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2290/2024

Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Fortführung der Erweiterung des Mobilitäts-Cockpits Köln – innovativ – integrativ – intelligent² (MoCKiii²) und der verkehrstechnischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 05.09.2024

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Anlage 2 - Maßnahmenbeschreibung

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 11/2025

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Anlage 3 - Übersichtskarte Standorte Dauerzählstellen AS II

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Anlage 4 - Übersichtskarte Standorte Dauerzählstellen AS I

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Anlage 5 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

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Anlage 2 - Maßnahmenbeschreibung

11593 Zeichen

Maßnahmenbeschreibung - „MoCKiii²: Erweiterung des Mobilitätscockpits Köln“ 
AP 1: CO 2-Emissionsmonitoring 
Das Ziel des Monitorings ist, den Beitrag von Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenbündeln im 
Verkehrssektor bewerten zu können und den individue llen Beitrag der Stadt Köln zur 
Erreichung der Luftreinhalte- und Klimaziele im Ver kehrssektor durch die Reduzierung der 
Klimagase und Luftschadstoffe sichtbar zu machen. E s soll somit neben einer jährlichen 
Klimabilanzierung auch eine Möglichkeit geschaffen werden, kurzfristige Veränderungen im 
Verkehrsaufkommen zu erkennen und sie damit hinsich tlich der Umweltwirkungen zu 
bilanzieren und zu bewerten. Das CO 2-Emissionsmonitoring liefert damit ein wichtiges 
Werkzeug zur Kontrolle der in AN/1377/2021 beschlos senen Klimaneutralität bis 2035 der 
Stadt Köln. 
 
Dazu wird MoCKiii, aufbauend auf der BISKO-Systemat ik und den im 
Verkehrssteuerungsrechner (VSR) und Mobilitätscockp it vorliegenden Daten, um ein 
kontinuierliches, automatisiertes und maßnahmensens itives Qualitätsmanagement der 
Verkehrs-, Umwelt- und Klimasituation erweitert. Zu dem sollen Indikatoren erhoben werden, 
die valide Aussagen zu den Anteilen der wesentliche n Fahrzeugkategorien im Kfz-Verkehr 
(PWK, Krad, LKW, Bus) und dadurch eine unterjährlic he Aktualisierung der 
Flottenzusammensetzung zulassen. Ferner sollen mögl ichst die Anteile der Binnen-, 
Durchgangs- und Zielverkehre am motorisierten Indiv idualverkehr abgeleitet werden. Unter 
Einbeziehung von Level of Service Indikatoren soll so die Bilanzierung gemäß der BISKO 
Systematik verfeinert werden.  
 
AP 2: Querschnittsmessung im Fußgängerverkehr im Be reich von ÖPNV-
Haltestellen 
Ein übergeordnetes Ziel des Projektes „MoCKiii²“ ist es, die Datenlage zur Bestimmung des 
Modal-Split zu verfeinern. Für die Bestätigung der Wirksamkeit von modal verlagernden 
Maßnahmen ist eine Kenntnis über den Modal Split und dessen Veränderung essentiell. Hier 
besteht aktuell allerdings die Herausforderung dahingehend, die Verkehrsnachfrage im ÖPNV 
differenziert zu ermitteln, um deren Anteil am Moda l Split darzustellen. Ein 
qualitätsgesicherter, kontinuierlicher, über alle T räger des ÖPNV sichergestellter 
Datenzugang bei den Verkehrsunternehmen ist derzeit  nicht möglich. Auch haben 
Sondersituationen, wie Großveranstaltungen oder Str eiks gezeigt, dass eine stabile 
systemintegrierte Erfassung zur Aufbereitung notwen dig ist. Für die Feststellung der 
Wirksamkeit von Maßnahmen ist eine möglichst genaue , kontinuierliche und vergleichbare 
Erfassung der ÖPNV-Nachfrage als Grundlage der Moda l-Split Berechnung essentiell. Der 
Lösungsansatz für die erforderliche Feinjustierung ist eine kontinuierliche 
Querschnittsmessung im Fußgängerverkehr im Bereich von Zu- und Abgängen der ÖPNV 
Haltestellen. Konkret sollen 20 Sensoren an relevanten ÖPNV Haltestellen / Zugangspunkten 
installiert werden, die tagesaktuelle Fußgängeraufk ommen ermitteln. In dieses Arbeitspaket 
soll das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (D LR) eingebunden werden. Bereits im 
Projekt MoCKiii (16DKVM007A) hat das DLR mit seiner Expertise die Modal-Split Berechnung 
maßgeblich bestimmt. Die neu gewonnenen Daten aus d en Querschnittsmessungen im 
Fußgängerverkehr sollen nun per Schnittstellenanbin dung an das bestehende

Verarbeitungssystem dem DLR gestellt werden. Daraufhin analysiert das DLR die Daten und 
integriert diese in den bestehenden Modal-Split Alg orithmus sodass dieser schrittweise 
verbessert und die Genauigkeit erhöht wird. 
 
AP 3: Verfeinerung der Personendichteermittlung mit tels Mobilfunkdaten 
Im Rahmen des Förderprojektes MoCKiii konnte die Sy stematik, Mobilfunkdaten für die 
Ableitung von Personendichten heranzuziehen, erstma ls erfolgreich getestet und umgesetzt 
werden. So können aktuell einige Bereiche des Kölner Stadtgebiets auf ihre Personenaktivität 
untersucht und damit ein besseres Verständnis der Mobilitätsbedarfe geschaffen werden. 
Nach erfolgreichem Test dieser Datenquelle soll nun  eine Verfeinerung der 
Betrachtungsräume (Trennung Bereich Messe und Lanxe ss-Arena, Ergänzung der 
Stadtbezirke 2-9) sowie eine Schärfung der zeitlich en Aggregation umgesetzt werden. Mit 
einer detaillierteren räumlichen Aufteilung lassen sich Sondersituationen in den Kölner 
Quartieren besser erkennen und mit verkehrlichen Ma ßnahmen begegnen. Es ermöglicht 
zudem eine dynamische Abschätzung der Anzahl tatsäc hlich betroffener Personen im 
Betrachtungsgebiet und damit die Möglichkeit der Ma ßnahmenpriorisierung. Die Schärfung 
der zeitlichen Aggregation sorgt zudem für eine bessere Verwendbarkeit der Daten im aktiven 
Verkehrsmanagement. 
 
AP 4: Funktionserweiterung des MoCKiii-Dashboards u m eine GIS-
Komponente 
Das Förderprojekt MoCKiii beinhaltet insbesondere a uch die Entwicklung und 
Implementierung eines Mobilitäts-Dashboards im verk ehrstechnischen Netzwerk der Stadt 
Köln. Dabei ist es bereits gelungen ein Grafana 1-basiertes Dashboard sowie die erforderlichen 
Datenbanken und Schnittstellen zu implementieren. D ie Auswahl der zu betrachtenden 
Detektoren / Sensoren erfolgt hierbei über Dropdown-Auswahlfelder oder Freitextsuchen. Zur 
Bedienung ist daher eine umfassende Kenntnis der Sy stemlandschaft erforderlich. Zur 
Stärkung der intuitiven Bedienbarkeit und der übers ichtlichen Auswertung der derzeitigen 
sowie der zu ergänzenden Detektoren und Sensoren soll das Dashboard um eine Komponente 
zur interaktiven geographischen Darstellung der Daten erweitert werden.  
 
AP 5: Ergänzung um ein Modul zur Berechnung der ver kehrlichen sowie 
atmosphärischen Kurz- und Mittelfristprognose 
MoCKiii stützt sich zum aktuellen Entwicklungstand auf ‚historische‘ sowie ‚zeitaktuelle‘ 
Verkehrs- und Umweltdaten. Insbesondere letztere so llen dabei auch im aktiven 
Verkehrsmanagement Verwendung finden. Eine besonder e Herausforderung stellen dabei 
Erhebungs-, Berechnungs- und Datenübertragungszeite n dar. Da diese niemals Null sein 
können, liegen selbst zeitaktuellste Daten erst mit einem gewissen Zeitverzug im System vor. 
So liefern bspw. die Messstellen für die hintergründige Luftschadstoffbelastung oder jene der 
Meteorologiedaten ihre Daten im stündlichen Interva ll zuzüglich der Bearbeitungs- und 
Übertragungszeit von etwa 30 Minuten. Für aktive Ma nagementeingriffe ist eine 
                                                
1 https://grafana.com/

Lageeinschätzung jedoch in nahezu Echtzeit erforderlich. Es bedarf daher einer zusätzlichen 
Methode die erfassten Daten besser verwendbar zu machen.  
Zur Optimierung der Reaktionszeit soll das System e ntsprechend um ein Modul zur 
Berechnung von kurz- und mittelfristigen Prognosewe rten der Verkehrs- und 
Luftschadstoffsituation weiterentwickelt und ergänzt werden. Insbesondere Kurzzeitprognosen 
lassen sich unter Verwendung der bereits bestehende n, umfangreichen Datengrundlage aus 
historischen und aktuellen Daten recht zuverlässig umsetzen und bieten die Möglichkeit, 
Managementmaßnahmen des operativen Verkehrsmanageme nts zeitnah mit dem Auftreten 
kritischer Situationen auszulösen. Die Mittelfristprognose kann hingegen für die Abschätzung 
der verkehrlichen und lufthygienischen Situation de s Folgetages verwendet werden und 
ermöglicht so eine frühzeitige Information der Verk ehrsteilnehmenden über geplante 
Maßnahmen des Verkehrsmanagements mit dem Ziel die Verkehrsmittelwahl zugunsten des 
Umweltverbundes zu beeinflussen.  
 
AP 6: Datenbezug und Konfiguration des MoCKiii-Dash boards 
Die MoCKiii-Systematik stützt sich, neben der Verwe rtung eigener verkehrlicher Daten 
insbesondere auch auf die Auswertung von zugekaufte n Echtzeit-Mobilitätsdaten, wie 
Floating-Car- (FCD) und Mobilfunkdaten. Für die Sicherung des reibungslosen Betriebes und 
als Grundlage für die o.g. Module ist eine Fortführung dieser Datenzukäufe unerlässlich. 
 
AP 7: Einrichtung von Dauerzählstellen: 2. Ausbaust ufe 
Einrichtung von rund 100 zusätzlichen Dauerzählstel len zum kontinuierlichen Monitoring des 
Verkehrsaufkommens auf dem Hauptstreckennetz der Stadt Köln.  
Im Rahmen der ersten Ausbaustufe werden mit Förderu ng des BMDV 80 Dauerzählstellen 
eingerichtet (16DKV42043), vornehmlich an den bekan nten Hot Spots mit hoher NO2-
Belastung, an den Rhein-Brücken sowie an weiteren Hauptverkehrsachsen. Die Daten finden 
Eingang im Dashboard, das im Rahmen des Förderprojektes „MoCKiii“ derzeit erstellt wird. Im 
Stadtgebiet sind weitere Messeinrichtungen vorhande n, die die Verkehrslage an den 
Verkehrsrechner übergeben. Diese Messeinrichtungen sind bis zu 20 Jahre alt, größtenteils 
irreparabel defekt bzw. liefern unplausible und unv ollständige Datensätze. Nur wenige 
Datensätze lassen sich für das Dashboard in „MoCKiii“ verwenden.  
Für eine erfolgreiche Durchführung des Projekts „MoCKiii“, aber auch zur Nutzung der Daten 
für Planungszwecke, ist die grundlegende Erneuerung der veralteten Messstellen erforderlich. 
Hier soll Video- bzw. Sensortechnik zum Einsatz kom men, die nach Möglichkeit 5 +1 
Fahrzeugklassen unterscheiden kann. Die erhobenen D aten sollen neben der Nutzung in 
MoCKiii für folgende weitere Anwendungen herangezogen werden: 
- Zur Verwendung im städtischen Verkehrsmanagements ystem Concert zur Darstellung 
der aktuellen Verkehrslage, 
- Zur Weiterverwendung in Prognosemodellen des LANU V im Rahmen der 
Luftreinhalteplanung, 
- Zur Weiterverwendung im Verkehrsumlegungsmodell d er Stadt Köln, zur 
Kalibrierung / Eichung des Analyse-Belastungszustan ds, zur Beurteilung von 
Änderungen der Verkehrsinfrastruktur im Zusammenhan g mit umgesetzten 
Maßnahmen,

- Zur Weiterverwendung in Prognosemodellen für die Beurteilung städtebaulicher 
Entwicklungen bzw. Ansiedlungen neuer oder geänderter Nutzungen mit dem Ziel der 
nachhaltigen Planung,  
- In der Verkehrstechnik zur Erstellung bedarfsgere chter Verkehrssteuerungen, 
- In der Straßen- und Verkehrsplanung zur bedarfsge rechten und nachhaltigen Planung 
und Ausbau der Straßeninfrastruktur. 
 
AP 8: Errichtung von zwei Schilderbrücken - Straße des 17. Juni und 
Gummersbacher Straße 
In der Straße des 17. Juni und der Gummersbacher St raße ist geplant unmittelbar vor dem 
Kreuzungsbereich Kragarmkonstruktionen mit wegweise nder Beschilderung zu errichten. 
Diese dienen der bedarfsgerechten Leitung der zumei st ortsunkundigen 
Verkehrsteilnehmenden im Veranstaltungsverkehr der Arena und der Messe durch die 
Stadtteile Kalk und Deutz in der Zu- und Abfahrt. 
 
AP 9: Errichtung Variotafel - Straße des 17. Juni 
An der Straße des 17. Juni existiert ein kombiniert er Standort für Parkleitsystem und LED-
Tafel zur Verkehrslenkung. Für diesen Standort wird eine Ersatzbeschaffung erforderlich. Die 
aktuelle Lage des Standorts im Straßenbegleitgrün seitlich der Fahrbahn ist nicht optimal. Die 
Anzeigen werden durch die Bäume verdeckt und von de n Verkehrsteilnehmenden nicht 
ausreichend wahrgenommen. 
Es ist daher beabsichtigt die Variotafel und die Pa rkleitanzeigen an dem neuen Standort für 
wegweisende Beschilderung an der Straße des 17. Juni zu integrieren.  
Die Variotafeln sind ein wichtiges Instrument des V erkehrsmanagements und integraler 
Bestandteil des Projekts „MoCKiii“. Die LED-Tafel d ient der situationsabhängigen, 
dynamischen Verkehrslenkung mit dem Ziel Verkehrsemissionen zu mindern. Dies wird erzielt 
durch: 
- Verbesserung des Routings im Stadtgebiet zur Verm eidung von Parksuchverkehren 
und Streckenüberlastungen 
- frühzeitige und zügige Information der Verkehrste ilnehmer über 
Verkehrseinschränkungen/Staus

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 11/2025

5837 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/64/641 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2290/2024
Stand: 20.11.2025 
Sachstandsbericht  
Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Fortführung der Erweiterung des Mobilitäts-
Cockpits Köln – innovativ – integrativ – intelligent² (MoCKiii²) und der 
verkehrstechnischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements 
Beschluss: 
 
Der Rat stellt den Bedarf für die Erweiterung des Mobilitäts-Cockpits Köln und der verkehrs-
technischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements mit investiven Ge-
samtauszahlungen in Höhe von rd. 5.956.800 € fest und beauftragt die Verwaltung mit der 
Umsetzung der Maßnahme. Zudem stellt der Rat den Bedarf für in diesem Zusammenhang 
notwendige konsumtive Aufwendungen betreffend Datenzukauf/ Datenverarbeitung sowie den 
Betrieb und die Wartung der Systeme in Höhe von 6.438.000 € für den Zeitraum von 10 Jah-
ren fest. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Arbeitspakete aus dem Förderprojekt MoCKiii ² (AP1-AP6) wurden zum April 2025 verge-
ben und es wurde mit der Durchführung begonnen. Insbesondere konnten bereits nachfol-
gende Zwischenergebnisse erzielt werden: 
 Für das AP1 (Erstellung eines CO2-Emissionsmonitorings gem. Klimaschutzplan) 
grundlegende und in MoCKiii (1) aufgesetzte System zur Verkehrsdatenverwertung 
wurde durch ein aktualisiertes Kfz-Verkehrsmodell erweitert. Datenstand 2024 gegen-
über 2017. 
 Für das AP2 (Querschnittsmessungen im Fußgängerverkehr im Bereich von ÖPNV-
Haltestellen) wurden die Standorte erarbeitet, weitestgehend festgelegt und mit der In-
stallation der ersten drei Pilotstandorte begonnen. Dazu wurden Abstimmungen mit 
der RheinNetz GmbH bzgl. der Montage sowie mit dem städt. Datenschutzbeauftrag-
ten bzgl. dem Einsatz kamerabasierter Technik zur Verkehrszählung durchgeführt. 
 Für das AP3 (Verfeinerung der Personendichteermittlung mittels Mobilfunkdaten) wur-
den im Rahmen der o.g. Vergabe neue ‚Echtzeit‘-Mobilfunkdaten beschafft und mit der 
räumlichen Verfeinerung begonnen. Damit kann eine stundenaktuelle Personendichte-
abschätzung zukünftig neben den Kölner Stadtbezirken auch für Event-relevante Hot-
spots bspw. dem Hbf-Vorplatz/ Domplatte, dem Altermarkt oder dem ‚Kwartier Latäng‘

2 
 
erfolgen. Seit Anfang November 2025 werden Daten gesammelt und das Archiv ge-
füllt. 
 Das AP4 (Funktionserweiterung des MoCKiii Dashboards um eine GIS-Komponente) 
wurde begonnen und bereits die grundlegenden Einrichtungsschritte für die zukünftige 
kartografische Darstellung der MoCKiii-Daten ausgeführt. So wurde das Grafana-
Dashboard um ein GIS-Panel erweitert und erforderliches Kartenmaterial eingebun-
den. Derzeit werden die Datenbankelemente um Geodatenspalten erweitert und be-
füllt. 
 Im Rahmen des AP5 (Ergänzung eines Moduls zur Berechnung der verkehrlichen so-
wie atmosphärischen Kurz- und Mittelfristprognose) wurden die 20 modellierten Luft-
schadstoff-Hotspots um eine verkehrliche Kurz- und Mittelfristprognose erweitert. 
 Für das AP6 (Datenbezug und Konfiguration des Dashboard MoCKiii) wurden im Rah-
men der o.g. Vergabe weitere Floating-Car- und Mobilfunkdaten beschafft. Darüber 
hinaus wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen, die derzeit als Software-
As-a-Service betriebenen verkehrlichen Systeme lokal in den Verkehrsrechner zu in-
tegrieren. Derzeit läuft der Testbetrieb. 
Die Arbeitspakete im Rahmen der Erweiterung der verkehrstechnischen Infrastruktur (AP7-
AP9) befinden sich in der Planungsphase. Im Einzelnen: 
 Für das AP7 (Einrichtung von Dauerzählstellen: 2. Ausbaustufe) wurden bislang keine 
weiteren Schritte eingeleitet, da das erforderliche Personal für die Restarbeiten der 1. 
Ausbaustufe Dauerzählstellen eingebunden ist. 
 Für das AP8 (Errichtung von zwei Schilderbrücken zur gezielten Leitung der Veranstal-
tungsverkehre in Deutz/Kalk (Straße des 17. Juni und Gummersbacher Straße)) und 
AP9 (Errichtung einer Variotafel auf neuer Schilderbrücke (s.o.) - Straße des 17. Juni) 
wurde die Vergabe vorbereitet. Im Rahmen der Detailplanung des AP9 wurde die Aus-
führung hinsichtlich der Integration in die statische Wegweisung des AP8 dahingehend 
geändert, dass die neue Variotafel sämtliche Inhalte der statischen Wegweisung über-
nehmen und diese ersetzen soll.  
 
Nächste Schritte: 
Es sind die nachfolgenden nächsten Schritte vorgesehen: 
 AP1 Erweiterung des Luftschadstoffmodells um Klimagase (CO2) sowie Ausarbeitung 
des Wirkungsanalysetools von verkehrlichen Maßnahmen hinsichtlich Klimagasen und 
Luftschadstoffen 
 AP2 Finalplanung und Ausführung weiterer sieben Standorte, Einbindung der hiermit 
erhobenen Daten in das Modal Split-Modul sowie räumliche Verfeinerung der Modal 
Split-
  
 AP3 Anpassung der datenverarbeitenden Dashboards, Ableitung relevanter Schwell-
werte zur Situationseinschätzung aus Archivdaten. 
 AP4 Automatisierte Geozuordnung zwischen den einzelnen Datenelementen und 
überlagerter kommunaler Gebietsgliederung (Stadtteile, Stadtbezirke). 
 AP5 aufbauend auf der verkehrlichen Kurz- und Mittelfristprognose wird die Prognose 
für lokale Luftschadstoffkonzentration implementiert. 
 AP6 nach Abschluss der Testphase der lokalen Systeme und dem überarbeiteten Ver-
kehrsmodell werden vrsl. Anfang 2026 die Systeme in den Realbetrieb überführt und

3 
 
die Software-As-a-Service-Verbindungen getrennt. Des Weiteren ist die Vergabe für 
den weiteren Betrieb der Systeme vorgesehen. 
 AP7 Beginn der Planung und ggf. Vergabe ist für 2026 vorgesehen. 
 AP8 und AP9 sollen bis Ende 2025 ausgeschrieben und im Jahr 2026 errichtet wer-
den. 
Die Planung der avisierten Vergaben der AP6-9 erfolgt vorbehaltlich, soweit diesen keine 
haushälterischen Hinderungsgründe entgegenstehen. 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
November 2026

Beschlussvorlage Rat

25121 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/64/641 
 
Vorlagen-Nummer 
 2290/2024 
Freigabedatum 
 05.09.2024 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Fortführung der Erweiterung des Mobilitäts-
Cockpits Köln – innovativ – integrativ – intelligent² (MoCKiii²) und der 
verkehrstechnischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements  
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat stellt den Bedarf für die Erweiterung des Mobilitäts-Cockpits Köln und der verkehrs-
technischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements mit investiven Ge-
samtauszahlungen in Höhe von rd. 5.956.800 € fest und beauftragt die Verwaltung mit der 
Umsetzung der Maßnahme. Zudem stellt der Rat den Bedarf für in diesem Zusammenhang 
notwendige konsumtive Aufwendungen betreffend Datenzukauf/ Datenverarbeitung sowie den 
Betrieb und die Wartung der Systeme in Höhe von 6.438.000 € für den Zeitraum von 10 Jah-
ren fest. 
 
Verkehrsausschuss 10.09.2024 
Finanzausschuss 23.09.2024 
Rat 01.10.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   5.956.800,- € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 1.152.359,-
€      % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  7.500,- € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 4.875 € (f. 
Geschäftskosten) + 157.264,80 € (f. Personalkosten)=162.139,80 €      % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2027 ff. 
a) Personalaufwendungen    s. 
Begründung € 
b) Sachaufwendungen etc.   
 Durchschnitt/Jahr für einen Zeitraum von 10 Jahren 643.800 € 
c) bilanzielle Abschreibungen   Durchschnitt/Jahr für 
einen Zeitraum von 10 Jahren 595.680 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2026 ff. 
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten  
 Durchschnitt/Jahr für einen Zeitraum von 10 Jahren 115.236 € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
Ausgangslage 
In den letzten Jahren wurden in vielen Kommunen deutliche Anstrengungen unternommen, 
Luftschadstoffe zu senken, um die geltenden Grenzwerte einzuhalten und Klimaziele zu errei-
chen. So war man auch seitens der Stadt Köln in vorangegangenen Projekten unter Förde-
rung des BMVI/ BMDV auf eine Verbesserung der Luftqualität an den Hotspots der Stadt fo-
kussiert. Dieses Ziel wurde erreicht. So wurden seit 2020 keine lokalen Überschreitungen des 
NO2-Grenzwerts von 40 µg/m³ bezogen auf den Jahresmittelwert mehr erfasst.

3 
Mit einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO wird derzeit eine deutliche Ver-
schärfung der Grenzwerte von Luftschadstoffimmissionen im EU-politischen Raum diskutiert. 
Beispielsweise soll der Jahresmittelgrenzwert des Luftschadstoffs Stickstoffdioxid (NO2) vo-
raussichtlich auf 20 µg/m³ bis zum Jahr 2030 halbiert werden. Um auch zukünftig die Einhal-
tung der Luftschadstoffbelastungsgrenzwerte und die Erreichung der CO2-Emissionsziele des 
Verkehrssektors sicherstellen zu können, wird die Stadt Köln weiterhin eine Vielzahl von Maß-
nahmen aus verschiedensten Wirkbereichen umsetzen müssen. 
 
Verbesserung des Verkehrsmanagements 
Bei der Vielzahl möglicher, kleinräumig wirkender bis national initiierter Maßnahmen zur Errei-
chung obiger Ziele ist ein fokussierter Einsatz der Werkzeuge und eine kontinuierliche Wir-
kungskontrolle notwendig. Weiterhin wird im Rahmen von kommunalen Planungsprozessen 
im Verkehr, aber auch in der Siedlungsentwicklung (z.B. neue Wohnstandorte und deren ver-
kehrlichen Auswirkungen), vermehrt die Frage nach der Erfolgskontrolle der Maßnahmenums-
etzung gestellt. Dies betrifft zunehmend nicht nur verkehrliche Belange, sondern auch Frage-
stellungen zu deren umweltverträglicher Abwicklung. 
 
Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, folgte das Amt für Verkehrsmanagement dem Auf-
ruf des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen der Förderrichtlinie 
„Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“. Bewilligt wurden unter dem Titel „Mo-
CKiii²“ Fördermittel für die Erweiterung des Mobilitäts-Cockpits mit dem Ziel eines ver-
besserten Verkehrsmanagements, hinsichtlich einer lokalen NO2 Bewertung und CO2 Bilanz. 
 
Entsprechend des Förderaufrufs wird die vorgesehene Maßnahme zur Verbesserung der Ver-
kehrsabwicklung und somit zur Minderung der Luftschadstoffbelastung beitragen. Die Grund-
lage für die Antragstellung bildet der Green City Masterplan der Stadt Köln (vgl. Vorlagen-Nr. 
2637/2018) und bezieht sich auf folgende Steckbriefe: 
Steckbrief M 1.3 „Maßnahme Nr. 1.3: Kommunikationsaktivitäten“,  
Steckbrief M 1.4: „Maßnahme Nr. 1.4: Stauhinweise auf Verkehrsleittafeln (Variotafeln)“,  
Steckbrief M 1.7: „Maßnahme Nr. 1.7: Umweltsensitive Ampelsteuerung“. 
 
MoCKiii liefert wesentliche Indikatoren für weitere Anwendungen 
Neben eigener Datenverwertung durch das Amt für Verkehrsmanagement im aktiven Ver-
kehrsmanagement, werden mit MoCKiii heute schon ausgesuchte Datensätze für andere 
Dienststellen generiert. 
Wesentliche verkehrliche Indikatoren sollen insbesondere für den SUMP „Besser durch Köln. 
Der nachhaltige Mobilitätsplan“ (siehe Vorlage 2060/2023 Kap. 3.5) kontinuierlich von heute 
bis einschließlich 2035 aufbereitet und bereitgestellt werden. Diese dienen der Fortschritts-
kontrolle der umzusetzenden Maßnahmen im Mobilitätsbereich, die bis 2035 zu realisieren 
sind. Hierzu zählen insbesondere Informationen zur Verkehrsqualität und der Parkhausauslas-
tung und -nutzung. 
Weiterhin werden mit MoCKiii² grundlegende Kennwerte des verkehrlichen Beitrags an der 
städtischen Treibhausgasbilanz errechnet, die den tagesaktuellen Autoverkehr in Köln mit sei-
nem Aufkommen, der Verkehrsqualität und der Flottenzusammenstellung wiederspiegeln und 
dem städtischen Klimamonitoring (s. Vorlage 2243/2023 „Aktionsplan Klimaschutz“) zugeführt 
werden. 
Das stundenaktuelle Monitoring vom Personenaufkommen auf Kölner Stadtgebiet mit den da-
für angestrebten Verfeinerungen bietet perspektivisch eine Effizienzsteigerung ordnungsbe-
hördlicher und sicherheitstechnischer Belange. 
 
Hintergrund zum Mobilitäts-Cockpit 
Das „Mobilitäts-Cockpit Köln – innovativ – integrativ – intelligent“ (MoCKiii) ist im Rahmen des

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gleichnamigen und vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Verbund-
projekts vom Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Köln und den Instituten für Verkehrsfor-
schung und Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) 
in den Jahren 2021 bis 2024 implementiert worden. Es verknüpft Daten aus lokalen Messwer-
ten (Messstellen für den Verkehrsfluss und die Luftschadstoffmessung), gesamtstädtische 
Verkehrsflussdaten, Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes zum Fahrzeugbestand und Mobilitäts-
kennwerte aus Mobilfunkaktivitäten (mit GPS-ausgestattete Fahrzeuge, Handys etc.). Aus die-
sen Daten wird die Nachfrage, die Verkehrsentwicklung und Verkehrsmittelwahl ermittelt und 
der Schadstoffentwicklung gegenübergestellt. Dadurch werden negative Trends, wie die Über-
lastung bestimmter Streckenabschnitte oder Verkehrsträger, frühzeitig erkannt und geeignete 
Maßnahmen eingeleitet um eine Grenzwertüberschreitung zu verhindern oder deren Auswir-
kungen zu schmälern. Es erfolgt ein zeitaktuelles, permanentes Monitoring mit Trenddarstel-
lung. Mögliche Maßnahmen sind z. B. eine Verstetigung des Verkehrsflusses durch zeitnahe 
und bedarfsgerechte Schaltung der Lichtsignalanlagen oder netzadaptive Steuerungsverfah-
ren.  
 
Das Cockpit ist in die Verkehrs- und Tunnelleitzentrale integriert und kann über die Verkehrs-
managementebene des Verkehrsrechners zur Auslösung zuvor genannter Maßnahmen ge-
nutzt werden. Mo-CKiii stellt somit eine Grundlage für die Verkehrsinformation, -lenkung und -
steuerung dar und erleichtert die Wahrnehmung von Aufgaben im Verkehrsmanagement. (vgl. 
Vorlagen-Nr.: 1544/2021). 
 
Die bisher eingerichtete Funktionalität im MoCKiii ist in der aktuellen Beantwortung einer An-
frage AN/0721/2024 mit Vorlage 1852/2024 dargestellt. 
 
Vorgesehene Maßnahmen 
Mit MoCKiii (1) wurden die technischen Grundlagen für eine erweiterte Verkehrsdatenverwer-
tung gelegt. Zentraler Bestandteil war das Permanentmonitoring verkehrlicher und atmosphä-
rischer Größen und deren Zusammenfassung zu aktuellen Turnusberichten. Mit „MoCKiii²: Er-
weiterung des Mobilitätscockpits Köln“ sollen insbesondere die nachfolgenden Ergänzungen 
ins Mobilitäts-Cockpit integriert werden:  
1. Erstellung eines CO2-Emissionsmonitorings gem. Klimaschutzplan  
2. Querschnittsmessungen im Fußgängerverkehr im Bereich von ÖPNV Haltestellen 
3. Verfeinerung der Personendichteermittlung mittels Mobilfunkdaten 
4. Funktionserweiterung des MoCKiii Dashboards um eine GIS-Komponente 
5. Ergänzung eines Moduls zur Berechnung der verkehrlichen sowie atmosphäri-
schen Kurz- und Mittelfristprognose 
6. Datenbezug und Konfiguration des Dashboard MoCKiii 
Zur Integration dieser Module sind im Rahmen des Projektes neue Schnittstellen zum In- und 
Export von Informationen zum Verkehrsmanagementsystem der Stadt Köln zu schaffen.  
 
Für das MoCKiii-Dashboard werden zudem zuverlässige Daten von flächendeckenden Dauer-
zählstellen benötigt. Die im Stadtgebiet noch vorhandenen Messeinrichtungen, die die Ver-
kehrslage an den Verkehrsrechner übergeben, sind veraltet, größtenteils defekt und sollen er-
setzt und Lücken im Messstellennetz geschlossen werden. Neben den softwaretechnischen 
Erweiterungen ist daher zudem eine Messnetzverdichtung bzw. Erneuerung von verkehrs-
technischer Infrastruktur erforderlich. 
 
Das Dashboard soll neben der Aufgabe des Monitorings auch als Auslöser für verkehrssteu-
ernde Maßnahmen dienen. Hierzu wird die Ergänzung der Verkehrsleitsysteme in Kalk erfor-

5 
derlich. Zur bedarfsgerechten Leitung der ortsunkundigen Verkehrsteilnehmenden im Veran-
staltungsverkehr der Arena und der Messe durch die Stadtteile Kalk und Deutz in der Zu- und 
Abfahrt, sollen zwei Schilderbrücken und eine darin integrierte Variotafel errichtet werden.  
 
Daher werden zur Erfüllung der Ziele der Gesamtmaßnahme auch die folgenden Beschaffun-
gen erforderlich: 
7. Einrichtung von Dauerzählstellen: 2. Ausbaustufe 
8. Errichtung von zwei Schilderbrücken zur gezielten Leitung der Veranstaltungsver-
kehre in Deutz/Kalk (Straße des 17. Juni und Gummersbacher Straße) 
9. Errichtung einer Variotafel auf neuer Schilderbrücke (s.o.) - Straße des 17. Juni  
Eine detaillierte Beschreibung des Maßnahmenpaketes ist der beigefügten Anlage zu entneh-
men.  
Die gemeinsame Bearbeitung o.g. Arbeitspakete ist für das Gelingen der Gesamtmaßnahme 
zwingend erforderlich, da sich die Arbeitspakete ergänzen und zum Teil aufeinander auf-
bauen. Der Zeitplan sieht dabei eine Realisierung der AP 01 bis 09 (außer AP07) in den Jah-
ren 2025 und 2026 vor, während das Arbeitspaket AP07 voraussichtlich im Jahr 2027 abge-
schlossen werden kann. 
 
Kosten / Förderung 
Die Kosten für die Implementierung der vorgenannten Erweiterungen des Mobilitäts-Cockpits 
Köln sind in den nachfolgenden Tabellen aufgelistet.  
1. Investiv: 
AP Leistung Kosten  
[€] Anlagenklasse Nutzungsdauer 
[Jahre] 
1 CO2 Emissionsmonitoring 732.028,- A010102  Software 10 
2 Einrichtung Querschnittsmessun-
gen im Fußgängerverkehr 447.440,- A070123  Verkehrs-
messsysteme 10 
3 Verfeinerung der Personendich-
teermittlung mittels Mobilfunkdaten 308.210,- A010102  Software 10 
4 Erweiterung des MoCKiii Dash-
boards um eine GIS-Komponente  156.187,- A010102  Software 10 
5 
Modul zur Berechnung der ver-
kehrlichen sowie atmosphärischen 
Kurz- und Mittelfristprognose 
128.995,- A010102  Software 10 
6 Datenbezug und Konfiguration des 
Dashboard MoCKiii 673.540,- A010102  Software 10 
7 Einrichtung von Dauerzählstellen: 
2. Ausbaustufe 3.040.000,- A070123  Verkehrs-
messsysteme 10 
8 
Errichtung der Schilderbrücken – 
Straße des 17. Juni und Gummers-
bacher Straße 
309.400,- A044112  Verkehrs-
lenkungsanlagen 10 
9 
Errichtung einer Variotafel auf 
neuer Schilderbrücke – Straße des 
17. Juni 
161.000 € A044112  Verkehrs-
lenkungsanlagen 10 
 Gesamtsumme brutto 5.956.800 €

6 
2. Konsumtiv - Betriebskosten: 
Die MoCKiii-Systematik stützt sich, neben der Verwertung eigener Daten insbesondere auch 
auf die Auswertung von zugekauften Echtzeit-Mobilitätsdaten, wie Floating-Car- (FCD) und 
Mobilfunkdaten. Für die Sicherung des reibungslosen Betriebes über die Projektlaufzeit hin-
aus ist eine Fortführung dieser Datenzukäufe unerlässlich. Es ist beabsichtigt für die Datenzu-
käufe, -verarbeitung und Wartung Verträge abzuschließen, die Optionen für Vertragsverlänge-
rungen und vorzeitige Kündigungen beinhalten.  
Neben eigener Datenverwertung durch das Amt für Verkehrsmanagement im aktiven Ver-
kehrsmanagement werden mit MoCKiii wesentliche Indikatoren des nachhaltigen urbanen Mo-
bilitätsplans für Köln dem sogenannten „Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP)“, sowie zum 
städt. Klimamonitoring beigesteuert. Der Betrieb des MoCKiii-Dashboards ist damit für min-
destens 10 Jahre erforderlich (bis Mitte 2036). 
 
Die Betriebskosten für MoCKiii, die neuen Dauerzählstellen und die zusätzliche Variotafel sind 
in der folgenden Tabelle zusammengefasst. 
 
AP Leistung Kosten pro Jahr 
[€] 
Kosten für 10 Jahre 
[€] 
1 -6 a) Datenzukauf für den Betrieb des Mo-
CKiii-Dashboard für 10 Jahre 279.700,- 2.797.000,- 
1 -6  b) Vertrag für Betrieb/Wartung /Unterhal-
tungMoCKiii2-Dashboard für 10 Jahre 203.100,- 2.031.000,- 
7 a) Betrieb der Dauerzählstellen , 2. Ausbau-
stufe, für 10 Jahre 43.600,- 436.000,- 
7 b) Wartung der Dauerzählstellen , 2. Aus-
baustufe, für 10 Jahre 113.000,- 1.130.000,- 
9 Betrieb der Variotafel Straße des 17. Juni 
für 10 Jahre 4.400,- 44.000,- 
 Gesamtsumme brutto 643.800,- 6.438.000,- 
 
Das Amt für Verkehrsmanagement hat einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Förder-
aufrufs „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ des Bundesministeriums für Digitales 
und Verkehr (BMDV) gestellt und eine Bewilligung zur Förderung der Arbeitspakete 1 bis 5 
(investiv) sowie die Förderung der Folgefinanzierung von zwei Projektleitungsstellen im Amt 
für Verkehrsmanagement erhalten. Die Stadt erhält eine Förderung durch das Bundesministe-
rium für Digitales und Verkehr (BMDV) in Höhe von 1.314.498,85 €. Die Förderung durch das 
Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) teilt sich auf in 1.152.359 € Investitions-
förderung und 157.264,85 € zur Förderung des Personals. Weiterhin werden die anfallenden 
Geschäftskosten (Dienstreisen etc.) mit 4.875 € gefördert. Die Projektlaufzeit für die geförder-
ten Arbeitspakete ist auf anderthalb Jahre bis Mitte 2026 festgesetzt. 
 
Personal 
Für die Gesamtmaßnahme ist die Verlängerung der beiden Projektleiterstellen (MoCKiii, 
Phase 1 und Digi 4-Vario) erforderlich. Diese Stellen sind derzeit mit erfahrenen Mitarbeiten-

7 
den aus den entsprechenden Projekten besetzt, die ein hohes Maß an Vorerfahrung mitbrin-
gen. Die Verlängerung der Stellen wird in das reguläre Stellenplanverfahren eingebracht. In 
diesem Rahmen wird auch die notwendige Restfinanzierung der Stellen geklärt. 
 
Stellungnahme durch das Rechnungsprüfungsamt 
Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes ist dieser Vorlage als Anlage beigefügt. 
 
Finanzierung 
Die investiven Gesamtkosten für die Erweiterung des Mobilitäts-Cockpits Köln² und der ver-
kehrstechnischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements für die Arbeits-
pakete 1-09 betragen rd. 5.956.800 €. 
 
Die Beauftragung der Arbeitspakete 1-6 ist für Anfang 2025 vorgesehen. Hierfür werden Fi-
nanzmittel in Höhe von rd. 2.446.400 € benötigt. Davon entfallen jeweils 1.223.200 € auf die 
Haushaltsjahre 2025 und 2026. 
Das Dezernat für Mobilität wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2025/2026 
die in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 benötigten investiven Mittel in Höhe von jeweils 
1.223.200 € im Teilfinanzplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 
1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6400-1201-0-0013, Erweiterung Verkehrsrech-
ner, Teilplanzeile 9, Auszahlung für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen in ent-
sprechender Höhe einplanen. 
 
Des Weiteren werden ab 2026 für die Einrichtung von Dauerzählstellen (Arbeitspaket 7) Fi-
nanzmittel von rd. 3.040.000 € benötigt. Davon entfallen rd. 2.000.000 € auf das Haushaltsjahr 
2026 und rd. 1.040.000 € auf das Haushaltsjahr 2027. 
Das Dezernat für Mobilität wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2025/2026 
die in den jeweiligen Haushaltsjahren benötigten investiven Mittel und Verpflichtungsermächti-
gungen im Teilfinanzplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201, 
Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6400-1201-0-0011, Neubau von Dauerzählstellen, 
Teilplanzeile 9, Auszahlung für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen bedarfsge-
recht einplanen. 
 
Für die Errichtung der Schilderbrücke - Straße des 17. Juni - und Gummersbacher Straße (Ar-
beitspaket 8) werden rd.309.400 € benötigt. Davon entfallen auf das Haushaltsjahr 2025 rd. 
160.000 € und auf das Haushaltsjahr 2026 rd. 149.400 €. 
Das Dezernat für Mobilität wird im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 2025/2026 
die in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 benötigten investiven Mittel in Höhe von 
rd.160.000 € bzw. rd. 149.400 € im Teilfinanzplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der 
Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6400-1201-0-0005, Kleinere ver-
kehrstechnische Maßnahmen, Teilplanzeile 9, Auszahlung von Baumaßnahmen in entspre-
chender Höhe berücksichtigen. 
 
Für die Errichtung einer Variotafel auf der neuen Schilderbrücke – Straße des 17. Juni (Ar-
beitspaket 9) werden Finanzmittel von rd. 161.000 € benötigt. Davon entfallen auf das Haus-
haltsjahr 2025 rd. 100.000 € und auf das Haushaltsjahr 2026 rd. 61.000 €. 
Hierfür wird das Dezernat für Mobilität im Rahmen des Haushaltsaufstellungsprozesses 
2025/2026 die in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 benötigten investiven Mittel in entspre-
chender Höhe im Teilfinanzplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 
1201, Straßen, Wege, Plätze bei Finanzstelle 6400-1201-0-0003, Verkehrsleitsystem, Erneue-
rung, Teilplanzeile 9, Auszahlung für den Erwerb von beweglichem Anlagevermögen in ent-
sprechender Höhe vorsehen.

8 
 
Im Rahmen der Projektdurchführung sind ferner konsumtive Aufwandsermächtigungen für Ge-
schäftsaufwendungen (Dienstreisen etc.) erforderlich. In den Jahren 2025 und 2026 werden 
dafür jeweils rund 3.750 € benötigt. Entsprechende Mittel werden im Rahmen des HPL-Auf-
stellungsverfahrens 2025/2026 im Teilergebnisplan des Amtes für Verkehrsmanagement in 
der Teilplanzeile 16, sonstige ordentliche Aufwendungen, eingeplant. 
 
Bis Ende 2026 sollen mit Ausnahme des Arbeitspaketes 7 sämtliche vorgesehenen Maßnah-
men abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Arbeitspaketes 7 erfolgt entsprechend der ak-
tuellen Projektplanung bis Ende 2027. 
Somit fallen voraussichtlich erstmals ab 2027 bilanzielle Abschreibungen in Höhe von 
291.680 € an. Im Zeitraum 2028-2036 erhöhen sich die Abschreibungen auf 595.680 € jähr-
lich. Letztmalig fallen in 2037 Abschreibungen in Höhe von 304.000 € an. 
Für die anfallenden jährlichen Abschreibungen wird das Dezernat für Mobilität die erforderli-
chen Aufwendungen im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2027 ff. im Teiler-
gebnisplan des Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, 
Plätze (Teilplanzeile 14, bilanzielle Abschreibungen), innerhalb des dann jeweils zugewiese-
nen Budgets, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Die Betriebskosten des Mobilitätscockpits führen in einem Zeitraum von 10 Jahren zu kon-
sumtiven Aufwendungen von insgesamt 6.438.000 €. Die Aufwendungen sind erstmals im 
Haushaltsjahr 2027 zu berücksichtigen. Für die bis Ende 2026 fertiggestellten Arbeitspakete 
(AP 1-9 ohne AP 7) sind dies 487.200 € ab dem Haushaltsjahr 2027. Mit Fertigstellung des 
Arbeitspaketes 7 erhöht sich der Betrag im Zeitraum 2028 -2036 auf 643.800 €. Letztmalig ist 
im Geschäftsjahr 2037 ein Betrag von 156.600 € für das Arbeitspaket 7 zu berücksichtigen. 
Für die anfallenden Betriebskosten wird das Dezernat für Mobilität die erforderlichen Aufwen-
dungen im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2027 ff. im Teilergebnisplan des 
Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, Plätze (Teilplan-
zeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen), innerhalb des dann jeweils zugewie-
senen Budgets, ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Den Aufwendungen für Abschreibungen stehen Erträge aus der Auflösung des Sonderpos-
tens, der für die gewährten investiven Zuwendungen gebildet werden kann, gegenüber. Dies 
betrifft die Arbeitspakete 1-5. Bedingt durch die geplante Fertigstellung sämtlicher geförderter 
Arbeitspakete bis Ende 2026 kann die Auflösung ab 2027 in einer Höhe von 115.236 € jähr-
lich über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Anlagen von 10 Jahren erfol-
gen. Die Auflösung ist somit Ende 2036 abgeschlossen. Entsprechende Erträge werden ab 
dem Haushaltsjahr 2027 in der Teilplanzeile 2, Zuwendungen und allgemeine Umlagen, vor-
gesehen, Teilergebnisplan und Produktgruppe wie vor.  
 
Die Personalaufwendungen für die Projektleiterstellen werden mit insgesamt 157.264,80 € ge-
fördert. Die Fördermittel werden jeweils zur Hälfte in den Haushaltsjahren 2025 bzw. 2026 ab-
gerufen. 
Ebenfalls anteilig gefördert werden die anfallenden Geschäftskosten (Aufwand für Dienstrei-
sen etc.). Die bewilligten Zuwendungen in Höhe von insgesamt 4.875 € werden ebenfalls hälf-
tig in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 abgerufen. Diese jeweils unmittelbar ergebniswirk-
sam zu verbuchenden Zuwendungen wurden ebenfalls in der Teilplanzeile 2, Zuwendungen 
und allgemeine Umlagen, vorgesehen, Teilergebnisplan und Produktgruppe wie vor. 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen.

9 
Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine verkehrssichere und bedarfsgerechte Infrastruk-
tur und trägt somit zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent 
und fördert eine effiziente sowie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Somit trägt die 
Maßnahme zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. 
 
Insbesondere ermöglicht MoCKiii² die Bereitstellung von wesentlichen Informationen für die 
Einleitung von Maßnahmen aus dem Bereich Verkehrsmanagement und ist das Instrument 
der Wirkungskontrolle der kommunalen Maßnahmen zur Senkung der verkehrsbedingten 
NO2- und CO2-Emissionen. Dementsprechend bildet das Vorhaben einen essentiellen und 
initialen Baustein der Wirkungskette: Es dient zur Erkennung und Bewertung problematischer 
Entwicklungstendenzen bzw. für die verkehrliche und umweltseitige Erfolgskontrolle und letzt-
endlich zur Ableitung des Handlungsbedarfs auf Basis der in Köln kontinuierlich erfassten und 
aufbereiteten Daten. Es begleitet damit kontinuierlich den Weg zur kommunalen Mobilitäts-
wende und zum klimagerechten Mobilitätssystem. Die vorliegenden und sachgerecht aufberei-
teten Daten können direkt in Verkehrs-, Umwelt- und Klimabilanzen überführt werden. Es be-
gleitet eine Vielzahl von Maßnahmen, die auf die Verbesserung der Verkehrssituation, eine 
Verringerung der Verkehrsbelastung, eine Veränderung der Flotte oder der Verkehrszusam-
mensetzung wirken. So können auch langfristigere Trends wie der Modal Shift hin zum Um-
weltverbund (ÖPNV, Rad, Fuß) Teil der Auswertungen sein. Der Ausbau und Betrieb dieses 
Systems zur Wirkungskontrolle von Maßnahmenbündeln im Verkehrssektor, als auch die Be-
obachtung der Emissionen, stellt eine Grundlage der Maßnahmenauslösung im operativen 
Verkehrsmanagement dar. 
 
Insgesamt kann die hier dargestellte Maßnahme als positiver Beitrag zum Klimaschutz bewer-
tet werden. 
 
Begründung der Dringlichkeit  
Gemäß der Förderrichtlinie des BMDV ist ein straffer Zeitplan für die Durchführung des Pro-
jektes vorgesehen. So ist die Förderzusage auf den Zeitraum Anfang 2025 bis Mitte 2026 be-
fristet und nach heutigem Stand nicht verlängerbar. Um die Fördersumme in voller Höhe aus-
schöpfen zu können, ist ein Projektabschluss (Fertigstellung der Arbeiten) bis Mitte 2026 si-
cherzustellen. Aufgrund des hohen Projektumfangs muss daher bereits Anfang 2025 mit der 
Umsetzung begonnen werden. Dies setzt eine Vergabe in 2024 voraus, für welche min. zwei 
Monate veranschlagt werden müssen. Der Ratsentscheid zum 01.10.2024 ist demnach es-
sentiell. 
 
Anlagen 
 
Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 2: Maßnahmenbeschreibung 
Anlage 3: Übersichtskarte Standorte Dauerzählstellen AS II 
Anlage 4: Übersichtskarte Standorte Dauerzählstellen AS I 
Anlage 5: Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

901 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die 
Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei 
Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
Es handelt sich dabei um fachbezogen Hard- und Softwarebeschaffungen. 
 
 
Kontakt 
OB/2 Referat für Strategische Steuerung 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 25044 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Anlage 3 - Übersichtskarte Standorte Dauerzählstellen AS II

408 Zeichen

Köln 1:50000Standorte Dauerzählstellen AS II
Kartenthema und Quellvermerke Standorte TEU, Quelle Verkehrsmanagement © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, dl-de/by-2-0, Datengrundlagen: ALKIS, ATKIS-Land NRW/Katasterämter (Lizenz: dl-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-Mitwirkende (License: ODbL). Stand: Januar 2023  
Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und KatasterAmt für Verkehrsmanagement

Anlage 4 - Übersichtskarte Standorte Dauerzählstellen AS I

510 Zeichen

Köln 1:100000Standorte Dauerzählstellen AS I (derzeit in Realisierung)
Neubau_Dauermessstellen_Video Auswahl
Neubau_Dauermessstellen_Schleife
Legende
Kartenthema und Quellvermerke:  641/2 Hintergrundkarte: Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Stand: 7 / 2024Stadtplan GrauBlau:  © Stadt Köln und Regionalverband Ruhr, dl-de/by-2-0, Datengrundlagen: ALKIS, ATKIS-Land NRW/
Katasterämter (Lizenz: dl-de/zero-2-0) und © OpenStreetMap-Mitwirkende (License: ODbL)
Herausgeber: Amt für Verkehrsmanagement

Anlage 5 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

1930 Zeichen

/ 2 
14      .08.2024 
142  
  
 
 
 
 
 
- 64 -  
 
 
 
Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Fortführung der Erweiterung des Mobili-
täts-Cockpits Köln – innovativ – integrativ – intelligent² (MoCKiii²) und der ver-
kehrstechnischen Infrastruktur zur Verbesserung des Verkehrsmanagements 
(142/29/02/24) 
hier: Bedarfsfeststellung, Vorlagen-Nummer: 2290/2024 
voraussichtliche Auftragssumme: 7.169.747,90 EUR netto / 8.532.000,00 EUR 
brutto  
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
mit Vorlage 2290/2024 in der Fassung vom 07.08.2024 zum Bedarfsfeststellungsbe-
schluss für den Rat der Stadt Köln dokumentiert 64 Amt für Verkehrsmanagement 
das Ergebnis der Bedarfsprüfung. 
Die Zielsetzung der verbesserten Steuerung des Verkehrsflusses und dessen ver-
besserter Vorhersagbarkeit durch Verknüpfung von Daten aus lokalen Messwerten 
(u.a. zusätzliche Einrichtung von Messstellen für den Verkehrsfluss, Querschnitts-
messungen im Fußgängerverkehr), gesamtstädtische Verkehrsflussdaten, Daten des 
Kraftfahrt-Bundesamtes zum Fahrzeugbestand und Mobilitätskennwerten aus Mobil-
funkaktivitäten (mit GPS-ausgestattete Fahrzeuge, Handys etc., GIS-Anbindung) ist 
nachvollziehbar dargestellt. Ebenso wird dargelegt, dass durch die verbesserte Vor-
hersagbarkeit der Verkehrsflüsse proaktive Steuerungsmaßnahmen durch den Ver-
kehrsrechner künftig ermöglicht werden können. 
Da weiterhin mit einem Anwachsen der innerstädtischen Verkehrsflüsse sowie mit 
der Zunahme der Pendlerbewegungen aus dem Umland zu rechnen ist, ist die Maß-
nahme geeignet, kurz- bis mittelfristig zur Emissionsreduzierung der Luftschadstoffe 
beizutragen. 
Die Auftragssumme kalkulieren Sie mit 7.169.747,90 EUR netto / 8.532.000,00 EUR 
brutto 
Sollte eine Vergabe der Leistungen nur an die bisherigen Systembetreiber möglich 
sein, bitte ich die Beteiligung der zuständigen Vergabestelle sicherzustellen. 
30

- 2 - 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Genseke

Beratungsverlauf (3)

10.09.2024 Verkehrsausschuss
TOP 4.10 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
23.09.2024 Finanzausschuss
TOP 10.20 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
01.10.2024 Rat
TOP 10.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2290/2024
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
05.09.2024
Erstellt
23.07.2024 13:39