AN/1149/2024
Global denken, lokal handeln: Strategieoptimierung und Ausbau internationaler Kooperationen durch Digitalisierung, Innovationsförderung und Bildungsprojekte im globalen Süden
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Anfrage nach § 4
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Vivian Berhane Integrationsrat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses Herrn Manuel Froh Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 02.09.2024 AN/1149/2024 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 09.09.2024 Global denken, lokal handeln: Strategieoptimierung und Ausbau internationaler Kooperationen durch Digitalisierung, Innovationsförderung und Bildungsprojekte im globalen Süden Sehr geehrter Herr Froh, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, ich bitte Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Digitalisierungsausschusses der Stadt Köln am 09.09. aufzunehmen: Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung bieten Städtepartnerschaften zwischen der Stadt Köln und Städte des globalen Südens eine wichtige Gelegenheit Wissen, Technologietransfer und Best Practices auszutauschen. Diese Kooperationen stärken durch angemessene Strategieoptimierungen den internationalen Dialog und ermöglichen Köln in der Entwicklungszusammenarbeit eine Vorreiterrolle zu übernehmen, wodurch sie sich langfristig als innovativer und kosmopolitischer Akteur positionieren und Ihr Ansehen steigern kann. Durch gezielte Förderung von Entwicklungsprojekten in Partnerstädten wie Nairobi, wo der Digital Hub Cologne bereits mit einem Innovationszentrum kooperiert um Start-ups in den Bereichen FinTech, AgriTech und Gesundheitswesen zu fördern, kann Köln aktiv zur Reduzierung globaler Ungleichheiten und zur Förderung einer inklusiven und nachhaltigen, Entwicklung beitragen, wie sie in den UN-Nachhaltigkeitsziele verankert sind. Damit würde auch Unternehmern den Zugang zu digitalen Technologien & Märkten erleichtert um Produkte & Dienstleistungen zu exportieren. Zudem könnte Köln durch Entwicklung digitaler Bildungsprogramme in Partnerstädten seine Rolle als zukunftsweisender Schlüsselakteur im Wissenstransfer und in der Unterstützung des Unternehmertums einnehmen. Die Antworten der Verwaltung werden dem Wirtschaftsausschuss als Mitteilung vorgelegt. Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen: - 2 - 1) Werden derzeit Projekte wie z.B. die Kooperation zwischen dem Digital Hub Cologne und einem Innovationszentrum in Nairobi angestrebt? Falls nein, was sind die Grün- de dafür? 2) Wie unterschiedlich sind die rechtlichen & regulatorische Rahmenbedingungen für die Implementierung solcher internationalen Projekte in den verschiedenen Partnerstäd- ten? 3) Welche Erkenntnisse oder Evaluationen liegen bisher zu Best- Practice-Beispielen wie der Unterstützung von Start-ups in Nairobi vor, und wie könnten diese zur Formu- lierung strategischer Ziele der Verwaltung beitragen? 4) Stehen ausreichende personelle & finanzielle Kapazitäten für Planung + Umsetzung zur Verfügung, um an internationale Projekte teilzunehmen? Falls ja, wie sind diese konkret aufgeschlüsselt? 5) Wurden bereits digitale Bildungsprojekte im Rahmen von Städtepartnerschaft - Kooperationen begonnen oder realisiert? Falls ja, mit welchen Partnerstädten und welche Best-Practice-Beispiele liegen vor? Falls nein, warum wurde dies bislang nicht umgesetzt? Herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüßen gez. Vivian Berhane
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1149/2024
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 06.09.2024
- Erstellt
- 02.09.2024 11:58