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AN/0493/2022

Hackathon zum Empowerment von Mädchen und Frauen in IT-Berufen

Gem. Antrag nach § 3 (Volt) 25.02.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 14.03.2022, TOP 2.2

Gem. Antrag nach § 3 (Volt)

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Gem. Antrag nach § 3 (Volt)

4937 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln  
 
 
 
An die Vorsitzende des Kölner Rates 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende  
des Ausschusses für die Gleichstellung  
von Frauen und Männern 
Frau Teresa De Bellis-Olinger 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.02.2022 
 
AN/0493/2022 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 14.03.2022 
Hackathon zum Empowerment von Mädchen und Frauen in IT-Berufen 
Sehr geehrte Frau De Bellis-Olinger,  
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die Antragstellenden bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung für die Sitzung des 
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 14.03.2022 auf die Tages-
ordnung zu setzen:  
 
Beschluss: 
 
Das Amt für Informationsverarbeitung wird damit beauftragt, im Jahr 2022 in Kooperation mit 
dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern ein en Hackathon für Schülerinnen zu 
organisieren (bspw. rund um den Weltmädchentag am 11. Oktober 2022). Die Durchführung 
soll ggf. ein externer Anbieter übernehmen, wobei auf eine weibliche Moderation zu achten 
ist.  
 
Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, sicherzustellen, dass der Hackathon Informations-
elemente zu beruflichen Perspektiven in IT Bereich beinhaltet. 
 
Außerdem ist sicherzustellen, dass die Stadt auf diverse Teilnehmerinnen-Gruppen aus ver-
schiedenen kulturellen und sozialen Umfeldern zugeht und für die Veranstaltung an Schulen 
im gesamten Stadtgebiet bewirbt. Die Kommunikation / Werbung soll einfach verständlich 
und inklusiv sein. 
 
Der Gleichstellungsausschuss stellt für diese Projekt ein Budget von 5.000 € zur Verfügung. 
Die Finanzierung erfolgt aus dem Teilplan 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity; 
Teilplanzeile 16.  
Begründung:

- 2 - 
 
Bei der Gestaltung der Digitalisierung wirken Ausschlussmechanismen, Geschlechterstereo-
type und -hierarchien der analogen Welt fort. Frauen sind in Ausbi ldungs- bzw. Studien-
gängen, Bereichen und Positionen, die von besonderer Relevanz für den digitalen Wandel 
sind, stark unterrepräsentiert. Dabei sind die Möglichkeiten vielfältig und lang nicht mehr auf 
Software-Entwicklung beschränkt. Die gefragten Kompetenzen sind breit ge fächert und de-
cken viele Themenbereiche ab, wie beispielsweise die visuelle Gestaltung einer interaktiven 
Anwendung (UX Designer*innen), das Vermitteln, Moderieren und Begleiten eines Prozes-
ses im Team (Scrum Master) oder das Verantwortungsbewusstsein für den wirtschaftlichen 
Erfolg eines Produktes/Projektes (Product-Owner). Leider fehlt Interessierten außerhalb der 
Branche oft das Wissen über mögliche Berufsperspektiven. 
Das Amt für Informationsverarbeitung strebt die Adressierung und Gewinnung weiblicher 
Bewerberinnen aktiv an. Trotzdem sind Bewe rberinnen rar. Der digitale Raum wird häufig 
aus einer “männlichen Perspektive” designt, was teilhabe -relevante Folgen mit sich bringen 
kann. Außerdem weisen Frauen laut dem D21-Digital-Index 2018/2019 über alle soziodemo-
graphischen Merkmale hinweg einen geringeren Digitalisierungsgrad auf als Männer. Darun-
ter fallen u.a. eine Differenz in der Offenheit gegenüber neuen Technologien sowie Kompe-
tenz- und Ausstattungsgefälle.  
Um diesen Unterschieden (digital gender ga ps) entgegenzuwirken, müssen Mädchen und 
Frauen frühzeitig befähigt werden, sich für eine berufliche Zukunft im digitalen Bereich zu 
entscheiden.  
Durch diesen Antrag bekommen junge Frauen die Möglichkeit an einem städtischen Hacka-
thon teilzunehmen sowie an der Lösung eines durch die Verwaltung zu definierenden Prob-
lems mitzuarbeiten. Ziel des Hackathons ist es neben der Lösungsfindung, Mädchen und 
Frauen zu befähigen eine berufliche Perspektive im IT Bereich anzustreben. Die Verwaltung 
bekommt außerdem die Möglichkeit sich als attraktive Arbeitgeberin vorzustellen.  
 
 
 
Zusammenfassung einfache Sprache:  
 
Software gibt es auf vielen Geräten. 
Zum Beispiel auf dem Computer oder auf dem Handy. 
Software sagt dem Gerät was es machen muss. 
Zum Beispiel ein Bild speichern oder etwas ausrechnen. 
Bisher machen viele Männer Software. 
Software von Männern kann für Frauen schlecht sein.

- 3 - 
 
Wir wollen, dass mehr Frauen Software machen. 
Deshalb schreiben wir diesen Antrag. 
Die Stadt soll Frauen einladen und gemeinsam mit Ihnen an Software arbeiten.   
Es gibt viele Berufe, die wichtig sind um Software zu machen. 
Viele Frauen wissen nicht, welche Berufe das sind. 
Das soll die Stadt zeigen. 
Frauen sollen die Berufe ausprobieren können mit Spaß und mit Hilfe. 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Lino Hammer     gez. Niklas Kienitz 
Grüne-Fraktionsgeschäftsführer   CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
 
gez. Lucas Sickmöller     
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

1570 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/12 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0493/2022
Stand: 03.06.2026 
Sachstandsbericht  
Hackathon zum Empowerment von Mädchen und Frauen in IT-Berufen 
Beschluss:  
 
Das Amt für Informationsverarbeitung wird damit beauftragt, im Jahr 2022 in Kooperation mit 
dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern einen Hackathon für Schülerinnen zu 
organisieren (bspw. rund um den Weltmädchentag am 11. Oktober 2022). Die Durchführung 
soll ggf. ein externer Anbieter übernehmen, wobei auf eine weibliche Moderation zu achten ist.  
Die Verwaltung wird weiterhin beauftragt, sicherzustellen, dass der Hackathon Informations-
elemente zu beruflichen Perspektiven in IT Bereich beinhaltet. 
Außerdem ist sicherzustellen, dass die Stadt auf diverse Teilnehmerinnen-Gruppen aus ver-
schiedenen kulturellen und sozialen Umfeldern zugeht und für die Veranstaltung an Schulen 
im gesamten Stadtgebiet bewirbt. Die Kommunikation / Werbung soll einfach verständlich und 
inklusiv sein. 
Der Gleichstellungsausschuss stellt für dieses Projekt ein Budget von 5.000 € zur Verfügung. 
Die Finanzierung erfolgt aus dem Teilplan 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity; 
Teilplanzeile 16. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Der Beschluss wurde umgesetzt. Details dazu wurden in der Mitteilung „Hackathon 
zum Weltmädchentag 2022“ vom 02.12.2022 (4109/2022) erläutert: 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=908224  
 
Nächste Schritte: 
./. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
./.

Beratungsverlauf (1)

14.03.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 2.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0493/2022
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (Volt)
Datum
25.02.2022
Erstellt
24.02.2022 18:39