AN/2464/2021
Radinfrastruktur nach „Kopenhagener Modell“ auf der Roonstraße, gem. Antrag Grüne, SPD, Die Linke und Klimafreunde
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
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B90/Grüne SPD-Fraktion Fraktion Die Linke Klimafreunde Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/2464/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.12.2021 Radinfrastruktur nach „Kopenhagener Modell“ auf der Roonstraße, gem. Antrag Grüne, SPD, Die Linke und Klimafreunde Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Herren, wir bitten Sie folgenden Tagesordnungspunkt auf die kommende Sitzung der BV Innenstadt zu nehmen: Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung, auf der Roonstraße sowie auf der Moltkestraße zwischen Richard Wagner Straße und Aachener Straße die anstehenden Planungen für eine durchgängige, geschützte Radinfrastruktur nach „Kopenhagener Modell“ zu erstellen. Dies beinhaltet die folgenden Maßnahmen: - Es soll eine durchgängige Fahrspur für den Radverkehr umgewidmet werden. - Das MIV-Parken / -Laden / -Liefern soll als Puffer zwischen die MIV-Fahrbahn sowie die Radfahrbahn gelegt werden („Kopenhagener Modell“), analog der bereits zwi- schen Zülpicher Platz und Barbarossaplatz installierten und erprobten Maßnahmen. - Es soll eine physische Barriere zwischen Autofahrbahn / Autoparken und der Rad- fahrbahn installiert werden. - Bestehende baulich angelegte Parktaschen sollen durchgängig für das Anlegen von Radparken genutzt werden (u.a. im Bereich der nördlichen Fahrbahn zwischen Zülpi- cher Platz und Beethovenstraße). - Für die Kreuzungssituationen sind als Alternativen geschützte Kreuzungen bzw. die Führung auf der Fahrbahn (ohne Radwege in Mittellage) zu planen. In beiden Fällen ist der Radverkehr frühzeitig in das Sichtfeld der Autofahrenden zu führen. - 2 - Begründung Die Anlage von Radspuren hinter dem MIV-Parken verhindert Konflikte durch ein- /ausparkende bzw. in zweiter Reihe stehende Autos. Sie ist damit gerade für unsichere Rad- fahrer*innen, darunter auch Kinder und Jugendliche, besonders gut geeignet. Die Maßnah- men zwischen Zülpicher Platz und Barbarossaplatz auf dem Ring bieten eine gute Illustration dieses Prinzips und haben sich in der Praxis bewährt. Für die Roonstraße ist im Radverkehrskonzept Innenstadt im Gelben Netz eine separierte Führung vorgesehen. Sie eignet sich in besonderer Weise für die Anwendung des oben be- schrieben Modells, da Parkplätze für den Autoverkehr in der überwiegenden Zahl nicht bau- lich angelegt sind, sondern als „einfaches“ Fahrbahnparken umgesetzt sind. Auch die Anzahl der Ein- und Ausfahrten ist überschaubar, so dass die Zahl der Kreuzungssituationen be- grenzt ist. Beides unterscheidet die Roonstraße vom Bereich der Ringe oder der Aachener Straße, wo die Mehrzahl der MIV-Parkplätze oder (potentiellen) Ladezonen baulich und zwischen beste- henden und zu erhaltenden Bäumen angelegt ist. Die Roonstraße bietet sich daher beson- ders für die Umsetzung des Kopenhagener Modells an. Die Umsetzung auf der gesamten Strecke vom Barbarossaplatz bis zur der Aachener Straße hat zudem die notwendige kritische Größe, um allen Verkehrsteilnehmer*innen eine Gewöh- nung an die Maßnahme zu ermöglichen. Julie Cazier Tim Cremer Michael Scheffer Emanuel Florakis B90/Grüne SPD-Fraktion Fraktion Die Linke Klimafreunde
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2464/2021
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
- Datum
- 18.11.2021
- Erstellt
- 18.11.2021 11:28