0364/2018
Integriertes Stadtentwicklungskonzept "Starke Veedel - Starkes Köln"
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Anlage 1_Ergebnisdokumentation_Öffentlichkeitsveranstaltung Humboldt-Gremberg und Kalk (2)
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Starke Veedel – Starkes Köln Öffentlichkeitsveranstaltung für den Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk Ergebnisdokumentation 21. November 2017 Seite | 2 Seite | 3 Zielsetzung der Öffentlichkeitsveranstaltung Im Rahmen der Veranstaltung brachten sich rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein – von interessierten Bürgerinnen und Bürgern über soziale Träger bis hin zu politischen Vertreterinnen und Vertretern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über den aktuellen Sachstand sowie das bestehende Maßnahmenbündel des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ für den Sozialraum „Humboldt/Gremberg und Kalk“ informiert und konnten eigene Anregungen einbringen. Drei Leifragen standen dabei im Mittelpunkt: Knüpfen die vorgesehenen Maßnahmen an die Bedürfnisse vor Ort an? Was fehlt Ihrer Meinung nach in diesem Raum? Wie bewerten Sie die Maßnahmen? Veranstaltungsprogramm Datum: 21.11.2017 Uhrzeit: 18:00 – 20:30 Uhr Ort: Bürgeramt Kalk, Nebengebäude des Bezirksrathauses, Kalker Hauptstraße 247–273 51103 Köln-Kalk Programm 18:00 Einlass 18:30 Begrüßung 18.40 Starke Veedel – Starkes Köln“ Vorstellung des Integrierten Handlungskonzeptes und der Ausrichtung der Veranstaltung 19.00 Diskussion der Maßnahmen- ideen 19:50 Fazit und Vorstellung der Ergebnisse 20:30 Ende der Veranstaltung Seite | 4 Warm-Up Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit in einer Übersichtskarte Ihren Bezug zum Sozialraum darzustellen. Mit verschiedenfarbigen Punkten konnte der konkrete Bezug verdeutlicht werden: Ich wohne hier (rot) Ich arbeite hier (gelb) Ich bin interessiert (grün) Ergebnis der Ankommensphase Seite | 5 Ergebnisse Herr Bezirksbürgermeister Pagano begrüßte zunächst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Anschließend hielt Frau Scholz, Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik, einen kurzen Einführungsvortrag zu dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ und stellte dabei die Handlungsschwerpunkte für den Sozialrau m Humboldt/Gremberg und Kalk in den Mittelpunkt. An jedem Thementisch wurde eine Maßnahme beispielhaft vom zuständigen Fachamt oder einem Maßnahmenträger kurz vorgestellt: Herr Armbruster, Der Sommerberg AWO GmbH als Träger, für die Maßnahme: „Zugehende Hi lfe zur Überleitung ins Regelsystem und Entwicklung einer beruflichen Perspektive für junge Menschen“ (1.0.16), Herr Heidbreder, 67, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, für die Maßnahme : „Revitalisierung Westerwaldstraße“ (4.7.1), Frau Elschen, 15, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, für die Maßnahme : „Haus-, Hof - und Fassadenprogramm“ (5.0.3). Nach der Begrüßung und Einführung in die Thematik erfolgte die aktive Beteiligung an drei handlungsfeldorientierten Thementischen: In der Beteiligungsphase an den Thementischen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich zwischen den Thementischen zu bewegen und sowohl eigene Ideen und Anregungen als auch Ergänzungswünsche einzubringen, die in der folgenden Tabelle zusammengefasst werden. An jedem Thementisch standen Mitarbeiterinnen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Unterstützt wurden sie von: Herrn Armbruster, Der Sommerberg AWO GmbH als Träger Frau Biefang, Frau Heinemann und Frau Pirousmand, Amt für Kinder, Jugend und Familie Herrn Havenith, Amt für Weiterbildung Herrn Heidbreder, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 1. Thementisch Mitwirkung und Früh ansetzende Hilfen sowie Wirtschaft und Qualifizierung Ansprechpartnerin: Frau Dr. Gunia- Hennecken Frau Geisler 2. Thementisch Öffentlicher Raum sowie Umweltgerechtigkeit, Klimaschutz, Luftreinhaltung und Lärmminderung Ansprechpartnerin: Frau Brands Frau Hildebrandt 3. Thementisch Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung sowie Wohnen Ansprechpartnerin: Frau Elschen Frau Müther Seite | 6 Thementisch 1: „Mitwirkung“ und „Früh ansetzende Hilfen“ Maßnahmen Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lfd. Nr. 1.0.7 Qualifizierungsoffensive Offene Kinder- und Jugendarbeit Köln Lfd. Nr. 1.016 Zugehende Hilfe zur Überleitung ins Regelsystem und Entwicklung einer beruflichen Perspektive für junge Menschen mit psychischen Problemen bis 27 Jahre Lfd. Nr. 1.017 Stadtteileltern aufsuchende Hilfen in der Elternarbeit Lfd. Nr. 1.019 Übergänge begleiten: Angebote der Familienbildung mit Schwerpunkt Kooperation mit Kita, Familienzentren, Schulen im Primarbereich und Sekundarstufe 1, Trägern der Offenen Ganztags „Elternstart“: junge Eltern, Angebot der Familienbildung für alle Personenkreise, kostenlos stadtteilbezogene Angebote für Familien Lfd. Nr. 1.0.20 Gemeinsam für Grundbildung im Veedel Lfd. Nr. 1.0.26 Willkommen und Ankommen in Köln Willkommensbesuche Eltern nach Wünschen befragen Wünsche dokumentieren Lfd. Nr. 1.0.27 Kita Einstieg Bilinguale Erziehung Wege zum „Wie“ Anregungen ohne Maßnahmenbezug zum Handlungsfeld „Mitwirkung“ und „Früh ansetzende Hilfen“ - Objektive Trägerauswahl (ohne Konfessionsgebundenheit) - gute Vernetzung zwischen den Maßnahmen - kostenloses Mittagessen an den Schulen - Stiftungen unbürokratischer abwickeln Seite | 7 Ergebnisse des Thementisches 1: „Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung“ und „Früh ansetzende Hilfen“ Seite | 8 Thementisch 2: „Öffentlicher Raum“ und „Klimaschutz / Umweltgerechtigkeit“ Maßnahmen aus dem Handlungsfeld „Öffentlicher Raum“ Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lfd. Nr. 2.0.4 Spielplatz Eythstraße Spielplatz Gießener Straße höhere Priorität Spielplatzpaten für mehr Spielplätze Lfd. Nr. 3.0.3 Quartiersgarten Konzept „Essbare Stadt“ integrieren und in Planung einbeziehen Lfd. Nr. 4.7.1 Ökologische Revitalisierung Westerwaldstraße Verknüpfung Programm stadtintern mit anderen Maßnahmen/Programmen: zum Beispiel Sportamt → Sportplatzerneuerung Konzept „Essbare Stadt“ integrieren und in Planung einbeziehen Gefahrloser Übergang Rolshover Straße (Westerwaldstraße) Kreuzung Rolshover/Westerwaldstraße: Bürgersteig Richtung Osten verbreitern? Anregungen ohne Maßnahmenbezug zum Handlungsfeld „Öffentlicher Raum“ Fahrradstellplätze am Kalker Markt Hundefreilaufflächen Müllproblematik Prospekte nicht lose vor Haustüren werfen Stadtbild = herumfliegende Werbeprospekte + kostenlose Zeitungen Seite | 9 Maßnahmen aus dem Handlungsfeld „Klimaschutz / Umweltgerechtigkeit“ Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lfd. Nr. 4.0.2 Offen für Regen: „Grüne Höfe, grüne Plätze“ Durchlüftung des Veedels sichern! Vernetzung der Grünflächen Mehr Grün im Bürgerpark Lfd. Nr. 4.0.4 Aufbau eines Hitzewarn- und Informationssystems Lfd. Nr. 4.0.9 Maßnahmen rund um eine Leitart zur Verbesserung der Identifikation der Bürger mit ihrem Sozialraum Lfd. Nr. 4.0.11 Ökologische Reduzierung der Lärmbelastung an erheblich betroffenen Straßen Geschwindigkeitsreduzierung Gremberger Straße ← verkehrsberuhigende Maßnahmen Verschwenckungen/Schikanen Geschwindigkeitsreduzierung „Am Markt“ (zwischen Steprathstraße und [Spielplatz] Feldstraße) Lärmschutz entlang der Bahnstrecke Trimbornstraße zu Fußgängerzone machen Anregungen ohne Maßnahmenbezug zum Handlungsfeld „Klimaschutz / Umweltgerechtigkeit““ - für Erhaltung vorhandener Straßenbäume sorgen, durch Änderung der PKW-Parkregelung sehr viele Bäume wurden in Folge von Anfahrschäden schon abgetragen - Verkehrsführung während der ICE-Baumaßnahmen - Fußgängerstau vor den Köln-Arcaden - ausreichend vernünftige Beleuchtung in den Straßen/auf den Plätzen; derzeit orangefarbenes schwaches Licht – insbesondere der Parkplatz ist sehr dunkel - Steprathstraße für Anlieger mit Schranke = Zustand in den 80er Jahren jetzt starkes Verkehrsaufkommen - Kunstrasenplatz für Fußballverein Seite | 10 Ergebnisse des Thementisches 2: „Öffentlicher Raum“ und „Klimaschutz / Umweltgerechtigkeit“ Seite | 11 Thementisch 3: „Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung“ sowie „Wohnen“ Maßnahmen aus dem Handlungsfeld „Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung“ Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer 0.0.1 Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung Anbindung Quartiersmanagement ans Quartier (bestehende Strukturen) Aufgabe des Quartiersmanagement → zusätzlich für Programm Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern Quartiersmanagement sollte Aktionen anbieten, zum Beispiel Kooperation AWB, Kölle Putz-Munter Lfd. Nr. 0.0.2 Prozessbegleitende Evaluation Lfd. Nr. 5.0.2A „Zuhause im Veedel – Aktivierung, Beteiligung und Wohnumfeldpflege im Quartier“: Mieter-/Nachbarschaftsarbeit und Quartiershausmeister Maßnahmen aus dem Handlungsfeld „Wohnen“ Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Lfd. Nr. 5.0.3 Haus,-Hof- und Fassadenprogramm Wie wird es bekannt gemacht? - Aushänge in Häusern - Ansprache über Veedelshausmeister (schwarzes Brett) Kombination mit stadtweitem Fassadenprogramm? Fassadenreinigung (Graffiti) Offizielle Graffiti-Flächen schaffen, zum Beispiel Seite | 12 Schulwettbewerbe Grenze in Förderhöhe festlegen, damit mehrere kleine Projekte umgesetzt werden können Förderung von halb-öffentlichen Flächen/keine privaten Innenhöfe fördern Nutzung von Mitteln aus Förderprogramm muss mit Verkaufsfrist gekoppelt werden (kein Profit für Eigentümer) Anregungen ohne Maßnahmenbezug zu den Handlungsfeldern „Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung“ sowie „Wohnen“ - Kinderaktion auf der Kalker Hauptstraße mit Baumscheibenbepflanzung und Minibesen putzen - Gestaltung von Stromhäuschen über Verfügungsfonds Seite | 13 Ergebnisse des Thementisches 3: „Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung“ sowie „Wohnen“ In eine separat aufgestellte Box konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mitteilungen beziehungsweise Anregungen abgeben, die unter Umständen nicht in unmittelbarem Kontext zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept stehen. Hier das Ergebnis daraus: - Politische Willensbildung stärken, um den großen Kreis der Nichtwähler zu erreichen - Ein Musikfestival auf dem Ottmar-Pohl-Platz, um den schönen Platz zu beleben und den Zusammenhalt zu verstärken (Organisationsteam Integrationshaus)
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/152 152/12 Vorlagen-Nummer 0364/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 8 (Kalk) 08.03.2018 Integriertes Stadtentwicklungskonzept "Starke Veedel - Starkes Köln" Ergebnisse der Öffentlichkeitsveranstaltung für den Sozialraum Humboldt/Gremberg und Kalk Im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ stehen die elf Sozialräume des Pro- gramms „Lebenswerte Veedel“ im Mittelpunkt. Aufbauend auf dem Leitkonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“, welches am 20.12.2016 vom Rat beschlossen wurde (Vorlage-Nr. 2899/2016), hat die Verwaltung ein sozialraumspezifisches Integriertes Stadtentwicklungskonzept für den Sozialraum Humboldt/Gremberg uns Kalk erarbeitet. Dieses wurde am 28.09.2017 (Vorlagen-Nr. 2488/2017) vom Rat beschlossen. Im Zuge der Beschlussfassung ist eine Öffentlichkeitsveranstaltung vorgesehen. Vor diesem Hinter- grund wurde am 21.11.2017 zu einer offenen Informationsveranstaltung eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung brachten sich rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein – von interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern aller Altersgruppen über soziale Träger bis hin zu politischen Vertre- tern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden über den aktuellen Sachstand sowie das beste- hende Maßnahmenbündel des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ informiert. Die Veranstaltung bot Zeit und Raum für Fragen und Diskussionen. Darüber hinaus konnten Anre- gungen von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingebracht werden. Weitere Informationen sind der Ergebnisdokumentation (Anlage 1) zu entnehmen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0364/2018
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 06.02.2018
- Erstellt
- 30.01.2018 12:03