V/0382/2018
Sanierung von Spielplätzen im Stadtbezirk Münster-West im Haushaltsjahr 2018 -Planungs- und Baubeschluss-
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Beschlussvorlage
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V/0382/2018 V/0382/2018 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Sanierung von Spielplätzen im Stadtbezirk Münster-West im Haushaltsjahr 2018 -Planungs- und Baubeschluss- Beratungsfolge 07.06.2018 Bezirksvertretung Münster-West Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Die Sanierung des Spielplatzes Gartenstiege (Plan Nr. K 211/3) nach dem Entwurf des Am- tes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird zur Kenntnis genommen. 2. Der Sanierung der Spielplätze Heroldstraße (Plan Nr. K 266/2) und Meyerbeerstraße (Plan Nr. K 269/4) nach den Entwürfen des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltig- keit wird zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Die Kosten für die aufgeführten Spielplatzsanierungen betragen 125.500,- € Sie verteilen sich wie folgt auf die Sanierungsobjekte: SP Heroldstraße 49.000,- € SP Gartenstiege 8.000,- € SP Meyerbeerstraße 68.500,- € Die Folgekosten entsprechen den bisherigen Unterhaltungskosten. Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkun- gen Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Investitionsmaß- nahme 7600 Sanierung von Spielplätzen; BV West 2018 Auszahlungen 125.500,- € Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen stehen im Haushaltsplan 201 8 bei der o.g. In- vestitionsmaßnahme zur Verfügung. Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 16.05.2018 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Wagner Telefon: 492-6732 WagnerKatrin@stadt- muenster.de - 2 - V/0382/2018 Begründung: Allgemeine Informationen: Die Kinderbeteiligung für die Spielplä tze Heroldstraße und Meyerbeerstraße wurde vom Amt für Ki n- der, Jugendliche und Familien als Ideenbörse am 13.03.2018 und am 19.03.2018 durchgeführt. Die konkreten Ergebnisse sind dem Protokoll zu entnehmen. Die Fraktionen der Bezirksvertretung erha l- ten das Protokoll der Kinderbeteiligung im Originaltext. Soweit die örtliche Situation, die Sicherheitsbestimmungen und die Haushaltsvorgaben es ermögli- chen, wurden die Kinderwünsche bei der Planung durch das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nach- haltigkeit berücksichtigt. Die Sanierungsvorschläge erfolgten in Abstimmung mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Mit den vorgelegten Sanierungsmaßnahmen wird weiterhin ein umfangreiches Angebot für integrati- ves Spielen im Sinne des barrierefreien „Design for All“ vorgehalten. Die nachstehenden Sanierungsmaßnahmen sollen im 4. Quartal 2018 durchgeführt werden. Informationen zur Kostenreduktion: Die Verwaltung hat in den vorliegenden Planungen die Finanzmittel, die im Rahmen der Vorlage V/0755/2017, Sanierung von Spielplätzen im Stadtbezirk Münster-West - Festlegung der Reihenfolge 2018-, von der Bezirksvertretung Münster-West am 12.10.2017 beschlossen wurden, berücksichtigt und sie an die aktuellen Gegebenheiten auf dem jeweiligen Spielplatz angepasst. Information zu den Sanierungsmaßnahmen: 25406 SP Heroldstraße (Spiel- und Ballspielfläche) Situation: Der Spielplatz Heroldstraße ist der einzige Spielplatz in Mecklenbeck südlich der Weseler Straße und befindet sich zentral im Wohnquartier. Das Wohnquartier besteht hauptsächlich aus Einfamilienhäu- sern und Doppelhaushälften. Erreichbar ist der Spielplatz über Fußwege aus nördlicher (Straße Ripenhorst), südlicher (Straße Heitbusch) und westlicher Richtung (Heroldstraße) und grenzt an die umliegenden privaten Gärten an. Der Spielplatz wurde 1979 errichtet. Die letzte Teilsanierung wurde im Jahr 2004 durchgeführt. Im Westen befindet sich eine L-förmigen Sandfläche. Der Sandbereich für die jüngeren Kinder ist bestückt mit einem Brummi (Nr. 2) und einem Waggon (Nr. 3). Unmittelbar daran schließt sich eine Doppelschaukel (Nr. 4) und der Bereich für die größeren Kinder an. Dieser ist ausgestattet mit einer Kletter-Spiellandschaft ‚Riesa‘ (Nr. 5) bestehend aus zwei Spieltürmen verbunden mit einer Ketten- brücke, verschiedenen Auf- und Abstiegen und einer Rutsche. Abseits dieser zusammenhängenden Sandspielfläche für jüngere und ältere Kinder befindet sich im Westen noch ein einzelstehendes Sechsfachreck (Nr. 6) und im Norden eine Tischtennisplatte (Nr. 1). Die Sandspielfläche ist durch Gehölzstrukturen und einen Ballfangzaun (Nr. 11 und Nr. 12) von der sich anschließenden Ballspiel- fläche getrennt. Die Rahmentore (Nr. 13) stehen in ost-westlicher Ausrichtung. Die Ballspielfläche wird in Nord-Süd-Richtung durch einen Fuß- und Radweg geteilt. Der gesamte Spielplatz ist von ho- hen Bäumen und Rahmenpflanzung eingegrünt. Die Doppelschaukel (Nr. 4), die Kletter-Spiellandschaft ‚Riesa‘ (Nr. 5), das Sechsfachreck (Nr. 6) und der Ballfangzaun aus Maschendraht (Nr. 12) sind abgängig und müssen ersetzt werden. Ergebnis der Kinderbeteiligung: Am 13.03.2018 wurde vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eine gut besuchte Kinderbeteili- gung in Form einer Ideenbörse auf dem Spielplatz Heroldstraße durchgeführt. Die Wünsche und Vor- schläge für die Gestaltung des Spielplatzes Heroldstraße sind vielfältig. Der Spielplatz wird gern und gut genutzt, auch weil er der einzige in der Umgebung ist. - 3 - V/0382/2018 Die Beschattung des Spielplatzes durch die hohen Bäume wurde unterschiedlich wahrgenommen. Einige Eltern fanden den Spielplatz zu kalt, andere lobten den Schatten im Sommer. Als großes Prob- lem wurde von allen Beteiligten die Verunreinigung der Ballspielwiese mit Hundekot beschrieben. Einigkeit bestand darüber, dass mehr Sitzgelegenheiten durch Bänke, Holzpodeste und Tisch-Bank- Kombinationen auch in der Sonne geschaffen werden sollten. Aufstellflächen für Kinderwagen und Fahrräder im Eingangsbereich wären wünschenswert. Die Kinder und Eltern wünschten sich als Ersatz für die Doppelschaukel unbedingt eine Korbnest- schaukel. Die Kletterspiel-Landschaft sollte vorrangig durch ein Spielschiff mit verschiedenen Kletter- und Hangelfunktionen, mit Netzten und einer Rutsche ersetzt werden. Ferner sollte das Spielschiff aus verschiedenen Ebenen bestehen und zum Verstecken einladen. Das Reck soll durch ein Neues an einem neuen Standort ausgetauscht werden. Begrüßt wurde die Beibehaltung der Tischtennisplatte (Nr. 1), des Brummis (Nr. 2) und des Waggons (Nr. 3). Für Klein- kinder wurden noch zusätzlich Spielhäuser, Wippen und Sandbagger gewünscht. Der Sand gilt bei den Eltern als stark verschmutzt und sollte möglichst durch hellen Spielsand ausge- wechselt werden. Die Verlegung und Reduzierung der Ballspielfläche wurde den Beteiligten vorge- stellt und für gut befunden. Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit: (Ziffern siehe Plan K 266/2) Der Kleinkindersandbereich wird durch die Wippe ‚Kleeplatt‘ (Nr. 18) ergänzt und der Sand durch hel- len Spielsand ersetzt. Die Doppelschaukel ist abgängig und wird zeitnah abgebaut. Diese soll durch eine Korbnestschaukel (Nr. 21) ersetzt werden. Der neue Schaukelstandort wird nach Süden ver- schoben, um die übrige Sandspielfläche besser nutzen zu können. Die Kletterspiel-Landschaft wird auf Wunsch der Kinder durch ein Spielschiff (Holz mit farbigen Stahlpfosten) ersetzt und schließt sich an den Kleinkindersandbereich an. Das Spielschiff (Nr. 19) besteht aus einem Heck, einem Zwi- schendeck und einer Bugspitze. Das Heck (Podesthöhe 1,50 m) mit seinem Pultdach kann als Kom- mandobrücke angesehen und über eine Sprossenleiter oder eine Kletterwand geentert werden. In Bugrichtung ist ein Steuerrad angebracht. Über eine Rutsche kann die Kommandobrücke schnell ver- lassen werden. Unterhalb des Podestes ist eine Sitzbank angebracht und lädt auch die kleineren Kin- der zu Rollenspielen ein. An drei Seiten ist das Heck unterhalb geöffnet. Das Zwischendeck (Podest- höhe 1,25 m) kann über einen Rampenaufstieg mit Halteseil erreicht werden. Hier befinden sich ein Sandaufzug und zwei Sandrinnen, die zum Sandspiel auf unterschiedlichen Ebenen einladen. Vom Zwischendeck gelangt man über eine Sprossenleiter zur Bugspitze. Die Bugspitze (Podesthöhe 1,75 m) ist auch von der Sandfläche über ein trapezförmiges Kletternetz zu erreichen und kann über eine Rutsche wieder verlassen werden. Unterhalb des Podestes ergibt sich ein zusätzlicher Spielraum für Rollenspiele. Durch die lockere Beplankung können die Seiten- wände auch als zusätzliche Klettermöglichkeit genutzt werden. So lädt das gesamte Schiff zu Rollenspielen für größere und kleinere Kinder auf unterschiedliche Ebenen ein. Zwischen dem Spielschiff und der Korbnestschaukel wird noch ein Dreifachreck (Nr. 20) aufgebaut. In diesem Bereich wird der Sand durch Fallschutzsand ersetzt. In den Sandflächen werden zwei Holzpodeste (Nr. 17) aufgebaut, die als Sitzgelegenheit, Backtisch oder als Floß genutzt werden und als Verbindungselement zwischen dem Kleinkindersandbereich dem Sandbereich der älteren Kinder dienen können. Die Ballspielfläche wird auf die östliche Hälfte beschränkt und mit einem 2,00m hohen Zaun (Nr. 32) und einem 3,00m hohen Ballfangzaun (Nr. 33) im Norden, Osten und Süden begrenzt. Die Rahmen- tore (Nr. 34) werden versetzt und damit die Spielrichtung in Nord-Süd-Richtung gedreht. Die ehemali- ge westliche Ballspielfläche wird nun Spielwiese. Sie wird im Osten durch einen niedrigen Zaun mit Pflegetor (Nr. 31) vom Fußweg getrennt, um Hunde gemäß der Anregung aus der Kinderbeteiligung von der Spielwiese fernzuhalten und das Problem des Hundekotes zu reduzieren. Der Ballfangzaun (Nr. 24) und der niedrige Stabgitterzaun (Nr. 24) entlang der Sandspielfläche wer- den demontiert und die Gehölzstruktur zwischen Spielwiese und Sandspielfläche auf wenige Solitär- sträucher und Bäume reduziert. So kann die Sandspielfläche zur Spielwiese geöffnet werden (Nr. 23). Auf der neuen Spielwiese wird eine Tisch-Bank-Kombination (Nr. 25) aufgestellt. Die zusätzliche Sitz- gelegenheit wird durch eine neue Bank mit Rückenlehne (Nr. 28) ergänzt und die bestehenden Bänke - 4 - V/0382/2018 so getauscht, dass die Hockerbänke an der Tischtennisplatte (Nr. 26) und die Bänke mit Rückenleh- nen im Bereich der Sandspielfläche platziert sind (Nr. 27). Durch die Neuausrichtung der Ballspielfläche und die damit mögliche Öffnung der Sandspielfläche zur Spielwiese, wirkt die gesamte Spielfläche mit seinen neuen Spielgeräten offener und transparenter und wird vielfältiger nutzbar sein. 25808 Gartenstiege Situation: Der Spielplatz Gartenstiege liegt im Baugebiet 281 ‚Nienberge - Östlicher Ortsrand‘ mitten im Wohn- gebiet. Der Spielplatz ist umgeben von Einfamilienhäusern und über zwei Fußwege zu erreichen, die der Spielplatz im Süden mit dem Gieselbertweg und im Westen mit der Gartenstiege verbindet. Der Spielplatz wurde 1967 errichtet. Die letzte Teilsanierung wurde 2008 durchgeführt. Zurzeit befin- den sich auf dem Spielplatz Gartenstiege im Norden eine Kleinkindersandspielfläche und im Osten eine Sandspielfläche für größere Kinder. Die Kleinkindersandspielfläche ist mit der DoppelWippe ‚Spaßvogel‘ (Nr. 1) und einem Kleinkinderspielhaus (Nr. 2) ausgestattet. Ihnen gegenüber befindet sich ein Sitzplatz mit zwei Sitzbänken. Die Sandspielfläche der älteren Kinder ist ausgestattet mit ei- ner Korbnestschaukel (Nr. 3), einem Einfachreck (Nr. 4) und der Kletterspielanlage ‚Worms‘ (Nr. 5). Auf der östlichen Seite wird diese Sandspielfläche durch einen Rasenhügel eingerahmt. Der gesamte Spielplatz ist mit einer Rahmenpflanzung eingegrünt. Das Spielhaus für Kleinkinder (Nr. 2) ist abgän- gig und soll ersetzt werden. Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit: (Ziffern siehe Plan K 211/3) Das abgängige Spielhaus für Kleinkinder (Nr. 2) wird durch ein Sand-Back-Haus mit Rutsche (Nr. 8) ersetzt. Das Sand-Backhaus besteht aus einem Spielhaus (Podesthöhe 0,90 m) mit einem Fenster und einer vorgelagerten Veranda (Podesthöhe 0,50 m). Die Veranda ist von der Sandfläche aus über eine kleine Rampe mit Tritthilfen zu erreichen. Hier befinden sich ein Sandaufzug und eine Sandrinne, die zum Sandspiel auf unterschiedlichen Ebenen einladen. Die Abschlussbretter der Brüstung sind breiter ausgearbeitet, sodass dies noch als ‚Backbleche‘ dienen können. Das angrenzende Spielhaus ist über eine Sprossenleiter oder über die Veranda mit Hilfe einer kleinen Tritthilfe zu erreichen. Von hier gelangt man über eine Rutsche wieder auf die untere Sandspielebene. Um genügend Platz für das Sand-Backhaus zu erhalten, wird die Doppel-Wippe ‚Spaßvogel‘ (Nr. 9) innerhalb der Sandfläche nach Süden verschoben. Durch das neue Sand-Backhaus mit Rutsche ist das Spielangebot für jüngere Kinder wieder attraktiv und bietet durch seine Gestaltung neue Anreize. 25412 SP Meyerbeerstraße Situation: Der Spielplatz Meyerbeerstraße befindet sich in Mecklenbeck nördlich der Weseler Straße im Bauge- biet 396 ‚Mecklenbeck – Weseler Straße / Dingbängerweg / Engelshove‘. Der Spielplatz befindet sich innerhalb des Grünzuges ‚Mecklenbeck-Mitte‘. Die Wohnbebauung besteht überwiegend aus Mehr- familien- und Reihenhäusern. Neue Baugebiete im Osten und Süden inkl. einer neuen Kita sind gera- de in der Entstehung. Der Spielplatz wurde 2005 errichtet: Die Spielflächen inmitten von Rasenflächen bestehen aus einer Kleinkindersandspielfläche im Süden, einer Sandspielfläche für größere Kinder im Norden und daran anschließend einer Streetballfläche für Jugendliche. Im Westen wird der Spielplatz durch den Chris- toph-Bernhard-Graben (Bodendenkmal) begrenzt. Die Erreichbarkeit ist über Fußwege von allen Sei- ten gewährleistet. Die Streetballfläche mit dem Streetballständer (Nr. 1) wird vom öffentlichen Fuß- und Radweg durch eine Gruppe mit Findlingen (Nr. 10) und Holzpodesten (Nr. 11) abgegrenzt. An diese Streetballfläche schließt sich eine große Sandspielfläche mit dem Spielschiff ‚Obadjah‘ - 5 - V/0382/2018 (Nr. 2) an. Es besteht aus einem Heck, einem Zwischendeck und einer Bugspitze verbunden mit zahl- reichen Rampen, Podesten, Stegen, Netzten und Brücken und ist ausgestattet mit verschiedenen Auf- und Abstiegen. Aufgrund vielfach verwendeter Brüstungen, Podeste und Rampen aus Holz und seiner flächigen Ausdehnung (22,00 m x11,00 m) wirkt es massiv und imposant. Im Osten wird das Spielschiff durch Sandsteinblöcke (Nr. 10), Holzpodeste (Nr. 11), Jugendbänke (Nr. 12) und Kletter- seile (Nr. 9) begleitet. Von dem oberhalb gelegenen Sitzplatz mit Bänken (Nr. 13) hat man einen schönen Blick auf das Bodendenkmal ‚Christoph-Bernhard-Graben‘ und den anschließenden Grün- zug. Zwischen der Sandspielfläche für jüngere Kinder im Süden und der großen Sandspielfläche im Norden wurde eine Doppelschaukel (Nr. 3) platziert. Oberhalb der Schaukel im Osten befinden sich waagerechte Baumstämme aus Robinie (Nr. 8), ein Holzpodest (Nr. 11) und eine Jugendbank (Nr. 12). Der anschließende Sandspielbereich für die Jüngeren Kinder im Süden ist mit einem Pylon- karussel (Nr. 4), einer Schwingboje (Nr. 5), zwei Sandbagger (Nr. 6) und einem Spielhaus mit Rut- sche, Kletternetz, Rampe, Sandaufzug und Kaufladen (Nr. 7) ausgestattet. Das Spielpodest ist mit der angrenzenden Pflasterfläche über eine Holzrampe verbunden. An die Pflasterfläche schließt sich ein kleiner Sitzplatz mit zwei Bänken (Nr. 13) an. Im Osten wird die Sandfläche von weiteren Sand- steinblöcken (Nr. 10) und Holzpodesten (Nr. 11) eingerahmt, die als Sitzgelegenheiten oder Backti- sche genutzt dienen. Das Spielschiff ‚Obadjah‘ (Nr. 2) und das Spielpodest (Nr. 7) sind abgängig. An vielen Bauteilen ist massiver Pilzbefall zu erkennen und bereits jetzt wurden Teilbereiche abgebaut. Nach der letzten Sicherheitsüberprüfung haben sich weitere Mängel ergeben, sodass beide Spielelemente bereits in der 3. Jahreshälfte komplett abgebaut werden müssen. Wie bereits in der Vorlage V/0755/2017 beschrieben, sollte die Sanierung auf Grund der Sanierungs- kosten von 90.000,00 € in zwei Abschnitte erfolgen Zuerst sollte die Sanierung der Spielbereiche der jüngeren Kinder erfolgen (15.000,00 €), da der Aktionsradius der jüngeren Kinder deutlich geringer als der der Größeren ist. Die Zahl der jüngeren Kinder im unmittelbaren Einzugsgebiet wird steigen, da gerade neue Baugebiete in unmittelbarer Nähe erschlossen werden. Ferner entsteht in unmittelba- rer Nähe eine neue Kita. Die Sanierung der Spielbereiche der älteren Kinder sollte erst im Jahr 2019 durchgeführt werden (75.000,00 €), da für die größeren Kinder entlang des Grünzuges in erreichbarer Nähe weitere Spielangebote auf den Spielplätzen ‚Am Hof Schultmann‘ ‚Am Hof Hesselmann‘ und ‚Christoph-Bernhard-Graben‘ vorhanden sind. Diese könnten für einen begrenzten Zeitraum zur Ver- sorgung mit Spielflächen für ältere Kinder dienen. Durch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel im Jahr 2018 stehen nun für den gesamten Spiel- bereich Meyerbeerstraße 68.500,00 € zur Verfügung. Dies bedeutet, dass unter Beibehaltung glei- cher Spielangebote 21.500,00 € fehlen. Ergebnis der Kinderbeteiligung: Am 19.03.2018 wurde vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eine gut besuchte Kinderbeteili- gung in Form einer Ideenbörse auf dem Spielplatz Meyerbeerstraße durchgeführt. Die Wünsche und Vorschläge für die Gestaltung des Spielplatzes Heroldstraße sind vielfältig. Alle Beteiligten lobten den Spielpatz und möchten ihn eigentlich nicht verändert haben. Er gilt in Mecklenbeck als der ‚Piratenspielplatz‘. Kritik wurde hinsichtlich der Vermüllung (verwehter Müll in dem Graben und den Randzonen) und der Ruhestörungen laut. Ferner wurde der Spielplatz als zu sonnig empfunden. Alle Beteiligten waren sich einig, dass auch nach der Sanierung der Charakter des ‚Piraten- Spielplatzes‘ erhalten bleiben muss. Oberste Priorität hat ein großes Spielschiff mit Steuerrad, Klet- ternetzen, Hangel- und Balanciermöglichkeiten, Rutschen und mit unterschiedlichen Auf- und Abgän- gen. Zugunsten dieses Wunsches waren alle Beteiligten bereit, entsprechende Abstriche bei anderen neuen Spieloptionen zu machen. Kinder sollen in der Lage sein, sich das Schiff im Laufe ihrer Ent- wicklung zu erobern. Für den Kleinkinderbereich sollte wieder eine Spiel- und Kletterrutschen-Kombination aufgebaut wer- den, die zugunsten eines größeren Spielschiffes auch kleiner ausfallen dürfte. Der Erhalt des Pylon- karussells (Nr. 4), der Wackelboje (Nr. 5) und der Sandbagger (Nr. 6) wurde sehr begrüßt. - 6 - V/0382/2018 Sanierungsvorschlag des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit: (Ziffern siehe Plan K 269/4) Im Sandspielbereich der jüngeren Kinder ist das Spielhaus mit Rutsche (Nr. 7) abgängig und wird durch die Kleinkinderhäuser ‚Safari‘ (Nr. 22) ersetzt. Die Kleinkinderhäuser ‚Safari‘ bestehen aus zwei Spielhäusern (Podesthöhe 0,70 m), die über eine vorgelagerte Veranda (Podesthöhe 0,70 m) mit einander verbunden sind. Auf die große Veranda (Höhe 0,70 m) gelangt man zum einen über eine Treppe mit Handlauf und zum anderen über eine verlängerten Steg mit Handlauf, der die Veranda mit der angrenzenden Pflasterfläche verbindet. Auf der Veranda befinden sich ein Sandaufzug mit Sand- eimer und Sandschüttrohren. Es ermöglicht das Sandspielen auf unterschiedlichen Ebenen mit meh- reren Kindern. Von der Veranda aus gelangen die Kinder zu den beiden überdachten Spielhäusern. Diese sind jeweils mit zwei Bänken, einem Tisch und einem Fenster ausgestattet. Verlassen können die Kinder die Veranda über eine kleine Rutsche. Die Eltern begrüßten bereits während der Kinderbeteiligung den Vorschlag Holzpodeste (Nr. 18), waagerechte Baumstämme (Nr. 21) und Jugendbänke (Nr. 24) an die Westseite der Sandfläche zu verschieben und durch schattenspendete Bäume zu unterstützen. Ferner wird noch eine von den Eltern gewünschte Tisch-Bank-Kombination (Nr. 25) im Bereich dieser Sandfläche aufgestellt. Die abgängige Doppelschaukel aus Holz (Nr. 3) in der angrenzenden Sandfläche wird durch eine Stahldoppelschaukel (Nr. 20) ersetzt. Das abgängige Spielschiff ‚Obadjah‘ soll durch ein neues Spielschiff ersetzt werden. Entsprechend dem o. g. reduzierten Gesamtkostenrahmen empfiehlt die Verwaltung, das große Holz- spielschiff durch ein kleineres Spielschiff zu ersetzten (Kosten nur für das Schiff 42.000,00 € Brutto inkl. Aufbau). Das Spielschiff (in süd-nördlicher Ausrichtung) besteht aus einem Heck (Podesthöhe 1,50 m), einem Zwischendeck (Podesthöhe 1,70 m) und einer Bugspitze (Podesthöhe 1,75 m und 2,00 m). Die Hauptpfosten sind aus Stahl mit Pulverbeschichtung und werden farblich gestalte. Sie sind aufgrund Ihrer Verlängerung mastähnlich. Die Podeste und Seitenbeplankungen sind aus Holz. Das trapezförmige Heck (Podesthöhe 1,50 m) mit seinem Pultdach kann als Kommandobrücke ange- sehen und über eine Sprossenleiter oder eine Rampe mit Halteseil geentert werden. Ein dort befindli- cher schwenkbarer Sandaufzug mit Sandeimer, eine Sandrinne und eine Doppelrinne mit Sandrad ermöglichen das Sandspielen auf unterschiedlichen Ebenen. Die Seitenwände sind locker beplankt und mit einem Bullauge versehen. Unterhalb des Podestes befindet sich eine Sitzbank. Von dem Heck aus erreicht man über die Balancierelemente Seilharfe und Triangelbrücke mit Holzsprossen das Zwischendeck (Podesthöhe 1,70 m). Von dem Heck kann man aber auch über einen Balancier- tampen mit Halteseil zum östlich anschließenden Ketten-Wackelsteg oder über das Balancierseil mit Halteseil zur westlich anschließenden Dschungelbrücke mit Laufseil gelangen. Die Kinder können das Zwischendeck (Podesthöhe 1,70 m) aber auch direkt über den Ketten-Wackelsteg im Osten und über die Dschungelbrücke im Westen entern. Unterhalb des Heckpodestes gibt es ein Zwischenpodest (Podesthöhe ca. 0,15 m), das auch auf der unteren Ebene zum Rollenspiel einlädt. Das Zwischen- deck ist ebenfalls mit dem Bug (Podesthöhe 1,75 m) über einen Balancierstamm und einem Balan- cierseil mit senkrechten Halteseilen verbunden. Auch von dem Kettenwackelsteg und der Dschungel- brücke gelangen die Kinder direkt über einen Balancierstamm und einem Balancierseil mit Halteseilen zum Bug. Von der Sandfläche aus, kann der Bug über eine Kletterwand, eine Sprossenleiter, einen Steigstamm oder ein schräges Kletternetz geentert werden. Die Bugspitze (Podesthöhe 2,00 m) kann nur über das vorgelagerte Podest oder die waagerechten Netzte erreicht werden. Über die Rutsch- stange oder die Anbaurutsche kann die Bugspitze wieder auf schnellstem Wege verlassen werden. Unter dem Podest befindet sich eine Sitzbank. Die westlichen Seitenwände sind beplankt und mit einem Bullauge versehen. An der Bugspitze weht eine Piratenfahne. Durch die abgestuften Spielebenen (0,30 m, 1,50 m, 1,70 m und 2,00 m), den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden in den Auf- und Abstiegen und den verschiedenen Anbindehöhen (von 0,90 m bis 1,40 m) ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen an die Nutzer. Wie von den Teil- nehmern der Kinderbeteiligung gefordert, können sich die Kinder das Schiff im Laufe ihrer Entwick- lung erobern. Das neue Spielschiff (Nr. 17) ist in seiner Ausdehnung mit 14,00 m x 7,00 m deutlich kleiner als das vorherige Spielschiff (22,00 m x 11,00 m) und durch die Verwendung von Seilen, weniger Holz und - 7 - V/0382/2018 mehr Stahl deutlich transparenter. Es entspricht nicht dem Erscheinungsbild des jetzigen Spielschif- fes ‚Obadjah‘ (Nr. 2) jedoch ist der Spielwert trotz seiner geringeren Größe sehr hoch. Hinter dem Piratenschiff ‚segelt‘ eine kleine Federjolle (Nr. 19) her. Zwei Holzpodeste (Nr. 18) im Westen können als Flöße dienen. Im Westen sollen drei schattenspendende Bäume an die Sandflä- che gepflanzt werden. Die Bäume werden ggf. im Rahmen der von der ‚Allianz Umweltstiftung‘ gestif- teten 125 Bäume für Spielplätze finanziert. Im Bereich der Streetballfläche werden Jugendbänke (Nr. 24) ergänzt. Der Gesamtkostenrahmen beläuft sich auf 68.500,00 € Brutto. Alternativ hierzu bestehen zwei weitere Möglichkeiten. Unstrittig ist, dass der Spielbereich der jüngeren Kinder auf Grund des höheren Bedarfs -wie oben erläutert- bereits dieses Jahr saniert wird. Der Spielbereich der älteren Kinder kann jedoch wie folgt saniert werden: Entweder wird das Spielschiff in gleicher Größe, Erscheinung und Charakter in diesem Jahr ersetzt, dann erhöht sich der Gesamtkostenrahmen in diesem Jahr für die Sanierung Spielplatz Meyerbeer- straße von 68.500,00 € Brutto auf 90.000,00 €. Damit müssten weitere Mittel in Höhe von 21.500,00 € für das Haushaltsjahr 2018 für die Sanierung von Spielplätzen durch die Bezirksvertretung bereitge- stellt werden. Oder das Spielschiff wird erst 2019 in gleicher Größe, Erscheinung und Charakter ersetzt. Dann könnten die noch freien Mittel in Höhe von 50.500 € im Jahr 2018 gemäß der Sanierungsrangfolge für die Sanierung der Spielplätze Hof Hesselmann (SP 25410) und Toppheide (SP 25112) verwendet werden. In der Sanierungsrangfolge 2019 müsste dann der Spielplatz Meyerbeerstraße an erster Stelle mit 75.000,00 € aufgenommen werden. Soll seitens der Bezirksvertretung eine der Alternativen weiter verfolgt werden, wird die Verwaltung dementsprechend zeitnah die Planung überarbeiten und der Bezirksvertretung erneut vorlegen. I.V. Gez. Matthias Peck Stadtrat Anlagen: Anlage A zur Vorlage Plan Spielplatz Heroldstraße K 266/2 Plan Spielplatz Gartenstiege K 211/3 Plan Spielplatz Meyerbeerstraße K.269/4
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Bestand (ohne Maßstab) n A, r ß » 14 $ MR; G: N Z2 SS URE IR DICH ; ML Legende © Hockerbank © Sitzbank (© Durchgangssperre © Balltangzaun (Saiten) (@ Spielplatzschild Sanieru Neu 2018 & Zaun demontieren 1e zur Spielwiese öffnen zur Spielwi On © en Imwelt und Nachhaltigkeit Gezeichne: N Spieplatz MaDstab 74 200 Heroldstraße Sanierung 2018
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Sanierung 2018 (M.: 1: 200) 452 ( Legende Bestand © Doppel-Wippe Spaßvogel (Fa. Kompan) ® Spielhaus für Kleinkinder (Fa. Kompan) ® Korbnestschauke ® Einfachreck ® Kletterspielanlage '\Worms' (Fa. FHS Holztechnik V 012040501 © Sitzbank © Abfaleimer Neu 2018 ® Sand-Backhaus mit Rutsche (Fa. Ziegter 7.11.02) [0) Doppel-Wippe Spaßvogel versetzten (Fa. Kompan), (ohne Maßstab) 2) Projektnummer: Plan Nr: K211/8 SP 25808 Datum: 26.04.2018 Amtslelter: Bearbeitet: gez. Stoldt Fachstellenleiter: gez. J. Hoffmann Geändert: ‚Amt für Grün! Umwelt u: Spielplatz Gartenstiege Sanierung 2018 8r02/z8E0/A abelion ınz aßbeyuy
Anlage A
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Anlage A zur V/0382/2018 Kurzüberblick Mit dieser Vorlage wird die Sanierung von Spielplätzen im Bezirk Münster West der Bezirksvertre- tung zur Entscheidung vorgelegt. Es sollen die Spielplätze Heroldstraße, Gartenstiege und Meyer- beerstraße saniert werden. Dies betrifft vor allem die Erneuerung der Spielgeräte. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Mit der Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erleb- nisqualität weiterentwickeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität, mit breitem Freizeit- und Sportan- gebot, mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft“ verfolgt. Im Teilfinanzplan PG 1301 wird das Ziel weiter definiert: „Die Versorgung mit Grünanlagen sowie Grün- und Freiflächen (der Ämter und Einrichtungen) soll unter Berücksichtigung des demo- grafischen Wandels zumindest im bisherigen Umfang gewährleistet bleiben.“ Das Teilziel gem. Investitionsmaßnahme 1301 7600 lautet Sanierung von Spielplätzen im Bezirk Münster West. Die Zielerreichung ist nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme und Wiederinbetriebnahme der o.g. Spielplätze gekennzeichnet. Die Realisierung ist für das 4. Quartal 2018 vorgesehen. Es ist mit einem finanziellen Bedarf von 125.500 € zu kalkulieren. Finanzierung Produktgruppe: 1301 Grün- und Freiflächen Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2018 enthalten? X Ja Nein Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig X überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig vollständig frei- willig Die Stadt Münster hat sich mit ihrer Grünordnung verpflichtet entsprechende Grün-, Spiel- und Frei- zeitflächen für die Bevölkerung vorzuhalten. Die regelmäßige Sanierung von Spielplätzen dient auch dem Erhalt der Verkehrssicherungspflicht. Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Öffentliche Grün-, Spiel- und Freizeitflächen sind Treffpunkt für alle Bevölkerungsgruppen Münsters. Sie sind wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen und ökologischen Stadtentwicklung. Bei der Pla- nung werden integrative Angebote im Sinne des barrierefreien „Design for all“ vorgehalten.
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Sanierung 2018 u. m N N \ Bod@ndenkmal\ \ \ 8890908900000 erg) ©080000008 SErFELZ Spielplatz Meyerbeerstraße 8roz/zseo/A aßelon Anz abejuy
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (11)
- Heroldstraße 49
- Meyerbeerstraße 68
- Weseler Straße
- Ripenhorst
- Gieselbertweg
- Dingbängerweg
- Christoph-Bernhard-Graben
- Am Hof Schultmann
- Am Hof Hesselmann
- Gartenstiege 8
- Heitbusch
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0382/2018
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 08.05.2018
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37