3629/2020
Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen. Bericht an den Ausschuss Kunst und Kultur
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Anlage: Jahresbericht KuK
124208 Zeichen
Anlage
1
Bericht zu den Beschlüssen des Ausschusses Kunst und Kultur
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 13.05.2004
Vorlagenummer: 0430/004, 0657/004
Federführung: VII/4
Status: laufendes Verfahren
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 30.08.2005
Vorlagenummer: 1026/005
Federführung: VII/4
Status: laufendes Verfahren
Organisations- und Betriebsform der städtischen Museen
Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Kölner Museen
hier: Zusammengeführte Umsetzung / Berichterstattung im Leitprojekt „Museen,
Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln
Beschlüsse 0430/004, 0657/004:
Die Verwaltung wird mit Blick auf das zu-
rückliegende Symposium zur Neuausrich-
tung der Museen beauftragt, dem Rat ein
Konzept für eine optimale Kooperation aller
städtischen Museen, insbesondere in Hin-
sicht auf gemeinsames Marketing, Außen-
darstellung und betriebliches Management,
sowie Modelle für die Organisations- und
Betriebsform der Museen – unter Berück-
sichtigung der jeweiligen Besonderheiten der
einzelnen Museen – zur Entscheidung vor-
zuschlagen. Alle dafür organisatorisch und
rechtlich möglichen Betriebsformen ein-
schließlich der eigentumsrechtlichen Belan-
ge sollen mit ihren jeweiligen Vor- und Nach-
teilen und ihren Auswirkungen auf den städ-
tischen Haushalt synoptisch dargestellt wer-
den.
Beschluss 1026/005:
Bei den öffentlichen Äußerungen um die Wahl
eines neuen Kulturdezernenten hat Herr Prof.
Quander mehrfach die Stärkung der Eigen-
verantwortung der Kölner Kulturbetriebe, na-
mentlich der Kölner Museen, angemahnt. Der
Ausschuss für Kunst und Kultur/ Museums-
neubauten greift diese Äußerungen und die
Ergebnisse einer Diskussionsrunde mit den
Museumsdirektoren auf und beauftragt die
Verwaltung zu prüfen, durch welche Maß-
nahmen administrativer und/oder organisato-
rischer Art innerhalb der Stadt Köln die Ar-
beitsbedingungen für die Museen verbessert
werden können und dem Rat einen entspre-
chenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten.
In diese Prüfung und die nachfolgende Emp-
fehlung sollen u. a. die Themenkomplexe:
zentrale/ dezentrale Zuständigkeiten
Mittelbewirtschaftung/Eigenverantwortung
Vergaberegelungen/Vertragskompetenz
Vereinfachung v. Verwaltungsvorschriften
einfließen.
Ältere Sachstände seit 2004:
Siehe Vorlage 2184/2019.
Anlage
2
Sachstand im Dezember 2016:
Die Thematik wird in die kommende Gesamtstrategie und dem einhergehenden Ver-
waltungsreformprozess eingebettet. Begleitend finden speziell auf die Museen aus-
gerichtete Gesprächsrunden mit der Oberbürgermeisterin statt.
Sachstand im Dezember 2017:
Im Rahmen der Verwaltungsreform wurde Mitte 2017 das Leitprojekt „Museen, Men-
schen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ unter Federführung des Mu-
seumsdienstes aufgelegt. Die Inhalte dieses Leitprojektes wurden dem Ausschuss
Kunst und Kultur zur Sitzung am 05. Dezember 2017 vorgestellt (Vorl.-Nr.:
3673/2017)
Es gliedert sich in zwei Handlungsstränge mit folgenden Inhalten
1. Übernahme zentraler Serviceaufgaben für die Museen
Entlastung der Museen zugunsten einer Konzentration auf die musealen Kernauf-
gaben durch die Übernahme von Serviceaufgaben im Verwaltungsbereich mit
dem Ziel einer Verschlankung und Effizienzsteigerung zu erreichen, wie bei-
spielsweise
IT-Sicherheit und Datenschutz
„Dezentrale“ Vergabestelle entspr. KVO
Projektierung zur Optimierung der Kassensysteme
strategische IT-Entwicklung z.B. von Komponenten wie eTicketing und ePay-
ment und Fachadministration aller Museumsanwendungen
Ausbau des IT-Netzes der Museen inkl. WLAN in den Häusern insbes. In den
Ausstellungsbereichen
Unterstützung der Museen in Verwaltungsaufgaben wie die Koordination von
Stellenplänen, Budgets und Bedarfen im Schulterschluss mit den Häusern
Terminmanagement/Koordination für Sonderausstellungen
Unterstützung und Beratung der Museen bei Drittmittelanträgen und der Ak-
quise von Dritt- und Fördermitteln wie auch Fundraising
Ansprech- und Betreuungsstelle für Stifter/innen und Sponsoren.
Gewinnung und Bindung von Publikum
2. Ausbau der Handlungsbereiche Marketing und Kommunikation sowie Kulturver-
mittlung und Kulturelle Bildung, beispielsweise durch
Ausbau des übergreifenden Museumsmarketings und der übergreifenden Öf-
fentlichkeitsarbeit beispielsweise durch stärkere Sichtbarmachung in der Met-
ropolregion Rheinland, im Beneluxraum und auch bundesweit
Kommunikative Vernetzung der Museen mit Angeboten, Veranstaltungen und
Informationen aus anderen Kultursparten, Ausbau strategischer Kooperationen
Bildung einer Schnittstelle zum Kulturmarketing innerhalb eines stadtweiten
Marketingkonzepts
weitere Stärkung der Vermittlungsarbeit zur Ansprache neuer Zielgruppen,
Publikumsbindung wie auch der Ausbau der Bildungsarbeit für förderbedürftige
Zielgruppen im belasteten Sozialraum.
Realisierungszeitrahmen: Das Leitprojekt wurde bereits gestartet und wird inner-halb
der kommenden Jahre bis Ende 2020 sukzessive umgesetzt.
Anlage
3
Sachstand im Dezember 2018:
Die Sachstandsberichte zu den Beschlüssen „0430/004, 0657/004 - Organisations-
und Betriebsform der städtischen Museen“ und „1026/005 - Verbesserung der Ar-
beitsbedingungen für die Kölner Museen“ sind identisch. Die beiden Beschlüsse wer-
den ganzheitlich und sich ergänzend innerhalb des Verwaltungsreformprojekts „Mu-
seen, Menschen, Medien – neue Strategien für den Standort Köln“ bearbeitet. Die
Zustimmung des Ausschusses Kunst und Kultur vorausgesetzt, erfolgt die zukünftige
Berichterstattung zur Vermeidung von Redundanzen ab heute in einem einheitlichen
Bericht.
Aufgrund der festgestellten Handlungsbedarfe in der personellen Ressourcenausstat-
tung wurde der maßgebliche Anteil der Projektmittel in die Schaffung der Stellen in-
vestiert. Anstatt bei 12 Museen und Instituten kleinteilig Stellenanteile zuzusetzen,
wird mit der Einrichtung dieser ersten Servicestellen ein erster Schritt in Richtung Ef-
fizienzsteigerung und Entlastung gemacht bei gleichzeitig geringstmöglicher Belas-
tung des städtischen Haushalts.
In den Abteilungen „Marketing und Kommunikation“ sowie „Bildung und Vermittlung“
wurden bei 4522 insgesamt 6,0 eingerichtet, davon sind bereits 3,75 Stellen besetzt.
Den Beschlüssen 0430/004 bzw. 0657/004 zur Erreichung einer optimalen „Koopera-
tion aller städtischen Museen, insbesondere in Hinsicht auf gemeinsames Marketing
und Außendarstellung“ wird insbesondere durch die folgenden 2 Vorprojekte Rech-
nung getragen:
1. Vorprojekt Museumsmagazin „museenkoeln – Das Magazin“
Es handelt sich um die Konzeption und Publikation der ersten drei Ausgaben des
Museumsmagazins „museenkoeln – Das Magazin“. Unter diesem Titel entsteht in
Kooperation der Institutionen untereinander ein nachfrageorientiertes Standort-
magazin, das über die Kölner Museen (städtisch und nichtstädtisch) informiert und
dabei insbesondere die „Noch-Nicht- Besucherinnen und –Besucher“ der Museen
in den Blick nimmt.
2. Vorprojekt „Mobiles Museum Köln“
Es handelt sich um ein Fahrzeug, das –mit wechselnden museumsbezogenen
Themen ausgestattet – in Stadtvierteln mit besonderem Förderbedarf an ver-
schiedenen Zielorten zum Einsatz kommt. Mithilfe der Inhalte des Mobilen Muse-
ums sollen partizipativ übergreifende Themen wie Kindheit, Essen, Wohnen oder
Handel erarbeitet, ausgestellt werden und ggf. zu Aktionen anregen.
Entsprechend des Beschlusses 1026/005 sollen mit den zentralen Serviceaufgaben
für die Museen (kurz: Shared Service Center, SSC) durch „administrative und/oder
organisatorische Maßnahmen innerhalb der Stadt Köln die Arbeitsbedingungen für
die Museen verbessert werden“.
Hierzu wurden zunächst 4 Stellen eingerichtet, mit deren Besetzung im 1.Quartal
2019 begonnen werden soll. Es handelt sich dabei um
1. einen gemeinschaftlichen “Dezentralen Datenschutzbeauftragten“
2. einen gemeinsames zentrales Vergabemanagement
3. ein zentrales fachtechnisches Projekt- und Verfahrensmanagement der Muse-
umskassen im Rahmen der z.Z. erarbeitenden Digitalstrategie für die Museen
4. ein zentrales fachtechnisches Projekt- und Verfahrensmanagement Museums-W-
Lan im Rahmen der z.Z. erarbeitenden Digitalstrategie für die Museen
Für das Projekt W-Lan in den Museen wurde beginnend mit dem Haushaltsjahr 2019
zunächst Projektfinanzen von 500.000,-Euro p.a. angesetzt.
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Sachstand im Dezember 2019:
Im Zuge des Vorprojekts wurde das Projekt „Museen, Menschen, Medien“ organisa-
torisch in insgesamt 4 große Teilprojekte unterteilt und ein weiteres Teilprojekt wurde
ergänzt. Dabei wurden zum Ende des Jahres die Ziele für den Zeitraum 2020-2021
beplant.
1. Bildung und Vermittlung
Im Kontext des Gesamtvorhabens „Museen, Menschen, Medien“ werden folgende
Bildungsbereiche für die städtischen Museen breitenwirksam und nach definierten
Standards etabliert bzw. ausgebaut:
Personale Vermittlung
Mediale/ digitale Vermittlung
Outreach
Inklusion
Diversität
Am Ende der partizipativ entwickelten Teilaufgaben verfügen der Museumsdienst
und die städtischen Museen über gemeinschaftlich entwickelte Konzepte, die die
Teilhabe der verschiedenen Zielgruppen an kulturellen Angeboten der Stadt Köln
ermöglichen.
2. Digitalstrategie 2022+
Im Kontext des Gesamtvorhabens „Museen, Menschen, Medien“ wird die im Vor-
projekt partizipativ mit den Museen und musealen Institutionen erarbeitete Digital-
strategie 2022+ schrittweise implementiert und im Gesamtworkflow des städti-
schen Museumsbetriebs verstetigt.
3. Neu: Entwicklung einer Contentstrategie für den Standort
Die Vielfalt der Museen der Stadt Köln, ihrer Sammlungen und ihrer Besucher
wird durch eine im Museumsverband (Museen und museumsnahe Institutionen)
abgestimmte Contentstrategie nach außen transportiert. Insbesondere verfügt der
Museumsstandort über eine Digitalstrategie und eine transparente Ausstellungs-
planung.
4. Marketing und Kommunikation
Im Kontext des Gesamtvorhabens „Museen, Menschen, Medien“ wird beim Mu-
seumsdienst eine Vermarktungsstrategie für den Museumsstandort Köln konzi-
piert und umgesetzt, die aus folgenden Bausteinen besteht:
Contentbasierte Gesamtmarketingstrategie
Nutzerzentrierte Vertriebsstrategie (Produkt- und Medienangebote)
Dachmarkenkommunikation
Nach Projektabschluss verfügt der Museumsstandort über eine etablierte Ver-
triebsstruktur, mittels derer die Vielfalt an musealen Vermittlungs- und Medienfor-
maten gemäß Kulturentwicklungsplan in bestehenden Publikumsgruppen zielge-
richtet ausgebaut und systematisch auf neue Zielgruppen ausgeweitet werden
kann.
5. Shared Services
Die Konzentration der Museen auf ihre Kernaufgaben und die größtmögliche Ent-
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lastung im Bereich der administrativen Tätigkeiten stellt einen kritischen Erfolgs-
faktor bei der Umsetzung der strategischen Ausrichtung der Museen im Projekt
Museen, Menschen, Medien dar. An dieser Stelle setzt das Projekt Shared Ser-
vice Center (SSC) an, indem Verwaltungsprozesse optimiert gebündelt werden.
Dazu wurde bereits 2019 in einer Machbarkeitsbetrachtung museumsübergreifend
die Optimierungspotenziale und –wünsche analysiert. Nach Abschluss dieses
Vorprojekts werden nun die Ergebnisse sukzessiv umgesetzt. Der Fokus liegt da-
bei auf:
Kostenreduzierungen
Compliancefähigkeit
Qualitätssteigerungen
(Re-)Fokussierung auf Kernkompetenzen
Kundenorientierung
kontinuierliche Verbesserung
Standardisierung/Harmonisierung von Prozessen und Produkten
Mitarbeitendenzufriedenheit.
Zur Unterstützung wird ein spezifisches Vorgehensmodell angewandt. Parallel
werden die Themenfelder Infrastruktur/ WLAN, Datenschutz, Vergabe und IT als
erste Servicebereiche pilothaft projektiert.
Außerdem wurden zum Ende des Jahres 2019 die Vorprojekte beendet:
Vorprojekt Museumsmagazin „museenkoeln – Das Magazin“
Es handelt sich um die Konzeption und Publikation der ersten drei Ausgaben des
Museumsmagazins „museenkoeln – Das Magazin“. Unter diesem Titel entsteht in
Kooperation der Institutionen untereinander ein nachfrageorientiertes Standort-
magazin, das über die Kölner Museen (städtisch und nichtstädtisch) informiert und
dabei insbesondere die „Noch-Nicht- Besucherinnen und –Besucher“ der Museen
in den Blick nimmt.
Vorprojekt „Mobiles Museum Köln“
Der Museumsdienst Köln geht im Kontext des Leitprojekts der Verwaltungsreform,
„Museen, Menschen, Medien“ neue Wege, um Besuchergruppen, die bisher nicht
angesprochen wurden, zu erreichen. Mit dem „Mobilen Museum“ startete im Mai
2019 ein Pilotprojekt, das sich gezielt an Bürgerinnen und Bürger in den Kölner
Sozialräumen wendet, vor Ort neue Möglichkeiten der Teilhabe an kulturellen An-
geboten schafft und die Kölner Museen als Teil der Lebenswirklichkeit präsentiert.
Ab Herbst 2020 soll das „Mobile Museum“ als „museenkoeln IN DER BOX“ im
Elektroauto in und um Köln auf Tour sein.
Das Konzept einer mobilen Ausstellung, die im Sinn einer aufsuchenden Vermitt-
lungsarbeit direkt zur Zielgruppe gebracht werden kann, ist bundesweit einmalig.
Der partizipative Ansatz des Projektes, bei dem die Zielgruppen und Kooperati-
onspartner vor Ort bereits in der Planungsphase miteinbezogen werden, ist inno-
vativ und wurde so in der Region noch nicht umgesetzt. Anders als bei bisherigen
museumspädagogischen Projekten sind hier die Durchführung und die Ergebnis-
se der Workshops offen. Methoden und Materialien der künstlerisch-kreativen Ar-
beiten können so optimal an die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppen an-
gepasst werden.
Während der Pilotphase fanden von Mai bis August 2019 im Kölner Sozialraum
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Höhenberg/Vingst neun Veranstaltungen mit insgesamt rund 140 Teilnehmerin-
nen und Teilnehmern – darunter Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund,
Jugendliche und Kindergartenkinder – statt. Vor Ort wurden niedrigschwellige,
praxisnahe Workshops rund um das Thema „Zusammen Wohnen“ durchgeführt.
Über die einzelnen Workshops informiert eine abschließende Dokumentation.
Die Projektinhalte von „museenkoeln IN DER BOX“ hat der Museumsdienst Köln
in Zusammenarbeit mit den städtischen Museen und den Sozialraumkoordinato-
rinnen und -koordinatoren der jeweiligen Stadtteile entwickelt. Die Teilnahme an
den Workshops des Museumsdienstes Köln ist für alle Gruppen kostenfrei. Das
Projekt wird unterstützt von der RheinEnergie Stiftung Kultur und Familie, der Im-
hoff Stiftung, Wir helfen – der Unterstützungsverein von M. DuMont Schauberg
e.V. und der Regionalverkehr Köln GmbH.
Das Projekt ist eine Erweiterung des Outreach-Bereichs für die Museen, den der
Museumsdienst im Kontext des gen. Leitprojekts entwickelt. Dazu zählen auch
Angebote für Kitas, OGS-Einrichtungen und ältere Mitbürger. In diesem Kontext
wird auch das Vorhaben „Museumsbus Köln“ verstetigt werden. Dieser fährt seit
2015 weiterführende Schulen im Kölner Umland an, um Schülerinnen und Schüler
in die Kölner Museen zu bringen.
Stellenschaffungen für das Projekt Shared Services
Für die Shared Services wurden für die erste Umsetzungsstufe zunächst 4 Stellen
eingerichtet:
1. „Museumskassen und digitale Projekte“
2. „Datenschutz und Bildrechte“
3. „Vergabe- und Beschaffungsmanagement“
4. „Technische Infrastruktur und W-Lan“
Die Stelle 1 „Museumskassen und digitale Projekte“ wurde im Sommer 2019 be-
setzt. Die Stelle 2 „Datenschutz und Bildrechte“ wurde nach einer zunächst erfolg-
los verlaufenen Ausschreibung im 1. Quartal 2020 besetzt. Die Stelle 3 „Vergabe-
und Beschaffungsmanagement“ wurde ebenfalls im 1 Quartal 2020 besetzt. Die
Stelle 4 „Technische Infrastruktur und W -Lan“ wurde nach der Entscheidung zur
Stellenbewertung Ende des Jahres 2019 erfolglos ausgeschrieben.
Bereits im kurzen Zeitraum der Aufgabenwahrnehmung im Bereich IT konnten
spürbare Verbesserungen erzielt werden. Unter Beteiligung des SSC wurden mu-
seumsübergreifende Strategien und Prozesse im Bereich der Museumsdigitalisie-
rung erarbeitet. Parallel wird eine Werkzeug- und Tool-Strategie unter Einbindung
aller Beteiligten entwickelt. Es findet eine laufende Beratung der Häuser statt.
Die neue dezentrale Datenschutzkoordinatorin hat nach kurzer Einarbeitungspha-
se die ersten Datenschutzfolgeabschätzungen für übergreifende IT-Verfahren initi-
iert und unterstützt die Häuser laufend zu allen Fragestellungen im Bereich des
Datenschutzes.
Auch im Bereich Vergabe wurde mit den Arbeiten für den ersten museumsüber-
greifenden Rahmenvertrag begonnen. Daneben werden bereits größere Vergabe-
projekte einzelner Häuser sowie ein hausübergreifendes Projekt vergabetechnisch
betreut. Aktuell wird an der prozessoralen Einbindung in die stadtweiten Beschaf-
fungsplattform cMarket gearbeitet.
Anlage
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Für die 4. verbleibende Stelle gibt es aktuell organisatorische Überlegungen, den
Schwerpunkt auf den Bereich der Fachbetreuung der IT-Infrastruktur zu setzen.
Insbesondere die diversen rasch fortschreitenden Digitalisierungsprojekte machen
eine zeitnahe Ressourcenbereitstellung für den Zeitraum nach der Produktivset-
zung erforderlich. Neben der aktuell durch die Stelle 1 wahrgenommenen techni-
schen Projektleitung wird eine zusätzliche laufende Betreuung nicht zuletzt durch
die neuen umfangreichen fachlichen Prozessabläufe, die elektronisch abgebildet
werden müssen sowie die komplexe IT-Architektur der miteinander arbeitenden
Systeme erforderlich.
Weiterhin zeichnet sich ab, dass im Zuge der – zusätzlich zu den bekannten
Handlungsfeldern aus 2017 - notwendigen Optimierungsprojekte die zukünftige
Ressourcenplanung angepasst werden muss.
Die im Rahmen einer Machbarkeitsbetrachtung mit allen Häusern durchgeführte
Bedarfserhebung und anschließende Beschreibung der Optimierungspotentiale
hat weitere konkrete Handlungsfelder neben den bereits oben beschriebenen er-
geben. Darüber hinaus haben Dienststellen wie u.a. das Personal- und Verwal-
tungsmanagement oder das Rechnungsprüfungsamt den Ansatz der Shared Ser-
vices aufgegriffen und als geeignet bewertet, „fachliche Kompetenzen an einer
Stelle zu bündeln“. Durch eine solche „Bündelung an einer Stelle kann fachliches
Knowhow geschärft und eine Effizienz [innerhalb der Museumsfamilie] erreicht
werden. Insbesondere in „kleinen Diensteinheiten kann so gewährleistet werden,
dass Kenntnisse erhalten bleiben und sich einzelne Diensteinheiten nicht immer
wieder neu in die jeweilige fachliche Materie einarbeiten müssen“. Durch dieses
„zentralisierte Wissen wird zudem eine rechtswahrende Praxis für die Zukunft si-
chergestellt“. Dies betrifft bspw. den Bereich Vermietung und Verpachtung oder
Arbeitsverträge, um nur einige zu nennen.
Im Zuge der Projektfortführung 2020/2021 und ff. werden die in der Stufe 2 des
Projekts Shared Service Center zusätzlich aufzugreifenden Handlungsfelder für
das SSC beschrieben und eine Umsetzungsplanung erstellt sowie die ggf. not-
wendigen weiteren Ressourcenbedarfe ermittelt.
Die nächsten konkreten Schritte in dieser Richtung sind die organisatorische Ver-
fügung des SSC als Organisationseinheit, bereits mit einem perspektivischen
Entwicklungshorizont sowie die Anmeldung der dringendst notwendigen Stellen
zum Stellenplan 2022.
Anlage
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Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 13.03.2007
Vorlagenummer: A/0059/007
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Erstellung von Förderkonzepten
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, zügig mit der Erstellung von Förderkonzepten und
daran orientierten Kostenkalkulationen für die Bereiche Musik (Alte, Neue und Popu-
larmusik), bildende Kunst, Tanz, Medien- und Filmkunst sowie Literatur zu beginnen
und diese dem Kulturausschuss zur Entscheidung vorzulegen.
Das Musikförderkonzept ist in der letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Kultur-
ausschuss zur Entscheidung vorzulegen. Die anderen Konzepte sollten baldmög-
lichst folgen. Für die Sitzung vor der Sommerpause soll die Verwaltung hierzu einen
Zeit-/Maßnahmenplan vorlegen, aus dem ersichtlich ist, wann mit der Vorlage der
einzelnen Konzepte in 2007 zu rechnen ist.
Sachstand:
Sachstand im Juni 2008:
Dem Ausschuss werden in der 1. Sitzung nach der Sommerpause 2008 diese För-
derkonzepte vorgelegt:
– Literatur
– PopKultur
– Musik.
Auf Wunsch des Ausschussvorsitzenden soll das Förderkonzept „Interkultur“ in der
Sitzung am 09.09.2008 diskutiert werden. Die dann noch ausstehenden Konzepte
Bildende Kunst, Medien- und Filmkunst sowie Tanz sollen spätestens Anfang 2009
fertig gestellt werden.
Sachstand im Dezember 2008:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten hat in folgenden Sitzungen
diese Förderkonzepte beschlossen:
09.09.2008 Musikförderkonzept (DS-Nr. 2945/2008
28.10.2008 Literaturförderkonzept (DS-Nr. 4421/2008)
28.10.2008 Förderkonzept interkulturelle Kunstprojekte (DS-Nr. 2915/2008)
Sachstand im Dezember 2009:
Die Verwaltung erarbeitet derzeit das Förderkonzept Tanz, wobei die Szene in das
Verfahren miteinbezogen wird. Es wird mit einer Vorlage im ersten Quartal 2010 ge-
rechnet.
Sachstand im Dezember 2010:
Das Filmkulturförderkonzept wurde im Dezember 2010 beschlossen.
Anlage
9
Sachstand im Dezember 2011:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur/Museumsneubauten hat in seiner Sitzung am
18.01. 2011 (DS 4858/2010) das Tanzförderkonzept beschlossen. Die Überarbeitung
des Theaterförderkonzeptes soll bis Ende des Jahres 2012 erfolgen.
Sachstand im Dezember 2012:
Mit Ausnahme des Förderkonzepts „Popkultur“ liegen inzwischen alle Konzepte vor:
Musikförderkonzept Beschluss vom 09.09.2008
Literaturförderkonzept Beschluss vom 28.10.2008
Förderkonzept für Interkulturelle Kunstprojekte Beschluss vom 28.10.2008
Filmkunstförderkonzept Beschluss vom 07.12.2010
Tanzförderkonzept Beschluss vom 18.01.2011
Förderkonzept Bildende Kunst Beschluss vom 04.12.2012
Die Erarbeitung der ausstehenden Unterlage hängt von der Besetzung der Referen-
tenstelle ab.
Außerdem wird im Augenblick das Theaterförderkonzept aktualisiert und überarbei-
tet. Es ist Ziel, die Beschlussfassung im Jahre 2013 herbeizuführen.
Sachstand im Dezember 2013:
Die Überarbeitung des Theaterförderkonzeptes steht aufgrund der derzeitigen per-
sonellen Vakanzen im Kulturamt noch aus. Es ist Ziel, die Beschlussfassung im Jahr
2014 herbeizuführen.
Sachstand im Dezember 2014:
Das Popkulturförderkonzept wird voraussichtlich im Herbst 2015 in die politischen
Gremien eingebracht.
Sachstand im Dezember 2015:
Eine Neufassung des Filmkulturförderkonzepts wurde am 28.10.2014 beschlossen
(2418/2014).
Das Popkulturförderkonzept wurde am 19.01.2016 im Ausschuss Kunst und Kultur
beschlossen (2984/2015).
Das Theaterförderkonzept wird aktuell überarbeitet und nach weiteren Abstimmun-
gen im Laufe des Jahres 2016 vorgestellt.
Für das Jahr 2016 sind die Überprüfung und Überarbeitung des Musikförderkonzepts
sowie des Förderkonzepts Bildende Kunst geplant.
Sachstand im Dezember 2016:
Das Theaterförderkonzept wurde am 08.11.2016 im Ausschuss Kunst und Kultur be-
schlossen (2472/2016).
In 2016 würde die Überprüfung und Überarbeitung des Musikförderkonzepts sowie
des Förderkonzepts Bildende Kunst bereits begonnen, 2017/2018 wird dieses wei-
tergeführt.
Anlage
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Sachstand im Dezember 2017:
In 2017 ist die Terminplanung für die Überarbeitung des Förderkonzeptes Tanz fest-
gelegt, eine Beschlussvorlage ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen.
Prioritär wird an der Aktualisierung des Atelierförderkonzeptes im Bereich Bildende
Kunst gearbeitet. Dazu wurde 2017 eine Online-Umfrage erarb eitet, die 2018 aus-
gewertet und mit Maßnahmenentwürfen versehen und mit der Szene diskutiert wer-
den soll. Eine Beschlussvorlage ist für das 4. Quartal 2018 geplant. Im Anschluss
erfolgt direkt die Überarbeitung der weiteren Instrumente und Maßnahmen.
In 2018 ist die Überarbeitung des Förderkonzepts Musik geplant, eine Beschlussvor-
lage ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen.
Sachstand im Dezember 2018:
Zur Vorbereitungen auf die Überarbeitung des Tanzförderkonzeptes wurden die vom
Kulturamt im Zeitraum 2015 bis 2017 geförderten Tanzprojekte ausgewertet in Bezug
auf Förderhöhe, Aufführungszahlen, zur Verfügung stehende Drittmittel und die Zahl
der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Eine erste Gesprächsrunde mit den
Tanzschaffenden wird im 2. Quartal stattfinden. Mit einer Beschlussfassung ist auf-
grund des bestehenden Diskussionsbedarfes nicht vor dem 4. Quartal 2019 zu rech-
nen.
Zur Vorbereitungen auf die Überarbeitung des Musikförderkonzeptes wurde im Mai
2018 der Interessensvertretung IFM e.V., Dachverband der Interessenvertretungen
der Teilszenen Alte Musik, Klassik, Neue Musik, Jazz/Improvisierte Musik, Elektronik
& Klangkunst und Globale Musik, von der Kulturverwaltung ein detaillierter Zeitplan
zur Überarbeitung des Musikförderkonzepts sowie Änderungsvorschläge der Kultur-
verwaltung vorgelegt. Auf Nachfrage im November 2018 teilte der IFM e.V. mit, dass
sich ein Arbeitskreis hierzu gebildet habe. Bislang liegen keine Vorschläge zur Aktua-
lisierung des Musikförderkonzepts seitens des IFM e.V. Angesichts des großen Dis-
kussionsbedarfs innerhalb der Szene ist mit einer Beschlussvorlage nicht vor dem 4.
Quartal 2019 zu rechnen.
Die Gespräche zum Atelierförderkonzept beginnen im 2. Quartal 2019, so dass mit
einer Beschlussvorlage im 4. Quartal 2019 zu rechnen ist.
Sachstand im Dezember 2019:
Der vom IFM im November 2018 gebildete Arbeitskreis Musikförderkonzept hat am
23.06.2019 eine Skizze zum Musikförderkonzept vorgelegt, die als Grundlage für die
weitere Diskussion diente. Am 03.07.2019 fand mit dem Sprecherrat des IFM eine
erste Gesprächsrunde statt, in der die vorgelegte Skizze ausführlich diskutiert wer-
den konnte. Dabei kamen die Rolle des zukünftigen Musikbeirats als eines votieren-
den Beirats sowie das Wahlverfahren der Beiratsmitglieder ausführlich zur Sprache.
Ebenso wurden die Bedeutung und Geltung des Musikförderkonzepts und der darin
benannten Förderinstrumente als Grundlage einer zukünftigen Förderpraxis ausführ-
lich besprochen. Im Hinblick auf das weitere Verfahren wurde vereinbart, dass der
IFM unter Berücksichtigung der Gesprächsergebnisse die Skizze zu einem Text aus-
formuliert. Die finale Abstimmung mit der Szene soll in 2020 erfolgen. Eine Be-
schlussfassung des Konzeptes bis Ende 2020 wird angestrebt.
Förderkonzept Tanz: Die von Verwaltung und Szene formulierten Änderungsbedarfe
in Bezug auf die Vergabepraxis im Referat Tanz und Theater sind erfasst und in ei-
nem runden Tisch mit der Tanzszene diskutiert worden. Über den aktuellen Stand
Anlage
11
und die geplanten Modifizierungen wurden die Kulturpolitischen Sprecher in einem
Zwischenbericht im Dezember 2019 mündlich informiert. Die finale Abstimmung mit
der Szene soll in 2020 erfolgen. Eine Beschlussfassung des Konzeptes bis Ende
2020 wird angestrebt.
Im Hinblick auf die Fortschreibung des Atelierförderkonzeptes fanden in der ersten
Jahreshälfte vorbereitenden Gespräche von Künstler*innen mit Szenevertreter*innen
sowie zwischen Szenevertreter*innen und Kulturamt statt. Es erfolgte eine große
Kick-Off-Veranstaltung des Kulturamtes mit der Szene Ende September 2019 und
eine ausführliche Dokumentation, die unter www.stadt-koeln.de/ateliers eingesehen
werden kann. Ferner hat die Atelierverwaltung konkrete Vorschläge für die zukünftige
Atelierförderpraxis erarbeitet. In 2020 sollen die nächsten Treffen und die konkrete
Ausarbeitung des Atelierförderkonzeptes erfolgen. Eine Beschlussfassung des Kon-
zeptes im ersten Quartal 2021 wird angestrebt.
Anlage
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Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.02.2012
Vorlagenummer: 0073/2012
Federführung: 48
Status: laufendes Verfahren
Fortführung des Projektes "Tag des offenen Denkmals" ab dem Jahr 2012
Beschluss:
Der Rat beschließt die Fortführung des Projektes „Tag des offenen Denkmals“ ab
dem Jahr 2012.
Die Finanzierung erfolgt innerhalb des Teilergebnisplans 1002 - Denkmalpflege.
Zudem beschließt der Rat, die für die Durchführung des jährlich stattfindenden Pro-
jektes bei 48 – Stadtkonservator/in, Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege –
ausgewiesene Planstelle ab 2012 im Umfang von 0,77 Verwaltungsangestellte/r VGr.
II Fg. 1a BAT, jeweils für 6 Monate, zur Verfügung zu stellen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2012:
Die Stelle wurde zum 01.04.2012 besetzt. Das Projekt wurde im Jahr 2012 erfolg-
reich durchgeführt und findet auch im Jahre 2013 statt.
Sachstand im Dezember 2013:
Auch im Jahr 2013 konnte die zur Verfügung gestellte Stelle für 6 Monate besetzt
werden.
Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt und wird auch im Jahr 2014 wieder statt-
finden.
Sachstand im Dezember 2014:
Auch im Jahr 2014 konnte die zur Verfügung gestellte Stelle für 6 Monate besetzt
werden.
Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denkmals“ wird
auch im Jahr 2015 wieder stattfinden.
Sachstand im Dezember 2015:
Die zur Verfügung gestellte Stelle konnte, wie in den Vorjahren, auch in 2015 für 6
Monate besetzt werden.
Das Projekt wurde erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denkmals“ wird
auch im Jahr 2016 wieder stattfinden.
Sachstand im Dezember 2016:
Der Stellenumfang der zur Verfügung gestellten Stelle wurde halbiert (von 30 Wo-
chenstunden auf 15 Wochenstunden) und die Projektlaufzeit kostenneutral verdop-
pelt (von 6 Monate auf 12 Monate). Die so zur Verfügung gestellte Stelle konnte be-
fristet für zwei Jahre besetzt werden.
Das Projekt wurde in 2016 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offenen Denk-
mals“ wird auch im Jahr 2017 wieder stattfinden.
Anlage
13
Sachstand im Dezember 2017:
Das Projekt wurde im September 2017 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offe-
nen Denkmals“ wird auch im Jahr 2018 wieder stattfinden.
Der befristete Arbeitsvertrag zum Projekt „Tag des offenen Denkmals“ wurde bis zum
März 2020 verlängert.
Sachstand im Dezember 2018:
Das Projekt wurde im September 2018 erfolgreich durchgeführt. Der „Tag des offe-
nen Denkmals“ wird auch im Jahr 2019 wieder stattfinden.
Der verlängerte befristete Arbeitsvertrag zum Projekt „Tag des offenen Denkmals“
bleibt weiterhin bis zum März 2020 bestehen.
Sachstand im Dezember 2019:
Das Projekt wurde im September 2019 erfolgreich durchgeführt. Der verlängerte be-
fristete Projekt-Arbeitsvertrag wurde entfristet.
Anlage
14
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 05.02.2015
Vorlagenummer: 3264/2014
Federführung: 43
Status: laufendes Verfahren
Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln - aktualisierte und überarbeitete Auf-
lage
Beschluss:
Der Rat beschließt die beigefügte aktualisierte und überarbeitete Auflage des Strate-
giekonzeptes der Stadtbibliothek Köln und beauftragt die Verwaltung mit der Umset-
zung.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2015:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2016:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2017:
Vor dem Hintergrund der rasanten gesellschaftlichen und digitalen Entwicklung wur-
den die Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes in der Sitzung am
27.06.2017 aktualisiert (1936/2017).
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2018:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Umsetzung des Strategiekonzeptes liegt im Plan.
Anlage
15
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 10.03.2015, 09.06.2015
Vorlagenummer: AN/ 0344/2015; 1547/2015, AN/0978/2015
Federführung: 43
Status: laufendes Verfahren
Bibliotheksausweis in die Schultüte
Beschluss 10.03.2015:
In jede Kölner Schultüte gehört ein Ausweis für die Stadtbibliothek. Die Verwaltung
soll zu Beginn des kommenden Schuljahres 2015/16 aktiv auf alle Erstklässlerinnen
und Erstklässler sowie deren Eltern zugehen, um ihnen einen kostenlosen Biblio-
theksausweis anzubieten.
Der Kulturausschuss beauftragt die Verwaltung, ein entsprechendes Konzept zu
entwickeln.
Die Verwaltung wird gebeten, in ihrem Konzept vor allem drei Punkte zu berücksich-
tigen:
1. Das Projekt „Bibliotheksausweis in die Schultüte“ könnte im Sinne effizienter Le-
seförderung an die modellhafte Initiative „Lesestart“ der Stiftung Lesen angeschlos-
sen werden.
2. Der Zugang zum Bibliotheksausweis soll möglichst niedrigschwellig gestaltet wer-
den:
Denkbar ist z.B. ein Gutschein mit einem mehrsprachigen Begleitschreiben für die
unterschriftspflichtigen Eltern. Zu prüfen wäre, ob es auch unter Datenschutzaspek-
ten möglich ist, in Abstimmung mit dem Schulamt vorausgefüllte Anträge auszuge-
ben, die von den Eltern nur noch unterschrieben werden müssen.
3. Ein modulares Konzept wäre wünschenswert, das ausweist, welche Elemente der
Aktion sich kostenneutral realisieren lassen und an welcher Stelle mit zusätzlichen
Ausgaben besonders starke Effekte erzielt werden können. Des Weiteren wird die
Verwaltung beauftragt, aus ihrer Stellungnahme zum Antrag der Fraktion Die Linke
und aus den Anregungen und Vorschlägen, die der Ausschusses Kunst und Kultur in
seiner heutigen Sitzung gemacht hat, eine Beschlussvorlage zu erarbeiten.
Beschluss 09.06.2015:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt, dass die Stadtbibliothek Köln den
Eltern der zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler ab dem Schuljahr
2016/2017 zusammen mit dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung im Herbst
vor der Einschulung einen Informationsflyer mit dem Muster eines Bibliotheksauswei-
ses zusenden wird.
Für diesen Service entstehen zusätzliche Kosten von ca. 2.500 €, die ab 2016 im
Budget der Stadtbibliothek entsprechend kompensiert werden müssen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2015:
Die Stadtbibliothek Köln wird den Eltern der zukünftigen Erstklässlerinnen und Erst-
klässler ab dem Schuljahr 2016/17 zusammen mit dem Schreiben des Amtes für
Schulentwicklung im Herbst vor der Einschulung einen Informationsflyer mit dem
Muster eines Bibliotheksausweises zusenden.
Anlage
16
Sachstand im Dezember 2016:
In seiner Sitzung am 14.06.2016 wurde der Ausschuss u. a. über den Sachstand
zum Thema informiert und der Flyer wurde vorgestellt. Der Ausschuss für Schule und
Weiterbildung wurde ebenfalls informiert (2341/2016).
Folgende Maßnahmen wurden bereits umgesetzt:
• Anschreiben an alle Kölner Grundschulen
• Einladung aller Erstklässlerinnen/Erstklässler zu einem Besuch in der Zentral-
bibliothek /Stadtteilbibliotheken mit Bibliotheksquiz und der Möglichkeit die
Angebote der Stadtbibliothek kennen zu lernen
• Im Herbst 2016 wurde der mehrsprachige Flyer mit einem Musterbibliotheks-
ausweis dem Schreiben des Amtes für Schulentwicklung an die Eltern der zu-
künftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler beigelegt.
Die bisherige Resonanz auf die Maßnahmen ist sehr positiv.
Sachstand im Dezember 2017:
In seiner Sitzung am 10.10.2017 wurde der Ausschuss u. a. über den Sachstand
zum Thema informiert. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung wurde ebenfalls
informiert (3018/2017).
Im laufenden Jahr 2017 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“
mit gleichem Procedere und sehr erfolgreich weitergeführt.
Im Zentrum aller interaktiven Klassenführungen stand im Heinrich-Böll-Jahr die neue
Vorleseinitiative, das „Junge Buch für die Stadt“, die mit dem Bilderbuch „Der kluge
Fischer“ von Heinrich Böll/ Emile Bravo gestartet ist.
Zusätzlich erhielten Anfang des Jahres alle Erstklasslehrerinnen und -lehrer der Köl-
ner Grundschulen eine Einladung gemeinsam mit Ihren Erstklässlerinnen und Erst-
klässlern die Zentralbibliothek oder eine Stadtteilbibliothek zu besuchen. Hier erkun-
den die Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern die
vielfältigen Angebote und Möglichkeiten der Stadtbibliothek.
Sachstand im Dezember 2018:
2018 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“ sehr erfolgreich
weitergeführt. Mittlerweile haben sich über 1.000 Kinder im Rahmen dieser Aktion
angemeldet. Alle Kölner Lehrerinnen und Lehrer der ersten Klassen erhielten zu Be-
ginn des Jahres wieder eine Einladung der Stadtbibliothek, gemeinsam mit ihren
Erstklässlerinnen und Erstklässlern eine Stadtteilbibliothek oder die Zentralbibliothek
zu besuchen. 2018 haben 1.400 Kinder an diesen Bibliothekseinführungen teilge-
nommen.
Sachstand im Dezember 2019:
2019 wurde die Aktion „Ein Bibliotheksausweis für jede Schultüte“ sehr erfolgreich
weitergeführt. Mittlerweile haben sich 1150 Kinder im Rahmen dieser Aktion ange-
meldet. Alle Kölner Lehrerinnen und Lehrer der ersten Klassen erhielten zu Beginn
des Jahres wieder eine Einladung der Stadtbibliothek, gemeinsam mit ihren Erst-
klässlerinnen und Erstklässlern eine Stadtteilbibliothek oder die Zentralbibliothek zu
besuchen. 2019 haben 1.300 Kinder an diesen Bibliothekseinführungen teilgenom-
men.
Anlage
17
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 28.06.2016
Vorlagenummer: 1664/2016
Federführung: 48
Status: laufendes Verfahren
Zuschuss zur Erhaltung des Kölner Doms
Beschluss:
Der Rat beschließt - vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung –, dass
sich die Stadt Köln in den Jahren 2016 bis 2020 weiterhin an den Kosten für die
denkmalpflegerischen Wiederherstellungsarbeiten des Kölner Domes beteiligt.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2016:
Die Überweisung des für 2016 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 €
erfolgte im November 2016. Die Auszahlung für das Jahr 2017 wird nach Vorliegen
des Bewilligungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen vorgenommen.
Sachstand im Dezember 2017:
Die Überweisung des für 2017 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 €
erfolgte im September 2017. Die Auszahlung für das Jahr 2018 wird nach Vorliegen
des Bewilligungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen vorgenommen.
Sachstand im Dezember 2018:
Die Überweisung des für 2018 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 €
erfolgte mit Bescheid vom 29.11.2018. Die Auszahlung für das Jahr 2019 wird unmit-
telbar nach Vorliegen des Bewilligungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen
vorgenommen.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Überweisung des für 2019 bereitgestellten Zuschusses in Höhe von 207.000 €
erfolgte mit Bescheid vom 09.09.2019. Die Auszahlung für das Jahr 2020 wird unmit-
telbar nach Vorliegen des Bewilligungsbescheides des Landes Nordrhein-Westfalen
vorgenommen.
Anlage
18
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 22.09.2016
Vorlagenummer: 2445/2016
Federführung: 44
Status: laufendes Verfahren
Wirkbetrieb zur digitalen Rekonstruktion Kölner Fragmente
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln erkennt den Bedarf zur Aufnahme und zum sukzessiven Aus-
bau des Wirk- und Massenbetriebs zur digitalen und physischen Wiederherstellung
der beim Einsturz des Historischen Archivs beschädigten Archivgüter entsprechend
dem in Anlage 1 dargelegten Konzept an.
Das Historische Archiv wird aufgefordert, unverzüglich das ordentliche Vergabever-
fahren einzuleiten.
Auf Erteilung des Vergabevorbehalts wird verzichtet.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2016:
Das formale Vergabeverfahren zur weiteren Beauftragung der MusterFabrik Berlin ist
angestoßen. Das Vergabeamt hat zwischenzeitlich der Einholung eines Einzelange-
botes zugestimmt. Aktuell werden mit dem Amt für Informationsverarbeitung Abstim-
mungsgespräche hinsichtlich der Vertragsmodalitäten geführt. Der Beginn des Wirk-
und Mengenbetriebes zur virtuellen Rekonstruktion der ca. 2 Millionen Kölner Frag-
mente ist für das zweite Quartal 2017 avisiert.
Sachstand im Dezember 2017:
Am 06.06.2017 wurde der Vertrag zur Weiterführung und zum sukzessiven Ausbau
des Projektes zur virtuellen Zusammensetzung der fragmentierten Archivalien bis hin
zum Massen- und Wirkbetrieb von den Projektpartnern unterschrieben. Nach einem
Kick-off-Workshop Anfang Juli 2017 erfolgte der offizielle Projektstart am 01.09.2017.
Zum Jahresende konnte der erste Meilenstein der Projektphase I bereits umgesetzt/
abgenommen werden. In 2018 werden die Softwarespezifizierung, die Softwarewei-
terentwicklung und die Verfestigung der Workflows im Focus stehen.
Sachstand im Dezember 2018:
Die anstehenden Module zum sukzessiven Ausbau der Rekonstruktionssoftware
konnten gemäß dem vertraglich Zeit-/Maßnahmenplan fertig gestellt und die daran
geknüpften Meilensteine fristgerecht abgenommen werden. Die Workflows für den
späteren Wirkbetrieb im Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum sind weitestge-
hend etabliert.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Phase I konnte Anfang November 2019 mit der Abnahme des Meilensteins 3,
einem umfassenden und erfolgreichen Systemtest in Berlin abgeschlossen werden.
Statt den vertraglich vereinbarten 50.000 Fragment-Scans wurden 111.754 Frag-
ment-Scans fehlerfrei und problemlos durch die gesamte Prozesskette des Rekon-
struktions-Assistenzsystems geführt und damit die Beweisführung zur möglichen vir-
tuellen Rekonstruktion der fragmentierten Archivalien erbracht.
Anlage
19
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 08.11.2016
Vorlagenummer: 3392/2016
Federführung: VII/2
Status: laufendes Verfahren
Fortsetzung des StadtLabors für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Weiterführung des „StadtLabors
für Kunst im öffentlichen Raum“. Dieses Labor soll sich jeweils zeitlich befristet in
wechselnden Planquadraten zunächst in der Kölner Innenstadt modellhaft mit den
Aspekten von Kunst im öffentlichen Raum und deren räumlichen und funktionalen
Zusammenhängen befassen. Ziel der Laborarbeit ist die Weiterentwicklung und
Durchführung eines Handlungskonzeptes für Kunst im öffentlichen Raum basierend
auf den Ergebnissen der beiden vorangegangen StadtLabore.
2. Zur Fortsetzung des StadtLabors für einen Zeitraum bis Ende des Jahres 2017
beauftragt der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung mit der Findung eines
neuen geeigneten Teams. Zur Umsetzung werden externe Fachleute aus verschie-
denen Disziplinen wie beispielsweise Künstlerinnen/Künstler, Kunsthistorikerin-
nen/Kunsthistoriker, Architektinnen/Architekten, Urbanistinnen/Urbanisten, Soziolo-
ginnen/Soziologen) herangezogen, die mit Werkverträgen auszustatten sind. Die
Auswahl erfolgt mittels eines beschränkten Einladungswettbewerbs, der in Koopera-
tion mit dem Kunstbeirat durchgeführt wird.
Zur Finanzierung beschließt der Ausschuss Kunst und Kultur – vorbehaltlich des In-
krafttretens der Haushaltssatzung 2016/2017 – die Verwendung der im Teilergebnis-
plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in
Höhe von 25.000 Euro und für das Haushaltsjahr 2017 zahlungswirk-samen Auf-
wandsermächtigungen in Höhe von 35.000 Euro.
3. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass zur professionellen Un-
terstützung im Wettbewerbsverfahren und zur kommunikativen Begleitung im weite-
ren Prozess des StadtLabors eine externe Fachkraft beauftragt und diese aus dem
Budget des Kunstbeirates des Jahres 2016 finanziert wird. Die Mittel in Höhe von
7.000 Euro stehen im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung in der Teilplan-zeile
13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirk-
samen Aufwandsermächtigungen zur Verfügung.
4. Der Ausschuss Kunst und Kultur nimmt zur Kenntnis, dass das Gebiet für das
StadtLabor 2016/2017 die Kölner Ringe umfasst.
5. Das beauftragte Team berichtet dem Kunstbeirat, dem Ausschuss Kunst und Kul-
tur und der Bezirksvertretung Innenstadt über den Fortgang des StadtLabors. Die
Verwaltung legt einen Abschlussbericht vor, der das Ergebnis wertet. Die Verwaltung
wird beauftragt, auf dieser Grundlage dem Ausschuss Kunst und Kultur und der Be-
zirksvertretung Innenstadt einen Vorschlag für Handlungsoptionen vorzulegen.
6. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt außerdem weitere wesentliche Maß-
nahmen für die öffentliche Kunst von herausragender Bedeutung und Stadtbild-
pflege Kölns für das Jahr 2017.
Anlage
20
Zur Finanzierung beschließt der Ausschuss Kunst und Kultur – vorbehaltlich des In-
krafttretens der Haushaltssatzung 2016/2017 – die Verwendung der im Teilergebnis-
plan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und
Dienstleistungen veranschlagten zahlungswirksamen Aufwandsermächtigungen in
Höhe von 20.000 Euro.
Die Verwaltung informiert den Ausschuss Kunst und Kultur regelmäßig über die Pro-
jekt-fortschritte.
7. Zur Anschubfinanzierung und Drittmittelakquise zur Restaurierung des Kunstwer-
kes von Otto Piene erstellt die Verwaltung eine gesonderte Beschlussvorlage.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2016:
Eine Kommunikatorin ist für das StadtLabor 2016/2017 vertraglich verpflichtet wor-
den, sie hat ihre Arbeit aufgenommen. Die stimmberechtigten Mitglieder des
Kunstbeirats haben sich in einem Sondertreffen am 18.11.2016 auf ein Wettbe-
werbsverfahren verständigt. Die Auswahlrunde fand am 8.12.2016 statt. Das Ergeb-
nis wird der Presse von der Beigeordneten Laugwitz-Aulbach und dem Vorsitzenden
des Kunstbeirates in einem Pressegespräch am 6.2.2016 vorgestellt. Der Ausschuss
Kunst und Kultur wird per Mitteilung in der nachfolgenden Sitzung unterrichtet. Ein
Vertrag zum StadtLabor 2016/2017 ist in Vorbereitung.
Sachstand im Dezember 2017:
Der Kunstbeirat hat sich in seiner Sitzung vom 30.11.2017 darauf geeinigt das Stadt-
Labor in 2018 weiter zu führen. Die Kuratur des Kunstprojektes werden die Künstler
Uschi Huber und Boris Sieverts übernehmen. Das Projekt wird i.H.v. 30.000 Euro
finanziert. Weitere 5000 Euro werden zur Finanzierung der Presse- und Öffentlich-
keitsarbeit zur Verfügung gestellt. Ein Vertrag zum StadtLabor 2018/2019 ist in Vor-
bereitung.
Sachstand im Dezember 2018:
2018 blieben die Kölner Ringe der Betrachtungsraum des StadtLabor. Damit wurde
der räumliche Fokus aus 2017 fortgesetzt. Mit den Künstlern Uschi Huber und Boris
Sieverts wurde auch eines der drei Teams aus 2017 mit der weiteren Bearbeitung
beauftragt.
Als Auftakt des StadtLabor 2018 entwickelten Uschi Huber und Boris Sieverts die
Führung „Rund um den langen Tisch am Sachsenring“. Zwischen dem großbürgerli-
chen Villenviertel am Volksgarten und dem Handwerker- und Angestelltenquartier zu
Füßen des Pantaleonshügels verläuft der Sachsenring als kleinster „sozialer Äqua-
tor“ und meistunterschätzte Grünanlage Kölns.
Boris Sieverts und Martin Standkowski öffneten in dem 4 stündigen Rundgang auch
viele private und kirchliche Türen zu Räumen, die den Kölnerinnen Kölnern üblicher-
weise verschlossen bleiben.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Veranstaltung im Herbst 2018 wiederholt.
Weiterhin fand der zweite Teil des Rundgangs im Herbst statt.
Ebenso fand im Jahr 2018 eine erfolgreiche Wiederaufnahme der Führung „Schwar-
ze Sonne Barbarossaplatz“ statt, die ebenfalls einen ausführlichen und informativen
Einblick in die Stadtgestaltung und deren soziologischen Auswirkungen bot.
Anlage
21
Sachstand im Dezember 2019:
Auftakt des StadtLabors 2019 bildete die intensive Beschäftigung von Uschi Huber
und Boris Sieverts mit Wolf Vostells „Ruhender Verkehr“. Das StadtLabor feierte das
Jubiläum „50 Jahre“ des umstrittenen Werkes. Als Auftakt wurde, in Kooperation mit
dem Museum Ludwig, eine Video-Installation im Foyer des Museums präsentiert, zu
der zeitgleich eine Serie von Interventionen im Stadtraum stattfand.
Am Samstag, den 26.1. wurden acht der Standorte, die im Laufe der Jahre für Ru-
hender Verkehr im Gespräch waren, für die Skulptur freigehalten und mit einer Li-
veschaltung ins Museum übertragen.
Als dritte Beschäftigung mit Vostells Werk wurde eine Dreiteilige Motivserie, erarbei-
tet von Erik Göngrich, im Stadtraum auf 29 Werbeflächen plakatiert.
Die zweite öffentliche Intervention des StadtLabors 2019 fand unter dem Namen
„Brunnen der freien Berufe“ statt. Der transportable Brunnen ist eine Hommage an
das 1. Obergeschoss der Ringe. Denn dieses Stockwerk ist entlang der Ringe fast
ausschließlich von den freien Berufen belegt. Hier arbeiten Heilpraktiker direkt ne-
ben Notaren, Künstler neben Wirtschaftsprüfern. Auf diese besondere Mischung
weist das Werk hin. Der Brunnen stand und sprudelte unter großem Passanteninte-
resse vom15.6. bis 20.6. am Rudolfplatz, vom 24.6. bis 30.6. am Friesenplatz und
vom 1.7. bis 8.7. am Zülpicher Platz.
Das StadtLabor 2019 wurde von Uschi Huber und Boris Sieverts am 4. Oktober mit
einer Abschlussveranstaltung im Stoff-Pavillon Möller zu Ende geführt.
Nun steht für 2020 die Auswertung des StadtLabors mit einer Publikation an.
Anlage
22
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 27.06.2017
Vorlagenummer: 1717/2017
Federführung: 44
Status: laufendes Verfahren
Neubau des Historischen Archivs und Rheinischen Bildarchivs.
Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf an, einen externen Umzugslo-
gistiker mit der Vorbereitung, Planung und Qualitätssicherung des Umzugs zu beauf-
tragen, um die zügige Nutzbarkeit des Archivs sowie so wenig wie möglich einge-
schränkte Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter sowohl im Verwaltungs- und Archivdienst
wie auch in der Restaurierungs- und Digitalisierungswerkstatt zu gewährleisten.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2017:
Für den bevorstehenden Umzug in den Neubau wurden im nationalen Verfahren die
Dienstleistungen eines Umzugslogistikers für die Vorbereitung und Planung des Um-
zuges ausgeschrieben. Im Ergebnis hat die Firma Plan @ Move - Gesellschaft für
Büroplanung und Projektmanagement aus Mainz den Auftrag erhalten. Am
05.03.2018 findet das erste Treffen als Auftaktveranstaltung statt.
Sachstand im Dezember 2018:
Der Umzugslogistiker der Firma PLAN@MOVE Gesellschaft für Büroplanung und
Projektmanagement mbH & Co. KG hat die Arbeit aufgenommen. Eine Bestandsauf-
nahme der umzuziehenden Standorte hat stattgefunden. Aktuell arbeitet
PLAN@MOVE an der Vorbereitung der Ausschreibung zur Findung einer geeigneten
Umzugsspedition für die Durchführung des Umzugs in den Neubau, erstellt die Zeit-
planung sowie die Leistungsbeschreibung für die Umzugsspedition.
Sachstand im Dezember 2019:
Der Umzugslogistiker der Firma PLAN@MOVE Gesellschaft für Büroplanung und
Projektmanagement mbH & Co. KG hat die Ende 2018 begonnene Vorbereitung der
Ausschreibung zur Findung einer geeigneten Umzugsspedition für die Durchführung
des Umzugs in den Neubau vertiefend vorbereitet und intensiv mit den Nutzern ab-
gestimmt. Hierbei wurde der Schwerpunkt seitens der Nutzer vor allem auf konserva-
torische und logistische Vorgaben vor, während und nach dem Transport gelegt. Die
Veröffentlichung der Ausschreibung ist für Mitte 2020 geplant.
Anlage
23
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 15.05.2018
Vorlagenummer: 0989/2018
Federführung: 44
Status: laufendes Verfahren
Bedarfsfeststellungsbeschluss über die Vergabe von Scandienstleistungen
betreffend die Meldekartei beim Historischen Archiv
Beschluss:
Der Ausschuss erkennt den Bedarf in Höhe von 280.000 € netto und 333.200 € brut-
to zur Digitalisierung der Meldekartei des Historischen Archivs und der Vergabe der
Scanleistung an einen externen Dienstleister an.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Das Verfahren zur europaweiten Ausschreibung ist erfolgt.
Sachstand im Dezember 2019:
Der größte Teil der Digitalisate sowie die dazugehörigen Metadatenlisten wurden
durch die externen Dienstleister geliefert. Die ausstehenden Pakete sind für das ers-
te Quartal 2020 angekündigt. Mit 12 hat die Planung für die Erstellung einer DMS-
Anwendung begonnen mit der zukünftig 44 sowie 341 Einwohnerwesen auf die Digi-
talisate zugreifen soll.
Anlage
24
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur / Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 15.05.2018/ 04.06.2018
Vorlagenummer: 1017/2018
Federführung: 44
Status: erledigt
Beauftragung der 3. Ausbaustufe zur Web-Anwendung "Restaurierungsdoku-
mentationsmodul" (RDM)
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur erkennt den Bedarf in Höhe von 300.000 € netto,
357.000 € brutto zur Beauftragung der 3. Ausbaustufe des beim Historischen Archiv
eingesetzten Restaurierungsdokumentationsmoduls an.
2. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der hierfür erforderlichen investiven
Mittel in Höhe von 226.100,-- € brutto bei Finanzstelle - 4103-0412-0-1000 Einrich-
tung RDZ/Prov. Archiv u. ä. - für das Haushaltsjahr 2018.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Das neue Release der Webanwendung wurde 2018 erstellt. Die erforderlichen Mei-
lensteine wurden bis auf zwei umzugsrelevante ausgeliefert. Diese werden nach
Durchführung einer erforderlichen Konzeptabstimmung nachgeliefert. Das RDM 3
befindet sich zurzeit noch im Test und soll voraussichtlich am 18. März 2019 produk-
tiv gesetzt werden. Das RDM 3 mit den beiden noch nachzuliefernden Meilensteinen
wird voraussichtlich im April 2019 ausgeliefert und soll Ende Mai 2019 produktiv ge-
hen.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Software RDM 3.0 wurde am 14.05.2019 produktiv gesetzt. Eine Nachlieferung,
die noch weitere Funktionen und einige Fehlerbehebungen beinhaltete, wurde am
15.08.2019 produktiv gesetzt. Die dritte Ausbaustufe wurde als Version 3.0 bzw.
3.0.1 vollständig ausgeliefert und bezahlt.
Anlage
25
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 19.06.2018
Vorlagenummer: 1660/2018
Federführung: 44
Status: laufendes Verfahren
Vergabe von Datenerfassungsarbeiten (Laufzettel) an externen Dienstleister
Beschluss:
Der Ausschuss erkennt den Bedarf zur Vergabe von Datenerfassungsarbeiten an
einen externen Dienstleister in Höhe von voraussichtlich 155.000,-- € (brutto) an.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Nach Beendigung des Ausschreibungsverfahrens konnte der Auftrag am 10.09.2018
an die Fa. SAGA Hard- und Software GmbH erteilt werden. Der Abstimmung not-
wendiger Unterlagen (u. a. Datenschutz) folgte am 05.12.2018 ein erfolgreicher Kick-
off- Termin. Anschließend begann die Fa. SAGA mit einer internen Testphase zur
Anpassung der Abläufe an die Ausschreibungsanforderungen. Als Ergebnis wird bis
Ende 2019 die Erfassung von 45.000 bis 55.000 Laufzetteln geplant.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Erfassung der Laufzettel ist fast vollständig abgeschlossen, die letzten Rückliefe-
rungen werden bis Ende Februar 2020 erwartet. Die Daten stehen der Firma bereits
vollständig zur Verfügung. Die Verzögerung ist aufgetreten, da die Einarbeitung in
die Datenerfassung mehr Zeit als vorgesehen in Anspruch genommen hat.
Anlage
26
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 13.11.2018
Vorlagenummer: 3146/2018
Federführung: 48
Status: erledigt
Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Gewährung von Zuschüssen für
die Erhaltung sonstiger Sakralbauten in Höhe von 10.000 Euro an die Evangelische
Gemeinde Köln.
1. 5.000 Euro für die Restaurierung von Grabsteinen auf dem Geusenfriedhof in
Köln-Lindenthal
2. 5.000 Euro für Restaurierungsarbeiten am Turm der Lutherkirche in Köln Neu-
stadt/Süd
Bei Inanspruchnahme des 2018 zu gewährenden Zuschusses erfolgt die Auszahlung
in 2019. Die benötigten Mittel sind im Haushaltsplanentwurf für 2019 im Teilergeb-
nisplan 1002 – Denkmalpflege, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen berücksich-
tigt.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Die Bewilligungsbescheide für die Restaurierung von Grabsteinen auf dem Geusen-
friedhof sowie für die Restaurierungsarbeiten am Turm der Lutherkirche wurden am
27.11.2018 erstellt. Die Auszahlung der Zuschüssen wird erst nach Prüfung der
durchgeführten Arbeiten im Haushaltsjahr 2019 erfolgen.
Sachstand im Dezember 2019:
Unmittelbar nach Prüfung der durchgeführten Sanierungs- und Restaurierungsarbei-
ten erfolgte die Auszahlung der Zuschüssen für die Restaurierung von Grabsteinen
auf dem Geusenfriedhof im Oktober 2019 und für die Restaurierungsarbeiten am
Turm der Lutherkirche im September 2019.
Anlage
27
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 13.11.2018
Vorlagenummer: 3027/2018
Federführung: 44
Status: laufendes Verfahren
Erstellung und Integrierung eines Crowdsourcing - und Identifizierungstool in
die Software ACTApro
Beschluss:
Der Ausschuss erkennt den Bedarf zur Erstellung und Integrierung eines Crowdsour-
cing- und Identifizierungstools in die Archivsoftware ACTApro an.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Die Umsetzung ist beauftragt.
Sachstand im Dezember 2019:
Die Umsetzung ist abgeschlossen. Die Inbetriebnahme durch 12 ist noch nicht er-
folgt.
Anlage
28
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 17.12.2018
Vorlagenummer: 3464/2018, 2732/2018
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Sanierung Orangerie im Volksgarten
Beschluss:
Der Finanzausschuss beauftragt die Verwaltung mit dem Verein „Orangerie im
Volksgarten e.V.“ für die Immobilie sowie die erforderliche Grundstücksfläche einen
Erbbaurechtsvertrag auszuarbeiten. Der Erbbaurechtsvertrag wird mit gesonderter
Beschlussvorlage eingebracht. Um die zweckgebundene und kostensichere Verwen-
dung der im Haushalt für die Sanierung der Orangerie vorgesehenen Mittel in Höhe
von 1,8 Millionen Euro zu gewährleisten wird die Verwaltung beauftragt, die Eckwerte
eines öffentlich-rechtlichen Zuschussvertrages mit dem Verein „Orangerie im Volks-
garten e.V.“ zu erarbeiten und ebenfalls mit gesonderter Beschlussvorlage vorzule-
gen.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Die Beschlussvorlagen sind in der verwaltungsinternen Prüfung und Umsetzung.
Sachstand im Dezember 2019:
Der Erbbaurechtsvertrag zwischen der Stadt Köln und dem Orangerie-Theater im
Volksgarten e.V. wurde vom Rat verabschiedet.
Um den Fördervertrag mit dem Orangerie-Theater schließen zu können, sind 20%
des Gesamtvolumens vom Verein beizubringen. Diese Mittel sollen durch Förder-
gelder weiterer Behörden und Stiftungen in 2020 akquiriert werden.
Anlage
29
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 11.12.2018
Vorlagenummer: AN/1826/2018
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, der
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion DIE LINKE. und der FDP -Fraktion
betr.: "Fuhrwerkswaage Kunstraum"
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, weiterhin und vertieft Wege und Möglichkeiten aus-
zuloten und zu beschreiten, die dem Fuhrwerkswaage Kunstraum einen zukunftssi-
cheren Verbleib am jetzigen Standort sichern. Die Ausschüsse Kunst und Kultur und
Stadtentwicklung werden regelmäßig über den Sachstand informiert.
Sachstand:
Sachstand im Dezember 2018:
Die Kultur- und die Bauverwaltung sind mit dem Investor über die weitere Nutzung
der Fuhrwerkswaage als Kunstort im Gespräch. Der Investor hat signalisiert, auch
über 2021 hinaus eine grundsätzlich kulturelle Nutzung für diesen Standort zu pla-
nen.
Sachstand im Dezember 2019:
Der Fuhrwerkswaage e.V. und der Investor stehen im Gespräch über einen Ankauf
des Geländes. Die Kulturverwaltung steht in regelmäßigem Kontakt mit dem Verein
und dem Investor über den Fortgang der Gespräche.
Anlage
30
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 11.02.2019
Vorlagenummer: 4290/2018
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Vergabe von Zuschüssen zur Technikförderung und Bauunterhaltung der
freien Szene
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt folgende Kriterien zur Vergabe von Zuschüssen zur
Technikförderung und Bauunterhaltung von Gruppen oder Institutionen der freien
Szene.
Die Mittel in Höhe von 300.000 € stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung in der
Teilplanzelle 15 – Transferaufwendungen zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind Gruppen und Institutionen der freien Szene, die private oder
städtische Gebäude sowie den öffentlichen Raum für die kulturelle Arbeit nutzen.
Weitere Kriterien der Förderung sind hier wie in allen bereits geförderten Sparten
die künstlerische Qualität und professionelle Umsetzung.
Jede Förderung muss nachweislich für mindestens 5 Jahre für den Zuwendungs-
zweck der kulturellen Nutzung gesichert sein. Längere Bindungsfristen können ab-
hängig von Höhe und Art der Maßnahme vereinbart werden.
Die Maßnahmen werden bis zu maximal 80% und einer maximalen Förderhöhe von
100.000 Euro bezuschusst.
Anträge können unterjährig innerhalb des Zuschussjahres eingereicht werden. Die
Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs geprüft und ggf. bewilligt.
Der Haushalts- und Sperrvrmerk konkretisiert die Zusetzungen mit dem Hinweis:
„Reparaturen und Technik in den Einrichtungen der freien Szene; Freigabe durch
Fach-und Finanzausschuss und Fortschreibung in der mittelfristigen Finanzplanung“.
Mit dieser Beschlussvorlage wird die Vorlage 1234/2018 „Vergabe von Zuschüssen
zur Technikförderung und Bauunterhaltung der freien Szene“ aufgehoben.
Der Finanzausschuss schließt sich dem Hinweis des Ausschusses Kunst und Kultur
auf eine flexible Förderpraxis und der Forderung nach einem Bericht zum Ende des
Jahres an den Ausschuss Kunst und Kultur an.Verwaltung wird beauftragt, weiterhin
und vertieft Wege und Möglichkeiten auszuloten und zu beschreiten, die dem Fuhr-
werkswaage Kunstraum einen zukunftssicheren Verbleib am jetzigen Standort si-
chern.
Die Ausschüsse Kunst und Kultur und Stadtentwicklung werden regelmäßig über den
Sachstand informiert.
Sachstand:
Siehe Vorlage Nr. 1710/2019, Seite 47 (inkl. DE zur Volksbühne)
Anlage
31
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 29.01.2019
Vorlagenummer: 4291/2018
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Vergabe von Mietzuschüssen für Ateliers Clouth 104
Beschluss:
Der Beschluss „Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Vergabe von Mietzu-
schüssen für zehn Ateliers im Clouth 104 ab Bezug der Ateliers befristet für 5 Jahre.
Die Höhe der Mietzuschüsse staffelt sich für die exklusive Atelierfläche wie folgt:
bis 17 m² 46,00 Euro
bis 33 m² 89,00 Euro
bis 50 m² 135,00 Euro
bis 67 m² 150,00 Euro
über 67 m² 210,00 Euro.
Eine einmalige Wiederbewerbung für die Mietzuschüsse ist für eine weitere Dauer
von 5 Jahren möglich.
Die Genehmigung der erstmaligen fünfjährigen Bezuschussung erfolgt mit gesonder-
ter Beschlussvorlage.“
wurde mit folgendem Zusatz:
Die Entscheidung der Begrenzung Mietzuschüsse erfolgt unter dem Vorbehalt, dass
diese nach Verabschiedung des neuen Atelierkonzeptes dessen Vorgaben gemäß
angepasst werden muss.
Sachstand:
Auf die zehn Ateliers haben sich 24 Künstler*innen beworben. Es wurden acht Künst-
ler*innen ausgewählt. Für die zwei größten Ateliers gab es keine Bewerber*innen.
Zusätzlich zu den acht ausgewählten Künstler*innen wurden 6 weitere als Nachrü-
cker ausgewählt. Es haben sich lediglich vier Künstler*innen zur Anmietung eines
Ateliers entschlossen. Mietverträge wurden in 2019 noch nicht abgeschlossen, da die
Ateliers noch nicht fertiggestellt waren.
Anlage
32
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur / Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 29.01.2019 / 11.02.2019
Vorlagenummer: 0027/2019
Federführung: 4511
Status: erledigt
Ankauf eines Kunstwerkes der Künstlerin Sarah Lucas für das Museum Ludwig
Beschluss:
1. Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt den Ankauf des Kunstwerkes Silver
Hippy, 2017 von Sarah Lucas für das Museum Ludwig.
2. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe in Höhe von insgesamt 340.000 Eu-
ro im Teilfinanzplan 0402 – Museum Ludwig bei Teilplanzeile 9 – Auszahlungen für
den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
33
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 29.01.2019
Vorlagenummer: 3800/2018
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen 2019
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Mittelverwendung für die in der
Beschlussbegründung aufgeführten Ausstellungsprojekte unter dem Vorbehalt, dass
Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzie-
rung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10%, mindestens jedoch 10.000 €,
auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 14.02.2019
Vorlagenummer: 0118/2019
Federführung: 4511
Status: erledigt
Annahme einer Schenkung für das Museum Ludwig hier:
Schenkung eines Werkes des Künstlers Richard Hamilton
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung eines Kunstwerkes des Künstlers
Richard Hamilton mit großem Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
34
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.03.2019
Vorlagenummer: AN/0358/2019, AN/0438/2019
Federführung: VII/4
Status: laufendes Verfahren (Punkte 1 und 4; Punkte 2 und 3 sind erle-
digt)
Rückgabe kolonialer Raubkunst
Beschluss:
Die Bearbeitung der Rückgabe unrechtmäßig entzogener Kunst ist auch für die Stadt
Köln eine bedeutende und unverzichtbare Aufgabe. Der Ausschuss Kunst und Kultur
sieht in den bisherigen Bemühungen der Stadt und seiner Museen einen zentralen
Beitrag zu einer erfolgreichen Provenienzforschung.
1. Die Verwaltung wird beauftragt zu überprüfen und darzustellen, auf welche Weise
die Ziele der Provienzforschung in Köln erreicht werden können, welcher Bedarf be-
steht, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen, auf welche Weise mit
den verantwortlichen Stellen in den betroffenen Herkunftsländern zusammengearbei-
tet wird und werden kann und auf welche Weise die Museen dem Erfordernis nach-
kommen können, unrechtmäßig entzogene Kunst zu identifizieren und zurückzuge-
ben.
2. Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, welchen Zeitplan die Kulturministerkon-
ferenz für den vertieften Austausch über die Eckpunkte des 10. Kulturpolitischen
Spitzengesprächs vorsieht.
3. Welche Maßnahmen nach derzeitigem Kenntnisstand das Land NRW aus diesen
Eckpunkten entwickeln und umsetzten möchte.
4. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wie das Referat für Museumsangelegen-
heiten und die Museen selbst finanziell und personell auszustatten sind, damit sie
diese Aufgaben bewältigen können. Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, die Er-
gebnisse in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vor der Sommerpause
vorzustellen und in den Entwürfen für die kommenden Haushalts- und Stellenpläne
zu berücksichtigen.
Sachstand:
zu Beschlusspunkt 1:
Entsprechend des Sachstandsberichts der Mitteilung 2260/2019 arbeitet die städti-
sche Provenienzforschung laufend an den folgenden Maßnahmen:
1. Die Ausweitung der bereits bestehenden Konzepte zur Provenienzforschung um
die derzeit noch in der Diskussion befindlichen Vorgehensweisen im kolonialen
Kontext sowie die Integration in ein gesamtstädtisches Konstrukt und Vorgehens-
modell.
=> Zu den langfristigen museumsübergreifenden Aufgaben gehört insbesonde-
re die systematische und proaktive Überprüfung von mehr als 100.000 sehr unter-
schiedlicher Kunst- und Kulturobjekte in den städtischen Museen. In den Jahren
seit 2007 sind insgesamt drei mehrjährige Forschungsprojekte mit finanziellen Mit-
teln der Arbeitsstelle für Provenienzforschung bzw. der Stiftung Deutschen Zent-
rum Kulturgutverluste durchgeführt worden. Der Schwerpunkt lag zunächst auf der
Provenienzforschung in den Sammlungen des Wallraf-Richartz-Museum & Fonda-
tion Corboud und des Museum Ludwig.
Anlage
35
Nach Abschluss der Untersuchungen der Herkunft von rund 620 Zeichnungen in
der Grafischen Sammlung des Museum Ludwig am 31. März 2019 erfolgte mit
dem Blick auf die Sammlungen des Museum für Angewandte Kunst Köln eine
neue Schwerpunktsetzung. Gemeinsam mit dem MAKK wurde eine erste Prüfung
der Ankäufe von rund 400 Objekten in den Jahren 1933 bis 1945 vorgenommen
und Drittmitteln zur Finanzierung eines zweijährigen Forschungsprojekts bei der
Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste im Dezember 2019 beantragt.
Das langfristige Konzept sieht erstens eine personelle Aufstockung der Prove-
nienzforschung bei VII/4 vor, um eine zügige systematische Überprüfung der Her-
kunft von Kunst- und Kulturgut in allen städtischen Museen auch unabhängig von
der Bewilligung von Drittmitteln zu garantieren. In einem ersten Schritt würden
künftig die Provenienzforscherinnen und –forscher bei VII/4 in enger Abstimmung
mit den Museen die Priorisierung von Forschung in Abhängigkeit von Verdachts-
momenten, der Zugänglichkeit von relevanten Informationen und weiterer Kriterien
vornehmen. In einem weiteren Schritt würde eine Provenienzforscherin bzw. ein
Provenienzforscher bei VII/4 als „Springer“ jeweils für eine befristete Zeit die Her-
kunft von Objektgruppen in den einzelnen Häusern prüfen.
Das langfristige Konzept sieht angesichts der spezifischen Anforderungen im Be-
reich des kolonialen Unrechtskontextes zweitens die Schaffung mindestens einer
Stelle für Provenienzforschung im Rautenstrauch-Joest-Museum vor. Angestrebt
wird die Überprüfung der Sammlung als langfristige bzw. permanente Aufgabe des
Museums in allen Arbeitsbereichen an. Insgesamt sind über 68.000 Inventarnum-
mern aus knapp 2.000 Konvoluten systematisch in den Blick zu nehmen und für
die Tiefenforschungen zu priorisieren. Dazu hat das RJM am 1. Juni 2019 ein
drittmittelfinanziertes Projekt bei der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
in Magdeburg beantragt, mit welchem die Konzeption und Umsetzung der spezifi-
schen Provenienzforschung im ethnographischen Kontext gestartet werden und
der personelle Aufwand für eine Verstetigung ermittelt werden soll.
Zum langfristigen Konzept gehört ferner die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Mit
Hilfe der Ergebnisse der Provenienzforschung sollte das Bewusstsein für das
Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus und für den kolonialen Unrechtskon-
text als wichtiger Teil der Erinnerungskultur gestärkt und geschärft werden. Dazu
sollten zum einen Aspekte der Themen NS-Raubkunst und des kolonialen Un-
rechts in die ständigen Ausstellungen implementiert und zum anderen Veranstal-
tungen (Ausstellungen, Vorträge, Veröffentlichungen) zu diesen Themenkomple-
xen durchgeführt werden.
2. Die Zusammenführung von Informationen zu den Objekten, handelnden Personen
und Institutionen in einer internetbasierten Datenbank. Die damit verbundene
Transparenz, d.h. der Zugang zu Informationen ist für den Forschungsaustausch
und insbesondere für die Herkunftsländer im kolonialen Unrechtskontext essenti-
ell.
=> Als wichtige Voraussetzung für die zukünftige Provenienzforschung ist im
Jahr 2019 gemeinsam von der Provenienzforschung bei VII/4 und mehreren städ-
tischen Museen (Kölnisches Stadtmuseum, Museum für Angewandte Kunst Köln,
Museum Schnütgen, Rautenstrauch-Joest-Museum) ein Provenienzmodul der in-
ternetbasierten Datenbank MuseumPlus zur museumsübergreifenden systemati-
schen und standardisierten Erfassung aller relevanten Daten entwickelt worden.
Damit verbunden wird der Austausch von Informationen zu Objekten, zur Instituti-
onen- und Sammlungsgeschichte zwischen der Provenienzforschung bei VII/4 und
Anlage
36
den benannten Museen in regelmäßigen Arbeitsgruppen und bilateral weiter inten-
siviert werden.
3. Die Vernetzung mit Museen, Universitäten, Kunsthandel und externen Forschern
bzw. Forscherinnen.
=> Die Vernetzung mit Museen, Universitäten, Kunsthandel und externen For-
schern bzw. Forscherinnen auf internationaler Ebene ist weiter ausgebaut worden.
Diesem Zweck dienten insbesondere ein Kooperationsvertrag mit der For-
schungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutzrecht der Rheini-
schen Friedrich Wilhelms-Universität zu Bonn sowie die Durchführung einer drei-
tägigen internationalen Fachkonferenz zur Provenienzforschung Im November
2019 in Düsseldorf, die gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland und
der Stadt Düsseldorf organisiert worden ist.
4. Die detaillierte Erforschung am Sammlungsprozess beteiligter Akteure und Akteu-
rinnen.
=> Im Rahmen mehrjähriger Forschungsprojekte werden neben der Herkunft
der Objekte weitere Kontexte erforscht. Dazu gehören insbesondere Aspekte der
Institutionen- und der Sammlungsgeschichte. In diesem Zusammenhang werden
alle relevanten Kunstsammler, -händler, Museumsmitarbeiter und andere Akteure
untersucht, die an dem Zugang von Objekten in die städtischen Sammlungen be-
teiligt waren. Die ermittelten biographischen und weiteren Informationen zu den
Akteuren werden in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum mit der Da-
tenbank Faust erfasst und langfristig für weitere Forschungen nutzbar gemacht.
Bis Ende 2019 sind in dieser Weise mehr als 500 Personen behandelt worden.
5. Die angemessene personelle und finanzielle Ausstattung zur Erstellung sowie
Umsetzung des Konzeptes unter 1.
=> vgl. Ausführungen zu Beschlusspunkt 4
Zu den Beschlusspunkten 2 und 3:
Die Fragen wurden im Rahmen der Mitteilung 2260/2019 beantwortet.
zu Beschlusspunkt 4:
Vor dem Hintergrund der stetigen Zunahme von Restitutionsanträgen, Anfragen auf-
grund des dynamischen Ausbaus der Provenienzforschung im universitären Bereich,
in Museen und auch im Kunsthandel sowie den in der Öffentlichkeit diskutierten ko-
lonialen Sammlungskontexten ist ein Ausbau der personellen und finanziellen Aus-
stattung erforderlich.
a) Ausstattung im Bereich der zentralen Provenienzforschung:
Die Aufstockung der zwei halben Stellen Provenienzforschung im Referat für Muse-
umsangelegenheiten auf zwei Vollzeitstellen zum Stellenplan 2020/2021 ist bewilligt
worden. Damit sind weitere Grundlagen geschaffen worden für die Verstetigung und
den Ausbau Provenienzforschung sowie für die vertiefende Erarbeitung eines Kon-
zeptes.
Zur Umsetzung des unter 1. skizzierten Konzeptes ist eine weitere Aufstockung der
Stellen Provenienzforschung im Referat für Museumsangelegenheiten in den nächs-
ten Stellenplänen zu empfehlen. Nur auf diese Weise lässt sich eine systematische
Überprüfung der Bestände auch unabhängig von drittmittelfinanzierten Projekten ge-
währleisten.
b) Ausstattung im Bereich der dezentralen Provenienzforschung in den Häusern
Anlage
37
Rautenstrauch-Joest-Museum
Aufgrund der spezifischen Anforderungen im Bereich des kolonialen Unrechtskontex-
tes soll basierend auf den Erfahrungen der Drittmittelstelle der konkrete Umfang der
zusätzlich benötigten Personalressourcen ermittelt werden. Die beantragte Drittmit-
tel-Stelle ist erforderlich, um die Grundlagen einer systematischen Provenienzfor-
schung zu den Objekten aus den unterschiedlichen Regionen aufbauen zu können.
Für den Fall, dass die Drittmittelfinanzierung nicht zustande kommt, befürwortet die
Verwaltung eine Stelle im Stellenplan auch ohne Drittmittelfinanzierung, da andern-
falls die Erstellung und Umsetzung des erforderlichen Gesamtkonzepts nicht reali-
sierbar sein wird. Die Verwaltung befürwortet ebenfalls, nach Abschluss des drittmit-
telfinanzierten Projektes eine Stelle bzw. Stellen für Provenienzforschung im Rauten-
strauch-Joest-Museum auf Grundlage des erarbeiteten Konzeptes einzurichten.
Anlage
38
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.03.2019
Vorlagenummer: 0604/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Vergabe der Fördermittel in den Schwerpunkten "Produktionen und Sonder-
projekte" und "Cologne Music Export"
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt in den Förderschwerpunkten „Produktio-
nen und Sonderprojekte“ und „Cologne Music Export“ laut Popkulturförderkonzept die
Vergabe der folgenden Förderungen im Haushaltsjahr 2019:
- Projektförderungen im Schwerpunkt „Produktionen und Sonderprojekte“ 50.000 €
- Projektförderungen im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ 22.000 €.
Sachstand:
Die Fördermittel wurden in 2019 verausgabt.
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.03.2019
Vorlagenummer: 0139/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Neuwahl des Theaterbeirats 2019 bis 2022
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode 01.01.2019 bis
31.12.2022 folgende Theaterbeiräte:
Herrn Sascha Förster, Frau Brigitta Gillessen, Frau Dorothea Marcus, Frau Dr.
Sandra Nuy, Herrn Sven Schlötcke, Herrn Helmut Wenderoth.
Sachstand:
Der Theaterbeirat hat seine Tätigkeit aufgenommen.
Anlage
39
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.03.2019
Vorlagenummer: 0543/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Neuwahl des Beirats Bildende Kunst 2019-2023
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode 01.04.2019 bis
31.03.2023 folgende Mitglieder des Beirats Bildende Kunst:
Jan Liesegang auf Vorschlag der Verwaltung
Frau Sonja Hempel auf Vorschlag der freien Szene
Frau Prof. Dr. Ulli Seegers auf Vorschlag der freien Szene.
Herr Holger Otten ist erster Nachrücker bei Ausscheiden eines von der freien Szene
entsandten Beiratsmitglieds vor Ablauf der regulären Amtszeit. Die Reihenfolge evtl.
notwendiger weiterer Nachrücker für ein vorzeitig ausscheidendes Beiratsmitglied
ergibt sich aus der Platzierung im Wahlergebnis.
Sachstand:
Der Beirat wurde bestellt.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 04.04.2019
Vorlagenummer: 3718/2018
Federführung: 4101
Status: erledigt
Puppenspiele der Stadt Köln - Erhöhung der Eintrittspreise und Änderung der
Entgeltordnung ab dem 01. Januar 2020
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beschließt die Neufestsetzung der Eintrittspreise im Bereich
der Puppenspiele der Stadt Köln und die Änderung des § 5 der Entgelt- und Benut-
zungsordnung der Puppenspiele der Stadt Köln gemäß Anlage 1.
Sachstand:
Die Erhöhung der Eintrittspreise für die Vorstellungen für Erwachsene wird zum
01.01.2020 umgesetzt.
Anlage
40
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 01.04.2019
Vorlagenummer: 0553/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Sanierung und Umbau Europäisches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik -
Stadtgarten
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Sanierung und den Umbau des „Europäischen
Zentrums für Jazz und Aktuelle Musik“ bei geplanten Gesamtkosten von 690.000
Euro in drei Bauabschnitten mit insgesamt 490.000 Euro in 2019 zu fördern. Die Mit-
tel in Höhe von 490.000 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung in der Teil-
planzelle 15 – Transferaufwendungen zur Verfügung.
Teil Maßnahme Anteilige Förderhöhe Zeitplanung
1 Umbau und Tieferlegung 160.000 Euro April bis September
des Studios 672 (Keller-
geschoss)
2 Allgemeine Sanierungs-, 130.000 Euro April bis September
Renovierungs- und Er-
tüchtigungsmaßnahmen
3 Aufstockung Büroräume 200.000 Euro Vorauss. Mai bis De-
(zweigeschossig, ca. 100 m²) zember
_______________
490.000 Euro
Die Baumaßnahmen werden von dem Projektträger Initiative Kölner Jazzhaus e.V.
durchgeführt. Die Förderung berücksichtigt die Nettoaufwendungen, da der Projekt-
träger vorsteuerabzugsberechtigt ist. Alle nicht förderfähigen Kosten sowie alle för-
derfähigen Kosten, die die vorgelegte Kostenschätzung nach DIN 276 überschreiten,
sind vom Projektträger zu tragen. Sofern aufgrund von baulichen Verzögerungen die
Sanierung und der Umbau erst in 2020 abgeschlossen werden kann, können Rest-
mittel in das Haushaltsjahr 2020 übertragen werden.
Sachstand:
Die Maßnahmen zu Teil 1 und Teil 2 wurden bewilligt, die entsprechenden Mittel
wurden in 2019 abgerufen. Bzgl. Teil 3 wurde nur die „Leistungsphase 3 nach HOAI“
bewilligt und Mittel in Höhe von 50.000 Euro ausgezahlt. Die restlichen Mittel (Teil 3)
in Höhe von 150.000 Euro wurden zur Übertragung angemeldet.
Anlage
41
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 04.04.2019
Vorlagenummer: 0240/2019
Federführung: VII/2
Status: laufendes Verfahren
Kulturentwicklungsplanung (KEP)
Beschluss:
1. Der Rat beschließt die Kulturentwicklungsplanung (Anlagen) als kulturpolitische
Handlungsmaxime der Stadt Köln.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die in der Kulturentwicklungsplanung beschrie-
benen Entwicklungsideen/ Maßnahmen zu prüfen und unter dem Vorbehalt der
haushaltrechtlichen Möglichkeiten umzusetzen, beginnend mit dem Haushaltsjahr
2020. Dazu wird eine Prioritätenliste erarbeitet und zur Abstimmung vorgelegt.
3. Jede umzusetzende Entwicklungsidee/ Maßnahme bedarf eines gesonderten
Ratsbeschlusses.
4. Die Kulturentwicklungsplanung ist hinsichtlich ihrer Zielsetzung und ihrer Entwick-
lungsideen/ Maßnahmen jährlich zu überprüfen. Die Verwaltung wird beauftragt, die
Ergebnisse der Überprüfung und eine daraus resultierende Fortschreibung der Kul-
turentwicklungsplanung dem Rat in Form eines Berichtes zum 30.6. eines jeden Jah-
res, beginnend 2020, vorzulegen.
5. Die Kulturentwicklungsplanung wird in einem kontinuierlichen partizipativen Pro-
zess fortgeführt.
Sachstand:
Nachdem die Kulturentwicklungsplanung am 04.04.2019 vom Rat beschlossen wur-
de, bedankte sich die Stadt am 10.Juli 2019 auf einer „Zirkelveranstaltung“ in der Pi-
azetta des Historischen Rathauses zu Köln bei allen Akteuren, die an der Kulturent-
wicklungsplanung mitgewirkt haben und leitete gemeinsam mit diesen die Umset-
zungsphase ein. Drei Maßnahmen bildeten den Auftakt:
1. Das Kulturmarketing ging an den Start. Am 18. November 2019 wurde in die-
sem Zusammenhang eine Imagekampagne vorgestellt, mit der die Stadt ihre nationa-
le und internationale Sichtbarkeit in der Kulturlandschaft stärken will.
2. Im Herbst 2019 wurde erstmals der Holger Czukay Preis für Popmusik verlie-
hen. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis ging an Wolfgang Voigt, der als DJ, Produ-
zent und Komponist seit Jahrzehnten unter Pseudonymen wie Mike Ink, GAS oder
„Studio 1“ bekannt ist. Den Ehrenpreis erhielt Irmin Schmidt. Schmidt hatte mit
Czukay an der Kölner Musikhochschule bei Karlheinz Stockhausen Komposition stu-
diert
3. Ein zentrales Raummanagement soll für die Schaffung und den Erhalt von
Räumen, die für kulturelle Nutzungen geeignet sind, sorgen. Ein Vergabeverfahren
wird vorbereit, um einen Unternehmensberater mit der Erarbeitung eines ersten Kon-
zeptes zu beauftragen
Auf dieser Veranstaltung wurde auch die Printfassung der KEP vorgestellt und an die
Teilnehmer verteilt.
Anlage
42
Im Herbst 2019 wählte der Lenkungskreis der Kulturentwicklungsplanung elf weitere
Entwicklungsideen aus, die 2020 mit einem Budget von insgesamt 500.000 € geför-
dert und umgesetzt werden sollen. Dazu zählen unter anderem die Etablierung eines
Figurentheaterfestivals durch das Hänneschen Theater, digitale Ausbaumaßnahmen
der Stadtbibliothek und diverse Maßnahmen zur Förderung der Freien Szene, bei-
spielsweise durch die Schaffung zusätzlicher Räume und die Ausweitung der För-
derbudgets. Die Vorlagen für diese Maßnahmen werden von den Fachdienststellen
erstellt und sollten am 28.01.2020 dem Ausschuss Kunst und Kultur und am
06.02.2020 dem Rat vorgelegt werden.
Am 26.11.2019 wurde im Ausschuss Kunst und Kultur beschlossen, den Lenkungs-
kreis der KEP um drei Mitglieder (Sprecherinnen bzw. Sprecher der städtischen Insti-
tutionen) zu erweitern. Die Geschäftsordnung wurde entsprechend geändert.
Im Dezember 2019 wurde dem vielfach auf den Runden Tischen geäußerten
Wunsch, eine Veranstaltung zum Thema Kunst, Kultur und Digitalisierung zu veran-
stalten, durch das Digital-Art-Camp Rechnung getragen. Mit dem Format des Bar-
camps wurde eine offene Tagungsform gewählt, die den ca. 150 Teilnehmerinnen
und Teilnehmern breiten Raum für Diskussionen und das Einbringen eigener Ideen
ermöglichte.
Die Veranstaltung wurde auch genutzt, um die externe Webseite der KEP
(www.kep.koeln), die an diesem Tag online ging, einem breiten Publikum vorzustel-
len. Hier kann sich jeder über den aktuellen Stand der KEP und ihrer Maßnahmen
informieren.
Anlage
43
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.03.2019
Vorlagenummer: 0517/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen - Fortschreibung
Beschluss:
Der Ausschuss beschließt die Mittelverwendung für die in der Beschlussbegründung
aufgeführten Ausstellungsprojekte in Höhe von 225.000 € unter dem Vorbehalt, dass
eine Kostensteigerung oder Abweichung bei der Refinanzierung von mehr als 10 %,
mindestens jedoch 10.000 €, dem Ausschuss für Kunst und Kultur zur Entscheidung
vorgelegt wird.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 04.04.2019
Vorlagenummer: 0795/2019
Federführung: 4511
Status: erledigt
Annahme einer Schenkung von Kunstwerken des Künstlers Johannes
Wohnseifer an das Museum Ludwig
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung von zwei Kunstwerken des Künstler
Johannes Wohnseifer mit einem Gesamtwert von 36.000 Euro an das Museum
Ludwig mit großem Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
44
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 07.05.2019
Vorlagenummer: 1352/2019
Federführung: 4511
Status: erledigt
Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung HIER UND
JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Mittelverwendung für die in der
Beschlussbegründung aufgeführte Sonderausstellung HIER UND JETZT im Museum
Ludwig.Transcorporealities unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kos-
tensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der Ausstellung von
mehr als 10%, mindestens jedoch 10.000 €, auftreten, zur erneuten Entscheidung
vorgelegt wird.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 21.05.2019
Vorlagenummer: 1296/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Annahme einer Schenkung von Grafiken an die artothek – Raum für junge
Kunst
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung der Freunde der artothek Köln e.V. an die Stadt Köln,
artothek – Raum für junge Kunst mit Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
45
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 21.05.2019
Vorlagenummer: 1257/2019
Federführung: 4513
Status: erledigt
Schenkung didaktische Sammlung indischer Miniaturmalerei
Beschluss:
Der Rat nimmt die Schenkung der didaktischen Sammlung indischer Miniaturmale-
reien durch Herrn Prof. Dr. Ludwig Habighorst an das Rautenstrauch-Joest-Museum
mit großem Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 21.05.2019
Vorlagenummer: 1512/2019
Federführung: 4515
Status: erledigt
Zweckbezogene Spende in Höhe von 50.000 € für das Museum für Ostasiati-
sche Kunst
Beschluss:
Der Rat nimmt die Spende von Herrn Erwin V. Conradi in Höhe von 50.000 EUR im
Jahr 2019 an das Museum für Ostasiatische Kunst mit großem Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
46
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 25.06.2019
Vorlagenummer: 1818/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Konzeption und Bestellung Jury "Holger Czukay Preis für Popmusik"
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Konzept des Holger Czukay Preises für
Popmusik der Stadt Köln in der Variante A zu.
Der Ausschuss Kunst und Kultur bestellt die folgenden Personen für den Zeitraum
2019 bis 2022 zu Jurymitgliedern:
- als Mitglied des aktuellen Beirats Popkultur: Dr. Michaela Matthey,
- als Expertinnen und Experten: Richard Bölle (Prime Entertainment), Ralph H. Chris-
toph (c/o pop), Suzie Kerstgens (KLEE), Jan Lankisch (WEEK-END Fest) und Simo-
ne Sohn (1Live Heimatkult),
- als externen Experten (für 2019): Prof. Udo Dahmen (Popakademie Baden Würt-
temberg)
Kurzvorstellungen der Personen sind der Anlage 1 zu entnehmen.
Darüber hinaus fordert der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung auf, die Jury
um Vertreter der Politik, jeweils ein Mitglied jeder stimmberechtigten Fraktion im
Hauptausschuss, zu erweitern.
Sachstand:
Teil I (Konzeption) einstimmig beschlossen; Teil II (Juryerweiterung) mehrheitlich be-
schlossen. Umsetzung siehe Vorlage Nr. 2364/2019 (siehe Seite 52 – 53) und Vorla-
ge Nr. 2487/2019 (siehe Seite 59).
Anlage
47
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 08.07.2019
Vorlagenummer: 1710/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Bezuschussung von Maßnahmen zur Bauunterhaltung und Technikförderung
der freien Szene, Teil 1
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Bezuschussung von Maßnahmen zu „Bau- und-
Infrastrukturbeihilfen für die freie Szene“ bis zu der maximal genannten Fördersum-
me gemäß der beigefügten Anlage. Die Mittel in Höhe von bis zu 239.000 Euro ste-
hen im Teilplan 0416 – Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendun-
gen vorbehaltlich der haushaltrechtlichen Voraussetzungen zur Verfügung.
Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss-
höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50 Prozent des Ursprungsbetrags
übersteigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschluss-
fassung durch den Finanzausschuss.
Mit Beschlussvorlage 2684/2018 wurden bereits Mittel für 2019 in Höhe von 40.000
EUR für ein zweistufiges Bauvorhaben des Popkultur Köln e.V. (hier: 3. Ausbaustufe
Proberäume Dellbrücker Straße) gebunden. Somit verbleiben Mittel in Höhe von
21.000 Euro in 2019 für die eine gesonderte Beschlussvorlage eingebracht wird. Der
Zuschuss an den Theater der Keller e.V. ist auf das Jahr 2019 zu beschränken.
Darüber hinaus ist eine Auszahlung erst nach Vorlage des neuen Mietvertrages und
eines ausgeglichenen Wirtschaftsplanes möglich.
Sachstand:
Alle notwendigen Unterlagen für die Genehmigung der nachfolgenden Zuschüsse
wurden eingereicht und die entsprechenden Bewilligungen gefertigt. Die Mittel wur-
den in 2019 abgerufen.
Tanzfaktur UG 100.000 Euro
Theater im Bauturm 19.000 Euro
Popkultur e.V. 40.000 Euro bereits 2018 für 2019 genehmigt
Volksbühne am Rudolf- 21.000 Euro Teil 2 als DE genehmigt
platz gGmbH
Im Anschluss an die Umsetzung der Maßnahmen sind die angeforderten Belege vor-
zulegen, deren Prüfung steht noch aus.
Da der Theater der Keller (120.000 Euro) noch nicht alle notwendigen Unterlagen
vorgelegt hat, wurde bis dato noch keine Förderung bewilligt. Die entsprechenden
Mittel wurden zur Übertragung angemeldet.
Anlage
48
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 25.06.2019
Vorlagenummer: 1425/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Vorgehensweise für das Beteiligungsverfahren zur Erstellung eines Förder-
konzeptes Kulturelle Teilhabe
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beauftragt die Verwaltung das Förderkonzept Kultu-
relle Teilhabe partizipativ zu entwickeln. Die Öffentlichkeitsbeteiligung soll auf der
Grundlage des beigefügten Beteiligungskonzeptes durchgeführt werden.
Nach Abschluss der ersten Projektphase sind der Ausschuss für Kunst und Kultur
sowie der Integrationsrat per Mitteilung über den Sachstand zu informieren.
Der Integrationsrat ist per Mitteilung über die Beschlussvorlage in Kenntnis zu set-
zen.
Sachstand:
Im September 2019 gab es einen großen Workshop zur Schaffung einer Arbeits-
grundlage für die Erstellung des Förderkonzeptes Kulturelle Teilhabe. Die Ergebnisse
des Workshops wurden aufgearbeitet und mit den, in dem Workshop bestimmten
Delegierten, rückgekoppelt und in Förderschwerpunkte und Instrumente übersetzt.
Dieser partizipative Prozess wird in 2020 fortgesetzt.
Anlage
49
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 08.07.2019
Vorlagenummer: 1858/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Einmaliger Zuschuss „Weltmusikfestival Köln“ 2019
Beschluss:
Für die Veranstaltungen und Pilotprojekte „Globale Musik“ in 2019 werden insgesamt
und ausschließlich 100.000 Euro freigegeben.
Dem Ausschuss Kunst und Kultur und dem Finanzausschuss ist in seinen Sitzungen
am 10.09. bzw. 23.09.2019 die genaue Verwendung der Mittel mitzuteilen.
Sachstand:
Durch die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus der Kulturförderabgabe war es in
2019 erstmals möglich, ein Festivalformat im Bereich der Globalen Musik durchzu-
führen. Im Vorfeld hatte es hierzu auf Initiative des Kulturamtes einen Runden Tisch
Globale Musik gegeben. Die Akteure verständigten sich darauf, an zwei Wochenen-
den im Oktober und November unter dem Titel „Global Diffusion – Musical State-
ments Cologne“ in insgesamt vierzehn Konzerten an sechs verschiedenen Spielorten
Einblicke in das breite Spektrum Globaler Musik zu geben. Mit einer Vielzahl an So-
listen, Bands und Ausdrucksformen spiegelte das Festival wie keine andere Veran-
staltung die kulturelle Vielfalt und soziale Vielschichtigkeit der Stadtgesellschaft wi-
der.
Anlage
50
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 08.07.2019
Vorlagenummer: 1675/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Einrichtung eines „Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen / Musikclubs"
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Einrichtung eines „Lärmschutzfonds für freie
Kulturinstitutionen / Musikclubs“, deren Nutzung emissionsintensiv ist, ab dem Haus-
haltsjahr 2019 und Folgejahre gemäß dem in den Erläuterungen dargelegten Kon-
zept. Den dort genannten acht Kriterien als Voraussetzung zur Antragstellung für den
Lärmschutzfonds wird als Ziffer 9. „Die Nutzung ist sehr emissionsintensiv.“ hinzuge-
fügt. Die Mittel in Höhe von 300.000 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung
in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen - vorbehaltlich des Vorliegens der
haushaltrechtlichen Voraussetzungen ab 2020 - zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind Betreiber von bestehenden freien Kulturinstitutionen / Mu-
sikclubs, die eine regelmäßige Programmarbeit bzw. Nutzung von mindestens einem
Jahr nachweisen können und deren Nutzung emissionsintensiv ist. Die Förderung
erfolgt unabhängig von der Organisations- und Rechtsform.
Weitere Kriterien der Förderung sind hier - wie in allen bereits geförderten Sparten -
die künstlerische Qualität und professionelle Umsetzung.
Gefördert werden Maßnahmen, die dazu beitragen, Lärmemissionen der freien Kul-
turinstitutionen / Musikclubs zu reduzieren und somit Konflikte zu entschärfen oder
direkt zu vermeiden. Dies kann sowohl die Förderung von (baulichen / technischen)
lärmmindernden Ertüchtigungen der freien Kulturinstitutionen / Musikclubs als auch
die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten (Konfliktvorbeugung, Lärmschutz)
umfassen.
Jede Förderung muss nachweislich für mindestens fünf Jahre für den Zuwen-
dungszweck der kulturellen Nutzung gesichert sein. Abweichende Bindungsfristen
können abhängig von Höhe und Art der Maßnahme, zum Beispiel für Zwischennut-
zungen, vereinbart werden.
Die Maßnahmen werden bis zu maximal 80% und einer maximalen Förderhöhe von
100.000 Euro bezuschusst.
Anträge können unterjährig innerhalb des Zuschussjahres eingereicht werden. Die
Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs geprüft und ggf. bewilligt. Grund-
sätzlich wird die Förderpraxis flexibel gehandhabt, analog des Beschlusses
4290/2018 zur Vergabe von Zuschüssen zur Technikförderung und Bauunterhaltung
der freien Szene. Die zur Förderung vorgesehenen Maßnahmen werden mit geson-
derten Vorlagen dem Fach- und Finanzausschuss zur Beschlussfassung vorgelegt.
Sachstand:
Siehe Vorlage Nr. 3304/2019, Seite 63 (Teil 1 – 2019) und Vorlage Nr. 3365/2019,
Seite 67 (Teil 2 – 2019).
Anlage
51
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 25.06.2019
Vorlagenummer: 1864/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Genehmigung der Mittelverwendung für die Sonderausstellung Blinky Palermo
im Museum Ludwig
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die
Sonderausstellung Blinky Palermo des Museums Ludwig unter dem Vorbehalt, dass
Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzie-
rung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 €
auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden.
Der Beschluss ergeht unter dem Vorbehalt des Inkrafttretens der Haushaltssatzung
2020/2021.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
52
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 09.07.2019
Vorlagenummer: 2364/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Erweiterung Jury „Holger Czukay Preis für Popmusik“
Beschluss:
1. Die Jury des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln wird auf 13 Per-
sonen erweitert. Entsprechend seinem Beschluss vom 25.06.2019 zur Vorlage
1818/2019 entsendet der Ausschuss für Kunst und Kultur ergänzend als Vertreterin-
nen und Vertreter der im Hauptausschuss stimmberechtigten Fraktionen:
Manfred Post (SPD-Fraktion)
Janning Trumann (CDU-Fraktion)
Peter Sörries (Fraktion Bündnis 90/Grüne)
N.N. (Fraktion DIE LINKE)
N.N. (FDP-Fraktion).
Die Fraktionen der FDP sowie DIE LINKE benennen ihren Vertreter bzw. Vertreterin
zeitnah. Im Rahmen der Sitzung des Haupausschusses am 05.08.2019 wird über die
nachbenannten Personen abgestimmt. Die Entsendung dieser Vertreterinnen und
Vertreter gilt für die Wahlzeit des Rates, verlängert sich jedoch bis zu der Ratssitzung
nach der Neuwahl, in der die Mitglieder benannt werden. Sie endet in jedem Fall mit
dem Ausscheiden aus dem für die Mitgliedschaft maßgeblichen Amt oder Organ.
2. Im Übrigen gilt der Beschluss des Ausschusses für Kunst und Kultur vom
25.06.2019 zur Vorlage 1818/2019 „Konzeption und Bestellung Jury Holger Czukay
Preis für Popmusik“ fort.Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Konzept des Holger
Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln in der Variante A zu.
Der Ausschuss Kunst und Kultur bestellt die folgenden Personen für den Zeitraum
2019 bis 2022 zu Jurymitgliedern:
- als Mitglied des aktuellen Beirats Popkultur: Dr. Michaela Matthey,
- als Expertinnen und Experten: Richard Bölle (Prime Entertainment), Ralph H. Chris-
toph (c/o pop), Suzie Kerstgens (KLEE), Jan Lankisch (WEEK-END Fest) und Simo-
ne Sohn (1Live Heimatkult),
- als externen Experten (für 2019): Prof. Udo Dahmen (Popakademie Baden Würt-
temberg)
Kurzvorstellungen der Personen sind der Anlage 1 zu entnehmen.
Darüber hinaus fordert der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung auf, die Jury
um Vertreter der Politik, jeweils ein Mitglied jeder stimmberechtigten Fraktion im
Hauptausschuss, zu erweitern.
Sachstand:
Die oben namentlich genannten Vertreterinnen und Vertreter der im Hauptausschuss
stimmberechtigten Fraktionen werden zu Mitgliedern der
Anlage
53
Jury des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln ernannt. Zwei weitere
Namensnennungen sind von den Fraktionen nachzureichen (siehe Vorlage Nr.
2487/2019, Seite 59).
Anlage
54
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: AN/1253/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Förderkonzept Bildende Kunst hier: Änderung 5.3: Modifizierung des Atelier-
förderkonzepts
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, dass Ziffer 5.3, Absatz 2, Satz 3 des Förderkonzepts
Bildende Kunst in Köln wie folgt geändert wird:
1. Die Begrenzung des Förderinstruments „Atelierförderung“ auf maximal 2 Förderpe-
rioden à 5 Jahren wird aufgehoben.
2. Die Kriterien, auf deren Grundlage der Atelierbeirat über die Vergabe von Ateliers
entscheidet, sind dem Ausschuss in der nächsten Sitzung offenzulegen.
3. Die Verwaltung wird darüber hinaus bis zur nächsten Sitzung beauftragt, darzule-
gen, in welcher Form die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Künstler bei der
Vergabe berücksichtigt werden kann.
Sachstand:
Siehe Vorlage A/0059/007 (siehe Seite 8 – 11)
Anlage
55
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 26.09.2019
Vorlagenummer: 4075/2018
Federführung: VII/2
Status: laufendes Verfahren
Nutzungsvertrag MiQua
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, den öffentlich-rechtlichen Nut-
zungsvertrag zur Umsetzung sowie Abänderung der Rahmenvereinbarung vom
10.09.2013 zum MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
abzuschließen und der Verwaltung die Befugnis zu erteilen, Änderungen nichtsub-
stanzieller Art in den Vertragswerken vornehmen zu dürfen.
Sachstand:
Bei etlichen Arbeitstreffen, Lenkungskreissitzungen und Gesprächen zwischen den
Verwaltungsspitzen der Stadt Köln und des LVR über das gesamte Jahr 2019 wur-
den die sämtlichen Aspekte des Vertrages diskutiert, verhandelt und harmonisiert.
(Der Vertrag wurde am 29.11.2020 durch Frau Oberbürgermeisterin Reker und der
LVR-Direktorin, Frau Lubek unterschrieben.)
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 0610/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Geschäftsordnung Jury Böll-Preis
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die als Anlage 1 beigefügte Geschäfts-
ordnung der Jury zur Vergabe des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln.
Sachstand:
Die Geschäftsordnung ist in Kraft getreten.
Anlage
56
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 1916/2019
Federführung: 48
Status: laufendes Verfahren
Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Gewährung von Zuschüssen für
die Erhaltung sonstiger Sakralbauten in Höhe von 10.000 Euro an die Evangelische
Gemeinde Köln.
1. 5.000 Euro für die Restaurierung der Grabsteine auf dem Geusenfriedhof in Köln-
Lindenthal, Denkmalnummer 866
2. 5.000 Euro für die Restaurierungsarbeiten an der Fassade des Gemeindehauses
in Köln-Neustadt/Nord, Denkmalnummer 5851
Die benötigten Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro stehen im Haushaltsjahr
2019 im Teilergebnisplan 1002 – Denkmalpflege, Teilplanzeile 15 – Transferaufwen-
dungen zur Verfügung.
Sachstand:
Die Bewilligungsbescheide für die Restaurierung von Grabsteinen auf dem Geusen-
friedhof sowie für die Restaurierungsarbeiten an der Fassade des Gemeindehauses
wurden am 20.09.2019 erstellt.
Nach einem Änderungsantrag der Evangelischen Gemeinde Köln wurde eine Abän-
derung dieses Beschlusses am 26.11.2019 mit der Vorlage Nr. 3815/2019 (siehe
Seite 68) beschlossen.
Anlage
57
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 2617/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Vergabe der Fördermittel im Schwerpunkt "Cologne Music Export"
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt im Förderschwerpunkt „Cologne Music
Export“ laut Popkulturförderkonzept die Vergabe der folgenden Förderungen aus
Restmitteln im Haushaltsjahr 2019:
- Projektförderungen im Schwerpunkt „Cologne Music Export“ 13.000 €
Sollten in diesem Förderschwerpunkt im Haushaltsjahr 2019 Restmittel verbleiben,
so werden diese im Bereich Projektkostenzuschüsse Popkultur verausgabt.
Sachstand:
Die Fördermittel wurden im Jahr 2019 verausgabt.
Anlage
58
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 2378/2019
Federführung: 4511
Status: erledigt
Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Durchführung dringender Restaurie-
rungsmaßnahmen an dem Kunstwerk "Humiliatio" von Brice Marden
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur stellt den Bedarf zur Durchführung dringender Res-
taurierungsmaßnahmen an dem Kunstwerk „Humiliatio“ von Brice Marden fest und
beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahme. Gleichzeitig bedankt
sich der Ausschuss Kunst und Kultur bei den Drittmittelgebern für die finanzielle Un-
terstützung des Restaurierungsprojektes.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 2716/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen 2019 - Fort-
schreibung
Beschluss:
Der Ausschuss beschließt die Mittelverwendung für die in der Beschlussbegründung
aufgeführten Ausstellungsprojekte in Höhe von 246.900 € unter dem Vorbehalt, dass
eine Kostensteigerung oder Abweichung bei der Refinanzierung von mehr als 10 %,
mindestens jedoch 10.000 €, dem Ausschuss für Kunst und Kultur zur Entscheidung
vorgelegt wird.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
59
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 26.09.2019
Vorlagenummer: 2869/2019
Federführung: 4516
Status: erledigt
Schenkung an das Museum Schnütgen
Beschluss:
Der Rat nimmt die private Schenkung an das Museum Schnütgen mit Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 2487/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Erweiterung Jury Holger Czukay Preis für Popmusik
Beschluss:
1. Die Jury des Holger Czukay Preises für Popmusik der Stadt Köln wird auf 13 Per-
sonen erweitert.
Entsprechend der Beschlüsse zu den Vorlagen 1818/2019 vom 25.06.2019 und
2364/2019 vom 09.07.2019, entsendet der Ausschuss für Kunst und Kultur ergän-
zend zu den bereits genannten Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen CDU,
SPD und Bündnis 90/ Die Grünen, als Vertreterinnen und Vertreter aller im Haupt-
ausschuss stimmberechtigten Fraktionen:
Herr Sebastian Tautkus (Fraktion DIE LINKE)
Frau Christina Dumstorff (FDP-Fraktion).
Die Entsendung dieser Vertreterinnen und Vertreter gilt für die Wahlzeit des Rates,
verlängert sich jedoch bis zu der Ratssitzung nach der Neuwahl, in der die Mitglieder
benannt werden. Sie endet in jedem Fall mit dem Ausscheiden aus dem für die Mit-
gliedschaft maßgeblichen Amt oder Organ.
2. Im Übrigen gilt der Beschluss des Ausschusses für Kunst und Kultur vom
25.06.2019 zur Vorlage 1818/2019 „Konzeption und Bestellung Jury Holger Czukay
Preis für Popmusik“ fort.
Sachstand:
Die oben namentlich genannten Vertreterinnen und Vertreter der im Hauptausschuss
stimmberechtigten Fraktionen werden zu Mitgliedern der Jury des Holger Czukay
Preises für Popmusik der Stadt Köln ernannt.
Anlage
60
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 17.09.2019
Vorlagenummer: 2240/2019
Federführung: VII/4
Status: laufendes Verfahren
Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Vorbereitung des Archivbestandes des
Rheinischen Bildarchivs für den Umzug in den Neubau am Eifelwall
Beschluss:
Wir stellen den Bedarf für die Vorbereitung des Archivbestandes des Rheinischen
Bildarchivs für den Umzug in das neue Archivgebäude am Eifelwall mit Kosten in
Höhe von brutto 968.300 € fest und beauftragen die Verwaltung mit der Umsetzung
der Maßnahme.
Die Mittel stehen im Teilergebnisplan 0409 Kunst- und Museumsbibliothek / des
Rheinisches Bildarchiv in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienst-
leistungen – für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 zur Verfügung.
Sachstand:
Die Umzugsvorbereitungen beinhalten zum einen die erforderliche Beschaffung von
Umverpackungsmaterialien. Zum anderen wird der größte Teil des analogen Fotoar-
chivbestands unter besonderen konservatorischen Gesichtspunkten auf den bevor-
stehenden Umzug vorbereitet. Die Archivalien müssen einzeln gereinigt, dokumen-
tiert, umverpackt und in ein neues Archivboxsystem eingearbeitet und beschriftet
werden. Das Umverpacken von Archivalien wird von externem Fachpersonal durch-
geführt.
Die Vergabe für die Anschaffung von Umverpackungen/Verbrauchsmaterialien – ins-
besondere Archivboxen (1.) sowie die Vergabe an einen externen Dienstleister für
die Umverpackung der Archivalien (2.) wurden vorbehaltlich der Mittelfreigabe und
dem Ausgang der Dringlichkeitsentscheidung durchgeführt. Die Dringlichkeitsent-
scheidung wurde am 11.09.2019 von Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker un-
terzeichnet. Die Beauftragungen erfolgten am 12.09.2019. Der Bedarfsfeststellungs-
beschluss des Ausschuss für Kunst und Kultur fiel am 17.09.2020.
1. Umverpackungsmaterialien
1.1. Sachstand zum 31.12.2019
Für die Lose 1-6 und 9 wurden Aufträge in Höhe von 104.863,99 € erteilt. Für die
Lose 7 und 8 sind keine Angebote eingegangen. Daher wurde die Bearbeitung zu-
rückgestellt.
2019 wurden Umverpackungsmaterialien im Wert von 25.132,80€ (brutto) abgerufen.
2. Externes Fachpersonal
2.1. Sachstand zum 31.12.2019
Die Vorbereitung des RBA-Archivbestands auf den Umzug in den Archivneubau am
Eifelwall wurde als Dienstleistungsauftrag an eine Bietergemeinschaft vergeben.
Preisangaben aus dem Angebot vom 05.08.2019:
Endsumme (netto) 691.385,19 €
Umsatzsteuer 131.363,19 €
Anlage
61
Endsumme (brutto) 822.748,38 €
Der Auftrag wurde am 12.09.2019 erteilt. Nach der Auftragserteilung haben die An-
bieter die Gründung des gemeinsamen Unternehmens Rheinische Restaurierungs-
gesellschaft (RRG) vollzogen. Es folgten die Personalakquise (rund 30 Restaura-
tor*innen und Dokumentar*innen), die Einrichtung der Arbeitsstraßen, die Anschaf-
fung technischer Gerätschaften und eine Einarbeitungsphase ab dem Arbeitsbeginn
am 04.11.2019, die im Verlauf des Dezembers 2019 in einen Regelbetrieb überge-
gangen ist.
Die RRG steht seit Arbeitsbeginn in ständigem Austausch mit den Restauratorinnen
des Rheinischen Bildarchivs. Es fand eine wöchentliche Sitzung der RRG-Leitung mit
der RBA-Leitung vor Ort statt, in der die RRG Bericht erstattet und Bedarfe für die
benötigten Umverpackungsmaterialien, Hilfsmittel, klimatische Bedingungen etc. an-
gemeldet hat. Statistische Auswertungen der Arbeitsergebnisse konnten 2019 auf-
grund der verhältnismäßig kurzen Arbeitszeit noch nicht vorgelegt werden.
In 2019 wurde folgender Betrag an die RRG ausgezahlt: 147.631,41 €
Anlage
62
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 08.10.2019
Vorlagenummer: 2844/2019
Federführung: 41
Status: erledigt
Haushaltsneutrale Umschichtung von Transferaufwendungen 2019
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur genehmigt zur Aufrechterhaltung der Liquidität die
haushaltsneutrale Umschichtung von 346.000 Euro innerhalb des Teilplans 0416 –
Kulturförderung aus der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen in die Teilplanzeile
13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen mit Verwendung der Mittel ge-
mäß der beigefügten Anlage.
Sachstand:
Die Mittel wurden im Rahmen der Bewirtschaftung aus den Sachkonten der Teilplan-
zeile 13 verausgabt.
Anlage
63
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 04.11.2019
Vorlagenummer: 3304/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Bezuschussung von Maßnahmen aus "Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitu-
tionen / Musikclubs" 2019, Teil 1
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Bezuschussung der nachfolgend aufgeführten
Maßnahmen aus „Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen und Musikclubs“ bis
zu der maximal genannten Fördersumme (Einzelheiten siehe Anlage):
- Reinecke Fuchs GmbH 4.000 Euro
- King Georg / Milestones GmbH & Co. KG 18.000 Euro
- BHF Ehrenfeld GmbH 27.000 Euro
-----------------
49.000 Euro
Die Mittel in Höhe von bis zu 49.000 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung
in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen – auf Basis der Zustimmung zur Be-
schlussvorlage 1675/2019 / Einrichtung eines „Lärmschutzfonds für freie Kulturinsti-
tutionen und Musikclubs" zur Verfügung.
Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss-
höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50 Prozent des Ursprungsbetrags
übersteigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschluss-
fassung durch den Finanzausschuss.
Für die verbleibenden Mittel in Höhe von 251.000 Euro wird eine gesonderte Be-
schlussvorlage eingebracht.
Sachstand:
Alle notwendigen Unterlagen für die Genehmigung der Zuschüsse wurden einge-
reicht und die entsprechenden Bewilligungen gefertigt. Die Mittel wurden in 2019 ab-
gerufen.
Im Anschluss an die Umsetzung der Maßnahmen sind die angeforderten Belege vor-
zulegen, deren Prüfung steht noch aus.
Anlage
64
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 08.10.2019
Vorlagenummer: 2705/2019
Federführung: VII/2
Status: laufendes Verfahren
Wettbewerb zu Heinrich Böll im Stadtbild
Beschluss:
Die Verwaltung wird gebeten, die Vorlage zu überarbeiten und in der Sitzung im Ja-
nuar 2020 erneut vorzulegen. Dabei soll zunächst die Konzeption vorgestellt und in
einem zweiten Schritt ein Vorschlag zur Umsetzung präsentiert werden.
Sachstand:
In 2019 kein weiterer neuer Sachstand. Die Vorlage wird im Jahr eingebracht.
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 04.11.2019
Vorlagenummer: 3343/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Ankauf einer Spiegelkapsel aus Elfenbein, Paris um 1320-1330, für das Muse-
um Schnütgen
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt dem Ankauf des Elfenbeinreliefs einer
Spiegelkapsel, Paris im 1320, von der Galerie Brimo de Larousshile, Paris, zum Preis
von 360.000 Euro für das Museum Schnütgen zu.
2. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe in Höhe von insgesamt 360.000 Eu-
ro bei Finanzstelle 4500-0401-0-1000 – Ankaufsetat Museen, Teilfinanzplan 0401 –
Museumsreferat – bei der Teilplanzeile 9 - Auszahlungen für den Erwerb von beweg-
lichem Anlagevermögen, Hpl. 2019.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
65
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 07.11.2019
Vorlagenummer: 2946/2019
Federführung: 4511
Status: erledigt
Annahme einer Schenkung für das Museum Ludwig, Annahme des Werkes von
Mollusca & The Pelvic Floor, 2018, von Trisha Bagas
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung des Kunstwerks Mollusca & The Pelvic
Floor, 2018, von Trisha Baga mit großem Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.11.2019
Vorlagenummer: 1569/2019
Federführung: VII/2
Status: erledigt
Änderung der Geschäftsordnung des Lenkungskreises der Kulturentwick-
lungsplanung
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Geschäftsordnung des Lenkungs-
kreises Kulturentwicklungsplanung entsprechend der Anlage zu ändern und um drei
Mitglieder zu erweitern.
Sachstand:
Die Satzung wurde geändert, um die städtischen Institutionen in den Lenkungskreis
einzubinden. Hierzu wurde der Lenkungskreis um drei Mitglieder erweitert. Als Spre-
cherinnen und Sprecher der städtischen Kulturinstitutionen wurden am 10.12.2019
Frau Dr. Vogt, Herr Wasserbauer und Frau Dr. Hesse als neue Mitglieder im Len-
kungskreis begrüßt. Weitere Änderungen an der Satzung wurden nicht vorgenom-
men.
Anlage
66
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 12.12.2019
Vorlagenummer: 2604/2019
Federführung: 43
Status: erledigt
Änderung der Benutzungs - und Entgeltordnung der Stadtbibliothek Köln
Beschluss:
Der Rat beschließt die beigefügte aktualisierte Benutzungs- und Entgeltordnung für-
die Stadtbibliothek Köln und führt damit insbesondere eine zusätzliche Ermäßigung
für Menschen mit Schwerbehinderung sowie ggf. erforderliche Begleitpersonen ein.
Sachstand:
Die Benutzungs- und Entgeltordnung tritt planmäßig zum 01.01.2020 in Kraft.
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.11.2019
Vorlagenummer: 3204/2019
Federführung: 43
Status: erledigt
Bedarfsprüfung, Einleitung eines Vergabeverfahrens und Abschluss eines
Rahmenvertrages über Lieferung von Filmen, Musik-CDs, CDROMs/DVD-ROMs,
Hörbüchern, Konsolen- und Gesellschaftsspielen für die Stadtbibliothek Köln
für die Zeit vom 18.05.2020 - 17.05.2022 zzgl. einjähriger Verlängerungsoption
Beschluss:
Der Ausschuss für Kunst und Kultur ermächtigt die Verwaltung zum Abschluss eines
Rahmenvertrages über die Lieferung von Filmen, Musik-CDS, CD -ROMs/DVD-
ROMs, Hörbüchern, Konsolen- und Gesellschaftsspielen mit einem Gesamtauftrags-
volumen von 666.000 €.
Der Ausschuss Kunst und Kultur verzichtet auf die Erteilung eines Vergabevorbehal-
tes.
Sachstand:
Der Rahmenvertrag wurde abgeschlossen.
Anlage
67
Gremium: Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 09.12.2019
Vorlagenummer: 3365/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Bezuschussung von Maßnahmen aus "Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitu-
tionen / Musikclubs" 2019, Teil 2
Beschluss:
Der Finanzausschuss beschließt die Bezuschussung der nachfolgend aufgeführten
Maßnahmen aus „Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen und Musikclubs“ bis
zu der maximal genannten Fördersumme (Einzelheiten - siehe Anlagen):
AntragstellerIn Club max. Fördersumme
AllesGute.Live Kultur- und
Betriebs GmbH Carlswerk Viktoria 15.000 Euro
Maximum Projektentwicklung
& Beratung GmbH Herbrand`s 27.000 Euro
VC Veedel Club UG Veedel Club 13.000 Euro
--------------------------
55.000 Euro
Die Mittel in Höhe von bis zu 55.000 Euro stehen im Teilplan 0416 – Kulturförderung
in der Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen – auf Basis der Zustimmung zur Be-
schlussvorlage 1675/2019 / Einrichtung eines „Lärmschutzfonds für freie Kulturinsti-
tutionen und Musikclubs" zur Verfügung.
Sofern eine Änderung der Zuschussempfänger oder eine Änderung der Zuschuss-
höhe für die aufgeführten Zuschussempfänger, die 50 Prozent des Ursprungsbetrags
übersteigt, von der Verwaltung beabsichtigt ist, bedarf es einer erneuten Beschluss-
fassung durch den Finanzausschuss.
Sachstand:
Alle notwendigen Unterlagen für die Genehmigung der Zuschüsse wurden einge-
reicht und die entsprechenden Bewilligungen gefertigt. Die Mittel wurden in 2019 ab-
gerufen.
Im Anschluss an die Umsetzung der Maßnahmen sind die angeforderten Belege vor-
zulegen, deren Prüfung steht noch aus.
Anlage
68
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.11.2019
Vorlagenummer: 3815/2019
Federführung: 48
Status: laufendes Verfahren
Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakralbauten
Beschluss:
In Abänderung seines Beschlusses vom 17.09.2019 (1916/2019) beschließt der
Ausschuss für Kunst- und Kultur die Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung
sonstiger Sakralbauten in Höhe von 10.000 Euro an die Evangelische Gemeinde
Köln für die Restaurierung der Grabsteine auf dem Geusenfriedhof in Köln Lindent-
hal, Denkmalnummer 866.
Die benötigten Haushaltsmittel in Höhe von 10.000 Euro stehen im Haushaltsplan
2019 im Teilergebnisplan 1002 – Denkmalpflege, Teilplanzeile 15 - Transferaufwen-
dungen zur Verfügung.
Sachstand:
Der Änderungsbescheid zum Bewilligungsbescheid vom 20.09.2019 für die Restau-
rierung der Grabsteine auf dem Geusenfriedhof wird Anfang 2020 erteilt. Die Auszah-
lung des Zuschusses wird unmittelbar nach Prüfung der durchgeführten Arbeiten im
Haushaltsjahr 2020 erfolgen.
Anlage
69
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur
Sitzungsdatum: 26.11.2019
Vorlagenummer: 3474/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Verteilung der disponiblen Mittel aus dem Leitprojekt "Stärkung der freien Sze-
ne als Akteur der Stadtgesellschaft" für die Haushaltsjahre 2020 bis 2022
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt – vorbehaltlich der Genehmigung der
Haushaltssatzung 2020/2021 – im Teilergebnisplan 0416 – Kulturförderung, Teil-
planzeile 15 – Transferaufwendungen, die Verteilung der disponiblen Mittel aus dem
Leitprojekt „Stärkung der freien Szene als Akteur der Stadtgesellschaft“ in Höhe von
313.200 Euro für die Haushaltsjahre 2020 bis 2022 wie folgt:
Theater 94.000 Euro (30%)
Tanz 52.000 Euro (16,6%)
Bildende Kunst 49.000 Euro (15,6%)
Literatur 25.000 Euro (8,0%)
Filmkultur 19.200 Euro (6,1%)
Popkultur 18.000 Euro (5,8%)
Musik 20.000 Euro (6,4%)
Kulturelle Teilhabe 36.000 Euro (11,5%).
Sachstand:
Der Beschluss bezieht sich auf den künftigen Haushalt 2020/2021; die Mittel werden
dort wie dargestellt aufgeteilt werden.
Mit Blick auf den Haushalt 2019 wird auf die Vorlage Nr. 3248/2018 verwiesen.
Anlage
70
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 12.12.2019
Vorlagenummer: 3606/2019
Federführung: 41
Status: laufendes Verfahren
Vergabe der Mietzuschüsse in der Sparte Bildende Kunst, Haushaltsjahre 2020
- 2024
Beschluss:
Der Rat beschließt – vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung
2020/2021 – im Teilplan 0416- Kulturförderung in der Teilplanzeile 15 – Transferauf-
wendungen für das Haushaltsjahr 2020 im Bereich der Bildenden Kunst nachfolgen-
de Mietzuschüsse zu gewähren:
Zuschuss Frau Britta Bogers (Malerei, Zeichnungen) 2.520 Euro
Zuschuss Frau Claudia Desgranges (Malerei) 1.800 Euro
Zuschuss Frau Brigitte Dunkel 1.620 Euro
(Medienübergreifende Installation, Performance)
Zuschuss Herrn Michael Heym (Bildhauerei, Mixed Media) 1.620 Euro
Zuschuss Frau Katharina Jej (Performance) 552 Euro
Zuschuss Herrn Alwin Lay (Bildende Kunst) 2.520 Euro
Zuschuss Frau Sirin Simsek (Medienkunst) 1.068 Euro
Zuschuss Frau Viktoria Strecker (Bildende Kunst, Freie Kunst) 1.620 Euro
Der Rat beabsichtigt, sofern die Haushaltslage dies erlaubt, die jährliche Zuschuss-
höhe bis zum Jahr 2024 beizubehalten. Die Mittel in Höhe von 66.600 Euro (5 *
13.320 Euro) sind im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung für den genannten
Bewilligungszeitraum von 2020 bis 2024 im Projektbudget des Förderbereiches Bil-
dende Kunst gebunden.
Falls ein/e Künstler*in vorzeitig aus der Bewilligung ausscheidet, wird zunächst Herr
Thomas Böing (Bildhauerei) mit einem Zuschuss von jährlich 1.440 Euro nachrücken,
bei einem weiteren ausscheiden rückt Frau Nicola Schudy (Installation, Zeichnung)
mit einem Zuschuss von 1.620 Euro nach.
Sachstand:
Die Künstlerinnen und Künstler wurden benachrichtigt, dass beabsichtigt ist, ihnen in
der Zeit vom Januar 2020 bis Dezember 2024 einen Mietzuschuss zu zahlen.
Anlage
71
Gremium: Ausschuss Kunst und Kultur,
Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation
Corboud
Finanzausschuss
Sitzungsdatum: 26.11.2019/ 26.11.2019/ 09.12.2019
Vorlagenummer: 3862/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Freigabe Kulturförderabgabe 2019
Beschluss:
1. Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Freigabe der in den Teilplänen
0402-0410 (mit Ausnahme Teilplan 0409) in 2019 veranschlagten Mittel in Höhe von
500.000 €.
2. Der Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud beschließt
die Freigabe der im Wirtschaftsplan 2019 veranschlagten Mittel aus der Kulturförder-
abgabe in Höhe von 100.000 €.
3. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe der konsumtiv veranschlagten zah-
lungswirksamen Aufwandsermächtigungen bzw. im Wirtschaftsplan des Wallraf-
Richartz-Museums in Höhe von insgesamt 600.000 € in 2019 .
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 12.12.2019
Vorlagenummer: 3220/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Änderung der Benutzungs - und Entgeltordnung für die Museen der Stadt
Beschluss:
Der Rat beschließt die Ergänzung des zusätzlichen Ermäßigungstatbestands für
Menschen mit einer Schwerbehinderung ab einem Grad der Behinderung von 50%
unter Ziffer 2.2.2 der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Köln
vom 15. Mai 2012 und 17. Dezember 2013 in der zu diesem Beschluss paraphierten
Fassung.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Anlage
72
Gremium: Rat
Sitzungsdatum: 12.12.2019
Vorlagenummer: 3784/2019
Federführung: VII/4
Status: erledigt
Annahme von 6 Collagen von Louise Nevelson als Schenkung von Giorgio
Marconi
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln nimmt die Schenkung der Collagen von Louise Nevelson von
Giorgio Marconi mit großem Dank an.
Sachstand:
Der Beschluss wurde umgesetzt.
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII Vorlagen-Nummer 18.12.2020 3629/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 09.03.2021 Berichtspflicht gem. § 42 Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen, Bericht an den Ausschuss Kunst und Kultur Im Rahmen der Berichtspflicht nach § 42 der Geschäftsordnung des Rates erhält der Ausschuss Kunst und Kultur eine Auflistung der Sachstände zu allen öffentlichen Beschlüssen des Gremiums zur Kenntnis (s. Anlage). Neben den Sachständen zu den Beschlüssen über Anträge werden auch alle weiteren Beschlüsse (über Verwaltungsvorlagen, Wahlen etc.) des Gremiums sowie die Beschlüsse des Rates und des Hauptausschusses berücksichtigt. Lediglich Punkte, die ausschließlich zur Kenntnis genommen (Mit- teilungen, Beantwortungen) oder vorberaten werden, bleiben unberücksichtigt. Die Beschlüsse, zu denen ein Sachstandsbericht zum Stand 31.12.2019 vorgelegt wird, sind der fol- genden Tabelle zu entnehmen: Berichte an den Ausschuss Kunst und Kultur Betreff Gremium Sitzung Vorlagen-Nr. Feder- führung Status Organisations- und Betriebs- form der städtischen Museen Rat 13.05.2004 0430/004, 0657/004 VII/4 laufendes Verfahren Verbesserung der Arbeitsbe- dingungen für die Kölner Mu- seen Ausschuss Kunst und Kultur 30.08.2005 1026/005 VII/4 laufendes Verfahren Erstellung von Förderkonzepten Ausschuss Kunst und Kultur 13.03.2007 A/0059/007 41 laufendes Verfahren Fortführung des Projektes „Tag des offenen Denkmals“ ab dem Jahr 2012 Rat 14.02.2012 0073/2012 48 laufendes Verfahren Strategiekonzept der Stadtbibli- othek Köln – aktualisierte und überarbeitete Auflage Rat 05.02.2015 3264/2014 43 laufendes Verfahren Bibliotheksausweis in die Schul- tüte Ausschuss Kunst und Kultur 10.03.2015, 9.6.2015 AN/0344/2015; 1547/2015, AN/0978/2015 43 laufendes Verfahren Zuschuss zur Erhaltung des Kölner Doms Rat 28.06.2016 1664/2016 48 laufendes Verfahren Wirkbetrieb zur digitalen Re- konstruktion Kölner Fragmente Rat 22.09.2016 2445/2016 44 laufendes Verfahren Fortsetzung des StadtLabors für Ausschuss 08.11.2016 3392/2016 VII/2 laufendes 2 Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 Kunst und Kultur Verfahren Neubau des Historischen Ar- chivs und Rheinischen Bildar- chivs. Hier: Beauftragung eines Umzugslogistikers Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 1717/2017 44 laufendes Verfahren Bedarfsfeststellungsbeschluss über die Vergabe von Scan- dienstleistungen betreffend die Meldekartei beim Historischen Archiv Ausschuss Kunst und Kultur 15.05.2018 0989/2018 44 laufendes Verfahren Beauftragung der 3. Ausbaustufe zur Web- Anwendung "Restaurierungsdo- kumentationsmodul" (RDM) Ausschuss Kunst und Kultur / Finanzaus- schuss 15.05.2018/ 04.06.2018 1017/2018 44 erledigt Vergabe von Datenerfassungs- arbeiten (Laufzettel) an exter- nen Dienstleister Ausschuss Kunst und Kultur 19.06.2018 1660/2018 44 laufendes Verfahren Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakral- bauten Ausschuss Kunst und Kultur 13.11.2018 3146/2018 48 erledigt Erstellung und Integrierung ei- nes Crowdsourcing- und Identi- fizierungstool in die Software ACTApro Ausschuss Kunst und Kultur 13.11.2018 3027/2018 44 laufendes Verfahren Sanierung Orangerie im Volks- garten Finanzaus- schuss 17.12.2018 3464/2018, 2732/2018 41 laufendes Verfahren Gemeinsamer Dringlichkeitsan- trag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion DIE LINKE. und der FDP-Fraktion betr.: "Fuhr- werkswaage Kunstraum" Ausschuss Kunst und Kultur 11.12.2018 AN/1826/2018 41 laufendes Verfahren Vergabe von Zuschüssen zur Technikförderung und Bauun- terhaltung der freien Szene Finanzaus- schuss 11.02.2019 4290/2018 41 laufendes Verfahren Vergabe von Mietzuschüssen für Ateliers Clouth 104 Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019 4291/2018 41 laufendes Verfahren Ankauf eines Kunstwerkes der Künstlerin Sarah Lucas für das Museum Ludwig Ausschuss Kunst und Kultur / Finanzaus- schuss 29.01.2019/ 11.02.2019 0027/2019 4511 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für Sonderausstellun- gen 2019 Ausschuss Kunst und Kultur 29.01.2019 3800/2018 VII/4 erledigt Annahme einer Schenkung für das Museum Ludwig hier: Schenkung eines Werkes des Künstlers Richard Hamilton Rat 14.02.2019 0118/2019 4511 erledigt Rückgabe kolonialer Raubkunst Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 AN/0358/2019, AN/0438/2019 VII/4 laufendes Verfahren Vergabe der Fördermittel in den Ausschuss 26.03.2019 0604/2019 41 erledigt 3 Schwerpunkten "Produktionen und Sonder-projekte" und "Co- logne Music Export" Kunst und Kultur Neuwahl des Theaterbeirats 2019 bis 2022 Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 0139/2019 41 erledigt Neuwahl des Beirats Bildende Kunst 2019-2023 Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 0543/2019 41 erledigt Puppenspiele der Stadt Köln - Erhöhung der Eintrittspreise und Änderung der Entgeltord- nung ab dem 01. Januar 2020 Rat 04.04.2019 3718/2018 4101 erledigt Sanierung und Umbau Europäi- sches Zentrum für Jazz und aktuelle Musik - Stadtgarten Finanzaus- schuss 01.04.2019 0553/2019 41 laufendes Verfahren Kulturentwicklungsplanung (KEP) Rat 04.04.2019 0240/2019 VII/2 laufendes Verfahren Genehmigung der Mittelver- wendung für Sonderausstellun- gen - Fortschreibung Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 0517/2019 VII/4 erledigt Annahme einer Schenkung von Kunstwerken des Künstlers Jo- hannes Wohnseifer an das Mu- seum Ludwig Rat 04.04.2019 0795/2019 4511 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für die Sonderausstel- lung HIER UND JETZT im Mu- seum Ludwig. Transcorporeali- ties Ausschuss Kunst und Kultur 07.05.2019 1352/2019 4511 erledigt Annahme einer Schenkung von Grafiken an die artothek – Raum für junge Kunst Rat 21.05.2019 1296/2019 41 erledigt Schenkung didaktische Samm- lung indischer Miniaturmalerei Rat 21.05.2019 1257/2019 4513 erledigt Zweckbezogene Spende in Hö- he von 50.000 € für das Muse- um für Ostasiatische Kunst Rat 21.05.2019 1512/2019 4515 erledigt Konzeption und Bestellung Jury "Holger Czukay Preis für Pop- musik" Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 1818/2019 41 erledigt Bezuschussung von Maßnah- men zur Bauunterhaltung und Technikförderung der freien Szene, Teil 1 Finanzaus- schuss 08.07.2019 1710/2019 41 laufendes Verfahren Vorgehensweise für das Beteili- gungsverfahren zur Erstellung eines Förderkonzeptes Kulturel- le Teilhabe Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 1425/2019 41 laufendes Verfahren Einmaliger Zuschuss „Weltmu- sikfestival Köln“ 2019 Finanzaus- schuss 08.07.2019 1858/2019 41 erledigt Einrichtung eines „Lärmschutz- fonds für freie Kulturinstitutio- nen / Musikclubs" Finanzaus- schuss 08.07.2019 1675/2019 41 laufendes Verfahren Genehmigung der Mittelver- wendung für die Sonderausstel- lung Blinky Palermo im Museum Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 1864/2019 VII/4 erledigt 4 Ludwig Erweiterung Jury „Holger Czukay Preis für Popmusik“ Ausschuss Kunst und Kultur 09.07.2019 2364/2019 41 erledigt Förderkonzept Bildende Kunst hier: Änderung 5.3: Modifizie- rung des Atelierförderkonzepts Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 AN/1253/2019 41 laufendes Verfahren Nutzungsvertrag MiQua Rat 26.09.2019 4075/2018 VII/2 laufendes Verfahren Geschäftsordnung Jury Böll- Preis Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 0610/2019 41 erledigt Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakral- bauten Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 1916/2019 48 laufendes Verfahren Vergabe der Fördermittel im Schwerpunkt "Cologne Music Export" Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 2617/2019 41 erledigt Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Durchführung dringender Restaurierungsmaßnahmen an dem Kunstwerk "Humiliatio" von Brice Marden Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 2378/2019 4511 erledigt Genehmigung der Mittelver- wendung für Sonderausstellun- gen 2019 - Fortschreibung Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 2716/2019 VII/4 erledigt Schenkung an das Museum Schnütgen Rat 26.09.2019 2869/2019 4516 erledigt Erweiterung Jury Holger Czu- kay Preis für Popmusik Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 2487/2019 41 erledigt Bedarfsfeststellungsbeschluss zur Vorbereitung des Archivbe- standes des Rheinischen Bild- archivs für den Umzug in den Neubau am Eifelwall Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2019 2240/2019 VII/4 laufendes Verfahren Haushaltsneutrale Umschich- tung von Transferaufwendun- gen 2019 Beschluss: Ausschuss Kunst und Kultur 08.10.2019 2844/2019 41 erledigt Bezuschussung von Maßnah- men aus "Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen / Mu- sikclubs" 2019, Teil 1 Finanzaus- schuss 04.11.2019 3304/2019 41 laufendes Verfahren Wettbewerb zu Heinrich Böll im Stadtbild Ausschuss Kunst und Kultur 08.10.2019 2705/2019 VII/2 laufendes Verfahren Ankauf einer Spiegelkapsel aus Elfenbein, Paris um 1320-1330, für das Museum Schnütgen Finanzaus- schuss 04.11.2019 3343/2019 VII/4 erledigt Annahme einer Schenkung für das Museum Ludwig, Annahme des Werkes von Mollusca & The Pelvic Floor, 2018, von Trisha Bagas: Rat 07.11.2019 2946/2019 4511 erledigt Änderung der Geschäftsord- nung des Lenkungskreises der Ausschuss Kunst und 26.11.2019 1569/2019 VII/2 erledigt 5 Kulturentwicklungsplanung Kultur Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung der Stadtbiblio- thek Köln Rat 12.12.2019 2604/2019 43 erledigt Bedarfsprüfung, Einleitung ei- nes Vergabeverfahrens und Abschluss eines Rahmenver- trages über Lieferung von Fil- men, Musik-CDs, CDROMs/DVD-ROMs, Hörbü- chern, Konsolen- und Gesell- schaftsspielen für die Stadtbib- liothek Köln für die Zeit vom 18.05.2020 - 17.05.2022 zzgl. einjähriger Verlängerungsoption Ausschuss Kunst und Kultur 26.11.2019 3204/2019 43 erledigt Bezuschussung von Maßnah- men aus "Lärmschutzfonds für freie Kulturinstitutionen / Mu- sikclubs" 2019, Teil 2 Finanzaus- schuss 09.12.2019 3365/2019 41 laufendes Verfahren Gewährung von Zuschüssen für die Erhaltung sonstiger Sakral- bauten Ausschuss Kunst und Kultur 26.11.2019 3815/2019 48 laufendes Verfahren Verteilung der disponiblen Mittel aus dem Leitprojekt "Stärkung der freien Szene als Akteur der Stadtgesellschaft" für die Haus- haltsjahre 2020 bis 2022 Ausschuss Kunst und Kultur 26.11.2019 3474/2019 41 laufendes Verfahren Vergabe der Mietzuschüsse in der Sparte Bildende Kunst, Haushaltsjahre 2020 - 2024 Rat 12.12.2019 3606/2019 41 laufendes Verfahren Freigabe Kulturförderabgabe 2019 Ausschuss Kunst und Kultur, Betriebs- ausschuss Wallraf- Richartz- Museum & Fondation Corboud Finanzaus- schuss 26.11.2019/ 26.11.2019/ 09.12.2019 3862/2019 VII/4 erledigt Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die Museen der Stadt Rat 12.12.2019 3220/2019 VII/4 erledigt Annahme von 6 Collagen von Louise Nevelson als Schenkung von Giorgio Marconi Rat 12.12.2019 3784/2019 VII/4 erledigt Gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen mit erneuter Wiedervorlage
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3629/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.02.2021
- Erstellt
- 14.12.2020 15:08