0371/2023
Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
17546 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/4510 Vorlagen-Nummer 26.01.2023 0371/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 31.01.2023 Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen des Wallraf- Richartz-Museums & Fondation Corboud 2023 Noch bis Ende Februar läuft die bei Publikum und Kritik sehr erfolgreiche große Ausstel- lung „Susanna - Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ (bis 26.2.23); auch die Laufzeit weiterer Sammlungspräsentationen reichen noch weit in das Jahr 2023. Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud startet in 2023 zudem fünf neue Son- derschauen. Das zunächst für den Winter 2023/24 vorgesehene Ausstellungs-Highlight „Paris 1874 – Revolution in der Kunst“ hingegen wird aufgrund von Instandsetzungs- maßnahmen und Vorbereitungen für den Erweiterungsbau im Frühjahr 2024 gezeigt. Den Auftakt zum neuen Ausstellungsjahr macht ab 3. März William Shakespeare. Vor 400 Jahren erschien die erste Gesamtausgabe seiner 36 Dramen. Dieses Jubiläum fei- ert das Wallraf mit „Das ganze Drama – Shakespeares First Folio (1623)“ und bringt dabei ein komisch-tragisches Panorama auf die Bühne des Museums. Ab 26. Mai öffnen sich im Fenstersaal der Barockabteilung die Türen zu einem hochkarätigen Sammlerka- binett. Darin prunken Werke von Malerstars wie Jan Brueghel, Jacob van Ruisdael, Wil- lem Kalf und Gerard Dou. Mit „Sammlerträume - Sternstunden niederländischer Barock- kunst" präsentiert das Wallraf eine herausragende Privatsammlung, die dem Museum als langfristige Dauerleihgabe übergeben wurde. Die starke Wirkung der aktuellen Susanna -Ausstellung auf das junge Publikum mac ht das Projekt „Susanna & Du“ mit Beiträgen junger Menschen im nächsten Sommer sicht- bar. Ab 8. September zieht zudem d ie faszinierende Mediensammlung des Filmregis- seurs Werner Nekes im Rahmen der Ausstellungstrilogie „Sensation des Sehens" vom Barock zum I mpressionismus weiter. Im Winter bietet das Wallraf abschließend einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Forschung: „Zeichnung im Labor“ präsentiert eine Reihe kunsttechnologischer Methoden, mit denen das Museumsteam aktuell knapp tausend niederländische Zeichnungen untersucht. Es folgt eine Aufstellung der Ausstellungen und Galeriepräsentationen im Überblick, nachfolgend dann einzeln mit erläuternden Texten: 2 Sonderausstellung, die noch in 2022 eröffnet wurde: SUSANNA Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo bis 26. Februar 2023 Sonderausstellung (ursprünglich vorgesehen für Winter 2023/24): PARIS 1874: Revolution in der Kunst Vom Salon zum Impressionismus 15. März bis 28. Juli 2024 Sammlungspräsentationen, die noch in 2022 eröffnet wurden: Ganz • Schön • Heftig Die Karlsruher Passion bis 16. April 2023 Sensation des Sehens Die Sammlung Nekes: Vol. 1 Barock bis 23. April 2023 Spot on: Gustave Caillebotte bis 1. Oktober 2023 Sammlungspräsentationen: Sammlerträume Sternstunden niederländischer Barockkunst 26. Mai 2023 bis 21. April 2024 Sensation des Sehens Die Sammlung Nekes: Vol. 2 Impressionismus 8. September 2023 bis 28. April 2024 Im graphischen Kabinett: Das ganze Drama Shakespeares „First Folio” (1623) 3. März bis 11. Juni 2023 Susanna & Du 16. Juni bis 15. Oktober 2023 Zeichnung im Labor Papier trägt Kunst 10. November 2023 bis 18. Februar 2024 3 Sonderausstellung, die noch in 2022 eröffnet wurde: SUSANNA Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo noch bis 26.2.2023 Mit der weltweit ersten Ausstellung zur biblischen Susanna in der Kunst widmet sich das Wallraf einer Erzähl - und Bildtradition, die auch vor dem Hintergrund der MeToo-Bewegung kaum aktueller sein könnte. Mit „SUSANNA - Bilder ei- ner Frau vom Mitt elalter bis MeToo“ zeigt das Kölner Museum, dass Macht- missbrauch und sexualisierte Gewalt schon seit Jahrhunderten in der Malerei verhandelt werden: Die biblische Erzählung von der Nötigung der Susanna durch zwei Richter übt schon seit dem Mittelalter großen Einfluss auf die Kunst aus. Die Sonderausstellung im Wallraf belegt dies mit hochklassigen Werken von Meister*innen wie Artemisia Gentileschi, Anthonis van Dyck, Eugène Delacroix, Édouard Manet und Lovis Corinth sowie Arbeiten von zeitgenössischen Künst- lerinnen wie Kathleen Gilje und Zoe Leonard. Auf packende Weise zeichnet „SUSANNA“ die unterschiedlichen Deutungen der biblischen Erzählung, stilisti- schen Vorlieben, die sich wandelnde Nachfrage am Kunstmarkt sowie den Wettstreit und die künstlerischen Di skurse nach, die sich am Susannen -Motiv entzündeten. Die Sonderausstellung zeigt rund neunzig Exponate und Leihga- be aus international renommierten Museen. Sonderausstellung: PARIS 1874: Revolution in der Kunst Vom Salon zum Impressionismus 15. März bis 28. Juli 2024 (ursprünglich vorgesehen für Winter 2023/24) Kaum ein Ort und eine Zeit haben die Kunstgeschichte so beeinflusst wie das Paris von 1874, denn hier fand vor knapp 150 Jahren vom 15. April bis 15. Mai die erste Ausstellung der später weltberühmten Impressionisten wie Degas, Morisot, Monet, Renoir und Sisley statt. Wie es dazu kam, dass sich die Ma- ler*innen jenseits der offiziellen Salon-Ausstellung der Pariser Akademie selbst organisierten, und warum ihre Kunst anfänglich abgelehnt und später weltweit gefeiert wurde, zeigt das Wallraf im Frühjahr 2024. In der großen Ausstellung „Paris 1874: Revolution in der Kunst - Vom Salon zum Impressionismus" wird der spannende Weg der französischen Malerei nachgezeichnet und präsentiert ein faszinierendes Panorama an Künstlern, Stilrichtungen, Gattungen und Moti- ven. Die Pariser Akademie der Schönen Künste veranstaltete bereits seit 1667 den sogenannten „Salon de Paris" – jene Ausstellung von überwiegend traditionel- len Werken, die mit hunderttausende n Besucher*innen zum Mittelpunkt des französischen Kunstbetriebs wurde. Eine Jury entschied, welche Künstler*innen 4 ausgestellt wurden, und war dabei oft von staatlicher Einflussnahme geprägt, denn die Politik versuchte immer wieder, den Publikumsmagnet für ihre Zwecke zu nutzen. Ausgerechnet ein im Jahr 1863 von Kaiser Napoleon III. initiierter „Salon der Zurückgewiesenen" läutete die Abkehr von akademischen Regeln und Gattun- gen ein und war rückblickend ein erster, bahnbrechender Schritt für die Kunst der A vantgarde. Dank dieser Ausstellung mit Inkunabeln der Kunst wie dem „Frühstück im Grünen" von Édouard Manet wurde die Freiheit auszustellen zum Synonym für die Freiheit des künstlerischen Ausdrucks. Damit war der Weg für jene Gruppe von Künstler*innen geeb net, die kaum zehn Jahre später unter dem Namen „Société Anonyme des Artistes Peintres, Sculpteurs, Graveurs etc." in Paris jene berühmte Ausstellung präsentierte, die den Startschuss für die Bewegung des Impressionismus gab: Ihre Sonderschau von 1874 war die erste von insgesamt acht Ausstellungen, mit der die alsbald „Impressionisten“ getauften Maler*innen die etablierte Kunst revolutionierten. Sammlungspräsentationen, die noch in 2022 eröffnet wurden: Ganz • Schön • Heftig Die Karlsruher Passion noch bis 16.4.2023 Sie waren Jahrhunderte getrennt, doch nun treffen sich die sieben Tafelbilder der legendären „Karlsruher Passion“ wieder und zwar für ein ganzes Jahr im Wallraf-Richartz-Museum. Die spätgotischen Tafeln mit Szenen aus der Passi- onsgeschichte Christi gehören zum Besten, was die Malkunst des späten Mit- telalters hervorgebracht hat. Jüngste Forschungen vermuten, dass der Straß- burger Hans Hirtz, ein Zeitgenosse Stefan Lochners, das Werk gemalt hat. Sei- ne Erzählkunst ist dramatisch und faszinierend zugleich: Energisch treibt er mit seinem Malstil die Handlung von Bild zu Bild voran. Geschickt wiederholt Hirtz dabei bestimmte Figuren und verbindet somit die einzelnen Tafeln miteinander. Bildübergreifende Landschafts- und Architektur-darstellungen sorgen zudem für räumliche Kontinuität. Die berühmte „Gefangennahme Christi" aus dem Wallraf erzählt zusammen mit den sechs Tafeln aus der Karlsruher Kunsthalle die gan- ze Passionsgeschichte – und zwar noch bis Ostern 2023 in der Mittelalterabtei- lung des Museums. Sensation des Sehens Die Sammlung Nekes: Vol. 1 Barock noch bis 23.4.2023 Schattenspiele, Rätselbilder, Wunderlaternen, Stroboskopscheiben und der legendäre Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière 1896 erstmals be- wegte Bilder aufnehmen und abspi elen konnten – dies sind nur einige der 25.000 Objekte aus der faszinierenden Sammlung von Werner Nekes (1944 - 5 2017). Der legendäre Filmregisseur aus Mülheim an der Ruhr war von der „Ge- schichte der Bilderzeugung“, wie er sie selbst nannte, derart fasziniert, dass er in dreißig Jahren die weltweit größte und beste Kollektion zur Mediengeschich- te der letzten vierhundert Jahre zusammentrug. Gemeinsam mit der Theater- wissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln bringt das Wallraf die Sammlung Nekes nun mit eigenen Werken zusammen. In drei aufeinander fol- genden Ausstellungen treffen die „laufenden Bilder“ auf Gemälde aus Mittelal- ter, Barock und Neuzeit. Spot on: Gustave Caillebotte noch bis 1. Oktober 2023 Lange stand er im Schatten seiner berühmten Malerfreunde Degas, Monet und Renoir, doch heute gilt er mit Recht als Schlüsselfigur des Impressionismus: der Maler Gustave Caillebotte (1848–1894), dem das Wallraf in diesem Jahr eine kleine, feine Kabinettscha u aus eigenem Sammlungsbestand widmet. Dank der Fondation Corboud und seiner Kunstfreunde verfügt das Haus – als eines von wenigen in Deutschland – über einen Schatz von sieben Caillebotte- Gemälden. Bis heute haben diese Bilder nichts von ihrer Frische und Unmittel- barkeit verloren. Vor allem entführen die Gemälde an jenen Fluss, der mehr als jeder andere die Künstler inspiriert hat: die Seine. Gustave Caillebotte fiel schon in jungen Jahren ein großes Erbe zu, so dass er sich ganz der Malerei widmen und sog ar Malerfreunde finanziell unterstützen konnte. Lange wurde er deshalb vor allem als Mäzen und weniger als Künstler wahrgenommen. Doch siebzig Jahre nach seinem Tod setzte ein Wandel in der Wertschätzung Caillebottes ein, als seine Gemälde zunehmend in Galerien und Museen ausgestellt wurden. Nun wurde sichtbar, welch‘ begabter Maler der Franzose war. Sammlungspräsentationen: Sammlerträume Sternstunden niederländischer Barockkunst 26. Mai 2023 bis 21. April 2024 Im kommenden Mai öffnen sich im Fensters aal der Barockabteilung die Türen zu einem hochkarätigen Sammlerkabinett. Darin prunken Werke von Ma- lerstars, die im 17. Jahrhundert am niederländischen Kunsthimmel erstrahlten: Jan Brueghel d.Ä., Jacob van Ruisdael, Willem Kalf und Gerrit Dou, um nur einige zu nennen. Mit seiner Sonderschau „Sammlerträume" präsentiert das Wallraf erstmals eine Auswahl von Barockgemälden und -zeichnungen aus einer deutschen Privatsammlung, die das Kölner Museum im letzten Jahr als langfristige Dauerleihgabe erhielt. Kostbar e Stillleben mit Blumen, Prunkge- schirr oder Kerzenschein gehören ebenso dazu wie idyllische Landschaftsan- sichten und amüsante Genrebilder. Seit Anfang der 1970er -Jahre hat der 6 Sammler mit großer Kennerschaft und Passion diese eindrucksvolle Sammlung zusammengetragen. Die in der Ausstellung präsentierten Sommer- und Winter- landschaften, Stadt- und Flusspanoramen, zechenden Bauern und galanten Kavaliere, Kircheninterieurs und Porträts spiegeln sowohl die enorme Vielfalt und hohe Qualität der niederländischen Barockkunst als auch die große Sam- melleidenschaft eines privaten Kunstkenners. – Zur Ausstellung erscheint die zweite Ausgabe des Barockmagazins BAROQUE. Sensation des Sehens Die Sammlung Nekes: Vol. 2 Impressionismus 8. September 2023 bis 28. April 2024 Die faszinierende Mediensammlung des Filmregisseurs Werner Nekes zieht im Rahmen der aktuellen Ausstellungstrilogie „Sensation des Sehens" vom Barock zum Impressionismus weiter. Ab 8. September 2023 steht die eigens für den dreiteiligen Dialog zwischen Nekes-Sammlung und Wallraf erbaute Wunder- kammer mit ausgesuchten Exponaten der Bilderzeugung inmitten der (post - )impressionistischen Meisterwerke von Gauguin, Morisot, Monet oder van Gogh. Schattenspiele, Rätselbilder, Wunderlaternen, Stroboskopscheiben u nd der Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière im Jahre 1896 erstmals beweg- te Bilder aufnehmen und abspielen konnten – dies sind nur einige der rund 25.000 Objekte aus der faszinierenden Sammlung von Werner Nekes (1944 - 2017). Der Filmregisseur aus Mülh eim an der Ruhr war von der „Geschichte der Bilderzeugung“, wie er sie selbst nannte, derart fasziniert, dass er in dreißig Jahren die weltweit größte und beste Kollektion zur Mediengeschichte der letz- ten vierhundert Jahre zusammentrug. Gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln bringt das Wallraf die Highlights der Kollektion mit Werken aus seiner ei- genen Sammlung zusammen. Im Graphischen Kabinett: Das ganze Drama Shakespeares „First Folio“ (1623) 3. März bis 11. Juni 2023 2023 feiern nicht nur Shakespearefans ein ganz besonderes Jubiläum, denn vor 400 Jahren erschien die legendäre „First Folio", die erste Gesamtausgabe von 36 Lust - und Trauerspielen des englischen Dramatikers. William Shake- speare (1564-1616) selbst w ar zu diesem Zeitpunkt zwar schon sieben Jahre tot, aber seine beiden Schauspielerkollegen John Heminges und Henry Condell machten sich gerade deshalb die Mühe, die Dramen in prächtiger Buchform zu retten. Heute markiert die ledergebundene Erstausgabe, die zu den teuersten Büchern der Welt gehört, den Übergang vom Theater zur Literatur. Ohne die 7 „First Folio" wären wohl zahlreiche der Shakespeare -Dramen für die Nachwelt verloren gegangen. Gründe genug für das Wallraf -Richartz-Museum, das Er- scheinungsjubiläum mit einer Sonderausstellung zu feiern: Gemeinsam mit der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln und der hiesigen Theaterwissenschaftli- chen Sammlung bringt das Wallraf „Das ganze Drama - Shakespeares First Folio (1623)" auf die Bühne des Museums. Im Krei se von vierzig graphischen Arbeiten aus der Kunst - und Theaterwelt wird das 400 Jahre alte Buch in „Das ganze Drama“ die literarische Welt Shakespeares mit ihren fantastischen Figuren und Szenen sicht - und erlebbar machen. Beeindruckende Illustrationen von Künstlern wie Daniel Codowiecki und Max Slevogt sowie szenischen Entwürfen von Emil Orlik, Ernst Stern und Günter Walbeck eröffnen ein komisch-tragisches Panoptikum. Susanna & Du 16. Juni bis 15. Oktober 2023 Die bei Kritik und Publikum beliebte und er folgreiche Sonderschau „SUSANNA - Bilder einer Frau vom Mittelalter bis MeToo“ hat im Winter 22/23 auch erfreu- lich viele Jugendliche begeistert. Die Ausstellung bot seinen Besucher*innen eine vielfältige Plattform für Diskussionen über Machtmissbrauch und Nötigung, sexualisierte Gewalt und Gegenwehr, Intimität und Provokation im sozialen Miteinander. Besonders junge Menschen reflektieren im Spiegel der ausgestell- ten Susannenbilder ihre eigene Lebenswirklichkeit und privaten Beziehungsge- flechte. Die enorme W irkungskraft von „SUSANNA“ auf das junge Publikum macht das Wallraf im Sommer mit einer eigenen Präsentation in seinem Gra- phischen Kabinett sichtbar und gibt damit der breiten Resonanz einen Raum. Wie werden die Bilder der biblischen Susanna und die geschi lderten Situatio- nen, in die sie gerät, heute verstanden und in unsere Zeit übersetzt? Studie- rende und Schüler*innen haben dafür Grenzen im Umgang miteinander ausge- lotet und anschließend ihre Erfahrungen und Gedanken in Bildern festgehalten. Die Geschichte der Susanna findet inspirierende zeitgenössische Lesarten. Von der Ausstellungsgestaltung über die interaktive und mediale Vermittlung bis hin zur Eröffnung und dem begleitenden Programm liegt alles in der Hand der jungen Zielgruppe selbst. Zeichnung im Labor Papier trägt Kunst 10. November 2023 bis 18. Februar 2024 Der Anblick einer Zeichnung eines Meisters wie Rembrandt oder Rubens ist nicht nur für Kunstkenner ein Hochgenuss. Wie sich dieser aber Dank der Hilfe eines Mikroskopes noch steigern lässt, zeigt eine Graphikschau im Winter: „Zeichnung im Labor" präsentiert nämlich die kunsttechnologischen Methoden, die ein Kölner Expertenteam aktuell nutzt, um knapp tausend niederländische Zeichnungen (15. bis 19. Jahrhundert) zu untersuchen. Die staunenerregenden Ergebnisse dieser vielfältigen "Autopsien" bilden die Basis für die weitere 8 kunsthistorische Erarbeitung der bislang noch weitgehend unerforschten Blätter der eigenen Sammlung. Nicht selten lassen sich die spannenden Phänomene der Zeichenkunst erst aus der Betrachtung kleinster Details ableiten. Entsprechend stell t die Ausstellung den Kunstwerken stark vergrößerte Mikroskop-Aufnahmen zur Seite, die einen faszinierenden Blick in ungewohnter Tiefe erlauben. Im Fokus steht dabei die unterschiedliche Papierwahl der Künstler, denn dieses Trägermaterial birgt er- staunliche Geheimnisse. „Zeichnung im Labor“ ist ein spannender Blick hinter die Kulissen der Forschung und knüpft an eine Reihe von Wallraf - Ausstellungen wie „Geheimnisse der Maler" oder „Entdeckt!" an, die mit ihrem kunsttechnologischen Schwerpunkt auf ein lebhaftes Interesse beim Publikum stießen. gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0371/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.01.2023
- Erstellt
- 24.01.2023 15:26