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SV-2009/0066

Antrag des Stadtv. Klett (UWIGA) vom 14. Oktober 2009 betr. Wiederherstellung der östlichen Straßenverbindung zwischen Bessungen und Eberstadt

Antrag 15.10.2009

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SV-2009/0066

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SV-2009/0066

2290 Zeichen

Vorlage-Nr. SV-2009/0066 
 
 
Antrag des Stadtv. Klett (UWIGA) vom 14. Oktober 2009 betr. Wiederherstellung der 
östlichen Straßenverbindung zwischen Bessungen und Eberstadt 
 
 
 
Mittwoch, 14. Oktober 2009 
 
 
 
 
Antrag 
 
 
Wiederherstellung der östlichen Straßenverbindung zwischen Bessungen und Eberstadt 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen : 
Der Magistrat wird beauftragt 
1. die baulich vorhandene innerstädtische Verbindung von Ludwigshöhstraße mit der Heinrich – Delp - 
Straße unverzüglich wiederherzustellen, 
2. die seit 11.09. 01 durch US-Armee blockierte Cooper- Straße ebenfalls wieder zu eröffnen. 
 
Begründung: 
Schüler und Lehrer der Edith-Stein-Schule und der Lichtenbergschule die aus Eberstadt kommen und 
die Schulgemeinde der Marienhöhe -  soweit sie aus der Kernstadt kommt – müssen wegen der 
Sperrungen insbesondere als Radfahrer derzeit große Umwege in Kauf nehmen. Auch der Berufs- und 
Gelegenheitsverkehr mit Kraftfahrzeugen aus der Villenkolonie,  insbesondere aber auch aus dem 
Neubaugebiet Wolfhartsweg in die südlichen Bereiche der Kernstadt wird bisher zu energieverbrauchs- 
und emissionssteigernden Umwegfahrten veranlasst, die unnötig sind. Die militärische Sicherheit ist 
durch die beantragte Öffnung nach Abzug der US-Truppen nicht mehr in Gefahr. Der „Gefahr“ 
unbefugten Betretens der bisherigen Kasernenareale kann bis zur Wiedernutzung der Flächen durch 
entsprechende Sicherungsmaßnahmen begegnet werden. 
 
Historischer Hintergrund: 
Bei dem Kasernenbau 1936/37 bestand die damalige Stadtverwaltung auf der Erhaltung der 
Straßenverbindung über Ludwigshöhstraße und Alte Darmstädter Straße (heute Heinrich-Delp-Straße) 
nach Eberstadt mit den Abzweigen zur Marienhöhe und Ludwigshöhstraße. Die Ludwigshöhstraße 
wurde als Kasernenzufahrt ab Landskronstraße breit ausgebaut.  
Infolge der Straßendurchfahrt kam es zur Kasernenteilung und zu den beiden Namen: Freiherr v. 
Fritsch-Kaserne als östlicher Teil und Cambrai-Kaserne als westlicher Teil.  
Ab 1945 waren hier die US-Streitkräfte untergebracht.  
Nach dem Krieg war die Durchfahrt für bestimmte Personen mit einem Ausweis möglich. Ab 2001 ist 
das Gelände komplett abgeriegelt und seit dieser Zeit jede Verbindung unterbrochen.  
 
 
Helmut Klett, Stadtverordneter

Beratungsverlauf (2)

TOP 15.1
TOP 17.4

Orte (4)

  • Heinrich-Delp-Straße
  • Landskronstraße
  • Ludwigshöhstraße
  • Darmstädter Straße

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2009/0066
Typ
Antrag
Datum
15.10.2009
Erstellt
29.09.2026 00:00