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0139/2019

Neuwahl des Theaterbeirats 2019 bis 2022

Beschlussvorlage Ausschuss 21.02.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.03.2019, TOP 4.2

Beschlussvorlage Ausschuss

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Beschlussvorlage Ausschuss

1981 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/41 
 
Vorlagen-Nummer 
 0139/2019 
Freigabedatum 
21.02.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Neuwahl des Theaterbeirats 2019 bis 2022 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur ernennt für die Amtsperiode 01.01.2019 bis 31.12.2022 folgende 
Theaterbeiräte: 
 
Herrn Sascha Förster 
Frau Brigitta Gillessen 
Frau Dorothea Marcus 
Frau Dr. Sandra Nuy 
Herrn Sven Schlötcke 
Herrn Helmut Wenderoth 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Der Rat hat am 01.02.2001 (DS-Nr. 1992/00) im Rahmen der Verabschiedung des Theaterförderkon-
zepts die Einrichtung eines Theaterbeirats beschlossen. Der Beirat hat die Funktion, die Verwaltung 
bei der jährlichen Vergabe der Projektfördermittel sowie bei der Vergabe der vierjährigen Konzepti-
onsförderung im Bereich der freien und privaten Theater zu beraten. 
 
Eine Amtsperiode des Theaterbeirats beträgt vier Jahre. Zum 01.01.2019 ist durch das Ende der 
Amtsperiode die Neuwahl des Theaterbeirats notwendig geworden. 
 
Die Verwaltung schlägt als stimmberechtigte Mitglieder  
 
Herrn Sascha Förster 
Frau Dr. Sandra Nuy 
Frau Brigitta Gillessen (als Kinder- und Jugendtheaterexpertin) 
 
vor. Erneut bestätigt werden hierbei Frau Dr. Nuy und Frau Gillessen. 
 
Die freien und privaten Theater haben mit Wahl vom 04.12.2018 als stimmberechtigte Mitglieder 
 
Frau Dorothea Marcus 
Herrn Sven Schlötcke 
Herrn Helmut Wenderoth (als Kinder- und Jugendtheaterexperte) 
 
vorgeschlagen. 
 
Alle Personen haben Ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im Theaterbeirat erklärt. 
 
Die Auszählung der Stimmen bei den durch Wahl zu ermittelnden Beiratsmitgliedern ist in Anwesen-
heit von Herrn Dietmar Kobboldt als Vertreter der Theaterszene erfolgt.  
 
Die Lebensläufe der Beiratsmitglieder sind als Anlage der Beschlussvorlage beigefügt.

Vita Dr. Sandra Nuy

1570 Zeichen

Kurzvita	Dr.	Sandra	Nuy		Sandra	 Nuy,	 1969	 in	 Kleve	 geboren,	ist	 Privatdozentin	 für	 Medienwissenschaft	an	 der	 Universität	Siegen.	Sie	hat	Germanistik,	Soziologie	und	Politikwissenschaft	studiert	(1988-1994)	und	von	1994	bis	2000	im	Teilprojekt	„Theater	im	Fernsehen“	am	DFG-Sonderforschungsbereich	Bildschirmmedien	an	der	 Universität	 Siegen	gearbeitet.	Im	 Dezember	1999	wurde	 sie	 mit	 einer	Arbeit	 zur	Fernsehgeschichte	 der	 Dramen	 Arthur	 Schnitzlers	 promoviert.	 Im	 Anschluss	 absolvierte	 sie	 eine	Weiterbildung	zur	Kulturmanagerin	und	war	als	freie	Dramaturgin	und	Redakteurin	tätig	(u.a.	für	die	Stiftung	 Kunst	 und	 Kultur	 des	 Landes	 NRW	 und	 den	 Landschaftsverband	 Rheinland).	 Im	 Jahr	 2003	erfolgte	die	Rückkehr	an	die	Universität.	Sie	lehrt	und	forscht	in	den	Bereichen	Politische	Kultur	und	Medienästhetik,	 Dramaturgien	 des	 Politischen,	 Erinnerungskulturen.	Seit	 dem	 Studium	 ist	 sie	auch	als	 freiberufliche	 Kulturjournalistin	 und	 Theaterkritikerin	(u.a.	Stadtrevue,	 Kölnische	 Rundschau,	Choices)	tätig.	Sie	lebt	in	Köln	und	ist	seit	2015	Mitglied	im	Theaterbeirat	der	Stadt	Köln	und	Mitglied	der	 Jury	 des	Kurt	 Hackenberg	 Preises	für	 politisches	 Theater,	 verliehen	 von	der	 Freien	 Volksbühne	Köln.	Sie	 war	 Mitglied	 in	 der	 Auswahljury	 für	 das	 Festival	„Politik	 im	 Freien	 Theater“,	 das	 die	Bundeszentrale	für	 politische	 Bildung	 in	 Kooperation	 mit	 den	 Münchner	 Kammerspielen	 und	Spielmotor	e.V.	vom	1.	–	11.11.18	in	München	veranstaltet	hat.	Für	Veröffentlichungen	siehe:	www.kulturtexte.de

Vita Dorothea Marcus

964 Zeichen

Vita Dorothea Marcus  
 
Dorothea Marcus, geboren 1969, Studium der Germanistik und Geschichte an der 
FU Berlin. Seit 1999 freiberufliche Kulturjournalistin und Theaterkritikerin erst in 
Freiburg, dann in Köln u.a. für „taz“, Deutschlandfunk, WDR, „Theater heute“, 
„nachtkritik.de“. War Jurorin des Kölner Theaterpreises, des NRW-Theatertreffens und 
des NRW-Jugendtheatertreffens „Westwind“. Von 2009 bis zu deren Ende 2014 war sie 
Chefredakteurin der Kölner Theaterzeitung „aKT“. Lehrauftrag „Schreiben über Tanz 
und Theater“ der Deutschen Sporthochschule in Köln im Studiengang „Tanz- und 
Bewegungskultur“. Von 2016-Anfang 2019 war Dorothea Marcus Mitglied in der Jury 
des Berliner Theatertreffens. Sie moderiert auch regelmäßig Podiumsdiskussionen über 
kulturelle Themen. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit ist die interkulturelle 
Kulturarbeit, Reisen zu diesem Thema führten sie nach Burkina Faso, in den Iran, den 
Irak, nach Israel, Brasilien etc.

Vita Helmut Wenderoth

1591 Zeichen

Vita Helmut Wenderoth 
 
Helmut Wenderoth, Jahrgang 1957, geboren in einem kleinen Dorf im Hunsrück, 
Rheinland-Pfalz nach dem Abitur Studium Germanistik und Theologie in Saarbrücken, 
später Dortmund, dort erste Studententheaterfahrungen, Mitarbeit in einer 
Theatergruppe in der  Tradition des "odin teatrets", Kindertheater PASTA BASTA, 
Theaterassoziation Frankfurt, Schauspielkurse national u international, Theaterprojekte 
in Italien, Mitarbeit bei DIE TRAUMTÄNZER Frankfurt, diverse freie 
Theaterproduktionen in Frankfurt und Dortmund und Krefeld Seit 1991 beim Kinder- 
und Jugendtheaterzentrum der Stadt Krefeld, zunächst als Schauspieler, Regisseur und 
Theaterpädagoge, seit 2005 im künstlerischen Leitungsteam, zur Zeit kommissarisch als 
Gesamtleiter langjähriger Sprecher des Arbeitskreises der Kinder- und Jugendtheater in 
NRW 
2012/2013 Kurator des "Festivals Augenblick Mal" Das Theaterfestival für Junges 
Publikum in der BRD „Gutes Theater, in meinem Sinne, schafft es, die Politik zu 
poetisieren und die Poesie zu politisieren." 
Mit Politik meine ich die Kunst der Einmischung in das öffentliche Leben, mit dem Ziel 
bessere Lebensbedingungen für möglichst viele Menschen zu schaffen. Mit Poesie meine 
ich die Kunst, zu beschreiben, was ist und zwar in einer Weise, die weit über die Realität 
hinausweist und in eine Richtung, die aufzeigt, was sein könnte. 
Theater für Kinder und Jugendliche sollte sich stets fragen, inwieweit es Menschen, 
Dinge und Umstände zur Sprache bringt, die an anderen Orten nicht zur Sprache 
gebracht werden oder keine Sprache haben.

Vita Sascha Förster

1280 Zeichen

Vita Sascha Förster 
 
Sascha Förster, geboren 1986, ist seit März 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am 
Institut für Medienkultur und Theater und an der Theaterwissenschaftlichen Sammlung 
der Universität zu Köln. Seit 2012 promoviert er an der Universität zu Köln mit einer 
Arbeit über „Zeitgeist und die Szenen der Imagination.“ Von 2005 bis 2011 studierte 
Sascha Förster Theaterwissenschaft und Publizistik und Kommunikationswissenschaft 
an der Freien Universität Berlin (Bachelor 2008, Master 2011). Zwischen 2005 und 
2013 war er Mitglied des Theaterkollektivs Dramazone (u.a. Publikumspreise des 
ARENA-Festivals und des Thüringer Theaterpreises für „Wenn du mich rettest...“, 
Kooperation mit den Treibstoff Theatertagen Basel für „Schlagerliederabend). In Köln 
ko-kuratierte er die Ausstellungen „Raum-Maschine Theater“ und „A Party for Will!“ 
(beide im Museum für Angewandte Kunst), kooperiert er seit 2013 regelmäßig mit der 
studiobühne (Reflexionen bei „theaterszene europa“ und als Juror für die 
Regiewettbewerbe) und organisiert er verschiedene Gesprächsabende zu 
Theaterthemen. Zentrale Schwerpunkte seiner universitären Lehre sind Festivals und 
Aufführungsanalyse. In diesem Jahr erscheinen Aufsätze über den Fundus und zu 
Leopold Jessners Regiearbeit.

Vita Brigitta Gillessen

2232 Zeichen

Brigitta Gillessen studierte Musikwissenschaft und Italienisch an der Universität Heidelberg 
sowie Regie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Nach Regie-Assistenzen am 
Theater Heidelberg, Theater Freiburg und Theater Lübeck wurde sie als Spielleiterin und 
Regie-Assistentin am Landestheater Linz (Österreich) engagiert und inszenierte dort „Jakob 
Lenz“ von Wolfgang Rihm (2003) und „Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky 
(2004). Im Rahmen eines Lehrauftrags als Szenische Leiterin der Opernschule an der Anton-
Bruckner-Privatuniversität Linz realisierte sie u.a. „Die Gärtnerin aus Liebe“ von W. A. Mozart 
am Stadttheater Bad Hall. Von 2007-2014 arbeitete Brigitta Gillessen als freiberufliche 
Regisseurin für Oper, Theater und Video. Inszenierungen: „Die listige Witwe“, eine UA von 
Peter Androsch (Landestheater Linz, 2007), „Aschenputtel“ von Ermanno Wolf-Ferrari 
(Kinderoper Köln, 2010), „Cinderella“ von Peter Maxwell Davies (Oper Dortmund, 2012), 
„Faces“, eine UA von Georg zum Kley (Kölner Künstler Theater, 2013) und „Außer Kontrolle: 
Carmen“ nach Georges Bizet (Oper Dortmund, 2014). 2009 gründete sie in Düsseldorf das 
Ensemble acting up, das mobile Theaterstücke entwickelt, die sich mit digitalen Medien 
auseinandersetzen. Es entstanden: „No Way Out“ (2009), „Gaming“ (2011) und „360° - 
Leben im Online-Modus“ (2014). In Siem Reap, Kambodscha engagiert sich Brigitta 
Gillessen für die NGO „Anjali House“ in und leitet dort Theater-Workshops mit Jugendlichen. 
Seit der Spielzeit 2014/15 leitet Brigitta Gillessen die Kinderoper Köln der Oper Köln. Hier 
entstanden unter ihrer Regie mehrere Uraufführungen: „Die Heinzelmännchen zu Köln“ von 
Ingfried Hoffmann, „Irgendwie Anders“ von Brigitta Gillessen und Ralf Gscheidle sowie eine 
Bearbeitung des „King Arthur“ nach Henry Purcell. Weitere Inszenierungen waren und sind 
noch auf dem Spielplan: „Die Kluge“ von Carl Orff sowie „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart. 
Derzeit inszeniert sie Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ für Kinder in vier Teilen, der 
bundesweit und international auf großes Interesse stößt. Im Oktober 2019 wird bereits die 
dritte Oper dieses Zyklus, „Siegfried“, Premiere feiern. 
 
www.brigittagillessen.de

Vita Sven Schlötcke

1620 Zeichen

Vita 
 
Sven Schlötcke,  geb. 1961 in Rostock; 1982 Medizinstudium und Tätigkeit als Musiker, 
1985 Wechsel ans Theater: dort verschiedene Tätigkeiten (Requisite, Licht, Inspizienz, 
Assistenz) an Theatern in der DDR, erste Regiearbeiten und Einladungen zu Festivals im 
Osten; ab 1987 Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch"/Berlin, 
1990 Dozent und Mentor einer Schauspielklasse an dieser Hochschule; gründet 1991 mit 
einem Team Gleichgesinnter das Theaterhaus Jena, als alternatives Modell – ein Hybrid 
zwischen forschender Kompanie und festem Ensembletheater für die Stadt, das sich 
ästhetisch, wie strukturell als gattungsübergreifendes Forschungslabor verstand; dort 
zahlreiche Koproduktionen und Kooperationen mit der nationalen und internationalen freien 
Szene; Regiearbeiten und Künstlerische Leitung Theaterhaus Jena bis 2000; nach 
zehnjähriger Aufbauarbeit in Jena freie Arbeiten u.a. mit Hirche/Krumbein 
Productions/Theater Mahagony; ab 2000 MBAStudium in Köln und den USA; seit 2002 
Künstlerischer Leiter, Dramaturg und Geschäftsführer am Theater an der Ruhr; dort Aufbau 
einer kontinuierlichen, freien Projektarbeit für Kinder und Jugendliche in Kooperation mit 
freien Künstlern; Verbundenheit zum freien Theater: Kooperationen mit der nationalen und 
internationalen Freien Szene (z.B. Jo Fabian Department, Diplos Eros Theatre/Athen, Issam 
Bou Khaled/Beirut, Meriam Bousselmi/Tunis u.v.a.), 2010 bis 2018 Vorstand des Deutschen 
Zentrums des Internationalen Theaterinstituts/Berlin, Beirat „Theater der Welt 2020“, Jury-
Mitglied „Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft“

Beratungsverlauf (1)

26.03.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0139/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
21.02.2019
Erstellt
14.01.2019 09:00