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Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ für Ferienangebote nutzen!
SPD Antrag nach § 3 AN/1241/2021 vom 01.06.2021
Stand: Am 15.06.2021 im Jugendhilfeausschuss geändert beschlossen.
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SPD Antrag nach § 3
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An den Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses Herrn Dr. Ralf Heinen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.06.2021 AN/1241/2021 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Jugendhilfeausschuss 15.06.2021 Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche„ für Ferienangebote nutzen! Sehr geehrter Herr Dr. Heinen, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Beschlussvorschlag auf die Tagesordnung der nächs- ten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 15.06.2021 zu setzen: Beschluss: Die Verwaltung wird aufgefordert, 1. kurzfristig und unter Einbeziehung der freien Träger der Jugendhilfe für die Sommerferien flächendeckende, thematisch breit aufgestellte und auch inklusive Angebote sowohl für Kinder in Kindertagesstätten als auch für Schulkinder und Jugendliche zu entwickeln, um ihnen Begleitung und Unterstützung zu bieten, damit sie in die strukturierten Abläufe des Alltags zurückfinden und Versäumtes aufholen können. Hierfür sollen die bestehenden Strukturen der Ferien-Programme zwar genutzt, aber auch deutlich erweitert werden, damit eine größere Anzahl an Kindern und Jugendlichen und auch schon die Kleinkinder davon profitieren können. 2. neben Sport- und Bewegungsprogrammen auch kulturelle Angebote wie Zirkus- oder Theaterprojekte und Museumsbesuche zu entwickeln, die geeignet sind, den Kindern und Jugendlichen nach Monaten der Isolation und Bewegungsarmut neue Welten zu er- schließen. 3. die Zusammenarbeit mit den Fachschulen für Sozialpädagogik und Erziehung zu suchen, um Studierende als Betreuungs- und Aufsichtskräfte zur Durchführung der Maßnahmen zu gewinnen und ihnen dadurch Möglichkeiten zum Aufholen pandemiebedingter Lücken in der Praxisausbildung zu bieten. - 2 - Begründung Kinder, Jugendliche und ihre Familien benötigen nach den harten Lockdown-Zeiten oftmals pädagogische Unterstützung auf ihrem Weg zurück in einen geregelten Alltag und ein unbe- schwertes Aufwachsen. Nach Monaten der erzwungenen Isolation ohne persönliche Kontak- te zu Gleichaltrigen oder Gleichgesinnten, in denen sie auf ihre gewohnten Tages- und Lern- strukturen und auf sportliche oder kulturelle Hobbies verzichten mussten, fällt es jüngeren Kindern oft schwer, wieder Regeln und Strukturen anzunehmen, und manche jungen Leute haben Schwierigkeiten, sich wieder zu motivieren und aktiv zu werden. Mit dem aktuellen Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ der Bundesregierung werden den Kommunen nun bundesweit 2 Milliarden Euro für umfangrei- che Nachholprogramme für pandemiebedingte Lernrückstände und für Maßnahmen zur Un- terstützung der sozialen Kompetenzen und der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung jun- ger Menschen zur Verfügung gestellt. Sommercamps und Lernwerkstätten in den Sommerferien können ebenso wie kulturelle, sportliche, politische und internationale Jugendarbeit aus dem Programm finanziert werden. Für zusätzliche Sozialarbeit und Freiwilligendienstleistende stehen insgesamt 220 Millionen Euro zur Verfügung. Unsere Kinder haben im vergangenen Jahr auf Vieles verzichtet. Bestehende familiäre Prob- lemlagen haben sich teilweise massiv verschärft, bei etlichen Kindern sind trotz intensiver Bemühungen von Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen oder Lehrkräften Bildungs- oder Bindungslücken entstanden. Nun gilt es, die Kinder und Jugendlichen gezielt dabei zu unterstützen, wieder in ihren Alltag zurückzufinden. Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann Fraktionsgeschäftsführer
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