3479/2023
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage von Elizaveta Khan, Ahmet Edis und Dorsa Billstein aus der Sitzung des Integrationsrates vom 12.09.2023 (AN/1615/2023) betreffend „Koloniales Erbe der Stadt Köln“
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Dezernat, Dienststelle OB/16/161/1 Vorlagen-Nummer 09.11.2023 3479/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 14.11.2023 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage von Elizaveta Khan, Ahmet Edis und Dorsa Billstein aus der Sitzung des Integrationsrates vom 12.09.2023 (AN/1615/2023) betreffend „Koloniales Erbe der Stadt Köln„ Zusammenfassung in Einfacher Sprache: Das Thema „Koloniales Köln“ wird im Amt für Integration und Vielfalt bearbeitet. Da ein Mitar- beiter dort ausgeschieden ist, wird das Thema ab dem 1.12.2023 von einem/einer neuen Mit- arbeitenden bearbeitet. Der aktuelle Stand darüber, was bisher bei diesem Thema gemacht wurde, können alle Le- ser*innen im Sachstandbericht 1416/2023 ist nachlesen. Das Willi-Eichler Bildungswerk möchte zusammen mit dem Integrationshaus Köln ein Projekt zum Thema Spuren des kolonialen Erbens in der Flora anbieten. Die Grüne Schule des Bota- nischen Gartens (Flora) bekommt aber sehr viele Anfragen aus Schulen. Sie ist daher immer schnell ausgebucht. Andere Bildungsanbieter können die Grüne Schule daher nicht nutzen, aber sie können gerne Begehungen und Spaziergänge im Botanischen Garten machen. 1. Wer ist gegenwärtig für die Projektleitung zuständig (vorher war es Fabian Stan- gier)? Antwort der Verwaltung: Die Verantwortung für das Thema liegt nach wie vor in der Abteilung Vielfalt des Amtes für In- tegration und Vielfalt. Im Rahmen der Vertretungsregelung ist die Fortführung der Aufgaben- bereiche sowie die Betreuung des Expert*innengremiums sichergestellt. Ab dem 01.12. 2023 wird die Sachgebietsleitung „Büro für Diversity-Management“, an die das Thema „Koloniales Köln“ angebunden ist, wiederbesetzt sein. 2. Wie ist der aktuelle Stand des Prozesses, welche Projekte/Aktivitäten wurden umgesetzt? Antwort der Verwaltung: Im Sachstandbericht 1416/2023 ist der aktuelle Stand des Prozesses einsehbar; alle Aktivitä- ten bis einschließlich August 2023 sind dort dargestellt. Am 22. November 2023 wird eine wei- tere öffentliche Veranstaltung mit Mitgliedern des Expert*innengremiums zum Thema „Ge- sundheit und Rassismus“ stattfinden, in der das gleichnamige Papier der AG Gesundheit und Rassismus des Gremiums im Mittepunkt stehen wird. 2 3. Die Flora als botanischer Garten hat verschiedene Bezüge zur deutschen Koloni- algeschichte: https://desintegration.ihaus.org/botanischer-garten-flora/. Vom Projektträger Willi-Eichler Bildungswerk und dem Kooperationspartner Integrati- onshaus e.V. wurde zurückgemeldet, dass ein aus rassismuskritischen Mitteln gefördertes Projekt zu kolonialen Spuren und kolonialem Erbe der Stadt Köln in der Flora nicht umgesetzt werden konnte, da es den Projektträgern verwehrt wurde, Workshops mit Schulklassen und anderen Jugendgruppen in der Flora selbst durchzuführen. Es wurde auf die Grüne Schule der Flora verwiesen, die wiederum kein Interesse an den Angeboten hat. Besteht die Möglichkeit, dass externe Bildungsanbieter die Räumlichkeiten der Grünen Schule Flora anmieten, um dort Bildungsangebote durchzuführen? Wenn ja, wer ist dafür verantwortlich? Wenn nein, bitten wir um eine Begrün- dung. Antwort der Verwaltung: Da der Botanische Garten mit Anfragen zu Veranstaltungen, Treffen, Führungen und sonsti- ger Formaten in erheblichem Ausmaß konfrontiert wird, geht die Verwaltung damit auch ange- sichts der jährlich ca. 1,5 Millionen Besucher*innen restriktiv um und verweist regelmäßig auf die koordinierten Führungen hin. Die im Botanischen Garten verortete Grüne Schule ist mit ihren Programmen, die sich am Schulcurriculum orientieren, ausgebucht. Es ist nicht möglich, weitere außerschulische Themen oder Sonderprojekte einzuarbeiten. Die Projektverantwortli- chen wurden daher an Kölncongress wegen der möglichen Anmietung von Räumlichkeiten im Floragebäude verwiesen. Zeitlich abgestimmte Begehungen im Rahmen des Workshops durch den Garten ohne weiteren Betreuungsaufwand seitens des Gartenteams können gerne bei diesem Projekt mit städtischer Beteiligung durchgeführt werden. Die Schaugewächshäu- ser werden erst Mitte des Jahres 2024 wiedereröffnet. Im Gespräch zwischen den Projektver- antwortlichen und dem Grünflächenamt wurden bereits organisatorische Lösungen für die Durchführung zukünftiger Workshops besprochen und vereinbart. Gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3479/2023
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 09.11.2023
- Erstellt
- 30.10.2023 10:04