1936/2017
Aktualisierung der Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes der Stadtbibliothek
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2017 Strategiekonzept Aktualisierung Handlungsfelder
38903 Zeichen
1 2 Inhalt 1. Vision – Mission – Werte der Stadtbibliothek Köln 2. Leitbild der Stadtbibliothek Köln 3. Strategische Handlungsfelder 4. Zielebenen für die einzelnen Handlungsfelder 5. Ziele für die einzelnen Handlungsfelder 6. Die Bibliothek als wichtiger Kultur- und Bildungsort Hintergrund der Aktualisierung Am 05.02.2015 beschloss der Rat der Stadt Köln das aktualisierte und überarbeitete Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln. Zwischenzeitlich haben sich besonders i m Bereich Integration / Interkulturelle Bibliotheksarbeit durch den Zuzug von Geflücht e- ten, dem mit zusätzlichen Angeboten im seither geschaffenen Sprachraum Rec h- nung getragen wird, neue Aufgaben gegeben. Die Digitalisierung u nd das gesamte Themenfeld der digitalen Bildung unterliegt einem rasanten Wandel und muss ebe n- falls den aktuellen Entwicklungen angepasst und weiterhin proaktiv entwickelt we r- den. Doch auch auf den Zielebenen der übrigen Handlungsfelder wurden neue, z u- kunftsweisende Akzente gesetzt. Erstellt und erarbeitet von Dr. Hannelore Vogt in Zusammenarbeit mit Gabriele Overbeck, Christian Schmid, Sabine Galuschka, Frank Daniel, Gabriele Kunze, Judith Petzold, Bettina Scheurer, und vielen weiteren Mitarbeitenden der Stadtbibliothek Köln. Stand: Juni 2017 3 1. Vision – Mission - Werte Vision Eine grenzenlose Bibliothek, die – im Dialog mit unterschiedlichsten Partner innen und Partnern – Information, Inspiration, Integration und Interaktion ermöglicht. Mission Die Stadtbibliothek Köln ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Bibliotheken und bietet Zugang zu umfassenden Informationen genauso wie zu Bildung und den kult u- rellen Grundlagen unserer Gesellschaft. Durch unsere digitalen Kanäle und die s o- zialen Netzwerke sind wir breit vernetzt und in ständigem Dialog mit unseren Nutz e- rinnen und Nutzern. Wir sind auch Teil eines lokalen Netzwerks, das wir aktiv pflegen und erweitern. Wir bieten einen breit gefächerten bürgernahen Service, den wir zusammen mit unte r- schiedlichsten Partner innen und Partnern sowie unseren Mitgliedern kontinuierlich weiter entwickeln. Wir gestalten unsere Dienstleistungen auf einer interaktiven und nutzerfreundlichen Basis, damit wir alle Bürger innen und Bürger mit für sie releva n- ten Angeboten versorgen, die zu Kreativität anregen und ihnen sozialen Zusamme n- halt und aktive gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Wir möchten dazu beitragen, die Ziele des einzelnen Menschen als auch die der Gemeinschaft bestmöglich zu realisieren. Unsere Werte Kundenorientiert, zuverlässig, pluralistisch, interkulturell, dialogorientiert, wirtschaf t- lich und mit gleichberechtigtem Zugang für alle. 4 2. Leitbild der Stadtbibliothek Köln Die Stadtbibliothek ist eine öffentliche, nicht auf Gewinnerzielung gerich tete Kultur- und Informationseinrichtung der Stadt Köln. Sie steht allen Interessierten offen. Die Stadtbibliothek - mit ihren Stadtteilbibliotheken, dem Bücherbus und ihren Min i- bibs - verfolgt folgende Ziele: Sie sichert zur Bildung, Information, Kommun ikation und Freizeitgestaltung die Informations- und Medienversorgung der Bürger innen und Bürger in einer ange - messenen, qualitätsvollen und aktuellen Medienvielfalt. Dabei werden multimedi - ale und elektronische Entwicklungen besonders berücksichtigt. Nebe n den um - fangreichen Angeboten der Zentralbibliothek bietet sie Grundversorgung an Me - dien in den Stadtteilbibliotheken. Die Stadtteilbibliotheken sind häufig erste An - laufstelle für Kinder und Jugendliche und engagieren sich besonders in den Berei - chen Le se- und Sprachförderung, Alphabetisierung sowie in der interkulturellen Bibliotheksarbeit. Die Stadtbibliothek schafft für alle Altersgruppen ein hervorragendes Entwic k- lungs- und Bildungsangebot als eine wesentliche Voraussetzung zur Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben. Durch kompetente Literatur- und Medienvermittlung fördert sie das Lesen und die Medienkompetenz, sie gibt Orientierung in der Medien - und Informationsvielfalt und führt zu kreativem und kritischem Umgang mit traditionelle n und elektron i- schen Angeboten. Datenbanken, elektronische Informations- und Bildungsangebo- te und der Austausch in sozialen Netzwerken sind selbstverständlicher Anteil des Portfolios der Stadtbibliothek und werden auch für das interne Wissensmanag e- ment genutzt. Sie bietet fachliche Beratung zu Informations - und Auskunftsfragen für alle Bürge- rinnen und Bürger. 5 Die Stadtbibliothek ist Ort kultureller Veranstaltungen. Dabei tritt sie einerseits selbst als Veranstalterin auf, andererseits kooperiert sie mit I nstitutionen vielfäl- tigster Art. Mit dem Heinrich-Böll-Archiv und der Sammlung Literatur -in-Köln legt sie auch einen besonderen Schwerpunkt auf die lokale Literaturszene. Die Bibliothek als Aufenthaltsort wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger für di e Menschen. Hier können sie ohne Konsumzwang lernen und - individuell oder g e- meinsam - arbeiten, Projekte entwickeln, kreativ sein, andere treffen, lesen und entspannen oder geprüfte und relevante Informationen erhalten. Gleichzeitig entwickeln wir Altern ativen zu den traditionellen Bibliotheksräumen durch neue flexible Bibliotheksangebote. Köln ist eine der Städte Deutschlands, die den höchsten Anteil an Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte haben. Die Bibliothek möchte hier mit angeme s- senen Medien-, Veranstaltungs- und Raumangeboten reagieren. Zusammenarbeit und Vernetzung in allen Arbeitsbereichen haben oberste Prior i- tät. Daher wird die Stadtbibliothek weiterhin Kooperationen suchen, um ihre Ziele zu verwirklichen: als Teilhaber in, wo ihr die eigen e Expertise fehlt, oder als To n- angeberin, wo sie andere mitnehmen kann. Hierbei bezieht sie ihre Mitglieder so- wie ihre Partner innen und Partner aktiv und dialogorientiert in die Leistungserste l- lung mit ein. Die Stadtbibliothek will Vorreiter in und Labor i nnovativer Dienstleistungen bei der Stadt Köln, aber auch auf nationaler und internationaler Bibliotheksebene sein. Dabei beobachtet sie das gesellschaftliche, technische und mediale Umfeld sehr genau, reagiert proaktiv und entwickelt daraus zukunftsweisen de und kundenor i- entierte Angebote und Serviceleistungen. Bei allen Angeboten und Dienstleistungen ist es das erklärte Ziel, eine größ t- mögliche Benutzerzufriedenheit bei optimaler Nutzung des Medien- und Dienst- leistungsangebots zu erreichen. Aktualität, na chfrageorientierte Angebote und professioneller Service haben oberste Priorität. 6 Die Stadtbibliothek arbeitet nach effizienten und ökonomischen Methoden und b e- dient sich modernster Organisationsmethoden und -mittel. Die professionelle Auße n- darstellung der Stadtbibliothek hat einen hohen Stellenwert. Unsere Mitarbeitenden sind von größter Bedeutung: Sie werden systematisch durch externe und interne Weiterbildung befähigt, ihre Aufgaben optimal zu erfüllen. In der Stadtbibliothek kommt allen Mitarbeitenden ein hoher Stellenwert zu. Dies ist für die Bibliothek und für ihr Team Anspruch und Verpflichtung zugleich. Mot i- vation, Kreativität, fachliche Kompetenz und Eigenverantwortung sind ebenso wichtig wie Loyalität, Kollegialität und Freundlichkeit. Der Erfol g der Mitarbeitenden wird letztlich bestimmt durch gemeinschaftliches Handeln. Insofern ist Arbeiten im Team eine Selbstverständlichkeit. Wechselseit i- ge Akzeptanz und Anerkennung, Hilfe, Lob und konstruktive Kritik sowie Zuverlä s- sigkeit sind im Rahmen eines kooperativen Führungsstils wichtige Bestandteile. Eine wechselseitige horizontale und vertikale Information ist eine der Grundlagen für erfolgreiche Arbeit in der Stadtbibliothek. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit ihrer Arbeit und mit ihren Arbe itsbedin- gungen ist eine wichtige Voraussetzung für die Zufriedenheit unserer Gäste. Mit ihrer hohen Breitenwirkung ist die Stadtbibliothek ein wichtiger Teil der Stadt Köln und ihrer öffentlichen Kultur - und Bildungsszene. Insofern leistet die Stadtbibliothek mit ihrer Kundenorientierung einen erheblichen Beitrag, um das Image der Stadt positiv zu fördern. 7 3. Strategische Handlungsfelder und relevante Milieus Basierend auf dem Umwelt -Umfeld-Modell für die Stadtbibliothek Köln und den b e- sonders relevanten Rahmenbedingungen wie 1. der zunehmenden Anzahl der Menschen mit Migrationsgeschichte 2. der demographischen Entwicklung – einer älter werdenden Gesellschaft 3. der Veränderung der Medienlandschaft und der Mediengewohnheiten - der zunehmenden Digitalisierung 4. der Familienförderung 5. der abnehmenden Ressourcen 6. dem Leitbild der Stadt Köln und dem Kulturbericht 7. den Vorstellungen der Oberbürgermeisterin, der Dezernentin und der Politik 8. der Wettbewerbssituation mit und zu anderen Bibliotheken sowie Anbieterinnen und Anbietern auf dem Bildungs- und Freizeitsektor und nach Analyse der für die Bibliothek maßgeblichen Milieus wurden die strateg i- schen Handlungsfelder für die Stadtbibliothek Köln definiert: 8 Bildung, Information, Integration, Freizeit und Kultur s ind die Elemente der Identität der Stadtbibliothek Köln. Die Kundenorientierung und der Netzwer k- gedanke nach innen und außen sind die Schwerpunkte, über die sich die Rolle der Handlungsfelder definiert. Die in alle Bereiche hinein wirkenden Aspekte der Kommunikation und des Dialogs, auch in sozialen Netzwerken und im B e- reich des Wissensmanagements, werden künftig eine noch größere Rolle spi e- len. Das Leistungsangebot und sein Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger: Information & Orientierung Inspiration & Lernen Interkulturelle Angebote & Integration Interaktion & Teilhabe Infrastruktur & Aufenthaltsqualität Interdisziplinäres Angebot durch vielfältige Kooperationen Lese- und Sprachförderung als modulares Angebot ab dem Kleinkindalter Vermittlung von Medien- und Recherchekompetenz Digitale Bibliothek – mobile Angebote & elektronische Medien Aktuelle und kritische Medienauswahl – Zugang zu Büchern in jeglicher Form Internes Wissensmanagement & professionelle Weiterentwicklung. Die für die Stadtbibliothek Köln relevanten Milieus (basierend auf den Sinus-Milieus) sind: Bürgerliche Mitte, Adaptiv-pragmatisches, Expeditives, Sozialökologisches, Liberal-intellektuelles, Hedonistisches Milieu. http://www.sinus-institut.de/sinus-loesungen/sinus-milieus-deutschland/ . 9 4. Zielebenen für die einzelnen Handlungsfelder Handlungsfeld Bildung Leseförderung und lebenslanges Lernen Nr Wirkungen Mögliche Ziel- gruppen Leistungsangebote 1 Unterstützung des frühkindlichen Spracherwerbs 0- bis 3-Jährige und deren Eltern Frühkindliche Sprach- und Lese- förderung mit entsprechendem Medienangebot Bücherbabys Lesewelten: (mehrsprachige) Vorlese- stunden Kamishibai 2 Lust auf Lesen we- cken als Element der Grundbildung 3- bis 6-Jährige Erzieherinnen und Erzieher s.a. 1, Spiele, Kita-Kisten, Vorlese- stunden. Kooperation: Jugendamt, Kindertagesstätten Lesestart 2: Kitaführungen für 3-4 jähri- ge Kinder Bilderbuch Apps Bilderbuchkino Kniebücher Lesestart-Sets Papalapap: Kitaführungen für Vor- schulkinder Bib on Tour: Vorlesestunde „mit allen Sinnen“ im Freien Workshops für Erzieherinnen und Erzieher 2a Lust aufs Lesen we- cken im Schulalter, Förderung der Lese- kompetenz von Kin- dern; Unterstützung von Lehrerinnen und Leh- rern bei der Lese- und Sprachförderung Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 12 Lehrerinnen und Lehrer, die in den Klassenstu- fen 1 bis 6 unter- richten Ein Bibliotheksausweis in jede Schultüte Spezielle Klassenführungen für Erstklässlerinnen und Erstklässler Klassenführungen für die Klassen- stufen 1 bis 6 mit differenzierten pädagogischen Konzepten Leseclub mit Lesetagebuch Lesehund: Leseschwache Schüle- rinnen und Schüler lesen einem Hund in der Bibliothek vor Ran ans Lesen – eine Kooperation mit Grund- und Förderschulen zur nachhaltigen Leseförderung im 10 offenen Ganztag Lesenächte (mehrsprachige) Vorlesestunden spezielle Leseangebote für Jungen 2b Projekt 2017 Der kluge Fischer von Heinrich Böll Junges Buch für die Stadt Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 12 Erzieherinnen und Erzieher Lehrerinnen und Lehrer Interessierte Er- wachsene Ganzjährige Einbindung von Bölls Bilderbuch in die Klassenführun- gen der Stadtbibliothek – Werben für das Lesen Aktionen, Lesungen und Veranstal- tungen rund um den „Klugen Fi- scher“ 11 Handlungsfeld Information & digitale / elektronische Services Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 1 Kostenlose oder kos- tengünstige wohnort- nahe Versorgung mit qualitativ hochwerti- gen Medien aller Art zur Ausleihe oder Präsenznutzung Alle Bürgerinnen und Bürger (dabei müssen Wirkung und An- gebot für ver- schiedene Ziel- gruppen genauer definiert und prio- risiert werden; ggf. auch Aus- schluss einzelner Zielgruppen) Bestand von sorgfältig ausgewähl- ten und aktuellen Verlagsproduk- ten (Bücher, Zeitschriften, Zeitun- gen, DVDs, CDs, CD-ROMs, Ga- mes) Bestand über Online-Katalog und auf dem Smartphone recherchier- bar Feedbackfunktion für Mitglieder, Social Reading Plattform „Library- thing“ mit Rezensionsmöglichkeit 2 E-Library Alle Bürgerinnen und Bürger (in Einzelfällen auch externe Kundinnen und Kunden aus der Region) Gestaltung einer umfassenden Digitalen Bibliothek als komple- mentäres 24/7-Angebot mit eMedien aller Art zum Download, Streaming-Diensten für Musik und professionellen Recherchetools. Integrierte Präsentation aller digi- talen Angebote unter einer attrak- tiven intuitiv nutzbaren Recher- che-Oberfläche. 3 E-Learning Plattform Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Wissen- schaftlerinnen und Wissen- schaftler, Berufs- tätige Online-Kursangebot zum Spra- chenlernen (z.B. Rosetta Stone) und zur zeitgemäßen Vermittlung von Wissensinhalten, insbesonde- re Office, IT und Makerthemen (z.B. Video2brain) 4 Information über ta- gesaktuelle Entwick- lungen Alle Bürgerinnen und Bürger PressReader – 6.000 Tageszei- tungen online im Original-Layout zur externen Nutzung, Tageszeitungen, Digital Signage (Flatscreen-Infosystem), kostenlose Internetzugänge. 5 Kostenloser Zugang zu professionellen Fach- und Presseda- tenbanken kommerzi- eller Anbieter Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Wissen- schaftlerinnen und Wissen- schaftler, Berufs- tätige Datenbankangebot mit Pauschal- lizenzen, z.B. Brockhaus, Nexis, Beck Online, Statista, PressRea- der, Munzinger, Kindlers Literatur- lexikon – mit Zugang von zu Hau- se aus (ausgenommen Beck Onli- ne) 6 Kostenloses WLAN Alle Bürgerinnen und Bürger Zentralbibliothek und alle Stadt- teilbibliotheken 7 Weltweite Literatur- recherche: Ermittlung und Nachweis von Büchern, Aufsätzen, Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Wissen- schaftlerinnen Digitale Bibliothek des hbz nrw, IBZ 12 Artikeln und anderen Informationsmedien unabhängig von ihrem Standort und Wissen- schaftler, Berufs- tätige 8 Orts- und zeitunab- hängige Beratung, Beantwortung von Faktenfragen und Unterstützung bei der Informationssuche Alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere bei kölnbezogenen Fragen auch ex- terne Kundinnen und Kunden Kooperativer E-Mail- Auskunftsverbund (Ticketsystem „Digi-Auskunft“) 9 Unterstützung bei der Informationssuche in der Bibliothek und in elektronischen Quel- len Alle Bürgerinnen und Bürger Persönliche bibliothekarische Fachauskunft und Beratung, auch telefonisch 10 Orientierung im Inter- net - Wegweiser zu geprüften hochwerti- gen Informationsquel- len im WWW Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Wissen- schaftlerinnen und Wissen- schaftler, Berufs- tätige Digilink – zusammen mit anderen Bibliotheken konsortial erstelltes Linksystem zu kostenlosen Porta- len und Datenbanken 11 Gesamtnachweis von lokalen bibliothekari- schen Beständen und Institutionen Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Wissen- schaftlerinnen und Wissen- schaftler, Berufs- tätige Kölnbib – Kooperatives Netzwerk Kölner Bibliotheken mit Verbund- katalog 12 Erhalt von Dokumen- ten und Medien aller Art aus anderen Bibli- otheken und Städten Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Wissen- schaftlerinnen und Wissen- schaftler, Berufs- tätige, Firmen Fernleihe – deutschlandweites Netzwerk zur schnellen Beschaf- fung von Literatur aus anderen Städten, mit Online- Bestellmöglichkeit 13 Digitale Blinden- hörbibliothek Blinde und Seh- behinderte Spezialbibliothek mit eigenem Bestand, Personal und Service. Trainings für die Nutzung von Screenreader-Programmen. OrCam – durch Gesten oder Kopfbewegungen gesteuerte Spe- zialbrille mit Vorlesefunktion. 14 Know-How-Erwerb für den Umgang mit elektronischen Re- cherchemitteln Schülerinnen und Schüler, Unerfah- rene, Berufstäti- ge, Seniorinnen und Senioren Methodentrainings zur Datenbank- und Internetrecherche, Digitale Werkstatt mit Schulungen zu Onli- ne-Quellen (Was Google nicht findet), Social Media und Such- maschinen 15 Individuelle Einfüh- rung und Hilfestellung bei der Nutzung von Informations- und Seniorinnen und Senioren, Unge- übte, Computer- neulinge, Gele- E-Reader-Einführungen, Digitale Werkstatt, „Helpdesk“ für den Umgang mit Hard- und Software, mobilen 13 Kommunikationstech- nologien genheitsnutzerin- nen und -Nutzer Readern etc. 16 Gaming und Medien- kompetenz Kinder, Jugendli- che und Erwach- sene Vermittlung von Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Pro- grammieren durch aktuelle Gaming-Angebote in der Biblio- thek und medienpädagogisch be- treutem Workshop-Programm. Die Stadtteilbibliothek Kalk wird 2018 saniert und erhält dabei ei- nen innovativ gestalteten Gaming- Schwerpunkt. 17 Digitale Bibliotheksral- lyes Schülerinnen und Schüler Attraktive selbstgeführte Entde- ckungsrallyes per Smartphone durch die Bibliothek, gesteuert durch die vom Land NRW geför- derte App BiParcours 18 Digital Storytelling Kinder Lesen macht stark: BMBW- gefördertes Ferienprojekt mit me- dienpädagogischer Begleitung zur Kreativitäts- und Leseförderung durch digitale Umsetzung von Geschichten aus Büchern 19 Coding für Kinder 6- bis 11-jährige Entleihbare Calliope-Controller und Lego-Boost-Sets mit entspre- chenden Workshops im Rahmen der MakerKids-Reihe 20 MINT-Aktionsprojekt Kinder und Ju- gendliche Außerschulische Nachwuchsför- derung durch alternative Vermitt- lung digitaler Wissensinhalte mit Schwerpunkt auf MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Natur- wissenschaften, Technik). Aufbau eines speziell präsentier- ten Medienbestands und einer "Bibliothek der Dinge" mit entleih- baren Materialien und Geräten (Elektronik, Robotik, 3D und Coding). Buchpräsentationen durch Vorle- sepatinnen und -Paten mit kleinen Experimenten und Workshop- Programm. 21 Humanoide Robotik Kinder, Technikinteres- sierte Regelmäßige Präsentations- und Informationsveranstaltungen so- wie Programmierworkshops mit dem humanoiden Roboter NAO. Veranstaltungen mit dem NAO als Lesepaten, um Kinder für Wissen- schaft und Technik zu begeistern und sie spielerisch in die Pro- grammierung einzuführen. Eine Kooperation mit der Stiftung Le- 14 sen ist angestrebt, 2019 soll er- gänzend Zora, der Nachfolger des NAO, angeschafft werden. 22 Veranstaltungspro- gramm "Digitale Zu- kunft – wie gestal- ten?“ Alle Bürgerinnen und Bürger, (jüngere) Tech- nikaffine Zur gesellschaftlichen Reflektion und zur Orientierung diskutieren internationale Expertinnen und Experten in Stadtgesprächen den aktuellen Stand der Digitalisierung anhand konkreter Beispiele, zei- gen Lösungen auf und diskutieren miteinander und mit dem Publi- kum. Die Reihe geeks@cologne wendet sich mit ihren Veranstal- tungen zu neuen Technologien und zur Webkultur an die technik- affine jüngere Community. 23 Öffentlicher Zugang zu gesellschaftlich relevanten techni- schen Neuerungen Alle Bibliotheks- nutzerinnen und - Nutzer (auch ex- tern) Hochwertiger 3D-Drucker, 3D- Scanner, Fotoscanner, Vinylprin- ter (auch in Selbstbedienung) und weitere Angebote im Makerspace. Virtual Reality: verschiedene auf dem Markt be- findliche Systeme können in ei- nem nichtkommerziellen Umfeld selbst ausprobiert werden. 24 Local Stories Touch- table Alle Bürgerinnen und Bürger Interaktiv zu nutzender Touch- screen mit multimedialen "Stories" zur Präsentation von Inhalten jeg- licher Art, zur Nutzerinformation und Nutzerpartizipation - auch von Kooperationspartnerinnen und Partnern aus der Stadtgesellschaft 25 Innovative Medien- technikausstattung für die sanierte Zentral- bibliothek Alle Besucherin- nen und Besu- cher nach der geplanten Sanie- rung der Zentral- bibliothek Bessere Kundenorientierung und Inspiration durch interaktives digi- tales Wegeleitsystem und attrakti- ve Präsentationstechnologien. Kostenfreier Zugang zu Tablets und Notebooks in Selbstausleihe für alle, organisiert durch RFID- gesteuerte Schließfächer 26 Pilotprojekt Digitale Rechnungsbearbei- tung Mitarbeitende der Stadt Köln Die Rechnungsstelle des Kultur- dezernates in der Stadtbibliothek führt seit 2015 ein Pilotprojekt zur digitalen Rechnungsbearbeitung durch. 27 ePayment Alle Bibliotheks- mitglieder Zusammen mit dem Amt für In- formationsverarbeitung richtet die Stadtbibliothek als Pilotprojekt für die Stadt Köln die Bezahlung von Nutzungsgebühren per ePayment ein. 15 28 Online-Registrierung Alle neuen Biblio- theksmitglieder Die Stadtbibliothek führt als Pilot- projekt für die Stadt Köln die Onli- ne-Anmeldung von neuen Biblio- theksmitgliedern ein. 29 Virtual Reality und Lesen – ein Koopera- tionsprojekt mit der Stiftung Lesen und Google Virtuelle Klassenführungen mit Google Expeditions. Als Pilotan- wender im außerschulischen Bil- dungsbereich wird die sinnvolle Einbettung der Expeditions in Lernszenarien entwickelt und ge- testet 16 Handlungsfeld Integration & Interkulturelle Bibliotheksarbeit Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 1 Die Stadtbibliothek wird mit ihren Angebo- ten zu einem lebendi- gen Treffpunkt der Integration und Parti- zipation. Die Angebote sind ein konkreter und nach- haltiger Beitrag zu einer offenen Will- kommenskultur. Bibliothek als lebendi- ger Ort der Integration - hier: niederschwelliger Zugang zu einer Ba- siskultureinrichtung Geflüchtete; Menschen mit Zuwanderungs- geschichte Zielgruppenspezifische Angebote im Einzelnen: Sprachraum: - Offener Treffpunkt und Lernort für interkulturellen Austausch - Wöchentliche Veranstaltungen zum (informellen) Deutschler- nen. Alle Veranstaltungen im sprachraum werden von Eh- renamtlichen durchgeführt. BI-IN: - ein mehrstufiges Biblio- theksprogramm für Teilnehmerin- nen und Teilnehmer von Integrati- onskursen Spezielle Bibliotheksführungen und Bibliotheks-Rallyes, auch als Smartphone-basierter Parcours EU-Projekt „A Million Stories“: Gemeinsam mit Partnerbibliothe- ken in Skandinavien und Grie- chenland werden Geschichten von Flüchtlingen gesammelt und auf einer Plattform veröffentlicht E-Learning-Sprachkurs Rosetta Stone Lernstudios in mehreren Stadtteil- bibliotheken: Anlaufstellen und Lernorte für Erwachsene, die nicht (ausreichend) lesen und schreiben können 2 Förderung der Mehr- sprachigkeit im Kinder- und Jugendbereich durch gezielte Be- stands- und Veranstal- tungsangebote Aktiver Beitrag zur Erhöhung der Sprach- und Lesekompetenz der mehrsprachigen Kinder in ihrer Mutter- sprache Kinder, Schülerin- nen und Schüler mit Zuwanderungs- geschichte Intensive Bestandsvermittlung Herkunftssprachliche Lesungen durch Muttersprachlerinnen und Muttersprachler für Kinder Mehrsprachige interkulturelle Le- sungen in Zusammenarbeit mit mehrsprachigen Grundschulen Interkulturelle Medienangebote für Kölner Grund- und Förderschulen und Kindertagesstätten 17 Lesemotivation - Bewusstsein für das Vorlesen stärken Internationale Kinder- und Ju- gendbuchwochen 2b Förderung der Mehr- sprachigkeit in Fami- lien Stärkung des Be- wusstseins der Eltern für die Wichtigkeit des (mehrsprachigen) Vor- lesens Familien mit Zu- wanderungsge- schichte und Multi- plikatorinnen und Multiplikatoren, die mit diesen Familien arbeiten Differenzierter mehrsprachiger Bestand Intensive Netzwerkarbeit zur ge- zielten Ansprache mehrsprachiger Familien und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Seminare für Eltern und Multiplika- torinnen und Multiplikatoren zu interkultureller Erziehung, Mehr- sprachigkeit und Vorlesekompe- tenz Väterseminare zur gezielten An- sprache von Vätern Zweisprachige Lesungen für Kin- der und Eltern in vielen verschie- denen Herkunftssprachen mit ge- zielter Ansprache der mehrspra- chigen Eltern und Begleitpersonen Individuelle mehrsprachige Biblio- theksführungen für Familien 3 Kostenlose oder kos- tengünstige wohnort- nahe Versorgung mit qualitativ hochwerti- gen Medien zum Fremdsprachenlernen, Ausleihe oder Prä- senznutzung in der Bibliothek Alle Bürgerinnen und Bürger, die in Köln und Umge- bung wohnen und/oder arbeiten und daran interes- siert sind, ihre mehrsprachigen Kompetenzen zu erweitern Bestand von sorgfältig ausgewähl- ten und aktuell gehaltenen Medien Zielgruppenspezifische Sprach- lernmaterialien (Sprachkurse, Hörbücher, Zeitschriften, Lehrbü- cher, Grammatik etc.) Zweisprachige Literatur, originalsprachliche Literatur 4 Bibliothek als integra- tiver Lernort Schülerinnen und Schüler mit Zu- wanderungsge- schichte Förderung der sprachlichen und schulischen Leistungen durch Bereitstellung und Vermittlung von Lernmaterialien 5 Förderung der interkul- turellen Kompetenz Mitarbeitende der Stadtbibliothek Interne und externe Fortbildung, auch mit dem Ziel Mitarbeitende mit Zuwanderungsgeschichte aktiv in interkulturelle Projekte einzu- binden 18 6 Vernetzung interkultu- reller Aktivitäten Bildungseinrichtun- gen im Integrati- onsbereich Bildungspartnerschaften mit Ein- richtungen des Integrationsbe- reichs Informationsveranstaltungen, Teilnahme an Netzwerktreffen (thematisch und stadtteilbezogen) Mitglied im Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbil- dung 19 Handlungsfeld Freizeit Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 1a Unterhaltung und Spaß, Edutainment, Infotainment Kinder 5-9 Gaming: medienpädagogisch be- gleitete Spieleangebote Spiele-Apps (nicht: Bilderbuch) Bereiche Simulation, Bau, Physik. Phantasiemaschinen wie Petters- sons Erfindungen, auf Tablets (Android oder iOS), Makerkids-Ferienprogramm: z.B. „Fiete – von der Zeichnung zur App“ 1b Unterhaltung und Spaß, Edutainment, Infotainment Kinder- und Ju- gendliche 10-18 Jahre Gaming: medienpädagogisch be- gleitete Spieleangebote und Ver- anstaltungen (z.B. „Gecheckt“) Charts, Spiele, Comics, Mangas, LAN-Party, Raumangebot, Spiele- testergruppen in der Stadtteilbiblio- thek Kalk und in der Zentralbiblio- thek, Testangebote für Spiele, Events, Fantasy-Rollenspielparty Makerkids-Ferienprogramm: z.B. „Wie kommen die Noten aufs Pa- pier" 2 News, „dabei sein“, aktuell sein, Orientie- rung über den aktuel- len Literaturmarkt Erwachsene Bestseller Rezensions- und Bewertungstool für Mitglieder im Katalog (Koopera- tives Landesprojekt mit 24 Biblio- theken) 3 Kulturelle Bildung Erwachsene 30+ Veranstaltungen, Events, Klavierzimmer, Kulturschaufenster, Zeitschriftenangebote, Ausstellun- gen, Literaturkreis 4 Anregungen und Im- pulse, Horizont erwei- tern, Neues finden, Bestehendes vertie- fen Erwachsene Öffentliche, regelmäßige Präsenta- tionen neuer Technologien: 3D- Drucker, VR-Brillen, Overlock- Nähmaschine etc. 5 Entscheidungs- spielräume schaffen, Alternativen aufzei- gen, Problemlösungs- strategien alle ansprechende Präsentation, Viel- falt ermöglichen, auch ohne Vielfalt der eigenen Mittel 6 Zusammenarbeiten können, Kontakte finden, Kommunikati- on ermöglichen, unter Menschen sein alle Gemeinschaftsräume, Gruppen- und Arbeitsräume, spezielle Ver- anstaltungsangebote (Wii- Seniorinnen und Senioren, Hand- arbeitszirkel, Leseclubs), WLAN systemweit 20 7 Sichern von persönli- cher und lokaler Ge- schichte Erwachsene Digitalisierungsmöglichkeit von Fotos, Schallplatten, Audiocasset- ten und Filmen auf VHS, Local Stories Touchscreen 8 Gemeinsame musika- lische Aktivität, Aus- probieren und Auf- nehmen Jugendliche, Erwachsene Flügelzimmer, E-Piano, Gitarren, Mixer, Launchpad, Verstärker, Mik- rophon, PC mit Musiksoftware zu Notensatz, Komposition etc. 9 Selfpublishing: Erstel- len von eigenen Bü- chern und Podcasts Jugendliche, Erwachsene PC- und Aufnahme-Equipment, Workshops von Kundinnen und Kunden für Kundinnen und Kunden 10 Open Library Bibliotheksmit- glieder Bürgerfreundliche Ausweitung der Öffnungszeiten: Durch intelligente Zugangssysteme und moderne Kundenkarten wird eine 24/7- Öffnung der Stadtbibliothek ermög- licht. 21 Handlungsfeld Kultur Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 1 Bildung & Genuss, Kommunikation & Unterhaltung Kulturinteressier- te sowie an wis- senschaftlichen und gesellschaft- lichen Themen interessierte Menschen Hochwertiges Veranstaltungs- und Aus- stellungsprogramm mit vielfältigsten Partnerinnen und Partnern 2 Aktualität, Inspiration, Beantwortung exis- tenzieller Fragen, Pflegen einer Ge- sprächskultur Kulturinteressier- te sowie an wis- senschaftlichen und gesellschaft- lichen Themen interessierte Menschen wissenswert – Gespräche am Puls der Zeit zu Themen aus Wissenschaft, Ge- sellschaft, Technologie, Philosophie, Literatur, Städtebau und Architektur mit renommierten Autorinnen und Autoren, Moderatorinnen und Moderatoren 3 Gesellschaftliches Ereignis, Gewinnen von neuen Mitgliedern Kulturinteressier- te, Stakeholder Festakte (Jubiläen, Geburtstage, Ausstellungen, Städtepartnerschaften) 4 Literaturgedächtnis Kölns, Ort der Litera- turförderung Literatur- u. Mu- seums-publikum, Schülerinnen und Schüler, Studie- rende, Kölner Autorinnen und Autoren „Das Rote Quadrat“ – Veranstaltungen des H.-Böll-Archiv / Literatur-in-Köln- Archiv (Ausstellungen, Führungen, Le- sungen) eigene Publikation „lik“ in Form einer Reihe 5 Events zum digitalen Kontext, Verorten von Social-Media- Angeboten (Jüngere) Tech- nikaffine Veranstaltungsformat - geeks@cologne 6 Vernetzung in der Kulturszene Passantinnen und Passanten, Neu- gierige Interaktives Kulturschaufenster 7 Gute Vernetzung und Kooperation Alle Interessierten Veranstaltungskooperationen 8 Raum für eigenes Tun, soziale Interak- tion und bürgerschaft- liches Engagement Kölner Bürgerin- nen und Bürger, auch Schülerin- nen und Schüler, Studierende Makerspace, Maker Kids 22 Wirkungsbereich Kommunikation - Social Media Nr Wirkungen Zielgruppe Leistungsangebote 1 Kulturelle Informatio- nen, Unterhaltung und Spaß Alle Bürgerinnen und Bürger Facebook, Twitter, Instagram, Blog 2 Information über die Stadtbibliothek und ihre Angebote Alle Bürgerinnen und Bürger, Bib- liotheksbranche, potentielle Mitar- beitende, Presse Facebook, Twitter, Instagram, Blog, Youtube, Digital Signage 3 Möglichkeit Kontakt aufzunehmen sowie Kritik, Lob und Vor- schläge zu äußern Alle Bibliotheks- nutzerinnen und -nutzer Facebook, Twitter 4 Austausch und Ver- netzung Alle Bürgerinnen und Bürger Facebook, Twitter, Blog 5 Funktion von Geräten und von Angeboten der Stadtbibliothek Köln verstehen Alle Bibliotheks- nutzerinnen und -nutzer Tutorials auf Youtube 6 Imagewandel, Ste- reotype abbauen Alle Bürgerinnen und Bürger Facebook, Twitter, Blog, Youtube, Instagram 7 Menschen hinter der Institution zeigen, Blackbox auflösen, Kundenbindung Alle Bürgerinnen und Bürger Facebook, Twitter, Blog, Instagram 8 Üben des Umgangs mit digitalen Tools Mitarbeitende Internes Wiki, interner Blog, Digita- le Werkstatt 9 Wissenssammlung für tägliche Abläufe, Verschriftlichung von Wissen Mitarbeitende Internes Wiki 10 Austausch und Dis- kussion über interne Themen und Projekte Mitarbeitende Interner Blog 11 Information der Mit- arbeitenden über Angebote der Stadt- bibliothek Mitarbeitende Interner Blog, Blog, Facebook, Twitter 12 Fördern von Medien- und Informations- kompetenz Alle Bürgerinnen und Bürger Facebook, Twitter, Blog 23 5. Ziele für die einzelnen Handlungsfelder Handlungsfeld Bildung Digitales Lernen zu einem profilstarken Schwerpunkt weiter ausbauen Noch höhere Marktdurchdringung bei den jungen Bürgerinnen und Bürgern - modulare Angebote Vermittlungsarbeit wird immer wichtiger Die Leseförderung rückt noch stär- ker in den Fokus Proaktive Kooperationen, besonders auch im interkulturellen Bereich, Bil- dungspartnerschaften Zwei- bzw. mehrsprachige Angebote weiter fördern Social Media im Wissensmanagement einsetzen Partnerin für die Stadtverwaltung sein – Angebote & Kooperationen ausbauen Fortbildungsangebote für Mitarbeitende durch ein partizipatives Fortbildungs- angebot; Einsatz der Design Thinking Methoden Schulungsangebote für „digitale Laien“ und interessierte Expertinnen und Ex- perten weiterführen Lernen durch Lehren – Schülerinnen und Schüler und die interessierte Bür- gerschaft als Bildungslotsinnen und -Lotsen für Erwachsene einsetzen Den Makerspace als innovativen Lernort an aktuellen Trends orientiert weiter entwickeln Pflege und weiterer Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements Handlungsfeld Information & Digitale / elektronische Services Ausbau elektronischer Dienstleistungen Portale und Konsortien noch stärker nutzen Externe Nutzung der Bibliothek – mobile Anwendungen und E-Medien- Angebot ausbauen One Stop-Shop: eine Oberfläche für alle Such-Quellen (Kataloge, Datenban- ken, digitale Bibliotheken etc.) mit direktem Zugriff auf Inhalte Social Media / Web 2.0 Angebote weiter ausbauen, Nutzerinnen und Nutzer zu Partnerinnen und Partnern machen, Dialog und Interaktion mit den Kundin- nen und Kunden 24 Qualifizierung der Mitarbeitenden als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter (Digitale) Erschließung der Materialien des Heinrich-Böll-Archivs und der Sammlung Literatur-in-Köln sowie Herausgeben von eigenen Publikationen Auskunfts- und Serviceprofile mit klaren Qualitätsstandards verbindlich um- setzen Regelmäßige Serviceschulungen der Mitarbeitenden mit Kundenkontakt Plattformen für internen Informationsaustausch aktuell halten, Wissensmana- gementsystem Entscheidungen der Leitungsebene nachvollziehbar und regelmäßig kommu- nizieren Handlungsfeld Integration Interkulturelle Arbeit für Kinder, Jugendliche, Eltern und Deutschlernende wei- ter ausbauen; hier an bereits vorhandene Strukturen anknüpfen, Vernetzung Alphabetisierungsangebote beibehalten Angebote für Geflüchtete stets an den aktuellen Bedarf anpassen Diskussion und Dialog anregen durch Veranstaltungen, Podien, Netzwerke Weitere Interkulturelle Bildungspartnerschaften mit Einrichtungen, die im In- tegrationsbereich aktiv sind Weitere aktive Einbindung von Mitarbeitenden mit Zuwanderungsgeschichte in interkulturelle Projekte und Erhöhung der Mitarbeitendenquote in diesem B e- reich Handlungsfeld Freizeit Bibliothek als Ort attraktiver machen – Leselounge & Lernzentrum (Lebensqualität als Standortfaktor) Aufenthaltsqualität an allen Standorten optimieren Flexible Atmosphären für verschiedene Aktivitäten vor Ort bieten: für stilles oder gemeinsames Arbeiten, Medienkonsum oder als anregenden Treffpunkt Digitale Zeitungs- und Zeitschriftenangebote publikumswirksam präsentieren Veranstaltungen im Bereich Gaming und Virtual Reality intensivieren Weiterhin jüngere Zielgruppen ansprechen Kundenfreundliche, attraktive Präsentation aller Medien- und Serviceangebote 25 Handlungsfeld Kultur Kulturelle Akzente im Veranstaltungsbereich setzen – Leuchttürme schaffen; dies besonders mit der Reihe w issensw ert Kooperation mit Partnerinnen und Partnern intensivieren Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen – die Bibliothek als Ort der Interaktion und des eigenen Tuns Inspirationen und ungeplantes Lernen bieten Präsentation von Angeboten anderer Kulturanbieter Eigene Publikationen des Literatur-in-Köln-Archivs weiterführen Veranstaltungsformate wie Digitale Werkstatt, Makerspace und geeks@cologne laufend aktualisieren Digitale Entwicklungen proaktiv aufgreifen und daraus neue Veranstaltungs- formate entwickeln. 26 6. Die Bibliothek als wichtiger Kultur- und Bildungsort Die Bibliothek ist ein sogenannter „dritter Ort“ - also ein E rlebnisraum neben der Arbeit und der Wohnung. Der tradierte Kulturbegriff schließt Bildung und Wissen ein – Bildung und Wis- sen sind Synonyme für die Bibliothek. Bildung und Wissen sind Voraussetzung für das Wahrnehmen kultureller A n- gebote wie Musik, Kunst, Theater etc. Für die Wissensvermittlung sind geprüfte Informationen unabdingbar – sie e r- möglichen erst Angebote der „Hochkultur“. Da Bibliotheken dies liefern, außerdem kompetent Bildungsförderung betre i- ben, sind sie Voraussetzung für die Konzeption, die Entstehung und d as Wahrnehmen kultureller Angebote. Lernen ist stark im Wandel begriffen – Lernen durch Inspiration, ungeplantes Lernen, ko llaboratives Lernen, Lernen durch eigenes Tun und spielerisches Lernen werden immer wichtiger. Bedeutung des Ortes Die Sehnsucht nach „Orten des Bleibens“ (hier: die Bibliothek) wächst. Bibliotheken ermöglichen „ Bildung und Genießen“, sie sind „real und authentisch“ und vermitteln Wissen. Orte bedeuten keine Verflüchtigung im Virtuellen. Orte ermöglichen Kommunikation im direkten menschlichen Kontakt. Die Bibliothek ist ein zutiefst demokratischer Ort, der Teilhabe am g e- sellschaftlichen, sozialen, digitalen und kulturellen Leben ermöglicht. Sie ist ein so genannter „dritter Ort“ – ein konsumfreier Ort zwischen Wo h- nung und Arbeit. Fazit Trotz der digitalen zeit - und ortsunabhängigen Bereitstellung von In halten ist die Bibliothek als Ort nicht ersetzbar, sondern steigt sogar in der Bedeutung – auch bezogen auf Nutzungsd auer und Häufigkeit.
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/43 Vorlagen-Nummer 22.06.2017 1936/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 Aktualisierung der Handlungsfelder und Zielebenen des Strategiekonzeptes der Stadtbibliothek Die Stadtbibliothek Köln deckt ein breites Spektrum für unterschiedlichste Alters- und Interessengrup- pen ab und ist als nichtkommerzieller und für jedermann zugänglicher Treffpunkt ein unverzichtbarer Ort unserer Stadtgesellschaft. Das in 2009/2010 entwickelte Strategiekonzept der Stadtbibliothek Köln wurde in der Sitzung des Rates am 26.05.2011 verabschiedet. Das Projekt war Ausgangspunkt für einen Strategieentwick- lungsprozess, dessen Ergebnis die Identifizierung von fünf zentralen Handlungsfeldern (Bildung, Frei- zeit, Integration, Information, Kultur), von mittel- und langfristigen Zielen und Maßnahmen der Ent- wicklung eines umfassenden Leitbildes bildete, konkretisiert in der strategischen Zukunftsplanung der Stadtbibliothek Köln. Eine erforderlich gewordene Überarbeitung und Aktualisierung wurde vom Rat am 05.02.2015 beschlossen. Die rasante gesellschaftliche und digitale Entwicklung macht nun eine Aktualisierung der einzelnen Handlungsfelder erforderlich, über die der Ausschuss Kunst und Kultur informiert werden soll. Die aktualisierte Broschüre wird den Mitgliedern des Ausschusses Kunst und Kultur in der Sitzung zur Verfügung gestellt. gez. Laugwitz-Aulbach Anlage
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1936/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27