3465/2023
Programm zum Bau von sicheren Fahrradabstellanlagen am Wohnhaus (AN/1599/2023 aus VA 19.09.2023)
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Stellungnahme zu einem Antrag (Ausschuss)
2487 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/68/682/3 Vorlagen-Nummer 16.11.2023 3465/2023 Stellungnahme zu einem Antrag öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 21.11.2023 Programm zum Bau von sicheren Fahrradabstellanlagen am Wohnhaus (AN/1599/2023 aus VA 19.09.2023) Im Antrag AN/1599/2023 soll die Verwaltung beauftragt werden, ein Förderprogramm für Fahrradabstellanlagen an Wohnhäusern aufzustellen. Die Stadt Köln hat bereits im Rahmen von zwei Förderprogrammen die Abstellsituation auf Privatgelände unterstützt. Dies erfolgte sowohl im Rahmen des Projektes "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)" https://www.stadt-koeln.de/artikel/68742/index.html als auch im Förderprojekt „Fahrradparken smart und sicher“ des Bundes. In beiden Fällen war die Resonanz sehr gering. Beim ExWoSt-Projekt – mit einer 50 %igen Förderung von bis zu 3.000 EUR – gab es14 Inte- ressenten, davon 13 durchgeführte Beratungstermine. Letztendlich wurden drei Projekte um- gesetzt. Gründe, die nicht zur Umsetzung geführt haben, waren: Keine Mehrheit der Eigentümergemeinschaft, Bautechnisch nicht möglich bzw. kein Platz, Möglicherweise pandemiebedingte Zurückhaltung (Vermeidung von Kontakten; Kauf- zurückhaltung); der Förderzeitrum wurde jedoch pandemiebedingt verlängert. Beim Förderprojekt „smart und sicher“ wurde eine Vielzahl an z. B. Wohnungsbauge- sellschaften angeschrieben. Es gab nur 2-3 Rückmeldungen, die im weiteren Projekt- verlauf lose gehalten wurden. Die Abstellsituation auf Privatgelände unterliegt grundsätzlich dem Eigentümer, sodass die Stadt Köln hier nicht aktiv tätig werden kann. Die Stadt Köln errichtet auf öffentlicher Fläche öffentlich zugängliche Fahrradabstellmöglich- keiten, um möglichst viele Nutzende zu erreichen und die Gehwege von wild abgestellten Fahrrädern frei zu halten. Mit jährlich ca. 2.000 neuen Abstellplätzen ist die Stadt Köln hier deutschlandweit Vorreiterin. So besteht bereits ein dichtes Netz an Abstellplätzen in Wohn- hausnähe. Im Rahmen von Mobilstationen werden zukünftig weitere Abstellmöglichkeiten aufgenommen, deren Umsetzung perspektivisch geprüft wird. Hierzu zählen auch Fahrradsammelgaragen. 2 Auch diese werden dann vor allem der Allgemeinheit zugänglich gemacht und nicht konkreten Adressen/Hausgemeinschaften zugeordnet. Ein zusätzliches Förderprogramm ist daher aufgrund der bisherigen Erfahrungen im aktuellen Haushalt nicht vorgesehen. gez. Egerer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3465/2023
- Typ
- Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss)
- Datum
- 16.11.2023
- Erstellt
- 27.10.2023 13:17