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V/0195/2010

Sachstandsbericht und Ausblick Star-Waste-Kampagne

Vorlagen 10.03.2010

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Nächste Beratung: Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe, Sitzung am 15.04.2010, TOP 3.1

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

823 Zeichen

V/0195/2010 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Sachstandsbericht und Ausblick Star-Waste-Kampagne 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
15.04.2010 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Star-Waste-Kampagne der AWM ist nun im zweiten Jahr erfolgreich gelaufen und die Pla-
nungen für 2010 sind abgeschlossen. Aus diesem Anlass soll in einem Zwischenbericht (Anlage) 
ein Rückblick auf das vergangene Jahr und ein Ausblick auf 2010 genommen werden.  
 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
 
 
Anlage: 
 
AWM Star-Waste – Kampagne: Rückblick 2009 – Ausblick 2010 
 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0195/2010 
Auskunft erteilt: 
Frau Peters 
Ruf: 
60 52 14 
E-Mail: 
Peters@awm.stadt-muenster.de 
Datum: 
12.03.2010 
Öffentliche Berichtsvorlage

Anlage

6411 Zeichen

AWM Januar 2010 
 
  
         
         
         
         
 
 
1.  Rückblick: Das Jahr 2009  
Wie vorgesehen, lief die Star-Waste-Kampagne 
auch noch in 2009  mit einem Schwerpunkt auf 
den Auftritten des Star-Waste-Teams weiter.  
Abgesehen von zwei Auftritten zu Karneval und zu 
Ostern fand der eigentliche Neu-Start der Kampag-
ne Anfang Mai statt. Im Laufe des Sommers 
wurden 13 Auftritte absolviert.  
Während sich das Team 2008 vor allem auf Feiern 
und Festen bewegt hatte, wurden 2009 die 
Schwerpunkte auf inoffizielle Partymeilen wie das 
Hafengebiet und auf frequentierte Freizeitanlagen 
wie den Kanal und die Aaseewiesen gelegt.  
Spontane Auftritte bei gutem Sommerwetter 
begeisterten die Jugendlichen beim Chillen am 
Wasser. Die Verteilung von Müllbeutel für die 
Grillabfälle wurden geradezu dankbar 
angenonmmen. 
  
 
 
 
 
 
 
Die 
Messis  sorgten pünktlich zu Saisonbeginn  
wieder im öffentlichen Raum für Sauberkeit und 
Aufmerksamkeit.  Dieses Mal lag der Schwerpunkt 
in der zentralen Innenstadt, um mehr Interesse für 
die Kampagne zu wecken.  
 
 
 
 
Fünf neue Missionen  
Dem Star-Waste-Team wurden 2009 fünf neue 
konkretere  Missionen mitgegeben: 
 
 Krieg den Scherben 
 Snack ohne Dreck  
 Feste ohne üble Reste  
 Kampf den Kaugummis 
 Schluss mit Kippen-Schnippen 
 
Die Erfahrung aus dem letzten Jahr zeigte, dass die 
Bürgerinnen und Bürger genau definierte Ziele 
brauchten. „Was kann ICH denn tun“,  war eine 
immer häufig gestellte Frage bei den Auftritten. 
Diese fünf  Missionen machten auf die wichtigsten 
Problemfelder aufmerksam.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
AWM Star -Waste – Kampagne  
Rückblick 2008/2009 – Ausblick 2010 
 
AWM Star -Waste – Kampagne  
Rückblick 2009 – Ausblick 2010

AWM Februar 2009 
 
 
  
         
         
         
         
 
 
Medien-Arbeit 
Die Star-Waste-Kampagen ist im Kern keine 
Medien-Kampagne. Durch den direkten Kontakt 
zum Star-Waste-Team soll eine nachhaltige 
Wirkung auf die Bürgerinnen und Bürger erzielt 
werden.   
 
Die Erfahrungen des Jahres 2008 haben dies zwar 
durchaus bestätigt, es zeigte sich jedoch auch, dass 
durch die Teamauftritte allein eine zu geringe 
Breitenwirkung erzielt wurde. Daher wurde in 
2009 der Medieneinsatz im Vergleich zum Vorjahr 
erweitert.  
 
Im Mai 2009 sorgten Citylights für eine stadtweite 
Verbreitung der galaktischen Botschaften. Beglei-
tend dazu wurden über einen Monat Gratis-Post-
karten ausgelegt und verteilt.   
 
Parallel sorgte ein Gewinnspiel auf der Star-Waste-
Homepage dafür,  dass  die Bürgerinnen und 
Bürger sich auf der Starwaste-Homepage über die 
Inhalte der Kampagne informierten.  Während der 
Saison griffen 8.500 Personen auf die Internetseite 
zu. 
 
 
2. Erfolg der Kampange: Evaluation  
Bei den Auftritten des Teams als auch in Medien 
erhält die Star-Waste-Kampagne durchweg postive 
Resonanz.  Darüber hinaus war jedoch schon vor 
Beginn der Kampagne geplant, die Wirkung der 
Star-Waste-Kampagne auf die Bürgerinnen und 
Bürger durch eine Befragung des Instituts für 
Soziologie der WWU zu ermitteln.   
 
Dazu wurde vor dem Start der Kampagne eine 
Befragung zu Themen der Stadtsauberkeit 
durchgeführt und diese im vergangene Herbst, 
nach 2 Jahren Star-Waste wiederholt. Die Ergebnis-
se sind erstaunlich gut und ermutigend:  
 
• Über 40 Prozent der Befragten haben Star-
Waste wahrgenommen, in der Zielgruppe der 
Unter-30-Jährigen sogar über 60 Prozent. 
• „Feste ohne üble Reste“ war der bekannteste 
Slogan – 25 Prozent der Münsteraner hatten 
das Motto von Mindmaster Ran Raboh schon 
einmal gehört oder gelesen. 
• Die größte Aufmerksamkeit erzielten die Plaka- 
te, gefolgt vom Star-Waste-Team und den 
sprechenden Mülltonnen. 
• Die häufigsten Assoziationen zur Star-Waste-
Kampagne waren „sympathisch“ und „lustig“ – 
„übertrieben“ fand kaum jemand die Kampag- 
ne. 
• Die Mehrheit der Befragten setzt bei der Ver- 
meidung von Littering auf erzieherische Maß- 
nahmen. Der Wunsch nach einer Intensivie- 
rung der Stadtreinigung ist in diesen Ergebnis- 
sen nicht zu erkennen.

AWM Januar 2010 
 
  
         
         
         
         
 
 
• Kampagnen wie Star-Waste werden von der 
überwiegenden Mehrheit (90%) der Befragten 
als sinnvoll erachtet, konkrete Einstellungsän- 
derungen lassen sich in der Befragung jedoch 
nicht feststellen. 
• 70 Prozent der Befragten sind der Meinung, 
dass die AWM öfters solche Kampagnen wie 
Star-Waste durchführen sollten – und dies glei- 
chermaßen in allen Alters-, Bildungs- und Ein- 
kommensgruppen.    
• Über 70 Prozent der Münsteraner sind mit der 
Sauberkeit in Münster sehr zufrieden, wobei 
Frauen ihre Umgebung kritischer wahrnehmen 
als Männer: Sowohl bei der Einschätzung der 
Sauberkeit als auch bei der Notwendigkeit, et- 
was gegen die Verschmutzung zu unterneh- 
men. 
• Das Image der AWM ist ausgesprochen gut. 
Über 80 Prozent der Befragten ordnen den Ab- 
fallwirtschaftsbetrieben die Assoziationen 
„sind zuverlässig“ und „leisten gute Arbeit“ zu. 
• Ein Vergleich der beiden Studien ergibt nur 
wenige signifikante Unterschiede. Offensicht- 
lich kann eine Kampagne wie Star-Waste zwar 
breite Teile der Bevölkerung erreichen, für eine 
Mentalitäts- und Einstellungsänderung ist eine 
solche Kampagne aber zu klein. 
3. Kosten 
Die geplanten Kosten wurden aufgrund des höhe- 
ren Medieneinsatzes geringfügig  überschritten.  
Sie wurden durch Einsparungen in anderen Berei- 
chen der Öffentlichkeitsarbeit gedeckt.  Dennoch 
wurde das Budget für Öffentlichkeitsarbeit 2009 
deutlich unterschritten. Die Kampagne wird auch 
2010 im bisherigen finanziellen Rahmen weiterge- 
führt.  
 
4. Ausblick 2010  
2010 wird die Kampagne „Star-Waste“ wegen des 
großen Erfolgs weitergeführt. Die Auftritte des 
Teams sind weiterhin Kern des Projektes.  Beim 
Rosenmontagszug – einem der Littering-Anlässe in 
Münster - präsentierte sich das Team auf einem 
Wagen, den die Mitarbeiter der AWM in Ihrer Frei- 
zeit gebaut haben. 
Wie im vergangen Jahr sollen Citylights , Plakate, 
Gewinnspiele etc. die Wahrnehmung in der Breite 
weiterhin erhöhen.  Und, 2010 soll es wieder einen 
Schritt vorwärts gehen: Wurden im letzten Jahr die 
wichtigsten Probleme thematisiert, sollen 2010 
echte Taten von den MünsteranerInnen folgen. Im 
Rahmen der Kampagne soll für die Übernahme von 
Sauberkeits-Patenschaften für Kinderspielplätze,  
Parks,  Straßenabschnitte etc. geworben werden.

Beratungsverlauf (1)

15.04.2010 Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 3.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0195/2010
Typ
Vorlagen
Datum
10.03.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37