2002. Die Sollstellung von 34.000,00 erfolgte nach einer Kostenangabe in der Ma-
gistratsvorlage Nr. 98 vom 23.01.2002, StaVO - Beschluss vom 21.03.2002 zugunsten
der oben genannten HHSt.. Nach Abschluss der Bauarbeiten konnte der tats‚chliche
Kostenaufwand und -anteil der DB Netz AG im Oktober 2003 mitgeteilt werden. Der Be-
trag in Hhe von 29.225,43 ist im April 2004 auf der neuen HHSt. .... 365200 eingegan-
gen. Das Annahme - Soll von 34.000,00 ist daher im HHj. 2004 durch die K‚mmerei bei
der HHSt. .... 365000 in Abgang gestellt worden.
Mit Schreiben vom 08.04.2003 hatte die Stadt f€r die Teilsanierung der Br€cke Rheinstra-
ƒe 234.559,96 von der DB AG gefordert. Die DB AG weigerte sich diese Kosten zu €ber-
nehmen. 73 Nach Pr€fung und Abw‚gung aller Vor- und Nachteile hat die Stadt das Ver-
gleichsangebot der DB Netz AG €ber 86.489,11 angenommen. Die Anwaltskosten der in
dieser Angelegenheit durch die Stadt betrauten Anwaltskanzlei hat die DB AG nach An-
nahme des Vergleichsangebotes noch mit €bernommen.
Das Anordnungssoll stellt sich demnach wie folgt dar:
KER 2004 268.559,96
Abgang auf KER 2004 und Vorjahre - 34.000,00 - B„ Pallaswiesenstraƒe
- 148.070,53 - Br€cke Rheinstraƒe
Anforderung im HHj. 2004 86.489,43
HHSt. .... 987000
Im HHj. 2004 lagen insgesamt elf Zuschussantr‚ge vor. Die Stadt zahlte an zehn An-
tragsteller Zusch€sse f€r L‚rmschutzfenster. Ein Antragsteller hat seinen Antrag nicht
weiter verfolgt und keine Unterlagen f€r die Pr€fung des Antrags vorgelegt. Die Gesamt-
hhe der gezahlten Zusch€sse betr‚gt 17.111,32.
Die Stadt hat den urspr€nglichen Haushaltsansatz 2004 von 15.000,00 im 1. sowie im 2.
Nachtrag vollst‚ndig abgeplant.
Der Haushaltsvergleich ergibt somit folgendes Bild:
Gesamtfreigabe HAR 2003 27.674,60
Anordnungen auf Reste HAR 2003 17.111,32
Rest HAR 2003 10.563,28
Anordnungen auf lfd. Jahr Keine
Haushaltsausgaberest 2004 10.563,28
Die Mitteil sind noch verf€gbar und wurden unter der neuen HHSt. 02.6300001.988000
ins HHj. 2005 €bertragen.
73
Rdn. 330/2003

225
UA 6600 – Bundesstraˆen
HHSt. .... 345 900 (R€ckzahlung €berzahlter Bauausgaben)
Bei der HHSt. .... 960 032 (Landgraf-Georg-Straƒe von Beckstraƒe bis Ostbahnhof) hat
das Fachamt nach Pr€fung der Schlussrechnung eine „berzahlung von 14.426,06 festge-
stellt. Die bereits geleisteten Abschlagszahlungen an die Baufirma waren um 14.426,06
hher als der gepr€fte Schlussrechnungsbetrag. Die R€ckzahlung erfolgte im Berichts-
jahr.
HHSt. .... 360 000
Die Einnahmen aus Zuweisungen des Bundes von 1.500.000,00 waren gem‚ƒ Anmer-
kung im Haushaltsplan f€r die Baumaƒnahme HHSt. .... 960043 (B 42 - Nordumgehung
zwischen Gr‚fenh‚user- und Otto-Rhm-Straƒe) vorgesehen. Die Stadt hat den Ansatz in
den Nachtr‚gen vollst‚ndig abgeplant. Nach dem Bewilligungsbescheid konnte die erste
Rate erst im HHj. 2004 abgerufen werden.
HHSt. .... 361 000
Die Zuweisung des Landes von 270.000,00 ist gem‚ƒ Anmerkung im Haushaltsplan f€r
die Maƒnahme HHSt. .... 960043 (B 42 - Nordumgehung zwischen Gr‚fenh‚user- und
Otto-Rhm-Straƒe) vorgesehen.
In den Nachtr‚gen zum HHj. 2004 ergaben sich folgende ‡nderungen:
 1. NT - HHSt. .... 960023 (Ausbau der Pfungst‚dter Straƒe -B 426-
von Karlsruher Straƒe bis Stadtgrenze) Einplanung + 120.000,00
 1. NT - HHSt. .... 960040 (Radweg Kranichsteiner Straƒe von
Ruthsenbach bis Jagdschloƒ), gem‚ƒ Bewilligungsbescheid
vom 17.12.2002 Einplanung + 100.000,00
 2. NT - HHSt. .... 960023 (Ausbau der Pfungst‚dter Straƒe -B 426-
von Karlsruher Straƒe bis Stadtgrenze) Abplanung - 120.000,00
 2. NT - HHSt. .... 960043 (B 42 - Nordumgehung zwischen Gr‚fenh‚user-
und Otto-Rhm-Straƒe) Abplanung - 270.000,00
Endg€ltiger Planansatz 2004 100.000,00
Bei dem Rechnungsergebnis von 100.000,00 handelt es sich um eine Rate f€r das Bau-
projekt HHSt. .... 960040 (Radweg Kranichsteiner Straƒe).
UA 6801 – Parkbauten
HHSt. .... 350000 (Ablsungsbeitr‚ge)
Das Ergebnis der HHSt. stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
KER aus 2003 281.067,62
./. Abg‚nge auf KER 39.733,97
HH-Ansatz 2004 256.000,00
497.333,65
Anordnungen 342.737,62
Wenigereinnahmen 154.596,03
Die Stadt f€hrte die Einnahmen des lfd. Jahres von 61.670,00 (101.403,97 ./. KER von
39.733,73) in voller Hhe der Parkplatzr€cklage (HHSt. 2.9101.911008.0) zu.
333
334

226
Die Einnahmen aus den Ablsungsbeitr‚gen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie
folgt:
HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis KER
2002 256.000,00 228.363,24 51.737,85
2003 256.000,00 360.363,65 281.067,65
2004 256.000,00 61.670,00 273.829,77
UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten
Von dem bei der HHSt. .... 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm-
gens) aus 2003 €bertragenen HAR von 99.694,47 gab die Stadt im Berichtsjahr 11.448,67
aus. Der gem‚ƒ Nachtragsplan veranschlagte Ansatz von 20.000,00 wurde nicht bentigt.
Eine erneute „bertragung aufgelaufener HAR aus den Vorjahren erfolgte nicht.
Das Fachamt ordnete 2004 die sich aus dem Betreuungsvertrag f€r die Parkscheinauto-
maten ergebenden monatlichen Servicevertragsgeb€hren von 10.326,32 zun‚chst mit
14,5% der o.a. HHSt. im VMH und mit 85,5% der HHSt. 1.6802.510000.8 im VWH zu. Ab
Oktober 2004 reduzierte sich der vermgenswirksame Anteil dieser monatlichen Betreu-
ungskosten auf 10,92%. Wir baten das Fachamt um Erl‚uterung dieser Aufschl€sselung.
Eine Antwort hierauf steht noch aus.
UA 7000 – Abwasserbeseitigung
HHSt. .... 350000 (Kanalanschlussbeitr‚ge)
Nach dem gleichen Schema wie bei UA 6300 ergibt sich folgendes Bild:
Kanalanschlussbeitr‚ge
KER 13.932,58
HH-Ansatz 30.000,00
Zwischensumme 43.932,58
Abg‚nge auf Reste 0,00
AnO auf Reste 0,00
AnO auf lfd. Jahr 0,00
Zwischensumme 0,00
Mehr- /Wenigereinnahmen - 30.000,00
Neue KER 13.932,58
HHSt. .... 350000
Im Haushaltsplan 2004 waren Einnahmen von 30.000,00 vorgesehen. Im HHj. 2004 sind
jedoch weder endg€ltige Kanalanschlussbeitr‚ge noch Vorausleistungen erhoben wor-
den.
Die KER 2003 und Vorjahre sind mit 13.932,58 gleich geblieben. Abg‚nge auf KER liegen
nicht vor. Dabei handelt es sich um die Erhebung eines endg€ltigen Kanalanschlussbei-
trages f€r ein Flurst€ck an der Pfungst‚dter Straƒe, f€r den bereits im Vorjahr ein Voll-
streckungsauftrag bestand.
Im Berichtsjahr hat das Fachamt keine Abrechnungen zur Pr€fung vorgelegt.
335
336

227
HHSt. .... 351000 (Erstattungen Kanalhausanschlusskosten)
Im Haushaltsplan 2004 waren keine Einnahmen eingeplant. Die Einnahmen betragen
169.151,82.
Abwicklung der Kasseneinnahmereste:
KER 2003 und fr€her 103.846,83
2004 beglichen - 16.908,67
Neue Reste + 20.491,99
„bertragen nach 2005 107.430,15
UA 7621 – HEAG-Hallen
HHSt. .... 330000 (R€ckfl€sse von Kapitaleinlagen)
Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am 16.12.1999 die Auflsung der „Gemein-
n€tzigen Betreibergesellschaft City-Kultur Darmstadt mbH“. Die Liquidationsbilanz der
Gesellschaft 2003/2004 liegt vor. Am 15.04.2004 sind jeweils 5.000,00 an die Gesell-
schafter ausgezahlt worden. Am 04.06.2004 ist die Gesellschaft aus dem Handelsregister
gelscht worden.
UA 7625 – HEAG-Schalthaus Waldkolonie
Der Tr‚gerverein B€rgerhaus Waldkolonie erhielt letztmalig im Berichtsjahr eine Investiti-
onshilfe von 13.293,59 aus der HHSt. .... 987000. Nach den Beschl€ssen des Magistrats
und der Stadtverordnetenversammlung vom 14. bzw. 29.04.1999 €bernahm die Stadt 5
gleichbleibende Tilgungsraten zu je 26.000,00 DM (entspricht 13.293,59) f€r die Jahre
2000 – 2004.
UA 7800 – F…rderung der Landwirtschaft
Im HHj. 2004 hat das Fachamt keine Investitionszusch€sse an Tierzuchtvereine ausge-
zahlt, obwohl bei der HHSt. . .... 987000 ein Planansatz von 2.600,00 zur Verf€gung
stand. Entsprechende Antr‚ge von Vereinen gingen nicht ein.
Der Kaninchenzuchtverein H 29 e.V. hat den aus dem Jahr 2003 noch ausstehenden
Verwendungsnachweis f€r den Neubau einer Garage74 €ber 1.000,00 im Mai 2005 vor-
gelegt. Der Verein hat den Zuschuss zweckentsprechend verwendet.
UA 7910 – Amt f†r Wirtschaftsf…rderung
HHSt. .... 986000 (Zusch€sse an private Unternehmen)
Im HHj. 2004 hat das Fachamt einen Investitionszuschuss von 150.000,00 an eine Darm-
st‚dter Firma zum Bau einer betriebseigenen Abwasserbehandlung ausgezahlt. Die Fr-
derung der Stadt beschr‚nkt sich auf den Projektteil „Bau der Recyclinganlage“. Der Ver-
wendungsnachweis ist zum 31.12.2005 vorzulegen.
UA 7911 – ‡ffentlicher Personennahverkehr
HHSt. .... 360000 (Zuweisungen Bund)
Das Vorhaben „Beschleunigung der Buslinie Darmstadt – Nordwest (1. Bauabschnitt)“ ist
abgeschlossen. Die Maƒnahme ist erheblich g€nstiger als geplant durchgef€hrt worden.
Deshalb wurde ein Sollabgang von 369.510,58 vorgenommen.
74
Rdn. 336/2003
337
338
339
V
340
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228
HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land)
F€r 2004 hat die Stadt Einnahmen von 180.031,00 f€r Maƒnahmen zur Verbesserung des
ffentlichen Nahverkehrs zum Soll gestellt. Die Ist-Einnahmen betrugen nur 31,00. Die
Vorhaben „Beschleunigung der Buslinie Darmstadt – Nordwest (1. Bauabschnitt) und
Buslinie H“ sind abgeschlossen. Die festgesetzten zuwendungsf‚higen Kosten sind nicht
erreicht worden. Deshalb wurden Sollabg‚nge von insgesamt 62.122,11 durchgef€hrt.
HHSt. .... 981000 (R€ckzahlung von Zusch€ssen)
Nach Pr€fung der Verwendungsnachweise durch die Zuwendungsgeber mussten R€ck-
zahlungen f€r folgende Maƒnahmen angewiesen werden:
Buslinie H (inkl. 11.100,00 Zinsen) 54.917,00
Busbeschleunigung DA-NW (1. Bauabschnitt) 91.242,00
146.159,00
UA 8403 – Betriebsgesellschaft mbH Darmstadt
HHSt. .... 930100 (Kapitaleinlagen)
Die wirtschaftliche Situation der Betriebsgesellschaft erforderte im Berichtsjahr zweimal
eine Verst‚rkung der Eigenkapitalbasis um zusammen 1.965.000,00.
UA 8550 – Waldungen
Die Stadt nahm im Berichtsjahr von drei Firmen auf der HHSt. .... 340100 (Einnahmen aus
Vermgenssch‚den im Westwald) zun‚chst insgesamt 1.400.900,00 ein. In dieser Sum-
me waren erneut auch Ersatzleistungen an andere Gesch‚digte enthalten, die die Stadt
noch im laufenden Jahr an diese weiter gab.
Insgesamt erfolgten auf der o. a. HHSt. folgende Zahlungsein- und Abg‚nge:
Gesamteinnahmen 1.400.900,00
Abz€glich Zahlungen an
Land Hessen (Entsch‚digung Westwald) - 955.890,59
Land Hessen (dto. T‚ubcheshhle) - 53.320,00
Gemeinde B€ttelborn (Entsch‚digung Westwald) - 138.991,54
Stadt Weiterstadt (dto.) - 33.237,11
Verbleibender Anteil Stadt Darmstadt und 219.460,76
Rechnungsergebnis
UA 8800 – Grundverm…gen
HHSt. ...340000 (Grundst€cksverk‚ufe)
Bei einem Ansatz von 9,6 Mio. und Gesamteinnahmen von 5.971.566,60 betragen die
Wenigereinnahmen 3.628.433,40.
HHSt. ...340200 (Auƒerordentliche Einnahmen aus Grundst€cksverk‚ufen)
Der urspr€ngliche Ansatz von 2,1 Mio. wurde im Nachtrag um 7,5 Mio. auf 9,6 Mio. er-
hht. Gegen€ber der Planung ergaben sich Wenigereinnahmen von 8.729.436,48.
Gem‚ƒ den Erl‚uterungen zum 1. Nachtrag 2004 handelt es sich bei der Erhhung des
Ansatzes um eine Verschiebung von erwarteten Einnahmen aus dem Verkauf des Ma-
rienplatzes aus 2003 nach 2004. Auf Nachfrage teilte uns das Fachamt mit, dass auch
nach weiteren Verkaufsverhandlungen mit den mglichen Investoren 2005 ein Verkauf
des Marienplatzes bisher noch nicht erfolgte. Die Erhhung des Ansatzes zum damaligen
342
343
344

229
Zeitpunkt halten wir daher, zumindest aus heutiger Sicht, f€r wenig realistisch. Wir werden
€ber den weiteren Verlauf in dieser Angelegenheit berichten.
HHSt. ...340500 (Grundst€ckserlse „Knell-Gel‚nde“)
Bei einem Ansatz von 6,3 Mio. und Erlsen von 1.404.531,00 ergaben sich Wenigerein-
nahmen von 4.895.469,00.
HHSt. ...932000 (Erwerb von Grundst€cken)
HAR 797.756,43
HH-Ansatz 1.300.000,00
2.097.756,43
./. Anordnungen 1.609.298,09
488.458,34
UA 9001 - Allgemeine Finanzzuweisungen
Das Regierungspr‚sidium hat mit Verf€gung vom 22.10.2004 die Investitionspauschale
und die Schulbaupauschale endg€ltig festgelegt.
HHSt. .... 361000 (Zuweisung Land f€r Investitionen)
Im Nachtragshaushalt hat die Stadt den urspr€nglichen Ansatz von 1.723.000,00 um
137.000,00 auf die tats‚chliche Investitionspauschale von 1.586.000,00 reduziert. Die
Zuweisung im Vorjahr betrug 1.214.000,00.
HHSt. .... 361300 (Schulbaupauschale)
Das Rechnungsergebnis von 1.694.000,00 liegt um 404.000,00 €ber dem Ergebnis des
Vorjahres. Die Schulbaupauschale entwickelte sich in den vergangenen drei Jahren wie
folgt:
2002 1.792.000,00
2003 1.290.000,00
2004 1.694.000,00
Rechtsgrundlage f€r die Zuweisungen ist das Finanzausgleichsgesetz (FAG).
345

230
IX. WEI TE RE PR€FU NGE N
1. KASSENP R€F UNG EN
Die dauernde „berwachung der Kassen der Stadt gehrt gem. … 131 Abs. 1 Nr. 3 HGO
zu den Pflichtaufgaben des Revisionsamts.
Wir haben die Stadtkasse und die Kasse der Amtsvormundschaft jeweils zweimal gepr€ft.
Die Stadtkasse haben wir in der Zeit vom 01.06. bis 25.06.2004 und vom 03.11.-
13.12.2004 unvermutet gepr€ft. Bei der ersten Pr€fung konnte eine ordnungsgem‚ƒe
Kassenf€hrung nur mit Einschr‚nkungen best‚tigt werden, weil einige Zahlwege des ma-
schinell gef€hrten Kontogegenbuches noch nicht richtig gestellt waren. Es ist der Stadt-
kasse bis zum Abschluss der zweiten Pr€fung gelungen, die Zahlwege auszugleichen.
Daher konnte die ordnungsgem‚ƒe Kassenf€hrung uneingeschr‚nkt best‚tigt werden.
Nach wie vor unbefriedigend ist die Situation bei der Vollstreckungsstelle. Wir haben je-
weils in gesonderten Berichten und Gespr‚chen mehrfach (zuletzt mit Schreiben vom
15.12.04) und eindringlich auf die nicht akzeptablen Verh‚ltnisse hingewiesen und um
Abhilfe gebeten. Das Ergebnis der inzwischen durchgef€hrtem Organisationsuntersu-
chung ist uns bislang nicht bekannt geworden.
Wir pr€ften auƒerdem die im Verwahrgelass verwahrten Werte anhand der aktuellen Be-
standsliste vom 15.06.04 und 03.11.04 auf Vollst‚ndigkeit und Wertangabe. Aufgetretene
Unstimmigkeiten konnten noch w‚hrend der Pr€fung berichtigt werden.
Die Kasse der Amtsvormundschaft haben wir am 14.05.2004 und 02.11.2004 unvermutet
gepr€ft. Feststellungen haben sich nicht ergeben.
Neben den beiden genannten Kassen bestehen im Bereich der Stadtverwaltung ein-
schlieƒlich ihrer Eigenbetriebe weitere 40 Zahlstellen, die ebenso zu pr€fen sind wie die
zwei Kassen des Hess. Verwaltungsschulverbandes und die Kassen und Zahlstellen des
Klinikums (7). Je Umsatz und Bedeutung pr€fen wir diese Kassen 1-2 mal im Jahr oder
auch nur jedes 2. Jahr. Dagegen obliegt die Pr€fung der bei zahlreichen ‡mtern und
Schulen eingerichteten Handvorsch€sse den ‡mtern selbst. Das Revisionsamt ist jedoch
berechtigt, sich jederzeit in die Pr€fung einzuschalten. Im Berichtsjahr haben wir bei ins-
gesamt 51 Kassen 62 Kassenpr€fungen durchgef€hrt. Soweit sich Beanstandungen er-
geben haben, sind diese wegen der besseren „bersicht beim jeweiligen UA aufgef€hrt.
Die unvermutete Pr€fung der Abwicklung der Pfandauftr‚ge durch die Vollstreckungs-
stelle fand in der Zeit vom 20.04. bis 26.04.2004 statt. Sie beschr‚nkte sich wegen der
angespannten Situation bei der Vollstreckungsstelle erneut im wesentlichen auf den Au-
ƒendienst. Eine Pr€fung der Pfandbefehle auf Vollz‚hligkeit war wieder mglich, so dass
eine geringe Verbesserung in diesem Sachgebiet feststellbar war. Dem Auƒendienst
konnte eine vollst‚ndige und zeitgerechte Ablieferung der vereinnahmten Gelder best‚tigt
werden.
Die vier st‚dtischen Vollziehungsbeamten haben 2004 zusammen einen Betrag von
535.035,07 eingezogen, das sind 77.727,75 mehr als im Vorjahr.
346
347
348

231
2. VERWE ND UNG SNAC HWE IS E
Da die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen ihres Budgetrechts €ber die Bereit-
stellung von Zusch€ssen an Verb‚nde und Vereine entscheiden muss, halten wir es f€r
sinnvoll, im Rahmen des Schlussberichts zumindest einen „berblick €ber die Verwen-
dung der Zusch€sse zu geben. Im Regelfall werden daher bei den einzelnen Zuschuss –
HHSt. dargestellt:
 Zuschusshhe (ggf. auch im Vergleich zum HH-Ansatz),
 Zahl der Zuschussempf‚nger,
 Probleme, die sich bei der Pr€fung der VN ergeben haben (z. B. versp‚tete oder
unvollst‚ndige Vorlage der VN, R€ckfragen usw.).
Auch in dieser abgek€rzten Form nimmt die Darstellung der Zusch€sse und VN breiten
Raum im Schlussbericht ein, was vor allem bei den Einzelpl‚nen 3 und 4 deutlich wird.
Die Zuschussempf‚nger sind verpflichtet, gegen€ber dem Zuschussgeber die ordnungs-
gem‚ƒe und zweckentsprechende Verwendung von Zuweisungen und Zusch€ssen nach-
zuweisen. Dabei handelt es sich um Zuweisungen und Zusch€sse
 des Landes Hessen an die Stadt,
 des Landes Hessen an Verb‚nde und Vereine,
 der Stadt an Verb‚nde und Vereine.
F€r das HHj. 2004 haben wir bis Ende Januar 2006 insgesamt 481 VN gepr€ft. Darin sind
75 VN aus fr€heren Jahren enthalten, die bei Abschluss des Schlussberichts 2003 noch
nicht gepr€ft waren. Die in diesem Bericht gesondert aufgef€hrten Auftragspr€fungen sind
in dieser Zahl nicht enthalten.
Die Entwicklung in den letzten 5 Jahren:
2000 392
2001 402
2002 423
2003 459
2004 481
Die 406 VN aus 2004 verteilen sich auf folgende Frderungsbereiche und Einzelpl‚ne:
EPl. Bund
an Stadt
Bund an
Verb. und
Vereine
Land
an Stadt
Land an
Verb. und
Vereine
Stadt an
Verb. und
Vereine
0 --- --- --- 2 24
1 --- --- --- --- 16
2 --- --- 7 2 18
3 1 --- 6 3 40
EB Kultur --- --- --- --- 30
4 --- 21 6 --- 126
5 --- --- --- --- 95
6 --- --- --- --- ---
7 --- --- --- --- 9
349

232
Die von der Stadt gew‚hrten Zusch€sse verteilen sich wie folgt auf die Gruppen des
Hauhaltsplans:
Verwendungszweck 2003 2004
Gruppe 70: Zusch€sse f€r lfd. Zwecke an
soz. oder ‚hnliche Einrichtungen 20.474.997,10 19.468.012,97
Gruppe 71: Zuweisungen und sonst.
Zusch€sse f€r lfd. Zwecke 26.632.633,56 31.970.185,70
Gruppe 98: Zuweisungen und Zusch€sse
f€r Investitionen 11.246.792,34 14.100.260,91
Summe 58.354.423,00 65.538.459,58
Bei einer Reihe von Verwendungsnachweisen haben sich auch im Berichtsjahr Beanstan-
dungen ergeben. Dabei handelt es sich im wesentlichen um:
 Versp‚tete Vorlage von VN:
Die Zahl der VN aus Vorjahren hat sich gegen€ber 2003 wieder etwas reduziert, ist a-
ber immer noch hoch, wie die nachfolgende Aufstellung zeigt:
2000: 34
2001: 47
2002: 46
2003: 98
2004: 75
 Fehler oder unvollst‚ndige Darstellung in den VN, fehlende oder unvollst‚ndige Anla-
gen. In diesen F‚llen sind regelm‚ƒig R€ckfragen beim Fachamt und/oder beim Zu-
schussempf‚nger erforderlich, die zu Verzgerungen – oft von mehreren
Monaten – f€hren.
 Meinungsverschiedenheiten bei der R€ckforderung von „berzahlungen:
In diesen F‚llen geht es meist darum, dass die Ausgaben geringer sind als bei An-
tragstellung geplant oder dass die den Vereinen zugestandene Liquidit‚tsreserve €-
berschritten wird.
Zusammenfassend muss klargestellt werden, dass es sich bei den dargestellten Proble-
men um Einzelf‚lle handelt. Die ganz €berwiegende Zahl der VN kann ohne Beanstan-
dungen oder sonstige Feststellungen gepr€ft werden. Sofern sich R€ckfragen ergeben,
geben die Vereine und Verb‚nde bereitwillig Auskunft. Allerdings ist die Pr€fung einiger
VN sowohl f€r das Fachamt als auch f€r das Revisionsamt mit viel Zeitaufwand verbun-
den.
Auch 2004 haben wir wieder in einer Reihe von F‚llen Empfehlungen an die Fach‚mter
oder unmittelbar an die Zuschussempf‚nger gegeben.
Die Pr€fungsergebnisse zu den einzelnen VN sind bei den jeweiligen UA aufgef€hrt.
B
E

233
3. PR€F UNG DE R VERG ABE N NAC H VOL
Auch nach der Neufassung der Dienstanweisung75 sind Vergaben nach VOL im Allgemei-
nen von der Vergabe- und Beschaffungsstelle durchzuf€hren.
In verschiedenen grƒeren Bereichen (z.B. B€romaterial und B€rombel) schreibt die
Beschaffungsstelle die Leistungen als Jahresvertr‚ge aus. Im Rahmen dieser Jahres-
vertr‚ge knnen die ‡mter das Material bei den vorgegebenen Lieferanten selbst bestel-
len.
Auƒerdem erm‚chtigt die Dienstanweisung einzelne ‡mter bzw. Abteilungen generell,
Leistungen selbst zu vergeben. Dies gilt z.B. f€r das Hauptamt – Organisationsabteilung
(Reinigungsleistungen, Anmietung von Kopierern und Faxger‚ten) und f€r das Hauptamt
– Abt. IUK (PC mit Zubehr und Netzwerkinstallationen). Auch f€r diese Leistungen wer-
den in der Regel Jahresvertr‚ge abgeschlossen.
Ferner kann die Beschaffungsstelle Beschaffungen im Einzelfall auf ‡mter oder Einrich-
tungen delegieren.
Im Berichtsjahr pr€ften wir vor allem die Vergaben durch die generell erm‚chtigten Abtei-
lungen bzw. ‡mter.
75
Rdn. 007
350

234
4. TE CHNIS CHE PR€F UNG EN
Stand der Technischen Prfung
Wie zu Beginn des Berichts bereits erw‚hnt, f€hren die Fach‚mter im Lauf des Jahres
2005 nach und nach die Rechnungslegung f€r die Baumaƒnahmen durch, die im Be-
richtsjahr abgeschlossen wurden. Der Eingang der Rechnungsunterlagen wird vom Revi-
sionsamt €berwacht.
Je nach Intensit‚t und Tiefe der Pr€fung wird unterschieden zwischen
 Haushaltsvergleich,
 rechnerische Pr€fung,
 fachtechnische Pr€fung.
Sofern keine Pr€fungsauftr‚ge nach … 130 HGO oder durch die Amtsleitung vorliegen,
entscheiden die Technischen Pr€fer nach pflichtgem‚ƒem Ermessen, welche Baumaƒ-
nahmen intensiver gepr€ft werden.
Nach dem heutigen Verst‚ndnis von der Arbeit eines kommunalen Revisionsamts ist da-
bei vor allem die fachtechnische Pr€fung von Bedeutung. Bei dieser wird die durch das
Fachamt oder den beauftragten Architekten/Ingenieur vorgenommene fachtechnische
Feststellung der Baurechnung, ausgehend von den Aufmaƒen und Massenermittlungen,
vollst‚ndig oder in Stichproben nachvollzogen. Wegen der groƒen Zahl der j‚hrlich vor-
gelegten Abrechnungen kommt diese besonders intensive Pr€fung jedoch stets nur bei
einer kleinen Zahl von Baumaƒnahmen in Betracht, zumal die Technischen Pr€fer auch
die Verwendung der Mittel f€r die Bauunterhaltung (VWH) zu pr€fen haben.
F€r die Pr€fung der Honorarrechnungen der beauftragten Architekten und Ingenieure
gelten die vorstehenden Ausf€hrungen sinngem‚ƒ.
Wie in fr€heren Schlussberichten bereits erw‚hnt, waren die Rechnungsunterlagen der
Baumaƒnahmen aus fr€heren Jahren wegen Verlegung der Altregistratur des Kassen-
und Steueramtes f€r l‚ngere Zeit nicht greifbar. Mittlerweile sind die Ordner mit den Bu-
chungsbelegen der Stadtkasse nach HH-Jahren geordnet in die Regale einger‚umt. Al-
lerdings sind einige Ordner bzw. Aktenmappen durch einen Wasserschaden derart be-
sch‚digt, dass sie f€r eine Pr€fung nicht mehr zur Verf€gung stehen.
Wegen der R€ckst‚nde der Rechnungslegung beim Hochbau- und Maschinenamt ver-
weisen wir auf den Vorjahresbericht.76 Das Amt hat die Abrechnung der Baumassnahmen
beschleunigt, auch wenn der jetzige Stand noch nicht zufriedenstellend ist. Aus den zu-
r€ckliegenden HHj. 1999 bis 2003 sind insgesamt noch 91 Rechnungslegungen offen,
weitere 41 aus der Jahresrechnung 2004. Dazu kommen noch etwa 40 Baumassnahmen,
bei denen davon auszugehen ist, dass sie beendet sind, weil keine Mittel nach 2005 €-
bertragen wurden. Wir haben gegen€ber dem Amt und auch dem Dezernenten deutlich
gemacht, dass noch f€r einige Zeit erhhte Anstrengungen notwendig sind, um die R€ck-
st‚nde aufzuarbeiten.
Erfreulich ist, dass das Hochbau- und Maschinenamt auch einige Zwischenrechnungsle-
gungen vorgelegt hat.
Beim Straƒenverkehrsamt bestanden keine R€ckst‚nde. Das Amt hat im Berichtsjahr f€r
23 Maƒnahmen die Schlussrechnungslegung vorgelegt.
Beim Gr€nfl‚chen- und Umweltamt bestehen ebenfalls keine R€ckst‚nde.
76
Rdn. 347/2003
351
352

235
Begleitende Technische Prfung
„ber Inhalt, Ziele und Ablauf der begleitenden Pr€fung haben wir in den Vorjahren mehr-
fach berichtet. Hierauf kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen werden.
Im Interesse einer aktuellen Berichterstattung berichten wir €ber diese Pr€fungen unab-
h‚ngig von der jeweils zu pr€fenden Jahresrechnung.
Wie in den Vorbemerkungen zu diesem Schlussbericht erw‚hnt, gewinnt die beratende
T‚tigkeit des Revisionsamts in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Diese be-
ratende Funktion wird mittlerweile von den Fach‚mtern auch vermehrt in Anspruch ge-
nommen. Beispielhaft sind hier zwei F‚lle genannt:
In einem Fall ist das Revisionsamt um eine Teilnahme an Nachtragsverhandlungen mit
dem Auftragnehmer gebeten worden. Der eingereichte Nachtrag war grunds‚tzlich ge-
rechtfertigt, allerdings waren die kalkulatorischen Ans‚tze des Auftragnehmers teilweise
zu hoch angesetzt. Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Fachamt konnte die
urspr€ngliche Nachtragssumme von rund 218.000,00 um rund 90.500,00 gek€rzt werden.
Die beauftragte Nachtragssumme entspricht damit dem Aufwand der ausgef€hrten Leis-
tungen.
In einem anderen Fall hat das Fachamt um eine Pr€fung und Stellungnahme zu zwei be-
reits beauftragten Nachtr‚gen gebeten. Nach eingehender Pr€fung der vorgelegten Un-
terlagen sind wir der Auffassung, dass ein Nachtrag g‚nzlich ungerechtfertigt und ein
Nachtrag zum Teil ungerechtfertigt ist. Mittlerweile ist der Auftragnehmer vom Fachamt
angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten worden. Diese Stellungnahme steht
noch aus. Wir werden im n‚chsten Schlussbericht dar€ber berichten.
2004 und 2005 haben wir folgende Baumaƒnahmen, die z. T. bereits im Vorjahresbericht
angesprochen sind, regelm‚ƒig besucht und begleitend gepr€ft:
HHSt. Projekt Auftragswert
(brutto)
baulich
abge-
schlossen
2.1300.950030 Feuerwehr Bismarckstraƒe - Neubau
eines S€dbaus
pro Gewerk ------
2.2100.950180 Georg-August-Zinn Schule pro Gewerk ------
2.2250.950030 Wilhelm-Leuschner-Schule pro Gewerk ------
2.2800.950200 Gutenbergschule pro Gewerk ------
2.2921.950020 Neubau einer Binturong- und 131.196,80 2005
Zwergotteranlage
2.5603.950004 Sanierungsmaƒnahmen im B€rger-
parkstadion, Landschaftsbauarbeiten
308.149,93 2005
2.5800.940024 Gr€nanlagen im Bereich Hauptbahn-
hof Ost, Landschaftsbauarbeiten
308.149,93 2005
2.5800.940067 Sanierung von Brunnenanlagen, See-
rosenbecken im Orangeriegarten
68.365,32 2005
2.6151.945002 Schillerschule - Landschaftsbau pro Gewerk ------
2.6151.960001 Sanierung Martinsviertel
 Ausbau Pankratiusstraƒe 252.860,74 2004
 Umgestaltung Friedrich-Ebert-Platz 21.153,26 2003
 Umgestaltung Riegerplatz 89.707,97 2003
 Ausbau Ploenniesstraƒe 221.834,92 ------
2.6153.945000 Neugestaltung Ruthsenbach und 1.301.343,25 2005
Bachstraƒe in Arheilgen
353

236
2.6157.945002 Soziale Stadt Kranichstein
 Neugestalt. Brentanoanlage 1.BA
 Neugestalt. Brentanoanlage 2.BA
202.529,26
100.922,78
2003
2005
2.6300.960021 Sanierung Stahlbr€cke im 3.378.638,06 2004
Dornheimer Weg
2.6300.960043 Neuordnung Hauptbahnhof, Fl‚che
vor dem Empfangsgeb‚ude
551.041,62 2005
2.6300.960091 Ausbau von Radwegen - K165/K167 224.613,05 ------
2.6300.960174 Ausbau Ingelheimer Straƒe 517.423,89 2004
2.6300.960331 Baugebiet A 24, Štterst‚dter Weg
 Teilausbau der Straƒen Asternweg,
Tulpenweg, Bl€ttenallee 370.513,34 2005
 Gr€nverbindung-Straƒenbau 199.966,76 2004
2.6300.960704 Fahrbahn Landskronstraƒe 161.548,63 2005
2.6310.960017 Neugestaltung des Kantplatzes 317.747,65 2004
2.6500.960616 Instandsetzung der Unterf€hrung
Hindemithstraƒe 233.865,74 2004
Instandsetzung der Unterf€hrung
Hindemithstraƒe - Neuer Auftrag 255.472,62 ------
2.7000.960008 S€dsammler R€ R015/016 - R€ R013 1.704.133,40 ------
2.7000.960015 S€dsammler von Dornheimer 711.242,01 2003
Weg bis Hilpertstraƒe (hier: Rohrvor-
trieb Hilpertstraƒe)
2.7000.960016 S€dsammler von R„ 013 bis Darm-
bach
1.964.464,71 2005
2.7000.960035 Heinrich-Fuhr-Straƒe Kanalbau 1.BA 788.679,31 ------
2.7000.960114 Kanalumbau Heinrichwingertsweg / 569.872,81 2004
Nieder-Ramst‚dter Straƒe
2.7000.960181 Erschlieƒung Baugebiet O17 - 1.BA 391.048,40 2003
Erschlieƒung Baugebiet O17 - 2.BA 284.390,51 2005
2.7000.960609 Nordsammler Wixhausen - 1.BA 3.549.139,15 ------
2.7501.950003
J€discher Friedhof, Umbau des offe-
nen Hofes zu einer Trauerhalle und
Nebenr‚umen
pro Gewerk 2005
2.7920.960500 Ausbau Bushaltestellen - 4.BA 131.253,07 2005
2.8500.960007 Stadtgut Gehaborn, Kanalsanierung 113.922,53 2004
2.8801.950003 Gemeinschaftshaus Rodgaustraƒe pro Gewerk ------
2.8801.950340 Sanierung weiterer Wohnungen im
Akazienweg, Geb‚ude 17 A-C und
21-23
pro Gewerk ------
2.8801.950400 Sanierung von Wohngeb‚uden in der
Rodgaustraƒe
pro Gewerk ------
verschiedene
HHSt.
Kleinmaƒnahmen, die durch die Fa-
ch‚mter €ber Jahresvertr‚ge verge-
ben werden.
unterschiedliche
Betr‚ge ------

237
Prfung der Vergaben
Zum Aufgabengebiet der begleitenden technischen Pr€fung gehrt auch die Pr€fung der
Vergabe von Lieferungen und Leistungen (€berwiegend nach VOB). Neben der Teilnah-
me an Submissionsterminen haben wir die Vergabeart und die Vergabeunterlagen (Sub-
missionsniederschrift, Preisspiegel, Vergabevorschlag etc.) von verschiedenen Baumaƒ-
nahmen in Stichproben gepr€ft. So knnen z.B. anhand der Preisspiegel auff‚llig hohe
oder niedrige Einheitspreise erkannt und im Bedarfsfalle mit dem Fachamt kurzfristig ge-
kl‚rt werden.
Grundlagen f€r diese Pr€fung sind
 die st‚dtische Dienstanweisung Vergabe vom 02.05.1997,
 die Verdingungsordnung f€r Bauleistungen (VOB/A), f€r Leistungen (VOL/A) und f€r
freiberufliche Leistungen (VOF) in der jeweils g€ltigen Fassung,
 die Honorarordnung f€r Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) in der g€lti-
gen Fassung.
Wegen der Neufassung der Dienstanweisung f€r Vergaben verweisen wir auf die Vorbe-
merkungen.77
Wie in fr€heren Schlussberichten bereits beanstandet, werden entgegen der im Zeitraum
der Pr€fung noch g€ltigen Dienstanweisung f€r Vergaben bei der Verdingungsstelle keine
Angebotskopien hinterlegt. Bei der Beschlussfassung €ber die neue Dienstanweisung hat
der Magistrat die Entscheidung €ber diese Frage zur€ckgestellt und das Hauptamt mit
weiteren Erhebungen beauftragt.
Im Allgemeinen ergab die Pr€fung der Vergabe von Baumaƒnahmen nur kleinere Bean-
standungen, die wir kurzfristig mit dem jeweiligen Fachamt ausr‚umen konnten. Es kann
festgestellt werden, dass die Fach‚mter und die Verdingungsstelle in aller Regel die Ver-
gabevorschriften einhalten.
Ferner haben wir die Ingenieur- und Architektenvertr‚ge in Stichproben gepr€ft. Sofern
erforderlich, haben wir auch hier den Fach‚mtern Empfehlungen gegeben.
Einzelne Baumaƒnahmen
Hochbau:
Allgemein: Das Hochbau-und Maschinenamt hat ca. 35% aller Abrechnungen nicht zeit-
nah vorgelegt – Verstoƒ gegen Ziffer 3.4.10.5 DAH.
HHSt. 2.0258.950001 (Neues Rathaus, Fassadenmarkisen am Carre)
F€r die HHj. 2001 bis 2003 fehlten die Auszahlungsanordnungen vollst‚ndig. Das Fa-
chamt erg‚nzte die fehlenden Unterlagen und legte die Abrechnung erneut vor.
HHSt. 2.0258.950001 (KITA Da.-Wixhausen, Verdistr. 22)
Die Abrechnung erfolgte erst f€nf Jahre nach Beendigung der Maƒnahme. Bei der Pr€-
fung stellten wir fest, dass ein kompletter Ordner mit insgesamt 62 Auszahlungsanord-
nungen fehlte. Trotz intensiver Suche durch das Fachamt konnte der Ordner nicht mehr
gefunden werden.
Somit war eine Pr€fung dieser Abrechnung nicht mglich.
HHSt. 2.5800.940004 (Landesgartenschau, Planungskosten)
Bei zwei Reisekostenabrechnungen wurde vergessen, Fr€hst€ck und Mittag entspre-
chend Reisekostenrecht vom Tagegeld abzuziehen.
77
Rdn. 007
354
355
B

238
HHSt. 2.6156.950002 (Ehem. KIGA Mittelschneise, Umbau zur Dependance des Go in)
Die Abrechnung wurde erst sechs Jahre nach Beendigung der Maƒnahme vorgelegt.
Auf eine fachtechnische Pr€fung wurde deshalb verzichtet.
HHSt. 2.8800.950005 (St‚dtisch Liegenschaften, Einbau von Folgeschaltungen)
F€r das HHj. 2000 fehlten die Auszahlungsanordnungen, die aber nach Aufforderung
nachgereicht wurden.
HHSt. 2.8800.950006 (Waldspielpl‚tze)
Im HHj. 2000 wurde eine Rechnung um 4.018,00 DM €berzahlt. Die Verbuchung der
R€ckzahlung erfolgte unter Verstoƒ gegen das Haushaltsrecht auf eine andere HHSt..
Nach Hinweis durch uns bat das Fachamt seine Mitarbeiter um k€nftige Beachtung.
HHSt. 2.8801.950100 (Neubau 11 RH, Rodgaustr. 10A – 10L)
V Das Fachamt hat die Anfragen aus dem Vorjahr umfangreich beantwortet. Allerdings
vers‚umte das Fachamt, sich Mittel in Hhe von 1,5 Mio. DM gesondert freigeben zu las-
sen. Wir haben das Fachamt aufgefordert, die Mitarbeiter zur strikten Einhaltung der DAH
und der Verwaltungsvorschriften anzuhalten.
Zwischenrechnungslegung:
HHSt. 2.2100.950300 (Wilhelm- Busch- Schule, Erweiterung um einen Zug, Neubau)
Auf 3 Rechnungen von verschiedenen Firmen befindet sich der Vermerk, dass es sich um
Schadensbehebung handelt und der Betrag der jeweils f€r den Schaden verantwortlichen
Firma berechnet wird. Bis zu unserer Pr€fung war dies nicht umgesetzt. Aufgrund unseres
Hinweises hat das Fachamt die betreffenden Firmen zur Zahlung aufgefordert.
HHSt. 2.3600.950001 (K€nstlerkolonie Mathildenhhe, Wiederherstellung der Park- und
Gartenanlage)
Bei dieser HHSt. hat das Fachamt einen Stundenlohn anerkannt, der hher ist als im Ver-
trag vereinbart. Auƒerdem wurde ein Nachtrag f€r Fundamentabbruch mit 540,00 DM/m
beauftragt. Die Stellungnahme des Fachamtes liegt vor. Wir konnten jedoch die vorgetra-
genen Gr€nde f€r die Preisvereinbarungen nicht anerkennen.
HHSt. 2.3600.950018 (Sanierung der Stadtmauer im Bereich Hinkelsturm)
Die Abrechnung ist unvollst‚ndig und nicht pr€fbar.
HHSt. 2.5800.940019 (Modaupromenade)
Bei einer Position kam es zu einer erheblichen Massen€berschreitung. Vom Fachamt
wurde keine Neuverhandlung des EP angestrebt, da man dort der Meinung war, dass
eine Massenerhhung nicht immer eine Einheitspreisreduzierung bedeutet.
In unserer Stellungnahme forderten wir das Fachamt auf, k€nftig Vertr‚ge und Vorschrif-
ten genauer einzuhalten.
HHSt. 2.8800.950019 (Nachtr‚glicher Einbau von Sanit‚ranlagen)
Das Fachamt hat die Leistungen 2004 im VWH (SN 2) abgerechnet. Die 2004 nicht ge-
nutzten Mittel wurden nach 2005 €bertragen. Wir haben die Frage gestellt, ob es sich
hierbei um wertsteigernde Leistungen handelt oder um reine Instandsetzung.
Tiefbau:
Mit „bertragung der Aufgabenbereiche Straƒenerhaltung und Kanalunterhaltung vom
Straƒenverkehrsamt an den EAD ab dem Jahr 2003 hat sich der Umfang und die Ab-
wicklung der betroffenen kleineren Bauarbeiten ge‚ndert.
Die Stadt f€hrt grƒere Kanalsanierungsarbeiten (z. B ganze Kanalhaltungsl‚ngen) durch.
Die Abwicklung erfolgt in der HHSt. 2.7000.960035 (Sanierung von Kanaleinbr€chen bei
B
B
356

239
Grundwassergef‚hrdung). Der EAD f€hrt mit eigenem Personal kleinere Sanierungen und
Unterhaltungsarbeiten am Kanalnetz durch, beauftragt auch Fremdfirmen nach Jahres-
vertrag.
Unter der HHSt. .... 510000 (Unterhaltung von Straƒen) in den Unterabschnitten 6300,
6500 und 6600 werden Baumaƒnahmen abgerechnet, welche auf der Grundlage von Jah-
resvertr‚gen an Dritte fremd vergeben werden.
F€r die Durchf€hrung der Leistungen, welche vom Straƒenverkehrsamt an den EAD €-
bertragen wurden, zahlt die Stadt dem EAD unter verschiedenen HHSt. im UA 7000 und
UA 6300 Erstattungen. Die Pr€fung dieser Erstattungen steht noch aus.
Die Schwerpunktpr€fung der Ausgaben der HHSt. 1.6300.51000 (Unterhaltung der Stra-
ƒen, Wege und Br€cken) der vom Straƒenverkehrsamt betreuten kleineren Baumaƒnah-
men im Jahre 2004 ergab keine Beanstandungen.
Insgesamt betragen die Ausgaben 460.296,73. Der Haushaltsansatz von 424.000,00 wird
somit um 36.296.73 €berschritten. Die Mehrausgaben sind im Deckungskreis 43.630 f€r
die UA 6300, 6500 und 6600 gedeckt.
Bei den Unterhaltungsarbeiten der o.a. HHSt. handelt es sich um die Beseitigung von
Gefahrstellen, Instandsetzung und Auswechslung von Straƒensinkk‚sten, Oberfl‚chenar-
beiten (z. B. Fr‚sarbeiten der Fahrbahndecke) in Fahrbahn- und Gehwegbereichen. Das
Auftragsvolumen pro Baustelle reichte von 1.500,00 bis zu 30.000,00.
HHSt. 2.6300.960235 (Ausbau von Wegen und Straƒen in der Siedlung Tann)
Aufgrund der bereits im Vorjahr dargestellten Situation besteht eine „berzahlung von
695,6078. Die Stadt hat ihre Forderung beim Insolvenzverwalter angemeldet. Eine endg€l-
tige Kl‚rung steht noch aus.
Gartenbau:
kleinere Baumaƒnahmen des Gartenbaus (verschiedene HHSt.)
Wie auch in den Vorjahren haben wir in Stichproben kleinere Maƒnahmen gepr€ft, die
vom Gr€nfl‚chen- und Umweltamt €ber Jahresvertr‚ge vergeben werden.
Soweit mglich erfolgte die Pr€fung bereits w‚hrend der Ausf€hrung. Beanstandungen
haben sich nicht ergeben.
Architektenvertr‚ge
Im Rahmen einer Schwerpunktpr€fung haben wir insgesamt 27 Architektenvertr‚ge bzw.
Erg‚nzungen zu bestehende Architektenvertr‚ge gepr€ft.
Es gab keinen Anlass zu Beanstandungen.
78
Rdn. 351/2003
V
357
358

240
4. KAUF MˆNNI SCHE PR€F UNG EN
Seit Mitte 2003 ist der kaufm‚nnische Pr€fer an den Umstellungsarbeiten des Rech-
nungswesens beteiligt. Die Stadt hat bereits das EDV-System umgestellt und wird bis
2008 den Rechnungsstil von kameralistischer Haushaltsrechnung zu einer doppischen
Buchhaltung umstellen. Diese T‚tigkeit nimmt einen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit
in Anspruch.
Auswertungen von Jahresabschl€ssen und Pr€fungsberichten von Eigenbetrieben und
Beteiligungsgesellschaften
 Klinikum
 HEAG S€dhessische Energie Aktiengesellschaft HSE
 „bergang der S€dhessischen Gas und Wasser AG und der HEAG Versorgungs-AG
zur HSE
 HSE Abrechnung der Entgelte f€r Abwasserreinigung
Im Rahmen der Bet‚tigungspr€fung haben wir die Pr€fungsberichte der Jahresabschl€sse
2003 und 2004 der Wirtschaftspr€fer, die f€r die Stadt als Gesellschafter von besonderem
Interesse sind ausgewertet. F€r die Auswertung haben wir ein Tabellenblatt erstellt.
In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Bericht €ber die Beteiligungen der
Wissenschaftsstadt Darmstadt an eigenst‚ndigen Unternehmen f€r das Berichtsjahr
2004.
Auftragspr€fungen
 DADINA, Lokales Einnahmeaufteilungsverfahren - Wirtschaftsjahr 2003
 DADINA, Jahreseinnahmemeldung - Wirtschaftsjahr 2002
 DADINA, Produktionskosten von Fahrplanmedien - Fahrplanwechsel
2003/2004
 DADINA, Jahresabschluss - Wirtschaftsjahr 2003
Pr€fungen von Stiftungen mit eigener Rechtspersnlichkeit
 Max und K‚the Kempf – Stiftung, Jahresabschluss - Gesch‚ftsjahr 2003
 B€rgerstiftung, Jahresabschluss - Gesch‚ftsjahr 2003
Pr€fungen im Rahmen des Haushalts der Stadt
 Gustav und Hilde Feick Stiftung - Gesch‚ftsjahr 2003
Als kaufm‚nnische Schwerpunktpr€fung haben wir den Jahresabschluss 2004 der B€r-
gerstiftung gepr€ft. Insbesondere die Bilanzposition Anlagevermgen und Sonderposten
aus Zusch€ssen haben wir vollst‚ndig gepr€ft. Dies geschah unter dem Blickwinkel der
Vermarktungsmglichkeiten von Grundst€cken der Stadt, die von der B€rgerstiftung be-
baut wurden.
F€r die Jahresabschlusspr€fung ergaben sich keine Beanstandungen. Wir konnten den
Best‚tigungsvermerk uneingeschr‚nkt erteilen.
Sonstige Pr€fungst‚tigkeit
Ferner hat der kfm. Pr€fer wieder andere Pr€ferinnen und Pr€fer des Amtes bei Bilanz-
pr€fungen und Bilanzauswertungen im Rahmen von Pr€fungen der Verwendung st‚dti-
scher Zusch€sse unterst€tzt (verschiedene UA).
359
360
361

241
5. PR€F UNG EN IM BE RE IC H DE R DAT ENV ERARBE IT UNG
In den Schlussberichten vergangener Jahre haben wir an dieser Stelle unter der „ber-
schrift „Verfahrenspr€fungen“ €ber die Pr€fung finanzrelevanter Datenverarbeitungsver-
fahren nach … 131 Abs. 1 Nr. 4 HGO berichtet.
Die Pr€fungen finanzrelevanter ADV-Verfahren erstrecken sich – wie schon in Vorjahren
angesprochen – oft €ber einen Zeitraum von mehreren Jahren. Im Schlussbericht werden
jedoch im Regelfall nur die Pr€fungen aufgef€hrt, die im Berichtsjahr abgeschlossen wer-
den konnten. Durch die begleitende und beratende T‚tigkeit im Vorfeld der Programmbe-
schaffung und auch bei der Einf€hrung finanzrelevanter Verfahren ist der tats‚chlich Auf-
wand wesentlich umfangreicher, als es sich aus dem nachfolgenden Bericht ergibt.
Pr†fung finanzrelevanter Verfahren – allgemein
Wir haben bereits im Vorjahr79 darauf hingewiesen, dass bei mehreren finanzrelevanten
Verfahren die Voraussetzungen f€r die Pr€fung nicht vorliegen. Wegen der unver‚nderten
Situation bei den unten aufgef€hrten Verfahren stellen wir diesen Sachverhalt nochmals
dar.
Nach … 131 Abs. 1 Nr. 4 HGO und den Vorgaben im Erlass des Hessischen Ministeriums
des Innern und f€r Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz vom 3. Februar 1999 80 sowie
den Bestimmungen der GemKVO sind Programme vor ihrem Einsatz zu pr€fen bzw. es
d€rfen nur gepr€fte Programme eingesetzt werden. In der Praxis kann diese Bestimmung
kaum eingehalten werden.
Unter Programmpr€fung versteht man neben der Pr€fung des Verfahrens selbst auch die
Pr€fung des Einsatzes vor Ort (Anwendungspr€fung). F€r den Einsatz vor Ort sind gewis-
se Rahmenbedingungen (technische und organisatorische Maƒnahmen) festzulegen, die
einen ordnungsgem‚ƒen und sicheren Einsatz gew‚hrleisten.
Da die Pr€fung nach den gesetzlichen Vorgaben vor dem Realeinsatz eines Programms
erfolgen muss, m€ssten auch die Rahmenbedingungen zu diesem Zeitpunkt festgelegt
sein. Dazu gehren z.B.
 die Dienstanweisung, in der Abl‚ufe, Zust‚ndigkeiten, Verantwortungsbereiche und
Kontrollinstanzen zu bestimmen sind,
 die Rechtevergabe, die sowohl das Verfahren der Rechtevergabe als auch die indivi-
duellen Rechte aller am Verfahren Beteiligten sowie deren Dokumentation umfasst.
Die Rechtevergabe sowie alle ‡nderungen der Zugriffsrechte sind nachvollziehbar zu
dokumentieren.
Diese Vorgaben sind Grundlage und Maƒstab f€r die Pr€fung des Einsatzes vor Ort. Oh-
ne diese Grundlagen sind die Pr€fung und damit auch die Freigabeempfehlung nicht
mglich.
F€r die nachfolgend genannten Verfahren sind diese Grundlagen dem Revisionsamt bis-
her nicht vorgelegt worden:
Neues Finanzwesen KomFin seit 1996 im Einsatz
Berechnung Fehlbelegungsabgabe WOWIN seit 1999 im Einsatz
Vollstreckungsverfahren VOLLKOMM seit 2001 im Einsatz
Liegenschaftsmanagementsystem KLB Geoflex seit 2002 im Einsatz
Beihilfeabrechnung ELBA seit 2002 im Einsatz
Personalabrechnung LOGA seit 2003 im Einsatz
Kindertagesst‚ttenverfahren BOSS-ekita seit 2004 im Einsatz
79
Rdn. 353/2003
80
StAnz. Nr. 8 Seite 559
362

242
Pr†fung der Schnittstelle zwischen den Verfahren „ MELOS“ und „KomFin“
Das Kulturinstitut - Akademie f€r Tonkunst - nutzt das Verfahren „MELOS“ bei den t„glich
anfallenden Arbeiten wie z. B. Belegung von Kursen und deren Abrechnung mit den Teil-
nehmern.
Zwischen dem 15.03. und 21.03.2004 pr€ften wir die automatisierte ‡berleitung der Daten
aus dem Verfahren „MELOS“ in das Finanzwesen „KomFin“. Bei dieser Pr€fung stellten
wir fest, dass eine ordnungsgem„…e ‡bertragung der Daten von uns nicht best„tigt wer-
den kann.
Als Konsequenz verzichtete das Fachamt auf unsere Empfehlung hin auf die Schnittstelle
wegen fehlerhafter Daten€bertragung.
Durch das Fehlen einer automatisierten Schnittstelle zum Finanzwesen war eine weitere
Programmpr€fung gem. Š 131 Abs. 1 Nr. 4 HGO nicht mehr erforderlich.
Begleitende bzw. beratende T‚tgkeit
Im Rahmen der oben beschriebenen beratenden T‚tigkeit haben Pr€ferinnen und Pr€fer
des Revisionsamtes bei folgenden Vorhaben an Pr‚sentationen und Schulungen teilge-
nommen bzw. in Projektgruppen mitgearbeitet:
 Kindertagesst„ttenverfahren „BOS ekita“
 Neues Finanzwesen – Projektgruppe NKF, Verfahrensauswahl und Schulungen „NSK“
 Personalwesen – Stellenplanmodul und Schnittstelle zu „LOGA“
 Kassenautomaten und neue Zahlungssysteme

243
X. AU FTR AG SPR €FU NGEN
Nach der Anlage 1 zu … 5 der st‚dtischen Revisionsordnung ist dem Revisionsamt die
Pr€fung der Jahresrechnungen bzw. Jahresabschl€sse der nachfolgend aufgef€hrten
juristischen Personen des Privatrechts und des ffentlichen Rechts €bertragen. Das Revi-
sionsamt wird in diesen F‚llen €ber seine gesetzlichen Aufgaben nach …… 128, 131 HGO
hinaus als Abschlusspr€fer f€r die betreffenden Einrichtungen t‚tig.
Zur Zeit sind dem Revisionsamt folgende Auftragspr€fungen €bertragen:
1. B€rgerstiftung Darmstadt e. V.
2. DADINA (Zweckverband)
3. Deutsches Poleninstitut Darmstadt e. V.
4. Hessischer Verwaltungsschulverband
a) Verbandsvorsteher
b) Bezirksleitung Darmstadt
5. Institut f€r Neue Musik und Musikerziehung e. V.
6. Institut f€r Neue technische Form e. V.
7. Kultursommer S€dhessen (im Wechsel mit den Rechnungspr€fungs‚mtern der
anderen Beteiligten)
8. Max- und K‚the-Kempf-Stiftung
9. Otto-Bartning-Stiftung
10. Region Starkenburg (Zweckverband) ab Jahresrechnung 2002
11. Verein Schlossmuseum e. V.
12. Zweckverband Jugend- ,Drogenberatung und Drogenhilfe – ZES (im Wechsel mit
dem Landkreis Darmstadt-Dieburg)
13. Zweckverband Abfallverwertung S€dhessen - ZAS (im Einzelfall nach besonderem
Auftrag)
Die Pr€fungsberichte sind den jeweils zust‚ndigen Stellen zugegangen. Soweit die Stadt
den Einrichtungen Zusch€sse gew‚hrt, haben wir die Pr€fung der zweckentsprechenden
Verwendung dieser Zusch€sse in die Pr€fung des Jahresabschlusses mit einbezogen.
Die Darstellung der Auftragspr€fungen erfolgt nur nachrichtlich, da die Pr€fungsergebnis-
se nicht in die Entscheidung €ber die Entlastung des Magistrats eingehen. F€r die Ent-
lastung des Vorstandes bzw. der Gesch‚ftsf€hrung sind die nach Gesetz, Satzung oder
Gesellschaftsvertrag usw. bestimmten Gremien zust‚ndig.
363

244
XI. MI TAR BEI T IN AR BE ITSG EMEIN SC HAF TEN U. ˆ.
Angehrige des Revisionsamts arbeiteten in folgenden Arbeitsgemeinschaften bzw. Ar-
beitskreisen mit, die f€r die Mitgliedsst‚dte des Hess. St‚dtetages eingerichtet sind:
 Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Rechnungspr€fungs‚mter
im Hess. St‚dtetag (Vorsitz)
 Arbeitskreis Bau- und Vergabewesen im Hess. St‚dtetag
 Arbeitskreis der Pr€fer und Pr€ferinnen von Sozialhilfeleistungen pp. der Rechnungs-
pr€fungs‚mter hessischer St‚dte und Landkreise
 Arbeitskreis Fraktionszuwendungen (Vorsitz)
 Arbeitskreis Bet‚tigungspr€fung
 IKT-Arbeitsgemeinschaft Hessischer Rechnungspr€fungs‚mter
Hierbei handelt es sich um die bisherige Arbeitsgemeinschaft der Rechnungspr€-
fungs‚mter der Sitzst‚dte der hessischen KGRZ. Auf Vorschlag der Arbeitsgemein-
schaften der Amtsleiter ist die Arbeitsgemeinschaft durch Vertreter aus dem Hessi-
schen St‚dte- und Gemeindebund sowie dem Hessischen Landkreistag erweitert wor-
den. Bei der ersten Tagung im Dezember 2004 haben die Mitglieder vor allem €ber
die k€nftige Arbeitsweise gesprochen.
Die Arbeitsgemeinschaft der Amtsleiter tagt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der
RPA – Leiter im Hessischen St‚dte- und Gemeindebund und h‚lt Verbindung mit der Ar-
beitsgemeinschaft der RPA – Leiter im Hessischen Landkreistag. Auch die anderen Gre-
mien sind verbands€bergreifend t‚tig. An ihnen nehmen die Angehrigen von Mitglied-
st‚dten des Hessischen St‚dte- und Gemeindebundes und des Hessischen St‚dtetags
sowie von Mitgliedern des Hessischen Landkreistages teil.
Die Mitarbeit in diesen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen ist f€r die Arbeit des
Revisionsamts sehr hilfreich und nutzbringend. Neben dem allgemeinen Erfahrungs- und
Informationsaustausch ergeben sich immer wieder Anregungen f€r Pr€fungsvorhaben,
Bildung von Pr€fungsschwerpunkten usw. Vorteile bringt ferner der unmittelbare Kontakt
zu den kommunalen Spitzenverb‚nden und zum Innenministerium.
364

245
XII. PR€F UNGS BES TˆTI GUNG
Mit diesem Schlussbericht legt das Revisionsamt das zusammengefasste Ergebnis der
Pr€fung der Jahresrechnung 2004 vor. Nach den gesetzlichen Bestimmungen (…… 128,
113 und 114 HGO) ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung f€r die Entschei-
dung der Stadtverordnetenversammlung €ber die Jahresrechnung 2004 und die Entlas-
tung des Magistrats.
Die im Bericht enthaltenen Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen Bemerkungen
waren fast ausnahmslos vor Erstellung des Schlussberichts Gegenstand von einzelnen
Pr€fungsberichten oder sonstigem Pr€fungsschriftwechsel. Sie sollen unbeschadet der o.
a. gesetzlichen Vorgaben dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, ‡mtern
und Verwaltungsstellen auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzul‚nglichkeiten hin-
zuweisen und sie in die Lage versetzen, nach Mglichkeit f€r Abhilfe zu sorgen.
Anl. 1 Die bei der Pr€fung festgestellten nicht genehmigten Mehrausgaben und sonstigen
Beanstandungen sowie unsere Empfehlungen sind in der Anlage 1 nochmals zusammen-
gestellt. Im €brigen wird best‚tigt, dass die Pr€fung der Jahresrechnung keine Tatsachen
ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats f€r das Jahr 2004 durch die Stadtverord-
netenversammlung gem‚ƒ … 114 HGO entgegenstehen.
Darmstadt, 08.02.2006
Der Leiter des Revisionsamts
Pliquett
Magistratsdirektor
365

246
BE ANS TAND UNG EN UND EMP FE HL UNG EN Anl age 1
Beanstandungen:
A/UA Sachverhalt Rdn.
0201 Zahlstelle Stadtfoyer 37
0203 Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 883,19 38
0204 Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 94,00 39
0310 „berhhte KER 43
1200 Abgrenzung VMH/VWH 59
Fehlende Belege f€r Honorarzahlungen 60
Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 2.023,55 60
1300 Ausgaben f€r Verpflegung, Fahrtkostenabrechnungen 64
1402 Ausgaben f€r Verpflegung 65
2000 Ausstehende VN in mehreren F‚llen 71
2800 Ausstehender VN 80
2921 Der Barkassenbestand, unterlassene Ablieferungen 84
Epl. 3 Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 1.828,73 87
3000 Nichtgedeckte Mehrausgaben von 69,38 88
3001 Konzertchor Darmstadt, verschiedene Beanstandungen 93
Kulturverein „Darmst‚dter Residenzfestspiele“:
Verschiedene Beanstandungen 93
Zahlstelle Stadtbibliothek 94
3121 Nichtgedeckte Mehrausgaben von 8,25 96
3202 Nichtgedeckte Mehrausgaben von 306,88 99
3301 Internationale Ferienkurse: Verschiedene Beanstandungen 102
3304 Nichtgedeckte Mehrausgaben von 15,00 104
3400 Verstoƒ gegen Kulturfrderungsrichtlinien in mehreren F‚llen 105
Ausgaben f€r Speisen und Getr‚nke 105
3600 Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 950,00 107
3601 „berschreitung von Planans‚tzen bei einem VN 108
3700 Ausstehender VN 110
4000ff. Reisekostenabrechnungen 115
A 41 Fehlerhafte Buchungen 121
4101 Fehlerhafte Umbuchung 123
Fehlende Abrechnung 123

247
4102 Fehlerhafte Verbuchung 124
4127 Fehlerhafte Rechnungsabgrenzung bei einem VN 128
4511 Ausstehende VN 153
4515 Ausstehender VN 156
4525 Ausstehende VN 158
4556 Doppelzahlung 165
4600 Privateinkauf auf Kundennummer der Stadt 169
4602 Verstoƒ gegen Gliederungsplan 171
Ausstehender VN, Verstoƒ gegen Zweckbestimmung 171
„berzahlung 171
Ausstehender Sachbericht 171
4603 Falsche HHSt. 172
4603 „berschreitung des freigegebenen Ansatzes 172
4621 Reisekostenabrechnungen 176
4641 Ausstehende VN 179
4642 Ausstehende VN, Fehler bei vorliegenden VN 180
4642 Ausstehender VN 181
4700 Ausstehender VN 188
4700 Fehlende Buchungen in einem Kassenbuch 190
5500 „berzahlung bei VN 204
Reisekostenabrechnungen 204
5501 Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 244,71 205
„berzahlung bei einem VN 205
Verstoƒ gegen Sportfrderungsrichtlinien 205
5600 „berzahlung bei einem VN 206
Nichtgenehmigte Mehrausgaben von 2,11 und 256,80 206
6020 Ausgaben f€r private Anl‚sse 219
7910 Haushaltsausgabereste 245
7910 Fehlender R€ckforderungsvorbehalt 245
9000 Vollstreckung von Gewerbesteuerforderungen 260
9150 „berschreitung der Pflichtzuf€hrung 273
VMH
4394 Deckungsmittel bei einem nicht ausgeglichenen Haushalt 310
4515 Ausstehende VN 311
4641 Ausstehende VN 314
4642 Ausstehender VN 315
4700 Fehlerhafte Bewilligung eines VN 316
5501 Haushaltsausgabereste 318

248
6151 Anlagen zu Auszahlungsbelegen 321
6157 Anlagen zu Auszahlungsbelegen 326
VN allgemein 349

249
BE ANS TAND UNG EN UND EMP FE HL UNG EN ZU BAUM Aƒ NAHME N
A/UA Sachverhalt Rdn.
--- Ausstehende Rechnungslegung in zahleichen F‚llen 355
VMH
3600 Fehler bei Stundenlohnberechnung und bei einem Nachtrag 355
Nicht pr€fbare Abrechnung 355

250
EMP FE HL UNG EN
A/UA Sachverhalt Rdn.
0201 Verbesserung bei einem Kassenprogramm 37
0203 ‡nderung einer Dienstanweisung 38
0208 ‡nderung bei einem Deckungskreis 40
1300 ‡nderung von Haushaltsans‚tzen 61
Rechtsgrundlage f€r Zuschusszahlungen 62
1402 ‡nderung bei einem VW-Konto 65
2000 Anpassung der Entgelt f€r Schulraumvermietung 70
Abgrenzung VWH/VMH 71
3304 Neuer Haushaltsansatz 104
3601 Verbesserung der Buchhaltung 108
4070 Verbesserungen bei einer Zahlstelle 116
4243 Bildung eines neuen HH-Ansatzes 134
4511 „berarbeitung von Richtlinien 153
4602 Bildung einer R€cklage 171
4642 Regelung der Personalausstattung 180
Pr€fung von Vertragsentw€rfen 180
Anrechnung von Elternentgelten 180
Verteilungsmaƒstab bei Zusch€ssen 181
4640-4642 Inanspruchnahme von Landesmitteln 182
4700 Erhebung von Mitgliedsbeitr‚gen 187
Pr€fung der Notwendigkeit eines Zuschusses 188
Stellungnahme zu einem Vertragsentwurf 189
Kassensicherheit 190
5501 Sportfrderung auƒerhalb des Stadtgebietes 205
5501 ‡nderung eines Berechnungsmodus 205
„berarbeitung von Bewilligungsbescheiden und eines Vertrages 205
6020 Einplanung eines neuen HH-Ansatzes 218
--- Empfehlungen zu Verwendungsnachweisen 349

Revisionsamt Zuwendungen an Fraktionen HHj. 2004
SPD CDU B 90/Grne FDP Uffbasse Die Frauen Leu OS/3 PDS/DKP Off. Dst.
1. Personalkosten
1.1 Geh‚lter 115.702,65 35.931,79 43.642,91 6.776,23 - - - 229,80 - 93,60 
1.2 Honorare, Aushilfskr‚fte - 13.893,60 761,73 2.408,28 - 320,00 150,00 - 50,00 -
1.3 Personalnebenkosten 462,62 35.775,02 807,54 5.410,05 - - - - - -
1.4 Fortbildung d. Mitarbeiter - - - - - - - - - -
Summe Personalkosten 116.165,27 85.600,41 45.212,18 14.594,56 - 320,00 150,00 229,80 50,00 93,60 
2. Sachkosten ohne 
Šffentlichkeitsarbeit
2.1. B€robedarf, -
ausstattungen 1.050,95 20.076,29 6.620,83 2.060,91 237,80 150,08 778,57 382,75 2.584,28 444,60 
2.2 Tages- , Fachzeitschriften 1.010,23 3.288,96 2.075,24 537,42 620,23 304,40 332,15 84,20 27,60 55,50 
2.3 Raummiete, -unterhaltung 19.411,05 10.061,38 13.733,34 9.533,40 754,47 3.299,99 3.247,78 3.260,85 711,60 1.871,33 
2.4 Portokosten 851,65 3.014,40 260,00 150,00 - 11,00 19,15 96,83 245,75 102,40 
2.5 Mieten f€r R‚ume - - - - - - - 106,75 - -
2.6 Erfrischungsgetr‚nke - 626,90 448,95 91,34 - - 5,20 - - -
2.7 Haushaltsklausur 2.508,60 2.714,80 3.181,67 394,30 - - 26,39 - - 132,00 
„bertrag Sachkosten 24.832,48 39.782,73 26.320,03 12.767,37 1.612,50 3.765,47 4.409,24 3.931,38 3.569,23 2.605,83 
Gliederung gem‚ƒ VN
Seite1

Revisionsamt Zuwendungen an Fraktionen HHj. 2004
SPD CDU B 90/Grne FDP Uffbasse Die Frauen Leu OS/3 PDS/DKP Off. Dst.
„bertrag Sachkosten 24.832,48 39.782,73 26.320,03 12.767,37 1.612,50 3.765,47 4.409,24 3.931,38 3.569,23 2.605,83 
2.8 Tagungen, Fortbildung - - - - - - - - - -
2.9 Beitr‚ge an kommunal- 
polit. Vereinigungen - 700,00 - 347,50 - - - - - -
2.10 Bewirtung v. G‚sten, z.B. 
aus Partnerst‚dten - - - 27,68 - - - 107,01 - -
2.11 Sonstiges 77,73 122,97 676,32 132,90 72,00 77,30 29,20 105,68 46,90 20,70 
Summe Sachkosten ohne 
Šffentlichkeitsarbeit 24.910,21 40.605,70 26.996,35 13.275,45 1.684,50 3.842,77 4.438,44 4.144,07 3.616,13 2.626,53 
3. Sachkosten f. 
Šffentlichkeitsarbeit
3.1 Fraktionszeitung 90,00 8.797,59 1.089,24 1.160,00 - 643,00 - 1.509,33 3.238,42 1.392,66 
3.2 Pressekonferenzen 34,00 35,84 - 19,46 - - - - - -
3.3 Sonstiges - - 203,00 - - - 379,68 - - -
Summe Sachkosten f€r 
Šffentlichkeitsarbeit 124,00 8.833,43 1.292,24 1.179,46 - 643,00 379,68 1.509,33 3.238,42 1.392,66 
141.199,48 135.039,54 73.500,77 29.049,47 1.684,50 4.805,77 4.968,12 5.883,20 6.904,55 4.112,79 
- - - - - - - - - -
140.022,00 135.312,00 74.613,00 31.084,75 12.300,00 5.150,00 5.150,00 5.150,00 6.180,00 3.303,25 
1.177,48 -    272,46 1.112,23 2.035,28 10.615,50 344,23 181,88 733,20 -     724,55 -    809,54 -    
Gliederung gem‚ƒ VN
„berzahlung/           
Unterdeckung ( - )
Gesamtausgaben
./. nicht anerkannte Betr‚ge 
./. Gesamteinnahmen
Seite2

Beratungsverlauf (4)

TOP 14
TOP 12
TOP 179
TOP 12

Orte (36)

  • Heidelberger Straße 148
  • Heidelberger Landstraße 246
  • Kirschenallee 2
  • Bert-Brecht-Straße 16
  • Untergasse 1
  • Frankfurter Landstraße 1
  • Nußbaumallee 12
  • Verdistraße 22
  • Rodgaustraße 10A
  • Herdweg 79
  • Zweifalltorweg 14
  • Steubenplatz 2
  • Akazienweg 2003
  • Dornheimer Weg 2
  • Gehmerweg
  • Spessartring
  • Haardtring
  • Asternweg
  • Tulpenweg
  • An der Posch
  • Schleiermacherstraße 20
  • Bessunger Straße 4
  • Pankratiusstraße 7
  • Am Kavalleriesand
  • Schafnussbaumweg
  • Friedrich-Ebert-Platz 21
  • Heinrichwingertsweg 569
  • Am Hauptbahnhof
  • Mittelschneise
  • Modaupromenade
  • Lucasweg 19
  • Mozartweg
  • Europaplatz
  • Pupinweg 98
  • Kantplatz
  • Riegerplatz 89

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Details

Vorlagen-Nr.
2006/0159
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.02.2006
Erstellt
29.09.2026 00:00