1436/2022
Stand der Evaluation des Drogenhilfekonzepts - Datengrundlage
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/53 Vorlagen-Nummer 10.05.2022 1436/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 12.05.2022 Gesundheitsausschuss 17.05.2022 Jugendhilfeausschuss 31.05.2022 Stand der Evaluation des Drogenhilfekonzepts - Datengrundlage Das Gesundheitsamt hat zum 01.06.2019 die FOGS GmbH (Gesellschaft für Forschung und Bera- tung im Gesundheits- und Sozialbereich mbH) mit der Evaluation der Umsetzung des Drogenhilfe- konzepts der Stadt Köln beauftragt. Aufgrund verschiedener Herausforderungen u.a. bedingt durch die Corona-Pandemie, wurde die Laufzeit der Evaluation und wissenschaftlichen Begleitung um ein halbes Jahr bis Ende 2022 verlängert. Am 28.06.2021 hat das Gesundheitsamt Vertreter*innen der Politik zu einem Fachgespräch mit FOGS zum Umsetzungsstand der wissenschaftlichen Begleitung eingeladen. FOGS verwies u.a. auf die unzureichende Datenlage, um die im Drogenhilfekonzept formulierten Bedarfe zu bewerten sowie die damit verbundene Notwendigkeit der Schaffung einer soliden Datenlage im Bereich der Suchthilfe als Entscheidungs- und Planungsgrundlage. Dieser Bewertung und den damit einhergehenden Emp- fehlungen zur Weiterentwicklung (als Steuerungsgrundlage) wurde seitens der Verwaltung und auch der Vertreter*innen der Politik zugestimmt. Mit der Unterstützung von FOGS und in Abstimmung mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie hat das Gesundheitsamt daraufhin eine neue Dokumen- tations- und Berichtsstruktur als Grundlage für das neu systematisierte städtische Fachcontrolling entwickelt. Der vereinheitlichte Sachbericht als Teil des Verwendungsnachweises erfasst überwie- gend quantitative Daten. In einem nachfolgenden Qualitätsgespräch zwischen dem Gesundheitsamt und dem jeweiligen Suchthilfeträger erfolgen qualitative Ergänzungen und Bewertungen. Es ist ge- lungen, die Anforderungen der Dokumentation der unterschiedlichen Hilfebereiche (niedrigschwellige Hilfen und Suchtberatung) in der neuen Berichtsstruktur zu integrieren. Die Dokumentationsstruktur wurde in engem Austausch mit den Trägern der Suchthilfe weiterentwi- ckelt, wobei Synergien zu bereits bestehenden Systematiken und Vorgaben (bspw. landesseitig) so- weit möglich sichergestellt wurden. In mehreren Workshops konnten die insbesondere seitens einiger Träger formulierten Herausforderungen und Hürden von Datenerfassung und Dokumentation (bspw. datenschutzrechtliche Bedenken sowie Kompatibilität mit verwendeten EDV-Systemen) für die neue vereinheitlichte Berichterstattung bewältigt und abgestimmt werden. Dieser Prozess erstreckte sich aufgrund der Komplexität und teilweise bestehenden Kontroversen über einen längeren Zeitraum. Ab dem 01.01.2022 wird die neue Sachberichtsstruktur bei allen Suchthilfeangeboten eingesetzt. Das Gesundheitsamt wird die Vertreter*innen der Politik zu einem weiteren Fachgespräch am 29.08.2022 einladen. Es wird u.a. als weiteres Ergebnis des ersten Fachgesprächs über die Einbe- ziehung der Zielgruppe(n) berichtet sowie über die Initiierung einer neuen Gremienstruktur für die Planung und Steuerung der Kölner Sucht- und Drogenhilfe. Gez. Dr. Rau
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1436/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 10.05.2022
- Erstellt
- 28.04.2022 13:32