2010/0153
Projekt: 'Gesunde Kinder in gesunden Städten'
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2010/0153
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 20.04.2010 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat II Dezernat IV Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Amt für Familie, Kin- derbetreuung und Sport Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2010/0153 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Projekt: "Gesunde Kind er in gesunden Städten" Vorlage vom: 25. 3.2010 Beschlussvorschlag: 1. Der Magistrat beschließt, das Projekt „Gesunde Kinder in gesunden Städten“ in Darmstadt durchzu- führen. 2. Der Magistrat beauftragt im Amt für Familie, Ki nderbetreuung und Sport die Abteilung Sport mit der Federführung. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.03.2010: Ausgangssituation: /head2right Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, Handlungsempfehlungen aus der Sport- entwicklungsstudie für Darmstadt umzusetzen. Die dazu eingesetzte Steuerungsgruppe hat mit hoher Priorität das Thema Sport und Gesundheit identifiziert. /head2right Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist dem Netzwerk „Gesunde Städte“ beigetreten. Die in die- sem Netzwerk arbeitende Steuerungsgruppe hat für das Jahr 2010 den Schwerpunkt „Sport und Gesundheit“ festgelegt. /head2right Das vorgesehene EU-Projekt baut auf Erfahrungen eines „grenzüberschreitenden Modellprojek- tes“, das in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden in sechs Kommunen in den Jahren 2007/2008 durchgeführt worden ist, auf. /head2right Die Deutsche Sportjugend hat – gemeinsam mit dem Willi-Geppert-Institut an der Universtität in Essen – die Federführung in einem EU-Projekt („Healthy Children in Sound Citys“ – Gesunde Kinder in gesunden Städten) übernommen. Die Deutsche Sportjugend ist an die Abteilung Sport im Amt für Familie, Ki nderbetreuung und Sport beim Magistrat der Wissenschaftsstadt Darm- stadt herangetreten, um grundsätzliches Partizipationsinteresse im Projekt zu erfragen. /head2right Im Februar hat ein Informations- und Planungsgespräch mit den bete iligten Ländervertretungen stattgefunden, zu dem der Sportberater der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingeladen war. Ist-Situation: /head2right Am EU-Projekt beteiligen sich die Länder Großbritannien, Niederlande, Italien, Polen und Deutschland. /head2right Deutschland soll durch die Städte Darmstadt und Osnabrück vertreten werden. /head2right Für die Projektdurchführung werden EU-Mittel für Personal- und Sachkosten zur Verfügung gestellt. Kommunale Haushaltsmittel müssen nicht zusätzlich eingebracht werden. Aktuell laufen noch Verhandlungen mit Sponsoren, um die Projektmittel zu erhöhen und den Projektumfang gegebenenfalls zu erweitern. Zur Zeit stehen 12.000,00 Euro gesichert zur Ver- fügung. Projektbeschreibung: /head2right Grundschulkinder sollen nachhaltig zu einem aktivem Lebensstil motiviert und angehalten wer- den. Alle am Projekt teilnehmenden Kinder sollen in ihren motorischen Basiskompetenzen ge- fördert und zu einem gesunden Ernährungs- und Freizeitverhalten angehalten werden. /head2right Ausgangssituation sind die verschiedenen Lebensbereiche der Kinder, die im Rahmen des Pro- jektes zusammengeführt und durch Interventionsmaßnahmen miteinander vernetzt werden sol- len. Der soziokulturelle Rahmen eines solchen lokalen Netzwerkes für einen aktiven Lebensstil bildet sich aus dem Elternhaus, dem W ohnumfeld der Kommune allgemein, der Schule, Sport- vereinen und sonstigen Vereinen. /head2right Ein „Runder Tisch“ aus Experten der verschiedenen Gesundheitssektoren regelt einerseits eine tägliche Bewegungszeit für die Kinder und andererseits Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrer und Übungsleitungen. /head2right Das Projekt insgesamt wird durch einen „Kommunalmoderator“ betreut. /head2right Zu Beginn und am Ende der Projektzeit (1. Halbjahr Schuljahr 2010/2011) werden mit den betei- ligten Kindern Tests durchgeführt. Perspektiven: 3 ... /head2right Die Durchführung des Projektes entspricht in mehrfacher Hinsicht den Handlungsempfehlungen aus der Sportentwicklungsstudie. /head2right Im Rahmen des Projektes „Gesundes Darmstadt“ im „Gesunde-Städte-Netzwerk“ wird ein kon- kretes Projekt umgesetzt. Mit der hierbei stattfindenden Vernetzung im lokalen Raum wird das Thema Gesundheit insgesamt in die Bevölkerung getragen, mit den spezifischen Schwerpunk- ten „Bewegung und Ernährung“ differenzierter vorgestellt. /head2right Im Besonderen durch die Kooperation von Schulen und Sportvereinen werden die Ansätze „Ge- sunde Schule“ und „gesundheitsorientierter Sportverein“ miteinander verbunden. Die Kooperati- onen entsprechen den Vorstellungen in Schulentwicklungsplänen, die einerseits eine inhaltliche Vertiefung wünschen und andererseits eine Öffnung der Schulen für andere Partnerorganisatio- nen vorsehen. /head2right Mit der Zielgruppe „Grundschulkinder“ findet eine wirksame Gesundheitsintervention statt, die im Einklang mit zahlreichen Empfehlungen der letzten Jahre auf unterschiedlichen wissen- schaftlichen Ebenen im Rahmen der Weltgesundheitsorganisationen oder auch in Kommissio- nen und Plattformen der EU, in verschiedenen Bundes- und Landesministerien artikuliert wor- den sind. /head2right Die inhaltliche und organisatorische Form des Projektes entspricht voll und ganz den Zielvor- stellungen des sich im Aufbau befindenden Netzwerkes „Sport und Gesundheit“, das in Darm- stadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg parallel etabliert werden soll. /head2right Mit der Durchführung des Projektes in einem Stadtteil wird hier gleichermaßen „Stadtteilentwick- lung“ betrieben. /head2right Die Rahmenkonzeption des Projektes erlaubt es, ggf. „darmstadtspezifische Fragestellungen“ mit zu betrachten. /head2right Darmstadt wird in dem EU-Projekt als „hessischer Leuchtturm“ eingeordnet. In Kooperation mit den Landessportorganisationen ist daran gedacht, die Projekterfahrungen an andere hessische Kommunen weiterzugeben bzw. in Darmstadt weiterzuentwickeln. /head2right Aus der Aufzählung der an diesem EU-Projekt beteiligten Partnerländer (siehe oben) lässt sich ableiten, dass Darmstadt in jedem der beteiligten Partnerländer eine Schwesterstadt hat. So- wohl für Darmstadt wie im Gesamtverlauf des Projektes kann es interessant werden, den inter- kulturellen Vergleich über die thematische Schiene gezielter Gesundheitsförderung im Altersbe- reich von Grundschülern eingehender zu thematisieren und ggf. das Projekt im Laufe der nächsten Jahre fortzuführen. /head2right Das Projektarrangement greift die kooperative, interdisziplinäre – und auch dezernatsübergrei- fende – Methode moderner Stadtentwicklung auf. Darmstadt, 26.03.2010 52-kl/we Dezernat II Dez. IV Dez. V Wolfgang Glenz Dr. Dierk Molter Jochen Partsch Bürgermeister Stadtrat Stadtrat
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0153
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 25.03.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00