2009/0096
Eigenbetrieb Immobilienmanagement befristete Personaleinstellung im Rahmen des Sonderinvestitionsprogrammes
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2009/0096
5649 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
05.03.2009
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI Dezernat II
Finanzverwaltung
Hauptamt
Dezernat I
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2009/0096
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Eigenbetrieb Immobilienmanagement
befristete Personaleinstellung im Rahmen des Sonderinvestitionsprogrammes
Vorlage vom: 02.03.2009
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat nimmt von der Vorlage Kenntnis und beschließt, 6 Architekten/Ingenieure zur
Wahrnehmung der Bauherrenfunktion nach der Entgeltgruppe 10/11 außerhalb des Stellenplans
einzustellen.
Die Finanzierung über die Baunebenkosten des Konjunkturprogrammes II und des
Sonderinvestitionsprogrammes Schul- und Hochschulbau ist zu prüfen. Sie belastet in diesem Fall nicht
den Personalhaushalt.
Die Befristung erfolgt für die Dauer von 3 Jahren.
Die personelle Unterstützung im administrativen Bereich erfolgt durch interne Lösungen kostenneutral.
Anlagen: Presseinformation des Hessischen Finanzministers
Datenschutzrelevante Anlage:
2
...
Beschluss des Magistrats vom
3
...
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 02.03.2009
B e g r ü n d u n g :
Die Stadtverordnetenversammlung hat in Ihrer Sitzung am 03.02.2009 der Anmeldung von
Schulbaumaßnahmen in Höhe von 32.680.000,00€ für das Hessische Sonderinvestitions-programm
„Schul- und Hochschulbau“ zugestimmt (Vorlage 2009/0028). Ein entsprechender Bewilligungsantrag
über diese Summe wurde dem Hessischen Ministerium der Finanzen zur Genehmigung zugesandt.
Durch den Ergebnisvermerk des Hessischen Ministeriums der Finanzen vom 21.01.2009 wurden
folgende „wichtige Fördervoraussetzungen“ festgelegt:
• Nur zusätzliche Maßnahmen
• Vorhabensbeginn noch in 2009 muss sichergestellt sein
• Erfüllung der Energieeinsparverordnung
• Abgabe der Anmeldungen bis 28.02/31.03./30.04.2009
Nach Informationen des Hessischen Städtetages sind aus dem Konjunkturprogramm II des Bundes
und dem Hessischen Sonderinvestitionsprogramm weitere Mittel zu erwarten. Wie in der Anlage
ersichtlich, ist für die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit insgesamt 48.506.000,00€ Fördermitteln zu
rechnen.
Für die Gebäude, die dem Eigenbetrieb Immobiliemanagement zugeordnet sind, sind – vorbehaltlich
der Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung - etwa 38.000.000,00€ zu erwarten.
In Arbeitsgesprächen mit der Personalabteilung des Hauptamtes musste der Abschluss von
„Werkverträgen“ aufgrund höchstrichterlicher Rechtssprechung ausgeschlossen werden, sodass der
Abschluss von Arbeitsverträgen für befristete Arbeitsverhältnisse als einzige Lösung bleibt.
In den betroffenen Fachbereichen des Eigenbetriebes Immobilienmanagement Darmstadt wird
dahingehend zusätzliches Personal benötigt, um die Projektentwicklung und Realisierung der Projekte
im Rahmen der Bauherrenvertretung, die zeitgerechte Rechnungsbearbeitung und zusätzliche
umfangreiche Vergabetätigkeiten für die Stadt Darmstadt entsprechend des vorgegebenen engen
zeitlichen Rahmens zu gewährleisten.
4
...
Folgende Stellen sind innerhalb des Eigenbetriebs Immobilienmanagements befristet für drei Jahre zu
besetzen:
Fachbereiche des Technischen Leistungsmanagements
6 Stellen EG 11 95.385,21 €/ Jahr x 3 Jahre x 6 Stellen = 1.716.933,78 €
1 Stelle EG 5 63.657,91 €/ Jahr x 3 Jahre x 1 Stelle = 190.973,73 €
(Fachangestellte für Bürokommunikation Fachbereich 12)
Fachbereich Rechnungswesen
1 Stellen EG 8 70.588,56 €/ Jahr x 3 Jahre x 1 Stelle = 211.765,68 €
Fachbereich Personal/Organisation für Registratur/Angebotseinholung
1 Stellen EG 6 66.442,00 €/ Jahr x 3 Jahre x 1 Stelle = 199.326,00 €
Summe für 3 Jahre: 2.318.999,19 €
Summe / Jahr 772.999,73 €
2 der 6 Stellen EG 11 sind bereits im Magistratsbeschluss 2009/0028 benannt.
In Anbetracht der Vorgaben und Regelungen zur städtischen Personalwirtschaft hat der Eigenbetrieb
Immobilienmanagement sicherzustellen, dass die durch die befristeten Arbeitsverhältnisse
entstehenden Kosten aus dem Sonderinvestitionsprogramm finanziert werden.
Mit Beschluss des Magistrats und der Betriebskommission des Eigenbetriebs Immobilien-
management wird die Genehmigung der Aufsichtsbehörde sofort beantragt.
Um eine schnelle Stellenbesetzung zu gewährleisten, können die derzeit im Rahmen eines
genehmigten Stellenbesetzungsverfahren vorliegenden Bewerbungen zur Stellenbesetzung von 4
Stellen innerhalb des Leistungsmanagements herangezogen werden. Sollten hierbei keine oder nicht
ausreichend Bewerber und Bewerberinnen Interesse zeigen, ist mit Magistratsbeschluss und
Genehmigung der Aufsichtsbehörde die schnellstmögliche externe Ausschreibung der verbleibenden
Stellen durch die Personalabteilung des Hauptamtes durchzuführen.
Für die anderen 5 Stellen ist mit Magistratsbeschluss und Genehmigung der Aufsichtsbehörde die
schnellstmögliche Ausschreibung durch die Personalabteilung des Hauptamtes durchzuführen.
Darmstadt, 02.03.2009
Der Dezernent II Der Dezernent I Der Dezernent VI
Wolfgang Glenz Walter Hoffmann Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Bürgermeister Oberbürgermeister Stadtrat
anlage 1
8176 Zeichen
b.Feb. ZUUY IdEHIsBLERGESIAUIKAI DIPL. ING. U» WENZEL ÄNSDEZERNENT.SB2U 5. I/4ıra un ge TNETIE) ICE "ı='zerium der Finanzen Marion Weber / D 23 4486119706 ILK-0o1-00” Ku uchies Minister: 4 13298 2415 der Finanzen !IR DZ HESSEN 16. Feb. 2009 er Presseinformation , 937 KK don 16. Februar 2009 Finanzminister Karlheinz Weimar: „Die Stadt Darmstadt kann dank Investitionsprogrammen des Landes und des Bundes insgesamt 48,506 Millionen Ba investieren“ Die Stadt Darmstadt kann aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen und dem Konjunkturprogramm des Bundes insgesamt 48,506 Millionen Euro abrufen. Dies gab Finanzminister Karlheinz Weimar heute in Wiesbaden bekannt. Das Gesamtvolumen setze sich aus zwei Komponenten zusammen: Zum cinen würden der Stadt als Schulträger für die Saniorung, Modemisierung und den Ausbau seinor Schulen 35,140 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Bis zu 20 Prozent dieser Mittel können pauschal für kleinere Instandhaltungsmaßnahmen an don Schulen und für die Lemumfaldverbesserung eingesetzt werden“, erklärte Weimar. Zusätzlich erhält die Stadt noch 13,366 Millionen Euro, um in die kommunale Infrastruktur investieren zu können. „Dic Stadt hat nun Gewissheit, mit « wie viel Geld sie insgesamt rechnen kann. Es gilt nun, die Planungen in den nächsten Wochen abzuschließen und in die konkrete Umsetzung der bereits geplanten. Maßnahmen einzusteigen“, betonte Finanzminister Weimar, Er hob nochmals das Ziel des Sonderinvestitionsprogramms hervor: „Wir werden insbesondere it Schulbaubereich zusätzliche Projekte anstoßen bzw, vorziehen — was wit nicht wollen ist bereits vorgesehene Vorhaben lediglich günstiger finanzieren. Daher gilt das Investitionsprogramm auch nur für solche Projekte, die nach den bisherigen Planungen nicht bereits in 2009 zur Ausführung kommen sollen. Gleiches gilt für Investitionen in die kommunalo Infrastruktur, Insbosondore der hessische Mittelstand vor Ort wird davon immens profitieren.“ Zum Prozcdere der Antragstellung auf kommunaler Seite erläuterte Weimar, dass gemeinsam mit den kommunalcn Spitzenverbänden ein einfaches Antragsverfahren erarbeitet worden sei, „Die Kommunen müssen, wenn sie Landesmittel beantragen, das Projekt beschreiben, die Kosten beziffern, einen Zeitplan für die Baumaßnahme erstellen und erklären, dass das Projckt tatsächlich eine zusätzliche Maßnahme ist und nicht bereits im Jahr 2009 vorgeschen war“, sagte der Finanzminister. Dies werde auch von einer Projektgruppe überwacht. Welche Angaben nötig sind, um Bundesmittel zu beantragen, müsse noch abschließend mit dem Bund geklärt werden. Weimar betonte, dass die Landesregierung gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden in kürzester Zeit die Voraussetzungen dafür geschaffen habe, um die zur Verfügung stohenden Mittel schnellstmöglich zu nutzen. „Wir haben in den vergangenen Wochen hervorragend zusammen gearbeitet und die Basis dafür gelegt, im Schul- und Hochschulbau sowie bei den zahlreichen kommunalen und landeseigenen Infrastruktunmaßnahmen in Kürze voll durchstarten zu können“, erklärte Weimar. raus: Maya Hirrer Erb DIESEM en ah EEE ech, Pad ch Ebert lead Prarzaraiteilungen im Inlerrei © erwenbnnddl Imasseson che Traaorı (0811) 22 M07 a, (EN ERR 16-FEEIb.Feb. 2009 15:52BUERGESTADTRAT DIPL.- ING. D. WENZEL AN:DEZERNANT.9520 S. 2/dara 2.4.03 11:47 +a3S1132392417] 51192214 kerium der Finanzen Marion Weber D 373 +4951192992416 Die Verteilung des Programmvolumens für den Schulbau war den kommunalen Schulträgern bereits im Dozember mitgeteilt worden. Zunächst seien 950 Millionen Euro auf die Schulträger verteilt worden — Schlüssel hierfür seicn die entsprechonden Schülerzahlen. „Über die Verteilung der zusätzlich 200 Millionen Euro für Sonderbedarfe, die insbesondere den großen Flächenkreisen mit einer zersplitterten Schulstruktur zur Verfügung stehen, haben wir nach Gesprächen mit den kommunalen Spitzenverbänden cbenso einc Festlegung getroffen. Schlüssel hierfür sind die Anzahl der Schulen und die Größe der Fläche. Weiter erhalten die Ersatzschulen, 50 Millionen Euro, so dass den hessischen Schulträgem insgesamt 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung stehen“, sagte Weimar. Für kommunale Infrastrukturmaßnahmen könnten von den Städten und Gemeinden insgesamt rund 571 Millionen Euro investiert werden. Zusätzlich stünden noch 100 Millionen Euro für kommunale Krankenhäuser zur Verfügung. Bei den hessischen Kommunen würden insgesamt rund 1,87 Milliarden Euro ankommen, Weimar betonte, dass dic Landesregierung bereit sei, hieran ‘den wesentlichen finanziellen Anteil zu tragen. „Die Kommunen erhalten für den Schwerpunkt Schule 1,2 Milliarden Euro und rund 671 Millionen Euro für kommunale Infrastrukturprojekte“, erläuterte Weimar. Dic Verbesserung der kommunalen Infrastruktur wird weitgehend übor Darlehen mit ciner Laufzeit von bis zu 30 Jahren finanziert, wobei das Gros dor Tilgung mit insgesamt 1,084 Milliarden Euro vom Land übernommen werde. Rund 284 Millionen Euro und damit 15,17 Prozent der Gesamtinvestitionen würden von der kommunalen Seite getilgt. Die anfallenden Zinsen würden durch den Kommunalen Finanzausgleich abgedeckt. „Für die Kommunen sind dies natürlich hochattraktive Konditionen. Wir versetzen unsere Kommunen somit in die Lage, für vergleichsweise kleincs Geld unglaublich viel zu erreichen“, erklärte Weimar abschlicßend, we. Anfage: Übersicht über die Förderkontingente @-reBib.Fah. 2009 15:B2BUeRGESTADTRAT DIPL.- ING. D. WENZEL Mnspezermanir.9520 $. 3/4a ‚2. 11:51 +aS611323924 05151139214 kerium der Finanzen Marion Weber D 1/4 i +4961192992415 ‘ u. | Marlon Weber Hessisches Ministerlum der Finanzen Friedrich-Ebert-Allee 8, 651865 Wiesbasen Tel.: = en ke +9 ron Bars s-Feiß.Feb. 2009 15:5QBUERGEISTADTRAT DIPL.- ING. D. WENZEL ANIDEZERNATIIF.0520 3. 4/74 22.2009 11151 HASELATZSTAAEI51132214 kerium der Finanzen Marion Weber D 2/4 von #4981192992415 u Sonderinvestitionsprogramm des Landes (ohne Hochschulbersich) und Konjunkturpaket Il des Bundes (kommunaler Antell) Förderkontingerne (einschließlich Kofinanzierung) In Euro Maßnah 'aßnahmen der kommunalen Schulträger PR Stächte ie u Oder Venelungskritertum: Einwohner Vertelungskriterien: Schüler, Schulen u. Fläche davon Programmmittel des Stadt Damnstadt Stadt Frankfurt Stadlt Offenbach MAtAODO Stadt Wiesbaren 25.929.000 Bad Homburg 4.871.000 Stadt Hanau 8.299.000 Stadt Kelsterbach N = Stadt Rüsselsheim 10,335.000 3.919.000 5.574.000 Bergstraße 46.823.000 17.753.000 24.851.000 Darnstadt-Dieburg 44.370,00 16.825000 | 27.172000 20.756.000 Groß Gerau 30.728.000 11.651,00 18.208,000 13.909,000 Hochtaunus 38.487.000 14.592.000 16.376.000 12.509.000 Main-Kinzig 57.505,000 21.841,00 22.988.000 Maln-Taunus 33.408,000 12.867.000 18.186.000 Odenwald 20.713.000 7.853.000 1.108,000 30.014.000 Offenbach 54.132.000 20.524.000 24.174.000 85.778.000 Rhelngau-Taunus 29,753.000 11.281.000 13.223.000 47.083.000 Wetterau 58.404.000 22.144.000 21.473.000 86.515.000 Stadt Gioßen 22.472.000 . 8,520.000 5.358.000 29.484.000 Stadt Marburg „16.548.000 10.274.000 6.274.000 5,090,000 23.997.000 Stadt \werzier . . - 3.722.000 4.882.000 Gleßen 26.677.000 47.804.060 10.873.000 13.009.000 45.707.000 Lahn-Dint 54,051.000 33.558.000 20.483,00 14.801.000 73.427.000 Limburg-Weilburg 39.139.006 24.209.000 14,840,000 12.476.000 65.471.000 Marburg-Bledenkopt 32.427.000 20.132.000 72.285.000 12.418.000 48.084.000 Vogelsberg 27.772.000 17.242.000 | 10.530.000 8.148.000 34.439.000 Stadt Kassel 42.383.000 26.313.090 16.070.900 13.918.000 60.800.000 Stadt Fulda 16,788,000 10.423.000 6.365.000 4.002.000 22.913.000 Fulden 33.517.000 20.808,000 12.708.000 11.128,000 48.082.000 Hersfeld-Retenburg 27.808,000 17.265.000 10.543.000 8.980.000 39.577.000 Kasse! 42.001.006 26.076.000 15.925.000 17.285.000 64.629.000 Schwalm.Edar 39.421.000 24.474.000 14.947.000 13.431,000 4.182.000 57.004.000 Waldaok-Frankenberg 40,907.006 25.287.900 15.510.000 + 11.923.000 3.080.000 66.618.000 Werra-Meilner 23.720.000 14.727.000 8.593.000 10. 072.000 3.792.000 2.378.000 2.915.000 1.810.000 4,105.000 2.915.000 188.219.000 499.077.000 En) 871.099 430.572.000 398.120.000 44:4112.000
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2009/0096
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 02.03.2009
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00