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2329/2022

Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der RheinEnergie AG

Mitteilung Ausschuss 27.07.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 02.12.2022, TOP 7.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2, Vorabauszug 25.08.2022 AKUG TOP 7.11 Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der RheinEnergie AG

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Anlage 1

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Mitteilung Ausschuss

2931 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer  27.07.2022 
 2329/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.08.2022 
Finanzausschuss 05.09.2022 
 
Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der 
RheinEnergie AG 
Im Zusammenhang mit dem Antrag „Luft verbessern - Braunkohleverbrennung in Merkenich beenden 
(AN/0511/2017; AN/0545/2017)“ hatte der Rat am 04.04.2017 unter Ziffer 3. die weitere Forcierung 
des Ausbaus der Strom - und Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien durch die Rhein-
Energie gefordert und um jährliche Berichterstattung über den  Fortschritt bei der Umstellung auf er-
neuerbare Energien im Ausschuss Umwelt und Grün (AUG) und im Finanzausschuss (FA) als Beteili-
gungsausschuss gebeten. Entsprechende Berichte erfolgten im AUG/FA zum 24.04.2018 / 
30.04.2018 (betreffend die Jahre 2017/201 6), zum 27.06.2019 / 08.07.2019 (betreffend die Jahre 
2018/2017) und 27.08.2020 / 07.09.2020 (betreffend die Jahre 2019/2018).  Aufgrund des Ände-
rungsantrages „Darstellung der Umstellung auf erneuerbare Energie (AN/0235/2021)“ hat der Rat in 
seiner Sitzung am 04.02.2021 unter TOP 3.1.8 hinsichtlich der künftigen Berichtsgestaltung klarstel-
lend beschlossen: 
 
1.) Die RheinEnergie AG stellt ab 2021 in ihrem Erzeugungsbericht die erzeugte Arbeit (Strom  
      und Wärme getrennt in MWh), die damit korrespondierend e installierte Leistung (in MW)  
      sowie die emittierten CO2 -Emissionen (in Tsd. t) je Brennstoff bzw. Energieträger für die  
      jeweils letzten drei Jahre als Gesamtsumme wie auch separat pro Erzeugungsanlage  
      (Anlagen größer 2 MWel installierte  Leistung, sowie die Anzahl der vorhanden Anlagen  
      erneuerbarer Energie und deren erzeugte Energie als Gesamtsumme) dar. 
 
2.) Der Erzeugungsbericht umfasst die direkt im Eigentum der RheinEnergie AG befindlichen  
      Erzeugungsanlagen. 
 
3.) Darüber h inaus fügt die RheinEnergie einen Erläuterungsteil bei, der auf die wesentlichen  
      historischen Entwicklungen eingeht und einen Ausblick für die nächsten Jahre gibt.“ 
 
Von der Vorlage eines Erzeugungsberichtes 2020 in 2021 wurde vor dem Hintergrund der Gespräche 
mit der Bürgerbewegung „Klimawende Köln“ zum geplanten Bürgerbegehren abgesehen. Anlässlich 
der Anfrage von SE Frau Lange vom 20.01.2022 wurde dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün im 
Rahmen der Beantwortung zur Sitzung am 17.02.2022 (Session-Nr. 0372/2022) jedoch eine von der 
RheinEnergie - entsprechend den Vorgaben gemäß Ziffer 1. des Ratsbeschlusses vom 04.02.2021 - 
erstellte Übersicht für die Jahre 2018 - 2020 vorgelegt. 
 
Nach nunmehr abgeschlossener Verifizierung der Daten für das abgelaufene  Jahr ist der von der 
RheinEnergie erstellte Erzeugungsbericht 2021 (2019 - 2021) als Anlage beigefügt. 
 
Anlage: Erzeugungsbericht 2021

2 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Anlage 2, Vorabauszug 25.08.2022 AKUG TOP 7.11 Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der RheinEnergie AG

956 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 06.09.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 25.08.2022  
öffentlich 
7.11 Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien 
im Bereich der RheinEnergie AG 
2329/2022 
RM Herr Achtelik übermittelt per E-Mail folgende Nachfrage: 
Auf Seite 5 heißt es zum Punkt Dezentrale BHKW: "Ein weiterer Ausbau der Erzeu-
gungskapazitäten wird forciert".  
Wie passt das zur Strategie der RheinEnergie, bis 2035 klimaneutral zu sein? Sollen 
dezentrale BHKWs mit Wasserstoff betrieben werden (Biomethan ist weiter unten auf 
der Seite als eigener Punkt)? Falls ja, in welcher Größenordnung plant die Rhein-
Energie, diesen Ausbau zu forcieren und mit welchem Wasserstoffbedarf rechnet sie 
in diesem Segment (dezentrale BHKWs).

Anlage 1

14576 Zeichen

| ) RheinEnergie

Erzeugungsbericht
2019-2021

Energie verändert sich.
Wir begleiten Sie dabei.

m

Seit 2017 veröffentlicht die RheinEnergie einen Fortschrittsbericht zum Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung auf
Basis Erneuerbarer Energien. Diesen Bericht stellt sie regelmäßig dem Ratsausschuss für Klima, Umwelt und Grün
sowie dem Finanzausschuss in dessen Zuständigkeit für städtische Beteiligungsunternehmen zur Verfügung.

Der Bericht ermöglicht einen Gesamtüberblick zur Entwicklung der Strom- und Wärmeerzeugung insgesamt.
Damit entsteht ein umfassendes Bild der Erzeugungslandschaft - inklusive der damit verbundenen Emissionen
an Treibhausgasen. Damit setzt die RheinEnergie auch einen im Frühjahr 2021 erfolgten Ratsbeschluss um.

Bislang hat die RheinEnergie als kommunales Unternehmen rund 375 Millionen Euro in den Aufbau eines Portfolios
an Erneuerbarer Energie investiert und damit eine anteilige elektrische Gesamtleistung von rund 220 Megawatt
(MW) zur Verfügung. Dies reicht rechnerisch aus, um alle Haushalte in den beiden Kölner Stadtbezirken Ehrenfeld
und Nippes zu versorgen. Zum Vergleich der Investitionen: Für den Bau des 450-MW großen Gas-und-Dampf-
turbinen-Heizkraftwerks Niehl 3 hat die RheinEnergie rund 350 Millionen Euro investiert.

Seit 1. Januar 2022 beliefert die RheinEnergie alle Bestands- und Neukunden im Privat- und Gewerbesegment
ausschließlich mit Ökostrom. Seit Juli 2022 ist der Strom auch nach den strengen Kriterien des Grüner Strom-
Labels zertifiziert.

In den kommenden vier Jahren soll die Kapazität an Erneuerbaren Energien auf rund 300 MW an elektrischer
Leistung steigen, für das Zieljahr 2030 soll sie 400 MW betragen. Konkrete Schritte dazu sind bereits getan:
Die RheinEnergie hat im Winterhalbjahr 2021/2022 eine Freiflächen-PV-Anlage von insgesamt 18,8 MW in
Hemau im Landkreis Regensburg errichtet. Die Inbetriebnahme erfolgte im Mai 2022. Weiterhin beabsichtigt die
RheinEnergie die Umsetzung eines ca. 32 MW Photovoltaik-Freiflächenprojektes mit einem 7 MW Batteriespeicher
auf Teilflächen des ehemaligen Militärflugplatzes Lärz-Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern. Der Baubeginn ist
für 2023 avisiert.

Ein wichtiger Meilenstein für Köln und eine fortschreitende Dekarbonisierung der konventionellen Erzeugungs-
landschaft ist das Jahr 2025: Bis dahin soll der Standort Köln-Merkenich kohlefrei modernisiert sein, ab 2028/2029
soll dort auch klimaneutraler Klärschlamm als Energieträger mit zum Einsatz kommen.

Im Dezember 2021 hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, eine Vereinbaurung zwischen der Initiative Klimawende
Köln und der RheinEnergie anzunehmen. Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, die Umstellung auf Erneuerbare
Energien zu beschleunigen und eine vollständige Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeversorgung bis
spätestens 2035 zu erreichen. Damit erlangt das „Eckpunkte-Papier", das zwischen der Klimawende Köln und der
RheinEnergie im Frühjahr 2021 beschlossen wurde, kommunale Verbindlichkeit für die Verwaltung, das Unternehmen
sowie für alle übrigen klimarelevanten Akteure in der Stadt. Auf dieser Grundlage wird die RheinEnergie die
Transformation der Strom- und Wärmeversorgung in Köln engagiert vorantreiben und den energiewirtschaftlichen
Rahmen zur CO,-Einsparung ebenso voll ausnutzen wie die Unterstützung auf der lokalen Ebene.

Köln, Juli 2022

w

MWel

GWnel

Tsd.tCO,

1. Kurzübersicht 2019 - 2021

Entwicklung der elektrischen und thermischen Leistung

Elektrische Leistung
1800
1.600
1.400

1.200

1.090 £
ES
800 =

2019 2020

m Erneuerbare Energien

2021

Sonstige " Erdgas m Braunkohle

Entwicklung der elektrischen und thermischen Arbeit/Energie
Elektrische Arbeit/Energie

5.000
5.500
5.000
4.500
4.000
3.500
3.000

Gwh th

2.500
2.000
1,500

1.000

500

2019 2020 2021

Sonstige m Erneuerbare Energien " Erdgas m Braunkohle

Entwicklung der CO,-Emissionen

2.400
2.200
2.200
2,000
1300
1,500
1.400
1.200
1.000
800
600
400
200

o

2019 2020 2021

Sonstige = Erneuerbare Energien " Erdgas uw Braunkohle

Thermische Leistung

1800
1,600
1400

1200

1.000
800
500

400
200

2019 2020 2021

Sonstige w Frneuerbare Energien » Erdgas

Thermische Arbeit/Energie

6.090
5.500
5.006
4.500
4.009

2019 2020 2021

Sonstige m Erneuerbare Energien ” Erdgas

u Braunkohle

= Braunkohle

2. Erläuterung der Entwicklung 2019 -2021

21 Heizkraftwerke/Heizwerke

Generell unterliegen die Schwankungen in den Produktionsmengen dem Einfluss der energiewirtschaftlichen Markt-
lage (Preise für Strom, Brennstoff und CO,) sowie der wärmeseitigen Nachfrage nach Prozessdampf und Fernwärme,
die wiederum u.a. dem Einfluss der Witterung und den Produktionsprozessen unterliegen.

Braunkohle
Die Jahre 2020/21 unterlagen teils verfügbarkeitsbedingten Einschränkungen (z.B. Großrevision) sowie den Einflüssen durch
die Corona-Pandemie. Die Erzeugungsmengen lagen daher in diesen Jahren etwas unter den Werten des Jahres 2019.

Erdgas

Auch hier zeigten sich die Einflüsse durch die Corona-Pandemie. Infolge historisch niedriger Gaspreise war die Anlagen-
auslastung in 2019 und 2020 insgesamt auf hohem Niveau. Das Jahr 2021 ist (im Zeitverlauf zunehmend) durch volatile
und steigende Preise geprägt, die besonders ab der zweiten Jahreshälfte zu geringeren (Strom-)Produktionsmengen
(bei den großen GuD-Anlagen) und damit insgesamt zu geringeren Erzeugungsmengen führten. Das BHKW Merheim
wurde im Frühjahr 2020 in Betrieb genommen (2021 ist demnach das erste vollständige Betriebsjahr). Die GuD-Anlage in
Merheim wurde daraufhin stillgelegt.

2.2 Dezentrale BHKW
Der Zuwachs auf der Absatzseite ist auf die stärkere Nutzung eines Projektes in Köln Delbrück zurückzuführen, das im
Vorjahr noch in der Einfahrphase war. Die Corona-Pandemie hatte auf die Werte nur eine marginale Auswirkung.

2.3 Erneuerbare Energien

Wind Onshore

Die RheinEnergie betreibt über Ihre Projektgesellschaften insgesamt 26 Windparks mit 107 Windenergieanlagen in ganz
Deutschland (Stand 31.12.2021). Die Einspeisemenge im Jahr 2021 ist im Vergleich zum Vorjahr bei gleicher Größe des
Portfolios um etwa 18 Prozent deutlich niedriger. Grund hierfür waren historisch schlechte Windbedingungen.

Photovoltaik

Über die Tochtergesellschaft RheinEnergie Solar GmbH betreibt die RheinEnergie 26 Photovoltaik-Freiflächen- und -Auf-
dachanlagen in Deutschland (Stand 31.12.2021). Die Solarbedingungen in 2021 waren leicht schlechter als im langjährigen
Mittel, sodass der Planwert knapp unterschritten wurde.

Biomethan-BHKW

Der Rückgang der Mengen in 2021 ist im Wesentlichen auf das „Starkregenereignis“ zurückzuführen. Hier wurden mehrere
Anlagen massiv beschädigt, sodass eine weitere Nutzung nicht möglich war. Ob die betroffenen Anlagen weiter betrieben
werden können, ist zurzeit in Prüfung.

Biogas-BHKW (Randkanal Nord)

Die RheinEnergie betreibt über ihre 100%ige Tochtergesellschaft RheinEnergie Biokraft Randkanal-Nord GmbH & Co. KG
die Anlage im Norden Kölns mit jeweils 2,4 MW elektrischer und thermischer Leistung. Das Konzept der Anlagen-
flexibilisierung wurde, u. a. durch den Zubau eines weiteren Blockheizkraftwerks im Jahr 2017, vollständig umgesetzt.

Die Energieerträge der letzten Jahre sind, bedingt durch drei schlechte Erntejahre in Folge, rückläufig. Ursache für die
schlechten Ernten war eine Halbierung der Niederschlagsmenge (in den Vegetationsperioden 2018-2020) sowie dem
Verlust von Anbauflächen, u. a. bedingt durch die Baulandgewinnung in der Region. Darüber hinaus wurde in 2021 deutlich
weniger Nutzwärme eingespeist, verursacht durch einen Ende 2021 behobenen technischen Mangel im Heizwerk.

3. Ausblick 2022
31 Heizkraftwerke/Heizwerke

Braunkohle
In 2022 wird derzeit ein Einsatz von Braunkohle erwartet, der auf einem leicht höheren Niveau liegt, wie die Jahre
2019-2021. Bis 2025 wird die RheinEnergie AG den Einsatz von Braunkohle am Standort Merkenich beendet haben.

Erdgas

Aufgrund der derzeitigen geopolitischen Situation mit großer Auswirkung auf die Preisvolatilität ist eine belastbare
Prognose für das restliche Jahr nicht möglich. Die ersten Monate im Jahr 2022 waren bereits deutlich durch die
aktuellen Markteinflüsse geprägt.

Dezentrale BHKW

Zurzeit befinden sich mehrere neue Projekte in der Umsetzung, die im Laufe des Jahres 2022/2023 in Betrieb gehen
werden. Die tatsächliche Inbetriebsetzung hängt von der derzeitigen Liefersituation auf dem Weltmarkt ab, eine genaue
Prognose ist hier schwierig. Ein weiterer Ausbau der Erzeugungskapazitäten wird forciert.

Erneuerbare Energien

Die RheinEnergie prüft fortlaufend bundesweit mögliche Projektengagements in den Bereichen Windkraft und Photovoltaik.
Auf regionaler Ebene hat die RheinEnergie Vertretern der Ratsfraktionen und der Verwaltung der Stadt Köln konkrete
Projektideen für Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windenergieanlagen in Köln vorgestellt. Die Abstimmungen für
eine potenzielle Umsetzung laufen.

Wind Onshore

Obwohl der politisch angestrebte Ausbau der Erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren neu entwickelte Projekte

benötigt, stocken auch aufgrund unklarer politischer Rahmenbedingungen Genehmigungen von neuen Windkraftprojekten

derzeit erheblich. Damit verbunden ist ein enormer Wettbewerb um Flächen, auf denen bereits Windparks betrieben werden

{und die damit zumindest grundsätzlich für die Nutzung durch Windenergie geeignet sind). Zu den zukünftigen eigenen

Projektentwicklungen gehören insbesondere auch potenzielle Repowering-Aktivitäten an Standorten von RheinEnergie-

Bestandswindparks. Die RheinEnergie prüft deswegen, neben den laufenden Gesprächen mit Partnern zu potenziellen

Neuprojekten, alle Bestandswindparks im Hinblick auf deren Repowering-Potenziale und engagiert sich bereits heute in

der langfristigen Flächensicherung:

« In Köln ist die RheinEnergie mit Unterstützung des Immobilienmanagements des Stadtwerke Köln Konzerns
aktiv bei der Flächensicherung, damit die notwendigen Voraussetzungen für den Fall der Genehmigungs-
fähigkeit geschaffen sind.

« In Weimar betreibt die RheinEnergie einen Windpark von acht Windenergieanlagen (insgesamt 12 MW), deren
EEG-Vergütung in 2022/2023 endet. Die RheinEnergie plant an diesem Standort ein sog. Repowering mit zwei
größeren Anlagen und einer Nennleistung von insgesamt ca. 11 MW.

« Inden Gemeinden Wahrenholz und Wesendorf in Niedersachsen entwickelt die RheinEnergie ein 11 MW Windkraftprojekt
mit voraussichtlich zwei Windenergieanlagen und einer Leistung von jeweils ca. 5,6 MW. Hier konnte die RheinEnergie
mit allen 21 Flächeneigentümern einer Windvorrangzone Pachtverträge abschließen. Die Projektentwicklung bis hin
zu einer BImSchG-Genehmigung kann aber mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

Photovoltaik

Im Bereich der Photovoltaik liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eigener Projekte. Die RheinEnergie hat jüngst eine
Freiflächen-PV-Anlage von insgesamt 18,8 MW in Hemau im Landkreis Regensburg in Betrieb genommen. Die RheinEnergie
realisiert aktuell auf den Dächern der Logistikhallen der Firma neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH

(ein Tochterunternehmen der HGK) in Ladenburg bei Mannheim eine 750 kW-PV-Anlage mit direktem Eigenverbrauch,
der insbesondere für die Kühlhalle genutzt wird. Darüber hinaus wird am gleichen Standort eine ca. 3 MW-PV-Anlage
errichtet, die ins Netz der allgemeinen Versorgung einspeist. Die Inbetriebnahme ist Sommer 2022 geplant.

Weiterhin beabsichtigt die RheinEnergie die Umsetzung eines ca. 32 MW Photovoltaik-Freiflächenprojektes mit einem
7 MW Batteriespeicher auf Teilflächen des ehemaligen Militärflugplatzes Lärz-Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Baubeginn ist für 2023 avisiert.

Biomethan-BHKW

Zurzeit befinden sich mehrere neue Projekte in der Umsetzung, die im Laufe des Jahres 2022/2023 in Betrieb gehen
werden. Die tatsächliche Inbetriebsetzung hängt von der derzeitigen Liefersituation auf dem Weltmarkt ab, eine genaue
Prognose ist hier schwierig. Ein weiterer Ausbau der Erzeugungskapazitäten wird forciert.

Biogas-BHKW (Randkanal Nord)
In 2022 ist aufgrund einer sehr guten Ernte (2021) mit Erzeugungsmengen auf dem Niveau vor den Dürrejahren
zu rechnen.

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Beratungsverlauf (2)

05.09.2022 Finanzausschuss
TOP 2.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.12.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Markt

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Details

Aktenzeichen
2329/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.07.2022
Erstellt
22.07.2022 14:15