A-M/0010/2011
Öffentliche Parkplätze im Bereich Domplatz nur noch für Sondernutzungen zulassen
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Originalantrag
3097 Zeichen
Antrag „Öffentliche Parkplätze im Bereich Domplatz nur noch für Sondernutzungen zulassen“ 13. November 2011 Bündnis 90/Die Grünen/GAL Fraktion in der BV Mitte Windthorststr. 7 48143 Münster Fon: 0251 / 8 99 58 10 Fax: 0251 / 8 99 58 15 fraktion.bv-mitte@gruene- muenster.de www.gruene-muenster.de Die BV Mitte möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten, um alle öffentlichen Parkplätze im Bereich des Domplatzes in Behindertenparkplätze, Fahrradparkplätze oder ggf. Anwohnerparkplätze umzuwandeln. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Westfalenfleiß GmbH Verhandlungen über Aufgabe des Parkplatzes auf dem südlichen Domplatz aufzunehmen. Begründung: Gleich drei der bestplatzierten Bürgervorschläge (Vorlage V/0532/2011) beschäftigen sich mit der Park- und Verkehrssituation auf dem Domplatz: 162 Domplatz nicht zum Parkplatz verkommen lassen. 235 Sperrung der Pferdegasse an Markttagen 285 Kein Parkplatz am Domplatz Durch diese Anträge wird deutlich, dass die Verkehrssituation im Bereich des Domplatzes von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Ärgernis empfunden wird. Entsprechend werden Veränderungen eingefordert. Auch von Seiten der Politik sind in den vergangenen Jahren mehrfach Vorschläge für durchgreifende Maßnahmen gemacht worden. Zudem wird allgemein ein Mangel an Fahrradabstellplätzen beklagt. Aktuell wird durch den Einbau von Pollern versucht, das wilde Parken auf dem Domplatz zu unterbinden. Gleichwohl ändert sich dadurch wenig an der grundsätzlichen Problematik von langen Staus an der Pferdegasse vor allen Dingen an Markttagen. So lange es allgemein zugängliche öffentliche Parkplätze im Bereich des Domplatzes gibt, wird sich an dieser Situation nichts ändern. In der Hoffnung auf einen dieser raren Parkplätze direkt am Markt, werden sich immer wieder lange Autoschlangen bilden, die den Liefer- und Linienverkehr, den Radverkehr und den Anwohnerverkehr sowie die Fußgänger behindern. Durch Umwandlung aller vorhandenen öffentlichen Parkplätze ließe sich das Problem weitgehend beheben. Autofahrer mit dem Ziel Domplatz würden von vorneherein die Parkhäuser der Umgebung aufsuchen. Menschen mit Behinderungen stünde ein ausgeweitetes zentrales Parkangebot zur Verfügung. Es wären Flächen frei für die Schaffung von Antrag A-M/0010/2011 weiteren Fahrradabstellmöglichkeiten. Es ist außerdem zu prüfen, ob sich die Zahl der Parkplätze für Anwohnerinnen und Anwohner vergrößern lässt. Darüber hinaus würde die Erreichbarkeit der bestehenden privaten Parkplätze verbessert. Eine solche Lösung lässt sich nur im Einvernehmen mit der Westfalenfleiß GMbH erzielen. Daher soll die Verwaltung beauftragt werden, mit Westfalenfleiß über die Aufgabe des Parkplatzes auf dem Domplatz und ggf. Ausgleichsmöglichkeiten zu verhandeln. Silke Rommel und Fraktion gez. Silke Rommel gez. Peter Fischer-Baumeister gez. Gerwin Karafiol gez. Thomas Marczinkowski gez. Dr. Stephan Nonhoff gez. Ortwin Scheffler Antrag A-M/0010/2011
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: eingebracht
Zur SitzungOrte (3)
- Windthorststraße 7
- Pferdegasse
- Domplatz
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-M/0010/2011
- Typ
- Antrag an die BV Mitte
- Datum
- 25.11.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37