1821/2017
Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds für drei Projekte im Sozialraum Höhenberg und Vingst
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Anlage 1 BV8-Projekte Aktivierungsfonds Höhenberg-Vingst
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Sozialraumgebiet 6: Höhenberg / Vingst Projekt: 2 Generationen spielen Spiele von gestern und heute Antragsteller: Jugendtreff Vingst Internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humanitate Beantragte Förderung: 1.150,00 € (Honorar, Raumnutzung, Verpflegung; Gesamtkosten 1.350,00 €, davon Eigenanteil 200,00 €) Eingang: 05.05.2017 Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds - Förderfähig als Workshop im Stadtteil Vingst - Zielsetzung: Stärkung der Gemeinschaft - Zielsetzung: Stärkung Bewohnerengagement Projektbeschreibung: Köln-Vingst hat einen hohen Anteil an Migranten und alten Menschen. Der Workshop führt die bestehende Mädchengruppe (13-18-jährige bulgarisch-türkisch-kurdische Migrantinnen) mit der Seniorengruppe (vorwiegend alleine/ isoliert lebende/ sich einsam fühlende Frauen) zusammen. Bisher gibt es keine Berührungspunkte zwischen diesen Gruppen, jedoch ist im Rahmen einer gemeinsamen Aktion bei der Gestaltung der „Bank der Begegnung“ der Wunsch aufgekommen, das Nebeneinander zu beenden. Geplant ist ein Workshop zu digitalen Medien im Bürgerzentrum. Dort sind Räumlichkeiten mit sieben Computerarbeitsplätzen verfügbar. Hier sollen im Austausch der Mädchen- und der Seniorengruppe Computerspiele erlernt und der Umgang mit dem Handy/ Smartphone erlangt werden. Die Senioren sollen alte Spiele vorstellen. Dabei findet ein Erfahrungsaus- tausch zwischen Alt und Jung statt - wie die Senioren damals gespielt haben und wie heute ihre Enkel spielen. Geplant sind 10 Einheiten 4 2 Stunden wöchentlich. Der überwiegende Teil der Seniorengruppe ist weiblich und allein lebend. Die Kommunikati- on mit den Enkeln ist zum Teil dadurch erschwert, da sie als Großeltern keinen Zugang zum Spielen über technische Medien haben. Wie beobachtet wurde, sind viele Senioren im Be- sitz von geschenkten Smartphones, haben aber Schwierigkeiten in der Anwendung. Sie haben einzelne Mädchen der Gruppe interessiert im Umgang mit dem Smartphone beo- bachtet und haben um Hilfestellung für ihre Probleme gebeten. Das Projekt soll die Kommunikation sowie das Miteinander und Füreinander von Jung und Alt fördern, dem Erfahrungsaustausch im Umgang mit digitalen Medien dienen und den Se- nioren die Vielfältigkeit der digitalen Welt für den Alltag zugänglich machen. Votum der Verwaltung: Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe sind erfüllt. Die Sozialraumkoordination Herr Hildebrandt und Frau von Palubicki befürworten eine Un- terstützung des Projektes. Da der zur Verfügung stehende Betrag i. H. v. 2.500,00 € allen drei Projekten im Sozialraum Höhenberg/ Vingst zugutekommen soll, empfiehlt die Verwaltung, das Projekt anteilig mit 974,58 € zu fördern. Sozialraumgebiet 6: Höhenberg / Vingst Projekt: Grünes Vingst/ Höhenberg - Entdecken und Gestalten Antragsteller: Förderungs- & Bildungsgemeinschaft Jugend-Altenarbeit Vingst/ Ostheim e.V./ Vingster Treff Beantragte Förderung: 1.100,00 € (600,00 € Honorar, 400,00 € Material, 100,00 € Bewir- Eingang: 08.05.2017 | Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds - Förderfähig als Workshop in den Stadtteilen Vingst und Höhenberg - Förderfähig als geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Beteiligten - Zielsetzung: Aktivierung von Bewohnerengagement - Zielsetzung: Stärkung der Gemeinschaft Projektbeschreibung: Der Stadtteil ist geprägt von einer hohen Arbeitslosigkeit, womit diverse soziale Probleme einhergehen. Durch gemeinsame Aktivitäten soll soziale Teilhabe, Partizipation und interkul- tureller Dialog ermöglicht und Barrieren abgebaut werden. Die Teilnehmerinnen und Teil- nehmer sollen durch ein aktives Kennenlernen und Gestalten des Wohnumfeldes ein positi- ves Bewusstsein für die schönen „grünen“ Seiten in Vingst und Höhenberg entwickeln, Kon- takte knüpfen und sich einbringen. Es soll sich eine möglichst heterogene Gruppe bilden mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Geschlecht oder Alter. Durch einen möglichst nieder- schwelligen Zugang sollen neben der Gruppe der Zugewanderten auch Menschen mit Fluchterfahrung angesprochen werden. Das Projekt soll in 10 Terminen die Auseinandersetzung mit dem - und Sensibilisierung für - das Thema „Grün“ in unterschiedlichster Form ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise ein Wildkräuterspaziergang, das Anpflanzen von Kräutern in einem Hochbeet des Vingster Treff, der Bau von Vogelhäuschen oder ein Rundgang im Wald. Die Gruppenstruktur und gemeinsame Aktivitäten sollen soziale Teilhabe, interkulturellen Dialog und die aktive Gestaltung des Wohnumfeldes ermöglichen. . Das Projekt wird fotografisch dokumentiert und mündet zusammen mit Beiträgen der Teil- nehmerinnen und Teilnehmer in einer Ausstellung. | Votum der Verwaltung: Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe sind erfüllt. Die Sozialraumkoordination Herr Hildebrandt und Frau von Palubicki befürworten eine Un- terstützung des Projektes. Da der zur Verfügung stehende Betrag i. H. v. 2.500,00 € allen drei Projekten im Sozialraum Höhenberg/ Vingst zugutekommen soll, empfiehlt die Verwaltung, das Projekt anteilig mit 932,20 € zu fördern. Sozialraumgebiet 6: Höhenberg / Vingst Projekt: Mobilität und Teilhabe für Senior*innen Antragsteller: Verein zur Förderung paritätischer Altenhilfe und Gemeinwesenarbeit Köln-Höhenberg e.V. Beantragte Förderung: 700,00 € (Fahrtkosten, KFZ-Ausleihe, Bewerbung, Verteilung) Eingang: 08.05.2017 Prüfung der Förderfähigkeit gemäß der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds - Förderfähig als Mitmachaktion in den Stadtteilen Vingst und Höhenberg - Förderfähig als geeignete Maßnahme zur Aktivierung der Beteiligten - Zielsetzung: Stärkung der Gemeinschaft durch Teilhabe Projektbeschreibung: Die Mobilität von Seniorinnen und Senioren ist oft eingeschränkt. Veranstaltungen können vor allem von gehbehinderten oder punktuell desorientieren Menschen nicht erreicht wer- den. Die offene Altenarbeit kann hier nur begrenzt unterstützen. So organisiert das Senio- renNetzwerk Höhenberg bereits Fahrdienste im Alltag und hat auch für Großveranstaltun- gen Kooperationspartner wie die Sozialraumkoordination oder Ford, die mit ehrenamtlicher Begleitung oder dem Stellen von Fahrzeugen unterstützen. Dies erreicht jedoch oft nur Menschen, die schon Kontakt zu den Veranstaltern hatten. Mit diesem Pilotprojekt soll das Angebot ausweiten und bisher Unerreichte an das Beratungs- und Hilfesystem sowie an Angebote des SeniorenNetzwerkes, des Demenznetzwerkes und der Kirchengemeinden herangeführt werden. Mittelfristig sollen durch Sammeltaxen oder Großraumwagen Men- schen dauerhaft aus der Isolation abgeholt werden, damit sie auch im Alltag an Beratung, Austausch und Geselligkeit teilnehmen können. Das Projekt ermöglicht Seniorinnen und Senioren mit Fahrdiensten und ehrenamtlicher Be- gleitung die Teilhabe an Veranstaltungen im Sozialraum, konkret dem Seniorensommerfest am 23.07.2017, dem Straßenfest am 02.09.2017, dem Tag des offenen Denkmals am 10.09.2017 und dem Höhenberger Adventsbasar am 02.12.2017. Durch gezielte Werbemaßnahmen sollen auch bisher unerreichte Seniorinnen und Senioren aus Höhenberg erreicht werden. Kostenfreie individuelle Fahrdienste sollen auch Transfer- leistungsbezieher ansprechen. Votum der Verwaltung: Die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit in der beantragten Höhe sind erfüllt. Die Sozialraumkoordination Herr Hildebrandt und Frau von Palubicki befürworten eine Un- terstützung des Projektes. Da der zur Verfügung stehende Betrag i. H. v. 2.500,00 € allen drei Projekten im Sozialraum Höhenberg/ Vingst zugutekommen soll, empfiehlt die Verwaltung, das Projekt anteilig mit 593,22 € zu fördern.
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/15/152 152/1 Vorlagen-Nummer 1821/2017 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds für drei Projekte im Sozialraum Höhenberg und Vingst Beschlussorgan Bezirksvertretung 8 (Kalk) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, 1. dem Antrag des Vereins zur Förderung paritätischer Altenhilfe und Gemeinwesenarbeit Köln- Höhenberg e.V. auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 593,22 €, 2. dem Antrag der Förderungs- & Bildungsgemeinschaft Jugend-Altenarbeit Vingst/ Ostheim e.V./ Vingster Treff auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 932,20 € und 3. dem Antrag des Jugendtreffs Vingst Internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humanitate auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 974,58 € stattzugeben. Alternativ: Abweichend von dem Beschluss 3225/2016 vom 08.12.2016 beschließt die Bezirksvertretung Kalk, 1. dem Antrag des Vereins zur Förderung paritätischer Altenhilfe und Gemeinwesenarbeit Köln- Höhenberg e.V. auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 700,00 €, 2. dem Antrag der Förderungs- & Bildungsgemeinschaft Jugend-Altenarbeit Vingst/ Ostheim e.V./ Vingster Treff auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 1.100,00 € und 3. dem Antrag des Jugendtreffs Vingst Internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humanitate auf eine Zuwendung aus dem städtischen Aktivierungsfonds in Höhe von 1.150,00 € stattzugeben. Für den zweiten Förderaufruf im Herbst 2017 verbleiben lediglich Mittel in Höhe von 2.050,00 €. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 22.06.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Für den Zeitraum bis zur Genehmigung des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) „Starke Veedel – Starkes Köln“ durch das Land und den darin genannten Förderprojekten wurde der städtische Aktivie- rungsfonds eingerichtet. Adressat sind die Akteure vor Ort wie z. B. Einrichtungen, Vereine oder Bür- gerinitiativen. Ziel ist es, im Vorfeld der Förderphase mit kleinen bedarfsgerechten Projekten und Maßnahmen in den Sozialräumen eine positive „Aufbruch“/-Stimmung zu erzielen. Dieser Fonds wur- de gemäß Ratsbeschluss 2901/2015 vom 12.11.2015 mit einem Budget in Höhe von 55.000,00 € ausgestattet. Verteilt auf die elf Sozialräume sind dies 5.000,00 € pro Sozialraum, ausgeschüttet in zwei Antrags- durchläufen zu 2.500,00 € und erstmals im Frühjahr 2017 ausgeschrieben. Der maximale Zuwen- dungsbetrag pro Maßnahme beträgt 1.249,00 €. Der entsprechen-den Beschlussvorlage 3225/2016 wurde von der Bezirksvertretung Kalk am 08.12.2016 einstimmig zugestimmt. Die Bezirksvertretung übernimmt als Entscheidungsgremium die Beschlussfassung für die Zuwen- dungsanträge aus dem Aktivierungsfonds, nachdem sich die Verwaltung mit dem zuständigen Sozial- raumkoordinator/ der zuständigen Sozialraumkoordinatorin beraten hat. Aus dem Sozialraum Höhenberg/ Vingst sind drei Anträge eingegangen. Der Verein zur Förderung paritätischer Altenhilfe und Gemeinwesenarbeit Köln-Höhenberg e.V. bean- tragt eine Zuwendung i. H. v. 700,00 € für das Projekt „Mobilität und Teilhabe für Senior*innen“. Die Förderungs- & Bildungsgemeinschaft Jugend-Altenarbeit Vingst/ Ostheim e.V./ Vingster Treff bean- tragt eine Zuwendung i. H. v. 1.100,00 € für das Projekt „Grünes Vingst/ Höhenberg - Entdecken und Gestalten“. Der Jugendtreff Vingst Internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humani- tate beantragt eine Zuwendung i. H. v. 1.150,00 € für das Projekt „2 Generationen spielen Spiele von gestern und heute“. Die Fördervoraussetzungen der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen aus dem städtischen Aktivierungsfonds sind in allen drei Fällen erfüllt. Der Sozialraumkoordinator Herr Hildebrand unterstützt die Förderung der Projekte. Dem Beschluss 3225/2016 vom 08.12.2016 folgend, und damit alle drei Projekte gefördert werden können, kann die jeweilige Zuwendung nicht in der beantragten Höhe ausgezahlt werden. Vorge- schlagen wird eine proportionale Kürzung entsprechend folgender Berechnung: Projekt förderfähiger Zuwendungsbedarf % von Antragssumme proportionaler Anteil von 2.500 € Gesamtausschüttungsbetrag proportionale Kürzung um Grünes Vingst 1.100,00 € 37,3% 932,20 € 167,80 € Mobilität für Senioren 700,00 € 23,7% 593,22 € 106,78 € 2 Generationen spielen Spiele 1.150,00 € 39,0% 974,58 € 175,42 € Kontrollsumme Antragssumme 2.950,00 € 2.500,00 € 450,00 € Die Sozialraumkoordinatoren geben zu bedenken, dass möglicherweise die Projekte durch eine Kür- zung nicht in dem vorgesehenen Maß durchgeführt werden können. Unter Abweichung von dem Be- schluss 3225/2016 vom 08.12.2016 soll daher der Bezirksvertretung Kalk die Möglichkeit eröffnet werden, allen drei Anträgen in voller Höhe stattzugeben. Für die zweite Förderwelle im Herbst steht dann nur der Restbetrag i. H. v. 2.050,00 € zur Verfügung. Erläuterungen siehe Anlagen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Alternative beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1821/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 13.06.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27