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Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Kunstwerk U-Piusstraße rekonstruieren und dauerhaft schützen

Antrag nach § 3 BV4 (SPD) AN/0298/2024 vom 27.02.2024

Stand: Am 11.03.2024 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) ungeändert beschlossen.

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  • Antrag nach § 3 (SPD BV4)

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    SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld SPD-Fraktion Ehrenfeld, Bezirksrathaus Venloer Straße 419 – 421, 50825 Köln spd-bv4@stadt-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Volker Spelthann Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0298/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 11.03.2024 Antrag der SPD-Fraktion, betr.: Kunstwerk U-Piusstraße rekonstruieren und dauerhaft schützen Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld am 11. März 2024 zu setzen. Beschluss Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beauftragt die Verwaltung das durch Vandalismus zerstörte Kunstwerk CITY LIGHT MOTION von Gerd Winner in der U-Bahn-Station Piusstraße unverzüglich zu rekonstruieren und dauerhaft durch eine Anti-Spray-Folie zu schützen oder auf die Rückseite von Glasscheiben zu drucken. Sofern dieser Beschluss nicht innerhalb der nächsten drei Monate umgesetzt wird, ist der Bezirksvertretung ein Sachstandsbericht vorzulegen. Dieser Antrag ist darüber hinaus dem Ausschuss Kunst und Kultur vorzulegen. Begründung „Die Piusstraße ist sicher die großstädtischste der Kölner Haltestellen…“ schreibt Professorin Dr. Barbara Schock Werner in ihrem Buch Linienführung - Die Kölner U-Bahn-Stationen (Greven Verlag Köln, 2018, S. 132). Auf einer Länge von 196 Metern begleitet das Kunstwerk CITY LIGHT MOTION von Gerd Winner (* 1936, Braunschweig) beiderseits des Bahnsteigs die Gleise. Mit seinen großformatigen Werken im öffentlichen Raum, u. a. in London und New York, hat er international Bekanntheit erlangt. Die Arbeit an der Piusstraße aus dem Jahr 1989 wurde vor etwa 15 Jahren erstmals von Vandalen zunächst teilweise und bis heute vollständig übersprüht. Die Stadt Köln hat es seither unterlassen dieses Kunstwerk zu retten. Wären die Graffiti anfangs noch durch eine Farbfirma mit der Gerd SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Ehrenfeld Winner zusammenarbeitet abzulösen gewesen, hat die Stadt Köln die Instandsetzung so lange verzögert, bis die Farben fest verbunden und nicht mehr zu entfernen waren. Werke anderer Künstler zu übersprühen, ist vollkommen inakzeptabel. Aber mit ihrer Gleich - gültigkeit gegenüber einem ihrer bedeutsamen Kunstwerke im öffentlichen Raum, stellt sich die Stadt Köln gleichfalls ein Zeugnis beschämender Ignoranz aus. Mit freundlichen Grüßen Petra Bossinger Jürgen Brock-Mildenberger Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreter

Beratungsverlauf

  1. 11.03.2024

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 8.4, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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