3245/2018
Machbarkeitsstudie auf Grundlage des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden – Planungsbeschluss
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Anlage 12 - Auszug Verkehrsausschuss 11.12.2018
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1 Anlage 12 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 13.12.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 41. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 11.12.2018 öffentlich 3.5 Machbarkeitsstudie auf Grundlage des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden - Planungsbeschluss sowie Freigabe von investiven Auszah- lungsermächtigungen hier: Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung 3245/2018 Änderungsantrag der Fraktion Die Linke: Aus Punkt 1 des Beschlusses wird das Netzelement 4 „Östlicher Ringschluss“ gestri- chen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich abgelehnt gegen die Fraktion Die Linke Geänderter Beschluss: 1. Der Verkehrsausschuss beauftragt – vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtentwicklungsausschusses - die Verwaltung, die Planung der folgenden Netzelemente und Maßnahmen der Vorzugsvariante aus dem Verkehrsgutachten Mülheimer Süden weiter zu entwickeln, gegebenenfalls planrechtlich zu sichern und die Finanzierung sicherzustellen: Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer Stra- ße und dem Bergischen Ring als Verlängerung des Auenwegs Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum) 2 Netzelement 3: Verbindung der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring (Verbindung über den Messeparkplatz 21) Netzelement 4: Östlicher Ringschluss, der aus folgenden Einzelmaßnahmen besteht: - Neue Verbindungsrampe vom Östlichen Zubringer zum Deutzer Ring, - Durchbindung Westumgehung Kalk bis Karlsruher Straße, - Straßenbauliche, markierungstechnische und signaltechnische Maßnahmen an den Knotenpunkten Westumgehung Kalk/Gummersbacher Straße, Walter- Pauli-Ring/Kalker Hauptstraße/Deutzer Ring und Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße. Bei der weiteren Planung des Netzelements N4 ist darauf zu achten, dass Schleichverkehre wirksam vermieden werden und LKW auf dem Autobahnring geführt werden. Dies ist ebenfalls im LKW-Führungskonzept zu berücksichti- gen. Die Straße wird als verträgliche Stadtstraße mit Tempo 50 im gesamten Verlauf, auch der Bestandsbebauung, z.B. vor der TH, gestaltet. Des Weiteren ist bei der Planung auch eine großzügige Fahrradinfrastruktur auch auf den ggf. von Ausweichverkehr betroffenen Straßen zu berücksichti- gen. und empfiehlt dem Finanzausschuss wie folgt zu beschließen: 2. Der Finanzausschuss beschließt – vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haus- haltssatzung 2019 – die Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen für die Planung der Netzelemente 3 und 4 in Höhe von 500.000 € im Teilfinanz- plan 1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülhei- mer Süden, Erschließung, Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen, Haushaltsjahr 2019. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 4.1
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21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 4.1 Netzelement N4 Verbindung Westumgehung Kalk bis Karlsruher Straße Bauabschnitt (4-2) und Karlsruher Straße zum Pfälzischen Ring Bauabschnitt (4-3)
Anlage 9 Zusammenfassung 2018
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Stadt Köln Fo rtschreibung des Gutachtens Werkstattverfahren Mülheimer Süden inkl. Hafen aus 2013 brenner BERNARD ingenieure GmbH ein Unternehmen der BERNARD Gruppe 88 Projekt-Nr.: K907 P:\Pro\907\Texte\907_MüSü_Endbericht_180910.docx (10.09.2018) 7 ZUSAMMENFASSUNG Im Jahr 2013 wurde im Rahmen des Werkstattverfahrens für den Mülheimer Süden inkl. Hafen eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt, welche die vollständige Aufsied- lung des betroffenen Bereichs beinhaltete. Zwischenzeitlich haben sich Nutzungsan- nahmen für einzelne Plangebiete konkretisiert und zum Teil gegenüber der bisherigen Betrachtung erhöht. Im Plangebiet Mülheimer Süden ist die Ausnutzung der Flächen gegenüber 2013 um ca. zwei Drittel angestiegen (siehe Abbildung 36). Auch für wei- tere städtebauliche Aufsiedlungen sind deutlich mehr Konzepte bekannt, als dies 2013 der Fall war. Die Verkehrsmenge, die für diese sonstigen Aufsiedlungen berück- sichtigt wird, ist ca. um den Faktor 3,6 angestiegen, u. a. durch die Berücksichtigung des Deutzer Hafens, der MesseCity Köln, der Entwicklungen in Kalk und Mülheim. Abbildung 36: Plangebiete Mülheimer Süden und Nutzungsentwicklung zwischen 2013 und 2017 Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Köln entschieden, eine Fortschreibung der Ver- kehrsuntersuchung aus dem Jahr 2013 zu erstellen. Die Verkehrsuntersuchung wurde durch einen Lenkungskreis begleitet, der aus Mitgliedern der Verwaltung, den Investoren, der Koelnmesse und der KVB zusammengesetzt war. Im Lenkungskreis wurden Zwischenergebnisse präsentiert und Festlegungen für die weitere Bearbei- tung getroffen. Wichtige Erkenntnisse und Festlegungen der 2. Lenkungskreissitzung vom 07.03.2018, in der die Zwischenergebnisse der Verkehrsumlegung diskutiert wurden, waren: Anlage 9 Stadt Köln Fortschreibung des Gutachtens Werkstattverfahren Mülheimer Süden inkl. Hafen aus 2013 brenner BERNARD ingenieure GmbH ein Unternehmen der BERNARD Gruppe 89 Projekt-Nr.: K907 P:\Pro\907\Texte\907_MüSü_Endbericht_180910.docx (10.09.2018) 1. Das Verkehrsaufkommen im Bestand ist gegenüber 2013 besonders im Be- reich Kalk angewachsen. Die Verkehrszählwerte haben dabei an einzelnen Knotenpunkten bereits Belastungen erreicht, welche die Prognosebelastun- gen der Untersuchung aus 2013 erreichen. Vor diesem Hintergrund startet die Fortschreibung auf einer höheren Belastungsbasis. 2. Aufgrund der im Punkt 1 beschriebenen Verkehrsentwicklung und zusätzli ch höheren Verkehrsmengen aus den berücksichtigten Aufsiedlungen steigen die Prognosewerte für die Verkehrsbelastungen im Kfz-Verkehr gegenüber 2013 in der Prognose 2017/2018 nochmals an. Dieser Entwicklung sollen die Festlegungen der 2. Lenkungskreissitzung entgegentreten. 3. Für den Mülheimer Süden wurde festgelegt, dass die Maßnahmen des durch die Investoren beauftragten Mobilitätskonzeptes (erstellt durch ARGUS) in je- dem Fall umgesetzt werden müssen. Das Mobilitätkonzept beinhaltet Bau- steine zur Förderung des Car-Sharing, des Radverkehrs und der Nahmobilität im Allgemeinen. Darüber hinaus geht das Mobilitätskonzept von einer Förde- rung des ÖPNV aus. 4. In der Sitzung des Lenkungskreises wurde darüber hinaus festgelegt, dass für den Mülheimer Süden ein Stellplatzreduzierungsfaktor von 0,5 angesetzt wird. Dieser bedeutet, dass verpflichtend nicht mehr als 50 % der nach Landesbau- ordnung notwendigen Stellplätze gebaut werden dürfen. Die Zielsetzung ist, das Aufkommen im Kfz-Verkehr auf diese Weise zu dämpfen. 5. Eine weitere Festlegung war, dass beim ÖPNV sowohl die Entwicklung der Buslinien als auch eine Stadtbahnerweiterung im Bereich der Route Deutz- Mülheimer Straße à Danzierstraße als Grundlage für die weitere Entwicklung als notwendig angesehen wird, um den Modal Split zu Gunsten des Umwelt- verbundes zu beeinflussen. 6. In der Abwägung der zusätzlich notwendigen Netzelemente wurde deutlich, dass neben der Verlängerung des Auenwegs an den Bergischen Ring (siehe Abbildung 37, Netzelement N1), der Planstraße A im Bereich Cologneo I/ II (Netzelement N2) und der Verbindungsstraße über den Messeparkplatz P21 zwischen Deutz-Mülheimer Straße und Pfälzischer Ring (Netzelement N3) der so genannte Ringschluss Ost (Netzelement N4) gegenüber einer Anbindung des Auenwegs an die Zoobrücke vorzuziehen ist. Der Ringschluss Ost hat eine verkehrlich deutlich ausgeprägtere Wirkung und ermöglicht damit eine Stadt Köln Fortschreibung des Gutachtens Werkstattverfahren Mülheimer Süden inkl. Hafen aus 2013 brenner BERNARD ingenieure GmbH ein Unternehmen der BERNARD Gruppe 90 Projekt-Nr.: K907 P:\Pro\907\Texte\907_MüSü_Endbericht_180910.docx (10.09.2018) Entlastung des Kernbereichs von Deutz (Messe-Kreisel, AS Messe). Dies wird erreicht, weil Verkehre außerhalb der Bahninfrastruktur (Deutzer Feld, ICE- Trasse) geführt werden können. Abbildung 37: Darstellung Basisnetzelemente und Variante A (Ringschluss Ost) Die Netzelemente N1 bis N4 ermöglichen auch, dass der Messe-Kreisel in seiner heutigen Form aufgelöst und in Verbindung mit Netzelement N3 umgestaltet werden kann. Auf diese Weise ist auch die Integration der Stadtbahn in Form einer geraden Führung von der Haltestelle Kölnmesse in die Deutz-Mülheimer Straße einfacher möglich. Die Haltestelle Kölnmesse muss auf der Nordseite angepasst werden, so Stadt Köln Fortschreibung des Gutachtens Werkstattverfahren Mülheimer Süden inkl. Hafen aus 2013 brenner BERNARD ingenieure GmbH ein Unternehmen der BERNARD Gruppe 91 Projekt-Nr.: K907 P:\Pro\907\Texte\907_MüSü_Endbericht_180910.docx (10.09.2018) dass nur an der Südseite ein behindertengerechter Zugang aufrechterhalten werden kann. Da für die Stadtbahn aber eine Haltestelle im Bereich des Nordeingangs der Kölnmesse vorgesehen wird, der ebenfalls behindertengerecht zugänglich ist, er- scheint dies vertretbar. Hierzu ist eine vertiefende Prüfung sinnvoll. Für die Entwicklung der Straßenräume mit Stadtbahnerweiterung werden auf dem Streckenabschnitt zwischen der Haltestelle Kölnmesse und Wiener Platz drei Halte- stellestellen in Mittellage empfohlen: eine im Bereich des Nordeingangs der Köln- messe, eine im Bereich der Querung der ICE-Trasse über die Deutz-Mülhe imer Straße und eine im Bereich Deutz-Mülheimer Straße/Danzierstraße. Bei dieser gro- ben Empfehlung für die Lage der Haltestellen wird der Mülheimer Süden gut durch die Einzugsbereiche der Haltestellen abgedeckt. Die Lage wird durch spätere Planun- gen konkretisiert. Die Straßenräume sollen darüber hinaus angemessen für Radfah- rende und zu Fuß Gehende gestaltet werden. Der Kfz-Verkehr wird weitg ehend ge- meinsam mit der Stadtbahn den Straßenraum teilen. In Bereichen von wichtigen sig- nalisierten Knotenpunkten wird empfohlen, Stadtbahn und Kfz-Verkehr nach Möglich- keit zu separieren, um eine durchgehend gute Betriebsqualität der Stadtbah n zu er- reichen und die Eingriffe durch den ÖPNV-Vorrang auf den Kfz-Verkehr zu mi nimie- ren. Mit Hilfe einer Schwachstellenanalyse mit einer mikroskopischen Verkehrsflusssimu- lation wurden für die Morgen- und Abendspitze (jeweils Besuchertage von Norm al- messe und Großmesse berücksichtigt) die Schwachstellen analysiert. Es zeigt sich, dass die künftigen Verkehrsmengen an den betrachteten Knotenpunkten im Allge- meinen zu bewältigen sind, auch wenn es anspruchsvolle Anforderungen an die Um- setzung der Maßnahmen geben wird. Als maßgebende Empfehlungen lassen sich die folgenden, auch in Anlage 6.4 da r- gestellten Maßnahmen und Erkenntnisse benennen: 1. Für das Plangebiet Mülheimer Süden ist das Mobilitätskonzept sowie die ak- tive Stellplatzbegrenzung auf 50 % umzusetzen, um das hier entstehende Verkehrsaufkommen zu dämpfen. Stadt Köln Fortschreibung des Gutachtens Werkstattverfahren Mülheimer Süden inkl. Hafen aus 2013 brenner BERNARD ingenieure GmbH ein Unternehmen der BERNARD Gruppe 92 Projekt-Nr.: K907 P:\Pro\907\Texte\907_MüSü_Endbericht_180910.docx (10.09.2018) 2. Für sonstige Aufsiedlungen, die einen ähnlich großem Umfang haben, ist ebenso zu empfehlen, die Systematik der Mobilitätkonzepte und Stellplatzbe- grenzungen zu verfolgen. 3. Damit dies auch in der Praxis umsetzbar ist, muss die Angebotsverbesserung im ÖPNV gleichzeitig vorangetrieben und realisiert werden. Hierzu gehört die Anpassung von Busverbindungen sowie die Stadtbahnerweiterung im Bereich zwischen Messe-Kreisel à Deutz-Mülheimer Straße à Danzierstraße à Ber- gischer Ring. Für den Fall, dass die Stadtbahn nicht fertiggestellt werden kann, wenn die ersten Nutzer die Neubauten im Mülheimer Süden beziehen, sind durch angemessene Erweiterungen des Buskonzeptes Interimslösungen zu schaffen. 4. Zusätzlich ist zu empfehlen, dass die Nahmobilität gefördert wird. Dies bedeu- tet insbesondere, dass Bewohner für die alltäglichen Zwecke wie Ausbildung und Einkauf möglichst zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen. 5. Im Kfz-Bereich sind folgende Netzelemente zu schaffen: a. Netzelement N1: Verlängerung Auenweg b. Netzelement N2: Planstraße A (Bereich Cologneo I/II) c. Netzelement N3: Verbindungsstraße über P21 inkl. Auflösung Messe- Kreisel d. Netzelement N4: Ringschluss Ost (über Deutzer Ring und Westumge- hung Kalk) 6. Im Hinblick auf die Signalisierung wird es notwendig, die Signalsteuer ungen insbesondere im Kernbereich Deutz und entlang des Ringschluss Ost in re- gelmäßigen Abständen auf die Verkehrsbelastungen anzupassen, die mit stei- gender Aufsiedlung erreicht werden. 7. Im Kernbereich von Deutz muss bei der Integration einer dritten Stadtbahnlinie der uneingeschränkte ÖPNV-Vorrang im Einzelfall überprüft werden. In der Analyse gibt es Anzeichen, dass die Beibehaltung des heutigen Vorrangs bei einer zusätzlichen Stadtbahnlinie zu problematischen Auswirkungen im Kfz- Verkehr führen wird. 8. Der Bereich zwischen dem Plangebiet Deutzer Hafen und der Östlichen Zu- bringerstraße war nicht simulationsrelevant in der vorliegenden Untersu- chung. Die Prognosebelastungen in diesem Bereich sind jedoch so hoch,
Anlage 3A Variante A Netzelement 4
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Variante A: Netzelemente N1, N2, N3 & N4 Anlage 3A N1 N2 N3 N4 N4 Legende: Netzelement 1: Verlängerung Auenweg Netzelement 2: Planstraße Euroforum Nord Netzelement 3: Verbindung Deutz- Mülheimer-Straße zum Pfälzischen Ring Netzelement 4: Östlicher Ringschluss Bestand Neubau N1 N2 N3 N4
Anlage 4.2
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21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 4.2 Netzelement N4 Kreuzungsanpassung Kalker Hauptstraße / Walter-Pauli-Ring Bauabschnitt (4-4) Bauabschnitt _4-4
Anlage 13, Auszug aus dem Stadtentwicklungsausschuss vom 13.12.2018
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Anlage 13 Geschäftsführung Stadtentwicklungsausschuss Herr Freitag Telefon: (0221) 221-23148 Fax : (0221) 221-24088 E-Mail: uwe.freitag@stadt-koeln.de Datum: 14.12.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 37. Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 13.12.2018 öffentlich 6.2 Machbarkeitsstudie auf Grundlage des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden - Planungsbeschluss sowie Freigabe von investiven Auszah- lungsermächtigungen hier: Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung 3245/2018 Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Verkehrsausschuss wie folgt zu be- schließen: Geänderter Beschluss: (analog der Beschlussfassung im Verkehrsausschuss) 1. Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, die Planung der folgenden Netzelemente und Maßnah- men der Vorzugsvariante aus dem Verkehrsgutachten Mülheimer Süden weiter zu entwickeln, gegebenenfalls planrechtlich zu sichern und die Finanzierung sicherzu- stellen: Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer Stra- ße und dem Bergischen Ring als Verlängerung des Auenwegs Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum) Netzelement 3: Verbindung der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring (Verbindung über den Messeparkplatz 21) Netzelement 4: Östlicher Ringschluss, der aus folgenden Einzelmaßnahmen besteht: - Neue Verbindungsrampe vom Östlichen Zubringer zum Deutzer Ring, - Durchbindung Westumgehung Kalk bis Karlsruher Straße, - Straßenbauliche, markierungstechnische und signaltechnische Maßnahmen an den Knotenpunkten Westumgehung Kalk/Gummersbacher Straße, Walter-Pauli- Ring/Kalker Hauptstraße/Deutzer Ring und Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße. Bei der weiteren Planung des Netzelements N4 ist darauf zu achten, dass Schleichver- kehre wirksam vermieden werden und LKW auf dem Autobahnring geführt werden. Dies ist ebenfalls im LKW-Führungskonzept zu berücksichtigen. Die Straße wird als verträgliche Stadtstraße mit Tempo 50 im gesamten Verlauf, auch der Bestandsbe- bauung, z.B. vor der TH, gestaltet. Des Weiteren ist bei der Planung auch eine großzügige Fahrradinfrastruktur auch auf den ggf. von Ausweichverkehr betroffenen Straßen zu berücksichtigen. und empfiehlt dem Finanzausschuss wie folgt zu beschließen: 2. Der Finanzausschuss beschließt – vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haus- haltssatzung 2019 – die Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen für die Planung der Netzelemente 3 und 4 in Höhe von 500.000 € im Teilfinanz- plan 1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülhei- mer Süden, Erschließung, Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen, Haushaltsjahr 2019. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 4
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Netzelement N4 Verbindungsrampe Östlicher Zubringer Deutzer Ring Bauabschnitt (4-1) 21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 4 Radweg
Anlage 3 Netzelemente 1-3
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Netzelemente 1-3 für beide Varianten A+B Anlage 3 N1 N2 N3 N4 Legende: Netzelement 1: Verlängerung Auenweg Netzelement 2: Planstraße Euroforum Nord Netzelement 3: Verbindung Deutz- Mülheimer-Straße zum Pfälzischen Ring N1 N2 N3
Anlage 5 Machbarkeit N3
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21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 5 Netzelement N3 Verbindung Deutz-Mülheimer Straße Pfälzischen Ring / alternative Nordrampe Auenweg Bauabschnitt_3 Bauabschnitt _3
Anlage 2 Auszug Gutachten 2013
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Anlage 2 Seite 1 Anlage 2 Seite 2 Anlage 2 Seite 3 Anlage 2 Seite 4
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/3 661/3 Vorlagen-Nummer 3245/2018 Freigabedatum 06.11.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Machbarkeitsstudie auf Grundlage des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden - Planungsbeschluss sowie Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen hier: Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung Beschlussorgan Verkehrsausschuss Finanzausschuss Gremium Datum Beschlussvorschlag: 1. Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, die Planung der folgenden Netzelemente und Maßnahmen der Vorzugsvariante aus dem Verkehrsgutachten Mülheimer Süden weiter zu entwickeln, gegebenenfalls planrechtlich zu sichern und die Finanzierung sicherzustellen: Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer Straße und dem Bergischen Ring als Verlängerung des Auenwegs Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum) Netzelement 3: Verbindung der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring (Verbindung über den Messeparkplatz 21) Netzelement 4: Östlicher Ringschluss, der aus folgenden Einzelmaßnahmen besteht: - Neue Verbindungsrampe vom Östlichen Zubringer zum Deutzer Ring, - Durchbindung Westumgehung Kalk bis Karlsruher Straße, - Straßenbauliche, markierungstechnische und signaltechnische Maßnahmen an den Knotenpunkten Westumgehung Kalk/Gummersbacher Straße, Walter-Pauli- Ring/Kalker Hauptstraße/Deutzer Ring und Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße. Verkehrsausschuss 13.11.2018 Stadtentwicklungsausschuss 15.11.2018 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 29.11.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 06.12.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 10.12.2018 Verkehrsausschuss 11.12.2018 Finanzausschuss 17.12.2018 2 Neubau der Stadtbahntrasse: Deutz-Mülheimer Straße zwischen Messekreisel und Bergi- schem Ring 2. Der Finanzausschuss beschließt – vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2019 – die Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen für die Planung der Netzelemente 3 und 4 in Höhe von 500.000 € im Teilfinanzplan 1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung, Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Bau- maßnahmen, Haushaltsjahr 2019. Alternative: keine 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 1.400.000,00 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: 1. Ausgangslage/Anlass: Im Rahmen der Vorbereitung des Werkstattverfahrens zur Entwicklung im Gebiet Mülheimer Süden inklusive Hafen, die unter anderem zu erheblichen verkehrlichen Veränderungen insbe- sondere bezüglich des Verkehrsaufkommens führt, hat die Verwaltung im Jahre 2013 die Erstel- lung eines Verkehrsgutachtens in Auftrag gegeben. Der Inhalt des Gutachtens war die Untersu- chung der Verkehrserschließung des Gebietes und der verkehrlichen Auswirkungen auf das umliegende Straßennetz. Der räumliche Umfang ist der Anlage 1 zu entnehmen. Für die verkehrliche Beurteilung im Gutachten 2013 wurde die innere Erschließung anhand der städtebaulichen Vorgaben für alle Verkehrsträger [Fuß- und Radverkehr, öffentlicher Personen- nahverkehr (ÖPNV) und motorisierter Individualverkehr (MIV)] berücksichtigt und im umliegen- den Verkehrsnetz untersucht. Im Werkstattverfahren selbst wurde die innere verkehrliche Er- schließung mit einer konsequenten Verknüpfung der Fuß- und Radwege und eine Grünplanung innerhalb, aber auch außerhalb des Plangebietes entwickelt. Zusammenfassend haben bereits die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens aus dem Jahre 2013 gezeigt, dass die Abwicklung der zukünftigen Verkehre im Mülheimer Süden nur durch die Er- tüchtigung des Straßennetzes umsetzbar ist. Mittlerweile wurde die Baudichte stark erhöht (s. Tabelle 2), so dass die Überarbeitung des vor- liegenden Gutachtens aus 2013 erforderlich wurde. Ergänzend wurde ein Mobilitätskonzept für die Neuentwicklung des Mülheimer Südens erarbeitet. Hier wurden zusätzlich Maßnahmen zur Veränderung des Modal Split zugunsten des Umweltverbundes vorgeschlagen. Dem Konzept wurden die Ziele aus dem Strategiepapier „Köln mobil 2025“ zugrunde gelegt. 4 Bezüglich der Erschließung des Gebietes hat die Untersuchung aus 2013 zur Erweiterung des öffentlichen Personennahverkehrsangebotes durch eine zusätzliche Buslinie geführt. Sie ist zum Fahrplanwechsel 2017/2018 eingerichtet worden. Des Weiteren ist für die Abwicklung der prognostizierten Verkehre zwingend eine im Vergleich zum Busbetrieb leistungsfähigere Stadt- bahnverbindung durch das Gebiet auf der Deutz-Mülheimer Straße zu entwickeln. Im Rahmen der Aufstellung des neuen ÖPNV-Bedarfsplanes des Landes NRW wurden für das Stadtgebiet Köln eine Reihe von wichtigen Maßnahmen des Stadtbahnaus- und -neubaus angemeldet (vgl. ÖPNV-Roadmap, Vorlage Nr. 0606/2018). Darin sind auch die Stadtbahnanbindung Mülheim Süd und die Weiterführung nach Stammheim/Flittard enthalten. 2. Empfehlungen des Verkehrsgutachtens und ausgewählte Varianten der Entwicklung des Straßennetzes Das umfangreiche Verkehrsgutachten aus 2013 zum Workshop beinhaltete die Abschätzung des Verkehrsaufkommens unter Berücksichtigung der städtebaulichen Entwicklungen und der Verkehrsumlegung der Gesamtverkehre auf das Straßennetz. Daraus ergaben sich verschiede- ne Szenarien, mit Aussagen zu deren verkehrlicher Auswirkungen sowie die grundsätzliche Machbarkeit. Darüber hinaus wurde auch die Machbarkeit der Stadtbahntrasse in der nördli- chen Deutz-Mülheimer Straße mit positivem Ergebnis geprüft. Bei den analysierten 11 Szenarien (A bis I) und den dabei entwickelten Lösungen wurde zu- nächst das Verkehrsaufkommen einer Messe mit durchschnittlichem Messeverkehr (Normal- messe) berücksichtigt. Das Verkehrsgutachten (2013) hat unter den verkehrlichen Gesichtspunkten die Lösungen der Szenarien E und I als sinnvoll empfohlen. Beide Lösungen wurden noch zusätzlich auf die Ab- wicklung der Verkehrsmengen während einer Großmesse überprüft. In der nachfolgenden Tabelle sind die ausgewählten Szenarien mit den jeweils vorgeschlage- nen Netzelementen zusammengefasst. Tabelle 1 N2 N1 N4 N3 N5 ÖV-Erschl. heute ÖV-Erschl. opimiert Stadtbahn Planstraße Euroforum Nord Durchbindung Brügelmannstr. Verlängerung Auenweg Hauptvariante Verlängerung Auenweg Alternative Ringschluss Ost Überfahrt P21 Südrampen Zoobrücke Nordrampen Zoobrücke Sz E - x x x x - x x - - Sz I - x x x x - - x x - NetzelementeVerkehrsaufkommen Die Zusammenfassung der Erläuterung aus dem Gutachten ist der Anlage 2 zu entnehmen. Das Netzelement Durchbindung der Brügelmannstraße entfällt, da mit dem Parkhaus der Koelnmesse keine Durchbindung mehr möglich ist. In der vertieften Betrachtung dieser Vorlage wird Szenario E als Variante A (siehe Anlage 3A) und Szenario I als Variante B (siehe Anlage 3B) bezeichnet. 2.1 Fortschreibung der Machbarkeitsstudie zum Werkstattverfahren Mülheimer Süden aus dem Jahr 2013 Die Notwendigkeit der Fortschreibung des im Jahre 2013 erstellten Verkehrsgutachtens ergab sich vor allem aufgrund der nachfolgend aufgeführten städtebaulichen Entwicklungen: Verdichtung des Plangebietes Mülheimer Süden von 460.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) auf 679.500 m². 5 Tabelle 2 2013 2017 Gebiete Teilsumme Baufeld aus Wohnen in BGF, Büro/Gewerbe, Bildung Schule, Einzelhandel in BGF (m 2) Teilsumme Baufeld aus Wohnen in BGF, Büro/Gewerbe, Bildung Schule, Einzelhandel in BGF (m 2) Cologneo I 87.000 101.300 Cologneo II 48.000 98.400 Otto-Langen-Quartier 77.000 94.000 Lindgens-Areal 43.000 64.000 Deutz AG 170.000 321.800 Hafenstraße 29.000 0 Restflächen 6.000 0 Teilsummen 460.000 679.500 Differenz 2017-2013 + 219.500,00 Differenz in % 2017-2013 + 48% Gesamt BGF 460.000 679.500 Reduzierung der Stellplätze im Plangebiet durch verbesserte Fuß- und Radwegeverbindungen innerhalb und außerhalb des Plangebietes, neue ÖPNV-Anbindung in der Deutz-Mülheimer Straße und neue Buslinie in 2017 sowie Carsharing und Maßnahmen aus den Mobilitätskon- zepten für die einzelnen Baufelder. Veränderte städtebauliche Entwicklungen im Umfeld: - Koelnmesse 3.0 Masterplan inkl. neues Parkhaus der Koelnmesse, - TH Köln, Campus Köln, - Hallen-Kalk, - Ehemaliger Kaufhof Kalk, - AWB Ansiedlung, - Huwald Gelände (Robertstraße), - OSMAB Gewerbe, - TÜV Rheinland, - Strabag, - Deutzer Hafen. Die Lage dieser städtebaulichen Vorhaben ist in der Anlage 1 zum Kapitel 1 (Ausgangslage) dargestellt. In den beiden Varianten A und B wurden der verkehrlichen Betrachtung die prognostizierten Mehrverkehre zugrunde gelegt. Die Zunahme des Verkehrs wurde unter Berücksichtigung der Aufsiedlung von 679.500 m2 Bruttogeschossfläche und einer Großmesse als Worst Case Sze- nario berechnet. Die Zusammenfassung des fortgeschriebenen Verkehrsgutachtens ist als An- lage 9 beigefügt. Entsprechend der Empfehlung des Gutachters können die zusätzlichen Verkehre durch eine konsequente Förderung des Umweltverbundes, bestehend aus neuer Stadtbahnerschließung und einem Mobilitätskonzept, zufriedenstellend abgewickelt werden. Die Maßnahmen zur För- derung des Umweltverbundes lassen eine Stellplatzreduzierung um 50 % zu, die ihrerseits not- wendige Voraussetzung zur weiteren Reduzierung des Pkw-Quell- und Zielverkehrs ist. Zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Straßennetzes müssen laut der Empfehlung des Gut- achtens darüber hinaus zusätzliche Netzelemente und Maßnahmen im vorhandenen Straßen- netz realisiert werden. Nachfolgend aufgeführte Netzelemente sind gleichermaßen für beide Varianten A und B erfor- 6 derlich (siehe Anlage 3): Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer Straße und dem Bergischem Ring als Verlängerung des Auenwegs. Die Trasse soll durch einen Bebau- ungsplan gesichert werden. Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum Nord). Die Trasse ist durch einen Bebau- ungsplan gesichert. Netzelement 3: Verbindung Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring (Verbindung über den Messeparkplatz 21). Der Umbau ist ohne ergänzendes Planverfahren möglich. Neubau der Stadtbahntrasse Deutz-Mülheimer Straße (Anlage 7): Es ist ein Planfeststel- lungsverfahren erforderlich. 2.2 Mobilitätskonzept Neben dem beschriebenen Verkehrsgutachten wurde für die Realisierung der Hochbauprojekte ein Mobilitätskonzept entwickelt, welches für alle Investoren verpflichtend zur Umsetzung kom- men soll (siehe Anlage 10). Die Kernelemente des Mobilitätskonzepts sind: Realisierung der Stadtbahnerweiterung, Einbindung in das übergeordnete Radwegenetz, Fahrradabstellanlagen, Bedarf nach Richtzahl und Erhöhung auf Basis der Wohnnutzung um 20 % zur gezielten Förderung des Radverkehrs, Bike und Ride, Bike-und Lastenradsharing, Carsharing, Bedarf von 5 Stellplätzen pro 1.000 Bewohner inkl. E-Ladestationen, Entwicklung von Mobilitätsstationen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Mobilitätskonzept kann eine Reduzierung auf 50% der Stellplätze im Plangebiet für die einzelnen Baufelder erreicht werden. 2.3 Variantenvergleich der Varianten A und B Es zeigt sich, dass die Maßnahmen der Variante A (Anlage 3A) gegenüber der Variante B (An- lage 3B) verkehrlich großräumigere Wirkung haben und zu ausreichenden Verkehrsentlastun- gen der kritischen Bereiche führen. Dagegen wirkt die Variante B verkehrlich nur sehr begrenzt (Anlage 8). Aus verkehrlicher Sicht ist die Variante A gegenüber der Variante B vorzuziehen. Mit der Machbarkeitsstudie wurden die Varianten A und B auch auf ihre Umsetzbarkeit, unter Berücksichtigung baulicher Aufwände, der Auswirkungen auf das Umfeld und Grunderwerb, überprüft. Die Umsetzbarkeit der Variante A ist unkritisch. Die Variante B erfordert deutlich hö- here Investitionen und es wird Grunderwerb erforderlich. Für die Variante A entstehen Planungskosten in Höhe von ca.1.400.000 €. Die Gesamtkosten aus Planungs- und Baukosten belaufen sich bei dieser Variante sehr grob geschätzt auf ca. 7.050.000 €. Für die Variante B entstehen Planungskosten in Höhe von ca. 4.700.000 €. Die Gesamtkosten aus Planungs- und Baukosten dieser Variante belaufen sich sehr grob geschätzt auf ca. 23.550.000 €. Alle Kostenangaben basieren auf der Machbarkeitsstudie und stellen erste Abschätzungen dar. Im Verlauf der detaillierten Planung wird eine Konkretisierung der Kosten möglich. 7 Die Tabelle gibt die Kostenschätzung und Kostenträger der Netzelemente für Varianten A und B an. Netzelemente 1 2 3 Baukosten 4 Baukosten 5 Baukosten Kosten Ge- samt* Kosten- träger Investoren Investoren Stadt Köln Stadt Köln Stadt Köln Stadt Köln Kosten Variante A nicht be- kannt nicht be- kannt 1.050.000 € 4.600.000 € X 7.050.000 € Kosten Variante B nicht be- kannt nicht be- kannt 1.050.000 € X 17.800.000 € 23.550.000 € * Gesamtkosten inkl. Planungskosten Resümee: Die Variante B wird nicht weiter verfolgt wegen - der geringeren verkehrlichen Gesamtwirkung, - den kritischen Auswirkungen durch den Grunderwerb, - den Auswirkungen im Umfeld (die Variante B würde Eingriffe am Rheinpark zur Folge ha- ben, für die erforderliche Trasse wären Baumfällungen, Stützmauern und Aufschüttungen notwendig), - der weitreichenden städtebaulichen Auswirkungen der sehr umstrittenen südlichen Ram- pen, - der erforderlichen sehr hohen Investitionen. Die Variante A wird Vorzugsvariante und soll umgesetzt werden. 2.4 Beschreibung und Wirkung der Vorzugsvariante Die Vorzugsvariante (Variante A) beinhaltet neben den o. a. Netzelementen 1, 2 und 3 noch das Netzelement 4 - die Schaffung des sogenannten Östlichen Ringschlusses. Das Netzele- ment 4 besteht aus folgenden Maßnahmen (siehe Anlage 3A): Neue Verbindungsrampe vom Östlichen Zubringer zum Deutzer Ring (Anlage 4); Neue Rampenbauwerke von der Westumgehung Kalk zur Durchbindung Westumgehung Kalk bis zur Karlsruher Straße (Anlage 4.1); Straßenbauliche, markierungstechnische und signaltechnische Maßnahmen an den Knotenpunkten Westumgehung Kalk/Gummersbacher Straße, Walter-Pauli-Ring/Kalker Hauptstraße/Deutzer Ring und Pfälzischer Ring/Karlsruher Straße (Anlagen 4.1 bis 4.3). Der o. a. Östliche Ringschluss führt zu einer wesentlichen Entlastung des vorhandenen Stra- ßennetzes im Bereich Östlicher Zubringer, Deutz-Mülheimer Straße und Messekreisel. Damit kann der zusätzliche Verkehr aus dem Entwicklungsgebiet Mülheimer Süden weitgehend ver- träglich abgewickelt werden. Die Verbindungsrampe vom Östlichen Zubringer zum Deutzer Ring ist einspurig und schmiegt sich an die vorhandene Abfahrt vom Deutzer Ring in Richtung Östlichen Zubringer an. Der vorhandene Radweg wird planfrei überfahren und die Anbindung an den Deutzer Ring erfolgt ohne Aufweitung auf die heutige rechte Fahrspur (siehe Anlage 4). Für den LKW-Messeverkehr ist die Verlängerung der Westumgehung Kalk keine alternative Route, da sie aufgrund der Höhenbegrenzung (3,7 m bzw. 3,2 m) der Brückenbauwerke der DB AG auf der Karlsruher Straße für den LKW-Verkehr zur Köln Messe ungeeignet ist. Mit dem Östlichen Ringschluss wird eine neue wichtige Verbindungsachse geschaffen. Verkeh- 8 re, die ansonsten die Strecke durch Deutz und die hoch belasteten Knoten Justinianstra- ße/Opladener Straße/Deutz-Mülheimer Straße und Messekreisel nutzen würden, können unmit- telbar vom Östlichen Zubringer über den Deutzer Ring und die Karlsruher Straße zum Pfälzi- schen Ring fahren. Dies reduziert nach Berechnung des Verkehrsgutachters auch die Ver- kehrsbelastung im Zentrum von Kalk, trotz der dort vorgesehenen Aufsiedlung. Durch die zukünftige städtebauliche Entwicklung im Mülheimer Süden wird ohne Östlichen Ringschluss die Verkehrsbelastung besonders im Bereich der Deutz-Mülheimer Straße zwi- schen Opladener Straße und Messekreisel zunehmen. Mit dem Östlichen Ringschluss wird die- se Achse trotz Aufsiedlung entlastet. Auch ohne den Östlichen Ringschluss ist, bedingt durch die gesamte städtebauliche Entwick- lung im Rechtsrheinischen an den Knoten Walter-Pauli-Ring/Gummersbacher Straße und Wal- ter-Pauli-Ring/Kalker Hauptstraße (s. untere Abbildungen) eine Überlastung festzustellen. Nur mit der Ertüchtigung durch die vorgeschlagenen Maßnahmen lässt sich die Verkehrsqualität in der Morgen- und Abendspitze in ausreichendem Maß verbessern. Die Überprüfung der Leistungsfähigkeit am Knoten Walter-Pauli-Ring/Gummersbacher Straße führt zu der Empfehlung den Linksabbieger aus Richtung Süden entfallen zu lassen. Seine Be- lastung ist heute vergleichsweise gering und es bestehen gute alternative Fahrtrouten. Der Ent- fall des Linksabbiegers ermöglicht besonders in der Morgenspitze längere Freigabezeiten in der Hauptrichtung. Für den querenden Fußverkehr soll eine Mittelinsel hergestellt werden. Anmerkung: Die heutige Fuß- gängerführung wird zu 100 % von den zu Fuß Gehenden beachtet. 9 Am Knotenpunkt Walter-Pauli-Ring/Kalker Haupstraße/Deutzer Ring sind straßenbauliche, markierungstechnische und signaltechnische Veränderungen erforderlich, um die Verkehrsbelastung besser abwickeln zu können. Zu nennen sind: - Änderung der Querschnittsaufteilung unterhalb des Brückenbauwerks Deutzer Ring mit jeweils zwei Fahrstreifen in Hauptrichtung, - Ausbau eines zweiten Rechtsabbiegefahrstreifens am Walter-Pauli-Ring, - Anpassung der Verkehrsinsel im östlichen Ast der Fußgängerquerung Kalker Hauptstraße und Schaffung einer neuen Verkehrsinsel zwischen den Rechtsabbiegespuren mit jeweils zwei Fahrstreifen und der Linksabbiegespur Walter-Pauli-Ring, - Schaffung eines Mischfahrstreifens im östlichen Ast der Kalker Hauptstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Dieses Konzept ermöglicht notwendige signaltechnische Verbesserungen unter den zu erwartenden Verkehrsbelastungen. Bei der Variante A (Vorzugsvariante) sind für die Verlängerung der Westumgehung Kalk bis zur Karlsruher Straße zwei Rampenbauwerke von der vorhandenen Anschlussstelle der Westum- gehung Kalk erforderlich (siehe Anlage 4.1.). Die Auswirkungen der straßenbaulichen Anpassungen auf das Umfeld sind gering. Die Verlän- gerung der Westumgehung Kalk bis zur Karlsruher Straße liegt im Schatten der vorhandenen Bahntrasse und des Kalkbergs. Dieses Bauvorhaben ist städtebaulich unkritisch und belastet keine anliegende Wohnbebauung. Für die neue Anbindung an die Karlsruher Straße ist eine neue Lichtsignalanlage erforderlich. Die Anpassungen der Kreuzungen Karlsruher Stra- ße/Pfälzischer Ring, Walter-Pauli-Ring/Gummersbacher Straße und Walter-Pauli-Ring/Kalker Hauptstraße haben grundsätzlich sehr geringe städtebauliche Auswirkungen, da es sich haupt- sächlich um kleinere straßenbauliche Anpassungen handelt. 10 3. Stadtbahnanbindung Im Zuge der Entwicklung des Mülheimer Südens wurde für die ÖPNV-Erschließung der Bau ei- ner Stadtbahn auf der Deutz-Mülheimer Straße untersucht. Es handelt sich um die Verlänge- rung der vorhandenen Stadtbahntrasse in Richtung Norden, die heute am Messekreisel nur in den Pfälzischen Ring abzweigt. Die Untersuchung hat ergeben, dass aufgrund der benötigten Fläche die einzige Möglichkeit der Realisierung der Stadtbahntrasse ein straßenbündiger Bahnkörper ist, bei dem Stadtbahn und Kfz-Verkehr weitestgehend eine gemeinsame Fahrbahn nutzen. Lediglich an größeren Knotenpunkten kann eine Separierung von Stadtbahn und Pkw-Verkehr erfolgen. Die Strecken- führung ist rund 2,0 km lang und es sind drei Haltestellen in diesem Bereich vorgesehen (siehe Anlage 7). Im ersten Schritt wurde demnach die Erstellung der Kostenschätzung seitens der Investoren in Auftrag gegeben. Die erste grobe Kostenannahme zeigt, dass die Gesamtkosten für die Stadt- bahnmaßnahme bei etwa 32.000.000 € liegen. Im weiteren Verfahren zur Realisierung des Ge- bietes Mülheimer Süden wurde die Bereitschaft signalisiert, dass sich alle Investoren an der Fi- nanzierung des gesamten Vorhabens beteiligen. Die Förderfähigkeit der Stadtbahnmaßnahme ist derzeit in Abstimmung, da es sich weitgehend um einen straßenbündigen Bahnkörper handelt, der gemäß den Vorgaben Bundes-GVFG nicht förderfähig ist. Verwaltung und KVB werden die Fördermöglichkeiten bei Bund und Land sowie mit dem Zuwendungsgeber Nahverkehr Rheinland GmbH eruieren. 4. Kosten Die Finanzierung der Netzelemente 1 und 2 erfolgt durch die Investoren im Rahmen der Umset- zung der Vorhaben Deutz Areal (Netzelement 1) und Euroforum Nord/Cologneo I (Netzelement 2). Die Machbarkeit der Verbindung Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring (Netzele- ment 3) ist der Anlage 5 und die grobe geschätzten Kosten der Bau- und Planungskosten in Höhe von 1.300.000 € der Anlage 5.1 zu entnehmen. Aufgrund der Kostenqualität „Kosten- schätzung“ und bereits erkennbaren Risiken (u. a. Baugrund, Bestandsbauwerke etc.) können sich bis zur Kostenfeststellung noch Abweichungen von bis zu 50 % ergeben. Die Kostenschätzung für die Schaffung des östlichen Ringschlusses (Netzelement 4) ergibt sich aus den Maßnahmen, die in den Anlagen 4. bis 4.3 dargestellt sind. Sie setzt sich aus den gro- be geschätzten Kosten für die Rampenbauwerke, den Straßenneubau, die straßenbaulichen Anpassungen und den signaltechnischen Maßnahmen zusammen und beträgt ca. 5.750.000 € aus Bau- und Planungskosten (siehe Anlage 6). Somit werden für die Maßnahmen der Vorzugsvariante (Netzelemente 3 und 4) nach heutiger grober Kostenschätzung städtische Finanzmittel in Höhe von etwa 7.050.000 € benötigt. Die zuvor genannten Gesamtkosten basieren auf einer Kostenschätzung. Aufgrund der Kostenqua- lität „Kostenschätzung“ und bereits erkennbaren Risiken (u. a. Baugrund, Bestandsbauwerke etc.) können sich bis zur Kostenfeststellung noch Abweichungen von bis zu 50 % ergeben. Für die Stadtbahnerweiterung auf der Deutz-Mülheimer Straße werden etwa 32 Mio. € Investiti- onsmittel benötigt. Planungskosten sind darin noch nicht enthalten. Die erforderlichen investiven Haushaltsmittel für die Planung der Maßnahme sind im Rahmen des Haushaltsplan-Aufstellungsverfahrens 2019 ff. im Teilfinanzplan 1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung, in Höhe von 500.000 € für das Hj.2019 sowie in Höhe von 350.000 € für das Hj. 2020 eingeplant worden. Noch fehlende Auszahlungsermächtigungen werden im Rahmen des Hpl.-Anmeldeverfahrens 2020 im Rahmen des bestehenden Budgets berücksichtigt. 11 Nach Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme wird in zukünftigen Haushaltsplänen ein ent- sprechender Ansatz für die jährlichen Abschreibungen (Teilplanzeile 14) budgetneutral berück- sichtigt. 5. Schritte nach dem Planungsbeschluss Erstellen der Entwurfs- und Ausführungsplanung für die Netzelemente 1 und 2 durch die In- vestoren. Für das Netzelement 1 sollten diese Planungen vor Aufstellung des Bebauungspla- nes voraussichtlich in 2020 abgeschlossen sein. Die Erstellung der Planung für das Netzele- ment 2 ist in 2019 vorgesehen. Aufgrund der verkehrlichen Verzahnung von Netzelement 3 und der Stadtbahn ist die Planung der Verbindungstrasse der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring (Netzelement 3) nur mit der Stadtbahnplanung gemeinsam möglich. Es wird angestrebt, die Planungsleistung kurzfristig zu vergeben. Um das Verfahren zu beschleunigen, wird unter Beachtung der Vergabekriterien eine Beauftragung durch die Investoren geprüft. Die Planungskosten würden auf die Gesamtfinanzierung der Investorengemeinschaft angerechnet. Die Beauftragung der Entwurfs- und Ausführungsplanung für Netzelement 4 erfolgt durch die Verwaltung. Nach dem Planungsbeschluss werden die notwendigen Maßnahmen zur Angebotseinholung eingeleitet. Die Teilauftragsvergabe soll in 2019 starten und dann fortgeführt werden. 6. Auflistung der Anlagen Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit Anlage 1 Räumlicher Umfang der Fortschreibung der Verkehrsuntersuchung und Lage der städtebaulichen Entwicklungen Anlage 2 Zusammenfassung des verkehrlichen Gutachtens aus 2013 Anlage 3 Netzelemente 1-3 (beide Varianten A und B) Anlage 3A Variante A Anlage 3B Variante B Anlage 4 Maßnahmen des Netzelementes 4 Anlage 4.1 Maßnahmen des Netzelementes 4 Anlage 4.2 Kreuzungsanpassung aus Netzelement 4 Anlage 4.3 Kreuzungsanpassung aus Netzelement 4 Anlage 5 Netzelement 3 bauliche Machbarkeit Anlage 5.1 Kostenschätzung, Netzelement 3 Anlage 6 Kostenschätzung, Netzelement 4 Anlage 7 Straßenbahnanbindung Deutz-Mülheimer Straße Anlage 8 verkehrliche Wirkung Varianten A und B Anlage 9 Zusammenfassung Fortschreibung Verkehrsgutachten 2018 Anlage 10 Mobilitätskonzept
Anlage 11 - Auszug Verkehrsausschuss 13.11.2018
3743 Zeichen
1 Anlage 11 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 14.11.2018 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 40. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 13.11.2018 öffentlich 3.10 Machbarkeitsstudie auf Grundlage des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden - Planungsbeschluss sowie Freigabe von investiven Auszah- lungsermächtigungen hier: Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung 3245/2018 RM Pöttgen schlägt seitens der SPD-Fraktion vor, die Vorlage im ersten Durchgang zunächst ohne Votum in die weiteren Gremien zu verweisen, wenngleich es bereits ein Fachgespräch mit der Verwaltung gegeben habe. Seine Fraktion habe dennoch intensiven Beratungsbedarf, auch mit den Kollegen des Stadtentwicklungsausschus- ses; gleichwohl wisse sie, dass die Vorlage von enormer Wichtigkeit insbesondere für den Stadtbezirk Mülheim und Eilbedürftigkeit vorhanden sei. Auch RM Michel betont die Wichtigkeit und die Ausmaße dieses Projektes, auf das man lange gewartet habe. Die CDU-Fraktion werde sich die Planungen ggf. noch- mals im Detail vorstellen lassen; insofern könne sie sich dem Vorschlag, die Vorlage heute nur zu verweisen, anschließen. Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schließt sich RM Hammer im Wesentlichen den Ausführungen seiner Vorredner an. Er gibt jedoch zu bedenken, dass nach sei- nem Verständnis lediglich die Netzelemente N1 – N3 für die Baugenehmigungen von Relevanz seien; den Netzelementen N4 und N5 stehe seine Fraktion derzeit noch sehr kritisch gegenüber. RM Sterck bedankt sich bei der Verwaltung für diese Vorlage, die dringend für den Wohnungsbau und die gewerbliche Weiterentwicklung benötigt werde und deren An- satz die FDP-Fraktion für optimal gewählt halte. Die Vorlage berücksichtige eine ÖPNV-Anbindung im Viertel, eine finanzielle Beteiligung der Investoren und betrach- te darüber hinaus diesen Bereich auch sehr weiträumig mit einer Umgehungsstraße für Deutz. 2 BG Blome legt dar, dass die Abarbeitung dieser verkehrlichen Belange eine enorme Herausforderung darstelle. Bereits Anfang letzten Jahres habe sie alle Investoren einschließlich der KoelnMesse an einen Tisch geholt, um zu einer gemeinsamen Ge- schäftsgrundlage für die weitere Entwicklung zu kommen; die städtebauliche Ent- wicklung und Verdichtung funktioniere nicht ohne Verkehrsentwicklung und Mobili- tätskonzepten. Sofern Bedarf bei den Fraktionen bestehe, werde die Verwaltung gerne in einem weiteren fraktionsübergreifenden Fachgespräch oder auch in einzel- nen Fraktionsgesprächen die Vorlage im Detail präsentieren. Auf Nachfragen von RM Hammer stellen sie und Herr Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung, weiterhin klar, dass die Verwaltung lediglich die „normalen“ Großmessen und nicht die eher seltenen „Spitzenmessen“, die nur mit Sondermaßnahmen zu bewältigen seien, zu Grunde gelegt habe. Die Netzelemente 1 und 2 haben eine Doppelfunktion: sowohl Verbindungs- als auch Erschließungsfunktion. Der Umbau des Messekreisels und das Netzelement 3 gehö- ren in der Tat zwingend zusammen, damit die Stadtbahn geradeaus durchfahren kann. Netzelement 4 habe deutlich weitergehende Wirkung, zum einen entlastende Wirkung in Kalk und zum anderen auch entlastende Wirkung in Deutz. Netzelement 5 sei nicht Beschluss relevant und verworfen worden. Die Netzelemente 1 bis 4 seien in der Tat zwingend notwendig, um den zusätzlichen Verkehr bewältigen zu können. Beschluss: Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage zur Anhörung zunächst in die nachfol- genden Gremien. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 5.1 Kostenschätzung N3
460 Zeichen
21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 5.1 Kostenschätzung Netzelemente N3 Bezeichnung Netzelemente N 3 Anlage 3 Kosten Netzelemente N 3 Bauabschnitt _3 Deutz-Mülheimer-Str. / Pfälzischer Ring Anlage 3.1 827.668 € Aufschlag 25% Unwegbarkeiten 206.917 € Summe Baukosten brutto 1.034.585 € Planungskosten 25 % der Baukosten 258.646 € Gesamtkosten Baukosten plus Planung 1.293.231 € Berücksichtigung Kostensteigerung in 5 Jahren bis zu 50% 1.939.847 €
Anlage 8 verkehrliche Wirkung Variante A+ B
310 Zeichen
21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 8 Verkehrliche Wirkung Variante A und Variante B Wirkung Ringschluss Ost Variante A Wirkung Rampenanbindung Stadtautobahn Variante B Verkehrliche Wirkung im Plangebiet Mülheimer Süden Verkehrliche Wirkung Pfälzischer Ring und Deutz- Mülheimer Straße
Anlage 4.3
183 Zeichen
21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 4.3 Netzelement N4 Kreuzungsanpassung Walter-Pauli-Ring / Gummersbacher Straße Bauabschnitt (4-5) Bauabschnitt _4-4 Bauabschnitt _4-5
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 12/2024
5583 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
III/68/681/2
661/3
Vorlagen-Nummer
3245/2018
Stand: 18.12.2024
Sachstandsbericht
Machbarkeitsstudie auf Grundlage des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden -
Planungsbeschluss sowie Freigabe von investiven Auszahlungsermächtigungen
hier: Finanzstelle 6601-1201-9-8620, Mülheimer Süden, Erschließung
Beschluss:
1. Der Verkehrsausschuss
beauftragt – vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtentwicklungsausschusses -
die Verwaltung, die Planung der folgenden Netzelemente und Maßnahmen der Vor-
zugsvariante aus dem Verkehrsgutachten Mülheimer Süden weiter zu entwickeln, ge-
gebenenfalls planrechtlich zu sichern und die Finanzierung sicherzustellen:
Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer
Straße und dem Bergischen Ring als Verlängerung des Auenwegs
Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf
Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum)
Netzelement 3: Verbindung der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring
(Verbindung über den Messeparkplatz 21)
Netzelement 4: Östlicher Ringschluss, der aus folgenden Einzelmaßnahmen be-
steht:
- Neue Verbindungsrampe vom Östlichen Zubringer zum Deutzer Ring,
- Durchbindung Westumgehung Kalk bis Karlsruher Straße,
- Straßenbauliche, markierungstechnische und signaltechnische Maßnahmen an
den Knotenpunkten Westumgehung Kalk/Gummersbacher Straße, Walter-
Pauli-Ring/Kalker Hauptstraße/Deutzer Ring und Pfälzischer Ring/Karlsruher
Straße.
Bei der weiteren Planung des Netzelements N4 ist darauf zu achten, dass
Schleichverkehre wirksam vermieden werden und LKW auf dem Autobahnring
geführt werden. Dies ist ebenfalls im LKW-Führungskonzept zu berücksichti-
gen. Die Straße wird als verträgliche Stadtstraße mit Tempo 50 im gesamten
Verlauf, auch der Bestandsbebauung, z.B. vor der TH, gestaltet.
Des Weiteren ist bei der Planung auch eine großzügige Fahrradinfrastruktur
auch auf den ggf. von Ausweichverkehr betroffenen Straßen zu berücksichti-
gen.
2
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer
Straße und dem Bergischen Ring als Verlängerung des Auenwegs:
Das Netzelement 1 ist Teil des Bebauungsplan 70470/11, der sich gerade in der Auf-
stellung befindet. Hier ist die Umsetzung durch einen Investor vorgesehen.
Der letzte Stand des Bauablaufplans sieht die Herstellung als Baustraße für das Jahr
2028 vor.
Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf
Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum):
Das Netzelement 2 ist Teil des Bebauungsplans 69460/07 und soll im Rahmen einer
Investorenmaßnahme hergestellt werden. Der ursprüngliche Investor ist von seinem
Vorhaben zurückgetreten. Bislang liegt keine freigegebene Straßenplanung vor. Die
Information, wann eine Umsetzung des Netzelements erfolgen soll, liegt nicht vor.
Netzelement 3: Verbindung der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring
(Verbindung über den Messeparkplatz 21):
Die Maßnahme ist Teil der „Stadtbahnanbindung Mülheimer Süden“. Für die Maß-
nahme wurde Mitte 2024 die Fortschreibung des Bedarfsfeststellungsbeschlusses und
ein erweiterter Planungsbeschluss durch den Rat beschlossen (Vgl. Vorlage Nr.
2360/2023). Mit Unterstützung eines Vergabemanagers werden aktuell Vertrags- und
Vergabeunterlagen für die anstehenden Vergaben zusammengestellt.
Netzelement 4: Östlicher Ringschluss:
Die Generalplanungsleistungen, die Verkehrsuntersuchungen und das Bodengutach-
ten/Schadstoffanalyse wurden in 2022 europaweit ausgeschrieben und extern verge-
ben.
Die Bestandsaufnahmen sowie die Analyse und Grundlagenermittlung (Leistungspha-
sen 0 bis 1) der extern vergebenen Planungsleistungen wurden bereits abgeschlos-
sen. Derzeit wird die Vorentwurfsplanung erstellt und vorbehaltlich der Ergebnisse der
Verkehrsuntersuchung voraussichtlich Mitte 2025 fertiggestellt.
3
Nächste Schritte:
Netzelement 1: Ausbau einer Querspange zwischen der Deutz-Mülheimer
Straße und dem Bergischen Ring als Verlängerung des Auenwegs:
Als nächster Schritt steht die Erstellung der Straßenentwurfsplanung an, die ab Ja-
nuar 2025 vorgesehen ist.
Netzelement 2: Ausbau der Querspange Auenweg/Deutz-Mülheimer Straße auf
Höhe der Adam-Stegerwald-Straße (Planstraße Euroforum):
Es liegt kein aktueller Sachstand vor.
Netzelement 3: Verbindung der Deutz-Mülheimer Straße zum Pfälzischen Ring
(Verbindung über den Messeparkplatz 21):
Für die Maßnahme „Stadtbahnanbindung Mülheimer Süden“ wird die europaweite Ge-
samtvergabe der weiteren Planungsphasen (ab HOAI LPH 3ff) an einen Generalpla-
ner bis Mitte 2025 angestrebt. Des Weiteren sollen Vergaben für die Freiraumplanung,
Projektsteuerung und Öffentlichkeitsbeteiligung/-arbeit erfolgen. Bei einem erfolgrei-
chen Vergabeprozess kann anschließend der Planungsprozess fortgeführt werden.
Netzelement 4: Östlicher Ringschluss:
Die Vorentwurfsplanung (Leistungsphase 2) einschl. Variantenplanung und Erarbei-
tung einer Bewertungsmatrix befindet sich derzeit in der Bearbeitung und wird vorbe-
haltlich des Abschlusses und der Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung bis ca. Mitte
2025 fertiggestellt.
Nach Fertigstellung der Vorentwurfsplanung und Herausarbeitung einer Vorzugsvari-
ante, werden die Planungsunterlagen der Politik vorgestellt, erläutert und zur Ent-
scheidung vorgelegt, ca. Ende 2025.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
September 2025
Anlage 0- Begründung der Dringlichkeit
545 Zeichen
A N L A G E 0 Begründung der Dringlichkeit: Aufgrund der Komplexität des Verkehrsgutachtens Mülheimer Süden als Reaktion auf die geplanten städtebaulichen Entwicklungen und den damit verbundenen umfangreichen Ab- stimmungen konnte die Vorlage nicht fristgerecht fertiggestellt werden. Wegen des hohen Wohnungsbedarfs ist es notwendig, die städtebaulichen Ziele schnellst- möglich und unter Berücksichtigung der damit verbundenen verkehrlichen Entwicklung sowie den erforderlichen Maßnahmen aus der Vorlage zeitnah zu beschließen.
Anlage 7 Streckenführung Stadtbahn
561 Zeichen
Anlage 7 Hst Wiener Platz neu zu schaffender Bahnkörper Hst Grünstraße Hst Messe/Sporthalle Hst Auenweg Hst Stegerwaldsiedlung Sehr gute Erschließungsqualität der geplanten Entwicklungsflächen nördlich der DB-Trasse Mischbetrieb ÖV/IV Beeinträchtigungen durch Rückstau von Kfz an LSA (falls keine Sonderspur eingerichtet werden kann) Sehr gute Erschließungsqualität des Stadtteils Mülheim-Süd Legende: Neue Linie Stadtbahnlinie 4 Stadtbahnlinie 3 -ist Erschließungsbereich- r=400m N Mögliche Stadtbahnanbindung Deutz-Mülheimer-Süden Hst Gaußstraße Hst Zoobrücke
Anlage 6 Kostenschätzung N4 - N4.3
903 Zeichen
21.08.2017 Machbarkeitsuntersuchung Anlage 6 Kostenschätzung Netzelement N4 Bauabschnitte 4.1 bis 4.4 Bezeichnung Örtlichkeit Anlage 4 Kosten Konzepte zum Netzelemente N4 Bauabschnitt _4-1 Ergänzung der Rampe Östlicher Zubringer / Deutzer Ring Anlage 4 446.455 € Bauabschnitt _4-2 Durchbindung Westumgegung Kalk - Karlsruher Straße Anlage 4.1 2.610.302 € Bauabschnitt _4-3 Knotenpunkt 9115 Pfälzischer Ring / Karlsruher Straße Anlage 4.1 185.360 € Bauabschnitt _4-4 Anpassung Walter-Pauli-Ring / Gummersbacher Straße Anlage 4.2 219.376 € Bauabschnitt _4-5 Anpassung Walter-Pauli-Ring / Kalker Hauptstraße Anlage 4.3 216.737 € Zwischensumme 3.678.230 € Aufschlag 25% Unwegbarkeiten 919.558 € Summe Baukosten brutto 4.597.788 € Planungskosten 25 % der Baukosten 1.149.447 € Gesamtkosten Baukosten plus Planung 5.747.234 € Berücksichtigung Kosten- steigerung in 5 Jahren bis zu 50% 8.620.852 €
Anlage 10 Mobilitätskonzept MHS
12789 Zeichen
Anlage 10 Seite 1
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Stand: 05.07.2017
MÜLHEIM SÜD, KÖLN
MOBILITÄTSKONZEPT
Anlage 10 Seite 2
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 2
Rahmenbedingungen
Mobilitätskonzept
Gesamtstrategie
ÖPNV-Erweiterung
Radroutenkonzept
Fahrradparken
Carsharing
Elektromobilität | Mobilitätsstation | flankierende Maßnahmen
Ziele und Auswirkungen
Stellplatzansatz
Verkehrsaufkommen
Umsetzung und weiteres Vorgehen
Städtebauliche Verträge
anteilige Stadtbahnfinanzierung
weiteres Vorgehen
Anlage 10 Seite 3
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 3
Rahmenbedingungen
Lage im Stadtgebiet
Anlage 10 Seite 4
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 4
Wohnen
Gewerbe/Büro
Einzelhandel/Nahversorgung
Schule
Rahmenbedingungen
Geplante Entwicklungen
ohne Darstellung von Kitas und Parkhäusern
Deutz Areal
Lindgens-
Areal
Otto-Langen-
Quartier
Cologneo I
Cologneo II
in Summe:
• ca. 4.000 Wohneinheiten
• ca. 215.000 m²BGF Gewerbeflächen
• Einzelhandel
• Sondernutzungen (Schule, Kita)
Anlage 10 Seite 5
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 5
Rahmenbedingungen
Mobilitätskonzept
Gesamtstrategie
ÖPNV-Erweiterung
Radroutenkonzept
Fahrradparken
Carsharing
Elektromobilität | Mobilitätsstation | flankierende Maßnahmen
Ziele und Auswirkungen
Stellplatzansatz
Verkehrsaufkommen
Umsetzung und weiteres Vorgehen
Städtebauliche Verträge
anteilige Stadtbahnfinanzierung
weiteres Vorgehen
Anlage 10 Seite 6
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 6
Pflichtbausteine
Gesamtstrategie
Maßnahmenmix
Anlage 10 Seite 7
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 7
ÖPNV-Erweiterung
1. Bus
2. Stadtbahn
Bus
Stadtbahn
Anlage 10 Seite 8
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 8
1. Freigabe der
bestehenden
Rampen für den
Radverkehr
Nutzung der
bestehenden
Wegeführung
Stegerwald-
siedlung
Wiener
Platz
Buchforst
Rheinufer
Deutz
Nippes/
Zentrum
Radroutenkonzept
Wegenetz
2. Anbau neuer
Rampen (im
Rahmen der
Brücken-
sanierung)
Selbständig geführter
Radweg
Radverkehr an
Hauptverkehrsstraßen
(Radweg/Radfahr-
streifen/Schutzstreifen)
Radverkehr im Quartier
(Mischverkehr, Tempo-
30-Zone)
Übergeordnete NRW-
Fahrradroute
Anlage 10 Seite 9
Investorengemeinschaft
Mülheim-Süd GbR
Anlage 10 Seite 9
Empfehlung (Werte gemäß FGSV: Hinweise zum Fahrradparken)
Wohnen = 1 je 35 m²WF
Büro = 1 je 90 m²NF
Quantität
Richtzahlenliste Köln
Wohnen = 1 je 40 m²WF
Büro = 1 je 120 m²NF
davon 20 % für Besucher
Fahrradparken
Anforderungen an die Fahrradabstellanlagen
Stand: 26.01.2017 Stand: 06.12.2016 Stand: 26.10.2016 Stand: 09.03.2016 Stand: 12.04.2017
Wohnen: 41.400 m²WF* 139.200 m²WF 43.500 m²WF** 36.750 m²WF 46.500 m²WF
Gewerbe: 25.450 m²NF* 41.330 m²NF 35.850 m²NF** 48.980 m²NF 22.460 m²NF
Wohnen: 40 m² WF je Stpl. 1.040 Stpl. 3.480 Stpl. 1.090 Stpl. 920 Stpl. 1.160 Stpl.
Richtzahlenliste Köln Gewerbe: 120 m² NF je Stpl. 210 Stpl. 340 Stpl. 300 Stpl. 410 Stpl. 190 Stpl.
Summe: 1.250 Stpl. 3.820 Stpl. 1.390 Stpl. 1.330 Stpl. 1.350 Stpl.
Wohnen: 35 m² WF je Stpl. 1.180 Stpl. 3.980 Stpl. 1.240 Stpl. 1.330 Stpl.
Mobilitätskonzept Gewerbe: 90 m² NF je Stpl. 280 Stpl. 460 Stpl. 400 Stpl. 250 Stpl.
(Empfehlung FGSV) Summe: 1.460 Stpl. 4.440 Stpl. 1.640 Stpl. 1.580 Stpl.
Differenz: (zusätzlich
+210 Stpl. +620 Stpl. +250 Stpl. +230 Stpl.
Annahmen: 1 WE = 100 m²BGF
m²NF/m²BGF = 0,75
* davon 210 WE bzw. 225 m²NF Gewerbe im Deutz-Areal (östlich der Deutz-Mülheimer Straße)
** davon ca. 160 WE von Gerch Group bzw. 12.200 m²BGF Gewerbe von Eggerbauer
herzustellende Fahrradabstellplätze):
Fahrradabstellplätze
Fahrradabstellplätze
Lindgens-Areal Deutz-Areal Otto-Langen-Q. Cologneo I Cologneo II
aufgrund zeitlicher
und baulicher
Abhängigkeiten
keine zusätzlichen
Überschlägige Ermittlung der Fahrradabstellplätze (ohne Berücksichtigung von Einzelhandel und Sondernutzungen):
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Qualität:
• leichte Erreichbarkeit durch ebenerdige Zuwegungen oder über Rampen (max. 15% Neigung, min. 1,10 m Breite)
• gute Einsehbarkeit und Beleuchtung
• Anschließmöglichkeit für den Fahrradrahmen, Anlehnbügel für einen sicheren Stand, auch als Doppelparker möglich
• jeder 15. Stellplatz sollte als 3m² Fläche (z. B. 1.15m x 2.60m) für Lastenräder und Lasten- bzw. Kinderanhänger
ausgestaltet werden
• jeder 20. Stellplatz für Wohnnutzungen sollte mit Steckdosen zum Aufladen von Pedelecs ausgestattet werden (als
Ladeschrank zu empfehlen)
• optional können Werkzeuge und Fahrradpumpen die Attraktivität weiter steigern
Fahrradparken
Anforderungen an die Fahrradabstellanlagen
Abstand zwischen Fahrradbügeln Prinzip eines Doppelstocksystems Dimensionierung eines
Abstellplatzes für Lastenräder
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Carsharing
Standorte für stationsgebundenes Carsharing
Verteilung unter
Berücksichtigung von
Einzugsbereichen, Sichtbarkeit
und Zugänglichkeit
Carsharing-Station
(Einzugsbereich r = 200m)
Beispiel: Nippes, Köln
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Qualität:
• gut sichtbar und öffentlich zugänglich (auch integriert in Stellplatzanlagen und Parkhäuser denkbar)
• Einzugsbereich etwa 200m
• auf Privatflächen (in Sonderfällen auch im öffentlichen Straßenraum denkbar)
Quantität:
• 40 - 60 Stellplätze für Carsharing
• an 7 Stationen
Carsharing
Standorte für stationsgebundenes Carsharing
Stand: 26.01.2017 Stand: 06.12.2016 Stand: 26.10.2016 Stand: 09.03.2016 Stand: 12.04.2017
550 WE* 1.750 WE 580 WE** 490 WE 620 WE
Bewohner: 2,0 je WE 1.100 EW 3.500 EW 1.160 EW 980 EW 1.240 EW
potentielle CS-Nutzer: 0,15 je 1.000 EW 170 CS Nutzer 530 CS Nutzer 170 CS Nutzer 150 CS Nutzer 190 CS Nutzer
Summe: 30 Nutzer je Kfz 6 Stpl. 18 Stpl. 6 Stpl. 5 Stpl. 6 Stpl.
Bewohner: 2,0 je WE 1.100 EW 3.500 EW 1.160 EW 980 EW 1.240 EW
potentielle CS-Nutzer: 0,15 je 1.000 EW 170 CS Nutzer 530 CS Nutzer 170 CS Nutzer 150 CS Nutzer 190 CS Nutzer
Summe: 20 Nutzer je Kfz 9 Stpl. 27 Stpl. 9 Stpl. 8 Stpl. 10 Stpl.
Annahmen: 1 WE = 100 m²BGF
m²NF/m²BGF = 0,75
* davon 210 WE im Deutz-Areal (östlich der Deutz-Mülheimer Straße)
** davon ca. 160 WE von Gerch Group
Lindgens-Areal
Carsharing
mittlere Auslastung
Carsharing
hohe Auslastung
Deutz-Areal Otto-Langen-Q. Cologneo I Cologneo II
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Qualität:
• in Randlage potentieller Quartiers- oder Tiefgaragen (mit Bezug zu einer Wand)
• möglichst nah an den Technikräumen bzw. Verteilerkästen
• Wall-Boxes mit mind. zwei Ladepunkten
• System zur Identifikation, Abrechnung und Steuerung (ggf. über Pin-Code, RFID-Chips, Schlüssel oder Smartphone)
Quantität:
• Empfehlung bei expliziter Förderung: 3-5 % der Stellplätze
• projektspezifisch von den Bauherren zu entscheiden
• zusätzliche Ladeinfrastruktur im öffentlichen Straßenraum zu empfehlen
Elektromobilität
Integration von Ladeoptionen für e-Fahrzeuge
Optionen für Tiefgaragen und Parkhäuser:
(Quelle: HafenCity Hamburg / Fraunhofer IAO 2013)
Optionen im öffentlichen Straßenraum:
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Mobilitätsstationen
Standorte für Mobilitätsstationen
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Mobilitätsstationen
Räumliche Zusammenfassung von Maßnahmen
Typ Statisch
Typ Service
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Mobilitätsstationen
Referenz und Anknüpfungspunkt
Beispiel: Grow Smarter Projekt, Stegerwaldsiedlung
Bausteine:
- Carsharing
- Bikesharing
- Stellplatzsharing
- Ladesäulen
> Vernetzt an »mobility hubs«
Projektpartner:
- Stadt Köln, AGT, ampido, Cambio,
RheinEnergie
RheinEnergie 2015
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Flankierende Maßnahmen
Lastenrad- und Transportmittelverleihsystem
Seestadt Aspern, Wien - Fahrradverleihsystem
SeestadtFLOTTE (2.600 WE)
7 Verleihstationen
25 E-Bikes
15 8-Gang-Rädern
4 E-Lastenräder+ 2 Lastenräder vom Stadtteilmgmt.
Einkaufstrolleys für Fußgänger und Radfahrer
Nördliches Ringgebiet, Nibelungen Wohnbau,
Braunschweig (205 WE)
2 Lastenräder
1 Servicepunkt
mit Informationen und
Verleih von Fahrradwerkzeug
Domagkpark,
München (976 WE)
1 Mobilitätszentrale
2 E-Bikes
1 E-Lastenrad
2 E-Roller
1 E-Pkw
Lastenradverleih der
Nibelungen Wohnbau GmbH
Mobilitätsstation im
Domagkpark, München
Seestadtflotte in Aspern, Wien
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Flankierende Maßnahmen
Kommunikation
Neubürgerpaket, München
Mobilität als Teil einer Smartphone-App
Nibelungen Wohnbau, Braunschweig
Smartphone-App Moovel
-> in Kooperation mit bereits bestehenden Angeboten (z.B. »grow smarter«)
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Mobilitätskonzept
Zusammenfassung
Anlage 10 Seite 20
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Anlage 10 Seite 20
Rahmenbedingungen
Mobilitätskonzept
Gesamtstrategie
ÖPNV-Erweiterung
Radroutenkonzept
Fahrradparken
Carsharing
Elektromobilität | Mobilitätsstation | flankierende Maßnahmen
Ziele und Auswirkungen
Stellplatzansatz
Verkehrsaufkommen
Umsetzung und weiteres Vorgehen
Städtebauliche Verträge
anteilige Stadtbahnfinanzierung
weiteres Vorgehen
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Stellplatzansatz
mit Mobilitätskonzept
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Wirkungen
Verkehrsaufkommen
MIV-Ansatz
Abnahmen des Neuverkehrs aufgrund des
reduzierten MIV-Anteils
[Kfz/24]
Verkehrserzeugung
(Stand: 06/2016; Aktualisierung im Rahmen des
Verkehrskonzepts Mülheim Süd)
ohne
Mobilitätskonzept
mit
Mobilitätskonzept
Neuverkehre
(Summe aus Quell- und
Zielverkehr) [Kfz/24h]
Neuverkehre
(Summe aus Quell- und
Zielverkehr) [Kfz/24h]
Lindgens-Areal 5.000 4.000
Deutz AG 10.200 8.000
Otto-Langen-Quartier 4.700 4.200
Cologneo I 6.600 5.200
Cologneo II 4.100 3.100
Summe 30.600 24.500
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Anlage 10 Seite 23
Rahmenbedingungen
Mobilitätskonzept
Gesamtstrategie
ÖPNV-Erweiterung
Radroutenkonzept
Fahrradparken
Carsharing
Elektromobilität | Mobilitätsstation | flankierende Maßnahmen
Ziele und Auswirkungen
Stellplatzansatz
Verkehrsaufkommen
Umsetzung und weiteres Vorgehen
Städtebauliche Verträge
anteilige Stadtbahnfinanzierung
weiteres Vorgehen
Anlage 10 Seite 24
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Anlage 10 Seite 24
Umsetzung des Mobilitätskonzepts
sowie Beteiligung an der Stadtbahn
weitere Quartiersentwicklung
mit Realisierung der Stadtbahn und
Ermöglichung einer Stellplatzreduzierung
Umsetzung
Städtebauliche Verträge
Stadt
Köln
Projekt-
entwicklung
Städtebaulicher Vertrag
Anlage 10 Seite 25
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Anlage 10 Seite 25
Umsetzung
Anteilige Stadtbahnfinanzierung
Gebiete Mülheimer Süden
Entwicklungsfläche
ohne Parkhäuser und
Schulen:
Gebiet 1: A m²BGF 1,68 Mio. Euro
Gebiet 2: B m²BGF 2,69 Mio. Euro
Gebiet 3: C m²BGF 1,64 Mio. Euro
Gebiet 4: D m²BGF 0,33 Mio. Euro
Gebiet 5: E m²BGF 0,25 Mio. Euro
Gebiet 6: F m²BGF 1,91 Mio. Euro
Gesamt m²BGF 8,50 Mio. Euro
Gebiet 7: G m²BGF 0,50 Mio. Euro
Gebiet 8: H 1,00 Mio. Euro
10,00 Mio. Euro
Potentielle weitere Unterstützer und Anknüpfungspunkte:
- Stadt Leverkusen
- Bayer, Leverkusen
- „I/D Cologne“, ehem. Güterbahnhof (OSMAB, Art Invest)
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Anlage 10 Seite 26
Weiteres Vorgehen
Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mobilitätskonzept
- Vorstellung und Abstimmung des Mobilitätskonzepts mit
externen Beteiligten, insb. der Stadt Köln
- fortlaufende Integration der Maßnahmen in den Planungsprozess
Erschließung/ Straßenplanung
- Integration der Ergebnisse in das Verkehrs-/Erschließungskonzept
Stadtbahn
- Machbarkeitsstudie/ Planung der Stadtbahn
Organisation
- Rechtliche Integration (städtebauliche Verträge)
- Akquise und Abstimmung mit Kooperationspartnern
- Entwurf einer Organisationsstruktur
Abschluss 1.Bearbeitungsphase
2.Bearbeitungsphase
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Vielen Dank!
Anlage 1 Übersichtsplan_Plangebiete
217 Zeichen
Anlage 1 Übersichtsplan Im Verkehrsgutachten Mülheimer Süden vorgesehene Nutzung 2013, mit 460.000 m² BGF berücksichtigt Im Verkehrsgutachten Mülheimer Süden vorgesehene Nutzung 2017, mit 679.500 m² BGF berücksichtigt
Anlage 3B Variante B Netzelement 5
299 Zeichen
Variante B: Netzelemente N1, N2, N3 & N5 Anlage 3B N1 N2 N3 N5 Legende: Netzelement 1: Verlängerung Auenweg Netzelement 2: Planstraße Euroforum Nord Netzelement 3: Verbindung Deutz- Mülheimer-Straße zum Pfälzischen Ring Netzelement 5: südlichen Rampen vom Auenweg an die Stadtautobahn N1 N2 N3 N5 N4
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum verwiesen mit erneuter Wiedervorlage
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3245/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 06.11.2018
- Erstellt
- 05.10.2018 10:32