1981/2018
PFT-Belastungen in Köln-Porz
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Anlage 4
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Anlage 4 Grundwassermonitoring Stadt Köln 2014 Verteilung Summe PFT gesamt
Anlage 5
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Anlage 5 Grundwassermonitoring 2016 PFT rechtsrheinisch Süd
Anlage 3
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Anlage 3 Grundwassermonitoring Stadt Köln 2011 PFT-Verteilung (Summe aller gemessener PFT)
Beantwortung einer Anfrage (BV)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/573 Vorlagen-Nummer 1981/2018 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.07.2018 PFT-Belastungen in Köln-Porz Anfrage der FDP-Fraktion nach §4 der GO des Rates derb Stadt Köln zur Sitzung der Bezirksvertretung Anfrage der FDP nach § 4 der GO des Rates der Stadt Köln zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 11.06.2018 zum Thema „PFT (Perfluorierte Tenside)-Werte im Grundwasser von Porz“ Die FDP-Fraktion fragt an: „bitte informieren Sie die Mitglieder der Bezirksvertretung über die aktuelle Grundwasserbelastung durch PFT in allen Porzer Stadtteilen sowie aller Teichanlagen und Senkel und erstellen Sie eine Übersicht der Werte seit des stadtweiten Grundwassermonitorings von 2010 bis heute. Gerade in der Sommerzeit wird vermehrt das Grundwasser über private Brunnenanlagen zur Bewäs- serung, auch von Poolanlagen benutzt. Ist der Anteil weiterhin so gering, dass kein Grund zur Be- sorgnis besteht wie aus der Mitteilung 2492/2014 zu entnehmen war?“ Antwort der Verwaltung Im Jahr 2010 wurden im Rahmen des stadtweiten Grundwassermonitorings das erste Mal Perfluorier- te Tenside (PFT) auch für den Stadtbezirk Porz nachwiesen. Seitdem hat sich das seiner Zeit ermit- telte Schadensbild im Wesentlichen manifestiert: In den Stadtteilen Grengel, Wahnheide, Elsdorf, Urbach, Porz, Eil und Gremberghoven ist das Grundwasser teilweise mit PFT belastet (s. Anlage 1 Übersichtsplan). In den belasteten Grundwasserbereichen (Belastungsfahnen) liegen die aktuellen PFT- Konzentrationen im Grundwasser über den vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucher- schutz (LANUV) veröffentlichten gesundheitlich lebenslang duldbaren Trinkwasserleitwerten für die jeweiligen PFT. Der allgemeine Vorsorgewert für Perfluorverbindungen in Rohwasser, Trinkwasser und Gewässer gemäß Umweltbundesamt liegt bei <=0,1 µg/l. Die Ergebnisse des stadtweiten Grundwassermonitorings der Jahre 2010, 2011, 2014 und 2016 sind als Anlagen 2 bis 5 beigefügt. Nach wie vor geht im Bezirk Porz die mit Abstand großflächigste PFT-Fahne vom Feuerlöschübungs- becken südlich des Flughafens im Rhein-Sieg-Kreis aus. Hier konnte im Rahmen von Sanierungstä- tigkeiten (Bodenauskofferung und mittlerweile mehrere hydraulische Sanierungsanlagen) die Aus- gangssituation an der Schadensquelle deutlich verbessert werden. An Hand einer Vielzahl ergänzender Boden- und Grundwasseruntersuchungen, konnten im Bereich der Belastungsfahnen weitere Eintragsquellen durch Feuerlöschschäume eruiert werden, die jedoch am Gesamtschadensbild lediglich punktuell, eng begrenzt zu höheren PFT-Konzentrationen führen und nicht zu einer Verschlechterung der Situation im Hinblick auf private Grundwassernutzungen bei- 2 tragen. Auch in diesen Eintragsquellen sind bereits hydraulische Sanierungsmaßnamen realisiert bzw. in Vorbereitung. Im Bereich der PFT-Belastungsfahnen wird von der Verwaltung seit 2015 empfohlen, aus Vorsorge- gründen auf die Nutzung des Grundwassers zu verzichten. (siehe auch http://www.stadt- koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/wasser-boden-altlasten/pft-koeln) Nutzung des Grundwassers Private Gartenbrunnen werden vermutlich dennoch zur Bewässerung von Zier- sowie Nutzpflanzen genutzt. Auch das Befüllen eines Schwimmbeckens über einen solchen Brunnen ist durchaus denk- bar. Für diese Nutzungen ist die Möglichkeit einer gesundheitlich relevanten Aufnahme von PFT als so gering einzustufen, dass keine Besorgnis im Hinblick auf die menschliche Gesundheit besteht. PFT in Oberflächengewässern, Teichanlagen und Senkel Im Bezirk 7 befinden sich insgesamt 24 stehende Oberflächengewässer, die sich in 13 durch Abgra- bung von Kies und Sand hergestellte Grundwasserseen sowie in 11 kleinere sowohl künstliche als auch natürliche Teichanlagen unterteilen. Davon liegen insgesamt 8 Teichanlagen in der vom Flughafen ausgehenden PFT-Fahne. Hier wurden die Scheuermühlenteiche 1 + 2, Wahnheide, untersucht. Im Rahmen der letzten Untersuchungen am 10.03.2017 wurden Konzentrationen von max. 0,055 µg/l für Teich 1 und 0,037 µg/l für Teich 2 fest- gestellt. Zudem wurden die beiden Seehälften des Alberty-Sees, Gremberghoven, untersucht. Bei den zuletzt am 05.04.2017 geführten Untersuchungen wurden für den Teil des Alberty See-Ost Konzentrationen an PFT von max. 0,30 µg/l und für den Teil Alberty See-West Konzentrationen von max. 0,19 µg/l gemessen. Folgende 9 Oberflächengewässer sind als Fließgewässer (Bäche) im Bezirk 7 auszumachen: Asselbach (Ostgraben), Butzbach, Giesbach, Kurtenwaldbach, Mühlenbach (meist trockengefallen) Rheinkanal 1, Rheinkanal 2, Scheuerbach, Senkelsgraben (trockengefallen). Die Bäche haben keinen Kontakt zum Grundwasser. 5 Bäche queren die PFT-Fahne des Flughafens. Nach interner Abstimmung beabsichtigt die Verwaltung, die Oberflächengewässer flächendeckend im Kölner Stadtgebiet zu untersuchen. Anlagen: Anlage 1: Grundwasserbelastung durch PFT im Kölner Süden; Stand Sep.2014 Anlage 2: PFT-Belastungen 2010 rechtsrheinisch Süd Anlage 3: PFT-Belastungen 2011 rechtsrheinisch Süd Anlage 4: PFT-Belastungen 2014 rechtsrheinisch Süd Anlage 5: PFT-Belastungen 2016 rechtsrheinisch Süd
Anlage 2
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Anlage 2 Grundwasssermonitoring April 2010 Perfluorierte Tenside (PFT) Summer der Leitparameter PFOS+PFOA
Anlage 1
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Anlage 1
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1981/2018
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 20.06.2018
- Erstellt
- 11.06.2018 15:13