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1069/2025

Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Verbesserung der Nahmobilität auf der Sülzburgstraße, Aktenzeichen 14/24

Mitteilung BV 28.04.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 19.05.2025, TOP 5.1.2

Mitteilung BV

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Anlage 1 Eingabe

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Anlage 2 Antwortschreiben

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Mitteilung BV

898 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1069/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 19.05.2025 
 
Mitteilung zur Bürgereingabe nach § 24 GO NRW - Verbesserung der Nahmobilität auf 
der Sülzburgstraße, Aktenzeichen 14/24 
Die Bürgereingabe und das Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Lindenthal hiermit 
zur Kenntnis gegeben. 
 
Hinweis: 
 
Sofern eine Beschlussvorlage gewünscht wird, kann diese über die Geschäftsführung der Be-
zirksvertretung mit einem entsprechenden Auszug aus der Niederschrift bei der Geschäfts-
stelle für Anregungen und Beschwerden angefordert werden. 
 
Darüber hinaus steht es der Bezirksvertretung selbstverständlich frei – auch ohne Vorliegen 
einer Beschlussvorlage – die Petenten oder die Fachverwaltung zur Sitzung einzuladen und 
einen politischen Beschluss zu fassen. 
 
gez. Dr. Ulrich Höver

Anlage 1 Eingabe

7575 Zeichen

Von:  
Gesendet: Sonntag, 28. Januar 2024 11:18 
An:  
Betreff: Bürgereingabe Sülzburgstraße 
 
Sehr geehrte Frau   , 
 
die Grannies for Future – Köln, haben sich in ihrer Arbeitsgruppe Verkehr und Mobilität intensiv mit 
der Verkehrssituation auf der Sülzburgstraße befasst. 
Mehrere von uns wohnen im unmittelbaren Umfeld der Sülzburgstraße und nutzen diese sowie 
deren Angebote seit Jahrzehnten. 
Wir wissen die Lebensqualität einer wohnortnahen Einkaufsstraße zu schätzen. 
Umso mehr beschäftigen uns, die bislang noch ungenutzten Möglichkeiten die Verkehrssituation auf 
der Sülzburgstraße deutlich zu verbessern.   
Angefügt finden Sie unsere Bürgereingabe mit entsprechenden Verbesserungspotentialen, mit der 
Bitte diese zu prüfen und zu beschließen.  
 
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 
 
i.A. und mit freundlichem Gruß

1 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, Verbesserung der Nahmobilität auf der Sülzburgstraße 
Eingabe: 
Mit dieser Bürgereingabe bitten wir die folgenden Maßnahmen zur Verbesserung der 
Verkehrssituation und der Nahmobilität auf der Sülzburgstraße zu prüfen: 
1. Erweiterung eines geordneten Fahrradparkens
2. Verbesserung der Aufenthaltsqualität
3. Markierungen für den Radverkehr
4. Einrichtung von Ladezonen
5. Verbesserung der Verkehrssicherheit Sülzburgstraße/Berrenratherstraße
Ausgangssituation: 
Auf Grundlage des alten Straßenverkehrsgesetzes und der Straßenverkehrsordnung hat sich 
die Verkehrssituation auf der Sülzburgstraße wesentlich entlang des festgeschriebenen 
Vorrangs des fließenden und ruhenden Autoverkehrs entwickelt. Erst in den letzten Jahren 
wurden erste Korrekturen mit Blick auf eine größere Verteilungs- und Bedarfsgerechtigkeit 
zwischen den einzelnen Gruppen der Verkehrsteilnehmer*innen (Fuß-, Rad- und 
Autoverkehr) vorgenommen. Dieser Korrekturmodus sollte schrittweise erweitert werden. 
Noch ist die Sülzburgstraße in erster Linie eine vom Autoverkehr geprägte Geschäftsstraße 
mit zwei Fahrstreifen und beidseitigen Schrägparkplätzen. Zudem dient die Sülzburgstraße 
dem Durchgangsverkehr. Ausweisungen bzw. Markierungen von Flächen für den 
Radverkehr fehlen vollständig. Die fehlenden Markierungen für den Fahrradverkehr führen 
immer wieder, insbesondere im Zusammenhang mit rechtswidrigen Parken und Halten auf 
der Fahrbahn zu gefährlichen Situationen für Radfahrer*innen. Das Schrägparken stellt ein 
weiteres Gefahrenpotential für den Radverkehr dar und wirkt sich negativ auf das 
städtebauliche Erscheinungsbild aus. 
Die Fußwege müssen sich Fußgänger*innen mit ungeordnet abgestellten Fahrrädern und 
der Außengastronomie sowie der geschäftlichen Nutzung teilen. Diese Situation wird 
dadurch verschärft, dass Lastenräder als neues Element im Verkehr immer mehr zunehmen, 
ohne dass entsprechende Abstellmöglichkeiten ausgewiesen sind. Die Abstellsituation für 
Fahrräder (und Lastenräder) geht deutlich zu Lasten des Fußverkehrs und beeinträchtigt 
bzw. schädigt das Erscheinungsbild der Sülzburgstraße in erheblichem Maße. 
Die Aufteilung zwischen den Arten des Verkehrs steht im Gegensatz zur Nutzung bzw. den 
Bedarfen der (Verkehrs-)teilnehmer*innen bzw. Nutzer*innen der Sülzburgstraße. Der 
Zugang zur Sülzburgstraße erfolgt i.d.R. zu Fuß, dann per Fahrrad und lediglich nachrangig 
per Auto. Und selbst diejenigen, die per Fahrrad bzw. per Auto den Zugang suchen, nutzen 
den Verkehrsraum anschließend wesentlich als Fußgänger*innen. Eine bedarfsorientierte 
Verteilung wird durch die faktische Aufteilung des gesamten öffentlichen Raums 
konterkariert
1. 
Schließlich ist die Aufenthaltsqualität auf der Sülzburgstraße wesentlich durch 
gastronomische Angebote geprägt. Dies ermöglicht grundsätzlich ein Verweilen vor Ort. 
1 Eine Zählung am 10.01.2024 im Zeitraum von 15.00 bis 15.30 ergab: 75 parkende/haltende Autos und 
205 abgestellte Fahrräder.

2 
Bedenklich ist jedoch, dass die Aufenthaltsqualität ausschließlich kommerziell 
gestützt ist. Diese sollte ergänzt werden durch Maßnahmen, die ein entspanntes Verweilen 
auch ohne einen persönlichen finanziellen Einsatz sichern. Dies gilt insbesondere für ältere 
Menschen, denen bei ihren Einkäufen, Besorgungen und Geschäften auf der Sülzburgstraße 
Orte des Verweilens angeboten werden sollten. 
Um die Sülzburgstraße insbesondere für die Hauptnutzergruppen (Fußgänger*innen und 
Radfahrer*innen) attraktiver und sicherer zu machen, bitten wir die Bezirksvertretung um 
folgenden Beschluss: 
Wir bitten die Bezirksvertretung folgende Punkte zur Sülzburgstraße zu beschließen: 
1. Erweiterung eines geordneten Fahrradparkens
Der Bedarf an ausgewiesenen Abstellplätzen für Fahrräder ist auf der Sülzburgstraße groß. 
Erforderlich ist eine Vielzahl von Abstellplätzen für Anwohnende und Besuchende im 
gesamten Straßenverlauf. Eine Verbesserung des Fahrradparkens ist insbesondere vor den 
Geschäften Aldi und Rewe erforderlich. An beiden Orten erfolgt das Fahrradparken 
gegenwärtig auf den Gehwegen und schränkt die Barrierefreiheit ein. Insbesondere durch 
Lastenräder kommt es dort zu Behinderungen von Fußgänger*innen. Umgewidmet werden 
sollen Autoparkplätze für ein bedarfsgerechtes Fahrradparken mit speziellen Stellplätzen für 
Lastenräder.
2 Die vorhandenen Fahrradständer auf den Gehwegen sollten systematisch 
abgebaut und versetzt werden, sodass der Fußverkehr mehr Raum erhält. 
2. Verbesserung der Aufenthaltsqualität
Zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität sollten vor der Stadtsparkasse, auf der Ecke 
Sülzburgstraße/Einhardtstraße und der Ecke Sülzburgstraße/Emmastraße Sitzbänke 
aufgestellt werden. 
Vor der Stadtsparkasse müssen deshalb ggf. die Radnadeln auf dem Gehweg durch weitere 
Radnadeln (siehe auch Lastenräder unter Punkt 1) auf der nächst möglichen Parkbucht für 
Autos aufgestellt werden. 
3. Markierungen für den Radverkehr
Auf beiden Fahrspuren sollten gut sichtbare Markierungen für den Radverkehr aufgebracht 
werden. Sie sollen den Radverkehrsteilnehmer*innen eine Orientierung für die Benutzung 
der Sülzburgstraße liefern. Autofahrer*innen sollen dadurch signalisiert werden, dass auf der 
Sülzburgstraße auch Radverkehr zu beachten ist. Dies gilt – wegen der Einspurigkeit der 
Straße insbesondere für Überholvorgänge. Hierfür ist das Schrägparken in Längsparken zu 
drehen. Mögliche Führungsformen wurden bereits im Radverkehrskonzept Lindenthal, Sülz 
und Klettenberg im Jahr 2014 in der Vorlage 4185/2013 behandelt.3 Die Sülzburgstraße 
wurde hier als Achse des Radverkehrs zur vorrangigen Bearbeitung beschlossen. Dies sollte 
endlich konkretisiert und umgesetzt werden. 
4. Einrichtung von Ladezonen
Für den notwendigen Lade- und Entladeprozess bei Anlieferungen auf einer Geschäftsstraße 
wie der Sülzburgstraße sollten ausreichende Ladezonen vorgesehen werden. Diese sollten 
wie an den Kölner Ringen prägnant sichtbar markiert und mit aktuellen Verkehrszeichen 
2 Die Geschäfte Aldi, Rewe und DM halten in unmittelbarer Nähe Sülzburgstraße auf der 
Rhöndorferstraße Filialen mit großen Parkflächen vor. Personen, die auf einen Einkauf per Auto angewiesen 
sind, können diese Filialen nutzen. 
3 Vorlage im Ratsinformationssystem abrufbar: https://ratsinformation.stadt-
koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=43654

3 
versehen werden. Zudem muss gesichert sein, dass die Ladezonen auch freigehalten 
werden. 
5. Verbesserung der Verkehrssicherheit Sülzburgstraße/Berrenrather Straße
Der Beschluss der Bezirksvertretung vom 23.10.2023 (Punkt 8.1.3. des Protokolls) sollte 
zeitnah umgesetzt werden. 
Eine Bürgereingabe von Grannies4Future Köln: 
Diese Eingabe wird unterstützt von

Anlage 2 Antwortschreiben

2583 Zeichen

Seite 1/2 
Bürgeramt Innenstadt 
Anregungen und Beschwerden an Rat und 
Bezirksvertretungen  
Bezirksrathaus Innenstadt 
Ludwigstraße 8, 50667 Köln  
www.stadt.koeln 
Auskunft  
Frau  
T: 0221 221-  geschaeftsstelle-anregungen-
beschwerden@stadt-koeln.de 
Sprechzeiten  
Montag bis Freitag : 08.00 bis 12.00 Uhr 
und nach Vereinbarung 
Stadt Köln, 02-1-4, 50605 Köln 
IG Lebenswerte Lux 
Grannies4Future Köln 
Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 
03.04.2025 
Bürgereingabe nach § 24 GO– „Verbesserung der Nahmobilität auf der Sülzburgstraße“ 
Aktenzeichen 14/24 B 
Sehr geehrter Herr    , 
nun endlich kann ich Ihnen zu Ihrer im Betreff genannten Eingabe eine Stellungnahme 
der Fachverwaltung, dem Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, übermitteln. 
Dieses teilt zu den jeweiligen Punkten Ihrer Eingabe Folgendes mit: 
„Zu Punkt 1: 
Um dem 
Bedarf an Fahrradabstellplätzen auf der Sülzburgstraße gerecht zu werden, 
sind neue Abstellanlagen in Planung. 2024 sind vor dem Aldi 23 Fahrradstellplätze ge-
schaffen worden. Zusätzliche sind vor dem Rewe (20), der 
Buchhandlung Sülzburgstraße (6) und dem DM (6) neue Fahrradabstellplätze 
geplant. Abstellanlagen für Lastenräder werden von der Stadt Köln leider 
nicht angebracht. 
Zu den Punkten 2 bis 5: 
Die Verwaltung entschuldigt sich für die verspätete Antwort. Nach intensiver 
Prüfung kommt die Verwaltung zu dem Schluss, dass eine Verbesserung der 
Aufenthaltsqualität nicht durch punktuelle Aufenthaltsqualitätsmaßnahmen erreicht 
werden kann. Zielführender scheint eine grundsätzliche Umgestaltung des Straßen-
raumes zu sein. 
Die Verwaltung schlägt vor, die Eingabe im Runden Tisch mit der Bezirksvertretung 
Lindenthal am 01.07.2025 vorzustellen und zu besprechen.“ 
Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt.koeln. Fragen zu den 
Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags bis freitags, 7 - 18 Uhr, das Bürgertelefon unter der 
einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0.

Seite 2/2 
Bei fachlichen Fragen können Sie sich gerne wenden an das Amt für nachhaltige Mo-
bilitätsentwicklung, Herrn     , Telefonnummer 0221/221-     oder per 
E-Mail: nachhaltige-mobilitaetsentwicklung@stadt-koeln.de.
Ihre Eingabe sowie dieses Antwortschreiben werden der Bezirksvertretung Lindenthal 
zur Kenntnis gegeben.  
Eine Einladung zum Runden Tisch erhalten Sie zur gegebenen Zeit von Herrn     , 
Geschäftsführung der Bezirksvertretung Lindenthal. 
Für Ihr bürgerschaftliches Engagement danke ich Ihnen. 
Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrag 
gez. Dr. Ulrich Höver 
Amtsleiter

Beratungsverlauf (1)

19.05.2025 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 5.1.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Sülzburgstraße
  • Ludwigstraße 8
  • Berrenrather Straße
  • Emmastraße

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Details

Aktenzeichen
1069/2025
Typ
Mitteilung BV
Datum
28.04.2025
Erstellt
10.04.2025 08:17