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0883/2024

Sachstandsbericht Kulturraummanagement / KRM - 02/2024

Mitteilung Ausschuss 06.03.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 12.03.2024, TOP 8.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

7517 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/5 
 
Vorlagen-Nummer 06.03.2024 
 0883/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 12.03.2024 
 
Sachstandsbericht Kulturraummanagement / KRM - 02/2024 
Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 28.11.2023 wurde da-
rum gebeten, sowohl einen mündlichen als auch schriftlichen Statusbericht der Projekte 
darzustellen, die vom Kulturraummanagement (im Folgenden KRM) begleitet werden.  
 
Zukünftig werden jeweils nur die Änderungen gegenüber dem letzten Bericht darge-
stellt.  
 
 
Projekte: 
 
1. Open Air Kultur 
 
Die Ausarbeitung eines Open-Air-Konzeptes erweist sich aufgrund einer komplizierten 
Genehmigungslage als eines der komplexesten und zeitaufwendig sten Vorhaben des 
KRM. Dennoch schreitet das Vorhaben dank der externen Fachexpertise, sowie der 
guten Zusammenarbeit mit Szene und Verwaltung voran.  
 
Die systematische Erstellung eines erweiterbaren Open -Air-Konzeptes beinhaltet ne-
ben einer Systematik zur Klassifizierung der Veranstaltungen vorgefertigte Lärmschutz-
prognosen und Rahmensicherheitskonzepte für ausgewählte Potenzialflächen.  
 
Eine Beschlussvorlage für das komplette Open Air Konzept inklusive eines umfängli-
chen Beratungsangebots für Antragsteller*innen im Bereich Open Air ist für die Sitzung 
des Ausschusses Kunst und Kultur am 30.04.2024 geplant.  
 
Parallel dazu sollen bereits im Laufe des 1. Quartals 2024 neue Flächen soweit vorge-
prüft sein, dass sie von Veranstalter*innen für eine Open-Air-Nutzung erschlossen wer-
den können.   
 
In der Zwischenzeit konnte ein weiterer Austausch mit Verwaltung und Freier Szene 
zum Thema durchgeführt werden. Hier konnten zentrale Punkte des Konzeptes vorge-
stellt sowie ein finales Feedback der Beteiligten eingeholt werden.  
 
Das Konzept wurde sowohl von der Verwaltung als auch von der Freien Szene gelobt. 
Beide Seiten brachten zum Ausdruck, dass das Konzept das Potenzial habe, künftig

2 
Gez. Charles 
ein geregeltes und erwartbares Prozedere bei der Erschließung von Open-Air-Flächen 
zu gewährleisten.   
 
Derzeit befindet sich das Konzept, welches das künftige Vorgehen zur Erschließung 
von Flächen und die Kategorisierung von Veranstaltungen beschreibt, in der Schluss-
redaktion.  
 
Parallel zur Schlussredaktion laufen aktuell Abstimmungen und Antragsverfahren zur 
Erschließung neuer Flächen mit den genehmigenden Ämtern. 
 
2. Atelierförderstrategie  
 
Die Stadt Köln hat zunächst in 2007 und dann mit Aktualisierungen in den Jahren 2010 
und 2012 ein Atelierförderkonzept geschaffen, welches die Grundlage für die Vergabe 
und Schaffung von Atelierräumen für Künstler*innen darstellt.  
 
Das derzeit gültige Förderkonzept beinhaltet u. a. Kriterien / Regularien zur Vergabe 
städtischer Ateliers (inkl. solcher mit einem städtischen Belegrecht), zu Ausbau -  und 
Mietkostenzuschüssen.  
 
Zwischenzeitlich haben sich die ursprünglichen Parameter, die das Förderkonzept von 
2012 bestimmt haben, verändert. Bereits 2019 wurden unter Federführung des Kultur-
amtes - nach einer Umfrage unter 500 Künstler*innen - ein Anpassungsprozess des 
Förderkonzeptes initiiert und ein Eckpunktepapier mit den Fachbeiräten ausgearbeitet, 
welches Veränderungsvorschläge im Hinblick auf verschiedene Themen angestoßen 
hat. Im August 2022 hat das KRM im Dezernat für Kunst und Kultur die gesamte Ate-
lierverwaltung und somit auch  die Aktualisierung des Förderkonzeptes federführend 
übernommen.  
 
Um den angefangenen Transformationsprozess abzuschließen, wurden alle bisherigen 
Empfehlungen und Diskussionsgrundlagen tiefergehend mit dem Ziel der Einbettung in 
die Lebenswirklichkeit von Künstler*innen analysiert.  
 
Das neu entstandene Dokument markiert den Übergang von einem Atelierförderkon-
zept zu einer Atelierförderstrategie und soll durch eine breitere Kontextualisierung so-
wie eine stärkere Ausdifferenzierung der Förderinstrumente re alisierbare Lösungsan-
sätze aufzeigen.  
 
Die Grundzüge der neuen Atelierförderstrategie wurden bereits in der Sitzung des Aus-
schusses Kunst und Kultur am 26.09.2023 sowie in einer partizipativen Veranstaltung 
mit Künstler*innen am 23.10.2023 vorgestellt und diskutiert. Viele der Anregungen und 
Verbesserungsvorschläge fanden Eingang in den aktuellen Entwurf der Atelierförder-
strategie, der dem Ausschuss Kunst und Kultur in seiner Sitzung am 12.03.2024 zur 
Beschlussfassung vorliegt.  
 
 
3. ZAMUS  
 
Parallel zu den Verhandlungen zur Anmietung und zum Umbau des jetzigen Standortes 
in der Rheinlandhalle hat das KRM mit dem KGAM e. V. insgesamt 17 Alternativstand-
orte geprüft, von denen zwei in die engere Auswahl gekommen sind. Derzeit untersucht 
das KRM tiefergehend d ie Rahmenbedingungen für eine Erschließung dieser Stand-
orte. Unabhängig davon werden weiterhin neue Möglichkeiten auf dem Immobilien-
markt sondiert.

3 
Gez. Charles 
 
Bauvorhaben:  
 
1. Delmenhorster Str. 20 
 
Die vorbereitenden Arbeiten in der Delmenhorster Str. sind gut vorangeschritten. Der-
zeit werden weitere Anforderungen, die sich aus dem Bauantragsverfahren ergeben, 
geprüft und vorbereitet. Eine Nutzungsgenehmigung liegt voraussichtlich in der ersten 
Jahreshälfte 2024 vor. Parallel zur Einholung der Nutzungsgenehmigung entwickelt das 
KRM ein Nutzungskonzept und organisiert Besichtigungstermine für potentielle Interes-
sent*innen (voraussichtlich Mai 2024).  
 
 
2. Follerstraße 
 
Die Liegenschaft Follerstr. konnte in 2023 angemietet werden. Derzeit entwickelt das 
KRM zusammen mit den Eigentümern mögliche räumliche Szenarien. Der Start der 
Umbaumaßnahmen soll in der ersten Jahreshälfte 2024 beginnen.  
 
 
Sonstige Sachstände: 
 
1. Zeughaus  
 
Mittlerweile wurde die extern e baufachliche Untersuchung des Zeughauses inkl. der 
Alten Wache beauftragt. Im Einzelnen umfasst diese Prüfung die Bereiche Objektpla-
nung, technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz sowie Schadstoffuntersuchungen. 
 
Die vorzunehmenden Analysen, die zur Klär ung eventueller Nutzungsmöglichkeiten 
durchgeführt werden müssen, sind umfassender als anfänglich erwartet.  
 
Die Untersuchungsergebnisse werden dem Ausschuss Kunst und Kultur in seiner Sit-
zung am 30.04.2024 mitgeteilt.  
 
2.  Start Pilotphase Kammermusiksaal im Humboldt-Gymnasium 
 
Schon seit längerem gibt es den Wunsch, den hochwertig ausgestatteten Kammermu-
siksaal des Humboldt-Gymnasiums für Vertreter*innen der Freien  Szene zu öffnen und 
so dieses besondere Raumpotenzial besser auszuschöpfen. Aufgrund der Verwoben-
heit des Kammermusiksaals mit dem restlichen Schulgelände ist eine externe Öffnung 
nicht einfach. Aus diesem Grund hat das KRM zusammen mit dem Amt für Schule nt-
wicklung, dem Humboldt-Gymnasium, der Rheinischen Musikschule sowie dem Bür-
geramt Innenstadt ein Pilotprojekt gestartet. Ziel des Vorhabens ist es, im Rahmen von 
ca. sechs externen Konzerten Erkenntnisse zu sammeln, welche Ressourcen (Bewa-
chung, Reinigung etc.) für eine Öffnung des Saals benötigt werden.  
 
Am 02.03.2024 konnte das erste Konzert der Pilotreihe zur Öffnung des Kammermu-
siksaals für Vertreter*innen der freien Szene stattfinden. Der erste Eindruck bei Musi-
ker*innen und Publikum war durchweg positiv. 
 
Geplant ist, im Herbst 2024 einen Bericht vorzulegen, der Zahlen/Daten/Fakten für eine 
ganzjährige Nutzung des Kammermusiksaals des Humboldt -Gymnasiums enthält, Er-
fahrungen des Pilotprojekts bündelt und ggf. Vorschläge für kleinere bauliche sowie 
technische Änderungen macht.

Beratungsverlauf (1)

12.03.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0883/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.03.2024
Erstellt
04.03.2024 13:49