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V/0782/2008

Maßnahmenkonzept Sprakel

Vorlagen 25.09.2008

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, Sitzung am 29.10.2008, TOP 6.3

Berichtsvorlage

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Maßnahmenkonzept Sprakel 151008

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Berichtsvorlage

4770 Zeichen

V/0782/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Maßnahmenkonzept Sprakel 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
28.10.2008 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht
29.10.2008 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Verwaltung gibt das Maßnahmenkonzept Sprakel (Anlage 1) zur Kenntnis.  
 
Der Entwurf zum Integrierten Handlungskonzept Münster-Sprakel: Teil A – „Räumliches Entwick-
lungskonzept“ – ist am 04.09.2001 in der Bezirksvertretung Münster-Nord und am 18.09.2001 im 
Planungsausschuss beraten und zur Kenntnis genommen worden (Vorlage Nr. 596/2001). Die 
Verwaltung wurde mit Beschluss des Planungsausschusses darüber hinaus beauftragt:  
-   ein Maßnahmenkonzept (Teil B des „Integrierten Handlungskonzeptes“ Münster-Sprakel) 
zu erstellen, welches inhaltliche, zeitliche, finanzielle und haushaltstechnische Prioritä-
ten für die geplante weitere städtebauliche Entwicklung von Sprakel aufzeigt, 
-   den Entwurf des Maßnahmenkonzeptes in der Bezirksvertretung Münster-Nord und im 
Planungsausschuss vorzustellen, 
-   anschließend das Maßnahmenkonzept in einer Bürgerversammlung vorzustellen. 
 
Am 16.07.2002 wurde im Rahmen einer Bürgeranhörung in Sprakel das Integrierte Handlungs-
konzept Sprakel vorgestellt. 
Im März 2003 veröffentlichte die Stadt Münster im Rahmen der Schriftenreihe „Planungsinforma-
tion“ des Stadtplanungsamtes das Heft Nr. 93 „Stadtteilrahmenplan Sprakel – Realisierungswett-
bewerb Ortsmitte“. Darin berichtete die Verwaltung in Teil A über das Integrierte Handlungskon-
zept Sprakel und in Teil B über den Städtebaulichen Realisierungswettbewerb Ortsmitte Sprakel. 
Diese Broschüre wurde allen Mitgliedern der Bezirksvertretung Münster-Nord und des Planungs-
ausschusses zur Kenntnis gegeben sowie von zahlreichen interessierten Bürgern erworben.  
 
Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Nord hat mit Antrag vom 12.04.2007 (A-
N/0014/2007) eine Fortschreibung des Maßnahmenkonzeptes für Sprakel sowie eine zeitnahe 
Unterrichtung der politischen Gremien beantragt. Eine Zwischennachricht an die Bezirksvertre-
tung Münster-Nord erfolgte am 30.05.2007.  
 
Seit der Vorlage des Integrierten Handlungskonzeptes im Jahre 2001 sind eine Reihe von Pla-
nungen und Maßnahmen im Stadtteil Sprakel umgesetzt worden: 
Vorlagen-Nr.: 
V/0782/2008 
Auskunft erteilt: 
Frau Dirking 
Ruf: 
492 61 12 
E-Mail: 
Dirking@stadt-muenster.de 
Datum: 
23.09.2008 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0782/2008 
 
• Bauleitplanung 
1. 
Wirksamkeit des fortgeschriebenen Flächennutzungsplanes am 08.04.2004 
2. Rechtskraft des B-Planes Nr. 458 „Mitte“ am 08.04.2004 
3. Rechtskraft der 10. Änderung des B-Planes STM 8 (Nachverdichtung im Bereich der 
Straße In der Au) am 23.07.2004 
4. Rechtskraft des B-Planes Nr. 459 „Nördlich Landwehr, östlicher Teilbereich“ am 
26.05.2006 
5. Rechtskraft der 11. Änderung des B-Planes STM 8 (Umfeld Marienkirche) am 
21.12.2007 
 
• Infrastrukturmaßnahmen 
1. Erschließung des Baugebietes Mitte (B-Plan Nr. 458); die Vermarktung der Bau-
grundstücke läuft.  
2. Zur Erweiterung und Stärkung des Stadtteilzentrums hat die Stadt Münster im April 
2008 ein städtisches Grundstück zur Ansiedlung von Wohnungen, kleinteiligem Ein-
zelhandel sowie privater und öffentlicher Dienstleistungen ausgeschrieben. Es wurde 
jedoch kein Angebot eines Investors abgegeben. 
3. Der  Spielplatz im Bereich des Baugebietes Mitte (B-Plan Nr. 458) ist im Mai 2008 fer-
tig gestellt worden.  
4. Der Baubeschluss für den Neubau der kombinierten Einrichtung für Kinder, Jugendli-
che und Familien in Sprakel wurde gefasst (April 2008); die Einrichtung soll voraus-
sichtlich im Sommer 2009 fertig gestellt werden. 
 
Das jetzt vorliegende Maßnahmenkonzept (Anlage 1) beinhaltet folgende wesentliche Aspekte:  
-   Einwohnerentwicklung und demografische Zusammensetzung,  
-   bisherige Realisierung von Maßnahmen gemäß Integriertem Handlungsprogramm,  
-   geplante weitere Maßnahmen, gegliedert in die Handlungsfelder Wohnen, Arbeiten, Ver-
kehr, Infrastruktur und Ökologie mit den jeweiligen Kosten und Realisierungszeiträumen.  
 
Darüber hinaus sind die wesentlichen Ergebnisse der Stadtregionalen Bürgerumfrage 2006 für 
den Stadtteil Sprakel einbezogen worden. 
Auf der Grundlage der Beschlüsse der Bezirksvertretung Münster-Nord am 04.09.2001 und 
des Planungsausschusses am 18.09.2001 wird die Verwaltung das Maßnahmenkonzept 
Sprakel in einer Bürgerinformationsveranstaltung im Stadtteil Sprakel vorstellen.  
Der Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksv ertretung Münster-Nord vom 12.04.2007 ist damit 
erledigt.  
 
 
I. V.  
 
gez. 
 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlage:  Maßnahmenkonzept Sprakel

Maßnahmenkonzept Sprakel 151008

67931 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage 
     Nr. /0782/2008   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Maßnahmenkonzept 
 
Sprakel 
 
 
 
 
 
 
Oktober 2008

2
 
 
 
 
 
Gliederung Maßnahmenkonzept Sprakel                     Oktober 2008 
 
                  Seite 
 
1. Anlass der Planung           3 
 
2. Planungsgrundlage: Integriertes Handlungskonzept     3 
 
3. Entwicklung der Einwohnerzahlen und der demografischen   5 
Zusammensetzung          
 
3.1 Bevölkerungsentwicklung        5 
3.2 Entwicklung des demografischen Aufbaus      6 
3.3 Angenommene Neubautätigkeit       7 
 
4.  Bisherige Realisierung von Wohnbauflächen des Inte grierten        7 
  Handlungskonzeptes          
 
5. Weitere Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes    8 
 
5.1 Handlungsfeld Wohnen        8 
5.1.1 Bürgerumfrage Wohnen        8 
5.1.2 Aktivierung Wohnbauflächen                11 
 
5.2 Handlungsfeld Arbeit                 13 
 
5.3 Handlungsfeld Verkehr                 14 
5.3.1 Straßen                   14 
5.3.2 ÖPNV                   16 
5.3.2.1 Bahnverbindung Münster-Sprakel               16 
5.3.2.2 Busanbindung                  16 
5.3.3 Fuß- und Radwegeplanung                17 
5.3.4 Ruhender Verkehr                 18 
 
5.4 Handlungsfeld Infrastruktur                18 
5.4.1 Soziale Infrastruktur                 18 
5.4.2 Weitere Einrichtungen                 21 
 
5.5 Handlungsfeld Ökologie                22 
 
6.  Zeitliche Umsetzung der geplanten Maßnahmen             23

3
 
 
 
Maßnahmenkonzept Sprakel                    Oktober  2008    
 
1. Anlass der Planung 
 
Mit der Vorlage Nr. 596/2001 im September 2001 hat die Verwaltung das Integrierte 
Handlungskonzept Sprakel in der Bezirksvertretung M ünster-Nord und im Planungs- 
ausschuss vorgelegt; das Konzept stellt die beabsic htigte städtebauliche Entwicklung 
des Stadtteils über den Zeitraum 2010 hinaus dar.  
Die beiden politischen Gremien beauftragten die Verwaltung: 
• ein Maßnahmenkonzept zu erstellen, das inhaltliche , zeitliche, finanzielle und 
haushaltstechnische Prioritäten für die geplante weitere städtebauliche Entwicklung 
des Stadtteils aufzeigen soll, 
• den Entwurf des Maßnahmenkonzeptes in der Bezirksv ertretung Münster-Nord und 
im Planungsausschuss vorzustellen und  
• das Maßnahmenkonzept in einer Bürgerversammlung vo rzustellen. 
 
Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Nord beantragte am 07.05.2007 die 
zügige Fortschreibung des Integrierten Handlungskon zeptes für Sprakel. Eine Zwi- 
schennachricht an die Bezirksvertretung Münster-Nord erfolgte am 30.05.2007.  
Mit Schreiben vom 03.09.2008 wurde erneut auf den A ntrag der CDU-Fraktion verwie- 
sen und um Sachstand zum Maßnahmenkonzept gebeten. 
 
2. Planungsgrundlage: Integriertes Handlungskonzept  
 
Das Integrierte Handlungskonzept Sprakel (Stand: Mä rz 2003) zeigt die langfristigen 
städtebaulichen Entwicklungsmöglichkeiten des Stadtteils Sprakel auf. 
Grund für dessen Erstellung waren die Fertigstellun g der Umgehungsstraße (Juli 2002) 
und die Verfügbarkeit der Fläche für die Entwicklung und Gestaltung der Ortsmitte. 
Die Ausweisung von neuen Wohnbauflächen, insbesonde re für junge Familien, sollte u. 
a. eine dauerhafte Auslastung der im Stadtteil bere its vorhandenen öffentlichen Infra- 
struktureinrichtungen, wie z.B. Grundschule und Kindergarten, gewährleisten.  
In einzelnen, aufeinander folgenden Baustufen soll der Stadtteil gemäß Integriertem 
Handlungskonzept Sprakel maßvoll und verträglich er weitert werden. Die vorhandene 
Infrastruktur wird damit gesichert und wenn nötig d em Bedarf angepasst. Auch die Le- 
bensmittelversorgung soll, gestärkt durch den erwar teten zukünftigen Einwohnerzu- 
wachs, gesichert und verbessert werden. 
Die Entwicklung der zusätzlichen Siedlungsflächen war in 4 Baustufen vorgesehen (vgl. 
Anlage 1): 
 
Baustufe 1 (Realisierung bis 2005) 
-  Mitte  (ca. 100 Efas und 40 Mefas)
1,2 
-  nördlich Landwehr (östlicher Teilbereich)  (ca. 130 Efas) 
-  nördlich Baumschulenweg  (ca. 3,3 ha)                                                                         
-  Dreiecksfläche zwischen Sprakeler Straße, Bahnli nie und Umgehungsstraße (ca. 
4,0 ha) 
-  Gewerbefläche südlich der Gimbter Straße  (ca. 5 ,6 ha)  
                                            
1 100 Efas= 100 Wohneinheiten (WE) in Einfamilienhäusern 
2 40 Mefas= 40 Wohneinheiten (WE) in Mehrfamilienhäusern

4
 
 
Baustufe 2  (Realisierung bis 2010) 
-  westliche Erweiterung des Bereiches nördlich Lan dwehr  (ca. 3,0 ha) 
-  südlich der Landwehr  (ca. 5,9 ha)        
-  westlich der Sprakeler Straße zwischen Nienberge r Straße/Baumschulenweg bzw. 
Forstweg  (ca. 3,9 ha) 
 
Baustufe 3  (Vorhalteflächen gemäß GEP) 
-  nördlich der Nienberger Straße, beiderseits Spra kelweg  (ca. 9,4 ha) 
 
Baustufe 4  (Vorhalteflächen nach 2010) 
-  westlich der Bahn/südlich der Birk  (ca. 3,2 ha)  
-  gewerbliche Baufläche: nördlich der Gimbter Stra ße/südlich der Birk  (ca. 3,8 ha)  
 
Gemäß Integriertem Handlungskonzept Sprakel (vgl. a uch Kleinräumige Bevölkerungs- 
prognose 2000, Stadt Münster) ist für den Stadtteil  Sprakel die Bevölkerungszahl von 
2.746 Einwohnern (Stand: 31.12.2004) mit der damals  angenommenen Bautätigkeit 
errechnet worden. Die in der Prognose 2000 errechne ten Bevölkerungszahlen für die 
nachfolgenden Jahre waren: 
 
Tabelle 1 
  
 
Ehemalige Prognose der Wohnberechtigten Bevölkerung
3 des Stadtteils Sprakel 
20042010 nach der Kleinräumigen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2000 
 
Jahr (Stand: 31.12.) 
 
wohnberechtigte Bevölkerung 
2004   2.746 
2005 2.815 
2006 2.879 
2007 3.055 
2008 3.232 
2019 3.398 
2010 3.709 
Quelle: Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2000 
 
Für den Zeitraum von 2005-2010 wurde eine Steigerun g der Einwohnerzahl im Stadtteil 
um ca. 900 Einwohner und damit um ca. 32 % prognostiziert.  
Neben der Entwicklung von Bauflächen wurde auch ein e Reihe von Infrastrukturmaß- 
nahmen vorgesehen, wie z. B. die Errichtung des Zen trums, eines Kindergartens, von 
zwei Kinderspielplätzen, eines Festplatzes, einer K leingartenanlage sowie die Schaf- 
fung von Park- und Ride-Plätzen am südlichen Ortsra nd sowie im Bereich des geplan- 
ten Gewerbegebietes zwischen der Umgehungsstraße (B 219) und der Bahn.  
 
                                           
 
3 Definition wohnberechtigte Bevölkerung : Zur wohnberechtigten Bevölkerung einer Gemeinde 
zählen   alle Personen, die in der Gemeinde eine Wohnung haben, unabhängig davon, ob es sich 
um einen Haupt- oder einen Nebenwohnsitz handelt.

5
 
 
3. Entwicklung der Einwohnerzahlen und der demograf ischen Zusammen- 
setzung 
 
3.1 Bevölkerungsentwicklung 
 
Nach der aktuellen Kleinräumigen Bevölkerungsprogno se 2005-2015, Lauf vom 
06.09.2006, wird sich die Einwohnerzahl im Stadttei l Sprakel voraussichtlich wie folgt 
entwickeln: 
 
Tabelle 2 
   
 
Aktuelle Prognose der Wohnberechtigten Bevölkerung des Stadtteils Sprakel 2005-
2015 nach der Kleinräumigen Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 
 
Jahr (31.12.) Wohnberechtigte Bevölkerung 
2005 2.716 
2006 2.956 
2007 3.061 
2008 3.164 
2009 3.189 
2010 3.270 
2011 3.320 
2012 3.332 
2013          3.342 
2014                                                    3.390 
2015                                                    3.408 
Quelle: Kleinräumige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2005 bis 2015 
   
 
Im Vergleich zur Kleinräumigen Bevölkerungsprognose  2000 wird von einem deutlich 
geringeren Wachstum für den Stadtteil ausgegangen. Dennoch beträgt das prognosti- 
zierte Wachstum innerhalb des Prognosezeitraumes 20 05 bis 2015 ca. 25,5 %. Damit 
wird für den Stadtteil Sprakel das höchste prozentu ale Wachstum aller statistischen Be- 
zirke der Stadt Münster prognostiziert. 
Für die Gesamtstadt Münster wird innerhalb des Prog nosezeitraumes eine Bevölke- 
rungszunahme um 463 Einwohner von 278.925 Einwohner n (31.12.2005, Bestand) auf 
279.388 Einwohner (31.12.2015, Prognose), d.h. um c a. 0,2 %, erwartet (vgl. Kleinräu- 
mige Bevölkerungsprognose der Stadt Münster 2005 bis 2015).

6
 
 
 
3.2 Entwicklung des demografischen Aufbaus 
 
Die Altersstruktur der wohnberechtigten Bevölkerung  des Stadtteils Sprakel wird sich 
innerhalb des Zeitraumes 2007 (Stand: 31.12.2007, B estand) bis 2015 (Stand: 31.12 
2015, Prognose) voraussichtlich wie folgt entwickeln:  
 
Altersstruktur der Wohnberechtigten Bevölkerung in Sprakel zum 
31.12.2007 (Bestand) und 31.12.2015 (Prognose) 
0
200 
400 
600 
800 
1.000 
1.200 
1.400 
bis 2 J. 3 - 5 J. 6 - 9 J. 10 - 17 J. 18 - 44 J. 45 - 64  J. >=65 J. 
Altersgruppen von ... bis ... Jahre 
2007 (Bestand) 2015 (Prognose) 
       
 
Für den Stadtteil Sprakel lässt sich feststellen, d ass die Angaben für die unter 10-
Jährigen nur geringfügig steigen; die Auslastung de r Infrastruktureinrichtungen Kinder- 
gärten und  Grundschule ist damit gesichert; ob in einzelnen Jahrgangsstufen der Schu- 
le eine Zweizügigkeit erreicht wird, kann zum jetzi gen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt 
werden. 
Größere Zunahmen werden innerhalb der drei Altersgr uppen der zwischen 10- und 64-
Jährigen erwartet. Innerhalb der Altersgruppe der 1 8- bis 44-Jährigen wird die größte 
Zunahme prognostiziert; ein wesentlicher Grund für die Zunahme ist die in der Progno- 
se angenommene Bautätigkeit.  
Die Zahlen für die Altersgruppe der über 65-Jährigen sind nahezu konstant.  
 
Vergleicht man die relative Veränderung der Altersg ruppen des Stadtteils Sprakel mit 
denen der Gesamtstadt Münster innerhalb des Zeitrau ms vom 31.12.2007 (Bestand) 
zum 31.12.2015 (Prognose) ergibt sich folgendes Bild:

7
 
 
Relative Veränderung der Wohnberechtigten Bevölkerung vom 31.12.2007 
(Bestand) zum 31.12.2015 (Prognose) 
-20,0 
-10,0 
0,0 
10,0 
20,0 
30,0 
40,0 
50,0 
bis 2 J. 3 - 5 J. 6 - 9 J. 10 - 17 J. 18 - 44 J. 45 - 64  J. >=65 J. 
Altersgruppen von ... bis ... Jahre 
in % 
Sprakel Stadt Münster 
 
Bei der Interpretation der Zahlen für den Bereich S prakel ist der niedrige Ausgangswert 
der wohnberechtigten Bevölkerung (Stand: 31.12.2007 ) im Vergleich zu den Angaben 
der Gesamtstadt Münster zu berücksichtigen. Geringf ügige Veränderungen der absolu- 
ten Werte im Stadtteil Sprakel beeinflussen die pro zentualen Veränderungen viel stär- 
ker als bei der Gesamtstadt Münster. 
Aufgrund des erwarteten hohen Bevölkerungswachstums  für den statistischen Bereich 
Sprakel weisen fast alle Altersgruppen Zunahmen auf. In der Gesamtstadt Münster wei- 
sen demgegenüber alle Altersgruppen Rückgänge auf. Lediglich in den Altersgruppen 
der 45- bis 64-Jährigen und der über 65-Jährigen werden Zuwächse erwartet.  
 
3.3 Angenommene Neubautätigkeit für die Prognose 20 05 bis 2015 
 
Gemäß der aktuellen Kleinräumigen Bevölkerungsprogn ose 2005-2015, Lauf vom 
06.09.2006, wird für den Prognosezeitraum eine Neub autätigkeit von 230 WE im Be- 
reich der Efas und von weiteren 50 WE im Bereich de r Mefas angenommen. Für die 
einzelnen Prognosejahre bedeutet dies ein Wachstum von durchschnittlich 20-30 
Wohneinheiten im Bereich der Efas und deutlich geri ngere Annahmen im Bereich der 
Mefas gegenüber den vorangegangenen Prognoserechnungen. 
 
4. Bisherige Realisierung von Wohnbauflächen/Gewerb eflächen gemäß dem 
Integrierten Handlungskonzept Sprakel 
 
Die Vermarktung des Baugebietes Mitte (B-Plan Nr. 4 58) dauert bereits seit mehreren 
Jahren an. Noch sind ein Teil der Grundstücke (ca. 25), die sich in privater Hand befin- 
den, sowie die städtischen Flächen für ein Reihenha usgrundstück, für ein Einfamilien- 
haus sowie für drei Mehrfamilienhäuser und die Fläc he für das geplante Stadtteilzent- 
rum nicht vermarktet (Stand: Juni 2008). 
11 Efa-Grundstücke im Bereich nördlich und südlich der Marienkirche sind 2008 baureif 
geworden (11. Änderung des B-Planes STM 8). Im Rahm en der 10. Änderung des B-

8
 
 
Plans STM 8 im Bereich der Straße In der Au können durch Schaffung von Baurecht für 
das Bauen in 2. Reihe ca. 25 WE geschaffen werden.  
Innerhalb der bebauten Ortslage von Sprakel bestehen neben den genannten B-Plänen 
nur noch ca. 8 freie Baugrundstücke im Bereich Gerb ertweg (9. Änderung B-Plan STM 
8). 
Das Baugebiet nördlich Landwehr, östlicher Teilabsc hnitt (ca. 8 ha), das gemäß Integ- 
riertem Handlungskonzept zu der Realisierungsstufe I zählt und ca. 130 Efas auf städti- 
schem Grund zur Verfügung stellen kann, wird nach d er aktuellen Haushalts- und In- 
vestitionsplanung ab 2010 erschlossen (Kanalbau). H ierfür stehen in den Haushaltsjah- 
ren 2010/2011 Mittel in Höhe von ca. 2 Mio. € zur V erfügung. Die Kosten für den Stra- 
ßenbau werden mit ca. 1,74 Mi € angesetzt. Die Ersc hließung des Bereiches wird vor- 
aussichtlich zunächst über einen nördlichen Stich e rfolgen; der Ausbau der Straße 
Landwehr kann voraussichtlich erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. 
 
5. Weitere Maßnahmen des Integrierten Handlungskonz eptes Sprakel 
 
5.1 Handlungsfeld Wohnen 
5.1.1 Bürgerumfrage Wohnen 
 
Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung hat die abschließende 
Auswertung einer stadtregionalen Bürgerumfrage rund um das Thema Wohnen für 
Münster veröffentlicht. (http://www.muenster.de/stadt/stadtplanung/pdf/Beiträge zur Sta- 
tistik Nr. 102 . pdf). 
Die Umfrage wurde als stadtregionale Umfrage konzipiert, die jedoch nicht nur Hinweise 
zur Stellung Münsters im Vergleich zum Umland gibt,  sondern vielmehr auch die Mög- 
lichkeit zu einer  stadtteilorientierten Betrachtung der Einschätzunge n rund um das 
Thema Wohnen erlaubt. 
So verbessern die Ergebnisse der Umfrage auf der St adtteilebene den Kenntnisstand 
über Tendenzen in der aktuellen und zukünftigen Woh nungsmarktnachfrage und kön- 
nen u.a. gewinnbringend für den Prozess der Stadtte ilrahmenplanung genutzt werden . 
Die Umfrage ist jedoch keine Stadtteilumfrage. Vorn ehmlich wird ein Meinungs- und 
Stimmungsbild zum Thema Wohnen abgefragt, welches f ür die Verwaltung wertvolle 
Hinweise auf die von der Bevölkerung empfundenen St ärken und Schwächen im Stadt- 
teil geben kann. Zudem gibt die Umfrage Hinweise, a n welchen Stellen es sinnvoll ist, 
weitergehende vertiefende problembezogene Analysen bzw. Befragungen auf der 
Stadtteilebene anzustellen. Die Ergebnisse sollten demnach nicht isoliert betrachtet, 
sondern möglichst mit vorhandenen Grundlagen und Fa kten in einem Zusammenhang 
gesehen werden, so dass sich insgesamt ein abgerundetes Bild für den Stadtteil ergibt. 
Die Umfrage behandelt das Thema „Wohnen“ in einer s tadtteilorientierten Zusammen- 
schau insbesondere unter folgenden Gesichtspunkten: 
1. Wohnsituation und Wohnzufriedenheit  
2. Umzugspläne und Bedeutung von Faktoren bei der W ohnstandortwahl 
3. Wohnperspektiven im Alter („55PLUS“) 
4. Kinder- und Familienfreundlichkeit der Stadtteil e 
 
Auch wenn die Befragung in 2006 stattfand, haben di e grundsätzlichen Aussagen aus 
der Umfrage auch 2008 noch Gültigkeit, da die Einsc hätzungen der Bürgerinnen und 
Bürger in der Regel sehr stabil sind. Im Einzelfall  ist allerdings zu berücksichtigen, dass 
zwischenzeitlich auf den Weg gebrachte Maßnahmen vo r Ort zu veränderten Umfrage- 
ergebnissen führen könnten.

9
 
 
42 % der befragten Sprakeler Bürgerinnen und Bürger  haben sich an der Umfrage be- 
teiligt, was einen guten Rücklauf darstellt. Dabei hat die Altersgruppe der 45- bis 64-
Jährigen überrepräsentiert geantwortet (+ 10,5 %), so dass deren Einschätzungen im 
Vergleich zur Gesamtbevölkerung etwas stärker in der Umfrage vertreten sind.  
Nachfolgend sind die wesentlichen Bewertungen durch  die Sprakeler Bürgerinnen und 
Bürger rund um das Thema Wohnen im Vergleich zum Durchschnitt der Außenstadtteile 
und der Gesamtstadt dargestellt:  
 
Tabelle 3 
  
Sprakel im Stadtteilvergleich – Bewertungen der Bür gerinnen und Bürger in der Über- 
sicht (Mittelwert) 
 
 
 
Kriterium 
Sprakel Außenstadtteile 
gesamt 
Spanne 
zwischen 
Stadtteilen 
Münster 
gesamt 
Wohnzufriedenheit         
mit der Wohngegend 2,0 2,1 1,6 bis 2,8 1,9 
Wohnzufriedenheit         
mit der  Wohnung 1,5 1,7 1,5 bis 2,1 1,8 
Betreuungsangebote     
für Kinder unter 3 Jah- 
re 
3,3 2,8 2,4 bis 3,3 2,8 
Betreuungsangebote 
für Kinder zwischen 3 
Jahren und dem 
Schuleintritt 
2,2 2,2 2,0 bis 2,4 2,2 
Bewertung des Grund- 
schulangebotes in an- 
gemessener Entfer- 
nung zur Wohnung 
1,8 1,8 1,6 bis 2,1 1,8 
Angebot an weiterfüh- 
renden Schulen 
3,5 2,4 1,7 bis 3,5 2,2 
Spielmöglichkeiten          
im Wohnumfeld 2,6 2,3 2,1 bis 2,7 2,3 
Freizeitangebote          
von Kommunen/ Kir- 
chen/ Vereinen 
2,8 2,2 2,0 bis 2,8 2,3 
Angebot an kommer- 
ziellen Freizeitangebo- 
ten 
3,8 3,0 2,6 bis 3,8 2,9 
Verkehrssicherheit         
im Stadtteil 2,3 2,6 2,2 bis 3,8 2,7 
(1) = „sehr zufrieden“ / „sehr gut“ / „sehr wichtig“,   (2) = „zufrieden“ / „gut“ / „wichtig“  
(3) = „teils/teils“,   (4) = „nicht zufrieden“ / „schlecht“ / „nicht wichtig“,  
(5) = „völlig unzufrieden“ / „sehr schlecht“ / „völlig unwichtig“

10 
 
 
Nach den Ergebnissen der Stadtregionalen Bürgerumfr age 2006 haben die Bürger 
Sprakels eine sehr hohe Standortverbundenheit mit ihrem Stadtteil; so weist Sprakel mit 
im Durchschnitt ca. 28 Jahren die höchste Wohndauer  von allen Stadtteilen auf. Die 
mittlere Wohndauer der Außenstadtteile der Stadt Münster liegt bei ca. 21 Jahren.  
23% der Befragten im Stadtteil Sprakel leben seit G eburt hier und weitere 47% leben 
seit 20 Jahren und länger in Sprakel, womit annäher nd Dreiviertel der Befragten (70%) 
dem Stadtteil über einen sehr langen Zeitraum verbunden sind. 
Befragt nach der Absicht, in eine andere Wohnung zu  ziehen, antworten 70 % der Bür- 
gerinnen und Bürger Sprakels, dass sie nicht umzieh en wollen. 15 % wollen voraus- 
sichtlich in 5 Jahren oder später umziehen, 14 % si nd unentschlossen oder machen 
keine Angabe. (Zum Vergleich: Nicht umziehen wollen  in Münster gesamt 47 %, in 
Handorf 59 % und in Roxel 58 % der Befragten). 
Die geringe Umzugsbereitschaft verdeutlicht die pos itive Bindung und Gesamteinschät- 
zung der Befragten zu ihrem Stadtteil. 
Als Gründe für den Zuzug in den Stadtteil Sprakel n annten die Befragten u. a. den Zu- 
fall 
4 (20%), die Nähe zu Grün- und Erholungsflächen (18% ), die Nähe zu Verwandten, 
Freunden und Bekannten (17%) sowie den preiswerten Wohnraum (16%). Während die 
ersten beiden Gründe auch gesamtstädtisch das Feld der Nennungen anführen, sind 
die letzten beiden Aspekte „Weil hier Verwandte/Kin der/Freunde/Bekannte wohnen“ 
und „preiswerter Wohnraum“ dabei im Stadtteilvergleich auffällig.  
 
Die Betreuungsangebote der Kinder unter 3 Jahren we rden von den Befragten des 
Stadtteils Sprakel mit 3,3 bewertet, was im Stadtte ilvergleich den schlechtesten Wert 
darstellt. Der geplante Neubau der Kombinationseinrichtung für Kinder, Jugendliche und 
Familien im Baugebiet nördlich Landwehr, östlicher Teilabschnitt, dürfte zukünftig zu 
einer Verbesserung der Bewertung dieses Teilaspektes führen. 
Die Bewertung des Betreuungsangebotes für Kinder zw ischen 3 Jahren und dem 
Schuleintritt sowie die Bewertung des Grundschulang ebotes fällt mit 2,2 bzw. 1,8 gut 
aus und bewegt sich im Mittelfeld aller Stadtteilbewertungen. 
 
Mit einem Wert über 3 werden die Aspekte „Angebot a n weiterführender Schulen“ und 
„das Angebot kommerzieller Freizeiteinrichtungen“ b ewertet. Dieses Ergebnis scheint 
plausibel, denn aufgrund der Einwohnerzahl des Stad tteils Sprakel können die genann- 
ten Infrastrukturen nicht vorgehalten werden, da ei ne ausreichende Mantelbevölkerung 
für die Auslastung fehlt. Hier ist somit auch zukün ftig nicht mit wesentlich besseren Um- 
fragergebnissen zu rechnen. 
Die Freizeitangebote von Kommunen/Kirchen/Vereinen werden mit einem Wert von 2,8 
schlechter bewertet als die Angebote der Einrichtun gen der anderen Außenstadtteile. 
Der geplante Neubau der Kombinationseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Familien 
im Baugebiet nördlich Landwehr, östlicher Teilabsch nitt, sieht eine Erweiterung des An- 
gebotes für Jugendliche vor; damit könnte eine Verb esserung der Bewertung dieses 
Teilaspektes erreicht werden. 
Insgesamt gibt die Münsteraner Auswertung der „Stad tregionalen Bürgerumfrage“ rund 
um das Thema Wohnen für die Erarbeitung des Maßnahmenkonzeptes Sprakel wertvol- 
                                           
 
4 Anmerkung: Die Erstnennung „Zufall“ ist vornehmlich als Hinweis darauf zu werten, dass die Standort- 
findung ein vielgestaltiger Prozess ist, bei dem unterschiedlichste Faktoren in die Überlegungen für den 
persönlich optimalen Wohnort hineinspielen. Stimmt das Gesamtbild eines Standortes, so scheint die 
räumliche Festlegung auf einen bestimmten Stadtteil nicht mehr ganz so entscheidend zu sein. Da der 
„Zufall“ in fast allen Stadtteilen die Erstnennung darstellt, ist auch zu vermuten, dass einige der Befragten 
mit den vorgegebenen Kategorien keinen für sich zutreffenden Grund gefunden haben und deshalb auf 
die unspezifische Nennung „Zufall“ ausgewichen sind.

11 
 
 
le Hinweise  aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger. Sie macht  deutlich, dass immer 
dann hohe Zufriedenheitswerte bei den Bürgerinnen u nd Bürgern erzielt werden, wenn 
die Planung kurze Wege zu den Infrastruktureinricht ungen und eine zentrenorientierte 
Bündelung von Angeboten aufgreift. 
 
5.1.2 Aktivierung Wohnbauflächen   
 
Gemäß Integriertem Handlungskonzept Sprakel (Stand:  2003) sollten für die weitere 
bauliche Entwicklung zunächst die Flächen mit der Kennzeichnung Baustufe I (Realisie- 
rung bis 2005) in Anspruch genommen werden; es hand elte sich hierbei um die Wohn- 
bauflächen: 
Mitte  (ca. 100 Efas und 40 Mefas) 
• nördlich Landwehr, östlicher Teilbereich  (ca. 130  Efas) 
• Dreiecksfläche zwischen Sprakeler Straße, Bahnlini e und Umgehungsstraße (ca. 
4,0 ha) 
• nördlich Baumschulenweg(ca. 3,3 ha) 
 
Da bei der Erschließung der letztgenannten Fläche h ohe Kosten für den Kanalbau zu 
erwarten sind (Erneuerung des Vorflutkanals im Baum schulenweg/Forstweg/Sprakeler 
Straße), sollte der Bereich gemeinsam mit den geplanten Wohnbauflächen nördlich und 
südlich der Nienberger Straße erschlossen werden. D a sich diese Flächen nicht im Ei- 
gentum der Stadt Münster befinden und der Erwerb als schwierig eingestuft wird, ist der 
kurz- bis mittelfristigen Erschließung weiterer Woh nbauflächen im Bereich der Straße 
Landwehr und östlich der Sprakeler Straße Priorität einzuräumen.  
Für das Baugebiet nördlich Landwehr, östlicher Teil bereich, liegt der rechtsgültige B-
Plan Nr. 459 vor; mit ca. 130 Wohneinheiten bietet diese Fläche ein Potenzial für meh- 
rere Jahre.  
Städtebaulich sprechen viele Gründe für eine zügige  Inanspruchnahme des Baugebie- 
tes nördlich Landwehr: Städtisches Grundstück, Lage  zu den in Bau befindlichen bzw. 
den geplanten Infrastrukturen nördlich des Gebietes  (u. a. KIGA, Jugendeinrichtung, 
Spielplatz), sowie die attraktivere Lage des Gebiet es im Vergleich zu der Fläche östlich 
Sprakeler Straße.  
Für vorbereitende Planungskosten stehen im Haushalt sjahr 2009 90.000 € zur Verfü- 
gung. Für die Erschließung dieses Gebietes sind in den Haushaltsjahren 2010/2011 ca. 
1,95 Millionen € für Kanalbau angesetzt. Für die Er stellung der Baustraßen stehen im 
Haushalt für 2010 und 2011 jeweils 300.000 € zur Ve rfügung. Die verkehrliche Er- 
schließung des Baugebietes soll gemäß Feststetzunge n des B-Planes über zwei An- 
bindungen erfolgen; im Norden über die vorhandene S traße Im Draun und im Süden 
über den vorhandenen Wirtschaftsweg Landwehr. Beide  Straßen führen durch beste- 
hende Wohngebiete zur Sprakeler Straße; gemeinsam e rmöglichen sie, dass sich die 
Verkehrsbewegungen aus dem Plangebiet und in das Pl angebiet in die bestehenden 
Wohngebiete verteilen können.  
 
Die Fläche östlich der Sprakeler Straße befindet si ch nicht in städtischem Eigentum, 
sondern im Eigentum einer Erbengemeinschaft. Ein In vestor hat im Auftrag der Eigen- 
tümer der Verwaltung einen Vorentwurf für ein Bebau ungsplankonzept vorgelegt. Die- 
ser Entwurf sieht ca. 70-80 Wohneinheiten vor. Die Fläche ist in das Arbeitsprogramm 
Vorbereitende und Verbindliche Bauleitplanung 2008 (siehe Vorlage 238/2008) aufge- 
nommen worden.  
Die bisherige Nutzung des Bereiches östlich der Spr akeler Straße zwischen Bahnhalte- 
punkt und nördlich der Haselstiege wird durch den B -Plan STM 8 aus dem Jahr 1969

12 
 
 
geregelt. Dieser B-Plan setzt Wohngebiet und Gewerb egebiet fest. Der Flächennut- 
zungsplan stellt Wohnbaufläche und gemischte Bauflä che dar. Um Fragen der Er- 
schließung, der Geschossigkeit, der Nutzung, der An bindungsmöglichkeiten mit Rad- 
und Fußwegen zum Bahnhaltepunkt zu klären, ist es s innvoll für den Gesamtbereich 
östlich der Sprakeler Straße ein städtebauliches Entwicklungskonzept im Rahmen eines 
Bauleitplan-Verfahrens zu erarbeiten. Darin könnte die Neuabgrenzung des zentralen 
Versorgungsbereiches einfließen, die im Rahmen der Fortschreibung des Einzelhan- 
delskonzeptes für die Stadt Münster erarbeitet wird . Dieser Bereich erstreckt sich auf 
die Fläche westlich und östlich der Sprakeler Straße/nördlich Volkertweg.  
Der Bereich östlich der Sprakeler Straße sollte jed och nicht zeitgleich mit dem Bauge- 
biet Nördlich Landwehr auf den Markt kommen, um ein  Überangebot an Wohnbau- 
grundstücken und eine Überlastung der vorhandenen I nfrastrukturen zu verhindern. Die 
Eigentümer der Fläche östlich Sprakeler Straße sind  darüber von der Verwaltung infor- 
miert worden, dass die Realisierung ihrer Wohnbaufl äche erst zu einem späteren Zeit- 
punkt erfolgen kann. 
Die langfristige bauliche Entwicklung des Stadtteil s Sprakel ist vor dem Hintergrund der 
zeitlichen Inanspruchnahme der Bauflächen zu bewert en; die erforderlichen Flächen für 
die bauliche Entwicklung sind bereits im Integriert en Handlungskonzept und im Flä- 
chennutzungsplan der Stadt Münster dargestellt. Aus  städtebaulicher Sicht wäre die 
Inanspruchnahme der Flächen südlich der Nienberger Straße aufgrund ihrer Lagequali- 
täten vor allem bezüglich der geringeren Verlärmung , der Abrundung des Siedlungskör- 
pers und der Zuordnung zum Bahnhaltepunkt einer wei teren Entwicklung im südwestli- 
chen Bereich des Stadtteils vorzuziehen. Da die Ers chließung des Bereiches südlich 
der Nienberger Straße jedoch sehr aufwändig ist und  weil vor allem eine kurz- bis mit- 
telfristige Bebauung der Flächen nicht realistisch erscheint, wird die mittelfristige Wohn- 
bauflächenentwicklung im Stadtteil voraussichtlich weiter im Bereich nördlich bzw. süd- 
lich der Landwehr bzw. östlich der Sprakeler Straße erfolgen.  
Die zeitliche Abfolge der Erschließung der Baugebie te gemäß dem Integrierten Hand- 
lungskonzept sowie die geplanten Realisierungszeitr äume der einzelnen Baustufen 
werden aufgrund der beschriebenen Veränderungen zei tlich angepasst. Diese Aussage 
trifft auch auf die gewerblichen Baugebiete zu. 
 
Die Entwicklung der zusätzlichen Siedlungsflächen i st im aktualisierten Handlungskon- 
zept wie folgt vorgesehen: 
 
Baustufe 1  (Erschließung bis 2011)  
• nördlich Landwehr (östlicher Teilbereich, ca. 130 Efas)  
 
Baustufe 2  (Erschließung bis 2015) 
• Dreiecksfläche zwischen Sprakeler Straße, Bahnlini e und Umgehungsstraße 
(ca. 70 - 80 Efas) 
• nördlich Landwehr (westlicher Teilbereich, ca. 60 Efas) 
• Gewerbefläche südlich der Gimbter Straße  
 
Baustufe 3  (Erschließung langfristig) 
• südlich der Landwehr  
• westlich der Sprakeler Straße zwischen Nienberger Straße/Baumschulenweg 
bzw. Forstweg 
• nördlich der Nienberger Straße, beiderseits Sprake lweg 
• westlich der Bahn/südlich der Birk 
• Gewerbefläche nördlich der Gimbter Straße/südlich der Birk

13 
 
 
 
Gemäß der aktuellen Kleinräumigen Bevölkerungsprogn ose 2005 - 2015, Lauf vom 
06.09.2006, wird für den Prognosezeitraum bis 2015 eine Neubautätigkeit von 230 WE 
im Bereich der Efas und von weiteren 50 Wohneinheit en in Mefas angenommen. Die 
vorgenommene zeitliche Anpassung der Baustufen berü cksichtigt die Vorgaben der 
aktuellen Kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2005 - 2015 und stellt eine ausreichen- 
de Wohnbauflächenversorgung des Stadtteils Sprakel sicher. 
 
5.2 Handlungsfeld Arbeiten 
 
Der Stadtteil Sprakel verfügt über Arbeitsplätze im  Einzelhandels- und Dienstleistungs- 
bereich, wie z.B. Apotheke, Bank, Ärzte, Lebensmitt elanbieter etc., aber kaum über Ar- 
beitsplätze im gewerblichen Bereich. Der Stadtteil sollte aber nicht nur Wohnstandort 
sein, sondern auch Flächenangebote für wohnungsnahe  Arbeits- und Ausbildungsplät- 
ze anbieten können. Ziel ist es daher, die Fläche s üdlich der Gimbter Straße bei Bedarf 
als gewerbliche Baufläche zu entwickeln, um im Stadtteil auch gewerbliche Arbeits- und 
Ausbildungsplätze zu schaffen. 
Für diese im FNP dargestellte gewerblichen Baufläch e (ca. 5,6 ha) liegt ein erster ver- 
waltungsinterner Entwurf vor. Einer Realisierung di eser Fläche wird jedoch kurzfristig 
keine Priorität eingeräumt, da die Wirtschaftsförde rung Münster (WFM) die Marktgän- 
gigkeit dieses Standortes als nur gering einschätzt  und hohe Kosten für die Erschlie- 
ßungsinfrastruktur zu erwarten sind. Der B-Plan ist nicht im “Arbeitsprogramm Vorberei- 
tende und Verbindliche Bauleitplanung 2008“ berücksichtigt worden. Dennoch sollte im 
Stadtteil Sprakel mittelfristig ein ortsteilbezogen es Gewerbegebiet umgesetzt werden; 
die Erschließung der Fläche könnte bei konkretem Bedarf ggf. in Abschnitten erfolgen.  
Mit Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretun g Münster-Nord vom 22.02.2001 
sowie im Rahmen weiterer Anträge wurde gefordert, d ie Fläche nördlich der Gimbter 
Straße, östlich der Bahn und südlich der Birk als G ewerbegebiet im FNP neu darzustel- 
len. Die Verwaltung schlägt vor, im Rahmen der Fort schreibung des Regionalplanes 
5 -
Teilabschnitt Münsterland - für den Regierungsbezir k Münster diese Anregung ggf. auf- 
zugreifen und für diese Fläche (ca. 3,8 ha) die Dar stellung eines Allgemeinen Sied- 
lungsbereiches (ASB), welcher auch zur Ansiedlung v on das Wohnen nicht störender 
Gewerbebetriebe dient,  ggf. zu beantragen. Um dies en Bereich bauleitplanerisch ent- 
wickeln zu können, ist die Fläche aus dem Landschaf tsschutz zu entlassen. Die Umset- 
zung dieser Fläche kann nur langfristig erfolgen, d a zunächst die Entwicklung und Ver- 
marktung des Gebietes südlich der Gimbter Straße erfolgen soll.  
Zudem wurde mit dem o. g. Antrag der CDU-Fraktion d ie Erweiterung des Gewerbege- 
bietes für den Bereich nördlich der Birk beantragt.  Die Inanspruchnahme dieser Fläche 
wird aus ökologischen Gründen abgelehnt. Die Fläche  liegt im Geltungsbereich der 
Landschaftsplanes „Nördliches Aatal und Vorbergshüg el“. Als Entwicklungsziel ist die 
Erhaltung einer mit naturnahen Lebensräumen oder so nstigen natürlichen Landschafts- 
elementen reich oder vielfältig ausgestatteten Land schaft festgelegt. Die Fläche ist zu- 
dem als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Gemäß der Grünordnung ist die Fläche 
als Teil des Hauptgrünzuges „Nördliches Aatal“ und als Vorrangfläche zur Freiraumsi- 
cherung ohne bauliche Entwicklung bewertet. Mit dem  abschließenden Beschluss zum 
fortgeschriebenen Flächennutzungsplan im Jahr 2003 wurde die Darstellung dieser zu- 
sätzlichen gewerblichen Baufläche durch den Rat der Stadt Münster abgelehnt. 
 
                                           
 
5 früher Gebietsentwicklungsplan (GEP)

14 
 
 
5.3 Handlungsfeld Verkehr 
5.3.1 Straßen 
 
Die Autobahn A1 soll sechsspurig ausgebaut werden. Nach Informationen des Landes- 
betriebes Straßenbau NRW wird zurzeit am Vorentwurf  für die Planfeststellung gearbei- 
tet; der Vorentwurf soll noch 2008 vom Bundesverkeh rsministerium genehmigt werden. 
Der Einstieg in das Planfeststellungsverfahren ist für Mitte 2009 vorgesehen. Seitens 
des Landesbetriebs Straßenbau werden zum jetzigen Z eitpunkt keine Angaben zum 
Abschluss des Planfeststellungsverfahrens gemacht. Im Rahmen des Ausbaus ist ein 
Lärmschutz für die bestehende Nutzungen der angrenz enden Bereiche vorgesehen. 
Der bisherige Entwurf sieht einen ca. 10 m hohen Wall vor. 
Seit der Verlagerung des Kfz-Durchgangsverkehrs von  der Sprakeler Straße auf die 
Umgehungsstraße (Aldruper Straße) hat die Ortsdurch fahrt nicht mehr die Funktion ei- 
ner übergeordneten Straße; die Straße weist nur noc h eine Verkehrsbelastung von ca. 
3.000 Kfz/Tag auf. Der Wohnwert des Stadtteils hat sich damit spürbar verbessert.  
Die Stadt Münster hat im Jahr 2002 einen Antrag auf Rückstufung der Ortsdurchfahrt zu 
einer Gemeindestraße an den Landesbetrieb Straßenba u NRW gerichtet. Eine ab- 
schließende Entscheidung liegt der Stadt Münster no ch nicht vor. Unabhängig hiervon 
bleibt die Sprakeler Straße die Haupterschließung f ür den Ortsteil Sprakel und soll ent- 
sprechend den verbliebenen Verkehrsbedürfnissen auf  ein stadtverträgliches Maß zu- 
rückgebaut werden. 
Der Straßenquerschnitt der Sprakeler Straße zwische n dem Schlusenweg im Süden 
und dem DB-Haltepunkt im Norden ist heute für den v erbliebenen Kfz-Verkehr überdi- 
mensioniert. Die Sprakeler Straße weist eine Straße nbreite zwischen 6,50 und 7,50 m 
auf. Auf der Ostseite der Sprakeler Straße befindet  sich durchgehend ein Gehweg mit 
einer Breite zwischen 2,00 und 3,00 m. Dieser Gehwe g ist mit einem Hochbord von der 
Fahrbahn getrennt. Die Nebenanlagen auf der Westsei te gliedern sich in einen 1,50 bis 
2,00 m breiten Gehweg und einen 1,85 bis 3,50 m bre iten Radweg, der für den Zwei- 
richtungsverkehr freigegeben ist.  
Die Planung für den Rückbau der gesamten Ortsdurchfahrt zwischen dem Schlusenweg 
im Süden und dem DB-Haltepunkt im Norden sieht die Reduzierung des Straßenquer- 
schnittes auf ca. 6,25 m vor. Aufgrund der geringen  Verkehrsbelastung wird die Anlage 
von separaten Radwegeanlagen im gesamten Bereich fü r nicht erforderlich gehalten. 
Es ist in der Planung vorgesehen, den Radverkehr zu sammen mit dem Kfz-Verkehr auf 
der Fahrbahn zu führen. Die östlichen Nebenanlagen gliedern sich in dem gesamten 
Bereich in einen 2,00 m breiten Parkstreifen und ei nen 1,75 - 2,80 m breiten Gehweg. 
Um den Straßenraum optisch aufzuwerten, ist eine Ba umbepflanzung in dem gesamten 
Parkstreifen vorgesehen. 
Die westlichen Nebenanlagen gliedern sich in einen 2,00 m breiten Parkstreifen und 
einen 2,25 - 2,70 m breiten Gehweg. Eine Baumpflanz ung ist auf der Westseite auf- 
grund bestehender Versorgungsleitungen nicht möglic h. Beide Straßenseiten werden 
mit Hochborden ausgebaut. Die Haltestellen sollen m it einer großen Wartefläche, Auf- 
merksamkeitsstreifen und Wartehalle ausgestattet werden.  
Die geschätzten Kosten für den Umbau der gesamten O rtsdurchfahrt belaufen sich auf 
ca. 1,15 Millionen €; die Maßnahme ist laut Haushaltsansatz des Tiefbauamtes auf spä- 
tere Jahre verschoben worden. Die Realisierung der Maßnahme liegt daher außerhalb 
des Investitionszeitraumes bis 2012. Der Umbau der Sprakeler Straße ist jedoch ab 
2013 als neue Maßnahme angemeldet. Für die Entwickl ung des Zentrums ist eine früh- 
zeitigere bauliche Veränderung der Sprakeler Straße  im Bereich der Ortsmitte wün- 
schenswert.

15 
 
 
Die Fußgänger-Lichtsignalanlage in der Nähe der Einmündung der Straße Dreilinden ist 
im Juli 2008 aufgegeben. Erst  im Zuge der Umgestal tung der Sprakeler Straße war ein 
Fußgängerüberweg vorgesehen.  
Die Lichtzeichensignalanlage ermöglichte bisher ein e sichere Querung der Sprakeler 
Straße zu dem Nahversorger bzw. zum Schulstandort, dem Kindergarten und dem 
Sportgelände. Um weiterhin über eine sichere Querun gsmöglichkeit zu verfügen, soll 
der Fußgängerüberweg nicht erst im Rahmen des Umbau s der gesamten Sprakeler 
Straße erfolgen. Voraussetzung für die Realisierung  des Fußgängerüberweges ist die 
Zusammenlegung der Bushaltestellen Dreilinden/Marie nstraße und die Einrichtung von 
provisorischen Haltestellen im Bereich Mitte. Die  Umsetzung der Maßnahme soll kurz- 
fristig erfolgen.  
 
Für die Fertigstellung der Straßen Volkertweg, Tömm ersweg und Rotbuchenweg sowie 
der Wohnwege sind im Haushalt des Tiefbauamtes für die Jahre 2009 100.000 € und 
für das Jahr 2010 weitere 300.000 € berücksichtigt.  
Der Querschnitt des Volkertweges, der nach Lage und  der beabsichtigten Funktion be- 
sondere Bedeutung zukommt, beträgt 8,50 m; die Fahrbreite ist mit 5,50 m vorgesehen. 
Die beidseitigen Gehwege mit je 1,5 m Breite sind a ls Hochborde geplant. Öffentliche 
Stellplätze mit Baumstandorten sind sowohl für Senk rechtparker, als auch in der Fahr- 
bahn als Längsparker in ausreichender Zahl vorgeseh en. Für die parallelen Wohnstra- 
ßen (Tömmersweg und Rotbuchenweg) ist eine Breite v on 6,50 m vorgesehen. Sie sol- 
len niveaugleich so gepflastert werden, dass beidse itig ein 1,0 m breiter Sicherheits- 
streifen entsteht. Darüber hinaus sind zusätzlich S tellplätze und Baumstandorte wie im 
Volkertweg vorgesehen. 
Für die Wohnwege sind Breiten von 4,5 m und 3,0 m v orgesehen. Für das gesamte 
Baugebiet Mitte ist die Einrichtung einer Tempo-30-Zone vorgesehen. 
Die Mittel für den Bau des geplanten Böckmannplatze s sind in diesem Haushaltsansatz 
mit berücksichtigt. Besondere Bedeutung kommt dem z ukünftigen Stadtteilplatz als 
Zentrum des Stadtteils zu. Neben zeitlich befristet em Parken von Kraftfahrzeugen er- 
möglicht die Platzgestaltung unterschiedliche öffentliche Nutzungen.  
 
Die beantragte Einrichtung einer Überquerungsmöglic hkeit der Ortsdurchfahrt in Höhe 
der Marienstraße (vgl. Antrag der SPD-Fraktion in d er BV Münster-Nord vom 
04.05.2004), um die Erreichbarkeit speziell des Fri edhofes für Fußgänger und Radfah- 
rer zu verbessern, wurde von der Verwaltung aufgrun d der geringen Verkehrsbelastung 
abgelehnt (vgl. Schreiben an die BV Münster-Nord vom 06.10.2004).  
Der Antrag der SPD-Fraktion vom 12.04.2005 zur Ausw eisung der Straßen im Bereich 
der Ortsmitte als verkehrsberuhigte Straßen gemäß §  325 StVO wurde abgelehnt. Als 
Begründung wurde darauf hingewiesen, dass im Baugeb iet Mitte durchgängig eine 
Tempo 30-Zone eingerichtet wird. Die Straßen überne hmen Erschließungsfunktionen 
der anliegenden Grundstücke. Mit Ausnahme der mittl eren Achse werden diese mit ei- 
ner Breite von 6,50 m niveaugleich ausgebaut. Die S tellplätze im Straßenraum gewähr- 
leisten zudem, dass nicht zu schnell gefahren wird (vgl. Antwortschreiben an die BV 
Münster-Nord vom 22.07.2005). 
Nach Auswertung der Stadtregionalen Bürgerumfrage 2 006 wird die Verkehrssicherheit 
des Stadtteils Sprakel von den Befragten als besond ers positiv eingeschätzt. Die Um- 
frage bestätigt die Einschätzung der Verwaltung, da ss auf weitere Maßnahmen zur 
Stärkung der Verkehrssicherheit verzichtet werden kann.

16 
 
 
5.3.2 ÖPNV 
5.3.2.1 Bahnanbindung Münster-Sprakel 
 
Der Stadtteil Sprakel ist über die Bahnlinie Münste r-Greven-Rheine an den regionalen 
bzw. überregionalen Schienenverkehr angeschlossen. Die Strecke wird im Stundentakt 
plus Verstärker in den Hauptverkehrszeiten betriebe n. Der Bedienungszeitraum vom 
Haltepunkt Sprakel in Richtung Münster beginnt werk tags ab 5.15 Uhr und endet um 
0.15 Uhr.  
Die Fahrtzeit zum Hauptbahnhof Münster beträgt ca. 10 Minuten. Der Haltepunkt ist mit 
einer Park- und Ride-Anlage, Fahrradunterstellplätz en sowie einem Fahrkartenautoma- 
ten ausgestattet und wird von ca. 150 Fahrgästen tä glich genutzt. Damit stellt die Bahn- 
verbindung nach Münster einen attraktiven Standortf aktor für den Stadtteil Sprakel dar. 
Als negativ ist die unzureichende fußläufige Anbind ung an den Schienenstrang in Rich- 
tung Greven und Rheine zu bewerten. Der vorhandene Fußweg zu dem Bahnsteig in 
Richtung Norden im Zuge der Bahnunterführung Forstw eg ist zu lang und stellt zudem 
einen Angstraum dar.  
Um die Inanspruchnahme der vorhandenen attraktiven Bahnverbindung zu halten bzw. 
erhöhen ist es wünschenswert, eine Unterführung der  Bahngleise unmittelbar im Be- 
reich des Haltepunktes zu schaffen. Damit könnte ei ne schnelle fußläufige Verbindung 
erreicht werden. Die neu zu schaffende Unterführung  könnte durch einen Park- und Ri- 
de-Platz im geplanten Gewerbegebiet östlich der Bah n ergänzt werden. Damit würde 
die Erreichbarkeit des Haltepunktes auch für die Be wohner östlich der Umgehungsstra- 
ße verbessert werden. Für die Unterführung der Glei sanlagen liegt ein erster Entwurf 
vor; aus Sicht der Verkehrsplanung ist aufgrund der  hohen Kosten und der geringen 
Zahl von ca. 75 Fahrgästen, die diesen Bahnsteig nu tzen, eine solche Investition kurz- 
oder mittelfristig nicht umsetzbar. Bezüglich der z u beantragenden Fördermittel für die 
Umsetzung der Maßnahme stünde diese in Konkurrenz z u vielen anderen Maßnahmen 
an Stationen mit deutlich mehr Reisenden.  
Es wurde auch die Möglichkeit einer einseitigen And ienung des Bahnhaltepunkts unter- 
sucht, d.h. dass in beiden Fahrtrichtungen am Gleis  1 gehalten wird. Das würde einen 
Zweirichtungsbetrieb auf diesem Gleis bedeuten; die  Strecke wäre in einem vermutlich 
längeren Abschnitt dann faktisch eingleisig. Dieses  ist auf der Strecke Münster-Rheine 
mit insgesamt vier Nahverkehrslinien, einer IC-Lini e und reichlich Güterverkehr nicht zu 
vertreten.  
Für die weitere Entwicklung des Stadtteils ist ein verbesserter Zugang zu den Bahnstei- 
gen langfristig jedoch wünschenswert.  
 
5.3.2.2 Busanbindung  
 
Zur Stärkung des ÖPNV in der Ortsmitte werden die B ushaltestellen Drei Linden und 
Marienstraße zugunsten der neuen zentralen Halteste lle Ortsmitte zusammengefasst, 
die auf Höhe des geplanten Böckmannplatzes liegt. D ie Mittel für die neue Haltestelle 
sind in dem Haushaltsansatz für den Umbau der Ortsd urchfahrt im Bereich der Ortsmit- 
te bereits eingestellt (siehe auch Kapitel 5.3.1)  
Die Stadtbuslinie 16 bedient den Korridor Münster-Sprakel; die Streckenführung bedient 
u. a. die Haltestellen Sprakel Bahnhof, Nienberger Straße, Dreilinden, Ashölterweg, 
Kinderhaus Schulzentrum, Idenbrockplatz, Wilkingheg e, Eissporthalle, Nordplatz, Bült 
und Hauptbahnhof. Die Verbindung besteht zu Hauptve rkehrszeiten alle 20 Minuten; 
ansonsten wird die Strecke zweimal stündlich bedien t. Die Fahrzeit von Sprakel Bahn- 
hof bis Münster Hauptbahnhof beträgt ca. 37 Minuten . Von Einwohnern des Stadtteils 
Sprakel wurde der Wunsch vorgetragen, die Busverbin dung als Direktverbindung zwi-

17 
 
 
schen Münster Stadtzentrum und dem Stadtteil Sprake l ohne umwegige Durchfahrt des 
Stadtteils Kinderhaus zu gestalten. Dieser Maßnahme  wird aus Sicht der Verkehrspla- 
nung keine Priorität eingeräumt, da damit z. T. Par allelverkehre zu der attraktiven 
Bahnverbindung Münster-Sprakel geschaffen würden. 
Neben der Stadtbuslinie 16 besteht in den Abendstun den die Möglichkeit, mit dem Ta- 
xibus der Linie 81 von Sprakel bis zum Schulzentrum Kinderhaus zu fahren und dort auf 
die Linie N 81 bis zum Hauptbahnhof Münster umzuste igen. Diese Möglichkeit besteht 
an Werktagen und an den Wochenenden. Die Inanspruch nahme dieser Linie ist 2007 
untersucht worden. Ca. 300 Fahrgäste nutzen pro Mon at dieses Angebot. Fahrplanmä- 
ßige Veränderungen wird es aufgrund der Ergebnisse der Untersuchung nicht geben. 
Im Rahmen der Stadtregionalen Bürgerumfrage 2006 wu rde von einigen Bürgern der 
Zuzug in den Stadtteil mit dem guten Angebot von Bu s und Bahn begründet. Da der 
Stadtteil Sprakel durch die Ausweisung neuer Baugeb iete wachsen und damit neue 
Mitbürger anziehen möchte, ist der Bereich des ÖPNV  zu stärken, z.B. durch eine Ver- 
besserung der Zugangsmöglichkeit an den Schienenstr ang in Richtung Greven und 
Rheine. 
 
5.3.3 Fuß- und Radwegeplanung 
 
Aufgrund der geringen Verkehrsbelastungen ist für den Stadtteil Sprakel kein Bau sepa- 
rater Radwege entlang von Straßen vorgesehen. Im Ra hmen des Umbaus der Orts- 
durchfahrt ist ebenfalls kein separat geführter Radweg geplant. 
Eine Vielzahl der Straßen im Stadtteil Sprakel ist seit Mitte der 90er Jahre als Tempo 
30-Zone eingerichtet; sie weisen eine Mischverkehrs fläche auf. Der gesamte Straßen- 
querschnitt kann von allen Verkehrsteilnehmern genu tzt werden. Separate Führungen 
für Fußgänger und Radfahrer sind nicht erforderlich . Die Anlage eines Fußgängerüber- 
weges, der im Bereich des Kindergartens bzw. der Sc hule von Teilen der Bevölkerung 
gefordert wurde, ist von der Verwaltung abgelehnt w orden, da Fußgängerüberwege nur 
dort angelegt werden dürfen, wo auf beiden Fahrbahn seiten ein Gehweg oder ein wei- 
terführender Fußweg vorhanden ist. Außerdem sind Fu ßgängerüberwege in Tempo 30-
Zonen in der Regel entbehrlich. 
Im rechtskräftigen B-Plan Nördlich Landwehr, östlic her Teilbereich (Nr. 459), sind Fuß- 
und Radwegeverbindungen abseits der Erschließungsst raßen im öffentlichen Grünbe- 
reich festgesetzt.  
Im B-Plan Nr. 458 Sprakel-Mitte ist eine Fuß- und R adwegeverbindung vom Böck- 
mannplatz bis zur St. Marien-Kirche festgesetzt. Di e Stadt Münster hat die notwendige 
kirchliche Fläche bereits erworben; die Finanzierun g des Fuß- und Radweges erfolgt 
über die Haushaltsstelle des Tiefbauamtes, in der d ie Kosten für die Fertigstellung der 
Straßen in der Ortsmitte zusammengefasst sind. Für das Jahr 2009 sind 100.000 € und 
für das Jahr 2010 300.000 € berücksichtigt. 
Im Rahmen der Aufstellung des B-Planes für den Bere ich östlich der Sprakeler Straße 
wäre es wünschenswert, eine Radwegeanbindung an den  südlich der Haselstiege en- 
denden Fuß- und Radweg bis zum Forstweg entlang der Aldruper Straße bzw. im weite- 
ren Verlauf entlang der Bahnstrecke zu schaffen. Du rch diese Verbindung könnten der 
Bahnhaltepunkt sowie die Naherholungsbereiche östlich der Umgehungsstraße attraktiv 
angebunden werden.  
Nach Erschließung der Baulandreserven im Bereich der Landwehr ist die Führung eines 
Fuß- und Radweges vom Schlusenweg bis zur Nienberge r Straße sinnvoll, um eine An- 
bindung der Wohnbauflächen an die Naherholungsbereiche zu sichern.  
Wie bereits unter dem Punkt 5.3.2 ÖPNV dargelegt, bedarf die fußläufige Anbindung an 
den Bahnsteig in Richtung Greven einer Verbesserung.

18 
 
 
5.3.4 Ruhender Verkehr 
 
Im Rahmen der Platzgestaltung im Bereich der Ortsmitte (Böckmannplatz) ist die Schaf- 
fung von 20 öffentlichen Stellplätzen vorgesehen. D ie Detailplanung liegt vor und die 
Finanzierung der Maßnahme ist gesichert. Die Umsetz ung der Maßnahme erfolgt nach 
Abschluss der Hochbauten. Die Kosten einschließlich  der Tiefbauarbeiten sowie der 
Gestaltung des Platzes sind in der Haushaltsstelle des Tiefbauamtes mit den Kosten für 
die Fertigstellung der Straßen in der Ortsmitte zus ammengefasst.  Für das Jahr 2009 
sind 100.000 € und für das Jahr 2010 sind 300.000 € berücksichtigt. 
Weitere Parkplätze sollen langfristig im Rahmen der  Umgestaltung der Ortsdurchfahrt 
entstehen. Die Planung sieht die Anlage von Parkbuc hten mit integrierten Baumpflan- 
zungen vor. Aufgrund der geschätzten Kosten in Höhe  von ca. 1,53 Millionen € ist der 
Umbau der Sprakeler Straße zurzeit nicht absehbar ( vgl. Vorlage an die BV Münster-
Nord vom 14.02.2006). 
Zwei Park und Ride-Anlagen sollen zusätzlichen Park raum bieten und den Übergang 
vom PKW auf den ÖPNV erleichtern bzw. die Voraussetzungen für Fahrgemeinschaften 
verbessern. Ein Park und Ride-Platz soll im Bereich  des geplanten Gewerbegebietes 
östlich der Bahnstrecke Münster-Greven entstehen. F ür die Unterführung der Bahnstre- 
cke liegt ein erster Entwurf vor; aufgrund der hohe n Kosten ist ein Realisierungszeit- 
raum nicht abzuschätzen.  
Gemäß Integriertem Handlungskonzept Sprakel ist ein  weiterer Park- und Ride-Platz 
mit Verknüpfung der Regionalbuslinien an der B 219 vorgesehen. Die Bushaltestellen 
sind bereits an die B 219 verlagert worden. Für den  geplanten Park- und Ride-Platz 
liegt ein erster Entwurf vor, der in der BV Münster -Nord am 02.10.2001 vorgestellt wur- 
de.  
Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den N eubau der B 219 wurde festge- 
stellt, dass die Stadt Münster im Bereich südlich des Anschlusses B 219n/B 219 alt eine 
Fläche von 0,6 ha für die Anlage von 20 PKW-Parkplä tzen und 16 Fahrradabstellplät- 
zen nutzen kann. 
Mit einer Vorlage an die BV Münster-Nord vom 30.01. 2001 wurde darauf hingewiesen, 
dass die Verwaltung keinen akuten Bedarf für die Er richtung eines Mitfahrerparkplatzes 
sieht. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mü nster-Nord hat mit Antrag vom 
24.03.2001 erneut vorgetragen, die erforderlichen Flächen zu erwerben und den Mitfah- 
rerparkplatz zu errichten. Da die erforderlichen Ha ushaltsmittel noch nicht durch die 
Bezirksvertretung Nord bereitgestellt wurden, ist d ie Fläche bisher nicht von der Stadt 
Münster erworben worden. Nach Auskunft des Landesbe triebes Straßen NRW soll in 
Kürze mit der Stadt Münster das weitere Vorgehen be züglich dieser Fläche geklärt wer- 
den. Die Fläche steht im Eigentum der Bundesrepubli k Deutschland, Bundesstraßen- 
verwaltung; ein Verkauf der Fläche wird angestrebt.  
 
5.4 Handlungsfeld Infrastruktur 
5.4.1 Soziale Infrastruktur 
 
Im Stadtteil Sprakel wird eine Kombinationseinricht ung für Kinder, Jugendliche und Fa- 
milien im Baugebiet nördlich Landwehr, östlicher Te ilabschnitt, errichtet. Hier ist die 
Schaffung von zwei zusätzlichen Kindertagesgruppen und einer offenen Kinder- und 
Jugendeinrichtung nach den Plänen des Architekturbü ros Stadtraum Projekt aus Müns- 
ter vom März 2008 vorgesehen. Voraussichtlich im Fr ühjahr bzw. Frühsommer 2009 
sollen die Einrichtungen fertig gestellt sein. Das Raumprogramm für die Kindertagesein- 
richtung umfasst rd. 340 qm. Es sind zwei Gruppen f ür jeweils 20 Kinder ab 2 Jahren 
(bei Bedarf und bei Erfüllung des Rechtsanspruchs f ür Kindergartenkinder sind auch

19 
 
 
Plätze für jüngere Kinder möglich) bis zur Schulpfl icht mit entsprechenden Schlaf- und 
Pflegeräumen sowie Raum für die Elternarbeit und die Beratung von Eltern vorgesehen. 
Für die offene Kinder- und Jugendeinrichtung sind r d. 180 qm vorgesehen; diese teilen 
sich auf in einen offenen Kinder- und Jugendtreff, eine Gruppenküche, einen Gruppen- 
und Beratungsraum, einen Seminar- und Medienraum so wie einen Raum für die Kin- 
derpädagogik. Einzelne Räumlichkeiten der Kombinati onseinrichtung lassen sich zu 
einer Einheit zusammenfassen und sind damit für größere Veranstaltungen nutzbar. Die 
geplanten Investitionskosten für die öffentliche Er schließung, für Bau und Möblierung 
betragen ca. 1.440.000 €, die jährlichen Gesamtbetr iebskosten werden mit ca. 262.000 
€ für die Kindertageseinrichtung und mit ca. 75.000 € für die Kinder- und Jugendeinrich- 
tung ab dem Haushaltsjahr 2010 veranschlagt (vgl. V orlage Nr. V/0577/2007). Für das 
Haushaltsjahr 2009 werden mit ca. 195.000 € bzw. ca . 56.000 € geringere Haushalts- 
ansätze angegeben(vgl. Vorlage Nr. V/0212/2008). Di e Folgekosten in Form von Zu- 
schüssen für freie Träger der Kinder- und Jugendarb eit liegen jährlich bei ca. 76.000 €. 
Der Baubeschluss zur Errichtung des Neubaus wurde im April 2008 gefasst.  
Die geplanten Einrichtungen verbessern die Betreuun gsmöglichkeiten für Kinder ab 2 
Jahre, so dass der bestehende Bedarf nicht mehr auß erhalb des Stadtteils gedeckt 
werden muss. Im Rahmen der Stadtregionalen Bürgerum frage 2006 wurde von den 
Befragten das Betreuungsangebot für die unter 3-Jäh rigen nur mit der „Note“ 3,3 beur- 
teilt. Im Vergleich dazu bewerteten die Bewohner de r Außenstadtteile das Betreuungs- 
angebot mit durchschnittlich 2,8 deutlich besser.  
Das Betreuungsangebot für die Kinder zwischen 3 Jah ren und dem Schuleintritt wurde 
von den Befragten des Stadtteils Sprakel mit 2,2 be urteilt; dieser Wert ist vergleichbar 
mit dem Ergebnis der Befragung der anderen Außenstadtteile. 
Da die geplante Einrichtung im Stadtteil Sprakel di e Betreuung für Kinder ab 2 Jahren 
anbietet, kann die Einrichtung dazu beitragen, ein vorhandenes Defizit im Stadtteil zu 
beheben und die schlechte Bewertung der Betreuung d er unter 3-Jährigen zu verbes- 
sern.  
Speziell für die Jugendlichen in Sprakel, die nicht  in Vereinen organisiert sind, besteht 
im Stadtteil ein Angebotsdefizit. Im Rahmen der Bef ragung der Schlüsselpersonen zur 
Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes Spra kel wurde das fehlende Angebot 
für Jugendliche als das größte Problem im Stadtteil  bewertet. Auch die Befragten im 
Rahmen der Stadtregionalen Bürgerumfrage 2006 beurt eilten die Angebote für Kinder 
und Jugendliche mit 2,8 deutlich schlechter als die  Befragten der anderen Außenstadt- 
teile mit 2,2. Den Jugendlichen steht lediglich die nstags ab 19.00 Uhr ein Raum im Kel- 
ler des Marienheims zur Verfügung. Betreut wird die ses Angebot von einem Mitarbeiter 
der Coerder Andreas-Gemeinde. Mit der geplanten Ein richtung eines offenen Kinder- 
und Jugendtreffs werden den Jugendlichen verbessert e Angebote zur Freizeitgestal- 
tung gemacht. Diese Angebote können zu einer Verbes serung der Bewertung bzw. der 
Wahrnehmung des Stadtteils Sprakel führen.  
Im Bereich des B-Planes Mitte (B-Plan Nr. 458) war der Neubau eines Kinderspielplat- 
zes vorgesehen. Die Einrichtung konnte bereits im M ai dieses Jahres fertig gestellt 
werden. Die Kosten betrugen ca. 150.000 €.  
Ein weiterer Spielplatz-Neubau, die Verlagerung ein es Ballspielplatzes sowie der Bau 
des Festplatzes sollen im Rahmen des B-Planes Nr. 4 59 Nördlich Landwehr, östlicher 
Teilabschnitt, umgesetzt werden. Für die Realisieru ng dieser drei Maßnahmen sind die 
erforderlichen Mittel in einer Haushaltsstelle des Amtes für Grünflächen und Umwelt- 
schutz zusammengefasst. Insgesamt sind für die drei  Maßnahmen Haushaltsansätze in 
Höhe von 525.000 € berücksichtigt. Ab 2009 können A ufträge in Höhe von 280.000 € 
vergeben werden, die jedoch erst 2010 kassenwirksam  werden dürfen. Im Haushalts- 
jahr 2010 sind 360.000 € (davon 280.000 € als Verpf lichtungsermächtigung) vorgese-

20 
 
 
hen, 2011 weitere 140.000 € und 2012 zusätzlich 13. 000 €. Für spätere Jahre stehen 
weitere 12.000 € zur Verfügung. 
Im Rahmen der Stadtregionalen Bürgerumfrage 2006 ha ben die Befragten des Stadt- 
teils Sprakel die bestehenden Spielmöglichkeiten im  Vergleich zu den Ergebnissen an- 
derer Außenstadtteile schlechter beurteilt; mit ein em Durchschnittswert von 2,6 liegt die 
Bewertung aber immer noch zwischen „gut“ und „teils/teils“. Mit der Fertigstellung des 
Spielplatzes im Bereich des B-Planes Mitte, dem gep lanten Neubau eines weiteren 
Kinderspielplatzes und der Verlagerung des Ballspielplatzes wird das Angebot im Stadt- 
teil noch deutlich verbessert werden. 
 
Im Rahmen der Befragung von Schlüsselpersonen zur E rstellung des Integrierten 
Handlungskonzeptes wurde darauf hingewiesen, dass d ie Sporthalle der Schule drin- 
gend renoviert werden müsse. Die Erneuerung der Hal le sollte nach den Wünschen der 
Befragten so konzipiert werden, dass dort auch Vera nstaltungen der Schule sowie für 
den gesamten Stadtteil durchgeführt werden können, da die Schule über keine Aula 
verfügt. Die Sanierung der Sporthalle ist aktuell allerdings nicht in die kurz- bis mittelfris- 
tige Haushaltsplanung eingestellt.  
Die Sanierung des Steildaches der Grundschule ist i n die Priorität 5 eingestuft worden; 
d.h. für diese Maßnahme liegen weder Kostenschätzun gen noch eine zeitliche Umset- 
zungsplanung vor.  
Als Modernisierungsmaßnahmen für den Schulstandort sind der Anstrich der Fenster 
sowie der Austausch defekter Fenster in den Fluren und in der Giebelseite vorgesehen. 
Die Maßnahme soll 2008 abgeschlossen sein; es sind Kosten in Höhe von 45.000 Euro 
veranschlagt. 
 
Die vorhandenen kirchlichen Angebote für die ältere n Mitbürger des Stadtteils Sprakel 
sollen erhalten und wenn möglich erweitert werden. Die Gründung von Selbsthilfegrup- 
pen, die z. B. die Unterstützung bei Einkäufen, Arz t- bzw. Friedhofsbesuchen sowie bei 
kleineren Haushaltsreparaturen (vgl. Gruppe: Anti-Rost) anbieten, könnten das Wohnen 
im Alter erleichtern. Auch die Einrichtung eines Ca fes im Bereich der Ortsmitte bzw. ein 
kleiner Treffpunkt in einer neu anzusiedelnden Bäck erei könnte die Kommunikations- 
möglichkeiten für ältere, aber auch für alle anderen Bürger des Stadtteils, verbessern.  
Im Rahmen der Stadtregionalen Bürgerumfrage 2006 wu rde zur Ergründung der An- 
sprüche älterer Bürgerinnen und Bürger an ihre Wohn situation nach dem gewünschten 
Wohnort, der Wohnform und der Wichtigkeit bestimmte r Kriterien für die Wohnsituation 
im Alter gefragt. Da sich im Antwortverhalten in di esem Themenkomplex kaum aussa- 
gekräftige Unterschiede auf der Stadtteilebene ausm achen lassen und die Nennun- 
gen auf kleinräumiger Ebene für die Altersgruppe ab  55 Jahre zum Teil zu gering sind, 
lässt sich an dieser Stelle kein „sprakelspezifisches“ Ergebnis formulieren. Eine wesent- 
liche, allgemeingültige Aussage für die Wohnwünsche  der Altersgruppe „55 PLUS“ in 
Münster gesamt ist jedoch, dass für die Wohnsituati on im Alter deutlich der Wunsch 
nach selbstständigem Wohnen in vertrauter Umgebung zum Ausdruck kommt. Fußläu- 
fig erreichbare Infrastrukturen werden dabei eine sehr hohe Bedeutung beigemessen. 
Bei der Befragung von Schlüsselpersonen im Rahmen d er Erarbeitung des Integrierten 
Handlungskonzeptes Sprakel wurde das Fehlen eines K inderarztes bemängelt. Eine 
telefonische Nachfrage bei der Bezirksstelle der Är ztekammer Westfalen-Lippe hat er- 
geben, dass der Bedarf an Kinderärzten im Stadtgebi et Münster zurzeit gedeckt ist; ei- 
ne Ansiedlung eines Kinderarztes in Sprakel ist ohn e Verlagerung einer bestehenden 
Praxis nicht möglich.

21 
 
 
5.4.2 Weitere Einrichtungen 
 
Im Bereich der Ortsmitte ist die weitere Ansiedlung  von Versorgungseinrichtungen vor- 
gesehen; vom Amt für Immobilienmanagement wurde ein  Vermarktungsexpose erstellt, 
das Vorgaben für die Ansiedlung von Infrastrukturei nrichtungen macht. Der städtische 
Bereich für die Erweiterung und die Stärkung des Stadtteilzentrums mit einer Größe von 
4.650 qm ist im April 2008 bedingungsfrei von der S tadt Münster ausgeschrieben wor- 
den, d.h. die Ansiedlung von kleinteiligem Einzelha ndel sowie privaten und öffentlichen 
Dienstleistungen und der Bau neuer Wohnungen soll e ntsprechend den Festsetzungen 
des rechtsgültigen B-Planes erfolgen. Es gab eine R eihe von Interessenten, es wurde 
jedoch kein Angebot abgegeben.  
Die Verwaltung analysiert zurzeit das fehlende Inte resse der Investoren / Betreiber und 
versucht neue Ansätze für eine Vermarktungsstrategi e zu erarbeiten. Zielsetzung ist 
dabei weiterhin die Schaffung einer attraktiven Ort smitte unter Berücksichtigung der 
vorhandenen versorgungs- und siedlungsstrukturellen Rahmenbedingungen.  
Für die Entwicklung des Stadtteils Sprakel sind die  Vermarktung und die Bebauung des 
zentralen Bereiches von besonderer Bedeutung für di e weitere städtebauliche Entwick- 
lung. Ohne einen attraktiven Ortsmittelpunkt mit An geboten von Einzelhandel sowie 
privaten und öffentlichen Dienstleistungen verliert  der Stadtteil an Attraktivität für die 
weitere Entwicklung und Vermarktung von Wohnbaugrun dstücken. Zudem kann ohne 
Fertigstellung der Ortsmitte nicht der zentrale Pla tz (Böckmannplatz) erfolgen. Im Rah- 
men der Befragung von Schlüsselpersonen zur Erstell ung des Integrierten Handlungs- 
konzeptes Sprakel 2003 sowie im Rahmen der Stadtreg ionalen Bürgerumfrage 2006 
wurden von den befragten Bürgern des Stadtteils die  fehlenden Einkaufsmöglichkeiten 
kritisiert. Die Umfrageergebnisse belegen einmal me hr, dass eine zentrenorientierte 
Infrastrukturentwicklung sowohl von hoher Bedeutung  für die aktuelle Zufriedenheit ist 
als auch von umzugsbereiten Bürgern als relevanter Entscheidungsfaktor eingestuft 
wird. Kurze Wege und zentrenorientierte Entwicklung en werden damit zu einer sehr 
wesentlichen Grundlage für die Wohnstandortentwickl ung. Daher sind alle Möglichkei- 
ten der Vermarktung der städtischen Fläche an potenzielle Investoren zu prüfen. 
Im Integrierten Handlungskonzept Sprakel sowie im F lächennutzungsplan der Stadt 
Münster ist am südwestlichen Ortsrand eine Fläche f ür die Errichtung einer Kleingar- 
tenanlage dargestellt. Die Aktivierung des Standortes soll jedoch erst bei einem konkre- 
ten Bedarf erfolgen. Da dieser für den Stadtteil Sprakel zurzeit nicht gesehen wird, kann 
kein Zeitpunkt für die Schaffung dieser Kleingartenanlage bestimmt werden.  
Gemäß dem Integrierten Handlungskonzept Sprakel sol lte in der Dreiecksfläche zwi- 
schen Schlusenweg/Kleiheide und dem Fließgewässer B irk eine Mehrzweckfläche für 
Freizeit und Erholung gestaltet werden. Da inhaltli ch nicht abschließend geklärt ist, wel- 
che Maßnahmen innerhalb der Fläche umgesetzt werden  sollen, ist diese Maßnahme 
nicht in der zeitlichen Umsetzung aufgeführt. 
 
Am südlichen Ortseingang an der Sprakeler Straße is t gemäß Integriertem Handlungs- 
konzept Sprakel eine Grünfläche vorgesehen. Von der  CDU-Fraktion in der BV Müns- 
ter-Nord wurde mit Antrag vom 22.02.2001 die Sicher ung eines „grünen Entrees“ gefor- 
dert, dass für spätere Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen sollte.  
Nach Auskunft des Landesbetriebes Straßen NRW soll in Kürze mit der Stadt Münster 
das weitere Vorgehen bezüglich dieser Fläche geklär t werden. Die Fläche steht im Ei- 
gentum der Bundesrepublik Deutschland, Bundesstraßenverwaltung; ein Verkauf dieser 
Fläche wird   ebenfalls angestrebt.

22 
 
 
Die Fläche südlich des geplanten Park- und Ride-Platzes ist bereits als Ausgleichs- und 
Ersatzmaßnahme für den Bau der B 219 bepflanzt worden.  
Im Integrierten Handlungskonzept Sprakel wie im Flächennutzungsplan ist eine südliche 
Erweiterung der Friedhofsfläche vorgesehen. Die Erw eiterungsfläche, die im Eigentum 
der katholischen Kirche steht, wird zurzeit landwir tschaftlich genutzt. Bei Bedarf kann 
die Fläche nach Aufstellung eines Bebauungsplanes entsprechend genutzt werden.  
 
5.5 Handlungsfeld Ökologie 
 
Weite Flächen des Stadtteils Sprakel liegen im Gelt ungsbereiches des Landschaftspla- 
nes “Nördliches Aatal und Vorbergs Hügel“. 
Das Landschaftsschutzgebiet “Nördliches Aatal und E msniederung“ grenzt unmittelbar 
an den Verlauf der B 219n. Sollte langfristig ein G ewerbegebiet im Bereich nördlich der 
Gimbter Straße geschaffen werden, ist hier eine Neu abgrenzung des Landschafts- 
schutzgebietes erforderlich. 
 
Der Landschaftsplan “Nördliches Aatal und Vorbergs Hügel“ sieht folgende Maßnahmen 
vor: 
- Sicherung des Naturdenkmales Blutbuche im Bereich  der Straße Am Hangkamp; 
- Ergänzung der vorhandenen Obstbaumreihe südlich d er Gimbter Straße;  
- Pflanzung einer Baumreihe auf der Südseite der Ni enberger Straße von der Zufahrt 
zur Gärtnerei Nordmann bis zum Ortsrand Sprakel;  
- Heckenpflanzung entlang des Schlusenweges; 
- Pflanzmaßnahmen entlang der Aa mit Ufergehölzen; 
- Entwicklung von einzelnen, meist einseitigen Ufer streifen der Aa; 
- Wiederaufforstung des Waldes auf der Hangkante zu r Aa, nördlich und südlich der 
Gimbter Straße, mit Arten der potenziellen natürlic hen Vegetation und Kahlschlag- 
verbot, falls eine Nutzung vorgesehen ist; 
- Wald nördlich Sprakel, zwischen Bahnlinie und B 2 19n: Wiederaufforstung und 
Kahlschlagverbot; 
- Wald an der Aa, südlich der Brücke im Aatal: Wied eraufforstung und Kahlschlag- 
verbot; 
- Sicherung von Brachen durch extensive Pflege. 
 
Folgende Maßnahmen, die nicht Bestandteil des Lands chaftsplanes sind, sollen laut 
Integriertem Handlungskonzept Sprakel umgesetzt werden:  
- Sicherung der gemäß § 47 Landschaftsgesetz gesetz lich geschützten Wallhecken;  
- Sicherung des Naturdenkmals im Bereich nördlich d es Schlusenweges;  
- Sicherung des Stadtbiotops im Bereich der Marienk irche;  
- Heckenanpflanzung östlich der B 219 n/südlich der  Gimbter Straße (Ausgleichs- 
maßnahme der B 219 n; wird vom Landesbetrieb Straßen NRW durchgeführt); 
- Ausbau des Lärmschutzes an der A 1, Teilabschnitt  zwischen dem Rastplatz an 
der A 1 bis zur Straße Landwehr; auf städtischen Fl ächen erfolgt eine Schüttung 
bis zu 10 m über Straßenniveau durch die Firma Strabag; 
- Sicherung des Lärmschutzes im Teilabschnitt zwisc hen der Straße Landwehr 
nordwärts bis über die Nienberger Straße hinaus; di ese Maßnahme erfolgt voraus- 
sichtlich erst im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der A 1; 
- Sicherung der Obstwiese südlich des Schlusenweges  im Bereich der Hofstelle Ber- 
ning; 
- Sicherung der vorhandenen Grünstrukturen, wie im Integrierten Handlungskonzept 
Sprakel vom März 2003 dargestellt.

23 
 
 
6. Zeitliche Umsetzung der geplanten Maßnahmen 
 
Die im Text aufgeführten Maßnahmen für die weitere Entwicklung des Stadtteils Sprakel 
werden in die Kategorien kurzfristige, mittelfristi ge und langfristige Maßnahmen geglie- 
dert.  
 
Kurzfristige Maßnahmen (Beginn: bis 2010) 
• Fertigstellung der Kombinationseinrichtung für Kin der, Jugendliche und Familien im 
Baugebiet Nördlich Landwehr, östlicher Teilabschnit t (Fertigstellung voraussichtlich 
September 2009) 
• Bau der Ortsmitte (Einzelhandel/Wohnungen) 
• Gestaltung des Böckmannplatzes im Bereich der Orts mitte 
• Fertigstellung der Straßen im Bereich der Ortsmitt e: Volkertweg, Tönnesweg und 
Rotbuchenweg 
• Fertigstellung der Fuß- und Radwegeverbindung zwis chen dem geplanten Stadt- 
teilplatz und der katholischen Kirche  
• Sanierung der Fenster der Grundschule (Anstrich un d Austausch) 
• Beginn der Erschließung des Baugebietes Nördlich L andwehr, östlicher Teil (Kanal 
und Erstellung der Baustraßen)  
• Bau des Spielplatzes im Baugebiet Nördlich Landweh r, östlicher Teil 
• Bau des Festplatzes im Baugebiet Nördlich Landwehr , östlicher Teil 
• Verlagerung des Ballspielplatzes im Baugebiet Nörd lich Landwehr, östlicher Teil 
• Bau der Fuß- und Radwegeverbindungen im Baugebiet Nördlich Landwehr, östli- 
cher Teil  
• Realisierung des Fußgängerüberweges im Kreuzungsbe reich Sprakeler Straße/ 
Dreilinden und zunächst provisorische Verlagerung d er Bushaltestellen in den Be- 
reich der Ortsmitte 
 
Mittelfristige Maßnahmen (2010 bis 2015) 
• Sicherung des Lärmschutzes an der B 219 und der Ba hnstrecke für das Baugebiet 
zwischen Sprakeler Straße, der Bahnlinie und der Umgehungsbahn  
• Erschließung der Dreiecksfläche zwischen Sprakeler  Straße, der Bahnlinie und der 
Umgehungsstraße und Überarbeitung der städtebaulich en Zielsetzungen für den 
Bereich östlich Sprakeler Straße 
• Ausbau des Lärmschutzes an der A1 (Bereich Nördlic h Landwehr) 
• Erschließung des Baugebietes Nördlich Landwehr, we stlicher Teil 
• Erschließung der Gewerbefläche südlich der Gimbter  Straße 
• Bau der Fuß- und Radwegeverbindung von der Haselst iege bis zum Forstweg ent- 
lang der Böschung der Bahnstrecke 
• Gestaltung der Fläche am südlichen Ortseingang als  attraktives Entree (ggf. früher) 
• Ausbau der Straße Landwehr (ggf. früher) 
 
Langfristige Maßnahmen (ab 2015) 
• Erschließung der Wohnbauflächen  
1. südlich Landwehr 
2. nördlich der Nienberger Straße, beiderseits Spra kelweg  
3. südlich der Nienberger Straße 
• Erschließung der gewerblichen Baufläche nördlich d er Gimbter Straße/ südlich der 
Birk  
• Umbau der Ortsdurchfahrt

24 
 
 
• Verbesserung des Zugangs zu den Bahnsteigen (Bahnu nterführung) 
• Bau eines Park- und Ride-Platzes im Bereich der Ge werbefläche südlich der Gimb- 
ter Straße  
• Bau eines Park- und Ride-Platzes am südlichen Orts eingang mit Verknüpfung der 
Regionalbuslinien 
• Sanierung des Steildachs der Grundschule 
• Sanierung der Sporthalle 
• Bau einer Kleingartenanlage (bei Bedarf ggf. frühz eitiger) 
• Erweiterung Friedhofsgeländes (bei Bedarf ggf. frü hzeitiger) 
• Bau der Fuß- und Radwegeverbindung von der Straße Kleiheide über den Schlu- 
senweg, Nördlich Landwehr bis zur Nienberger Straße  mit Anbindung an die Fuß- 
und Radwegeverbindung der geplanten Wohnbauflächen im Bereich Landwehr 
  
Anlagen 
  
- Integriertes Handlungskonzept (Stand: Juli  2002)  
- Aktualisiertes Handlungskonzept (Stand: September  2008) 
- Maßnahmenplan (Stand: September 2008)

Beratungsverlauf (2)

28.10.2008 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 2.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
29.10.2008 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 6.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (25)

  • Sprakeler Straße
  • Gimbter Straße
  • Nienberger Straße
  • Aldruper Straße
  • Marienstraße
  • Baumschulenweg
  • Forstweg
  • Volkertweg
  • Schlusenweg
  • Rotbuchenweg
  • Ashölterweg
  • Idenbrockplatz
  • Nordplatz
  • Böckmannplatz
  • Am Hangkamp
  • Umgehungsstraße
  • Vorbergs Hügel
  • Haselstiege
  • In der Au
  • Dreilinden
  • Tömmersweg
  • Kinderhaus
  • Kleiheide
  • Landwehr 2
  • Im Aatal

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0782/2008
Typ
Vorlagen
Datum
25.09.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37