AN/0623/2025
Antrag zur Vereinbarkeit von Stimmung und Sicherheit in der Fußballstadt Köln
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Die PARTEI Antrag nach § 3
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Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/0623/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat Antrag zur Vereinbarkeit von Stimmung und Sicherheit in der Fußballstadt Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, wir, die sehr gute Fraktion der Partei Die PARTEI, beantragen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Sicherheit und gelebter Fankultur in der Fußballstadt Köln und bitten Sie deswegen folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Ratssitzung am 27.05.2025 zu setzten: Der Rat der Stadt Köln beschließt: Die Stadt Köln richtet in Zusammenarbeit mit der Kölner Sportstätten GmbH sowie der Polizei Köln und der Feuerwehr Köln spezielle Pyrotechnik-Zonen im Bereich rund um das RheinEnergieSTADION ein. Diese Zonen sollen es Fußballfans ermöglichen, vor dem Spielbeginn kontrolliert und sicher Pyrotechnik (z. B. Bengalos, Rauchtöpfe etc.) abzubrennen. Begründung: An die Vorsitzende des Kölner Stadtrates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Fraktion Die PARTEI Michael Hock Birgit Dickas Walter Wortmann Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de - 2 - Pyrotechnik ist ein wiederkehrendes und emotional aufgeladenes Thema im Fußballkontext. Trotz des bestehenden Verbots in Stadien kommt es regelmäßig zu unerlaubtem Abbrennen von Pyrotechnik, was sowohl Sicherheitsrisiken als auch rechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Ein Ansatz zur Deeskalation und Entkriminalisierung wäre die Schaffung von kontrollierten Bereichen, ähnlich den bekannten Raucherzonen auf Bahnhöfen. Diese Zonen würden: durch gelbe, rechteckige Bodenmarkierungen klar sichtbar gekennzeichnet werden, abseits von Menschenansammlungen, jedoch in Stadionnähe gelegen sein, unter Aufsicht und ggf. zeitlicher Begrenzung betrieben werden, nur vor Spielbeginn geöffnet sein und nach klar definierten Regeln funktionieren (z. B. ausschließlich bestimm te pyrotechnische Artikel, keine Böller, es darf kein Koitus mit der Oberbürgermeisterin/dem Oberbürgermeister impliziert werden etc.). Die Stadt Köln kann mit einem solchen Pilotprojekt Vorreiterin für einen modernen und pragmatischen Umgang mit Fankultu r und Stadionsicherheit sein. Gleichzeitig würden Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsdienste entlastet, da sich illegale Pyrotechnikaktionen im Stadioninneren durch ein solches Angebot perspektivisch reduzieren ließen. Mit freundlichen Grüßen Michael Hock (Gf. Die PARTEI im Rat der Stadt Köln)
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Unter Goldschmied 6
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0623/2025
- Typ
- Die PARTEI Antrag nach § 3
- Datum
- 12.05.2025
- Erstellt
- 12.05.2025 11:31