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AN/0773/2019

Mauer vor dem „Worringer Bahnhof“ in Nippes

FDP/KSG Anfrage nach § 4 01.07.2019

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 04.07.2019, TOP 2.2.2

FDP Anfrage nach § 4

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FDP Anfrage nach § 4

3205 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
An den Vorsitzenden des  
Stadtentwicklungsausschusses 
Herrn Niklas Kienitz 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
Rathaus · 50667 Köln  
Fon 0221. 221-23830 
Fax 0221. 221-23833 
fdp-fraktion@stadt-koeln.de 
www.fdp-koeln.de 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.07.2019 
AN/0773/2019 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Stadtentwicklungsausschuss 04.07.2019 
 
Mauer vor dem „Worringer Bahnhof„ in Nippes 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
 
die FDP-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Stadt-
entwicklungsausschusses am 04. Juli 2019 zu setzen: 
 
 
„Der "Worringer Bahnhof" ist heute kein Bahnhof mehr und er steht auch nicht mehr in Wor-
ringen. Aber der hölzerne Bau, der an schwedische Häuser erinnert (Außenverschalung mit 
senkrechten Brettern), hat einmal als Bahnhofsgebäude an der Bahnstrecke Köln – Neuss –
 Krefeld gestanden und zwar in Köln-Worringen. 
 
Errichtet wurde er im Jahre 1855 von der "Cöln-Crefelder Eisenbahn", die diese Strecke an-
gelegt hatte. Als dann Anfang der 1980er Jahre der Ausbau der S-Bahn-Strecke durch Wor-
ringen beschlossen wurde, war der Holzbau überflüssig geworden und sollte abgewrackt 
werden. 
 
Aber es bildete sich eine Initiative, die sich Zug um Zug e.V. nannte und die den Bahnhof 
rettete. Er wurde sorgsam abgebaut und auf einem Grundstück im Nippeser Eisenbahnaus-
besserungswerk-Gelände 1983 bis 1991 wieder aufgebaut. Das Grundstück gehört 
der evangelischen Kirchengemeinde. (aus Archiv für Stadtteilgeschichte Köln-Nippes e.V.) 
 
Die Räume sind inzwischen alle durch Zug um Zug e.V. oder Rat und Tat e.V. genutzt. Au-
ßerdem ist das Handwerkerinnenhaus integriert. Die ehemalige Einfriedungsmauer des Aus-
besserungswerkes plus 30 cm davor gehört dem Kirchenkreis Köln-Mitte. Das liegt daran, 
dass die Reichsbahn grundsätzlich Mauern innerhalb ihrer Gelände gebaut hat. 
 
Beim Wiederaufbau des Worringer Bahnhofs in Nippes wurde an dieser Stelle zunächst die 
Mauer erhalten. Sie sollte so lange stehen bleiben, um den erforderlichen Lärmschutz zu 
gewährleisten bis ein Umbau respektive eine Umgestaltung der Kempener Straße den Lärm-
schutz überflüssig macht. 
 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de 
Danach sollte die Einfriedung entfernt werden, um das ehemalige Bahnhofsgebäude in sei-
ner gestalterischen Wirkung wieder zur Geltung kommen zu lassen. Bis heute ist dies jedoch 
nicht erfolgt. In diesem Zusammenhang bittet die FDP-Fraktion um Beantwortung folgender 
Fragen. 
 
1. Inwieweit ist die Planung für die Umgestaltung der Straße zwischenzeitlich beauftragt?  
 
2. In welchem Zeitraum ist mit der Umsetzung zu rechnen? 
 
3. Welche andere Möglichkeiten gibt es, die Mauer auch ohne Umgestaltung der Straße zu 
entfernen? 
 
4. Wie hoch werden die Kosten für die Entfernung der Mauer und Gestaltung der Fläche ge-
schätzt? 
 
5. Welche Schritte sind erforderlich, um die Mauer nun wegzunehmen? 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. Ulrich Breite     gez. Ralph Sterck 
Fraktionsgeschäftsführer    Stadtentwicklungspolitischer Sprecher

Beratungsverlauf (1)

04.07.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 2.2.2 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0773/2019
Typ
FDP/KSG Anfrage nach § 4
Datum
01.07.2019
Erstellt
03.06.2019 10:52