0004/2024/3
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 29. August 2024
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Anlage 1 - Sachstandsbericht
9487 Zeichen
Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 16.09. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 17.09.2024
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Köln, Roncalliplatz 4
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit: 2021 - 2025
Bauzeit Hauptmaßnahme: 2026 - 2028
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss (1767/2017) 07/2017 Beauftragung Schutz Großexponate III/2022
Baubeschluss NM Decke DBH und Trafo (0244/2022) 03/2022 Beauftragung Sanierung DBH/Trafo II/2022
Weiterplanungs- und Baubeschluss f. vorg. Maßnahmen III/2022 Beauftragung Ausbau restlicher Exponate I/2023
Baubeginn vorgezogener Rückbau II/2023 Beauftragung Rückbau I/2023
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates III/2023 Beauftragung Umbau BE-Fläche IV/2023
Präsentation Ausstellungskonzept III/2023
Baubeschluss Hauptmaßnahme I/2024
Einreichung Bauantrag II/2024 ✓
Abschluss LP3 Ausstellungsplanung IV/2024 Beauftragung Generalunternehmer III/2025
Baubeginn Hauptmaßnahme I/2026 Beauftragung Musealer Aus bau II/2026
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand August 2024
Stand: 29.08.2024
Index: 04
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast
50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik
dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards
angepasst werden.
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte DBH und
Domplateau) durchgeführt.
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden
Konzepts der Historischen Mitte.
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der
auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit
diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter
Denkmalschutz gestellt.
Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4
Soll Q3 2021 - Q4 2022
Ist Q3 2021 - Q2 2025
Soll Q3 2022 - Q3 2023
Ist Q3 2022 - Q1 2024
Soll Q2 2021 - Q1 2023
Ist Q2 2021 - Q4 2023
Soll Q4 2022 - Q1 2026
Ist
Soll Q4 2025 - Q2 2028
Ist
Sanierung DBH
vorgezogener Rückbau
Planung bis Baubeschluss
Ausführungsvorbereitung
Bauausführung
Hauptmaßnahme
2026 2027 2028 2029 2021 2022 2023 2024 2025
1 von 3
Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 16.09. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 17.09.2024
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
Stand: 29.08.2024
Index: 04
3. Kosten
Kostenberechnung LPH3, Dezember 2023
Generalsanierung RGM
KG 200-900 113.969.913 €
Risikokosten 26.070.482 €
GU-Zuschlag und Baupreissteigerung 29.233.384 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 169.273.779 €
Planungsbeschluss 11. Juli 2017,
Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022
Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022
Haushaltsrechtlicher Unterrichtung des Rates vom 07.09.2023
Baubeschluss vom 06.02.2024
Budget bis LP 9 der Gesamtmaßnahme: 169 Mio. €
Finanzierungsanteil Stadt Köln :
darin enthalten ist:
Baubudget Decke Dombauhütte: 5,6 Mio. €
Finanzierungsanteil Stadt Köln: in Klärung
zuzüglich:
Kosten musealer Bedarf: 8,0 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb
Rot
1 Baugrund
(Schadstoffe, 2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote)
8 Marktrisiko
9 Abbau von Exponaten (komplexe Demontage, aufwendig e technische Umsetzung)
10 Einlagerung von Exponaten (Folge der komplexen Dem ontage)
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbark eit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubegi nn)
10 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen
11 Statische Ertüchtigungen
12 Denkmalschutzauflagen
13 Urheberrecht, Röcke / Renner
Außerdem enthalten ist das
Baubudget des vorgezogenen
Rückbaus
100%
Projektbudget
169.000.000 €
Verfügt
20.703.741
Zahlungsstand
14.116.903 €
€-
€20.000.000
€40.000.000
€60.000.000
€80.000.000
€100.000.000
€120.000.000
€140.000.000
€160.000.000
€180.000.000
Projektbudget Verfügt Zahlungsstand
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive
fortgeschrieben und bewertet.
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
2 von 3
Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 16.09. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 17.09.2024
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
Stand: 29.08.2024
Index: 04
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Nächste Schritte:
Abschluss Leistungsphase 3 offen
Abschluss Leistungsphase 3 Ausstellungsplanung offen
Beauftragung Generalunternehmer
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
III/2024
III/2025 offen
IV/2024
Das Projekt befindet sich derzeit in der qualitativen Überarbeitung der Leistungsphase 3, Entwurf. Für diese Leistungsphase
benötigt der Generalplaner deutlich mehr Zeit, als von ihm im Rahmenterminplan veranschlagt. Grund dafür sind u.a.
Personalengpässe auch infolge des vorher nicht in diesem Umfang erkannten Planungsaufwandes für das Gesamtprojekt und
Bauleitungsaufwandes für die Sanierung der Decke über Dombauhütte und den vorgezogenen Rückbau. Die Leistungsphase 3 der
Ausstellungsplanung erfolgt nachlaufend zu den anderen Fachplanungen und befindet sich derzeit in der finalen Phase. Sie wird im
Laufe des vierten Quartals 2024 abgeschlossen.
Die Einreichung des Bauantrags, Leistungsphase 4, ist im zweiten Quartal 2024 erfolgt. Im Zuge der Ausführungsvorbereitung ist
im nächsten Schritt die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung vorgesehen. Auf dieser Grundlage soll mittels
europaweiter Vergabe mit anschließendem Verhandlungsverfahren ein Generalunternehmer gefunden und beauftragt werden. Es
ist beabsichtigt, einen Generalunternehmers im 3. Quartal 2025 zu beauftragen.
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da noch einige bis dato
ungeklärte Risiken bestehen.
Die Kostenberechnung zur LPH 3 liegt vor. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko, Nebenkosten, zusätzliche Kosten des
Museums und eines GU- Zuschlags liegt bei 177 Mio. EUR brutto. Von den 177 Mio. EUR brutto Gesamtkosten sind 8 Mio. EUR
brutto für die Restaurierung und Herrichtung der Exponate der zukünftigen Austellung, für deren Transport und Handling, für die
inhaltliche Vorbereitung von Ausstellungsmedien und Vermittlungswerkzeugen sowie für die Herstellung haptischer Modelle
vorgesehen.
1. Sachstand DBH und Trafostation
Im BA2 wurde ebenfalls erhöhter Sanierungsaufwand bekannt, nachdem die Freilegung der tragenden Decke erfolgt war. Nach
aktuellen Planungen soll der BA2 bis zum II. Quartal 2025 abgeschlossen sein und für den öffentlichen Verkehr wieder geöffnet
werden. Die aktuellste zeitliche Verschiebung von weiteren 6 Monaten entsteht im Wesentlichen durch die Anforderungen der
Hohen Domkirche, die Baumaßnahme im laufenden Betrieb durchzuführen.
2. Sachstand Generalinstandsetzung
Erst nach erfolgtem Vergabeverfahren kann der Baubeginn und die Bauzeit konkret terminiert werden. Derzeit ist von einer
Baufertigstellung im dritten Quartal 2028 auszugehen. Nachfolgend kann der museale Ausbau, mit Einbringung der Exponate und
deren Medien, beginnen.
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet.
1. Sachstand Decke DBH und Trafostation
Die Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) befindet sich nach wie vor in der
Ausführung, Leistungsphase 8. Im 2. Bauabschnitt ist die gesamte Rohdecke nun freigelegt. Bei dieser Decke handelt es sich um
eine "Röhbaudecke", diese enthält im Inneren Hohlräume aus Pappröhren. Erst nach Freilegung der Tragstruktur konnten
umfängliche Untersuchungen durchgeführt werden . Diese haben gezeigt, dass die komplette Deckenstruktur aufwändig statisch
verstärkt werden muss. Dies erfolgt mittels Einfügen von Betonbalken in jede einzelne Pappröhre. Um den Betrieb der DBH weiter
zu ermöglichen, wurde die Sanierung so strukturiert, dass jeweils nur ein Teil der Werkstätten gesperrt werden, die übrigen in
Funktion bleiben können. Dies führt zwar zu einer erheblichen Bauzeitverlängerung, schränkt jedoch die Funktion der DBH, dies ist
Bedingung, nur in einem vertretbaren Maße ein. Die Verhandlungen mit der Hohen Domkirche zur Kostenteilung werden
fortgeführt.
2. Sachstand vorgezogener Rückbau
Der Rückbau im Innenbereich des Museums ist seit dem 1. Quartal 2024 abgeschlossen. In der Interimszeit, also nach
Fertigstellung des Rückbaus bis zum Baubeginn der Hauptmaßnahme, werden weitere Arbeiten, wie zum Beispiel der Rückbau des
Estrichs im Obergeschoss, durchgeführt. Die Baustelleneinrichtungsfläche wurde für die Interimszeit umgebaut und der Bauzaun
mit einem für den Bürger ansprechenden Layout gestaltet.
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet.
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet.
3 von 3
Mitteilung Ausschuss
465 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 16.09.2024 0004/2024/3 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 16.09.2024 Ausschuss Kunst und Kultur 17.09.2024 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 29. August 2024 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), Stand: 29. August 2024, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0004/2024/3
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.09.2024
- Erstellt
- 31.05.2024 08:04