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1807/2026

Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2025/26

Mitteilung Ausschuss 19.06.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.06.2026, TOP 8.5

Anlage 1 Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2025/26

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Anlage 1 Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2025/26

13019 Zeichen

KEP-Sachstandsbericht 2025/26   
Inhaltsverzeichnis 
1 Allgemeines....................................................................................................................................... 2 
1.1 KEP-Lenkungskreis.................................................................................................................... 2 
1.2 Neuaufstellung und Fortschreibung der KEP ............................................................................ 2 
1.3 KEP-Sommerfest am 16.09.2025 im Orangerie Theater .......................................................... 3 
2 Aktuelle Projekte ............................................................................................................................... 3 
2.1 Freigabe von Mitteln aus dem Haushalt der KEP für die Freie Szene ..................................... 3 
2.2 Kulturelle Teilhabe Implementierung des Kriteriums Vielfalt in den städtischen 
Kulturinstitutionen.................................................................................................................................. 4 
2.3 Strukturanalyse kulturelle Teilhabe............................................................................................ 4 
2.4 Kulturschaffende vernetzen - Kooperationen fördern ............................................................... 4 
2.5 Circular.Culture .......................................................................................................................... 5

2 
 
1 Allgemeines 
1.1 KEP-Lenkungskreis  
 
Mit der Neuorganisation des Kulturdezernates Mitte 2025 wurde die Kulturentwicklungspla-
nung (KEP) eine Organisationseinheit (VII-22) der Stabsstelle kulturelle Infrastruktur, Strate-
gie, Belange der freien Szene (VII-2) unter der Leitung von Benjamin Thele.  
Nach der Kommunalwahl 2025 wurden die Ausschüsse und damit auch der Lenkungskreis 
(LK) der KEP neu konstituiert. Eine erste Sitzung in dieser neuen Zusammensetzung fand 
am 26.02 2026 statt.   
Entsprechend dem Wunsch des Lenkungskreises nach einer Neuausrichtung der künftigen 
KEP wurde hier die Fortschreibung des Kulturentwicklungsplanung intensiv beraten. Dabei 
wurde deutlich, dass sich die Rahmenbedingungen für Kulturpolitik und kulturelle Infrastruk-
tur seit Verabschiedung der KEP 2019 erheblich verändert haben und eine Aktualisierung der 
strategischen Grundlagen sinnvoll erscheint. Auf der Lenkungskreissitzung wurde der Ent-
wurf eines Wirkmodells der Kölner Kultur vorgestellt, um Maßnahmen künftig gezielter, trans-
parenter und gemeinsam weiterentwickeln und besser auf die sich stetig verändernden Rah-
menbedingungen eingehen zu können.  
 
 
1.2 Neuaufstellung und Fortschreibung der KEP 
Das Kulturdezernat Köln erarbeitet derzeit eine Fortschreibung und Neuaufstellung der KEP. 
Dabei geht es nicht darum, Bestehendes infrage zu stellen, sondern auf dem aufzubauen 
was bisher gemeinsam erreicht wurde, um die KEP im Hinblick auf die sich verändernden 
Rahmenbedingungen handlungsfähig weiterzuentwickeln. Angesichts der derzeitigen Haus-
haltslage steigt der Legitimationsdruck und die Kultur wird perspektivisch nicht allein mit öf-
fentlichen Mitteln auskommen. Zunehmend werden ergänzende Finanzierungsquellen wie 
Förderprogramme, Stiftungen oder Kooperationen erschlossen werden müssen. In diesem 
Kontext ist es wichtig die eigene Arbeit mit Aussagen zu Wirkungen, Zielbeiträgen und be-
lastbaren Zahlen darstellen zu können.  
Die Neuaufstellung soll dazu dienen, die bestehenden Ziele der KEP weiterzuentwickeln und 
an aktuelle gesellschaftliche, kulturelle und finanzielle Entwicklungen anzuknüpfen. Ziel ist 
es, gemeinsam Perspektiven für die Kölner Kulturlandschaft zu erarbeiten und zugleich sicht-
bar zu machen, welchen Beitrag Kunst und Kultur für die Stadtgesellschaft leisten. Dabei sol-
len bestehende Stärken gesichert, neue Entwicklungen aufgegriffen und Handlungsmöglich-
keiten für die Zukunft eröffnet werden. 
Um dies zu erreichen, wird in einem partizipativen Prozess ein Wirkmodell für die Kölner 
Kunst und Kulturszene entwickelt, das diese gesellschaftliche Wirkung perspektivisch im 
Rahmen eines jährlichen Monitorings messbar und sichtbar machen kann.  
Nachdem ein erster Entwurf der methodischen Herangehensweise und des strategischen 
Rahmens des Wirkmodells dem KEP-LK am 26.02.2026 vorgestellt wurde, wurde im zweiten 
Quartal 2026 dieses Konzept in weiteren Gesprächen mit Vertreter*innen aus Politik, Verwal-
tung, Kulturszene und weiteren Partner*innen vertiefend vorgestellt und Gelegenheit für 
Rückfragen und Anregungen gegeben.  
Die Fortschreibung der KEP soll erneut partizipativ erfolgen. Beteiligungsformate mit Kultur-
schaffenden sind vorgesehen. Zurzeit wird ein Self-Assessment zu verschiedenen Themen

3 
für die Kulturschaffenden vorbereitet. Dies dient dazu einen ersten Überblick darüber zu er-
halten an welchen Stellen bereits systematisch Daten erhoben werden und welche Themen 
den Kulturschaffenden wichtig sind. Im Sommer sollen dann alle Kulturschaffenden zur wei-
teren partizipativen Erarbeitung des Wirkmodells eingeladen werden.  
 
1.3 KEP-Sommerfest am 16.09.2025 im Orangerie Theater 
Im September 2025 veranstaltete das KEP -Team zum vierten Mal für die Kulturakteure der 
Stadt ein KEP-Sommerfest. Die Veranstaltung wurde auch zum Anlass genommen, dass sich 
Benjamin Thele nach der Umstrukturierung des Dezernates Kunst und Kultur als neuer Leiter 
der KEP vorstellte. Neben dem geselligen Beisammensein und Austausch bereicherte ein Key-
note Vortrag von S tefan Rausch unter dem Titel „Im Zweifel für den Anklagenden – Kultur 
Macht Köln“ das Programm.  
 
 
2 Aktuelle Projekte  
 
2.1 Freigabe von Mitteln aus dem Haushalt der KEP für die Freie Szene 
Beschluss des Hauptausschusses (AN /1294/2025) am 29.09.2025 / Die Zuständigkeit liegt 
beim Kulturamt (41). 
Die Freien Szenen der Darstellenden Künste sind ein wesentlicher Bestandteil der Kölner 
Kulturlandschaft und werden eine zentrale Rolle in der anstehenden Neuauflage der Kul-
turentwicklungsplanung spielen. Damit die freien Tanz- und Theaterhäuser als infrastruktu-
relle Ankerpunkte dieser Szene aktiv und wirksam in den Prozess eingebunden werden kön-
nen, ist eine gezielte konzeptuelle Vorbereitung notwendig. 
Mit der Bereitstellung von KEP-Mitteln erhalten die Häuser die Möglichkeit, 
 strategische Konzepte für ihre zukünftige Rolle in der Kölner Kulturlandschaft zu ent-
wickeln, 
 sich frühzeitig synergetisch zu vernetzen, 
 und sich in gemeinsame Fragestellungen und Arbeitsgruppen einzubringen, die die 
Neuausrichtung der KEP vorbereiten. 
 
Darüber hinaus gewährleistet die prozentuale Verteilung der Mittel in Orientierung an den be-
reits bestehenden Betriebskostenzuschüssen eine transparente und nachvollziehbare Grund-
lage. Sie berücksichtigt die unterschiedlichen infrastrukturellen Voraussetzungen und Be-
darfe der einzelnen Häuser. Auf diese Weise wird eine ausgewogene Stärkung der gesamten 
freien Tanz- und Theaterlandschaft erreicht, die sowohl die Vielfalt der künstlerischen An-
sätze als auch die Stabilität der Trägerstrukturen sichert.

4 
2.2 Kulturelle Teilhabe Implementierung des Kriteriums Vielfalt in den städti-
schen Kulturinstitutionen 
Im dritten und letzten Projektteil des Gesamtprojekts „In Vielfalt durch Vielfalt“ werden die im 
Leitbild und in der Strukturanalyse erarbeiteten Grundlagen in konkrete Handlungen über-
führt. Die Projektkonzeption ist abgeschlossen und befindet sich aktuell in der verwaltungsin-
ternen Endabstimmung.  
Angestrebt ist, die Beschlussvorlage in den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.06.2026 zu 
geben (Session Nr. 0856/2026). 
 
 
2.3 Strukturanalyse kulturelle Teilhabe  
Ratsbeschluss im Herbst 2024 (1040/2024) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat, Re-
ferat für kulturelle Infrastruktur, Strategie und Belange der Freien Szene (VII/2) 
Als erste Maßnahme zur Umsetzung des Leitbildes wurde eine Strukturanalyse zu Kulturteil-
habe und Vielfalt in den städtischen Kulturinstitutionen erstellt.  
Die Strukturanalyse wurde im Frühjahr 2026 abgeschlossen. Der Abschlussbericht w ird der 
Politik ebenfalls in der Sitzung am 25.06.2026vorgelegt (Session Nr. 0855/2026). 
 
 
2.4 Kulturschaffende vernetzen - Kooperationen fördern 
Ratsbeschluss im Sommer 2024 (1033/2024)  / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat  
Referat für kulturelle Infrastruktur, Strategie und Belange der Freien Szene (VII/2) 
Das Thema „Vernetzung“ wurde vom KEP-Lenkungskreis als ein Schwerpunktthema für 2024 
festgelegt.  
Mit der Maßnahme „Kulturschaffende vernetzen – Kooperationen fördern“ soll die Vernetzung 
und Zusammenarbeit zwischen der Freien Szene und den städtischen Institutionen ausgebaut 
und gestärkt werden. Sie gab die Möglichkeit, sich mit Projektideen für spartenübergreifende 
Kooperationen um eine Förderung zu bewerben. 
 
Aus den 22 Bewerbungen wurden folgende sieben Projekte für eine Förderung ausgewählt:  
 35 Tonnen in Kalk (Bürgerhaus Kalk & nö theater) : Die Vorstellungen fanden im April 
2025 im Bürgerhaus Kalk statt. 
 Bartóks wunderbarer Mandarin (Gürzenich Orchester & Theater im Bauturm): Das Sze-
nische Konzept und die Textvorlage ents tanden bis Ende 2025, das Konzert findet im 
November 2026 statt. 
 Der Freischütz in 5 Dimensionen (Oper Köln & Comedia Theater ): Gefördert wurden 
Konzeption und die Bearbeitung des Librettos in Laut- und Gebärdensprache. Die Vor-
stellungen fanden im April 2026 im Comedia Theater statt.  
 Friedvolle Saitenklänge (Museum Schnütgen & musik+konzept e.V.): Die Konzerte fan-
den im Rahmen des romanischen Sommers 2025 als Lunchkonzerte statt. 
 Mein Vater war König David (Schauspiel Köln, Analog Theater & studiobühne): Die Auf-
führungen fanden am 25. und 26. März 2025 im Depot 2 statt.

5 
 Ein Literarischer Blick ins Kölnische Stadtmuseum (Kölnisches Stadtmuseum & Land in 
Sicht e.V.): Es wurden zwei Lesungen, eine im Frühjahr und eine im Herbst 2025 im 
Foyer des Kölnischen Stadtmuseums durchgeführt.  
 Masquisard (RJM & afrotopia e.V.) Die Performance „FROM BANDUNG TO BLM AND 
BEYOND“, fand am 7./8. Juni 2025 im Rautenstrauch-Joest-Museum statt . 
 
Die Evaluation der Projekte steht noch aus. Da in einigen Fällen Konzeptionen von Neupro-
duktionen gefördert wurden, sind derzeit noch nicht alle Projekte abgeschlossen. Die letzten 
Veranstaltungen finden im Herbst 2026 statt. Die Befragung der Projektpartner*innen erfolgt 
im Anschluss. 
 
 
2.5 Circular.Culture 
Am 13.02.2025 im Rat beschlossen (3467/2024) / Die Zuständigkeit liegt beim Kulturdezernat 
Referat für kulturelle Infrastruktur, Strategie und Belange der Freien Szene (VII/2) 
Nachdem das Projekt Anfang Dezember 2025 einen positiven Zuwendungsbescheid erhalten 
hat, konnte »Circular.Culture« im Januar 2026 starten. Als Gemeinschaftsprojekt des NRW 
KULTURsekretariat (Projektkoordination), der Neue Effizienz gGmbH in Wuppertal sowie des 
Theater Bonn und der Stadt Köln wird es im Rahmen des EFRE-Programms »Circular Eco-
nomy – CircularCities.NRW« gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz 
und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und kofinanziert von der Europäische Union. 
Der für die Projektförderung erforderliche Eigenanteil wird durch die KEP finanziert. Das Pro-
jekt ist auf drei Jahre befristet. 
In der Kunst- und Kulturproduktion werden außergewöhnliche, teils sehr aufwendige tempo-
räre Architekturen sowie Bühnenbilder und Kostüme produziert, die nach Ausstellungen oder 
Aufführungen nicht mehr benötigt und entsorgt werden. Ziel des Projekts Circular.Culture ist 
es, die Kreislaufwirtschaft und damit einen ressourcenschonenden Umgang mit Materialien in 
der Kulturszene Nordrhein-Westfalens städteübergreifend zu fördern und voranzutreiben.  
Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau von Strukturen die es ermöglichen sollen, Kreislaufwirt-
schaftsprinzipien in der Kultur integrieren. Hierzu gehört die Einrichtung eines zentralen Ma-
terialdepots und dezentraler Material-Hubs mit tragfähigen Betreibermodellen, um Material 
aus und für Kulturinstitutionen und die Freie Szene zugänglich zu machen. Ergänzend dazu 
wird eine digitale Plattform entwickelt, die dabei unterstützt, vorhandene Materialien sichtbar 
zu machen sowie ihre Nutzung in kommende Projekte und Produktionen zu vermitteln. Bil-
dungsangebote und eine wissenschaftliche Begleitung unterstützen den Wissensaustausch 
zwischen Kultur- und Stadtakteur*innen. Während der dreijährigen Projektlaufzeit soll so ein 
Netzwerk entstehen, das Kreislaufwirtschaft dauerhaft in der Kunst- und Kulturszene NRWs 
verankert. 
Bei der Stadt Köln konnte im Rahmen dieses Projektes eine bis Ende 2028 befristete Stelle 
für die Konzeptionierung des analogen Materiallagers eingerichtet und Ende April 2026 be-
setzt werden.  
Bis Herbst 2026 werden Bedarfsanalyse n durchgeführt und Governance-Dialoge k onzipiert. 
Parallel starten erste Sensibilisierungsformate und Standortanalysen für Hubs und Depot.

Mitteilung Ausschuss

823 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer 19.06.2026 
 1807/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur  
 
Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2025/26 
Am 04. April 2019 wurde die Kulturentwicklungsplanung (KEP) vom Rat beschlossen. Im 
Rahmen dieses Beschlusses wurde die Verwaltung beauftragt, die KEP hinsichtlich ihrer 
Zielsetzung und ihrer Entwicklungsideen/Maßnahmen jährlich zu prüfen. Die Ergebnisse 
der Prüfung und die daraus resultierende Fortschreibung der KEP sollen bis zum 30. Juni 
eines jeden Jahres, beginnend 2020, dem Fachausschuss in Form eines Berichtes vorge-
legt werden.  
 
Vorliegender Mitteilung beigefügt ist der Sachstandsbericht KEP 2025/26 . 
 
Gez. Charles 
 
Anlage:  
 
Anlage 1: Kulturentwicklungsplanung Sachstandsbericht 2025/26

Beratungsverlauf (1)

25.06.2026 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1807/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.06.2026
Erstellt
16.06.2026 07:47