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3120/2019

Weiterentwicklung des Programms "Lebenswerte Veedel"

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 19.11.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 12.12.2019, TOP 10.15

Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 1 Anhang Beschlussvorlage

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Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit

1106 Zeichen

Anlage 0 zur Beschlussvorlage 3120/2019, Begründung der Dringlichkeit 
Die Weiterentwicklung des Programms findet mit externer Unterstützung in einem breit 
angelegten Beteiligungsprozess statt. In drei runden Tischen mit Vertreterinnen und 
Vertretern der Politik, der Verwaltung, der Wohlfahrtsverbände und der Akteure vor Ort 
wurden die Anforderungen und Möglichkeiten für eine Gebietsausweitung diskutiert. In einer 
abschließenden Plenumsveranstaltung wurden die Ergebnisse der Runden Tische 
zusammengefasst. Im Nachgang wurden Varianten für die zukünftige Gebietsabgrenzung 
entwickelt und mit den Bürgeramtsleitungen abgestimmt. Dieser Prozess hat mehr Zeit 
beansprucht, als zunächst geplant.  
Um die Weiterentwicklung des Programms „Lebenswerte Veedel“ ab Januar 2020 umsetzen 
zu können, ist eine Beschlussfassung im Dezember 2019 notwendig.  
Die nächste Sitzung des Finanzausschusses ist mit den Sitzungen der Bezirksvertretungen 
Mülheim, Ehrenfeld und Rodenkirchen am 09. Dezember 2019 und der Sitzung der 
Bezirksvertretung Porz am 10. Dezember 2019 erst am 03. Februar 2020 zu erreichen.

Beschlussvorlage Rat

14707 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/V/3 
V/3 
Vorlagen-Nummer 
 3120/2019 
Freigabedatum 
 30.10.2019 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Weiterentwicklung des Programms "Lebenswerte Veedel" 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2020/2021 (inkl. des Veränderungsnachweises 
des Finanzausschusses vom 11.10.2019 gem. AN/1372/2019) beschließt der Rat die Ausweitung des 
Programms „Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ mit folgenden kon-
zeptionellen und organisatorischen Eckpunkten: 
 
1. Die Zielsetzung des Programms wird um die kursiv gesetzten Formulierungen ergänzt und lautet 
wie folgt: 
 
„Ziel des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ ist die 
Verbesserung der Lebensbedingungen und Teilhabechancen der Bewohner/innen in Sozial-
raumgebieten durch eine stärkere Bewohner- und Sozialraumorientierung aller relevanten 
Fachämter, Behörden, Träger und Einrichtungen.“ 
 
2. Auf der Grundlage der Analyse werden wie in den Anlagen dargestellt 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.11.2019 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.11.2019 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 05.11.2019 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 11.11.2019 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 14.11.2019 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 14.11.2019 
Jugendhilfeausschuss 19.11.2019 
Ausschuss Soziales und Senioren 21.11.2019 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 25.11.2019 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.11.2019 
Finanzausschuss 09.12.2019 
Rat 12.12.2019

2 
 
a. folgende Sozialraumgebiete geändert:   
 Das Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg/Kalk wird geteilt in das Sozialraumgebiet 
Humboldt/Gremberg und das Sozialraumgebiet Kalk (vgl. Anlage S. 32). 
 
 Das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße wird vergrößert um Teilräume in westli-
cher Rheinlage und südlicher Lage (vgl. Anlage S. 36).  
 
 Das Sozialraumgebiet Buchheim/Buchforst wird geteilt in das Sozialraumgebiet Buch-
forst/Mülheim und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide. Zudem werden die neuen 
Gebiete jeweils um angrenzende Gebiete erweitert (vgl. Anlage S. 39).  
 
b. folgende Sozialraumgebiete zusätzlich neu eingerichtet:  
 Im Bezirk Mülheim wird das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald eingerichtet (vgl. An-
lage S. 43). 
 
 Im Bezirk Porz wird das Sozialraumgebiet Porz Mitte/Urbach eingerichtet (vgl. Anlage 
S. 23). 
 
3. Das folgende Sozialraumgebiet wird umbenannt:  
Das Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf wird umbenannt in Bickendorf/Ossendorf. 
4. Zur Umsetzung der Sozialraumkoordination in den neu identifizierten bzw. veränderten Gebieten 
werden freie Träger der Wohlfahrtspflege gemäß den derzeit gültigen Bedingungen gefördert (s. 
Anlage 3). Die Verwaltung schlägt hierzu dem politischen Steuerungsgremium des Programms 
freie Träger zur Umsetzung der Sozialraumkoordination in den neu benannten Gebieten zur För-
derung vor.  
Zur Umsetzung von Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung bzw. zur Aktivierung insbesondere in den 
neuen Sozialraumgebieten, schlägt die Geschäftsstelle in Abstimmung mit den Bürgeramtsleitun-
gen dem politischen Steuerungsgremium des Programms spezielle Maßnahmen vor. Für diese 
Maßnahmen stehen pro Jahr maximal 77.500 Euro zur Verfügung.  
 
5. Die Verwaltung wird ermächtigt, die zur Umsetzung der oben angeführten Maßnahmen erforderli-
chen Haushaltsmittel innerhalb des Teilplans 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity 
bedarfsgerecht umzuschichten.  
 
6. Die Ergebnisse und Wirkungen des Programms werden regelmäßig begleitend, spätestens alle 
fünf Jahre evaluiert. In diesem Rahmen sollten auch die Gebietszuschnitte sowie die zur Verfü-
gung stehenden Ressourcen und deren Einteilung überprüft und im Bedarfsfall angepasst wer-
den.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam ab 2020/2021ff.   500.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.     € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
1. Ausgangslage 
Das Programm „Lebenswerte Veedel“ wurde mit Ratsbeschluss der Stadt Köln vom 15. Dezem-
ber 2005 auf Basis eines fachübergreifenden und sozialraumorientierten Rahmenkonzepts „Sozi-
alraumorientierte Hilfsangebote in Köln“ als Modellprojekt gestartet (zur Chronologie vgl. Anlage 
6).  
 
Mit Ratsbeschluss zum Haushalt 2019 vom 08.11.2018 hat der Rat die Verwaltung beauftragt, 
das Programm „Lebenswerte Veedel“ konzeptionell weiterzuentwickeln. Zur Finanzierung von Be-
ratungs- und Unterstützungsleistungen hat der Rat für diese Aufgabe 50.000 Euro bereitgestellt. 
Das Konzept legt die Verwaltung hiermit vor. 
 
Ebenfalls mit Ratsbeschluss zum Haushalt 2019 hat der Rat eine Gebietsausweitung beauftragt. 
Hierfür hat der Rat 200.000 Euro p.a. zur Verfügung gestellt. Vorbehaltlich des Inkrafttretens der 
Haushaltssatzung 2020/2021 (inkl. des Veränderungsnachweises FA vom 11.10.2019 gem. 
AN/1372/2019) stehen weitere 300.000 Euro p.a. für die Ausweitung des Programms zur Verfü-
gung. Insgesamt stehen somit für die Ausweitung 500.000 Euro p.a. zur Verfügung.  
Inklusive der bisherigen Veranschlagung stehen für das Programm „Lebenswerte Veedel“ damit 
insgesamt 1.360.000 Euro zur Verfügung (s. Ziff. 4). 
 
2. Umsetzung des Ratsauftrags – Vorgehen der Verwaltung 
 
Die Verwaltung hat für die Umsetzung der oben skizzierten Aufgabe Beratungs- und Unterstüt-
zungsleistungen ausgeschrieben und im Rahmen eines Vergabeverfahrens die BDO AG Wirt-
schaftsprüfungsgesellschaft beauftragt.

4 
BDO hat in Abstimmung mit der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ sowie weiteren Fachberei-
chen der Verwaltung ein zweistufiges Verfahren für die Umsetzung der Aufgabe vorgeschlagen:  
 
 In Phase 1 sollte zunächst die bestehende Zielsetzung des Programms überprüft werden und 
dann im Hinblick auf die Zielsetzung anhand von festzulegenden Kriterien Vorschläge für die 
Gebietsausweitung erarbeitet werden. Diese Phase ist abgeschlossen. Über die Ergebnisse 
wird in dieser Vorlage berichtet.   
 
 In Phase 2 soll es im Herbst/ Winter 2019 darum gehen, Verbesserungen der bürger- und so-
zialraumorientierten Zusammenarbeit zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen in einem fort-
schreibungsfähigen Handbuch dokumentiert werden. Diese Phase wird im 1. Quartal des Jah-
res 2020 abgeschlossen sein. Über die Ergebnisse wird in einer gesonderten Vorlage berich-
tet.   
 
3. Ergebnisse der Phase 1 
 
Mit dieser Vorlage legt die Verwaltung ein Konzept zur Ausweitung des Programms vor: 
 
a. Zielsetzung des Programms 
Im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses mit Akteuren aus Verwaltung, Politik 
sowie Trägern der Wohlfahrtspflege wurde die bestehende Zielsetzung des Programms leicht 
modifiziert bestätigt und um die fett gesetzten Wörter ergänzt. Die  Zielsetzung des Programms 
lautet nun wie folgt:  
 
„Ziel des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ ist die 
Verbesserung der Lebensbedingungen und Teilhabechancen der Bewohner/innen in Sozial-
raumgebieten durch eine stärkere Bewohner- und Sozialraumorientierung aller relevanten 
Fachämter, Behörden, Träger und Einrichtungen.“  
 
b. Festlegung quantitativer Kriterien für die Gebietsauswahl 
Ausgehend von dem ergänzten Ziel der Verb esserung der Lebensbedingungen und Teilh a-
bechancen wurden zunächst aus dem Monitoring Stadtentwicklung die folgenden fünf Indikatoren 
ausgewählt, die Hinweise auf eingeschränkte Teilhabechancen geben:  
 
 Transferleistungsdichte 
 Langzeitarbeitslosigkeit 
 Migrationshintergrund 
 Einwohnerdichte 
 Abhängigkeitsquotient 
 
Diese Indikatoren wurden zu einem Index zusammengefasst. Detaillierte Erläuterungen zu die-
sem Vorgehen sind in Anlage 1 des Anhangs zur Beschlussvorlage zu finden. Mit Hilfe dieses In-
dexes wurden die Teilräume identifiziert, in denen - im Vergleich zum Durchschnittswert der Stadt 
Köln - überdurchschnittlich viele Menschen mit eingeschränkten Teilhabechancen leben. Eine 
Übersicht über die identifizierten Gebiete findet sich in Anlage 5 des Anhangs.  
 
Das Vorgehen wurde im Rahmen des Beteiligungsprozesses in drei Runden Tischen sowie in ei-
ner Plenumsveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Wohlfahrtsverbände, 
der Verwaltung und der Akteure vor Ort (Sozialraumkoordinatorinnen und Sozialraumkoordinato-
ren) abgestimmt. 
 
c. Festlegung des Zuschnitts der Sozialraumgebiete auf Basis des Indexes sowie raum- 
und gebietsspezifischer Leitkriterien 
 
Im Rahmen des Beteiligungsprozesses wurden auch gebietsspezifische Leitkriterien diskutiert 
und festgelegt (s. Anlage 2 des Anhangs). Diese stellen eine qualitative Ergänzung der quantitati-

5 
ven Analyse dar. Die Leitkriterien wurden in den Runden Tischen diskutiert. In der Plenumsveran-
staltung wurden mit allen beteiligten Akteuren auf der Basis der quantitativen Analysen und den 
qualitativen Leitkriterien erste Vorschläge für geänderte Zuschnitte der Sozialraumgebiete bzw. 
neue Sozialraumgebiete entwickelt.  
 
Diese Vorschläge wurden von BDO und der Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ aufbereitet 
und mit den Bürgeramtsleitungen abgestimmt. Die mit den Bürgeramtsleitungen abgestimmten 
Varianten wurden danach im Steuerungsgremium des Programms „Lebenswerte Veedel“ vorge-
stellt und sind dort auf breite Akzeptanz gestoßen. Sie entsprechen den Vorschlägen, die hier zur 
Beschlussfassung vorgelegt werden. Detaillierte Informationen zu den Ergebnissen bzw. über die 
vorgeschlagenen Sozialraumgebiete je Bezirk finden sich in Anlage 5 des Anhangs.  
 
Das Ergebnis des Weiterentwicklungsprozesses lässt sich wie folgt zusammenfassen (vgl. Anlage 
4 des Anhangs): 
  
- Die folgenden, bereits bestehenden Sozialraumgebiete bleiben in ihrem Zuschnitt unver-
ändert erhalten: 
 Meschenich/Rondorf 
 Bickendorf/Westend/Ossendorf (bei Umbenennung in: Bickendorf/Ossendorf) 
 Bocklemünd/Mengenich 
 Bilderstöckchen 
 Blumenberg/Chorweiler/Seeberg- Nord 
 Höhenberg/Vingst 
 Ostheim/Neubrück 
 Porz-Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil 
 
- Folgende Änderungen ergeben sich in bestehenden Sozialraumgebieten 
 Das Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg/Kalk wird geteilt in das Sozialraumge-
biet Humboldt/Gremberg und das Sozialraumgebiet Kalk. 
 Das Sozialraumgebiet Mülheim Nord/Keupstraße wird vergrößert um Teilräume in 
westlicher Rheinlage und südlicher Lage. 
 Das Sozialraumgebiet Buchheim/Buchforst wird geteilt in das Sozialraumgebiet 
Buchforst/Mülheim und das Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide. Zudem werden 
die neuen Gebiete jeweils um angrenzende Gebiete erweitert.  
 
- Folgende Sozialraumgebiete werden neu eingerichtet: 
 Im Bezirk Mülheim das Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald. 
 Im Bezirk Porz das Sozialraumgebiet Porz- Mitte/Urbach. 
 
d. Vereinbartes Verfahren zu identifizierten Teilräumen mit (stark)überdurchschnittlichen 
Indexwerten, die keinem Sozialraumgebiet zugeordnet sind   
Es gibt insgesamt sieben Teilräume - zwei davon im Bezirk Nippes, zwei im Bezirk Chorweiler, 
zwei im Bezirk Kalk und einen Teilraum im Bezirk Porz - die aus verschiedenen Gründen bislang 
nicht einem Sozialraumgebiet zugeordnet wurden. Nähere Informationen dazu finden sich eben-
falls in der Anlage 5 des Anhangs. Für diese Teilräume wurde vereinbart, dass die Sozialraumko-
ordination in engem Kontakt mit der Bürgeramtsleitung und der Geschäftsstelle Lebenswerte Ve-
edel kurzfristig prüft,  
 
 welche Bedarfslagen diese Teilräume aufweisen, 
 welche Angebotsstrukturen vor Ort bestehen und für eine Nutzung im Rahmen des Pro-
gramms geeignet sind,  
 mit welchen Einzelmaßnahmen die Teilräume in das Programm integriert werden können 
und /oder 
 durch welche alternativen Maßnahmen zur Sozialraumkoordination diese zielführend un-
terstützt werden können.

6 
 
Hierüber wird die Verwaltung gesondert berichten. 
 
4. Verwendung der für die Ausweitung des Programms bereitstehenden Haushaltsmittel 
 
Die vom Rat bereitgestellten Mittel zur Ausweitung des Programms „Lebenswerte Veedel – Bür-
ger- und Sozialraumorientierung in Köln“ sind dabei wie folgt zu verwenden (Details in Anlage 3): 
 
Sozialraumgebiet VZÄ* Personalkosten Sach-/Gemeinkosten  Sozialraumbudget 
Porz-Mitte/Urbach  1,0 74.300 € 6.200 € 5.000 € 
Humboldt/Gremberg  1,0 74.300 € 6.200 € 5.000 € 
Mülheim -Nord/Keupstraße  1,0 74.300 € 6.200 € ** 
Sozialraum Buchforst/Mülheim 1,0 74.300 € 6.200 € 5.000 € 
Sozialraum Höhenhaus/Dünnwald  1,0 74.300 € 6.200 € 5.000 € 
GESAMT 5,0 371.500 € 31.000 € 20.000 € 
Summe    422.500 € 
Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung 
bzw. für Aktivierung insbesondere in 
den neuen Sozialraumgebieten 
      77.500 € 
Ausweitungsbetrag 
200.000 aus VN 2019  
300.000 aus VN 2020/2021 
    500.000 € 
zuvor veranschlagt***     860.000 € 
Gesamtsumme  1.360.000 € 
* VZÄ s teht für Vollzeitäquivalent 
** Im Sozialraumgebiet Mühlheim -Nord gibt es bereits eine Sozialraumkoordination mit einem Sozialraumbudget in Höhe von 
5.000 Euro, wes halb die Mittel für das Sozialraumbudget nicht ausgeweitet werden müssen. 
*** s . Teilplanzeile 15 - Transferaufwendungen im TP 0504 – Freiwillige Sozialleistungen und Diversity  
 
5. Programm „Lebenswerte Veedel“ und andere Förderkulissen  
Grundsätzlich können Sozialraumgebiete auch als Fördergebiete für andere Förderprogramme 
ausgewiesen werden. Da es sich auch um Gebiete mit besonderen Handlungsbedarfen handelt, 
ergeben sich zum Teil hinsichtlich des Raumbezugs Überschneidungen mit anderen - auch dritt-
mittelgeförderten - Förderprogrammen. Dies ist beispielweise im Rahmen der Umsetzung von In-
tegrierten Stadtentwicklungskonzepten wie dem Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ der 
Fall.  
Herauszustellen ist, dass sich zwar vielfach Synergien ergeben, die Abgrenzung der Sozialraum-
gebiete jedoch nicht unmittelbar gleichzusetzen ist mit der Festlegung und Umsetzung von ande-
ren Förderkulissen. Diese unterliegen regelmäßig eigenen spezifischen Anforderungen. 
 
6. Ausblick 
 
Das Programm „Lebenswerte Veedel – Bürger und Sozialraumorientierung in Köln“ soll alle fünf 
Jahre hinsichtlich der Gebietszuschnitte sowie der Ergebnisse und Wirkungen überprüft werden.  
 
 
Anlagen

Anlage 1 Anhang Beschlussvorlage

64839 Zeichen

© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage  
  
 
© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   1 
Anlage 1: Erläuterungen zur Indexbildung ................................ ...................  3 
Anlage 2: Raum- und Gebietsspezifische Leitkriterien ................................ ......  5 
Anlage 3: Alte und neue Sozialraumgebiete im Überblick ................................ ... 6 
Anlage 4: Gesamtdarstellung der Änderungen ................................ ...............  7 
Anlage 5: Darstellung der Sozialraumgebiete nach Bezirken ................................  8 
1 Bezirk 2 Rodenkirchen ................................ ................................ .. 9 
2 Bezirk 4 Ehrenfeld ................................ ................................ .....  12 
3 Bezirk 5 Nippes................................ ................................ .........  17 
4 Bezirk 6 Chorweiler ................................ ................................ .... 20 
5 Bezirk 7 Porz ................................ ................................ ...........  23 
6 Bezirk 8 Kalk ................................ ................................ ...........  27 
7 Bezirk 9 Mülheim ................................ ................................ .......  37 
KARTEN 
Karte  1: Bezirk Rodenkirchen- Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf ...................  10 
Karte  2: Bezirk Ehrenfeld- Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich ....................  13 
Karte  3: Bezirk Ehrenfeld- Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf............  15 
Karte  4: Bezirk Nippes- Sozialraumgebiet Bilderstöckchen ................................  18 
Karte  5: Bezirk Chorweiler- Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg- Nord .. 21 
Karte  6: Bezirk Porz- Sozialraumgebiet Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil ......  24 
Karte  7: Bezirk Porz- Sozialraumgebiet Porz- Mitte/Urbach ...............................  25 
Karte  8: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst ................................  28 
Karte  9: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück ...............................  30 
Karte  10: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg ............................  33 
Karte  11: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Kalk ................................ ..............  34

© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage 
  
 
© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   2 
Karte  12: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Mülheim- Nord/Keupstraße.................  38 
Karte  13: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim .........................  41 
Karte  14: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide ........................  42 
Karte  15: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald ......................  45

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   3 
ANLAGE 1: ERLÄUTERUNGEN ZUR INDEXBILDUNG  
Die neuen Sozialraumzuschnitte basieren auf einer kleinräumigen Analyse des Kölner Stadtgebiets. 
Verwendet wurden hierzu E rgebnisse aus dem Monitoring Stadtentwicklung Köln.  
Das Monitoring Stadtentwicklung ist ein integriertes kleinräumiges Beobachtungssystem von 
Zustand und Entwicklung der Kölner Teilräume. Im Monitoring Stadtentwicklung werden 
Kernindikatoren aus verschied enen Handlungsfeldern der Verwaltung zu standardisierten 
(„vergleichbar gemachten“) Indexwerten verrechnet. Diese standardisierten Indexwerte bieten zwei 
im Kontext der Weiterentwicklung der „Lebenswerten Veedel“ relevante Eigenschaften:  
- An den Indexwerten  ist direkt ablesbar, ob und wie weit der Wert eines Teilraums über - 
oder unterhalb des jeweiligen gesamtstädtischen Durchschnitts liegt. Alle Indikatoren sind 
so direkt miteinander vergleichbar . 
- Verschiedene Indikatoren können zu zusammengefassten Indizes verrechnet werden, 
welche einen intuitiven Überblick über komplexe Phänomene bieten. 
Für die Herleitung der neuen Sozialraumzuschnitte wurden fünf Indikatoren aus dem Monitoring 
Stadtentwicklung gewichtet zu einem Index verrechnet. Die ausgewählten Indikatoren stellen eine 
Weiterentwicklung des bei der Auswahl der aktuellen Sozialraumgebiete verwendeten 
Indikatorensets dar:  
Transferleistungsdichte (Gewicht: 80%):  
Der Indikator stellt den Anteil der Leistungsberechtigten von Leistungen nach SGB II und 
SGB XII an der Gesamtbevölkerung dar . Er gibt Hinweise auf Einkommensarmut in allen 
Bereichen der Bevölkerung (wie z.B. Kinder -, Familien - und Altersarmut) und den daraus 
entstehenden Problemlagen. Die Transferleistungsdichte zeigt hohe Korrelationen mit 
Indikatoren weiterer Dimensionen der Ungleichheit wie Bildung, Gesundheit oder politisch-
kultureller Teilhabe und wird daher mit hoher Gewichtung in den Index eingerechnet.  
Arbeitslosenanteil (SGB II) (Gewicht: 5%): 
Der Indikator stellt den Anteil der Arbeitslosen mit Bezug von Leistungen nach SGB II an der 
Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren dar und gibt Hinweise auf Langzeitarbeitslosigkeit 
und die daraus resultierende Verfestigung von benachteiligter Teilhabe am Arbeitsleben und 
damit einhergehende Prob lemlagen.  
Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (Gewicht: 5%): 
Menschen mit Migrationshintergrund sind stärker armutsgefährdet als Personen ohne 
Migrationshintergrund, auch wenn sie eine vergleichbare Erwerbsbeteiligung, 
Haushaltszusammensetzung  oder z.B. Gesundheit haben.  
Abhängigkeitsquotient (Gewicht: 5%): 
Der Abhängigkeitsquotient setzt die i.d.R. nicht erwerbstätigen jüngeren (unter 18 Jahren) 
und die oder nicht mehr erwerbstätigen älteren (ab 65 Jahren) Bevölkerungsteile in Relation 
zur Bevölkerung im klassischen Alter der Erwerbstätigkeit (18 bis 64 Jahre). Der Indikator

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   4 
gibt einen Hinweis auf Belastungspotenziale aufgrund hoher Anteile junger und älterer 
Personen, welche „abhängig“ sind vom Erwerbseinkommen der Personen in den 
dazwischen liegenden Altersklassen.  
Einwohnerdichte (Gewicht 5%): 
Die Einwohnerdichte, berechnet als durchschnittliche Zahl an Einwohnerinnen und 
Einwohnern pro bewohnter Adresse, gibt Hinweise auf Großwohnanlagen und die damit 
einhergehenden Problemlagen.  
Pro Teilraum wurde ein standardisierter Indexwert ermittelt.  
Die ermittelten Indexwerte we rden in fünf Kategorien    
stark unterdurchschnittlich (< -1,5)  
unterdurchschnittlich ( -1,5 - -0,5) 
durchschnittlich (-0,5 – 0,5) (0 = gesamtstädtischer Durchschnitt)  
überdurchschnittlich (0,5 – 1,5) 
stark überdurchschnittlich (> 1,5)  
unterteilt und entsprechend der folgenden Farbskala abgebildet :    
 
Die standardisierten Indexwerte sind auf den jeweiligen gesamtstädtischen Durchschnittswert 
zentriert und daher immer mit Bezug zu diesem zu interpretieren: Ein Indexwert zeigt somit an, ob 
ein Teilraum zu einem bestimmten Zeitpunkt über oder unter dem gesamtstädtischen 
Durchschnittswert liegt oder ob er diesem entspricht. Nähere Informationen zur Berechnung der 
Indexwerte s. Mitteilung 2001/2018  „Fertigstellung des Monitoring Stadtentwicklung“. 
Auf diese Weise wurden Teilräume identifiziert , welche auf Grundlage der Daten einen erhöhten 
Bedarf sozialräumlicher Koordinierung aufweisen.  Für die Gebietsauswahl waren die 
(stark)überdurchschnittlichen (rote und dunkelrote Teilräume) relevant.

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ANLAGE 2: RAUM- UND GEBIETSSPEZIFISCHE LEITKRITERIEN 
 
 
Raumspezifische Leitkriterien  (diese beziehen sich auf die kleinste 
analysierte Raumeinheit)  
Kurzbezeichnung 
Teilräume mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten müssen, 
Teilräume mit überdurchschnittlichen Indexwerten sollten in einem 
Sozialraumgebiet  berücksichtigt sein  
RLK1 
Teilräume mit unter - und durchschnittlichen Indexwerten können, falls 
dortige lokale Netzwerkstrukturen und stützende Funktionen für die 
benachbarten Teilräume wichtig sind, Teil eines Sozialraumgebiets sein  
RLK2 
Besondere Anforderungen - z. B. durch Armu tszuwanderung - müssen 
nachweislich über einen längeren Zeitraum relevant sein (mind. 5 Jahren)  
RLK3 
Sondereffekte werden berücksichtigt (z.B. Einrichtungen wie 
Seniorenzentren) 
RLK4 
Berücksichtigung bestehender bzw. fehlender Infrastruktur  RLK5 
Integration identitätsstiftender Teilräume mit (unter -)durchschnittlichen 
Indexwerten ist möglich  
RLK6 
Gebietsspezifische Leitkriterien  (diese beziehen sich auf die bestehenden 
bzw. neu zu bildende Sozialraumgebiete, die i.d.R. aus mehreren 
Raumeinheiten bestehen)  
Kurzbezeichnung 
Es sollte einen oberen Richtwert für die Anzahl E inwohner in 
Sozialraumgebiet  mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten geben (ca. 
15.000 Einwohner pro Sozialraumgebiet)  
GLK1 
Teilräume mit unter - und durchschnittlichen Indexwerten werden separat 
betrachtet und haben einen eigenen oberen Richtwert (ca. 15.000 
Einwohner pro Sozia lraumgebiet)  
GLK2 
Veränderung bestehender Gebietsgrenzen aufgrund positiver 
Entwicklungen des Sozialraum gebiets sind möglich (Überprüfung in 
regelmäßigen Abständen)  
GLK3 
Teilräume eines Sozialraumgebietes müssen nicht aneinander grenzen  GLK4 
Sozialraumgebiete dürfen direkt aneinander grenzen.  GKL5 
Keine Bezirksgrenzen übergreifenden Sozialraumgebiete  GKL6 
Sozialraumkoordination sollte dort eingesetzt werden, wo die Ziele des 
Programms mit separaten Förderinstrumenten nicht ausreichend 
verwirklicht werden können  
GKL7

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   6 
ANLAGE 3: ALTE UND NEUE SOZIALR AUMGEBIETE IM 
ÜBERBLICK  
 
2 Rodenkirchen 5 Nippes 6 Chorweiler
Meschenich/ 
Rondorf
Bickendorf, 
Westend und 
Ossendorf
Bocklemünd 
und 
Mengenich
Bilder-
stöckchen
Blumenberg, 
Chorweiler 
und Seeberg 
Nord
Porz-Ost/ 
Finkenberg/G
remberg-
hoven/Eil
Höhenberg 
und Vingst
Ostheim und 
Neubrück Mülheim-Nord
Porz-Mitte, 
Urbach
Humboldt, 
Gremberg Kalk Buchforst/ 
Mülheim
Buchheim/ 
Holweide Höhenhaus
stark überdurchschnittlich (>1,5) 3.456 4.744 5.409 2.204 18.684 13.528 12.227 11.295 0
stark überdurchschnittlich 
(<1,5 und > 1) 0 1.956 1.709 5.160 2.855 3.852 4.602 0 0
überdurchschnittlich 
(<1,0 und > 0,5) 0 5.516 0 1.322 0 1.414 0 0 0
durchschnittlich 
(<0,5 und >-0,5) 4.749 8.514 1.753 5.491 3.530 6.794 2.347 0 0
unterdurchschnittlich 
(<-0,5 und >-1,5) 9.362 4.752 1.915 1.652 1.873 0 1.732 0 0
stark unterdurchschnittlich 
(<-1,5) 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Gesamt 17.567 25.482 10.786 15.829 26.942 25.588 20.908 11.295 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0 0 3.252 1.503 0 1.978 1.527 4.882
stark überdurchschnittlich 
(<1,5 und > 1) 0 0 0 2.664 3.097 0 0 5.206 4.068
1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 0,0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 3.456 4.744 5.409 2.204 18.684 10.311 3.896 13.528 12.227 2.560 14.779 12.822 4.969 9.594 4.882
stark überdurchschnittlich 
(<1,5 und > 1) 0 1.956 1.709 7.824 2.855 2.913 0 3.852 4.602 8.379 3.969 5.206 5.447 3.729 4.068
überdurchschnittlich 
(<1,0 und > 0,5) 0 5.516 0 1.322 0 0 8.559 1.414 0 4.519 5.494 4.882 2.904 4.564 2.542
durchschnittlich 
(<0,5 und >-0,5) 4.749 8.514 1.753 5.491 3.530 11.136 4.822 6.794 2.347 0 0 2.506 0 8.301 0
unterdurchschnittlich 
(<-0,5 und >-1,5) 9.362 4.752 1.915 1.652 1.873 0 0 0 1.732 0 0 1.233 0 0 0
stark unterdurchschnittlich 
(<-1,5) 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Gesamt 17.567 25.482 10.786 18.493 26.942 24.360 17.277 25.588 20.908 15.458 24.242 26.649 13.320 26.188 11.492
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0 0 3.252 1.503 0 0 0 1.978 0 0 0 0 0 0
stark überdurchschnittlich 
(<1,5 und > 1) 0 0 0 0 3.097 0 1.877 0 0 0 0 0 0 0 0
1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 1,0 2 1 1,0 1
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 1,0 0,0 0,0 1,0 0,0 1 1,0 0,0 1
1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 1
Personalkosten (aktuell 74.300 Euro 
pro Jahr)            74.300,00 €     74.300,00 €     74.300,00 €     74.300,00 €      74.300,00 €        74.300,00 €       74.300,00 €       74.300,00 €      74.300,00 €       74.300,00 €        148.600,00 €            74.300,00 €      74.300,00 €       74.300,00 € 
Sach- und Gemeinkosten (max. 
6.200 pro Jahr)              6.200,00 €       6.200,00 €       6.200,00 €       6.200,00 €        6.200,00 €          6.200,00 €         6.200,00 €         6.200,00 €        6.200,00 €         6.200,00 €          12.400,00 €              6.200,00 €        6.200,00 €         6.200,00 € 
Sozialraumbudget (max. 5000 Euro 
pro Jahr)              5.000,00 €       5.000,00 €       5.000,00 €       5.000,00 €        5.000,00 €          5.000,00 €         5.000,00 €         5.000,00 €        5.000,00 €         5.000,00 €            5.000,00 €              5.000,00 €        5.000,00 €         5.000,00 € 
Summe            85.500,00 €     85.500,00 €     85.500,00 €     85.500,00 €      85.500,00 €        85.500,00 €       85.500,00 €       85.500,00 €      85.500,00 €       85.500,00 €        166.000,00 €            85.500,00 €      85.500,00 €       85.500,00 € 
Abweichung Personalressource SRK (in VZÄ)*
* ein Vollzeitäquivalent (= 1,0 VZÄ) entspricht max. 
74.300 € zzgl. max. 6.200 € Sachkosten sowie max. 
5.000 € Sozialraumbudget
EW nach 
Indexwerten 
Empfehlung
im SRG
nicht im 
SRG
Personalressource SRK (in VZÄ)*
Personalressource SRK (in VZÄ)* 1,0 1,0 1,0
nicht im 
SRG
3.896 0 7.235
1.877 0 5.295
0
0 0 0
24.360 39.700 20.547
Veränderungen SRG ggü. Status quo
EW nach 
Indexwerten 
aktuell
im SRG
10.311 17.339 7.328
2.913 12.348 3.881
0 10.013 5.963
11.136 0 3.375
0 0
Sozialraumgebiet (aktuell) Humboldt, Gremberg und 
Kalk Buchheim / Buchforst
Bezirk 4 Ehrenfeld 7 Porz 8 Kalk 9 Mülheim

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ANLAGE 4: GESAMTDARSTELLUNG DER ÄNDERUNGEN 
  
Innenstadt Kein Sozialraumgebiet 0 0
Rodenkirchen Meschenich / Rondorf 0 Perspektivisch: Teilraum Rondorf aus dem 
Sozialraumgebiet entlassen
Lindenthal Kein Sozialraumgebiet 0 0
Ehrenfeld Bocklemünd / Mengenich 0 Perspektivisch: Zusammenlegung der beiden 
Sozialraumgebiete
Mülheim-Nord / Keupstrasse
Erweiterung in nördl.Richtung bis 
Stadtteilgrenze Stammheim / westl. 
Richtung bis Rheinufer
0
Neuzuschnitt:
Teilung in zwei Sozialraumgebiete
1. Sozialraumgebiet 
Buchheim/Holweide, Ausweitung des 
bisherigen Sozialraumgebietes in 
östliche Richtung
2. Sozialraumgebiet Buchheim/Mülheim- 
Süd
neues Sozialraumgebiet: 
Höhenhaus/Dünnwald
zukünftig:
vier Sozialraumgebiete
Buchheim / Buchforst (bisher)
zwei Sozialraumgebiete
0
Ostheim / Neubrück 0 Bedarfsprüfung: Teilräume Winterberger Str. / 
Waldbadviertel
Humboldt-Gremberg / Kalk
drei Sozialraumgebiete
Teilung:
Sozialraumgebiet neu:
Humboldt- Gremberg
Sozialraumgebiet neu:
Kalk
zukünftig:
vier Sozialraumgebiete
0
0
Bilderstöckchen
1 Sozialraumgebiet
Bedarfsprüfung:
Teilräume Roggendorf/ Lindweiler
Porz-Ost / Finkenberg / Gremberghoven / 
Eil
1 Sozialraumgebiet
Neues Sozialraumgebiet:
Porz- Mitte/Urbach
zukünftig: zwei Sozialraumgebiete
0
Chorweiler Chorweiler / Chorweiler Nord / Blumenberg 0
Porz
Kalk
Mülheim
Höhenberg / Vingst 0 0
Stadtbezirk Sozialraumgebiet Bestand Prüfaufträge
Nippes 0 Bedarfsprüfung: Teilräume Ginsterpfad / Niehler 
Hafen
Gebietsausweitung / Neu- Gebiete
Bickendorf /Westend / Ossendorf
1 Sozialraumgebiet
0
zukünftige Bezeichnung:
Sozialraum Bickendorf/Ossendorf

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ANLAGE 5: DARSTELLUNG DER SOZI ALRAUMGEBIETE NACH 
BEZIRKEN 
 
Im Folgenden werden die Ergebnisse der Analysen für die einzelnen Bezirke und die darin liegenden 
Sozialraumgebiete dargestellt. 
Die Darstellungen zeigen auf der Basis des Status Quo den neuen Zuschnitt für die 
Sozialraumgebiete. Dabei werden sowohl die Einwohnerzahlen in den Teilräumen differenziert 
nach Indexwerten als auch Karten der Gebietsabgrenzungen dargestellt. 
In der kartografischen Darstellung sind die Grenzen des Sozialraumgebiets im Status Quo dunkelrot, 
die des neuen Zuschnitts hellblau dargestellt. Die Tabelle zeigt, wie sich die Anzahl der 
Einwohnerinnen und Einwohner (EW) im Status Quo bzw. im neuen Zuschnitt auf Teilgebiete mit 
stark überdurchschnittlichen bzw. (unter-) durchschnittlichen Indexwerten aufteilt. Darüber hinaus 
sind die Zahlen der EW in Teilräumen mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten außerhalb der 
Sozialraumgebiete dargestellt.  
Im Anschluss wird unter Berücksichtigung der im Beteiligungsprozess entwickelten Leitkriterien 
jeweils kurz auf die Gründe für den empfohlenen Neuzuschnitt eingegangen.

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1 BEZIRK 2 RODENKIRCHEN 
a. Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf 
In der nachfolgenden Tabelle ist für das Sozialraumgebiet (SRG) im Bezirk Rodenkirchen detailliert 
dargestellt, wie viele EW in den beiden Teilräumen wohnen, die einen stark überdurchschnittlichen 
Indexwert aufweisen. Zudem ist die Summe der EW in Teilräumen mit (unter-)durchschnittlichen 
Indexwerten ausgewiesen, die derzeit in dem Sozialraumgebiet leben. 
Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf EW 
(stark)überdurchschnittlicher Indexwert, im SRG 3.456 
durchschnittlicher Indexwert, im SRG 14.111 
Gesamt 17.567 
 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 17.567 17.567 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 3.456 3.456 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 0 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 4.749 4.749 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 9.362 9.362 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten
Sozialraum

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Karte  1: Bezirk Rodenkirchen- Sozialraumgebiet Meschenich/Rondorf 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Im gesamten Sozialraumgebiet mangelt es derzeit an Infrastruktur. Dieser Mangel zeigt sich z. B. 
durch das Fehlen 
 einer geeigneten infrastrukturellen Anbindung (KVB Stadtbahn, ausreichende 
Busverbindungen, Radwegeverbindungen), 
 einer passenden Nahversorgung, Begegnungsräumen und Senioreneinrichtungen und 
 einer weiterführenden Schule. 
Hieraus ergeben sich Problematiken für Erwerbsmobilität, Schulwege, Gesundheitsversorgung, 
Versorgung im Alter und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben sowie Hürden für die 
Integration neu zugewanderter Menschen, Migrantinnen und Migranten. Dies verringert die 
Teilhabech ancen aller im derzeitigen Sozialraumgebiet lebenden Menschen. 
Darüber hinaus kommt dem raumspezifischen Leitkriterium (RLK) 6 (Möglichkeit der Integration 
identitätsst iftender Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten) aufgrund der Stadtrand- 
und Insellage des Sozialraumgebiets eine besondere Bedeutung zu, weil nur über die angrenzenden 
Kölner Stadtteile (wie z. B. Rondorf) eine weitere Isolierung des Stadtteils Meschenich verhindert 
werden kann. In diesem Zusammenhang ist auf verschiedene Arten der Einbeziehung der 
Sozialraumkoordination in einzelne Abstimmungen und Termine in Rondorf und eine sich 
entwickelnde Vernetzung zwischen Rondorf und Meschenich in Bezug auf unterschiedliche 
Maßnahmen hingewiesen. 
Ferner ist in Bezug auf das gebietsspezifische Leitkriterium (GLK) 7 (Einsatz der 
Sozialraumkoordination dort, wo die Ziele des Programms mit separaten Förderinstrumenten nicht 
ausreichend verwirklicht werden können) festzuhalten, dass es derzeit keine andere Instanz bzw. 
Maßnahme gibt, deren Ziel oder Aufgabe mit der Sozialraumkoordination als intermediäre Instanz 
zwischen Verwaltung, Institutionen und organisierten Bürgerinnen und Bürgern (und 
weitergehenden Kontakten zu strukturellen Angeboten in Brühl und Hürth) vergleichbar wäre und 
die deren Wirkungskraft erzielen kann.  
Im Ergebnis ist festzuhalten, dass es einerseits eine Mischung aus einer vorhandenen Infrastruktur 
und zukünftigen Potentialen gibt, die eine stabilisierende Wirkung entfalten können. Dieser 
Wirkung stehen jedoch die isolierte geografische Lage einerseits und das Selbstverständnis der 
Bewohnerinnen und Bewohner von Rondorf gegenüber, die sich in der Vergangenheit z. T. stärker 
von Meschenich abgegrenzt haben. 
In Bezug auf die integrierten Teilräume in Rondorf mit durchweg (unter-) durchschnittlichen 
Indexwerten ist daher mittelfristig zu überprüfen, ob an ihnen unter Berücksichtigung der  
 RLK5 (Berücksichtigung bestehender bzw. fehlender Infrastruktur) und 
 RLK6 (mögliche Integration identitätsstiftender Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen 
Indexwerten) 
weiterhin festgehalten werden soll oder ob bzw. unter welchen Voraussetzungen diese aus dem 
Sozialraumgebiet entlassen werden können.  
In Bezug auf die Personalausstattung wird an der vorhandenen Stelle festgehalten.

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2 BEZIRK 4 EHRENFELD 
In der nachfolgenden Tabelle sind die Sozialraumgebiete im Bezirk Ehrenfeld detailliert dargestellt, 
wie viele EW in Teilräume wohnen, die einen (stark) überdurchschnittlichen Indexwert aufweisen. 
Zudem ist die Summe der EW in Teilräumen mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten 
ausgewiesen, die derzeit in den Sozialraumgebieten leben. Zuletzt ist die Summe der EW 
dargestellt, die in Teilräumen mit (stark) überdurchschnittlichen Indexwerten außerhalb der 
Sozialraumgebiete im Bezirk Ehrenfeld wohnen. 
 EW 
Bezirk Ehrenfeld  Sozialraumgebiet 
Bocklemünd/Mengenich 
Sozialraumgebiet Bickendorf/ 
Westend/Ossendorf 
(stark)überdurchschnittlicher 
Indexwert, im SRG 
7.118 6.700 
(unter-)durchschnittlicher 
Indexwert, im SRG 
3.688 18.782 
Gesamt 10.786 25.482 
überdurchschnittlicher Indexwert, 
nicht im SRG 
0 
a. Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 10.786 10.786 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 5.409 5.409 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 1.709 1.709 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 0 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 1.753 1.753 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 1.915 1.915 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0 0
Sozialraum
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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Karte  2: Bezirk Ehrenfeld- Sozialraumgebiet Bocklemünd/Mengenich 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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b. Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 25.482 25.482 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 4.744 4.744 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 1.956 1.956 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 5.516 5.516 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 8.514 8.514 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 4.752 4.752 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0 0
Sozialraum
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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Karte  3: Bezirk Ehrenfeld- Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf 
 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Im Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung empfehlen wir für das bestehende Sozialraumgebiet 
Bocklemünd/Mengenich die Beibehaltung des aktuellen Gebietszuschnitts. In Bezug auf die 
Personalausstattung wird an der vorhandenen Stelle festgehalten. 
 
Auch für das Sozialraumgebiet Bickendorf/Westend/Ossendorf ist ein Ergebnis der 
Plenumsveranstaltung, dass das Sozialraumgebiet in seinem derzeitigen Zuschnitt erhalten bleiben 
sollte.  In Bezug auf die Personalausstattung wird auch hier an der vorhandenen Stelle festgehalten. 
Es wird empfohlen, das Sozialraumgebiet in Bickendorf/Ossendorf umzubenennen. 
  
Unter Berücksichtigung der raumbezogenen Leitkriterien (RLK), wonach insbesondere Teilräume 
mit überdurchschnittlichen Indexwerten (rote Teilräume) beim Zuschnitt der Sozialraumgebiete 
berücksichtigt werden müssen, stellt sich zusammenfassend für den Bezirk Ehrenfeld die Frage, ob 
und wie mittelfristig eine Zusammenlegung der beiden Sozialraumgebiete Sinn machen könnte.

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3 BEZIRK 5 NIPPES 
a. Sozialraumgebiet Bilderstöckchen 
In der nachfolgenden Tabelle ist für das Sozialraumgebiet im Bezirk Nippes detailliert dargestellt, 
wie viele EW in den Teilräumen wohnen, die einen (stark) überdurchschnittlichen Indexwert 
aufweisen. Zudem ist die Summe der EW in Teilräume n mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten 
ausgewiesen, die derzeit im Sozialraumgebiet leben. Zuletzt ist die Summe der EW dargestellt, die 
in Teilräumen mit (stark) überdurchschnittlichen Indexwerten außerhalb des Sozialraumgebiets im 
Bezirk Nippes wohnen. 
 
Sozialraumgebiet Bilderstöckchen EW 
überdurchschnittlicher Indexwert, im SRG 7.364 
durchschnittlicher Indexwert, im SRG 8.465 
Gesamt 15.829 
überdurchschnittlicher Indexwert, nicht im 
SRG: 
4.116 
 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 15.829 15.829 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 2.204 2.204 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 5.160 5.160 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 1.322 1.322 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 5.491 5.491 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 1.652 1.652 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 3.252 3.252 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 2.664 2.664 0
Sozialraum
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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Karte  4: Bezirk Nippes- Sozialraumgebiet Bilderstöckchen 
 
  
1 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung  
Das im Stadtbezirk Nippes bestehende Sozialraumgebiet Bilderstöckchen bleibt in seinen 
derzeitigen Grenzen mittelfristig erhalten (RLK 1). 
Die Teilräume „Hafen Niehl“ (im Ausschnitt von Karte 4 nicht sichtbar) und auch „Merheim (lrh.)- 
Am Ginsterpfad“ (Karte 4, Markierung „1“), welche stark überdurchschnittliche Indexwerte 
aufweisen, sollten gemäß RLK 1 Teil eines Sozialraumgebietes sein. Eine Aufnahme der beiden 
Gebiete in das bestehende Sozialraumgebiet wird derzeit jedoch von der Bezirksamtsleitung nicht 
befürwortet. Die beiden Teilräume sollten aber intensiver betrachtet und bedarfsorientiert 
Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.  
Die Sozialraumkoordination sollte für diese Teilräume in engem Kontakt mit der Bürgeramtsleitung 
und der Geschäftsstelle des Programms kurzfristig prüfen,  
 welche konkrete Bedarfslage diese aufweisen,  
 welche Angebotsstrukturen vor Ort bestehen und für eine Nutzung im Rahmen des Programms 
geeignet sind, 
 mit welchen Einzelmaßnahmen sie in das Programm integriert werden können und/oder  
 durch welche alternativen Maßnahmen zur Sozialraumkoordination (z. B. Gemeinwesenarbeit) 
diese zielführend unterstützt werden können.  
Die Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ wird dazu rechtzeitig in Abstimmung mit der 
Bürgeramtsleitung und der Sozialraumkoordination ein Prüfraster zur Aufnahmen und Bewertung 
der Bedarfslage und Angebotsstrukturen erstellen.

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4 BEZIRK 6 CHORWEILER 
a. Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg- Nord 
In der nachfolgenden Tabelle ist für das Sozialraumgebiet im Bezirk Chorweiler detailliert 
dargestellt, wie viele EW in Teilräume wohnen, die einen (stark) überdurchschnittlichen Indexwert 
aufweisen. Zudem ist die Summe der EW in Teilräumen mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten 
ausgewiesen, die derzeit im Sozialraumgebiet leben. Zuletzt ist die Summe der EW dargestellt, die 
in Teilräumen mit (stark) überdurchschnittlichen Indexwerten außerhalb des Sozialraumgebiets im 
Bezirk Chorweiler wohnen. 
Sozialraumgebiet 
Blumenberg/Chorweiler/Seeberg-Nord EW 
(stark) überdurchschnittlicher Indexwert, im SRG 21.539 
(unter-)durchschnittlicher Indexwert, im SRG 5.403 
Gesamt 26.942 
überdurchschnittlicher Indexwert, nicht im SRG 4.600 
 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 26.942 26.942 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 18.684 18.684 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 2.855 2.855 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 0 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 3.530 3.530 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 1.873 1.873 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 1.503 1.503 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 3.097 3.097 0
Sozialraum
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   21 
Karte  5: Bezirk Chorweiler- Sozialraumgebiet Blumenberg/Chorweiler/Seeberg - Nord 
 
  
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Die Teilräume in Blumenberg mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten haben eine stützende 
Funktion für die Teilräume in Chorweiler und Seeberg-Nord mit stark überdurchschnittlichen 
Indexwerten. Unter Berücksichtigung der Leitkriterien (insb. RLK2) empfehlen wir daher im 
Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung die Beibehaltung des Status Quo. In Bezug auf die 
Personalausstattung wird an der vorhandenen Stelle festgehalten. 
Es gibt zwei Teilräume, „Roggendorf“ (Im Ausschnitt von Karte 5 nicht sichtbar) und „Lindweiler – 
Krombachweg“ (Im Ausschnitt von Karte 5 nicht sichtbar), mit stark überdurchschnittlichen 
Indexwerten, die außerhalb und geografisch isoliert zum Sozialraumgebiet in einer Insellage liegen.  
Die Sozialraumkoordination sollte in engem Kontakt mit der Bürgeramtsleitung und der 
Geschäftsstelle des Programms kurzfristig für diese Teilräume prüfen,  
 welche konkrete Bedarfslage diese aufweisen,  
 welche Angebotsstrukturen vor Ort bestehen und für eine Nutzung im Rahmen des Programms 
geeignet sind, 
 mit welchen Einzelmaßnahmen sie in das Programm integriert werden können und/oder  
 durch welche alternativen Maßnahmen zur Sozialraumkoordination diese zielführend 
unterstützt werden können.  
Die Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ wird dazu rechtzeitig in Abstimmung mit der 
Bürgeramtsleitung und der Sozialraumkoordination ein Prüfraster zur Aufnahme und Bewertung 
der Bedarfslage und Angebotsstrukturen erstellen.

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5 BEZIRK 7 PORZ 
a. Sozialraumgebiet Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil 
In den dreizehn Teilräumen des bestehenden Sozialraumgebiets Porz-
Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil lebten Ende 2018 insgesamt 24.360 EW. Davon lebten 13.224 
EW in acht Teilräumen mit einem (stark) überdurchschnittlichen Indexwert sowie 11.136 EW in fünf 
Teilräumen mit einem (unter-) durchschnittlichen Indexwert.  
Weitere 5.773 EW lebten in drei Teilräumen mit (stark) überdurchschnittlichen Indexwerten 
außerhalb des bestehenden Sozialraumgebiets.  
 
Sozialraumgebiet Porz- 
Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil  
EW Anzahl der Teilräume 
(stark) überdurchschnittlicher Indexwert, im 
SRG 
13.224 8 
(unter-) durchschnittlicher Indexwert, im SRG 11.136 5 
Gesamt 24.360 13 
(stark) überdurchschnittlicher Indexwert,  
nicht im SRG 
5.773 3 
 
Empfohlener Gebietszuschnitt: a) Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets plus b) Bildung 
eines neuen Sozialraumgebiets Porz-Mitte/Urbach 
Tabellarische Darstellung 
 
Status Quo Abweichung
EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Porz-Ost/ 
Finkenberg/
Gremberg-
hoven/Eil
Porz-Mitte, 
Urbach
Gesamteinwohnerzahl 24.360 24.360 17.277 17.277
stark überdurchschnittlich (>1,5) 10.311 10.311 3.896 3.896
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 2.913 2.913 0 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 0 8.559 8.559
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 11.136 11.136 4.822 4.822
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 0 0 0 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 3.896 0 0 -3.896
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 1.877 0 1.877 0
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten
Sozialraum Empfehlung
EW

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Karte  6: Bezirk Porz- Sozialraumgebiet Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil 
 
  
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Karte  7: Bezirk Porz- Sozialraumgebiet Porz- Mitte/Urbach  
 
1 
2 
3 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
a. Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets Porz- Ost/Finkenberg/Gremberghoven/Eil 
Ein Ergebnis des Plenums ist, dass die derzeit im Sozialraumgebiet liegenden Teilräume weiter im 
Sozialraumgebiet erhalten bleiben sollten. Das Verbleiben der roten Teilräume ist über das 
Leitkriterium RLK 1 gedeckt  
Die Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten haben eine stützende Funktion für die 
Teilräume mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten. Unter Berücksichtigung der Leitkriterien 
(insb. RLK2) empfehlen wir daher im Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung die Beibehaltung des 
Status Quo.  
In Bezug auf die Personalausstattung wird an der vorhandenen Stelle festgehalten. 
b. Bildung eines neuen Sozialraumgebiets Porz- Mitte/Urbach 
Entsprechend der Leitkriterien sollten die beiden Teilräume „Porz-Mitte - Glashüttenstraße“ (Karte 
7, Markierung „1“) und „Zündorf-Nord - Rosenhügel“ (Karte 7, Markierung „2“) Teil eines 
Sozialraumgebietes sein (RLK 1). Für die beiden Teilräume wurde sowohl im Plenum als auch von 
der Bezirksamtsleitung ein Bedarf für eine Sozialraumkoordination gesehen. Aufgrund der 
besonderen Bedarfslage und der Größe des bestehenden Sozialraumgebietes ist eine Aufnahme der 
beiden Teilräume nicht möglich, so dass die Einrichtung eines neuen Sozialraumgebiets empfohlen 
wird.  
Die Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten haben eine stabilisierende und stützende 
Funktion bzw. entlastende Wirkung für das neue Sozialraumgebiet.  
Die Anzahl der EW im neuen Sozialraumgebiet beträgt 17.277. Zur Betreuung des neuen 
Sozialraumgebiets können Mittel bis zu einer Höhe von 85.500 Euro beantragt werden. 
 
Der Teilraum „Wahn - Nachtigallenstraße“ (Karte 7, Markierung „3“) soll trotz eines stark 
überdurchschnittlichen Indexwertes gegenwärtig nicht in dem Sozialraumgebiet integriert werden. 
Die Sozialraumkoordination sollte für diesen Teilraum in engem Kontakt mit der Bürgeramtsleitung 
und der Geschäftsstelle des Programms kurzfristig prüfen,  
 welche konkreten Bedarfslagen diese aufweisen, 
 welche Angebotsstrukturen vor Ort bestehen und für eine Nutzung im Rahmen des Programms 
geeignet sind  
 mit welchen Einzelmaßnahmen sie in das Programm integriert werden können und/oder 
 durch welche alternativen Maßnahmen zur Sozialraumkoordination (z. B. Gemeinwesenarbeit) 
diese zielführen unterstützt werden können. 
Die Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ wird dazu rechtzeitig in Abstimmung mit der 
Bürgeramtsleitung und der Sozialraumkoordination ein Prüfraster zur Aufnahme und Bewertung 
der Bedarfslage und Angebotsstrukturen erstellen.

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6 BEZIRK 8 KALK 
In der nachfolgenden Tabelle ist für die drei bestehenden Sozialraumgebiete im Bezirk Kalk 
detailliert dargestellt, wie viele EW in Teilräume wohnen, die einen (stark) überdurchschnittlichen 
Indexwert aufweisen. Zudem ist die Summe der EW in Teilräumen mit (unter-)durchschnittlichen 
Indexwerten ausgewiesen, die derzeit im Sozialraumgebiet leben. Zuletzt ist die Summe der EW 
dargestellt, die in Teilräumen mit (stark) überdurchschnittlichen Indexwerten außerhalb des 
Sozialraumgebiets im Bezirk Kalk wohnen. 
Bezirk Kalk EW im 
Sozialraumgebiet 
Höhenberg/ Vingst 
EW im 
Sozialraumgebiet 
Ostheim/Neubrück 
EW im 
Sozialraumgebiet  
Humboldt/ 
Gremberg/Kalk 
(stark) überdurchschnittlich, im SRG 17.380 16.829 29.687 
(unter-)durchschnittlich, im SRG 8.208 4.079 10.013 
Gesamt 25.588 20.908 39.700 
(stark) überdurchschnittlich, nicht im 
SRG 
1.978 
 
a) Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 25.588 25.588 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 13.528 13.528 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 3.852 3.852 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 1.414 1.414 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 6.794 6.794 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 0 0 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0 0
Sozialraum
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   28 
Karte  8: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst 
 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   29 
Begründung 
Die Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten haben eine stützende Funktion für die 
Teilräume mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten. Unter Berücksichtigung der Leitkriterien 
(insb. RLK2) empfehlen wir daher im Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung die Beibehaltung des 
Status Quo.  
In Bezug auf die Personalausstattung wird an der vorhandenen Stelle festgehalten. 
 
b) Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Beibehaltung des aktuellen Sozialraumgebiets 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 20.908 20.908 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 12.227 12.227 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 4.602 4.602 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 0 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 2.347 2.347 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 1.732 1.732 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 1.978 1.978 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0 0
Sozialraum
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   30 
Karte  9: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück 
 
 
  
1 
2 
3 
4 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   31 
Begründung  
Im bestehenden Sozialraumgebiet haben die Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten 
eine stützende Funktion für die Teilräume mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten.  
Der nicht im Sozialraumgebiet liegende Teilraum „Merheim-Mitte - Winterberger Str.“ (Karte 9, 
Markierung „1“) mit stark überdurchschnittlichem Indexwert wäre unter Berücksichtigung des 
Leitkriteriums RLK1 grundsätzlich in das Sozialraumgebiet zu integrieren. Jedoch überwiegen 
andere Leitkriterien (z.B. RLK5, RLK6, GLK7) aus folgenden Gründen: 
 Die EW des Teilraums fühlen sich in ihrer Identität dem Stadtteil Merheim zugehörig. Sie in ein 
Sozialraumgebiet mit Neubrück zu integrieren, würde ihrer Lebenswelt widersprechen. 
 Aufgrund der räumlichen Distanz ist nicht davon auszugehen, dass die örtlichen Strukturen und 
Angebote in Neubrück durch die Einwohner im Teilraum „Merheim-Mitte - Winterberger Str.“ 
genutzt würden. 
 Eine zusätzliche Integration der Siedlung Madaus (Karte 9, Markierung „2“) als stützende sowie 
räumlich verbindende Teilräume erscheint ebenso nicht zielführend. Die Teilräume sind durch 
kleinere Industrieflächen und ein großes Klinikgelände räumlich getrennt. Zudem sind sie 
unabhängig voneinander gewachsen und haben keine gemeinsamen Strukturen. 
Aufgrund dieser Argumente empfehlen wir in Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung, den 
Teilraum „Merheim-Mitte - Winterberger Str.“ zunächst nicht in das Sozialraumgebiet 
aufzunehmen. 
Im Plenum wurde von den Teilnehmmern die Aufnahme des Teilraumes „Waldbad- Viertel“ (rund 
2.000 Einwohner ; Karte 9, Markierung „3“) angeregt und im Ergebnis von der Bürgeramtsleitung 
befürwortet, obwohl dieser nur einen durchschnittlichen Indexwert aufweist. Der Teilraum umfasst 
die ehemalige Obdachlosensiedlung am „Alten Deutzer Postweg“ (ADP-Siedlung; Karte 9, 
Markierung „4“). Dort leben - räumlich isoliert und in einiger Distanz zum aktuellen 
Sozialraumgebiet - nur 75 EW, deren Sozialstruktur zwar schwierig, aber statistisch nicht einzeln 
auswertbar ist. Der Indexwert für den gesamten Teilraum wird geprägt durch das neu gebaute 
„Waldbald- Viertel“. Da Sozialraumkoordination dort eingesetzt werden soll, wo die Ziele des 
Programms mit separaten Angeboten nicht ausreichend verwirklicht werden können (GLK7), ist 
zunächst kurzfristig mit der Fachverwaltung zu klären, welche Angebotsstrukturen bereits vor Ort 
bestehen. Daher empfehlen wir die Beibehaltung des Status Quo. In Abhängigkeit der Ergebnisse zu 
o. g. Prüfung kann mittelfristig eine Ausweitung des Sozialraumgebiets um den Teilraum „Waldbad-
Viertel“ in Erwägung gezogen werden. 
In Bezug auf die Personalausstattung wird an der vorhandenen Stelle festgehalten.

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c) Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg/Kalk 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Teilung des bestehenden Sozialraumgebiets  in die 
Sozialraumgebiete a ) Humboldt/Gremberg und b ) Kalk 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Abweichung
EW abs.
Im Sozialraumgebiet Humboldt/ 
Gremberg Kalk
Gesamteinwohnerzahl 39.700 15.458 24.242 0
stark überdurchschnittlich (>1,5) 17.339 2.560 14.779 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 12.348 8.379 3.969 0
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 10.013 4.519 5.494 0
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 0 0 0 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 0 0 0 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 0 0 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 0 0 0
Sozialraum
Empfehlung
EW
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten

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Karte  10: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   34 
Karte  11: Bezirk Kalk- Sozialraumgebiet Kalk 
 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Das Sozialraumgebiet umfasst nur Teilräume mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten. Unter 
Berücksichtigung der Leitkriterien (insb. RLK1) müssen sie daher im Sozialraumgebiet erhalten 
bleiben. Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten, die stützende Funktionen 
aufweisen könnten, fehlen im Sozialraumgebiet.  
Das Sozialraumgebiet ist mit 39.700 EW sehr groß. Insbesondere die Zahl von 29.687 EW in 
Teilräumen mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten widerspricht dem Leitkriterium GLK1 
(oberer Richtwert ca. 15.000 EW pro Sozialraumgebiet). Aufgrund der regen Bautätigkeit (z.B. 
Hallen Kalk, Malteser Gelände, Huwald-Hammacher-Gelände) ist mit einem weiteren Anstieg der 
Einwohner- Zahlen im Sozialraumgebiet zu rechnen. Daher empfehlen wir im Einvernehmen mit der 
Bürgeramtsleitung die Teilung in zwei Sozialraumgebiete (Sozialraumgebiet Humboldt/Gremberg 
und Sozialraumgebiet Kalk). Dies könnte auch dazu führen, dass das Sozialraumgebiet 
Humboldt/Gremberg seine eigene Identität stärken kann und eine individuellere Entwicklung (z.B. 
von Netzwerkstrukturen) möglich ist. Zugleich kann für das Sozialraumgebiet Kalk eine stärkere 
Fokussierung auf die Bedarfslagen und die Strukturen in den dortigen Teilräumen erfolgen. Eine 
Teilung in zwei Sozialraumgebiete darf jedoch nicht dazu führen, die Gebiete in ihrer erreichten 
Identität zu trennen. Aufgrund der räumlichen Nähe sollten die zwei Sozialraumgebiete im Rahmen 
der Sozialraumkoordination möglichst integriert und effektiv bearbeitet werden.  
Zur Betreuung des neuen Sozialraumgebiets können Mittel bis zu einer Höhe von 85.500 Euro 
beantragt werden.  
 
Fazit für den Bezirk Kalk 
Aufgrund der in Bezug auf die einzelnen Varianten genannten Argumente und Leitkriterien 
empfehlen wir  
 für das Sozialraumgebiet Höhenberg/Vingst die Beibehaltung des Status Quo, 
 für das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück die Beibehaltung des Status Quo, 
 für das Sozialraumgebiet Humboldt- Gremberg/Kalk eine Teilung in zwei neue 
Sozialraumgebiete Humboldt-Gremberg und Kalk. 
Der Teilraum „Merheim-Mitte - Winterberger Str.“ (Karte 9, Markierung „1“) soll trotz eines stark 
überdurchschnittlichen Indexwertes gegenwärtig nicht in ein Sozialraumgebiet integriert werden. 
Der von der Bürgeramtsleitung befürwortete Teilraum „Waldbad-Viertel“ (Karte 9, Markierung „2“) 
(nur durchschnittlicher Indexwert) soll zunächst nicht in das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück 
aufgenommen werden. Die Sozialraumkoordination sollte für diese Teilräume in engem Kontakt mit 
der Bürgeramtsleitung und der Geschäftsstelle des Programms kurzfristig prüfen,  
 welche konkrete Bedarfslage diese aufweisen,  
 welche Angebotsstrukturen vor Ort bestehen und für eine Nutzung im Rahmen des Programms 
geeignet sind, 
 mit welchen Einzelmaßnahmen sie in das Programm integriert werden können und/oder  
 durch welche alternativen Maßnahmen zur Sozialraumkoordination (z. B. Gemeinwesenarbeit) 
diese zielführend unterstützt werden können.

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   36 
Die Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel“ wird dazu rechtzeitig in Abstimmung mit der 
Bürgeramtsleitung und der Sozialraumkoordination ein Prüfraster zur Aufnahme und Bewertung 
der Bedarfslage und Angebotsstrukturen erstellen.

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7 BEZIRK 9 MÜLHEIM 
In der nachfolgenden Tabelle ist für die zwei bestehenden Sozialraumgebiete im Bezirk Mülheim 
detailliert dargestellt, wie viele EW in Teilräume wohnen, die einen (stark) überdurchschnittlichen 
Indexwert aufweisen. Zudem ist die Summe der EW in Teilräumen mit (unter-)durchschnittlichen 
Indexwerten ausgewiesen, die derzeit im Sozialraumgebiet leben. Zuletzt ist die Summe der EW 
dargestellt, die in Teilräumen mit (stark) überdurchschnittlichen Indexwerten außerhalb des 
Sozialraumgebiets im Bezirk Mülheim wohnen. 
Bezirk Mülheim EW 
im Sozialraumgebiet 
Mülheim-Nord und 
Keupstraße 
EW 
im Sozialraumgebiet 
Buchheim und 
Buchforst 
(stark) überdurchschnittlicher Indexwert, im 
SRG 
11.295 11.209 
(unter-) durchschnittlicher Indexwert, im SRG 0 9.338 
Gesamt 11.295 20.547 
(stark) überdurchschnittlicher Indexwert, 
nicht im SRG 
28.213 
 
a. Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstraße 
Empfohlener Gebietszuschnitt: aktuelles Sozialraumgebiet mit weiteren Teilräumen in westlicher 
Rheinlage und südlicher Lage 
Tabellarische Darstellung 
 
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 11.295 26.649 15.354
stark überdurchschnittlich (>1,5) 11.295 12.822 1.527
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 5.206 5.206
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 4.882 4.882
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 0 2.506 2.506
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 0 1.233 1.233
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 1.527 0 -1.527
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 5.206 0 -5.206
davon EW in Gebieten mit folgenden Indexwerten
Sozialraum

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   38 
Karte  12: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Mülheim- Nord/Keupstraße 
 
1 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Die Aufnahme der Teilräume in westlicher Rheinlage und in südlicher Lage führt dazu, dass vier 
benachbarte Teilgebiete mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten in den Sozialraum 
aufgenommen und damit berücksichtigt werden können (RLK1). Berücksichtigt wurde hierbei, dass 
die Aufnahme dieser Teilräume zu einer Zunahme der Zahl der EW in Teilgebie ten mit stark 
überdurchschnittlichen Indexwerten um 6.733 auf insgesamt 18.028 EW. Diese Zahl liegt über dem 
Richtwert i. H. v. 15.000 EW (GLK1). 
Die Hinzunahme des Teilraums in südlicher Lage (Karte 12, Markierung „1“) dient u. a. auch der 
Aufnahme des Wiener Platzes, der südlich an diesen Teilraum angrenzt, aber in die Arbeit der 
Sozialraumkoordination aufgenommen werden soll. 
Für die zusätzliche Aufnahme weiterer vier Teilräume mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten 
sprechen 
 deren stabilisierende Funktion und entlastende Wirkung, aufgrund des mit der exponierten 
Rheinlage verbundenen positivem Selbstwertgefühls der EW und 
 die räumlich aufschließende Funktion in Rheinlage (RLK2). 
Hierdurch ergibt sich eine Zahl von EW in Teilräumen mit (unter-)durchschnittlichen Indexwerten 
von 3.739. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Richtwert i. H. v. 15.000 EW (GLK2). 
Die Anzahl der EW im Sozialraumgebiet nimmt um 15.354 auf 26.649 EW zu. Im Durchschnitt leben 
in den Sozialraumgebieten derzeit 24.761 EW. Die sich für das Sozialraumgebiet neu ergebende 
Anzahl von 26.649 EW liegt über diesem Durchschnittswert.  
Bei der Bemessung der für das neu zugeschnittene Sozialraumgebiets erforderlichen 
Personalressourcen ist neben der gestiegenen Anzahl an Einwohnern in Teilgebieten mit 
überdurchschnittlichen Indexwerten ferner zu berücksichtigen, dass die Aufnahme der Gebiete in 
Rheinlage mit (unter-) durchschnittlichen Indexwerten z. T. aufgrund des derzeitigen 
raumbezogenen Selbstverständnisses der betreffenden EW bei diesen z. T. auch zu 
Abwehrreaktionen führen kann. 
Zur Betreuung des neugeschnittenen Sozialraumgebiets können Mittel bis zu einer Höhe von 
80.500 Euro beantragt werden. Im Sozialraumgebiet Mühlheim-Nord gibt es bereits eine 
Sozialraumkoordination mit einem Sozialraumbudget in Höhe von 5.000,-- Euro, weshalb die Mittel 
für das Sozialraumbudget nicht ausgeweitet werden müssen.  
Diese Empfehlung erfolgt in Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung.

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© 2019 / BDO / Anhang Beschlussvorlage   40 
b. Sozialraumgebiet Buchheim/Buchforst 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Teilung des Sozialraumgebiets in zwei neue Sozialraumgebiete a) 
Buchforst/Mülheim im Westen und b) Buchheim/Holweide im Osten 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Abweichung
EW abs.
Im Sozialraumgebiet Buchforst/ 
Mülheim
Buchheim/ 
Holweide
Gesamteinwohnerzahl 20.547 13.320 26.188 18.961
davon EW in Gebieten mit folgenden 
Indexwerten
stark überdurchschnittlich (>1,5) 7.328 4.969 9.594 7.235
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 3.881 5.447 3.729 5.295
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 5.963 2.904 4.564 1.505
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 3.375 0 8.301 4.926
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 0 0 0 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 7.235 0 0 -7.235
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 5.295 0 0 -5.295
Sozialraum Empfehlung
EW

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Karte  13: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Karte  14: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide 
 
  
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Durch die Aufteilung des bisherigen Sozialraumgebiets in zwei neue Sozialraumgebiete und die 
Aufnahme der jeweils neuen Teilräume werden alle südlichen Teilräume mit stark 
überdurchschnittlichen Indexwerten in eines der beiden neuen Sozialraumgebiete einbezogen. 
Hierdurch wird sich die Zahl der EW in Teilräumen mit stark überdurchschnittlichen Indexwerten 
insgesamt um 12.530 auf 23.739 EW erhöhen. Dies entspricht in besonderem Maße dem RLK1 und 
bleibt im Falle von Buchforst/Mülheim mit 10.416 und in dem von Buchheim/Holweide mit 13.320 
unter dem Richtwert i. H. v. 15.000 EW(GLK1). 
Für die zusätzliche Aufnahme der vier Teilräume mit durchschnittlichen Indexwerten sprechen 
 deren stabilisierende Funktion und entlastende Wirkung, aufgrund der durchschnittlichen 
Indexwerte (RLK2), 
 die räumlich aufschließende Funktion zu den übrigen Teilgebieten und 
 im Osten: die bereits vorhandenen Aktivitäten z. B. der GAG. 
Hierdurch ergibt sich für die EW in Teilräumen mit durchschnittlichen Indexwerten im neuen 
Sozialraumgebiet Buchheim/Holweide ein Wert von 8.301 EW. Dieser Wert liegt unter dem 
Richtwert i.H.v. 15.000 EW (GLK2). 
Zu klären bleibt darüber hinaus die Wirkung der räumlichen Trennung durch die bestehende 
Verkehrsinfrastruktur (Autobahn im Osten und der Pfälzische Ring im Westen). 
Die Zahl der Einwohner beträgt im neuen Sozialraumgebiet Buchforst/Mülheim 13.320 und in 
Buchheim/Holweide 26.188. Sie liegt damit nur im zweiten Fall über dem Durchschnitt i. H. v. 
24.761 Einwohnern . 
Bei der Stellenbemessung für die beiden neu zugeschnittenen Sozialraumgebiete ist neben der 
Teilung in zwei neue Sozialraumgebiete die gestiegene Anzahl an EW in Teilgebieten mit 
überdurchschnittlichen Indexwerten zu berücksichtigen.  
Zur Betreuung des neuen Sozialraumgebiets können Mittel bis zu einer Höhe von 85.500 Euro 
beantragt werden. 
 
Diese Empfehlung erfolgt in Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung.

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c. Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald 
Empfohlener Gebietszuschnitt: Bildung eines neuen Sozialraumgebiets im Norden 
„Höhenhaus/Dünnwald“ 
Tabellarische Darstellung 
 
  
Status Quo Empfehlung Abweichung
EW EW abs.
Im Sozialraumgebiet
Gesamteinwohnerzahl 0 11.492 11.492
davon EW in Gebieten mit folgenden 
Indexwerten
stark überdurchschnittlich (>1,5) 0 4.882 4.882
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 0 4.068 4.068
überdurchschnittlich (<1,0 und > 0,5) 0 2.542 2.542
durchschnittlich (<0,5 und >-0,5) 0 0 0
unterdurchschnittlich (<-0,5 und >-1,5) 0 0 0
stark unterdurchschnittlich (<-1,5) 0 0 0
Außerhalb des Sozialraumgebiets
stark überdurchschnittlich (>1,5) 4.882 0 0
stark überdurchschnittlich (<1,5 und > 1) 4.068 0 0
Sozialraum

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Karte  15: Bezirk Mülheim- Sozialraumgebiet Höhenhaus/Dünnwald 
 
 
Daten und Karte: Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Statistisches Informationssystem, 
Monitoring Stadtentwicklung

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Begründung 
Für die Bildung eines neuen Sozialraums Höhenhaus/Dünnwald sprechen viele Gründe. 
Insbesondere werden hierdurch fünf Teilgebiete mit überdurchschnittlichen und stark 
überdurchschnittlichen Indexwerten in ein neues Sozialraumgebiet integriert. Betroffen sind 
hiervon 11.492 EW in Teilräumen mit überdurchschnittlichen und stark überdurchschnittlichen 
Indexwerten (RLK1). Diese Zahl liegt unter dem Richtwert in Höhe von 15.000 EW (GLK1). 
Die Lage der Teilgebiete zeichnet sich durch einen starken räumlichen Zusammenhang aus, der 
(süd-)westlich durch die Autobahn und (süd-)östlich durch die Bahntrasse eingegrenzt ist. Diese 
Lage und die bisherige Situation des Sozialraums Mülheim-Nord/Keupstr. lassen es sinnvoll 
erscheinen, die Teilräume in einem neuen Sozialraumgebiet zu integrieren, statt sie zusätzlich an 
das nur punktuell benachbarte Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstr. anzugliedern. 
Die Anzahl der EW im Sozialraumgebiet beträgt 11.492 und liegt damit deutlich unter dem 
Durchschnitt in Höhe von 24.761 EW. 
Zur Betreuung des neuen Sozialraumgebiets können Mittel bis zu einer Höhe von 85.500 Euro 
beantragt werden. 
Diese Empfehlung erfolgt in Einvernehmen mit der Bürgeramtsleitung. 
 
Fazit für den Bezirk Mülheim: 
Aufgrund der in Bezug auf die einzelnen Varianten genannten Argumente und Leitkriterien 
empfehlen wir  
 für das Sozialraumgebiet Mülheim-Nord/Keupstr. eine Aufnahme weiterer Teilräume in 
westlicher Rheinlage und südlicher Lage, 
 für das Sozialraumgebiet Buchheim/Buchforst eine Teilung in zwei neue Sozialraumgebiete 
Buchheim/Holweide und Buchforst/Mülheim sowie  
 die Bildung eines neuen Sozialraumgebiets Höhenhaus/Dünnwald im Mülheimer Norden.

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ANLAGE 6: CHRONOLOGIE DES PROGRAMMS „LEBENSWERTE 
VEEDEL“ 
Mit Ratsbeschluss der Stadt Köln vom 15. Dezember 2005 wurde erstmals das gemeinsam 
entwickelte, fachübergreifende und sozialraumorientierte Rahmenkonzept „Sozialraumorientierte 
Hilfsangebote in Köln“ als Modellprojekt gestartet. Hierzu hatte die Kölner Kommunalpolitik auf der 
Grundlage eines Modellprojektes im Stadtteil Buchheim, die Stadtverwaltung beauftragt mit den 
Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege ein sozialraumorientiertes Rahmenkonzept 
„Sozialraumorientierte Hilfsangebote in Köln“ vorzulegen. 
Ziel des Modellprojekts war es, in zunächst sechs ausgewählten Sozialraumgebieten, durch den 
Einsatz von Sozialraumkoordinatorinnen und Sozialraumkoordinatoren, die Zusammenarbeit und 
Vernetzung aller wichtigen Akteure zu optimieren und durch fachübergreifend zu entwickelnde 
Angebote die Lebensbedingungen, bezogen auf alle Lebenslagen, der Bürgerinnen und Bürger zu 
verbessern.  
Infolge der Evaluation in den Jahren 2007 und 2008, wurde das Rahmenkonzept mit Ratsbeschluss 
vom 18. Dezember 2008, auf die heute bestehenden elf Sozialraumgebiete ausgeweitet.  
Im Jahr 2010 wurde das Rahmenkonzept erstmals überarbeitet, Arbeitsabläufe wurden präzisiert 
und zielgerichtet beschrieben. Das Modellprojekt bekam seinen heutigen Namen „Lebenswerte  
Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“. 
Zwischen 2009 und 2011 wurde das Programm erneut prozessbegleitet evaluiert.  
Für die Evaluation des Projektes wurde das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte 
Arbeit und Beratung der Universität Duisburg/Essen (ISSAB) beauftragt.  
Im Sinne eines lernenden Systems wurde das Modellprojekt auf der Grundlage der Empfehlungen 
des Evaluationsberichtes (ISSAB Abschlussbericht aus dem Jahr 2011) in den Jahren mehrfach 
weiterentwickelt und mit dem o.g. Ratsbeschluss vom 17. Dezember 2013 schließlich in ein 
unbefristetes Programm überführt. Am 17. März 2015 hat der damalige Stadtvorstand den 
Ratsbeschluss aus dem Jahr 2013 noch einmal bekräftigt und eine sozialräumliche Ausrichtung als 
verbindliches Handlungsprinzip für die Verwaltung beschlossen. 
Das Leitziel des Programms „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ 
besteht darin, die Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger in elf festgelegten 
Sozialraumgebieten, die sich durch prekäre Lebensverhältnisse der Einwohnerinnen und Einwohner 
auszeichnen, zu verbessern. Dabei werden die Teilziele „Verbesserte Integration“, „Verstärkte 
Partizipation“, „Optimierte Hilfen und Angebote“, „Wirtschaftlicher Mitteleinsatz“ und „Optimierte 
Kooperation“ verfolgt. 
Die Aktivitäten sollen sich einem integrierten Ansatz folgend, grundsätzlich an alle relevanten, 
Zielgruppen und Handlungsfelder wie Kinder, Jugend und Familie, Soziales, Gesundheit, Bildung, 
Wohnen, Stadtplanung, Stadtentwicklung, Sport, Kultur, Integration, Wirtschaft und Arbeit, lokale 
Ökonomie sowie Gemeinwesenentwicklung richten.

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Im Januar 2013 ist die Stadt Köln mit dem Programm „Lebenswerte Veedel – Bürger- und 
Sozialraumorientierung in Köln“ als einer von zehn Preisträgern „für das vorbildliche und innovative 
Engagement“ im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs Preis Soziale Stadt 2012 ausgezeichnet 
worden. Der Preis Soziale Stadt wird alle zwei Jahre ausgelobt von Deutschem Städtetag, 
Deutschem Mieterbund, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., Bundesverband deutscher 
Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Schader-Stiftung und Bundesverband für Wohnen 
und Stadtentwicklung e.V. 
Aktuell ist festzustellen, dass das vom Rat der Stadt Köln und vom Stadtvorstand gewünschte 
ressort- und handlungsfeldübergreifende sozialräumliche Handeln nicht in alle Sozialraumgebieten 
gleichermaßen systematisiert und standardisiert erfolgt. Eine dezernats- und ämterübergreifende 
Betrachtungsweise des Sozialraums hat sich in der Verwaltung noch nicht durchgesetzt. Das 
sozialräumliche Handeln der Verwaltung erfolgt weiterhin primär innerhalb der einzelnen Ressorts 
und ist derzeit noch stark vom persönlichen Engagement einzelner Akteure unterschiedlicher 
Verwaltungsgliederung bzw. städtischer Betriebe wie z. B. der GAG oder der AWB geprägt. Der Rat 
der Stadt Köln hat die Verwaltung mit Beschluss zum Haushalt 2019 beauftragt, das Programm 
weiterzuentwickeln und die Grundlage für eine Ausweitung zu legen. Im Fokus stehen dabei neben 
der Frage unter welchen Bedingungen das Programm ausgeweitet werden soll, die zentralen 
Zielsetzungen des Programms, lebenswerte Veedel zu schaffen und die Bürger- und 
Sozialraumorientierung (insbesondere der zentralen Verwaltungseinheiten) voranzubringen.  
Die Federführung für eine verbesserte Umsetzung des Rahmenkonzepts liegt bei der 
Geschäftsstelle „Lebenswerte Veedel- Bürger- und Sozialraumorientierung“, die seit Januar 2019 
organisatorisch zur Stabsstelle Sozialplanung im Dezernat V „Soziales, Umwelt, Gesundheit und 
Wohnen“ gehört.

Beratungsverlauf (12)

04.11.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.6 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
04.11.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.7 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
11.11.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.8 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
14.11.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.2.6 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
14.11.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
19.11.2019 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
21.11.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
25.11.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 4.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
28.11.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
09.12.2019 Finanzausschuss
TOP 10.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
10.12.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
12.12.2019 Rat
TOP 10.15 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3120/2019
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
19.11.2019
Erstellt
05.09.2019 10:00