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0261/2022

Umbau der Kasemattenstraße in Köln-Deutz zur Klimaanpassung („Klimarobuste Kasemattenstraße“)

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 30.05.2022

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 20.06.2022, TOP 10.25

Beschlussvorlage Rat

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024

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Ansehen

Anlage 2_Stellungnahme zur Anfrage von SB Herr Dr Albach

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Anlage 1, Vorab-Auszug 19.05.2022 AKUG TOP 4.1.2 Klimarobuste Kasemattenstraße

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Beschlussvorlage Rat

14240 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 
 0261/2022 
Freigabedatum 
11.04.2022  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Umbau der Kasemattenstraße in Köln-Deutz zur Klimaanpassung („Klimarobuste 
Kasemattenstraße“) 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat beschließt,  
 dass die Verwaltung das Projekt „Klimarobuste Kasemattenstraße“ vorbehaltlich der positiven 
Ergebnisse weiterer Prüfungen fortführen soll, 
 die Verwaltung zu beauftragen, die Auswirkungen zu prüfen, wenn der mittlere Teil der Kase-
mattenstraße im Bereich des Von-Sandt-Platzes dem KFZ-Verkehr entzogen wird. Die Ver-
waltung wird beauftragt, die Ergebnisse bei der weiteren Planung zu berücksichtigen. 
 die Verwaltung zu beauftragen, die Auswirkungen auf die Schulparkplätze des Schulgrundstü-
ckes zu prüfen und bei den weiteren Planungen zu berücksichtigen. 
 dass die Verwaltung beauftragt wird, Fördermittel zur Umsetzung zu beantragen. Eine Skizze 
im Förderprogramm „Anpassung Urbaner Räume an den Klimawandel“ wurde bereits gestellt. 
 
 
Alternative:  
Der Rat lehnt die Umsetzung ab. Der im Rahmen des Projektes iResilience partizipativ erarbeitete 
Planungsentwurf wird nicht genutzt und die klimawandelangepasste Retentionsfläche nicht realisiert. 
 
 
Liegenschaftsausschuss 16.05.2022 
Verkehrsausschuss 17.05.2022 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 19.05.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.06.2022 
Rat 20.06.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
 
1. Projekt Beschreibung „iResilience“ 
Am 9. Juli 2019 hat der Rat Köln den "Klimanotstand" ausgerufen. Mit dieser Entscheidung bekennt 
sich der Rat dazu, den Belangen des Klimaschutzes zukünftig in der städtischen Politik hohe Priorität 
einzuräumen. Eine prognostizierte Zunahme von Starkregenereignissen und die Überwärmung inner-
städtischer Quartiere durch anhaltende Trockenwetterperioden und hohe Temperaturen erfordern 
nachhaltige Anpassungen, um den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen auf Kölner 
Stadtgebiet adäquat entgegenzutreten. Während klimarelevante Themen im Rahmen von Neuer-
schließungen verstärkt Berücksichtigung finden, gilt es überdies Potentiale zur klimafolgenangepass-
ten Stadtentwicklung auch im Bestand mit geringer Flächenverfügbarkeit zu erkennen und Maßnah-
men zu realisieren. 
 
Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt hat die Klimafolgenanpassung als wichtiges Handlungsfeld 
der Stadt- und Infrastrukturplanung erkannt. So hat es sich gemeinsam mit der StEB Köln und weite-
ren Forschungspartner*innen am Forschungsvorhaben „iResilience“ beteiligt, um in Erfahrung zu 
bringen, wie Städte und Gemeinden sich gemeinschaftlich an die Folgen des Klimawandels anpassen 
können. 
 
Eine Anpassung an den Klimawandel ist zwingend erforderlich. Denn die Untersuchung „Klimawan-
delgerechte Metropole“ des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-
Westfalen (https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/30050.pdf) hat nicht nur ge-
zeigt, dass mit einer Zunahme von Hitzeextremen zu rechnen ist, wie es z.B. in den vergangenen 
Sommern 2019 und 2020 zu erleben war. Sie hat auch verdeutlicht, dass mit einer Zunahme von 
sommerlichen Starkregenereignissen zu rechnen ist. Auch das Unwetter vom 14. Juli 2021 hat be-
sonders an Ahr und Erft gezeigt, welche verheerende Ausmaße Überflutungen durch ein Starkregen-
ereignis annehmen können. Auch wenn Köln vergleichsweise glimpflich davon gekommen ist, kam es 
auch hier vielerorts zu Überflutungen von denen zahlreiche Anwohnende und Einrichtungen betroffen 
waren. 
 
Die Anpassung an den Klimawandel ist eine interdisziplinäre Aufgabe, bei der neben der öffentlichen 
Hand auch die Mitwirkung von Privatpersonen (Anwohnende der entsprechenden Flächen, Initiativen 
und Vereine) gefragt ist. Hier setzt das vom BMBF im Rahmen der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ geför-
derte Forschungsprojekt „iResilience“ mit neuen Kooperationsformaten an. In diesen Formaten wird 
gemeinsam mit Kolleg*innen aus den Fachämtern der Stadt Köln, der StEB Köln und Bürger*innen 
über die gemeinschaftliche Anpassung an den Klimawandel gesprochen, Maßnahmen entwickelt und 
manche auch testweise umgesetzt. 
 
Regenereignisse werden in der Regel über die Straßenentwässerung in die öffentliche Kanalisation 
abgeleitet. Bei besonders starken und seltenen Regenereignissen entstehen sehr große Wasser-
mengen, so dass die Straßen zu Notwasserwegen werden. Das Regenwasser fließt wild über die 
Oberfläche ab. Fachexperten schlagen als eine der Maßnahmen zur Schadensvermeidung die Um-

3 
gestaltung bestimmter Straßen- und Freiflächen zur multifunktionalen Flächennutzungen vor. 
 
Diese multifunktionalen Flächen sind besonders im Bereich von Risikoschwerpunkten, wie zum Bei-
spiel an der Kasemattenstraße in Deutz, als Maßnahme zum Überflutungsschutz bei Starkregener-
eignissen sinnvoll. Sie können die Überflutungsgefahr mindern. Multifunktionale Flächen sind Flä-
chen, die bei Trockenwetter oder beim Bemessungsregen eine andere Hauptfunktion erfüllen (z.B. 
Erholung, Sport und Spiel, Aufenthalt, ruhender Verkehr, fließender Verkehr) und nur bei Starkregen-
ereignissen jenseits des Bemessungsregens überflutet werden, um einen Teil des überschüssigen 
Niederschlagswassers temporär und unschädlich aufzufangen. Dieses dort gespeicherte Regenwas-
ser kann anschließend versickern und so den örtlichen Wasserkreislauf wieder schließen sowie teil-
weise zur Bewässerung der Grünflächen genutzt werden. 
 
 
2. Problemstellung  
Der Bereich an der Kasemattenstraße ist ein topographischer Tiefpunkt, an dem sich, laut Starkre-
gengefahrenkarte der StEB Köln, bei einem Starkregen der anfallende Niederschlag aus dem Ein-
zugsgebiet sammelt und zu einer lokalen Überflutung führt (s. Anhang -  Abbildung 1: Starkregenge-
fahrenkarte). Darüber hinaus ist die Kölner Innenstadt, zu der Deutz gehört, stark hitzebelastet: Im 
Bereich der Kasemattenstraße liegen eine starke, sehr starke und extreme Hitzebelastung vor (s. 
Anhang - Abbildung 2: Hitzebelastung). 
 
Hohe Geschossbauten und Blockrand-Bebauung prägen die Bebauungsstruktur im Gebiet des Vor-
habens. Direkt an den Bereich der Kasemattenstraße grenzen das Schulgebäude eines Berufskollegs 
sowie der denkmalgeschützte Von-Sandt-Platz an. In einem 250m – Radius leben rund 3.100 Men-
schen. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsplätze in großen Bürogebäuden. 
 
 
3. Lösungsvorschlag 
Unter dem Motto „Kasemattenstraße für Morgen“ haben sich im Rahmen von iResilience Anwohnen-
de und Kolleg*innen der Fachämter (66, 67, 26, 57, 61, 40) der Stadt Köln und der StEB Köln in ins-
gesamt fünf Treffen einen Lösungsvorschlag entwickelt. Der Lösungsvorschlag an der Kasematten-
straße sieht eine Umgestaltung des Bereichs vor. Die Fläche wird entsiegelt und es wird eine Mulden-
Zisternen-Rigolen-Kombination geschaffen. Die Mulde selber wird als Rasenfläche ausgestaltet, der 
Rand mit Stauden begrünt (s. Anhang - Abbildung 3: Straßenansicht Lösungsvorschlag und s. Abbil-
dung 4: Draufsicht Lösungsvorschlag). 
Durch das Vorhaben wird der Von-Sandt-Platz – hier befinden sich eine Rasenfläche und ein kleiner 
Spielplatz – sinnvoll ergänzt und erweitert. Nicht nur in der Corona-Pandemie ist deutlich geworden: 
Wohnortnahe Aufenthaltsflächen, die eine hohe Qualität durch urbanes Grün aufweisen, sind beson-
ders wichtig.  
 
Im Starkregenfall wird das Wasser in die Mulde geleitet, von dort aus sickert es in eine Zisterne und 
eine Rigole. Die Schächte des Kanals werden in diesem Bereich versiegelt, sodass es im Starkregen-
fall nicht zu einem Überstau aus dem Kanal und einem Austritt von Mischwasser kommen kann. Als 
max. Einstautiefe sind 40 cm in der Mulde vorgesehen. So wird eine Retentionsfläche am topographi-
schen Tiefpunkt geschaffen, in dem sich das Wasser sammeln und keinen Schaden an Fahrzeugen 
oder umliegenden Gebäuden hervorrufen kann. Das Wasser in der Rigole versickert ins Grundwas-
ser. Das Wasser aus der Zisterne kann gezielt zur Bewässerung der Bepflanzung der Fläche (Stau-
den und Rasenfläche) genutzt werden. Ein Notüberlauf an der Mulde sorgt dafür, dass im Starkregen-
fall das Wasser schnell in die Rigolen-Zisternen-Kombination geleitet wird. Durch die Bepflanzung der 
Mulde und deren Ränder wird darüber hinaus Wasser verdunstet, was zur kleinräumigen Kühlung 
beiträgt. Übergeordnetes Ziel ist, durch Versickerung und Verdunstung einen weitestgehend natürli-
chen Wasserhaushalt zu gewährleisten. Bei der Pflanzenauswahl wird darauf geachtet, möglichst 
standortangepasste und klimarobuste Pflanzen auszuwählen. Eine positive Auswirkung auf die Bio-
diversität ist dadurch zu erwarten. Dadurch wird eine qualitativ hochwertige schattenspendende und 
kühlende Grünfläche geschaffen, die an die Folgen des Klimawandels optimal angepasst ist. Somit ist 
sie eine ideale Ergänzung zum Von-Sandt-Platz, dessen Rasenfläche bei langer Trockenheit verdorrt 
und so die Kühlwirkung verliert.

4 
 
Aktuell ist die Fläche einerseits öffentliches Straßenland, andererseits Schulparkplätze des angren-
zenden Berufskollegs. Zur Klärung des Umgangs mit den vorhandenen Schulparkplätzen der angren-
zenden Schule im Bereich des Von-Sandt-Platzes ist eine detaillierte Abstimmung der Planungen mit 
dem Amt für Schulentwicklung vorgesehen. Die erforderlichen Planungsleistungen und Baukosten 
sind Bestandteil dieses Beschlusses. Zudem können sich als Ergebnis der Planung Übertragungen 
aus dem Sondervermögen der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln in das Allgemeine Liegenschafts-
vermögen sowie eine Umwidmung der Flächen ergeben. 
 
Es ist beabsichtigt, dass die Kasemattenstraße im Bereich des Von-Sandt-Platzes für den KFZ-
Verkehr gesperrt wird. Ein Weg für Zu-Fuß-Gehende und Radfahrende führt jedoch auf einer Art 
Damm an der Mulde vorbei, sodass für den nicht-motorisierten Verkehr die Wegebeziehung bestehen 
bleibt. Die Auswirkungen auf die Verkehrsführung und -verlagerung in den umliegenden Straßen wur-
den bisher nicht untersucht. Die Auswirkungen sind vor der Umsetzung zu prüfen und werden in die 
Ausgestaltung des Projektes mit einbezogen. Die Integration von Fahrradabstellanlagen am Rand der 
Fläche ist gewünscht. In Gesprächen mit den Anwohnenden ist deutlich geworden, dass es an Ab-
stellfläche für Fahrräder mangelt, da innerhalb der Geschossbauten kein Platz hierfür vorgesehen ist. 
 
An den Rändern des Weges werden Sitzmöglichkeiten aufgestellt, sodass während Hitzeperioden 
dort verweilt werden kann, die grün-blaue Infrastruktur hat so auch eine soziale Funktion als Aufent-
haltsfläche im Sinne der Multifunktionalität inne. Die Mulde selbst wird mit Gras bewachsen sein, so-
dass eine Spielfläche entsteht. Falls die Mulde mit Wasser gefüllt ist, laden Trittsteine zur Durchque-
rung abseits des Weges ein. Die Integration von Dach- und bodengebundener Fassaden-Begrünung 
an der angrenzenden Schule fördert die Ziele des Projektes zusätzlich in den Bereichen Verduns-
tungskühlung, Verbesserung der Luftqualität sowie Regenwasserrückhalt. Auf der anderen Seite er-
streckt sich der Von-Sandt-Platz, der unter Denkmalschutz steht und deshalb in seiner Gestalt beste-
hen bleibt, aber sinnvoll durch die Maßnahme ergänzt wird. 
 
Am 04.11.2021 wurde das Projekt „iResilience“ in einem Fachgespräch den Mitgliedern des Aus-
schusses Umwelt, Klima, Grün und der Bezirksvertretung Innenstadt vorgestellt. Mit Beschluss vom 
02.12.2021 der Bezirksvertretung Innenstadt (AN/2461/2021) wurde die Verwaltung beauftragten, die 
Umsetzung des Projektes Kasemattenstraße weiter zu verfolgen. 
 
 
4. Kosten 
Die Kosten können zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau beziffert werden. Als grober Kostenorientie-
rungswert ist hier ein Betrag von rd. 872.000 € zu nennen (s. Anhang - Tabelle 1: Kostenkalkulation). 
 
 
5. Förderung 
Im März 2021 wurde von den für die Umsetzung zuständigen Dienststellen (StEB und dem Amt für 
Straßen- und Verkehrsentwicklung (66)) eine Skizze im Rahmen des Projektes im Förderprogramm 
„Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumfor-
schung (BBSR) eingereicht. Es ist ein zweistufiges Verfahren. Am 1. Juli 2021 erfolgte die positive 
Rückmeldung des Fördermittelgebers zur ersten Stufe. Es wurden 700.000 Euro Fördersumme bei 
einem Eigenanteil von 10% in Aussicht gestellt. Um die Finanzierung sicher zu stellen und die För-
dermittel abzurufen, ist ein Ratsbeschluss nötig. 
 
 
6. Finanzierung 
Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Abstimmung über die Aufteilung der Kosten auf die Beteiligten noch 
nicht erfolgt. Diesbezüglich wird den politischen Gremien ein separater Planungs- und Mittelfreigabe-
beschluss vorgelegt.

5 
7. Ausführung und Betrieb der Anlagenteile 
Derzeit ist der Abschluss eines „Öffentlich-rechtlichen Vertrages“ zwischen der Stadt Köln und StEB 
Köln vorgesehen. Die konkrete vertragliche Vereinbarung wird den politischen Gremien ebenfalls in 
dem noch erfolgenden Planungsbeschluss vorgelegt. 
 
Zum späteren Betrieb, der Unterhaltung und der Nutzung der Anlagen soll eine Vereinbarung ge-
schlossen werden.  
 
 
8. Auswirkung auf den Klimaschutz 
Die geplante Maßnahme stellt eine umfassende Anpassung an den Klimawandel dar. Nichtsdestot-
rotz wurden auch Aspekte des Klimaschutzes beachtet. Mit der Umsetzung des Lösungsvorschlages 
werden Parkflächen und Straßenraum zu einer multifunktionalen Grünfläche umgewidmet und ein 
qualitativ hochwertiger Weg für Zu-Fuß-Gehende und Radfahrende geschaffen.

6 
Anhang 
 
 
Abbildung 1: Starkregengefahrenkarte 
 
 
Abbildung 2: Hitzebelastung

7 
 
Abbildung 3: Straßenansicht Lösungsvorschlag 
 
 
 
 
Abbildung 4: Draufsicht Lösungsvorschlag

8 
 
 
Arbeitsschritte Summe [€] 
AP 1.1: Projektkoordination 80.000 
AP 1.2: Öffentlichkeitsarbeit  12.000 
AP 2: Bauvorbereitende Maßnahmen 100.000 
AP 3: Investive Maßnahmen 600.000 
AP 4: Evaluierung 30.000 
AP 5: Dokumentation, Übertragbarkeit und weitere Nutzung 50.000 
Summe (brutto) 872.000 
 
Tabelle 1: Kostenkalkulation

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

3541 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
 
Vorlagen-Nummer 
0261/2022
Stand: 29.10.2025 
Sachstandsbericht  
Umbau der Kasemattenstraße in Köln-Deutz zur Klimaanpassung („Klimarobuste 
Kasemattenstraße„) 
Beschluss: 
 
Der Rat beschließt,  
 
 dass die Verwaltung das Projekt „Klimarobuste Kasemattenstraße“ vorbehaltlich der positi-
ven Ergebnisse weiterer Prüfungen fortführen soll, 
 die Verwaltung zu beauftragen die Auswirkungen zu prüfen, wenn der mittlere Teil der Ka-
semattenstraße im Bereich des Von-Sandt-Platzes dem KFZ-Verkehr entzogen wird. Die 
Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse bei der weiteren Planung zu berücksichtigen. 
 die Verwaltung zu beauftragen, die Auswirkungen auf die Schulparkplätze des Schul-
grundstückes zu prüfen und bei den weiteren Planungen zu berücksichtigen. 
 dass die Verwaltung beauftragt wird, Fördermittel zur Umsetzung zu beantragen. Eine 
Skizze im Förderprogramm „Anpassung Urbaner Räume an den Klimawandel“ wurde be-
reits gestellt. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Sachstandsbericht 2024: 
 
Die Auswirkungen der ursprünglichen Planung, den mittleren Teil der Kasemattenstraße im 
Bereich des Von-Sandt-Platzes dem KFZ-Verkehr zu entziehen, wurden geprüft. Im Ergebnis 
wird der KFZ-Verkehr nicht verändert. Die Anzahl der Schulparkplätze bleiben erhalten. Sie 
werden an eine andere Stelle verlagert. 
 
Die Ergebnisse der Prüfungen sind in die Entwurfsplanung eingeflossen. Die  
Entwurfsplanung und der dazugehörige öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen Stadt und StEB 
Köln befinden sich in der finalen Abstimmung zwischen den beteiligten Ämtern. Ein Baube-
schluss ist in Vorbereitung. 
 
Die Fördermittel sind beantragt und der vorläufige Förderbescheid liegt vor. Der endgültige 
Bescheid wird nach Vorliegen der Entwurfsplanung erteilt.

2 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Entwurfsplanung zur klimarobusten Kasemattenstraße wurde fertiggestellt und von allen 
Beteiligten und Entscheidungsträgern positiv aufgenommen. Zudem hat der Rat der Stadt 
Köln dem Beschlussvorschlag über die bauliche Umsetzung zugestimmt. Dieser Beschluss 
beinhaltet unter anderem auch die Kostenteilung zwischen den StEB Köln und der Stadt Köln 
abzüglich der Fördersumme.   
Auch der rechtskräftige Förderbescheid liegt nun ohne Vorbehalte, nach positiver Rückmel-
dung bezüglich der baufachlichen Prüfung, vor. Ebenso wurde der Antrag auf wasserrechtli-
che Erlaubnis zur Versickerungsanlage von der Unteren Wasserbehörde positiv beschieden.  
Weitere Leistungsphasen nach HOAI wurden bereits ausgeschrieben. Die angefragten Leis-
tungen wurden mit dem Ingenieurbüro verhandelt und können zeitnah beauftragt werden.  
Außerdem werden die Leitungsverlegungen derzeit mit den Versorgungsträgern abgestimmt 
und terminiert. Suchschachtungen zur Lage des Wurzelraums der Bestandsbäume werden 
momentan durchgeführt, damit Bestandsbäume während der Bauphase nicht beschädigt wer-
den.  
Nächste Schritte: 
Der dem Kooperationsprojekt zugehörige öffentlich-rechtliche Vertrag zwischen Stadt Köln 
und StEB Köln geht zeitnah in den Unterschriftenlauf.  
Zudem kann mit der Ausführungsplanung begonnen werden, sobald der Ingenieurvertrag ge-
schlossen ist, sodass Anfang nächsten Jahres alle Bauleistungen auf Basis der Ausführungs-
planung ausgeschrieben und beauftragt werden können. Im angestrebten Bauzeitraum von 9 
Monaten wird die Planung baulich umgesetzt und voraussichtlich Ende 2026 fertiggestellt.  
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
31.12.2026

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024

1850 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
 
Vorlagen-Nummer 
0261/2022
Stand: 09.01.2024 
Sachstandsbericht  
Umbau der Kasemattenstraße in Köln-Deutz zur Klimaanpassung („Klimarobuste 
Kasemattenstraße„) 
Beschluss: 
 
Der Rat beschließt,  
 
 dass die Verwaltung das Projekt „Klimarobuste Kasemattenstraße“ vorbehaltlich der positi-
ven Ergebnisse weiterer Prüfungen fortführen soll, 
 die Verwaltung zu beauftragen die Auswirkungen zu prüfen, wenn der mittlere Teil der Ka-
semattenstraße im Bereich des Von-Sandt-Platzes dem KFZ-Verkehr entzogen wird. Die 
Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse bei der weiteren Planung zu berücksichtigen. 
 die Verwaltung zu beauftragen, die Auswirkungen auf die Schulparkplätze des Schul-
grundstückes zu prüfen und bei den weiteren Planungen zu berücksichtigen. 
 dass die Verwaltung beauftragt wird, Fördermittel zur Umsetzung zu beantragen. Eine 
Skizze im Förderprogramm „Anpassung Urbaner Räume an den Klimawandel“ wurde be-
reits gestellt. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Das Bodengutachten liegt nun vor. Die Ergebnisse fließen in die Entwurfsplanung ein. 
Die Entwurfsplanung und der dazugehörige öffentlich-rechtliche V ertrag zwischen 
Stadt und StEB Köln können jetzt final zwischen den beteiligten Ämtern abgestimmt 
werden. Ein Baubeschluss ist in Vorbereitung. 
 
Die Fördermittel sind beantragt und der vorläufige Förderbescheid liegt vor. Der end-
gültige Bescheid wird nach Vorliegen der Entwurfsplanung erteilt.

2 
 
Nächste Schritte: 
Die nächsten Schritte beinhalten die Fertigstellung der Entwurfsplanung und der Ab-
schluss des öffentlich-rechtlichen Vertrags zwischen Stadt und StEB.  
Der Baubeschluss wird finalisiert und den Gremien zur Entscheidung vorgelegt. 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
31.12.2024

Anlage 2_Stellungnahme zur Anfrage von SB Herr Dr Albach

836 Zeichen

Anlage 2 
 
Stellungnahme zur mündlichen Anfrage von SB Herrn Dr. Albach in der Sitzung des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 19.05.2022 
 
Herr Dr. Albach hat folgende mündliche Anfrage zu TOP 4.1.2 und TOP 7.7 per E-Mail 
eingereicht: 
Die Frage zur Kasemattenstraße ist die Bitte an die Verwaltung, die Entwicklung der im 
Stadtteil Deutz zugelassenen Kfz für 2010, 2015, 2020 und 2021 mitzuteilen. Für den 
Stadtbezirk Innenstadt liegen die Zahlen ja vor (siehe TOP Ö7.7) und wir hoffen, dass sich 
das für Deutz herunterbrechen lässt. 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Die Entwicklung der im Stadtteil Deutz zugelassenen Kfz ist der folgenden Tabelle zu 
entnehmen: 
 
 
 
 
 
Die Gesamtanzahl der zugelassenen Kfz hat sich von 2010 bis 2021 deutlich erhöht. Der 
Anteil der Privat-PKW trägt jedoch nicht zu dieser Steigerung bei.

Anlage 1, Vorab-Auszug 19.05.2022 AKUG TOP 4.1.2 Klimarobuste Kasemattenstraße

2175 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
 
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 26.05.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 19.05.2022  
öffentlich 
4.1.2 Umbau der Kasemattenstraße in Köln-Deutz zur Klimaanpassung 
(„Klimarobuste Kasemattenstraße“) 
0261/2022 
 
SB Herr Dr. Albach verweist auf seine aus seiner Sicht rechtzeitig per E-Mail zu TOP 
4.1.2 und TOP 7.7 eingereichte mündliche Anfrage: 
 
Die Frage zur Kasemattenstraße ist die Bitte an die Verw altung, die Entw icklung der 
im Stadtteil Deutz zugelassenen Kfz für 2010, 2015, 2020 und 2021 mitzuteilen. Für 
den Stadtbezirk Innenstadt liegen die Zahlen ja vor (siehe TOP Ö7.7) und w ir hoffen, 
dass sich das für Deutz herunterbrechen lässt. 
 
Er kritisiert, dass diese Anfrage nicht zur Sitzung beantwortet bzw. zur Beantwortbar-
keit Stellung genommen wird und kündigt an, sich aus diesem Grund bei der Ab-
stimmung zu enthalten. 
 
SB Herr Becker lobt die Verwaltung für diese vorbildhafte Beschlussvorlage, kündigt 
die Zustimmung der SPD-Fraktion an und schlägt sie auch für andere Stadtteile vor. 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün empfiehlt dem Rat, wie folgt zu be-
schließen: 
 
Der Rat beschließt,  
 dass die Verwaltung das Projekt „Klimarobuste Kasemattenstraße“ vorbehalt-
lich der positiven Ergebnisse weiterer Prüfungen fortführen soll, 
 die Verwaltung zu beauftragen die Auswirkungen zu prüfen, wenn der mittlere 
Teil der Kasemattenstraße im Bereich des Von-Sandt-Platzes dem KFZ -
Verkehr entzogen wird. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse bei der

weiteren Planung zu berücksichtigen. 
 die Verwaltung zu beauftragen, die Auswirkungen auf die Schulparkplätze des 
Schulgrundstückes zu prüfen und bei den weiteren Planungen zu berücksich-
tigen. 
 dass die Verwaltung beauftragt wird, Fördermittel zur Umsetzung zu beantra-
gen. Eine Skizze im Förderprogramm „Anpassung Urbaner Räume an den 
Klimawandel“ wurde bereits gestellt. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung der FDP-Fraktion.

Beratungsverlauf (5)

16.05.2022 Liegenschaftsausschuss
TOP 2.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
17.05.2022 Verkehrsausschuss
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
19.05.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
02.06.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
20.06.2022 Rat
TOP 10.25 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0261/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
30.05.2022
Erstellt
20.01.2022 13:55