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Personalbericht 2023
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Personalbericht_2023
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Personal- bericht 2023 Wir Machen Köln! 3 Inhalt Vorwort 4 Wir machen Köln. 6 Im Interview 8 Wir sind Kölnmacher*innen. 12 T eil 1 14 1.1 Personalakquise 2023 14 1.2 Personalmanagement 16 1.3 Personalentwicklung 20 T eil 2 22 2.1 Personalbestand im Überblick 23 2.2 Personalbestand im Detail 26 2.3 Teilzeit 29 2.4 Laufbahngruppen und Führungskräfte 33 2.5 Demographie 36 2.6 Diversität 39 2.7 Teilhabe 40 2.8 Krankenquote 41 2.9 Stellenbesetzung 45 2.10 Stellenplan 49 2.11 Ausbildung 53 2.12 Personal aufwendungen 56 Absender 59 Fazit 60 Dank 63 Glossar 64 4 Andrea Blome Stadtdirektorin Vorwort Liebe Mitarbeiter*innen, liebe Leser*innen, unsere Stadt Köln lebt von den Menschen, die in ihr wohnen, arbeiten und ihre Zukunft gestalten. Damit wir auch in den kommenden Jahren ein Ort bleiben, an dem sich Bürger*innen wohlfühlen und sich aktiv einbringen, ist es unerlässlich, dass wir unseren Service stetig verbessern und an die Bedürfnisse der Kölnerinnen und Kölner anpassen. Dabei stehen wir vor der Heraus forderung, als Arbeitgeberin gleichermaßen attraktiv zu bleiben und die besten Talente für unsere Stadtverwaltung zu gewinnen. Als eine der größten Arbeitgeberinnen der Region möchten wir nicht nur neue Mitarbeitende für uns begeistern, sondern auch langfristig an uns binden. Das gelingt uns durch eine gezielte Personal entwicklung, die individuelle Stärken fördert und Karrierechancen eröffnet. Gleichzeitig legen wir großen Wert darauf, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das sowohl auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch auf die Gesundheit unserer Mitarbeitenden Rücksicht nimmt. 5 Unser Ziel ist es, die Stadt Köln als moderne und zukunftsfähige Arbeitgeberin zu positionieren, die nicht nur exzellenten Service bietet, sondern auch engagierten und motivierten Menschen die Möglichkeit gibt, die Zukunft unserer Stadt aktiv mitzugestalten. Ich danke allen, die sich täglich für unsere Stadt und ihre Bürger*innen einsetzen und lade Sie ein, einen Blick in unseren Personalbericht zu werfen. Ihre Andrea Blome Stadtdirektorin 6 Wir machen Köln. Wir gestalten die Arbeit von morgen. 7 Kölnmacher*innen aus dem Personal und Verwaltungsmanagement 8 „Es ist absolut wichtig, dass wir uns als attraktive Arbeit geberin nach innen und außen präsentieren, für alle Zielgruppen in allen Berufsbereichen und dies auch leben. “ Im Interview 3 Fragen an die Amtsleitung des Personal- und Verwaltungsmanagements, Frau Dr. Monique Offelder Mit Ihrem Team der Abteilungsleitungen ist sie für das Personal geschehen in der Kölner Stadtverwaltung verantwortlich. Die knapp 400 Mitarbeitenden im Personal und Verwaltungs management unterstützen die gesamte Stadtverwaltung in Personal, Organisations und Verwaltungsfragen. Was ist Ihnen im Rückblick auf das vergangene Jahr 2023 besonders wichtig und was für die Zukunft? Ich schaue grundsätzlich lieber nach vorne als zurück. Das ist bei vielen Themen auch ganz normal, da sie sich nicht in einem Jahr abarbeiten lassen, sondern in der Regel über einen längeren Zeitraum strategisch begleitet werden. So zum Beispiel der Aufbau unserer Arbeitgebermarke „Mach Köln!“ . Dieser Prozess ist eine Daueraufgabe und wir lassen nicht nach zu zeigen, was wir für eine vielfältige Arbeitgeberin sind. Wir möchten in die Köpfe der Menschen bringen, dass die Stadt Köln für viele Berufe und Jobfamilien spannende und sinnstiftende Aufgaben hat. Oder denken Sie daran, wie wir die Marke auch im internen Employer Branding mit „Wir machen Köln!“ weiter ausbauen. Im letzten Jahr waren das unter anderem Corporate Benefits, die wir für die Mitarbeitenden einführen konnten. Denn damit komme ich an diesem Beispiel auch zur Zukunft: 9 In Sachen Demographie ist es unsere Aufgabe, Mitarbeitende zu entwickeln und zu halten und neue Talente zu finden. So haben wir in 2023 insgesamt 19 Trainees als Nachwuchsführungskräfte eingestellt, die nun ihre Karriere bei uns starten. Dabei verlieren wir natürlich auch die internen Möglichkeiten für bestehende Mitarbeitende nicht aus den Augen, das bedeutet zum Beispiel Aufstiegsprogramme in die nächst höhere Laufbahn. Erst letzte Woche war ich bei den Auswahlverfahren für Führungskräfte für den höheren Dienst (unsere sogenannte modulare Qualifizierung) mit dabei. Ich war sehr begeistert, dass sich über 90 Kolleg*innen beworben haben und sich bei uns weiterentwickeln wollen. 10 Können Sie die Maßnahmen zur Mitarbeitendenbindung etwas konkreter ausführen? Natürlich gerne. Wir machen in diesen Bereichen nämlich schon so viel: wir bieten unter anderem Coaching, Mentoring und Crossmentoring, Karriereberatung, Führungskräfteentwicklung, Aufstiegslehrgänge, Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit, Betriebssportgemeinschaft, die erst kürzlich eingeführten Corporate Benefits, digitale Lernangebote, 40 Prozent mobiles Arbeiten, betriebliches Vorschlagsmanagement, unser Bündnis „BerufLeben“ als eine enge Kooperation des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern und des Personal und Verwaltungsmanagements. Hier werden Themen vorangetrieben wie Vereinbarkeit, Väternetzwerk, Pflegelotsen*innen, Führung in Teilzeit, Teilzeitkonzepte und vieles mehr. Diese Themen wollen immer wieder überprüft, eventuell neu gedacht, eingeführt, verankert und gelebt werden. Wir sind also nie fertig. (lacht) 11 Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Digitalisierung unserer Personal-Prozesse liegen. Das hat uns im vergangenen Jahr sehr beschäftigt und wird es auch in Zukunft tun. „Tun wir das Richtige und tun wir es richtig?“ ist eine meiner Leitfragen. Und was bringt die Zukunft? Für die Zukunft ist es wichtig, dass wir uns auch weiterhin hinterfragen. Ein großes Projekt war zum Beispiel, den Bewerbungsprozess noch weiter zu optimieren. Wir haben interne Schnittstellen abgebaut und Verein fachungen vorgenommen, mit dem klaren Ziel, noch schneller zu werden. Es gibt sowohl im Personal und Verwaltungsmanagement als auch stadtweit unzählige Prozesse, die wir uns intensiver anschauen werden. Stadtweites Prozessmanagement bedeutet für mich, dass wir uns als Stadtverwaltung zukunftsfähig und sicher aufstellen, was komplexe Abläufe angeht. Aktuell wird bereits überall Prozessmanagement angewendet, allerdings machen dies jede Dienststelle und die Mitarbeitenden selbst und individuell. Im Personal und Verwaltungsmanagement werden wir daher eine neue Einheit aufbauen, die das Thema strategisch und strukturiert betrachtet und berät. Hierfür wird es erforderlich sein, die Mitarbeitenden mitzunehmen und Veränderungen zu gestalten. Es ist erforderlich, dass wir kontinuierlich unsere Prozesse hinterfragen, optimieren und vereinfachen. Wir sind Kölnmacher*innen. unter 30 Jahren 12,7 % über 30 unter 50 Jahren 44,7 % über 50 Jahren 42,6 % vollzeitbeschäftigt 68 % teilzeitbeschäftigt 32 % weiblich 62 % männlich 38 % mit einer Behinderung/ Gleichstellung 9,5 % mit ausländischer Staatsangehörigkeit 8,0 % Die 21.461 Mitarbeitenden sind zu… Stichtag ist der 31.12.2023, bezogen auf das Stammpersonal (siehe Definition im Glossar) der Stadtverwaltung in gewerblich technischen Berufen tätig 7,4 % in MINT Berufen 13,3 % in der Verwaltung aktiv 44,1 % in Erziehung und lehrender, bildender oder sozialer Tätigkeit 22,6 % in ärztlicher und therapeutischer Tätigkeit 2,3 % in Sicherheit und Über wachung tätig 7,1 % in Kultur aktiv 3,2 % Führungskräfte 8,8 % * Definition vergleichbar zur Wirtschaft: Gesamtjahres betrachtung 4 – 42 Krankheitstage, alle Kalendertage inklusive Wochenenden. krank (4,36 %*)9,41 % ihrer Arbeitszeit gesund (95,64 %*)90,59 % 1.1 Personalakquise 2023 Wir betreiben moderne Personalgewinnung. T eil 1 Wir machen Köln – wir gestalten die Zukunft Stichtag für die Zahlen ist der 31.12.2023. Besetzungen Amtsleitungen und Stellvertretungen Einstellungen bei der Gesamtverwaltung stadtweit 14 1.794 1.712 interne und 652 externe Ausschreibungen bei über 14.000 externen Bewerbungen Zentrale Auswahlrunden mit Initiativbewerbenden 105 Nahezu alle Dienststellen nutzen den Fullservice (externe Personalsuche nach einheitlichen Standards durch das Personal und Verwaltungsmanagement). Immer mehr Menschen sehen Werbung im Stadtbild auf Bahnen, Bussen, Fahrrädern, LKWs… Nicht nur Kölner*innen sehen den „Mach Köln!“- Werbespot im Kino, Fitnessstudio, beim Einkaufen, auf CarSharingAutos oder bei Sportveranstaltungen Stand: Mai 2024 der Karrierewebseiten 2,7 Mio. Aufrufe Personalwerbeplakate in 8 Städten Messe und Veranstaltungs teilnahmen 18 Beratungsgesprächen über 3.775 mit Werbemittel an Hochschulen verteilt 12.080 (2022: 6.000) 3.000 (2022: 2.886) LinkedIn Follower*innen > 9.700(2022: 7.500) XING Follower*innen> 4.000(2022: 4.000) Weiterempfehlungsrate70 % von 100 %(2022: 77 %) Aktueller kununu Score insgesamt3,8 von 5(2022: 3,7 %) Aktueller kununu Score Bewerbende 4,0 von 5(2022: 4,0 %) (2022: 2,2 Mio) 16 1.2 Personalmanagement Wir bilden aus – für heute und morgen Fokus: Nachwuchskräfte finden Die Stadt Köln hat im Jahr 2023 insgesamt 267 Auszubildende und DualStudierende über den Ausbildungsbereich eingestellt. Bei den Prüfungsabsolvent*innen konnte eine Erfolgsquote von 98,3 Prozent erzielt werden. Die Ausbildung in einem der über 30 Berufsbilder ist von entscheidender Bedeutung, da sie die Grundlage für den zukünftigen Erfolg und das nachhaltige Wachstum in der Stadtverwaltung legt. Durch eine gezielte Nachwuchsförderung wird die Wett bewerbsfähigkeit der Stadt Köln gesichert und die neuen Talente als Kölnmacher*innen gebunden. Gut ausgebildete Mitarbeitende garantieren die Innovation und Qualität von morgen. Investitionen in Ausbildung sind Investitionen in die Zukunft. T alente finden – keine leichte Aufgabe Für das Ausbildungsjahr 2023 sind insgesamt 5.228 Bewerbungen eingegangen. Mit 1.274 Bewerbungen stieß erneut die Laufbahnausbildung für die Laufbahngruppe 2.1. (Einstiegsamt) auf das größte Interesse unter den Berufsbildern. Auf Platz zwei folgen die ITBerufe. 17 Mach Köln frischer Zur Stärkung der Arbeitgebermarke und für einen nachhaltigen Eindruck werden zielgruppengerechte Give aways im Rahmen der Auswahlrunden eingesetzt. Mit Blick auf die junge Zielgruppe und die Zukunft bei der Stadt Köln lautet der Slogan: „Mach Köln frischer“ . In 2023 haben insgesamt 582 Aus wahlgespräche stattgefunden. Unsere Bewerbenden erhalten in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen eine Rückmeldung/Einstellungszusage. Sie ist innerhalb des Satzspiegels frei platzierbar und in Höhe und Breite flexibel. Ihre Größe richtet sich im Wesentlichen nach den auf ihr platzierten T extinhalten. Mach Kölnfrischer. Starte deine Ausbildung oder dein duales Studium bei der Stadt Köln. mach-köln.de DEINE STADT. DEINE AUSBILDUNG. 18 Personalgewinnung Eine Werbung für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Stadt Köln findet klassisch über Öffentlichkeitsarbeit statt. Hierzu zählen Presse mitteilungen, Stadtinformationskampagnen im Kölner Stadtgebiet, Teilnahme an 7 großen Messen mit dem „Mach Köln“ Messestand und bei den Kölner Berufswochen des Amtes für Schulent wicklung. Darüber hinaus wird ein eigener Social Media Kanal auf Instagram mit aktuellen Inhalten aus dem Bereich Ausbildung bespielt. Hier gibt es unter anderem Einblicke in den Ausbildungsalltag, wie Vorstellung von Tätigkeiten und Abteilungen, Hintergrundberichte zu Praktika und Auslandsauf enthalten sowie Tipps und Tricks zur Bewerbung. Die Formate der Plattform Instagram werden mittels Ausspielung von Reels und Livestreams optimal genutzt; bestehende Mitarbeitende werden über StoryFormate gebunden. Oberste Ziele hierbei: Authentizität nach außen schaffen und Identifikation mit der Arbeitgeberin Stadt Köln. 19 Erfolgsfaktoren: Vielseitige Events und Nähe zur Zielgruppe Neben bestehenden und neuen Kanälen versucht der Ausbildungsbereich auch, live ganz nah an die Zielgruppen heranzurücken. Dazu zählen die Teilnahme an 24 Informations veranstaltungen in Schulen und Ausbildungsbörsen mit dem Ziel der Berufsorientierung und beratung. Darüber hinaus pflegt der Ausbildungsbereich Kooperationen mit Schulen mit dem Ziel, städtische Ausbildungs und Studienangebote frühzeitig zu bewerben und auch Angebote für Praktika einzuräumen. Abgerundet wird die AuszubildendenSuche mit dem „Date mit deiner Zukunft“ einem neuen Veranstaltungsformat, welches die Aus bildungs und Studiengänge vorstellt und Beratung zu Bewerbung und Unterlagen sowie einen direkten Draht zum Team Ausbildung ermöglicht. Um den ersten Kontakt einfach und unkompliziert zu halten, hat der Bereich Ausbildung außerdem am Jobspeeddating teilgenommen. Unter dem Motto „Schwebend junge Talente finden“ haben Vorstellungen und Gespräche im Riesenrad am Schokoladenmuseum stattgefunden. Globale Perspektiven in der Ausbildung Während der Ausbildungszeit legt die Stadtverwaltung besonderen Wert darauf, neben den regulären Ausbildungsinhalten auch den internationalen Horizont der Auszubildenden und Student*innen zu erweitern. Neben einem regen Austausch mit internationalen Partnerstädten, zählt beispielsweise auch die Teilnahme an den NMUNVeranstaltungen (National Model United Nations) dazu. Diese Gelegenheiten bieten den Auszubildenden die Chance, einen Vergleich zu anderen Stadtverwaltungen zu ziehen, tiefgehende Einblicke in globale politische Prozesse zu gewinnen und stärkt die interkulturellen Kompetenzen. Ausbildung in Zahlen Erfolgsquote 98,3 % haben ihre Prüfungen in 2023 erfolgreich bestanden 292 Absolvent*innen Bewerbungen5.228 Auswahlgespräche582 Einstellungen267 Ausbildungsmessen 7Teilnahme an veranstaltungen in Schulen 24 Berufsorientierungs 20 1.3 Personalentwicklung Wir entwickeln uns weiter. Talente fördern, Zukunft sichern. Personalentwicklung im Fokus. Die Personalentwicklung spielt eine zentrale Rolle für den Erfolg einer Organisation, insbesondere bei der Bindung von Mitarbeitenden. In einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt ist die gezielte Förderung und Weiterbildung der Mitarbeitenden ein entscheidender Faktor, um talentierte Fachkräfte anzuziehen und langfristig zu halten. Durch kontinuierliche Weiterbildung stellt die Stadtverwaltung sicher, dass die Mitarbeitenden stets auf dem neuesten Stand und damit den Herausforderungen der täglichen Arbeit gewachsen sind – heute wie auch morgen. Die kontinuierliche Investition in das Personal bildet so eine Grundlage für Innovation und langfristigen Erfolg. Hierbei spielen folgende Maßnahmen zusammen: • eigenes Fortbildungszentrum • umfangreiches Fortbildungsprogramm zur Kompetenzentwicklung • Qualifizierungsprogramme • Führungskräfteentwicklung • Beratung, Coaching, Training, Mentoring Teilnehmende Veranstaltungen893 8.537 Zufriedenheit der Teilnehmenden Note 1,4 Allgemeine Fortbildung 2023 21 22 T eil 2 Zahlen – Daten – Fakten Wir haben die Daten sorgfältig zusammengeführt, bearbeitet und analysiert. Alle folgenden Auswertungen beziehen sich – solange nicht anders ausgewiesen – auf das Stammpersonal der Dienst- stellen, die im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln abgebildet werden. Es kann vorkommen, dass es zu geringfügigen Abweichungen zu anderen Berichten kommt, die zum Beispiel zu einem anderen Stichtag oder auf Basis einer anderen Grundgesamtheit ermittelt wurden. Der Fokus dieses Berichts liegt darauf, Zahlen und Erkenntnisse mit langfristiger Gültigkeit für die Stadt Köln zu gewinnen. Einige Statistiken in diesem Bericht betrachten die Personalzahlen geschlechter getrennt nach weiblich und männlich. In Deutschland sind folgende Geschlechtseinträge möglich: „männlich“ , „weiblich“ , „divers“ und „ohne Angabe“ . Die Verwaltung arbeitet daran, auch eine Aussage zu nicht (binär) weiblich oder männlichen Mitarbeitenden treffen zu können. Hierfür sind wir auf die freiwillige Mithilfe der Kolleg*innen angewiesen. Bislang liegen uns noch nicht genug aussagefähige Daten vor. Daher ist in diesem Bericht nur eine Darstellung getrennt nach Frauen und Männern möglich. In den Gesamtsummen der jeweiligen Analysen sind immer alle Mitarbeitenden enthalten. 23 2.1 Personalbestand im Überblick Personalbestandsentwicklung in der Gesamtverwaltung Stammpersonal: alle aktiven angestellten und verbeamteten Mitarbeiter*innen der Gesamtverwaltung (inklusive der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen Gebäudewirt schaft, WallrafRichartzMuseum & Fondation Corboud, Bühnen und Orchester und der Zusatzversorgungs und Beihilfekasse als Sondervermögen der Stadt Köln) wie im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln abgebildet. Gesamtpersonal: Stammpersonal plus abgeordnetes Personal, Honorarkräfte, Studierende, Auszubildende, Praktikant*innen, Volontär*innen, Zivildienstleistende, Bundesfreiwillige, Beurlaubte und Mitarbeitende in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. 15.000 17.000 19.000 21.000 23.000 25.000 202320222021202020192018201720162015201420132012 18.634 16.556 18.938 16.831 19.199 17.039 19.536 17.303 20.271 17.979 20.669 18.301 21.352 18.880 21.997 19.549 23.509 24.054 24.034 23.903 21.158 21.623 21.570 21.461 StammpersonalGesamtpersonal 24 Entwicklung des Personalbestands in der Gesamtverwaltung 2021 – 2023 Mitarbeitende Personalbestand 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 Veränderung zum Vorjahr Beamt*innen 4.549 4.565 4.601 36 Tarifbeschäftigte 17.0741) 17.0051) 16.860 145 Stammpersonal 21.623 21.570 21.461 -109 Abgeordnetes Personal 58 53 47 6 Honorarkräfte 14 7 7 0 Ausbildung/Studium ... Beamt*innen 481 584 574 10 Tarifbeschäftigte 543 462 416 46 Praktika, Volontariate etc. 283 290 351 61 Bundesfreiwilligendienst 58 55 52 3 aktive Beschäftigte 23.060 23.021 22.908 -113 Altersteilzeit – Freizeitphase 85 75 108 33 Beurlaubte 909 938 887 51 Gesamtpersonalbestand 24.054 24.034 23.903 -131 1) Inklusive der zur CoronaUnterstützung eingestellten, befristeten Beschäftigten, die im jeweiligen Jahr zum Stichtag 31.12. in einem Arbeitsverhältnis mit der Stadt Köln standen 25 Vollzeitäquivalent (VZÄ)1) Personalbestand 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2023 Veränderung zum Vorjahr Beamt*innen 4.263,05 4.274,78 4.309,06 34,28 Tarifbeschäftigte 14.504,41 14.529,16 14.603,30 74,14 Stammpersonal 18.767,46 18.803,94 18.912,36 108,42 Abgeordnetes Personal 51,65 46,28 41,52 4,76 Honorarkräfte 7,92 7,00 7,00 0,00 Ausbildung/Studium ... 0,00 Beamt*innen 479,63 580,60 571,98 8,62 Tarifbeschäftigte 540,82 458,78 413,59 45,19 Praktika, Volontariate etc. 265,24 273,18 327,26 54,08 Bundesfreiwilligendienst 57,10 54,52 50,01 4,51 aktive Beschäftigte 20.169,82 20.224,30 20.323,72 99,42 Altersteilzeit – Freizeitphase 38,72 34,91 48,85 13,94 Beurlaubte 748,56 778,99 743,59 35,40 Gesamtpersonalbestand 20.957,10 21.038,20 21.116,16 77,96 1) Die Anzahl der VZÄ gibt an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personal belegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. Es ist eine hypothetische Zahl, die ausdrückt, wie hoch die Zahl der Erwerbstätigen wäre, wenn es nur Vollzeitarbeitsplätze gäbe 26 2.2 Personalbestand im Detail Mitarbeitende nach Dezernaten sowie Geschlecht MännerFrauen 35 % 48 % 37 % 64 % 14 % 30 % 51 % 44 % 68 % 68 % 45 % 65 %390 Gesamt 52 %5.517 63 %821 36 %753 86 %6.014 70 %2.626 49 %1.196 56 %1.878 32 %1.625 32 %577 55 %64 OB Oberbürgermeisterin Dezernat I Allgemeine Verwaltung und Ordnung Dezernat II Finanzen und Recht Dezernat III Mobilität Dezernat IV Bildung, Jugend und Sport Dezernat V Soziales, Gesundheit und Wohnen Dezernat VI Planen und Bauen Dezernat VII Kunst und Kultur Dezernat VIII Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften Dezernat IX Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung und Regionales PR Personalräte Frauen Männer 27 Personalbestand nach Jobfamilien Erläuterungen zu den Jobfamilien finden Sie im Glossar. Sicherheit und Überwachung Lehrende bildende Tätigkeiten Kultur Gewerblich-technische Berufe MINT T echnik MINT Mathemathik, Naturwissenschaften MINT Informatik sonstige Verwaltungsberufe Verwaltung Erziehung, soziale und hauswirt. Tätigkeiten Ärztliche- und therapeutische Tätigkeiten 498 4.688 1.257 212 118 2.517 1.578 690 167 1.523 8.213 28 Sicherheit und Überwachung Lehrende bildende Tätigkeiten Kultur Gewerblich-technische Berufe MINT T echnik MINT Mathemathik, Naturwissenschaften MINT Informatik sonstige Verwaltungsberufe Verwaltung Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten Ärztliche- und therapeutische Tätigkeiten 78,5 % 91,0 % 68,1 % 85,5 % 15,1 % 47,5 % 29,0 % 31,9 % 47,2 % 61,1 % 14,7 % 21,5 % 9,0 % 31,9 % 14,5 % 84,9 % 52,5 % 71,0 % 68,1 % 52,8 % 38,9 % 85,3 % MännerFrauen Aufteilung der Geschlechter nach Jobfamilien Geschlechterverteilung im Stammpersonal 62 % 38 % Männer: 8.167 Frauen: 13.294 29 68 % 32 % 2.3 T eilzeit T eilzeitquoten nach Geschlecht Männer T eilzeitquote in der Gesamtverwaltung Teilzeit: 6.837 Vollzeit: 14.624 Frauen Teilzeit: 5.826Vollzeit: 7.468 56 % 44 % Teilzeit: 1.011Vollzeit: 7.156 88 % 12 % 30 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 912 3.038 2.887 50 % – 74 % vollzeitnah (75 % und mehr) weniger als 50 % Verteilung T eilzeit anteilig zu einer Vollzeitstelle Ein Drittel der städtischen Mitarbeitenden arbeiten in Teilzeit, allerdings zu unterschiedlichen Anteilen. 13 Prozent der Teilzeitkräfte (912 Mitarbeitende) arbeiten weniger als die Hälfte der Stunden einer Vollzeitstelle. 44 Prozent der Teilzeitkräfte (3.038 Mitarbeitende) arbeiten vollzeitnah, das bedeutet mehr als 29 Stunden in der Woche. 31 T eilzeit(-quote) nach Laufbahngruppen Hinweis: Laufbahngruppe 1: ehemals Einfacher und Mittlerer Dienst Laufbahngruppe 2.1: ehemals Gehobener Dienst Laufbahngruppe 2.2: ehemals Höherer Dienst 0 2.000 4.000 6.000 8.000 10.000 12.000 14.000 4.212 (33 %) 2.181 (29 %) 444 (32 %) 12.658 7.435 1.368 T eilzeit(-quote)Mitarbeitende Laufbahngruppe 1 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt 32 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 50 % – 74 % vollzeitnah (75 % und mehr)weniger als 50 % 728 2.641 2.457 184 397 430 MännerFrauen Verteilung T eilzeitanteile nach Geschlecht 85 Prozent der Mitarbeitenden in T eilzeit sind weiblich, 15 Prozent der T eilzeit- beschäftigten sind männlich. Betrachtet man die Stundenverteilung der weiblichen T eilzeitkräfte, arbeiten 42 Prozent vollzeitnah, 12 Prozent arbeiten weniger als die Hälfte der Vollzeitstunden. T eilzeitquote in Führungspositionen Führen in T eilzeit nach Geschlecht 82 % 18 % 76 % 24 % Führen in Teilzeit: 341 Führen in Vollzeit: 1.543 Frauen: 260 Männer: 81 33 2.4 Laufbahngruppen und Führungskräfte Führungskräfte Gesamtzahl Führungskräfte: 1.884 Führungskräfte nach Geschlecht 55 % 45 % Frauen: 1.032 Männer: 852 Laufbahngruppe 1: 12.658 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt: 7.435 Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt: 1.368 Mitarbeitende nach Laufbahngruppen 7 % 33% 60 % 6 % 35 % 59 % 34 0 200 400 600 800 1.000 1.200 101 93 676 468 255 291 Laufbahngruppe 1 Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt MännerFrauen Führungskräfte nach Laufbahngruppe und Geschlecht Laufbahngruppen: Laufbahnen, die verwandte und gleichwertige Vor und Ausbildungen voraussetzen Laufbahngruppe 1: ehemaliger Einfacher Dienst und Mittlerer Dienst Laufbahngruppe 2.1.: Einstiegsamt – ehemaliger Gehobener Dienst Laufbahngruppe 2.2.: Einstiegsamt – ehemaliger Höherer Dienst 35 Kindertagesstättenleitung Sachgruppenleitung Sachgebietsleitung Referent*in Abteilungsleitung Stellvertretende Stabsstellenleitung Leitung Stabsstelle Stellvertretende Leitung eigenbetriebliche Einrichtung Leitung eigenbetriebsähnliche Einrichtung Stellvertretende Punktdienststellenleitung Leitung Punktdienststelle Stellvertretende Amtsleitung Amtsleitung Dezernent*in und Oberbürgermeisterin 3 7 21 22 19 19 7 8 10 6 1 5 1 0 3 6 69 66 18 16 284 310 393 325 176 22 27 40 MännerFrauen Führungskräfte nach Funktion 36 < 20 20 – 24 25 – 29 30 – 34 35 – 39 40 – 44 45 – 49 50 – 54 55 – 59 60 – 64 > 65169 131 1.659 980 2.085 1.361 1.785 971 1.494 802 1.495 930 1.403 986 1.424 1.063 1.298 713 226468 14 4 MännerFrauen Altersgruppe 2.5 Demographie Durchschnittsalter: 45,3 Jahre Altersverteilung in der Stadtverwaltung 37 Altersbedingte Austritte in den nächsten 10 Jahren …gesamt … unter den Führungskräften 77 % 23 % verbleibendes Personal Austritte bis 2033: 5.041 verbleibende Führungskräfte Austritte bis 2033: 593 69 % 31 % 38 Altersbedingte Austritte in den nächsten 10 Jahren ... nach Jobfamilien Jobfamilie Austritte bis 2033 Anteil Ärztliche und therapeutische Tätigkeiten 138 28 % Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten 893 19 % Verwaltung 1.850 23 % Sonstige Verwaltungsberufe 326 26 % MINT Informatik 41 19 % MINT Mathematik, Naturwissenschaften 21 18 % MINT Technik 691 27 % Gewerblichtechnische Berufe 440 28 % Kultur 150 22 % Lehrende bildende Tätigkeiten 57 34 % Sicherheit und Überwachung 433 28 % Gesamtergebnis 5.040 23 % Der Anteil bemisst sich am Bestand des Stammpersonals in der Jobfamilie zum 31.12.2023 39 2.6 Diversität Die Stadt Köln ist bunt und vielfältig – das spiegelt sich auch in der Belegschaft wieder. Die Angabe zur internationalen Familiengeschichte ist freiwillig. Wir können jedoch anhand von Staatsangehörigkeiten einen kleinen Einblick in die Diversität der Verwaltung geben. Es ist davon auszugehen, dass der Anteil an Mitarbeitenden mit internationaler Familiengeschichte wesentlich höher liegt. Folgender Anteil an Mit arbeitenden hat (zum Teil neben der deutschen) eine ausländische Staatsangehörigkeit. Mitarbeitende mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2021 2022 2023 Mitarbeiter*innen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit 1.560 1.674 1.721 Anteil an der Gesamtverwaltung 7,21 % 7,76 % 8,02 % T op 10 der Herkunftsländer Ranking Staatsangehörigkeit Anzahl der Mitarbeitenden Platz 1 türkisch 722 Platz 2 italienisch 218 Platz 3 griechisch 75 Platz 4 polnisch 56 Platz 5 russisch 41 Platz 6 spanisch 36 Platz 7 portugiesisch 31 Platz 8 österreichisch 29 Platz 9 kroatisch 28 Platz 10 iranisch 26 40 4 % 5 % 6 % 7 % 8 % 9 % 10 % 20232022202120202019201820172016201520142013 7,2 % 7,6 % 7,8 % 8,0 % 8,2 % 8,3 % 8,6 % 8,9 % 9,0 % 9,3 % 9,5 % 7 % 5 % Quote Inklusionsvereinbarung gesetzliche Pflichtquote Quote Stadt Köln Schwerbehindertenquote Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen von 9,5 Prozent im Jahr 2023 basiert auf der Jahresmeldung an die Agentur für Arbeit und den Landschaftsverband (nach § 163 Absatz 2 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch). Die gesetzliche Pflichtquote beträgt 5 Prozent; die Zielquote der Inklusionsvereinbarung der Stadt Köln liegt bei 7 Prozent. Am 31.12.2023 waren von den 21.461 Mitarbeitenden der Stadt Köln 1.849 Menschen mit Schwerbehinderung beziehungsweise gleichgestellte Beschäftigte 5,5 Prozent aller Führungskräfte haben eine Schwerbehinderung (104 Personen). 2.7 T eilhabe 41 2 % 4 % 6 % 8 % 10 % 20232022202120202019201820172016201520142013 Stadt Köln Gesamtverwaltung (1 – > 42 Tage) Betriebskrankenkassen (4 – 42 Tage) 7,42 % 3,62 % 3,79 % 3,81 % 3,90 % 4,04 % 3,89 % 3,97 % 3,39 % 4,51 %4,61 % 5,04 % 4,36 % 5,90 %5,98 % 3,52 % 7,63 % 8,31 % 8,51 % 8,74 % 8,85 % 8,85 % 8,09 % 9,41 % 9,84 % 7,98 % Stadt Köln (4 – 42 Krankheitstage) 2.8 Krankenquote Entwicklung der Ausfallquote durch Krankheit (Gesamtverwaltung mit unterschiedlichen Berechnungsmethoden und im Vergleich) Die Krankenquote der Stadt Köln hat sich in 2023 um 0,43 Prozentpunkte auf 9,41 Prozent gesenkt. Der Deutsche Städtetag hat eine freiwillige Umfrage initiiert. Insgesamt stellt er fest, dass die Krankenquote bei allen Städten, die teilgenommen haben, um 0,62 Prozent punkte gesunken ist. Unter Berücksichtigung der Gesamtjahresbetrachtung, das bedeutet: alle Zeiträume, alle Krankheitstage, alle Kalendertage, inkl. Wochenenden und Feiertagen und aller Gruppen kommt der Deutsche Städtetag auf eine Kranken quote von 8,36 Prozent 42 Aufteilung der Krankheitstage nach Krankheitsdauer (Verwaltungsberechnung) Wie man an der Verteilung erkennen kann, ist ein bedeutender Anteil Krankheitstage ab 43 Tagen, also Langzeiterkrankungen. Rechnet man diese aus der Krankenquote heraus, wie es bei Krankenkassen üblich ist, liegt die Krankenquote der Stadt Köln (Erkrankungen von 4 bis 42 Tagen) im Jahr 2023 bei 4,36 Prozent. ab 43 Krankheitstage 1 – 3 Krankheitstage 4 – 42 Krankheitstage 46 % 15 % 39 % Die Mitarbeitenden sind in ihrer Arbeitszeit zu 90,59 % 9,41 % krank gesund Berechnung nach Verwaltungsdefinition: 1 bis > 42 Tagen, alle Zeiträume, Krankheitstage alle Kalendertage, inklusive Wochenenden und Feiertagen, alle Gruppen Berechnung vergleichbar zur Definition der Wirtschaft: Gesamtjahresbetrachtung 4 – 42 Krankheitstage, alle Kalendertage inklusive Wochenenden gesund krank 95,64 % 4,36 % 43 Versuch eines Vergleichs Die Krankenquote, wie sie in Kommunen wie der Stadt Köln ermittelt wird, lässt sich nur sehr eingeschränkt mit den Zahlen vergleichen, die Krankenkassen und private Unternehmen veröffentlichen. Daher gibt es in der unten aufgeführten Übersicht den Versuch einer Einordnung der Quote der Stadt Köln mit den Krankenquoten anderer Institutionen, zusammen mit der jeweiligen Berechnungsmethode im Vergleich. Eine direkte Vergleichbarkeit ist aufgrund verschiedener Berechnungsmethoden nur schwer herzustellen. Krankenquote der Stadt Köln nach unterschiedlichen Berechnungsansätzen Stadt Köln – Gesamtverwaltung (1 – 42 Krankheitstage) 5,75 % Gesamtjahresbetrachtung, 1 – 42 Krankheitstage, alle Kalendertage, inklusive Wochenenden und Feiertagen Stadt Köln – Gesamtverwaltung (4 – 42 Krankheitstage) 4,36 % Gesamtjahresbetrachtung, 4 – 42 Krankheitstage, alle Kalendertage, inklusive Wochenenden und Feiertagen 44 Zum Vergleich die jeweiligen Krankenquoten weiterer Institutionen Krankenquote des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung 6,11 % Basis Kalendertage (ohne Wochenenden und Feiertage), Krankentage laut Meldung 1 – 42 Tage, aus Monatswerten wird der Jahresdurchschnitt ermittelt Quelle: IAB Krankenquote der Gesetzlichen Krankenversicherung 6,76 % Basis Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, 1 – 42 Tage (in der Regel erst ab 3 Tagen), aus 12 Stichtagswerten (zum Monats anfang) wird der Jahresdurchschnitt ermittelt, Basis Arbeitstage ohne Wochen enden und Feiertage, Beschäftigte und Arbeitslose Quelle: Statista Krankenstand Betriebskrankenkassen 5,90 % Basis Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, 1 – 42 Tage (in der Regel erst ab 3 Tagen), in der Regel auch über 42 Tage hinaus, aus Monatswerten wird der Jahresdurch schnitt ermittelt, Basis Kalendertage, nur Beschäftigte Quelle: BKK Dachverband Hinweis zur Vergleichbarkeit: – Die Quoten der Krankenkassen beinhalten keine Kurzzeiterkrankungen (1 – 3 Tage) ohne ärztliches Attest. – Unternehmen sowie Krankenkassen rechnen oft die Langzeiterkrankungen (ab 43 Tage) heraus, da die Mitarbeiter*innen ausgesteuert sind und somit keine Kosten für das Unternehmen verursachen. – Des Weiteren werden in manchen Branchen die Ausfalltage auf Vollzeitäquivalente umgerechnet (nicht wie hier auf Personen). – Auch wird die Krankenstandquote in diesem Bericht anhand von 365 Kalendertagen inklusive Wochenenden und Feiertagen ermittelt, während diese in anderen Unter nehmen und bei Krankenkassen oft rausgerechnet wird beziehungsweise nur die Arbeitstage berücksichtigt werden. 45 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 1.800 2.000 1.712 652 intern extern 2.9 Stellenbesetzung Da der Personalbedarf aufgrund der demografischen Entwicklung und Aufgaben zuwächse stetig steigt, muss in einigen Bereichen von vornherein zusätzlich auf externem Weg Personal gewonnen werden. Pro Jahr müssten 600 neue Kolleg*innen gewonnen werden, um den bisherigen Personalbestand halten zu können. Stellenausschreibungen 2023 46 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 1.794 1.931 Eintritte Austritte Ein- und Austritte Gesamtverwaltung 2023 Zu den Austritten zählen unter anderem altersbedingte Gründe wie Rente und Pension wie auch arbeitgeber und arbeitnehmerseitige Kündigungen und das Ende befristeter Beschäftigungen. 47 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 202320222021202020192018201720162015 AustritteEintritte 1.110 932875 1.256 1.139 1.000 1.034 1.339 1.589 1.264 1.607 2.099 2.277 1.794 1.931 2.858 2.365 2.853 Eintritte und Austritte seit 2015 Im Jahr 2023 ist die Anzahl der Eintritte aber auch Austritte bei der Stadt Köln niedriger als in den Vorjahren. Das lag zum großen Teil daran, dass weniger Krisenpersonal beschäftigt wurde. 48 0 % 1 % 2 % 3 % 4 % 5 % 6 % 20232022202120202019 echte Fluktuation am Stammpersonal 3 % 3 % 4 % 4 % 5 % Echte Fluktuation Die echte Fluktuation berücksichtigt den Teil der Mitarbeitenden, die die Organisation innerhalb eines bestimmten Zeitraums, aus nicht von der Stadtverwaltung beeinfluss baren Gründen verlassen hat. Hierzu zählen folgende Austrittsgründe: Eigenkündigung: Entlassung auf Verlangen, arbeitnehmerseitige Kündigung, Probezeitkündigung durch die*den Arbeitnehmenden, Versetzung zu anderem Dienstherren Kündigungsgründe Arbeitgeber: Außerordentliche Kündigung, arbeitgeberseitige Kündigung, Probezeitkündigung Arbeitgeber Diese Zahl wird als Jahresdurchschnitt für das Jahr 2023 ermittelt und in das Verhältnis zum Stammpersonal zum Stichtag 31.12.2023 gesetzt. 49 2.10 Stellenplan Entwicklung der Mehrstellen seit 2003/2004 Nachdem unter anderem aufgrund der Geflüchtetenthematik seit 2015 höher aus fallende Stellenzusetzungen erforderlich waren, war die Anzahl der Mehrstellen ab dem Stellenplan 2016/2017 zunächst wieder stark rückläufig. Die Corona Pandemie machte kurzfristig eine temporäre Personalaufstockung erforderlich, sowie langfristig eine Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Diese Entwicklung und die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine haben ab dem Stellenplan 2022 erhöhte Stellenzusetzungen gefordert. Zum Stellenplan 2023/2024 wurden zudem etwa 530 Stellen zugesetzt, die der formalen und haushaltsneutralen Absicherung bevorstehender Maßnahmen dienen. Rund 400 dieser Stellen werden im nächsten Stellenplan wieder abgesetzt. Nur rund 330 der insgesamt zugesetzten Stellen verursachen Mehraufwendungen im gesamtstädtischen Haushalt. Dies entspricht einer Steigerung des zentralen Personalaufwandsbudgets um 1 Prozent. Alle übrigen Stellenzusetzungen sind durch Einsparungen, Mehreinnahmen, Fördergelder oder ähnliches gegenfinanziert. Unter Berücksichtigung der Mehrstellen zum Stellenplan 2023/2024 liegt der Durchschnitt der Mehrstellen je Stellenplan bei rund 379 Stellen. 50 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 2023/ 2024 20222020/ 2021 201920182016/ 2017 20152013/ 2014 20122010/ 2011 2008/ 2009 20072005/ 2006 2003/ 2004 Durchschnittliche Anzahl MehrstellenMehrstellen je Stellenplan 485,72 1027,54 203,39 357,39 505,23 482,12 185,22 867,67 1043,37 630,76 312,10 541,92 486,24 378,9 1.207,20 Entwicklung der Mehrstellen seit 2003/2004 51 Stellenentwicklung seit 2020/2021 Mit der Verabschiedung des Stellenplanes 2023/2024, ist der Stellenbestand der Kernverwaltung auf rund 20.343 Stellen gestiegen. Die Tabelle zeigt (saldiert) die Entwicklung der Stellenzusetzungen und absetzungen sowie der Entfristungen und Befristungsverlängerungen seit dem Stellenplanjahr 2020/2021. 2020/2021 2022 2023/2024 Mehrbedarfe insgesamt 697,57 573,44 1.237,702) Neue Mehrstellen 541,92 486,24 1.207,20 … davon unbefristet 497,52 454,16 1.134,93 … davon befristet 44,40 32,08 72,27 Mehrbedarfe aus befristeten Stellen 155,65 87,20 30,50 … davon aus Entfristungen 36,70 5,50 11,50 … davon Verlängerungen von befristeten Stellen 118,95 81,70 19,00 Wenigerstellen insgesamt -48,22 -40,02 -47,89 … davon unbefristet 22,67 25,02 5,14 … davon befristet 25,55 15,00 42,75 Mehrstellen insgesamt (Saldo Mehr-/Wenigerstellen) 493,70 446,22 1.159,31 Gesamtstellenzahl gerundet1) 18.673 19.188 20.343 1) Gerundete vollzeitverrechnete Stellen, ohne Nachwuchskräfte und ohne die Stellen der eigen betriebsähnlichen Einrichtungen. Die zu den jeweiligen Stellenplanjahren vom Rat beschlossenen Änderungsanträge der Fraktionen sind in den Gesamtstellenzahlen berücksichtigt. 2) Davon führen rund 330 Stellen zu Mehraufwendungen, die durch Fortschreibung des Personalauf wandsbudgets finanziert werden. Alle übrigen Mehrbedarfe sind gegenfinanziert oder ausschließlich zur formalen, kostenneutralen Verrechnung bestimmter Bedarfe erforderlich (siehe vorherige Seite). 52 Mehrstellen 2023/2024 nach Aufgabenschwerpunkten (nicht abschließend) Die 1.237,70 Mehrstellen verteilen sich insbesondere auf folgende Schwerpunktthemen (nicht abschließend): Anzahl Stellen Thema/Aufgabe und Amt 327 Einrichtung eines im Haushalt finanzierten Mehrstellenbudgets für die Realisierung von Mehrbedarfen, für die keine anderweitige Refinanzierungsmöglichkeit wie zum Beispiel durch Fördergelder besteht 331 Einrichtung eines Kontingentes zur Verrechnung möglicher Beförderungen im Bereich der Berufsfeuerwehr (Umsetzung des KGSt®Gutachtens „Stellenbewertung Feuerwehr“). Diese Stellen werden zum nächsten Stellenplan wieder abgesetzt. 200,72 Einrichtung eines Kontingentes an Mehrstellen zur Ablöse langjährig genutzter Personalreservestellen (PRPlanstellen). Diese Stellen werden zum nächsten Stellenplan teilweise wieder abgesetzt. 70 Aufstockung des Stellenpools im Bereich des Jobcenters aufgrund der Ausweitung des Kapazitätsplans (refinanziert) 56,65 Mehrstellen auf Grundlage des Bundesteilhabegesetzes (51) 28,4 Mehrstellen auf Grundlage des Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) 23,75 Ausbau der Eigenreinigung (1000) 21,5 Mehrstellen im Bereich der Kundenzentren aufgrund pflichtiger Mehraufgaben (34) 20 Mehrstellen aufgrund der Aufstockung der Höhenrettung (37) 12,8 Mehrstellen aufgrund von Neubauten im Bereich der Schulen (02) 9 Mehrstellen im Bereich der Zusatzversorgung und Beihilfe (1100) 53 2023 wurden 267 Nachwuchskräfte (Studierende und Auszubildende) in 30 verschiedenen Berufsbildern eingestellt. So konnten bei der Stadt Köln 77,62 Prozent der Ausbildungsplätze vergeben werden. Leider führten viele kurzfristige Absagen dazu, dass neue Talente nicht im selben Maße gewonnen werden konnten wie in den Vorjahren. Zu berücksichtigen sind hierbei die Prozesse für Einstellungstests, sowie Auswahl und Untersuchungsverfahren. Anzahl der Ausbildungsbewerbungen1 Die Zahl der Bewerbungen ist 2023 gesunken und lag um 21,90 Prozent niedriger als im Vorjahr. Gerade nach den BewerbungsHochjahren unter dem Einfluss der Corona Pandemie ist diese Entwicklung nun besonders auffällig. In den Jahren 2021/2022 bestand ein erhöhter Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz und damit ein gesteigertes Interesse an Ausbildungs und Studienangeboten im öffentlichen Dienst. Diesen Trend gilt es besonders im Blick zu behalten. 1 Bewerbungszahlen im Ausbildungsbereich ohne Bewerbungen bei Feuerwehr, Bühnen und Amt für Kinder, Jugend und Familie, da diese Bereiche eigene Ausbildungsverantwortung haben und nicht zentral ausgewertet werden. 2.11 Ausbildung 5.000 5.500 6.000 6.500 7.000 7.500 8.000 202320222021202020192018201720162015 6.961 6.396 6.717 7.257 6.077 6.368 7.415 6.694 5.228 54 Ausbildungsquote1 Quote in den Jahren 2020 bis 2022 fiel etwas niedriger als im Jahr 2019 aus, die Soll vorgabe von 6 Prozent (gemäß des Ratsbeschlusses aus 2006) wurde jedoch erneut übertroffen. 1 Inklusive Einstellungen bei der Berufsfeuerwehr, Praktikant*innen beim Amt für Kinder, Jugend und Familie, Aufstiegsbeamt*innen sowie sonstige Praktikant*innen Gesamtzahl Auszubildende und Studierende 2023: 990 zuzüglich Praktikant*innen und Volontär*innen: 351 Art der Ausbildung 58 % 42 % Anwärter*innen (Beamtenrecht): 574 Auszubildende (Tarifrecht): 416 6 % 7 % 8 % 9 % 10 % 2023202220212020201920182017201620152014 8,03 %7,98 % 8,24 %8,08 % 8,95 %8,79 % 8,04 % 7,26 % 6,64 % 6,29 % 55 Altersgruppen Nachwuchskräfte Studierende, Auszubildende, Praktikant*innen, Volontär*innen Durchschnittsalter: 25 Jahre 50 – 54 45 – 49 40 – 44 35 – 39 30 – 34 25 – 29 20 – 24 < 20 MännerFrauen 13 112 627 2639 144148 283362 7675 5979 56 2.12 Personal aufwendungen 1) Planwerte gemäß Beschluss vom 10.11.2022 Die Personalaufwendungen sind einschließlich der Beihilfen und der Zusatzversorgungs kasse (ZVK) für das aktive Personal je Haushaltsjahr in Millionen Euro abgebildet. Personalaufwendungen Kernverwaltung Angaben in Millionen Euro 0 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 2027 1)2026 1)2025 1)2024 1)2023 1)2022202120202019201820172016 455 880 179 478 972 187 509 991 195 543 1.142 207 582 1.152 216 613 1.192 218 634 1.275 234 677 1.284 230 722 1.357 241 733 1.378 245 744 1.396 249 721 1.339 238 Gesamt (inklusive Arbeitgeberanteile, Beihilfe, Rückstellung ...) davon Entgelt Beschäftigte davon bezüge Beamte 57 Personalaufwendungen Kernverwaltung aufgeschlüsselt Angaben in Millionen Euro Übersicht Personalauf- wendungen 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 20231) 20241) 20251) 20261) 20271) Bezüge Beamt*innen 179 187 195 207 216 218 234 230 238 241 245 249 Entgelt Beschäftigte 455 478 509 543 582 613 634 677 721 722 733 744 Arbeitgeber anteile Sozial versicherung 129 136 145 157 166 178 186 183 183 185 188 191 Unfall versicherung 2 2 3 3 2 4 3 4 4 4 4 4 Beihilfe 16 16 15 16 16 16 16 17 17 17 17 17 zahlungs wirksamer Personalauf wand 781 820 867 925 982 1.028 1.074 1.110 1.162 1.170 1.187 1.205 Pensionsrück stellungen 56 111 76 151 91 105 129 110 112 113 113 110 Beihilfe rückstellung 15 5 18 37 31 26 37 26 27 27 27 26 Rück stellungen für ATZ, Urlaub, Überstunden, LOB etc. 29 36 31 29 47 33 35 38 37 47 52 55 Rückstel lungsaufwand insgesamt 99 152 125 217 169 164 201 174 177 186 191 191 Personalauf- wendungen gesamt 880 972 991 1.142 1.152 1.192 1.275 1.275 1.339 1.356 1.378 1.396 1) Planwerte gemäß Beschluss vom 10.11.2022 58 Personalintensität Kernverwaltung in Prozent Angaben in Millionen Euro, gerundet 1) Planwerte gem. Beschluss vom 10.11.2022 Die Personalintensität drückt aus, in welchem Umfang im operativen Kernbereich einer Gemeinde die ordentlichen Aufwendungen durch Aufwendungen für Personal gebunden werden. 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 7.000 8.000 9.000 10.000 11.000 12.000 202720262025202420232022202120202019201820172016 4.162 3.283 21 % 880 4.324 3.352 22 % 972 4.457 3.466 22 % 991 4.846 3.704 24 % 1.142 5.622 4.471 20 % 1.152 5.085 3.893 23 % 1.192 5.564 4.289 23 % 1.275 5.600 4.316 23 % 1.284 5.818 4.479 23 % 1.339 5.838 4.482 23 % 1.357 5.774 4.396 24 % 1.378 5.835 4.439 24 % 1.396 Personalaufwand anderer ordentlicher Aufwand ordentlicher Aufwand 59 Absender Das Personal- und Verwaltungsmanagement Möglichmacher*innen für 21.461 Beschäftigte Führungskräfte 49 weiblich 79,6 % männlich 20,4 % Abteilungen 5 110 – Zentrale Verwaltung Personalcontrolling, Finanzen 111 – Kompetenzzentrum Personalentwicklung, Personalmarketing, Ausbildung 112 – Organisation Standards und Grundsätze, Organisationsmanagement und entwicklung 113 – Personalservice und -beratung Entgelt, Versorgung, Arbeits und Beamtenrecht 114 – Bewerbercenter Recruiting und Bewerberbüro Auszubildende 33 Kolleg*innen 397 weiblich 75,5 % männlich 24,5 % 60 Fazit Wir machen Köln – wir fassen zusammen Personalberichts-Summary 21.461 Menschen haben zum Stichtag (31. Dezember 2023) im Stammpersonal für die Stadt Köln als Kölnmacher*innen gearbeitet. T eilzeitspannweiten verändern sich Obwohl die Anzahl der Mitarbeitenden von 21.570 auf 21.461 im Jahr 2023 gesunken ist, hat sich die Zahl der Vollzeitäquivalente im Stammpersonal um mehr als 100 erhöht. Die Teilzeitquote hat sich um einen Prozentpunkt von 33 auf 32 Prozent von 2022 auf 2023 verringert. Die Mitarbeitenden in Teilzeit haben ihren Stundenanteil erhöht. Dies wird vor allem deutlich, wenn man die Verteilung der Teilzeit in den Spannweiten genauer betrachtet. Demgegenüber arbeiten Führungskräfte mehr in Teilzeit. Hier ist die Teilzeitquote um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent in 2023 gestiegen. Demographischer Wandel Das Durchschnittsalter der Mitarbeitenden ist weiter gestiegen. Betrug die Zahl in 2022 noch 44,9 Jahre, ist das Durchschnittsalter in 2023 auf 45,3 Jahre geklettert. Bis 2033 ist mit altersbedingten Austritten von 5.041 Mitarbeitenden und 593 Führungs kräften zu rechnen. Die echte Fluktuation berücksichtigt Eigenkündigungen und Kündigungen durch den Arbeitgeber. Sie wurde für 2023 erstmalig und gleichzeitig auch für die Vorjahre ermittelt. Die echte Fluktuationsquote liegt in 2023 bei 4 Prozent. 61 Insgesamt bewegt sich diese Zahl in den letzten fünf Jahren auf einem stabilen Niveau zwischen 3 und 5 Prozent. Zum Vergleich lag die Fluktuation im Bereich Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung zuletzt für 2018 bei 13,8 Prozent. Die Stadt Köln sieht als Lösungsansatz für die allgemeine demographische Entwicklung einen MaßnahmenMix, der die Themen Digitalisierung, Prozess optimierung und Employer Branding vorsieht. In 2023 hat die Stadtverwaltung 1.712 interne und 652 externe Ausschreibungen für Stellen vorgenommen. Im Bereich der Personalgewinnung konnte ein erheblicher Anstieg der Bewerbungen von 10.000 auf 14.000 Bewerbungen in 2023 verzeichnet werden. Das bedeutet, dass die bisherigen Bemühungen im Aufbau einer Arbeitgeber marke und die Anstrengungen im Bereich Personalmarketing und Recruiting wirken. Die Sichtbarkeit der Stadt Köln als moderne Arbeitgeberin steigt verstärkt im Online Bereich über die Karrierewebsite und Social Media, sowie auch in Veranstaltungen und anderen OfflineBereichen. Dieses Engagement ist dringend notwendig, um den Bedarf an neuen Talenten für die jährlich 600 Mitarbeitenden, die in den nächsten 10 Jahren die Stadtverwaltung verlassen, zu decken. Neue T alente für die Zukunft Die Stadt Köln hat im Jahr 2023 insgesamt 267 Auszubildende und Dual Studierende über den Ausbildungsbereich eingestellt. Insgesamt hat die Stadt Köln die vorgegebene Ausbildungssollquote von 6 Prozent um 2,03 Prozentpunkte übertroffen. Bei den Prüfungsabsolvent*innen konnte eine Erfolgsquote von 98,3 Prozent erzielt werden. Divers, bunt und vielfältig Der Anteil der Mitarbeitenden mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit beträgt erst mals über 8 Prozent in 2023. Das bedeutet eine Steigerung um 0,26 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen konnte nochmals um 0,2 Prozent punkte auf 9,5 Prozent gesteigert werden und befindet sich damit weit über der Inklusionsquote von 7 Prozent, die sich die Stadt Köln als Ziel gesetzt hat, wie auch der gesetzlichen Pflichtquote von 5 Prozent. 62 Einige Statistiken in diesem Bericht betrachten die Personalzahlen geschlechter getrennt nach weiblich und männlich. In Deutschland sind folgende Geschlechts einträge möglich: „weiblich“ , „männlich“ , „divers“ und „ohne Angabe“ . Die Verwaltung arbeitet daran, auch eine Aussage zu nicht (binär) weiblichen oder männlichen Mitarbeitenden treffen zu können. Hierfür sind wir auf die freiwillige Mithilfe der Kolleg*innen angewiesen. Bislang haben wir nur von 6 Personen eine Angabe „divers“ oder „ohne Angabe“ erhalten. Diese Zahl ist aus Datenschutzgründen leider zu gering. Daher ist in diesem Bericht nur eine Darstellung getrennt nach Frauen und Männern möglich. In den Gesamtsummen der jeweiligen Analysen sind natürlich immer alle Mitarbeitenden enthalten. Rückläufige Krankenquote Die Krankenquote der Stadt Köln hat sich in 2023 um 0,43 Prozentpunkte auf 9,41 Prozent gesenkt. Das bedeutet: die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sind in der Jahresbetrachtung zu 90,6 Prozent gesund und zu 9,4 Prozent krank. Die Krankenquote wird nach einem Berechnungsansatz nach Verwaltungsdefinition ermittelt. Hierbei werden alle Tage ausgewertet, inklusive aller Wochenenden und Feiertage sowie aller Gruppen. Um diese Zahl vergleichbar zur Wirtschaft zu machen, kann die Berechnungsmethode nicht komplett angepasst, aber wenigstens die Tage betrachtung auf 4 – 42 Tage eingeschränkt werden. So ergibt sich eine gesundzukrankQuote von 95,64 Prozent zu 4,36 Prozent. Der Anteil an Langzeiterkrankten ist von 36 Prozent in 2022 auf 39 Prozent gestiegen. Dienststellen und Führungskräfte sollen im Umgang mit Langzeiterkrankung sowie sich anbahnender oder vorhandener Leistungsminderung von Kolleg*innen besser unterstützt werden. Daher gibt es seit 2023 gesteigerte Bemühungen, um noch wirksamere und nachhaltigere Beratung, Begleitung und das Suchen und Aufzeigen von Perspektiven zu ermöglichen. Zukunft Wir wollen unseren Weg fortsetzen und weiterhin das Menschliche in den Mittelpunkt unseres Handelns rücken, um eine vielfältige, inklusive und zukunftsorientierte Verwaltung zu schaffen. 63 Dank Wir bedanken uns bei allen Köln macher*innen, die bei diesem Jahresbericht zur Personal und Organisationsentwicklung mitgewirkt haben. Danke an alle Abteilungen, die uns mit Daten, Feedback und wertvollen Ein blicken unterstützt haben. 64 Glossar Abgeordnete/abgeordnetes Personal: verbeamtete Mitarbeitende, die vorübergehend ihre Tätigkeit bei einem anderen Dienstherren wahrnehmen (nicht zu verwechseln mit politischen Abgeordneten) Gesamtpersonal: Stammpersonal plus Abgeordnete, Honorarkräfte, Anwärter*innen, Auszubildende, Praktikant*innen, Volontär*innen, Zivildienstleistende, Bundesfrei willigendienst, Beurlaubte und Mitarbeitende in der Freistellungsphase der Altersteilzeit Gesamtverwaltung: Kernverwaltung plus die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und Sondervermögen: Gebäudewirtschaft, WallrafRichartzMuseum & Fondation Corboud, Bühnen, Orchester und die Zusatzversorgungs und Beihilfekasse Gleichstellungsplan: definiert die Ziele und Schwerpunkte der städtischen Gleich stellungsarbeit für die kommenden Jahre und benennt entsprechende Maßnahmen zur Erreichung der Gleichstellungsziele. Der Gleichstellungsplan löst den vorherigen Frauenförderplan ab. Inklusionsvereinbarung: Vertrag der Arbeitgeberin Stadt Köln mit der Gesamtschwer behindertenvertretung und dem Gesamtpersonalrat, welcher die Teilhabe behinderter und schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben stärken und unterstützen soll. Abgeschlossen im Dezember 2016, löst die Inklusionsvereinbarung die vorherige Integrationsvereinbarung der Stadt Köln ab. Jobfamilien: Zusammenfassung von unterschiedlichen Berufsbildern zu Gruppen auf Basis des Berufskatalogs der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung mit den sogenannten MINTBerufen (siehe Seite 72) Kernverwaltung: alle Organisationseinheiten im administrativen Kernbereich (Dezernate, Fachbereiche, Ämter, Abteilungen, Sachgebiete oder ähnliche) einer Kommunalen Verwaltung, ohne eigenbetriebsähnliche Einrichtungen sowie Organisatorisch und/oder rechtlich verselbstständigten Einrichtungen (Eigenbetrieb, Eigengesellschaft, Stiftung und andere) 65 Laufbahngruppen: Laufbahnen, die verwandte und gleichwertige Vor und Ausbildungen voraussetzen Laufbahngruppe 1 – ehemaliger Einfacher Dienst und Mittlerer Dienst Laufbahngruppe 2,1. Einstiegsamt – ehemaliger Gehobener Dienst Laufbahngruppe 2,2. Einstiegsamt – ehemaliger Höherer Dienst MINT-Berufe: steht für Berufsbilder in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik Punktdienststellen: Aus Dienststellen ausgelagerte, selbstständige Teilbereiche mit eigenen Entscheidungskompetenzen, für die wirtschaftliche und/oder rechtliche Besonderheiten gelten (zum Beispiel 1100/Zusatzversorgung und Beihilfe, 5000/Jobcenter). Im Dezernatsverteilungsplan mit einem Punkt vor der Dienststellen nummer gekennzeichnet Stammpersonal: alle aktiven angestellten und verbeamteten Mitarbeiter*innen der Gesamtverwaltung (inklusive der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen Gebäude wirtschaft, WallrafRichartzMuseum & Fondation Corboud, Bühnen und Orchester und der Zusatzversorgungs und Beihilfekasse als Sondervermögen der Stadt Köln) wie im Dezernatsverteilungsplan der Stadt Köln abgebildet Vollzeitäquivalent (VZÄ): Hilfsgröße bei der Messung von Arbeitszeit, definiert als die Anzahl der gearbeiteten Stunden, geteilt durch die übliche Arbeitszeit eines Vollzeit Erwerbstätigen. Die Anzahl der VZÄ gibt an, wie viele Vollzeitstellen sich rechnerisch bei einer gemischten Personalbelegung mit Teilzeitbeschäftigten ergeben. 66 Nummer Jobfamilie 1 Ärztliche und therapeutische Tätigkeiten Zum Beispiel Arzt*Ärztin, Logopäd*in, (Schul)Psycholog*in 2 Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche Tätigkeiten Zum Beispiel Erzieher und Kinderpflegeberufe, Sozialarbeiter*in 3a Verwaltung Verwaltungsberufe 3b Sonstige Verwaltungsberufe Zum Beispiel Jurist*in, CallCenterAgents, (Schul)Sekretär*in, Bibliothekar*in 4a MINT Informatik Berufe in der Datenverarbeitung 4b MINT Mathematik, Naturwissenschaften Berufe im Geo und Umweltbereich 4c MINT T echnik Zum Beispiel Techniker*in, Architekt*in, Ingenieur*in, technische Feuerwehrberufe, Vermessungsberufe 5 Gewerblich-technische Berufe Zum Beispiel Reinigungskraft, Schneider*in, Sportplatzwart*in, Straßenbauberufe, Gärtner*in 6 Kultur Berufe im künstlerischen Bereich 7 Lehrende bildende Tätigkeiten Zum Beispiel Musikschullehrer*in 8 Sicherheit und Überwachung Zum Beispiel Ordnungs und Ermittlungsdienst, Feuerwehrberufe, Schulwegbegleiter*in 67 Kontakt Stadt Köln Personal und Verwaltungsmanagement WillyBrandtPlatz 3 50679 Köln T: 0221 22134888 F: 0221 22122219 personalundverwaltungsmanagement@stadtkoeln.de Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Allgemeine Verwaltung und Ordnung Personal und Verwaltungsmanagement Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit Gestaltung und Druck Zentrale Dienste der Stadt Köln Bildnachweis Titel: BullRun/stock.adobe.com; Seite 6 – 7: Gruppenfoto Personal und Verwaltungsmanagement: Constantin Ehrchen für Stadt Köln; weitere Fotos: Stadt Köln 13HF/23024/Dez I/40/09.2024
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle I/11 Vorlagen-Nummer 06.09.2024 2573/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / In- ternationales 16.09.2024 Personalbericht 2023 21.461 Menschen haben zum Stichtag (31. Dezember 2023) im Stammpersonal für die Stadt Köln als Kölnmacher*innen gearbeitet. Teilzeitspannweiten verändern sich Obwohl die Anzahl der Mitarbeitenden von 21.570 auf 21.461 im Jahr 2023 gesunken ist, hat sich die Zahl der Vollzeitäquivalente im Stammpersonal um mehr als 100 er- höht. Die Teilzeitquote hat sich um einen Prozentpunkt von 33 auf 32 Prozent von 2022 auf 2023 verringert. Die Mitarbeitenden in Teilzeit haben ihren Stundenanteil er- höht. Dies wird vor allem deutlich, wenn man die Verteilung der Teilzeit in den Spann- weiten genauer betrachtet. Demgegenüber arbeiten Führungskräfte mehr in Teilzeit. Hier ist die Teilzeitquote um einen Prozentpunkt auf 18 Prozent in 2023 gestiegen. Demographischer Wandel Das Durchschnittsalter der Mitarbeitenden ist weiter gestiegen. Betrug die Zahl in 2022 noch 44,9 Jahre, ist das Durchschnittsalter in 2023 auf 45,3 Jahre geklettert. Bis 2033 ist mit altersbedingten Austritten von 5.041 Mitarbeitenden und 593 Führungs- kräften zu rechnen. Die echte Fluktuation berücksichtigt Eigenkündigungen und Kündigungen durch den Arbeitgeber. Sie wurde für 2023 erstmalig und gleichzeitig auch für die Vorjahre ermittelt. Die echte Fluktuationsquote liegt in 2023 bei 4 Prozent. Insgesamt bewegt sich diese Zahl in den letzten fünf Jahren auf einem stabilen Ni- veau zwischen 3 und 5 Prozent. Zum Vergleich lag die Fluktuation im Bereich Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung zuletzt für 2018 bei 13,8 Prozent. Die Stadt Köln sieht als Lösungsansatz für die allgemeine demographische Entwick- lung einen Maßnahmen-Mix, der die Themen Digitalisierung, Prozessoptimierung und Employer Branding vorsieht. In 2023 hat die Stadtverwaltung 1.712 interne und 652 externe Ausschreibungen für Stellen vorgenommen. Im Bereich der Personalgewinnung konnte ein erheblicher Anstieg der Bewerbungen von 10.000 auf 14.000 Bewerbungen in 2023 verzeichnet 2 werden. Das bedeutet, dass die bisherigen Bemühungen im Aufbau einer Arbeitgeber- marke und die Anstrengungen im Bereich Personalmarketing und Recruiting wirken. Die Sichtbarkeit der Stadt Köln als moderne Arbeitgeberin steigt verstärkt im Online- Bereich über die Karrierewebsite und Social Media, sowie auch in Veranstaltungen und anderen Offline-Bereichen. Dieses Engagement ist dringend notwendig, um den Bedarf an neuen Talenten für die jährlich 600 Mitarbeitenden, die in den nächsten10 Jahren die Stadtverwaltung verlassen, zu decken. Neue Talente für die Zukunft Die Stadt Köln hat im Jahr 2023 insgesamt 267 Auszubildende und Dual-Studierende über den Ausbildungsbereich eingestellt. Insgesamt hat die Stadt Köln die vorgege- bene Ausbildungssollquote von 6 Prozent um 2,03 Prozentpunkte übertroffen. Bei den Prüfungsabsolvent*innen konnte eine Erfolgsquote von 98,3 Prozent erzielt werden. Divers, bunt und vielfältig Der Anteil der Mitarbeitenden mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit beträgt erstmals über 8 Prozent in 2023. Das bedeutet eine Steigerung um 0,26 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen konnte nochmals um 0,2 Prozentpunkte auf 9,5 Prozent gesteigert werden und befindet sich damit weit über der Inklusionsquote von 7 Prozent, die sich die Stadt Köln als Ziel gesetzt hat, wie auch der gesetzlichen Pflichtquote von 5 Prozent. Einige Statistiken in diesem Bericht betrachten die Personalzahlen geschlechterge- trennt nach weiblich und männlich. In Deutschland sind folgende Geschlechtseinträge möglich: „weiblich“, „männlich“, „divers“ und „ohne Angabe“. Die Verwaltung arbeitet daran, auch eine Aussage zu nicht (binär) weiblichen oder männlichen Mitarbeitenden treffen zu können. Hierfür ist die Verwaltung auf die freiwillige Mithilfe der Kolleg*innen angewiesen. Bislang wurde nur von 6 Personen eine Angabe „divers“ oder „ohne An- gabe“ gemacht. Diese Zahl ist aus Datenschutzgründen leider zu gering. Daher ist in diesem Bericht nur eine Darstellung getrennt nach Frauen und Männern möglich. In den Gesamtsummen der jeweiligen Analysen sind natürlich immer alle Mitarbeitenden enthalten. Rückläufige Krankenquote Die Krankenquote der Stadt Köln hat sich in 2023 um 0,43 Prozentpunkte auf 9,41 Prozent gesenkt. Das bedeutet: die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sind in der Jahresbetrachtung zu 90,6 Prozent gesund und zu 9,4 Prozent krank. Die Krankenquote wird nach einem Berechnungsansatz nach Verwaltungsdefinition ermittelt. Hierbei werden alle Tage ausgewertet, inklusive aller Wochenenden und Feiertage sowie aller Gruppen. Um diese Zahl vergleichbar zur Wirtschaft zu machen, kann die Berechnungsmethode nicht komplett angepasst, aber wenigstens die Tagebetrachtung auf 4 – 42 Tage eingeschränkt werden. So ergibt sich eine gesund- zu krank-Quote von 95,64 Prozent zu 4,36 Prozent. Der Anteil an Langzeiterkrankten ist von 36 Prozent in 2022 auf 39 Prozent gestiegen. Dienststellen und Führungskräfte sollen im Umgang mit Langzeiterkrankung sowie sich anbahnender oder vorhandener Leistungsminderung von Kolleg*innen besser unterstützt werden. Daher gibt es seit 2023 gesteigerte Bemühungen, um noch wirksamere und nachhaltigere Beratung, Begleitung und das Suchen und Aufzeigen von Perspektiven zu ermöglichen. 3 gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2573/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 06.09.2024
- Erstellt
- 23.08.2024 13:30