Mandari Insight

1936/2017

Aktualisierung der Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes der Stadtbibliothek

Mitteilung Ausschuss 22.06.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 27.06.2017, TOP 8.9

2017 Strategiekonzept Aktualisierung Handlungsfelder

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Mitteilung Ausschuss

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2017 Strategiekonzept Aktualisierung Handlungsfelder

38903 Zeichen

1

2 
 
Inhalt 
 
1. Vision – Mission – Werte der Stadtbibliothek Köln 
2. Leitbild der Stadtbibliothek Köln 
3. Strategische Handlungsfelder  
4. Zielebenen für die einzelnen Handlungsfelder 
5. Ziele für die einzelnen Handlungsfelder 
6. Die Bibliothek als wichtiger Kultur- und Bildungsort 
 
 
 
Hintergrund der Aktualisierung 
Am 05.02.2015 beschloss der Rat der Stadt Köln das aktualisierte und überarbeitete 
Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln. Zwischenzeitlich haben sich besonders i m 
Bereich Integration / Interkulturelle Bibliotheksarbeit durch den Zuzug von Geflücht e-
ten, dem mit zusätzlichen Angeboten im seither geschaffenen Sprachraum Rec h-
nung getragen wird,  neue Aufgaben gegeben. Die Digitalisierung u nd das gesamte 
Themenfeld der digitalen Bildung unterliegt einem rasanten Wandel und muss ebe n-
falls den aktuellen Entwicklungen angepasst und weiterhin proaktiv entwickelt we r-
den. Doch auch auf den Zielebenen der übrigen Handlungsfelder wurden neue, z u-
kunftsweisende Akzente gesetzt. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Erstellt und erarbeitet von 
Dr. Hannelore Vogt in Zusammenarbeit mit  Gabriele Overbeck, Christian Schmid, 
Sabine Galuschka, Frank Daniel, Gabriele Kunze, Judith Petzold, Bettina Scheurer, 
und vielen weiteren Mitarbeitenden der Stadtbibliothek Köln. Stand: Juni 2017

3 
 
1. Vision – Mission - Werte 
 
Vision  
Eine grenzenlose Bibliothek, die – im Dialog mit unterschiedlichsten Partner innen 
und Partnern – Information, Inspiration, Integration und Interaktion ermöglicht. 
 
Mission  
Die Stadtbibliothek Köln ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Bibliotheken und 
bietet Zugang zu umfassenden Informationen genauso wie zu Bildung und den kult u-
rellen Grundlagen unserer Gesellschaft. Durch unsere digitalen Kanäle und die s o-
zialen Netzwerke sind wir breit vernetzt und in ständigem Dialog mit unseren Nutz e-
rinnen und Nutzern.  
 
Wir sind auch Teil eines lokalen Netzwerks, das wir aktiv pflegen und erweitern. Wir 
bieten einen breit gefächerten bürgernahen Service, den wir zusammen mit unte r-
schiedlichsten Partner innen und Partnern  sowie unseren Mitgliedern kontinuierlich 
weiter entwickeln. Wir gestalten unsere Dienstleistungen auf einer interaktiven und 
nutzerfreundlichen Basis, damit wir alle Bürger innen und Bürger  mit für sie releva n-
ten Angeboten versorgen, die zu Kreativität anregen und ihnen sozialen Zusamme n-
halt und aktive gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Wir möchten dazu beitragen, 
die Ziele des einzelnen Menschen als auch die der Gemeinschaft bestmöglich zu 
realisieren. 
 
Unsere Werte 
Kundenorientiert, zuverlässig, pluralistisch, interkulturell, dialogorientiert, wirtschaf t-
lich und mit gleichberechtigtem Zugang für alle.

4 
 
2. Leitbild der Stadtbibliothek Köln 
 
Die Stadtbibliothek ist eine öffentliche, nicht auf Gewinnerzielung gerich tete Kultur- 
und Informationseinrichtung der Stadt Köln. Sie steht allen Interessierten offen. 
 
Die Stadtbibliothek - mit ihren Stadtteilbibliotheken, dem Bücherbus und ihren Min i-
bibs - verfolgt folgende Ziele: 
 
 Sie sichert zur Bildung, Information, Kommun ikation und Freizeitgestaltung die 
Informations- und Medienversorgung der Bürger innen und Bürger  in einer ange -
messenen, qualitätsvollen und aktuellen Medienvielfalt. Dabei werden multimedi -
ale und elektronische Entwicklungen besonders berücksichtigt. Nebe n den um -
fangreichen Angeboten der Zentralbibliothek bietet sie Grundversorgung an Me -
dien in den Stadtteilbibliotheken. Die Stadtteilbibliotheken sind häufig erste An -
laufstelle für Kinder und Jugendliche und engagieren sich besonders in den Berei -
chen Le se- und Sprachförderung, Alphabetisierung sowie in der interkulturellen 
Bibliotheksarbeit.  
 
 Die Stadtbibliothek schafft für alle Altersgruppen ein hervorragendes Entwic k-
lungs- und Bildungsangebot als eine wesentliche Voraussetzung zur Teilhabe am 
gesellschaftlichen und beruflichen Leben. 
 
 Durch kompetente Literatur- und Medienvermittlung fördert sie das Lesen und die 
Medienkompetenz, sie gibt Orientierung in der Medien - und Informationsvielfalt 
und führt zu kreativem und kritischem Umgang mit traditionelle n und elektron i-
schen Angeboten. Datenbanken, elektronische Informations- und Bildungsangebo-
te und der Austausch in sozialen Netzwerken sind selbstverständlicher Anteil des 
Portfolios der Stadtbibliothek und werden auch für das interne Wissensmanag e-
ment genutzt. 
 
 Sie bietet fachliche Beratung zu Informations - und Auskunftsfragen für alle Bürge-
rinnen und Bürger.

5 
 
 Die Stadtbibliothek ist Ort kultureller Veranstaltungen. Dabei tritt sie einerseits 
selbst als Veranstalterin auf, andererseits kooperiert sie mit I nstitutionen vielfäl-
tigster Art. Mit dem Heinrich-Böll-Archiv und der Sammlung Literatur -in-Köln legt 
sie auch einen besonderen Schwerpunkt auf die lokale Literaturszene. 
 
 Die Bibliothek als Aufenthaltsort wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger für di e 
Menschen. Hier können sie ohne Konsumzwang lernen und - individuell oder g e-
meinsam - arbeiten, Projekte entwickeln, kreativ sein, andere treffen, lesen und 
entspannen oder geprüfte und relevante Informationen erhalten. 
 
 Gleichzeitig entwickeln wir Altern ativen zu den traditionellen Bibliotheksräumen 
durch neue flexible Bibliotheksangebote. 
 
 Köln ist eine der Städte Deutschlands, die den höchsten Anteil an Menschen mit 
einer Zuwanderungsgeschichte haben. Die Bibliothek möchte hier mit angeme s-
senen Medien-, Veranstaltungs- und Raumangeboten reagieren. 
 
 Zusammenarbeit und Vernetzung in allen Arbeitsbereichen haben oberste Prior i-
tät. Daher wird die Stadtbibliothek weiterhin Kooperationen suchen, um ihre Ziele 
zu verwirklichen: als Teilhaber in, wo ihr die eigen e Expertise fehlt, oder als To n-
angeberin, wo sie andere mitnehmen kann. Hierbei bezieht sie ihre Mitglieder so-
wie ihre Partner innen und Partner aktiv und dialogorientiert in die Leistungserste l-
lung mit ein. 
 
 Die Stadtbibliothek will Vorreiter in und Labor i nnovativer Dienstleistungen bei der 
Stadt Köln, aber auch auf nationaler und internationaler Bibliotheksebene sein. 
Dabei beobachtet sie das gesellschaftliche, technische und mediale Umfeld sehr 
genau, reagiert proaktiv und entwickelt daraus zukunftsweisen de und kundenor i-
entierte Angebote und Serviceleistungen. 
 
Bei allen Angeboten und Dienstleistungen ist es das erklärte Ziel, eine größ t-
mögliche Benutzerzufriedenheit bei optimaler Nutzung des Medien- und Dienst-
leistungsangebots zu erreichen. Aktualität, na chfrageorientierte Angebote und 
professioneller Service haben oberste Priorität.

6 
 
Die Stadtbibliothek arbeitet nach effizienten und ökonomischen Methoden und b e-
dient sich modernster Organisationsmethoden und -mittel. Die professionelle Auße n-
darstellung der Stadtbibliothek hat einen hohen Stellenwert. 
 
Unsere Mitarbeitenden sind von größter Bedeutung: 
 
 Sie werden systematisch durch externe und interne Weiterbildung befähigt, ihre 
Aufgaben optimal zu erfüllen. 
 
 In der Stadtbibliothek kommt allen Mitarbeitenden ein hoher Stellenwert zu. Dies 
ist für die Bibliothek und für ihr Team Anspruch und Verpflichtung zugleich. Mot i-
vation, Kreativität, fachliche Kompetenz und Eigenverantwortung sind ebenso 
wichtig wie Loyalität, Kollegialität und Freundlichkeit. 
 
 Der Erfol g der Mitarbeitenden wird letztlich bestimmt durch gemeinschaftliches 
Handeln. Insofern ist Arbeiten im Team eine Selbstverständlichkeit. Wechselseit i-
ge Akzeptanz und Anerkennung, Hilfe, Lob und konstruktive Kritik sowie Zuverlä s-
sigkeit sind im Rahmen eines kooperativen Führungsstils wichtige Bestandteile. 
 
 Eine wechselseitige horizontale und vertikale Information ist eine der Grundlagen 
für erfolgreiche Arbeit in der Stadtbibliothek. 
 
 Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit und mit ihren Arbe itsbedin-
gungen ist eine wichtige Voraussetzung für die Zufriedenheit unserer Gäste. 
 
Mit ihrer hohen Breitenwirkung ist die Stadtbibliothek ein wichtiger Teil der 
Stadt Köln und ihrer öffentlichen Kultur - und Bildungsszene. Insofern leistet 
die Stadtbibliothek mit ihrer Kundenorientierung einen erheblichen Beitrag, um 
das Image der Stadt positiv zu fördern.

7 
 
3. Strategische Handlungsfelder und relevante Milieus 
 
Basierend auf dem Umwelt -Umfeld-Modell für die Stadtbibliothek Köln und den b e-
sonders relevanten Rahmenbedingungen wie  
 
1. der zunehmenden Anzahl der Menschen mit Migrationsgeschichte 
2. der demographischen Entwicklung – einer älter werdenden Gesellschaft 
3. der Veränderung der Medienlandschaft und der Mediengewohnheiten -   
der zunehmenden Digitalisierung 
4. der Familienförderung 
5. der abnehmenden Ressourcen  
6. dem Leitbild der Stadt Köln und dem Kulturbericht  
7. den Vorstellungen der Oberbürgermeisterin, der Dezernentin und der Politik  
8. der Wettbewerbssituation mit und zu anderen Bibliotheken sowie Anbieterinnen 
und Anbietern auf dem Bildungs- und Freizeitsektor 
 
und nach Analyse der für die Bibliothek maßgeblichen Milieus wurden die strateg i-
schen Handlungsfelder für die Stadtbibliothek Köln definiert:

8 
 
Bildung, Information, Integration, Freizeit und Kultur s ind die Elemente der 
Identität der Stadtbibliothek Köln. Die Kundenorientierung und der Netzwer k-
gedanke nach innen und außen sind die Schwerpunkte, über die sich die Rolle 
der Handlungsfelder definiert. Die in alle Bereiche hinein wirkenden Aspekte 
der Kommunikation und des Dialogs, auch in sozialen Netzwerken und im B e-
reich des Wissensmanagements, werden künftig eine noch größere Rolle spi e-
len. 
 
Das Leistungsangebot und sein Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger: 
 
 Information & Orientierung 
 Inspiration & Lernen 
 Interkulturelle Angebote & Integration 
 Interaktion & Teilhabe 
 Infrastruktur & Aufenthaltsqualität 
 Interdisziplinäres Angebot durch vielfältige Kooperationen 
 Lese- und Sprachförderung als modulares Angebot ab dem Kleinkindalter  
 Vermittlung von Medien- und Recherchekompetenz 
 Digitale Bibliothek – mobile Angebote & elektronische Medien  
 Aktuelle und kritische Medienauswahl – Zugang zu Büchern in jeglicher Form 
 Internes Wissensmanagement & professionelle Weiterentwicklung. 
 
 
Die für die Stadtbibliothek Köln relevanten Milieus (basierend auf den Sinus-Milieus) 
sind: 
 Bürgerliche Mitte,  
 Adaptiv-pragmatisches,  
 Expeditives, 
 Sozialökologisches,  
 Liberal-intellektuelles,  
 Hedonistisches  
Milieu.  
http://www.sinus-institut.de/sinus-loesungen/sinus-milieus-deutschland/ .

9 
 
4. Zielebenen für die einzelnen Handlungsfelder 
 
Handlungsfeld Bildung  
Leseförderung und lebenslanges Lernen 
 
Nr Wirkungen Mögliche Ziel-
gruppen 
Leistungsangebote 
 
1 Unterstützung des 
frühkindlichen 
Spracherwerbs 
0- bis 3-Jährige 
und deren Eltern 
 
 
Frühkindliche Sprach- und Lese- 
förderung mit entsprechendem 
Medienangebot 
 Bücherbabys 
Lesewelten: 
 (mehrsprachige) Vorlese-
stunden 
 Kamishibai 
2 Lust auf Lesen we-
cken als Element der 
Grundbildung 
3- bis 6-Jährige 
 
Erzieherinnen 
und Erzieher 
s.a. 1, Spiele, Kita-Kisten, Vorlese-
stunden. Kooperation: Jugendamt, 
Kindertagesstätten 
Lesestart 2: 
 Kitaführungen für 3-4 jähri-
ge Kinder  
 Bilderbuch Apps 
 Bilderbuchkino  
 Kniebücher 
 Lesestart-Sets 
 
Papalapap: Kitaführungen für Vor-
schulkinder 
 
Bib on Tour: Vorlesestunde „mit 
allen Sinnen“ im Freien 
 
Workshops für Erzieherinnen und 
Erzieher 
2a Lust aufs Lesen we-
cken im Schulalter, 
Förderung der Lese-
kompetenz von Kin-
dern;  
Unterstützung von 
Lehrerinnen und Leh-
rern bei der Lese- 
und Sprachförderung 
Schülerinnen 
und Schüler im 
Alter von 6 bis 12 
 
Lehrerinnen und 
Lehrer, die in 
den Klassenstu-
fen 1 bis 6 unter-
richten 
 
Ein Bibliotheksausweis in jede 
Schultüte 
 
Spezielle Klassenführungen für 
Erstklässlerinnen und Erstklässler 
 
Klassenführungen für die Klassen-
stufen 1 bis 6 mit differenzierten 
pädagogischen Konzepten 
 
Leseclub mit Lesetagebuch  
 
Lesehund: Leseschwache Schüle-
rinnen und Schüler lesen einem 
Hund in der Bibliothek vor 
 
Ran ans Lesen – eine Kooperation 
mit Grund- und Förderschulen zur 
nachhaltigen Leseförderung im

10 
 
offenen Ganztag 
Lesenächte 
 
(mehrsprachige) Vorlesestunden  
 
spezielle Leseangebote für Jungen 
 
2b Projekt 2017 
Der kluge Fischer von 
Heinrich Böll 
 
 
 
Junges Buch für die 
Stadt 
Schülerinnen 
und Schüler im 
Alter von 6 bis 12 
Erzieherinnen 
und Erzieher 
 
Lehrerinnen und 
Lehrer 
Interessierte Er-
wachsene 
Ganzjährige Einbindung von Bölls 
Bilderbuch in die Klassenführun-
gen der Stadtbibliothek – Werben 
für das Lesen 
 
 
Aktionen, Lesungen und Veranstal-
tungen rund um den „Klugen Fi-
scher“

11 
 
Handlungsfeld Information & digitale / elektronische Services 
 
 
Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 
 
1 Kostenlose oder kos-
tengünstige wohnort-
nahe Versorgung mit 
qualitativ hochwerti-
gen Medien aller Art 
zur Ausleihe oder 
Präsenznutzung 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger  
 
(dabei müssen 
Wirkung und An-
gebot für ver-
schiedene Ziel-
gruppen genauer 
definiert und prio-
risiert werden;  
ggf. auch Aus-
schluss einzelner 
Zielgruppen) 
Bestand von sorgfältig ausgewähl-
ten und aktuellen Verlagsproduk-
ten (Bücher, Zeitschriften, Zeitun-
gen, DVDs, CDs, CD-ROMs, Ga-
mes) 
 
Bestand über Online-Katalog und 
auf dem Smartphone recherchier-
bar  
 
Feedbackfunktion für Mitglieder, 
Social Reading Plattform „Library-
thing“ mit Rezensionsmöglichkeit  
2 E-Library Alle Bürgerinnen 
und Bürger  
 
(in Einzelfällen 
auch externe 
Kundinnen und 
Kunden aus der 
Region) 
Gestaltung einer umfassenden 
Digitalen Bibliothek als komple-
mentäres 24/7-Angebot mit 
eMedien aller Art zum Download, 
Streaming-Diensten für Musik und 
professionellen Recherchetools.  
Integrierte Präsentation aller digi-
talen Angebote unter einer attrak-
tiven intuitiv nutzbaren Recher-
che-Oberfläche.  
3  E-Learning Plattform Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Wissen-
schaftlerinnen 
und Wissen-
schaftler, Berufs-
tätige 
Online-Kursangebot zum Spra-
chenlernen (z.B. Rosetta Stone) 
und zur zeitgemäßen Vermittlung 
von Wissensinhalten, insbesonde-
re Office, IT und Makerthemen 
(z.B. Video2brain) 
4 Information über ta-
gesaktuelle Entwick-
lungen 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
PressReader – 6.000 Tageszei-
tungen online im Original-Layout 
zur externen Nutzung,  
Tageszeitungen, Digital Signage 
(Flatscreen-Infosystem), 
kostenlose Internetzugänge.  
5 Kostenloser Zugang 
zu professionellen 
Fach- und Presseda-
tenbanken kommerzi-
eller Anbieter 
Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Wissen-
schaftlerinnen 
und Wissen-
schaftler, Berufs-
tätige 
Datenbankangebot mit Pauschal-
lizenzen, z.B. Brockhaus, Nexis, 
Beck Online, Statista, PressRea-
der, Munzinger, Kindlers Literatur-
lexikon – mit Zugang von zu Hau-
se aus (ausgenommen Beck Onli-
ne) 
6 
 
Kostenloses WLAN Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Zentralbibliothek und alle Stadt-
teilbibliotheken  
7 Weltweite Literatur-
recherche: Ermittlung 
und Nachweis von 
Büchern, Aufsätzen, 
Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Wissen-
schaftlerinnen 
Digitale Bibliothek des hbz nrw, 
IBZ

12 
 
Artikeln und anderen 
Informationsmedien 
unabhängig von ihrem 
Standort 
und Wissen-
schaftler, Berufs-
tätige 
8 Orts- und zeitunab-
hängige Beratung, 
Beantwortung von 
Faktenfragen und 
Unterstützung bei der 
Informationssuche  
Alle Bürgerinnen 
und Bürger,  
insbesondere bei 
kölnbezogenen 
Fragen auch ex-
terne Kundinnen 
und Kunden 
Kooperativer E-Mail-
Auskunftsverbund  
(Ticketsystem „Digi-Auskunft“) 
9 Unterstützung bei der 
Informationssuche in 
der Bibliothek und in 
elektronischen Quel-
len 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Persönliche bibliothekarische 
Fachauskunft und Beratung, auch 
telefonisch 
10 Orientierung im Inter-
net - Wegweiser zu 
geprüften hochwerti-
gen Informationsquel-
len im WWW 
Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Wissen-
schaftlerinnen 
und Wissen-
schaftler, Berufs-
tätige 
Digilink – zusammen mit anderen 
Bibliotheken konsortial erstelltes 
Linksystem zu kostenlosen Porta-
len und Datenbanken  
11 Gesamtnachweis von 
lokalen bibliothekari-
schen Beständen und 
Institutionen  
Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Wissen-
schaftlerinnen 
und Wissen-
schaftler, Berufs-
tätige 
Kölnbib – Kooperatives Netzwerk 
Kölner Bibliotheken mit Verbund-
katalog 
12 Erhalt von Dokumen-
ten und Medien aller 
Art aus anderen Bibli-
otheken und Städten 
Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Wissen-
schaftlerinnen 
und Wissen-
schaftler, Berufs-
tätige, Firmen 
Fernleihe – deutschlandweites 
Netzwerk zur schnellen Beschaf-
fung von Literatur aus anderen 
Städten, mit Online-
Bestellmöglichkeit 
13 Digitale Blinden-
hörbibliothek 
Blinde und Seh-
behinderte 
Spezialbibliothek mit eigenem 
Bestand, Personal und Service. 
Trainings für die Nutzung von  
Screenreader-Programmen.  
OrCam – durch Gesten oder 
Kopfbewegungen gesteuerte Spe-
zialbrille mit Vorlesefunktion. 
14 Know-How-Erwerb für 
den Umgang mit 
elektronischen Re-
cherchemitteln 
Schülerinnen und 
Schüler, Unerfah-
rene, Berufstäti-
ge, Seniorinnen 
und Senioren 
Methodentrainings zur Datenbank- 
und Internetrecherche, Digitale 
Werkstatt mit Schulungen zu Onli-
ne-Quellen (Was Google nicht 
findet), Social Media und Such-
maschinen   
15 Individuelle Einfüh-
rung und Hilfestellung 
bei der Nutzung von 
Informations- und 
Seniorinnen und 
Senioren, Unge-
übte, Computer-
neulinge, Gele-
E-Reader-Einführungen,  
Digitale Werkstatt, 
„Helpdesk“ für den Umgang mit 
Hard- und Software, mobilen

13 
 
Kommunikationstech-
nologien 
genheitsnutzerin-
nen und -Nutzer 
Readern etc.  
16 Gaming und Medien-
kompetenz 
Kinder, Jugendli-
che und Erwach-
sene 
Vermittlung von Kulturtechniken 
wie Lesen, Schreiben und Pro-
grammieren durch aktuelle 
Gaming-Angebote in der Biblio-
thek und medienpädagogisch be-
treutem Workshop-Programm.  
Die Stadtteilbibliothek Kalk wird 
2018 saniert und erhält dabei ei-
nen innovativ gestalteten Gaming-
Schwerpunkt.   
17 Digitale Bibliotheksral-
lyes 
Schülerinnen und 
Schüler 
Attraktive selbstgeführte Entde-
ckungsrallyes per Smartphone 
durch die Bibliothek, gesteuert 
durch die vom Land NRW geför-
derte App BiParcours  
18 Digital Storytelling  Kinder Lesen macht stark: BMBW-
gefördertes Ferienprojekt mit me-
dienpädagogischer Begleitung zur 
Kreativitäts- und Leseförderung 
durch digitale Umsetzung von 
Geschichten aus Büchern 
19 Coding für Kinder 6- bis 11-jährige Entleihbare Calliope-Controller 
und Lego-Boost-Sets mit entspre-
chenden Workshops im Rahmen 
der MakerKids-Reihe 
20 MINT-Aktionsprojekt Kinder und Ju-
gendliche 
Außerschulische Nachwuchsför-
derung durch alternative Vermitt-
lung digitaler Wissensinhalte mit 
Schwerpunkt auf MINT-Fächern 
(Mathematik, Informatik, Natur-
wissenschaften, Technik). 
Aufbau eines speziell präsentier-
ten Medienbestands und einer 
"Bibliothek der Dinge" mit entleih-
baren Materialien und Geräten 
(Elektronik, Robotik, 3D und 
Coding). 
Buchpräsentationen durch Vorle-
sepatinnen und -Paten mit kleinen 
Experimenten und Workshop-
Programm. 
21 Humanoide Robotik  Kinder,  
Technikinteres-
sierte 
Regelmäßige Präsentations- und 
Informationsveranstaltungen so-
wie Programmierworkshops mit 
dem humanoiden Roboter NAO. 
  
Veranstaltungen mit dem NAO als 
Lesepaten, um Kinder für Wissen-
schaft und Technik zu begeistern 
und sie spielerisch in die Pro-
grammierung einzuführen. Eine 
Kooperation mit der Stiftung Le-

14 
 
sen ist angestrebt, 2019 soll er-
gänzend Zora, der Nachfolger des 
NAO,  angeschafft werden. 
22 Veranstaltungspro-
gramm "Digitale Zu-
kunft – wie gestal-
ten?“ 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger,  
(jüngere) Tech-
nikaffine 
Zur gesellschaftlichen Reflektion 
und zur Orientierung diskutieren 
internationale Expertinnen und 
Experten in Stadtgesprächen den 
aktuellen Stand der Digitalisierung 
anhand konkreter Beispiele, zei-
gen Lösungen auf und diskutieren 
miteinander und mit dem Publi-
kum. Die Reihe geeks@cologne 
wendet sich mit ihren Veranstal-
tungen zu neuen Technologien 
und zur Webkultur an die technik-
affine jüngere Community. 
23 Öffentlicher Zugang 
zu gesellschaftlich 
relevanten techni-
schen Neuerungen 
Alle Bibliotheks-
nutzerinnen und -
Nutzer (auch ex-
tern) 
Hochwertiger 3D-Drucker, 3D-
Scanner, Fotoscanner, Vinylprin-
ter (auch in Selbstbedienung) und 
weitere Angebote im Makerspace.  
Virtual Reality:  
verschiedene auf dem Markt be-
findliche Systeme können in ei-
nem nichtkommerziellen Umfeld 
selbst ausprobiert werden.  
24 Local Stories Touch-
table 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Interaktiv zu nutzender Touch-
screen mit multimedialen "Stories" 
zur Präsentation von Inhalten jeg-
licher Art, zur Nutzerinformation 
und Nutzerpartizipation - auch von 
Kooperationspartnerinnen und 
Partnern aus der Stadtgesellschaft 
25 Innovative Medien-
technikausstattung für 
die sanierte Zentral-
bibliothek 
Alle Besucherin-
nen und Besu-
cher nach der 
geplanten Sanie-
rung der Zentral-
bibliothek 
Bessere Kundenorientierung und 
Inspiration durch interaktives digi-
tales Wegeleitsystem und attrakti-
ve Präsentationstechnologien.  
Kostenfreier Zugang zu Tablets 
und Notebooks in Selbstausleihe 
für alle, organisiert durch RFID-
gesteuerte Schließfächer  
26 Pilotprojekt Digitale 
Rechnungsbearbei-
tung 
Mitarbeitende der 
Stadt Köln 
Die Rechnungsstelle des Kultur-
dezernates in der Stadtbibliothek 
führt seit 2015 ein Pilotprojekt zur 
digitalen Rechnungsbearbeitung 
durch. 
27 ePayment Alle Bibliotheks-
mitglieder 
Zusammen mit dem Amt für In-
formationsverarbeitung richtet die 
Stadtbibliothek als Pilotprojekt für 
die Stadt Köln die Bezahlung von 
Nutzungsgebühren per ePayment 
ein.

15 
 
28 Online-Registrierung Alle neuen Biblio-
theksmitglieder 
Die Stadtbibliothek führt als Pilot-
projekt für die Stadt Köln die Onli-
ne-Anmeldung von neuen Biblio-
theksmitgliedern ein. 
29 Virtual Reality und 
Lesen – ein Koopera-
tionsprojekt mit der 
Stiftung Lesen und 
Google 
 Virtuelle Klassenführungen mit 
Google Expeditions. Als Pilotan-
wender im außerschulischen Bil-
dungsbereich wird die sinnvolle 
Einbettung der Expeditions in 
Lernszenarien entwickelt und ge-
testet

16 
 
Handlungsfeld Integration & Interkulturelle Bibliotheksarbeit 
 
 
Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 
1 Die Stadtbibliothek 
wird mit ihren Angebo-
ten zu einem lebendi-
gen Treffpunkt der 
Integration und Parti-
zipation.  
 
Die Angebote sind ein 
konkreter und nach-
haltiger Beitrag zu 
einer offenen Will-
kommenskultur. 
 
Bibliothek als lebendi-
ger Ort der Integration 
- 
hier: niederschwelliger 
Zugang zu einer Ba-
siskultureinrichtung 
Geflüchtete;  
Menschen mit  
Zuwanderungs-
geschichte 
 
Zielgruppenspezifische Angebote 
im Einzelnen: 
 
Sprachraum:  
- Offener Treffpunkt und Lernort 
für interkulturellen Austausch 
- Wöchentliche Veranstaltungen 
zum (informellen) Deutschler-
nen. Alle Veranstaltungen im 
sprachraum werden von Eh-
renamtlichen durchgeführt.  
 
BI-IN: - ein mehrstufiges Biblio-
theksprogramm für Teilnehmerin-
nen und Teilnehmer von Integrati-
onskursen 
 
Spezielle Bibliotheksführungen 
und Bibliotheks-Rallyes, auch als 
Smartphone-basierter Parcours 
 
EU-Projekt „A Million Stories“: 
Gemeinsam mit Partnerbibliothe-
ken in Skandinavien und Grie-
chenland werden Geschichten von 
Flüchtlingen gesammelt und auf 
einer Plattform veröffentlicht 
 
E-Learning-Sprachkurs Rosetta 
Stone 
 
Lernstudios in mehreren Stadtteil-
bibliotheken: Anlaufstellen und 
Lernorte für Erwachsene, die nicht 
(ausreichend) lesen und schreiben 
können 
 
2 Förderung der Mehr-
sprachigkeit im Kinder- 
und Jugendbereich 
durch gezielte Be-
stands- und Veranstal-
tungsangebote  
 
Aktiver Beitrag zur 
Erhöhung der Sprach- 
und Lesekompetenz 
der mehrsprachigen 
Kinder in ihrer Mutter-
sprache  
 
Kinder, Schülerin-
nen und Schüler 
mit Zuwanderungs-
geschichte 
Intensive Bestandsvermittlung 
 
Herkunftssprachliche Lesungen 
durch Muttersprachlerinnen und 
Muttersprachler für Kinder 
 
Mehrsprachige interkulturelle Le-
sungen in Zusammenarbeit mit 
mehrsprachigen Grundschulen 
 
Interkulturelle Medienangebote für 
Kölner Grund- und Förderschulen 
und Kindertagesstätten

17 
 
Lesemotivation -  
Bewusstsein für das 
Vorlesen stärken 
Internationale Kinder- und Ju-
gendbuchwochen 
2b Förderung der Mehr-
sprachigkeit in Fami-
lien 
 
Stärkung des Be-
wusstseins der Eltern 
für die Wichtigkeit des 
(mehrsprachigen) Vor-
lesens 
Familien mit Zu-
wanderungsge-
schichte und Multi-
plikatorinnen und 
Multiplikatoren, die 
mit diesen Familien 
arbeiten 
Differenzierter mehrsprachiger 
Bestand 
 
Intensive Netzwerkarbeit zur ge-
zielten Ansprache mehrsprachiger 
Familien und Multiplikatorinnen 
und Multiplikatoren  
 
Seminare für Eltern und Multiplika-
torinnen und Multiplikatoren zu 
interkultureller Erziehung, Mehr-
sprachigkeit und Vorlesekompe-
tenz 
 
Väterseminare zur gezielten An-
sprache von Vätern  
 
Zweisprachige Lesungen für Kin-
der und Eltern in vielen verschie-
denen Herkunftssprachen mit ge-
zielter Ansprache der mehrspra-
chigen Eltern und Begleitpersonen 
 
Individuelle mehrsprachige Biblio-
theksführungen für Familien 
3 Kostenlose oder kos-
tengünstige wohnort-
nahe Versorgung mit 
qualitativ hochwerti-
gen Medien zum 
Fremdsprachenlernen,  
Ausleihe oder Prä-
senznutzung in der 
Bibliothek 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger, die in 
Köln und Umge-
bung wohnen 
und/oder arbeiten 
und daran interes-
siert sind, ihre 
mehrsprachigen 
Kompetenzen zu 
erweitern 
Bestand von sorgfältig ausgewähl-
ten und aktuell gehaltenen Medien 
 
Zielgruppenspezifische Sprach-
lernmaterialien (Sprachkurse, 
Hörbücher, Zeitschriften, Lehrbü-
cher, Grammatik etc.) 
 
Zweisprachige Literatur,  
originalsprachliche Literatur 
 
4 
 
Bibliothek als integra-
tiver Lernort  
 
Schülerinnen und 
Schüler mit Zu-
wanderungsge-
schichte 
Förderung der sprachlichen und 
schulischen Leistungen durch 
Bereitstellung und Vermittlung von 
Lernmaterialien  
 
5 Förderung der interkul-
turellen Kompetenz 
 
Mitarbeitende der 
Stadtbibliothek 
 
Interne und externe Fortbildung, 
auch mit dem Ziel Mitarbeitende 
mit Zuwanderungsgeschichte aktiv 
in interkulturelle Projekte einzu-
binden

18 
 
6 Vernetzung interkultu-
reller Aktivitäten 
Bildungseinrichtun-
gen im Integrati-
onsbereich  
Bildungspartnerschaften mit Ein-
richtungen des Integrationsbe-
reichs  
Informationsveranstaltungen, 
Teilnahme an Netzwerktreffen 
(thematisch und stadtteilbezogen) 
Mitglied im Kölner Bündnis für 
Alphabetisierung und Grundbil-
dung

19 
 
Handlungsfeld Freizeit  
 
Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 
 
1a 
 
Unterhaltung und 
Spaß, Edutainment, 
Infotainment 
Kinder 5-9 Gaming: medienpädagogisch be-
gleitete Spieleangebote 
Spiele-Apps (nicht: Bilderbuch) 
Bereiche Simulation, Bau, Physik. 
Phantasiemaschinen wie Petters-
sons Erfindungen, auf Tablets 
(Android oder iOS),  
Makerkids-Ferienprogramm: z.B. 
„Fiete – von der Zeichnung zur 
App“ 
1b Unterhaltung und 
Spaß, Edutainment, 
Infotainment 
Kinder- und Ju-
gendliche 
10-18 Jahre 
 
 
Gaming: medienpädagogisch be-
gleitete Spieleangebote und Ver-
anstaltungen (z.B. „Gecheckt“) 
Charts, Spiele, Comics, Mangas, 
LAN-Party, Raumangebot, Spiele-
testergruppen in der Stadtteilbiblio-
thek Kalk und in der Zentralbiblio-
thek, Testangebote für Spiele, 
Events, Fantasy-Rollenspielparty 
Makerkids-Ferienprogramm: z.B. 
„Wie kommen die Noten aufs Pa-
pier" 
 
2 News, „dabei sein“, 
aktuell sein, Orientie-
rung über den aktuel-
len Literaturmarkt  
Erwachsene Bestseller 
Rezensions- und Bewertungstool 
für Mitglieder im Katalog (Koopera-
tives Landesprojekt mit 24 Biblio-
theken) 
3 Kulturelle Bildung Erwachsene 30+ Veranstaltungen, Events, 
Klavierzimmer, Kulturschaufenster, 
Zeitschriftenangebote, Ausstellun-
gen, Literaturkreis 
4 Anregungen und Im-
pulse, Horizont erwei-
tern, Neues finden, 
Bestehendes vertie-
fen 
Erwachsene Öffentliche, regelmäßige Präsenta-
tionen neuer Technologien: 3D-
Drucker, VR-Brillen, Overlock-
Nähmaschine etc. 
 
 
5 Entscheidungs-
spielräume schaffen, 
Alternativen aufzei-
gen, Problemlösungs-
strategien 
alle ansprechende Präsentation, Viel-
falt ermöglichen, auch ohne Vielfalt 
der eigenen Mittel 
 
6 Zusammenarbeiten 
können, Kontakte 
finden, Kommunikati-
on ermöglichen, unter 
Menschen sein 
alle 
 
Gemeinschaftsräume, Gruppen- 
und Arbeitsräume, spezielle Ver-
anstaltungsangebote (Wii-
Seniorinnen und Senioren, Hand-
arbeitszirkel, Leseclubs),  
WLAN systemweit

20 
 
7 Sichern von persönli-
cher und lokaler Ge-
schichte 
Erwachsene Digitalisierungsmöglichkeit von 
Fotos, Schallplatten, Audiocasset-
ten und Filmen auf VHS,  
Local Stories Touchscreen   
8 
 
Gemeinsame musika-
lische Aktivität, Aus-
probieren und Auf-
nehmen 
Jugendliche, 
Erwachsene 
Flügelzimmer, E-Piano, Gitarren, 
Mixer, Launchpad, Verstärker, Mik-
rophon, PC mit Musiksoftware zu 
Notensatz, Komposition etc.  
 
9  Selfpublishing: Erstel-
len von eigenen Bü-
chern und Podcasts 
Jugendliche, 
Erwachsene 
PC- und Aufnahme-Equipment, 
Workshops von Kundinnen und 
Kunden für Kundinnen und Kunden 
10 Open Library Bibliotheksmit-
glieder 
Bürgerfreundliche Ausweitung der 
Öffnungszeiten: Durch intelligente 
Zugangssysteme und moderne 
Kundenkarten wird eine 24/7-
Öffnung der Stadtbibliothek ermög-
licht.

21 
 
Handlungsfeld Kultur  
 
Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 
 
1 
 
Bildung & Genuss, 
Kommunikation & 
Unterhaltung 
 
 
 
 
Kulturinteressier-
te sowie an wis-
senschaftlichen 
und gesellschaft-
lichen Themen 
interessierte 
Menschen  
Hochwertiges Veranstaltungs- und Aus-
stellungsprogramm mit vielfältigsten 
Partnerinnen und Partnern 
 
 
 
 
2 Aktualität, Inspiration, 
Beantwortung exis-
tenzieller Fragen,   
Pflegen einer Ge-
sprächskultur 
 
Kulturinteressier-
te sowie an wis-
senschaftlichen 
und gesellschaft-
lichen Themen 
interessierte 
Menschen 
wissenswert – Gespräche am  Puls der 
Zeit zu Themen aus Wissenschaft, Ge-
sellschaft, Technologie, Philosophie, 
Literatur, Städtebau und Architektur mit 
renommierten Autorinnen und Autoren, 
Moderatorinnen und Moderatoren 
 
3 
 
Gesellschaftliches 
Ereignis,  
Gewinnen von neuen 
Mitgliedern 
 
Kulturinteressier-
te, 
Stakeholder  
 
Festakte  
(Jubiläen, Geburtstage, Ausstellungen, 
Städtepartnerschaften) 
 
4 Literaturgedächtnis 
Kölns, Ort der Litera-
turförderung  
 
Literatur- u. Mu-
seums-publikum, 
Schülerinnen und 
Schüler, Studie-
rende, Kölner 
Autorinnen und 
Autoren  
 
„Das Rote Quadrat“ – Veranstaltungen 
des H.-Böll-Archiv / Literatur-in-Köln-
Archiv (Ausstellungen, Führungen, Le-
sungen)  
eigene Publikation „lik“ in Form einer 
Reihe 
5 Events zum digitalen 
Kontext, Verorten von 
Social-Media-
Angeboten  
(Jüngere) Tech-
nikaffine 
Veranstaltungsformat -  geeks@cologne  
6 Vernetzung in der 
Kulturszene 
Passantinnen und 
Passanten, Neu-
gierige 
Interaktives Kulturschaufenster  
7 Gute Vernetzung und 
Kooperation  
Alle Interessierten Veranstaltungskooperationen 
8 Raum für eigenes 
Tun, soziale Interak-
tion und bürgerschaft-
liches Engagement  
Kölner Bürgerin-
nen und Bürger, 
auch Schülerin-
nen und Schüler,  
Studierende 
Makerspace, 
Maker Kids

22 
 
Wirkungsbereich Kommunikation - Social Media 
 
Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 
 
1 
 
Kulturelle Informatio-
nen, Unterhaltung 
und Spaß  
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Facebook, Twitter, Instagram, Blog 
2 Information über die 
Stadtbibliothek und 
ihre Angebote  
Alle Bürgerinnen 
und Bürger, Bib-
liotheksbranche, 
potentielle Mitar-
beitende, Presse 
Facebook, Twitter, Instagram, 
Blog, Youtube, Digital Signage 
3 Möglichkeit Kontakt 
aufzunehmen sowie  
Kritik, Lob und Vor-
schläge zu äußern 
Alle Bibliotheks-
nutzerinnen und 
-nutzer 
Facebook, Twitter  
4 Austausch und Ver-
netzung  
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Facebook, Twitter, Blog  
5 Funktion von Geräten 
und von Angeboten 
der Stadtbibliothek 
Köln verstehen 
Alle Bibliotheks-
nutzerinnen und 
-nutzer 
Tutorials auf Youtube 
6 Imagewandel, Ste-
reotype abbauen  
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Facebook, Twitter, Blog, Youtube, 
Instagram  
7 Menschen hinter der 
Institution zeigen, 
Blackbox auflösen, 
Kundenbindung 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Facebook, Twitter, Blog, Instagram  
8 Üben des Umgangs 
mit digitalen Tools 
Mitarbeitende Internes Wiki, interner Blog, Digita-
le Werkstatt 
9 Wissenssammlung 
für tägliche Abläufe, 
Verschriftlichung von 
Wissen 
Mitarbeitende Internes Wiki 
10 Austausch und Dis-
kussion über interne 
Themen und Projekte 
Mitarbeitende Interner Blog  
11 Information der Mit-
arbeitenden über 
Angebote der Stadt-
bibliothek 
Mitarbeitende Interner Blog, Blog, Facebook, 
Twitter 
12 Fördern von Medien- 
und Informations-
kompetenz 
Alle Bürgerinnen 
und Bürger 
Facebook, Twitter, Blog

23 
 
5. Ziele für die einzelnen Handlungsfelder 
 
Handlungsfeld Bildung 
 Digitales Lernen zu einem profilstarken Schwerpunkt weiter ausbauen 
 Noch höhere Marktdurchdringung bei den jungen Bürgerinnen und Bürgern - 
modulare Angebote  
 Vermittlungsarbeit wird immer wichtiger  Die Leseförderung rückt noch stär-
ker in den Fokus 
 Proaktive Kooperationen, besonders auch im interkulturellen Bereich, Bil-
dungspartnerschaften 
 Zwei- bzw. mehrsprachige Angebote weiter fördern 
 Social Media im Wissensmanagement einsetzen 
 Partnerin für die Stadtverwaltung sein – Angebote & Kooperationen ausbauen 
 Fortbildungsangebote für Mitarbeitende durch ein partizipatives Fortbildungs-
angebot; Einsatz der Design Thinking Methoden 
 Schulungsangebote für „digitale Laien“ und interessierte Expertinnen und Ex-
perten weiterführen 
 Lernen durch Lehren – Schülerinnen und Schüler und die interessierte Bür-
gerschaft als Bildungslotsinnen und -Lotsen für Erwachsene einsetzen 
 Den Makerspace als innovativen Lernort an aktuellen Trends orientiert weiter 
entwickeln 
 Pflege und weiterer Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements  
 
Handlungsfeld Information & Digitale / elektronische Services 
 Ausbau elektronischer Dienstleistungen 
 Portale und Konsortien noch stärker nutzen 
 Externe Nutzung der Bibliothek – mobile Anwendungen und E-Medien-
Angebot ausbauen 
 One Stop-Shop: eine Oberfläche für alle Such-Quellen (Kataloge, Datenban-
ken, digitale Bibliotheken etc.) mit direktem Zugriff auf Inhalte 
 Social Media / Web 2.0 Angebote weiter ausbauen, Nutzerinnen und Nutzer 
zu Partnerinnen und Partnern machen, Dialog und Interaktion mit den Kundin-
nen und Kunden

24 
 
 Qualifizierung der Mitarbeitenden als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter 
 (Digitale) Erschließung der Materialien des Heinrich-Böll-Archivs und der 
Sammlung Literatur-in-Köln sowie Herausgeben von eigenen Publikationen 
 Auskunfts- und Serviceprofile mit klaren Qualitätsstandards verbindlich um-
setzen 
 Regelmäßige Serviceschulungen der Mitarbeitenden mit Kundenkontakt 
 Plattformen für internen Informationsaustausch aktuell halten, Wissensmana-
gementsystem  
 Entscheidungen der Leitungsebene nachvollziehbar und regelmäßig kommu-
nizieren 
 
Handlungsfeld Integration  
 Interkulturelle Arbeit für Kinder, Jugendliche, Eltern und Deutschlernende wei-
ter ausbauen; hier an bereits vorhandene Strukturen anknüpfen, Vernetzung 
 Alphabetisierungsangebote beibehalten 
 Angebote für Geflüchtete stets an den aktuellen Bedarf anpassen 
 Diskussion und Dialog anregen durch Veranstaltungen, Podien, Netzwerke 
 Weitere Interkulturelle Bildungspartnerschaften mit Einrichtungen, die im In-
tegrationsbereich aktiv sind  
 Weitere aktive Einbindung von Mitarbeitenden mit Zuwanderungsgeschichte in 
interkulturelle Projekte und Erhöhung der Mitarbeitendenquote in diesem B e-
reich 
 
Handlungsfeld Freizeit 
 Bibliothek als Ort attraktiver machen – Leselounge & Lernzentrum  
(Lebensqualität als Standortfaktor)  
 Aufenthaltsqualität an allen Standorten optimieren 
 Flexible Atmosphären für verschiedene Aktivitäten vor Ort bieten: für stilles 
oder gemeinsames Arbeiten, Medienkonsum oder als anregenden Treffpunkt 
 Digitale Zeitungs- und Zeitschriftenangebote publikumswirksam präsentieren 
 Veranstaltungen im Bereich Gaming und Virtual Reality intensivieren 
 Weiterhin jüngere Zielgruppen ansprechen 
 Kundenfreundliche, attraktive Präsentation aller Medien- und Serviceangebote

25 
 
Handlungsfeld Kultur 
 Kulturelle Akzente im Veranstaltungsbereich setzen – Leuchttürme schaffen; 
dies besonders mit der Reihe w issensw ert 
 Kooperation mit Partnerinnen und Partnern intensivieren  
 Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen – die Bibliothek als Ort der Interaktion und 
des eigenen Tuns 
 Inspirationen und ungeplantes Lernen bieten 
 Präsentation von Angeboten anderer Kulturanbieter  
 Eigene Publikationen des Literatur-in-Köln-Archivs weiterführen 
 Veranstaltungsformate wie Digitale Werkstatt, Makerspace und  
geeks@cologne laufend aktualisieren  
 Digitale Entwicklungen proaktiv aufgreifen und daraus neue Veranstaltungs-
formate entwickeln.

26 
 
6. Die Bibliothek als wichtiger Kultur- und Bildungsort  
 
 Die Bibliothek ist ein sogenannter „dritter Ort“ - also ein E rlebnisraum neben 
der Arbeit und der Wohnung. 
 Der tradierte Kulturbegriff schließt Bildung und Wissen ein – Bildung und Wis-
sen sind Synonyme für die Bibliothek. 
 Bildung und Wissen sind Voraussetzung für das Wahrnehmen kultureller A n-
gebote wie Musik, Kunst, Theater etc. 
 Für die Wissensvermittlung sind geprüfte Informationen unabdingbar – sie e r-
möglichen erst Angebote der „Hochkultur“. 
 Da Bibliotheken dies liefern, außerdem kompetent Bildungsförderung betre i-
ben, sind sie Voraussetzung für die Konzeption, die Entstehung und d as 
Wahrnehmen kultureller Angebote. 
 Lernen ist stark im Wandel begriffen – Lernen durch Inspiration, ungeplantes 
Lernen, ko llaboratives Lernen, Lernen durch eigenes Tun  und spielerisches 
Lernen werden immer wichtiger. 
 
Bedeutung des Ortes 
 
 Die Sehnsucht nach „Orten des Bleibens“ (hier: die Bibliothek) wächst. 
 Bibliotheken ermöglichen „ Bildung und Genießen“, sie sind „real und 
authentisch“ und vermitteln Wissen. 
 Orte bedeuten keine Verflüchtigung im Virtuellen. 
 Orte ermöglichen Kommunikation im direkten menschlichen Kontakt. 
 Die Bibliothek ist ein zutiefst demokratischer Ort, der Teilhabe am g e-
sellschaftlichen, sozialen, digitalen und kulturellen Leben ermöglicht. Sie 
ist ein so genannter „dritter Ort“ – ein konsumfreier Ort zwischen Wo h-
nung und Arbeit. 
 
Fazit 
Trotz der digitalen zeit - und ortsunabhängigen Bereitstellung von In halten ist 
die Bibliothek als  Ort nicht ersetzbar, sondern steigt sogar in der Bedeutung – 
auch bezogen auf Nutzungsd auer und Häufigkeit.

Mitteilung Ausschuss

1502 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/43 
 
Vorlagen-Nummer  22.06.2017 
 1936/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 
 
Aktualisierung der Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes der 
Stadtbibliothek 
Die Stadtbibliothek Köln deckt ein breites Spektrum für unterschiedlichste Alters- und Interessengrup-
pen ab und ist als nichtkommerzieller und für jedermann zugänglicher Treffpunkt ein unverzichtbarer 
Ort unserer Stadtgesellschaft. 
Das in 2009/2010 entwickelte Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln wurde in der Sitzung des 
Rates am 26.05.2011 verabschiedet. Das Projekt war Ausgangspunkt für einen Strategieentwick-
lungsprozess, dessen Ergebnis die Identifizierung von fünf zentralen Handlungsfeldern (Bildung, Frei-
zeit, Integration, Information, Kultur), von mittel- und langfristigen Zielen und Maßnahmen der Ent-
wicklung eines umfassenden Leitbildes bildete, konkretisiert in der strategischen Zukunftsplanung der 
Stadtbibliothek Köln. Eine erforderlich gewordene Überarbeitung und Aktualisierung wurde vom Rat 
am 05.02.2015 beschlossen.  
Die rasante gesellschaftliche und digitale Entwicklung macht nun eine Aktualisierung der einzelnen 
Handlungsfelder erforderlich, über die der Ausschuss Kunst und Kultur informiert werden soll. 
 
Die aktualisierte Broschüre wird den Mitgliedern des Ausschusses Kunst und Kultur in der Sitzung zur 
Verfügung gestellt. 
 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach 
 
 
 
Anlage

Beratungsverlauf (1)

27.06.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1936/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27